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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu WM und Sportwetten im Allgemeinen.
Im Laufe des Tages wird Ihnen die Wettbassis einen ganz besonderen Service zur Verfügung stellen. Wir möchten einen Blick auf vergangene Weltmeisterschaftsendspiele werfen.
WM 1950 in Brasilien, Finale: Uruguay vs. Brasilien 2:1 (0:0)
Die Weltmeisterschaft 1950 ist aus tragischem Anlass eine der Besonderheiten. Der 2.Weltkrieg erschütterte ab 1939, genauer genommen gar schon 1933 die Welt, bis 1945 verloren Millionen Menschen ihr Leben. Natürlich wurde 1946 noch nicht wieder eine WM ausgeführt, sodass es erst 4 Jahre später weitergehen sollte, aus gutem Grunde in einem Land, welches mit den erschütterlichen Ereignissen wenig bis garnichts zu tun hatte.
1950 meldeten ganze 13 Nationen zur WM im Kontinent Südamerikas. Dies veränderte natürlich den gesamten Modus. So gab es in diesem Jahr nicht einmal ein echtes Endspiel. In einer Gruppenphase nach dem Modi "Jeder gegen Jeden" endete die Finalrunde.
Ein entscheidentes Spiel gab es dennoch. Brasilien verlor gegen Uruguay in idealer Ausgangsposition knapp mit 1:2. Der Selecao hätte ein Punktgewinn zum WM Titel gereicht, doch an diesem 16.Juli 1950 musste Brasilien in Rio de Janeiro anerkennen, dass Uruguay zum zweiten Mal den WM Titel feiern darf. 20 Jahre nach der ersten Finalrunde stehen die "Himmelblauen" wieder auf der Spitze des Fussballthrones. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner erahnen, dass es dazu in den kommenden 60 Jahren nie wieder so sein sollte.
Schweden und Spanien platzierten sich in der Gruppe auf den Plätzen 3 und 4, während Italien, England und Ex- Halbfinalist Jgoslawien in der Vorrunde gescheitert waren.
Klicken Sie hier für den Bericht zum Fussball WM Finale 1930 in Uruguay
11. Juli 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-News
Im Laufe des Tages wird Ihnen die Wettbassis einen ganz besonderen Service zur Verfügung stellen. Wir möchten einen Blick auf vergangene Weltmeisterschaftsendspiele werfen.
WM 1930 in Uruguay – Finale: Uruguay vs. Argentinien 4:2 (1:2)
Auch wenn der erste Endspiel 1930 kaum mehr Erinnerungen beinhaltet, ist es doch das Match mit dem alles anfing. In Uruguay fand die erste Weltmeisterschaft statt, gab es vorher diverse Turniere nur zur Olympiade. Überhaupt hatte bis zum Jahr 1924 noch nie ein außereuropäisches Land an einem der Titelkämpfe teilgenommen.
Die WM in Uruguay fand anfangs ohne Zuschauer statt. Entgegen der aktuell vorherschenden europäischen Dominanz kam auch nur ein Land aus Europa bis in das Halbfinale. Die Jugoslawen hielten die Fahnen des kleinen Kontinentes hoch, scheiterten aber ebensokläglich mit 1:6 gegen Uruguay, wie auch die USA im Duell mit den Argentiniern. Das erste Finale zwischen Uruguay und Argentinien war geboren.
Im Endspiel durften dann doch knapp 70.000 Fans ein Fussballspektakel bewundern. Viele Tore waren damals keine Seltenheit, dafür aber, wenn ein Spiel bis kurz vor Schluss noch nicht entschieden war. Umso schöner, dass erst ein Konter in Minute 89 die endgültige Entscheidung zugunsten des Gastgebers brachte (4:2!) Zur Halbzeit hatten die Gauchos noch in Führung gelegen.
Das erste finale WM Tor gelang übrigens Pablo Dorado in Spielminute 12. Der 30.Juli 1930 ist die Geburtsstunde aller WM Endspiele. In Montevideo fand erstmals ein Ereigniss statt, welches heute Abend Milliarden Menschen vor dem Fernseher bewundern werden.
In wenigen Stunden werden Sie den nächsten Teil unserer Tagesserie lesen können. Viel Spaß
11. Juli 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-News
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Am Mittwoch, den 7. Juli 2010, machen Spanien und Deutschland im Halbfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika den zweiten Teilnehmer für das große Finale des Turniers am Kap der guten Hoffnung aus. Das Halbfinale gilt als ein vorweggenommenes Finale, da beide Mannschaften im Allgemeinen stärker eingeschätzt werden als die Niederlande. Egal ob Spanien oder Deutschland es schaffen sollten bis in das Endspiel vorzustoßen, wären sie im Vorfeld des letzten Spiels der Weltmeisterschaft in Südafrika wohl Favorit. Sicherlich ist diese Annahme diskussionswürdig, jedoch spiegelt sie die Ansichten der Allgemeinheit recht gut wieder.
Schiedsrichter der Begegnung zwischen Spanien und Deutschland ist mit Viktor Kassai ein Europäer. Der Ungar wird das Spiel gegen 20:30 Uhr anpfeiffen.
Spanien:
Da der Gegner aus Deutschland in Spanien als friedfertig und menschlich angenehm aufgenommen wird, sind die Töne die vor dem Halbfinale gespuckt werden etwas moderater als sonst. Doch in bester Erinnerung sollte bleiben, dass die größte spanische Sportzeitung bereits vor dem Spiel gegen Paraguay auf ihrer Titelseite verkündete, dass Spanien im Endspiel glücklicherweise nicht gegen Brasilien spielen müsse. Der Finaleinzug ist in Spanien eigentlich beschlossene Sache, auch wenn durch das Auftreten der deutschen Nationalmannschaft Respekt geschaffen wurde. Der Optimismus im Land ist ungebrochen und letztlich schwimmt das Land auf einer Welle der Euphorie durch das historische erstmalige Erreichen eines Halbfinals bei Weltmeisterschaften. Diese Euphorie wird auch durch die miserablen Leistungen der Spanier bisher im Turnier nicht gebrochen. Auf der einen Seite ist es vollkommen korrekt zu argumentieren, dass jeder Halbfinalist im Turnier nicht all zu viel falsch gemacht haben kann, denn der Erfolg gibt schließlich Recht. Doch auf der anderen Seite sollte man das Spiel der Spanier nüchtern betrachten. Diese Mannschaft ist wahrscheinlich die beste der Welt, jedoch konnte sie dies bei weitem noch nicht abrufen. Die Spanier, die grundsätzlich immer (!) – wirklich immer – dem Schiedsrichtergespann bei eigenem Misserfolg die Schuld geben, verdienten sich einen Platz unter den besten 16 zunächst nicht. Glücklich und mit Hilfe der FIFA, die den Toptorschützen David Villa trotz offensichtlicher Tätlichkeit nicht sperrte, würgten sich die Iberer dennoch ins Achtelfinale. Dort qualifizierten sie sich gegen Portugal durch ein Abseitstor, von eben David Villa. In einem turbulenten Viertelfinale gegen Paraguay sicherten sich die Spanier den historischen Erfolg untr den besten vier Mannschften der Welt zu sein. Beim knappen Sieg wurde insbesondere Torwart Casillas in den Himmel gelobt, da dieser einen Elfmeter hielt. Zweifelsohne Grund genug den Keeper zu loben, doch seine Form ist alles andere als Weltklasse. In der letzten Minute des Spiels ermöglichte er mit einem seiner unzähligen Abpraller den Paraguayern die größte Möglichkeit, um doch noch in die Verlängerung zu gelangen.
Vorsicht muss man vor allem vor einer Explosion der Spanier haben. Schließlich haben es die Iberer verdient so weit gekommen zu sein, zwar zynischer Weise nicht in dieser Weltmeisterschaft, jedoch durch ihre Spielkunst nud Mannschaftsstärke. Dies mag eine abwegige Argumentation sein, sie rechtfertigt sich jedoch nach der Explosion der Spanier. Einer spielerischen Explosion. Weder Wayne Rooney im Achtelfinale, noch Lionel Messi im Viertelfinale sind gegen Deuschland explodiert. Bleibt aus deutscher Sicht zu hoffen, dass dies den zahlreichen enttäuschenden spanischen Superstars auch nicht gelingt.
Deutschland:
Der Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw gelang es gegen Argentinien wieder die ganze Fußball-Welt zu überzeugen. Viel gibt es zur deutschen Nationalmannschaft nicht mehr zu sagen. Sie muss gerade gegen Spanien Geduld beweisen. Geduld am Ball und Geduld in der Defensive. Die Spanier werden versuchen möglichst viel Ballbesitz zu halten und somit das deutsche Passspiel zu unterbinden. Spielerische hat die deutsche Mannschaft aktuell sehr gute Momente, allerdings gilt es diese weiter zu verfeinern und insbesondere vor dem Tor kälter zu werden. Die Offensive produzierte zwar viele Tore in den letzten Spielen, jedoch hatte man den Eindruck, dass im 1 gegen 1 mit dem Torwart insbesondere bei Mesut Özil die Feinabstimmungen fehlten.
Deutschland steht vor dem Halbfinale gege Spanien vor allem personell vor einem Problem: Die Sperre von Thomas Müller. Der rechte Mittelfeldspieler überzeugte bisher mit einer großartigen Weltmeisterschaft und muss sich das Halbfinale nun von der Tribüne ansehen. Im Viertelfinale sah er seine zweite Gelbe Karte des Turniers.
Höchstwahrscheinlich wird Piotr Trochowski die Position des jungen Bayern übernehmen. Der Hamburger interpretiert die Außenbahn deutlich defensiver als Müller, was gegen Spanien nicht unbedingt von Nachteil sein muss. Sollte die Leistung nicht zufreidenstellen oder taktisch gewechselt werden müssen, ist ein Einsatz von Marko Marin in der zweiten Halbzeit sehr wahrscheinlich.
Mit Ausnahme von Müller scheint Löw mit der selben Startaufstellung wie gegen Argentinien auf das Feld zu gehen. Allerdings ist diesmal zu vermuten, dass Deutschland nicht nach drei Minuten in Führung geht, deshalb gilt vor allem eines: Geduld!
Fazit:
In solch großen und bedeutenden Spielen ist häufig das Wichtigste einen kühlen Kopf zu bewahren. Der kleinste Aussetzer wird gegen Spanien zu einem Gegentor und wohlmöglich zum Ausscheiden führen. Die meisten Anaylsen und Tools sagen einen torwarmen Verlauf der Partie voraus. Sportlich kann man sagen, dass es wohl als sehr schwierig betrachtet werden darf, aus einem Rückstand wieder ins Spiel zu finden. Deutschland, aber noch mehr Spanien, spielen das Konzept bei einer Führung zu abgeklärt herunter.
Quoten:
Spanien: 2,75 @ bwin
Unentschieden: 3,30 @ bwin
Deutschland: 2,90 @ unibet
6. Juli 2010 / joe - Kategorie:
WM Wetten
Ein paar Tage ist es nun her, dass die deutsche Nationalmannschaft gegen Argentinien sensationell das Halbfinale der Fußball-Weltemeisterschaft erreicht hat und damit nach 2002 und 2006 zum dritten Mal in Folge unter den besten vier Mannschaften der Welt steht. Dabei hat sie bei dieser Weltmeisterschaft wohl den schwieirgsten aller möglichen Wege bis zu einem eventuellen Endspiel. Nach England im Achtelfinale hat nun Argentinien im Viertelfinale den Flieger Richtung Heimat nehmen müssen. Nun trifft man auf den Top-Favoriten der Weltmeisterschaft: Auf Spanien. Die Iberer sind das beste Team in diesem Turnier, haben aber ihre Klasse noch nicht zeigen könne, Wir hoffen, dass diese auch gegen Deutschland verborgen bleibt. Hier unsere ruhmreiche 11 gegen Argentinien:
1. Die Spielweise: Die deutsche Nationalmannschaft wusste gegen Argentinien auf der ganzen Linie zu überzeugen. Das gilt auch furs spielerische Element. Das frühe Tor verzerrte etwas die Verhältnisse, aber insbesondere ind er zweiten Halbzeit wirkte der deutsche Ball auf den Zuschauer ruhig und überlegt.
2. Der Gegner: Die Argentinier waren nach dem gfrühen Rückstand geschockt. Das Gegentor passte selbstredend nicht in ihre Planungen und zerstörte für einige Minuten ihre Präsenz auf dem Feld. In der Abwehr standen sie wie gewohnt unsicher und ließen den deutschen Angreifern viel Raum. In Angriff suchten sie wieder viel Linoel Messi, der gegen die deutsche Überzahl an Verteidigern nicht zurecht kam. Auch Tevez konnte nicht ins Spiel gebracht werden. Eine schwache Leistung, die die Ära von Diego Maradona beendet, aber vor allem nach einem kompletten Generationswechsel schreit.
3. Die Aufstellung: Der Bundestrainer spielte mit seiner Stammmannschaft und veränderte dementsprechend nichts ind er Startformation.
4. Die Einwechslungen: Wieder konnte der Bundestrainer wechseln, als das Spiel bereits gewonnen war. Beim Stand von 2:0 brachte er Marcel Jansen, um Jerome Boateng so wenig wie möglich zu belasten. Später kamen noch Kroos und Trochowski für Müller und Khedira.
5. Der erste Durchgang: Mit einem Paukenschlag ging die deutsche Nationalmannschaft kurz nach dem Anpfiff in Führung. Noch in der ersten Halbzeit hätte Klose nach schönem Querpass die Führung ausbauen müssen. Sein Schuß verfehte das Tor jedoch. In der Defensive überzeugte die Mannschaftsleistung, welche keine besonderen Vorkommnisse vor dem Tor von Manuel Neuer zu ließ. Von Argentinien kam nichts Zwingendes.
6. Der zweite Durchgang: In der zweiten Hälfte machten die Argentinier mehr Druck. Meistens wurde es aber nur bedingt gefährlich, da häufig ein Abschluß aus der zweiten Reihe das Maximum der argentinischen Gefühle war. Gerade in diesen Situationen war es von enormer Relevanz, dass Manuel Neuer die Kugel sicher festhielt. Im weiteren Verlauf gelang es der deutschen Mannschaft dann Tore nachzulegen.
7. Die Schrecksekunde: Müller sieht die zweite Gelbe Karte und ist im Halbfinale gesperrt.
8. Besondere Einzelkritik: Die Üblichen Verdächtigen stachen heraus. Aufgrund der Defensivleistung gegen Lionel Messi muss die Mannschaft aber als Kollektiv an dieser Stelle gelobt werden. Denn das Kollektiv hat diese Sieg in der defensive geholt.
9. Überraschung des Spiels: Das Resultat.
10. Das Spiel in einem Satz: Deutschland schickt Argentinien nach starker Leistung in einem Spiel, welches in der zweiten Halbzeit den Unterschied der beiden Mannschaften aufzeigte, mit 4:0 nach Hause.
11. Vorsicht: Gegen Spanien wird es vollkommen belanglos sein, wie wir gegen Argentinien oder England gespielt haben. Dementsprechend muss das Spiel mit der selben Sachlichkeit angegangen werden, wie dies bei den letzten Spielen der Fall war. Wir haben es nun in der Hand ins Finale einzuziehen! Kommt, Jungs!
6. Juli 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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Deutschland vs. Spanien
Unser Redakteur "Joe" ist schon ein dicker Fuchs. Als einziger Mitarbeiter der Wettbasis hat er noch 2 seiner betreuten Teams im Wettbewerb. Da diese im Halbfinale aufeinandertreffer möchte ich einen kleinen Kontrast zu diesem Match liefern.
Für mich als Deutschen ist das morgige Halbfinale natürlich ein ganz spannender Brocken. Es gibt viele Vereinsfans, die immer gespalten zur Nationalmannschaft stehen. Richtig, Fussball ist nicht nur Partystimmung, Fans sein bedeutet auch Leiden und Trauern mit seinem Verein. Doch ich bitte Sie, gönnen Sie sich doch morgen einen ganz besonderen Abend, lassen Sie Bayern, Schalke, Wuppertal oder Braunschweig einfach mal sich selbst überlassen und jubeln Sie mit den Jungs, welche den Adler auf der Brust tragen.
Bereits seit 4 Jahren Träumen wir von der WM in Südafrika. Der WM Hit: "54-74-90-2006" wurde fast im Minutentakt umgeschrieben, "Am Kap der guten Hoffnung versuchen wirs noch mal!" lautet nun die Devise, denn dann wird "dieser Traum nun endlich wahr!" 2 Spiele, 180 oder etwas mehr Minuten und vielleicht nur Millimeterentscheidungen trennen uns von großem Triumph der Deutschen, die ja laut Kaiser Franz seit 1989 eh auf lange Zeit hin unschlagbar sein werden
Deutschland
Wenn wir von Deutschland sprechen, müssen wir zuerst auf Philipp Lahm zu sprechen kommen. Der Kapitän unserer Helden äußerte sich in den letzten Tagen zum Machtkampf um die Binde. Eigentlich ist dies bereits gar weit untertrieben, war es doch Lahm selbst, der dieses Gespräch vor Ende des Turnieres ins Rollen brachte. Dafür ist eine Rüge von Jogi Löw absolute Pflicht. Unser Trainer aber geht gelassen an die Sache heran. Es ist sehr weise, damit nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Natürlich wird Lahm morgen auflaufen, doch ein Machtkampf ist frühestens ab Montag gestattet und für diese Unachtsamkeit sollte Lahm gleich direkt schlechte Karten im Duell mit Michael Ballack erhalten. Der Ex – Chemnitzer und heutige Star bei Bayer 04 Leverkusen ist übrigens wieder aus Südafrika abgereist. Offizieller Grund werden mit "Reha-Maßnahmen" umschrieben, ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Thema Nummer zwei ist genauso unangenehm und bezieht sich auf unseren "Bomber" Thomas Müller. 4 Treffer hat der Neuling im Nationaldress schon geschossen, doch dank der zweiten, unglücklich erhaltenen, gelben Karte, muss der Mittelfeldspieler morgen von der Tribüne aus den eigenen Jungs die Daumen drücken. Natürlich schrenkt dies das Offensivspiel der "Gastgeber ein wenig ein, ist doch Trochowski weitaus schlechter in Form als der Mann des FC Bayern München.
Doch machen wir uns nichts vor, die Deutschen haben zwar nicht die besten Einzelspieler, sind aber bei weiten das beste Team der gesamten Weltmeisterschaft. Wenn eine Friedrich nicht an die Hertha denkt, sondern weiterhin souverän seine Abwehraufgaben erledigt, Özil das Spiel über die Außen schnell macht und Klose die Dinger zielsicher ins Netz drückt, wird das Wunder weitergehen!
Gruppenspiele
vs. Australien 4:0
vs. Serbien 0:1
vs. Ghana 1:0
Achtelfinale
vs. England 4:1
Viertelfinale
vs. Argentinien 4:0
Spanien
"Campeones, Campeones" singen die Spanier inzwischen wieder. Frei übersetzt steht dies für den WM Sieg. Bereits vor Beginn der Spiele in Südafrika nannten die meisten Experten Spanien als Titelfavorit und bekamen im Eröffnungsspiel von der Schweiz eine dicke Dusche. 0:1 unterlag der amtierende Europameister, musste fortan gar um das Achtelfinale bangen und konnte selbst gegen den Fussballzwerg aus Honduras nicht überzeugen, wenngleich die Punkte bei den Iberern blieben!
Wir möchten die Spanier nicht schlecht reden, doch die optische Überlegenheit, welche gegen jeden Gegner sichtbar war, konnte nicht in entsprechende Chancen und Tore umgemünzt werden. Normalerweise muss man dennoch Spanien als Favorit sehen. Wie kann es sein, dass ein Weltstar ala Fabregas auf der Bank platz nehmen muss. Der Topakteur von Arsenal London wäre in einem deutschen Team mit Sicherheit neben Michael Ballack der Lenker im Mittelfeld. Doch wir dürfen nicht davon ausgehen, was Einzelspieler können, Fussball ist und bleibt ein Teamsport.
Die größte Frage im spanischen Team stellt sich im Angriff. Bekommt der "Gomez" Spaniens noch eine Chance? Wird Torres wieder auflaufen dürfen oder erhält Llorente seine Chance?
Eines darf aber nicht übersehen werden, die Spanier hatten im bisherigen Turnierverlauf sehr viel Glück. Spaniens Treffer gegen Portugal hätte nicht zählen dürfen, auch der verschossene Elfmeter von Paraguay hätte ebenso wiederholt werden müssen. Die Schiedsrichter sind unbewusst auf die Seite des Turnierfavoriten geschlüpft. Hoffen wir, dass morgen wirklich die bessere Mannschaft gewinnen wird.
Gruppenspiele
vs. Schweiz 0:1
vs. Honduras 2:0
vs. Chile 2:1
Achtelfinale
vs. Portugal 1:0
Viertelfinale
vs. Paraguay 1:0
Aufstellungsvermutung
Deutschland:
Neuer – Lahm, Mertesacker, A. Friedrich, Boateng – Schweinsteiger, Khedira, Trochowski (Ersatz für Müller), Özil, Podolski – Klose
Spanien:
Casillas – Ramos, Pique, Puyol, Capdevila – Busquets, Alonso, Xavi, Iniesta – Torres(Llorente), Villa
Quotenübersicht
Deutschland@ 2,93 Pinnacle
Remis @ 3,32 Pinnacle
Spanien @ 2,75 bwin
Over 2,5 @ 2,25 Canbet
Under 2,5 @ 1,72 Expekt
Quotenanalyse
Vergessen Sie es einfach auf dieses Spiel zu setzen. Es lohnt sicher wirklich nicht hier Geld zu verbrennen. Wenn Sie nicht ohne Wette das Adrenalin im Körper spüren, sollten Sie sich sowieso fragen, ob der Status des Wettens nicht einen zu großen Anteil übernommen hat.
6. Juli 2010 / christoph - Kategorie:
WM Wetten
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Uruguay vs. Holland
Keine 24 Stunden sind es mehr, dann wird das erste Halbfinale bei der Fussball Weltmeisterschaft in Südafrika angepfiffen. Ganz besonders die Deutschen werden gespannt nach Kapstadt blicken um zu erfahren, wer denn der mögliche Finalgegner sein würde. Das Traumendspiel zwischen den Käsefans aus Holland und der deutschen Nationalmannschaft ist nur 5 Tage vor dem letzten Anpfiff weiterhin möglich. Ich wünsche uns allen zwei packende Halbfinalbegegnungen und verdiente Sieger.
Uruguay und Holland hätten beide bereits im Viertelfinale mit etwas weniger Glück ausscheiden können. Gönnen Sie sich einen Blick auf beide Vertreter:
Holland
Wie wurden die Holländer doch im gesamten Turnier unterschätzt. Natürlich kann man viel gegen die Nation sagen, was das Verhältnis zum Glück betrifft. Ein Eigentor sicherte den Sieg gegen Dänemark zum Auftakt, Japan und Kamerun wurden nur knapp geschlagen, auch die Slowakei spielte im Achtelfinale einen gepflegten Fussball und hatte zahlreiche Chancen. Schlussendlich war es erneut ein Treffer des Gegners für die Niederlande, welcher die Weichen auf den Einzug in die Semi Finals stellte. Doch warum sollte man denn so negativ an die Sache herangehen. Natürlich haben die Holländer keinen überzeugenden Fussball gespielt, aber nennen Sie mir doch bitte eine andere Mannschaft, die bislang 5x überzeugen konnte. Selbst Deutschland hatte gegen Serbien und Ghana eher abenteuerliche Auftritte und Spanien gewann nun bereits zweimal mit kräftiger Unterstützung der Schiedsrichter. Außerdem passt der Sambafussball der Holländer immer besser. Van Persie ist ein ständiger Unruheherd im Sturmzentrum, Snijder so gefährlich wie nie zuvor. Seit der KO Phase trifft der Glatzkopf nach belieben, bereitete auch das Eigentor von Melo mit einer butterweichen Flanke vor.
Robben ist sowieso ein Phantom. Wie schafft es der Holländer nur mit ein – und demselben Trick immer wieder an Freund und Feind vorbei zu schweben? Sturmlauf über rechts, ein kurzer Haken nach links und der Schuss vor der Strafraumgrenze. Auch wenn es nur einen Treffer für den Bayernstar gab, es ist beängstigend, wie oft die Antritte funktionieren. Da wird auch der Trainer Uruguays bereits jetzt warnend den Zeigefinger heben.
Hinten ist van Bommel ein sicherer Stützpfeiler in der Defensive. Brasilien fand in der zweiten Halbzeit praktisch garnicht statt. Uruguays ist noch viel besser zu beherschen, lautet doch die einzige echte Gefahr Diego Forlan. Wer sonst soll für den Außenseiter ein Tor machen?
Gruppenspiele
vs. Dänemark 2:0
Vs. Japan 1:0
vs. Kamern 2:1
Achtelfinale
vs. Slowakei 2:1
Viertelfinale
vs. Brasilien 2:1
Uruguay
Uruguay im Halbfinale? Den Glauben daran hatte man vielleicht in den 30igern oder kurz nach dem 2.Weltkrieg. Inzwischen ist die Nation fussballerisch doch deutlich abgefallen. An eine Halbfinaleteilnahme hat man im gesamten Turnier kaum geglaubt? Hätten Sie dies vor der WM für möglich gehalten? War der Glaube an die Vorschlussrunde nicht spätestens mit dem erbarmungslosen Elfmeterpfiff im Minute 121 gegen Ghana vergebens? Welch eine Geschichte, die nur eine Sportart schreiben kann. Suarez wehrt den Torschuss der Ghanaer reflexartig mit der Hand ab. Die letzte Torchance per Strafstoß vergibt Asamoah Gyan. Suarez jubelt neben dem Platz, hält plötzlich ein Weiterkommen nicht mehr für ausgeschlossen. Obwohl Gyan im Elfmeterschießen seinen Fehler zum Teil wieder ausbügelt, jubeln am Ende nur die Himmelblauen. Forlan und Co. schießen sich in letzter Sekunde in die Runde der letzten 4 Mannschaften.
Mit Holland wartet nun ein ganz schwerer Gegner, welche in der Offensive zahlreiche Optionen hat. Genau diese sind den Jungs aus Südamerika aber ausgegangen. Dank der Rotsperre (Suarez) ist Diego Forlan inzwischen Alleinunterhalter in der Offensive geworden. Wer soll nun die Chance nutzen, gegen den Keeper der Oranje einen Treffer zu erzielen. Uruguay geht mit starker Kämpfermentalität in das Halbfinale, muss aber zugeben, dass die Vorzeichen zugunsten der Niederlande sprechen. Auch wenn kaum einer der Jungs der deutschen Sprache mächtig ist, morgen abend möchte doch alle an Mickie Krauses Spaßhit "Orange trägt nur die Müllabfuhr" erinnert werden. Überraschungen gab es bei diesem Turnier schon genug, warum nicht auch morgen Abend?
Gruppenspiele
vs. Frankreich 0:0
vs. Südafrika 3:0
vs. Mexiko 1:0
Achtelfinale
vs. Südkorea 2:1
Viertelfinale
vs. Ghana 1:1 n. V., 4:2 i.E.
Aufstellungsvermutung
Holland: Stekelenburg – Boulahrouz, Mathijsen, Heitinga, van Bronckhorst – van Bommel, Robben – de Zeeuw, Sneijder, Kuijt – van Persie (wird spielen!)
Uruguay: Muslera – Maxi Pereira , Lugano, Victorino, Fucile – Arevalo Rios , Perez, A. Fernandez, Forlan – Abreu, Cavani
Quotenübersicht
Holland @ 1,67 PaddyPower
Remis @ 3,70 Pinnacle
Uruguay@ 7,00 bet365
Over 2,5 @ 2,38 WilliamHill
Under 2,5 @ 1,65 Gamebookers
Quotenanalyse
Die Dreiwegquoten sind bereits viel zu sehr durch den Kakao gezogen. Anfangs waren die Odds auf Holland noch spielbar, inzwischen bin ich davon nicht mehr überzeugt. Auch das Under ist mit @1,65 schon sehr tief bemessen, dürfte aber dennoch noch minimalen Value haben. Am interessantesten erscheint auf dem ersten Blick sofort ein 1:0 und 2:0 der Oranje-Boys. Diese Correct Score Tipps darf man gerne anpacken.
5. Juli 2010 / christoph - Kategorie:
WM Wetten
Ja, sicher! Da haben wir den Engländern doch mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Diese WM kann zweifelsohne seit dem Achtelfinalsieg der deutschen Nationalmannschaft über England (4:1) am Wochenende als Erfolg angesehen werden. Denn, wenn die deutsche Mannschaft die Engländer persönlich raushaut, und gleichzeitig noch im Turnier ist, wenn Italiener und Franzosen bereits an den heimischen Flughäfen auf ihre Koffer warten, dann hat Deutschland viel erreicht. Wieder hat die deutsche Mannschaft gezeigt, dass sie zu den besten Teams der Welt zählt – momentan zu den besten Acht. Ab jetzt kommt die Zugabe. Diese beginnt gegen Argentinien und kann mit der ganzen Euphorie dann auch gleich wieder vorbei sein. Doch Bundestrainer Jogi Löw versteht es, eine Mannschaft zu dirigieren – besonders mental. Hier unsere feierliche 11 gegen England:
1. Die Spielweise: Die Spielweise der deutschen Nationalmannschaft hat in der Heimat wieder Glücksgefühle aufkeimen lassen. Spielerisch war man den Engländern besonders im Mittelfeld klar überlegen. Immerwieder gelang es mit flachen Bällen weit in die gegnerische Hälfte vorzudringen und Gefahr zu erzeugen. Die Laufwege in der Offensive funktionierten brillant. Durch das Vorstoßen verschiedener Mittelfeldspieler konnte das deutsche Spiel über weite Strecken spontan und unausrechenbar überraschen. Die Ballsicherheit von Bastian Schweinsteiger ermöglicht es unglaublich wenige Bälle beim Spielaufbau zu verschenken. Aus der Abwehr gelang es häufig einen intelligenten Aufbau für einen Angriff zu finden.
2. Der Gegner: Die Engländer, tja, was soll man da sagen. Die Engländer haben eine Mannschaft, die mit großen Namen nur so gespickt ist. Doch letztlich konnte England den Trumpf der Erfahrung und vermeintlichen individuellen Klasse nicht ausspielen. Zu selten wurde Topstürmer Wayne Rooney (ohne WM-Tor) in Position gespielt. Zu selten gelang es die Schnelligkeit von Jermaine Defoe in den Schnittstellen der Viererkette bemerkbar zu machen. Außerdem versagte die englische Defensive nahezu vollständig. Das Duo Terry-Upson funktionierte nicht, bestes Beispiel ist dafür ist das erste deutsche Tor durch Klose. Selbst Spieler wie Millner und Berry, die in der Gruppenphase noch zu den Besten gehört hatten, fanden gegen Deutschland nicht statt.
3. Die Aufstellung: Der Bundestrainer konnte sich auf seine medizinische Abteilung voll und ganz verlassen: Sowohl Bastian Scheinsteiger, als auch Jerome Boateng konnten gegen England auflaufen. Dementsprechend musste Joachim Löw keine großen Änderungen vornehmen. Lediglich Miroslav Klose erschien nach seiner Sperre "neu" in der Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Ghana.
4. Die Einwechslungen: Als alles vorbei war, begann der Bundestrainer zu wechseln. Vorher gab es auch noch keinen Grund, zumal das Spiel noch relativ jung war, als es schon endschieden war. Klose und Müller verließen in der 71. Minute – kurz nach dem 4:1 durch Müller – das Feld. Löw verteilte Spielparxis an Trochowski und Gomez. Zu guter Letzt kam Kießling - in der spanischen Presse beachtlicherweise "K.Ling" genannt – für Özil in der 83. Minute.
5. Der erste Durchgang: Die deutsche Mannschaft kam von Beginn an gut in das Spiel rein. Nach vier MInuten wurde die erste gute Chance erspielt, die Özil – wie gewohnt – vergab. Weiter glänzte die Elf von Bundestrainer Jogi Löw durch flaches Kurzpasspiel, welches die Deutschen in gute Positionen brachte. Besonders Miroslav Klose macht von Beginn an deutlich, dass er seine Aufgabe "die Innenverteidiger so viel wie möglich zu nerven" erfüllen wollte. Er ging jedem Ball hinter her und störte, wo es nur möglich war. Ähnlich resultierte auch sein Führungstreffer, als er sich gegen beide Innenverteidiger durchsetzte. Das zweite deutsche Tor war dann Resultat bestens funktionierendem Kombinationsfußball. Obwohl Podolski am Ende einen eher schlechten Winkel in Kauf nehmen musste, baute er mit einem potenten Schuß und der Mithilfe des englischen Torwarts die deutsche Führung aus. Durch eine Flanke nach einem kurz ausgeführten Eckball kam England wie aus dem Nichts zum Anschluß. In der Folge wackelte die deutsche Elf und hätte eingentlich den Ausgleich hinnehmen müssen, doch mit historischer Rechtfertigung wurde dem Tor die Wertung versagt.
6. Der zweite Durchgang: Wie auch zu Ende der ersten Halbzeit, verdiente sich die deutsche Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte keine Bestnoten. Doch mehr als Fernschüsse der Engländer, bei denen Gerrad und Lampard zunehmend das Heft in die Hand nahmen kam nicht heraus. Lampard hatte wiederum Pech, als er nach einem Freistoß nur die Latte traf. Zwei starke Konter der deutschen Mannschaft endeten jeweils mit einem Müller-Tor und endschieden das Spiel zu unseren Gunsten.
7. Die Schrecksekunde: Lampard trifft zum Ausgleich.
8. Besondere Einzelkritik: Was soll man sagen? Wieder waren es Arne Friedrich und Bastian Scheinsteiger, die im deutschen Team überragten. Obgleich diesmal auch Klose, Müller und Özil in der Offensive Bestnoten verdienten.
9. Überraschung des Spiels: Die Höhe des deutschen Sieges gepaart mit dem daraus resultierenden Durchmarsch gegen die erfahreneren Engländer.
10. Das Spiel in einem Satz: Deutschland schießt England verdeint nach Hause, obwohl eine Fehlendscheidung nötig war, um den Klassenunterschied nicht zu gefährden.
11. Vorsicht: Das Viertelfinale ist erreicht und der Rest ist Zugabe, doch die waren Pläne der deutschen Mannschaft sind längst nicht erfüllt. Nun wartet eine Mannschaft aus den Top 3 der Welt: Wieder volle Konzentration, Klose wieder gegen eine anfällige Innenverteidigung und vor allem eins: Eine bessere Verteidigung von hohen Bällen!
29. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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Am Dienstag, den 29. Juni 2010, steigt in Kapstadt der zweite Knaller im Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika. Mit Spanien und Portugal treffen zwei Nachbarn von der iberischen Halbinsel aufeinander. Besonders brisant ist das Duell, da sehr viele portugiesische Leistungsträger wie beispielsweise Simao, Pepe und Cristiano Ronaldo in Spanien Fußball spielen und ihr Geld verdienen. Aus früheren Jahren erinnert man sich daran, als Ronaldo zu seiner Zeit bei Manchester United mit Portugal die Engländer aus dem Turnier warf.
Schiedrichter der Begenung ist Hector Baldassi aus Argentinien. Anstoß des Spiels ist um 20:30 Uhr.
Spanien:
Die ersten 15 Minuten durfte die Welt an der letzten "echten" Trainingseinheit im Zuge der Vorbereitung auf das Achtelfinale gegen Portugal teilhaben. Danach wurden buchstäblich die Tore verschlossen und es wurde unter Ausschluß der Öffentlichkeit weiter trainiert. Dann war Zeit für die letzten taktischen Feinzüge und eventuell personelle Expirimente. Da seine erste Elf bisher nicht annähernd an ihre Leistungsgrenze gegangen ist, darf Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque viel von seiner Auswahl erwarten. Große personelle Änderungen sind nicht zu erwarten. Da sich Arbeloa im Training leicht verletzt hatte, aber wohl keine schwerwiegenden Konsquenzen tragen musste, wird zunächst wieder Capdevila auf der linken Verteidigerposition agieren. Mit ihm in der Viererkette: Sergio Ramos, Carlos Puyol und Gerad Pique. Namentlich eine hervorragende Abwehrkette, jedoch konnten die Spanier in dieser Endrunde noch nicht unter Beweis stellen, dass sie überdurchschnittlich gut verteidigen – die Schweiz und auch Chile kamen zum Torerfolg.
Sollte es keine Änderungen geben, wird del Bosque im Mittelfeld Xabi Alonso, Sergio Busquets, Xavi Hernandez und Iniesta aufbieten. Von Xavi – der bei der Europameisterschaft im Jahr 2008 noch zum besten Spieler des Turniers gekührt worden war – und Iniesta gehen noch zu wenige Impulse auf das spanischen Angriffsspiel aus. Besonders Chile gelang es mit offensiver, aggressiver Verteidigung im Mittelfeld schon so viel Druck auf den Ball zu erzeugen, dass es den Spaniern nie wirklich gelang ein ordentliches Aufbauspiel auf die Beine zu stellen. Als die Spanier dann in Überzahl waren, änderte sich das selbstredend.
Im Sturm ist das Auflaufen von David Villa und Fernando Torres beschlossene Sache.
Gegen Portugal werden sie wieder mit 11 gegen 11 spielen. Dann muss sich Spanien beweisen. Denn bislang konnten die Iberer noch niemandem zeigen, dass sie zu Recht als Favorit nach Südafrika gereist sind. Bis ins Achtelfinale haben sie sich durchgemogelt - mit sehr viel Glück. Zwar reklamierten die Spanier schon vier subjektiv mögliche Elfmeter, jedoch muss dazu gesagt werden, dass die Spanier für das eigene Empfinden gerne einmal etwas früher pfeifen, als das auf den Rest der Welt gehandhabt wird. Insgesamt hat Spanien das Achtelfinale als Gruppensieger nur sehr glücklich erreicht – wie eine echte Turniermannschaft. Turniermannschaften sind am Ende häufig die, die die größten Chancen auf den Titel haben. Turniermannschaften fangen spätestens im Achtelfinale an sich zu zeigen. Spanien ist nun an der Reihe.
Portugal:
In der sogenannten Todesgruppe gelang es Portugal doch recht locker ins Achtelfinale einzuziehen. Die gezeigten Leistungen der Portugiesen sind je nach Standpunkt verschieden interpretierbar. So kann man die kleinen Nachbarn der Spanier auf der iberischen Halbinsel stark reden, in dem man betont, dass Portugal gegen die starken Brasilianer bestehen konnte. Außerdem schoß Portugal – zusammen mit den Argentiniern – die meisten Tore (7) in der Gruppenphase. Zudem kommt, dass Portugal bisher noch kein Gegentor kassiert hat – das schaffte in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Südafrika kein anderes Nationalteam. Weitere starke Punkte der Portugiesen wären, dass mit Pepe ein Stabilisator der Abwehr wieder dabei ist. Und die Liste der positiven Dingen kann beliebig fortgeführt werden: Beispielsweise strahlt Portugal mit bisher sechs verschiedenen Torschützen von vielen Positionen Torgefahr aus.
Doch nun genug der Lobeshymnen, denn wenn man das ganze ein wenig objektiver sieht, muss man den Portugiesen einige Pluspunkte streichen und auf die Schwachstellen der Mannschaft hinweisen. So haben die Portugiesen bisher lediglich gegen eine der schlechtesten Nationalmannschaften des ganzen Turniers durchsetzen (Nordkorea). Sowohl gegen die Elfenbeinküste, als auch gegen Brasilien gelang es weder eine spielerische Überlegenheit zu erarbeiten, noch ein Tor zu schießen. Chancen der Portugiesen waren rar gesäht in den beiden Spielen gegen "richtige" Gegner.
Auch die Portugiesen haben bisher noch keine Bäume ausgerissen und können sich nun gegen Spanien beweisen. Dabei sollten sie sich möglichst wenig einigeln, sondern nach dem Vorbild der Chilenen aggressiv den Angriff suchen.
Fazit:
Nach Deutschland gegen England kann das Spiel das zweite große Achtelfinale bei dieser Weltmeisterschaft werden. Allerdings ist zu befürchten, dass es beide Nationalmannschaften ruhig angehen lassen – aus Respekt und aus Nervosität. Sobald sich Spanien auf dem Feld "wohl fühlt", wird den Favoriten nichts mehr aufhalten können. Dementsprechend muss Portugal versuchen, es den Spaniern so unangenehm wie möglich zu gestalten. Dabei sind eine gesunde Härte und Balldruck im Mittelfeld von essentieller Bedeutung. An der Motivation sollte es bei beiden nicht scheitern, schließlich sind wir in der KO-Runde einer WM und schließlich bekommt der Sieger fast schon das Halbfinalticket gratis zum Sieg.
Quoten:
Spanien: 2,05 @ betsson
Unentschieden: 3,20 @ bwin
Portugal: 4,33 @ bet365
28. Juni 2010 / joe - Kategorie:
WM Wetten
Das Beste am Spiel der Deutschen gegen Ghana ist, dass es mit Sicherheit eine vierte Ausgabe von "11 in Afrika" geben wird, da sich die deutsche Nationalmannschaft für das Achtelfinale qualifizieren konnte. In dem ersten Spiel der KO-Runde geht es nun gegen England. Die beiden Mannschaften, die als Erzrivalen gelten, haben in der Vorrunde keinen guten Eindruck gemacht. Die Engländer überzeugten jedoch in keinem ihrer Spieler, den Deutschen gelang das wenigstens gegen Australien und teilweise gegen Serbien.
Endlich ist die deutsche Mannschaft wieder dort angekommen wo sie hingehört: An die Tabellenspitze. Doch der Sieg gegen Ghana hat auch seine Schattenseite, denn die deutsche Mannschaft hat nun den deutlich schwierigen Turnierplan erwischt. Das liegt aber vor allem an dem schlechten Abschneiden der Engländer. Wie man es auch dreht und wendet, letztlich ist es so, dass die Deutschen gegen die Engländer spielen müssen. Und sollten sie weiter kommen steht mit Argentinien einer der großen Favoriten auf dem Plan. In jedem Fall eine schwieirige Angelegenheit. Hier unsere 11 gegen Ghana:
1. Die Spielweise: Der ganz große Glanz fehlte dem deutschen Spiel. Die Nervosität war den Spielern von der ersten Minute an anzumerken. Doch im Allgemeinen blieb man der eigenne Philosophie des Kurzpassspiels treu. Immer wieder gelang es flach in der gegnerischen Gefahrenzone zu kombinieren. Ganz wichtig bezüglich des Angriffspiels: Es muss vermieden werden ständig mit Flanken aus dem Halbfeld zu agieren, wenn in der Mitte nur Cacau als Abnehmer bereit steht. Ganz wichtig bezüglich der Verteidigung: Per Mertesacker sollte schleunigst zu alter Hochform zurückfinden.
2. Der Gegner: Überzeugt hat Ghana in keinem Fall. Aber ab und an spielten sich die Afrikaner gefährlich vor das deutsche Tor. Letztlich bauten sie wohl auf das Unentschieden. Und als die deutsche Nationalmannschaft in Führung gegangen war, führte dann auch bald Australien beruhigend. Die Ghanaer stehen im Achtelfinale und haben leichte Aufgaben vor der Brust, um ins Finale zu kommen. Aber das größte Problem haben sie immer noch nicht bearbeiten können: Ghana schießt keine Tore. Lediglich zwei Elfmeter (gegen Serbien und Australien) verhalfen den Afrikanern zum Torerfolg. Das muss sich in der KO-Runde ändern.
3. Die Aufstellung: Bundestrainer Joachim Löw änderte im Vergleich zum Spiel gegen Serbien zwei Positionen: Für den gesperrten Klose stürmte Cacau von Beginn an und für den enttäuschenden Badstuber verteidigte Jerome Boateng. Beide Wechsel waren nachvollziehbar und angebracht.
4. Die Einwechslungen: Am Ende eines Spiels gibt der Erfolg dem Trainer recht. Allerdings muss angemerkt werden, dass eine Veränderung schon deutlich vor der 67. Minute angebracht war. Schon ab der 50. Minute hätte Löw erkennen müssen, dass das Angriffsspiel über die Außenbahnen nicht funktionierte. Er ließ Müller im Spiel, der dann das Tor vorbereitete. Ob Marin das auch getan hätte steht in den Sternen. Nach dem Tor und einer sicheren Qualifikation hinsichtlich des anderen Gruppenspiels, wechselte Löw dann Spieler aus der zweiten Reihe ein. Leider mussten Boateng und Schweinsteiger aufgrund von Verletzungen ausgewechselt werden (73. Jansen für Boateng, 81. Kroos für Schweinsteiger).
5. Der erste Durchgang: Die deutsche Mannschaft agierte in den ersten Minuten mehr als nervös. Man merkte, dass jedem die Wichtigkeit des Spiels bewusst war – zu bewusst. Wie schon in vorherigen Ausgaben angedeutet, wird der Moment kommen, an dem eine verpatzte Özil Chance das Turnier kostet. Der Spielmacher von Werder Bremen scheiterte erneut frei auf den Torwart zulaufend. Mehr als als Linksfuß auf einen abtauchenden Torwart zu zu laufen, kann es für einen Stürmer nicht geben.
6. Der zweite Durchgang: Nach schwachem Start in die zweiten 45 Minuten fing sich die deutsche Mannschaft kurz vor der 60. MInute und erzielte postwendend das spielendscheidende Tor durch Mesut Özil. In der Schwächephase der deutsche hätte Ghana allerdings gut und gerne zum KO-Schlag ansetzen können. Gegen Ende verflachte das Spiel mit kleineren deutschen Chancen.
7. Die Schrecksekunde: Asamoah läuft in der 50. MInute alleine auf Neuer zu. Neuer hält.
8. Besondere Einzelkritik: An dieser Stelle müssen wir zwei Namen hervorheben: Bastian Schweinsteiger und Arne Friedrich. Diese beiden waren – in dieser Reihenfolge - die besten Deutschen beim Sieg gegen Ghana. Schweinsteiger zeigte eine unglaubliche Ballsicherheit gepaart mit einer enormen Zweikampfstärke. Friedrich macht in der Defensive ein gutes Spiel, zeigte starke Ansätze in der Spieleröffnung und war außerdem immer zur Stelle, wenn sein Nebenmann – meist Per Mertesacker – gepatzt hatte.
9. Überraschung des Spiels: Arne Friedrich.
10. Das Spiel in einem Satz: Niemals hätte ein Gegentor in den Schlußsekunden so süß geschmeckt, wie in diesem Spiel gegen Ghana.
11. Vorsicht: Weitergekommen als Erster der Gruppe: Super! Doch gewonnen ist noch nichts. Mit England und Argentinien warten zwei Mannschaften mit außergewöhnlicher individueller Klasse. Gegen beide muss gewonnen werden. Am Sonntag geht’s los!
25. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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Nordkorea vs . Elfenbeinküste
Achtung, dieses Spiel ist zu 99% für beide Mannschaften uninteressant, was die Ambitionen für ein Achtelfinale betrifft.
Liebe Wettbasis Leser, ein wenig Ironie musste ich in der Überschrift verarbeiten. Insgesamt möchte ich aber viel mehr davon warnen dieses Spiel realistisch einzuschätzen. Die Denkweise eines typischen Wettinteressenten würde hier auf HC Elfenbeinküste hinauslaufen. Nordkorea hat bislang alle Spiele verloren, darunter gegen Portugal ein 0:7 erlitten, während die Elfenbeinküste gegen den selbigen Gegner einen Punkt geholt hat! Doch in diesem Spiel hängt ganz viel von der Motivation ab.
Es ist auch recht mühselig hier über die Spieler zu sprechen, welche für beide Teams auflaufen werden. Besonders der Fall Drogba wurde im gesamten Turnier schon mehr als überschätzt. Heute noch viel mehr. Denn genau diese Superstars sind es doch, welche in einem solchen Freundschaftsspiel die Lust am Fussball verlieren.
Für Nordkorea könnte ein Punktgewinn in dieser Hammergruppe ein riesen Erfolg sein, der unheimlich wichtig wird, wenn man bedenkt, welche politischen Gedanken in dem Land herschen. Ich möchte ehrlich gesagt als Nordkoreaner nicht mit der 0:7 Niederlage gegen Portugal nach Hause zurückkehren.
Taktisch gesehen werden die Außenseiter wohl dennoch mit mindestens 8 defensiven Spielern beginnen. Jong und Hong sind der offensive Kreativpart. Drogba ist auf der Gegenseite bislang ein Schatten seiner Selbst. Da ändert auch der Anschlusstreffer gegen Brasilien nichts daran. Es ist mehr als fraglich, ob die Motivation in ihm heute noch für eine gute Leistung reicht.
Aufstellungsvermutung
Nordkorea: M.-G. Ri – C.-J. Pak, J.-I. Ri, K.-C. Ri – J.-H. Cha, Y.-N. Ji – I.-G. Mun, K.-I. Kim, N.-C. Pak I – Y.-J. Hong – T.-S. Jong
Elfenbeinküste: Barry – Demel, Touré, Zokora, Tiené – Eboué, Yaya Touré, Tioté – Dindane, Kalou – Drogba
H2H – ehemalige Begegnungen
Es gab noch nie ein Match zwischen den Ivorern und dem Teilstaat aus Korea. Erst heute wird die H2H Bilanz eröffnet werden.
Quotenübersicht
Elfenbeinküste @ 1,46 Pinnacle
Remis @ 4,90 Bet24
Nordkorea @ 9,00 diverse
Over 2,5 @ 1,93 Pinnacle
Under 2,5 @ 2,05 Bet365
Quotenanalyse
Die Quoten haben sich schon ein großes Stück in die richtige Richtung angepasst. Dennoch denke ich, dass man hier noch bei Bet24 klein das Remis @4,90 mitnehmen sollte. Auch ein 0:0 Tipp bei Betfair könnte durchaus interessant werden. Ein Absicherung während des Spieles ist natürlich jederzeit möglich!
25. Juni 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-Wetten
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