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Tomas Berdych (6) vs. Andy Murray (3), 08.09.2012, US Open


Berdych on fire - Eliminiert er nun auch Olympiasieger Murray?

8. September 2012 / Dominic
Tomas Berdych (Tschechien)

Tomas Berdych (6) vs. Andy Murray (3) , 08.09.2012, US Open, Halbfinale (Endergebnis 7:5, 2:6, 1:6, 6:7) 

Head-to-Head: 4-2

Am morgigen Super Saturday – welcher in diesem Jahr zum letzten Mal in dieser Form vorhanden ist – werden die beiden Herren Halbfinal-Spiele über die Bühne gehen sowie das Damen-Finale. Mehr als 30 Jahre lang diktierten die amerikanischen Fernsehsender die Ansetzung beim größten Tennisturnier in den Vereinigten Staaten. Doch ab nächstem Jahr ist damit Schluss – kein Super Saturday mit zwei Herren Halbfinalspielen und dem Damen Endspiel um die TV-Quoten nochmals in die Höhe schnellen zu lassen. Es gilt als wahrscheinlich, dass ab dem Jahr 2013 das Herren Endspiel am Montag ausgetragen wird und nicht knappe 24 Stunden nach dem Halbfinalspiel. Fix ist – zwischen dem Semifinale und dem Finale ist im nächsten Jahr mindestens ein Ruhetag. Nun haben sich die Spieler endlich durchgesetzt und der amerikanische Tennisverband lässt sich nicht mehr von den TV-Anstalten herumdiktieren. Spieler wie Andy Murray und Novak Djokovic – beide haben noch Chancen auf den Titel in diesem Jahr – drohten zeitweise sogar mit Streikaktionen, wenn die schlechte Terminplanung zum Turnierende weiterhin Bestand hält. In diesem Jahr müssen sie jedoch nochmals in den sauren Apfel beißen und so geht am morgigen Samstag das Duell zwischen dem Überraschungsmann Tomas Berdych und dem Olympia Sieger Andy Murray über die Bühne. Beide konnten noch kein Grand-Slam Turnier für sich entscheiden – wer hält die Chance weiterhin am Leben und darf am Sonntag das Finale bestreiten?

 

Tomas Berdych

Der Tscheche Tomas Berdych sorgte für die größte Überraschung in den vier Viertelfinalspielen. Ihm gelang es den Schweizer Weltranglistenersten Roger Federer in vier Sätzen zu eliminieren. Der Schweizer Gentlemen, der bisher keine Probleme im Turnier hatte, wusste kein Mittel gegen den frech aufspielenden Tschechen. Berdych probierte von Beginn an die Ballwechsel zu dominieren und Federer gar nicht die Kontrolle überlassen. Sein Match-Play ging perfekt auf – Federer hatte Probleme in das Spiel zu finden. Federer muss immer mehr Risiko nehmen und so erklären sich auch die 41 unerzwungenen Fehler die er fabrizierte. Berdych kam gerade mal auf 20. Berdych verdiente sich diesen Sieg mit einer ausgezeichneten Leistung. Für Federer war es eine bittere Enttäuschung, zum ersten Mal seit 2003 kam er nicht unter die letzten Vier bei den US Open. Zudem war es die erste Niederlage von Federer in einer Night-Session bei den US Open. 21 Mal verließ er den Platz als Sieger, gegen Berdych nun zum ersten Mal als Verlierer.

Es war zwar erst der fünfte Sieg von Berdych gegen Federer, doch drei dieser fünf Siege trafen den Schweizer sehr hart. Die erste Niederlage bei den olympischen Spielen in Athen, die erste Niederlage auf Rasen nach einer halben Ewigkeit im Viertelfinale von Wimbledon 2010 und nun die erste Niederlage unter Flutlicht bei den US Open. Berdych mausert sich langsam aber sicher zu einem Angstgegner für den Schweizer. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel verkündete Berdych, dass er über das ganze Match sich sicher war, dass er den Platz als Gewinner verlassen wird. Nun wartet im Halbfinale mit Murray ein Gegner, der ihm ebenfalls liegt. Mit einer ähnlichen Leistung wie im Viertelfinale ist ihm auch hier eine Überraschung durchaus zuzutrauen. Doch bei Berdych besteht immer die Gefahr, dass nach einer tollen Leistung auch mal ein Durchhänger kommt.

Der Weg in das Halbfinale

1. Runde: David Goffin 7-5 6-3 6-3
2. Runde: Jurgen Zopp 6-1 6-4 6-2
3. Runde: Sam Querrey 6-7 6-4 6-3 6-2
Achtelfinale: Nicolas Almagro 7-6 6-4 6-1
Viertelfinale: Roger Federer 7-6 6-4 3-6 6-3

 

US Open – Werden die US Open für den Joker zum Selbstläufer:
Ferrer vs. Djokovic – Analyse auf wettbasis.com

 

Andy Murray

Nach dem Olympiasieg hatte man das Gefühl, dass der Schotte seinen ersten großen Titel ein bisschen zu ausgelassen gefeiert hat. Sowohl in Toronto als auch in Cincinnati setzte es frühe Niederlagen für den Schotten. Wobei er in Toronto zum Match gegen Raonic erst gar nicht angetreten ist. In Cincinnati musst er sich in zwei Sätzen dem Franzosen Chardy geschlagen geben. Aufgrund der mäßigen Resultate auf dem Hardplatz trauten ihm nur die wenigsten zu, dass er in diesem Turnier seinen ersten Grand-Slam Titel holen könnte. Doch aufgrund einer – durchaus – guten Auslosung hatte er genügend Zeit seine Form zu finden und steht nun im Halbfinale.

In der ersten Runde gegen den Wahl-Russen Bogomolov und in der zweiten Runde gegen den Kroaten Dodig hatte er gar keine Probleme und setzte sich jeweils in drei Sätzen locker durch. In der dritten Runde bestand er dann seinen ersten Härtest – und dieser hatte es in sich. Gegen den Spanier Feliciano Lopez setzte er sich in vier Sätzen durch. Murray entschied die Sätze jeweils im Tiebreak für sich. In den entscheidenden Momenten war er zur Stelle und machte die so genannten Big Points. Gegen Raonic überzeugte er dann auch noch in spielerischer Hinsicht. Der kanadische Shootingstar war hilflos überfordert. Im Viertelfinale gegen Cilic verlor er zwar den ersten Satz aber dennoch konnte Murray vor allem beim Return überzeugen. Insgesamt erarbeitete er sich 19 Breakbälle. Cilic war nach dem verlorenen Tiebreak im zweiten Satz auf verlorenem Posten und hatte nichts mehr entgegen zu setzen. Murray muss man zugestehen, dass er in dieser Saison einen großen Sprung nach vorne gemacht hat.

Der Weg in das Halbfinale

1. Runde: Alex Bogomolov Jr. 6-2 6-4 6-1
2. Runde: Ivan Dodig 6-2 6-1 6-3
3. Runde: Feliciano Lopez 7-6 7-6 4-6 7-6
Achtelfinale: Milos Raonic 6-4 6-4 6-2
Viertelfinale: Marin Cilic 3-6 7-6 6-2 6-0

 

Tomas Berdych (6) vs. Andy Murray (3): Die bisherigen Duelle

Head-to-Head: 4-2

Obwohl Murray seit Jahren zur absoluten Elite gehört und vor Berdych klassiert ist, ist Berdych derjenige der im direkten Vergleich die Nase vorn hat. Von den bisherigen sechs Duellen gewann er vier Mal. In diesem Jahr standen sie sich bereits zwei Mal gegenüber. In Dubai, auf Hardplatz, gewann Murray in zwei Sätzen und in Monte Carlo, auf Sandplatz, gewann Berdych in drei Sätzen. Berdych hat auf Hardplatz ebenfalls die Nase vorne. Drei Mal stand man sich auf diesem Belag gegenüber und Berdych verlor nur die Partie in Dubai in diesem Jahr.

 

Tomas Berdych (6) vs. Andy Murray (3): Prognose & Wettbasis Trend

Die Vorbereitung war bei beiden nicht sonderlich gut aber dennoch überzeugten sie im bisherigen Turnierverlauf. Am morgigen Super Saturday geht Olympiasieger Murray nun als Favorit in die Begegnung. Die 1,45 Quote von Interwetten würde ich jedoch nicht angreifen. Berdych ist eine Wundertüte und wenn er an die Leistung aus dem Viertelfinale gegen Federer anknüpfen kann, dann wird auch Murray immense Probleme bekommen. Der erste Aufschlag kam gegen Federer bereits gut und er konnte 14 Asse servieren. Murray wird in diesem Spiel nicht so viele Breakbälle haben wie noch gegen den Kroaten Cilic. Berdych kann man durchaus small probieren, wenn man einen höheren Stake setzen möchte, sollte man jedoch den Start der Partie sich live anschauen, damit man einschätzen kann, wie Berdych drauf ist.

Momentan gibt es zirka eine 1,30 für das Satz-Handicap Berdych +2,5. Diese Wette ist mir als erstes ins Auge gestochen. Murray musste bereits gegen Feliciano Lopez und auch gegen Cilic einen Satz abgeben - das macht er gegen Berdych auch auf jeden Fall. Die 1,30 ist für mich eine absolute Topquote.

Tomas Berdych (6) 2,87 @Bet365

Andy Murray 1,45 @Interwetten



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