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Sportwetten News
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2. März 2010 / christoph
Die NBA ist eine Topliga in Amerika. Nicht selten werden diese Ligen (NHL, NBA, NFL und MLB), sowie die britische Fussballliga "Premier League" für die Bereiche gehalten, die am schwersten zu tippen sind.
In Gewisser Hinsicht kann ich dieser Aussage nur den Stempel aufdrücken. Tatsächlich ist es ganz schwierig in großen Ligen Geld zu machen. Die Buchmacher haben ein unheimlich großes Hintergrundwissen, da kommt man selbst kaum hinterher. Sobald es bekannt wird, wann Spieler ausfallen, folgt eine gnadenlose Quotenveränderung.
Allgemein aber zeichnet sich in der NBA wieder der Trend ab, dass die Außenseiter häufiger die großen Favoriten stürzen. Doch ist dies meiner Meinung nach auch von der Saisonhälfte abhängig.
Im ersten Saisondrittel gibt es die erste Standortbestimmung. Die Topteams beweißen, dass die Preview – Einschätzungen zurecht getroffen wurden und fahren klare Siege ein. Auch am Ende gewinnen meist die Teams, welche noch die Qualifikation für die Playoffs erreichen wollen, oder um das Heimrecht in der KO – Runde kämpfen.
Der Hauptzeitpunkt der hohen Quoten schlägt zur Saisonmitte und endet somit in 1-2 Wochen wieder. Nach Weihnachten bis über das All Star – Weekend hinweg befindet sich die NBA ein wenig im Winterschlaf. In dieser Zeit sind die Spiele noch schwerer zu analysieren. Dies macht das ganze aber einfacher. Man muss ja nicht den Value in einer @1,25 suchen. Viele Quoten nah am zweistelligen Bereich fallen um.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, es ist keinesfalls so, dass Sie auf jeden Dog setzen sollen und damit Gewinn machen. Auch die Bookies sind nicht dumm. Doch es wird viel leichter sein, einen Value in unerwarteten Resultaten mit vermeintlichen geringen Auszahlungschancen zu suchen.
Heute Nacht bieten sich gleich 3 ähnliche Spiele. Indiana, Sacramento und Golden State mit großen Verletzungssorgen dürften eigentlich nicht den Hauch einer Chance auswärts gegen übermächtige Gegner haben. Es würde mich dennoch nicht wundern, wenn es wieder einer der 3 schafft. Falls nicht, reicht es aber auch jedes 6. bis 8. Mal einen solchen Sieg erfolgreich zu Wetten um schwarze Zahlen schreiben zu können.
Kategorie: US-Sports Wetten
12. Februar 2010 / christoph
Es gibt immer wieder Diskussionen, welche Buchmacher die besten sind. Häufig nimmt neben dem Auszahlungsschlüssel auch die Vielfältigkeit des Angebots ein großes Stück Interesse bei der Bewertung ein. Die erfahrenen Wetter unter Ihnen aber werden wissen, dass mindestens 50 % dieser Spezialangebote einfach nur völlig unsinnig sind. Ich möchtig in diesem Artikel auf ein paar Wettarten eingehen, und Sinn oder eben auch Unsinn derselbigen erlären. Möglicherweise schließt sich hier in ein paar Tagen ein weiterer Teil an. Natürlich verweise ich nochmal darauf, dass ich meine eigene Meinung in den Worten ausdrücke. Sollten Sie mit mir nicht konform gehen, dann haben Sie keine Scheu, dies auch zu äußern
1.Kartenwetten
Gelbe und Rote Karten kann es in jedem Spiel geben, doch die Buchmacher setzen fast immer die selben Lines für die Spiele an. Dies kann ich nicht verstehen. Eine Kartenwette kann fast nur auf "Over" sinnvoll sein, da dort der Zufallsgrad deutlich gesenkt ist. Zu einem solchem Tipp gehören aber immer diese Informationen:
- neigen die Einzelspieler zu Frustfouls, Nickligkeiten oder ähnlichem
- Wie stehen sich die Fanlager gegenüber? (In Derbys gibt es viel mehr Karten, als in normalen Spielen!)
- Welcher Schiedsrichter ist für die Partie angesetzt?
Besonders der dritte Punkt wird viel zu sehr unterschätzt. Eine Übersicht darüber, welche Schiedsrichter gerne die Kartons verteilen, finden sie in unserem Wettbasis Statistikteil.
Fazit: Kartenwetten können definitiv sinnvoll sein!
2.Gesamtzahl Tore oder Punkte Gerade/Ungerade
Diese Wettmöglichkeiten sind im Bereich Basketball, oder weiteren Sportarten mit hohen Punktzahlen reine Roulettewetten mit gar geringeren Gewinnchancen als bei dem gleichnamigen Glücksspiel. Es grenzt schon an Frechheit, dass die Buchmacher diverse Wetten überhaupt aufnehmen. Im Fussball ist ein Value gar möglich, da ungerade Ergebnisse bei gewissen Team seltener auftreten (hohe Kontertreffergefahr bei 1-Tor Vorsprung). Fraglich ist aber immer, wie die AGB des Wettanbieters bei 0:0 verfahren.
Fazit: Grundsätzlich sind diese Wetten ein absolutes "No-go!"
3.Both to score
Eine in Foren weit verbreitete und beliebte Strategie sind "Both to score Wetten". Teams müssen nur einmal einnetzen und das ungeliebte 1:1 Ergebnis zerstört nicht den schönen Over2,5 Tipp. Tatsächlich bin ich aber absolut anderer Meinung und habe noch nahezu NIE eine "B2S" Wette platziert. Es lohnt sich einfach nicht auf einen solchen Tipp zu hoffen. Wenn beide Teams offensivstark sind, wie beispielsweise Leverkusen und Wolfsburg morgen Nachmittag, dann ist eine @1,5-1,6 auf "beide Teams treffen" einfach viel weniger Wert, als gleich das Geld zu deutlich besseren Quoten auf Over3,5 zu setzen. Man erwartet ja ein offensives Match. Both to score: No! macht noch eher Sinn, doch sollte man dann eher gleich das 0:0 probieren, oder die Mannschaft, welcher man keinen Torerfolg zutraut auf "Under0,5 Teamgoals" spielen.
Fazit: Wettart, bei der kaum ein Value zu finden ist.
Kategorie: Wett-Empfehlungen
4. Februar 2010 / joe
Am Samstag, den 6. Februar, treffen sich im Breisgau der SC Freiburg und der FC Schalke 04 zu einer aus Sicht der wettenden Gemeinde interessantesten Begegnungen des 21. Spieltags der Fußball-Bundesliga. Um 15:30 Uhr wird im ehemaligen Dreisamstadion angepfiffen. Für Freiburg bietet das Spiel die Chance sich ein wenig Luft zu verschaffen im Abstiegskampf. Schalke kann oben angreifen, da Leverkusen (in Bochum) und Bayern (in Wolfsburg) bei ihren Auswärtsspielen stolpern könnten.
SC Freiburg:
Der SC Freiburg stellt die schlechteste Heimmannschaft der Bundesliga. Sogar der abgeschlagende Tabellenletzte aus Berlin holte zu Hause mehr Punkte als die Männer aus dem Breisgau. Lediglich einen Sieg und zwei Unentschieden konnten die Freiburg in ihrem Stadion feiern. Die Unentschiden holte man gegen Hamburg (1:1) und Köln (0:0). Gesiegt wurde gegen Borussia Mönchengladbach (3:0). In den letzten fünf Heimspielen gelang Freiburg ein einziger Treffer. Insgesamt erzielte Freiburg in neun Heispielen bisher erst fünf Tore. Eins gegen Hamburg, eins gegen Bayern und drei gegen Gladbach.
Zum Auftakt spielte man Remis gegen Hamburg (1:1), dann bekam man die erste Klatsche von Leverkusen (0:5). Es folgte eine Niederlage gegen Frankfurt (0:2). Als dann Borussia Mönchengladbach zu Gast war, gewann man zum ersten Mal zu Hause (3:0). Bisher blieb es dabei, denn gepunktet wurde nur noch gegen Köln (0:0). Niederlagen gegen Bayern (1:2), Werder Bremen (0:6), Hoffenheim (0:1) und Stuttgart (0:1) sprechen für einen Freiburger Heimkomplex.
Insgesamt holte Freiburg aus den letzten fünf Spielen einen Punkt – gegen Köln. Außer der Heimniederlage gegen Stuttgart (0:1), verlor man auch noch in Dormund (0:1), in Hamburg (0:2) und in Leverkusen (1:3).
FC Schalke 04:
Die junge Truppe um Trainer Felix Magath führt die Auswärtstabelle der 1. Bundesliga an. Besonders die 18 Auswärtspunkte aus neun Gastspielen spülen die Schalker in der Gesamttabelle unheimlich weit nach oben. Momentan rangieren die Knappen auf Platz 3. Mit nur drei Punkten hinter den tabellenführenden Leverkusenern ist sogar im Titelrennen noch einiges drin. Doch soweit denkt in Schalke niemand – schließlich befindet man sich im Umbruch. In dieser Saison wurde eben jener Umbruch eingeleitet. Bislang scheint alles zu funktionieren.
Taktisch passt das Auswärtsspielen hervorragend zum Schalker Konzept. Denn die dicht gestaffelte Defensive lässte den Gegner kommen und kann insbesondere gegen spielschwache (Freiburger) Mannschaften viele Ballverluste provozieren, um nach dem Ballgewinn schnell umzuschalten. Außerdem verfügen die Schalker über eine enorme Kopfballstärke.
Bislang reichte es auswärts zwar nur für 12 Tore, doch die beste Abwehr der Liga (nur 15 Gegentore) fing sich lediglich sieben Gegentore in allen neun Gastspielen ein.
Vier der letzten fünf Bundesligaspiele gewann Schalke. Nur gegen Bochum reichte es nur für einen Punkt. Die vier Siege wurden allesamt ohne Gegentor eingefahren.
Fazit:
Besonders die Statistiker werden in diesem Spiel eine nette Quote wittern. Bei der Beurteilung des Values spielen sicherlich noch andere Faktoren eine Rolle. Besonders die subjektive Komponente sollte nich außer Acht gelassen werde. Sie entscheidet letztlich über den langfristigen Erfolg. Das Hinspiel gewannen schließtlich die Breisgauer in der Arena (1:0). Die auswärtstarken Schalker treffen jedenfalls auf heimschwache Freiburger. Soviel ist sicher.
Quoten:
SC Freiburg: 5,00 @ betclic
Unentschieden: 3,52 @ betfair
FC Schalke 04: 1,83 @ betfair
Kategorie: Bundesliga-Wetten
21. Januar 2010 / christoph
Ich habe die leichte Vermutung, dass die ersten Tage einfach zu gut waren. Nicht etwa aus Wettsicht, doch das große Feuerwerk in den Spielen von Henin und Del Potro gestern, konnte heute nicht erreicht werden.
Zudem war es nicht gerade ein deutscher Tag. Sabine Lisicki, gestern noch klar favorisiert gewesen, scheiterte an Brianti. Es ist natürlich enttäuschend für die Fans der Dame, deren Karriere 2010 einen steilen Schritt nach oben gehen dürfte. Auch wenn man aus Niederlagen am meisten lernt, so hatte sich Lisicki ihre Zweitrundenaufgabe gewiss nicht gedacht. Nach souverän gewonnenem Auftaktsatz gab sie unerklärlicherweise das Heft des Handelns an ihre Gegnerin ab. Auch ein Rebreak im Mitteldurchgang brachte nicht die Sicherheit in den Schlägen zurück. Natürlich fehlte auch das Glück, landeten doch einige Bälle haarscharf neben den Linien. Schlussendlich bleibt das Fazit, dass Brianti an diesem Tag einfach kämpferisch knapp die Nase vorn hatte.
Auch für Kristina Barrois sollte der 4.Wettkampftag der letzte bleiben. Gegen die Volksheldin Samantha Stosur verlor Barrois in 2 Sätzen. Das Spiel war jedoch wesentlich knapper, als das Resultat es vermuten lässt. In Durchgang 1 fehlte die volle Konzentration am Ende, selbst im Zweiten lag Stosur bereits mit dem Break zurück, konnte das Match aber zu ihren Gunsten hinbiegen.
Kämpfen mussten auch der männliche Held der Australier. Hewitt sah sich einem 8 Jahre jüngerem Kontrahenten ausgesetzt, der nicht davor wegschreckte, den Favoriten mächtig einzuheizen. Young gab nur äußerst knapp im Tiebreak die erste Entscheidung ab und spielte auch anschließend gutes Tennis. Erst im letzten Satz (6:1) schwanden die Kräfte.
Roger Federer und Novak Djokovic haben souverän Runde 3 erreicht. Federer hatte mit Hanescu deutlich weniger Mühe, als man nach der schwachen Erstrundenpartie davon ausgehen konnte. Hanescu schien wie gelähmt, kam selten an seine Möglichkeiten heran und verlor glatt in 3 Sätzen. Der Serbe Djokovic erwischte einen denkbar schlechten Start in die Partie, wurde aber nach dem Satzverlust sicherer und ließ nichts anbrennen.
Im Spiel des Tages gewann Baghdatis gegen Ferrer in einem 5 – Satz – Krimi. Der Sieger war sowohl nervlich, als auch konditionell völlig fertig, als die Partie ein Ende fand. Im Entscheidungssatz plagten ihn mehrfach Krämpfe , ein langes Spiel in 2 Tagen würde unheimlich schwer werden.
Eine unerwartete Niederlage kassierte unterdessen Ana Ivanovic gegen Gisela Dulko. Es spricht wohl aus dem Herzen vieler Männer, dass mit dem Ausscheiden von Ivanovic, Dementieva und Sharapova die äußerliche Attraktivität gewaltig gesunken ist. An dieser Stelle möchte ich eine ganz kurze Information außerhalb der Australian Open weitergeben. Es ist eine Tatsache, dass es nicht unbedingt leicht ist, solche Nebensächlichkeiten im Wettsport auszublenden. Nicht wenige Menschen tippen gerade in Einzelsportarten auch mal auf den oder die sympathischere / vermeintlich schönerere. Dies ist definitiv Gift, und keinesfalls eine Recherche, die mit gefundenem Value endet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, von solchen Gedanken die Finger zu lassen, denn dies wird Ihren Erfolg beeinträchtigen.
Abschließen möchte ich mit einer erfreulichen Nachricht. Thommy Haas steht in Runde 3. Gegen Tipsarevic lief alles so, wie gestern vermutet. Der Kämpfer musste sich zwar im 1.Satz geschlagen geben, fand aber die Linie und den "Roten Faden" im Spiel hin zum Sieg. Auch aus Wettsicht ein sehr erfreuliches Spiel.
Kategorie: Tennis-Wetten
19. Januar 2010 / christoph
Zugegeben, der Tennissport ist in Deutschland nicht gerade im kommen. Auch zur Weltspitze fehlt ein ganzes Stückchen. Umso schöner ist es doch, dass unsere Außenseiter mal wieder Siege feiern können.
Thommy Haas bestritt sein Match gegen Simon Greul aus Stuttgart und musste zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Der 1.Satz verlief mit vielen leichten Fehlern wenig zufriedenstellend. Bei 3:4 im Zweiten aber löste sich der Knoten. Ab sofort gab Thommy nur noch 3 Spiele ab und siegte mit 6:7, 6:4, 6:2 und 6:1.
Eine Überraschung schaffte Rainer Schüttler. Der Shaker warf den gesetzten Sam Querrey in 4 Sätzen nahezu leicht aus dem Turnier. Der Amerikaner konnte nur den 2.Satz für sich entscheiden.
Philipp Kohlschreiber beendete seine Auftaktübung vom gestrigen Tag. Auch die Regenpause konnte das vielleicht größte deutsche Talent nicht aufhalten, sodass die Einsatzzeit auf dem Court äußerst gering ausfiel.
Bei den Damen gibt es derzeit nur einen Namen: Sabine Lisicki eilt in die nächste Runde. 6:1 und 6:4 hieß es gegen Martic. Petkovic gewann gegen eine Tschechin mit fast demselben Resultat. Berrer, Zverev und Becker sind die größten ausgeschiedenen Namen.
Doch natürlich gab es auch echtes Weltklassespieler, die ihren ersten Auftritt genießen durften. Roger Federer musste wie bereits gestern erwähnt gegen Andreev antreten und verhalf allen Nachtippern zu einem Wetterfolg. Sowohl das "Lay 3:0 Federer", als auch die HC Wette gingen durch. Dabei musste Andreev gar einen Satz mit 0:6 abgeben.
Federer präsentierte sich in mittelprächtiger Form. Bereits beim verlorenen Auftaktdurchgang (4:6) wurden die ungewöhnlichen Fehler des Schweizers deutlich. Auch in den 3 siegreichen Durchgängen konnte Fedex nicht an die Dominanz vergangener Tage anknüpfen. Das Reportoire des Weltranglistenersten ist aber immer noch genial. Fedex weiß genau, in welchem Moment welcher Schlag die beste Wirkung hat und kann sich auch umstellen, wenn gewisse Schläge nicht kommen. Andreev überzeugte als guter Aufschläger, der auch von der Grundlinie gutes Tennis zeigte. Den Knackpunkt im Match stellte das 12.Spiel des dritten Satzes dar. Andreev servierte zum Satzgewinn, bekam aber das Rebreak und ging im folgendem Tiebreak unter. Damit war der Wiederstand gebrochen und der Weg frei für den 15 – fachen Grand Slam Gewinner.
Mit unerwarteter Leichtigkeit fegten Serena Williams und Ana Ivanovic ihre Gegner vom Platz. Ganze 8 Spiele gingen an die Kontrahentinnen Perry und Radwanska. Ähnlich erfolgreich verliefen die Partien von Venus Williams (6:2 6:2) gegen Safarova und Jelena Jankovic (6:4, 6:0) Beiden war aber auch vor der Partie nichts anderes als ein deutliches Ergebnis zuzutrauen gewesen.
Eine Freude für die Wettbasis Leser dürfte der Auftritt von Carsten Ball gewesen sein. Er lieferte Fernando Verdasco einen harten Kampf und konnte gar einmal einen Teilerfolg im Tiebreak feiern. Dennoch bleibt der Spanier ein Kandidat mit Value in den Langzeitwetten.
Die Stars der Herren ließen nichts anberennen. Djokovic und Davydenko, aber auch Tsonga und Hewitt gaben sich bei 3:0 Erfolgen keine Blöße.
Einzig Robin Söderling musste ein böses Erwachen spüren. Der Preis für den dicksten Außenseitersieg geht wohl an Granollers. Selbst eine 2:0 Satzführung reichte dem Nadal – Besieger von Roland Garros 2009 nicht zum Triumph.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
Kategorie: Tennis-Wetten
20. November 2009 / christoph
Sicher, Betfair dient hauptsächlich dem Traden. Doch nicht jeder ist daran interessiert, nur mit den Kursen zu handeln. So ist es natürlich das Recht eines Jeden, auch einfache Wetten zu platzieren. Dass jedoch eine Absicherung gar Gewinnbringend sein kann, wenn KEIN Value vorliegt, ist Ihnen aber gewiss nicht neu. Diese These, welche auf den ersten Blick völlig unlogisch und lächerlich erscheint, soll uns in diesem letzten Artikel der Betfairserie beschäftigen.
Mal angenommen, sie setzen 20 Euro auf Quote 3,00 auf ein Spiel in der NBA. Wie Sie in den bisherigen Artikeln lernen konnten, besteht die Chance, diese 20 Euro in 58 zu vermehren. (2 Euro Provision müssen Sie abrechnen). Nun kommt der entscheidende Fall. Mal angenommen die Quote auf Ihr Team ist auf 2,00 gefallen. Für Sie ist die 2,00 genau richtig quotiert, sodass auch die Gegenquote zwar kein Value ist, aber exakt genau liegt. Natürlich trifft dies nicht gerade häufig zu, doch empfiehlt es sich nun, die Wette abzusichern. Sie verlieren nichts, da die Quote gerecht ist, also weder der Back – noch der Lay – Wetter daraus Profit schlagen könnte. Die Absicherung verhindert aber die Zahlung der Provision, da diese Abzüge einzig und allein auf den Gewinn des gesamten Marktes gezahlt werden müssen.
Im Beispiel müssten Sie also die Provision in Gedanken für die Rechnung entfernen (Auszahlung somit bei 60 Euro anstatt von 58 Euro) und genau soviel „Gegenwetten“, also Layen, dass Sie auch bei gegenteiligem Wettausgang 60 Euro Auszahlung erwarten. Bei Quote 2,00 würde der Einsatz 30 Euro betragen. Sie haben von nun an 60 Euro Auszahlung bei 50 Euro Einsatz und müssen nur auf den Differenzbetrag von 10 Euro die Provision zahlen. 9:50 Euro sicherer Gewinn wartet auf Sie.
Sie glauben nicht, dass sich diese Taktik tatsächlich bewehrt und denken, Sie haben den Restbetrag zu den 38 Euro Reingewinn aus dem Fenster geworfen, wenn die ursprüngliche Wette aufgeht? Nun, dann gehen Sie doch davon aus, dass Sie dieselbe Wette 10 x gespielt haben. Da die faire Quote In – Play bei 2,00 liegt gehen Sie von 5 Wettgewinnen und ebenso vielen Verlusten aus. Sie zahlen somit 10 x 20 Euro = 200 Euro Einsatz. Also Gewinn dürfen Sie 5x 58 Euro = 290 Euro verbuchen. Der reine Erfolg liegt also bei 90 Euro. In der von mir beschriebenen Variante aber kommen Sie auf 10x 9,50 Euro = 95 Euro. Bei jeder Wette haben Sie Betfair 50 Cent der Provision wieder "geklaut"!
Ich weiß, die eben erarbeitete Taktik bereitet schnell ein wenig Kopfzerbrechen. Ich kann Ihnen dennoch nur empfehlen, sich mehrmals durch diesen Text zu lesen. Sie werden damit Ihre Gewinne optimieren können, oder überhaupt erst einmal den Gewinnbereich anstreben.
Einen wichtigen Rat habe ich noch: Geizen Sie nicht mit Absicherungen. Häufig ist die Gier vor dem direkten Großgewinn höher als die Vernunft. Diese Gefahr und Sorge zu besiegen macht große Wetter aus. Können auch Sie sich dazu zählen?
Kategorie: Betfair
15. November 2009 / gabriel
Eben habe ich (wieder einmal) folgende Anfrage erhalten – wie werden Quoten für Sportwetten ermittelt?
… Ich kann auf die oftmals gestellte Frage: "wie berechnen sich die Quoten für z.B. Tennis-Matches oder Golfturniere" nicht genau antworten. Bei Fussball-Spielen (und anderen Sportarten) die 1/X/2 ausgehen können, ist mir das klar – bei Tennis oder Golf etc. jedoch nicht. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
und darauf folgende Antwort gegeben:
Quoten, egal in welcher Sportart, drücken eine bestimmte Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines Ereignisses (z.B. Sieg eines Spielers) aus.
Sie können die implizierte Wahrscheinlichkeit nachrechnen, indem Sie 1/Quote rechnen (z.B. Quote 3.0 -> 1/3=0,33=33% Wahrscheinlichkeit).
Die Wettanbieter erzielen ihren Gewinn dadurch, dass sie allerdings nicht die "faire" Quote abbilden (die der exakten Wahrscheinlichkeit entsprechen würde), sondern sie ziehen einen gewissen Prozentsatz ab (Buchmachermarge), der dann den Auszahlungsschlüssel in den Quoten ergibt.
Damit haben wir die Quoten prinzipiell erklärt, wie werden nun die Wettquoten in der Praxis ermittelt?
Es gibt für jede Sportart, Liga, etc. Buchmacher, die sich intensivst damit beschäftigen und die die Wahrscheinlichkeiten dadurch ziemlich exakt einschätzen können (neben den echten Wahrscheinlichkeiten spielen auch die Erwartungen der Wetter eine wichtige Rolle, das nur am Rande) – und aus der Wahrscheinlichkeit z.B. bei einem Tennis Match – heute Federer gegen Murray 50:50 (50% Siegchance für Federer, 50% Siegchance für Murray) abzüglich z.B. 5% Buchmachermarge ergeben sich die Quoten 1.90 Sieg Federer, 1.90 Sieg Murray.
Wenn die Chancen in unserem Beispiel 70:30 wären, also 70% Siegwahrscheinlichkeit Federer, 30% Murray, wären die "fairen" Quoten:
1/0,70=1,43 für Federer und
1/0,30=3,33 für Murray
Bei Golf-Turnieren verhält es sich nicht anders. Der Buchmacher ermittelt für jeden Spieler eine Sieg-Wahrscheinlichkeit und errechnet daraus die Quote.
Die Kunst beim Wetten besteht nun darin, Wetten zu finden, bei denen die Wahrscheinlichkeit in Wirklichkeit größer ist, als es die Quote ausdrückt! (Stichwort Value)
Kategorie: Sport-Wetten
18. Juni 2009 / christoph
Die BBL Finals sind für deutschlands Basketballfans dieses Jahr endlich wieder richtig spannend. Einerseits hat der große Bruder NBA bereits die Sommerpause eingeläutet, andererseits gibt es endlich wieder bewegte Bilder im Fernsehen zu empfangen. Auch Spiel 2 der Serie wird heute Abend ab 21 Uhr bei Eurosport zu sehen sein, sofern nicht wieder eine andere Liveübertragung in den Köpfen der Programmplaner eine höhere Gewichtung zugeschrieben wird.
Dabei sind auch die Finals keineswegs eine klare Angelegenheit. Oldenburg musste gleich im erstem Finalspiel gegen die Telekom Baskets Bonn eine Heimpleite hinnehmen. Das 72:74 brachte den Heimvorteil in der "Best of 5" Serie hinüber nach Bonn, womit auch die Ausgangsposition vor dem heutigem Match klar wird. Bonn kann das 2:0 schaffen und mit einem beruhigenden Vorsprung zurück in die Heimat des Konkurrenten reißen, während der Gast unbedingt auf das 1:1 hinzielt um wieder in die Favoritenrolle zurückkehren zu können.
Keyplayer wird auf Seiten des Gastgebers erneut Bowman werden. 26 Punkte und 7 Rebounds steuerte dieser im Auftaktmatch bei und war der Hauptgarant für den knappen Auswärtserfolg. Auch die Heimmannschaft zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit guter Trefferquote knapp über 46%. Die Passwege stimmten dabei aber überhaupt nicht. Ganze 6 Assists spielte Oldenburg im gesamtem Duell, 8 weniger als der Kontrahent. Es wird die Defense das Spiel entscheiden, da beide Teams Scorerqualitäten haben.
Über 6000 Zuschauer werden heute Abend in Bonn erwartet. Dabei haben es sich auch 400 Gästefans nicht nehmen lassen, die weite Reise auf sich zu nehmen. Verschiedenste Public Viewing Feiern erinnern an eine Begeisterung, die sonst nur im Fussball anzutreffen ist.
Da beide Teams sehr gleichwertig sind, aber der Heimvorteil große Differenzen in die Siegquoten schlägt wäre der Value wohl eher bei Oldenburg zu suchen. Als Wette einteressanter aber ist das Under144,5 bei Interwetten. Ein zerfahrenes Spiel mit niedrigere Trefferquoten ist durchaus wahrscheinlich.
Kategorie: Sport-Wetten
11. April 2009 / christoph
Was könnte man nicht alles als Parallelen heranziehen zwischen Hertha BSC Berlin und dem Hamburger SV. Beiden wurde vor der Saison nicht annähernd eine Chance auf die Meisterschaft eingeräumt, beide mussten über die nahezu gesamte Saison auf den Star des Jahrgangs 2007/2008 verzichten. (Pantelic und Van der Vaart) Nun stehen die Vereine zusammen an der Tabellenspitze und um bei den Vergleichen zu bleiben, müssen sowohl Hertha als auch Hamburg in ungeliebte heimlastige Arenen reisen. Während die Berliner bereits heute in Hannover antreten, gastiert am Ostersonntag der HSV im Gottlieb Daimler Stadion.
Das Duell mit dem VFB Stuttgart steigt aufgrund der starken Form des VFB zu einem echtem Spitzenspiel auf. Die Hamburger mussten sich zuletzt gegen Gladbach und auch Wolfsburg geschlagen geben, erhielten aber im UEFA Cup Viertelfinale am Gründonnerstag einen weiteren Motivationsschub, da die Milliardärtruppe von Manchester City mit 3:1 in die Knie gezwungen werden konnte. International hat den VFB Stuttgart schon lange nichts mehr zu feiern, doch die Ligaergebnisse der letzten Monate lassen stark darauf schließen, dass nächste Saison auch wieder in der neuen Europaliga gefeiert und getanzt werden darf. Seit genau 7 Tagen übernahmen die Schwaben den geliebten fünften Rang von Krisenteam Hoffenheim. Der schwere Gegner kommt also im richtigem Augenblick, mit 100% Selbstvertrauen strebt der VFB einen weiteren Heimdreier an.
Die starken Resultate der Vergangenheit lassen keinen Grund zum Spielerwechsel in den Reihen der Stuttgarter zu . Für Khedira kommt der Einsatz noch zu früh, Cacau muss seine Sperre absetzen und wird von Marica ersetzt werden. Ähnlich bitter trifft es auch die Gäste. Jarolim sitzt seine dritte Sperre der Saison ab und wird immer mehr zum Rüpelspieler der Bundesliga. Ein Nachfolger für Effenberg und Poulsen scheint gefunden. Auch Atouba, Alex Silva und der Ex – Borusse Demel werden wegen diverser Verletzungssorgen nicht den Rasen betreten. Interessant und zugleich ungewöhnlich hoch ist die Anzahl der Akteure,die besonders ruhigen Fußes über den Platz schleichen müssen. Gleich 11 Spieler stehen mit 4 Karten direkt vor der ungeliebten Sperrgrenze. Besonders den Gastgeber trifft es mit 8 Mannschaftsglieder sehr hoch.
In den letzten Jahren war das Duell nur selten torreich. Das Hinspiel endete 0:2, vor einem Jahr gab es einem 1:0 Sieg des VFB. Knapp über 10 Jahre liegt das torreichste Spiel beider Mannschaften zurück, 1998 siegte Stuttgart mit 5:2.
Auch eher selten sind die nur geringen Schwankungen in den Quotierungen. Für den Heimsieg bietet der asiatischer Buchmacher Unibet die beste Marke: 2,20. Die üblichen verdächtigen gelten für Remis @3.56 sowie Auswärtserfolg @3,64, mit Quotensieger Pinnacle.
In etwa 50/50 würde ich die Over und Underquoten verteilen, was die Buchmacher aber anders sehen. Nur eine 1,8 zahlt Betfair für mindestens 3 Tore aus, während eine 2,2 als Gegenquote doch ein wenig Value aufweißt.
Kategorie: Bundesliga-Wetten
7. September 2008 / christoph
Value, ja oder nein?
Gestern Abend nach dem Abbruch des zweiten Halbfinals Nadal vs. Murray, bei Spielstand von 0:2 in den Sätzen für Murray, sowie 3:2 Nadal im drittem begann in einigen Wettforen ein Streit um den Value für den weiteren Spielverlauf. Nadal geben die Buchmacher im Moment eine 2,4, Murray wird auf 1,6 quotiert.
Die Meinungen gingen von: "Traumquote für Rafael", bis hin zu "alles auf Murray" auseinander und ich musste schon schmunzeln mit welchen Argumenten der jeweils andere im Forum von der eigenen Meinung überzeugt werden sollte.
Fakt ist, wenn sich solche Diskussionen anbahnen und auch nach ein paar Stunden noch nicht viel dabei rausgekommen ist, dann hat nur einer gewonnen: Der Buchmacher. Auch für mich sind die Quoten auf den ersten Hinblick verlockend, doch bei genauerer Betrachtung muss man den Wettanbietern ein Lob zollen für die Entscheidung, die Quoten genau auf diese Linien zu legen.
Nadal ist für mich, wie viele andere auch, der beste Tennisspieler der Welt, der ein solches Spiel sicher umbiegen kann. Hat er doch fast schon beängstigende Siegesserien inne. Andererseits ist Murray schon mit 2:0 in den Sätzen vorn und es gibt immer noch Quoten über 1,6 für den Finaleinzug des ehemaligen Außenseiters. Doch sollte Nadal den dritten Satz, in dem er mit Break führt nach Hause bringt, dann kann dieses Duell schnell kippen.
Es ist nur zu empfehlen nicht auf den Ausgang dieser Partie zu setzen, stattdessen sich das Spiel in aller Ruhe mit Bierchen und Chips anzusehen.
Kategorie: Tennis-Wetten
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