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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu tennis und Sportwetten im Allgemeinen.


Tennis-Wetten

 

Gleich vorweg – aufgrund dessen, dass ich nachher verhindert bin und nicht mehr vor morgen Mittag Online komme – geschieht der Rückblick auf Runde 1 sowie die Vorschau auf Runde 2 ein bisschen früher als geplant. Einige Partien sind momentan noch im Gange – die Ergebnisse werden morgen dann dazu editiert!

 

Sein Wohnzimmer wurde ihm fast zum Verhängnis. Das wäre wohl die größte Sensation in der Geschichte der All England Championship gewesen. Und es war fehlte nicht viel – der Könige wackelte und sein Stuhl war schon mehr als nur angesägt. Doch er glaube an sich, zeigte mentale Größe und Nervenstärke. König Roger war weit von seinem besten Tennis entfernt, bewegte sich zum Teil sehr schlecht, aber er ist nicht Federer, wenn er in den entscheidenden Momenten nicht präsent wäre. Das Spiel von Roger Federer gegen den Kolumbianer Alejandro Falla war mit Sicherheit, DAS Spiel der ersten Runde. 

Alejandro Falla – seines Zeichens Nummer 60 der Weltrangliste – konnte einem Leid tun. Er spielte die Partie seines Lebens und hätte es sich mehr als nur verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen. Doch Federer konnte irgendwie den Hals aus der Schlinge ziehen – und er sagte auf der Pressekonferenz selbst, dass er das Spiel eigentlich verlieren hätte müssen. Falla, welcher seine Möglichkeiten als Leftie perfekt nutzte, schlug auch sehr stark auf und gab Federer kaum Chancen. Und als Falla nach 2-0 Satzführung dann im dritten Satz drei Breakbälle beim Stande von 4-4 hatte, war das Ausscheiden von Federer schon fast perfekt. Doch der Schweizer konnte alle Breakbälle abwehren und den Satz noch gewinnen. Und wenn man dachte dies sei endgültig die Wende sah man sich wieder getäuscht. Gleich im ersten Aufschlagsspiel in Satz vier musste Federer sein Service abgeben und Falla konnte dieses bis zum 5-4 transportieren und schlug dann zum Matchgewinn auf. Falla merkte man an, dass er Angst hatte zu gewinnen und eine ganz schwere Hand bekam. Dank einigen unerzwungenen Fehler konnte Federer das Break erreichen und rettete sich in den Tiebreak. Und ab diesem Moment war es dann so – wie es geplant war. Klarer Erfolg im Tiebreak und im fünften Satz war für Falla nichts mehr zu holen. Alles in Allem wohl ein Weckruf zur rechten Zeit für Federer und eine bärenstarke Leistung von Falla – der einem wirklich Leid tun konnte.

Dieses Mal ist der Rückblick auf das Spiel der Runde ein bisschen länger ausgefallen – aber nun kommen wir zu den restlichen deutschsprachigen Teilnehmer. 

  

Deutschland (11)

Das sieht ja gar nicht schlecht aus!  Sieben Deutsche Teilnehmer stehen fix in Runde zwei. Und für Philipp Petzschner sieht es auch ganz gut aus, zudem spielt Julian Reister seine Erstrundenpartie gegen den Südafrikaner Rik de Voest noch später. Unter Umständen werden wir also neun deutsche Herren in der zweiten Runde von Wimbledon sehen.

Positiv zu erwähnen ist der klare Erfolg von Florian Mayer gegen den Kroaten Marin Cilic. Rasen ist nicht der Lieblingsbelag von Cilic – aber dennoch, eine Niederlage gegen Mayer ist doch eine Überraschung. Für Mayer gab es nie die Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. Ein klarer Dreisatzerfolg für den Deutschen. Ebenfalls zu klaren Siegen kamen Rainer Schüttler - gegen einen inferioren Tursunov – sowie Daniel Brands gegen den Russen Andreev. Eine ganz große Überraschung ist das Weiterkommen von Tobias Kamke – eine kämpferische Leistung, welche vom Spielverlauf an das Spiel von Federer erinnerte. Guillermo-Garcia Lopez war der klare Favorit in dieser Begegnung und zeigte dies auch. 2-0 Satzführung und 5-3 im dritten Satz. Doch dann gab er sein Service ab und in Folge dessen gingen die nächsten drei Games auch an Kamke. Im vierten Satz führte GGL schon zwei mal mit Break und musste immer wieder das Rebreak hinnehmen. Der Sieg ist sicherlich eine der großen Überraschungen in der ersten Runde aus deutscher Sicht. 

Bei den Damen sieht es dagegen mager aus. Lediglich Kristina Barrois und Angelique Kerber konnten ihre Partien gewinnen – jeweils sicher in zwei Sätzen. Eine große Enttäuschung muss es für Andrea Petkovic sein. Gegen Psycho-Chakvetadze gewann sie den ersten Satz ohne große Anstrengung und hatte die Russin schon wieder nahe an den Tränen. Doch durch eine schlechte Leistung konnte sie die Russin zurückholen und musste sich am Ende auch verdient verabschieden – symptomatisch mit einem UE!


Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Benjamin Becker - Ryan Sweeting 5-7 6-2 6-2 6-4

Rainer Schüttler - Dimitry Tursunov 6-2 6-2 6-3

Daniel Brands - Igor Andreev 7-6 7-6 7-5

Florian Mayer - Marin Cilic 6-2 6-4 7-6

Philipp Kohlschreiber - Potito Starace 6-3 3-6 6-3 6-0

Andreas Beck - Jamie Baker 7-6 6-3 6-4

Tobias Kamke - Guillermo Garcia Lopez 5-7 2-6 7-5 6-4 6-4

Julian Reister - Rik de Voest

Ilya Marchenko - Michael Berrer 6-3 7-5 ret.

Florent Serra - Simon Greul 7-6 6-3 6-2

David Ferrer - Nicolas Kiefer 6-4 6-2 6-3

Philipp Petzschner - Stephane Robert 6-4 7-6

 

Anna Chakvetadze - Andrea Petkovic 3-6 6-4 6-4

Kristina Barrois - Mariya Koryttseva 6-3 6-4

Nadia Petrova - Tatjana Malek 6-4 6-3

Marion Bartoli - Julia Goerges 6-4 6-3

Angelique Kerber - Sania Mirza 6-4 6-1

Melanie Oudin - Anna Lena Grönefeld 6-3 6-0

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Benjamin Becker – Tomas Berdych

Rainer Schüttler – Denis Istomin

Daniel Brands – Nikolay Davydenko

Florian Mayer – Mardy Fish

Philipp Kohlschreiber – Teimurasz Gabashvili

Andreas Beck – Julien Benneteau

Tobias Kamke – Andrea Seppi

Julian Reister / Rik de Voest – Juan Carlos Ferrero / Xavier Malisse

Philipp Petzschner – Blaz Kavcic / Lukasz Kubot

 

Kristina Barrois – Justine Henin

Angelique Kerber – Shahar Peer

 

In der zweiten Runde wird es nun für einige deutsche Teilnehmer ganz schwer. Bei den Herren haben Benjamin Becker (gegen Berdych) sowie Daniel Brands (gegen Davydenko) sehr schwierige Gegner auf der anderen Seite. Ebenfalls schwer wird es für Florian Mayer - nach seinem Überraschungssieg gegen Cilic hat er nun mit Mardy Fish einen starken Rasenspieler als Gegner. Problemlos in die nächste Runde sollte Deutschlands Nummer 1, Philipp Kohlschreiber, kommen. Gegen den Russen Gabashvili sollte Kohli auf Rasen keine Probleme bekommen. Bei den restlichen deutschen Herren kommt es zum Teil noch auf den Gegner drauf an – aber das Ergebnis sieht schon bedeutend besser aus als bei den French Open in Paris. 

Bei den Damen werden wir uns wohl von den letzten zwei deutschen Damen auch verabschieden müssen. Barrois muss gegen Henin ran – da sehe ich absolute keine Chane für die Deutsche. Angelique Kerber wird es auch sehr schwer haben gegen Shahar Peer. 

 

Schweiz (1)

So schnell gehts – sechs Teilnehmer sind gestartet und nur noch Roger Federer ist dabei. Alle anderen fünf Schweizer Teilnehmer/innen mussten bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Über das enge Spiel von Federer wurde schon zu Beginn einiges geschrieben – deswegen gleich der Blick auf die Schweizer Nummer 2. Stan Wawrinka mag keinen Rasenbelag - dies sah man auch in der Vorbereitung als er lieber ein Challenger Turnier spielte – und gewann – anstatt sich auf Rasen vorzubereiten. Denis Istomin hingegen spielte in Queens sehr gute und hatte sogar Rafael Nadal an dem Rand einer Niederlage. Seine Form passte und diese konnte er auch gegen Stan The Man zeigen. In fünf Sätzen setzte er sich schließlich verdient durch. Die Schweizer Nummer drei, Chiudinelli, war gegen den aufstrebenden Ukrainer Dolgopolov auch mehr oder weniger chancenlos. Zu Beginn des Matches gaben beide oft ihren Aufschlag ab. Doch nach dem Gewinn des ersten Satzes konnte der junge Ukrainer immer mehr an Sicherheit gewinnen und hatte in den Sätzen zwei und drei gar keine Probleme mehr. 

Bei den Damen verabschieden sich gleich alle drei Starterinnen. Den Beginn machte Patty Schnyder die nach 49 Minuten den Platz wieder verlassen durfte – keine Chance gegen die Unbekannte Yung-Jan Chan – der tiefe Fall der Patty S. geht damit weiter. Bedeutend bitterer war die Niederlage für Stefanie Voegele. Im ersten Satz war sie um einiges stärker als ihre Kontrahentin Kirilenko – welche auch ein medical timeout nehmen musste. Doch die hübsche Russin kämpfte sich zurück und konnte Satz zwei verdient für sich entscheiden. Im dritten Satz sah es wieder gut für die Schweizerin aus – sie schlug sogar schon zum Matchgewinn auf. Jedoch – wie so oft bei den Damen – hielten die Nerven nicht und sie gab ab und Kirilenko konnte die partie noch drehen. Ebenfalls in drei Sätzen verabschiedet sich Timea Bacsinzsky. Gegen Gallovits konnte sie zwar vorlegen und war auf dem Weg in Runde zwei – doch auch sie musste dann die Sätze zwei und drei abgeben.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Roger Federer - Alejandro Falla 5-7 4-6 6-4 7-6 6-0

Denis Istomin - Stanislaw Wawrinka 6-7 6-1 2-6 7-6 6-3

Alexandr Dolgopolov - Marco Chiudinelli 6-4 6-3 6-3

 

Edina Gallovits - Timea Bacsinszky 4-6 7-5 6-3

Maria Kirilenko - Stefanie Voegele 2-6 6-4 7-5

Yung-Jan Chan - Patty Schnyder 6-0 6-2

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Roger Federer –  Ilija Bozoljac

Nach dem harten Kampf und dem – durchaus – unverdienten Sieg heißt es nun für Roger Federer, Mund abputzen und weitermachen. Solche Spiele kann man nur gewinnen, wenn man in einer mentalen Topverfassung ist. Dies hat er bewiesen, nun heißt es auch, die spielerische Stärke wieder zu erlangen. Gegen Bozoljac denke ich, dass er sich locker durchsetzen wird. Bei Falla hatte er unter Umständen das Problem, dass er ihn unterschätzte. Immerhin schlug er ihn in Halle locker in zwei Sätzen und meinte im Vorfeld der All England Championsship noch, dass Falla in zwei Wochen kein neues Tennis erlernen kann – und er konnte es. Gegen Bozoljac weiß Fedex nun, dass er auf der Hut sein muss und mit der nötigen Konzentration wird das ein lockeres Match in drei Sätzen für den Schweizer. 

 

Österreich (3) 

Der Junioren-Wimbledon Sieger Jürgen Melzer hatte gegen den Rasta-Man zwar kleinere Probleme aber der Sieg schien nie in Gefahr zu sein. Das größte Problem für Melzer war, dass er nie seinen Rhythmus finden konnte, da Brown ein sehr variables Spiel hatte. Doch alles in allem ein guter Gegner für die erste Runde und Melzer konnte einiges an Selbstvertrauen tanken für die kommenden Aufgaben. Den größten Erfolg seiner Karriere konnte Martin Fischer erzielen. Bei seinem zweiten Auftritt bei einem Grand-Slam Turnier – nach seiner Premiere bei den French Open – konnte er gegen den Japaner Go Soeda klar in drei Sätzen die zweite Runde erreichen. Soeda kam als Lucky Loser in den Hauptbewerb und konnte im ersten Satz noch gut mithalten, danach wurde Fischer dann immer stärker.

Die Partie von Stefan Koubek ist im Moment noch im Gange. Ein relativ ausgeglichenes Spiel aber in den entscheidenden Momenten war der Finne Nieminen bis dato immer zur Stelle und konnte die big Points für sich entscheiden. Den dritten Satz konnte Koubek dann für sich entscheiden aber gleich zu Beginn des vierten Satzes konnte Nieminen ihm wieder den Aufschlag abnehmen und ist nun auf dem Weg in Runde 2. 

Bei den Damen sieht es so aus – als ob es in Runde zwei auch keinen österreichischen Vertreter mehr geben wird. Yvonne Meusburger konnte den ersten Satz nach einem wahren Breakfestival gegen Zakopalova im Tiebreak gewinnen und machte danach in Satz zwei und drei nur noch ein Game – schlussendlich doch eine klare Sache für Zakopalova. Für Österreichs Nummer 1, Sybille Bammer, sieht es momentan nicht gut aus – den ersten Satz verlor sie gegen Roberta Vinci mit 6-3.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer - Dustin Brown 6-3 4-6 6-2 6-3

Jarkko Nieminen - Stefan Koubek 6-4 7-6 5-7

Martin Fischer - Go Soeda 6-4 6-3 6-1

 

Sybille Bammer - Roberta Vinci 3-6

Klara Zakopalova - Yvonne Meusburger 6-7 6-1 6-0

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer – Viktor Troicki

Martin Fischer – Tomasz Belucci

 

Jürgen Melzer betonte bereits, dass er sich freut auf das Spiel gegen Troicki. Bisher trafen beide drei Mal aufeinander und alle Spiele konnte der Österreicher für sich entscheiden. Er merkte auch an, dass er sich sicherlich leichter tun wird als gegen Brown, da Troicki sein Tennis beibehält und nicht so viele Rhythmuswechsel drin hat. Für Martin Fischer wird es gegen Belucci ganz schwer – aber der Einzug in die zweite Runde ist ein riesen Erfolg und mit ein bisschen Glück kann er einen Satz gegen den Braslianer holen – doch für mehr wird es in meinen Augen nicht reichen.

22. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Das zweite Grand-Slam Turnier im Jahr 2010 ist Geschichte - und die Damen und Herren wechseln nun den Belag und bereiten sich auf das nächste Grand-Slam Turnier auf dem heiligen Rasen von Wimbledon vor. Doch zuerst gibt es noch den Rückblick auf die beiden Finalspiele vom Samstag und Sonntag. Beginnen werden wir mit den Damen der Schöfpung.

 

Finale der Damen

Francesca Schiavone (17) 4.80 - Samantha Stosur (7) 1.25 6-4 7-6

Quoten von Betfair

Damit hat niemand gerechnet – Francesca Schiavone gewinnt die French Open 2010! Ein wahrer Sensationserfolg und wie bereits in der Vorschau auf das Finale geschrieben, gab es für den Sieg der Italienerin Quoten im Bereich von 300! Eine rentable Geschichte.

Im Finale war sie klare Außenseiterin gegen die Powerfrau Sam Stosur! Stosur konnte jedoch nie an ihre Leistungen gegen Henin, Williams sowie Jankovic anschließen und spielte nicht ihr bestes Tennis. Auf der Gegenseite begeisterte die 29-jährige Italienerin mit variablem Spiel, gutem Winkel und vielen Netzangriffen. Alles in allem war das Spiel auf einem sehr hohen Niveau – wobei Stosur noch Reserven hatte. In Satz eins reichte der Italienerin ein Break um den ersten Satz zu gewinnen. Zu Beginn des zweiten Satzes konnte sich Stosur zurückkämpfen und ging in Folge dessen mit 4-1 in Führung. Doch Schiavone rannte und rackerte und gab nicht auf. Sie lebte ihren Traum – und wurde dafür belohnt. Das Rebreak konnte sie realisieren und danach fanden sich beide Damen im Tiebreak wieder. Dieser war eine klare Angelegenheit für Schiavone und somit konnte sie sich zur ersten italienischen Dame küren, welche ein Grand-Slam Turnier gewann. Kurz nach dem Matchball bekam Schiavone ein Telefon überreicht, der italienische Staatspräsident Napolitano wollte ihr persönlich für diesen großartigen Triumph gratulieren. Die italienische Sportzeitschrift Gazzetta titelte Schiavone dann auch schon als "Francesca I., Königin von Frankreich"!

Stosur zeigte sich danach zwar enttäuscht und es flossen auch einige Tränen der Enttäuschung, gab sich dann aber als faire Verliererin und gönnte der Italienerin den Triumph in Paris. Sie hatte zwar den Traum, dass das Märchen ein positives Ende findet, aber sie ist sich sicher, dass sie nochmals die Chance bekommen wird, wenn sie weiterhin so spielt. 

 

Finale der Herren

Rafael Nadal (2) 1.28 - Robin Soderling (5) 4.50 6-4 6-2 6-4

Der König ist zurück auf seinem Sessel! Rafael Nadal gewinnt zum fünften Mal die French Open in Paris – und in diesem Jahr mal wieder ohne einen Satz verloren zu haben. Nach dem Matchball lies er sich auf den Rücken fallen und es flossen Tränen der Freude beim spanischen Sandplatzkönig. Sein 38ter Sieg in Paris – und damit die perfekte Revanche für seine einzige Niederlage im letzten Jahr. Nadal reichte in Satz eins ein Break zum Satzgewinn. Zu Beginn des zweiten Satzes hatte Soderling vier Breakbälle - doch bei den wichtigen Punkten zeigte der Spanier wieder seine mentale Stärke und konnte diese Situation überstehen. Danach gelangen ihm noch zwei Breaks und der zweite Satz war nach nicht einmal 40 Minuten entschieden. Im dritten Satz gelang dem Spanier gleich im ersten Aufschlagsspiel das Break und diesen Vorsprung lies er sich nicht mehr nehmen. Nach 2:18 Stunden konnte Nadal den ersten Matchball nützen und sich feiern lassen. 

Die Leistung im Finale war sicherlich die beste Leistung von Nadal bei den diesjährigen French Open. Er gestaltete die Ballwechsel relativ lange und lies Soderling kaum freie, schnelle Punkte machen. Zudem praktizierte der Schwede wieder unheimlich viele unerzwungene Fehler - 45 an der Zahl (Nadal dagegen nur 16). Der Schwede war mehr oder weniger auf verlorenem Posten und der Sieg Nadal’s war nie gefährdet. Zwar hatte Soderling auch seine Chancen - immerhin 8 Breakbälle - konnte aber keinen davon nützen. Wer weiss wie die Partie weitergegangen wäre, hätte er im zweiten Satz gleich ein Break realisieren können. 

Damit konnte sich Nadal nicht nur für die einzige Niederlage in Paris revanchieren sondern rangiert seit heute wieder auf Platz 1 der Weltrangliste – und dies wohl nun für eine längere Zeit. In Wimbledon hat der Spanier keine Punkte zu verteidigen – da er letztes Jahr verletzungsbedingt absagen musste und Federer kann keine Punkte dazu gewinnen als Titelverteidiger!

 

Herzlichen Glückwunsch an Rafael Nadal und Sensationssiegerin Francesca Schiavone!

7. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Nun steht auch fest wer das Herren Finale bestreiten wird – zwar ist es nicht das heiß ersehnte Traum-Endspiel zwischen Federer und Nadal aber dennoch ein ganz besonderer Leckerbissen. Robin Soderling – welcher der einzige Spieler ist, der Rafael Nadal in Paris bezwingen konnte, trifft eben auf den Sandplatzkönig. Vorerst einmal die Ergebnisse der zwei Halbfinalspiele im Überblick: 

 

Die Halbfinalspiele 

Robin Soderling (5) 1.52 - Tomas Berdych (15) 2.88 6-3 3-6 5-7 6-3 6-3

Rafael Nadal (1) 1.05 - Jürgen Melzer (22) 19.00 6-2 6-3 7-6

Quoten von Betfair 

Im ersten Halbfinale konnte der Schwede Soderling nach hartem Kampf doch noch in fünf Sätzen die Oberhand behalten. In Satz eins und zwei reichte jeweils ein Break um den Satzgewinn fixieren zu können. Und ab dem dritten Satz gab es dann etliche Up’s and Down’s für beide Spieler! Berdych konnte zuerst etliche Chancen nicht nützen, kämpfte sich dann wieder zurück und hatte am Ende des dritten Satzes das Glück auf seiner Seite – wobei man auch sagen muss, dass er in dieser Phase bedeutend stärker war als Söderling, welcher oft mit sich selbst haderte. Zudem machte der Schwede etliche unerzwungene Fehler und verhalf damit dem Tschechen zur 2-1 Satzführung. Zu Beginn des vierten Satzes sah der Zuschauer das selbe Bild. Soderling mit vielen leichten Fehlern und Berdych war überlegen – doch der Tscheche konnte die Chancen auf die Vorentscheidung nicht nützen und musste dann seinen Aufschlag abgeben – danach konnte Soderling zum Satzausgleich ausservieren. Dann war das Momentum auch auf seiner Seite und Berdych’s Kräfte begannen zu schwinden. Bis zum 3-3 im fünften Satz war noch alles offen, wobei Soderling immer wieder seine Breakchancen hatte. Schließlich gelang ihm das Break zum 4-3 und konnte dann daraufhin mit Mühe sein Service halten. Als Berdych gegen den Matchverlust servierte, riskierte Soderling wieder alles und ihm gelang nochmals ein Break. Somit konnte er seine zweite Finalteilnahme in Paris fixieren. 

Die Rollenverteilung im zweiten Halbfinale war ganz klar! Alles andere als ein Sieg des Sandplatzkönigs wäre eine Sensation gewesen – dementsprechend auch die Quotenverteilung. Der erste Satz ging auch ganz schnell an Nadal – man merkte Melzer doch noch die Nervosität an. Im zweiten Satz war die Partie dann schon umkämpfter, aber wiederum konnte sich Nadal ohne größere Probleme durchsetzen. Und ab dem dritten Satz musste der Spanier dann hart kämpfen. Melzer sagte danach im Interview, dass er alles riskierte, da er sich eh schon dachte, dass er nix mehr verlieren kann. Und diese Taktik ging fast aufzugehen. Der dritte Satz musste im Tiebreak entschieden werden. Dabei hatte Melzer auch seine Chancen – lies diese jedoch leider ungenützt. Die ersten zwei Matchbälle konnte er noch abwehren, beim dritten war er allerdings chancenlos und der beste Sandplatzspieler der Welt steht wieder im Finale. Doch für Melzer waren die zwei Wochen, die Erfolgreichsten Wochen in seiner Karriere – durch die Halbfinalteilnahme klettert er auf Rang 16 der Weltrangliste und mit seinen Leistungen kann er mehr als nur zufrieden sein. Man sah einen neuen "JoJo" und darauf lässt sich aufbauen! Auf der Pressekonferenz streute ihm dann auch noch Nadal Rosen und sagte, dass er das Potential hat konstant auf diesem Level zu spielen. 

 

El grande Finale

Robin Soderling (5) 4.50 – Rafael Nadal (2) 1.28

Quoten von Betfair 

Nun steht am morgigen Sonntag das letzte Spiel der French Open 2010 auf dem Programm. Dabei kommt es zu einem absoluten Topspiel. Wie bereits oben erwähnt, ist der Schwede der einzige Tennisspieler, welcher Rafael Nadal in Paris bezwingen konnte. Und Nadal will ihm bestimmt zeigen, dass dies ein einmaliger Erfolg war und er die wahre Nummer 1 auf dem Sand von Roland Garros ist. Apropos Nummer 1 – mit einem Sieg im Finale würde Nadal die Weltrangliste ab Montag wieder anführen. Dies sollte doch Motivation genug sein. 

Im letzten Jahr war Robin Soderling noch die Sensation schlechthin als er das Finale erreicht hat – in diesem Jahr trauten ihm viele Experten diesen Coup wieder zu. Zwar musste er auf dem Weg ins Finale die (noch) Nummer 1 der Welt – Roger Federer – bezwingen, doch in den letzten 12 Monaten mauserte sich Soderling zu einem wahren Topspieler. Dies konnte er im Spiel gegen den Schweizer Gentlemen auch beweisen. Das Halbfinale war von der Leistung her sicherlich ein Rückschritt. Soderling praktizierte unglaublich viele unerzwungene Fehler – insgesamt 68 an der Zahl! Dies darf er gegen Nadal auf keinen Fall machen, da er sonst einen Abschuss bekommen wird. Sollte Soderling an seine Leistung aus dem Viertelfinale gegen Federer anschließen können, können wir unter Umständen ein sehr spannendes Finale sehen. Wird er jedoch an das Niveau vom gestrigen Halbfinale anschließen, befürchte ich, dass das Finale sehr einseitig wird. Sein Gegenüber – Rafael Nadal - marschierte ohne Satzverlust ins Finale und konnte den Erfolgslauf des Österreichers Melzer stoppen. Nadal zeigte zwar nicht immer sein bestes Tennis in diesen zwei Wochen, doch in den wichtigen Situation zeigt er einfach wer der Herr am Platz ist. Und ich denke, dass es morgen auch wieder so sein wird. Soderling konnte ihn letztes Jahr zwar bezwingen, aber da war Nadal sicherlich auch gehandicaped von seiner Verletzung. Ein zweites Mal traue ich ihm einen Sieg gegen Nadal in Paris nicht zu. Jedoch denke ich auch, dass Nadal das Ding nicht in drei Sätzen gewinnen wird - einen Satz holt sich Soderling!

5. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Schon vor den Halbfinal-Spielen war klar, dass wir in Paris eine Dame jubeln sehen werden, welche ihren ersten Grand-Slam Triumph feiern wird. Alle vier Damen konnten noch nie ein Grand-Slam Turnier für sich entscheiden. Die beiden Jelena’s standen zwar schon in dem ein oder anderen Finale, aber gewinnen konnten sie noch keines. Um es jedoch schon vorweg zu nehmen, die beiden Jelena’s mussten die Segel streichen im Halbfinale – dementsprechend werden wir Samantha Stosur und Francesca Schiavone am morgigen Samstag auf dem Philippe Chatrier sehen – und für beide Damen ist es das erste Grand-Slam Finale in ihrer Karriere! 

 

Die Halbfinalspiele

Samantha Stosur (7) 1.78 - Jelena Jankovic (4) 2.28 6-1 6-2

Francesca Schiavone (17) 2.02 -  Jelena Dementiewa (5) 1.96 7-6 retired

Quoten von Betfair 

Nach 69 Minuten war das erste Halbfinale auch schon wieder vorbei – doch nicht aufgrund der Dominanz von einer der beiden Damen sondern weil Jelena Dementiewa nach verlorenem ersten Satz aufgeben musste. Doch alles der Reihe nach. Zu Beginn war es das zu erwartende ausgeglichene Spiel. Dementiewa merkte man zu diesem Zeitpunkt noch nichts von einer Verletzung an, dennoch hatte Schiavone leichte Vorteile. Dementiewa machte zu viele unerzwungene Fehler. Aber Dementiewa war es vorbehalten das erste Break zu realisieren. Mit ihrem einzigen Breakball ging sie dann in Führung und Schiavone gab danach im Interview zu, dass sie danach sehr verunsichert war und an sich gezweifelt hat. Sie konnte dennoch sofort das Rebreak realisieren und dann gab es keinen Aufschlagverlust mehr und der Satz musste im Tiebreak entschieden werden. Da ging Dementiewa schnell mit einem Minibreak in Führung (2-0) und dann machte Schiavone die nächsten sechs Punkte in Serie – dementsprechend hieß es, vier Satzbälle für die Italienerin. Den Zweiten konnte sie auch nützen und als sie sich zur Pause hinsetzte, kam Dementiewa zu ihr und gab ihr die Hand – Schiavone schaute sie perplex an und wusste nicht was los war. Doch die Russin musste aufgeben, wie sie später in der Pressekonferenz sagte, spielt sie schon die ganzen zwei Wochen mit Schmerztabletten und der Physiotherapeut habe im Vorfeld alles versucht, damit sie schmerzfrei spielen kann – doch vergeblich. Sie sagte auch bereits, dass es sich wohl sehr kurzfristig entscheiden wird ob sie in Wimbledon an den Start gehen kann. Schade für die Russin, aber damit steht mit Francesca Schiavone die erste Italienerin in einem Grand-Slam Finale.

Das zweite Halbfinale dauerte dann sogar weniger lange als Halbfinale eins. Samantha Stosur dominierte die Partie ganz klar und nach exakt einer Stunde konnte sie das Match für sich entscheiden. 6-1, 6-2 spricht eine klare Sprache. Jankovic hatte in keiner Sekunde der Partie wirklich Chancen gegen die Australierin. Stosur spielte perfektes Sandplatztennis und mit ihrer Aufschlagsstärke lies sie Jankovic auch wenige Chancen im Return zu. Im Gegensatz dazu konnte Stosur der Serbin fünf Mal den Aufschlag abnehmen. Zu Beginn des zweiten Satzes ging Jankovic mit einem Break in Führung und hatte Chancen auf das 3-0 – diese lies sie aus und die nächsten sechs Games gingen alle an Stosur – der Sieg der Australierin war nie in Gefahr, Gratulation für diese Topleistung!

 

El grande Finale

Samantha Stosur (7) 1.25 – Francesca Schiavone (17) 4.80

Quoten von Betfair

Somit steht morgen das große Finale auf dem Programm – und mit diesen beiden Akteuren hat niemand wirklich gerechnet. Die Quote auf den Sieg für Schiavone auf dem Outright Markt lag zu Beginn des Turniers zwischen 200 und 300! Stosur wurden schon mehr Chancen auf den Titel gegeben, aber dennoch gab es vereinzelt Quoten von über 80 für einen Sieg bei den French-Open. Das meiste Geld wurde bei Quoten rund um die 30 umgesetzt. Damit hätte man ein schönes Geld verdienen können.

Wie anhand der Quoten zu sehen ist, ist die Australierin ganz klare Favoritin – wen wundert es auch nach den starken Leistungen in dieser Woche. Henin, Serena Williams und Jankovic – das Who is Who des Damentennis! Nach diesen Leistungen wird ein Sieg von Stosur von allen Seiten erwartet. Durch ihre Körpergröße besitzt sie sicherlich auch Vorteile beim Aufschlag – und für sie ist es nichts wirklich Neues auf dem großen Cour Philippe Chatrier zu spielen. In der Vergangenheit war sie oft im Doppel unterwegs und lernte dadurch die großen Stadien auf der Tour kennen. Schiavone spielte in diesen zwei Wochen wirklich gutes Tennis, doch auf dem Weg ins Finale hatte sie es bedeutend leichter als ihre Kontrahentin. Ich bin persönlich davon überzeugt, dass Stosur sich den Sieg nicht nehmen lässt und diesen wiederum in zwei Sätzen einfahren wird können. Natürlich werden beide Spielerinnen eine gewisse Nervosität und Anspannung verspüren aber die größere Erfahrung Stosur’s sollte ihr dabei auch in die Karten spielen. Zudem ist die Leistung von Stosur in diesen zwei Wochen noch eine Stufe höher anzusiedeln als die Leistungen von Schiavone.

Mein Tipp für das Finale: 2-0 Sätze für Samantha Stosur 

 

4. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

128 Herren starteten in den Hauptbewerb der French Open 2010 – nun sind nur noch vier Herren übrig geblieben. Am Dienstag und Mittwoch wurden die Viertelfinalspiele ausgetragen – in diesem Bericht wird ein kurzer Rückblick auf diese vier Spiele geworfen und ebenso wird es eine kurze Vorschau auf die zwei Halbfinalspiele geben. Zuerst jedoch der Überblick über die Ergebnisse aus dem Viertelfinale. 

 

Die Viertelfinalspiele 

Robin Soderling (5) 4.60 - Roger Federer (1) 1.27 3-6 6-3 7-5 6-4

Tomas Berdych (15) 1.53 - Mikhail Youzhny (11) 2.84 6-3 6-1 6-2

Jürgen Melzer (22) 4.10 - Novak Djokovic (3) 1.32 3-6 2-6 6-2 7-6 6-4

Rafael Nadal (2) 1.06 - Nicolas Almagro (19) 17.00 7-6 7-6 6-4

Quoten von Betfair

 

"Die Sensation ist perfekt" oder  "die verflixte 13" – beide Überschriften passen auf das erste Viertelfinale, welches auch das Re-Match des letztjährigen Endspiels war. Satz eins war Tennis auf dem höchsten Niveau – kaum unerzwungene Fehler und etliche Winner. Vor allem Federer verzückte das Publikum mit Tennis der Extraklasse. Und der Schwede hatte in Satz eins keine Chance - lediglich zwei Returnpunkte konnte Soderling in Satz eins gewinnen. Zu Beginn des zweiten Satzes dann sofort das Break für Soderling, welches ihm auch für den Satzausgleich gereicht hat. Satz drei war dann sehr ausgeglichen, mit den besseren Chancen für Federer. Beim Stande von 5-4 lies er gar einen Satzball aus – welchen Soderling jedoch spektakulär abwehren konnte mit einem Smash mit dem Rücken zum Feld. Beim Stande von 5-5 und 30-15 bei Serve Federer gab es dann eine Regenunterbrechung - und diese war gut für den Schweden. Nach Wiederbeginn – die Pause dauerte rund 75 Minuten – gelang ihm sofort das Break und damit die Entscheidung in Satz 3. In Satz vier entschieden wieder Nuancen. Bis zum 4-4 konnten beide ihre Aufschlagsspiele halten und dann gelang Soderling das entscheidende Break. Nach 2:30 Stunden konnte er dann mit einem Ass auch den Sieg bejubeln. Der erste Sieg für Soderling im 13ten Aufeinandertreffen mit dem Schweizer. Und für Federer war es zum ersten Mal seit Roland Garros 2004 (23 Mal in Folge), dass er nicht mindestens das Halbfinale eines Grand-Slam Turniers erreicht hat – wohl ein Rekord für die Ewigkeit.

Nicht einmal zwei Stunden benötigte der Tscheche Berdych um seinen klaren Sieg gegen Youzhny fixieren zu können. Berdych – welcher ein ähnlicher Spielertyp wie Soderling ist – setzte den Russen in fast jedem Aufschlagspiel unter Druck und konnte fast 50 % der Returnpunkte für sich verzeichnen. 12 Breakbälle erarbeitete sich Berdych und konnte sechs davon nützen. Youzhny dagegen konnte keine seiner drei Breakbälle nützen und nach 114 Minuten konnte Berdych den Einzug ins Halbfinale fixieren - seinen größten Erfolg. Berdych konnte damit viele Kräfte sparen und wird ausgeruht ins Halbfinale gehen können – seine Leistungen in diesen zwei Wochen sind bärenstark – und nun ist ihm alles zuzutrauen.

Viertelfinale drei war dann für die nächste Sensation verantwortlich. Djokovic – welcher quotenmässig als klarer Favorit in das Spiel ging – führte relativ rasch mit 2-0 Sätzen und war auch schon Satz drei mit Break vorne. Kaum etwas sprach für den Österreicher – vor allem, da er bekannt dafür ist, dass er sehr schnell seinen Kopf in den Sand steckt! Doch Melzer hat sich geändert – und zwar ins Positive. Seit Nyström sich wieder um Melzer kümmert und Jürgen mit der österreichischen Schwimmerin Mirna Jukic zusammen ist, geht es stetig bergauf mit dem Deutsch-Wagramer. In Satz 1 und 2 hatte Melzer auch seine Chancen – konnte diese doch nie nützen. Im dritten Satz konnte er dann endlich seinen ersten Breakball nützen und war wieder zurück im Spiel. Und er kam auf den Geschmack – die nächsten zwei Aufschlagspiele von Djokovic gingen auch an ihn. Somit war er zurück im Spiel und die Sensation nahm seinen Lauf. In Satz vier hatte er in einem Aufschlagsspiel 7 (!) Breakbälle – konnte jedoch keinen nützen und gewann den Satz erst im Tiebreak! In Satz fünf hatten beide ihre Breakchancen und konnten diese vorerst nicht nützen – somit nahm die Spannung immer mehr zu. Beim Stande von 4-4 im entscheidenden Satz konnte Melzer das Break fixieren und nützte daraufhin seinen dritten Matchball um den Einzug ins Halbfinale bejubeln zu können. Gratulation an den Österreicher – eine Topleistung, sowohl kämpferisch als auch spielerisch!

Nadal verschlief gegen Almagro den Beginn und somit konnte der Außenseiter gleich zu Beginn ein Break erreichen. Doch Nadal spielte zwar nicht sein Bestes Tennis aber konnte sich dennoch zurückkämpfen und gewann den Satz schließlich im Tiebreak. Ähnlich war der Verlauf in Satz zwei! Zwar gab es keine Breaks aber somit musste der Satz auch – wie Satz 1 – im Tiebreak entschieden werden. In diesen wichtigen Momenten zeigte Nadal wieder seine Klasse und konnte den Satz klar für sich entscheiden. Im dritten Satz reichte Nadal dann ein Break zum 5-4 um den Satzgewinn und somit den Halbfinaleinzug fixieren zu können. Nadal’s Sieg war zwar nie wirklich in Gefahr aber dennoch konnte er nicht wirklich überzeugen. Almagro forderte Nadal alles ab und alle drei Sätze waren hart umkämpft. 

 

Die Halbfinalspiele 

Robin Soderling (5) 1.52 – Tomas Berdych (15) 2.88

Jürgen Melzer (22) 19.00 – Rafael Nadal (1) 1.05

Quoten von Betfair

 

Das Duell zwischen Soderling und Berdych wird ein Spiel zweier Hard-Hitter! Wie bereits oben erwähnt, ähneln sich beide sehr und man darf von einem Spiel ausgehen, bei dem beide oftmals schnell auf den Punkt gehen werden. Soderling besitzt nun die Chance sein zweites Grand-Slam Finale zu erreichen. Gegen Federer zeigte er richtig starkes Tennis und konnte sich nicht unverdient durchsetzen. Gegen Berdych wird dies jedoch ein anderes Spiel – vor allem auch, da er als Favorit in die Partie geht. Gegen Federer hatte er nichts zu verlieren und konnte frei aufspielen. Gegen Berdych erwarten viele einen Sieg – doch ob das so einfach wird? Berdych spielt in Paris sein bestes Tennis. Nachdem er Andy Murray klar in drei Sätzen eliminiert hat, konnte er Youzhny regelrecht abschießen. Soderling ist sicherlich zu favorisieren, doch Quoten welche fast eine 3.00 sind, sind in meinen Augen zu hoch für Berdych. Berdych hat auf alle Fälle die Chance den Schweden auch zu eliminieren und in sein erstes Grand-Slam Finale einzuziehen.

Die Ausgangslage im zweiten Duell scheint klar zu sein – Nadal ist der haushohe Favorit und nach dem Kraftakt im Viertelfinale traut niemand mehr Melzer eine weitere Sensation zu. Quoten von 1.05 würde ich jedoch auf Nadal nicht empfehlen. Wie bereits oben erwähnt, war der Sieg gegen Almagro sehr verdient aber man sieht in diesen zwei Wochen in Paris nicht den besten Rafael Nadal! Zwar ist seine Paris-Bilanz imposant mit 37 zu 1 Siegen aber eine Quote von 1.05 ist dennoch zu gering. Melzer zeigt in dieser Woche auch sein bestes Tennis und das Spiel gegen Djokovic war ein Beweis, dass er sich weiterentwickelt hat. Vor allem seine Returnstärke könnte ihm zu dem ein oder anderen Break verhelfen. Gegen Djokovic erarbeitete sich Melzer ganze 24 (!) Breakbälle – konnte jedoch nur vier nützen. Die Chancenauswertung muss er gegen Nadal auf jeden Fall effektiver gestalten. Für Österreich ist die Halbfinalteilnahme schon ein riesen Erfolg und Melzer konnte sich dadurch auch viel Respekt verschaffen. Doch Rafael Nadal ist eine Nummer zu groß – aber ich traue ihm auf jeden Fall einen Satz zu. Einen 3-Satzsieg von Nadal wird es meiner Meinung nach nicht geben! Dementsprechend würde ich eine 3-0 Satzwette von Nadal layen. Mit einem Turniersieg in Paris würde Rafael Nadal am Montag auch den ersten Platz in der Weltrangliste zurück erobern können. 

3. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

128 Damen starteten in den Hauptbewerb der French Open 2010 – nun sind nur noch vier Damen übrig geblieben. Am Dienstag und Mittwoch wurden die Viertelfinalspiele ausgetragen – in diesem Bericht wird ein kurzer Rückblick auf diese vier Spiele geworfen und ebenso wird es eine kurze Vorschau auf die zwei Halbfinalspiele geben. Zuerst jedoch der Überblick über die Ergebnisse aus dem Viertelfinale.

 

Die Viertelfinalspiele

Samantha Stosur (7) 3.10 - Serena Williams (1) 1.46 6-2 6-7 8-6

Jelena Jankovic (4) 1.25 - Yaroslava Shvedova 4.70 7-5 6-4

Francesca Schiavone (17) 2.62 - Caroline Wozniacki (3) 1.61 6-2 6-3

Elena Dementiewa (5) 2.56 - Nadia Petrowa (19) 1.64 2-6 6-2 6-0

Quoten von Betfair 

 

Der Erfolgslauf der Australierin Sam Stosur hält an – nachdem sie die wohl beste Sandplatzspielerin Henin eliminieren konnte, konnte sie nun auch die Nummer 1 der Setzliste eliminieren. Im dritten Satz behielt sie mit 8-6 die Oberhand – doch die Partie hätte schon viel früher beendet werden können. Bis zum 6-2 5-3 hatte Williams keine Chance gegen Stosur – welche kaum Breakbälle zulies und etliche Breakchancen sich erarbeitete. Doch als sie zum Matchgewinn aufschlug, konnte Williams zum ersten Mal ein Break realisieren und mit dem Momentum auf ihrer Seite den zweiten Satz klar im Tiebreak gewinnen. Gleich zu Beginn des dritten Satzes konnte Stosur wieder ein Break erreichen, doch musste auch prompt ihren Aufschlag wieder abgeben. Mit ihrem insgesamt fünften Break zum 7-6 im dritten Satz konnte sie dann die Entscheidung herbeiführen und servierte ohne Probleme zum Matchgewinn. 

Mit der Serbin Jankovic konnte sich in diesem Duell die klare Favoritin durchsetzen. Doch der 7-5 6-4 war sehr knapp und gezeichnet von etlichen Breaks und Re-Breaks. Insgesamt gab es 10 Aufschlagverluste in diesem Match – für einen Trader ein Traum! Shvedova konnte durch viele Winner überzeugen und hätte sich einen Satzgewinn mehr als nur verdient. Doch sechs mal den Aufschlag abzugeben war definitiv zu viel. Jankovic konnte in diesem Spiel auch nicht überzeugen und wird es im Halbfinale sehr schwer haben. Für die junge Kasachin Shvedova war das Viertelfinale sicherlich der größte Erfolg in ihrer noch jungen Karriere und auf dieser Leistung wird sie aufbauen können. Vor allem mit ihrem druckvollen Spiel – immerhin schlug sie 14 Winner mehr als Jankovic. 

Die erste Halbfinalistin ist die Italienerin Schiavone. In meiner Vorschau war ich noch überzeugt davon, dass die Quote auf Wozniacki zu hoch angesetzt ist und sie sich durchsetzen wird – jedoch wurde ich da eines Besseren belehrt. Schiavone spielte auf dem langsamen Platz - aufgrund der Wetterbedingungen – druckvolles Tennis und konnte oftmals den Aufschlag von Wozniacki attackieren. Die Dänin hatte beinahe bei jedem Service Probleme und musste dementsprechend auch sechs Mal (!) ihren Aufschlag abgeben. Zwar gelang Wozniacki es auch drei Mal das Service von Schiavone zu durchbrechen, doch der Sieg für Schiavone schien eigentlich nie gefährdet. Wozniacki schlug lediglich 10 Winner und sobald sie über ihren zweiten Aufschlag gehen musste, war der Punkt für Schiavone schon fast fix (3 von 13 Punkte über den zweiten Aufschlag gingen an Wozniacki; Schiavone dagegen 13 von 22!). Alles in allem ein hochverdienter Sieg der Italienerin - zwar für mich überraschend aber Wozniacki wirkte sehr müde und hatte nichts entgegen zu setzen. 

Die Gegnerin von Schiavone wurde in drei Sätzen ermittelt. Dementiewa – ebenfalls quotentechnisch gesehen die Außenseiterin – konnte sich gegen ihre Landsfrau Petrowa durchsetzen. Satz 1 ging sehr schnell an Petrowa - Dementiewa hatte in jedem Aufschlagsspiel Probleme und konnte nur einmal ihren Aufschlag halten. 30 von 52 Punkte machte Petrowa beim Aufschlag von Dementiewa. Doch in Satz zwei ein komplett anderes Bild - hatte Petrowa in Satz eins noch ganze 10 Breakchancen so hatte sie im zweiten Satz null und konnte nur noch sechs Returnpunkte erzielen. Petrowa brach völlig ein und Dementiewa zeigte sich stark verbessert bei ihrem Aufschlag. Der entscheidende dritte Satz war dann eine noch klarere Angelegenheit für Dementiewa. 33 Minuten benötigte Dementiewa um den dritten Satz mit 6-0 für sich zu entscheiden – Petrowa konnte nur noch 12 Punkte in diesem Satz machen. Nach der starken Leistung gegen Williams und dem sehr starken ersten Satz war Petrowa nicht mehr wieder zu erkennen. Hoffentlich hat der ein oder andere die angesprochene Wette auf Dementiewa getätigt. 

 

 

Die Halbfinalspiele

Samantha Stosur (7) 1.78 – Jelena Jankovic (4) 2.28

Francesca Schiavone (17) 2.02 –  Jelena Dementiewa (5) 1.96

Quoten von Betfair 

 

Bereits heute müssen die zwei Damen wieder antreten und ihr Halbfinalduell bestreiten. Sam Stosur ist nach ihren zwei Siegen gegen die hoch eingeschätzten Henin und Serena Wililams sicherlich zu favorisieren. Nachdem sie den ersten Satz gegen Henin noch verschlief, konnte sie ihre wahre Stärke zeigen. Jankovic hatte gegen Shevdova schon etliche Probleme und ich bin mir sicher, dass Jankovic nicht zu so vielen Breakchancen kommen wird wie gegen die junge Kasachin. Das variable Spiel von Stosur wird den Ausschlag pro Stosur geben und ich denke, dass sich Jankovic verabschieden wird. Jankovic wird nach dem gestrigen Spiel zwar mehr Kraft haben – da sie nur über zwei Sätze gehen musste – aber Stosur ist in absoluter Topverfassung und wird nun auch noch Jankovic eliminieren können. 

Die zwei Außenseiterinnen setzten sich in ihren Viertelfinalspielen durch. Schiavone hatte gar keine Probleme und Dementiewa hatte in Satz eins keine Chance und steigerte sich danach und spielte Petrowa an die Wand. Das Halbfinale wird sicherlich ein sehr ausgeglichenes Duell. Schiavone überraschte mich doch sehr – so einen klaren Sieg hab ich gar nicht erwartet. Dementiewa ist bekannt dafür, dass sie in Paris immer zum Favoritenkreis zählt. Dies konnte sie gestern auch wieder untermauern. Schiavone lies Wozniacki schon einige Chancen zu aber ihr gelang es immer wieder ein Break zu realisieren. Diese Returnstärke wird sie gegen Dementiewa ebenfalls benötigen, da die Russin im Return noch stärker einzuschätzen ist als die junge Dänin. Petrowa hatte in den Sätzen zwei und drei nur noch einen Breakball gegen Dementiewa. Ich denke, dass die Quoten gerechtfertigt sind und wir von einer durchaus engen Partie ausgehen können. Alles in allem favorisiere ich aber doch Dementiewa und denke, dass die Russin auch ins Finale einziehen wird.  

 

Mein prognostiziertes Finale: Samantha Stosur – Jelena Dementiewa

3. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Wie bereits im letzten Bericht über die French Open angekündigt wurde, wird ab dem Viertelfinale der Überblick (sowie Rückblick und Vorschau) auf das gesamte Turnier erfolgen. Um die Übersicht zu gewährleisten werden die Damen und Herren extra betrachtet. In diesem Bericht gilt unser Hauptaugenmerk den Damen der Schöpfung. 

  

Ergebnisse der Achtelfinal-Spiele

Serena Williams (1) – Shahar Peer  (18) 6-2 6-2

Samantha Stosur (7)  -Justine Henin (22) 2-6 6-1 6-4

Jelena Jankovic (4) – Daniela Hantuchova (23) 6-4 6-2

Yaroslava Shvedova - Jarmila Groth 6-4 6-3

Francesca Schiavone (17) – Maria Kirilenko (30) 6-4 6-4

Caroline Wozniacki (3) – Flavia Pennetta (14) 7-6 6-7 6-2

Elena Dementieva (5) – Chanelle Scheepers 6-1 6-3

Nadia Petrowa (19) – Venus Williams (2) 6-4 6-3

 

Zwei ganz große Überraschungen gab es im Achtelfinale bei den Damen. Am Sonntag musste sich Venus Williams der Russin Petrowa geschlagen geben. Petrowa hatte in der dritten Runde gegen die französische Geheimfavoritin Rezai arg zu kämpfen – doch im Spiel gegen Venus war sie nicht wieder zu erkennen. Petrowa spielte richtig stark und der Sieg gegen die Amerikanerin war mehr als nur verdient. Die zweite ganz große Überraschung ist das Ausscheiden von Justine Henin. Henin gewann bei ihren letzten drei Auftritten in Paris jeweils den Titel und sie gilt als die beste Sandplatzspielerin der Welt. In der dritten Runde gegen Sharapowa gab Henin nach 40 Sätzen (!!) zum ersten Mal wieder einen Satz ab in Paris. Gegen die Australierin Stosur sah es zu Beginn nach einer leichten Partie aus und so konnte sie Satz 1 mit 6-2 für sich entscheiden – doch in Satz zwei konnte Stosur sich fangen und zwang Henin immer mehr in die Defensive. Satz drei war wieder sehr ausgeglichen und beim Stande von 4-3 für Henin und Serve Stosur schien das Pendel schon Pro Henin auszuschlagen. Sie kam relativ rasch zu einem 0-30 und vergab dann einen einfachen Longline-Ball! Anstatt drei Breakbällen war Stosur zurück im Aufschlagsspiel und konnte das Serve halten – danach gab Henin ihr Service ab und Stosur konnte ausservieren. Somit müssen wir uns von der Belgierin verabschieden. 

Serena Williams hatte gegen die Israelin Peer keine Probleme und zeigte sich stark verbessert im Gegensatz zu ihrer Drittrundenpartie gegen Pavlyuchenkova! Ebenfalls keine Probleme hatte Dementiewa gegen die südafrikanische Qualifikantin Scheepers. Ein Spiel mit vielen Up’s and Down’s hatte die Dänin Wozniacki gegen Pennetta. Pennetta war eigentlich über das komplette Spiel überlegen und holte Wozniacki immer wieder mit vielen UE’s zurück ins Spiel. 

 

Die Viertelfinalspiele

Serena Williams (1) 1.46 – Samantha Stosur (7) 3.10

Jelena Jankovic (4) 1.25 - Yaroslava Shvedova 4.70

Francesca Schiavone (17) 2.62 – Caroline Wozniacki (3) 1.61

Elena Dementiewa (5) 2.56 – Nadia Petrowa (19) 1.64

Quoten von Betfair

 

Morgen starten dann auch die Viertelfinalspiele der Damen! Die Nummer 1 ist nach ihrer Leistung gegen Peer sicherlich zu favorisieren in ihrem Spiel gegen Samantha Stosur. Williams war kaum gefordert und konnte durch ihr druckvolles Tennis überzeugen. Jedoch sind 20 unerzwungene Fehler in lediglich 16 Aufschlagsspielen doch eine Hausnummer – doch durch ihre Art geht sie oft großes Risiko ein. Stosur ist nach dem Sensationssieg gegen Henin sicherlich auch ein Sieg gegen die Nummer 1 zuzutrauen. Stosur konnte vor allem in Satz zwei überzeugen und lies Henin kaum eine Chance – ich denke, dass wir hier ein sehr spannendes Spiel sehen werden, welches wohl erst im dritten Satz entschieden wird. Hier wird man sicherlich noch die Einschätzungen  des Marktes abwarten müssen, bevor man sagt, was für eine Wette sinnvoll erscheint.

Die Serbin Jankovic kam gegen die hübsche Hantuchova zu einem ungefährdeten Sieg. Hantuchova machte viel zu viele unerzwungene Fehler und erarbeitete sich lediglich einen Breakball. Jankovic dagegen kam zu ganzen 10 Breakchancen und konnte drei davon nützen. Somit war nach nicht einmal 90 Minuten die Partie beendet und Jankovic im Viertelfinale. Ihre Kontrahentin ist sicherlich eine positive Überraschung. Nach Siegen gegen die höher eingeschätzten Kleybanova und Radwanska erreichte Shevdova im Viertelfinale einen lockeren Sieg gegen die Australierin Groth. Die Partie war sicherlich die Überraschungspartie im Achtelfinale – doch Shvedova hatte keine Probleme und benötigte gar nur ein bisschen mehr als eine Stunde um ihren größten Erfolg fixieren zu können. Shvedova praktizierte lediglich sieben UE und dies war sicherlich der Grundstein zu diesem klaren Erfolg. Gegen Jankovic ist sie sicherlich klare Außenseiterin - dementsprechend sind auch die Quoten verteilt. Doch an einen lockeren Zweisatzsieg von Jankovic glaube ich nicht und deswegen würde ich in diesem Spiel die Satzwette 2-0 Jankovic layen. Jankovic spielt zwar sehr solides Tennis aber gab gegen Kanepi schon einen Satz ab. Der Sieg gegen Hantuchova war zwar deutlich, ist aber dennoch nicht über zu bewerten, da Hantuchova alles andere als eine Sandplatzspezialistin ist. Die Kasachin überzeugte bis dato durch solides Tennis mit sehr wenigen UE’s. Sollte ihr dies gegen Jankovic auch gelingen, ist ein Satz mindestens drin. 

Beim Spiel zwischen Schiavone und Wozniacki bin ich ein bisschen verwundert über die Quoten. Schiavone konnte sich in zwei Sätzen gegen Kirilenko durchsetzen – jedoch war dies ein durchaus enges Spiel. Der einzige Unterschied war, dass die Italienerin ihre Breakchancen besser nutzen konnte als die hübsche Russin. Kirilenko nützte lediglich zwei von zehn Breakbällen - Schiavone schaffte vier Breaks bei neun Breakbällen. Wozniacki kam durch viele UE’s von Pennetta in das Viertelfinale – sie spielte zwar nicht schlecht aber Pennetta machte immer die Arbeit und verschenkte etliche Punkte – 59 UE’s waren doch viel zu viel! Wozniacki sehe ich bei diesem Spiel deutlich in der Favoritenrolle und eine Quote von über 1.60 würde ich in diesem Spiel auf jeden Fall nehmen – die junge Dänin setzt sich da meiner Meinung nach sicherlich durch.

Das vierte Viertelfinale ist ein rein russisches Duell. Jelena Dementiewa wird die Williams-Bezwingerin Petrowa fordern. Der Sieg von Petrowa ist sicherlich sehr hoch anzurechnen, doch bei den Damen sieht man es sehr oft, dass nach solch einem famosen Sieg die Leistung in der nächsten Runde um 180 Grad gedreht wird. Dementiewa ist auf Sand eine der besten Tennisspielerinnen und in meinen Augen auf keinen Fall die Außenseiterin. Eine Quote von über 2.50 auf Dementiewa würde ich auf jeden Fall empfehlen, da ich mir sicher bin, dass diese Quote während des Spiels unter 2 sinken wird. Gegen Rezai hatte Petrowa immense Probleme, vor allem mit ihrem Service und Dementiewa gilt als eine der besten Returnspielerinnen. Zudem besserte sich Dementiewa in den letzten Monaten bei ihrem Service und mittlerweile ist sie dort auch schon gefestigter. Ich glaube an einen Sieg der Außenseiterin Dementiewa. 

 

31. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Wie bereits im letzten Bericht über die French Open angekündigt wurde, wird ab dem Viertelfinale der Überblick (sowie Rückblick und Vorschau) auf das gesamte Turnier erfolgen. Um die Übersicht zu gewährleisten werden die Damen und Herren extra betrachtet. In diesem Bericht gilt unser Hauptaugenmerk den Herren der Schöpfung. 

 

Ergebnisse der Achtelfinal-Spiele

Roger Federer (1) – Stanislaw Wawrinka (20) 6-3 7-5 6-2

Robin Soderling (5) – Marin Cilic (10) 6-4 6-4 6-2

Tomas Berdych (15) – Andy Murray (4) 6-4 7-5 6-3

Mikhail Youzhny (11) – Jo-Wilfried Tsonga (8) 6-2 retired

Jürgen Melzer (22) – Teimurasz Gabashvili 7-6 4-6 6-1 6-4

Novak Djokovic (3) – Robby Ginepri 6-4 2-6 6-1 6-2

Nicolas Almagro (19) - Fernando Verdasco (7)  6-1 4-6 6-1 6-4

Rafael Nadal (2) – Thomasz Bellucci (24) 6-2 7-5 6-4

 

Das Schweizer-Duell war am Ende eine klare Sache für den König! In Satz eins hatte Federer sehr früh ein Break realisieren können und servierte dieses dann aus. Zu Beginn des zweiten Satzes gelang Wawrinka dann sein einziges Break in diesem Match. Beim Stande von 4-3 musste er jedoch seinen Aufschlag abgeben und somit war Roger Federer zurück im Satz. Bis zum Tiebreak passierte dann nichts mehr und diesen konnte Federer mit 7-5 für sich entscheiden. In Satz drei hatte Federer dann kaum mehr Probleme und nach nicht einmal zwei Stunden war der Einzug ins Viertelfinale fixiert. 

Der dritte deutschsprachige Spieler – Jürgen Melzer – konnte seinen größten Erfolg in seiner Karriere bejubeln. Gegen den russischen Qualifikanten Gabashvili lieferten sich beide ein Match auf sehr hohem Niveau. Zu Beginn spielte Gabashvili unglaubliches Tennis und ihm unterliefen kaum Fehler. In Folge dessen ging er auch mit einem Break in Führung – doch Melzer konnte gegen Satzende ausgleichen. Der Satz musste im Tiebreak entschieden werden und Gabashvili schaffte es nicht seinen dritten Satzball (zwei hatte er schon beim Stande von 5-4 und Serve Melzer) zu nützen und so konnte Melzer den Satz noch umdrehen. Zu Beginn des zweiten Satzes gab er jedoch sofort den Aufschlag ab und Gabashvili konnte den Satzausgleich erreichen. Satz drei war dann eine glasklare Angelegenheit für Melzer. Der vierte Satz war dann wieder hart umkämpft - Melzer hatte einige Breakmöglichkeiten und auch Gabashvili konnte seine Chancen beim Stande von 4-3 nicht nützen und musste daraufhin sein Service abgeben. Danach hatte Melzer keine Probleme mit dem ausservieren und die erste Viertelfinalteilnahme in seiner Karriere war fixiert. Doch auch Gabashvili zeigte beeindruckendes Tennis und da fragte man sich des Öfteren wieso er nur auf Platz 114 der Weltrangliste ist. Kaum unerzwungene Fehler auf beiden Seiten und etliche Winner - so stellt man sich ein interessantes Tennisspiel vor. 

Einen überraschend klaren Erfolg konnte der Tscheche Berdych gegen Murray feiern. Murray – an vier gesetzt – war doch der Favorit in diesem Aufeinandertreffen. Zwar ist der Sandplatz nicht gerade Murray’s präferierter Belag aber dennoch konnte man nicht erwarten, dass Berdych ihn in drei Sätzen rausnimmt. 

 

Die Viertelfinalspiele 

Roger Federer (1) 1.27 – Robin Soderling (5) 4.60

Tomas Berdych (15) 1.53 – Mikhail Youzhny (11) 2.84

Jürgen Melzer (22) 4.10 - Novak Djokovic (3) 1.32

Nicolas Almagro (19) 17.00 – Rafael Nadal (2) 1.06

Quoten von Betfair

 

Nun befinden wir uns unter den Top-8! Und dabei kommt es morgen bereits zum Re-Match des letztjährigen Finales. Titelverteidiger Roger Federer trifft auf seinen Herausforderer aus dem letzten Jahr – den Schweden Robin Soderling. Beide konnten bei ihren bisherigen Auftritten in Paris überzeugen. Federer zeigte bisher kaum Schwächen und gab bis dato noch keinen Satz ab. Der Schwede gab in der dritten Runde seinen einzigen Satz ab – gegen den spanischen Sandplatzspezialisten Albert Montanes. Im Achtelfinale hatte er keine Probleme mit Cilic. Ich denke, dass wir wieder ein sehr gutes Spiel sehen werden und Federer wird wohl auch seinen ersten Satz abgeben müssen. Aber schließlich wird er sich durchsetzen und das Halbfinale erreichen. Zudem spricht das Head2Head zwischen den beiden eine sehr deutliche Sprache – 12-0 für König Roger!

Das zweite Viertelfinale zwischen Berdych und Youzhny kann ein ganz interessantes Spiel werden. Wie bereits oben erwähnt, war der Sieg von Berdych in drei Sätzen gegen Murray eine Überraschung – so deutlich hätte es sich niemand vorstellen können. Youzhny profitierte von der verletzungsbedingten Aufgabe des letzten Franzosen – Jo-Wilfried Tsonga. Die aktuellen Quoten auf Berdych empfinde ich fast als zu gering. Das Head2Head zwischen den Beiden ist bei 6-5 für den Russen Youzhny. Das letzte Aufeinandertreffen war letztes Jahr in Tokio als sich Youzhny in zwei Sätzen durchsetzen konnte. Von den bisherigen 11 Duellen waren lediglich zwei auf Sand – beide konnten jeweils ein Spiel gewinnen. Ich persönlich favorisiere zwar Berdych aber gehe dennoch von einem sehr engen Match aus – und die Quoten für Berdych gehen sicherlich noch weiter nach oben – dementsprechend Pre-Lay Berdych!

Noch keine Quoten gibt es momentan für das Spiel zwischen dem Serben Djokovic und dem Österreicher Melzer. Melzer steht zum ersten Mal in seiner Karriere in einem Viertelfinale eines Grand-Slam Turniers. Djokovic spielte heute gegen Ginepri mal wieder nicht sein bestes Tennis. Der Serbe weiß wohl bis jetzt noch nicht wie er den ersten Satz gewinnen konnte - Ginepri war klar überlegen, aber in den entscheidenden Momenten verließ ihn der Mut sein Spiel weiterzuspielen und machte dann viele unerzwungene Fehler. Im zweiten Satz hatte Djokovic dann keine Chance und danach wurde Ginepri müde und Djokovic hatte leichtes Spiel. Melzer konnte heute im Gegensatz zu Djokovic durch teilweise famoses Tennis überzeugen. Und ganz neu für ihn – durch Nervenstärke. Er lies sich nicht beirren von knappen Entscheidungen und konzentrierte sich auf sein Spiel. Djokovic ist – meiner Meinung nach - schon lange nicht mehr so stark wie er vor einiger Zeit noch war. Gerade auf Sand hat er einige Schwächen und dies sollte dem Österreicher einige Chancen geben. Sollte er an sein Tennis aus den letzten Spielen anknüpfen können, so traue ich ihm den ganz großen Coup zu! Melzer hatte heute zwar öfters mal Probleme mit seinem ersten Aufschlag aber in den wichtigen Situationen war er da. Djokovic hatte bisher in jedem Spiel seine Probleme, doch gegen Gegner wie Nishikori oder Hanescu reichte es noch – Melzer hat das Potential ihn zu biegen! Und ich glaube auch, dass er es schaffen wird. 

Das letzte Viertelfinale wird ein Spanier-Duell! Der Sandplatzkönig trifft auf Nicolas Almagro. Nadal hatte gegen den Braslianer Belucci hart zu kämpfen. Zwar sieht das Ergebnis relativ deutlich aus, jedoch trügt dieser Schein. Belucci gelang es immerhin 4 mal Nadal den Aufschlag abzunehmen und er forderte ihn des Öfteren zu seinem besten Tennis. Schließlich setzte sich aber doch die große Klasse Nadals durch. Almagro kam zu einem sehr deutlichen Sieg gegen seinen Landsmann Verdasco. Verdasco kam im ganzen Spiel lediglich zu einem Breakball – welchen er auch direkt nützte und ihm genügte um Satz zwei zu gewinnen. Almagro schaffte dagegen ganze sechs Breaks und konnte somit Satz 1 und 3 sehr deutlich gewinnen. Almagro spielte richtig stark und lies Verdasco kaum Chancen – doch gegen Nadal wird das ein ganz anderes Spiel. Nadal wurde gegen Belucci zum ersten Mal teilweise gefordert und zeigte dabei doch ungewohnte Schwächen beim Aufschlag. Vier Aufschlagverluste gegen Belucci ist doch eine Hausnummer. Gegen Almagro wird sich Nadal zwar durchsetzen, aber ich glaube, dass auch er seinen ersten Satzverlust hinnehmen wird müssen. Jedoch sieht es aufgrund der gezeigten Leistungen gut aus, dass die Tennisfans das Traumfinale zwischen Federer und Nadal zu sehen bekommen werden.

31. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Nachdem der ganze Terminplan durch den Regen verschoben wurde, gibt es heute noch ein paar Ergebnisse aus Runde zwei und die Ergebnisse aus Runde 3! Ab dem Viertelfinale werden die Previews dann für das gesamte Turnier gelten. 

 

Deutschland (2)

Fortsetzung aus Runde 2

Philipp Kohlschreiber - Andrea Seppi 7-6 6-3 7-5

Deutschlands Nummer 1 hatte in der zweiten Runde kaum Probleme mit dem Italiener Seppi. Den ersten Satz hätte Kohli schon viel früher gewinnen können, hat sich das Leben aber selbst schwer gemacht. In Satz 3 gab Kohlschreiber beim Stande von 4-4 seinen Aufschlag ab und es sah alles nach einem vierten Satz aus. Doch Kohli kämpfte sich zurück und konnte Seppi noch mit 7-5 in die Knie zwingen. Somit traf er in Runde 3 auf den Spanier Verdasco.

 

Die Spiele der deutschen Vertreter in Runde 3

Roger Federer - Julian Reister 6-4 6-0 6-4

Fernando Verdasco - Philipp Kohlschreiber 2-6 6-3 6-3 6-7 6-4

Julian Reister gab vor dem Spiel in einem Interview noch bekannt, dass er eigentlich gar nicht gewinnen will, da er sein großes Idol nicht ausschalten möchte – natürlich nur spaßhalber. Zu Beginn war Reister doch ein bisschen nervös und hatte gleich im ersten Aufschlagsspiel ein 0-40. Er konnte sich dennoch zurückkämpfen und hielt sein Serve. Gegen Ende des ersten Satzes machte dann Federer sein erstes Break perfekt und konnte den Satz somit entscheiden. Damit war Reister für eine Zeit lang auch geknickt und in Satz zwei ging es dann sehr schnell. Im dritten Satz hat er sich dann wieder ein bisschen gefangen und konnte wieder entgegensetzen. Doch Federer ist einfach Federer und noch zu stark – doch König Roger fand nach dem Spiel auch lobende Worte für den Deutschen!

Kohlschreiber war gegen Verdasco klarer Außenseiter und konnte eine sehr gute Leistung abliefern. Satz eins war eine ganz klare Angelegenheit für Kohli. Verdasco kämpfte sich zurück und konnte die Sätze zwei und drei für sich entscheiden. Jedoch hatte der Spanier große Probleme mit seinem Serve und machte 15 Doppelfehler. In Satz vier war es sehr ausgeglichen und erst im Tiebreak wurde der Satz entschieden. Und da konnte Kohli einen klaren Erfolg feiern – 7-1 hieß es am Ende. Im vierten Satz sah es für eine kurze Zeit anch einer Aufgabe von Verdasco aus – nachdem er sich minutenlang wegen einer Blase behandeln lassen musste. Jedoch konnte Verdasco weiter spielen und somit musste die Partie im fünften Satz entschieden werden. Bis zum 3-3 passierte nicht viel und dann konnte Verdasco Kohli sein Serve abnehmen und damit den Einzug ins Achtelfinale fixieren. Somit müssen wir uns leider vom letzten Deutschen bereits in Runde 3 verabschieden.

 

Schweiz (2)

Wie bereits oben beschrieben, hatte Federe keine großen Probleme mit dem deutschen Qualifikanten. Federer spielte eine solide Partie und konnte wiederum ohne Satzverlust in das Achtelfinale einziehen. Die 1.30 auf das 3-0 war eine schöne Wette, welche nie wirklich in Gefahr war. Wawrinka hatte gegen den "Man of the day" aus Runde 2 – Fabio Fognini keine Probleme. Fognini merkte man die Anstrengungen aus Runde zwei gegen Monfils an und er konnte Wawrinka nie wirklich fordern. 

Die Spiele der schweizerischen Vertreter in Runde 3

Roger Federer - Julian Reister 6-4 6-0 6-4

Stanislaw Wawrinka - Fabio Fognini 6-3 6-4 6-1

 

Achtelfinale der Schweizer

Roger Federer – Stanislaw Wawrinka

Die Auslosung meinte es nicht gerade gut mit den Schweizern – im Achtelfinale kommt es zum Duell zwischen den beiden verbliebenen Schweizer. Beide sind relativ gute Freunde und bilden auch das Davis Cup Team der Schweiz. König Roger ist natürlich haushoher Favorit und ein Sieg des Underdogs wäre eine sehr große Sensation. Wawrinka spielt bislang sehr solides Tennis – wobei er gegen Fognini doch öfters Probleme mit seinem Service hatte! Im Achtelfinale gegen seinen Landsmann räume ich Wawrinka jedoch keine Chancen ein. Maximal ein Satzgewinn; wenn überhaupt!

 

Österreich (1)

Fortsetzung aus Runde 2:

Jürgen Melzer - Nicolas Mahut 6-1 3-6 7-6 6-4

Yanina Wickmayr - Sybille Bammer  7-6 1-6 7-5

Die Österreicher waren erst sehr verspätet im Einsatz in der zweiten Runde. Melzer spielte in Satz eins famoses Tennis und Mahut hatte nicht den Hauch einer Chance. In Satz zwei gammelte der Österreicher dann ein bisschen rum und gab den Satz ab. Satz 3 war dann hart umkämpft und es gab einige Breaks – doch im Tiebreak hatte Österreichs Nummer 1 dann die Oberhand und konnte den Grundstein für die dritte Runde legen. Österreichs Damen Nummer 1 verabschiedete sich nach einer sehr guten Leistung aus Paris. Gegen Wickmayr hatte sie lange Zeit die Chance auf die große Überraschung. Satz eins war hart umkämpft und den Satz hätte Bammer auch gewinnen können. Satz zwei war dann eine sehr klare Angelegenheit. Und im entscheidenden dritten Satz kämpfte sich Bammer nach Breakrückstand nochmals auf 5-5 heran aber muss danach dann ihre Service wieder abgeben und sich in Folge dessen aus Paris verabschieden.

 

Die Spiele der österreichischen Vertreter in Runde 3

Jürgen Melzer – David Ferrer 6-4 6-0 7-6

Die Sensation ist perfekt! Jürgen Melzer gelang es zum ersten Mal in seiner Karriere in ein Achtelfinale eines Grand-Slam Turniers einzuziehen. Ferrer war haushoher Favorit gegen Melzer und musste sich danach klar in drei Sätzen geschlagen geben. Melzer gelang gleich beim ersten Service von Ferrer ein Break und dieses konnte er dann bis zum Satzgewinn durchservieren. Satz zwei war eine glasklare Angelegenheit mit 6-0! Ferrer hatte nicht den Hauch einer Chance und Melzer spielte sein bestes Tennis. Satz drei war dann wieder umkämpfter. Jedoch schien die Vorentscheidung beim Stand von 4-4 und Service Ferrer zu fallen. Bei 0-40 hatte der Österreicher drei Breakbälle. Den ersten davon konnte er auch nützen – dachten alle! Doch der Schiedsrichter revidierte die Entscheidung des Linienrichters und gab den Ball von Melzer aus – somit stand es 15-40. Und die Quoten spielten verrückt bei Betfair. Es gab schon eine 1.03 auf Melzer. Nach der Entscheidung des Referees dann eine 1.10. Und Ferrer gelang es die anderen zwei Breakbälle auch abzuwehren und sein Serve zu halten. Somit gab es kaum eine Minute später eine 1.40 auf Melzer – die Courtsider werden da wohl schön abkassiert haben. Im Tiebreak des dritten Satzes hatte Ferrer dann wieder keine Chance und musste ihn mit 7-1 abgeben – Glückwunsch an Jürgen Melzer zur erstmaligen Achtelfinalteilnahme!

 

Achtelfinale der Österreich

Jürgen Melzer – Teimurasz Gabashvili

Und nun besitzt Melzer die ganz große Chance sich auch direkt das erste Mal das Viertelfinale zu erreichen. Experten rechneten sich ein Achtelfinale zwischen Roddick und Ferrer aus. Doch es kommt oft anders als man denkt. Jürgen Melzer’s Erfolg gegen Ferrer ist oben nachzulesen! Der russische Qualifikant Gabashvili setzte sich genauso überraschend in drei Sätzen klar gegen die amerikanische Aufschlagmaschine Andy Roddick durch. Als Zuseher hatte man in keiner Sekunde der Partie das Gefühl, dass Roddick die Partie gewinnen kann. Die Winner-Bilanz ist mit 58 zu 14 ganz klar für Gabashvili ausgefallen. Gabashvili musste in Paris durch die Qualifikation und konnte alle drei Partien im Hauptbewerb in drei Sätzen für sich entscheiden. Sollte Gabashvili an die Leistung aus der dritten Runde anknüpfen können, wird es ein hochinteressantes Match geben. Melzer ist sicherlich zurecht der Favorit in diesem Duell aber Gabashvili konnte bisher ebenfalls beeindrucken. Eine 1.40 - welche es zur Zeit bei Betfair gibt – würde ich PreGame für Melzer nicht angreifen. Melzer ist immer noch dafür bekannt, dass er sehr schwankende Leistung in einer Woche bringen kann. Ich traue Gabashvili da einiges zu und bin mir relativ sicher, dass sich Melzer’s Quote noch nach oben bewegen wird. 

 

Wie bereits Eingangs erwähnt, war dies die letzte Vorschau auf die deutschsprachigen Teilnehmer/Innen! Ab dem Viertelfinale wird dann der komplette Bewerb unter die Lupe genommen!

30. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Die zweite Runde war von vielen Regenschauern überschattet und dementsprechend mussten sich die Fans öfters mal in Geduld üben bis der Himmel nicht mehr weinte. Aufgrund dessen gab es dann am Mittwoch und auch einige Verzögerungen im Terminplan und einige Spiele mussten aufgrund der Dunkelheit auf den Donnerstag verschoben werden. Doch am Donnerstag sah es dann noch schlimmer aus und es konnte kaum gespielt werden. Viele Zweitrundenpartien konnten somit erst am Freitag gespielt werden.

DAS Match der zweiten Runde war sicherlich zwischen Gael Monfils und Fabio Fognini. Mitte des dritten Satzes sah alles nach einer lockeren Partie für den Publikumsliebling aus. 2-0 Satzführung und Break vor im dritten Satz – wer hätte da noch an den italienischen Underdog geglaubt? Wohl nicht viele – aber Fognini selbst. Er kam immer besser ins Spiel und konnte das Break zurückerobern und dann den dritten Satz mit 7-5 für sich entscheiden. Im vierten Satz erlebten wir ein offenes Spiel – wiederum mit dem besseren Ende für den Italiener. Somit musste die Partie im fünften Satz entschieden werden. Am Mittwoch Abend kam beim Stand von 4-4 der Supervisor auf das Feld. Monfils wollte unbedingt weiterspielen und das Match am liebsten noch beenden – Fognini wollte eigentlich aufhören und diskutierte noch einige Zeit bis ihm der Schiedsrichter eine Strafe aussprach und es einen Punkt für Monfils gab. So wurde dann beim Stande von 4-4 im fünften Satz und 0-15 weitergespielt. Beide konnten mit viel Mühe ihr Serve halten und beim Stand von 5-5 wurde dann endgültig abgebrochen. Am Donnerstag konnte dann mit viel Verspätung – mal wieder aufgrund des Regens – die Partie dann beendet werden und Fognini schaffte die Sensation und zwang Monfils mit 9-7 in die Knie!

Der Exkurs auf das "Game of the Day" ist damit auch schon wieder beendet und wir fokussieren uns auf die verbliebenen deutschsprachigen TeilnehmerInnen.  

Deutschland (1/2)

Julian Reister - Olivier Rochus 6-2 6-2 7-6

Stanislaw Wawrinka - Andreas Beck 6-1 6-4 6-4

Albert Montanes - Tobias Kamke 6-3 6-2 6-1

Philipp Kohlschreiber - Andrea Seppi

 

Serena Williams - Julia Goerges 6-1 6-1

Svetlana Kuznetsova - Andrea Petkovic 4-6 7-5 6-4

Aravane Rezai - Angelique Kerber 6-2 2-6 6-3

 

Der deutsche Qualifikant Julian Reister ist weiterhin die positive Überraschung des Turniers. Nachdem er bereits Feliciano Lopez in die Knie zwingen konnte, machte er in Runde zwei mit Olivier Rochus kurzen Prozess und konnte sich in drei Sätzen klar und deutlich durchsetzen. Damit machte sich Reister selbst das größte Geschenk – immerhin wartet in Runde drei nun ein ganz besonderer Gegner, nämlich König Roger Federer. Für Andreas Beck und Tobias Kamke kam es zu den erwarteten Niederlagen. Beck kam gegen den Schweizer Wawrinka kaum zu Chancen und konnte lediglich 24 % der Returnpunkte ergattern. Das Ergebnis bei Kamke sah schließlich deutlicher aus als die Partie überhaupt war. Kamke konnte sich ganze acht Breakbälle erarbeiten, doch keiner davon konnte genutzt werden. Der Einzug in Runde zwei ist dennoch das größte Erfolgserlebnis des Deutschen. 

Bei den Damen gab es fast eine faustdicke Überraschung. Titelverteidigerin Svetlana Kuznetsova war eigentlich schon ausgeschieden. Im zweiten Satz hatte Andrea Petkovic beim Stande von 5-4 und eigenem Service drei Matchbälle bei 40-0! Doch die Russin kämpfte und kämpfte und konnte dann das Break erreichen. Danach war das Momentum auf der Seite Kuznetsova’s und sie konnte den zweiten Satz für sich entscheiden und sehr schnell mit einem Break in Führung gehen. Alles in allem eine sehr starke Leistung von Petkovic und sie hätte sich ein Weiterkommen redlich verdient – auf dieser Leistung kann man auf alle Fälle aufbauen. Für Angelique Kerber war gegen die iranische Französin Rezai Endstation. Rezai, welche als Geheimfavoritin gilt, hatte jedoch schwer zu kämpfen und konnte sich ebenfalls erst in drei Sätzen durchsetzen. Für die hübsche Goerges war gegen Serena Williams kein Kraut gewachsen. Serena spielte bedeutend stärker als in Runde 1 gegen Vögele und machte mit Goerges kurzen Prozess und konnte sich mit 6-1 6-1 klar und deutlich durchsetzen.

 

Die Spiele der deutschen Vertreter in Runde 3

Julian Reister – Roger Federer

Philipp Kohlschreiber/Andreas Seppi - Fernando Verdasco/Florent Serra

Für Julian Reister geht ein Traum in Erfüllung – er darf gegen sein großes Idol Roger Federer antreten. Der junge Deutsche ist Überraschung schlechthin und hat gegen Federer nichts zu verlieren. Ich denke zwar, dass Reister sehr nervös sein wird und zu Beginn sicherlich viele unnötige Fehler machen wird und keine Chancen gegen den König haben wird. Dennoch werden die French Open 2010 immer in guter Erinnerung bleiben. 

 

Schweiz (2)

Roger Federer - Alejandro Falla 7-6 6-2 6-4

Stanislaw Wawrinka - Andreas Beck 6-1 6-4 6-4

John Isner - Marco Chiudinelli 6-7 7-6 7-6 6-4

 

Alexandra Dulgheru - Timea Bacsinszky  6-4 6-2

 

Das Schweizer Starterfeld wurde in Runde zwei halbiert. Roger Federer und Stanislaw Wawrinka kamen erwartungsgemäß zu sicheren Erfolgen – jeweils in drei Sätzen. Die Nummer eins des Turniers hatte jedoch in Satz eins wieder hart zu kämpfen. Bis zum 5-5 passierte nichts außergewöhnliches und dann gelang es dem Kolumbianer ein Break zu realisieren. Somit hatte er die ganz große Chance auf einen Satzgewinn gegen König Roger. Doch Federer zeigte wieso er die Nummer 1 ist und konnte das direkte Rebreak erzwingen und behielt im Tiebreak dann die Oberhand. Danach ging es dann relativ rasch und Federer hatte keine großen Probleme mehr. Wie bereits im Deutschland-Teil beschrieben, war der Sieg von Wawrinka nie in Gefahr - Beck hatte keine Chance gegen den Eidgenossen und kam lediglich zu einem Breakball. Chiudinelli konnte gegen den Aufschlagsriesen Isner am Mittwoch bereits Satz eins gewinnen und danach wurde die Partie dann auch aufgrund der Dunkelheit abgebrochen. Satz zwei und drei konnte Isner erst im Tiebreak für sich entscheiden und kam damit auf die Siegerstraße. Den klaren Ausschlag pro Isner gaben seine 37 Asse! Jedoch war ein Trade bei diesem Spiel durch den angesprochenen Pre Isner-Lay problemlos möglich.

Bei den Damen müssen wir uns leider auch von der letzten Schweizerin verabschieden. In Satz eins gab es zwischen Bacsinszky und Dulgheru etliche Breaks und beide Damen hatten arge Probleme mit ihrem Aufschlag. Beim Stand von 5-4 gelang es der Rumänin dann nach langer Zeit mal wieder das Serve zu halten und damit konnte sie Satz eins für sich entscheiden. Gleich zu Beginn des zweiten Satzes gelang der Rumänin wieder ein Break und sie wurde zunehmend stärker bei ihrem eigenen Serve und lies der Schweizerin keine Comeback-Chancen mehr. 

Die Spiele der schweizerischen Vertreter in Runde 3

Roger Federer – Julian Reister

Stanislaw Wawrinka – Fabio Fognini

Wie bereits oben beschrieben – im Deutschland Teil – denke ich, dass Federer keine Probleme mit dem jungen Deutschen haben wird und sich in drei Sätzen durchsetzen wird. Immerhin eine 1.30 gibt es hierfür bei Betfair. Wawrinka trifft auf den Überraschungsmann aus der zweiten Runde – Fabio Fognini. Wie eingangs erwähnt, war Fognini beim Game of the Day beteiligt und konnte sich sensationell nach 2-0 Satzrückstand gegen den französischen Publikumsliebilng Monfils durchsetzen. Doch seine Reise wird in Runde 3 wohl auch beendet werden. Wawrinka spielte gegen Beck sehr solides Tennis und sollte keine Probleme haben gegen Fognini, dem ich jedoch einen Satzgewinn zutraue.  

 

Österreich (0/1/2)

Jürgen Melzer - Nicolas Mahut 6-1 3-6 7-6 to be continued

 

Yanina Wickmayr - Sybille Bammer 

Maria Kirilenko - Yvonne Meusburger 6-3 6-3

 

Über Österreichs Nummer 1 bei den Damen und Herren wird in der nächsten News wieder berichtet - aufgrund der wetterbedingten Verschiebungen sind diese Zweitrundenduelle noch nicht beendet und manche Drittrundenduelle sind schon im Gange. 

Die Vorarlbergerin Meusburger hatte gegen die hübsche Kirilenko – wie erwartet – keine Chance und musste sich aus Paris verabschieden. Bereits beim ersten Grand-Slam Turnier in Australien war in Runde zwei gegen Kirilenko Endstation. Damit ist Sybille Bammer die letzte deutschsprachige Dame, welche noch im Wettbewerb ist!

 

28. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten









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