Enthält kommerzielle Inhalte

Skispringen

Vierschanzentournee Garmisch 2022: Zeitplan, Übertragung, Schanze & Wettquoten

Wer triumphiert zum Start ins neue Jahr 2022?

Steffen Peters  30. Dezember 2021
Vierschanzentournee Garmisch 2022
Wer holt sich den prestigereichen Sieg auf der Großen Olympiaschanze? (© IMAGO / Lindenthaler)

Auch bei Vierschanzentournee 2021/22 ist Garmisch-Partenkirchen die zweite von der vier Stationen.

Schon seit dem 1. Januar 1922 wird hier Jahr für Jahr gesprungen, sodass es nun das 100-jährige Jubiläum zu feiern gibt.

Am 31. Dezember 2021 beginnt das Garmisch 2022 Neujahrsspringen mit der Qualifikation, ehe dann am 1. Januar 2022 der Wettkampf – das Neujahrsspringen – stattfindet.

Neben dem Zeitplan gibt es hier alle Informationen rund um das Vierschanzentournee Garmisch Springen inklusive der Zuschauer- und Ticketfrage, Übertragung im TV und die aktuellen Quoten.

 

Der Garmisch Zeitplan bei der Vierschanzentournee 2021/22

Datum Uhrzeit Event Übertragung
31.12. 11:45 Uhr Training
31.12. 14:00 Uhr Qualifikation Eurosport, ZDF, ORF
01.01. 12:30 Uhr Probedurchgang
01.01. 14:00 Uhr 1. Durchgang & Finale Eurosport, ZDF, ORF

 

Wann ist das Auftaktspringen der Vierschanzentournee 2021/22?

Auf der Großen Olympiaschanze findet bereits am 31. Dezember ab 11:45 Uhr das erste offizielle Training statt. Auch an Silvester geht es für die Springer also bereits darum, die Feinabstimmung für den folgenden Tag zu finden.

Denn um 14:00 Uhr geht es in der Qualifikation bereits um viel, nämlich die Teilnahme am 1. Durchgang. Wie seit Jahren üblich dürfen sich viele deutsche Nachwuchsspringer aus der nationalen Gruppe an der Quali-Hürde versuchen.

Am 1. Januar steht dann endlich wieder das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Los geht der Tag mit dem Probedurchgang vor dem Wettbewerb. Die Testsprünge gehen ab 12:30 Uhr über den Balken.

Um 14:00 Uhr wird dann in Garmisch der 1. Durchgang bei der Vierschanzentournee 2022 gestartet, ehe ohne große Pause im Anschluss das mit Spannung erwartete Finale steigt.

Zu guter Letzt wartet der Garmisch Vierschanzentournee Zeitplan noch mit der Siegerehrung auf.

 

Tournee 2021/22: Übertragung, Termine, Preisgeld

 

Wo läuft die TV Übertragung vom Garmisch Neujahrsspringen 2022?

Das Neujahrsspringen 2022 wird selbstverständlich komplett im TV übertragen. Drei Sender sind live vor Ort dabei und zeigen die Qualifikation wie auch 1. Durchgang und Finale in voller Länge.

Bei ihnen handelt es sich um Eurosport, das ZDF und den ORF in Österreich, wobei auch die ersten beiden Varianten in der Alpenrepublik zur Auswahl stehen.

Nur Training und Probedurchgang des Neujahrsspringen werden nicht live gezeigt. Allerdings gibt es hier auch vergleichsweise wenige neue Erkenntnisse, die sich nicht vor dem Wettbewerb in einer Minute zusammenfassen ließen.

 

Sind bei der Vierschanzentournee in Garmisch Zuschauer zugelassen?

Zuschauer sind bei der Neujahrsausgabe 2022 bei der Vierschanzentournee in Garmisch leider keine dabei. Aufgrund der nach wie vor grassierenden Corona-Pandemie verbot man erst von bayerischer Regierungsseite den Eintritt von Besuchern.

Mittlerweile handelt es sich nicht mehr um ein Bayern-spezifisches Verbot. Vielmehr sind Großveranstaltungen in ganz Deutschland nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit zugelassen, um die weitere Ausbreitung von Omikron zu verhindern.

Nach 2021 ist das Neujahrsspringen 2022 also die nächste Ausgabe, bei der die Springer ohne Unterstützung auskommen müssen und nur die übliche scheppernde Schlagermusik vom Band genießen dürfen.

 

Gibt es Vierschanzentournee Garmisch 2022 Tickets?

Da keine Zuschauer zugelassen sind, gibt es keine Garmisch 2022 Tickets für die Vierschanzentournee.

Alle Ticketkäufer, die bereits für ihren Eintritt bezahlt haben, erhalten vom Veranstalter derweil den vollen Preis zurückerstattet.

 

Das ist die Große Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen

Schauplatz des Neujahrsspringens ist am 31. Dezember und 1. Januar die Große Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen. Schon seit der ersten Tournee im Jahr 1953 findet hier das Neujahrsspringen statt.

Ihren Namen trägt die Schanze bereits seit langer Zeit, seitdem sie im Jahr 1936 bei den Olympischen Spielen in Deutschland zum Einsatz kam.

Das heutige Olympiastadion wurde derweil für die Spiele 1940 errichtet, als Garmisch ebenfalls hätte Gastgeber sein sollen.

Insgesamt 35.000 Zuschauer passen in die weitläufigen Arena. Im Verlauf der Jahre sahen diese allerhand beachtliche Weiten, doch erst am Neujahrstag 2021 fiel der Schanzenrekord. Dawid Kubacki flog 144 Meter!

 

Die Große Olympiaschanze im Überblick

  • Turmhöhe: 60,4 Meter
  • K-Punkt: 125,0 Meter
  • Hillsize: 142,0 Meter
  • Anlauflänge: 103,5 Meter
  • Absprunggeschwindigkeit: ca. 92 km/h
  • Schanzenrekord: 144,0 Meter – Dawid Kubacki (POL/2021)
  • Letzter deutscher Sieger: Sven Hannawald, 2002
  • Letzter österreichischer Sieger: Thomas Diethard, 2014

 

Wer sind die Favoriten für Garmisch 2022?

Wer gewinnt das Vierschanzentournee Neujahrsspringen 2022 in Garmisch-Partenkirchen? Die Favoriten der Buchmacher sind jene, die auch für den Gesamtsieg am stärksten eingeschätzt werden.

Die letzten zehn Jahre zeigte, dass vor allem die Norweger die Schanze lieben. Ist das die große Chance für Halvor Egner Granerud oder Marius Lindvik? Letzterer gewann erst 2020 in Garmisch-Partenkirchen. Damals Zweiter? Karl Geiger.

Der Deutsche gehört auch heute wieder zu den Tournee Favoriten und ist in dieser Weltcup-Saison exzellent in Form. Entsprechend gut werden auch seine Chancen und Garmisch Quoten eingestuft.

 

Tournee: Favoriten & Gesamtsieg Wettquoten

 

Landsmann Markus Eisenbichler möchte sich ebenfalls unter die Top-Platzierungen springen. Er landete an Neujahr 2019 auf Platz 2 und wartet noch auf seinen ersten großen Sieg bei der Tournee.

Zu den vier erstgenannten Siegkandidaten gesellen sich mindestens zwei weitere. Da ist natürlich einmal Titelverteidiger Kamil Stoch zu nennen. Der Pole kann jedes Springen für sich entscheiden, wenn er einmal in Form unterwegs ist.

Und dann bleibt natürlich Ryoyu Kobayashi, der vor Tourneebeginn drei von neun Weltcupspringen gewonnen hat.

 

Die letzten 10 Garmisch Vierschanzentournee Sieger

  • 2021: Dawid Kubacki Poland
  • 2020: Marius Lindvik Norway
  • 2019: Ryoyu Kobayashi Japan
  • 2018: Kamil Stoch Poland
  • 2017: Daniel-André Tande Norway
  • 2016: Peter Prevc Slovenia
  • 2015: Anders Jacobsen Norway
  • 2014: Thomas Diethart Austria
  • 2013: Anders Jacobsen Norway
  • 2012: Gregor Schlierenzauer Austria

 

Modus: So läuft der Wettkampf in Garmisch bei der Tournee

Der Modus ist derselbe wie bei der letzten Vierschanzentournee 2020/21. Ganze 50 Springer erreichen den 1. Durchgang in Garmisch-Partenkirchen, indem sie sich über die Qualifikation am Vortag durchsetzen.

Im 1. Durchgang wird dann wie gewohnt das K.o.-System angewandt. Der Erstplatzierte der Qualifikation vom Vortag trifft hierbei auf den 50., der Zweite auf den 49., der Dritte auf den 48. und so weiter.

Neben den 25 Siegern im direkten Duell qualifizieren sich zudem fünf „Lucky Loser“ für den Finaldurchgang in Garmisch 2021. Bei ihnen handelt es sich um die fünf punktbesten Verlierer der direkten Duelle.

Treffen also zwei starke Springer bereits im 1. Durchgang aufeinander, bedeutet dies nicht, dass sich einer vorzeitig verabschieden muss.

 

Beste Wettanbieter für Vierschanzentournee Wetten

Kommerzieller Inhalt | 18+ | AGB beachten

 

Passend zu diesem Artikel

 

Steffen Peters

Steffen Peters

Alter: 29 Nationalität: Deutschland Lieblings-Wettanbieter: Bwin

Schon seit mehr als einem Jahrzehnt schreibt Steffen journalistisch über die verschiedensten Sportarten. Seine größte Expertise besitzt er im Fußball, Eishockey, Motorsport und Handball. Bei der Wettbasis ist er neben dem Erstellen von Testberichten vor allem im News-Bereich tätig.

Privat tippt Steffen gerne auf Kombiwetten und vor allem auf Partien aus dem südamerikanischen Raum. In seinem eigenen Blog schreibt er zudem über alle möglichen Geschehnisse über die Top-Ligen aus Brasilien, Argentinien und Co.   Mehr lesen