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Am Samstag, den 5. März 2011, treffen in Niedersachsen zwei der aktuell erfolgreichsten Bundesligamannschaften aufeinander. Hannover 96 und der FC Bayern München machen unter sich den Sieger des Spitzenspiels des 25. Spieltags der 1. Bundesliga in Deutschland aus.
Lange genug hat man in dieser Saison darüber gesprochen, dass es an ein Wunder gleichen Würde, dass Hannover 96 so weit vorne in der Tabelle zu finden ist. Doch im Grunde dauert dieses Wunder schon viel zu lange, als dass es nicht ein System haben müsste. Denn als sich Hannover 96 am letzten Wochenende wieder mal vor den FC Bayern München geschoben hat, musste man sich aus neutraler Position darüber im Klaren werden, dass die Stärke der Niedersachsen eine Realität ist und längst kein Strohfeuer mehr. Zu diesem Zeitpunkt zwei Punkte vor Bayern München zu stehen, ist – insbesondere mit diesem Spielerpotential – eine Leistung, die kaum fair eingeschätzt werden kann.
Das Bundesligaspitzenspiel am 25. Spieltag zwischen Hannover und München wird geleitet von Schiedsrichter Dr. Jochen Drees aus Münster. Anstoß ist um 15:30 Uhr.
Hannover 96:
Mit 14 Siegen aus 24 Spielen steht Hannover 96 momentan auf dem dritten Tabellenplatz. Es sei nicht zu vergessen, dass dieser Platz zur Teilnahme an der Champions League Qualifikation berechtigt. Das Erreichen der Königsklasse wäre für Hannover ein vor der Saison für unmöglich erklärtes Ereignis. Doch nicht nur Hannover trumpft groß auf in dieser Saison: Auch Mainz und Freiburg sind scheinbar aus dem Nichts auf den fordersten Plätzen wiederzufinden. Gleichzeitig findet man etablierte Bundesligisten – und Ex-Meister – am Tabellenende (Bremen, Wolfsburg, Stuttgart). Wie kommt es zu diesen Phänomenen in dieser Bundesligasaison? Das Beispiel Hannover 96 erklärt dies gut: Es geht darum, dass diese kleinen Mannschaften wirklich ein "Team" auf dem Platz stehen haben. Bei Hannover findet man auf dem Platz nur selten Egoismus, sondern es wird sich konsequent in den Dienst der Mannschaft gestellt. Zwar scheint diese Disziplin unter einem Trainer Slomka unwirklich, doch der Erfolg trägt dieses Konzept. Auch Spieler wie Didier Ya Konan, die auf und neben dem Platz schon das ein oder andere menschlich negativere Zeichen gesendet haben, fügen sich dem Erflog der Mannschaft. So ist es gelungen auch verloren geglaubte Kräfte, wie beispielsweise Jan Schlaudraff wieder ins Boot zurück zu holen und auf die Erfolgsspur zu führen.
Sportlich erkennt man die mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Rasen und als Konsequenz in denn Ergebnissen: Nur eins der letzten fünf Bundesligaspiele ging verloren, drei der letzten vier wurden gewonnen. Ende Januar verlor man in Leverkusen (0:2). Im Niedersachsen-Derby gewann gegen den VfL Wolfsburg etwas glücklich (1:0). In Bremen spielte man Unentschieden (1:1), obgleich man gegen unsichere Bremer durchaus hätte gewinnen können. Zu Hause gegen Kaiserslautern wusste man zu überzeugen (3:0) - der Gegner machte es einem aber auch leicht. Am letzten Wochenende in Hamburg gegen St. Pauli konnte man nicht von einem verdienten Sieg sprechen (1:0). Das Spiel hatte maximal eine Punkteteilung verdient, eigentlich hatte sich auf dem Platz niemand etwas Zählbares verdient und man hätte den Zuschauern einen großen Teil des Eintrittspreises zurückerstatten müssen. In diesem Sinne scheint Hannover schon eine Spitzenmannschaft zu sein.
Von offizieller Seite wurde bekannt, dass Didier Ya Konan aufgrund von Knieproblemen nicht zum Kader gegen die Bayern gehören wird.
FC Bayern München:
In München weiß man gerade nicht genau, wo man steht. Eigentlich hatten die groß titulierten "Wochen der Wahrheit" großartig angefangen. Mit einem Auswärtssieg in Mailand (1:0) schuf man sich nicht nur eine hervorragende Ausgangsposition fürs Rückspiel, sondern konnte auch Europa zeigen, dass man das Spiel mit dem Lederball beherrscht. Doch der Schein hatte gelogen. Die beiden nächsten "Finalspiele" gingen in der heimischen Allianz Arena verloren: Dass man gegen Borussia Dortmund – insbesondere in dieser Saison – verlieren kann (1:3), ist klar, doch die Heimniederlage im DFB Pokal gegen den FC Schalke 04 grenzt an eine Schmach. Die Art und Weise mit der die Schalker die bayrische Offensive ausschalteten und es den Münchenern unmöglich machte ein gefährliches Aufbauspiel zu spielen, muss in München große Zweifel aufkommen lassen. Denn Schalke tat nichts Übermenschliches. Die Knappen stellten die Außen zu und verteidigten Konsequent in zwei Linien plus zwei 1 1/2 Stürmern die eigene Hälfte – schon damit kamen die Bayern nicht zurecht (0:1). Mit dem Ausscheiden aus dem DFB Pokal und der Unmöglichkeit des Gewinns der Deutschen Meisterschale sind den Bayern bereits im März beide Titel abhanden gekommen, die sie im letzten Jahr noch – schier mühelos – gewonnen hatten.
Auch Trainer Louis van Gaal muss sich hinterfragen und besonders taktischer Natur mit der Mannschaft einige Punkte durchsprechen. Besonders bei Bastian Schweinsteiger scheint seit dem Fehler zum ersten Gegentor gegen Borussia Dortmund der Wurm drin zu sein. Der Dirigent im Mittelfeld wirkt unsicher und bringt nicht mehr die Kreativität und die Kombinationssicherheit in das Münchener Aufbauspiel, die ihn sonst so auszeichnen. Es fehlt an Geschwindigkeit im bayrischen Aufbau. Dadurch bekommen die gegnerischen Abwehrreihen immer genug Zeit sich auf Robben und Ribery numerische einzustellen – so war das gegen Dortmund, so war es gegen Schalke.
Hannover wird die Spiele auch gesehen haben und die Rezepte kopieren. Die Bayern müsste im Grunde selber wissen, wo die Schlüssel zu ihrem Erfolg liegen. Denn gegen tiefstehende Gegner hilft nur die Geschwindigkeit des Seitenwechsels mit schnellen Kombinationen, die es dann ermöglichen einer der Münchner Waffen frei zu spielen oder im 1-gegen-1 antreten zu lassen.
Fazit:
Bayern hatte ein paar Tage Zeit, um das eigene Spiel zu überdenken. Die Hilflosigkeit aus dem Halbfinale gegen Schalke sollte behoben worden sein. Hannover wurde gezeigt, wie man es gegen diese Bayern machen muss. Beide Mannschaften müssten bestens auf das Spiel eingestellt sein. Die Frage ist nur noch, wer die Vorgaben, die im Grunde auf der Hand liegen, besser umsetzt. Für die Münchener ist es eine enorme Drucksituation, denn sie brauchen die Punkte. Hannover kann vor eigenem Publikum befreit aufspielen – schließlich sind die Fans mit der Saison längst zufrieden. Es folgt die Kür.
Quoten:
Hannover 96: 5,00 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,85 @ bet-at-home
FC Bayern München: 1,75 @ 10bet
4. März 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Die Wettbasis berichtet an jedem Spieltag von den Spitzenspielen der Bundesliga und zeigt mit Vorberichten, Analysen und aktuellen Quoten Möglichkeiten, die die Wettmärkte bieten, und wie man sie nutzen kann.
Der 23. Spieltag wird auf der Wettbasis umfassend analysiert und von verschiedenen Autoren beleutet. So werden die Höhepunkte an diesem Wochenende vielschichtig betrachtet. Um das Angebot nicht zu verpassen, hier ein Überblick über die verschiedenen Artikel der Autoren der Wettbasis zum 23. Spieltag der 1. Bundesliga in Deutschland:
Erfahren Sie Hier, warum St. Pauli zwar in der Tabelle auf dem elften Platz geführt wird, die Begegnung zwischen den Hamburger und Borussia Dortmund aber trotzdem als das Spitzenspiel des Spieltags gilt. Lesen Sie außerdem die mentalen Gefahren der Dortmunder und die psychologischen Vorteile von St. Pauli.
Später am Samstag haben die Bayern die Möglichkeit auswärts beim 1. FSV Mainz 05 den vorrübergehend den zweiten Tabellenplatz einzunehmen. Lesen Sie Hier, die positiven Erinnerungen der Mainzer an die Bayern und warum die Bundesliga eigentlich zu den Bayern halten muss.
Am Sonntagnachmittag empfängt Bayer Leverkusen den VfB Stuttgart. Beide Mannschaften vertraten die Bundesliga unter der Woche in der Europa League und müssen sich jetzt wieder um nationale Anliegen kümmern. Informieren Sie sich Hier, ob sie Leverkusen als Bank in ihre Kombi-Wette aufnehmen sollten und mach Sie sich ein Bild, ob die Quoten auf den Heimsieg gerechtfertigt sind.
Der ganze Spieltag ist angesichts des scheinbar entschiedenen Titelrennens vom Abstiegskampf überschattet. Wagen Sie Hier einen Blick auf jeden einzelnen Abstiegskandidaten, seine prognostizierte Entwicklung in der Rückrunde und aktuelle Abstiegsquoten.
Wenn Sie den 23. Spieltag mit weniger Ernst und fernab von Statistiken, Formkurven, direkten Vergleichen und sonstigen Fakten betrachten möchten, bietet Ihnen die Wettbasis Hier einen Bundesliga-Tipp aus der Fankurve des Humors.
Viel Spaß mit dem 23. Spieltag der 1. Bundesliga auf der Wettbasis!
Wer schreibt hier eigentlich immer? Lernen Sie unsere Autoren Hier kennen.
18. Februar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 19. Februar 2011, spielen in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz der FSV Mainz 05 und der FC Bayern München gegeneinander. Die Begegnung bildet das Samstagabendspiel des 23. Spieltags und stellt tabellarisch das beste Duell des Wochenendes. Der Tabellenfünfte aus Mainz empfängt den Tabellendritten aus München.
Blickt man auf dieses Duell fragt man sich, ob es überraschender kommt, dass die Bayern nur Dritter sind oder dass Mainz auf einem Platz steht, der zum Start in einem internationalen Wettbewerb berechtigt. Beides erscheint unwahr, jedoch ist es am Beeindruckensten, dass München und Mainz vor diesem 23. Spieltag nur zwei Punkte trennen und Mainz 05 somit mit einem Sieg zu Hause gegen den Rekordmeister an diesem vorbei ziehen kann. In dieser Saison ist jedes Ereignis möglich, hat man den Eindruck.
Das Spiel zwischen Mainz 05 und dem FC Bayern München findet am Samstagabend statt und wird um 18:30 Uhr von Schiedsrichter Knut Kircher angepfiffen. An der Seitenlinie assistiert ihm übrigens Michael Kempter - bekannt aus dem Verfahren gegen einen ehemals hochrangigen DFB-Funktionär.
FSV Mainz 05:
Drei Punkte vor Freiburg, vier Punkte vor Hamburg und fünf Punkte vor Hoffenheim: Vor Karneval hat der FSV Mainz 05 die Konkurrenz um die internationalen Plätze im Griff. Angesichts des direkten Duells mit dem Tabellendritten, der den Nimbus der Unbesiegbarkeit auch psychologischer Natur endgültig abgelegt haben dürfte, ist sogar ein Sprung in der Tabelle Richtung Champions League möglich. Inwiefern das für das Allgemeinwohl der Bundesliga von Vorteil wäre, wird hier diskutiert.
Unabhängig vom Allgemeinwohl können die Mainzer sich mit einem Erfolg gegen die Bayern wahrlich festsetzen. Ohne im Fokus der Öffentlichkeit zu sein hat sich Mainz in den internationalen Plätzen festgebissen und scheint aus der Saison mehr Früchte tragen zu können als vermutet.
Sportlich konnte man diese Ziele im Jahr 2011 allerdings noch nicht bestätigen. Die Rückrunde ist für die Mainzer etwas unrund angelaufen. Ohne eindeutige Tendenz, ohne mannschaftliche Entwicklung, aber auch ohne Drama. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel began das Jahr mit zwei torlosen Spielen, die man beide abgeben musste (0:1 in Stuttgart, 0:1 gegen Wolfsburg). In beiden Spielen zeigte sich Mainz indisponiert vor dem gegnerischen Tor. Eine Tor-Krise wurde ausgerufen und mit dem Sieg im Derby bei Kaiserslautern (1:0) schon wieder beendet. Jedoch sind die Mainzer Probleme vor dem Tor des Gegners geblieben, auch wenn man gegen Bremen traf (1:1) wie auch in Köln (2:4). Gegen Bremen hätte man längst den Sack zumachen müssen, stattdessen kassierte man einen späten Ausgleich durch Pizzarro. In Köln zeigte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel verwirrt, konnte den Kampfgeist der Domstädter nicht erwidern und unterlang letztlich verdient.
Das Spiel gegen die Bayern sollte in Mainz für (fast schon nostalgische) Erinnerungen aus der Hinrunde sorgen. Der Sieg (2:1) in der Allianz Arena – die einzige Heimniederlage der Bayern bisher in dieser Saison – war Teil des fenomenalen Mainzer Starts in die Spielzeit 2010/2011.
FC Bayern München:
Am letzten Spieltag hat der Rekordmeister nicht nur für sich, sodnern auch für seinen Trainer Louis van Gaal ein enorm wichtiges Spiel gewonnen. Der Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim (4:0) legt sachte den Zeigefinger auf die Münder der Kritiker und gibt den Bayern Rückenwind für die wichtigen Spiele gegen den Tabellennachbarn aus Mainz und das Achtelfinalhinspiel in der Champions League bei Inter Mailand. In der Bundesliga wird Bayern diesen Rückenwind bitter nötig habe, zu schlecht waren die Ergebnisse in den letzten Wochen. Gerade als man zur großen Aufholjagd blasen wollte, musste man sich mit lediglich einem Punkt beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg (1:1) zufrieden geben. Später verlor man in Köln (2:3) nach einer kompfortabelen Führung – 2:0 zur Halbzeit.
Doch die Stimmung in der bayrischen Landeshauptstadt ist wieder besser geworden. Das kommt nicht nur von dem positiven Resultat gegen Hoffenheim, sondern auch auch personelle Gründe. Man hat endlich wieder einen Großteil der Mannschaft an Bord, die letztes Jahr die Meisterschale gewann und in das Finale der Champions League vorrückte. Als wichtigste Spieler dieser Erfolge gelten die Außenstürmer. Zwar handelt es sich um Mittelfeldspieler, was besonders aus internen Kreisen in der Defensivarbeit immer wieder betont wird, jedoch zeichnen sich Ribery und Robben durch ihre offensiven Ideen aus. Die Kreativität und Unberechenbarkeit der Münchenern ist in diesem "alten" System aus dem letzten Jahr ungebrochen - das musste schon Hoffenheim spüren.
Es bleibt aus Münchener Sicht nur zu hoffen, dass beide so lange wie möglich gesund bleiben und die Resultate sich mit 90 Minuten "Robbery" verbessern.
An und für sich sollte der FSV Mainz 05 ein Gegner sein, der den Bayern zumindest in der eigenen Offensive liegt, denn die Rheinländer spielen ihrerseits mit offensiv ausgerichteten Außenspielern, die in den meisten Fällen nicht stur auf das Ausschalten des Gegenspielers bedacht sind, sondern selber ein Spiel aufziehen wollen. Das sollte den Bayern entgegen kommen.
Head to Head:
Das Hinspiel in der Allianz Arena hat so schnell niemand vergessen. Damals Allagui/Holtby und Szazlai/Schürrle die Mainzer zum Sieg in der Allianz Arena (2:1). Mainz gelang es in der Folge den Startrekord im deutschen Profifußball einzustellen. In den Büchern der Statisitk sind lediglich zehn Spiele zwischen Mainz und Bayern vermerkt. Interessant ist, dass Bayern zwar sieben dieser zehn Spiele gewann und Mainz nur zwei Mal die Oberhand behalten konnte, jedoch beide Mainzer Siege von den letzten drei Aufeinanderntreffen datieren.
Fazit:
Keine der beiden Mannschaften ist von Grund auf defensiv ausgerichtet. Es sollte fußballerisch einiges für das Auge dabei sein – auch wenn beide Mannschaften im Jahr 2011 schon strauchelten. Bayern versucht sich mit "neuem" Personal unbesiegbar zu reden und darf deshalb auf keinen Fall in Mainz Federn lassen. Mainz muss es gelingen wieder eine Serie zu starten, um weiterhin in internationalen Gewässern schwimmen zu können. Warten wir ab, was beide Trainer am Samstagabend für das Volk vorbereitet haben.
Quoten:
FSV Mainz 05: 5,45 @ betsafe
Unentschieden: 4,00 @ bet365
FC Bayern München: 1,70 @ totesport
17. Februar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Los Blancos reisen nach Barcelona, wo man den aktuell Tabellensechsten, zum Duell auffordert! Die Ausgangslage ist hier schnell beschrieben. Real Madrid ist aktuell mit 54 Punkten und einer +33 Tordifferenz auf Rang zwei gelistet, hinter Tabellenführer Barcelona mit 61 Punkten und einer +59 Tordifferenz! Der Gegner Espanyol steht gerade mit 37 Punkten und einer +0 Tordifferenz auf einem erstaunlich guten sechsten Rang, was gleichzeitig ein Platz an der Sonne, sprich internationale Fleischtöpfe bedeutet! Allerdings leistete sich das Team von Trainer Mauricio Pochettino zwei Niederlagen in Folge! Da war die bittere Heimpleite gegen Villarreal, wo man am Ende mit 0:1 verlor, danach im Auswärtsspiel gegen Almeria mit 2:3 ebenfalls mit leeren Händen stand! Gegen Real braucht man jeden Punkt, um nicht von der Konkurrenz aus Sevilla weiterhin Boden in der Tabelle zu verlieren. Doch Los Periquitos haben die undankbaren Aufgabe, Real Madrid in den eigenen vier Wänden zu schlagen!
Der letzte Heimsieg im Estadi Cornellà-El Prat gelang zuletzt am 20/10/07, wo man die Königlichen mit 2:1 besiegen konnte! Am Sonntag geht es vor allem für Real Madrid um die Wurst! In einem Interview meinte Espanyol Mauricio Pochettino das sein Team alles geben wird und mit Mühe und extra viel Hingabe versuchen, der schweren Millionentruppe aus Madrid am Ende die lange Nase zu zeigen! Die Buchmacher sehen das allerdings etwas anders, so steht Real aktuell bei einer @1.50 als haushoher Favorit auf dem aktuellen Wettmarkt! Value Jäger müssen sich zweimal überlegen, ob die Quote auf den Underdog @7.50 wirklich nicht jetzt schon einloggen sollten, denn mMn wird die Quote bis kurz vor Spielbeginn ein paar Ticks fallen! José Mourinho meinte in einem Interview, dass sein Team sich keine Fehler erlauben dürfe, wie weise diese Aussage doch ist, schließlich hat man ganze sieben Punkte Rückstand auf den FC Barcelona!
Das Unentschieden vor zwei Wochen gegen Almeria könnte am Ende womöglich den Titel gekostet haben, sollte Real hier erneut patzen, ist der Titel zu 100% für Barcelona bestimmt! Auch in Osasuna patzte Real beim letzten Auswärtsspiel mit 0:1, erzielte dann aber ein 4:1 gegen Real Sociedad! Personell schaut die Lage so aus, dass beim den Gastgebern Verteidiger David García De La Cruz wegen einer gebrochenen Nase pausieren muss. Auch hinter Stammtorhüter Idriss Carlos Kameni steht ein dickes Fragezeichen! Definitiv werden Pablo Osvaldo, Ivan de la Pena und Felipe Mattioni ausfallen! Auf der anderen Seite wird Real ohne Torwart Jerzy Dudek und Stürmer Gonzalo Higuain die Reise nach Barcelona antreten müssen, dafür könnte Verteidiger Pepe zurück in die Startelf gelangen!
Head to Head Statistik :
21.09.10, 22:00 Real Madrid – Espanyol 3 : 0 (1 : 0) (2 : 0)
06.02.10, 22:00 Real Madrid – Espanyol 3 : 0 (2 : 0) (1 : 0)
12.09.09, 20:00 Espanyol – Real Madrid 0 : 3 (0 : 1) (0 : 2)
28.02.09, 22:00 Espanyol – Real Madrid 0 : 2 (0 : 0) (0 : 2)
05.10.08, 21:00 Real Madrid – Espanyol 2 : 2 (2 : 2) (0 : 0)
Die Fußball Teams Espanyol und Real Madrid trafen bisher 17 mal aufeinander.
Dabei wurden im Durchschnitt von den Teams insgesamt 3.2 Tore pro Spiel erzielt.
Expekt bietet derzeit die Höchstquote von bis zu einer @1.70 für das Über 2.5 an! Bet365 hält dagegen und setzt eine @2.20 für das Unter 2.5 Tore auf den aktuellen Wettmarkt!
Formcheck:
Die letzten fünf Spiele von Espanyol :
05/02 PD Almeria – Espanyol 3:2
30/01 PD Espanyol – Villarreal 0:1
23/01 PD Getafe – Espanyol 1:3
15/01 PD FC Sevilla – Espanyol 1:2
09/01 PD Espanyol – Saragossa 4:0
Die letzten fünf Spiele von Real Madrid :
06/02 PD Real Madrid – Real Sociedad 4:1
02/02 CDR Real Madrid – FC Sevilla 2:0
30/01 PD Osasuna – Real Madrid 1:0
26/01 CDR FC Sevilla – Real Madrid 0:1
23/01 PD Real Madrid – Mallorca 1:0
Wahrscheinliche Aufstellungen:
Espanyol : Kameni, Chica, Forlin, Amat, Garcia, Marquez, Calleyon, Garcia, Baena, Verdu, Fuente
Real Madrid : Casillas, Marcelo, Carvalho, Pepe, Ramos, Diarra, Alonso, Kaka, Di Maria, Ronaldo, Adebayor
Fazit:
Ich denke, vor einem Monat als Espanyol die beste Form vorweisen konnte, hätte es für Real sehr eng werden können überhaupt etwas zählbares aus dem Estadi Cornellà-El Prat mitzunehmen. Aktuell glaube ich, dass Real Madrid sich klar durchsetzen kann und auch muss, eventuell spielt da die schlechte Form von Espanyol genau in die Karten, doch aufgepasst, gegen Real ist jedes Team hochmotiviert, egal wie viel Spiele man davor verloren hatte!
Quoten:
Espanyol 7.50@Expekt
Unentschieden 4.80@pinnacle
Real Madrid 1.50@Expekt
12. Februar 2011 / daniel - Kategorie:
Fussball-Wetten
Die österreichische Bundesliga geht wieder los, und sie startet gleich mit einem Kracher!
Der womöglich erste Anwärter in dieser Saison auf dem Titel, die Austria Wien trifft auf dem Winterkönig, dem SV Josko Ried.
FAK Austria Wien – SV Josko Fenster Ried, 12.02.11, 16:00 Uhr
Austria Wien gab im Winter in der Abwehr die wohl größte Umstellung. Aleksandar Dragovic verlässt Österreich (und auch das österreichische Bundesheer) Richtung Schweiz. Der beste Innenverteidiger in dieser Liga wurde vor Saisonende (wo sein Vertrag ausläuft) an den Schweizer Verein verkauft. Der wohl prominenteste Transfer ist wohl der des ehemaligen Arsenal-Talents, Nacer Barazite. Von Vitesse Arnheim ging der 20jährige Niederländer zu den Wiener Veilchen, vermutlich um auch international zu spielen. Des weiteren kommen mit Niklas Hoheneder leihweise von Sparta Prag und Fabian Koch (FC Wacker Innsbruck) noch zwei weitere Akteure zu den Violetten. Abgegeben wurde neben Dragovic nur noch Gabor Markus (FC Lustenau, zweite Liga) und David Harrer (FC Vaduz, Liechtenstein). Der Kader der Favoriten aus Wien ist soweit vollzählig, Nacer Barazite dürfte im Angriff sein Debut geben, als Partner von Roland Linz. Mit NiklasHoheneder hofft die Austria, einen Nachfolger für Dragovic gefunden zu haben, denn dieser war vor seinem Abgang zu Sparta Prag ein durchaus solider Innenverteidiger, obwohl er für LASK Linz gespielt hatte. Bundesliga-Erfahrung hat Hoheneder schon mal… ob er einschlägt ist was anderes.
Der SV Josko Ried gönnte sich im Winter keine Neuzugänge, nach Spanien wurde ledeglich ein Spieler verkauft. Der vierte Tormann der Rieder, Pirmin Strasser heuerte beim Erstligisten UD Almeira an, wo er im Zweitteam aufgebaut wird. Es wurden keine Neuverpflichtungen getätig, vor allem weil der momentane Tabellenführer vor allem junge Spieler heranführen will. Eine erfreuliche Nachricht gibt es allerdings für das kleine Team aus dem Innviertel: Stammtormann Thomas Gebauer ist zurück. Genauso wie Flügelflitzer Stefan Lexa. Jedoch dürften beide in diesem Spiel noch nicht zum Einsatz kommen, da man die beiden noch etwas schonen will, so heißt es. Peter Hackmair feiert ebenfalls sein Comeback, nach seinem vierten Kreuzbandriss in Serie darf er zumindest wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen. Verzichten müssen die Rieder jedoch auf ihren 6er im 3-3-3-1 System, Anel Hadzic ist in dieser Partie gesperrt. Kennt wer den Spruch "Never change a winning team ?"
Aufstellung:
FAK Austria Wien:
Lindner; Koch/Klein, Margreitter, Ortlechner, Leovac; Stankovic, Baumgartlinger, Junuzovic, Liendl; Barazite, Linz
SV Josko Ried:
Hesl; Stocklasa, Glasner, Riegler; Brenner, Mader, Schrammel; Sammer/Nacho, Carril, Royer; Guillem
Fazit:
Die Austria ist daheim klarer Favorit, in den Testspielen setzte es für beide Teams Siege und Niederlagen, jedoch kann man Testspiele nur bedingt ernst nehmen. Gegen den CFR Cluj verlor Ried durch drei Elfmeter 1:3, gegen Dynamo Moskau setzte es allerdings ein Remis, die Austria verlor gegen Siroki Brijeg, welches Rapid Wien in der heurigen Europa League Qualifikation im hohen Bogen noch schlagen konnte. In der Ferne konnte der SV Josko Ried 5 Spiele gewinnen, ein Spiel endete Unentschieden und drei Spiele gingen verloren, daheim gab es für die Austria bislang drei Siege, zwei Remis und vier Niederlagen. Eine doch ausgeglichene Bilanz, das Remis ist bei bet-at-home auf 3,55 dotiert, die Favoritenquote hat die
Austria mit ledeglich 1,70. Möglich ist hier ein Under 2,5, die Rieder werden hier tief stehen und auf ihre Konterchancen lauern. Die Quote für ein Under 2,5 bei bet-at-home liegt derzeit bei 1,75. Das einzige, was sich im Vorfeld über das Spiel sagen lässt: Der SV Josko Ried wahrt selbst bei einer Niederlage noch den ersten Platz, zudem konnten die Rieder aus beiden Partien gegen die Wiener Austria in dieser Saison jeweils drei Punkte mitnehmen.
Die Quoten für das Spiel:
Sieg FAK Austria Wien: 1,70
Remis: 3,55
Sieg SV Josko Ried: 4,50
11. Februar 2011 / paul - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Samstag, den 11. Februar 2011, treffen in der bayrischen Landeshauptstadt der FC Bayern München und die TSG 1899 Hoffenheim aufeinander. Der 22. Spieltag der 1. Bundesliga in Deutschland muss an diesem Wochenende fanfreundlicherweise ien Spiel mehr am Samstagnachmiitag ausführen und kann, aufgrund des Länderspiels am Mittwoch gegen Italien (1:1), nicht auf das Freitagabendspiel zurückgreifen. Zwar darf man sich im europäischen Vergleich kaum über die Organisation des Spieltags aufregen, da es noch schlimmer gehen kann, andererseits kommen Erinnerungen an den klassischen 15:30 Uhr Spieltag immer wieder in einem hoch. Man hat zar den Eindruck, dass es in Deutschland gelingt die Kommerzialisierung so langsam wie mölglich zu gestalten, allerdings kann von einem Aufhalten keine Rede sein.
Zu diesem Thema kann man mit Sicherheit auf ein hübschen Statement von Luiz Gustavo erfragen. Für den Profi vom FC Bayern München wird das Spiel gegen seinen ehemaligen Arbeitsgeber aus Hoffenheim als emotionales Wiedersehen und somit als besonderes Spiel tituliert. Inwiefern es für den Brasilianer eine besonderer Moment ist, bleibt fraglich, da er persönlich sehr gut in das Profil eines Söldners im fortgeschrittenen Söldnertum passt. Fakt ist, dass er in der Hinrunde im defensiven Mittelfeld der Hoffenheimer aufräumte und mittlerweile für die linke defensive Außenbahn beim Rekordmeister – mit bisher mässigem Erfolg – verantwortlich ist.
Schiedsrichter der Begegnung zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim ist der momentan beste Bremer der 1. Bundesliga: Peter Gagelmann. Das Spiel beginnt um 15:30 Uhr.
FC Bayern München:
Die magere Situation des FC Bayern München ist sportlich durchaus vergleichbar mit der Misere aus der letzten Saison, als man im November in der Bundesliga weit hinter den führenden Leverkusener war und in der Champions League nach zwei Niederlagen gegne Bordeaux schier sicher aus der Königsklasse auszuscheiden drohte. Nach einer Art "Wutrede" von Phillip Lahm bei einer großen Zeitung wurde man in der Bundesliga bekanntlich doch Meister und in der Champions League spielte man die beste Saison seit Jahren.
Die Saison ist momentan schon etwas fortgeschritten, aber die Probleme sind ähnliche: Die Bayern patzen - ohne Grund. Bei der letzten Niederlage in Köln konnte man das münchener Problem herovrragend beobachten, auch wenn man es nicht wirklich in Worte fassen kann. Bayern zeigte bei weitem keins seiner besten Spiele, hatte aber schon die Kontrolle über das Spiel und wurde mit zunehmender Führung sicherer. Aus vollkommen unerklärlischen Gründen nahm man am Ende keinen (!) Punkt aus Köln mit (2:3). Am Ende musste man resümieren, dass die Kölner sich diesen Sieg sogar verdient hatten. Ähnliches war beim Rückrundenauftakt in Wolfsburg zu sehen (1:1). Mit diesen Resultaten sind die Bayern wieder hinter Hannover und Mainz auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht. Man kann von Glück sprechen, dass die UEFA aus kommerzielen Gründen die Achtelfinalespiele der Champions Leauge – wie schon in letztem Jahr – in zwei Gruppen aufgeteilt hat und Bayern erst in zwei Wochen zu Inter Mailand reisen muss.
Das Ziel ist in der Bundesliga längst nicht mehr die Meisterschaft, sondern realistischer: Die direkte Qualifikation für die Champions Leauge. Man muss sich also vor allem mit Bayer Leverkusen, um die begehrte Vizemeisterschaft streiten. Das am letzten Spieltag sowohl Dortmund als auch Leverkusen patzten hielt die Bayern nicht davon ab dasselbe zu tun. Kapitän Lahm sagte nach dem Spiel: "Normalerweise gewinnt der FC Bayern immer, wenn die anderen patzen." Normalerweise.
Da Hannover, Mainz und Leverkusen an diesem Spieltag auswärts antreten müssen, bietet sich für den Rekordmeister eine hervorragende Gelegenheit mit einem Sieg, insbesondere auf die am Sonntag spielenden Hannoveraner und Mainzer, Druck auszuüben. Andererseits wird man sich beim FC Bayern vermutlich aktuell am meisten auf sich selbst konzentrieren. Bis zur Champions League brauch man schließlich einen freien Kopf.
Personell darf Trainer Louis van Gaal wieder auf seine beiden Außenbahnen vertrauen: Ribery und Robben sind fit.
TSG 1899 Hoffenheim:
Obwohl die Saison von der TSG 1899 Hoffenheim schon das ein oder andere Auf und Ab hinter sich hat, stehen die Sinsheimer ganz gut da – zu gut, um die Saison als verkorkst zu bezeichnen. Obwohl man gerade in den letzten Monaten wieder ein mal die Eindrücke der Unordnung bestätigt hat, welche eine klare Federführung und Konzeption vermissen lassen, belegt man in der Bundesliga den siebten Tabellenplatz - vier Punkte hinter dem FC Bayern München. Viel wichtiger ist es zu erwähnen, dass man einholbare fünf Punkte hinter Hannover und Mainz liegt. Die Qualität der beiden Mannschafte ist in dieser Saison tortz des Hyps nicht zu unterschätzen, sollte allerdings in den Ansprüchen der Hoffenheimer liegen. Mit dem Einkauf von Ryan Babel vom FC Liverpool hat man sich in der Offensive verstärkt. Zumindest versucht man das Loch von Demba Ba zu kitten. Ein wirkliches Konzept ist bei Hoffenheim jedoch nicht zu erkennen und so lässt das Verhalten des Vereins und der Mannschaft darauf schließen, dass man sich mit einem Mittelfeld eigentlich zufrieden gibt, auch wenn man anderes behauptet.
Nach dem Aufstieg hatte insbesondere Uli Honeß noch von einem dauerhaften Champions League Teilnehmer gesprochen, außerdem war scheinbar die ganze Bundesliga von Organisationstalent der Hoffenheimer begeistert. Aktuell hört man nichts mehr über das stagnierende Projekt, welches ein wenig vollendet udn daher ziellos erscheint.
Sportlich hat Hoffenheim in diesem Jahr auch schon das erste Tief wieder überwunden. Die hervorragende Möglichkeit in ein schwach besetztes DFB-Pokal Halbfinale einzuziehen ließ man sich von Energie Cottbus nehmen (0:1) und mit einem Punkt aus den beiden Spielen gegen St. Pauli (2:2) und in Bremen (1:2) startete man auch in die Bundesliga schlecht. Nach Siegen in Schalke (1:0) und gegen Kaiserslautern (3:2) hat man wieder zu einem Aufwärtstrend angesetzt.
Verzichten muss Hoffenheim-Trainer Pezzaiuol nur auf Edson Braafheit, der seinen Einstand bei Hoffenheim mit einer cleveren Tätlichkeit und der entsprechenden glatt Roten Karte feierte.
Head to Head:
Bisher gab es fünf Spiele zwischen Hoffenheim und dem FC Bayern München. Während man vor der Saison noch beide Heimspiele gegen Hoffenheim gewonnen hatte und auswärts zwei Mal Unentschieden spielte, gelang es den Bayern in der Hinrunde in Sinsheim zu gewinnen (2:1). Hoffenheim hat demnach noch nie gegen den Rekordmeister gewinnen können, oder einen Punkt in der Allianz Arena mitgenommen.
Fazit:
Die Bayern brauchen eine Sieg, um die angespannte Situation zu glätten. Inwiefern es intern brodelt, lässt sich schwierig beschreiben, sicher ist aber, dass ein wenig (mediale) Ruhe den Münchenern gut tun würden – insbesondere hinsichtlich des Champions League Achtelfinals in Mailand Ende Februar. Auch aus tabellarischer Sicht sollten die Bayern langsam Ernst machen, denn, obgleich die Leverkusener nicht das Format der Dortmunder haben, werden sie sich auch nicht zwei Mal bitten lassen, die direkte Champions League Qualifikation zu belegen. Für Hoffenheim wäre ein Punkt ein Erfolg und sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung.
Quoten:
FC Bayern München: 1,38 @ unibet
Unentschieden: 5,00 @ betsafe
TSG 1899 Hoffenheim: 9,00 @ bet365
11. Februar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Kurz vorne weg, es wird keine Liebe zwischen den beiden Kontrahenten geben. Ganz im Gegenteil, durch den Blitztransfer von Fernando Torres von den Reds zu den Blues für eine Summe von umgerechnet 58,5 Millionen Euro, dürfte die Atmosphäre an der Stamford Bridge äußerst hitzig werden und gleichzeitig dürften wir ein klassisches Sechspunktespiel erwarten. Denn eines ist klar, sollten die Blues verlieren kann man zu 99% die Titelhoffnungen begraben, wenn sie das nicht, bei aktuell zehn Punkten Rückstand auf die Red Devils, nicht schon insgeheim getan haben! Liverpool schielt dagegen weiterhin auf die Big Four, doch auch da ist der Rückstand mit neun Punkten auf die Blues und einem Spiel mehr zu groß um auf den Titel zu spekulieren. Die Generalprobe gelang beiden Kontrahenten erfolgreich! Die Blues konnten die Black Cats auswärts mit 4:2 bezwingen und die Reds durften an der Anfield Road Stoke City mit 2:0 nach Hause schicken! Im Hinspiel konnten die Reds den FC Chelsea mit 2:0 besiegen, wobei Fernando Torres alle beiden Treffer erzielte. Die Ironie in dieser Ansetzung könnte tatsächlich in eine andere Richtung laufen und Fernando Torres, im Dress der Blues, die Reds mit leeren Händen nach Hause schicken!
Chelsea hat zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Manchester United, somit kann und darf man sich keinen weiteren Fehler in der noch laufenden Saison erlauben! Mit einem Sieg gegen die Reds könnte man zwar rein rechnerisch noch im Titelrennen bleiben, doch die Minikrise im letzten Jahr war wohl schon genug um die Titelträumer zu beenden! Fernando Torres war sicherlich eines der heißen Themen in den englischen Tageszeiten und Radiosendern! In einem Interview meinte Torres, dass es für ihn selbst nicht leicht gewesen wäre diesen Schritt in Richtung Chelsea zu gehen, doch er freue sich auf ein neues Abenteuer und der neben ihm sitzenden Trainer Carlo Ancelotti meinte, dass Torres genau mit der selben Trikotnummer auflaufen wird wie beim FC Liverpool, auf das er sich einigermaßen heimisch fühle, mit seiner Nummer neun! Humor ist, wenn man trotzdem lacht und alles darf gespannt sein auf diesen Kracher am 26. Spieltag der Premier League!
Trainer Carlo Ancelotti hat bestätigt, dass Fernando Torres spielen wird, doch es ist sehr unwahrscheinlich, dass er sofort von Anfang an auf dem Platz stehen wird! So bleibt ihm vorerst die Ersatzbank, sicherlich eine Vorsichtsmaßnahme da bei dieser Ansetzungen reichlich Emotionen im Spiel sind und zwar für beide Kontrahenten! Personell werden bei den Blues Yuri Zhirkov und Yossi Benayoun außen vor bleiben! Für die Reds begann die Saison alles andere als optimal, man verlor irgendwie den roten Faden und fand nie Anschluss an die oberen Tabellenplätze! Liverpool galt eine lange Zeit als abgeschrieben und dümpelte nur im Tabellenmittelfeld herum. Nach dem Trainerwechsel hin zu Kenny Dalglish, zeigte dieser sich äußerst kreativ und bastelte an einer neuen Formation mit 3-5-2 System, was bei den Spielern durchaus für Euphorie gesorgt hatte und sich auch in den letzten Ergebnissen positiv bestätigte. Gegen die Blues muss man aber wieder auf zwei starke Außenverteidiger setzen, da die Blues in Ihrem bekannten 4-3-3 Spielsystem verstärkt über die außen angreifen werden! Da Andy Caroll noch verletzt ist wird Neuzugang Suarez (Ex-Ajax Amsterdam) erneut neben Kuyt stürmen! Personell werden bei den Reds Joe Cole und Christian Poulsen verletzungsbedingt aussetzen müssen!
Head to Head Statistik :
07/11/2010 Premier League Liverpool vs. Chelsea 2:0
02/05/2010 Premier League Liverpool vs. Chelsea 0:2
04/10/2009 Premier League Chelsea vs. Liverpool 2:0
14/04/2009 UEFA Champions League Chelsea vs. Liverpool 4:4
08/04/2009 UEFA Champions League Liverpool vs. Chelsea 1:3
Die Fußball Teams Chelsea und Liverpool trafen bisher 30 mal aufeinander.
Dabei wurden im Durchschnitt von den Teams insgesamt 2.3 Tore pro Spiel erzielt.
Aktuell bietet der Buchmacher Expekt eine @1.95 für das Über 2.5 und eine @1.80 für das Unter 2.5 Tore an.
Formcheck:
Die letzten fünf Spiele von Chelsea :
01/02/2011 Premier League Sunderland vs. Chelsea S – 2:4
29/01/2011 FA Cup Everton vs. Chelsea U – 1:1
24/01/2011 Premier League Bolton vs. Chelsea S – 0:4
15/01/2011 Premier League Chelsea vs. Blackburn S – 2:0
09/01/2011 FA Cup Chelsea vs. Ipswich S – 7:0
Die letzten fünf Spiele von Liverpool :
02/02/2011 Premier League Liverpool vs. Stoke S – 2:0
26/01/2011 Premier League Liverpool vs. Fulham S – 1:0
22/01/2011 Premier League Wolves vs. Liverpool S – 0:3
16/01/2011 Premier League Liverpool vs. Everton U – 2:2
12/01/2011 Premier League Blackpool vs. Liverpool N – 2:1
Mögliche Aufstellungen:
Chelsea – (4-3-3) - Cech, Terry, Ivanovic, Cole, Bosingwa, Ramires, Essien, Lampard, Malouda, Anelka, Drogba
Liverpool – (3-5-2) - Reina, Agger, Skrtel, Kyrgiakos, Johnson, Kelly, Lucas, Gerrard, Rodriguez, Meireles, Kuyt, Suarez
Fazit:
Ich denke beide bringen genug Feuerkraft mit, so dass hier wahrscheinlich alles auf ein mögliches Über 2.5 Tore hindeutet, zumal beide gewinnen und damit auch nach vorne Spielen müssen! Aber man darf eines nicht vergessen, bei beiden Kontrahenten stehen sich auch die beiden besten Torhüter in der Premier League gegenüber, dementsprechend wäre ich da persönlich eher vorsichtig! Beide Teams haben Neuzugänge einzubauen, dementsprechend wollen sich die Spieler selbstverständlich auch von Ihrer besten Seite zeigen! Am Ende dürfte das Team gewinnen, das seine Chancen nutzt, ich persönlich rechne mit einem knappen Heimsieg der Blues! Interessant sind hier die HCX Quoten auf die Blues 3.75@bet365 und die Torschützenwette auf Fernando Torres 2.40@betfair!
Quoten:
Chelsea 1.62@William-Hill
Unentschieden 4.20@pinnacle
Liverpool 6.33@pinnacle
5. Februar 2011 / daniel - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Freitag, den 14. Januar 2011, ist es soweit: Endlich geht die Bundesliga wieder los! Das Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund setzt der fußballfreien Zeit ein Ende. Die Rückrunde beginnt mit einem Spieltag, der sich gewaschen hat. Die Bundesliga begrüßt das neue Jahr 2011 mit dem Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus Dortmund und dem Tabellendritten aus Leverkusen. Der 18. Spieltag hat mehr als nur Punkte zu vergeben: Da er der erste Spieltag nach der Winterpause ist, hat er enorme psychologische Wirkung. Denn, wenn eine Mannschaft erkennt, dass die Ziele die in der Winterpause gesetzt wurden, sich schon nach dem ersten Spieltag – besonders tabellarischer Natur – in die Tat umsetzen lassen, dann kann das zu einem moralischen Push führen, der durch seine anhaltende Wirkung mehr als nur drei Punkte wert ist.
Das Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund wird am Freitagabend gegen 20:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Begegnung ist Peter Gagelmann. Der Bremer ist zum Ende der Hinrunde für die Kartenflut mit insgesamt drei Platzverweisen im Zweitligaspitzenspiel zwischen Augsburg und Berlin verantwortlich gewesen – hat aber in seinen sonstigen 16 Einsätzen in dieser Saison nur einen Platzverweis ausgesprochen.
Bayer Leverkusen:
Der oben angesprochene Effekt trifft in psychologischer Hinsicht mit Sicherheit auch auf Bayer Leverkusen zu. Da es als unwahrscheinlich gilt, dass sowohl Mainz (in Stuttgart) als auch Hannover (in Frankfurt) ihre Auswärtsspiele gewinnen, kann Bayer Leverkusen mit einem Dreier in der Tabelle eine hervorragende Position hinsichtlich der Champions League Plätze erarbeiten. Die Lücke würde im angenommenen Fall mindestens einen Spieltag Puffer zwischen die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes und die Konkurrenz legen. Außerdem würde man das richtige Signal an den Gegner aus Dortmund und an die Bayern senden: Eine Botschaft der Stärke.
Schon in der Hinrunde gelang Bayer Leverkusen ein Sieg gegen Borussia Dortmund. Im Westfalenstadion bot man eine konzentrierte Vorstellung und konnte leistungstechnisch überzeugen (2:0). Das Personal, welches in Dortmund gewann, verletzte sich während der Hinrunde, ist aber mittlerweile wieder fit. Michael Ballack und Stefan Kießling haben die Vorbereitung – in Ballacks Fall mit Abstrichen - mitgemacht und sind wieder einsatzbereit. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wird vermutlich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Kießling könnte aber schon zu Beginn stürmen, da Eren Derdiyok noch an eine Oberschnekleverletztung laboriert.
Jupp Heynckes hat im Gegensatz zu den letzten Jahren im Mittelfeld und – mit Derdiyok – auch im Sturm qualitativ hochwertige Spieler zur Verfügung, die seiner Mannschaft eine gewisse Unberechnbarkeit geben. Renato Augusto, Lars Bender, Sidney Sam und Simon Rolfes könnten beispielsweise im Mittelfeld agieren. Auch ein Einsatz von Reinartz im Mittelfeld zusammen mit Ballack, Barnetta und Vidal ist möglich. Nicht nur eine Rotation ist dadurch im laufintensivsten Teil der Mannschaft möglich, sondern auch eine perfekte Abstimmung auf den Gegner.
Die Resultate der Vorbereitung machen durchaus Hoffnung auf einen guten Leistungsstand, auch wenn sie gegen unterklassige Vereine entstanden sind. So gewann Bayer bei Rot-Weiß Oberhausen (2:1) und gegen den VfL Osnabrück (3:0). Nach dem Überwintern in der Europa League sollte in der Pause eine gute Stimmung geherrscht haben. Mit Dortmund und Hannover spielt Leverkusen zu Beginn der Hinrunde zu Hause gegen zwei direkte Konkurrenten. Die Möglichkeit, den gesteckten Zielen, Taten folgen zu lassen, sind da.
Borussia Dortmund:
Einzig und allein das Thema Abstiegskampf grenzt Borussia Dortmund aus einem Stammtischgespräch aus. Die Borussen stehen mit zehn Punkten Vorsprung an der Spitze der Tabelle und waren während der Winterpause das interessantes Thema. Denn der Gewinn der Deutschen Meisterschaft hängt einzig und allein an Borussia Dortmund. Der psychlogische Effekt, den der erste Spieltag nah er Winterpause hat, kommt im Fall von Borussia Dortmund stark zum Tragen: "Wenn Dortmund in Leverkusen nicht verliert, haben sie die erste Hand an der Meisterschale", prognostizieren viele. Diese Aussage ist nicht durchaus realistisch. Dortmund hat zehn Punkte Abstand zu Leverkusen, dem schärfsten Verfolger, und würde diese zehn im Falle eines Erfolges mindestens behalten. Dortmund muss etwa vier Spiele verlieren, die Leverkusen gewinnt, und etwa fünf Spiele verlieren, die Bayern gewinnt, um von der Tabellenspitze verdrängt zu werden. Sollte es Leverkusen also nicht gelingen das Sechs-Punkte Spiel gegen Dortmund zu gewinnen, würde sich der BVB den Verfolger vom Leib halten und gleichzeitig einen Spieltag näher zum Ende kommen. Auch das Programm der Borussai unterstützt die oben geannte Aussage, denn mit Stuttgart und Wolfsburg hat die Mannschaft von Jürgen Klopp lösbare Aufgaben vor der Brust. Man sollte schon mental etwas angeschlagen sein, um gegen beide Punkte zu lassen.
So viel zur theoretischen Psychologie in diesem Spiel. Sportlich sieht es für Borussia Dortmund nicht rosig, aber auch nicht besorgniserregend aus. Die Langzeitverletzten Kehl und Owemoyela spielen immer noch keine Rolle in Klopps Kader. Hinter dem Einsatz von Lucas Barrios steht ein Fragezeichen – muskuläre Probleme. Der Stürmer wird vermutlich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der größte Ausfall in der Startelf wird Kagawa sein. Der Japaner, der in der Hinrunde hinter den Spitzen für Furore gesorgt hatte, wurde von Japan für den Asien-Cup nominiert und steht Jürgen Klopp daher in der Frühphase der Rückrunde nicht zur Verfügung.
In Testspielen gegen Lens aus Frankreich (2:2) und in Basel (4:0) hat man sich fußballerisch sehr ordentlich präsentiert. Auch in der Hinrunde konnte man seinen Augen nicht trauen, wenn man auf die Tabelle geblickt hat. Theoretisch wiegen die Ausfälle von Kagawa und eventuell Barrios schwer, aber Dortmund hat in der Hinrunde immer eine Lösung gefunden: Die Mannschaft von Jürgen Klopp wird die Euphorie mitnehmen.
Fazit:
Die Hinspielniederlage sollte Anreiz genug sein für die Borussia, um in Leverkusen einen guten Start in die Rückrunde hinzulegen. Dortmund kann in Leverkusen einen großen Schritt in Richtung Deutscher Meisterschaft machen. Fraglich ist, inwiefern es Jürgen Klopp gelingt die Meisterschale aus den Köpfen der Spieler zu bekommen. Beide Mannschaften kommen in guter Verfassung aus der Rückrunde. Leverkusen und Dortmund sind nicht gerade für bedingungslose Defensive bekannt: Ein Abwarten nach der Winterpause wird nicht vermutet. Die Bundesliga präsentiert sich mit dem Spitzenspiel von ihrer besten Seite – bleibt zu hoffen, dass es die Mannschaften umsetzen.
Quoten:
Bayer Leverkusen: 2,38 @ bet365
Unentschieden: 3,45 @ bet-at-home
Borussia Dortmund: 3,10 @ william hill
13. Januar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 20. November 2010, treffen in der Bayarena zwei der besten Mannschaften der Bundesliga aufeinander.
Das besondere an dem 13. Spieltag mag sein, dass der 13. Spieltag mit einem Topspiel auf seine Fans wartet, welches vor der Saison auch als Topspiel prognostiziert wurde. Bayer Leverkusen und der FC Bayern München gehörten vor der Saison zu den absoluten Favoriten auf den Gewinn der Meisterschale. Die Verteidigung der Deutschen Meisterschaft scheint für den FC Bayern München momentan maximal in entfernter Zukunft zu schimmern. Bayer Leverkusen ist in der Spitzengruppe vertreten, daher liegt es allein an den Bayern, dass das Topspiel des 13. Spieltags kein Spitzenspiel ist.
Anstoß des Spiels ist um 18:30 Uhr.
Bayer Leverkusen:
Nachdem die hochgehandelten Mainzer überraschenderweise ihre letzten drei Spiele allesamt verloren und scheinbar zur Normalität zurückkehren, hat es Bayer Leverkusen geschafft in die Reihen des bisherigen Führungsduos einzubrechen. Zwar steht Borussia Dortmund immer noch schier uneinholbar an der Spitze der Tabelle, jedoch hat Leverkusen sich zumindest schon einmal dahiner positionert. Das direkte Duell gewann Leverkusen übrigens am ersten Spieltag in Dortmund – die bisher einzige Saisonniederlage der Mannschaft von Jürgen Klopp.
Obwohl Bayer über die noch junge Saison hinweg immer wieder kurze und teilweise auch langfristige Verletztungen von Schlüsselspielern in Kauf nehmen musste, haben sie sich in mittlerweile etabliert und haben besonders in den letzten Wochen die Schwankungenn abbauen können.
Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes hat es geschafft sich aus dem umkäpften Mittelfeld der Tabelle abzusetzen. Es ist gelungen einen Kern von etwa 14, vielleicht 15 Spielern aufzubauen, die auf einem extrem hohen Niveau wettbewerbsfähig sind. Besonders in der Offensive und im Mittelfeld kann Jupp Heynckes somit bestens rotieren und Spielern, die von Verletztungen zurückkommen oder angschlagen sind, gezielt Pausen geben. Die Doppelbelastung verkraftet die Mannschaft dementsprechend besser.
Außerdem zeigt sich die Defensive als stabilisiert. War man es zu Beginn der Saison noch gewohnt den Ball aus dem eigenen Netz holen zu müssen – beispielsweise beim peinlichen 3-6 zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach – konnte man sich in den letzten Woche deutlich verbessern: Lediglich ein einziges Mal musste man in den letzten vier Spielen einen Gegentreffer beklagen.
Die Formkurve von Leverkusen zeigt eindeutig nach oben: Die letzten drei Spiele in der Bundesliga konnten allesmat gewonnen werden. Auf Schalke gewann man knapp (1:0), aber verdient. Trotz frühem Rückstand gewann man in der Folgewoche problemlos gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:1). In einem überlegend geführtem Spiel setzte man sich auch am Millerntor bei St. Pauli durch (1:0), allerdings musste Jupp Heynckes zur Kenntnis nehmen, dass seine Mannschaft sich durch desolate Chancenverwertung beinahe um den Lohn der Arbeit gebracht hätte.
Stefan Reinartz wird gegen die Bayern aufgrund einer Gelbsperre fehlen.
FC Bayern München:
Man könnte die sagen, die Bayern wurden in den letzten Wochen durchgereicht: Nach oben. Langsam aber sicher mit kleinen aber entschiedenen Schritten nähern sich die Bayern der Tabellenspitze. Begünstigt durch das Unregelmäßige Auftreten der meisten anderen Mannschaften haben die Münchener auch mit zwei Unentschieden in den letzten beiden Auswärtspartien ihren Aufwärtstrend fortsetzen können. Die sogenannte "B-Elf" von Louis van Gaal hat sich mittlerweile eingespielt und verfügt jetzt nicht mehr nur über die Klasse der anderen Mannschaften, sondern hat auch die nötigen Automatismen entwickelt, um Mannschaften wie den 1. FC Nürnberg in der letzten Woche klar zu dominieren (3:0).
Auch kleinere Skandale – wie den Rauswurf von Edson Braafheid – haben die Bayern nicht wirklich verunsichert. Allenfalls ein wenig Staub wurde aufgewirbelt – immerhin wurde die Presse gefüttert. Am Besten füttert man die deutsche Presselandschaft vermutlich mit einer Siegesserie. Diese haben sich die Bayern mit ihrem peinlichen Unentschieden (3:3) in Gladbach versalzen, als sie ein Spiel, welches zu 100% in ihrere Hand war gegen den Tabellenletzten noch aus der Hand gaben und letztlich über den Punktgewinn glücklich sein mussten.
Gegen Bayer Leverkusen hat man nun die Chance einen riesigen Schritt in Richtung "Tabellenkonsolidierung" zu machen, denn, wenn man wirklich eine gute Position bis zur Winterpause erarbeiten will, dann muss man schleunigst mit der Aufstockung des Punktekontos beginnen. Das "Abrechnen im Winter" wurde vom bayrischen Präsidium mehrfach erwähnt, um kurzfristig den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Allerdings müssen die Bayern in Leverkusen etwas mitnehmen, um bis zur Winterpause in akzeptabler Distanz zu den Spitzenmannschaften zu stehen. Sollte man in der BayArena verlieren, hätten die Bayern auf einen potenten Tabellenzweiten acht Punkte Rückstand – bis Weihnachten praktisch uneinholbar.
Personell wird van Gaal wieder auf die "bewährte B-Elf" setzen können. Allenfalls Martin Demichelis könnte mit Muskelproblemen ausfallen. Breno hieße der wahrscheinliche Ersatz.
Fazit:
Leverkusen hat sich in den letzten Wochen eine angenehme Situation für dieses Topspiel erspielt: Sie müssen nicht. Selbst mit einem Unentschieden gegen die Bayern wären sie gut positionert und könnten bis zum Winter ihre Position in der Tabelle festigen. Zeiht man in Betracht, dass zu Saisonende die Bayern eine der Mannschaften sind mit denen sich Leverkusen um die Champions League Plätze streitet, so würde man fünf Punkte Distanz behalten bei einem Unentschieden - ganz zu schweigen von den Möglichkeiten eines Sieges. Die Bayern müssen an dieses 6-Punkte Spiel anders herangehen. Zwar klingt ein Punkt in Leverkusen gut, doch muss es der Rekordmeister schaffen weitere Fortschritte in der Tabelle zu machen – wenn nicht, wird es früher dunkel, als man gewohnt ist.
Quoten:
Bayer Leverkusen: 3,00 @ bet365
Unentschieden: 3,60 @ bwin
FC Bayern München: 2,35 @ expekt
19. November 2010 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Sonntag, den 7. November 2010, schenkt uns die Primera División in Spanien einen ihrer größten Kracher: Das madrilener Derby zwischen Real Madrid und Atletico Madrid.
In Europa können allenfalls Mailand und London mit dem stadtinternen Madrid-Derby mithalten. Die Duelle auf der Insel in London oder zwischen Inter und dem AC Milan sind sicherlich ähnlich berühmt wie das Derby in der spanischen Hauptstadt. Seitdem mit Getafe ein weitere madrilenischer Club in der ersten Liga spielt, gibt es sogar noch mehr stadtinterne Derbys im Zentrum Spaniens.
Das große Spektakel zwischen Real und Atletico begann unter der Woche bereits mit einem traditionellen Aufeinandertreffen zwischen einer Ehemaligen-Mannschaft von Real und einer Ehemaligen-Mannschaft von Atletico. Dieses Spiel endete überraschend deutlich: 7:0 hieß es am Ende für die Rot-Weißen. So klar wird es am Wochenende in der Primera División mit Sicherheit nicht zugehen. Allerdings weisen die Ausgangssituationen der beiden Mannschaften in unterschiedliche Richtungen.
Anstoß des Spiels ist um 21:00 Uhr im Santiago Bernabeu.
Real Madrid:
Unter Jose Mourinho ist Real Madrid zu mehr als einer Ansammlung Individualisten geworden. Der Trainer hat es geschafft aus den vielen Stars ein Team zu formen. Die Erfahrung zeigt, dass es nicht einfach ist aus einem Puzzle, dessen Teile eigentlich den Rahmen sprengen, ein passendes Gesamtbild zu schaffen. Ein Bild mit Ecken und Kanten, welches aber nach Außen hin nur glatte und geschliffene Seiten präsentiert.
Durch seine Erfolge als Trainer bei Porto, Chelsea London und Inter Mailand genießt der Portugise ein hohes Ansehen. Das ist einerseits für die Mannschaftsführung extrem wichtig, da er es sich somit erlauben kann auch gegen die großen Namen im Team etwas zu sagen. Andereseits ist der Punkt des Erfolgs in der Vergangenheit von enormer Relevanz im Umfeld von Real Madrid. Dem Real Madrid von Jose Mourinho gesteht man mehr Geduld zu als das üblich ist. Auch nach schlechteren Leistungen wird – im Gegensatz zu der Ära Pellegrini – nicht alles sofort in Frage gestellt. Wenn dann die besseren Spiele kommen, werden diese besonders betont. Es scheint als habe Mourinho die Presselandschaft in Spanien recht gut im Griff. Gerade die sportliche Boulevardpresse bewegt sich häufiger auf seiner Seite als Stimmung gegen ihn zu machen.
Sportlich sieht das weiße Puzzle der Saison 2010/2011 bisher auch sehr geordnet aus. Nicht nur auf dem Feld, sondern auch bezüglich der Resultate kann man zufrieden sein. Dennoch sind die eigenen Resultate in Madrid fast zweitrangig, da man sie in erster Linie mit denen des Erzrivalen aus Barcelona vergleicht. So kann manchmal auch eine schwache Leistung zufrieden stellen. Der schwache Auftritt gegen Osasuna (1:0) am zweiten Spieltag wurde beispielsweise nicht dramatisiert, da zeitgleich Barcelona zu Hause verlor.
Obgleich man nur mit einem Punkt vorne steht, ist man Tabellenführer. Ein ganz wichtiger Punkt für das Umfeld. In der Champions League steht man so gut da, wie seit langem nicht mehr. Angesichts der fünf Punkte Vorsprung vor dem zweitplazierten AC Milan kann man den Gruppensieg als Formsache bezeichnen. Die Presse kündigte bereits nach dem Remis in Mailand (2:2) unter der Woche den (geplanten) Gewinn der Champions League an.
Es darf zwar offen daran gezweifelt werden, inwiefern der veraltete AC Milan wirklich zu den stärksten Clubs Europas zählt, doch die Formkurve von Real Madrid zeigt deutlich nach oben. So gut wie vor der Partie gegen Atletico Madrid war man in dieser Spielzeit noch nicht aufgestellt.
Atletico Madrid:
Mit Platz sechs in der Liga liegt man bisher im voll im Soll der Ziele. In Schlagdistanz zu der ersten Plätzen belegt man den unteren Teil des oberen Drittels der Liga. Der sechste Platz ist in Spanien zwar noch ein internationaler, jedoch sind die Ambitionen von Atletico Madrid deutlich höher gesteckt. Mit der Champions League soll es in dieser Saison wieder klappen.
Mit dem vielumjubelten Glücksschuß von Tiago sicherte man sich unter der Woche bei Rosenborg Trondheim (2:1) in der Europa League eine hervorragende Ausgangsposition für das Weiterkommen. Das Bestehen der Gruppenphase sollte nach diesem Sieg absolut einkalkulierbar sein.
Außerdem gibt das Ergebnis Auftrieb in der Liga. Obwohl die Ergebnisse bei Weitem nichtgrausam schlecht sind, sagt man in Spanien, dass Atletico in einer schlechten Verfassung zum Derby ins Santiago Bernabeu anreist. Das liegt zum Teil auch an der noch schlecht funktionierenden Offensive. Mit Jurado hat man einen starken Spieler kurz vor der Saison abgeben müssen. Doch der Fokus liegt momentan auf Diego Forlan. Der Uruguayer hatte eigentlich einen perfekten Saisonstart mit drei Treffern in zwei Spielen, hat aber seit dem zweiten Spieltag nicht mehr getroffen. Das letzte Tor des Toptorjägers ist nun schon fast zwei Monate her. Sergio Aguero war zwischenzeitlich verletzt hat aber wieder in das Team zurückgefunden und in vier der letzten fünf Spiele für Atletico getroffen. Personell wird Trainer Sanchez Flores auch auf Perea in der Abwehr verzichten müssen (Gelbsperre) und wahrscheinlich die Dienste von Antonio Reyes einschränken müssen (Wadenprobleme). Gegen Almeria musste der Außenspieler zur Halbzeit ausgewechselt werden.
International sieht es für die Madrilenen also ganz gut aus, doch national muss man einen weiteren Schritt nach vorne tun. Gerade von diesem Schritt sind die Fans aktuell nicht überzeugt. Nimmt man das letzte Heimspiel gegen Almeria als Grundlage so kann man die Skepsis der Anhänger nachvollziehen. Zwar dominierte Atletico in der ersten Halbzeit musste aber in der zweiten Halbzeit akzeptieren, dass ohne Reyes sehr viel weniger Gefahr vor dem Tor der Andalusier erzeugt werden konnte.
Head to Head:
Wenn man ein Spiel gewinnen will, ist es dann von Vorteil in Führung zu gehen? Diese Frage sollte man sich, sofern man in Rot-Weiß spielt, am Wochenende im Santiago Bernabeu genauesten durch den Kopf gehen lassen. Bei den letzten vier Gastspielen im Stadion der Königlichen ging Atletico Madrid immer in Führung – gewonnen wurde nie. Lediglich zwei Pünktchen resultierten aus den vier Führungen im Santiago Bernabeu.
In diesem Jahrtausend hat Atletico noch nicht gegen Real Madrid gewinnen können. Immerhin: Raul - schon elf Tore gegen Atletico – wird nicht mitspielen.
Fazit:
Die Ausgangssituationen der beiden Mannschaften sind denkbar unterschiedlich: Real Madrid spielt momentan einen guten Ball und ist in bestechender Form. Die Einzelspieler sind zur Zeit sehr erfolgreich als Mannschaftsgefüge. Bei Atletico sieht das anders aus. In der Offensive gibt es aktuell nur Aguero und Reyes. Letzterer droht auszufallen. Trotz allem sollte man beachten, dass es sich um ein rassiges Derby handelt, bei dem die Form vor dem Spiel schon nach den ersten Zweikämpfen vergessen sein kann.
Quoten:
Real Madrid: 1,30 @ expekt
Unentschieden: 5,50 @ totesport
Atletico Madrid: 10,50 @ unibet
6. November 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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