Packendes Finale gegen Vera Zvonareva endet 6:7 6:0 6:2
Das Masters von Doha endet nicht wie viele Experten vermuteten mit dem Favoritensieg von Jelena Jankovic oder Seren Williams. Tatsächlich konnte die wenige Stunden ältere Schwester der amerikanischen Tennisfamilie die beliebte Trophäe mit nach Hause bringen. Venus Williams überzeugte auf dem Weg ins Finale, sowie nach Startschwierigkeiten auch gegen Zvonareva.
Für die unterlegene Russin, die sich gegen Venus schon immer schwer tat, wäre Trauer aber die falsche Reaktion. Mit starken Bällen, brilliantem wenn auch manschmal zu riskanten Offensivtennis eroberte Vera die Herzen der Fans von Doha.
Satz 1 schien lange eine deutliche Angelegenheit zu werden, doch nach 3:0 Führung und 5 Sätzbällen für die Russin musste der Tie Break die Entscheidung bringen. Dieser schien beim stand von 5:1 für Venus ebenfalls entschieden, bevor die Außenseiterin noch einmal zurückschlug und den 1.Satz nach heim brachte.
Die Siegerin überzeugte im folgendem Spielverlauf, gab nur mehr zwei einzelne Spiele im drittem Spielabschnitt ab. Knackpunkt im zweitem Satz war das Break zum 0:2. Von da an häuften sich die vermeidbaren Fehler auf Seiten der Weltranglistenachten, erleichterten der Powerfrau Venus, die erneut mit Aufschlägen über 200 km/h glänzte, das sichern des Turniersieges.
Wetttechnisch endet dieses Finale mit einem Teilerfolg, die Satzwette auf die unterlegene Spielerin war erfolgreich, für den Jackpot Turniersieg fehlte diese Saison noch ein kleines Stückchen.
Für die Damen beginnt die wohlverdiente Winterpause, während die ATP Tour heute in das Masters startete. Besonders überraschte die Auftaktniederlage Federers gegen Simon.





