Rafael Marquez begann seine Fußballerkarriere beim mexikanischen Klub Atlas Guadalajara in der höchsten Spielklasse. Im Alter von 20 Jahren (1999) gewann er bereits den
FIFA Konföderationen-Pokal. Später, als er zum AS Monaco nach Frankreich wechselte, entwickelte er sich zum soliden Innenverteidiger, der auch dem FC Barcelona auffiel.
Für 5,25 Millionen Euro wechselte er schließlich zu den Katalanen. Für die mexikanische Nationalmannschaft debütierte er am 5. Februar 1997 beim 3:1-Sieg gegen Ecuador in Ciudad de
Mexico. Rafael Marquez bestritt seither 58 Länderspiele (6 Tore) und ist Kapitän der Nationalmannschaft Mexiko. Der feingliedrige Spieler mit den harmonischen und
effektiven Bewegungsabläufen hat inzwischen einen bedeutungsvollen Spitznamen bekommen: der Kaiser von Michoacán. Vor allem weil Franz Beckenbauer zu seinen Vorbildern zählt -
"Ich habe sein Spiel und seine Eleganz immer bewundert", so Marquez. Alles in allem ist Marquez ein kompletter Spieler, der den Ball nicht nach vorne drischt, sondern eine
intelligente Spielöffnung sucht. Er kann das Mittelfeld läuferisch schnell überbrücken oder auch Pässe über 60, 70 Meter schlagen. Schwächen hat er noch im Deckungsverhalten.