sportwetten wettbasis logo Wettbasis seit 2002
Wettbasis - Sportwetten Beste Wettanbieter Sportwetten Bonus Wett-News Wett-Tipps
zum Inhalt springen

Urteil


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Urteil und Sportwetten im Allgemeinen.


Wettanbieter News

Die Wettbasis hat eine längere Zeit keinen Buchmacher mehr gestestet, doch diese Serie darf nun ein Ende erhalten. Ein aufstrebender Ableger von 10bet mit dem Namen ComeOn hat sich in Malta niedergelassen. Das Bookiesparadies hat damit einen Anbieter mehr, auf welchem Onlinespieler sich in den Bereichen Sportwetten, Poker und Casino miteinander duellieren können.

In den letzten Wochen haben wir ComeOn vor einige kleine Aufgaben gestellt und möchten den Buchmacher durchaus im positiven Licht strahlen lassen.

1.) Einzahlungs – und Auszahlungsvarianten

ComeOn erlaubt alle wichtigen Einzahlungsvarianten. Neben den häufig genutzten E-Wallets, wie Moneybookers (Skrill), Neteller und Click2Pay, der Mutter aller Depositmöglichkeiten: den Paysafecards und dem Banktransfer steht selbstverständlich auch die Möglichkeit der Kreditkartenzahlung. Wie gewohnt steht das Geld bei den meisten Einzahlungsvarianten direkt zur Verfügung.

2.) Bonusangebot

Gleich mehrere Bonusangebote und Promotions sind bei ComeOn integriert, 100 prozentig überzeugen konnte jedoch keines der Angebote. Auf die erste Einzahlung gibt es einen 100% Bonus, welcher jedoch zusammen mit der Einzahlung viermal in Kombiwetten zur Mindestquote 2,00 umgesetzt werden muss. Der maximale Bonusbetrag beträgt 25 Euro.

Andererseits haben sich die Chance auf ComeOn Points. Solche werden für jede getätigte Wette verteilt und hängen von der Einsatzhöhe und der Wettquote ab. Auch der tägliche Login bringt ein paar zusätzliche Credits. Die ComeOn – Points können gegen Einzahlungsboni, direkte Geldgewinne und zahlreiche andere Preise eingetauscht werden. Die dafür nötigen Punkte erzwingen jedoch ein regelmäßiges Spielen bei ComeOn.

In unregelmäßigen Abständen werden auch kleinere Reloadboni angeboten.

3.) Quotenangebot und Auszahlungsschlüssel

Das Angebot für die verschiedensten Wetten ist sehr akzeptabel. Knapp über 50 Wettmöglichkeiten zu diversen Spielen haben zwar keine Chance gegen Bwin oder Bet365, stellen aber zahlreiche weitere Bookies klar in den Hintergrund.

Einen besonders hohen Auszahlungsschlüssel erhalten Sie bei Asian HC Wetten, wo rund 96% der Einsätze wieder an alle Wettinteressenten ausgeteilt werden. Im Dreiweg werden rund 94 Prozent der Einnahmen direkt wieder ausgeschüttet. In kleineren Ligen geht es noch deutlich unter diese Grenze.

4.) Support

Ein großes Plus und Dankeschön wollen wir dem Support zollen. Obwohl bewusst auch kleinere nervige Fragen gestellt wurden, waren die Antworten der Mitarbeiter ComeOn´s stets sehr schnell und zufriedenstellend. Der Livechat erleichtert die direkte Kommunikation mit dem Buchmacher entschieden und vermittelt einen positiven und seriösen Charme.

5.) Quotenfehler und Auszahlungswünsche

Ein weiterer dicker positiver Aspekt geht auch an unsere letzte Kategorie. Eine zu einem Quotenfehler abgegebene Wette wurde nicht storniert, obwohl der Marktschnitt um über 20% überstiegen wurde. Diverse kleine Fehleinschätzungen in den Quoten werden auch tatsächlich als eigene Fehler angesehen und nicht auf Kosten des Wetters storniert.

Auszahlungen dürfen bis zur Grenze von 2000 Euro ohne Verifizierung ablaufen. Erst ab dieser Grenzschwelle müssen persönliche Dokumente, wie der Ausweis, an den Buchmacher zur Verifizierung gesendet werden. Auszahlungen über Skrill (Moneybookers) sind nicht ganz so schnell, wie bei Bet365 oder Pinnacle, aber verlaufen in einem gutem Rahmen weit unter 24 Stunden.

Urteil

Wir können den Ableger von 10bet nur empfehlen und wünschen Ihnen viel Erfolg bei diesem Buchmacher. Wenn Sie sich für Kombiwetten interessieren oder nicht unbedingt einen hohen Ersteinzahlungsbonus benötigen, dann sind Sie bei ComeOn garantiert richtig. Die Quoten und der Support lassen nur wenige Wünsche offen.

Natürlich ist das Wetten – und Spielen bei ComeOn trotz unseres postiven Ratings auf eigene Gefahr.

16. November 2011 / christoph - Kategorie: Wettanbieter News

Wettanbieter News

Wie in unserer Artikelreihe „Die Neuordnung des Sportwetten-Markts in Deutschland“ bereits ausführlich beschrieben, gibt es immer neue Entwicklungen die für oder gegen eine baldige Liberalisierung des Wettmarktes für private Sportwetten Anbieter in Deutschland sprechen.

So hat das Oberverwaltungsgericht Münster das aktuell geltende Sportwetten-Gesetzt für Nordrhein-Westfalen als europarechtswidrig erklärt und somit einer Klägerin recht gegeben, die gegen die Schließung ihres privaten Wettbüros geklagt hatte. Als Begründung wurde angefügt das eine Schließung gegen die im EU-Recht verankerte Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit verstoßen würde. Darüber hinaus wurde der Vorwand der Spielsuchtprävention, auf dem das Verbot privater Wettanbieter basiert, dadurch entkräftet, dass der Staat andere Glücksspielbereiche (Automatencasinos) mit höherem Suchtpotenzial privaten Anbietern überließe. Auch das Werben für Lotto-Jackpots staatlicher Lottogesellschaften würde den Markt nicht regulieren sondern Spieler zum Glücksspiel anstacheln.

Es gibt allerdings auch schlechte Nachrichten. So hat der BGH in einer Klage der staatlichen Lotto- und Toto Gesellschaften stattgegeben die geklagt hatten, dass private Anbieter gegen geltendes Recht verstoßen, wenn sie Sportwetten im Internet anbieten. Der BGH hat damit dem bereits geltenden Recht entsprochen und sein Urteil damit begründet, dass das geltende Recht nicht gegen EU-Recht verstoße. Das Verbot würde den Dienstleistungsverkehr zwar einschränken, dies wäre jedoch gerechtfertigt um Ziele der Spielsuchtbekämpfung zu erreichen.

Diese beiden Urteile innerhalb weniger Tage machen deutlich, wie undurchsichtig die deutsche Rechtslage im Bereich der Sportwetten derzeit immer noch ist. Wichtig ist klarzustellen das es bei beiden Urteilen noch um den aktuell gültigen Staatsvertrag geht und dies keine direkten Auswirkungen auf die Neuordnung des Sportwetten-Marktes für das Jahr 2012 hat. Dies machte auch Bwin-Direktor Jörg Wacker nach der Urteilsverkündung noch einmal deutlich.

Erfreuliche Nachrichten gibt es diesbezüglich aus Sachsen, wo die FDP bemüht ist ein ähnliches Gesetzt wie in Schleswig-Holstein auf den Weg zu bringen, dass die vollständige Liberalisierung des Marktes zum Ziel hat.
Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder bereits eingesehen haben, dass ihr erster Entwurf für ein neues Sportwettengesetz so nicht durchzusetzen ist und dabei sind einen Kompromiss auszuarbeiten (unbeschränkte Lizenz-Vergabe an Sportwetten-Anbieter, 5-10% Steuerabgaben), scheint nun nach Schleswig-Holstein auch Sachsen immer mehr auf eine eigene und noch liberalere Lösung zu schielen. So soll neben den Sportwetten wohl auch der Poker, Casino und Roulette Bereich legalisiert werden. Dieser Vorschlag soll noch bis zum Jahresende dem Landtag vorgelegt werden. Es bleibt abzuwarten wie die CDU in Sachsen auf diesen Vorstoß reagiert und ob neben Schleswig-Holstein schon bald ein zweites Bundesland seine Pforten für das Glücksspiel öffnet.

Bwin hat auch noch mal deutlich gemacht eine Lizenz in Schleswig-Holstein für das Jahr 2012 erweben zu wollen und das davon ausgegangen wird, dass mit dieser deutschen Lizenz dann bundesweit Sportwetten angeboten und beworben werden dürfen. Es bleibt weiter spannend ob die Marktöffnung 2012 wirklich erfolgen wird und was die weiteren Entwicklungen bringen werden.

6. Oktober 2011 / schippinho - Kategorie: Wettanbieter News

Wettanbieter News

  

Gestern war in Bochum der Tag der Entscheidung für den Hauptverantwortlichen und Drahtzieher der vielzähligen Wettmanipulationen Ante Sapina. Nach langen und eingehenden Untersuchungen ist ein Urteil gefällt worden. Der Richter seitens der Ankläger Andreas Bachmann verlangte ursprünglich für den „Feind des Sports“ (Anm.: Ante Sapina), wie er ihn persönlich betitelte, ein höheres Strafausmaß, nämlich 7 Jahre Haft. Das Gericht zeigte sich jedoch vermutlich aufgrund der vorweg gezeigten Kooperationsbereitschaft von Sapina nachsichtig und verurteilte ihn genauso wie den Mitangeklagten Marijo Cvrtak zu fünfeinhalb Jahren Haft.

Von Prozessbeginn an war Sapina einsichtig und kooperierte mit dem Gericht, indem er zugegeben hat weltweit Spiele manipuliert zu haben, wo auch angesehene Wettbewerbe, wie die Champions-League, mit dabei waren. Weiters nannte er die betroffenen Spiele und erklärte seine Vorgehensweise bei diesen Spielmanipulationen. Dies erfolgte meist über bestochene Schiedsrichter, Spieler oder auch hochrangige Fussball-Funktionäre, die er entweder persönlich traf oder auch durch Mittelsmänner in Kontakt getreten war. Der Schuldspruch vor dem Bochumer Gericht, wo gestern damit ein Schlussstrich unter diese Fussball-Affäre gezogen wurde, ist ein Signal. Fragwürdig wird jedenfalls bleiben, wie stark sich künftige und wahrscheinlich immer noch bestehende Gruppen davon beeinflussen lassen werden.

Während der Verhandlung gab Sapina zu, dass er auf rund 30 Spiele täglich gewettet hat, wovon wöchentlich 1 Spiel manipuliert war. Die Tatsache, dass Sapina laut eigenen Aussagen ca. 1 Million Euro/Monat in Sportwetten umgesetzt hat berechtigt dazu Sapina als pathologischen Spieler zu bezeichnen. Im Prozessverlauf stellte sich heraus, dass auch Sapina durchaus mit fragwürdigen und unseriösen Personen versucht hat Spiele zu manipulieren. Es wurde bekannt, dass Sapina selbst im Herbst 2009 zum Opfer geworden ist als er versuchte das Spiel der ersten norwegischen Liga zwischen den damaligen Klubs Sandefjord und Stabaek zu manipulieren, wo er um die Bestechungssumme betrogen wurde und letztendlich keine Spielmanipulation stattfand. Wie sich herausstellte handelte es sich bei der Person um einen findigen Betrüger, der sich als Klubfunktionär ausgab, was in Wirklichkeit nicht der Wahrheit entsprach, mit dem Ziel das Bestechungsgeld zu erhalten um im Anschluss daran damit zu verschwinden.

Vor etwas mehr als 1 Monat gestattete der Richter Sapina sich in Freiheit zu verteidigen unter der Bedingung einer Kaution in Höhe von EUR 50.000, welche Sapinas Anwalt hinterlegt hat. Die Untersuchungshaft verließ der 35-jährige „Wettpate“ somit nach 17 Monaten, nachdem er am 19. November 2009 verhaftet wurde. Der Richter entschied sich wohl aufgrund folgender Tatsache dazu, weil Sapina sich mit fast allen Punkten der Anklage einverstanden erklärte und mit dem Gericht eng zusammenarbeitete um Klarheit zu schaffen und alles aufzudecken.

Es wird vermutet, dass Sapina durch die angesprochenen Wettmanipulationen ungefähr 2,3 Millionen Euro Gewinn gemacht hat. Weiterhin ein sehr großes Problem ist der Umstand, dass die deutschen Behörden auf einen nicht unbeträchtlichen Teil von Sapinas Gewinnen durch Spielmanipulationen sehr schwer zugreifen beziehungsweise nicht beschlagnahmen können, da schätzungsweise 1,2 Millionen Euro in einer Bank auf der Insel Man in Großbritannien liegen.

 

20. Mai 2011 / mario - Kategorie: Wettanbieter News









  Wettbasis-Sportwetten Fussball Wetten Sportwetten Quiz Wettbüro-Bewertungen Live Wetten Wettanbieter Vergleich  
  Besser Wetten Sportwetten Artikel Sitemap Bonus-Beschreibungen Buchmacher  
Viel Erfolg mit Ihren Wetten © 2002-2013 wettbasis.com Sportwetten