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VFL Wolfsburg


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu VFL Wolfsburg und Sportwetten im Allgemeinen.


Der VfL Wolfsburg hat am Wochenende in Hannover verloren (0:1). Es war ein besonderes Spiel für die Wölfe – nicht nur weil es sich um das Niedersachsen Derby handelte.

[An dieser Stelle muss unbedingt auf die Aussagen von Hannovers Trainer Slomka ("Herr Slomka, welchen Stellenwert hat für sie das Derby? - Keinen besonderen, ist ja nicht mal ausverkauft") und Hannovers Pinto ("Wolfsburg ist keine Stadt") hingewiesen werden.]

Viel mehr war es für Wolfsburg ein Spiel, das einen Neubeginn bedeuten sollte. Das erste Spiel nach diesem Neubeginn ging verloren: An und für sich kein Problem, das bringen Neubeginne häufiger mit sich. Doch die Art und Weise ist mal wieder unbegreiflich. "Die Rädchen haben beim Auto-Club nicht annähernd ineinander gegriffen und was sich der Diego da erlaubt ist eine Frechheit!", resümierte Guido das schwache Auftreten einer Wolfsburger Mannschaft, die namentlich deutlich über Hannover 96 anzusiedeln ist. "Das abstruse daran ist doch, dass dieser verschossene Elfmeter im Grunde das Aus für den Trainer bedeutet. Für den Trainer, der ausdrücklich Patrick Helmes als Schützen ausgegeben hatte, denn – sein wir mal ehrlich – nach einem 1:1 in Hannover hätte keiner den Trainer gefeuert", sagte ich.
Noch paradoxer wird die ganze Geschichte, wenn man auf den nächsten Spieltag blickt. Dann spielt Wolfsburg zu Hause gegen Hamburg und sollte sich, angesichts eines einzigen Zählers Unterschied zum Relegationsplatz, ranhalten zu punkten. Diego wird dann vermutlich wieder auf dem Platz stehen – wahrscheinlich auch mit Patrick Helmes. Trainer ist dann Pierre Litbarski, wenn nicht noch schnell ein Nachfolger für Steve McClaren gefunden wird. Ralf Rangnick steht im raum und die Ambitionen des Trainers scheinen sich mit dem Kapital der Automarke aus Niedersachsen recht gut anfreunden zu können. Um zum Paradoxen zurückzukehren, muss man sich einmal vor Augen halten, dass Wolfsburg am 22. Spieltag wieder von vorne beginnt. Gewissermaßen der Neuanfang nach dem Neubeginn. Und sollte Pierre Litbarski am Wochenende als Verantwortlicher die Mannschaft dirigieren, dann gibt es für Wolfsburg am 23. Spieltag – sie ahnen es schon – wieder einen Neuanfang. Im Februar hätte man dann nicht nur viel Geld überwiesen, sondern auch noch ganze drei Mal neuangefangen.

Und Neuanfänge bringen bekanntlich schon mal eine Niederlage im ersten Spiel mit sich. Es winkt ein schöner Frühlingsanfang in Wolfsburg.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

 

8. Februar 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Am Samstag, den 29. Januar 2011, treffen in der Volkswagen Arena in Niedersachsen der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund aufeinander. Der 20. Spieltag bringt die Borussen theoretisch einen Schritt näher an eine Meisterschale, die vor kurzer Zeit noch in Wolfsburg ihr zu Hause hatte. Zeitgleich mit den Bayern (in Bremen), die immer noch als schärfster Konkurrent gehandelt werden, spielt Dortmund am Wochenende gegen einen schwierig einzuschätzenden Gegner und eine bisschen auch mit dem eigenen Schicksal. Am Abend zuvor wird Leverkusen gegen Hannover vorgelegt haben. Sollten die Rheinländer am Freitagabend gewinnen können sie den Abstand seit langer Zeit mal wieder in den einstelligen Punktebereich bringen – es wären dann acht Punkte Unterschied.
Das Spiel zwischen Wolfsburg und Dortmund wird um 15:30 Uhr angepfiffen.Schiedsrichter der Begegnung ist Knut Kircher aus Baden-Württenberg.

VfL Wolfsburg:
Nach dem Weggang von Felix Magath hatten viele befürchtet, es würde ein Ausverkauf bei den Niedersachsen beginnen. Jetzt - mit starker Verspätung – ist genau das eingetreten. Von dem offensiven Dreieck aus Grafite, Edin Dzeko und Mesimovic ist lediglich der Erstgenannte noch da. Im Vergleich zur Meistermannschaft vor einigen Jahren hat sich in Wolfsburg viel geändert.
Eigentlich hatte man mit der Verpflichtung von Diego gehofft, genug Spielkunst in der Mannschaft zu haben, um um die internationalen Plätze mitspielen zu können – doch weit gefehlt! Wolfsburg findet auf dem Rasen viel zu wenig statt. Die Unentschieden-Serie zeigt die Lage der Mannschaft: Auf keinen Fall zweitligareif, aber nicht wirklich abgestimmt auf eine Mannschaftssportart. Man hat zeitweise den Eindruck die Rädchen würden in der Mannschaft von Trainer Steve McClaren nur sporadisch und wenn dann aus Zufall ineinander greifen.
Der Sieg bei Mainz 05 stellt in erster Linie eine große Entlastung hinsichtlich des Abstiegskampfes dar. Drei Punkte, die die Niedersachsen in deutlich ruhigeres Fahrwasser katapultiert haben. Sportlich konnte man aber bei den Erfolgen gegen Bayern München (1:1) und in Mainz (1:0) keine Fortschritte sehen, obwohl man erfolgreiche Ergebnisse präsentieren kann. Wer das Spiel zwischen Wolfsburg und Mainz gesehen hat, dass es viele Halb-Chancen gab und, dass die Wolfsburg zwar ansehnlich verteidigt haben, ein offensives Konzept allerdings nicht zu erkennen war. Was Diego angeht, so vermisst man den Aktivposten aus Bremer Zeiten, der damals das Spiel seiner Mannschaft zu jeder Zeit an sich zu reißen versuchte.
Aus Wolfsburger Sicht kann man nur hoffen, dass mit der Rückkehr von Spielern wie Arne Friedrich eine Art Neuanfang gestartet hat und dieser sich noch in den Kinderschuhen befindet. Dadruch könnte man davon ausgehen, dass kurzfristig das größere Augenmerk auf die defensive Organisation gelegt wird und erst mit der Zeit offensive Momente eingemischt werden.
Personell wird Trainer Steve McClaren allem Anschein nach auf Grafite verzichten müssen: Der Brasilianer laboriert an einer Prellung des Sprunggelenkes.

Borussia Dortmund:
Mit dem Punkteverlust zu Hause gegen den VfB Stuttgart hat in Dortmund niemand gerechnet. Drei Zähler im heimischen Westfalenstadion waren fest eingeplant, um die Mannschaft und den Verein einen weiteren Schritt näher an das große Ziel zu bringen. All zu euphorisch darf man hinsichtlich der Deutschen Meisterschaft noch nicht sein. Dies hat zumindest der letzte Spieltag gelehrt. Für die Borussia ist es nun wichtiger denn je, nach der Enttäuschung ein Erfolgserlebnis zu sammeln, zu mal unter der Woche ein weitere Rückschlag bekannt wurde: Shinji Kagawa hat sich beim Asien Cup den MIttelfuß gebrochen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Dortmunder offensive Mittelfeldspieler kein einziges Spiel in der Rückrunde für den BVB bestreiten wird. Es ist der Super-Gau für jede europäische Mannschaft. Die Vereine in Europa halten ohnehin schon nicht viel vom Abstellen ihrer Spieler an die Nationalmannschaften, während der Saison. Die unglückliche Terminplanung hat allerdings Tradition. Wenn die Spieler dann auch noch verletzt zurückkommen ist das doppelt bitter. Für die Borussia muss aus dieser Aussage noch der Superlativ gemacht werden, um annähernd beschreiben zu können, wie es ist, Shinji Kagawa nur noch auf der Tribüne beobachten zu können.
Spielerisch hat der BVB mit Mario Götze eine gute Alternative gefunden, die zwar jetzt die Last alleine tragen muss, aber ihr Potential schon unter Beweis gestellt hat. Insbesondere beim Rückrundenauftakt gegen Leverkusen (3:1) konnten man bestens sehen, wie der BVB auch ohne Kagawa in der Offensive clever agieren kann. Auch gegen den VfB Stuttgart (1:1) lag es eher nicht am Herausspielen der Chancen, sondern an deren Verwertung. Besonders Lewandowski, aber in ähnlichem Maße auch Lucas Barrios ließen beste Chancen ungenützt und waren am Ende die Hauptschuldigen für die Punkteteilung.
Trainer Jürgen Klopp wird in Wolfsburg auf eine Mannschaft treffen, die nur schwierig einzuschätzen ist. Allein aufgrund der Bodenverhältnisse kann man schon von einem Kapfspiel sprechen. Es ist zu erwarten, dass Wolfsburg tief stehen wird, um dem BVB die Räume zu nehmen. Im Grunde muss Dortmund "nur" das bewerte Konzept durchbringen und die ein oder andere Chance verwerten, um am Ende den Abstand auf die Verfolge zuminest zweistellig halten zu können.

Fazit:
Dortmund wird es in Wolfsburg nicht leicht haben. Die Niedersachsen suchen ihr Glück in der Rückrunde in der Defensive und werden nur punktuelle Gegenangriffe fahren. Bei Dortmund muss sich vor allem die Chancenverwertung wieder verbessern. Dann sollte der Mannschaft von Jürgen Klopp nichts im Wege stehen. Ein ähnliches Spiel gab es zum Rückrundenauftakt zwischen Wolfsburg und den Bayern schon mal. Dortmund sollte daraus gelernt haben.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 4,42 @ betfair
Unentschieden: 3,75 @ bet365
Borussia Dortmund: 1,87 @ betsafe

28. Januar 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 15. Januar 2011, treffen in Niedersachsen der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München aufeinander. Das Spiel gehört zum 18. Spieltag. Bereits am Vortag eröffnen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund die Rückrunde der Saison 2010/2011. Einen ausführlichen Vorbericht zum Spitzenspiel finden Sie hier.
Die Winterpause ist zu Ende und jede Mannschaft konnte sich intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. Auf den ersten Spieltag wird nicht nur von Seiten der Fans hingefiebert, auch die Mannschaften sind heiß darauf, endlich wieder gegen das Leder treten zu dürfen. Wetttechnisch ist der erste Spieltag nach der Winterpause immer etwas problematisch, da sich viele Mannschaften neu formiert haben und die Form, sowie die neue Mannschaftsstärke meist schwierig zu beurteilen ist. Wie gut sind neue Spieler integriert? Wie gut interagieren neue Sturmpartner? Ist eine Mannschaft noch müde von der schleifenden Vorbereitung? Ein paar Minuten mehr in die Vorbereitung einer Wette zu legen, kann sich – insbesondere am ersten Spieltag nach der Rückrunde – auszahlen.
Das Spiel zwischen Wolfsburg und Bayern wird von Schiedsrichter Manuel Gräfe geleitet. Der Berlin wird das Spiel pünktlich um 15:30 Uhr anpfeiffen.

VfL Wolfsburg:
Für die Wolfsburger ist die Rückrunde und damit vor allem das erste Spiel der Rückrunde ein kompletter Neuanfang. Personell hat sich die ein oder andere Position verändert und auch mental sollten sich die Niedersachsen hinterfragt haben. Zur Verwunderung vieler Meinungsmacher hat es Trainer Steve McClaren geschafft, bis zum 18. Spieltag auf der Trainerbank Platz nehmen zu dürfen. Die Mannschaft ist zweifelsohne deutlich besser besetzt, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Allein mit Spielmacher Diego muss es gleingen sich einstellig zu platzieren – man erinnere sich, dass Diego vor nicht allzu langer Zeit noch als der beste Spieler der Bundesliga gehandelt wurde. Mit Edin Dzeko hat Wolfsburg seinen besten Stürmer verloren. Zehn Tore konnte Dzeko in der Hinrunde für den VfL erzielen – der komplette Rest der Mannschaft kam insgesamt auf 14. In der Offensive muss es unbedint funktionieren die Tore von Dzeko zu ersetzen. Am anderen Ende des Spielfeldes wird Arne Friedrich in die Innenverteidigung zurückkehren. Der Ex-Berliner soll die Defensive der Wölfe neu ordnen. Vor allem muss es die Mannschaft schaffen einen erspielten Vorsprung gelassen über die Zeit zu verwalten. Dieses "Verwalten" hat in der Hinrunde überhaupt nicht funktioniert. Häufig führten die Wölfe bereits mit – teilweise zwei Toren Unterschied – und gaben sicher geglaubte Punkte aus der Hand. Platz 13 und nur 19 Punkte sind das Ergebnis.
Die letzten sechs Spiele in der Bundesliga gestaltete der VfL unentschieden - im DFB-Pokal schied man kurz vor Weihnachten zu Hause gegen Zweitligist Energie Cottbus aus (1:3).
Die Vorbereitung zeigte keinen besonders hohen Leistungsstand: In einem Vorbereitungsspiel gegen Borussia Mönchengladbach beendete man die Partie wie gewohnt mit einem Unentschieden – und ohne Tore.

FC Bayern München:
"Vollgas!", lautet die Divise beim Rekordmeister. In der Rückrunde muss man sich steigern, um das bestmögliche aus der Saison rauszuholen. Die Bayern – um Präsident Uli Honeß – werden noch einige psychologische Tricks auspacken, allerdings müssen auch die Resultate für sich sprechen. Gegen den VfL Wolfsburg muss daher ein Sieg her. Der psychologische Wert des ersten Spieltags nach der Winterpause ist für die Bayern enorm hoch. Dadurch, dass die beiden größten Konkurrenten direkt gegeneinander spielen, kann der Rekordmeister seine Ausgangsposition binnen 90 Minuten stark verbessern und sich zurückmelden im Rennen um die Champions League Plätze. Sicherlich ist Bayern abhängig von den Ergebnissen der Borussia aus Dortmund, allerdings ist es immer ein Unterschied, ob die Mannschaft von Jürgen Klopp mit Druck von hinten oder ohne Druck aufspielen kann. Das wissen auch die Bayern.
Personell hat sich Bayern in der Winterpause auf mehreren Positionen verändert. Die Startelf des Rekordmeisters verändert sich aller Voraussicht nach mindestens auf vier Positionen im Gegensatz zu dem gewohnten Bild aus der Hinrunde. Mit Frank Ribery und Arjien Robben finden sich die Bayern mit völlig neuen Außenbahnen zu Beginn der Rückrunde wieder. Für Arjien Robben wird es gegen Wolfsburg sogar das Saisondebut werden. Einen anderen Wechsel gibt es im Tor: Thomas Kraft ist die neue Nummer 1 im Tor des Rekordmeisters. Trainer Louis van Gaal entschied sich vor dem Spiel gegen Wolfsburg für einen Wechsel im Tor. Hans-Jörg Butt wird nun abgelöst von Thomas Kraft. Das junge Torwarttalent der Bayern genießt einen enormen Vertrauensvorschuß seines Trainers. In der Öffentlichkeit gab es viele Irritationen hinsichtlich der Beförderung von Kraft durch Louis van Gaal, doch die Geschichte gibt van Gaal und seiner Beurteilungsgabe Recht. Schon bei Ajax Amsterdam (Edwin van der Saar) und beim FC Barcelona (Victor Valdez) beförderte der eigenwillige Holländer junge Torhüter und schenkte ihnen sein Vertrauen. Warum soll das im Fall von Thomas Kraft nicht auch funktionieren?
Der einzige transferbedingte Wechsel in der Startelf der Bayern heißt Luiz Gustavo. Der Brasilianer wurde im Winter aus Hoffenheim für etwa 17 Millionen Euro gekauft. Dort spielte er meistens im defensiven Mittelfeld. In den Plänen von Louis van Gaal scheint er jedoch eher als Linksverteidiger auftauchen. Der Defensivspieler ist für seine raue Gangart bekannt: In zwei Jahren Bundesliga in Hoffenheim flog er bereits vier Mal vom Platz und musste 15 Gelbe Karten hinnehmen.
Das letzte Vorbereitungsspiel im Traingslager in Katar wurde gegen einen lokalen Erstligisten deutlich gewonnen (4:0). Durch die Rückkehr von Robben in Verbindung mit Ribery steigt die Stimmung in München spürbar. Mit guten Ergebnisse zum Start, wird man Dortmund unter Druck setzen können.

Fazit:
Die Offensive der Wölfe wird sich finden müssen. Wenn es gelingt Diego zum Mittelpunkt zu machen, dann kann auch ein namenloser Sturm ohne Probleme einschlagen. Das Risiko vorne nur ein laues Lüftchen gegen die Bayern zu haben, ist akut. Die Bayern müssen sich mit den Wettkampfbedingungen wieder anfreunden: Vier Profis sind "neu" und müssen eingearbeitet werden. Dies sollte kein Problem darstellen, vor allem nicht gegen desorientierte Wolfsburger. Die Tendenzen liegen deutlich auf einem Auswärtssieg, zumal Bayern – mit Ausnahme von Olic und Kroos – mit der kompletten Artillerie anrückt.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 5,95 @ betfair
Unentschieden: 3,80 @ betsafe
FC Bayern München: 1,73 @ totesport

14. Januar 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Freitag, den 14. Januar 2011, kommt die Fußball Bundesliga aus der Winterpause zurück auf die große Bühne. Dass sie sofort mit dem ersten Spieltag aus dem kurzen Winterschlaf aufwacht ist zu erwarten, da mit dem Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund für genügend Brisanz gesorgt ist. Das Spiel eröffnet das Fußballjahr 2011 und gleichzeitig – mit einem Heimsieg oder einem Unentschieden – auch das Rennen um die deutsche Meisterschaft.
Das Andere Ende der Tabelle hängt nicht nur von dem Tun einer einzigen Mannschaft ab, sondern gibt sich eher als Wirkungsgeflecht zu erkennen. Der Abstiegskampf ist in der Bundesliga traditionell vielfältig und präsentiert sich auch in dieser Saison wieder mit vielen verschiedenen Farben. Der Ein oder Andere würde sich vermutlich wünschen, dass die Farbpracht ein wenig verblassen würde, doch 2010/2011 bietet uns das gesamte Spektrum.

Hier und jetzt wollen wir uns dem emotionaleren Tabellenende hingeben: Dem Abstiegskampf! Vertraut man der 40-Punkte Regel, dann ist außer Borussia Dortmund noch niemand gerettet, der Abstiegskampf also noch mehr als offen hinsichtlch dreier Abstiegsplätze und 17 Kandidaten. Vertraut man einer Mischung aus Erfahrungswerten und Realität so haben mit dem Abstieg noch etwa acht Mannschaften etwas zu tun. Durchaus möglich ist der Abgang in das Unterhaus der Liga für den 1. FC Nürnberg (22 Punkte, Platz 11), den 1. FC Kaiserslautern (21 Punkte, Platz 12), den VfL Wolfsburg (19 Punkte, Platz 13), den SV Werder Bremen (19 Punkte, Platz 14), den FC St. Pauli (17 Punkte, Platz 15, den 1. FC Köln (15 Punkte, Platz 16), den VfB Stuttgart (12 Punkte, Platz 17) und für Borussia Mönchengladbach (10 Punkte, Platz 18).

Auf dem zweiten Blick kann man die Abstiegsgefahr etwas besser eingrenzen. Der 1. FC Nürnberg hat in der Hinrunde mit einer konzentrierten Leistung im heimischen Stadion und einigen Überraschungen gegen namentlich starke (3:2 Sieg in Bremen) und formstarke (3:1 Sieg gegen Hannover) Gegner überzeugt. Die Offensive ist jung und unerfahren. Der Abstiegsstrudel würde in den Köpfen der Spieler vermutlich einiges ins Negative ziehen können. Allerdings sieht es sportlch zu gut aus für die Franke, als dass sie sich runterziehen lassen müssten. Außerdem kann mit dem ersten Spiel zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach der Hebel sofort in die richtige Richtung gelegt werden. Das Jahr 2011 sieht danach ein Auswärtsspiel in Freiburg und ein Heimspiel gegen Hamburg vor. Keine akute Abstiegsgefahr.

Der 1. FC Kaiserslautern würde von der Mannschaftsstärke auch hervorragend in den Abstiegskampf passen, hat es in der Hinrunde aber erfolgreich geschafft sich von dem Tabellenkeller fern zu halten. Die stolzen 21 Punkte der Pfälzer grenzen sie sportlich momentan aus der akuten Abstiegsgefahr aus. Das kann sich binnen 90 Minuten ändern, denn die Mannschaft von Marco Kurz empfängt zum Rückrundenauftakt den 1. FC Köln: Ein 6-Punkte Spiel! Wenn dort verloren wird, brennt der Baum, denn danach geht es nach München. Ein Heimspiel gegen Mainz 05 komplettiert die ersten drei Begegnungen der Pfälzer in der Rückrunde.

Die Situation von Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg sind sehr ähnlich. Beide Mannschaften sind qualitativ deutlich unter den Erwartungen geblieben und müssten, wenn man sich nur die Namen im Kader anschaut, um einen internationalen Platz mitspielen. 19 Punkte sind beiden in der Hinrunde gelungen. Außerdem haben beide ihren bisher besten Angreifer (Werder Bremen: Hugo Almeida, 9 Tore und Wolfsburg: Edin Dzeko, 10 Tore) in der Winterpause verloren. Werder musste Almeida nach Istanbul ziehen lassen, Wolfsburg strich das große Geld für Edin Dzeko ein, der jetzt in Manchester bei City ordentlich Geld scheffelt. Bei beiden Mannschaften werden verletzte Spieler in der Rückrunde wieder dabei sein und insbesondere die Abwehr kann sich rehabilirieren. Der SV Werder Bremen spielt zunächst gegen Hoffenheim, dann in Köln und dann gegen Bayern München. Der VfL Wolfsburg empfängt die Bayern, spielt dann in Mainz und wird von Borussia Dortmund besucht. Zum Rückrundenstart kann keinem von beiden eine akute Abstiegsgefahr nachgewiesen werden.

 

Akute Abstiegsgefahr: FC St. Pauli

Die Abstiegszone beginnt mit Platz 15 beim FC St, Pauli. Die Hamburger sind nicht nur sportlich im Abstiegssumpf, sondern können auch nicht durch Potential oder perspektivische Aspekte gegen die Abstiegsgefahr argumentieren. Die Gefahr die Liga nach dem Aufstieg sofort wieder verlassen zu müssen liegt vor und Trainer Holger Stanislawski scheint sich darüber im Klaren zu sein. Der ganze Verein – von den Fans über das Präsidium bis hin zu den Spielern – war sich die komplette Saison darüber bewusst, dass es einzig und allein gegen den Abstieg geht. Das ist das größte Plus für die Hamburger, denn Unruhe wird so schnell nicht aufkommen. Das belegt die konzentrierte Vorbereitung auf die Rückrunde, trotz der letzten Negativserie. Die letzten neun Bundesligaspiele kann man getrost als Krise bezeichen: Gerade ein Mal fünf Tore schoß Pauli in diesen neun Spielen und konnte in dieser Zeit nur vier Punkte auf das eigene Konto gut schreiben. Umso beeindruckender ist die Konsequenz des Trainers. Holger Stanislawski ist von seinem Kader, der vor der Saison des Öfteren als der schelchteste der Liga bezeichnet wurde, überzeugt. Er hat sich öffentlich gegen Neueinkäufe, auch nicht im Offensivbereich, ausgesprochen. Dieser Vertrauensbeweis gegenüber seiner eigenen Mannschaft ist die Basis für den Klassenerhalt. Ein steiniger Weg liegt vor den Hamburgern, zumal St. Pauli  nicht ins Trainingslager gefahren ist und aufgrund der Witterungsbedingungen eine dementsprechend komplizierte Vorberietung hatte. Das Vorhaben Klassenerhalt beginnt in der Rückrunde mit einem Heimspiel gegen Freiburg. Dann folgen ein Gastauftritt bei Hoffenheim und ein Heimspiel gegen en direkten Konkurrenz aus Köln.

Akute Abstiegsgefahr: 1. FC Köln

Mit 15 Punkten steht der 1. FC Köln mal wieder dort, wo er vor der Saison nicht stehen wollte: Auf einem Abstiegsplatz. Zwar ermöglicht der 16. Platz in der Tabelle zwei Religationsspiele gegen den Dritten aus der 2. Bundesliga, jedoch dürfte diese Extra-Runde nur bedingt in die Zukunftspläne der Kölner passen. Eigentlich wollte man sich nach einer guten Aufstiegssaison in der oberen Hälfte der Tabelle etablieren. Dies misslang allerdings in der letzten Saison und auch in dieser Saison scheint das Thema schon gelaufen zu sein. Der Klassenerhalt hat seit der Winterpause in Köln wieder höchste Priorität. Der Trainerwechsel zu Frank Schäfer ist geglückt und der neue Trainer hat sich hervorragend etabliert. Man merkt, dass die Mannschaft eine andere ist als jene von Soldo trainierte. Ob das zum Klassenerhalt reicht,  ist allerdings fraglich. Die Kölner haben es schon früh in der Rückrunde in der Hand die Weichen zu stellen. Die Mannschaft beginnt mit einem Gastspiel bei Kaiserslautern, hat dann Werder Bremen zu Gast und fährt danach nach Hamburg ans Millerntor, wo die Kölner auf St. Pauli treffen. Die direkte Konkurrenz steht zu Beginn der Rückrunde drei Mal auf dem Programm. Aus Kölner Sicht bleibt zu hoffen, dass sich die Neuen Spieler schnell integrieren und der Mannschaft weiterhelfen können. Besonders der Auftritt der neuen Nummer 1 Michael Rensing wird mit Spannung erwartet. Eichner und Pszeko erfrischen die Defensive und Makino aus Japan soll der Defensive weitere Stabilität verleihen – der Japaner trifft aber erst nach dem Asien Cup in Köln ein.

Akute Abstiegsgefahr: VfB Stuttgart

Ähnlich wie bei noch zwei Punkte schlechter postierten Konkurrent aus Mönchengladbach muss man bei den Schwaben nicht lange diskutieren, um die akute Abstiegsgefahr zu erkennen. 12 Punkte aus einer gesamten Hinrunde sind mager. Sehr mager. Der Aufschwung unter Jens Keller kam nicht wirklich zu tragen und somit entschied man sich in Stuttgart mit Bruno Labbadia bereits das dritte Gesicht in dieser Spielzeit an die Linie zu stellen. Labbadia hat es in der Hand den VfB zu retten. Ein Abstieg der Schwaben würde ähnlich schwer wiegen und überraschen wie jener von Hertha BSC Berlin in der letzten Saison. Bedenkt man, dass Stuttgart vor einigen Jahren noch Deutscher Meister war, erübrigt sich jede Diskussion.
Die Rückrunde beginnt die Mannschaft von Bruno Labbadia zu Hause gegen Mainz 05. Danach muss man nach Dortmund reisen und am 20. Spieltag empfängt man im Derby den SC Freiburg in einer ungewohnten Konstellation. Wie in der letzten Saison, als die Schwaben zum Ende der Hinrunde lediglich vier Zähler mehr auf dem Konto hatten, ist dem VfB ein früher Sprint und ein Entkommen zuzutrauen. Qualitativ erscheint der VfB zwar besser besetzt als seine Rivalen, aber nicht mehr mit der gleichen Substanz wie in den letzten Jahren. Außerdem könnte die Doppelbelastung mit der Europa League den Interessen in der Bundesliga im Weg stehen.
Zwar hat Labbadia immer noch viele Verletzte zu beklagen, doch die Tests machen Mut. Zuletzt gewann man mit einem guten Spiel gegen Greuther Fürth (3:1).

Akute Abstiegsgefahr: Borussia Mönchengladbach

Zwei Siege und insgesamt nur 10 Zähler aus der gesamten Hinrunde sind das Ergebnis von Borussia Mönchengladbch. Die Rheinländer stehen immerhin vier Punkte besser als Hertha BSC Berlin im letzten Jahr da, haben allerdings noch geringere Chancen auf den Klassenerhalt als die Hauptstäder in der letzten Saison. Spielerisch fehlt bei Borussia Mönnchengladbach einiges, um in der Bundesliga mithalten zu können. Das hat mehrere Gründe. Zunächst sei gesagt, dass die Mannschaft, insbesondere in der Defensive kämpferisch absolut erstklassig ist – man stellt trotzdem die Schießbude der Liga. Dennoch muss man anmerken, dass die spielerischen Aktzente sehr rar sind und immer wieder von Disziplinlosigkeiten - der Offensive – überschattet werden. Bobadilla und Arango leisteten sich in der Hinserie beide eine glatt Rote Karte, weil sie ihr Verstand verließ. Diese Roten Karten haben Mönchengladbach ordentlich Punkte gekostet. Für die Abwehr wurden mit Stranzl und Nordtveit zwei neue Leute geholt. Für die Offensive hat man sich ironischerweise Mike Hanke ausgesucht, der in der Vergangenheit mehrfach durch ähnliche Vergehen wie seine südamerikanischen Offensivkollegen auffiel.
Die Vorbereitung der Gladbacher lief gut. Das Winter-Turnier in Düsseldorf konnte die Mannschaft von Michael Frontzeck für sich entscheiden. Bobadilla, der zumindest vorrübergehend suspendiert war, ist nicht mit ins (kurze) Trainingslager gefahren, wird aber vermutlich wieder zur Mannschaft stoßen. Er ist noch fünf Spiel gesperrt.
Borussia Mönchengladbach muss zu Beginn in Nürnberg und gegen Leverkusen punkten, damit das Wunder vom Niederrhein eine realistische Chance haben soll. Danach spielt mann dann in Frankfurt. Psychologisch spielt es den Gladbachern in die Karten, dass mit Köln und Stuttgart zwei Mannschaften in Reichweite sind.
 

Wer steigt ab?

Quoten:
1. FC Nürnberg: 7,00 @ bet-at-home
1. FC Kaiserslautern: 5,00 @ bet-at-home
SV Werder Bremen: 30,00 @ bet-at-home
VfL Wolfsburg: 30,00 @ bet-at-home
FC St. Pauli: 2,20 @ unibet
1. FC Köln: 2,20 @ unibet
VfB Stuttgart: 8,00 @ bet-at-home
Borussia Mönchengladbach: 1,40 @ bet-at-home

12. Januar 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Am Samstag, den 13. November 2010, kommt es in Niedersachsen zu einem besonderen Duell am 12. Spieltag: Das Duell der Erwartungen zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.
Zumindest könnte man dieses Spiel so taufen, da sich beide Mannschaften derzeit viel mit Erwartungen und Erwartungshaltungen rumschlagen müssen. Sowohl vereinsintern als auch in der Fanszene bzw. der Öffentlichkeit wird die Performance von Wolfsburg und Schalke im ersten Drittel der Saison mehr als nur hinterfragt. DIese Begegnung wird auf beiden Seiten eine Signalwirkung haben: Aufwärtstrend in Richtung der Erwartungen oder tieferer Abstieg in die Selbstkritik.
Das Spiel gehört zu den Samstagnachmittag-Spielen der 1. Bundesliga und wird dementsprechend um 15:30 Uhr angepfiffen.

VfL Wolfsburg:
Nur ein wenig Selbstkritik wird Wölfe-Trainer Steve McClaren vermutlich nicht reichen: Er braucht Fakten – am besten in Form von Punkten. In den deutschen Medien wurde unter der Woche vermehrt drauf hingewiesen, dass sich der Mutterkonzern Volkswagen scheinbar nicht mit der allenfalls mittelmässigen Performance des Werksteams identifiziert. Unzufriedenheit seitens der Geldgeber ist in jedem Unternehmen schlecht, beim Fußball kann man damit meistens noch leben. Beim VfL Wolfsburg jedoch ist die Situation angespannt. VW möchte sein gutes Image auch im Sport reflektiert sehen und tut alles was möglich ist. Der Einkauf von Diego und die Vertragsverlängerungen von Dzeko und anderen Leistungsträgern waren finanziell deutlich mehr als sich eine mittelklassige Mannschaft normalerweise erlauben kann. Die Mittelklassigkeit in der Tabelle passt also in keinester Weise zu den Investitionen. In der Wirtschaft würe VW solche Posten vermutlich recht schnell aus der Unternehmenskultur streichen. Um seinen Job muss in Wolfsburg aber maximal der Trainer fürchten.
Man hat den Eindruck, dass die sportliche Misere bei den Spielern noch nicht richtig angekommen ist. Mit bereits sechs Niederlagen hat man schon jetzt – nach dem 11. Spieltag - häufiger verloren als in der gesamten Hinrunde der letzten Saison. Aktuell belegt man in der Bundesliga den 12. Rang. Das bedeutet man steht sogar hinter Werder Bremen – denen bisher eine mehr als verunglückte Saison attestiert wird. Nur noch vier Punkte trennen die Niedersachsen von einem Relegationsplatz. Nach diesem Wochenende können die Wolfsburg in Schlagdistanz von nur einem Spiel zu diesem Relegationsplatz sinken – momentan wird dieser von Schalke 04 belegt.
In den letzten Wochen gab es für die Anhönger der Mannschaft von Steve McClaren keine klaren Trends. Eine Achterbahn der Gefühle dürchlief den Verein. Die letzten fünf Spiele beginnen mit dem peinlichen 2:3 zu Hause gegen Leverkusen, als die Wölfe 20 Minuten vor Schluß noch mit 2:0 geführt hatten. Die Auswärtsniederlage bei Nürnberg war die konsequente Fortführung dieser Einstellung. Im Pokal erholte man sich etwas gegen den Amateurverein Victoria Hamburg (3:1). Zu Hause gegen Stuttgart blieb man dann zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor (2:0). Doch schnellstmöglich stoppten die Niedersachsen ihren Aufwärtstrend bei Eintracht Frankfurt (1:3).

FC Schalke 04:
Etwas Selbstkritik von seinen Spielern wird Imperator Felix Magath auch deutlich zu wenig sein. Noch problematischer als in Wolfsburg erscheint die Situation der Schalker: Die Spieler scheinen seit Wochen begriffen zu haben, worum es geht, doch so recht umsetzen können sie ihren Eifer nicht.
Dass Felix Magath bei Schalke nur zum Alleinunterhalter geworden ist, weil die Mannschaft sportlich äußerst selten auf sich aufmerksam macht, durchkreutzt vermutlich alle Pläne der Knappen. Obgleich in den letzten 90 MInuten ein kleiner Aufwärtstrend zu erkennen ist, darf man das 3:0 gegen den FC St. Pauli getrost als Pflichtsieg abstempeln. Man kann sich bekanntlich jede Spielweise schön reden, deshalb wird an dieser Stelle besonderes Augenmerk auf die letzten fünf Spiele von Schalke 04 gelegt. Zwar gelang – abgesehen vom ersten Heimsieg der Bundesligasaison gegen den FC St. Pauli – nur gegen den unterklassigen FSV Frankfurt ei Sieg (1:0), allerdings musste man in den letzten fünf Spielen nur ein Mal den Ball aus dem eigenen Netz fischen. Dass gleichzeitig nur in zwei der letzten fünf Spielen selbst ein Tor erzielt wurde und dass es insgesamt nur vier Tore in den letzten fünf Spielen geworden sind, bleibt an dieser Stelle ohne weiteren Kommentar – ganz im Sinne von Felix Magath.
Fakt ist, dass die Schalker mit neun Punkten aus elf Spielen weit unter ihren Erwartungen zurück geblieben sind. Somit stellen sich für die Attraktivität des Schalkers mehrere spielerische kurzfristige Probleme. Es könnte bei ausbleibender Besserung durchaus bald zu einem Umsturz der Stimmung in der Fanszene kommen. Eher mittelfristig angesiedelt sind die Schalker Probleme im Bezug auf den internationalen Wettbewerb, der zwar nicht unmöglich aber zurzeit noch unwahrscheinlich erscheint. Auf die finanziellen Erfolge aus den internationalen Kassen ist der schwer angeschlagende Verein angewiesen. Das dritte und langfristigste Problem des FC Schalke 04 ergibt sich aus einer Prognose zur Position des Vereins: Wenn es Schalke nicht gelingen sollte in das internaionale Geschäft vorzudringen – also mindestens elf Plätze aufzuholen – dann wird es aus finanziellen sowie sportlichen Gründen nahezu unmöglich sein, Spieler wie Manuel Neuer oder Klaas-Jan Huntelaar zu halten. Ein Teufelskreis.

Fazit:
Für beide Mannschaften ist dieses Spiel so etwas wie ein Blick in den Spiegel. Ein Blick auf sich selbst sollte die Brisanz der eigenen Situation verdeutlichen und erklären, dass es nur um drei Punkte gehen kann. Ein Blick in das Gesicht des Gegners sollte die eigene Sitatuation verständlicher machen, schließlich hat der Gegenüber nahezu die selben Probleme. Man kann nur hoffen, dass beide dieses Problem positiv angehen und der Liga mal wieder eine positive Schlagzeile schenken.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 2,30 @ bwin
Unentschieden: 3,50 @ bet365
FC Schalke 04: 3,15 @ unibet

12. November 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 16. Oktober 2010, findet in Niedersachsen das Topspiel des 8. Spieltags der 1. Bundesliga statt. Mit dem heimischen VfL Wolgsburg und Bayer Leverkusen treffen zwar  nicht die momentan bestplatzierten Mannschaften aufeinander, jedoch dürfte es sich um zwei der attraktivsten Mannschaften handeln. Spielerisch ist – gerade in der Offensive - bei beiden Mannschaften großes Potential vorhanden. Ein Potential, welches wohl Hauptgrund für die positiven (Saison-) Prognosen für Leverkusen und Wolfsburg sein wird.
Der DFL ist es gelungen, dass wahrscheinlich beste Spiel werbewirksam zeitgleich mit der im Free-TV ausgestrahlten Sportschau anzusetzen.
Am Samstagabend um 18:30 Uhr ist Anstoß zwischen Wolfsburg und Leverkusen. Schiedsrichter der Begegnung wird Thorsten Kinhöfer aus Herne sein.

VfL Wolfsburg:
Mit dem Last-Minute Einkauf von Diego ist dem VfL Wolfsburg ein großer Coup gelungen. Besonders Dieter Honeß darf sich auf die eigene Kappe schreiben, dass ein wertvolle Investition unter seinem Namen getätigt wurde. Nun liegt es an der sportlichen Entwicklung inwiefern es der Mannschaft gelingt auch Profit aus dem Potential zu schlagen. Denn auf dem Papier gehört der Kader – auch aktuell, trotz der Verletzten – zu den Besten der Bundesliga.
Als man in der Sommerpause mit Steve McCLaren einen neuen Coach installierte, war man sich des Risikos bewusst, dass man eine gewisse Adaptionsphase kalkulieren müsse. Die Befürchtungen trafen -  gepaart mit einem sehr schwierigen Auftaktprogramm – ein: Der VfL Wolfsburg verlor die ersten drei Bundesligaspiele (in München 1:2, gegen Mainz 3:4, in Dortmund 0:2). Im Folgenden gelang es dem Trainer allerdings seine Mannschaft zu rehabilitieren und auf den Weg des Erfolgs zurückzuführen. Seit der Niederlage in Dortmund ist man ungeschlagen. Zu Hause gegen Hannover (2:0), In Hamburg (3:1) und gegen Freiburg (2:1) konnte gewonnen werden.
Als man sich darüber einig war, dass der VfL in dieser Bundesliga-Saison angekommen sei, bewies die Mannschaft von Trainer Steve McClaren das Gegenteil. Mit einer mauen Leistung in Mönchengladbach endete die Siegesserie (1:1). Man musste sich sogar über den Punkt freuen, angesichts der schwachen Vorstellung der Niedersachsen. Der VW-Club wird gegen Leverkusen wieder an den Offensivfussball aus der ersten Halbzeit gegen Mainz anknüpfen müssen. Denn mit der selben Leistung wie gegen Mönchengladbach, wird man vermutlich eine weitere Heimniederlage hinnehmen müssen.

Bayer Leverkusen:
Eigentlich hatte man vor der Saison mit Michael Ballack als neuem Führungsspieler einen Angriff auf die Bayern unternehmen wollen. Nach sieben Spieltagen kann man in Leverkusen weder richtig zufrieden noch richtig unzufrieden sein, aber in jedem Fall ist die Situation eine komplett andere.
Die Punktausbeute ist für die Leverkusener Ambitionen gerade grenzwertig. Mit zwölf Punkten aus sieben Spielen kann man im Grunde zufrieden sein, allerdings bedeutet die Ausbeite – obwohl man bisher nur eine Niederlage zu verzeichnen hat – schon sechs Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund und sogar neun Punkte Rückstand auf den FSV Mainz 05.
Zwar hat man die Bayern erfolgreich vier Punkte auf Distanz halten können, doch in der jetzigen Lage des Rekordmeisters werden die Massstäbe in Leverkusen vermutlich andere sein. Und wenn man sich nach sieben Spieltagen zwischen Hannover und Freiburg wiederfindet, dann hat das insofern eine wertende Komponente, als dass man wissen muss, dass man es hätte besser machen können.
Zweifelsohne trifft das bei Leverkusen zu. Bayer hätte gegen Mönchengladbach zu Hause nicht zu einer Niederlage kommen lassen müssen (3:6) und auch das Heimspiel gegen Nürnberg (0:0) wurde gehörig in den Sand gesetzt.
Problematisch ist derweil die personelle Situation bei Bayer 04. Mit Ballack, Castro, Renato Augusto und Stefan Kießling fallen vier Spieler aus, von denen unter gesunden Umständen mindestens drei in jeder Leverkusener Startformation zu finden wären.
Bayer ist in der Breite gut aufgestellt, doch die Stammformation ist es nicht, mit der Jupp Heynckes gegen den VfL Wolfsburg spielen lassen wird.

Head to Head:
In den letzten drei Jahren dominierte Leverkusen das Bundesliga-Duell der beiden Mannschaften. Vier Mal – zwei Mal zu Hause und zwei Mal in Niedersachsen – konnten die Rheinländer gewinnen. Ein Mal wurde Unentschieden gespielt und im April 2009 gewannen die Wölfe.
Für Tore ist in den Duellen imm er gesorgt: 34 Tore in den letzten zehn Spielen ergeben einen Schnitt, der deutlich über dem üblichen "Over 2.5" liegt.
In der letzten Saison konnte Leverkusen beide Duelle für sich entscheiden.

Fazit:
In diesem Duell gibt es keinen Favoriten. Beide Mannschaften haben die ein oder anderen kleineren Wehwechen, doch im Grunde ähneln sich die Mannschaftsstärken. Man kann beiden attestieren, dass Potential zu haben, um ganz oben mitzumischen. Für solche Vorhaben müssen 6-Punkte Spiele wie dieses hier gewonnen werden. Auch mit einem mauen Unentschieden in Mönchengladbach im Rücken oder einem qualitativ hochbesetzten Lazaret.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 2,40 @ unibet
Unentschieden: 3,40 @ bet365
Bayer Leverkusen: 3,10 @ expekt

14. Oktober 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Fussball-Spiele vom 16.10.-17.10.2010

Datum/Zeit Land Spiel Bemerkung
16.10./15:30 Bayern München - Hannover 96 (Bundesliga 8. Spieltag)
16.10./15:30 FC Schalke 04 - VfB Stuttgart (Bundesliga 8. Spieltag)
16.10./15:30 1. FSV Mainz 05 - Hamburger SV (Bundesliga 8. Spieltag)
16.10./16:00 Manchester United - West Bromwich (Premier League 8. Spieltag)
16.10./18:30 VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen (Bundesliga 8. Spieltag)
16.10./18:30 Aston Villa - FC Chelsea (Premier League 8. Spieltag)
16.10./18:30 Rapid Wien - Wacker Innsbruck (öst. Bundesliga 11. Spieltag)
16.10./18:30 Panathinaikos Athen - PAOK Saloniki (Super League 6. Spieltag)
16.10./19:00 AJ Auxerre - Girondins Bordeaux (Ligue 1 9. Spieltag)
16.10./20:00 FC Barcelona - FC Valencia (Primera Division 7.Spieltag)
16.10./20:45 AS Rom - CFC Genua 1893 (Serie A 7. Spieltag)
16.10./20:45 Feyenoord - FC Twente Enschede (Eredivisie 9.Spieltag)
17.10./12:30 Cagliari Calcio - Inter Mailand (Serie A 7. Spieltag)
17.10./14:30 FC Everton - FC Liverpool (Premier League 8. Spieltag)
17.10./18:00 KRC Genk - Standard Lüttich (Jupiler League 11.Spieltag)
17.10./21:00 Olympique Lyon - Lille OSC (Ligue 1 9. Spieltag)

Deutschland – Bundesliga

Am Samstag, den 16.10.2010, um 15.30 Uhr beginnt die Partie Bayern München gegen Hannover 96. Bayern München konnte erst zwei der insgesamt sieben absolvierten Bundesliga-Spiele gewinnen. Zuletzt verlor man zu Hause in Mainz und auswärts gegen Borussia Dortmund. Hannover 96 startete gut in die neue Fussball-Saison und belegt Platz 3 in der Tabelle. Vergangene Woche musste man allerdings ebenfalls eine Niederlage einstecken. Zu Hause verlor Hannover gegen St. Pauli mit 0:1. Im letzten direkten Duell im April 2010 setzte sich Bayern München gegen Hannover 96 mit 7:0 durch!

Der FC Schalke 04 empfängt den VfB Stuttgart. Die beiden Mannschaften befinden sich momentan am Tabellenende und brauchen dringend wieder ein Erfolgserlebnis.

Tabellenführer FSV Mainz 05 trifft auf den Hamburger SV. Auch gegen Hannover 96 konnte Mainz 05 gewinnen und liegt so weiterhin an der Spitze der Tabelle. Der Hamburger SV schaffte nach vier sieglosen Partien einen vollen Erfolg und kämpft sich wieder nach oben.

Um 18.30 Uhr startet der VfL Wolfsburg gegen Bayer Leverkusen. Wolfsburg spielte am vergangenen Spieltag gegen Gladbach auswärts 1:1. Bayer Leverkusen trennte sich zu Hause gegen Werder Bremen ebenfalls Unentschieden 2:2.

Österreich – Bundesliga

Rapid Wien tritt gegen Tabellenführer Wacker Innsbruck an. Bislang spielte Rapid Wien eine durchwachsene Saison. Im letzten Spiel kam man auswärts gegen den Kapfenberger SV nicht über ein 0:0 hinaus. Aufsteiger Wacker Innsbruck führt überraschend seit einigen Runden die Tabelle an. Zuletzt verlor man allerdings auswärts gegen Wieder Neustadt mit 1:0.

England – Premier League

Vizemeister Manchester United empfängt Aufsteiger West Bromwich Albion. In den letzten beiden Spielen musste sich Manchster United jeweils mit einem Unentschieden begnügen. Nach dem Sensationssieg gegen den FC Arsenal holte West Bromwich am vergangenen Spieltag ein Unentschieden zu Hause gegen die Bolton Wanderers.

Der Tabellenführer und Meister FC Chelsea bekommt es auswärts mit Aston Villa zu tun. Mit sechs Siegen aus sieben Spielen ist Chelsea auch diese Saison eine Klasse für sich. Aston Villa musste bislang zu Hause noch keine Niederlage einstecken. Gegen Tottenham Hotspurs verlor man zuletzt auswärts mit 2:1.

Am Sonntag, den 17.10.2010, um 14.30 Uhr findet das Duell FC Everton gegen FC Liverpool statt. Beide Mannschaften blieben bislang einiges schuldig. Everton fuhr zuletzt auswärts gegen Birmingham den ersten Sieg ein. Der FC Liverpool verlor zu Hause gegen Blackpool mit 1:2 und liegt derzeit auf Platz 18 in der Tabelle.

Spanien – Primera Division

Meister FC Barcelona trifft auf den Tabellenführer FC Valencia. Am vergangenen Spieltag musste sich der FC Barcelona mit einem 1:1 Unentschieden auswärts gegen Real Mallorca begnügen. Valencia siegte gegen Atheltic Bilbao mit einem 2:1 Sieg. Das letzte direkte Duell entschied der FC Barcelona mit einem 3:0 gegen Valencia für sich.

Italien – Serie A

Am Samstag Abend spielen AS Rom und CFC Genua 1893 gegeneinander. Im letzten Spiel verlor der AS Rom auswärts gegen SSC Neapel mit 2:0. Den einzigen Sieg in dieser Saison konnte der AS Rom gegen Inter Mailand feiern. CFC Genua gewann in der vergangenen Spielrunde zu Hause gegen Bari mit 2:1.

Meister Inter Mailand tritt auswärts gegen Cagliari Calcio an. Gegen Juventus Turin kam Inter Mailand zu Hause nicht über ein Unentschieden hinaus. Cagliari spielte bereits zum vierten Mal im sechsten Spiel Unentschieden. Den einzigen Sieg fuhr Cagliari in dieser Saison gegen den AS Rom ein, mit einem 5:1.

Frankreich – Ligue 1

Der AJ Auxerre muss zu Hause gegen Girondins Bordeaux ran. Im achten Spiel gab es für AJ Auxerre den ersten Sieg in dieser Saison mit einem 0:4 bei Arles. Girondins Bordeaux gewann zuletzt ebenfalls mit einem 1:0 gegen Lorient.

Das Spitzenspiel in Frankreich lautet diesmal Olympique Lyon gegen Lille OSC. Die Partie findet am Sonntag, den 17.10.2010, um 21 Uhr statt. Während Lille noch ungeschlagen auf dem dritten Tabellenplatz verweilt, kassierte Lyon bereits vier Niederlagen. Zuletzt gab es allerdings wieder einen 2:3 Sieg auswärts gegen Nancy.

Weitere Top-Spiele in Europa:

In Griechenland treffen Panathinaikos Athen und PAOK Saloniki aufeinander.
Feyenoord Rotterdam empfängt Meister Twente Enschede in Holland.
Tabellenführer KRC Genk spielt in der belgischen Liga zu Hause gegen Standard Lüttich.

14. Oktober 2010 / markus - Kategorie: Wettprogramm

Die heißesten Fussball-Spiele vom Wochenende

Datum/Zeit Land Spiel Bemerkung
27.8./20:30 1. FC Kaiserslautern - FC Bayern München (Bundesliga 2. Spieltag)
28.8./15:30 VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga 2. Spieltag)
28.8./19:00 AFC Valenciennes - HSC Montpellier (Ligue 1 4. Spieltag)
29.8./17:00 AS Monaco - AJ Auxerre (Ligue 1 4. Spieltag)
29.8./17:30 VfB Stuttgart - Borussia Dortmund (Bundesliga 2. Spieltag)
29.8./18:00 AS Bari - Juventus Turin (Serie A 1. Spieltag)
29.8./19:00 Racing Santander - FC Barcelona (Primera Division 1.Spieltag)
29.8./20:45 AC Florenz - SSC Neapel (Serie A 1. Spieltag)
29.8./21:00 RCD Mallorca - Real Madrid (Primera Division 1.Spieltag)
29.8./21:00 Girondins Bordeaux - Olympique Marseille (Ligue 1 4. Spieltag)

Am 2. Spieltag der deutschen Bundesliga trifft der Aufsteiger 1. FC Kaiserlautern am Freitag auf den Meister FC Bayern München. Beide Mannschaften sind gut in die neue Saison gestartet. Bayern München gelang beim Auftaktspiel gegen den Vfl Wolfsburg der 2:1 Siegestreffer in der 90. Minute. Der FC Kaiserlautern konnte einen 3:1 Auswärtserfolg gegen Köln verbuchen.

Der VfL Wolfsburg spielt am Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05. Nach der Niederlage gegen Bayern München steht der VfL Wolfsburg derzeit noch mit 0 Punkten da. Der FSV Mainz setzte sich am 1. Spieltag zuhause gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 durch.

Am Sonntag folgt die Partie VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund. Nach der schwachen Leistung gegen den FSV Mainz hat der VfB Stuttgart einiges gut zu machen. Auch Borussia Dortmund kassierte vergangenes Wochenende eine Niederlage gegen Bayer Leverkusen und muss sich steigern, will man in Stuttgart zumindest einen Punkt mitnehmen.

In Spanien startet dieses Wochenende die Primera Division. Der Meister FC Barcelona tritt in der 1. Runde auswärts gegen Racing Santander an.
Real Madrid bekommt es mit einer schwierigeren Aufgabe zu tun. Die Königlichen treffen auswärts auf RCD Mallorca, den 5. der vergangenen Saison.

Auch in Italien beginnt am Samstag die neue Saison in der Serie A. Die Spitzenmannschaften Inter Mailand, AS Rom und AC Mailand bekommen es am 1. Spieltag mit durchwegs leichteren Gegnern zu tun. Der AC Florenz und Juventus Turin konnten letzte Saison nicht wirklich überzeugen und möchten es diesmal wieder besser machen. Juventus Turin trifft auswärts in der 1. Runde auf den AS Bari. Der AC Florenz empfängt zuhause den SSC Neapel.

In Frankreich wird bereits die 4. Runde gespielt.
Folgende Spitzenspiele stehen in der Ligue 1 an:
AFC ValenciennesHSC Montpellier
AS MonacoAJ Auxerre
Girondins BordeauxOlympique Marseille

26. August 2010 / markus - Kategorie: Wettprogramm

Die heißesten Fussball-Spiele vom Wochenende

Datum/Zeit Land Spiel Bemerkung
20.8./20:30 Bayern München - VfL Wolfsburg (Bundesliga 1. Spieltag)
21.8./16:00 FC Arsenal - FC Blackpool (Premier League 2. Spieltag)
21.8./18:30 Hamburger SV - FC Schalke 04 (Bundesliga 1. Spieltag)
22.8./16:00 Young Boys Bern - FC Zürich (Super League 6. Spieltag)
22.8./17:00 FC Fulham - Manchester United (Premier League 2. Spieltag)
22.8./17:00 HSC Montpellier - SM Caen (Ligue 1 3. Spieltag)
22.8./17:30 Borussia Dortmund - Bayer Leverkusen (Bundesliga 1. Spieltag)
22.8./20:00 Galatasaray Istanbul - Bursaspor (Sportoto Süper Lig 2. Spieltag)
22.8./21:00 Paris St.-Germain - Girondins Bordeaux (Ligue 1 3. Spieltag)
23.8./20:00 Trabzonspor - Fenerbahce Istanbul (Sportoto Süper Lig 2. Spieltag)
23.8./21:00 Manchester City - FC Liverpool (Premier League 2. Spieltag)

Endlich ist es soweit. Dieses Wochenende startet die Deutsche Bundesliga in die neue Saison. Am Programm stehen gleich drei Spitzenspiele, die es in sich haben.
Bereits am Freitag empfängt der Meister FC Bayern München den VfL Wolfsburg.
Am Samstag bekommt es der Hamburger SV zuhause mit dem 2. der abgelaufenen Saison dem FC Schalke 04 zu tun.
Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen treffen schließlich am Sonntag aufeinander.

In der Schweizer Super League spielen die Young Boys Bern gegen den FC Zürich. Young Boys Bern konnte bislang erst einen Sieg aus fünf Spielen holen. Gegen den FC Zürich soll nun wieder Jagd auf die Tabellenspitze gemacht werden.

In der Premier League findet am Wochenende der 2. Spieltag statt.
Der FC Arsenal empfängt Aufsteiger FC Blackpool. Vor einer Woche holte Arsenal auswärts gegen Liverpool ein 1:1 Unentschieden. Blackpool überraschte mit einem 0:4 Auswärtssieg gegen Wigan Athletic.
Eine schwere Aufgabe wartet auf den FC Fulham. Zu Gast ist diesmal Manchester United. Fulham kam gegen die Bolton Wanderers in der ersten Runde über ein 0:0 nicht hinaus. Manchester United feierte gegen Wiederaufsteiger Newcastle United einen souveränen 3:0 Sieg.
Manchester City gegen FC Liverpool lautet ein weiteres Top-Match in England, das erst am Montag ausgetragen wird. Beide Mannschaften erreichten vor einer Woche nur ein Unentschieden.

In Frankreich (Ligue 1) sind schon zwei Runden gespielt.
Der Sensationsaufsteiger aus dem Vorjahr HSC Montpellier trifft auf den Aufsteiger SM Caen. Montpellier zeigte sich bislang stark und hält momentan bei 4 Punkten. SM Caen könnte zum Überraschungsaufsteiger der neuen Saison werden. In den ersten beiden Spieltagen konnte Caen jeweils einen Sieg gegen Olympique Marseille und gegen Olympique Lyon einfahren.
In einem weiteren Topspiel treffen Paris St.-Germain und Girondins Bordeaux aufeinander. PSG holte 4 Punkte aus zwei Spielen. Girondins Bordeaux musste zwei Niederlagen einstecken.

In der Türkei spielt Galatasaray Istanbul gegen den Meister Bursaspor.
Trabzonspor trifft zuhause auf den Zweiten der vergangenen Saison Fenerbahce Istanbul.

20. August 2010 / markus - Kategorie: Wettprogramm

Am Freitag, den 20. August 2010, kommt es endlich zum heißersehnten Saisonstart der 1. Bundesliga in Deutschland. Mit dem Ex-Meister VfL Wolfsburg und dem amtierenden Champion FC Bayern München treffen zwei vermeintliche Spitzenmannschaften am 1. Spieltag aufeinander. In der Allianz Arena wird am Freitagabend offiziell die Saison 2010/2011 eröffnet.
Eine Saison, die aus Sicht der meisten Trainer in einem grauen Licht steht – zumindest zu Beginn. Denn die Verantwortlichen der Klubs sind alles andere als zufrieden mit der schleppend verlaufenden Vorbereitung ihrer Teams. Durch die Weltmeisterschaft in Südafrika und das folgende unglücklich angsetzte Länderspiel haben viele Vereine ihren Unmut öffentlich kundgetan. Allen voran Louis van Gaal: Der Bayern-Coach hatte mehrfach in der Presse der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass er mit der Vorbereitung seiner Mannschaft alles andere als zufrieden sei. Höhepunkt der Diskussion war das Auflaufen von Bayern München bei einem Vorbereitungsturnier mit einer halben Amateurmannschaft.
Schiedsrichter der Begegnung zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg ist Throsten Kienhöfer aus Herne. Obgleich die Statistik in anderen Wettbewerben anders aussieht, ist es bemerkenswert, dass Kienhöfer bei 20 Einsätzen im Fußball-Oberhaus in der letzten Saison nicht einen einzigen Spieler vorzeitig zum Duschen schickte.
Anstoß des ersten Spiels der neuen Saison ist um 20:30 Uhr.

FC Bayern München:
Die Bayern starten in die neue Saison wie gewohnt: Als Favorit. Es ist lange her, dass die Favoritenposition des Rekordmeisters nicht nur so daher erzählt wurde und man es sich nur leicht machte, indem man den Schwarzen Peter des Favoriten zu den Bayern schob, sondern die Bayern auch wahrhaftig als unumstrittende Nummer 1 aufgenommen werden. So gibt es bei vielen Wettanbietern wieder die Wettmöglichkeit "Deutscher Meister – ohne Bayern München".
Vor allem liegt das an der grandiiosen Vorsaison der Süddeutschen. Der Sieg in der Meisterschaft, die überragende Vorstellung im Pokal und der Einzug ins Finale der Champions League haben in den nationalen Wettbewerben unheimlichen Eindruck hinterlassen – zu Recht. Zweifelsohne verfügen die Bayern in dieser Spielzeit wieder über den besten Kader der Bundesliga, doch die anfänglichen Verletztungen und besonders die WM im Rücken der Spieler könnten zu Beginn Probleme bergen. So hat Bayern mit Holländern und Deutschen (Müller, Schweinsteiger, van Bommel, Arjen Robben, Philip Lahm) die halbe Startelf bis zum Ende der Weltmeisterschaft im Einsatz gehabt. Die schwere Verletztung von Robben, der wahrscheinlich erst gegen Ende der Hinrunde eingreifen können wird, und die kleineren muskulären Probleme von den beiden Mittelfeld-Strategen, sind die kleinen Mitbringsel, die die Bayern in die neue Saison tragen – und kompensieren müssen.
Ein Einsatz von Olic ist zu Saisonbeginn auch noch nicht geplant. Dementsprechend wird es für die Bayern nicht mit der Erfolgself aus dem letzten Jahr an den Start gehen, obgleich die Münchener weiterhin hervorragend besetzt sind: Vor Butt werden Badstuber, Lahm, Contento und van Buyten agieren. Das Mittelfeld bilden van Bommel, Schweinsteiger, Müller, Kroos und Ribery. Die letzten drei sind für die Offensiv-Aktionen zuständig und müssen Klose im Sturmzentrum in Szene setzen.

VfL Wolfsburg:
Die Ziele des VfL Wolfsburg dürften zwar nicht ganz so hoch wie die des Rekorsmeisters gesteckt sein, doch allzu konservativ darf es die VW-Elf auch nicht angehen lassen. Denn in diesem Jahr hat man wieder kräftig investiert, um sich fußballerisch wieder ganz oben festzusetzen. Mit WM-Star Arne Friedrich konnte man einen hervorragenden Abwehrspieler von Hauptstadt-Absteiger Hertha BSC Berlin verpflichten. Außerdem verpflichtete man Cicero (auch von Hertha BSC Berlin) für das Mittelfeld und Simon Kjaer von US Palermo für die Abwehr. Der danischen Nationalverteidiger wird die Defensive der Niedersachsen unterstützen. In die Zukunft investierte man mit Stürmer Ben Khalifa. Für den 18 jährigen bezhalte der VfL Wolfsburg 1,8 Millionen Euro an die Grashopper Zürich.
Das Ziel der Wolfsburger in dieser Saison sollte ein Position in dem ersten Drittel der Bundesliga sein. Zwar scheint die Verpflichtung von Diego von Juventus Turin geplatzt zu sein, doch auf der anderen Seite konnte man Torschützenkönig Dzeko halten. Sollte Dzeko wieder mit über 20 Toren – letzte Saison 22 – dabei sein, wird sich der Marktwert noch steigern.
Personell kann der neue Trainer Steve McClaren nahezu aus dem vollen schöpfen. Kurzfristig könnte Torwart Benalgio ausfallen, da seine Frau ein Kind erwartet. Die Neuzugänge Friedrich und Kjaer werden in der Innenverteidgung erwartet. Im Mittelfeld könnte es zu einer Überraschung kommen, da Misimovic im Pokal eine schwache Vorstellung abgab, könnte Cicero ihn von Beginn an ersetzen. Abzuwarten bleibt außerdem, ob McClaren mit einem 4-5-1 und Dzeko als einziger Spitze spielen lässt oder in München sogar mit zwei Stürmern angreifen lässt. Beim Gastspiel in München ist eine defensivere Variante zu vermuten.

Fazit:
Aus den schwachen Vorstellungen im Pokal von Wolfsburg und Bayern kann man nicht viel mitnehmen. Jetzt geht der Ernst der Dinge los. Die Bundesliga beginnt, alles ist auf Null gestellt und die Punktejagd ist eröffnet. Zu Beginn einer Saison sollte man mit Prognosen vorsichtig sein. An beiden Mannschaften haften noch viele Fragezeichen, die sich wahrscheinlich erst nach den ersten drei Spieltagen beseitigen lassen werden. In-Play Vorteile einer Mannschaft zu erkennen erscheint als wahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass ein Value vor dem Spiel am ersten Spieltag wirklich kompliziert heraus zu filtern sein wird.
Fußballerisch sind die Bayern eingespielter, ob es aber von der Fitness gegen Wolfsburg reicht, ist ebenso fraglich, wie die Eingespieltheit der Wolfsburger Hintermannschaft.

Quoten:
FC Bayern München:
1,63 @ betsson
Unentschieden: 4,00 @ bet365
VfL Wolfsburg: 5,80 @ bwin

20. August 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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