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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu U17 und Sportwetten im Allgemeinen.
Am Sonntag, den 8. Juli 2011, trifft die Deutsche U17 Nationalmannschaft im Spiel um Platz 3 der U17 Weltmeisterschaft auf die Auswahl von Brasilien. Beide Mannschaften – die Deutschen, wie auch die Brasilianer – mussten sich im Halbfinale unglücklich einem Stärkeren beugen. Unglücklich mag in diesem Zusammenhang äußerst subjektiv klingen, ist aber bei Ansicht der Halbfinalspiele durchaus vertretbar.
Im fußballerischen Sommerloch ist abseits des eventähnlichem Auftreten der Frauen-Fußball-WM jedes Getrete mit dem Lederball willkommen. Das gilt für die Copa de America wie auch für die U17 Weltmeisterschaft in Mexiko.
Das Spiel um Platz 3 wird um 22 Uhr deutscher Zeit angepfiffen und planmäßig von Eurosport live übertragen.
Deutschland:
Schon in der frühen Phase des Turniers hat die von Steffen Freund trainierte Mannschaft nicht nur sportlich in den Wettbewerb gefunden, sondern auch mannschaftliche Geschlossenheit demonstrieren können. Gerade bei Jugendturnieren ist das durch die gegebene Fluktuation in den Mannschaften keine Selbstverständlichkeit. In der Jugend ist ein Entwicklungssprung sowie auch ein längerer Entwicklungsstillstand durchaus keine Seltenheit – entsprechend dynamisch sind die Kaderveränderungen von Jahr zu Jahr. Auch wenn sich der harte Kern schon eine Weile kennen mag, so ist es auf die Länge eines Turnieres hin gerade an der zweiten Reihe die Lücken in den entscheidenen Momenten zu Füllen – ein Punkt, der bei der deutschen Mannschaft im Turnierverlauf gut, im Halbfinale leider gar nicht geklappt hat.
Personell ist die Mannschaft durchweg gut aufgestellt. Mit Samed Yesil und Kapitän Emre Can gibt es zwei herausragende Akteure. Wobei hier wirklich herausragend im Sinn des Wortes gemeint ist. Wie stark ein Spieler im Profibereich sein wird, wird sich wohlmöglich erst im ersten Profijahr oder sogar danach zeigen. Potential haben die meisten. Herausragend sind im Moment diese beiden. Der Eine, weil er Tore schießt – was durchaus schnell wieder vorbei sein kann. Der Andere, weil er nicht nur durch seine Position besonders auffällt, sondern vor allem, weil seine Stärken bei diesem Turnier hervorgetreten sind. Die großen Plätze kommen in der Jugend gerade den spielstarken Mittelfeldspielern entgegen. Emre Can – von Bayern München – ist so einer. Wenn die deutsche Presse davon spricht, Can würde "wie der junge Michael Ballack" auftreten, dann ist das nicht von der Hand zu weisen. Dynamische Antritte im Mittelfeld, gepaart mit Technik und Wille, sowie dem Ballack-ähnlichem neudeutschen Leadership.
Solch einen Spieler in den eigenen Reihen zu haben ist von großem Vorteil – solange er auf dem Platz steht. Als Emre Can das Feld nach dem eigenen Führungstor verletzt verlassen musste, brach das deutsche Spiel zusammen. Die Darstellung ist durchaus bewusst drastisch gewählt, da die Relevanz dieses Spielers deutlich wurde. Die angesprochene zweite Reihe konnte in diesen Momenten dann nicht mit der eingewechselten zweiten Reihe der Mexikaner mithalten. Mexiko übernahm den Ball und damit das Spiel (3:2).
Obgleich die Gegentore am Ende (78./90.) in einer Skala von "herausgespielt" bis "unglücklich" irgendwo, noch weit hinter "unglücklich" rangieren müssten, richteten sie am Ende für die bessere Mannschaft. Nicht immer ist die Statistik des Ballbesitzes aussagekräftig genug, um ein verdienten Sieger zu definieren, in diesem Spiel wiegt sie schwer: Mit 62% kämpften sich die Mexikaner ins Finale.
Brasilien:
Im zweiten Halbfinale der Weltmeisterschaft machten Uruguay und Brasilien den zweiten Finalteilnehmer untereinander aus. Im Vorfeld der Partie schien Brasilien favorisiert zu sein. Es sei jedoch gesagt, dass Formschwankungen und entsprechende Ergebnisse gerade durch die Jugend der Sportler gefördert werden. Uruguay hatte zu diesem Zeitpunkt erst gegen einen fußballerisch anspruchsvollen Gegner gespielt – in der Gruppenphase gegen England - und verloren (0:2).
Brasilien hatte in diesem Spiel das Zepter in der Hand. Zwar kann man durchaus von einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel sprechen, jedoch vermittelte Brasilien einen klareres Gefühl von Torgefahr. Im Grunde genommen muss man ihnen diese Torgefahr allerding wieder abstreiten, denn wer so häufig nah dran ist aber nie vollendet, dem ist zuzutrauen, dass er eben doch auch in der Zukunft nie vollenden wird, und entsprechend als torungefährlich gilt. Wie auch immer. Es waren faktisch die Uruguayos, welche in diesem Spiel die Tore schossen. Auch, weil ihnen das Spiel von den Brasilianern etwas einfacher gemacht wurde. So patze der brasilianische Torwart beim ersten Gegentor gleich zwei Mal: Zunächst blockte er einen Weitschuss nach vorne weg, um dann folgerichtig in den heran eilenden Stürmer reinzufliegen und diesen beispiellos elfmeterreif umzurammen. Selbst der grausam geschossene Elfmeter konnte das Führungstor für Uruguay nicht verhindern. In der Folge waren die Brasilianer sehr bemüht, allerdings nur torgefährlich und nie Torschütze.
So reichte es für Uruguay die Fehler der Brasilianer zu nutzen - auch beim zweiten Gegentor sieht die Abwehr, die in gefühlter Fünf-Mann-Überzahl präsent ist, nicht gut aus. Unhaltbar war der Ball auch nicht. Am Ende zog Uruguay recht deutlich ins Finale ein (3:0).
Brasilien knüpft mit diesem Jahrgang nach momentanem Stand der Dinge vermutlich nahtlos an die eigene Historie der letzten Jahre an: Durchschnittliche Torhüter und Stärken in der Offensive. Wie torgefährlich die Brasilianer sind, werden sie wohl im Spiel um Platz 3 zeigen wollen – gegen Uruguay hat von 27 Schüssen kein einziger das gegnerische Tornetz von innen begutachtet.
Fazit:
Beide Mannschaften sind enttäuscht, den großen Wurf nicht gelandet zu haben. Fraglich ist gerade aufgrund der Jugend der Sportler, ob es gelingt diese Emotionen in positive Energie umzumünzen. Inwiefern eine Niederlage in der letzten Minute nach eigener Führung schlimmer ist als eine deftige Klatsche von einem eigentlich unterlegenen Gegner, wird man am Sonntag sehen.
Vielleicht führten für die deutsche Mannschaft auch psychologische Einflüsse durch die 30000 Mexikaner, die der eigenen Mannschaft den Rücken stärkten, zur Halbfinalsniederlage. Gegen Brasilien bleibt für die Mannschaft von Steffen Freund die Chance auf das Podium dieser Weltmeisterschaft zu steigen. Ob der eigene Leader den Weg mitgehen kann, ist noch nicht bekannt.
Wett-Quoten für das Spiel um Platz 3 der U17 WM 2011:
Deutschland: 2,60 @ unibet
Unentschieden: 3,45 @ bwin
Brasilien: 2,60 @ unibet
8. Juli 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Die heißesten Fussball-Partien der Woche
| Datum/Zeit |
Land |
Spiel |
Bemerkung |
| 12.11./16:00 |
 |
Schweiz - Kolumbien |
(FIFA U17-WM Halbfinale) |
| 14.11./16:30 |
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Marokko - Kamerun |
(WM Qual. Afrika Play-Off) |
| 14.11./17:00 |
 |
Russland - Slowenien |
(WM Qual. Europa Play-Off) |
| 14.11./19:00 |
 |
Griechenland - Ukraine |
(WM Qual. Europa Play-Off) |
| 14.11./21:00 |
 |
Irland - Frankreich |
(WM Qual. Europa Play-Off) |
| 14.11./21:30 |
 |
Portugal - Bosnien-Herzegowina |
(WM Qual. Europa Play-Off) |
| 15.11./19:00 |
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U17-WM Finale Schweiz - Nigeria |
(FIFA U17-WM Finale) |
FIFA U17 WM
Schweiz – Kolumbien
Schade, dass die Europameisterschaft letztes Jahr für für die Eidgenossen so schnell beendet war, denn die Schweiz befindet fussballerisch im Aufschwung. Nachdem die Nati die WM-Qualifikation bravourös gemeistert hat, spielen auch die "Kleinen" groß auf. Die schweizer U17 Mannschaft steht bereits im WM-Halbfinale! Und im Spiel gegen Kolumbien ist Sieg in der derzeitigen Form sicherlich auch noch möglich. Wer auch immer dann im Finale am Sonntag steht, für den ist dann alles möglich!
FIFA WM 2010 in Südafrika – Qualifikation: Play Off’s:
Das, was die Schweiz bereits erreicht hat, das müssen andere erst schaffen: In den beiden Play Off Spielen in den kommenden beiden Wochen haben noch 4 europäische Mannschaften die 2. Chance, sich für die Fussball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Auch auf den anderen Kontinenten werden die letzten Teilnahme-Tickets vergeben.
AFRIKA:
Marokko – Kamerun
Eine Mannschaft, die sich in der Vergangenheit in viele Herzen gespielt hat, das sind die Löwen aus Kamerun. Bei der letzten WM wurden sie wegen ihrer Trickots von der Fifa bestraft, aber das war nicht alleine der Grund für die verpatzte Qualifikation. Vor dem letzten Spiel führt Kamerun noch ihre Gruppe mit einem Punkt Vorsprung an, mit einem Sieg auswärts bei den starken Nordafrikanern wäre also alles klar. Bei jedem weiteren Ergebnis wird es eine nervenaufreibende Zitterpartie.
EUROPA:
Russland – Slowenien
Nerven, dass ist überhaupt das Stichwort für die anstehenden Play Off Paarungen in Europa. Die Besten sind bereits qualifiziert und eigentlich hat sich in jeder Grupper ein klarer Sieger herauskristalisiert. Deutschland war für Russland einfach zu stark aber Slowenien konnte sich erst dank der beiden guten Spiele gegen Gruppensieger Slowakei als 2. in die Play Off’s spielen. Sicherlich stehen die Russen unter wesentlich größerem Erfolgsdruck.
Griechenland – Ukraine
Ex-Europameister – diesen Titel werden die Griechen wohl für Lange Zeit noch genießen – Griechenland möchte die Ära von König Rehakles noch einmal verlängern, den bei einem Scheitern gegen die Ukraine wäre diese wohl endgültig vorbei. Für die Ukraine wäre eine Qualifaktion an einem großen Turnier längst überfällig. In den vergangen Jahren sind sie jeweils nur ganz knapp gescheitert. Aber diesmal könnte es endlich so weit sein.
Irland – Frankreich
Frankreich ist ist die wahrscheinlich einzige der wirklich großen Fussballnationen die noch um die WM-Teilnahme zittern muss. Aber gegen Irland sind die Franzosen ganz klar zu favorisieren. Allerdings lässt sich eine Krise im französischen Fussball nicht in Abrede stellen und auch in der Qualifikationgruppe hat sich Frankreich mehrmals gegen Underdogs blamiert.
Portugal – Bosnien-Herzegowina
Auch wenn der Wert von Ronaldo für die portugisische Nationalmannschaft allgemein vielleicht überschätzt wird, das größere Problem als das Fehlen von Ronaldo (oder spielt er nun doch?) ist eher die Überheblichkeit, zählen sich die Portugiesen selbst doch zu den großen Fussballnationen. Aber nach der Ära von Eusebio konnte Portugal nur bei der Heim-EM wirklich einmal ganz vorne mitmischen. Für Bosnien besteht die Gefahr, dass sich die National-Mannschaft zwar qualifiziert, der Staat aber der WM womöglich gar nicht mehr existiert, denn politisch gibt starke Zerfallserscheinungen. Daher hat der Fussball in diesem Fall auch eine extrem wichtige politische Funktion.
10. November 2009 / gabriel - Kategorie:
Wettprogramm
Sportwoche 9.-15.11.2009
| Datum |
Sport |
Verband |
Ort |
Event |
| 14.11. |
 |
FIFA |
weltweit |
WM-Qualifikationsspiele |
| 24.10.-15.11. |
 |
FIFA |
Nigeria |
FIFA U-17 World Cup |
| 8.-14.11. |
 |
ATP |
Paris |
BNP Paribas Masters |
8. November 2009 / gabriel - Kategorie:
Wettprogramm
Die großen Vorbilder haben – zumindest in den heimischen Ligen – die Schuhe schon für die Sommerpause an den Nagel gehängt. In den Juniorenwettbewerben des DFB geht es aber noch um Ruhm und Ehre: Die Deutsche Meisterschaft der A- und B-Jugenden. Qualitativ ist dieses Niveau nicht zu unterschätzen, da beide Nationalmannschaften in der ablaufenden Spielzeit Europameister geworden sind. In beiden Altersklassen werden in drei Bundesligen die besten Mannschaften des Jahrgangs ermittelt: Nord/Nordost, West, Süd/Südwest. Wichtig zu bemerken ist, dass die Bundsliga Süd/Südwest ihre beiden Topplazierten in die Endrunde schickt, wobei die anderen beiden Bundesligen lediglich ihren Meister schicken dürfen. Gespielt wurde im K.O System, beginnend mit den Halbfinals mit Hin- und Rückspiel. Die B-Junioren spielen nur 80 Minuten.
B-Jugend:
Halbfinale: Bayern München – VfL Wolfsburg
Zu einer etwas kleineren Neuauflage im Kampf um die Deutsche Meisterschaft kam es bei den Junioren in der U17 Altersklasse im Halbfinale. Leider musste sich die von Übungsleiter Stephan Beckenbauer trainierte Mannschaft des FC Bayern München mit einer mageren Heimkulisse von knapp 200 Zuschauern zufrieden geben (vergleiche Borussia Mönchengladbach!). Immerhin war mit Felix Magath ein prominenter Beobachter im Sportpark Aschheim. Angetrieben von einem unbeugsamen Willen die Weichen auf Finale zu stellen dominierten die Münchener von Beginn an. Dies spiegelte sich schon in Minute Fünf im Resultat wieder, obgleich die Wolfsburger vorher eine klare Möglichkeit ausließen und das Tor der Münchener ein wenig an das Düsseldorfer Aufstiegstor gegen Werder Bremen II erinnerte: eine verunglückte Flanke, die ihr Glück im gegnerischen Netz fand. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit münzten die Münchener ihre Überlegenheit, die nur punktuell durch gegnerische Kontern in Gefahr war, zum 2:0 um. Die nach der Pause stark aufkommenden Wolfsburger Angriffsversuche wurden durch das schnelle 3:0 in der 50. Minute gedämpft und verflachten anschließend vollständig. DIe Jugend des FC Bayern spielte die hohe Führung souverän nach Hause.
Das Rückspiel im Wolfsburger Porschestadion versprach somit nicht mehr viel Spannung. Da die Münchener das 0:0 mit taktischer Disziplin und einem gesunden Defensivgeist bis in die Halbzeit retteten, blieb den etwas über 600 Zuschauern ein Fußballspektakel verwährt. Lediglich nach einer Stunde konnte Wölfe-Kapitän Leon Heinze die Münchener Defensive durchbrechen. Das Spiel endete 1:0 für den Nachwuchs des Deutschen Meisters. Die B-Jugend des FC Bayern München, die die Süd/Südwestgruppe für sich entschieden hatte, steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft.
Halbfinale: VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach
Im Allgemeinen galten die Gladbacher, die die Bundesliga-West mit nur einer Niederlage in 26 Spielen und 12 Punkten Vorsprung vor dem Erzrivalen aus Köln nach Belieben dominiert hatten, als Favorit in diesem Halbfinale. Im Hinspiel konnten sie dieser Favoritenrolle nur teilweise gerecht werden. In einem vor Allem im Mittelfeld ausgetragenden Spiel kam es nur schleppend zu Torchancen. Die erste für die Niederreihner konnte nicht verwertet werden und wurde prompt mit dem 1:0 für Stuttgart drei Minuten später bestraft. Alexander Riemann traff aus 16 Metern mit einem strammen Schuß nach einem abgeblocktem Freistoß. Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen im Mönchengladbacher Tor konnte den Ball nur noch tuschieren. Kurz vor der Pause wurde den Borussen berechtigterweise ein Strafstoß zu gesprochen, welcher durch Christopher Mandiangu zum Ausgleich verwandelt wurde. In der zweiten Halbzeit tat sich lange wenig, bis sich das Spiel nach etwa einer Stunde zum offenen Schlagabtausch entwickelte. Patrik Ribeiro-Pais war es, der auf Vorarbeit von Alexander Riemann das 2:1 für den Gastgeber makierte (71.). Angesichts der technischen Überlegenheit und der gleichwertig verteilten Chancen eine bittere Niederlage für den Favoriten aus Mönchengadbach.
Das Rückspiel versprach spannend zu werden. Den Offiziellen der Gladbacher Borussia war es gelungen mit einer guten Pressepräsenz und freiem Eintritt 3800 Zuschauer in den Broussia-Park zu locken. Von dieser Kulisse angestachelt begannen die Gladbacher mit zielstrebgem Offensivspiel das Stuttgarter Tor zu belagern. Mit Pässen in den freien Raum wurden die schnellen Stürmer geschickt. Nach wenigen Minuten hätte dies nach einem schönen Querpass die Führung bedeuten müssen. Stattdessen fanden die Schwaben nun immer besser ins Spiel und konnten besonders das Mittelfeld für sich beanspruchen. Das Umschalten zwischen Abwehr und Angriff funktionierte blendend. Insbesondere Alexander Riemann, der auch im Hinspiel geglänzt hatte, zeigte eine starke erste Spielhälfte. Nachdem Pascal Breier einen berechtigten Elfmeter kläglich vergab und nach Vorarbeit von Alexander Riemann aus sieben Metern freistehend am Tor vorbei schoß, war es selbiger Riemann, der zwei Gegenspieler geschickt umkuvte und mit einem wuchtigen Schuß an den Innenpfosten aus zentraler Position die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für den VfB besorgte. Der viel umjubelte Führungstreffer hielt nur einige Atemzüge stand. Die Borussen glichen im ersten Angriff nach dem Gegentor zum 1:1 durch Amin Younes aus. Aus halbrechter Position ließ er einen grätschenden Abwehrspieler aussteigen und vollendete mit dem schwachen Fuß in die lange Ecke. Die zweite Halbzeit konnte zunächst keine Höhepunkte bieten, bis sich Schiedsrichter Christian Dingert einmischte. Nach wiederholtem falschen Einwurf beschwerte sich Alexander Riemann lautstark und bekam folgrerichtig die Gelbe Karte. Dass der Unparteische den Stuttgarter Stürmer in der selben Situation – nur weil dieser die falsche Bewegung beim Einwurf noch einmal nachstellte – mit Gelb-Rot vom Platz schickte, zeugt von wenig Fingerspitzengefühl. In der Folge nahmen die Gladbacher Angriffsbemühungen zwar zu, jedoch konnten keine zwingenden Chancen herausgespielt werden. Ganz im Gegensatz zu den Stuttgartern, die mehrfach in Überzahl auf das Borussen-Tor zurannten, die Endscheidung aber verpassten. Ein 2:1 Heimsieg hätte ein direktes Elfmeterschießen nach sich gezogen. Es blieb beim Unentschieden. In der Summe waren die Schwaben besser in der Spielanlage und deutlich gefährlicher im Offensivspiel. Dementsprechend geht der Finaleinzug der U17 des VfB Stuttgart in Ordnung.
Das Finale: Bayern München – VfB Stuttgart
Es gibt nur ein Finalspiel. Dieses wird zum Glück der Münchener in der bayrischen Landeshauptstadt ausgetragen. Das Spiel findet am Samstag um 14 Uhr im Münchener Nachwuchszentrum Sportpark Aschheim statt. Daher ist verständlich, dass das prestigreiche Süd-Derby mit der Jugend des FC Bayern einen Favoriten hat. Zu überlegen waren die Münchener im Halbfinale, zu groß vermutet man den Heimvorteil. Außerdem haben sich beide Mannschaften in der Bundesliga Süd/Südwest schon zwei Mal messen können: Sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel gewannen die Bayern mit 2:1. Brisant: Mit Manuel Janzer vom VfB Stuttgart steht nur ein Spieler aus der Europameister-Elf im Finale um die Deutsche Meisterschaft.
Quoten:
FC Bayern München: 1,85 @ bwin
Unentschieden: 3,40 @ bwin
VfB Stuttgart: 3,60 @ bwin
22. Juni 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
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