Vierschanzentournee: Nur Ammann behält die Nerven
30. Dezember 2008 / christoph
Schmitt knapp am Podest vorbei, Ammann gewinnt Auftaktspringen
Schon nach dem erstem Springen der Vierschanzentournee 2008/2009 gibt es einige klare Erkenntnisse. Der hochgejubelte Thomas Morgenstern wird aller Vorraussicht nach nicht um den Gesamtsieg der Tournee mitspringen können. Rang 11 war für den Österreicher eine riesen Enttäuschung.
Ebenfalls Grund zum ärgern hatte der eigentlich starke Martin Schmitt. Nach gutem erstem Durchgang versagten auch dem bestem deutschem Springer die Nerven, sodass "nur" Rang 5 blieb. So sehr Schmitt sich auch selbst kritisierte, dass das Wörtchen "nur" vor einem 5.Platz des Milka-Springers steht zeigt, dass wieder die Hoffnung auf siegreiche Zeiten begonnen haben. 12,6 Punkte Rückstand sind noch nicht die Welt, doch kommt ein Angriff auf die Gesamtwertung 2008/2009 noch zu früh.
Groß überraschen konnte Dimitry Vassiliev. Bereits als 2.Springer vom Balken gegangen, setzte der Russe die erste größere Duftmarke, die später noch von Jacobsen gesteigert wurde. Doch im Gegensatz zum Norweger, stand Vassiliev auch einen zweiten guten Sprung und darf sich über den Podestplatz freuen.
Ganz vorn steht der Schweizer Ammann. Nach dem 1.Durchgang schien es so, als könne Ammann schon ein beruhigendes Polster auf die Mitfavoriten aufbauen, doch Gregor Schlierenzauer verkürzte den Abstand zum neuem Gesamtsiegfavoriten um einige Punkte. Den Sieg in Obersdorf konnte ihm jedoch keiner mehr streitig machen. Auch nicht der ebenfalls starke Wolfgang Loitzl, dem Rang 2 vergönnt war.
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