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UFC 148 – Mixed Martial Arts Wetten


UFC 148 oder das Remake des "Kampf des Jahres 2010" Anderson Silva vs. Chael Sonnen

7. Juli 2012 / Hans
Mixed Martia Arts - UFC

Die UFC 148 findet am 08.07.2012 in Las Vegas statt. Das meist erwartete Rematch der Geschichte des MMA – und ich bin hier nicht am übertreiben!

Das Remake des “Kampf des Jahres 2010″ wird erwartungsgemäß die Verkaufszahlen sprengen und entweder den Mythos des besten Kämpfers der Welt zerstören oder zementieren.

Googelt man Chael Sonnen vs. Anderson Silva, wird man geradezu überschüttet mit Artikeln, Meinungen und Voraussagen. Wenn man verstehen will, wieso gerade dieses Rematch so viel Aufmerksamkeit bekommt und die Fans so dermaßen in zwei Lager spaltet, schaut man sich am Besten zunächst die beiden Protagonisten an.

Anderson Silva wird von vielen Experten als der beste Kämpfer der Welt bezeichnet. Mittlerweile 31-4, hat er in der UFC bisher keinen Kampf verloren, die letzte reale Niederlage kam 2004 per Submission, und selbst das war eigentlich ein Kampf, den Silva haushoch dominiert hatte.

Nun möchte man meinen, ein Mann der viele der Knockout Highlights der UFC featured, eine riesige Fanbasis hat und dadurch die größten Verkaufszahlen der Events vorzuweisen hat – aber genau da hapert es.

Obwohl er spektakuläre Knockouts produziert hat, wirkten einige seiner Kämpfe langweilig und überheblich. Obwohl Silva selbst immer von Respekt spricht, zeigte er wenig gegenüber Thales Leites und Demian Maia, die er beide in den Kämpfen mehr oder minder über die Distanz prügelte und den Kampf an fast beliebiger Stelle hätte beenden können.

Wahlweise waren bei solchen Kämpfen Verletzungen oder der Respekt vor den Fähigkeiten des Gegners der Grund – was Silva im Kampf aber nicht daran gehindert hat, vor ihnen ohne Deckung hin und herzutanzen. Silva reitet derzeit eine Siegesserie von nicht weniger als 15 Siegen, wobei er bis zum ersten Kampf gegen Sonnen lange nicht mal eine Runde hatte abgeben müssen.

Genau hier setzt Sonnen mit seinem Trash Talking an – und von dem gibt es eine Menge. Sonnen behauptet, schon vor ihrem ersten Kampf hätte Silva ihn gemieden, weil er ihn schlagen könne, und würde sich stattdessen leichtere Kämpfe aussuchen.
Schaut man sich an, wer in der UFC für ihn als Gegner aufgebaut wurde, ist wirklich nicht viel beeindruckendes dabei gewesen in der letzten Zeit.

Die letzten 7 Kämpfe haben entweder gegen alternde Superstars, Neustars die nicht die Zeit hatten sich den Regeln des MMA wirklich anzupassen, oder generell eher mittelmäßige Gegner stattgefunden. Auch Sonnen war einer dieser aller Voraussicht nach mittelmäßigen Kämpfe für Silva. Gerade mal 3 seiner 4 Kämpfe  in der UFC am Stück gewonnen gehabt, bis er seinen Titelkampf bekam. Auch vorher war er mit 22-9-1 nicht unbedingt ein Kämpfer mit Ehrfurcht gebietender Bilanz.

Und dann geschah das unglaubliche. Sonnen, ein gelernter Champion im Ringen, kaufte Silva den Schneid ab und bedrängte ihn vom Anfang jeder Runde an, brachte ihn auf den Boden und gewann die ersten 4 der 5 Runden. Silva konnte dann in Runde 5 sein Comeback landen und Sonnen mit einer Mischung aus Triangle-Choke und Armhebel zur Aufgabe zwingen. Das war genau die Art Kampf, welche man sich für Silva sehnlichst gewünscht hatte. Endlich ein Gegner, der nicht vor Ehrfurcht vor Silva erstarrt und darauf wartet, den Knockout Punch zu bekommen.

Die Niederlage nahm Sonnen scheinbar ziemlich mit  – denn seit 2 Jahren setzt er Silva kontinuierlich unter Druck. Es gibt keinen Punkt in Silvas Leben, der von Sonnen noch nicht durch den Kakao gezogen wurde – und er ist dabei tatsächlich genial und erweist komödiantisches Talent. Jedem, der dem Englischen mächtig ist, sollte sich die Interviews bei Youtube einmal anschauen.

 

Trash Talk von Chael Sonnen über Anderson Silva auf Youtube

 

Es geht gar soweit, dass Sonnen mit einem falschen Titelgürtel durch die Gegend läuft, sich Champion nennt und für ganz Brasilien – Silvas Heimat – kaum gute Worte übrig hat und nach dem Sieg gegen Brian Stann per Mikrofon aus dem Ring folgendes Angebot gemacht hat:

Rematch am Superbowl Wochenende – Gewinnt Silva, verlässt Sonnen den MMA Sport für immer – gewinnt Sonnen, verlässt Silva die Gewichtsklasse!

Auch unter die Gürtellinie geht das Ganze, und genau hier scheint er irgendwas getroffen zu haben:

Silva hat nun selbst etwas Trashtalking betrieben, und das ist mehr als ungewöhnlich für ihn. Sonnen scheint es also geschafft zu haben, sich in Silvas Kopf festzusetzen – wenn Silva nun wütend kämpfen sollte, wäre das nur gut für Sonnen. Den Kampf vor dem Kampf hat Sonnen schon gewonnen.

Eigentlich sollte der Kampf in Brasilien stattfinden, aber auf Grund seines Trashtalkings gegen die Brasilianer und deren Idole wäre das durchaus nicht ungefährlich für Sonnen gewesen. So findet das Ganze in Amerika, genauer Las Vegas, in der Grand Garden Arena statt.

Ihre letzte Begegnung zog auch einiges an Gerüchten und Obskuritäten nach sich. Silva behauptete, mit einer verletzten Rippe gekämpft zu haben und Sonnen fiel bei einem Dopingtest durch – mit erhöhten Testosteronwerten.

Die Suspendierung wegen der erhöhten Testosteronwerte wurde später gekürzt, Sonnen behauptete aus gesundheitlichen Gründen Testosteron verschrieben bekommen zu haben und verstrickte sich nebenbei in seiner politischen Laufbahn auch noch in kriminelle Machenschaften – typisch Sonnen, ein absoluter Clusterfuck. So richtig weiß keiner, was alles passiert ist, sicher ist nur, dass er mehr Testosteron im Körper hatte, als erlaubt.

War Silva nun verletzt oder nicht? Gute Frage, aber ich würde folgendes zu bedenken geben: Silva gilt als bester Kämpfer der Welt und ist einer der dominantesten Champions, den die UFC je hatte und er liebt diese Position nicht nur – er verdient damit auch eine Menge Geld. Es ist nicht so ungewöhlich, dass ein Kampf auf Grund einer Verletzung platzt. Sollte er also eine Verletzung gehabt haben, die ihn beim Kämpfen massiv behindert hätte – wäre er mit Sicherheit nicht angetreten.

Also Sonnen ein bisschen besser als normal und Silva ein bisschen schlechter als sonst? Könnte sein. Beide haben ihre letzten beiden Kämpfe gewonnen, wobei Silva mit Belfort und Okami nicht unbedingt starke Gegner bekommen hat. Sonnen hatte den ordentlichen, aber auch nicht Oberklasse Kämpfer Brian Stan und den starken Bisping als Gegner. Gegen letzteren war der Kampf auch demenentsprechend knapp, während Silva seine beiden Kämpfe einwandfrei gewinnen konnte. Vorteil Silva.

Schaut man auf seine Gegner in der UFC, fällt auf, dass Sonnen durchaus Recht damit haben könnte, dass Silva einige fragwürdige Gegner bekommen hat.

Von seinen 14 Gegnern in der UFC, waren gerade einmal 4 gegen Gegner, die man als ernsthaft bezeichnen muss.
Zweimal Rich Franklin, den damaligen Champion (2006), Nate Marquard 2006 (der allerdings damals auch nicht gerade viele starke Gegner hatte) und Dan Henderson.
Seine letzten 2 Kämpfe waren zwar bekannte Namen, allerdings ist Vitor Belfort nicht mehr derselbe wie mit 19, und hat sich seinen Titelkampf gegen Silva nach vielen Kämpfen in kleineren Organisationen verdient gehabt. Dementsprechend schnell war es vorbei. Okami hatte wie Sonnen nur 3 Kämpfe in Folge gewonnen, und das nicht unbedingt beeindruckend. Viel zu zurückhalten war auch sein Ende schnell gekommen. In seinem anschließenden Kampf gegen Tim Boetch wirkte er wieder nicht, als ob er den Willen hatte, den Kampf vorzeitig zu beenden und wurde dann überraschend von Boetch in der dritten Runde ausgeknockt.
Beide würde ich derzeit nicht zu den Top 5 Middleweights zählen, von daher sind ihre Titelkämpfe eher fragwürdiger Natur.

Hier die restlichen von Silvas Kämpfen, jeweils mit ihrer Bilanz in der UFC.

Cote – 3-5   (hat heute seine Comeback Chance in der UFC)
Lutter – 2-4 (nicht mehr in der UFC)
Irvin – 4-5 (nicht mehr in der UFC)
Leites – 5-3 (nicht mehr in der UFC)
Maia – 9-5 – Zum Zeitpunkt des Kampfes gegen Silva ein reiner Bodenkämpfer. Ein Titelkampf gegen einen der besten Striker der Welt war eigentlich viel zu früh.
Griffin 9-5 – Light Heavyweight! Aber einer, der eher lansgam ist und mehr durch seinen Kampfeswillen als durch Technik überzeugt hat. Anderson war hier klar der bessere Striker.

Alles in allem waren einige Kämpfe dabei, die von vornherein klar waren, und erstaunlich viele haben ihren Titelkampf gegen Silva bemerkenswert früh bekommen.

Nicht, dass Sonnen nun nur die besten der Welt als Gegner hatte, aber auch er hat Marquart und Okami besiegt, gegen Maia allerdings per Aufgabegriff verloren. Genau das ist die Archillesferse von Sonnen – die Aufgabegriffe. Während er im ersten Kampf gegen Silva bemerkenswert wenig Angst vor dessen Schlägen hatte und viele davon ohne mit der Wimper zu zucken einstecken konnte, ist seine Verteidigung gegen Aufgabegriffe dürftig. 8 seiner 11 Niederlagen kamen auf diesem Wege.

 

Also, wie wird das Main Event wohl verlaufen?

Anderson Silva hat den Vorteil im Stand. Auch wenn Sonnen ihn im ersten Kampf durchaus hart erwischen konnte, denke ich, dass Silva hier für ein schnelles Ende sorgt, wenn Sonnen den Kampf nicht auf den Boden bekommt.
Sonnen hat Cardio und als ehemaliger NCAA Ringer kriegt er Silva garantiert auf den Boden. Nun bleibt nur die Frage, ob er sich hier gegen die Aufgabegriffe wehren kann – er sollte eigentlich wissen was kommt, und sich hier nicht wieder die Blöße geben.

Schaut man auf die Wettquoten, bemerkt man, dass die Buchmacher Sonnen mehr Chancen einräumen als allen anderen Herausforderen bisher. Und genau so sehe ich es auch. Für die höhere Quote mag ich Sonnens Chancen durchaus, zumal er im ersten Kampf gezeigt hat, dass er den Champ  vier bis fünf Runden lang dominieren konnte – bis dahin war der Kampf nicht einmal knapp.

 

Empfehlenswerte Buchmacher für die UFC sind Bet365 und Betfair

 

Also, wenn Chael Sonnen da weiter machen kann, wo er aufgehört hat, wird er Silva versuchen zu Boden zu bringen oder zumindest in den Käfig zu drücken und langsam auszupowern. Silva wird versuchen Chael zu kontern und schlafen zu schicken. Ich denke aber Silva wird sich nicht ganz so wohl im Stand fühlen wie sonst, da er den Takedown fürchten muss.

Alles in allem hat Chael Sonnen ganz gute Chancen auf einen Sieg hier, vor allem da er definitv Silva wütend gemacht hat und man nicht sicher sein kann, dass Silva keine dummen Fehler macht, weil er Sonnen unbedingt ausknocken will.

Für die Divison wäre es ein Segen, wenn Sonnen gewinnen würde – die Karten wären neu gemischt, und während Sonnen genau die Fähigkeiten hat, um Silva schlagen zu können, wirkt er nicht so rundum unbesiegbar, so dass in eine mittlerweile festgefahrene Gewichtsklasse wieder etwas Bewegung kommen würde.
Also, um es mit Chaels Worten zu sagen:

“I will put him to the mat and beat on him for five rounds – again!”
“Welcome to 2000 and Chael!”
Wettquoten bei Bet365

Anderson Silva 1.36

Chael Sonnen 3.25

 

 

Forrest Griffin vs. Tito Ortiz III

Ein weiteres Rematch, allerdings eines, welches nicht ganz so viel Sprengstoff bietet wie das Main Event.
Beide vorherigen Kämpfe gingen per Split-Decision an jeweils einen der beiden Kontrahenten. Beide Fights waren unterhaltsam und wurden von beiden mit viel Herz, viel Power und zuletzt viel Blut bestritten, was ihnen “Fight of the Night” und sogar “Fight of the Year 2006″ einbrachte.
Beide sind ehemalige Leichschwergewichtschampions in der UFC, haben ihren Zenit aber wahrscheinlich schon überschritten.

Tito Ortiz, der neuerdings unter dem Namen “the peoples champ” in den Ring steigt, wird hier sein Abschiedmatch geben. Aus seinen letzten 10 Kämpfen ging er nur 3 mal als Sieger herovr, ein Kampf endete in einem Draw und 6 seiner Kämpfe endeten in einer Niederlage für Ortiz.
Zu Gute muss man Ortiz aber halten, dass er in seinen letzten Kämpfen rundweg gegen die besten der Gewichtsklasse antrat – Rashad Evans, Lyoto Mashida, einen noch in der prime stehenden Chuck Liddel, Antonio Nogeuria – er war immer ganz oben mit dabei.
Der Hauptgrund aber, warum Ortiz noch immer in der UFC kämft, ist, dass er von Anfang an dabei war und einer der dominantesten Champions seiner Zeit war. Ganze neunmal kämpfte er um den Gürtel, entweder als Champ oder Herausforderer, dazu trug sein Auftreten auch außerhalb des Ringes dazu bei, den Sport in Amerika populär zu machen. Auf Grund dieser Leistung wird Ortiz vor dem Kampf in die Hall of Fame der UFC aufgenommen.

Bekannt für sein Ringen, wird er wieder versuchen seinen Gegner zu overpowern und am Boden mit Schlägen und Ellenbogenschlägen zur Aufgabe zu bringen. Ob er das jedoch mit dem physisch mindestens ebenbürtigen und 5 Jahre jüngeren Griffin schaffen wird, ist fraglich. In seinem letzten Kampf sah er allerdings durchaus gut in Form aus und zeigte sogar Verbesserungen in seiner Technik und ein paar neue Tricks – von wegen man kann einem alten Hund nichts mehr beibringen!
Es wäre ihm zu gönnen, seine Karriere mit einem Sieg zu beenden und seine Bilanz von 16-10-1 noch etwas zu verbessern. Das Potential, den Kampf wieder zu einem “Fight of the Night” oder gar mehr werden zu lassen, ist definitiv da.

Forrest Griffin wurde durch die erste Staffel der Casting Show – the ultimate Fighter bekannt. Sein Finalkampf gegen Stefan Bonnar war legendär, und beide bekamen im Anschluss vom Präsidenten Dana White einen Siegervertrag – so gut war der Kampf, und er trug maßgeblich dazu bei, die Show im amerikanischem Fernsehen zu etablieren und Fans anzulocken.

Griffin legte danach eine beeindruckende Karriere hin, schlug Kämpfer wie Quinton Jackson und Mauricio Rua um dann sogar Leichtschwergewichtschampion zu werden. Leider hielt seine Regentschaft nur einen Kampf, und er musste seinen Titel gegen Rashad Eveans wieder abgeben. Danach folgte der Kampf gegen Anderson, welchen er verlor. Er schlug daraufhin in einem Rematch Tito Ortiz und anschließen den ehemaligen Mittelgewichtschamp Rich Franklin, um seinen letzten Kampf, ebenfalls ein Rematch, gegen Mauricio Rua zu verlieren. Ein bisschen Up and Down also, aber Forrest kommt immer super in Form und motiviert in den Ring, und wird auch hier sicher wieder eine Show aufziehen.

Es wird nicht das technischste Match und sicher ist es auch nicht unbedingt von Bedeutung für die Gewichtsklasse, aber ich denke beide Kämpfer wollen den Kampf hier unbedingt gewinnen. Tito wird den Kampf zwar gerne zu Boden bringen, aber auch zufrieden damit sein, den Kampf im stehen auszutragen, zumal Forrest auf dem Boden auch durchaus gutes Jiu Jitsu beherrscht.
Alles in allem hat Griffin die besseren Chancen, aber so oder so werden wohl vor allem die Fans die Gewinner sein.

 

Chgung Le vs. Patrick Cote

Interessanter Kampf und sicher was fürs Auge – Patrick Cote ist einer der solidesten Stand Up Kämpfer der Gewichtsklasse und Chung Le ist Schwarzgurt in Teak Won Do, was immer etwas fürs Auge ist. Gerade in der ersten Runde tendiert Le dazu, einige wilde spinning Kicks abzuliefern, die auch nicht selten den Gegner überraschend hart treffen. 7-2 als Bilanz in MMA ist ordentlich, im letzten Kampf gegen Wanderlei Silva hat er sich gut geschlagen, bis er spät im Kampf einfach keine Kondition mehr hatte. Genau das dürfte dem 40 jährigen Le auch hier wieder zum Verhängnis werden – Cote ist wesentlich jünger und konnte in kleineren Organisationen 4 Siege hintereinander erringen, was ihm hier auch den zweiten Versuch in der UFC eingebracht hat.
Alles in allem ist Cote gut in jedem Aspekt des MMA, wenn auch vielleicht nicht großartig. Es sollte ein interessanter Kampf werden, der fürs Auge einiges bietet und am Ende für Cote entschieden wird.

 

Dong Hyun Kim vs. Demian Maya

Ein weiteres interessantes Matchup, das schwierig vorauszusagen ist. Kim galt als ein heißer Aspirant auf einen Titelkampf, bis er gegen Carlos Condit verlor. Dazu tendiert er, seine Kämpfe in der UFC per Entscheidung zu gewinnen und seine Gegner im Laufe des Kampfes durch sein Judo und sein Talent im Bodenkampf langsam zu zermürben. Technisch einwandfrei, aber nicht immer spektakulär mit anzusehen.Mit 15-1-1 bleibt er allerdings einer der Top Kämpfer in der Gewichtsklasse und wird versuchen, sich gegen Maia durchzusetzen und gleich wieder als Titelkampfanwärter zu präsentieren.

Auch Maia tendiert dazu, seine Kämpfe neuerdings per Entscheidung zu gewinnen – oder zu verlieren. Als 3. Dan (Schwarzgrut) in BJJ sollte er auf dem Boden eigentlich jedem Kämpfer in seiner Gewichtsklasse überlegen sein, was er am Anfang seiner Karriere in der UFC auch deutlich demonstrierte. Scheinbar leidet sein Bodenkampf etwas unter dem Training der anderen Aspekte des MMA, denn umso mehr sein Standup besser wird, umso weniger scheint er seine Aufgabegriffe durchsetzen zu können. Er ist nicht mehr ganz so eindimensional wie in seinem Mittelgewichtstitelkampf gegen Anderson Silva, und der Wechsel in die Weltergewichtsklasse war auch sicher ein Vorteil, aber seine nachlassende Gefährlichkeit im Bodenkampf ist eine wachsende Sorge.

Seit er 2009 Chael Sonnen per Triangle Choke besiegte, hat er keinen seiner Kämpfe mehr per Aufgabegriff gewonnen – und auch hier dürfte das gegen Kim eher schwer werden, da dieser ebenfalls einen Schwarzgurt im 4. Dan in Judo besitzt.
Alles in allem ist Kims Standup etwas runder als das von Maia, und da in letzter Zeit sich schon Kämpfer wie Chris Weidman, Jorge Santiago und Mario Miranda dem BJJ von Maia entziehen konnten, dürfte Kim hier weniger Probleme haben und einen weiteren Sieg, vermutlich per Entscheidung, einfahren.

 

Chad Mendes vs. Cody McKenzie

Auch wenn die Bilanzen von beiden ähnlich sind (11-1 für Mendes und 13-2 für McKenzie), liegen beide Kämpfer was Erfahrung und Errungenschaften angeht, doch weiter auseinander als man denkt. Während Mendes bis zu seinen Titelkampf gegen Aldo ungeschlagen war (10-0) und schon viel Erfahrung in der UFC/WEC sammeln konnte, ist  McKenzie erst seit 4 Kämpfen in der UFC, und hat diese mit 2-2 beendet.
Dazu dreht sich bei McKenzie alles um Aufgabegriffe, vor allem um den Guilotine Choke. 11 seiner 13 Siege kamen durch diesen Griff. Auch beide Niederlagen kamen per Aufgabegriff, so dass eigentlich klar ist, wo die Reise hingehen soll.

Mendes ist jedoch ein starker Wrestler, hat viel Erfahrung und ein gefährliches Topgame. Er sollte den Versuchen von McKenzie entkommen können und den Kampf per TKO für sich entscheiden können, auch wenn er dazu tendiert, den Kampf über die Distanz zu bringen. Sieg per TKo oder Entscheidung – für Mendes.

 

Ivan Menjivar vs. Mike Easton

Up and Comer gegen erfahrenen Fighter, Menjivar (24-8) gegen Easton (12-1). Ein weiterer spannender Kampf, ein weiterer Kampf, den man nur schwer vorraussagen kann. Menjivar sah in seinem letzten Kampf gegen Albert nicht so gut aus wie erwartet, hat aber eine Menge Erfahrung und schon jede Menge Top Fighter bekämpft. Die Erfahrung kam allerdings kaum in der UFC/WEC und auch wenn er zuletzt hier 3 Siege erringen konnte,  bleibt die Frage, wo es mit der Karriere noch hingeht. 1-2 Siege noch würden ihn in die oberen Sphären der Gewichtsklasse und nah an einen Titelkampf bringen, eine Niederlage würde in wahrscheinlich erstmal fest in die Mittelklasse zementieren.

Easton ist ein Jungstar mt nur zwei Kämpfen in der UFC, beide gegen eher unbekannte Namen. Auch für ihn wird der Kampf ein wichtiger Indikator werden. Wenn er hier überzeugend siegen kann, katapultiert es ihn gleich an die Spitze und zu den großen Namen.

Beide haben ein rundes Game und gutes Standup als auch Bodenkampf. Egal wo der Kampf hingeht, er sollte interessant und unterhaltsam werden, mit ungewissem Ausgang – die chancen sind fast 50-50, mit vielleicht ganz leichtem Vorteil Easton.



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