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Zweite Runde – Australian Open 2012, 18.01.-19.01.2012


Vorschau auf die 2. Runde!

17. Januar 2012 / Dominic
Wawrinka - Federer (Schweiz)

Das Teilnehmerfeld der Australian Open hat sich bereits halbiert und zu aller Erst möchte ich mich entschuldigen für all diejenigen, die sich von meinem Tradevorschlag angetan gefühlt haben. Wickmayer gefiel mir letzte Woche sehr gut. Überraschend war dann das Debakel gegen Mona Barthel im Finale. Aber dennoch, ich war überzeugt, dass der Trade funktionieren kann. Doch bereits in Runde eins musste sie sich gegen die Russin Voskoboeva verabschieden.

Ansonsten war der zweite Turniertag ein Trauertag für die australischen Fans. Die Titelhoffnung und Nummer sechs der Welt, Samantha Stosur, musste sich glatt in zwei Sätzen der jungen Rumänin Cristea geschlagen geben. Dafür konnte Jelena Dokic recht deutlich die zweite Runde erreichen.

Das größte Highlight in der ersten Runde war sicherlich das Spiel zwischen der australischen Tennishoffnung Bernard Tomic und dem Spanier Verdasco. Tomic’s erklärtes Saisonziel ist ein Platz unter den Top Ten. Die Qualität hat er – aber dennoch musste er gegen den spanischen Frauenliebling Verdasco hart kämpfen. Nach 2-0 Satzrückstand sah es nach einem frühen Ausscheiden aus. Doch danach steigerte er sich gewaltig und konnte die Sätze drei bis fünf für sich entscheiden. Gespannt darf man sein wie viel Kraft ihn diese harte Partie gekostet hat.

Ansonsten gibt es keine all zu großen Überraschungen in der ersten Runde. Bei den Damen konnten Kvitova und Sharapowa mit starkem Spiel überzeugen. Bei den Herren schoss Titelverteidiger Djokovic den Italiener Lorenzi förmlich aus dem Stadion. Lediglich zwei Games machte der Italiener. Der Schotte Murray hatte im ersten Satz einige Probleme und gab diesen ab, setzte sich im Endeffekt doch klar durch. Rafael Nadal stürmte ebenfalls mit einem glatten Sieg in Runde zwei.

Viel spannender ist die Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Schweizer Gentlemen Roger Federer. Beide sind grundsätzlich gut befreundet und zollen ihrem Gegenüber den größten Respekt. Doch diese Beziehung litt in den letzten Wochen/Monaten aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen bei bestimmten Themen. Beide haben im Tenniszirkus viel zu sagen und eine führende Position inne. Nadal möchte den Turnierplan verkürzen und die Weltrangliste auf eine „Zwei-Jahres-Basis“ verändern, damit Verletzungen besser ausgeglichen werden. Traditionsliebhaber Federer ist dies ein Dorn im Auge und konterte, dass jeder selbst für seine Turnierplanung verantwortlich ist und das es keinen Sinn macht ein bestehendes, gut funktionierendes System zu ändern. Bereits vor dem Erstrundenspiel ist dafür für Zündstoff gesorgt. Genährt wurde dies nochmals durch Nadal als dieser auf einer Pressekonferenz verlauten lies, dass nicht jeder einen Topkörper hat wie Federer. Viele sind am Ende ihrer Karriere körperlich kaputt. Man darf gespannt sein wie diese Geschichte weitergeht und wann die nächsten Giftpfeile geschossen werden.

Aber nun werfen wir einen Blick auf unsere deutschsprachigen Freunde.

(Die Wett-Quoten für die Vorschau auf die nächste Runde entstammen von Bet365 – Stand Dienstag Nachmittag 16 Uhr)

Deutschland (10/5)

Philipp Petzschner – Lukas Rosol 6-0 6-0 6-2
Lleyton Hewitt – Cedric-Marcel Stebe 7-5 6-4 3-6 5-7
Ryan Sweeting – Matthias Bachinger 6-4 6-4 6-2
Philipp Kohlschreiber – Juan Monaco 7-5 4-6 6-3 6-7 6-0
Tobias Kamke – Victor Hanescu 6-2 6-1 6-2
Andreas Beck – Eric Prodon 6-4 6-2 4-6 7-5
Olivier Rochus – Björn Phau 6-1 6-4 6-0
Marcos Baghdatis – Benjamin Becker 6-1 7-6 6-2
Donald Young – Peter Gojowczyk 6-1 6-2 4-6 1-6 6-2
Tommy Haas – Denis Kudla 7-6 3-6 6-0 7-5

Mona Barthel – Anne Keothavong 6-0 ret.
Julia Görges – Polonoa Hercog 6-3 7-6
Sabine Lisicki – Stefanie Vögele 6-2 4-6 6-4
Angelique Kerber – Bojana Bobusic 6-1 6-3
Michaella Krajicek – Kristina Barrois 6-3 7-6

15 deutsche Teilnehmer betrug das Kontingent vor der ersten Runde bei den diesjährigen Australian Open. Die Herren der Schöpfung halbierten sich, bei den Damen schied nur Kristina Barrois aus, die anderen vier konnten den Sprung in die zweite Runde schaffen.

Bemerkenswert war auf alle Fälle die Leistung des Doppel-Spezialisten Philipp Petzschner. Nach 65 Minuten war der Sieg perfekt. Die Nummer 70 der Welt, Lukas Rosol, hatte nichts zu bestellen und lag zwischenzeitlich mit 14-0 Games in Rückstand. Petzschner gab auf der Pressekonferenz danach zu verstehen, dass dies wohl das Beste Spiel seines Lebens war. Chapeau! Ebenfalls zu überzeugen wusste Tobias Kamke, der mit dem Rumänen Hanescu ebenfalls kurzen Prozess gemacht hat. Mehr zu kämpfen hatte da schon die ehemalige deutsche Nummer 1, Philipp Kohlschreiber. Er konnte sich im Endeffekt in fünf Sätzen gegen Gaucho Monaco durchsetzen. Apropos deutsche Nummer Eins – Florian Mayer musste aufgrund einer Verletzung absagen und trat somit gar nicht an in der ersten Runde. Challenger-Final Sieger Stebe konnte gegen Hewitt sein Talent aufblitzen lassen aber am Ende war die Luft raus. Es sah schon alles nach einem fünften Satz aus bei einer 5-1 Satzführung in Satz vier. Dennoch musste er diesen Satz schließlich mit 7-5 noch abgeben. Die Niederlagen von Gojowczyk, Becker und Phau waren sicherlich zu erwarten. Enttäuschend hingegen ist die klare Niederlage von Bachinger gegen den Amerikaner Sweeting.

Mona Barthel ist in der Form ihres Lebens. Nach dem Turniersieg in Hobart konnte sie nun nach einem Satz bereits die zweite Runde erreichen. Die Britin Keothavong gab diesen mit 6-0 ab und musste danach verletzt aufgeben. Julia Görges und Angelique Kerber hatten ebenfalls keine Probleme in Runde 1. Mehr zu kämpfen hatte da Sabine Lisicki, sie konnte sich im Endeffekt aber auch verdient in drei Sätzen gegen die Eidgenossin Vögele durchsetzen. Wie bereits weiter oben erwähnt, musste nur Barrois die Segel streichen. Sie lag bereits 3-1 vorne im ersten Satz und machte dann kein Spiel mehr in diesem Satz. Satz zwei war hart umkämpft (Tiebreak 15-13) aber wiederum mit besserem Ende für Krajicek.

Zweite Runde – Spiele mit deutscher Beteiligung (5/4)

3,75 Philipp Petzschner – Milos Raonic 1,25
1,08 Philipp Kohlschreiber – Pere Riba 8,00
3,40 Tobias Kamke – Alexandr Dolgopolov 1,30
23,00 Andreas Beck – Roger Federer 1,01
17,00 Tommy Haas – Rafael Nadal 1,02

1,36 Mona Barthel – Petra Cetkovska 3,00
1,28 Julia Görges – Eleni Daniilidou 3,50
1,72 Sabine Lisicki – Shahar Peer 2,00
1,14 Angelique Kerber – Stephanie Dubois 5,50

Noch neun Teilnehmer sind vorhanden. Doch für vier der fünf Herren wird meines Erachtens hier Endstation sein. Beck und Haas haben das Vergnügen, dass sie gegen die Topstars Nadal und Federer spielen dürfen. Alles andere als eine klare Niederlage wäre schon eine positive Überraschung. Ebenfalls ein sehr schweres Los hat Petzschner. Zwar bewies er augenscheinlich, dass er in Topform ist, aber gegen Raonic wird es ganz schwer. Einer der Geheimfavoriten für viele. Der aufschlagstarke Kanadier wird sich hier auch durchsetzen. Ebenfalls wenig Chancen gebe ich Kamke. Ähnlich wie Petzschner konnte er in Runde eins überzeugen aber gegen den Ukrainer Dolgopolov wird er dennoch verlieren. Dieser zog nach 2-0 Satzrückstand nur schwer in Runde zwei ein aber mit Fortdauer der Partie spielte er immer stärker und kam besser in sein Spiel. Kamke hat nicht das Niveau von Dolgopolov. Einzig Philipp Kohlschreiber traue ich den Sprung in Runde drei zu. Pere Riba ist ein Sandplatzspezialist und fühlt sich auf alle anderen Belägen nicht gerade wohl. Hier glaube ich an einen klaren Sieg des Deutschen.

Zwar gehört Petra Cetkovska zu den gesetzten Spielerinnen aber dennoch ist sie klare Außenseiterin gegen die momentane Überfliegerin Mona Barthel. Aufgrund der gezeigten Leistungen wäre alles andere als ein Weiterkommen eine Überraschung. Vielleicht wächst hier die nächste deutsche Top-Ten Spielerin heran. Ebenso durchsetzen sollte sich Julia Görges gegen die Griechin Daniilidiou – ich gehe hier von einem Zwei-Satz Sieg aus. Lisicki hat mit Shahar Peer sicherlich das schwierigste Los der deutschen Damen gezogen. Die Israelin hat viel Potential, konnte dies aber in den letzten Monaten nicht oft abrufen. Ich sehe Lisicki hier auch vorne und gehe von einem Weiterkommen in Runde drei aus. Und mit Angeqlique Kerber hat auch die vierte deutsche Damen-Tennishoffnung durchaus gute Chancen auf ein Weiterkommen. Die Kanadierin Dubois ist sicherlich nicht so stark wie Kerber. Vier Damen in Runde drei – das wäre Balsam auf die Wunden. Vor nicht all zu langer Zeit war man froh wenn im deutschen Tennisteam überhaupt eine Dame Runde drei erreichen konnte. Und nun haben vier Damen durchaus gute Chancen – in Anbetracht dessen, dass mit Andrea Petkovic die deutsche Nummer eins fehlt, eine noch stärkere Leistung.

Österreich (2/1)

Ivo Karlovic – Jürgen Melzer 7-6 7-5 6-3

Olga Govortsova – Patricia Mayr-Achleitner 6-2 6-4
Serena Williams – Tamira Paszek 6-3 6-2

Die Australien Open 2012 waren ein kurzes Vergnügen für die österreichischen Tennisfans. Bereits in der ersten Runde hieß es Endstation für alle drei Teilnehmer. Jürgen Melzer, an 31 gesetzt, zeigte einmal mehr, dass seine tolle Saison 2010 nur ein Ausrutscher nach oben war. Kämpfen kann er einfach nicht, auch wenn er das Potential auf alle Fälle besitzt. Aufschlagriese Karlovic konnte ihm sogar fünf Mal das Service abnehmen, erschreckend, da Karlovic nicht gerade ein starker Returnspieler ist. Alles in allem prolongiert die Niederlage den schlechten Saisonstart von Jürgen Melzer – aber vielleicht läufts im Doppel mit Petzschner besser. Nach den Australian Open wird er auf alle Fälle aus den Top40 raus sein.

Bei den Damen war das Ausscheiden von Tamira Paszek und Patricia Mayr-Achleitner programmgemäß. Die Tirolerin Mayr-Achleitner verlor zum neunten Mal in Serie in der ersten Runde. Gegen die Russin hatte sie zu keiner Zeit eine reelle Chance auf das Weiterkommen. Eine zu erwartende Niederlage setzte es für Österreichs Nummer Eins, Tamira Paszek. Im ersten Satz konnte sie zu Beginn noch mithalten, aber hatte nie wirkliche Chancen die Topfavoritin unter Druck zu setzen. Zwar hatte sie zwei Breakbälle im ganzen Match, konnte aber keinen nützen. Damit hatte Serena leichtes Spiel und zog in der Night Session am heutigen Dienstag locker in Runde zwei ein.

Zweite Runde – Spiele mit österreichischer Beteiligung (0/0)

Keine Spieler/Innen mehr dabei!

Schweiz (2/1)

Roger Federer – Alexander Kudrayvtsev 7-5 6-2 6-2
Stanislaw Wawrinka – Benoit Paire 6-1 6-1 7-5

Sabine Lisicki – Stefanie Vögele 6-2 4-6 6-4

Keine wirklichen Probleme hatte der Gentlemen des Tennissports, Roger Federer, in seinem Erstrundenmatch gegen Kudrayvtsev. Im ersten Satz sah man noch ein relativ ausgeglichenes Spiel, doch mit Fortdauer der Partie steigerte sich der Schweizer kontinuierlich und erreichte im Endeffekt ganz locker die zweite Runde. Eine gute Auftaktpartie für die Nummer drei der Welt in der er auch einige Sachen ausprobieren konnte. Die Schweizer Nummer zwei hatte ebenso keine Probleme mit seinem Erstrundengegner. Der Franzose Benoit Paire war in den ersten zwei Sätzen komplett chancenlos. Im dritten Satz konnte er besser mithalten. Bei 5-3 servierte der Schweizer schon auf den Matchgewinn, Paire wehrte sich jedoch und kam auf 5-5 heran. Doch dann war der Bann gebrochen und Wawrinka in Runde zwei.

Die Schweizer Tennisdamen waren nur durch die Qualifikantin Vögele vertreten. Sie forderte Lisicki durchaus, aber verlor schlussendlich verdient in drei Sätzen. Damit ist der diesjährige Bewerb für die Schweizer Tennisdamen auch bereits beendet. Seit Martina Hingis gab es für die Tennisfans bei den Damen keinen Grund mehr zu jubeln. Mal schauen ob hier wieder mal jemand nachfolgen kann – die Deutschen machen’s vor, auch sie mussten lange warten.

Zweite Runde – Spiele mit schweizer Beteiligung (2/0)

1,01 Roger Federer – Andreas Beck 23,00
2,10 Stanislaw Wawrinka – Marcos Baghdatis 1,66

Wie bereits bei der Vorschau der deutschen Teilnehmer geschrieben, geht hier natürlich jeder von einem klaren Sieg des Branchen-Primus Roger Federer aus. Andreas Beck dürfte im Normalfall keine Waffen haben um König Roger unter Druck zu setzen. Zwar hat er eine gute Vorhand, welche sehr druckvoll ist, aber gegen das intelligente sowie variable Spiel des Schweizers wird er viele Eigenfehler produzieren. Hier sollte sich Roger Federer in drei Sätzen durchsetzen. Die Schweizer Nummer zwei hat da schon ein schwierigeres Los gezogen. Der Zypriote Baghdatis ist ein Fanliebling in Australien. Und er liebt Australien – dieses Terrain liegt ihm. Wawrinka überzeugte in der ersten Runde gegen Paire – Baghdatis gegen Becker. Quotentechnisch ist der Zypriote Favorit. Doch hier würde ich mich dazu entscheiden, mein Geld auf Außenseiter Wawrinka zu setzen. Ich sehe hier eine sehr ausgeglichene Partie auf uns zukommen und sehe bei dieser Partie auch viele Möglichkeiten auf Betfair zu traden – ich denke hier geht’s öfters hin und her.

Nach der zweiten Runde wird es dann hier den nächsten Überblick geben – hoffen wir das Beste für die verbliebenen deutschen und schweizerischen Teilnehmer/innen.

Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Herren!

Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Damen!

Hier gibts den Vorbericht der Herren!

Hier gibts den Vorbericht der Damen!



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