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Bayer 04 Leverkusen kann einem in der Saison 2010 / 2011 ein wenig Leid tun. Die Werkself spielt eine sehr starke Hinrunde, lässt nahezu jedes Spitzenteam hinter sich und ist dennoch bereits 11 Punkte hinter dem Tabellenführer aus Dortmund. Besonders wenn man bedenkt, dass Bayer stets nach der Winterpause in eine kleine Schwächephase hineinrollt, sind wohl wieder einmal alle Meisterschaftshoffnungen vergebens.
Doch Enttäuschung gibt es bei Bayer nicht. Rang 3 vor diesem Spieltag mit der nur gering ernstgenommenen Konkurrenz des FSV Mainz 05 um den direkten Champions League Platz 2 schafft eine großartige Ausgangsposition! Nächstes Jahr könnte der Leverkusener Stern wieder einmal in der Königsklasse aufgehen.
Davon träumt der Hamburger SV derzeit nur selten. Mit 21 Zählern befindet man sich im Mittelfeld der Tabelle. Damit sind die Spieler des HSV zwar besser gestartet als Schalke, Stuttgart oder Wolfsburg, doch das internationale Geschäft ist bereits 3 Punkte weg und wenn man davon ausgeht, dass Bayern München am Ende vor dem HSV steht, sind es gar 8 Punkte Rückstand auf einen Platz in der Europa League.
Im Spitzenspiel heute Nachmittag gilt für die Gastgeber nur ein Sieg, wenn nicht zur Winterpause eine Leiter benötigt werden soll, um die Saisonziele erkennen zu können. Dazu muss Veh auf Castelen und Jansen verzichten. Benjamin und Aogo werden die Außenverteidigung bilden und den Ausfall von Jansen vergessen lassen. Im Mittelfeld sind die Hamburger mit versierten Spielern ausgestattet. Ze Roberto und Petroipa sind die Ballkünstler, Trochowski und Jarolim eher Kämpfer mit einem harten Schuss. im Angriff werden der unter Flugangst leitende Guerrero und Starstürmer Ruud van Nistelrooy die Defensive des Gastes in Angst und Schrecken versetzen.
Bayer 04 Leverkusen verzichtet auf Prominenz. Ballack (mit Trainingsrückstand) und Kießling können nicht für den gewünschten Auswärtssieg mitkämpfen. Adler hat die gewohnte Innenverteidigung um Hyypia und Manuel Friedrich vor sich. Im Sturm ist Derdiyok gesetzt, Sam jedoch die inoffizielle zweite Spitze. Die Wechselgerüchte des Sidney Sam haben in der Mannschaft jedoch keine Ruhe entfacht und dürften heute Nachmittag ein kleiner Nachteil sein. Renato Augusto, Barnetta und Vidal stehen Ze Roberto und Co. gegenüber.
Fazit
In einem ausgeglichenem Spiel sind die Hamburger aufgrund des Heimspiels minimal zu favorisieren.
Quoten
Hamburger SV @ 2,55 Mybet
Remis @ 3,49 Pinnacle
Bayer 04 Leverkusen @ 3,00 bet365
Over2,5 @ 1,88 bet365
Under2,5 @ 2,08 betfair
11. Dezember 2010 / christoph - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Wenn die Bundesliga nach einer Länderspielpause wieder anfängt, dann hat das immer etwas von einem Neubeginn. Mit mehr Vorfreude als sonst darf der 9. Spieltag der 1. Bundesliga erwartet werden: Es stehen zwei Topspiele an. Zwar handelt sich nur bei einem der beiden um ein fußballerisches Spitzenspiel, allerdings befinden sich dramaturgisch gesehen beide auf hohem Niveau.
Am Samstagabend um 18:30 empfängt der Hamburger SV den punktgleichen Tabellenführer aus Leverkusen. Beide Teams trennt lediglich ein Tor in der Differenz. Etwas früher, um 15:30, kommt es am anderen Ende der Tabelle zu einem Duell, von dem sich beide Mannschaften lieber fern gehalten hätten. Die Begegnung Nürnberg gegen Berlin läutet den Abstiegskampf ein. Ein weiteres Spiel von überdruschnittlicher Brisanz ist das kleine Ruhrderby zwischen Bochum und Dortmund im Westfalenstadion.
Hamburger SV:
Alte Fußballwahrheiten haben halt doch ihren wahren Kern. So simpel, stupide oder nichtssagend sie manchmal klingen möchten, sie beweisen doch immer wieder aufs Neue, dass sie den Sport mit dem Lederball am besten zu charakterisieren im Stande sind. Zuletzt zeigte dies der Hamburger SV als er sich in einer tiefen Krise befand. Was ist bekanntlich das beste Mittel gegen handfeste Krisen? Ein Heimspiel gegen Bayern München. Denn, wenn man in allen Wettbewerben versagt hat und gegen das moderate Rapid Wien untergeht (0:3), in Frankfurt nur einen Punkt holt (1:1), um in der selben Woche gegen den VfL Osnabrück aus dem DFB Pokal auszuscheiden (3:3 n. E), braucht es nun einmal ein Heimspiel gegen den Rekordmeister. Das "leichteste Spiel des Jahres" wird dann leichtfüßig gewonnen (1:0) und auch schwächelnden Größen (Ze Roberto) finden zu alter Stärke zurück. Dem Hamburger SV ist dies eindrucksvoll gelungen. Aus diesem Sieg konnte neues Selbstvertrauen geschöpft werden und nach Siegen gegen Tel Aviv (4:2, Europa League) und in Berlin (3:1) haben es sich die Hamburger wieder einreden können eine Spitzenmannschaft zu sein. Ob zu alter Stärke zurückgefunden wurde, sei einmal dahin gestellt, aber zumindest befindet man sich mit 20 Punkten aus acht Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze wieder. Interessant wird es, zu beobachten, ob Bruno Labbadia sein System angleicht, um gegen sein altes Team besser eingestellt zu sein. Sollte er beim bewährten 4-4-2 bleiben, ist zu erwarten, dass Ejero Elia wieder von Anfang an dabei ist.
Bayer Leverkusen:
Da sich Leverkusen die schwächsten Saisonleistungen bisher dosiert für den DFB Pokal aufgehoben hat, ist die Werkself in der Bundesliga von Beginn an vorne weg marschiert. Die einzigen Flecken auf der reinen Leverkusener Weste hat man sich in Babelsberg (1:0 in der 1. Runde des DFB Pokals) und in Kaiserslautern (1:2 in der 2. Runde des DFB Pokals) abgeholt. Einem unglücklichen Unentschieden zum Start in Mainz ließen die Leverkusener überzeugende Siege gegen Hoffenheim (1:0) und in Freiburg (5:0) folgen. Auch gegen Bochum spielte man nur auf ein Tor (2:1). Die Mannschaft von Jupp Heynckes lieferte im Folgenden eine Gala-Vorstellung beim Deutschen Meister in Wolfsburg ab (3:2). Zu Hause gegen Bremen spielte man Unentschieden (0:0). In Köln wurde im Stile einer Spitzenmannschaft gewonnen (1:0). Gleiches gilt für das Heimspiel gegen Nürnberg (4:0).
Bayer Leverkusen stellt mit Stefan Kießling den besten Torschützen der Bundesliga (sechs Treffer), mit Rene Adler den besten Torwart (fünf Gegentore in acht Spielen, wie auch Manuel Neuer von Schalke 04) und führt mit Hamburg zusammen die Formtabelle (letzten 6 Spiele) an. Leverkusen ist die beste Auswärtsmannschaft der Bundesliga (drei Siege, ein Remis mit 11:4 Toren).
Personell wird sich in der Levekusener Startelf kaum etwas ändern. Es ist zu erwarten, dass Kroos von Beginn an aufläuft. Wahrscheinlich muss Renato Augusto seinen Mittelfeldplatz räumen. Je nach Spielverlauf erscheint eine Einwechslung von Gekas als sehr wahrscheinlich, da dieser in den beiden Länderspielen für Griechenland fünf Tore erzielte.
Fazit:
Ein Spitzenspiel zwischen zwei Mannschaften, denen man es zwar zugetraut, aber nicht wirklich erwartet hätte, die Tabellenführung unter sich auszumachen. Obgleich die Leverkusener Spieler bessere Erfahrungen in der Länderspielpause hatten (Adler, Kießling, Gekas, Derdiyok, Barnetta) als die Hamburger (Trochowski, Petric, Berg), sind die Seiten mental sowie fußballerisch auf Augenhöhe. Leverkusen präsentierte sich bei ähnlichen Bedingungen in Wolfsburg stark, Hamburg konnte gegen München zu Hause bei ähnlichen Vorzeichen gewinnen. Inwiefern kennt Bruno Labbadia seine alten Mannen noch?
Quoten:
Hamburger SV: 2,30 @ unibet
Unentschieden: 3,40 @ bet365
Bayer Leverkusen: 3,50 @ betsson
15. Oktober 2009 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Deutschland gegen Südafrika. Zwischen dem Einlauf der beiden Natinaolmannschaften und den zugehörigen Nationalhymnen hat nur eines Platz: Der Fairness und Anti-Rassismus Vortrag der beiden Kapitäne. Viel liegt der FIFA wie auch der UEFA an diesen Grundsätzen. Immer wieder versuchen sie zu vermitteln, dass es im Fußball nicht nur um den Lederball gehen darf.
Auf Höhe der Mittellinie wird ein Teil der Bandenwerbung fernsehwirksam mit "Fairplay" Aussagen belegt. Wenn Stadien nicht vollkommen ausverkauft sind, wie es beispielsweise bei der Fußballfrauen Europameisterschaft in Finnland bei fast jedem Spiel der Fall war, werden ganze Blocks mit Fairness und Anti-Rassismus Bannern bespannt. Werbesports, Vorträge und Spruchbanner: Die Organisationen bewegen viel, um ihre Ideale im Sport in den Mittelpunkt zu stellen. Auch der DFB bemüht sich mit den Eltern der Nationalspieler und dem Slogan "Más Integración" die Akzeptanz und das Verständnis unter den verschiedenen Volksstämmen in Deutschland zu verbessern. Eine harte Kante oder simple Obligation?
Vor dem Samstagabendspiel des Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart trafen wie gewohnt Menschenmassen aufeinander, die alle – mal abgesehen von den schwäbischen Auswärtsfans – das selbe Ziel hatten: Einen Sieg ihres HSV. Trotz dieser prinzipiell gleichen Ausrichtung der Menschenströme, ereignete sich eine hässliche Szene.
Als ein dunkelhäutiger Fahrradfahrer mit seinem Freund, der optisch dem Balkan zugeordnet werden konnte, eine Hand voll Hooligans der Heimmannschaft überholen wollte, verhinderten diese zunächst das Manöver, bespritzten die beiden friedlichen Hamburger Radfahrer dann mit Bier, um sie schließlich auch noch von ihren Fahrrädern zu stoßen. Beide liefen daraufhin im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben. Aus an einer Ampel stehenden Autos wurde die 200m entfernt positionierte Polizei gerufen. Die Verkehrspolizisten wurden erst auf die Hetzjagd aufmerksam, als schon einige Sekunden verstrichen waren. Lediglich zu einer Funkdurchsage motivierte sich einer der Ordnungshüter. Dem Dunkelhäutigen und seinem Freund half das wenig, da sie im selben Augenblick von sechs Bären aus der rechten Szene gejagt wurden. Allein der Athletik der Gejagten ist es zu verdanken, dass sich die Situation nicht zu einem nationalen Drama ausweitete.
Die Torvorbereitung sowie das Tor von Eljero Elia und der Treffer von Ze Roberto, die beide eine dunkle Hautfarbe haben, sollten den Hooligans zu denken gegeben haben – wenn das überhaupt möglich ist.
Eine Szene der Bundesliga.
Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.
15. September 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Aufgrund des Länderspiels unter der Woche gegen Aserbaidschan erfreut sich der 2. Spieltag der Fußball Bundesliga an fanfreundlichen sechs Samstagnachmittag Spielen um 15:30. Zweiter großer Schauplatz neben dem Topspiel der Bayern gegen Bremen ist die HSH Nordbank Arena. Dort gastiert Borussia Dortmund mit Trainer Jürgen Klopp beim Hamburger SV von Trainer Bruno Labbadia. In der noch jungen Saison sind Tabellenprognosen müßig, jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich beide Mannschaften im letzten Drittel der Saison Seite an Seite in den gleichen Tabellenregionen wiederfinden.
Hamburger SV:
Nach einem vereinsinternen Machtkampf zwischen der wirtschaftlichen Zurückhaltung von Dietmar Beiersdorfer und dem transferpolitisch offensiverem Modell des Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann, bei dem schließlich Hoffmann gewann und sich Beiersdorfer vom Verein trennte, wurde es ruhig um den HSV. Auf dem Transfermarkt wurde noch nicht zugeschlagen. Doch mit der Verpflichtung von Trainer Bruno Labbadia, der aus Leverkusen gekauft wurde, kam Bewegung in die Hamburger Mannschaft. Besonders mit der Verpflichtung von Ze Roberto setzten die Norddeutschen einen Paukenschlag in der Sommerpause. Sie boten ihm den gewünschten 2-Jahres-Vertag an und der Deal war beschlossene Sache. Das perfekte Puzzlestück für Labbadias System. Kurz nach Ze Roberto verpflichtete der HSV neben Robert Tesche aus Bielefeld auch noch Eljero Elia von Twente Enschede (9 Millionen Euro). Elia ist in der letzten Saison zum besten Nachwuchsspieler in den Niederlanden gekührt worden. Einen weiteren Topmann holten die Hamburger wiederum vom holländischen Markt. Markus Berg, Torschützenkönig der U 21 Europameisterschaft in Schweden, wurde vom FC Groeningen verpflichtet. In 56 Spielen markierte Berg 32 Treffer für seinen Ex-Club. Als dann noch David Rozehnal von Lazio Rom verpflichtet werden konnte, hatte sich der HSV in kürzester Zeit in allen Mannschaftsteilen entscheidend verstärkt.
Von einem besseren HSV war die Rede, als man in der Euroleague Qualifikation den FC Randers auswärts bezwingen konnte (4:0). Schnell geriet dieser in Vergessenheit, da nicht nur das Rückspiel verloren wurde (0:1), sondern auch im DFB Pokal in Düsseldorf gegen die Fortuna nicht der beste Fußball geboten wurde. Trotz früher Führung kamen die Norddeutschen erst im Elfmeterschießen weiter. Ein weiteres blaues Auge holten sich die Hamburger beim Bundesligaauftakt im Breisgau. In Freiburg spielten sie – wiederum nach früher Führung – zu passiv und konnten nur noch eine Chance kurz vor Schluß erspielen. Am Ende nahmen sie einen Punkt aus dem Süden mit (1:1).
Borussia Dortmund:
Beinahe wäre es ein Fehlstart für die von Jürgen Klopp trainierte Dortmunder Borussia geworden. Trotz massiver Überlegenheit gelang 75 Minuten kein Tor gegen den 1. FC Köln. Der Kölner Matip erlöste die 78.000 Zuschauer im ausverkauften Signal Iduna Park mit einem Eigentor. Zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass Welttorjäger Lucas Barrios hinter ihm den Ball mit Sicherheit auch über die Linie gedrückt hätte. Auf eben diesem Barrios ruhen die Hoffnungen der Dortmunder Fans in dieser Saison an den internationalen Plätzen mehr als nur Schnuppern zu dürfen. Vor dem 34. Spieltag der letzten Saison befanden sich die Borussen noch dem fünften Tabellenplatz, zogen aber, aufgrund eigener Passivität, den Kürzeren gegenüber dem HSV im Kampf um die Europa League (Dortmund beendet die Saison in den Top 3 @ 4,00).
Mit Ausnahme von Lucas Barrios ist die Startelf gegenüber der letzten Saison weitestgehend gleich geblieben. Die Borussia ist auf hohem Niveau eingespielt. Wie gut der Abgang von Alexander Frei mit Barrios kompensiert werden kann, wird die Saison zeigen. Genug Engagement zeigte der Argentinier bei seinem Bundesligadebüt allemal. Bekanntlich gehört das Engagement zu den wichtigsten Tugenden unter Jürgen Klopp.
Head to Head:
Aus den letzten sechs Duellen dieser beiden Teams ging Dortmund nur zwei Mal als Sieger hervor (1:0 in Dortmund, 16.09.06; 2:0 in Dortmund, 25.04.09). Keines der letzten drei Auswärtsspiele der Borussia in Hamburg konnte gewonnen werden (0:3, 10.02.07; 0:1, 15.03.08; 1:2, 08.11.08). Der letzte Dortmunder Sieg in Hamburg datiert vom 25.03.06 (4:2). Damals allerdings mit starken Verletzungssorgen bei den Norddeutschen.
Fazit:
Eines der interessantesten Duelle des Spieltags. Die Hamburger haben genug Potential, um in dieser Saison weit vorne zu landen, können sich aber einen Stotterstart nach dem 1:1 in Freiburg nicht erlauben und müssen auf Sieg spielen. Dortmund wird nach dem Auftaktsieg mit einem Unentschieden vollkommen zufrieden sein. Auf lange Sicht gesehen wird es für beide Mannschaften ein 6-Punkte Spiel, in dem Dortmund die Hamburger Fehler in der Abstimmung zu Saisonbeginn nutzen könnte.
Quoten:
Hamburger SV: 2,10 @ Betfair
Unentschieden: 3,55 @ Pinnacle
Borussia Dortmund: 3,88 @ Pinnacle
13. August 2009 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Alles neu macht der FCB
"HSV forever im Leben", so singen es die Fans des Hamburger Sportvereins in der Stadionhymne. So auch am letztem Spieltag, nach dem spätem Siegtreffer, verbunden mit dem Ticket für die europäische Fussballbühne. Gegen Randers aus Dänemark wurde im Rückspiel trotz einer schwachen Leistung der klare Hinspielvorsprung (4:0) gehalten, sodass die Norddeutschen direkt in der Europaliga vertreten sind. Allgemein tauchte der Verein zuletzt häufig im Fernsehen auf. Bereits das Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf wurde Live übertragen. im Moment passen die Ergebnisse, noch nicht aber der Fussball. Doch wer erwartet schon Traumkombinationen mit einer Mannschaft, die sich völlig neu einstellen muss.
Rost bleibt kampflos im Tor, vor ihm bilden Boateng und Mathijsen die Innenverteidigung. Auf den Außen werden Demel und Janßen starten. Der Ex – Münchner kann seinen Platz im Zentrum des Feldes also nicht behalten. Dafür gibt es im Mittelfeld zuwachs von einem altem Mannschaftskammeraden. Ze Roberto wurde der Konkurrenzdruck in München zu groß. In Hamburg fehlt noch die Eingespieltheit, aber der Typ des Brasilianers passt in das Spielsystem des HSV.
Jarolim, der Kapitän, Giftzwerg und Ackerer im Mittelfeld entlastet Ze Roberto in dessen Defensivaufgaben, während Trochowski und Elia die Offensive ankurbeln. 8,5 Millionen überwies der HSV an Twente, deren Spieler anscheinend einen Drang zur Bundesliga aufweißen. Im Sturm übernimmt Guerrero den Olic Part, Petric bleibt gesetzt. Elia ist als hängende Spitze anzusehen, könnte aber auch im Falle einer Verletzung des Sturmduos nach vorn rücken. Ansonsten sind die Alternativen besonders im Angriff rar gesät.
Fazit
Hamburg offenbarte bislang ungewohnte Abwehrschwächen. Sollte die Mannschaft sich aber in 4-5 Wochen gefunden haben ist der Kampf um Rang 5 realistisch.
Langzeitwetten
Auch im Fall Hamburg lohnt es sich LZW erst in knapp einem Monat abzuschließen.
7. August 2009 / christoph - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Louis van Gaal soll Klinsi Peinlichkeiten verdecken
Jürgen Klinsmann ist am System FC Bayern gescheitert. Vielleicht fehlte auch noch die Erfahrung, denn nie zuvor trainierte der Kalifornier ein solches Spitzenteam, welches neben fussballerischer Klasse auch genügend Sorgen bereitet. Natürlich ist die Nationalelf auch eine Hürde, doch trainieren die Profis bekanntlich nur selten miteinander.
Mit Louis van Gaal haben die Münchner voraussichtlich einen sehr guten Fang gemacht. Der Holländer ist eine absolute Respektsperson, wird kaum belächelt werden. Auch gilt der FCB aktuell als das "Real Madrid der Bundesliga". Über 50 Millionen Euro haben die Münchner investiert um den Kader zu renovieren. Was im Vergleich zu Spaniens Hauptstadt fast schon lächerlich wirkt, ist für den FCB ein großer und teurer Schritt, der nicht jedes Jahr vollzogen werden soll.
Im Tor gab es im Gegensatz zu allen anderen Bundesligavereinen einen Zweikampf zwischen Rensing und Butt, den der Jüngere Akteur spät und knapp für sich entscheiden konnte. Rensing bekommt damit noch einmal die Chance, nach der mittelmäßigen Hinrunde 2008/2009. Lucio und Demichelis sind vor seinen Augen gesetzt. Auch Lahm behält seinen Job in der Außenverteidigung. Aus Twente, dem Schalkebezwinger, kommt Braafheid für 2,5 Millionen. Das Schnäppchen soll die Verteidigung weiter verbessern. Van Bommel spielt den zurückgezogenen Part im Mittelfeld, knapp hinter Timoschtschuk, für dessen Dienste Bayern mit 11 Millionen deutlich höher in die Taschen greifen musste. Auch Ribery im offensivem Mittelfeld bekommt einen neuen Mann an die Seite gestellte. Aus Heerenveen kommt Pranjic. Die Abgänge von Oddo und Ze Roberto fallen daher kaum ins Gewicht.
Die absolute Macht haben die Münchner im Angriff. Trotz Podolskis Abgang strotzt das Offensivzentrum an Klasse. Klose und Toni werden bitter um ihren Stammplatz kämpfen müssen. Als einziger gesetzt scheint Mario Gomez zu sein, der mit 35 Millionen Euro nun der teuerste Transfer der Bundesligageschichte ist. Olic (ablösefrei vom HSV), hat die schlechtesten Karten.
Fazit
Die neue Elf des Rekordmeisters wird Zeit zum einspielen brauchen, doch der Meistertitel führt nur über die Bayern.
Langzeitwetten
Die Meisterquote von 1,7 ist ein wenig dürftig. Eventuell lohnt es sich auf einen schwächeren Saisonstart zu hoffen und anschließend zuzuschlagen. Interessant dafür ist die @2,20 auf "Gomez schießt mehr Tore als jeder andere Bayernspieler".
7. August 2009 / christoph - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
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