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Tschechien vs. Slowakei, 19.05.2012 – Eishockey-WM (Halbfinale)


Bruderduell im Halbfinale

18. Mai 2012 / Frank
Milan Michalek (Tschechien)

Tschechien vs. Slowakei , 19.05.2012, 17:30 Uhr – Eishockey-WM (Halbfinale) – Slowakei gewinnt das Bruderduell mit 3:1 und trifft nun am Sonntag im Finale auf Russland

Zwei Herzschlag-Viertelfinals entschieden Tschechien und die Slowakei für sich. Nun treffen die beiden Erzrivalen im Halbfinale direkt aufeinander. Seit 1994 stellt die Slowakei ihre eigene Nationalmannschaft. Damals musste man als kompletter Neuling bei der C-Weltmeisterschaft antreten, in der man sofort im eigenen Land den Aufstieg schaffen konnte. Nach zwei Jahren fanden sich die Slowaken in der Elite-Gruppe wieder. Seitdem treffen die beiden Nationalmannschaften im Bruderduell immer wieder aufeinander. Während die Slowaken sensationell die Ahornblätter aus Kanada niederringen konnten, gelang den Tschechen in einem ebenso spannenden Match gegen den Co-Gastgeber Schweden der Erfolg. Der Sieger dieses Duells trifft am Sonntag auf den Sieger der Partie Russland vs. Finnland. Anfangsbully des zweiten Halbfinals ist am Samstag um 17:30 Uhr in der Hartwall Arena in Helsinki.

Amtierender Weltmeister gegen ungeschlagene Russen:
Russland vs. Finnland / Endergebnis 6:2

 

Tschechien – Statistik & aktuelle Form

Der neue Modus spielte einigen Teams in die Karten. Während so zum Beispiel die Tschechen in der Vorrunde dem späteren Viertelfinalgegner Schweden noch deutlich unterlegen waren, so hat sich einmal mehr bewiesen, dass sich erst im weiteren Turnierverlauf herauskristallisieren kann, wer wirklich als Top-Favorit gelten muss. Seit 2008 treffen Tschechien und Schweden stets in einem Viertel- oder Halbfinale aufeinander. Wer sich von den beiden die Chance auf die Goldmedaille bewahren möchte, muss also immer gerade in diesem Duell erfolgreich sein. Nachdem die Tschechen in Rückstand geraten sind, konnten Petr Nedved und Jiri Novotny im ersten Drittel das Ergebnis noch umdrehen. Doch beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter. Vorteile konnten kaum ausgemacht werden. Doch nach der Hälfte der Partie konnte Martin Erat die Führung weiter ausbauen, als Schwedens Eriksson in der Kühlbox saß. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts schoss Zetterberg seine Schweden aber nochmals heran. Gerade Eriksson war es, der kurz nach dem ersten Bully des Schlussdrittels den Ausgleich wiederherstellen konnte. Das dritte Drittel bot anschließend Eishockey vom Feinsten. Das Tempo blieb über das gesamte Match extrem hoch. Faire harte Checks wurden nun aber aufgefahren. Zahlreiche Chancen blieben jedoch bis 30 Sekunden vor Ende ungenutzt. Da stibitzte Milan Michalek den Puck von Niklas Kronwall, der gerade auf dem Weg aus dem eigenen Drittel war und netzte die Scheibe eiskalt ein. Michalek freut sich nun auf das Duell gegen die Slowaken. “Beide Mannschaften sprechen diesselbe Sprache und wir haben alle einige Freunde im gegnerischen Team”, teilte der Mann des Tages der Presse mit.

Die tschechische Nationalmannschaft konnte ihren Leistungen im Turnierverlauf stetig steigern. Gerade im Viertelfinale konnte man nun beweisen, welche Stärke das Team wirklich hat. Vor allem die Homogenität im Kader scheint ein Schlüssel zum Erfolg zu sein. Kein Spieler konnte in den bisherigen Matches mehr als sechs Scorer-Punkte sammeln. Einzig NHL-Star Ales Hemsky sticht mit seinen fünf Toren punktetechnisch etwas heraus. Dennoch stellen sich so wichtige Cracks wie Nedved oder Plekanec voll in den Dienst der Mannschaft. Dies soll auch gegen die Slowakei zum Erfolg führen.

WM 2012 – Vorrunde

Tschechien – Dänemark 2:0
Tschechien – Schweden 1:4
Tschechien – Norwegen 4:3 n.P.
Tschechien – Lettland 3:1
Tschechien – Italien 6:0
Tschechien – Russland 0:2
Tschechien – Deutschland 8:1

WM 2012 – Viertelfinale
Tschechien – Schweden 4:3

 

Slowakei – Statistik & aktuelle Form

Wenn es eine Überraschung in den Viertelfinals gegeben haben sollte, dann ist es der Sieg der Slowaken gegen den Goldmedaillen-Favoriten Kanada. Das Duell sollte aber nichts für schwache Nerven sein. Da führte man nach dem ersten Drittel bereits mit 2:0 und ließ den Kanadiern so gut wie keine Möglichkeiten. Viel mehr schnürte man die Ahornblätter ein und baute einen enormen Druck auf. Doch der Mittelabschnitt sollte den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellen. Drei Gegentore musste das Team von Trainer Vujtek hinnehmen und schien nach 40 Minuten dann doch auf der Verliererstraße zu sein. Doch das dritte Drittel zeigte, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe spielten. Als 6,5 Minuten vor dem Ende Milan Bartovic den Puck abfeuerte, konnte der kanadische Schlussmann Ward zwar noch abwehren. Der Rebound fand sich dann aber doch im Tor der Ahornblätter wieder. Kurz darauf leistete sich der Kapitän des Team Canadas Ryan Gertzlaf jedoch einen Foupat, der spielentscheidend sein sollte. Mit dem Knie checkte er sein Gegenüber Juraj Mikus so schwer, dass der nur noch mit Hilfe Dritter vom Eis gebracht werden konnte. Die fällige 5+Spieldauer Strafe wurde von den Unparteiischen ausgesprochen. Genau diese Überzahl nutzte Michal Handzus kurz vor Ende zum Sieg.

Damit steht die Slowakei das erste Mal seit 2004 wieder in einem Halbfinale. Seit dem Titelgewinn 2002 und das Erreichen des dritten Ranges ein Jahr später konnte eine slowakische Nationalmannschaft keine Erfolge mehr feiern. Viel mehr befand man sich in den letzten vier Jahren bestenfalls auf einem 10. Platz. Abstiegskampf und -angst waren bei den letzten WM-Turnieren ständiger Begleiter der Slowaken. Trainer Vladimir Vujtek kann auf erfahrene wie auch junge NHL- und KHL-Stars zurückgreifen, die für die Farben ihres Landes alles zu geben scheinen. Branko Radivojevic und Andrej Sekera stechen mit ihren acht Scorer-Punkten am meisten heraus. Wichtig sind aber auch die zahlreichen Torvorlagen von Tomas Koepcky. Neben dem genannten Sekera ist vor allem auch Zdeno Chara von den Boston Bruins für die Defensive unersätzlich. Der 35-jährige hat dabei auch die meiste Einsatzzeit im gesamten Team.

Im Bruderduell gegen Nachbarn Tschechien will die Slowakei nun die große Überraschung erreichen und die letzten Jahre, in denen man im Niemandsland verschwunden war, vergessen machen. Mit den derzeitigen Leistungen ist es dieser Mannschaft durchaus zuzutrauen. Dafür lässt Coach Vujtek sogar seine Geburtstagsfeier verschieben. Am Donnerstag wurde der slowakische Trainer 65 Jahre alt. Die geplante Geburtstagsfeier in Prag soll nun ohne den Gastgeber stattfinden.

WM 2012 – Vorrunde

Slowakei – Kanada 2:3
Slowakei – Finnland 0:1
Slowakei – USA 4:2
Slowakei – Kasachstan 4:2
Slowakei – Weißrussland 5:1
Slowakei – Schweiz 1:0
Slowakei – Frankreich 5:4

WM 2012 – Viertelfinale
Slowakei – Kanada 4:3

Tschechien vs. Slowakei: Prognose & Wettbasis-Trend

Während die Tschechen jedes Jahr zum Kreis der Medaillen-Favoriten zählen, kann dies für die Slowaken seit einigen Jahren nicht mehr gesagt werden. Enttäuschend war da vor allem das Ergebnis der WM 2011 im eignen Land, als man nur einen 10. Rang erreichen konnte. Doch in diesem Jahr scheint die Mannschaft unter dem neuen Trainer wieder Feuer gefangen zu haben. Tschechien wird aber ein schwer zu spielender Gegner sein. Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in etwa der gleichen Philosophie nachgehen. Das tschechische Team bewies dabei, dass sie sich im Turnierverlauf immer weiter steigern kann. Sollte dies auch im Halbfinale gelingen, so wird es für den Bruder Slowakei ein mehr als steiniger Weg. Folgende Wett Quoten werden für das Match Tschechien vs. Slowakei angeboten:

Sieg Tschechien: 1,85 – Digibet

Unentschieden (nach 60 Minuten): 4,70 – Betsson

Sieg Slowakei: 3,50 – Betsson



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