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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu WM 2010 Südafrika und Sportwetten im Allgemeinen.
Die FIFA hat nun offiziell die voraussichtlichten WM-Aufgebote abgesegnet und damit den Kreis der Spieler, die an der Weltmeisterschaft in Südafrika in diesem Sommer teilnehmen werden, bedeutend eingeschränkt. Bundestrainer Joachim Löw hat 27 Spieler zur Vorbereitung eingeladen. Auf vier dieser 27 muss er noch verzichten, um seinen fertigen 23-Mann Kader zu definieren. Einige andere Nationalmannschaften bereiten sich sogar mit noch breiteren Aufgeboten auf das Turnier vor: Bis zu 30 Spieler sind beispielsweise für die Vorbereitung von Spanien und Argentinien eingeschrieben. Auf sämtliche Namen und personellen Strukturen der verschiedenen Nationalmannschaften wird auf der Wettbasis in den nächsten Wochen intensiv eingegangen werden. Hier soll zunächst über eine ganz andere Gruppe gesprochen werden, die vermutlich weniger als erwünscht im Fokus der Öffentlichkeit steht: Die Zuschauer.
Die ganze Welt schaut nach Südafrika. Die ganze Welt schaut zu. Die Zuschauer freuen sich auf das Turnier und können es kaum erwarten die Spiele am Fernseher, auf Großbildleinwänden in Gaststätten, Stadien oder dem eigenen Wohnzimmer zu verfolgen. Doch unter den vielen Interessierten gibt es einige wenige, für die das Turnier schon vor dem ersten Anstoß eine Enttäuschung ist. Die besten und namhaftesten dieser Zuschauer bilden ein hypothetischen 33. Teilnehmer-Team: Die Aussortierten.
Torhüter:
Bei kaum einer Position im Fußball ist die Entscheidung der Güte eines Spielers so subjektiv, wie beim Torwart. Ein Fehler wird jedem verziehen, doch letztendlich setzt jeder Trainer, jeder Fan und jeder Journalist – deutlich punktueller als bei Feldspielern – auf bestimmte Stärken und Verhaltensmuster eines Schlußmannes. Dementsprechend ist die Auswahl, wer nun die besten Torhüter sind, die die Weltmeisterschaft auf der Coach verbringen werden, subjektiver als das bei anderen Postionen der Fall ist. Außerdem nominieren für gewöhnlich alle Nationaltrainer für ihr Team drei Torhüter: Der "viertbeste" ist also der Erste "Zuhausebleiber".
Für unsere "Internationale Auswahl der Aussortierten" nominieren wir an dieser Stelle
Andres Palop (Spanien, FC Sevilla)
aus Spanien. Der Stammtorwart des FC Sevilla war beim iberischen Europameisterschaftserfolg im Finale gegen Deutschland bei der EM 2008 noch der dritte Torhüter der Spanier gewesen, wurde aber von Trainer Vicente del Bosque frühzeitig aussortiert, obwohl im vorläufigen Aufgebot der Spanier immerhin fünf Torhüter stehen.
Verteidiger:
Die meisten Nationaltrainer haben ein extremes Überangebot an Verteidigern nominiert, um sich gerade von den taktischen Möglichkeiten ein besseres Bild machen zu können. Auf den defensiven Positionen ist zu erwarten, dass angesehene Verteidiger aus den Listen der Auswahltrainer rausfallen werden. Aktuell ist die Liste der Nicht-Berücksichtigten noch überschaubar. Es sei bemerkt dass an dieser Stelle keine Rücksicht auf Wayne Bridge genommen wird, der sich im Grunde genommen selbst von den Listen des Nationaltrainers strich. In die Verteidigung werden daher für unsere "Top-Elf der internationalen Auswahl der Aussortierten"
Javier Zanetti (Argentinien, Inter Mailand)
Gabriel Milito (Argentinien, FC Barcelona)
Marcelo (Brasilien, Real Madrid)
nominiert. Javier Zanetti ist Kapitän von Champions League Finalist Inter Mailand. Der Argentinier ist Rekordnationalspieler seines Landes mit aktuell 136 Einsätzen. In der Serie A bestritt er in dieser Saison sein 500. Spiel in der höchsten italienische Spielklasse. Sein Landsmann Gabriel Milito ist vom argentineschen Nationaltrainer Diego Armando Maradona ebenso wenig beachtet worden. Milito war in Barcelona meistens zweite Wahl, rotierte für den Champions League Halbfinalist allerdings gegen Ende der Saison häufiger in die Innenverteidigung. Außerdem nicht bei der WM, aber in unserer Mannschaft dabei, ist der madrilenische Außenverteidiger Marcelo. Zuletzt gab er im Dress der Königlichen einen sehr offensiven Außenverteidger, konnte jedoch auch mit seiner Defensivleistung punkten. Er steht lediglich im brasilanischen B-Aufgebot, welches nur aktiviert wird, wenn während des Turniers Verletztungen auftreten sollten.
Mittelfeldspieler:
Im Mittelfeld ist die Liste der Namen, die die Weltmeisterschaft bestenfalls als Experte für das Fernsehen im Stadion verfolgen werden, deutlich länger als (bisher) in der Verteidigung. Selbst für unsere "Top-Elf der internationalen Auswahl der Aussortierten" müssen wir auf einige interessante Namen verzichten. Jene Spieler, die es nicht in unsere Elf geschafft haben, dürfen zumindest (siehe unten) auf unserer prominenten Ersatzbank des erweiterten Kreises Platz nehmen. Letztendlich geben sich in unserer Auswahl folgende Spieler die Ehre:
Außenbahnen:
Samir Nasri (Frankreich, Arsenal London)
Esteban Cambiasso (Argentinien, Inter Mailand)
Defensives Mittelfeld:
Thorsten Frings (Deutschland, Werder Bremen)
Patrick Vieira (Frankreich, Manchester City)
Offensives Mittelfeld:
Ronaldinho (Brasilien, AC Mailand)
Besonders die Nicht-Nominierung von Samir Nasri muss jeden Fußballfan überraschen. Der Flügelspieler von Arsenal London gilt als das größte französische Talent der letzten Jahre. Sogar im Bezug auf den gesamten Kontinent, würde Nasri in einem internationalen Aufgebot vermutlich nicht fehlen. Frankreichs Nationaltrainer Rymond Domenech erlaubt sich diesen Luxus. Die Endscheidung gegen Patrick Vieira wird in Frankreich ähnlich negativ aufgenommen, insbesondere aufgrund der angeschlagenen Situation der Equipe Tricolore.Dass Ronaldinho nicht nominiert wurden, mag wenige überraschen. Doch, dass an Stelle seiner auch der Ex-Bremer Diego nicht am Turnier teilnehmen darf, hat weltweit für Entsetzen gesorgt. Brasiliens Nationaltrainer Carlos Dunga hat in der Offensive scheinbar ein stärkeres Überangebot als gedacht.
Stürmer:
Auch im Sturm fällt sogar die Auswahl zwischen denen, die schon ein Mal von ihren eigenen Trainer aussortiert wurden, schwer. In Deutschland, Italien, Brasilien, Argentinien, Holland und Frankreich gibt es jeweils eine Überraschung, obgleich im brasilanischen Fall diese, wegen der Alternativen, am wenigsten auffällt (siehe Ersatzbank). In unsere "Top-Elf der internationalen Auswahl der Aussortierten" haben es die Sommerurlauber aus Frankreich und Deutschland geschafft:
Kevin Kuranyi (Deutschland, FC Schalke 04)
Karim Benzema (Frankreich, Real Madrid)
Die Geschichte um Kevin Kuranyi dürfte weitestgehend bekannt sein. Letztlich verkündete Bundestrainer Jogi Löw das Verzichten auf Kevin Kuranyi im Vorhinein der Bekanntgabe des Kaders. Der Bundestrainer gab "taktische Gründe" als Endscheidungsträger an.
Karim Benzema hat im Verein hinter Gonzalo Higuain und Cristiano Ronaldo nur den ersten Einwechselstürmer gegeben. Trotz der harten Konkurrenz hat Benzema die Saison über 26 Spiele gemacht und dabei acht Mal getroffen. Die Konkurrenz im französischen Sturm sollte der junge Angreifer im Griff haben.
Ersatzbank:
Im erweiterten Kreis unserer "Internationalen Auswahl der Aussortierten" finden sich weitere große Namen des Weltfußballs. Nach der Weltmeisterschaft werden die Verbände und wird vor allem der Fan hervorragend analysieren können, ob der Verzicht auf die ein oder andere Größe des Nationalteams zu verschmerzen war oder nicht. Letztlich gibt der Erfolg dem Recht, der ihn hat. Auf unserer Ersatzbank sitzen:
Guti (Spanien, Real Madrid)
Joao Mutinho (Portugal, Sporting Lissabon)
Diego (Brasilien, Juventus Turin)
Lisandro Lopez (Argentinien, Olympique Lyon)
Luca Toni (Italien, AS Rom)
Antonio Cassano (Italien, Sampdoria Genua)
Ruud van Nistelrooy (Niederlande, Hamburger SV)
Pato (Brasilien, AC Mailand)
14. Mai 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Die Fußballnationalmannschaft von Togo ist auf dem Weg nach Angola Ziel eines terroristischen Überfalls geworden. Wie verschiedene Pressequellen berichten wurde auf die togolesische Mannschaft, die im Bus auf dem Weg zum Africa-Cup nach Angola war, das Feuer eröffnet. Medienberichten zufolge wurde der Bus von togolesischen Sicherheitskräften begleitet, diese konnten den Schußwechsel allerdings nicht verhindern. Bei dem Anschlag kam der Busfahrer ums Leben. Außerdem starben der Co-Trainer und der Pressesprecher der togoleischen Naionalmannschaft. Der Torhüter wurde schwer verletzt und befand sich in Lebensgefahr. Mittlerweile geht es im in einem südafrikanischen Krankenhaus wohl besser. Des Weiteren gab es viele Verletzte, aufgrund der Auseinandersetzungen.
Die Frage ist nun, wie man das Ganze aufarbeitet. So makaber es auch klingen mag, müssen sich die togolesischen Verantwortlichen den Vorwurf gefallen lassen, warum sie mit dem Bus angereist sind. Hatte der Veranstalter doch im Vorhinein ausdrücklich verboten dies zu tun. Alle anderen Nationalteams reisten mit dem Flugzeug an. Doch im Nachhinein die Schuld hin und her zu schieben ist wenig zielführend. Es muss sich damit auseinander gesetzt werden, ob es aus sicherheitstechnischen Gründen vertretbar ist ein großes Turnier auf diesem Kontinent zu veranstalten. Der afrikanische Fußballverband bekannte sich umgehend zu Angola und der Austragung des Turniers, trotz des Anschlages. Wohl ein wenig nach dem Motto "uns schubst niemand so schnell um". Unmenschlich ist es, Togo für das "Nicht-Antreten" zu disqualifizieren und wahrscheinlich auch noch zu bestrafen. Gestraft ist diese Mannschaft, dieser Verband, dieses Land schon genug.
Die gleiche Problemstellung sollte man allerdings noch etwas weiter denken. Im Hinblick auf die WM im Sommer in Südafrika gilt es die Sicherheitslücken zu stopfen. Ist es überhaupt zu verantworten eine WM auf diesem Kontinent auszurichten? War es nicht vielmehr der Drang etwas Neues zu tun und die WM zum ersten Mal nach Afrika zu schicken? Zurückgerudert wird jetzt nicht mehr, jedoch ist es wohlmöglich schon zu spät, denn, wenn jemand einen terroristischen Akt inirgendeiner Form auf eine große Veranstaltung geplant hat, dann ist jetzt der Moment. Es wird niemals wieder so einfach werden, wie in Südafrika.
Die FIFA bietet mit der WM 2010 eine Plattform, allerdings nicht nur für Südafrika.
Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.
12. Januar 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Am Samstag, den 14. November, finden die Hinspiele der Playoffs der europäischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika statt. Die acht besten Gruppenzweiten (nur Norwegen fiel durchs Sieb) spielen in Hin- und Rückspiel die letzten vier europäischen Startberechtigungen bei den Titelkämpfen im nächsten Jahr aus.
Der gute alte Fangedanke, der selbstverständlich die spannende Konferenz mit vielen verschiedenen Stimmungswandeln vorzieht, hat gegenüber des Kommerzgedanken leider mal wieder den Kürzeren gezogen. Deshalb werden alle vier Spiele nahezu nacheinander angepfiffen. Das verlängert zwar den Fußballabend kann aber auch für enorme Längen im Selbigen sorgen.
Um 17 Uhr nachmittags beginnt alles mit der Begegnung Russland gegen Slowenien. Die Slowenen befinden sich klar in der Außenseiterrolle, können aber mit einem guten Ergebnis im Rückspiel zu Hause für eine faustdicke Überraschung sorgen. Um 19 Uhr geht der Fußballsamstag weiter mit Otto Rehagels Griechen gegen die Ukraine. Von den vier ausgelosten Duellen ist Griechenland gegen die Ukraine sicherlich das Spiel, welches auf dem Papier am Ausgeglichesten erscheint. Um 21 Uhr folgt das Duell zwischen Irland und Frankreich. Die Irren müssen kräftig vorlegen, treffen aber auch auf enttäuschende Franzosen. Die Endscheidung findet allerdings in Paris statt. Am Interessantesten für den neutralen Fußballbegeisterten ist das letzte Match. Um 21:30 Uhr wird auf der iberischen Halbinsel Portugal gegen Bosnien Herzegowina angepfiffen. Die Iberer haben zwar einen deutlich größeren Namen und historisch viel mehr zu bieten, allerdins dürften die Bosnier in der momentanen Besetztung mindestens in der Lage sein Parolie bieten zu können.
Portugal:
Die bittere Pille direkt am Anfang: Cristiano Ronaldo wird nicht spielen. Keine einzige Minute. Zwar reist der Superstar von Real Madrid nach Portugal, um seine Nationalmannschaft zu unterstützen, doch mithelfen kann er nicht. Eine Verletzung am Sprunggelenk verhindert einen Einsatz des teuersten Spielers der Welt. Die Portugiesen haben im Vorfeld alles getan, damit Cristiano Ronaldo doch noch zum Einsatz kommen kann, wurden dafür aber nicht belohnt. Real Madrid hatte dem Ganzen von Beginn an einen Riegel vorgeschoben und als die medizinische Abteilung der Nationalmannschaft dann selbst ein Auge auf die Verletzung des wichtigsten Spielers der Portugiesen werfen durfte, war die Teilnahme am Playoff Spiel endgültig ausgeschlossen. Mehr schlecht als recht sind die Portugiesen ohnehin schon in die Playoff Phase gerutscht. Aufgrund des miserablen Starts, kann beinahe von einem Erfolg gesprochen werden
Mit einem glücklichen Unentschieden in Dänemark (1:1) und Siegen in Ungarn (1:0) und zu Hause gegen Ungarn (3:0) hatten die Portugiesen am letzten Spieltag daheim gegen Malta alles selbst in der Hand. Mit einem Kantersieg und Toren von Nani, Simao, Miguel und Edinho qualifizierten sich die Iberer auf dem letzten Drücker für die Playoffs (4:0). Wochen zuvor hatten mehrere glückliche Ergebnisse der andere Rivalen dafür gesorgt, dass Portugal überhaupt noch eine Chance hatte.
Doch obgleich die Portugiesen in der Medienlandschaft schlecht geschreiben werden und ihnen Abhängigkeit von Cristiano Ronaldo vorgeworfen wird, so sollte nicht vergessen werden, dass mit Pepe (Real Madrid), Bosingwa (Chelsea London), Deco (Chelsea London), Simao (Atletico Madrid), Nani (Manchester United), Liedson (Sporting Lissabon), Joao Mutinho (Sporting Lissabon) und Ricardo Carvalho (Chelsea London) Stammspieler aus Europas Elite-Clubs im weinroten Trikot der Iberer auflaufen.
Bosnien-Herzegowina:
Das Maximalziel in ihrer Gruppe haben die Bosnier schon erreicht. Besser als der zweite Platz konnte man mit den bärenstarken Spaniern in einer Gruppe nicht abschneiden. Die Ansprüche der Bosnier wurden am letzten Spieltag auch noch empfindlich zurechtgestutzt, als die Iberer bis zur 88. Minute bei ihrem Besuch in Bosnien mit 5:0 in Führung gegangen waren. Das Spiel endete 2:5. EIn Debakel aber im Fußballjagon bezeichnet man solche Niederlagen als "Dämpfer zur rechten Zeit" oder auch gerne als "Schuß vor den Bug". Genauso sollten auch die Bosnier ihre Niederlage interpretieren, um gestärkt in das Duell mit den Portugiesen zu gehen. Denn zuvor war es immerhin gelungen den Rivalen um Platz 2, die Türkei, auf Abstand zu halten. Der Halbfinalist der letzten Europameisterschaften (3:2 Niederlage im Halbfinale gegen Deutschland) hatte sich auch um den Playoff Platz beworben, wurde von Bosnien aber daran gehindert. Obwohl die Türken den direkten Vergleich gewinnen konnten, leisteten sie sich zuviele Punktverluste gegen die "kleineren" Gruppengegner. Letztendlich war Bosnien schon recht früh als Zweiter der Gruppe sicher für Playoffs qualifiziert.
Das Land verfügt nicht über eine besonders große Fußballtradition, auch namentlich können die Spieler der bosnischen Auswahl den Portugiesen nicht das Wasser reichen. Allerdings kommt es darauf nicht an. Tore entscheiden die beiden Duelle und dafür haben die Bosnier eine perfekt funktionierende Maschinerie auf dem Rasen.
In ganz Europa und in der Türkei verdienen die Auswahlkicker ihr Geld. Olympique Lyon, ZSKA Moskau und der VfL Wolfsburg gehören zu den Arbeitgebern. Am bekanntesten sind – insbesondere aus deutschsprchiger Sicht – Dzeko und Misimovic, vom amtierenden deutschen Meister aus Wolfsburg, Salihovic und Ibisevic aus Hoffenheim und Samir Muratovic von Sturm Graz.
Fazit:
Man kann davon ausgehen, dass beide Seiten gegen jeden anderen Gegner lieber gespielt hätten. Denn vom Potential her gehören beide Mannschaften eindeutig zur Weltmeisterschaft nach Südafrika. Erfreulich für alle Qualifizierten, dass einer der beiden ausscheiden muss. Ein Spaziergang wird das für die Portugiesen in keinem Fall. Besonders der Ausfall von Ronaldo wiegt schwer. Auf der anderen Seite laufen mit Dzeko, Misimovic, Salihovic und Ibisevic Namen auf, die zwar in Europa nicht die Größten sind, aber in der Bundesliga mehr als bekannt. Und die bosnische Garde der Bundesliga befindet sich zweifelsohne in Top-Verfassung…
Quoten:
Portugal: 1,50 @ bet365
Unentschieden: 4,20 @ expekt
Bosnien-Herzegowina: 7,84 @ betfair
Hinweis der Redaktion: das Spiel wird am Samstag 14.11. um 21:30 Uhr angepfiffen und das beste: Sie können es kostenlos live im Internet-TV anschauen und zwar auf bet365. Das einzige, was Sie brauchen ist ein Wettkonto bei bet365 – Sie brauchen nicht mal Geld drauf einzuzahlen – Bet365 Live Streaming ist gratis!
12. November 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Samstag, den 10. Oktober, kommt es um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit zum ersten Endspiel für die Deutsche Nationalmannschaft in Moskau gegen Russland. Die Gruppe 4 der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ist die einzige Gruppe Europas, in der aus den Top 6 der Weltrangliste zwei Mannschaften vertreten sind. Mit Deutschland (aktuell geteilter Platz 4) und Russland (aktuell Platz 6) können nur England (aktuell Platz 7) und Kroatien (aktuell Platz 9) als Gruppenduo mithalten. Sowohl Spanien, als auch Holland Italien und Frankreich haben ihre Gruppe "für sich". Schon allein aus statistischer Sicht ist dieses Spiel also ein absolutes Highlight im europäischen Fußball. Wie europäisch die Teilnahme Russlands an den europäischen Fußball-Wettbewerben ist, darf angesichts der Lage des Landes breit diskutiert werden. Allerdings ist Russland keinesfalls das einzige Beispiel für den – in dieser Hinsicht – politischen Einfluß im Fußball.
An diesem Wochenende zählt der Sport und die Leistung auf dem Platz. Für faire Bedingungen wird der Schweizer Top-Schiedsrichter Massimo Bussaca sorgen. Kürzlich machte er mit der Stinkefinger-Äffare auf sich aufmerksam und zeigte, dass auch Schiedsrichter keinesfalls unfehlbar sind. Solche Aussetzer sollten seine besondere Fähigkeit der Neutralität aber nicht in Frage stellen.
Russland:
Man übertreibt nicht, wenn man die momentane russische Mannschaft als Goldene Generation nach dem Fall der Sowjetunion beschreibt. Der russische Clubfußball hat in den letzten Jahren beachtlich aufgeholt und sich zumindest im Uefa Cup schon einen Namen gemacht. Auch wenn die Vereine in der Champions League spätestens nach der Gruppenphase Kanonenfutter für die große Europas sind, so sind es die Einzelspieler, die herausstechen. Namen wie Andre Arshavin, Igor Akinfeev oder Yuriy Zhirkov können ohne Probleme zu den besten hundert Spielern auf dem alten Kontinent gezählt werden. Zusammen mit einigen anderen genießen sie das Ansehen ganz Europas. Das Angriffsspiel ist ohne Frage die absolute Stärke der Russen. Sogar beide Außenverteidgier der Viererkette wissen in der Offensive mehr zu überzeugen als in der Defensive. Schwachpunkt der Kremel-Elf ist in jedem Fall die Innenverteidigung. Gerne werden Sergey Ignashevich und Vasily Berezutskiy als beinhartes Innenverteidigerduo dargestellt, allerdings sind sie schlichtweg nicht auf der Höhe ihrer Mitspieler. Sie ragen heraus, weil sie qualitativ mit der namhaften Offensive und einem der stärksten Torhüter der Welt nicht mithalten können. Beide sind keinesfalls schlecht, aber gegenüber ihren Mitspielern müssen Abstriche gemacht werden. Ignashevic ist zusätzlich noch der langsamere von beiden.
Die erwähnte Stärke der Russen hat viele Vasetten. Da ist der dribbelstarke Arsenal-Stürmer Andre Arshavin, der eine ähnliche Spielweise wie Frank Ribery mit ein bisschen mehr Torgefahr kombiniert. Außerdem findet man mit Pogrebnyak, Pavlyuchenko, Kerzhakov und Torbinskiy in der Offensive nahe zu unzählige Alternativen. Des Weiteren sollte die Kopfballstärke des russischen Teams, insbesondere bei Standardsituationen, wenn die beiden Innenverteidiger sich nach vorne begeben, gefürchtet sein.
Deutschland:
Wie schon vorab analysiert befinden sich einige konstante Kräfte im deutschen Team momentan nicht unbedingt in Hochform. Sicherlich ist ein Spiel mit dem Adler auf dem Trikot immer etwas anderes, allerdings sollte die persönliche Verfassung des Einzelnen nicht außer Acht gelassen werden. Dass es auch anders geht, haben in der Vergangenheit Mario Gomez in die eine und Lukas Podolski in die andere Richtung gezeigt. Letztendlich kann sich die deutsche Elf auf einen hervorragend aufgelegten Torhüter verlassen für den das Spiel in Russland noch richtungsweisender sein wird, als für alle anderen Akteure auf dem Feld. Sollte Rene Adler eine starke Leistung anbieten, wird sich in Deutschland keiner mehr für Manuel Neuer oder Robert Enke stark machen. Wird in so einem Spiel vom Leverkusener Schlußmann gepatzt, dauert es vermutlich nicht besonders lange und er ist seine Rolle wieder los. Die große (historische) Stärke Deutscher Nationalmannschaften ist ohne Frage die punktuelle Konzentration, die volle Hingabe der Mannschaft als Einheit in den wichtigsten Momenten. Gerade Torhüter werden unter diesem Gesichtspunkt beurteilt – und Manuel Neuer hat jüngst im Sommer bei der U-21 EM gezeigt, dass er das drauf hat.
In der Abwehr wird Lieblingsschüler Serda Tasci fehlen. Ob ihn der krisengebeutelte Berliner Arne Friedrich, der bei der Asien Reise in der Innenverteidigung überzeugte, oder Heiko Westermann, der im Verein eine andere Rolle spielt, ersetzten ist unklar. Am wahrscheinlichsten gilt, dass Arne Friedrich als Außenverteidiger aufgeboten wird und Heiko Westermann mit Per Mertesacker die Innenverteidigung bildet, da Jogi Löw sicherlich auf Erfahrung setzt und in einem Entscheidungsspiel nicht zu experimentieren bereit ist.
Die Personalien im Mittelfeld hängen vor allem von der Systemfrage ab. Sollte sich der Bundestrainer für ein defensives 4-5-1 entscheiden haben Rolfes und Ballack im zentralen Mittelfeld, Schweinsteiger und Trochowski auf den Außenbahnen und Özil hinter der Spitze die besten Chancen. Eventuelle lässt Löw auch Podolski an stelle von Trochowski agieren, um ein wenig mehr Offensivgeist aufzustellen. Wenn sich das Trainergespann aber mutig zum eingespielten 4-4-2 – wie es in den Juniorenbereichen vorgegeben ist – bekennt, wird Podolski im Mittelfeld nicht zu finden sein und auch Özil wahrscheinlich keinen Platz in der Startelf inne haben. Zu beiden Systemen serviert der Bundestrainer wahlweise Miroslav Klose oder Mario Gomez im Sturm.
Fazit:
Von diesen Spielen lebt der Fußball. Es geht das erste Mal um Alles oder Nichts. Beide Mannschaften erwartet die direkte Qualifikation oder der bittere Gang in die Relegationsphase, in der das Risiko Auszuscheiden immer im Hinterkopf ruht. Deutschland hat immerhin noch nie gegen das (neue) Russland verloren (drei Siege und ein Remis) – und Getafe-Glücksbringer Massimo Bussaca ist auch dabei.
Quoten:
Russland: 2,50 @ bwin
Unentschieden: 3,35 @ unibet
Deutschland: 3,00 @ betfair
8. Oktober 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
9. September 2009 / gabriel - Kategorie:
Wettprogramm
Nach peinlichen Niederlagen gegen Norwegen und Dänemark in vergangenen Testspielen der Marke "Experiment" konnte man gegen Südafrika ein ansehnliches Spiel genießen. Sicherlich spielte die deutsche Nationalmannschaft nicht auf Weltklasse-Niveau, doch brachte das Spiel die von Kapitän Michael Ballack angekündigten Verbesserungen im Vergleich zur Pflichtaufgabe in Aserbaidschan.
Das Luxusproblem im Tor. Auf Anhieb – sicherlich auch nach gründlichen Recherchen – fällt wohl niemandem ein Land auf der Welt ein, welches über vier derartige Spitzentorhüter verfügt, von denen mindestens zwei zudem mit weitreichenden Perspektiven ausgestattet sind. Mit Abstichen in der Qualität sind am ehesten die Spanier zu nennen. Victor Valdés (27), Pepe Reina (27), Andrés Palop (35) und allen voran Iker Casillas (28) geben den Iberern hervorragende Auswahlmöglichkeiten. Allerdings sind diese Torhüter im Durchschnitt schon deutlich älter als die Deutschen.
Rene Adler haten gewaltigen Anteil an der "weißen Weste" der Nationalelf. Gleich drei Hochkaräter entschärfte der Torwart von Bayer Leverkusen. Es ist damit zu rechnen, dass er auch im Rückspiel gegen Aserbaidschan am Mittwoch wieder im Tor stehen wird, weil der eigentlich geplante Einsatz von Robert Enke aus gesundheitlichen Gründen unmöglich sein wird. Obgleich aus Gründen der Fairness Tim Wiese eine Chance über 90 Minuten mehr als verdient hätte.
Es erscheint als sinnvoll sich auch der Kontinuität wegen frühstmöglich für einen Torwart zu entscheiden. Um diese Position dauerhaft zu besetzen und die Diskussionen zu umkurven, wäre eine Entscheidung pro Neuer/Adler am naheliegensten. Auch wenn sich der Bundestrainer für Tim WIese entscheidet, wäre das Tor über mehrere Jahre besetzt. Bleibt zu hoffen, dass sowohl vor als auch nach der WM 2010 nicht vor jedem Spiel das löwsche Leistungsprinzip auf ein Neues die Lostrommel dreht.
Die Systemfrage in der Offensive. Zweifelsohne gehört Mesut Özil momentan zu den formstärksten Fußballern Deutschlands. Neben Michael Ballack, der mit Chelsea sowohl mannschaftlich als auch persönlich (schon zwei wichtige Tore) perfekt in die neue Spielzeit gestartet ist, hat der junge Bremer im Mittelfeld eine wichtige Position inne. Wenngleich Jogi Löw wahrscheinlich nicht sofort zu einer Veränderung im Mittelfeld bereit ist, so bleibt zumindest die Möglichkeit während eines Spiels das Personal entscheidend offensiver zu gestalten.
Mit einer Raute in der Ballack die Defensive Position einnimmt und Özil auf der "Zehn" spielt, wird das System der deutschen Nationalmannschaft deutlich angriffslustiger. Besonders einem Bremer Teamkollegen könnte das ein Dorn im Auge sein, da eine Nominierung von Thorsten Frings mit Mesut Özil in der Startelf in weite Ferne rückt. Die Viererkette wird Löw gewiss nicht aufgeben, den zweiten Stürmer aufzulösen gehört auch nicht zu seinem Wunschdenken. Vor allem nicht zu Beginn des Spiels.
Neben Per und um Per herum. Da Per Mertesacker in der Innenverteidigung gesetzt ist und für Philipp Lahm das ebenso auf der Außenverteidiger Position gilt, bleiben in der deutschen Abwehr noch zwei Posten zu vergeben. Für die Innenverteidigung hat Jogi Löw seinen Lieblingsschüler Serda Tasci vom VfB Stuttgart im Auge. Allerdings blieb dieser zu Saisonbeginn unter den Erwartungen und konnte besonders gegen Südafrika alles andere als überzeugen. Des Weiteren ist die Personalie Heiko Westermann im Gespräch. Der Schalker hat sich in den vergangenen Jahren konstant verbessert. Er spielt auf einem hohen Niveau, ist allerdings im defensiven Mittelfeld deutlich besser aufgehoben, da seine Torgefährlichkeit dort besser ins Spiel eingebracht werden kann. Der Königsblaue hat gegen Südafrika keine groben Fehler gemacht, stand jedoch in maginalen Situationen häufig weit weg von Ball und Gegenspieler.
Die beste Leistung brachte der Berliner Kapitän Arne Friedrich. Wie auch in den ersten Saisonspielen zeigte Friedrich eine starke Leistung gegen Südafrika. Besonders als sich die gegnerischen Stürmer fallen ließen um den Ball im Mittelfeld klatschen zu lassen oder einen Kopfball zu verlängern, war Friedrich äußerst präsent. Lediglich bei seiner unfreiwilligen Verlängerung aufs eigene Tor, die Rene Adlerkur vor der Pause zu einer Parade zwang, sah der Innenverteidiger nicht gut aus. Sollte es für ihn neben Per Mertesacker nicht reichen, bleibt ihm ein Ausweichen auf die Außernverteidiger Position. Diese Flexibilität dürfte Friedrich eine sichere Nominierung für die WM 2010 bringen. Denn in diesem Mannschaftsteil ist die Nationalelf noch nicht fündig geworden. Marcel Schäfer spielte bei Wolfsburg extrem stark, aber im Mittelfeld. In der Defensive agierte der Wolfsburger gegen Aserbaidschan und Südafrika glücklos.
Selbst wenn einem das Länderspiel gar nicht gefallen hat, konnte wenigstens das wiederholte Versagen der Portugiesen zur Kenntnis genommen werden. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall - in Moskau?
Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.
8. September 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Am Samstag, den 5. September 2009, treffen sich die Nationalmannschaften von Südafrika und Deutschland zum Freundschaftsspiel in der renovierten Bay Arena in Leverkusen. Auf dem Platz ähneln sich die Mannschaften nicht im Enferntesten, außerhalb der Fußballstadien allerdings schon. Das ein oder andere Gespräch mit Franz Beckenbauer und dem Organisations Komitee der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sollten die Verantwortlichen des Südafrikanischen Fußballverbandes am Rande dieses Länderspiels nutzen, um die WM 2010 am Kap der guten Hoffnung auf einem genauso stabilen Fundament zu veranstalten, wie dies vor drei Jahren in Europa gelang. Immer noch streiten Experten über die Qualität der kommenden Fußballfestspiele in Südafirka, dass ohnehin als riskante Wahl bezeichnet wird.
Deutschland:
Eine neue Liste der Nominierungen und wieder hagelt es Kritik. Besonders mit der Auswahl im Sturm und im Tor ist die deutsche Öffentlichkeit nicht zufrieden. Insbesondere Presselandschaft und Vereinstrainer machten daraus auch keinen Hehl. Eigene Listen wurden erstellt, die Fehler des Bundestrainers - wohlgemerkt vor den beiden Länderspielen – analysiert und ihm mit harten Worten vorgehalten. Jogi Löw betonte unterdessen zum wiederholten Male, dass das "Leistungsprinzip" das Kriterium sei. Da dieses Leistungsprinzip logischerweise subjektiver Natur ist, gibt es in Deutschland wie so oft 80 Millionen Meinungen.
Alles beginnt im Tor. Mit Rene Adler, Manuel Neuer, Robert Enke und Tim Wiese kann Löw auf vier Top-Torhüter zurückgreifen. Ein Luxusproblem, dass sich beispielsweise Fabio Capello in England sehnlich wünscht. Rene Adler und Manuel Neuer haben beide das Zeug Torhüter der Weltspitze zu werden. Explizit zeigte dies der Schalker bei der U-21 EM in Schweden. Tim Wiese hält seit einiger Zeit konstant im Bremer Tor. Auch ihm ist es zu verdanken, dass im letzten Jahr das Uefa Cup Finale, sowie das DFB Pokal Finale erreicht wurde. Robert Enke scheint, aufgrund der Leistungen in der Nationalmannschaft, momentan ein Stück vor den anderen in der Gunst des Bundestrainers zu stehen.
In der Abwehr wird Löw wahrscheinlich auf Lieblingsschüler Serdar Tasci und Stammspieler Per Mertesacker zurückgreifen. Außerdem ist Lahm gesetzt. Der Wolfsburger Schäfer konnte gegen Azerbaidschan alles andere als überzeugen. Es ist wahrscheinlich, dass Stammverteidiger Arne Friedrich wieder seinen etablierten Platz einnehmen wird.
Aufgrund der wiederholten Nicht-Nominierung von Werder-Kapitän Thorsten Frings stellt sich das Mittelfeld vermutlich von selbst auf. Zu Beginn werden Ballack, Hitzelsberger, Trochowski und Schweinsteiger erwartet. Wenn Khedira, Rolfes oder Özil die Chance in der Startelf nicht bekommen, ist mit Einwechslungen zu rechnen.
Im Sturm werden vor jedem Länderspiel die Formkurven und Trefferquoten der Nationalstürmer analysiert. Verständlich, dass die Meinungen auseinander gingen, als Stefan Kießling – vier Tore in vier Spielen – weiterhin nur die Nummer fünf im deutschen Angriff zugeteilt wurde. Vor ihm befinden sich momentan Mario Gomez und Miroslav Klose, sowie Lukas Podolski und Cacau. Die Nominierung von Cacau verwirrte die Öffentlichkeit, da der Stuttgartet Stürmer einen blassen Saisonstart hinlegte, obgleich er mit seinem neuen Sturmpartner noch Abstimmung entwickeln muss. Vor der Weltmeisterschaft wird auch noch Patrick Helmes zum Kreis der Kandidaten dazu stoßen.
Südafrika:
Da die Südafrikaner keine Qualifikationsspiele absolvieren müssen, werden sie Freundschaftsspiele wie dieses extrem sachlich angehen, um den eigenen Leistungsstand zu testen und an der Eingespieltheit der Nationalmannschaft zu feilen. An der Südspitze Afrikas machte man beim Konföderations Cup auf sich aufmerksam, als es gelang die Gruppenphase zu überstehen (0:0 gegen den Irak, 2:0 gegen Neuseeland). Besonders im Spiel um Platz 3 spielte das Team von Trainer Joel Natalino Santana aus Brasilien gegen Spanien ansehnlichen Fußball (2:3 nach Verlängerung, bis zur 88. Minute geführt).
Politisch spaltet eine der populärsten Sportarten das Land. Fußball ist die Liebe der dunkelhäutigen Bevölkerung, während die weißen Einwohner Südafrikas sich mehr für Rugby interessieren. Da wundert es kaum, dass die Fans mit ohrenbetäubenden Tröten beim Könfederations Cup angeküdigt haben, warum man wahrlich von einem Heimvorteil für die an die ungewöhnliche Geräuschkulisse gewöhnte Nationalmannschaft Südafrikas sprechen kann.
Um die Mannschfat vom Kap der guten Hoffnung einschätzen zu können, bleibt zu erwähnen, dass vor dem Turnier im Sommer zu Hause gegen Sambia (1:0, 27.01), Chile (0:2, 11.02), Norwegen (2:1, 28.03), Portugal (0:2, 31.03) und Polen (1:0, 06.06) mit mäßigem Erfolg getestet wurde. Seit Ende des Turniers absolvierte die Nationalmannschaft lediglich ein Spiel gegen Serbien (1:3, 12.08). Bei ihrer kleinen Europa Tour spielen die Südafrikaner noch gegen Irland am 8. September.
Fazit:
In drei Vergleichen hat es zwei Siege (4:2, 2005 und 3:0, 1997) für Deutschland sowie ein Unentschieden (0:0 in Südafrika, 1995) gegeben. Ohne den Heimvorteil muss Südafrika als Durchschnittsmannschaft betrachtet werden, die außerhalb ihres Landes keine Heldentaten zu leisten im Stande ist. Allerdings gilt für die deutsche Nationalmannschaft spätestens nach den Freundschaftsspiel-Niederlagen gegen Dänemark (0:1, März 2007) und Norwegen (0:1, Februar 2009) Obacht. Zu häufig bemühen sich die Profis nur auf das eigene Wohl zu blicken. Dieses Spiel verlockt dazu, es zu unterschätzen.
Quoten:
Deutschland: 1,29 @ Boylesports
Unentschieden: 6,00 @ Eurobet
Südafrika: 11,00 @ Unibet
4. September 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
11. August 2009 / gabriel - Kategorie:
Wettprogramm
10. August 2009 / gabriel - Kategorie:
Wettprogramm
An diesem Mittwoch, den 12. August 2009, stehen zwar nur fünf WM-Qualifikationsspiele in Europa an, jedoch können jetzt schon einige schmerzhafte Vorentscheidungen in den Qualifikationsgruppen für die WM 2010 in Südafrika fallen. Voller Schadenfreude wartet der alte Kontinent auf das Ausrutschen seiner Favoriten. Die deutsche Nationalmannschaft, aber auch die Franzosen, sowie die Kroaten können am Mittwochabend ordentlich auf die Nase fallen. Folgende Spiele stehen auf dem Plan:
Mittwoch, 18:00 Uhr: Aserbaidschan – Deutschland, Gruppe 4
Die deutsche Elf muss einen Pflichtsieg am Kaspischen Meer landen, um die Tabellenführung auszubauen und den Druck auf die Russen zu erhöhen. Trainer Jogi Löw steuert sichere drei Punkte an. (Lesen Sie die ausführliche Analyse in diesem Blog)
MIttwoch, 18:00 Uhr: Färöer Inseln – Frankreich, Gruppe 7
Ein kleines Lächeln huscht jeder sogenannten "großen Nation" über die Lippen, wenn man die Färöer Inseln in die Gruppe gelost bekommt. Den Franzosen passiert das regelmässig. Während der Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland gewann Frankreich zu Hause mit 3:0 und mit 2:0 auf den Inseln. In der Qualifikation zur Euro 2008 wurden deutlichere Resultate erzielt (5:0 in Paris, 6:0 auf den Färöer Inseln). Auf die leichte Schuler sollten der Favorit die Insulaner jedoch keinesfalls. Die arbeitende Bevölkerung der 50.000 Einwohner Inselgruppe spielt abends in letzter Zeit immer besseren Fußball. In Serbien – immerhin Tabellenführer der Gruppe 7 – wurde nur 0:2 verloren, zu Hause konnte das selbe Resultat erkämpft werden. Gegen Rumänien wurde nur 0:1 verloren und überraschenderweise konnte beim Heimspiel gegen Österreich ein Unentschieden erreicht werden (1:1). Nachdem in Litauen wiederum knapp verloren wurde (0:1), konnte im Freundschaftsspiel in Island mit gewonnen werden (2:1). Die Franzosen sollten also gewarnt sein, zumal die eigenen Leistungen in jüngster Vergangenheit nicht zum Ausruhen einladen. In diesem Jahr bestritt Frankreich schon drei Freundschaftsspiele. Zu Hause wurde gegen Argentinien (0:2, 11.02) und Nigeria (0:1, 02.06) verloren. Lediglich die Türkei konnte geschlagen werden (1:0, 05.06). Die beiden Qualifikationspiele gegen Litauen wurden Ende März und Anfang April jeweils mit 1:0 gewonnen. Seit elf Monaten hat die "Tricolore" nie mehr als einen Treffer pro Spiel erzielen können. Die Franzosen rangieren auf Platz Zwei mit zehn Punkten aus fünf Spielen. Serbien ist Tabellenführer mit 18 Punkte aus sieben Spielen. Auf Platz Drei steht Litauen mit neun Punkten aus sieben Spielen.
Aus deutscher Sicht wird am Spannendsten sein, ob Trainer Ramon Domnech seinen offiziell verletzten Topstar Frank Ribery einsetzt – nominiert hat er ihn.
Quoten:
Färöer Inseln: 67,00 @ boylesports
Unentschieden: 15,00 @ unibet
Frankreich: 1,05 @ centrebet
Mittwoch, 19:00 Uhr: Norwegen – Schottland, Gruppe 9
Die einzige Gruppe mit nur fünf Teilnehmern nähert sich selbstredend schneller ihrem Ende. Nach sieben Siegen in sieben Spielen haben sich die Niederlande die Tabellenführung und das WM-Ticket bereits gesichert. Um den zweiten Platz – die Berechtigung zur Relegation - kämpfen die restlichen vier Mannschaften der Gruppe. Die Norweger (drei Unentschieden, zwei Niederlagen in fünf Spielen) erscheinen als Letzter abgeschlagen zu sein, haben aber noch beste Chancen, da die Schotten noch gegen Holland spielen, die Norweger dies aber bereits hinter sich haben. Die noch ausstehenden Spiele gegen Schottland, Island und Mazedonien müssen allerdings gewonnen werden, um die Chancen zu wahren. Schottland, das momentan mit sieben Zählern aus fünf Spielen auf Rang Zwei residiert, hat heute die Möglichkeit einen Verfolger abzuschütteln. Danach muss noch gegen Mazedonien und Holland angetreten werden. Im Hinspiel trennten sich Norwegen und Schottland mit einem torlosen Unentschieden.
Quoten:
Norwegen: 2,05 @ expekt
Unentschieden: 3,40 @ betathome
Schottland: 3,90 @ 188bet
Mittwoch, 20:15 Uhr: Weißrussland – Kroatien, Gruppe 6
Nach sieben Siegen in seiben Spielen stehen die Engländer nahezu uneinholbar an der Spitze der Qualifikationsgruppe 6. Kroatien und die Ukraine rangieren auf den folgenden Plätzen mit jeweils elf Punkten aus sechs Spielen. Die Weißrussen haben sogar erst fünf Spiele absolviert, aus denen sie neun Punkte holen konnten.
Für die Mannschaft von Weißrussland um Topstar Alexander Hleb ist das Heimspiel gegen Kroatien richtungsweisend. Zwar befindet man sich nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz, jedoch spielten die Weißrussen schon zwei Mal gegen Andorra und ein Mal gegen Kasachstan. Sollte Kroatien geschlagen werden können hat man allerdings noch alle Chancen eine Überraschung perfekt zu machen.
Die Kroaten müssen in diesem Spiel ebensfalls auf Sieg spielen. Weniger um die Kokurrenz aus Weißrussland abzuschütteln, viel mehr um die punktgleichen Ukrainier unter Druck zu setzen, da die Kroaten nicht mehr direkt gegen die Ukrainie spielen. Die Ukraine hat mit zwei Spielen gegen Andorra, einem Besuch in Weißrussland und einem Heimspiel gegen England ein deutlich leichteres Restprogramm als die Kroaten, die neben den zwei Spielen gegen Weißrussland noch nach England und Kasachstan müssen. Ein Punktverlust könnte eine Vorentscheidung bringen.
Quoten:
Weißrussland: 4,90 @ pinnacle
Unentschieden: 3,67 @ pinnacle
Kroatien: 1,88 @ betsson
Mittwoch, 21:45 Uhr: Slowenien – San Marino, Gruppe 3
Auf dem Papier eine sichere Sache für die Slowenen, die in der Gruppe 3 mit acht Punkten aus sechs Spielen auf dem Vorletzten Platz rangieren, aber keinesfalls ohne Chancen sich für die WM zu qualifizieren sind. San Marino belegt den letzten Tabellenplatz und hat in einer derart schweren Gruppe keine Chance auf ein Erfolgserlebnis.
Slowenien darf zwei seiner letzten vier Spiele gegen San Marino bestreiten, empfängt noch die Polen und reist am vorletzten Spieltag in die Slowakei. In dieser ausgeglichenen Gruppe ist noch alles möglich, zumal sich noch keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Quoten:
Slowenien: 1,03 @ betathome
Unentschieden: 15,00 @ unibet
San Marino: 81,00 @ boylesports
10. August 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Das einzige Spiel der Gruppe 4 der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika am Mittwoch führt die deutsche Nationalmannschaft nach Aserbaidschan. Es geht gegen die bisher noch torlose Auswahl vom Kaukasus. In Baku wird um 18 Uhr deutscher Zeit der Ball rollen. Die Elf mit dem Adler auf der Brust muss einen Pflichtsieg einspielen, um die gute Ausgangsposition am Platz an der Sonne gegenüber Russland zu bewahren. Trainer bei der Nationalmannschaft von Aserbaidschan ist Berti Vogts, der 1996 den letzten Titel für die deutsche Nationalmannschaft holte.
Der Kader:
Nicht Manuel Neuer, nicht Rene Adler, sondern Robert Enke und Tim Wiese sind für das Länderspiel gegen Aserbaidschan nominiert worden. Obwohl Manuel Neuer eine hervorragende U21-EM spielte und seinem Team maßgeblich zum Titel verhalf, hielt Bundestrainer Jogi Löw es für besser ihn zu Hause zu lassen. Gleiches gilt für Rene Adler, der zwar keine EM spielte, jedoch zusammen mit Neuer die Zukunft im deutschen Tor bedeutet. Zu genauen Motiven ist nichts bekannt, wenngleich in dieser Diskussion die Klasse eines Robert Enke häufig unter den Tisch gekehrt wird. Löw gab lediglich an, dass Enke in den letzten Spielen keine Fehler gemacht habe und Wiese in der letzten Saison national und international außergewöhnlich gut gehalten habe. In der Abwehr setzt Löw in der Innenverteidigung auf Per Mertesacker und Serda Tasci, auf den Außenverteidigerpositionen sind Arne Friedrich und Phillip Lahm gesetzt. Weitere Defensiv-Akteure im deutschen Kader sind Marcel Schäfer und Heiko Westermann. Vielleicht rückt Arne Friedrich in die Innenverteidigung und Marcell Jansen übernimmt eine Außenverteidigerposition. Das Mittelfeld wird angeführt von Kapitän Michael Ballack (to score @2,63), der aller Voraussicht nach von Bastian Schweinsteiger (to score @3,20) und Piotr Trochowski (to score @3,20) flankiert wird. Das defensive Mittelfeld wird von Thomas Hitzelsberger (to score @3,50) besetzt. Auch ein Einsatz von Heiko Westermann ist hier denkbar. Christian Gentner, Marcell Jansen, Sami Khedira und Mesut Özil kompletieren die Mittelfeld Fraktion. Bei letzterem erscheint eine Einwechslung im Laufe der zweiten Halbzeit als wahrscheinlich. Trotz der Absage von Lukas Podolski (Oberschenkelzerrung) verzichtete Bundestrainer Joachim Löw auf eine Nachnominierung von Stefan Kießling. Dieser wäre, wenn Miroslav Klose auch hätte passen müssen, mit nach Aserbaidschan geflogen. Klose (to score @2,00) und Gomez (to score @1,75) werden, wie bei den Bayern, den deutschen Sturm bilden. Sollte das Spiel nach den Vorstellungen der Verantwortlichen verlaufen, wird Cacau sicherlich einen weiteren Einsatz im Trikot der deutschen Nationalmannschaft erhalten.
Deutschland:
MIt 16 Punkten aus fünf Spielen führt die deutsche Nationalmannschaft die Gruppe 4 mit einem Punkt Vorsprung vor Russland an. Nach einem ungefährdeten 6:0 (2x Podolski, Rolfes, Schweinsteiger, Hitzelsberger, Westermann) Auswärtssieg in Lichtenstein, folgte im zweiten Spiel ein kleiner Ausrutscher in Finnland. Dort konnte lediglich ein Unentschieden errungen worden, obgleich die deutsche Elf mit höchstem Engagement drei Mal eine finnische Führung ausgleichen konnte (3:3, alle Tore durch Miroslav Klose). Den bisher wichtigsten Sieg gab es am 3. Spieltag in Dortmund gegen Russland (2:1, Tore durch Podolski und Ballack). Nachdem Kritik am Führungsstil von Michael Ballack laut geworden war, antwortet dieser mit einem Treffer. Im Folgenden konnte gegen Wales (1:0, Trochowski) und Lichtenstein (4:0, Ballack, Jansen, Schweinsteiger, Podolski) zu Hause gewonnen werden. Wenig später wurden in Wales ebenso drei Punkte eingesammelt (2:0, Ballack, Eigentor). Am 9. September gastiert Berti Vogts dann mit seiner Auswahl in Deutschland, einen Monat später (10.Oktober) steigt das wohl alles entscheidene Topspiel in Moskau gegen Russland, das mit großer Wahrscheinlichkeit bei einer deutschen Niederlage den ersten Platz der Gruppe inne hätte. Am letzten Spieltag, am 14.Oktober, empfangen die Deutschen dann die Finnen, während die Russen nur noch nach Baku müssen.
Aserbaidschan:
Als Trainer Berti Vogts verpflichtet wurde, sind am Kaukasus die Bäume in den Himmel gewachsen. Allen Ernstes wurde die WM-Qualifikation als Ziel ausgegeben. Schnell machte Berti Vogts dem 8-Millionen Einwohner Staat klar, dass dies völlig utopisch sei. Wenig später zeigte dies auch seine Mannschaft. Sang und klanglos belegt man in der Gruppe 4 den vorletzten Platz. Lediglich das bessere Torverhältnis gegenüber Lichtenstein verhindert das Abrutschen ans Tabellenende. Der einzige Punkt wurde zu Hause gegen eben selbiges Lichtenstein geholt. Über ein torloses Remis kam man nicht hinaus. Insgesamt konnte Aserbaidschan in fünf Spielen kein einziges Tor erzielen, musste aber immerhin auch nur fünf Gegentore hinnehmen. Abgeschossen wurden die Mannen vom Kaspischen Meer nie. In den letzten beiden Testspielen verlor man, wiederum torlos, in der Türkei (0:2) und gegen Spanien (0:6).
Fazit:
Ein typisches Spiel eines haushohen Favoriten gegen einen vermeintlich winzigen Underdog. Die deutsche Nationalmannschaft braucht wie in Wales einen sicheren Start mit einem frühen Tor, darf aber nicht die Geduld verlieren sollte dies nicht gelingen. Besonders in der Offensive ist eine klare Überlegenheit herauszustellen. Wenn Deutschland mit Klose, Ballack und Gomez angreift müssen Tore fallen. Da die beiden Bayern-Stürmer nun auch nebeneinander im Verein auf Torejagd sind, sollten sie perfekt aufeinander abgestimmt sein. Die Quoten auf einen deutschen Sieg können als unattraktiv deklariert werden. Mit ein wenig mehr Risiko findet man allerdings interessantere Angebote. Beispielsweise einen Sieg der deutschen Nationalelf nach 45 und nach 90 Minuten (zur Halbzeit Sieg Deutschland/Ende Sieg Deutschland @1,42) oder die Anzahl der Tore (über 4 Tore @2,00).
Quoten:
Aserbaidschan: 26,00 @ unibet
Unentschieden: 8,50 @ unibet
Deutschland: 1,12 @ betsson
10. August 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Die heißesten Fussball-Partien der Woche
| Datum/Zeit |
Land |
Spiel |
Bemerkung |
| 10.6./18:30 |
 |
Finnland - Russland |
(WM Qual. Europa Gruppe 4) |
| 11.6./2:50 |
 |
Brasilien - Paraguay |
(WM Qual. Südam.Gruppe) |
Fast alle Fussballspieler haben sich in den mehr oder weniger verdienten Sommerurlaub verabschiedet. Nur in Südamerika wird neben den nationalen Meisterschaften auch noch die WM-Qualifaktion gespielt. Dort kommt es zum Spitzenduell zwischen 1. und 2. in der Tabelle. Erst am Wochenende hat Brasilien Paraquay als Tabellenführer abgelöst und so liegen derzeit beide Mannschaften punktegleich an der Spitze, dahinter lauern Chile und Argentinien. Im Heimspiel die Brasilianer jedenfalls Favorit.
Auch in Europa finden noch einige WM-Qualifaktionsspiele statt. Bei den meisten Spielen gibt es klare Rollenverteilungen. Wirkliche Spannung verspricht nur die Partie Finnland gegen Russland. Einerseits ist das Spiel des kleines skandinavischen Staates gegen den großen Nachbarn Russland immer von besonderer Bedeutung und brisanz für die Finnen. Andererseits geht es im direkten Duell um Platz 2 in der Gruppe 4, Tabellenführer Deutschland wird ohnehin nur sehr schwer abzufangen sein.
7. Juni 2009 / gabriel - Kategorie:
Wettprogramm
Am Mittwoch findet der zweite Teil der Qualifikation zum Weg nach Südafrika statt, nachdem am Samstag einige hochkarätige Partien über die Bühne gingen. Die Spannung hält trotz unvermeidlicher Entscheidungen am Wochenende an. Die Top Nationen werden auch vorraussichtlich im kommenden Jahr Europa bei der Weltmeisterschaft vertreten, dennoch gibt es auch einige Sorgenkinder.
Toppartien am Mittwoch:
Süd Korea vs Nord Korea Quoten Tipp 1 (1,70) X (3,20) Tipp 2 (4,20) Start: 13:00
In der Asien-Gruppe kommt es wohl am Mittwoch zum brisantesten Duell, die erneute Auflage des auch durch poltische Hindergründe aufgeheizten Duell, sorgt abermals für Emotionen pur. Etwas überraschend steht Nord Korea mit einem Bein im Flieger nach Südafrika, denn nach 5 Runden führt diese Mannschaft die Gruppe vor Rivalen Süd Korea an. Vor rund einem halben Jahr fand diese Partie ebenfalls statt: damals standen beide Nationen noch am Anfang der Qualifikation und das Match endete 1:1. Dieses Resultat verhalf beiden einen postiven Verlauf zu gestalten. Dieses Ergebnis könnte auch am Mittwoch Unentschieden lauten – dies ist angesichts der Statistik das wahrscheinlichste Resultat. Alleine von den letzten 6 Begegnungen gab es 5 mal eine Punkteteilung. Sollte es erneut zu diesem Remis führen, könnte dies für Nord Korea bereits entscheidend sein. Vorallem da die Kontrahenten wie Saudi Arabien & Iran breits 3 Zähler zurück liegen. Süd Korea könnte wiederrum bei einem vollen Erfolg erstmals die Tabellenspitze übernehmen. Es wartet eine spannende Partie, in dem die Fronten abermals verhärtet sein werden. Gerade in diesem Duell könnte bereits die erste Vorentscheidung fallen.
Türkei vs Spanien Quoten Tipp 1 (3,30) X (3,00) Tipp 2 (2,10) Start: 20:00
5 Runden wurden bereits absolviert, am Mittwoch steht der sechste Anlauf bevor. Lange hat es gedauert bis Spanien mit der Nationalmannschaft sichtliche Erfolge auf Dauer einstellen konnte. Diese Konstanz weilt bereits über Jahre, zuletzt verlor Spanien 2006 ein Bewerbsspiel. Der amtierende Europameister löste nach dem 1:0 Heimsiegen gegenüber den heißblütigen Türken das Ticket für Südafrika, die Dominanz welche mit 15 Punkten und einer Tordifferenz von 11:1 deutlich ausfällt. Die Karten wurden am Wochenende für die Türkei allerdings neu gemischt: nachdem Bosnien in Belgien triumphieren konnte, entwickelte sich somit ein Dreiergespann um den letzten verbleibenden Spot. Die Türkei ist nun unter Zugzwang! Ein Sieg gegen Spanien wäre von Vorteil und würde in Hinsicht der nächsten Runden einen vermutlich entscheideten Vorteil mit sich bringen, da Bosnien und Belgien abermals aufeinander treffen.
Tschechien vs Slowakei Quoten Tipp 1 (1,55) X (3,70) Tipp 2 (5,00) Start: 20:30
Die Gruppe 3 bringt wohl die meiste Spannung mit sich. Gerade recht kommt dieses Duell zweier Nationen, die vor einigen Jahren noch unter demselben Dress aufgelaufen sind. Tschechien verabsäumte es die Position des Spitzenreiters im Duell mit Slowenien einzunehmen. Dies nachdem eine Nullnummer auf dem Programm stand. Allerdings gerade diese Tatsache macht diese Gruppe weiterhin zu Europas brisantester Sache. 5 Teams kämpfen immer noch um die beiden Tickets. Für die Slowakei kommt es zum ersten Auftritt im Jahr 2009 bei der WM-Qualifiaktion. Bereits am Mittwoch könnten die Slowaken die Tabellenführung wieder übernehmen, nachdem Nordirland diese (3:2 Sieg gegen Polen) erobert hat. Eines spricht ebenfalls für die Slowakei,die trotz einer Partie weniger um einen Punkt mehr besitzen als Tschechien (und zwei Partien weniger als Leader Nord Irland): Sie können sich gerade auf diese Situation besonders gut einstellen. Die Truppe von Petr Rada ist weiterhin unter Druck. Sollte es erneut keinen Sieg geben. hätten andere Teams wie Slowenien oder Polen die Chance am Halbfinalisten der EM von 2004 vorbei zu ziehen.
Österreich vs Rumänien Quoten Tipp 1 (2,70) X (3,20) Tipp 2 (2,30) Start: 20:30
Prekärer könnte die Situation für beide Teams nicht sein, gerade für den ÖFB ist nach den drei Trainerwechseln binnen eines Jahres wieder Neuaufbau angesagt. Diese Motto wird seit einigen Jahren praktiziert. "Didi" Constantini soll als neuer Trainer nicht nur als Feuerwehrmann herhalten, sondern gerade die Arbeiten mit den jungen Spielern sind daher ein wichtiger Punkt. Im Aufbau einer gut oraganisierten ÖFB-Elf ist dies entscheidend. Rumänien verlor gegen eine überlegene serbische Mannschaft vor eigenem Publikum mit 2:3 und sie müssen weiterhin um ein Ticket zittern: mit nur 4 Punkten sind beide Nationen nur im Hintertreffen. Sie könnten allerdings mit einem Sieg dem Zweiten Frankreich auf Zähler heranrücken und würden die Hoffnungen somit wieder aufrecht erhalten. Der Verlierer muss auf eine WM-Teilnahme auch rein rechnerisch verzichten. Die Partie wird in Klagenfurt ausgetragen: unsicher ist allerdings die Qualität der österreichischen Mannschaft die abermals neu formatiert wurde. Zahlreiche junge talentierte Spieler sind dabei. Es handelt sich dabei um die Hoffnungsträger die trotz niedrigen Alters bereits routinierte Kicker sind. Rumänien ist angesicht sdes Restarts der ÖFB-Elf zu favorisieren, die vor diesem wichtigen Spiel bisher noch kein Bewerbsspiel mit der neuen Formation absolviert haben. Die Stimmung im Lager von Österreich ist trotz der Situation in Gruppe 7 positiv! Das Resultat spielt in erster Linie nur eine sekundäre Rolle, wichtig ist dass das Kollektiv eine gute Leistung bietet.
Wales vs Deutschland Quoten Tipp 1 (5,50) X (3,80) Tipp 2 (1,50) Start: 20:45
,Gruppenleader nach 5 Runden ist Deutschland die nach dem eher gemütlichen Auftritt (4:0) gegen Liechtenstein die Leaderposition abgesichert haben. Und somit die Konkurrenz auf Distanz halten, 4 Punkte Vorsprung auf Russland. In Wales warten allerdings die hungrigen Löwen, die nach der 0:2 Pleite vor eigenem Publikum gegen Finnland nur über einen Triumph gegen den DFB die Ticket-Chancen wahren könnten. Die Aufgabe wird daher alles andere als leicht, da Ballack & Co bereits mit einem Sieg ihererseits den Flug wohl vorzeitig buchen könnten. Die Leistungen der Löw-Truppe war trotz der sehr guten Ausgangslage und Tabellenplatz Nummer 1 keine überzeugende. Bisher zeigten die DFB-Kicker in den meisten Spielen nicht ihre wahre Qualität, die nun gerade im wichtigen Spiel gegen Wales erneut gefordert wird. Wie schwer es gegen die Inselkicker werden kann, zeigte schon das Hinspiel vor eigenem Publikum als sich Deutschland nach hartem Kampf mit 1:0 durchsetzte. Es gilt die Durchhalteparolen durchzusetz,en da gerade die Waliser über eine kompakte Defensivabteilung verfügen. Deutschland könnte bei einem Sieg die Tür Richtung Südafrika weit aufstoßen! Dieses Ziel wird wohl das einzige sein, dass man verfolgt. Ein heißer Tanz wird in Wales erwartet.
Die Quoten wurden von Interwetten entnommen.
30. März 2009 / lukas - Kategorie:
Fussball-Wetten
An diesem Wochenende wird der Kampf um die Qualifkation zur WM in Südafrika fortgesetzt. Einige Gruppen bringen dabei interessante Duelle mit sich, gerade in dieser Phase geht es heiß her. Entscheidungen sind dabei noch wenige gefallen. Die Spannung bleibt bis zuletzt, da gerade einige Vereine aus dem Osten durchaus berechtigte Chancen auf ein Ticket haben. In 9 Gruppen werden die Spots ausgespielt. Dabei fahren jeweils die Gruppensieger zur WM: in den sechser Tabellen dürfen sich allerdings auch die Zweitplatzierten Hoffnungen machen, da die Besten dieses ebenfalls einlösen können. Am Samstag werden einige Paarungen ausgetragen. Wir präsentieren für unsere Leser die Situationen in den jeweiligen Gruppen und werden über diese eine Übersicht gestalten.
Gruppe 1:
Gleich in der ersten Gruppe findet man eine ausgeglichene Situation, wobei allerdings nicht die ernannten Favoriten derzeit Spitzenreiter sind. Vielmehr sind es Klubs, die unter anderem für ihr erstes Antreten bei einer WM kämpfen. Schweden und Portugal sind abermals die großen Anwärter um ein Ticket für die WM im nächsten Jahr. Doch derzeit führt ein anderes skandinavisches Team die Tabelle an – Dänemark mit mit 7 Zählern in einer guten Position. Die Dänen, haben gerade in den bisherigen 3 Partien ihre Stärken voll ausspielen können und u.a überraschend Portugal besiegt. Dahinter folgen Ungarn (7 Pkte) & Albanien (6 Pkte) wobei Ungarn 4 Partien und Albanien 5 Partien absolviert hat. Erst auf den Rängen 4-5 findet man die großen Favoriten, die allerdings gegenüber den "Fußballzwergen" weniger Partien absolviert haben. Schweden ist mit 3 Partien und 5 Punkten zwar nur 5ter, sie können aber bereits diese Wochenende im direkten Duell mit Portugal einen wichtigen Schritt Richtung Südafrika machen. Die Portugiesen sind mit ebenfalls 5 Punkten allerdings bereits 4 ausgespielten Runden Vierter. Es wartet artet in Schweden ein heißer Tanz. Der harte Weg für beide Vereine, die aber weiterhin die Topadressen für ein Spot in Afrika sind, geht weiter. Ungarn und Dänemark werden im weiteren Verlauf die großen Kontrahenten um die Tickets werden. Albanien ist bisher bei der Defensivtaktik besonders aufgefallen. Sie haben gerade mal 3 Tore erzielt, aber immerhin 6 Punkte herausgeholt. Dabei gab es gleich drei Nullnummern. Fußballzwerg Malta, die Mannschaft die auch geographisch gesehen von Anfang an die kleinste Nation in dieser Gruppe war. Bei Malta war der Traum von einer Teilnahme sowieso gering, mit einem Punkt ist diese Nation Letzter. Sie schlugen sich aber bisher mit den vorhandenen Ambitionen gut.
Gruppe 2:
Exotischer geht es in Gruppe 2 zu. Während der ehemalige Europameister Griechenland auf dem besten Weg ist das Ticket zu lösen, herrscht zwischen zwei weiteren Teams der große Kampf um einen eventuellen Play Off Platz. Größter Wiedersacher der Griechen ist die Schweiz, die bei 7 Zählern hält. Die Alpenrepublik verpasste im September den Sprung an die Spitze als Luxemburg den Rot-Weißen eine der wohl schmerzlichsten Niederlagen zugefügt hat. Dennoch ist noch alles offen. Gerade Isreal etablierte sich in den 4 bisherigen Runden überraschend gut. Sie, die als einzige Mannschaft bisher ungeschlagen sind und den 2ten Rang mit 8 Zählern einnehmen. Auf dem vermeintlichen Abstellgleis stehen derzeit Lettland & Luxemburg, die trotz knapper Resultate wohl in der Entscheidung keinen Einfluss haben werden. Mit 4 Punkten sind die Hoffnungen nur mehr gering. Etwas überraschend steht nicht Luxemburg an letzter Stelle, diese nimmt derzeit derzeit Moldawien ein. Diese Mannschaft hat keine Chancen mehr auf einen Wm-Auftritt.
Gruppe 3:
Rivalität und Emotionen pur findet man in Gruppe 3. Dafür sorgen gerade die Nationalmannschaften von Tschechien, Polen, Slowenien & der Slowakei. Dazu gesellen sich Nordirland und San Marino. Nach der enttäuschenden EM für die Gruppenfavoriten Tschechien und Polen geht der Weg auf internationaler Ebene weiter. Wobei die Karten für die Qualifizierung noch völlig offen sind. Verdienter Spitzenreiter in einer ausgeglichenen Gruppe ist derzeit die Slowakei, die gerade mit iherer Heimstärke brillieren konnte. Dahinter kämpfen gleich 4 Nationen um eine gute Ausgangslage. Wobei die derzeit Zweitplatzierten Nordiren mit 7 Zählern (sowie wie alle anderen) eine Partie mehr absolviert haben, stehen diese mittlerweile schon unter Druck. Nur San Marino ist erwartungsgemäß abgeschlagener Letzter mit 0 Punkten und einer Tordifferenz von 1:15. Diese Tordifferenz könnte allerdings für alle anderen Vereine weitaus wichtiger sein, sollte in den nächsten Runden weiterhin Ausgeglichenheit herrschen.
Gruppe 4 :
Hier ist das Kräfteverhältnis stark ausgeprägt. Zu den Favoriten Deutschland und Russland gesellen sich gleich zwei Fußballzwerge: Liechtenstein & Aserbaidschan. Welche im bisherigen Verlauf nicht überraschend als Punktelieferanten herhalten mussten. Wales und Finnland besiedeln derzeit das Mittelfeld, die Außenseiterchancen machen diese Vereine derzeit geltend und sie konnten mit durchaus guten Resultaten der Spitze auf den Fersen bleiben. Deutschland ist derzeit absoluter Spitzenreiter, der gegenüber den Zweitplatzierten Russen (6 Zähler) 4 Punkte Vorsprung hat. Beide spielen am kommenden Wochenende gegen die sogenannten Punktelieferanten. Sollten sich die Favoriten hierbei durchsetzen, könnte es schon verfrüht zu einer Vorentscheidung kommen. Annahme: Deutschland & Russland würden gewinnen so würde die DFB Elf bei 13 und die russische Federation bei 9 Zählern stehen. Da Wales und Finnland aufeinander treffen, könnte nach einem Remis in dieser Begegnung bereits das Ticket nach Südafrika winken.
Gruppe 5:
Spanien ist das Ticket wohl nur schwer wegzunehmen, die mit 12 Punkten derzeit klar die Tabelle anführen. Alle Vereine haben 4 Runden absolviert. Auf Türkei (8 Pkt), Belgien (7Pkt) und Bosnien-Herzegowina (6Pkte) wartet indes ein harter Kampf um den verbleibenden 2ten Platz. Bosnien hat durch die gute Tordifferenz +8 zwar mit 2 Punkten Rückstand auf den Zweiten Türkei, wohl sehr gute Aussichten auf diesen Spot. Diese Chance auf den begehrten Platz vor zu stoßen bietet sich am Samstag in dem Bosnien ein hartes Auswärtsspiel gegen Belgien bevorsteht . Die Türkei trifft auswärts auf die Spanier. Estland und Armenien trifft wohl das gleiche Schicksal, die mit 1 bzw. 0 Punkte das Tabellenschlusslicht bilden, könnten aber im weiteren Verlauf der Qualifikation zu Spielverderbern anderer Nationen avancieren.
Gruppe 6:
Etwas klarer sieht die Siuation in Gruppe 6 aus. Die Inselkicker aus England bewiesen ihre Vormachtstellung im letzten Jahr und holten aus den bisherigen 4 Runden das Punktemaximum. Konkurrenz ist in weiter Ferne, Kroatien & Ukraine halten bei 7 Zählern, wobei Ukraine eine Partie weniger absolviert hat. Die Weißrussen hägen mit 3 Punkten weiterhin die Hoffnungen auf ein Wunder. Die Spielambitionen sind vorhanden, der Weg wird in den nächsten Runden ein Harter sein. Erste Bewährungsprobe für die letzte Chance finden die roten Mannen am Samstag gegen Kasachstan. Kasachstan ist ebenfalls mit 3 Punkten Vorletzter. Andorra konnte die sichtlichen und erwarteten Qualitätsunterschiede nicht wettmachen: 0 Punkte aus 4 Partien sind das Resultat. Bereits am Samstag könnte die Vorentscheidung zugunsten der Engländer fallen, die zu Hause auf die Ukraine treffen. Sollten die Löwen siegen, wäre ein Wiedersehen in Südafrika wohl nur reine Formsache.
Gruppe 7:
Überraschungen gab es in dieser Gruppe am laufenden Band, daher ist die Siuation in dieser Tabelle umso skuriler. Serbien führt derzeit mit 9 Punkten aus 4 Partien die Tabelle vor den Litauern, die ebenfalls bei 9 Zählern halten an. Dahinter findet sich der vermeintliche Gruppenfavorit Frankreich, dicht verfolgt von Österreich und Rumänien. Alle drei halten bei 4 Punkten, wobei die Franzosen und Rumänen eine Runde weniger absolviert haben. Aber auch die Färör Inseln konnten mit einem errungen Punkt überraschen. Dennoch war dieser Zähler bisher der einzige, welcher ihnen den letzten Platz beschert. Am Samstag könnte es bereits eine Vorentscheidung im Rennen um die Tickets geben. Rumänien trifft im Spitzenspiel auf Leader Serbien, die sich bereits mit einem Sieg selbst nach Südafrika schießen könnten. Andererseits wollen die Blau-Gelben die letzten Chance noch wahren! Ein heißer Tanz steht bevor. Frankreich musste in den letzten Monaten viel Kritik einstecken: nach der desolaten Leistung bei der EM folgten weitere bei der WM-Qualifiaktion. Im Duell mit Litauen heißt es Standortbestimmung und der Druck wächst. Österreich hat bis Mittwoch Spielpause. Für Österreich ist es rein rechnerisch auch noch möglich den Weg zur WM zu bestreiten. Die letzte Chancen bietet sich im Match gegen Rumänien.
Gruppe 8:
Spektakel darf man sich in dieser Gruppe nicht mehr erwarten. Auf gut Fußballerisch ist hier bereits "alles gegessen". Italien und Irland halten bei 10 Punkten und dürfen sich auf ein mögliches Wiedersehen im nächsten Jahr freuen, sollte bei beiden Mannschaften kein völliger Einbruch passieren. Die stark eingeschätzten Bulgaren enttäuschten bisher und konnten in den 3 Runden nur 3 Punkte einfahren. Noch schlechter traf es Montenegro, die durchaus Außenseiterchancen hatten. Für sie sind wohl alle Träume zerplatzt. Georgien und Zypern bilden mit 2 bzw. 1 Punkt das Schlusslicht. Am Wochenende kommt es wohl zu einer Art freundschaftlicher Begegnungen in dem die Aufstiege von England und Irland womöglich endgültig fixiert werden.
Gruppe 9:
Überraschungen? Nein! In der Gruppe in der nur der Gruppensieger aufsteigen wird, ist trotz einer breiten Ausgeglichenheit bereits alles entschieden. Die Niederländer haben in den bisherigen 3 Runden ihre Favoritenrolle unter Beweis gestellt und den guten Auftritt von der EM mitgenommen. 3 Siege und 9 Punkte bescheren den überlegenen ersten Platz. Dahinter isr in Bezug auf die Platzierungen noch alles drinnen. Minimale Chancen hat Schottland sollte es an diesem Samstag gegen Niederlande für eine Überraschung reichen. Bei 4 Punkten halten die Inselkicker ebenso wie die Isländer, die allerdings mit einer Partie weniger den 3ten Rang einnehmen. Mazedonien kann stolz sein: mit 3 Punkte aus 3 Partien ist man gar noch vor Norwegen, die enttäuschend mit nur 2 Punkten an letzter Position liegen.
28. März 2009 / lukas - Kategorie:
Fussball-Wetten
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