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Wimbledon


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Wimbledon und Sportwetten im Allgemeinen.


Tennis-Wetten

 

Am Montag gingen ebenfalls alle acht Achtelfinalspiele der Herren über die Bühne. Auch hier sahen wir wieder ganz großes Tennis und eine riesengroße Sensation. Nach dem – für manche – anstrengenden Tag, haben die Herren nun einen Tag Pause und am Mittwoch geht es mit dem Viertelfinale der Herren weiter. Doch zuerst werfen wir einen kleinen Blick auf die gestrigen Spiele und dann kommt der kurze Ausblick auf die Viertelfinalbegegnungen. 

 

Die Ergebnisse im Achtelfinale

Roger Federer (1) – Jürgen Melzer (16) 6-3 6-2 6-3

Tomas Berdych (12) - Daniel Brands 4-6 7-6 7-5 6-3

Novak Djokovic (3) – Lleyton Hewitt (15) 7-5 6-4 3-6 6-4

Yen-Hsun Lu - Andy Roddick (5) 4-6 7-6 7-6 6-7 9-7

Julien Benneteau (32) – Jo-Wilfried Tsonga (10) 1-6 4-6 6-3 1-6

Sam Querrey (18) – Andy Muray (4) 7-5 6-3 6-4

Robin Soderling (6) – David Ferrer (9) 6-2 5-7 6-2 3-6 7-5

Paul-Henri Mathieu – Rafael Nadal (2) 4-6 2-6 2-6

 

Definitiv – der Meister ist zurück! Das war sehr beeindruckend. Mit solcher einer Leistung wird Roger Federer kaum zu stoppen sein in seinem Wohnzimmer. Jürgen Melzer hatte zu Beginn noch einigen Respekt und kassierte prompt ein Break und Federer ging rasch mit 3-0 in Führung. Doch der Österreicher kämpfte und konnte das Rebreak realisieren. Wer dachte, dass wir nun ein enges Spiel sehen werden, sah sich getäuscht. Federer hatte viele freie Punkte mit seinem starken ersten Service und returnierte sehr stark. Immer und immer wieder stellte er Melzer vor große Probleme und so war es kein Wunder, dass nach nicht einmal 90 Minuten die Partie schon wieder vorbei war. Melzer fand kein Mittel um gegen den Schweizer Gentlemen zu bestehen.

Für den letzten Deutschen war im Achtelfinale – erwartungsgemäß – Schluss. Doch die Partie war um einiges knapper als man es sich vorstellen konnte. Daniel Brands konnte dem Tschechen Berdych lange Paroli bieten und konnte den ersten Satz auch für sich entscheiden. Im zweiten Satz gab niemand seinen Aufschlag ab und in der entscheidenden Phase hatte Berdych dann die Nase vorne und konnte den Tiebreak klar für sich entscheiden. Doch in Folge dessen, war das Spiel weiterhin ausgeglichen und Berdych hatte wohl mehr zu kämpfen als ihm lieb war. Dennoch ein verdienter Sieg im Endeffekt.

Lleyton Hewitt konnte in Halle noch Roger Federer bezwingen und galt als einer der großen Herausforderer des Schweizers, doch für ihn ist bereits im Achtelfinale Endstation. Gegen Djokovic haderte er vor allem mit seiner Chancenverwertung. Lediglich drei seiner neun Breakbälle konnte er nützen und somit stand Djokovic nach gut drei Stunden im Viertelfinale. Alles in allem ein sehr ausgeglichenes Spiel mit dem besseren Ende für die Nummer drei der Welt. Im nächsten Spiel gab es dann DIE Sensation schlechthin. Der letztjährige Finalist Andy Roddick ist ausgeschieden. Gegen den Mann aus Taipeh, Yen-Hsun Lu, musste sich Roddick in fünf hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. Zwar machte Roddick im Endeffekt drei Punkte mehr aber wenn man nur eine von acht Break-Möglichkeiten nützt, verliert man. Erwähnenswert ist jedoch die Tatsache, dass Lu lediglich ein Break im ganzen Spiel gelungen ist – das Entscheidende im fünften Satz.

Kaum Schwierigkeiten hatten Jo-Wilfried Tsonga und Andy Murray. Tsonga benötigte zwar vier Sätze gegen seinen Landsmann Benneteau aber der Sieg schien nie in Gefahr zu sein. Noch klarer viel der Sieg von der britischen Hoffnung Andy Murray aus. In drei Sätzen konnte er sich gegen den Amerikanischen Aufschlagriesen Sam Querrey durchsetzen. Bedeutend härter zu kämpfen hatte da der French-Open Finalist Robin Soderling. Als klarer Favorit startete er in das Spiel gegen David Ferrer – am Ende benötigte er fünf Sätze um das Viertelfinale zu erreichen. Doch in seinem Halbfinale muss er die Anzahl der unerzwungenen Fehler unbedingt minimieren. 43 UE’s sind auf alle Fälle viel zu viel.

Einen – durchaus unerwartet - klaren Sieg konnte der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal bejubeln. Nachdem er gegen Haase und Petzschner sich erst jeweils im fünften Satz durchsetzen konnte, machte er mit dem Franzosen Mathieu kurzen Prozess. 99 zu 69 hieß am Ende die Punkte-Bilanz – eine deutliche Sache! Nadal’s Bedenken mit seinem Knie scheinen sich nicht zu bestätigen – in Wimbledon sollte die Belastung für das Knie kein all zu großes Problem sein.  

 

Die Viertelfinalspiele 

Roger Federer (1) 1.19 – Tomas Berdych (12) 6.00

Novak Djokovic (3) 1.19 – Yen-Hsun Lu 6.00

Jo-Wilfried Tsonga (10) 4.10  - Andy Murray (4) 1.31

Robin Soderling (6) 2.60 – Rafael Nadal (2) 1.60

Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Im Viertelfinale der All England Championship kommt es zu wahren Leckerbissen. Der amtierende Titelverteidiger findet wohl rechtzeitig wieder zu seiner alten Form und ist nun wieder der ganz große Favorit auf den Titel. Nach der beeindruckenden Leistung gegen den Österreicher Melzer ist nun auch der Sieg gegen Berdych wohl nur die Frage der Höhe. Berdych spielt ganz gut – aber tut sich immens schwer. Gegen den Newcomer Brands benötigte er vier Sätze und der Deutsche konnte das Spiel lange Zeit offen halten. Für mich ist die Ausgangssituation ganz klar – Federer wird sich durchsetzen. Spielt er so wie heute, wird auch Berdych keine Chance haben und das Ding geht in drei Sätzen durch.

Im zweiten Viertelfinale besitzt Djokovic ein Freilos ins Halbfinale – doch Stopp! Dachte dies nicht auch schon Andy Roddick? Yen-Hsun Lu ist zwar weitestgehend unbekannt aber nach seinem Sieg gegen den letztjährigen Finalisten Roddick wird ihn nun niemand mehr unterschätzen. Djokovic spielt eigentlich seit vielen Wochen nicht mehr so stark, wie er einmal war. Doch der Sieg gegen Hewitt ist ein positives Zeichen. Hewitt ist als Rasenspezialist bekannt und Djokovic konnte sich in einem knappen Spiel aufgrund der besseren Chancenverwertung doch knapp durchsetzen. Und wie bereits erwähnt, wird er Lu sicherlich nicht unterschätzen. Lu’s Erfolg in allen Ehren – doch nun ist Schluss und das in drei Sätzen.

Jo-Wilfried Tsonga gegen die britische Hoffnung Andy Murray. Wie schön wäre es für die Engländer, wenn Murray das "Heimturnier" gewinnen könnte. Diesen Träumen wird immer mehr Hoffnung gegeben. Der Sieg gegen Querrey war beeindruckend und Murray spielte starkes Rasentennis – und das obwohl er sagt, dass Wimbledon definitiv nicht sein Lieblingsturnier ist. Die Fans stehen komplett hinter ihm und peitschen ihn nach vorne. Gegen Tsonga ist er auch klarer Favorit. Tsonga konnte gegen Benneteau in vier Sätzen gewinnen aber musste doch das ein oder andere Mal wackeln beim eigenen Service. Murray wird diese Chancen sicherlich besser nützen können und sich am Ende durchsetzen - ich denke in vier Sätzen.

Und das letzte Viertelfinale ist eine Neuauflage des French-Open Finale zwischen dem Schweden Soderling und der Nummer 1 der Welt, Rafael Nadal. Soderling hatte hart zu kämpfen und Nadal konnte den Schongang einlegen. In den Runden zuvor meist das Umgekehrte Bild. Nadal musste hart kämpfen und kam zweimal erst im fünften Satz weiter. Soderling machte im Spiel gegen Ferrer wieder unzählige unerzwungene Fehler und machte sich somit das Leben selbst sehr schwer. Nadal zeigte, dass das Knie momentan keine Probleme bereitet und er sich in einer sehr guten Verfassung befindet. Zwar gab er schon bekannt, nach Wimbledon eine Pause einzulegen aber bis dahin wird er alles versuchen, die Führung auszubauen. Und ich denke, dass er gegen Soderling gewinnen wird – ebenso wie Murray in vier Sätzen. 

 

 

29. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Der "marvellous monday" brachte bei den Damen der Schöpfung zeitweise hochklassiges Tennis und die ein oder andere Überraschung war auch mit dabei. Für die Damen geht es dann bereits am heutigen Dienstag weiter mit dem Viertelfinale. Die Herren haben noch einen Tag länger Pause. Dementsprechend werden in diesem Artikel die Achtelfinalspiele kurz unter die Lupe genommen und dann wird es einen Ausblick auf die vier Viertelfinalspiele geben. 

 

Die Ergebnisse im Achtelfinale

Serena Williams (1) – Maria Sharapova (16) 7-6 6-4

Na Li (9) – Agnieszka Radwanska (7) 6-3 6-2

Caroline Wozniacki (3) – Petra Kvitova 2-6 0-6

Klara Zakopalova – Kaia Kanepi 2-6 4-6

Kim Clijsters (8) – Justine Henin (17) 2-6 6-2 6-3

Vera Zvonareva (21) – Jelena Jankovic (4) 6-1 3-0 ret.

Tsvetana Pironkova - Marion Bartoli (11) 6-4 6-4

Jarmila Groth – Venus Williams (2) 4-6 6-7

 

Die Titelverteidigerin Serena Williams nahm die erste große Hürde mit Bravour. Gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt konnte sie sich verdient in zwei Sätzen durchsetzen. Bei Sharapova spielten die Nerven nicht mit. Im Tiebreak des ersten Satzes hatte die Russin drei Satzbälle – konnte jedoch keinen davon nutzen. Und das einzige Break im zweiten Satz bekam die Amerikanerin mit zwei Doppelfehler auf dem Silbertablett präsentiert.

Die Chinesin Na Li setzte sich ebenso klar in zwei Sätzen gegen die Polin Radwanska durch. Zwar fabrizierte sie sieben unerzwungene Fehler mehr (Na Li 19; Radwanska 12) – doch mit ihrem druckvollen Spiel konnte sie Radwanska immer wieder in die Defensive zwingen und erzielte schließlich 28 Winner – im Gegensatz dazu konnte Radwanska nur sechs Winner erzielen. 

Die erste große Sensation gab es dann beim Spiel zwischen der Dänin Wozniacki und der klaren Außenseiterin Kvitova. In nur 46 Minuten war das Spiel beendet und die Tschechin Kvitova konnte die junge Dänin aus dem Stadion schießen. Lediglich 22 Punkte konnte Wozniacki gewinnen. Kvitova befindet sich in exzellenter Form und konnte ihren größten Triumph feiern. Und dort trifft sie dann auf eine weitere Überraschungsfrau. Im Achtelfinale zwischen Zakopalova und Kanepi konnte sich die Estin ebenfalls klar in zwei Sätzen durchsetzen. Kanepi feiert ebenfalls ihren größten Erfolg in ihrer Karriere.

Ein hochklassiges Spiel sah man zwischen den zwei Belgierinnen Kim Clijsters und Justine Henin. Henin konnte im ersten Satz famoses Tennis zeigen und konnte diesen dann auch klar für sich entscheiden. Doch beim Stand von 2-1 im ersten Satz rutschte Henin aus und verletzte sich leicht am Ellenbogen. Mit Fortdauer des Spiels machten sich die Schmerzen im Ellenbogen immer mehr bemerkbar und Clijsters konnte dies ausnutzen. Am Ende setzte sich Kim in drei Sätzen durch und stellte im Head to Head auf 13 zu 12. 

Das Spiel zwischen Zvonareva und Jankovic schien schnell zu Ende zu gehen. Nach 43 Minuten gab die Serbin auf - bis dahin sah sie kein Land und Zvonareva spielte famoses Tennis. Jankovic musste nach einem medical timeout aufgeben – doch wie schwer die Verletzung bei Jankovic echt ist, steht in den Sternen. Auf alle Fälle bis dahin eine sehr starke Leistung der Russin. Zu einer weiteren Überraschung kam es beim Spiel zwischen Bartoli und Pironkova. Nach einem programmgemäßen Start verlor Bartoli immer mehr den Faden und musste sich am Ende klar in zwei Sätzen gegen die Sandspezialistin Pironkova geschlagen geben.

Ein weiteres hochklassiges Duell sah man zwischen Venus Williams und Jarmila Groth. Die Kerber-Bezwingerin konnte gegen Venus mithalten und mit ihrem offensiven Spiel das Match sehr lange offen halten. Erst im zehnten Game des ersten Satzes gab es die ersten Breakbälle und diese konnte Venus direkt zum Satzgewinn nützen. Wer nun dachte, dass Venus über die Australierin drüber rollen wird, sah sich getäuscht. Gleich im ersten Aufschlagspiel des zweiten Satzes konnte Groth ein Break realisieren. Dieses transportierte sie dann auch bis zum 5-4! Als es dann zum Satzgewinn ging, flatterten die Nerven und Venus konnte das Rebreak schaffen. Doch Groth kämpfte weiter und konnte wiederum ein Break erreichen! Doch auch im zweiten Versuch den Satz für sich zu entscheiden, konnte Groth das eigene Service nicht durchbringen und es ging in den Tiebreak. Diesen konnte Venus dann knapp für sich entscheiden.

 

Die Viertelfinalspiele

Serena Williams (1) 1.20 – Na Li (9) 5.70

Petra Kvitova 1.66 – Kaia Kanepi 2.48

Kim Clijsters (8) 1.27 – Vera Zvonareva (21) 4.50

Tsvetana Pironkova 8.00 – Venus Williams (2) 1.14

Aktuelle Quoten von Betfair! 

 

Nun bleibt keine Zeit zum Ausruhen für die Damen – bereits am Dienstag wird das Viertelfinale über die Bühne gehen. Dabei kommt es zu ganz interessanten Spielen. Doch alles der Reihe nach. Titelverteidigerin Serena Williams ist im Spiel gegen die Chinesin Na Li natürlich die große Favoritin. Die Leistung gegen Sharapova war in Ordnung – doch nicht überwältigend. Na Li zeigte sich bereits in sehr guter Verfassung und der Sieg gegen Radwanska stand nie in Frage. Und die Chinesin ist eine kleine Kämpferin, die keinen Ball verloren gibt! Ich traue ihr in diesem Spiel einen Satz zu – und dementsprechend empfehle ich einen 2-0 Sieg von Serena zu layen.

Das zweite Viertelfinale hat wohl niemand erwartet - Kvitova gegen Kanepi. Zwei Überraschungsfrauen treffen hier Aufeinander! Kvitova spielt bisher unglaublich starkes Tennis und konnte Wozniacki aus dem Stadion schießen. Sollte sie diese Leistung abrufen könnten, wird sie auch gegen Kanepi keine Probleme haben. Kanepi hatte bisher noch keinen so harten Prüfstein wie Kvitova. Gegen Zakopalova gewann sie klar und verdient, doch ein klarer Sieg gegen Wozniacki ist höher zu bewerten. In meinen Augen wird Kvitova zum ersten Mal in ihrer Karriere ins Halbfinale eines Grand-Slam Turnier einziehen.

Das dritte Viertelfinale verspricht sehr viel. Clijsters konnte im Spiel gegen Henin zeigen, wieso die beiden Damen zu der absoluten Weltspitze gehören. Das Spiel war wirklich Werbung für den Damen Tennissport. Und Zvonareva schoss Jankovic vom Platz. Zwar war diese wohl gehandicaped durch eine Verletzung – aber dennoch muss man zuerst so stark auftreten und kaum Fehler machen. Sollten beide Damen an die gestrige Leistung anschließen und Psycho-Vera nicht wieder ihren Auftritt haben, so erwarte ich mir hierbei ein hochklassiges Spiel in dem ich Zvonareva deutlich mehr Chancen gebe als es die Quote aussagt.

Im letzten Viertelfinale wird die zweite Venus Williams wohl ohne größere Probleme in die nächste Runde einziehen. Der Einzug ins Viertelfinale ist für die Bulgarin Pironkova schon ein riesen Erfolg. Bartoli hätte dieses Spiel gewinnen müssen, doch aufgrund einer indiskutablen Leistung konnte die Bulgarin den Sieg fixieren. Venus war gegen Groth zeitweise unter Druck und spielte nicht ihr Bestes Tennis aber dennoch wird sie sich hier wohl locker in zwei Sätzen durchsetzen. Dementsprechend würde ich hier die 2-0 Satzwette anspielen!

29. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Wettprogramm

Sportwoche 21.-27.6.2010

Datum Sport Verband Ort Event
11.6.-11.7. Fussball FIFA Süd Afrika Fussball WM
21.6.-4.7. Tennis WTA Wimbledon The Championships, English Open
21.6.-4.7. Tennis ATP Wimbledon The Championships, English Open
3.-25.7. Rad UCI Frankreich Tour de France

27. Juni 2010 / gabriel - Kategorie: Wettprogramm

Tennis-Wetten

 

Das Erstrundenspiel zwischen Isner und Mahut ist noch immer in aller Munde – schlussendlich gab es 11 Einträge ins Guiness Buch der Rekorde! Für den siegreichen John Isner war in der zweiten Runde dann schnell Schluss. Konnte der großgewachsene Ami in der ersten Runde noch 113 Asse schlagen – so gelangen ihm im Spiel gegen den Holländer de Bakker null. Man sah Isner die Strapazen gut an und er war völlig am Ende mit seinen Kräften. Die Füße wollten nicht mehr so wie er – dementsprechend gab es dann auch eine klare Abfuhr in drei Sätzen. 

Am heutigen Ruhetag – der Sonntag ist in Wimbledon aus Tradition immer ein Ruhetag – heißt es für die verbliebenen Akteure neue Kraft für die zweite Woche zu tanken. Und bereits morgen – am marvellous monday – wird es dann Schlag auf Schlag gehen. Alle Achtelfinalpartie werden über die Bühne gehen. In diesem Bericht gibt es letztmalig den Rückblick sowie die Vorschau auf die deutschsprachigen Athleten – im nächsten Artikel wird der Rückblick dann auf das gesamte Teilnehmerfeld geschehen. 

 

Deutschland (1)

Ganze sechs deutsche Spieler erreichten die dritte Runde – ein starkes Ergebnis des DTB-Teams. Um eines vorwegzunehmen, erreichte leider nur ein Akteur das Achtelfinale – aber nichts desto trotz ein Ergebnis auf dem aufgebaut werden kann.

Bei den Damen hatte Kerber gegen die Australierin Groth in zwei Sätzen das Nachsehen. Groth spielte ihr bekanntes Spiel und ging viel Risiko ein – doch sie wurde belohnt. Am Schluss sind 35 Winner in der Statistik zu sehen – bei der Deutschen Kerber lediglich deren 14. Ein weiterer Pluspunkt für die Australierin war die Effektivität bei ihren Breakchancen. Sie erarbeitete sich sieben Breakbälle und konnte davon sechs nützen – ein starker Wert und somit das verdiente Weiterkommen.

Bei den Herren konnte Daniel Brands nach einem wahren Kraftakt den Aufstieg bejubeln. Gegen den Rumänen Hanescu konnte er sich trotz eines 2-0 Satzrückstandes durchsetzen. Dem Rumänen gelang im ganzen Match nur ein Break – Brands konnte immerhin deren vier realisieren. Die ersten drei Sätze mussten alle im Tiebreak entschieden werden. Und in den ersten zwei hatte der Rumäne das bessere Ende für sich. Den Tiebreak im dritten Satz konnte er dann knapp für sich entscheiden und fand den Weg zurück ins Spiel. Im vierten Satz schlug das Pendel dann immer mehr auf die Seite von Brands und nach einer 3-0 Führung im entscheidenden fünften Satz musste Hanescu aufgrund von muskulären Problemen aufgeben. Jedoch ob dies der wahre Grund war, steht in den Sternen. Nach dem vieren Satz nahm Hanescu ein medical timeout – und wollte danach dann das Spiel aufgrund von Dunkelheit abbrechen. Doch es wurde weitergespielt und Brands gelang sofort das Break zum 1-0 und konnte dieses dann auch bestätigen. Im dritten Game im fünften Satz machte Hanescu zwei Doppelfehler aufgrund eines Fußfehlers und provozierte schließlich absichtlich einen dritten Doppelfehler. Danach wurde Hanescu von den Fans aufgefordert anständig weiterzuspielen. Die Folge waren angebliche Beleidigungen in Richtung Zuschauer und die Aufgabe! Keine schönen Szenen aber Daniel Brands steht doch verdient im Achtelfinale – immerhin wehrte er gar vier Matchbälle im dritten Satz ab.

Die restlichen deutschen hatten leider kein Erfolgserlebnis zu bejubeln. Florian Mayer - welcher nach den Erfolgen gegen Cilic und Fish in einer blendenden Form war – musste leider verletzungsbedingt aufgeben. Bereits im ersten Satz lies er sich am Rücken behandeln – und nach dem Break im dritten Satz für Lu war dann Schluss. Kohlschreiber spielte stark verbessert aber gegen den letztjährigen Finalisten reichte es dennoch nicht. Andy Roddick setzte sich verdient durch – vor allem die Aufschlagsstärke des Pizza Boys (nach der zweiten Unterbrechung von Isner – Mahut agierte Roddick als Pizza-Boy für die Crew von Isner) war ausschlaggebend. Tobias Kamke hatte gegen Tsonga keine Chance und konnte kein einziges Mal das Service von Tsonga durchbrechen. Doch der Qualifikant konnte mit seiner Leistung in Wimbledon zufrieden sein und feierte seinen größten Erfolg bei einem Grand-Slam Turnier. Und der letzte Deutsche Akteur hatte die ganz große Sensation auf dem Schläger. Gegen den Weltranglistenersten verlor Philipp Petschzner äußerst knapp in fünf Sätzen. Nach verlorenem ersten Satz konnte Petzschner die Sätze zwei und drei für sich entscheiden. Im vierten Satz konnte Nadal nach siebenminütiger Verletzungspause (welche im Normalfall nur drei Minuten dauern darf …) das Service von Petzschner abnehmen. Dies war wohl ein Knackpunkt im Spiel – aber trotz alle dem – eine famose Leistung von Petzschner!

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Daniel Brands - Victor Hanescu 6-7 6-7 7-6 6-3 3-0 ret.

Yen-Hsun Lu – Florian Mayer 6-4 6-4 2-1 ret.

Andy Roddick - Philipp Kohlschreiber 7-5 6-7 6-3 6-3

Jo-Wilfried Tsonga - Tobias Kamke 6-1 6-4 7-6

Rafael Nadal - Philipp Petzschner 6-4 4-6 6-7 6-2 6-3

 

Jarmila Groth – Angelique Kerber 6-3 7-5

 

Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Daniel Brands - Tomas Berdych 

 

Somit ist mit Daniel Brands nur noch ein deutscher Vertreter vorhanden und er trifft auf einen Gegner, welcher sich in absoluter Topform befindet. Gegen den Tschechen Berdych wird es ganz schwer werden. Zwar hatte Berdych auch hart zu kämpfen gegen den Usbeken Istomin aber seine Leistung ist zur Zeit beeindruckend. Gegen Istomin gelangen Berdych ganze 34 Asse. Bereits bei den French Open stand er im Halbfinale. Nun versucht Daniel Brands ihn zu stoppen – doch ob ihm das gelingen mag, darf arg bezweifelt werden. Brands kämpfte gegen Hanescu wacker und konnte sich dann auch verdient durchsetzen, doch ein Tomas Berdych ist ein anderes Kaliber und ich denke, dass sich Berdych in diesem Duell klar in drei Sätzen durchsetzen wird.

 

Schweiz (1)

So kennen wir den Meister – zum ersten Mal bei den diesjährigen All England Championsship konnten wir Roger Federer so sehen, wie wir ihn kennen. Ein klarer Erfolg gegen den Franzosen Clement konnte Federer in der dritten Runde bejubeln. Endlich zeigte er mal ein sicheres Spiel und fabrizierte kaum unerzwungene Fehler. Die Leistung von Federer war nicht zu vergleichen mit der katastrophalen Leistung gegen Falla und der nicht beeindruckenden Leistung gegen Bozoljac. Wie bereits im letzten Bericht angemerkt, steigt das Selbstvertrauen des Schweizer Gentlemen von Match zu Match! 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Roger Federer - Arnaud Clement 6-2 6-4 6-2

 

Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Roger Federer - Jürgen Melzer

 

Doch nun kommt ein Gegner, welcher sich ebenfalls – wie Tomas Berdych – on fire befindet. Jürgen Melzer spielt momentan wohl das beste Tennis, welches er je gespielt hat. Und für Roger Federer und Jürgen Melzer wird es das erste Aufeinandertreffen auf der ATP-Tour sein. Zwar sind beide im gleichen Jahr auf der ATP-Tour eingestiegen aber dennoch gab es dieses Duell noch nie. Außerhalb des Platzes kommen beide gut miteinander aus und dementsprechend freuen sich schon beide auf dieses Duell!

Federer konnte endlich wieder einmal zeigen wieso er das Maß aller Dinge auf dem heiligen Rasen von Wimbledon ist. Die Frage über die Favoritenrolle erübrigt sich natürlich – Federer ist haushoher Favorit und Melzer hat eigentlich keine Chance! Doch dies dachte man schon im Viertelfinale der French Open als Melzer nach 2-0 Satzrückstand gegen Djokovic noch gewinnen konnte. Immerhin ist Jürgen Melzer Juniorensieger in Wimbledon geworden und fühlt sich dementsprechend wohl auf dem heiligen Rasen. Doch ob er den König ins Schwanken bringen kann? Ich denke, dass Federer nun auf einem guten Weg zu seiner Topform ist und er immer stärker wird, aber dennoch einen Satz gegen den Österreicher abgeben wird. Jedoch wird er sich schließlich durchsetzen und den nächsten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung machen. 

 

Österreich (1)

Nach kurzen Startschwierigkeiten war es dann im Endeffekt doch noch ein sehr klarer Sieg des Österreichers. Im ersten Satz hatte der Spanier mit seinem Rückhand-Slice Melzer oft vor Probleme gestellt. Nachdem er im ersten Aufschlagsspiel des zweiten Satzes hart zu kämpfen hatte – dieses aber schließlich für sich entscheiden konnte – übernahm der Österreicher immer mehr die Initiative und konnte durch seine harten Grundschläge dann das Match für sich entscheiden. Im Endeffekt gelangen Melzer fünf Breaks und die Sätze zwei bis vier waren eine relativ eindeutige Sache.

Melzer ist erst der zweite Österreicher welcher ins Achtelfinale von Wimbledon einziehen konnte – das erste Mal gelang dies Alex Antonitsch vor 20 Jahren! Nachdem er 32 Versuche benötigte um das erste Mal in ein Achtelfinale zu kommen, gelang es ihm nun zum zweiten Mal in Folge. Jürgen Melzer ist zur Zeit sicherlich in der Form seines Lebens und konnte sich damit auch selbst belohnen – mit dem ersten Spiel gegen Roger Federer auf der ATP-Tour! 

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer - Feliciano Lopez 4-6 6-3 6-2 6-4

 

Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Jürgen Melzer - Roger Federer

 

Zum Spiel zwischen Melzer und dem Schweizer Gentlemen wurde bereits oben eine kleine Vorschau getätigt – bitte hochscrollen!

27. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Gleich vorweg – aufgrund dessen, dass ich nachher verhindert bin und nicht mehr vor morgen Mittag Online komme – geschieht der Rückblick auf Runde 1 sowie die Vorschau auf Runde 2 ein bisschen früher als geplant. Einige Partien sind momentan noch im Gange – die Ergebnisse werden morgen dann dazu editiert!

 

Sein Wohnzimmer wurde ihm fast zum Verhängnis. Das wäre wohl die größte Sensation in der Geschichte der All England Championship gewesen. Und es war fehlte nicht viel – der Könige wackelte und sein Stuhl war schon mehr als nur angesägt. Doch er glaube an sich, zeigte mentale Größe und Nervenstärke. König Roger war weit von seinem besten Tennis entfernt, bewegte sich zum Teil sehr schlecht, aber er ist nicht Federer, wenn er in den entscheidenden Momenten nicht präsent wäre. Das Spiel von Roger Federer gegen den Kolumbianer Alejandro Falla war mit Sicherheit, DAS Spiel der ersten Runde. 

Alejandro Falla – seines Zeichens Nummer 60 der Weltrangliste – konnte einem Leid tun. Er spielte die Partie seines Lebens und hätte es sich mehr als nur verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen. Doch Federer konnte irgendwie den Hals aus der Schlinge ziehen – und er sagte auf der Pressekonferenz selbst, dass er das Spiel eigentlich verlieren hätte müssen. Falla, welcher seine Möglichkeiten als Leftie perfekt nutzte, schlug auch sehr stark auf und gab Federer kaum Chancen. Und als Falla nach 2-0 Satzführung dann im dritten Satz drei Breakbälle beim Stande von 4-4 hatte, war das Ausscheiden von Federer schon fast perfekt. Doch der Schweizer konnte alle Breakbälle abwehren und den Satz noch gewinnen. Und wenn man dachte dies sei endgültig die Wende sah man sich wieder getäuscht. Gleich im ersten Aufschlagsspiel in Satz vier musste Federer sein Service abgeben und Falla konnte dieses bis zum 5-4 transportieren und schlug dann zum Matchgewinn auf. Falla merkte man an, dass er Angst hatte zu gewinnen und eine ganz schwere Hand bekam. Dank einigen unerzwungenen Fehler konnte Federer das Break erreichen und rettete sich in den Tiebreak. Und ab diesem Moment war es dann so – wie es geplant war. Klarer Erfolg im Tiebreak und im fünften Satz war für Falla nichts mehr zu holen. Alles in Allem wohl ein Weckruf zur rechten Zeit für Federer und eine bärenstarke Leistung von Falla – der einem wirklich Leid tun konnte.

Dieses Mal ist der Rückblick auf das Spiel der Runde ein bisschen länger ausgefallen – aber nun kommen wir zu den restlichen deutschsprachigen Teilnehmer. 

  

Deutschland (11)

Das sieht ja gar nicht schlecht aus!  Sieben Deutsche Teilnehmer stehen fix in Runde zwei. Und für Philipp Petzschner sieht es auch ganz gut aus, zudem spielt Julian Reister seine Erstrundenpartie gegen den Südafrikaner Rik de Voest noch später. Unter Umständen werden wir also neun deutsche Herren in der zweiten Runde von Wimbledon sehen.

Positiv zu erwähnen ist der klare Erfolg von Florian Mayer gegen den Kroaten Marin Cilic. Rasen ist nicht der Lieblingsbelag von Cilic – aber dennoch, eine Niederlage gegen Mayer ist doch eine Überraschung. Für Mayer gab es nie die Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. Ein klarer Dreisatzerfolg für den Deutschen. Ebenfalls zu klaren Siegen kamen Rainer Schüttler - gegen einen inferioren Tursunov – sowie Daniel Brands gegen den Russen Andreev. Eine ganz große Überraschung ist das Weiterkommen von Tobias Kamke – eine kämpferische Leistung, welche vom Spielverlauf an das Spiel von Federer erinnerte. Guillermo-Garcia Lopez war der klare Favorit in dieser Begegnung und zeigte dies auch. 2-0 Satzführung und 5-3 im dritten Satz. Doch dann gab er sein Service ab und in Folge dessen gingen die nächsten drei Games auch an Kamke. Im vierten Satz führte GGL schon zwei mal mit Break und musste immer wieder das Rebreak hinnehmen. Der Sieg ist sicherlich eine der großen Überraschungen in der ersten Runde aus deutscher Sicht. 

Bei den Damen sieht es dagegen mager aus. Lediglich Kristina Barrois und Angelique Kerber konnten ihre Partien gewinnen – jeweils sicher in zwei Sätzen. Eine große Enttäuschung muss es für Andrea Petkovic sein. Gegen Psycho-Chakvetadze gewann sie den ersten Satz ohne große Anstrengung und hatte die Russin schon wieder nahe an den Tränen. Doch durch eine schlechte Leistung konnte sie die Russin zurückholen und musste sich am Ende auch verdient verabschieden – symptomatisch mit einem UE!


Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Benjamin Becker - Ryan Sweeting 5-7 6-2 6-2 6-4

Rainer Schüttler - Dimitry Tursunov 6-2 6-2 6-3

Daniel Brands - Igor Andreev 7-6 7-6 7-5

Florian Mayer - Marin Cilic 6-2 6-4 7-6

Philipp Kohlschreiber - Potito Starace 6-3 3-6 6-3 6-0

Andreas Beck - Jamie Baker 7-6 6-3 6-4

Tobias Kamke - Guillermo Garcia Lopez 5-7 2-6 7-5 6-4 6-4

Julian Reister - Rik de Voest

Ilya Marchenko - Michael Berrer 6-3 7-5 ret.

Florent Serra - Simon Greul 7-6 6-3 6-2

David Ferrer - Nicolas Kiefer 6-4 6-2 6-3

Philipp Petzschner - Stephane Robert 6-4 7-6

 

Anna Chakvetadze - Andrea Petkovic 3-6 6-4 6-4

Kristina Barrois - Mariya Koryttseva 6-3 6-4

Nadia Petrova - Tatjana Malek 6-4 6-3

Marion Bartoli - Julia Goerges 6-4 6-3

Angelique Kerber - Sania Mirza 6-4 6-1

Melanie Oudin - Anna Lena Grönefeld 6-3 6-0

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Benjamin Becker – Tomas Berdych

Rainer Schüttler – Denis Istomin

Daniel Brands – Nikolay Davydenko

Florian Mayer – Mardy Fish

Philipp Kohlschreiber – Teimurasz Gabashvili

Andreas Beck – Julien Benneteau

Tobias Kamke – Andrea Seppi

Julian Reister / Rik de Voest – Juan Carlos Ferrero / Xavier Malisse

Philipp Petzschner – Blaz Kavcic / Lukasz Kubot

 

Kristina Barrois – Justine Henin

Angelique Kerber – Shahar Peer

 

In der zweiten Runde wird es nun für einige deutsche Teilnehmer ganz schwer. Bei den Herren haben Benjamin Becker (gegen Berdych) sowie Daniel Brands (gegen Davydenko) sehr schwierige Gegner auf der anderen Seite. Ebenfalls schwer wird es für Florian Mayer - nach seinem Überraschungssieg gegen Cilic hat er nun mit Mardy Fish einen starken Rasenspieler als Gegner. Problemlos in die nächste Runde sollte Deutschlands Nummer 1, Philipp Kohlschreiber, kommen. Gegen den Russen Gabashvili sollte Kohli auf Rasen keine Probleme bekommen. Bei den restlichen deutschen Herren kommt es zum Teil noch auf den Gegner drauf an – aber das Ergebnis sieht schon bedeutend besser aus als bei den French Open in Paris. 

Bei den Damen werden wir uns wohl von den letzten zwei deutschen Damen auch verabschieden müssen. Barrois muss gegen Henin ran – da sehe ich absolute keine Chane für die Deutsche. Angelique Kerber wird es auch sehr schwer haben gegen Shahar Peer. 

 

Schweiz (1)

So schnell gehts – sechs Teilnehmer sind gestartet und nur noch Roger Federer ist dabei. Alle anderen fünf Schweizer Teilnehmer/innen mussten bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Über das enge Spiel von Federer wurde schon zu Beginn einiges geschrieben – deswegen gleich der Blick auf die Schweizer Nummer 2. Stan Wawrinka mag keinen Rasenbelag - dies sah man auch in der Vorbereitung als er lieber ein Challenger Turnier spielte – und gewann – anstatt sich auf Rasen vorzubereiten. Denis Istomin hingegen spielte in Queens sehr gute und hatte sogar Rafael Nadal an dem Rand einer Niederlage. Seine Form passte und diese konnte er auch gegen Stan The Man zeigen. In fünf Sätzen setzte er sich schließlich verdient durch. Die Schweizer Nummer drei, Chiudinelli, war gegen den aufstrebenden Ukrainer Dolgopolov auch mehr oder weniger chancenlos. Zu Beginn des Matches gaben beide oft ihren Aufschlag ab. Doch nach dem Gewinn des ersten Satzes konnte der junge Ukrainer immer mehr an Sicherheit gewinnen und hatte in den Sätzen zwei und drei gar keine Probleme mehr. 

Bei den Damen verabschieden sich gleich alle drei Starterinnen. Den Beginn machte Patty Schnyder die nach 49 Minuten den Platz wieder verlassen durfte – keine Chance gegen die Unbekannte Yung-Jan Chan – der tiefe Fall der Patty S. geht damit weiter. Bedeutend bitterer war die Niederlage für Stefanie Voegele. Im ersten Satz war sie um einiges stärker als ihre Kontrahentin Kirilenko – welche auch ein medical timeout nehmen musste. Doch die hübsche Russin kämpfte sich zurück und konnte Satz zwei verdient für sich entscheiden. Im dritten Satz sah es wieder gut für die Schweizerin aus – sie schlug sogar schon zum Matchgewinn auf. Jedoch – wie so oft bei den Damen – hielten die Nerven nicht und sie gab ab und Kirilenko konnte die partie noch drehen. Ebenfalls in drei Sätzen verabschiedet sich Timea Bacsinzsky. Gegen Gallovits konnte sie zwar vorlegen und war auf dem Weg in Runde zwei – doch auch sie musste dann die Sätze zwei und drei abgeben.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Roger Federer - Alejandro Falla 5-7 4-6 6-4 7-6 6-0

Denis Istomin - Stanislaw Wawrinka 6-7 6-1 2-6 7-6 6-3

Alexandr Dolgopolov - Marco Chiudinelli 6-4 6-3 6-3

 

Edina Gallovits - Timea Bacsinszky 4-6 7-5 6-3

Maria Kirilenko - Stefanie Voegele 2-6 6-4 7-5

Yung-Jan Chan - Patty Schnyder 6-0 6-2

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Roger Federer –  Ilija Bozoljac

Nach dem harten Kampf und dem – durchaus – unverdienten Sieg heißt es nun für Roger Federer, Mund abputzen und weitermachen. Solche Spiele kann man nur gewinnen, wenn man in einer mentalen Topverfassung ist. Dies hat er bewiesen, nun heißt es auch, die spielerische Stärke wieder zu erlangen. Gegen Bozoljac denke ich, dass er sich locker durchsetzen wird. Bei Falla hatte er unter Umständen das Problem, dass er ihn unterschätzte. Immerhin schlug er ihn in Halle locker in zwei Sätzen und meinte im Vorfeld der All England Championsship noch, dass Falla in zwei Wochen kein neues Tennis erlernen kann – und er konnte es. Gegen Bozoljac weiß Fedex nun, dass er auf der Hut sein muss und mit der nötigen Konzentration wird das ein lockeres Match in drei Sätzen für den Schweizer. 

 

Österreich (3) 

Der Junioren-Wimbledon Sieger Jürgen Melzer hatte gegen den Rasta-Man zwar kleinere Probleme aber der Sieg schien nie in Gefahr zu sein. Das größte Problem für Melzer war, dass er nie seinen Rhythmus finden konnte, da Brown ein sehr variables Spiel hatte. Doch alles in allem ein guter Gegner für die erste Runde und Melzer konnte einiges an Selbstvertrauen tanken für die kommenden Aufgaben. Den größten Erfolg seiner Karriere konnte Martin Fischer erzielen. Bei seinem zweiten Auftritt bei einem Grand-Slam Turnier – nach seiner Premiere bei den French Open – konnte er gegen den Japaner Go Soeda klar in drei Sätzen die zweite Runde erreichen. Soeda kam als Lucky Loser in den Hauptbewerb und konnte im ersten Satz noch gut mithalten, danach wurde Fischer dann immer stärker.

Die Partie von Stefan Koubek ist im Moment noch im Gange. Ein relativ ausgeglichenes Spiel aber in den entscheidenden Momenten war der Finne Nieminen bis dato immer zur Stelle und konnte die big Points für sich entscheiden. Den dritten Satz konnte Koubek dann für sich entscheiden aber gleich zu Beginn des vierten Satzes konnte Nieminen ihm wieder den Aufschlag abnehmen und ist nun auf dem Weg in Runde 2. 

Bei den Damen sieht es so aus – als ob es in Runde zwei auch keinen österreichischen Vertreter mehr geben wird. Yvonne Meusburger konnte den ersten Satz nach einem wahren Breakfestival gegen Zakopalova im Tiebreak gewinnen und machte danach in Satz zwei und drei nur noch ein Game – schlussendlich doch eine klare Sache für Zakopalova. Für Österreichs Nummer 1, Sybille Bammer, sieht es momentan nicht gut aus – den ersten Satz verlor sie gegen Roberta Vinci mit 6-3.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer - Dustin Brown 6-3 4-6 6-2 6-3

Jarkko Nieminen - Stefan Koubek 6-4 7-6 5-7

Martin Fischer - Go Soeda 6-4 6-3 6-1

 

Sybille Bammer - Roberta Vinci 3-6

Klara Zakopalova - Yvonne Meusburger 6-7 6-1 6-0

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer – Viktor Troicki

Martin Fischer – Tomasz Belucci

 

Jürgen Melzer betonte bereits, dass er sich freut auf das Spiel gegen Troicki. Bisher trafen beide drei Mal aufeinander und alle Spiele konnte der Österreicher für sich entscheiden. Er merkte auch an, dass er sich sicherlich leichter tun wird als gegen Brown, da Troicki sein Tennis beibehält und nicht so viele Rhythmuswechsel drin hat. Für Martin Fischer wird es gegen Belucci ganz schwer – aber der Einzug in die zweite Runde ist ein riesen Erfolg und mit ein bisschen Glück kann er einen Satz gegen den Braslianer holen – doch für mehr wird es in meinen Augen nicht reichen.

22. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Wettprogramm

Sportwoche 21.-27.6.2010

Datum Sport Verband Ort Event
11.6.-11.7. Fussball FIFA Süd Afrika Fussball WM
21.6.-4.7. Tennis WTA Wimbledon The Championships, English Open
21.6.-4.7. Tennis ATP Wimbledon The Championships, English Open
27.6. Formel 1 FIA Valencia Grand Prix von Europa

20. Juni 2010 / gabriel - Kategorie: Wettprogramm

Tennis-Wetten

 

Das zweite große Sportereignis neben der Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika beginnt am Montag. Die All England Championships auf dem heiligen Rasen von Wimbledon werden übermorgen beginnen. Das Komitee von Wimbledon ist das einzige Grand-Slam Turnier, welches sich nicht an die aktuelle ATP-Weltrangliste hält bei der Setzung der Spieler – dementsprechend ist auch Roger Federer als Nummer 1 gesetzt obwohl momentan der Spanier Rafael Nadal die Nummer 1 in der Weltrangliste ist.

Wie bereits von den French Open gewöhnt, wird es in diesen Berichten immer wieder einen Überblick über die Performance der deutschsprachigen Spieler geben – und ab dem Viertelfinale wird dann der Überblick auf das gesamte Turnier ausgeweitet. Den Beginn machen natürlich mal wieder unsere deutschen Freunde – bei den diesjährigen All England Championsships sind 18 Spieler mit deutscher Staatsbürgerschaft im Hauptbewerb. Die Schweiz bringt es auf sechs Teilnehmer und Österreich auf deren fünf.  

 

Deutschland (18)

Der deutsche Tennisverband schickt 18 Akteure ins Rennen um den Titel - doch zu den Favoriten gehört niemand. Das Abschneiden bei den French Open war für die deutschen Tennis-Spieler und -innen schon eine herbe Enttäuschung und nun gilt es dies vergessen zu machen.

Vor allem Rainer Schüttler und Benjamin Becker zeigen Jahr für Jahr auf dem heiligen Rasen ihr bestes Tennis. Schüttler bekommt es in Runde 1 mit dem Russen Tursunov zu tun – welcher schon seit vielen Monaten mit Verletzungen zu kämpfen hat. Der Russe ist weit von seiner Topform entfernt und sollte für Schütlter kein großes Problem darstellen. Benny Becker bekommt es mit dem Amerikaner Sweeting zu tun – auch hier sollte er sich relativ locker durchsetzen können. Ebenfalls eine Runde weiter sollten Andreas Beck (gegen den Lokalmatadoren Baker), Kohlschreiber (gegen Starace) und Julian Reister (gegen Rik de Voest) kommen. Bei den restlichen Partien der deutschen Herren wird es dann schon zunehmend schwerer. Florian Mayer – welcher auf Rasen auch immer für eine Überraschung gut ist – kann gegen Marin Cilic vielleicht einen Satzgewinn bejubeln aber viel mehr wird es nicht. Nicolas Kiefer, ebenfalls ein Spezialist auf dem Rasen, bekommt es mit David Ferrer zu tun – eine harte Aufgabe. 

Bei den Damen ist Andrea Petkovic ein heißes Eisen im Feuer - auf Rasen ist sie nochmals um eine Klasse stärker und sollte dementsprechend die Russin Chakvetadze besiegen können. Für Tatiana Malek, Julia Goerges und Anna-Lena Grönefeld wird es wohl in Runde 1 schon wieder heißen, auf Wiedersehen! Die Auslosung meinte es nicht sonderlich gut mit den deutschen Damen – doch vielleicht kann eine Dame für eine Überraschung sorgen. 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Benjamin Becker – Ryan Sweeting

Rainer Schüttler – Dimitry Tursunov

Daniel Brands – Igor Andreev

Philipp Petzschner – Karol Beck

Florian Mayer – Marin Cilic

Philipp Kohlschreiber – Potito Starace

Andreas Beck – Jamie Baker

Tobias Kamke – Guillermo Garcia Lopez

Julian Reister – Rik de Voest

Michael Berrer – Ilya Marchenko

Simon Greul – Florent Serra

Nicolas Kiefer – David Ferrer

 

Andrea Petkovic – Anna Chakvetadze

Kristina Barrois – Mariya Koryttseva

Tatjana Malek – Nadia Petrova

Julia Goerges – Marion Bartoli

Angelique Kerber – Sania Mirza

Anna Lena Grönefeld – Dinara Safina

 

Schweiz (6)

Roger Federer ist in seinem Wohnzimmer zurück - der Titelverteidiger startet gegen Alejandro Falla die Mission Titelverteidigung. Lustiges Detail am Rande – bereits zum dritten Mal in Folge trifft Falla in Runde 1 auf den Schweizer Gentlemen. Und gegen Federer wird es wieder nichts zu holen geben und Roger Federer wird locker in drei Sätzen in Runde zwei marschieren. Stan Wawrinka hat mit Denis Istomin einen ganz unbequemen Gegner – diese Woche stand er im Halbfinale. Der Rasenbelag scheint ihm zu liegen, aber dennoch wäre eine Niederlage von Wawrinka eine Riesenüberraschung. Der dritte Mann im Bunde bekommt es mit einem aufstrebenden Talent zu tun. Chiudinelli gegen Dolgopolov – Dolgopolov konnte in den Vorbereitungsturnieren oftmals seine Klasse unter Beweis stellen und ich denke, dass er sich auch gegen den Schweizer Chiudinelli durchsetzen wird. 

Die Damen aus der Schweiz hatten dieses Mal mehr Glück bei der Auslosung. Bei den French Open bekamen Stefanie Voegele und Patty Schnyder es jeweils mit einer Williams-Schwester zu tun. Dieses Mal sind die Chancen auf das Erreichen der zweiten Runde um einiges größer. Voegele hat gegen Kirilenko sicherlich auch gute Chancen - obwohl sie als Außenseiterin in die Partie gehen wird. Für Patty Schnyder sollte es gegen Chan reichen und sie sollte die zweite Runde erreichen. Timea Bacsinszky ist in ihrem Spiel gegen Gallovits sicherlich auch die Favoritin und wird sich aller Voraussicht nach durchsetzen.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Roger Federer – Alejandro Falla

Stanislaw Wawrinka – Denis Istomin

Marco Chiudinelli – Alexandr Dolgopolov

 

Timea Bacsinszky – Edina Gallovits

Stefanie Voegele – Maria Kirilenko

Patty Schnyder – Yung-Jan Chan

 

Österreich (5) 

Nach dem Sensationserfolg bei den French Open sind die Augen natürlich wieder auf die österreichische Nummer 1 – Jürgen Melzer – gerichtet. Immerhin ist er auch Juniorensieger in Wimbledon geworden und das Spiel auf dem heiligen Rasen liegt ihm. Gegen den Challenger Spieler Dustin Brown - welcher mit seinem Wohnwagen im Normalfall von Challenger zu Challenger bewegt - darf er keine Probleme haben und wird sich in drei Sätzen durchstzen. Stefan Koubek profitierte von der Absage von Gasquet und wurde als "Lucky Loser" in den Hauptbewerb gehieved. In der Qualifikation verlor er in der dritten Runde gegen Mahut nach 2-0 Satzführung. Mahut ist ein ganz guter Rasenspieler und dementsprechend war die 2-0 Führung schon eine gute Leistung. Gegen Nieminen ist er aber auf alle Fälle Außenseiter. Der Finne hat zwar einen mieserablen Aufschlag aber aus dem Spiel heraus hat er großes Potential. Für Martin Fischer verlief die Qualifikation erfolgreicher und ich bin mir sicher, dass er sich gegen den Japaner Soeda durchsetzen wird und er zum ersten Mal in die zweite Runde eines Grand-Slam Turnier einziehen wird. 

Bei den Damen sollte sich Bammer für die zweite Runde qualifizieren können – gegen die Italienerin Vinci müsste sie sich durchsetzen. Beim Spiel zwischen Meusburger und Zakopalova gehe ich von einem engen Match aus, in dem sich die Tschechin schließlich durchsetzen wird. 

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer – Dustin Brown

Stefan Koubek – Jarkko Nieminen

Martin Fischer – Go Soeda

 

Sybille Bammer – Roberta Vinci

Yvonne Meusburger – Klara Zakopalova

19. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Ja sind wir denn in Wimbledon?“, mögen sich wohl derzeit viele Tennisfans fragen. Das letzte Grand Slam Turnier des Jahres 2009 fällt buchstäblich ins Wasser. Während Wetterprobleme eher zum Rasenhighlight in „Wimbledon“ passen, wird nun der Ruf nach einer überdachten Halle immer lauter.

Zahlreiche Spielverschiebungen führten dazu, dass das Damenfinale erst am heutigen Sonntag über die Bühne geht und die Herren gar erst ihre Halbfinals bestreiten können.

WTA

In der WTA Konkurrenz kommt es zu einem Duell zweier Spielerinnen, die kaum einer vor dem Turnier ins Finale gewettet hätte. Besonders Caroline Wozniacki ist eine riesige Überraschung. Unterdessen war Kim Clijsters nach Ihrem Comeback noch nicht die Beständigkeit auf hohem Niveau zugetraut worden. Im Finale wird die technisch gewiss bessere Clijsters mit @1,4 klar favorisiert. Auch die Erfahrung müsste für die Belgierin den Ausschlag geben. Nur wenn Wozniacki den Schreck, plötzlich in einem Grand Slam Endspiel zu stehen, ablegen kann, ist ein spannendes Duell zu erwarten.

ATP

In einem ausgeglichen quotierten Match stehen sich bereits ab 18 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit Rafael Nadal und Argentiniens Manuel Del Potro gegenüber. Während den Spanier ebenfalls ein starkes Comeback gelungen ist, strebt Del Potro immer mehr in Richtung Titel und könnte schon bald das Trio Fedex, Rafa und Djokovic (+ Murray) durchbrechen.

Im anderen Halbfinale stehen die beiden anderen des genannten magischen Dreiecks. Roger Federer hatte die längste Wartepause aller Halbfinalisten und dürfte ausgeruht in das Match gegen Novak Djokovic gehen. Gegen den Serben gilt der Topfavorit auf den Gesamtsieg mit einer Quote von 1,30 ins Rennen. Djokovic werden bestenfalls Außenseiterchancen gegeben. Tatsächlich spricht viel für den Schweizer, während Djoko immer mehr an der Rolle der Chancenlosigkeit gegen Nadal und Fedex verzweifelt. Nur bei den Australian Open 2008 konnte er einen Grand Slam Sieg feiern, dies jedoch ohne zuvor einen der beiden Hauptkonkurrenten aus dem Weg geräumt zu haben.

 

13. September 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Bei den US Open konnte spät am Abend auch Caroline Wozniacki noch den Einzug in das Halbfinale feiern. Melanie Oudin hatte nicht die Spur einer Chance und konnte ganz 4 Spielgewinne für sich verbuchen. Das 2:6 und 2:6 offenbart die Überlegenheit Wozniackis.

Die Herrenviertelfinals sind bereits halb beendet. Roger Federer kommt erneut perfekt in New York zurecht und darf vom nächsten Titel bei einem Grand Slam Turnier träumen, nachdem bereits Wimbledon ein Meilenstein für den Schweizer war, da der Rekord der meisten Siege in den Top 4 Turnieren endgültig an den Schweizer überging. Robin Soderling, der in Paris noch Rafael Nadal bezwungen hatte, konnte nur einen Satz gegen Fedex im Tiebreak umbiegen, nachdem zuvor ein glattes 0:6 und 3:6 auf der Anzeigetafel stand.

Einen der zwei verbliebenen Spanier musste im 2.Viertelfinale die Segel streichen. Fernando Verdasco, der zum Jahresauftakt noch ganz Melbourne verzückt hatte, unterlag Novak Djokovic mit 1:3. Das Spiel war aber nicht annähernd so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt. Verlor Verdasco den ersten Satz Satz noch knapp im Tiebreak, folgte daraufhin ein klares 6:1. Einzig der letzte Satz war eine klare Angelegenheit für Djoko.

Aktuell stehen sich Juan Martin Del Potro und Marin Cilic gegenüber. Der argentinische Newcomer, der sich seit knapp einem Jahr in der Weltspitze etabliert hat, gilt als klarer Favorit.

Rafael Nadal, dessen Comeback erst knapp 3-4 Wochen zurückliegt, und Fernando Gonzales bestreiten das Nightgame aus der Sicht aller europäischen Fans. Rafa genießt die Rolle des Spielers mit den klar kleineren Quoten (1,30) und ist von der Klasse als Tennisspieler auch klar zu bevorteilen, auch wenn Nadal in New York nicht so klar überlegenes Tennis zu spielen imstande ist, wie bei seinem alljährlichen Highlight bei den French Open.

Traurige Nachrichten gibt es seit knapp einer Woche außerhalb des Tennisplatzes. Für Ana Ivanovic ist die Saison bereits beendet. Nach dem erneut schwachen Abschneiden in den USA unterbrach die Serbin Ihre Saison um im Training neue Kraft zu schöpfen. Seit der Höchstsprosse der Karriereleiter, dem French Open Sieg 2008, scheint es nur noch bergab zu gehen. Den Trend zu stoppen ist das Ziel der Landsfrau von Novak Djokovic.

 

 

10. September 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Wenn man sich heute zwischen 15 Uhr und 19:30 Uhr hätte an einen Platz wünschen können, dann wäre wohl nur der Centercourt von Wimbledon in Frage gekommen. Dort stand das Finale der Herrenkonkurrenz zwischen Roger Federer und Außenseiter Andy Roddick auf dem Programm.

Das Endspiel sollte ein ganz besonderes werden. Noch nie wurden in einem Finale auch nur annähernd soviele Spiele gespielt, noch nie konnte ein solch klar quotierter Außenseiter derart glänzen und noch nie zuvor feierte ein Spieler nach dem Matchball seinen 15. Grand Slam Titel.

Doch sah es für Federer im Match zuerst völlig anders aus. Roddick bestimmte genauso wie der Schweizer jedes Aufschlagspiel und konnte unter dem Jubel der Massen den ersten Satz erringen. Natürlich standen viele Fans zu Beginn der Partie auf Roddicks Seite, um einem spannendem und langem Match nicht entgegenzutreten. Einen Knackpunkt in der Partie war kaum zugunsten eines Spielers ausmachbar, doch fehlte Andy das Glück im Tiebreak das zweiten Satzes. Aus einer 6:2 Führung wurde über 4 Satzbälle noch ein 6:8 Endstand. Doch wer an einen Knacks bei Roddick glaubte, sah sich getäuscht. Obwohl auch Satz 3 im Tiebreak an den Favoriten ging, spielte der Mann, dessen Karriere beinahe letztes Jahr nach dem Aus in Runde 2 beendet gewesen wäre, richtig starkes Tennis und erzwang mit dem 6:3 einen entscheidenten fünften Durchgang ohne Tiebreaks.

Die Regel den fünften Satz bis zum bitterem Ende zu spielen brachte noch mehr Begeisterung in jeden Ballwechsel. 28 Spiele endeten mit dem Gewinn des Aufschlägers. Dabei musste Roddick nur einmal über Einstand gehen, während Federer bei 15:40 gar mehrere Breakbälle abzuwehren hatte. Das 77. und letzte Spiel der Partie sollte Federer in den Tennishimmel heben. Im drittem Break  – und Championshippoint sicherte sich Fedex die Trophäe eines Grand Slams zum fünfzehntem Mal und überholte Pete Sampras endgültig. Der Altmeister war selbst in der Arena und gratulierte dem sympathischem Schweizer.

Roddick dagegen flossen, obwohl er stark dagegen ankämpfte, die Tränen. Auch das dritte Finale in Wimbledon brachte nicht den verdienten Sieg. Doch im folgendem Interview gab er gleich zu bedenken, dass sein großer Traum noch längst nicht ausgeträumt ist.

Unterdessen erreichte auch eine Schrecksnachricht den Court von Wimbledon. Rafael Nadal fällt anscheinend auch für die kommenden Monate aus. Die US Open werden ohne Spaniens Helden stattfinden.

 

5. Juli 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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