18+ | Spiele mit Verantwortung | AGB gelten | Glücksspiel kann abhängig machen | Wir erhalten eine Provision von den hier angeführten Buchmachern.

Wettbasis News

Legende Joachim Hopp schwärmt von seinem MSV: „Dann wird die positive Hölle los sein in Duisburg“

Alexander Karper  22. April 2026
Joachim Hopp Interview
MSV-Legende Joachim Hopp lebt die Euphorie und glaubt an den Aufstieg der Duisburger in die 2. Bundesliga. (© dpa picture alliance / Alamy Live News)

Der MSV Duisburg träumt aktuell von der Rückkehr in die 2. deutsche Bundesliga! Aktuell rangieren die Zebras auf Rang vier, doch der Drittplatzierte Cottbus liegt nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vorne und der Zweite Rot-Weiß Essen ist ebenfalls nur einen Zähler entfernt.

Deshalb rückt das Freitagabendspiel gegen Alemannia Aachen besonders in den Fokus, denn auf dem Weg zum Aufstieg zählt nur ein Sieg. 7.000 euphorisierte Fans werden die Mannschaft begleiten und hoffen, mit drei Punkten zurückzukehren. Das hofft auch MSV-Legende Joachim Hopp, die ebenfalls vor Ort sein wird. Apropos Spitzenspiel: Dafür solltet ihr euch noch den passenden Wettanbieter Bonus sichern! Außerdem warten Sportwetten mit Paysafecard!

Der mittlerweile 59-jährige Ex-Kicker schnürte sich jahrelang die Fußballschuhe für seinen Herzensverein und ist mittlerweile als Botschafter ganz nah dran am Geschehen und der aktuell guten Stimmung in Duisburg. Im „Wettbasis„-Interview kommt er aus dem Schwärmen nicht heraus.

So habe der MSV mit seinem ehemaligen Mitspieler Didi Hirsch den richtigen Trainer für die Arbeiterstadt gefunden, der früher die Schiedsrichter mit seinem „Enten-Move“ narrte – was dahintersteckt erklärt er im Interview. Außerdem vergleicht er Shootingstar Tyger Lex-Lobinger mit niemand Geringerem als Michael Tönnies in seinen besten Zeiten.

Natürlich nennt er auch die Gründe, warum es derzeit in Duisburg so gut läuft und warum er dem „Arbeiter“-Team den Aufstieg durchaus zutraut. Holt euch bei uns noch den passenden Wettanbieter Bonus zum Topspiel!

Video: Duisburg-Legende Joachim Hopp ist begeitert von der MSV-Entwicklung und träumt vom Aufstieg in die 2. Bundesliga.

 

Hopp vor MSV gegen Aachen: „Angst frisst die Seele – die darf man im Fußball nicht haben“

 
Wettbasis: Zu diesem wunderbaren Spitzenspiel Alemannia Aachen gegen den MSV Duisburg haben wir auch einen wunderbar kompetenten und unterhaltsamen Gast. Ich begrüße Joachim Hopp oder „Hochofen“ Hopp. Hallo Hoppi!

Joachim Hopp: Schöne Grüße von der Basis aus Duisburg-Meiderich.

Wettbasis: Die Grüße also aus dem Herzen des MSV Duisburg, denn, vielleicht wissen es einige, der MSV Duisburg ist geboren aus dem Meidericher Spielverein, das ist ein Stadtteil in Duisburg. Sagen Sie uns mal, der MSV Duisburg ist tatsächlich kurz davor aufzusteigen. Was fehlt noch genau?

Joachim Hopp: Es fehlen einfach die Auswärtspunkte, um das dann zu vollenden. Alle sprechen immer davon, wo wir herkamen, das ist auch absolut richtig. Im Prinzip waren wir gefühlt vor einem Jahr noch in der 4. Liga, mit einem sensationellen Durchmarsch in die 3. Liga. Da gibt es immer wieder Mannschaften, die es schaffen können, den Durchmarsch zu schaffen und dann den nächsten Schritt zu machen. Wir stehen kurz davor, aufgrund richtig, richtig guter und solider Arbeit in der sportlichen, aber auch in der geschäftlichen Führung.

Wettbasis: Jetzt sind wir vor dem Spiel in Aachen und ich meine, die Aachener sind gerade fast unschlagbar. Ein unglaublicher Lauf auf Platz zwei auch in der Rückrunden-Tabelle. Wie muss der MSV da antreten?

Joachim Hopp: Einfach selbstbewusst! Ein Ziel vor Augen zu haben, wo was Unmögliches machbar ist. Wir können immer alle vorher gut reden, man fragt die Spezialisten oder die, die sich auskennen. Aber es kommt immer auf die Mannschaft an und wir haben in Mannheim den ersten Auswärtsschritt getan, dann gegen Osnabrück und jetzt gegen Hoffenheim – das sind ja alles keine Selbstläufer. Aber natürlich ist Aachen jetzt eine Mannschaft, wo Rachid Azzouzi, ein ehemaliger Mitspieler von mir, richtig aufgeräumt hat im Winter. Man sieht jetzt, dass er auch die richtigen Spieler verpflichtet oder ausgeliehen hat, die absolut jetzt zünden. Aber wichtig ist es auch, dass wir mit 7000 MSV-Fans anreisen werden. Ich werde selbst auch vor Ort sein. So dass wir im Prinzip, und das ist dann mein Schlagwort, keine Angst haben, weil Angst frisst die Seele bekanntlich und die darf man im Fußball nicht haben. Wenn die Mannschaft alles gibt, dann ist auch keiner sauer.
 

Hopp lobt Lex-Tyger Lobinger: „Er nimmt Formen an, wo ich bei manchen Abschlüssen Michael Tönnies sehe“

 

Wettbasis: Das ist jetzt schon wirklich bemerkenswert, was Sie sagen. Rachid Azzouzi ist der Manager von Alemannia Aachen, Ex-Mittelfeldspieler, lange Jahre beim MSV Duisburg und der hat eben Mersad Selimbegovic als Trainer engagiert. Wie würden Sie denn taktisch gegen Alemannia Aachen spielen? Keine Angst haben, das ist das Wichtige. Was noch?

Joachim Hopp: Ich glaube, die Mischung muss stimmen. In den letzten vier Spielen, die wir jetzt gesehen haben, hat die Mischung einfach gestimmt zwischen Defensive und Offensive. Wir spielen jetzt im Prinzip mit fünf Mann hinten, eigentlich eine Dreierkette, aber aufgerundet auf fünf durch Can Coskun und Jesse Jensen und im Mittelfeld noch mit Rasim Bulic, der sehr gut abräumt, der immer richtig vorangeht. Aber man darf die Offensive nicht vernachlässigen, das hört sich immer doof an, aber man muss die Defensive stärken aber die Offensive nicht vernachlässigen. Es gibt drei Punkte zu holen und vor dem Anpfiff hat man schon mal einen Punkt und diesen Punkt gilt es zu verteidigen und darüber hinaus zu versuchen, daraus drei zu machen. Aber diesen einen Punkt haben wir schon mal und vielleicht reicht sogar dieser Punkt schon in Aachen auswärts.

Wettbasis: Ihre Marschrichtung habe ich jetzt verstanden. Erklären Sie uns doch mal Lex-Tyger Lobinger, denn er ist ja ein Neuzugang, der unglaublich eingeschlagen hat.

Joachim Hopp: Er funktioniert natürlich absolut 20 Meter vor dem Strafraum, da ist er einfach nur eine Waffe. Was ich mir persönlich wünschen würde, wäre, wenn er halt auch ein bisschen mehr lange Bälle, die er bekommt, festmacht im offensiven Mittelfeld und dann sauber ablegt. Da könnte er sich noch verbessern. Aber er ist natürlich eine Waffe im Sechzehner und er nimmt Formen an, wo ich bei manchen Abschlüssen Michael Tönnies sehe. Der war ja auch 20 Meter vorm Tor mit freier Schussbahn unglaublich, der war saugefährlich. Ich weiß gar nicht, ob es so einen Spieler schon mal gab bei uns. Der Tyger hat auch so eine leichte Tendenz dahin und das Gute ist, er versucht auch nicht lange zu fackeln.


Wette auf Aachen vs. Duisburg mit 10 € Freebet bei Interwetten

Interwetten Freebet

So funktioniert der Interwetten Freebet-Code:

    1. Registriere dich hier bei Interwetten.
    2. Zahle beim Wettanbieter in dein neues Konto ein.
    3. Wähle dann die Zahlungsart „IW Gutschein“ und gib den Gutscheincode 10FREEIW ein.
    4. Interwetten schreibt dir die 10€ Gratiswette gut.

Hier die 10€ Freebet sichern
18+ | AGB gelten


 

Hopp über den aktuellen Duisburg-Trainer: „Er reißt uns alle mit“

 

Wettbasis: Schön, dass Sie noch mal an Michael Tönnies erinnern. Fünf Tore hat er mal geschossen in einem Spiel. Das war lange Zeit ein Rekord, bevor Robert Lewandowski kam.

Joachim Hopp: Wir haben den Tyger im Winter nachverpflichtet und er macht eigentlich das, was er machen soll. Er macht Tore, da wir ihn als Mittelstürmer verpflichtet haben. Das ist wunderbar.

Wettbasis: Jetzt haben Sie schon einiges erwähnt, erklären Sie uns doch auch mal Dietmar Hirsch.

Joachim Hopp: Er reißt uns alle mit. Ich rede im Kollektiv, weil ich mich als Botschafter auch immer zur MSV-Familie hingezogen fühle, und es gibt ja den einen oder anderen im Team, wenn ich dem Glück wünsche vor dem Spiel, sagen die auch immer Glückwunsch, du gehörst ja dazu. Das ist natürlich sehr schön. Didi kennt ja die Zeichen in Duisburg. Er war ja auch jahrelang mein Mitspieler, wir haben jahrelang zusammengespielt. Er kennt die Strukturen, er weiß genau, wie dieser Verein tickt, was dieser Verein braucht. Mit seiner Art und Weise hat Didi es geschafft, mit seinem Trainerteam sehr fleißig zu arbeiten. Wir hatten ja fast drei, vier Jahre Trainerteams, die das mit dem Arbeiten hier im Ruhrgebiet, gerade in Duisburg, nicht so ernst genommen haben. Das spiegelt sich auch auf dem Platz wider und auch in den Erfolgen in den letzten Monaten.

Hopp über Hirsch: „Er hat sich wie eine Ente nach vorne fallen lassen und wurde immer belohnt“

 

Wettbasis: Was war Ihre schönste Anekdote mit Didi Hirsch auf dem Platz, oder im Training?

Joachim Hopp: Wir hatten eine Zeit gehabt, wo wir eigentlich sehr erfolgreich waren wie 1996/97, 1997/98 und ich habe immer nur eines in Erinnerung: Didi hat immer den gleichen Trick gehabt. Wenn er von hinten gestoßen wurde, hat er sich wie eine Ente nach vorne fallen lassen und hat zu 99,9 Prozent einen Freistoß bekommen. Das war unglaublich. Also er wurde gar nicht berührt oder gar nicht gefoult, aber er hat sich dann wie eine Ente nach vorne fallen lassen und wurde immer belohnt. Didi war ein Linksfuß, war auch ein Arbeiter auf dem Platz, wie viele ehemalige Spieler auch. Wir hatten auch eine gute Mischung gehabt von richtig fleißigen Arbeitsbienen, aber wir hatten auch ein paar Zauberer drum herum.

Wettbasis: 7000 Duisburger fahren zum Auswärtsspiel. Erlären Sie mal einem Nicht-Duisburger die Faszination des MSV!

Joachim Hopp: Wir sind eine Arbeiterstadt und irgendwann kam ich da hin und auch im Jugendbereich muss man erst einmal eine Philosophie haben. Man kann ja nicht einfach irgendwelche Spieler holen und sagen: „Ach ja, jetzt geh mal zum MSV, die haben immer über 20.000 Zuschauer, das ist schön da.“ Man muss denen auch einen Leitfaden mitgeben, was der MSV ist und wo der MSV Duisburg herkommt. Da musst du bereit sein, dafür alles zu geben. Ich komme jetzt wieder auf das Team zurück. Das Trainerteam in Verbindung mit dem sportlichen Leister Christopher Schmoldt und Geschäftsführer Michael Preetz hat es geschafft, in den letzten zwei Jahren diese Spieler zu verpflichten, die für den MSV aufopferungsvoll alles geben und das ist eigentlich das A und O.

 

Hopp träumt vom MSV-Aufstieg: „Was wäre das für eine 2. Liga? Unglaublich!“

 
Wettbasis: In welchem Spieler erkennen Sie sich denn wieder – als einer, der nun wirklich auch ein Idol für die Fans war?

Joachim Hopp: Von der Anführung her ist natürlich Bulic ganz weit vorne, weil er ist ja auch jemand, der das Publikum mitreißen kann mit seiner Leidenschaft, mit seiner Energie. Er ist auch kein Muskelprotz, man denkt, da steht so eine kleine Zitronenstange vor einem, aber auf dem Platz ist er unheimlich fleißig. Mit seiner Einsatzbereitschaft und mit seinem Zweikampfverhalten pusht er noch mal das Publikum. Aber, das darf man auch nicht vergessen, ich kam ja als Stürmer und habe in den 90er Jahren als Stürmer angefangen, dann war ich Abwehrspieler, Mittelfeldspieler, auf der rechten Seite, linke Seite. Ich war mehr so ein Allrounder.

Wettbasis: Sie waren mal Stürmer?

Joachim Hopp: Ja, ja. Ich kam ja vom VfvB Ruhrort-Laar, aus der Bezirksliga, zum MSV.

Wettbasis: Rote Asche, schön im Schatten der Schornsteine.

Joachim Hopp: Genau. Und man darf nie vergessen, der VfvB war mal die höchste Mannschaft in Duisburg gewesen.

Wettbasis: Ich weiß, ich habe da selbst gespielt, da gab es immer gut auf die Hölzer ehrlich gesagt.

Joachim Hopp: (lacht) Also wie gesagt, ich war Stürmer, wurde dann umgeschult und für mich war immer klar, dass ich nur spielen würde, wenn ich topfit bin und die absolute Leidenschaft und das absolute Zweikampfverhalten an den Tag lege.

Wettbasis: Ich werde auch mit Willi Landgraf sprechen. Was sagen Sie als MSV-Vertreter zu einem Alemannia-Aachen-Idol, vor dem Spiel am Freitag?

Joachim Hopp: Man muss sich jetzt mal vorstellen, was in den letzten Wochen überhaupt so in der 3. Liga los war. Ich glaube, viele Vereine aus der 2. Liga beneiden uns darum, was in der 3. Liga, gerade im Ruhrgebiet, so los ist. Jetzt wieder ausverkauftes Haus bei uns, 30.000 Zuschauer, bei uns werden die nächsten Spiele alle ausverkauft sein und vor allem, stellen Sie sich mal vor, wir kommen mit Punkten zurück. Dann wird die positive Hölle los sein hier in Duisburg. Wir werden alles in Marsch setzen, damit wir noch mehr Unterstützung bekommen, dass wir auch noch die letzten Zweifler aus den Löchern herausholen. Zu Willi Landgraf nochmal, er ist ein super Typ. Ich habe ihn auch öfters mal getroffen, er hat ja auch in der Schalke-Jugend gearbeitet. Er ist einfach bodenständig, wie es sich so gehört im Ruhrgebiet.

Wettbasis: Wie geht das Spiel aus und warum?

Joachim Hopp: Das ist natürlich immer so eine Sache, weil ich bin schon ein bisschen abergläubisch in mancher Beziehung. Ich habe früher immer meinen rechten Schuh zuerst angezogen, mindestens eine Stunde vor dem Anpfiff hatte ich dann immer 25 Minuten Yoga gemacht in der Kabine. Eben deshalb will ich gar nicht tippen. Ich will einfach nur sagen, dass wir auf jeden Fall einen Punkt mitbringen. Ich hoffe, dass wir Punkte mitbringen und dass wir diesen Kampf, im positiven Sinne, im Prinzip bis zum letzten Spieltag aufrechterhalten. Und es wäre natürlich schön, wenn der MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen gemeinsam hochgehen. Dann stellt man sich mal die 2. Liga nächstes Jahr vor, wenn Düsseldorf bleiben würde und mit Bochum. Gut, Schalke hat gute Aussichten auf die Bundesliga, aber selbst wenn Schalke bleiben würde, was wäre das für eine 2. Liga? Unglaublich! Ich glaube das wäre einmalig in Europa.

Wettbasis: Können Sie mir den Satz kurz zu Ende führen: Der MSV steigt auf, weil…

Joachim Hopp: Weil wir alle gemeinschaftlich, von der Mannschaft bis zu den Fans, bis zu den Verantwortlichen, eine positive Energie ausstrahlen.

Wettbasis: Wunderbar. Super! Vielen Dank Joachim Hopp.

Weitere Sport-News

 

Passend zu diesem Artikel:

Alexander Karper

Alexander Karper

Alter: 42 Nationalität: Österreich Lieblings-Wettanbieter: Betano, Bet365

Ohne Sport geht es nicht, das habe ich früh in meinem Leben festgestellt. Schon in jungen Jahren probierte ich nahezu jede Sportart aus – ganz nach dem Motto: Probieren geht über Studieren - wie auch bei Sportwetten.   Mehr lesen