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Williams


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Williams und Sportwetten im Allgemeinen.


Tennis-Wetten

 

Die US Open sind im vollsten Gange, mit dem heutigen Tag werden die Achtelfinalspiele abgeschlossen. Wir wollen einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Ereignisse werfen, bevor Sie täglich mit neusten Informationen und natürlich auch Vorberichten versorgt werden.

Natürlich müssen wir auch erwähnen, dass mit Serena Williams eine der Heldinnen von New York verletzungsbedingt garnicht antreten konnte. Die mehrmalige Siegerin unterstützt einzig ihr Schwesterherz Venus. Selbige ist auch bis in das Viertelfinale vorgestoßen, hat noch keinen einzigen Satz abgeben müssen.

Dies gilt in der Herrenkonkurrenz auch für Roger Federer. Fedex bezaubert seine überall auf der Welt verteilten Fans mit 12:0 Sätzen, ein Wert, welcher bei den Damen bereits für den Finaleinzug reichen würde. Tatsächlich musste der Schweizer noch nicht ein einziges Mal über 10 Spiele pro Satz bestreiten und stand somit nur sehr kurz auf dem Platz. In einem möglichen Halbfinale mit Novak Djokovic könnte dies ein großer Vorteil sein. Der Serbe kam schwer in das Turnier hinein, stand schon in Runde 1 kurz vor dem Ausscheiden. Troicki kämpfte über 5 Sätze überragend und brachte die Betfair - Quote für den glasklaren Favoriten bis auf @3,X nach oben. Petzschner, Blake und ganz frisch auch Mardy Fish konnten den ehemaligen Australian Open Sieger hingegen nicht gefährden.

Rafael Nadal war zwar nicht annähernd so überzeugend wie Federer, musste aber bislang auch noch keinen Satz abgeben. Am knappsten wurde es beim 7:6, 7:6 und 6:3 gegen Gabashvili.

Die große Überraschung bei den Herren lässt sich mit einem Namen beschreiben: Andy Murray. Der Schotte musste bereits das Feld räumen. Gegen Stanislav Wawrinka ging Murray trotz der 1:0 Satzführung im Tiebreak klar und deutlich 1:3 baden. Natürlich liebt Andy das Turnier in Wimbledon deutlich mehr als den Hardcourt der US Open, doch diese Niederlage war keinesfalls zu erwarten.

Bei den Damen begeisterte nach langer Leidensphase Ana Ivanovic wieder auf dem Tennisplatz. Bis zum Achtelfinale überzeugte die Landsfrau von Djokovic mit deutlichen und sicheren Siegen. Die Quote auf den Turniergewinn war bereits von @100 bis auf Lay 20 gefallen. Danach folgte die Lehrstunde von Clijsters, welche als Titelverteidigerin nur 3 Spielverluste verbuchen musste. Spätestens seit dem Achtelfinalspiel muss Clijsters als Topfavoritin hier in New York angesehen werden. Letztes Jahr konnte es keiner ahnen, dass es dieses unglaubliche Comeback geben könnte, nun erwarten alle den Sieg. Einzig Clijsters selbst sieht dies gelassen, denn sie ist nach eigenen Aussagen natürlich weiterhin in erster Linie Mutter und erst dann für den Job zu haben.

Am morgigen Turniertag beginnen die Viertelfinalpartien, sie werden rechtzeitig eine Kurzvorschau zu lesen bekomen.

Abschließen möchte ich noch mit den aktuellen Betfair - Quoten auf den Turniergewinn für die Topfavoriten. Natürlich sind die Provisionsabzüge bereits weggerechnet.

Herren

Federer @2,56
Nadal @2,71
Djokovic @8,2
Söderling @14,8

Damen

Clijsters @2,73
Sharapova @5,9
Wozniacki @5,4
V.Williams @8,1

 

6. September 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Die Wachablösung im Damen Tennis? Gut möglich – auf alle Fälle wurde im Vorfeld nur einer der vier Halbfinalisten die Chance gegeben, so weit zu kommen. Serena Williams ist nun die ganz große Favoritin – ok, als Titelverteidigerin war sie es im Vorfeld schon – auf den Titel. Die anderen drei Damen wurden so nicht erwartet. Dementsprechend gab es schon die ein oder andere große Überraschung bei den diesjährigen All England Championship. Auch im Viertelfinale gab es eine faustdicke Überraschung – doch alles der Reihe nach.

 

Die Viertelfinalspiele

Serena Williams (1) 1.20 - Na Li (9) 5.70 7-5 6-3

Petra Kvitova 1.66 - Kaia Kanepi 2.48 4-6 7-6 8-6

Kim Clijsters (8) 1.27 - Vera Zvonareva (21) 4.50 6-3 4-6 2-6

Tsvetana Pironkova 8.00 - Venus Williams (2) 1.14 6-2 6-3

Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Einen Zweisatzsieg gegen die Chinesin Na Li hätte ich nicht erwartet – doch Serena Williams war in den wichtigen Situationen immer präsent und konnte auch die Fehlerrate sehr gering halten. Sie fabrizierte lediglich sechs unerzwungene Fehler im ganzen Spiel. Nach 80 Minuten konnte sie dann den Zweisatzerfolg fixieren und ist auf dem besten Weg ihren Titel zu verteidigen. Na Li spielte zwar nicht schlecht, doch 19 unerzwungene Fehler waren am Ende zu viel um die Weltranglistenerste gefährden zu können.

Das zweite Viertelfinale war das Spiel der No-Names! Kanepi, welche aus der Qualifikation in das Viertelfinale kam, konnte den ersten Satz noch für sich entscheiden und war auch im Tiebreak des zweiten Satzes ganz nah am Einzug ins Halbfinale. Doch Kvitova kämpfte weiter und konnte den Tiebreak schließlich mit 10-8 für sich entscheiden. Auch der alles entscheidende dritte Satz war sehr ausgeglichen. Mit dem dritten Break im gesamten Spiel konnte Kvitova den Sieg fixieren und jubelte damit über ihren erstmaligen Halbfinaleinzug bei einem Grand Slam Turnier. Das große Manko auf Seiten der Estin war die schlechte Verwertung ihrer Chancen. Sie konnte sich ganze 14 Breakbälle herausspielen – doch konnte ebenso nur drei Breaks erreichen wie ihre Kontrahentin. Kvitova benötigte für ihre drei Breaks lediglich fünf Chancen.

Setzten sich in der oberen Hälfte die zwei Favoritinnen – laut Quoten – durch, so sahen wir in der unteren Hälfte das konträre Bild. Die ehemalige Nummer 1 der Welt, Kim Clijsters, musste sich in drei Sätzen gegen Psycho-Vona geschlagen geben. Die Belgierin fabrizierte eine Unzahl von unerzwungenen Fehler und bot damit der Russin immer und immer wieder Chancen. Sie konnte zwar auch nur vier ihrer 13 Breakbälle nützen aber dies reichte schließlich um sich in drei hart umkämpften Sätzen nach knapp zwei Stunden durchsetzen. 

Und dann DIE Sensation schlechthin. Tsvetana Pironkova ist im Halbfinale – bitte wer? Ja, die Bulgarin schaffte die ganz große Überraschung und eliminierte die letztjährige Finalistin Venus Williams klar mit 6-2 und 6-3. Williams konnte der Bulgarin – welche eigentlich eine Sandplatzspezialistin ist – lediglich einmal ihren Aufschlag abnehmen, dies geschah zu Beginn des zweiten Satzes. Zudem konnte sich Pironkova bei Williams bedanken, welche unglaubliche 29 unerzwungene Fehler machte. Fast jeder zweite Punkt den die Bulgarin gewann, entstand aus solch einem Fehler. Mit so einem Sieg hätte wohl kaum einer gerechnet – und ich lag bei meiner Prognose auch komplett falsch. Aber herzlichen Glückwunsch an die junge Bulgarin.

 

Die Halbfinalspiele

Serena Williams (1) 1.08 - Petra Kvitova 13.00

Vera Zvonareva (21) 1.46 - Tsvetana Pironkova 3.15

Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Nun werden wir morgen zwei Halbfinalbegegnungen sehen, welche keiner erwartet hat. Die Favoritenrolle im ersten Halbfinale scheint glasklar zu sein. Die amtierende Titelverteidigerin trifft auf die Tschechin Kvitova. Vor den All England Championship gab es sicherlich noch etliche Tennisfans, welche den Namen Kvitova noch nie gehört haben. Doch die Leistungen sprechen für sich – Zheng, Azarenka, Wozniacki – das sind alles drei große Kaliber auf Rasen, welche zuerst einmal besiegt werden müssen. Serena hat sicherlich keinen Grund dazu, die junge Tschechin zu unterschätzen. Serena wurde bisher noch nicht wirklich gefordert. Es hat jedoch den Anschein, dass sie noch Luft nach oben hat – oder pessimistisch gesehen, dass sie noch weit von ihrer Topform entfernt ist. Ich hätte mir ehrlich gesagt doch erwartet, dass die Quote auf Kvitova niedriger sein wird. Serena ist natürlich die große Favoritin und für Kvitova wird sicherlich auch viel Respekt vor ihrem ersten Halbfinale in einem Grand-Slam Turnier haben. Aber ich gebe ihr durchaus kleine Chancen und denke, dass ein Lay von Serena zu Beginn keine schlechte Variante ist. 

Das zweite Halbfinale ist dann doch ausgeglichener. Zvonareva befindet sich in absoluter Topform und konnte nach dem klaren Spielstand gegen Jankovic – bis sie dann schließlich aufgeben musste – nun auch gegen Clijsters beweisen, dass sie zu den ganz Großen gehört. Der Sieg war verdient und sie konnte sich auf ihre Grundlinienschläge verlassen. Eine gute Ausgangsposition für das Halbfinale – und da trifft sie auf eine Sensationsfrau. Jeder hätte hier Venus Williams erwartet, absolut jeder – aber Pironkova glaubte an sich und profitierte von der schlechten Leistung von Venus Williams. Sie wird sicherlich auch eine gewisse Nervosität verspüren, wenn sie morgen den Center Court betreten wird. Ich denke kaum, dass sie die Leistung aus dem Spiel gegen Venus Williams nochmals bestätigen kann und wieder gewinnen wird. Für mich ist Vera Zvonareva die Siegerin in diesem Duell.

 

30. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Der "marvellous monday" brachte bei den Damen der Schöpfung zeitweise hochklassiges Tennis und die ein oder andere Überraschung war auch mit dabei. Für die Damen geht es dann bereits am heutigen Dienstag weiter mit dem Viertelfinale. Die Herren haben noch einen Tag länger Pause. Dementsprechend werden in diesem Artikel die Achtelfinalspiele kurz unter die Lupe genommen und dann wird es einen Ausblick auf die vier Viertelfinalspiele geben. 

 

Die Ergebnisse im Achtelfinale

Serena Williams (1) – Maria Sharapova (16) 7-6 6-4

Na Li (9) – Agnieszka Radwanska (7) 6-3 6-2

Caroline Wozniacki (3) – Petra Kvitova 2-6 0-6

Klara Zakopalova – Kaia Kanepi 2-6 4-6

Kim Clijsters (8) – Justine Henin (17) 2-6 6-2 6-3

Vera Zvonareva (21) – Jelena Jankovic (4) 6-1 3-0 ret.

Tsvetana Pironkova - Marion Bartoli (11) 6-4 6-4

Jarmila Groth – Venus Williams (2) 4-6 6-7

 

Die Titelverteidigerin Serena Williams nahm die erste große Hürde mit Bravour. Gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt konnte sie sich verdient in zwei Sätzen durchsetzen. Bei Sharapova spielten die Nerven nicht mit. Im Tiebreak des ersten Satzes hatte die Russin drei Satzbälle – konnte jedoch keinen davon nutzen. Und das einzige Break im zweiten Satz bekam die Amerikanerin mit zwei Doppelfehler auf dem Silbertablett präsentiert.

Die Chinesin Na Li setzte sich ebenso klar in zwei Sätzen gegen die Polin Radwanska durch. Zwar fabrizierte sie sieben unerzwungene Fehler mehr (Na Li 19; Radwanska 12) – doch mit ihrem druckvollen Spiel konnte sie Radwanska immer wieder in die Defensive zwingen und erzielte schließlich 28 Winner – im Gegensatz dazu konnte Radwanska nur sechs Winner erzielen. 

Die erste große Sensation gab es dann beim Spiel zwischen der Dänin Wozniacki und der klaren Außenseiterin Kvitova. In nur 46 Minuten war das Spiel beendet und die Tschechin Kvitova konnte die junge Dänin aus dem Stadion schießen. Lediglich 22 Punkte konnte Wozniacki gewinnen. Kvitova befindet sich in exzellenter Form und konnte ihren größten Triumph feiern. Und dort trifft sie dann auf eine weitere Überraschungsfrau. Im Achtelfinale zwischen Zakopalova und Kanepi konnte sich die Estin ebenfalls klar in zwei Sätzen durchsetzen. Kanepi feiert ebenfalls ihren größten Erfolg in ihrer Karriere.

Ein hochklassiges Spiel sah man zwischen den zwei Belgierinnen Kim Clijsters und Justine Henin. Henin konnte im ersten Satz famoses Tennis zeigen und konnte diesen dann auch klar für sich entscheiden. Doch beim Stand von 2-1 im ersten Satz rutschte Henin aus und verletzte sich leicht am Ellenbogen. Mit Fortdauer des Spiels machten sich die Schmerzen im Ellenbogen immer mehr bemerkbar und Clijsters konnte dies ausnutzen. Am Ende setzte sich Kim in drei Sätzen durch und stellte im Head to Head auf 13 zu 12. 

Das Spiel zwischen Zvonareva und Jankovic schien schnell zu Ende zu gehen. Nach 43 Minuten gab die Serbin auf - bis dahin sah sie kein Land und Zvonareva spielte famoses Tennis. Jankovic musste nach einem medical timeout aufgeben – doch wie schwer die Verletzung bei Jankovic echt ist, steht in den Sternen. Auf alle Fälle bis dahin eine sehr starke Leistung der Russin. Zu einer weiteren Überraschung kam es beim Spiel zwischen Bartoli und Pironkova. Nach einem programmgemäßen Start verlor Bartoli immer mehr den Faden und musste sich am Ende klar in zwei Sätzen gegen die Sandspezialistin Pironkova geschlagen geben.

Ein weiteres hochklassiges Duell sah man zwischen Venus Williams und Jarmila Groth. Die Kerber-Bezwingerin konnte gegen Venus mithalten und mit ihrem offensiven Spiel das Match sehr lange offen halten. Erst im zehnten Game des ersten Satzes gab es die ersten Breakbälle und diese konnte Venus direkt zum Satzgewinn nützen. Wer nun dachte, dass Venus über die Australierin drüber rollen wird, sah sich getäuscht. Gleich im ersten Aufschlagspiel des zweiten Satzes konnte Groth ein Break realisieren. Dieses transportierte sie dann auch bis zum 5-4! Als es dann zum Satzgewinn ging, flatterten die Nerven und Venus konnte das Rebreak schaffen. Doch Groth kämpfte weiter und konnte wiederum ein Break erreichen! Doch auch im zweiten Versuch den Satz für sich zu entscheiden, konnte Groth das eigene Service nicht durchbringen und es ging in den Tiebreak. Diesen konnte Venus dann knapp für sich entscheiden.

 

Die Viertelfinalspiele

Serena Williams (1) 1.20 – Na Li (9) 5.70

Petra Kvitova 1.66 – Kaia Kanepi 2.48

Kim Clijsters (8) 1.27 – Vera Zvonareva (21) 4.50

Tsvetana Pironkova 8.00 – Venus Williams (2) 1.14

Aktuelle Quoten von Betfair! 

 

Nun bleibt keine Zeit zum Ausruhen für die Damen – bereits am Dienstag wird das Viertelfinale über die Bühne gehen. Dabei kommt es zu ganz interessanten Spielen. Doch alles der Reihe nach. Titelverteidigerin Serena Williams ist im Spiel gegen die Chinesin Na Li natürlich die große Favoritin. Die Leistung gegen Sharapova war in Ordnung – doch nicht überwältigend. Na Li zeigte sich bereits in sehr guter Verfassung und der Sieg gegen Radwanska stand nie in Frage. Und die Chinesin ist eine kleine Kämpferin, die keinen Ball verloren gibt! Ich traue ihr in diesem Spiel einen Satz zu – und dementsprechend empfehle ich einen 2-0 Sieg von Serena zu layen.

Das zweite Viertelfinale hat wohl niemand erwartet - Kvitova gegen Kanepi. Zwei Überraschungsfrauen treffen hier Aufeinander! Kvitova spielt bisher unglaublich starkes Tennis und konnte Wozniacki aus dem Stadion schießen. Sollte sie diese Leistung abrufen könnten, wird sie auch gegen Kanepi keine Probleme haben. Kanepi hatte bisher noch keinen so harten Prüfstein wie Kvitova. Gegen Zakopalova gewann sie klar und verdient, doch ein klarer Sieg gegen Wozniacki ist höher zu bewerten. In meinen Augen wird Kvitova zum ersten Mal in ihrer Karriere ins Halbfinale eines Grand-Slam Turnier einziehen.

Das dritte Viertelfinale verspricht sehr viel. Clijsters konnte im Spiel gegen Henin zeigen, wieso die beiden Damen zu der absoluten Weltspitze gehören. Das Spiel war wirklich Werbung für den Damen Tennissport. Und Zvonareva schoss Jankovic vom Platz. Zwar war diese wohl gehandicaped durch eine Verletzung – aber dennoch muss man zuerst so stark auftreten und kaum Fehler machen. Sollten beide Damen an die gestrige Leistung anschließen und Psycho-Vera nicht wieder ihren Auftritt haben, so erwarte ich mir hierbei ein hochklassiges Spiel in dem ich Zvonareva deutlich mehr Chancen gebe als es die Quote aussagt.

Im letzten Viertelfinale wird die zweite Venus Williams wohl ohne größere Probleme in die nächste Runde einziehen. Der Einzug ins Viertelfinale ist für die Bulgarin Pironkova schon ein riesen Erfolg. Bartoli hätte dieses Spiel gewinnen müssen, doch aufgrund einer indiskutablen Leistung konnte die Bulgarin den Sieg fixieren. Venus war gegen Groth zeitweise unter Druck und spielte nicht ihr Bestes Tennis aber dennoch wird sie sich hier wohl locker in zwei Sätzen durchsetzen. Dementsprechend würde ich hier die 2-0 Satzwette anspielen!

29. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Das zweite große Sportereignis neben der Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika beginnt am Montag. Die All England Championships auf dem heiligen Rasen von Wimbledon werden übermorgen beginnen. Das Komitee von Wimbledon ist das einzige Grand-Slam Turnier, welches sich nicht an die aktuelle ATP-Weltrangliste hält bei der Setzung der Spieler – dementsprechend ist auch Roger Federer als Nummer 1 gesetzt obwohl momentan der Spanier Rafael Nadal die Nummer 1 in der Weltrangliste ist.

Wie bereits von den French Open gewöhnt, wird es in diesen Berichten immer wieder einen Überblick über die Performance der deutschsprachigen Spieler geben – und ab dem Viertelfinale wird dann der Überblick auf das gesamte Turnier ausgeweitet. Den Beginn machen natürlich mal wieder unsere deutschen Freunde – bei den diesjährigen All England Championsships sind 18 Spieler mit deutscher Staatsbürgerschaft im Hauptbewerb. Die Schweiz bringt es auf sechs Teilnehmer und Österreich auf deren fünf.  

 

Deutschland (18)

Der deutsche Tennisverband schickt 18 Akteure ins Rennen um den Titel - doch zu den Favoriten gehört niemand. Das Abschneiden bei den French Open war für die deutschen Tennis-Spieler und -innen schon eine herbe Enttäuschung und nun gilt es dies vergessen zu machen.

Vor allem Rainer Schüttler und Benjamin Becker zeigen Jahr für Jahr auf dem heiligen Rasen ihr bestes Tennis. Schüttler bekommt es in Runde 1 mit dem Russen Tursunov zu tun – welcher schon seit vielen Monaten mit Verletzungen zu kämpfen hat. Der Russe ist weit von seiner Topform entfernt und sollte für Schütlter kein großes Problem darstellen. Benny Becker bekommt es mit dem Amerikaner Sweeting zu tun – auch hier sollte er sich relativ locker durchsetzen können. Ebenfalls eine Runde weiter sollten Andreas Beck (gegen den Lokalmatadoren Baker), Kohlschreiber (gegen Starace) und Julian Reister (gegen Rik de Voest) kommen. Bei den restlichen Partien der deutschen Herren wird es dann schon zunehmend schwerer. Florian Mayer – welcher auf Rasen auch immer für eine Überraschung gut ist – kann gegen Marin Cilic vielleicht einen Satzgewinn bejubeln aber viel mehr wird es nicht. Nicolas Kiefer, ebenfalls ein Spezialist auf dem Rasen, bekommt es mit David Ferrer zu tun – eine harte Aufgabe. 

Bei den Damen ist Andrea Petkovic ein heißes Eisen im Feuer - auf Rasen ist sie nochmals um eine Klasse stärker und sollte dementsprechend die Russin Chakvetadze besiegen können. Für Tatiana Malek, Julia Goerges und Anna-Lena Grönefeld wird es wohl in Runde 1 schon wieder heißen, auf Wiedersehen! Die Auslosung meinte es nicht sonderlich gut mit den deutschen Damen – doch vielleicht kann eine Dame für eine Überraschung sorgen. 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Benjamin Becker – Ryan Sweeting

Rainer Schüttler – Dimitry Tursunov

Daniel Brands – Igor Andreev

Philipp Petzschner – Karol Beck

Florian Mayer – Marin Cilic

Philipp Kohlschreiber – Potito Starace

Andreas Beck – Jamie Baker

Tobias Kamke – Guillermo Garcia Lopez

Julian Reister – Rik de Voest

Michael Berrer – Ilya Marchenko

Simon Greul – Florent Serra

Nicolas Kiefer – David Ferrer

 

Andrea Petkovic – Anna Chakvetadze

Kristina Barrois – Mariya Koryttseva

Tatjana Malek – Nadia Petrova

Julia Goerges – Marion Bartoli

Angelique Kerber – Sania Mirza

Anna Lena Grönefeld – Dinara Safina

 

Schweiz (6)

Roger Federer ist in seinem Wohnzimmer zurück - der Titelverteidiger startet gegen Alejandro Falla die Mission Titelverteidigung. Lustiges Detail am Rande – bereits zum dritten Mal in Folge trifft Falla in Runde 1 auf den Schweizer Gentlemen. Und gegen Federer wird es wieder nichts zu holen geben und Roger Federer wird locker in drei Sätzen in Runde zwei marschieren. Stan Wawrinka hat mit Denis Istomin einen ganz unbequemen Gegner – diese Woche stand er im Halbfinale. Der Rasenbelag scheint ihm zu liegen, aber dennoch wäre eine Niederlage von Wawrinka eine Riesenüberraschung. Der dritte Mann im Bunde bekommt es mit einem aufstrebenden Talent zu tun. Chiudinelli gegen Dolgopolov – Dolgopolov konnte in den Vorbereitungsturnieren oftmals seine Klasse unter Beweis stellen und ich denke, dass er sich auch gegen den Schweizer Chiudinelli durchsetzen wird. 

Die Damen aus der Schweiz hatten dieses Mal mehr Glück bei der Auslosung. Bei den French Open bekamen Stefanie Voegele und Patty Schnyder es jeweils mit einer Williams-Schwester zu tun. Dieses Mal sind die Chancen auf das Erreichen der zweiten Runde um einiges größer. Voegele hat gegen Kirilenko sicherlich auch gute Chancen - obwohl sie als Außenseiterin in die Partie gehen wird. Für Patty Schnyder sollte es gegen Chan reichen und sie sollte die zweite Runde erreichen. Timea Bacsinszky ist in ihrem Spiel gegen Gallovits sicherlich auch die Favoritin und wird sich aller Voraussicht nach durchsetzen.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Roger Federer – Alejandro Falla

Stanislaw Wawrinka – Denis Istomin

Marco Chiudinelli – Alexandr Dolgopolov

 

Timea Bacsinszky – Edina Gallovits

Stefanie Voegele – Maria Kirilenko

Patty Schnyder – Yung-Jan Chan

 

Österreich (5) 

Nach dem Sensationserfolg bei den French Open sind die Augen natürlich wieder auf die österreichische Nummer 1 – Jürgen Melzer – gerichtet. Immerhin ist er auch Juniorensieger in Wimbledon geworden und das Spiel auf dem heiligen Rasen liegt ihm. Gegen den Challenger Spieler Dustin Brown - welcher mit seinem Wohnwagen im Normalfall von Challenger zu Challenger bewegt - darf er keine Probleme haben und wird sich in drei Sätzen durchstzen. Stefan Koubek profitierte von der Absage von Gasquet und wurde als "Lucky Loser" in den Hauptbewerb gehieved. In der Qualifikation verlor er in der dritten Runde gegen Mahut nach 2-0 Satzführung. Mahut ist ein ganz guter Rasenspieler und dementsprechend war die 2-0 Führung schon eine gute Leistung. Gegen Nieminen ist er aber auf alle Fälle Außenseiter. Der Finne hat zwar einen mieserablen Aufschlag aber aus dem Spiel heraus hat er großes Potential. Für Martin Fischer verlief die Qualifikation erfolgreicher und ich bin mir sicher, dass er sich gegen den Japaner Soeda durchsetzen wird und er zum ersten Mal in die zweite Runde eines Grand-Slam Turnier einziehen wird. 

Bei den Damen sollte sich Bammer für die zweite Runde qualifizieren können – gegen die Italienerin Vinci müsste sie sich durchsetzen. Beim Spiel zwischen Meusburger und Zakopalova gehe ich von einem engen Match aus, in dem sich die Tschechin schließlich durchsetzen wird. 

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer – Dustin Brown

Stefan Koubek – Jarkko Nieminen

Martin Fischer – Go Soeda

 

Sybille Bammer – Roberta Vinci

Yvonne Meusburger – Klara Zakopalova

19. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

128 Damen starteten in den Hauptbewerb der French Open 2010 – nun sind nur noch vier Damen übrig geblieben. Am Dienstag und Mittwoch wurden die Viertelfinalspiele ausgetragen – in diesem Bericht wird ein kurzer Rückblick auf diese vier Spiele geworfen und ebenso wird es eine kurze Vorschau auf die zwei Halbfinalspiele geben. Zuerst jedoch der Überblick über die Ergebnisse aus dem Viertelfinale.

 

Die Viertelfinalspiele

Samantha Stosur (7) 3.10 - Serena Williams (1) 1.46 6-2 6-7 8-6

Jelena Jankovic (4) 1.25 - Yaroslava Shvedova 4.70 7-5 6-4

Francesca Schiavone (17) 2.62 - Caroline Wozniacki (3) 1.61 6-2 6-3

Elena Dementiewa (5) 2.56 - Nadia Petrowa (19) 1.64 2-6 6-2 6-0

Quoten von Betfair 

 

Der Erfolgslauf der Australierin Sam Stosur hält an – nachdem sie die wohl beste Sandplatzspielerin Henin eliminieren konnte, konnte sie nun auch die Nummer 1 der Setzliste eliminieren. Im dritten Satz behielt sie mit 8-6 die Oberhand – doch die Partie hätte schon viel früher beendet werden können. Bis zum 6-2 5-3 hatte Williams keine Chance gegen Stosur – welche kaum Breakbälle zulies und etliche Breakchancen sich erarbeitete. Doch als sie zum Matchgewinn aufschlug, konnte Williams zum ersten Mal ein Break realisieren und mit dem Momentum auf ihrer Seite den zweiten Satz klar im Tiebreak gewinnen. Gleich zu Beginn des dritten Satzes konnte Stosur wieder ein Break erreichen, doch musste auch prompt ihren Aufschlag wieder abgeben. Mit ihrem insgesamt fünften Break zum 7-6 im dritten Satz konnte sie dann die Entscheidung herbeiführen und servierte ohne Probleme zum Matchgewinn. 

Mit der Serbin Jankovic konnte sich in diesem Duell die klare Favoritin durchsetzen. Doch der 7-5 6-4 war sehr knapp und gezeichnet von etlichen Breaks und Re-Breaks. Insgesamt gab es 10 Aufschlagverluste in diesem Match – für einen Trader ein Traum! Shvedova konnte durch viele Winner überzeugen und hätte sich einen Satzgewinn mehr als nur verdient. Doch sechs mal den Aufschlag abzugeben war definitiv zu viel. Jankovic konnte in diesem Spiel auch nicht überzeugen und wird es im Halbfinale sehr schwer haben. Für die junge Kasachin Shvedova war das Viertelfinale sicherlich der größte Erfolg in ihrer noch jungen Karriere und auf dieser Leistung wird sie aufbauen können. Vor allem mit ihrem druckvollen Spiel – immerhin schlug sie 14 Winner mehr als Jankovic. 

Die erste Halbfinalistin ist die Italienerin Schiavone. In meiner Vorschau war ich noch überzeugt davon, dass die Quote auf Wozniacki zu hoch angesetzt ist und sie sich durchsetzen wird – jedoch wurde ich da eines Besseren belehrt. Schiavone spielte auf dem langsamen Platz - aufgrund der Wetterbedingungen – druckvolles Tennis und konnte oftmals den Aufschlag von Wozniacki attackieren. Die Dänin hatte beinahe bei jedem Service Probleme und musste dementsprechend auch sechs Mal (!) ihren Aufschlag abgeben. Zwar gelang Wozniacki es auch drei Mal das Service von Schiavone zu durchbrechen, doch der Sieg für Schiavone schien eigentlich nie gefährdet. Wozniacki schlug lediglich 10 Winner und sobald sie über ihren zweiten Aufschlag gehen musste, war der Punkt für Schiavone schon fast fix (3 von 13 Punkte über den zweiten Aufschlag gingen an Wozniacki; Schiavone dagegen 13 von 22!). Alles in allem ein hochverdienter Sieg der Italienerin - zwar für mich überraschend aber Wozniacki wirkte sehr müde und hatte nichts entgegen zu setzen. 

Die Gegnerin von Schiavone wurde in drei Sätzen ermittelt. Dementiewa – ebenfalls quotentechnisch gesehen die Außenseiterin – konnte sich gegen ihre Landsfrau Petrowa durchsetzen. Satz 1 ging sehr schnell an Petrowa - Dementiewa hatte in jedem Aufschlagsspiel Probleme und konnte nur einmal ihren Aufschlag halten. 30 von 52 Punkte machte Petrowa beim Aufschlag von Dementiewa. Doch in Satz zwei ein komplett anderes Bild - hatte Petrowa in Satz eins noch ganze 10 Breakchancen so hatte sie im zweiten Satz null und konnte nur noch sechs Returnpunkte erzielen. Petrowa brach völlig ein und Dementiewa zeigte sich stark verbessert bei ihrem Aufschlag. Der entscheidende dritte Satz war dann eine noch klarere Angelegenheit für Dementiewa. 33 Minuten benötigte Dementiewa um den dritten Satz mit 6-0 für sich zu entscheiden – Petrowa konnte nur noch 12 Punkte in diesem Satz machen. Nach der starken Leistung gegen Williams und dem sehr starken ersten Satz war Petrowa nicht mehr wieder zu erkennen. Hoffentlich hat der ein oder andere die angesprochene Wette auf Dementiewa getätigt. 

 

 

Die Halbfinalspiele

Samantha Stosur (7) 1.78 – Jelena Jankovic (4) 2.28

Francesca Schiavone (17) 2.02 –  Jelena Dementiewa (5) 1.96

Quoten von Betfair 

 

Bereits heute müssen die zwei Damen wieder antreten und ihr Halbfinalduell bestreiten. Sam Stosur ist nach ihren zwei Siegen gegen die hoch eingeschätzten Henin und Serena Wililams sicherlich zu favorisieren. Nachdem sie den ersten Satz gegen Henin noch verschlief, konnte sie ihre wahre Stärke zeigen. Jankovic hatte gegen Shevdova schon etliche Probleme und ich bin mir sicher, dass Jankovic nicht zu so vielen Breakchancen kommen wird wie gegen die junge Kasachin. Das variable Spiel von Stosur wird den Ausschlag pro Stosur geben und ich denke, dass sich Jankovic verabschieden wird. Jankovic wird nach dem gestrigen Spiel zwar mehr Kraft haben – da sie nur über zwei Sätze gehen musste – aber Stosur ist in absoluter Topverfassung und wird nun auch noch Jankovic eliminieren können. 

Die zwei Außenseiterinnen setzten sich in ihren Viertelfinalspielen durch. Schiavone hatte gar keine Probleme und Dementiewa hatte in Satz eins keine Chance und steigerte sich danach und spielte Petrowa an die Wand. Das Halbfinale wird sicherlich ein sehr ausgeglichenes Duell. Schiavone überraschte mich doch sehr – so einen klaren Sieg hab ich gar nicht erwartet. Dementiewa ist bekannt dafür, dass sie in Paris immer zum Favoritenkreis zählt. Dies konnte sie gestern auch wieder untermauern. Schiavone lies Wozniacki schon einige Chancen zu aber ihr gelang es immer wieder ein Break zu realisieren. Diese Returnstärke wird sie gegen Dementiewa ebenfalls benötigen, da die Russin im Return noch stärker einzuschätzen ist als die junge Dänin. Petrowa hatte in den Sätzen zwei und drei nur noch einen Breakball gegen Dementiewa. Ich denke, dass die Quoten gerechtfertigt sind und wir von einer durchaus engen Partie ausgehen können. Alles in allem favorisiere ich aber doch Dementiewa und denke, dass die Russin auch ins Finale einziehen wird.  

 

Mein prognostiziertes Finale: Samantha Stosur – Jelena Dementiewa

3. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Gleichzeitig mit dem Begin der French Open in Paris möchte ich mich aus dem Winterschlaf zurückmelden. Die letzten Wochen gaben mir wenig Zeit, Sie mit Neuigkeiten aus der Sportwelt zu füttern, dafür dürfen Sie sich auf umso schönere Monate freuen. In der NBA finden aktuell die Conference Finals statt, die Weltmeisterschaft in Südafrika steht vor der Tür und auch die Tennisfreude blicken sehnsüchtig auf die heiße Asche in Frankreichs Hauptstadt.

Gestern gab es den 2.Tag der Auftaktpartien bei den French Open. Erfahrungsgemäß sind klare Siege typisch im Duell David gegen Goliath. Umso erfreulicher, dass so mansch Außenseiter stark an den Nerven der Favoriten nagte. So musste Andy Murray bereits früh im Turnier über die komplette Distanz gehen und gewann nach 2:0 Satzrückstand mit dem knappsten aller möglichen Tennisergebnisse. Gasquet ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt in der ATP Tour, doch aktuell schmückt den Franzosen nur Rang 67 in der Weltrangliste. Die erfolgreichen Vorbereitungsturniere gaben Hoffnung auf einen Erfolge gegen Murray, der auf Sand nicht zu den stärksten Spielern gehört. Insgeheim beginnt für den Schotten wohl bereits jetzt die Einrollphase für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon in wenigen Wochen. 4:6 und im Tiebreak gewann Gasquet die ersten 2 Durchgänge und trieb mit einem Break Führung im Dritten die Favoritenquote bei unserer beliebten Wettbörse Betfair bis auf @11,0 (abzüglich Provision @10,45). Der umkämpfte mittlere Satz sollte wegweisend für die Partie sein. Murray gewann 6:4 und spielte anschließend seine körperliche Überlegenheit aus. Gasquet hatte nach 10 Tagen mit Spielauftritten konditionell nichts entgegenzusetzen.

Ebenso musste auch Serena Williams zumindest ein klein wenig zittern. Viele Schweizer werden sich über den unerwartet starken Auftritt von Voegele im ersten Satz gefreut haben. Erst im Tiebreak konnte die US – Amerikanerin die 1:0 Führung feiern, während es zuvor gar nach dem Satzverlust ausgesehen hatte. Das schwache 13.Spiel setzte sich für Voegele im 2.Satz durch, in dem sich Williams aber auch klar steigerte.

Auch ein Deutscher machte auf sich aufmerksam. Dieter Kindlmann zwang Monfils über 4 Sätze. Sie haben diesen Namen noch nie gehört? Dann brauchen Sie sich keinesfalls zu schämen. Der Herausforderer hatte nur als Nachrücker für die French Open zur Verfügung gestanden, erfuhr erst wenige Stunden vor dem ersten Ballwechsel von seiner Chance auf dem größten Court "Philippe Chatrier".

Die Favoriten hatte gestern allesamt keinen ganz großen Tag erwischt. Die kleine Anzahl an Sandplatzturnieren vor dem Großereigniss machte sich bei den Herren klar bemerkbar. Auch Djokovic musste gegen Korolev einen Satz abgeben, Federer hingegen blieb souverän.

Philipp Petzschner musste bereits am 2.Tag die Segel streichen. Carsten Ball vertrieb den angeschlagen angetretenen Deutschen in einem Marathonmatch aus Runde 2. 9:7 endete der entscheidende, stets ohne Tiebreak gespielte, 5.Satz.

Die Damenwelt präsentierte sich deutlich lockerer: Henin, Julia Goerges, Wozniaki, Stosur, Radwanska, Jankovic, Dementieva, Na Li und Ivanovic, alle gewannen ihre Partien glatt mit 2:0.

 

 

25. Mai 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Wett-Möglichkeiten

Das lange Warten hat ein Ende. Am kommenden Rennwochenende 12.03.2010 – 14.03.2010 startet die Formel 1 in die 61. FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft. Wie jedes Jahr gibt es wieder einige Veränderungen gegenüber den vorangegangenen Jahren.

  

Die Teams:

Auf Grund geplanten Regeländerungen für die bevorstehende Saison und damit verbundenen Streitigkeiten zwischen den Teams und der FIA gab es bis Ende letzten Jahres noch kein offizielles Starterfeld für die neue Saison. Erst vergangene Woche wurde das offizielle Starterfeld von 12 Teams von der FIA wie folgt bestätigt:

Vodafone McLaren Mercedes
Mercedes GP Petronas Formula One Team
Red Bull Racing
Scuderia Ferrari Marlboro
AT&T Williams
Renault F1 Team
Force India F1 Team
Scuderia Toro Rosso
Lotus Racing
HRT F1 Team
BMW Sauber F1 Team
Virgin Racing

Mit dem englischen Konstrukteur Team Virgin, dem spanischen Team HRT F1 Team und dem malaysischen Lotus Racing Team gibt es kommende Saison gleich drei Neulinge die um die Punkte kämpfen werden.

 

Die Fahrer:

Unter allen Fahrerwechseln hat wohl die Personalie Michael Schumacher am meisten für Aufsehen gesorgt. Bereits letztes Jahr sollte Michael Schumacher für den Verletzten Felippe Massa zurück ins Ferrari Cockpit, doch gesundheitliche Gründe verhinderten das kurzfristige Comeback. Dem deutschen Mercedes GP Petronas Formula One Team ist es schlussendlich gelungen den siebenfachen Formel 1 Weltmeister für die kommende Saison zu verpflichten.

Neben Schumacher gibt es einen weiteren neuen deutschen Fahrer in der Formel 1. Nico Hülkenberg, der amtierende GP2 Meister wird für den Rennstall Williams am kommenden Wochenende sein Renndebüt in der Formel 1 geben. Auch sein Formel 1 Debüt feiert Bruno Senna, der Neffe von Formel 1 Legende Ayrton Senna, der sich seinen Platz im HRT F1 Team sichern konnte.

Nicht mehr an den Start gehen die Herren Kimi Räikkönen, der sein Glück im Rally-Sport versucht und Nelson Piquet jr. der in die NASCAR Serie wechselt. Ebenfalls nicht mehr an den Start gehen Giancarlo Fisichella, Sébastien Bourdais und Nick Heidfeld der als Testfahrer das deutsch – deutsche Mercedes Team komplimentiert.

 

Die Strecken:

Der Rennkalender wurde gegenüber dem Vorjahr von 17 auf 19 Rennen aufgestockt. Der komplett neue Korean International Circuit (Großer Preis von Korea)  sowie der nach einjähriger Pause wieder mit aufgenommene Große Preis von Kanada wurden zusätzlich in den Rennkalender integriert.

 

Das Reglement:

So wie jedes Jahr gibt es auch für die Saison 2010 wieder ein paar Regeländerungen. Eine der wichtigsten Regeländerungen ist das Verbot des Nachtankens während eines Rennens. Boxenstops dürfen also nur noch zum Reifenwechseln verwendet werden. Auf Grund der erhöhten Fahreranzahl wurde seitens der FIA auch ein neues Punktesystem eingeführt. Der Sieger erhält ab sofort 25 Punkte, der Zweitplatzierte 18 Punkte und der Dritte 15 Punkte. Für die Plätze 4 – 10 gilt folgender Punkteschlüssel: 12-10-8-6-4-2-1.

 

Die Quoten:

Alleine bwin bietet für den Rennauftakt in Bahrain derzeit 190 Wetten sowie für die WM-Wertung 86 Wetten an. Der Buchmacher sieht sowohl beim ersten Rennen als auch am Ende der Saison den spanischen Piloten Fernando Alonso der im Ferrari unterwegs ist, ganz vorne. Für einen Erfolg des Spaniers beim Auftakt in Bahrain zahlt bwin den 3.30 fachen Einsatz. Für die Freunde der Langzeitwetten zahlt bwin bei dem WM-Titel des Spaniers den 3 fachen Einsatz. bwin traut dem siebenfache Weltmeister, Michael Schumacher, der auf seine alten Tage noch mal richtig angreifen möchte, nicht unbedingt zu gleich wieder um den Sieg bzw. den WM-Titel mitfahren zu können. Michael Schumacher zählt bei bwin lediglich zu dem erweiterten Favoritenkreis. Für den Sieg im ersten Rennen nach seiner dreijährigen Pause gibt es von bwin den 7(!) fachen Einsatz. Sollte Schumacher sich seinen achten WM-Titel dieses Jahr sichern können gibt es von bwin immerhin noch den 6 (!) fachen Einsatz.

10. März 2010 / stefan - Kategorie: Wett-Möglichkeiten

Tennis-Wetten

 

Herzlichen Willkommen zum 6.Tag der Australian Open im gleichnamigen Kontinent. Langsam dünnt sich das Feld der verbliebenen Teilnehmer aus und es wird immer übersichtlicher und leichter, alle wichtigen Spiele verfolgen zu können.

Samantha Stosur eröffnet den Tag direkt in den Farben der Australier. Gegnerin ist Alberta Brianti, eine eigentlich unbekannte Dame, die aber Sabine Lisicki in der letzten Runde einen bitteren Schock zusetzte. Jetzt fallen auch die Quoten gegen Stosur, die sich vor allem in der Erstrundenaufgabe nicht mit Ruhm bekleckern konnte. In solchen Spielen ist es immer sinnvoller auf klare Außenseiterinnen zu gehen, eine echte Wette aber leitet sich hier nicht ab.

Auch Venus Williams darf nicht fehlen. Sie bestreitet das letzte Match vor der "Nightsession" in der Rod Laver Arena. Ihre Gegnerin ist ebenfalls eher unbekannt und heißt Dellaqua. Die ganze Halle wird gegen die Amerikanerin beben, ist doch auch hier die Außenseiterin eine Australierin. Ein HC +7,5 klingt wirklich grenzwertig, doch da Venus zuletzt ungewohnte Stabilität zeigte, kann man auch die Finger davon zu lassen.

Serena, die Schwester muss heute in die Hisense Arena ausweichen. Doch die Form der Schwestern stimmt. Selbst im Doppel geben beide bislang nur 1,25 Spiele pro Satz ab. Eine überragende Bilanz. Auch Navarro dürfte wenig gegen die Powerfrau entgegenzusetzen haben, auch wenn es doch spannend zu sehen wäre, wenn ich mich hier völlig täuschen würde.

Still und heimlich ist Victoria Azarenka nach vorn marschiert. Bereits zweimal verpasste sie ihren Gegnerinnen die Brille (6:0 Erfolg). Tathiana Garbin hat immerhin die Nummer 28 (Vesnina) geschlagen und auch in Runde 2 ein schlecht begonnenes Duell gedreht. HC +7 ist unter diesen Umständen vielleicht ein kleines Stückchen zu hoch, vor allem wenn die Quote nicht bei 1,85, sondern gar 2,00 (Betsafe)liegt. Klein sollte man dies antesten.

Radwanska darf gegen Schiavone ran. Ein spannendes Duell zweier Top 20 Spieler könnte uns erwarten. Die Italienerin hat dank der Doppelkonkurrenz bereits 4 Spiele auf der Schulter, die sie aber allesamt gewinnen konnte. Radwanska war bislang sehr souverän und dürfte auch hier die Nase ein Stückchen vorn haben. Selbiges gilt auch für Vera Zvonareva gegen Gisela Dulko. Zvonareva ließ Benesova keine Chancen, während Dulko durch den Sieg über Ivanovic auffiel. Das dieser momentan jegliche Form fehlt, ist weit verbreitet. Normalerweise dürfte dies eine klare Angelegenheit für die Russin werden.

Auch in der Herrenkonkurrenz sind die australischen Hoffnungen noch nicht begraben, sondern ruhen auf dem Namen Hewitt. Heute stehen die Chancen in etwa ausgeglichen, ob es auch in 2 Tagen noch die Begeisterung seiner Turnierexistenz geben wird. Baghdatis hat ein 5 – Satz – Match im Rücken, war schwer von Krämpfen geplagt. Gestern war es kaum für ihn möglich zu trainieren, doch hundertprozentig aus der Form werfen dürfte ihn dies nicht. Dieses Spiel ist einfach zum anschauen viel zu schön, als das man sich durch Wetten unnötig zum Zittern zwingen söllte.

Selbiges gilt für Thommy Haas, der als Außenseiter gegen Tsonga aufläuft. Haas verschlief bislang immer die Startphase. Sollte er daran arbeiten können gibt es ein winziges Stückchen Hoffnung auf eine doch etwas größere Überraschung. Zu gönnen wäre es Thommy natürlich. Er liebt die Australian Open und kann sich in jedes Spiel hineinbeißen.

Ohne Verletzung wird auch Roger Federer problemlos in die 4.Runde einziehen. Gegen Montanes dürfte es nicht den Hauch eines Problemes geben. Die Quoten und Linien sind gut gewählt, doch am Sieg gibt es keine Frage. Obwohl die Odds nicht sehr verschieden zu Fedex sind, steht das Match Monaco vs. Davydenko unter einem anderem Stern. Davydenko hat noch keinen vernünftigen Gegner gehabt, während Monaco bereits 8 Sätze auf dem Platz stand. Dennoch gilt für den Argentinier ähnliches, wie für Haas. Er fightes bis zum letzten Ballwechsel. Ein HC +8,5 ist zu hoch angesetzt und mir eine Wette wert.

Verdasco und Djokovic werden sicheren Siegen entgegen gehen. In beiden Fällen sind die Gegner zu schwach, um unter normalen Umständen eine echte Gefahr werden zu können. Sollten Sie die Spiele live verfolgen und sehen, dass unerwartet doch einer der beiden in Satzrückstand gerät, dann lohnt sich eine Favoritenwette.

Eine letzte Chance sehe ich noch bei Youzhny, der gegen Kubot aus Polen in der Lage sein söllte, einen 3:0 Sieg zu feiern. Unsere Lieblingswettbörse bietet dafür eine 2,70. Allgemein sind Satzwetten fast nie bei einfachen Buchmachern am besten quotiert.

 

Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)

 

 

22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

In Melbourne gibt es keine Grenzen, wir gehen hinein in Tag 4. In Australien hat sich noch kein echter Turnierfavorit verabschiedet, ob diese Serie nun endlich reißt?

Den Anfang macht Novak Djokovic gegen Chiudinelli. Wie so oft in diesen Tagen können wir vom Vergleich "David gegen Goliath" sprechen. Unter normalen Umständen wird Chiudinelli keine Chance haben. Es ist schwer sowas zu sagen, aber wenn eine der beiden 2 – Weg Quoten Value enthält, dann ist es gar die @1,04 auf den Serben. Eine Wette in diese Richtung ist natürlich dennoch aus Moneymanagementgründen und aufgrund des geringen Valuegehalts nicht sinnvoll. Übrigens ist die Quote sowieso nur dann Value, wenn der Buchmacher im Falle einer Aufgabe mit Cashback auszahlt. Eine Verletzung des Favoriten ist bekanntlich nie ausschließbar.

Zur gleichen Zeit beginnen Ferrer und Baghdatis in der Hisense Arena. Die Quoten sind nahe beieinander, Ferrer wird gar mit @2,2 etwas als Außenseiter eingestuft. Natürlich liegt dem Spanier der Belag in Melbourne nicht. Wie die meisten Bewohner der iberischen Halbinsel, würde David das Match sehr gerne auf Sand austragen.

Auf den Courts der großen 2 sind anschließend die Damen eingeladen. Besonders in der Rod Laver Arena zu großer Freude aller deutschen Fans. Kristina Barrois darf sich mit Samantha Stosur messen. Die an 13 gesetzte Favoritin kämpfte in ihrer Erstrundenpartie mit ständig wechselndem Leistungsvermögen. Die Konstanz ist noch nicht da. Barrois zeigte ebenso Licht und Schatten, ist aber ein nicht so deutlicher Außenseiter, wie es die Quoten wiedergeben. Nicht umsonst hat die @5 bereits zu purzeln begonnen. Natürlich ist wieder die Frage, ob die ungewohnt stimmungsgewaltige Atmosphäre als Vorteil wahrgenommen wird, oder das Selbstvertrauen lähmt. Wünschen wir Kristina, dass die Unterstützung von den Rängen ankommt, denn dann kann es ganz schnell knapp in dieser Partie werden.

Der Sister Act bei den Damen geht weiter. Nachdem heute im Doppel ein souveräner 6:1, 6:1 Erfolg für die Schwestern zustande kam, dürfen beide morgen hintereinander spielen. Kvitova hat die Ehre, gegen Serena antreten zu dürfen. Venus Williams bekommt es mit Sybille Bammer aus der Heimat der Österreicher zu tun. Leider dürfen sich diese nicht zuviele Hoffnungen auf ein Wunder machen, Venus präsentierte sich in klar besserer Form als noch im Vorjahr, spielt weniger im "Alles oder nichts" Stil und kontrolliert das Geschehen besser als noch vor einigen Monaten.

Auch Deutschlands Tennisfans werden weiter auf ihre Kosten kommen. Julia Goerges bekommt die Chance auf ein Duell mit Caroline Wozniacki, einer der heimlichen Turnierfavoriten. Julia erhielt nur knapp über 24 Stunden Pause, muss in der morgigen "Night Session" bereits wieder auf den Court, während Wozniacki einen Tag Pause genießen konnte. Unter normalen Umständen dürfte dies eine klare Sache für die Nummer 4 der Setzliste werden.

Mehr Chancen dürfte Thommy Haas gegen Tipsarevic haben. Die @1,88 von Pinnacle wird wohl nicht mehr so lange halten. Thommy mag das Turnier in Down Under, stand gar einmal im Halbfinale vor einigen Jahren. Der Start in die zweiwöchige Turnierphase begann schwach, doch nach knapp einer Stunde Spielzeit hatte sich Haas im Deutsch – Deutschem Duell gefangen und qualifizierte sich souverän. Besonders im Falle eines Satzrückstandes könnten Quoten interessant werden. Haas ist ein Kämpfertyp, dem auch Runde 3 zuzutrauen ist.

Ein ungewöhnliches Gefühl beschleicht uns bei den Quoten auf Sabine Lisicki. Eine @1,15 in einem Zweitrundenmatch auf eine deutsche Spielerin. Es scheint so, als würde es tatsächlich mal wieder ein echtes Talent in der Republik geben. Brianti aus Italien ist eine machbare Aufgabe, in Runde 1 gab es sowohl einen 6:0 Satz, als auch eine schwache Phase für die Kontrahentin. Lisicki gab sich bei ihrem 6:1 und 6:4 Erfolg keine Blöße und dürfte mit großer Sicherheit in diese Partie gehen.

Die Hoffnungen aller Australier liegen wie jedes Jahr auf den Schultern von Hewitt. Dieses kam damit nicht immer fertig, ist aber heute gegen den Amerikaner Young klar überlegen quotiert. Der Dog aus den Staaten musste eine lange Qualifikationsphase über sich ergehen lassen, setzte aber mit dem Sieg gegen Berdych ein dickes Ausrufezeichen. Ob dies auch noch zu spüren ist, wenn das Publikum heute nicht auf seiner Seite stehen wird?

 

 

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20. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Zugegeben, der Tennissport ist in Deutschland nicht gerade im kommen. Auch zur Weltspitze fehlt ein ganzes Stückchen. Umso schöner ist es doch, dass unsere Außenseiter mal wieder Siege feiern können.

Thommy Haas bestritt sein Match gegen Simon Greul aus Stuttgart und musste zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Der 1.Satz verlief mit vielen leichten Fehlern wenig zufriedenstellend. Bei 3:4 im Zweiten aber löste sich der Knoten. Ab sofort gab Thommy nur noch 3 Spiele ab und siegte mit 6:7, 6:4, 6:2 und 6:1.

Eine Überraschung schaffte Rainer Schüttler. Der Shaker warf den gesetzten Sam Querrey in 4 Sätzen nahezu leicht aus dem Turnier. Der Amerikaner konnte nur den 2.Satz für sich entscheiden.

Philipp Kohlschreiber beendete seine Auftaktübung vom gestrigen Tag. Auch die Regenpause konnte das vielleicht größte deutsche Talent nicht aufhalten, sodass die Einsatzzeit auf dem Court äußerst gering ausfiel.

Bei den Damen gibt es derzeit nur einen Namen: Sabine Lisicki eilt in die nächste Runde. 6:1 und 6:4 hieß es gegen Martic. Petkovic gewann gegen eine Tschechin mit fast demselben Resultat. Berrer, Zverev und Becker sind die größten ausgeschiedenen Namen.

Doch natürlich gab es auch echtes Weltklassespieler, die ihren ersten Auftritt genießen durften. Roger Federer musste wie bereits gestern erwähnt gegen Andreev antreten und verhalf allen Nachtippern zu einem Wetterfolg. Sowohl das "Lay 3:0 Federer", als auch die HC Wette gingen durch. Dabei musste Andreev gar einen Satz mit 0:6 abgeben.

Federer präsentierte sich in mittelprächtiger Form. Bereits beim verlorenen Auftaktdurchgang (4:6) wurden die ungewöhnlichen Fehler des Schweizers deutlich. Auch in den 3 siegreichen Durchgängen konnte Fedex nicht an die Dominanz vergangener Tage anknüpfen. Das Reportoire des Weltranglistenersten ist aber immer noch genial. Fedex weiß genau, in welchem Moment welcher Schlag die beste Wirkung hat und kann sich auch umstellen, wenn gewisse Schläge nicht kommen. Andreev überzeugte als guter Aufschläger, der auch von der Grundlinie gutes Tennis zeigte. Den Knackpunkt im Match stellte das 12.Spiel des dritten Satzes dar. Andreev servierte zum Satzgewinn, bekam aber das Rebreak und ging im folgendem Tiebreak unter. Damit war der Wiederstand gebrochen und der Weg frei für den 15 – fachen Grand Slam Gewinner.

Mit unerwarteter Leichtigkeit fegten Serena Williams und Ana Ivanovic ihre Gegner vom Platz. Ganze 8 Spiele gingen an die Kontrahentinnen Perry und Radwanska. Ähnlich erfolgreich verliefen die Partien von Venus Williams (6:2 6:2) gegen Safarova und Jelena Jankovic (6:4, 6:0) Beiden war aber auch vor der Partie nichts anderes als ein deutliches Ergebnis zuzutrauen gewesen.

Eine Freude für die Wettbasis Leser dürfte der Auftritt  von Carsten Ball gewesen sein. Er lieferte Fernando Verdasco einen harten Kampf und konnte gar einmal einen Teilerfolg im Tiebreak feiern. Dennoch bleibt der Spanier ein Kandidat mit Value in den Langzeitwetten.

Die Stars der Herren ließen nichts anberennen. Djokovic und Davydenko, aber auch Tsonga und Hewitt gaben sich bei 3:0 Erfolgen keine Blöße.

Einzig Robin Söderling musste ein böses Erwachen spüren. Der Preis für den dicksten Außenseitersieg geht wohl an Granollers. Selbst eine 2:0 Satzführung reichte dem Nadal – Besieger von Roland Garros 2009 nicht zum Triumph.

 

Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)

19. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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