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Infos über EM Star Sebastian Prödl (Österreich)
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Sebastian Prödl, Abwehrchef von Österreich
Sebastian Prödl, ab Sommer bei Werder Bremen, ist bereits in jungen Jahren Abwehrchef und Antreiber bei Sturm Graz. Als
Verteidiger ist er auch torgefährlich, vor allem bei Standardsituationen ist seine Kopfballstärke sehr gefragt. Nachdem er mit dem
Nachwuchsnationalmannschaft bei der U20-WM in Kanada für Furore gesorgt hat (bei der Wahl zum besten Spieler des Turniers kam er in die
engere Auswahl der FIFA), ist er mittlerweile auch schon Fixstarter im A-Team und dürfte seinen Platz im EM-Kader Österreichs sicher haben.
Im Testspiel gegen die Niederlande erzielte er seine ersten beiden Treffer für Österreich, natürlich beide per Kopf.
Das besondere an Sebastian Prödl ist außerdem die Tatsache, dass er in Zeiten wie diesen, wo schon fast jedes 15jähriges Nachwuchstalent
einen Manager hat, auf einen solchen verzichtet. Prödl selbst dazu: "Die Entscheidungen, wo ich hingehe, treffe ich ganz alleine. Beraten
werde ich von meiner Familie. Und ein Experte kümmert sich um die vertraglichen Dinge. Aber der bleibt im Hintergrund, das wird sich auch nicht ändern."
Auch nicht schlecht folgende Aussage über Spielermanager: "Ich habe nach der WM einige Manager kennengelernt und Einblicke in diese Szene
bekommen, sowohl positive als auch negative" oder "Da haben so halblustige Manager gesagt, sie hätten einen Kontakt hergestellt.
Aber so etwas nehme ich nicht ernst". Auch nicht schlecht sein letztes Statement: "Ich werde einem Manager nie Geld geben für einen Vertrag,
den er aufsetzt. Dass ich den Vertrag bekomme, war ja meine Arbeit."
Sebastian Prödl gilt als sehr zweikampfstark, besticht durch seine Kopfballstärke und ist stets der ruhende Pol in der Abwehr. Keine
Spur von Hektik in seiner Art zu spielen, ruhig baut er von hinten das Spiel auf. Das alles sind die Gründe, warum er von Werder Bremen einen
Vierjahresvertrag bekommen hat.
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