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Topspiel des 34. Spieltags: SV Werder Bremen – Hamburger SV


7. Mai 2010 / Joe
Bundesliga-Wetten

Wenn am Wochenende zum letzten Mal in dieser Bundesliga-Saison der Ball rollt, wird sich alles das entscheiden, worauf die Einen seit knapp einem Jahr hingearbeitet haben und wogegen die Anderen seit knapp einem Jahr ankämpfen. Obgleich die Frage der Titelentscheidung vor wochenfrist geklärt wurde, beinhaltet der 34. und letzte Spieltag der 1. Bundesliga noch Antworten auf einige offen Fragen. Sowohl im unteren Drittel der Liga als auch bei der Vergabe der internationalen Plätze müssen noch entscheidene Details geklärt werden.

 

 

Im hohen Norden der Bundesrepublik kümmert man sich vor dem letzten Wochenende der Saison vor allem, um die internationalen Plätze. Die Grün-Weißen Bremer haben sich mit erfolgreichem Auftreten in der Vergangenheit die Möglichkeit der Champions League Qualifikation erspielt. Der HSV kämpf um die letzte Chance hinsichtlich einer Qualifikation für die Europa League.
Anstoß des Topspiels des 34. Spieltags zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV ist am Samstag, den 8. Mai 2010, um 15:30 Uhr. Alle Spiele des letzten Spieltags finden zeitgleich am Samstagnachmittag statt.

SV Werder Bremen:
Es mag stimmen, dass die Bremer zu unkonstant sind. Sicherlich ist auch richtig, dass sich die Bremer gerne gegen kleinere Mannschaften Unaufmerksamkeiten leisten, die sie später eine ganze Saison mit sich herum tragen müssen. Doch eine weitere Wahrheit über die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf ist ihre unglaubliche K.O-Mentalität. Sobald es nur noch 90 Minuten sind, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden sind die Werderaner hell wach. Die besten Beispiele findet man in den Pokal-Wettbewerben. Werder Bremen ist in den vergangenen Jahren immer eine feste Größe im DFB-Pokal gewesen. Im letzten Jahre gewannen sie den deutschen Pokal und in diesem Jahr kann ihnen das im Finale gegen den FC Bayern München wieder gelingen. Auch im UEFA Cup in der letzten Saison zogen die Bremer ins Finale vor. Äußerst unglücklich schieden sie in diesem Jahr gegen den FC Valencia aus Spanien aus. In der Champions League geling es den Bremern gegen die Großen fabulös aufzuspielen, allerdings lassen sie dann in der Folgewoche gegen den Gruppenletzten Punkte liegen.
In der Bundesliga kann man die Bremer Mentalität in diesen Wochen wieder beobachten. Als es auswärts auf Schalke um alles ging, konnten sich die Norddeutschen auf ihre Erfahrung verlassen und rannten, obgleich es sehr lange 0:0 stand und ein Unentschieden den Bremer tendentiell nicht geholfen hätte, nicht blind an, sondern warteten geduldig auf ihre Möglichkeiten und nutzten diese dann eiskalt. Am Ende gewannen die Bremer in Gelsenkrichen (2:0), durchkreutzten damit die Schalker Meisterträume, aber härteten vor allem die eigenen Ambitionen auf die Champions League Qualifikation. Der dritte Tabellenplatz ist das Ziel der Mannschaft von Thomas Schaaf und aktuell belegen die Bremer selbigen.
Momentan befinden sich die Bremer im Aufwind. Vier der letzten fünf beziehungsweise sieben der letzten acht Bundesligaspiele wurden gewonnen. Zuletzt kassierte Werder Bremen zwei Mal kein Gegentor. Nur im ersten Spiel des Kalenderjahres in Frankfurt (0:1) gelang Bremen kein Tor. Sonst hat der beste Angriff der Liga immer getroffen.
Die Tabellenkonstellation sieht Bremen (60) zwei Punkte vor Bayer Leverkusen (58) und sogar drei Punkte vor Borussia Dortmund (57). Aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses wird Dortmund mit Sicherheit nicht mehr an den Norddeutschen vorbeiziehen können. Im Vergleich der Tordifferenzen liegt Bremen bezüglich Leverkusen mit vier Tore vorne (durch die aktuell mehr geschossen Tore, könnte man sogar von einem virtuellen Vorsprung von fünf Toren sprechen). Da die Werkself vom Rhein allerdings in Mönchengladbach spielt - eine Mannschaft, die sich schon am letzten Wochenende unverständlicherweise indiskutabel präsentierte - ist es durchaus realistisch Leverkusen auch bei einem Bremer Unentschieden noch Chancen einzuräumen.
Ein Remis gegen Hamburg würde pauschal nicht reichen.

Hamburger SV:
Der Stachel der letzten Saison, als Werder Bremen den Hamburger SV innerhalb weniger Tage im DFB-Pokal und auch im Uefa Pokal Halbfinale aus den jeweiligen Wettbewerben kickte, sitzt bei den Hamburger noch tief. Zumal die Bremer zusätzlich auch noch in der Liga gegen Hamburg gewannen. In dieser Spielzeit können die Hamburger nun zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen, in dem sie verhindern, dass Bremen in die Champions League kommt und selbst den Einzug in die Europa League perfekt machen. Das Ganze ist nur bei einem perfekten Wochenende für den HSV möglich. Es setzt voraus, dass der Hamburger Sportverein in Bremen gewinnt, die Leverkusener zeitgleich in Mönchengladbach gewinnen und der VfB Stuttgart in Hoffenheim verliert. Wirklich in der eigenen Hand haben es die Mannen von der Elbe also nicht, dennoch würde ist ein eigener Sieg der Grundstein.
Mit Jerome Boateng, Piotr Trochowski, Marcell Jansen und Denis Aogo stellt der Hamburger SV gleich vier Spieler im vorläufigen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Südafrika. Die Motiviation sollte gerade bei diesen vier – von denen im Vorhinein Keiner sicher mit der Berufung rechnen durfte – besonders hoch sein. Zwar spielen auf Bremer Seiten auch vier Spieler (Tim Wiese, Per Mertesacker, Mesut Özil, Marko Marin) eine Rolle auf dem Papier des Bundestrainers; doch konnten diese – eventuell mit Ausnahme von Marin – sicher davon ausgehen, nominiert zu werden.
Der Hamburger SV spielte in der jüngsten Vergangenheit eine mehr als unglückliche Rolle in der Bundesliga. Durch die Querelen mit Ex-Trainer Bruno Labbadia und dem unerwarteten Scheitern im Halbfinale der Europa League (Hamburg musste in Fulham nur 30 Minuten lang, zwei Gegentore verteidigen), schwankten die Konzentration und damit auch die Leistungen in den regelmäßigen Ligaspielen gewaltig. So wurden nur zwei der letzten acht Spiele gewonnen. Nach bitteren Niederlagen zu Hause gegen Mainz (1:0) und in Hoffenheim (1:5), wurde Trainer Labbadia schließlich entlassen. Unter Interimscoach Ricardo Moniz wurde dann in Fulham bitter verloren. Doch die Mannschaft zeigte am letzten Wochenende im letzten Heimspiel der Saison gegen Nürnberg eine Reaktion und gewann deutlich (4:0).
Um die letztendlich verkorkste Saison wieder gerade zu biegen müssten die Hamburger am letzten Spieltag nicht nur in Bremen gewinnen, sondern auch eine ordentliche Portion Glück haben. Am letzten Spieltag der letzten Saison gelang Hamburg in ähnlicher Situation ein Auswärtssieg in letzter Minute in Frankfurt. Damals kam Borussia Dortmund nicht über ein Unentschieden in Mönchengladbach hinaus und Piotr Trochowski sicherte den Hamburgern den Einzug in die Europa League.

Fazit:
Bremen gegen Hamburg ist einer dieser Klassiker, welche die Bundesliga so attraktiv machen. Die Fanlager beider Mannschaften machen aus einem gewöhnlichen Fußballspiel ein atemberaubendes Erlebnis. Inwiefern am Ende eines der beiden Lager im wahrsten Sinne des Wortes atemlos das Stadion verlässt, entscheiden die 22 auf dem Rasen. Grün-Weiß sorgt sich um das ganz große Geschäft und hat zweifelsohne die besseren Karten. Blau-Weiß-Schwarz sollte noch einmal alles in die Waagschale werfen, um das Unmögliche möglich zu machen. Wie im letzten Jahr.

Quoten:
SV Werder Bremen: 1,65 @ unibet
Unentschieden: 4,80 @ betfair
Hamburger SV: 5,35 @ expekt



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