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Wimbledon 2010 – Finale der Damen


2. Juli 2010 / dominic

 

Und da waren es nur noch zwei – Serena Williams und Vera Zvonareva. Im gestrigen Halbfinale konnten sich beide Favoritinnen durchsetzen. Beide hatten auch hart zu kämpfen aber gewannen schließlich verdient. Somit gilt Serena Williams – welche bisher noch keinen einzigen Satz verloren hat – als ganz große Favoritin und die Titelverteidigung ist zum Greifen nah. Doch zuerst der Rückblick auf die zwei Halbfinalspiele!

 

Die Halbfinalspiele

Serena Williams (1) 1.08 - Petra Kvitova 13.00 7-6 6-2

Vera Zvonareva (21) 1.46 - Tsvetana Pironkova 3.15 3-6 6-3 6-2 

Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Das Halbfinale zwischen Serena Williams und Petra Kvitova hatte eine ganz klare Favoritin. Ein Blick auf die Quoten hatte schon eine sehr deutliche Sprache. Dieses Duell gab es in diesem Jahr bereits einmal und da konnte sich Serena Williams mit 6-1 und 6-2 durchsetzen. Das Halbfinale am Donnerstag war dann doch eine sehr ausgeglichene Sache. In der Vorschau auf das Spiel habe ich einen Lay von Serena empfohlen – dieser bewahrheitete sich auch. Zu Beginn konnten beide Damen ihren Aufschlag halten und dann konnte Petra Kvitova das Break zum 3-2 machen. Danach hielt sie den Aufschlag problemlos. Doch als sie das 5-3 vor Augen hatte, konnte sich Serena zurück ins Match kämpfen und ausgleichen. Der Satz musste im Tiebreak entschieden werden – und da hatte Serena den weitaus besseren Start und führte rasch mit 4-0. Doch Kvitova gab nicht auf und kämpfte sich zurück. Ein einfacher Fehler von Kvitova gab dann doch den Ausschlag pro Serena und die Amerikanerin konnte den ersten Satz doch recht glücklich für sich entscheiden. Wer nun dachte, dass Kvitova komplett einbrechen würde und das Match in ein paar Minuten beendet sein wird, sah sich getäuscht. Kvitova spielte noch immer ihr risikoreiches Tennis und wurde belohnt. Erst als sie beim Stande von 2-2 den Aufschlag abgab, war das Spiel entschieden. Danach konnte Williams nochmals den Aufschlag der Tschechin durchbrechen und dann problemlos den Einzug ins Finale servieren. Doch die Partie war zeitweise sehr eng und Kvitova kann sehr stolz auf ihre Leistung sein.

Im zweiten Halbfinale sah es lange nach einer weiteren Sensation aus. Nachdem Pironkova im Viertelfinale die große Favoritin Venus Williams eliminieren konnte, spielte sie am Anfang wiederum ausgezeichnet. Sie war die klar bessere Spielerin und konnte die Ballwechsel dominieren. Mad-Vera begann schon langsam zu verzweifeln. Die hübsche Bulgarin konnte dann auch das Break zum 4-2 erreichen und somit für die Vorentscheidung im ersten Satz sorgen. Im gesamten ersten Satz hatte Zvonareva keinen einzigen Breakball. Pironkova’s Traum dauerte an. Doch mit Fortdauer des zweiten Satzes konnte Zvonareva immer mehr das Spiel an sich reißen. Zeitweise hatte es den Anschein, als ob Pironkova zu realisieren beginnt, dass sie den Einzug in ein Grand-Slam Finale schaffen könnte. Sie machte dann immer mehr Fehler und bot damit Zvonareva immer mehr Chancen. Diese konnte sie dann auch nutzen und den Satzausgleich herstellen. Gleich zu Beginn des entscheidenden dritten Satzes gelang der Russin wieder ein Break. Dieses konnte sie bestätigen und im nächsten Aufschlagspiel musste die junge Bulgarin wieder hart kämpfen. Sie hielt dann ihr Service aber danach musste sie es nochmals abgeben. Durch das Doppelbreak war die Entscheidung dann gefallen und Zvonareva konnte das Spiel ausservieren und über den Einzug ins Finale von Wimbledon 2010 jubeln.  

 

 

Das Finale 

Serena Williams (1) 1.19  - Vera Zvonareva (21) 6.00

 Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Das 16te Grand-Slam Finale für die eine – das Erste für die andere. Für die Titelverteidigerin Serena Williams ist das morgige Finale absolut nichts neues, doch für ihre Kontrahentin wird dies zu völligem Neuland. Vera Zvonareva ist sowieso schon dafür bekannt, dass sie des Öfteren mentale Probleme hat. Und morgen wird die Nervosität sicherlich auch eine Rolle spielen. Gegen Pironkova spielte sie im ersten Satz kein gutes Tennis und kam dann immer besser ins Spiel – dies war sicherlich auch durch die höhere Anzahl an Fehlern bei Pironkova zustande. Serena war in den wichtigen Situationen gegen Kvitova immer präsent aber Kvitova zeigte auch, dass die Amerikanerin verwundbar ist. Serena gab bisher noch keinen Satz ab und es spricht alles für den 13ten Grand-Slam Titel von Williams. Es wird sehr stark darauf ankommen, wie sich Zvonareva im mentalen Bereich gibt. Sollte es zwischenzeitlich nicht für Mad-Vera laufen, darf sie nicht den Kopf in den Sand stecken – doch dies macht sie zu oft.

Alles in allem denke ich auch, dass sich Serena hier klar durchsetzen wird. Die Quote ist in Ordnung und ich würde auch einen 2-0 Satzsieg, welche immerhin mit 1.60 quotiert ist, empfehlen. Der Finaleinzug ist für Mad-Vera schon ein Riesenerfolg und Serena wird sich den Titel nicht nehmen lassen! 

 









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