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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu tennis und Sportwetten im Allgemeinen.


Wenn Deutschland auf Kroatien trifft, dann ist Feuer unter dem Dach. Egal ob im Fußball oder Tennis – der sportliche Wettstreit zwischem dem Urlaubsparadies und dem stetigen Dauerrivalen ist ein Klassiker. Am Wochenende dürfen wir uns wieder einmal auf einen solchen Leckerbissen stürzen.

Deutschland möchte nach zuletzt besseren Ergebnissen im Davis Cup Runde 1 überstehen, geht aber mit der Außenseiterrolle in die 5 Matches. Die Buchmacher sehen Kroatien als Favorit für Runde 2, ein Meinung, die nicht jeder teilt.

Für beide Nationen ist der Davis Cup seit Jahren ein geliebter Wettbewerb. Besonders aufgrund der schwachen Ergebnisse in den normalen ATP Turnieren, sind Siege doch so schön zu feiern.

Unsere Deutschen werden mit folgenden 4 Spielern am Wochenende antreten:

Philipp Kohlschreiber
Florian Mayer
Philipp Petzschner
Christopher Kas

Kroatien

Marin Cilic
Ivan Dodig
Ivo Karlovic
Antonio Veic

Ein wesentliches für Kroatien sprechendes Momentum liegt im Heimvorteil. Andererseits verlieren die Gastgeber im Doppel zu großer Wahrscheinlichkeit bereits einen wichtigen Punkt. Das Doppel ist die große Schwäche und dürfte gegen Kas und Co. verloren gehen.

Auf ein hochklassisches Turnier dürfen wir uns wohl nicht freuen. Sowohl Cilic, als auch Kohlschreiber und Petzschner sind nicht überragend in Form. Cilic ist der stärkste der acht Spieler und gegen jeden Deutschen mindestens leicht in der Favoritenrolle. Kohlschreiber dürfte sich jedoch gegen Dodig durchsetzen können. Der letztere ist noch nicht lange auf der Tour dabei und dürfte schon im Bezug auf die Erfahrung klar hinter Kohli und Co. zurückfallen.

Die große Frage stellt sich, ob auch Petzschner oder Mayer einen Punkt in einem Einzel erzielen können. Da aber die Form von Karlovic und Veic ebenso nicht gerade nach oben schießt, sollte ein Auswärtssieg drin sein.

Mein Tipp: Kroatien 2 : 3 Deutschland

Quoten

Kroatien @ 1,74 Pinnacle
Deutschland @ 2,20 Pinnacle

 

3. März 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die russische Tenniswelt spaltet sich von Jahr zu Jahr immer weiter. Einerseits sterben die Talente in der ATP Welt immer weiter aus. Marat Safin und Co. haben nicht die großen Nachfolger gefunden. Dafür sind die Damen an der Weltspitze mit vielen Spielerinnen vertreten. Safina ist aktuell zwar nicht so gut in Form, dafür stehen die Namen Zvonareva, Kuznetsova, Petrova und Sharapova im Rampenlicht. 5 Spielerinnen sind in den Top 20 vertreten.

Bei den Herren gehört einzig Youzhny zu den Top 40, eine seit Ewigkeiten nicht mehr gesehene Statistik. Derselbe wird im Davis Cup gegen Schweden garnicht antreten und auch Davydenko läuft nicht für sein Heimatland auf.

Ganz anders der Status der Schweden, bei denen sich Robin Soderling die Ehre gibt. Ohne den auf Nummer 4 gesetzten Sandplatzspezialisten würde die schwedische Mannschaft auch schwach aussehen, doch derzeit gibt es wohl keinen Akteur im russischen Kader, der eine Chance gegen Soderling haben dürfte. Dies beschert den Schweden zwei nahezu sichere Punkte, die schon fast gleichbedeutend mit dem Einzug in die kommende Runde sein sollten.

Da Russland Spieler allesamt schwach in Form sind, ist selbst ein 5:0 Erfolg des Gastgebers keinesfalls undenkbar.

Der Kader

Russland

Teymuraz Gabashvili
Igor Andreev
Igor Kunitsyn
Dimitry Tursunov

Schweden

Robin Soderling
Joachim Johansson
Simon Aspelin
Robert Lindstedt


Johansson ist als Aufschlagmonster bekannt und dürfte für eine Überraschung gegen Russland sorgen können, während im Doppel Aspelin und Lindstedt als klarer Favorit in die Partie gehen. Ist also bereits nach dem Samstag alle Luft raus?

Wie auch in den anderen Partien haben die Buchmacher Angst vor der Vergabe von frühen Quoten. Eine Änderung im Kader ist jederzeit möglich. Bei Betfair ist der Markt nicht liquide genug. Dennoch möchte ich einen Kurzüberblick auf die Topquoten geben.

Russland @ 3,28 Pinnacle
Schweden @ 1,40 Bet-at-home

Das erste Einzel wird am Freitag Mittag gespielt werden.
 

3. März 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die Sonne schaut wieder hinter den Wolken hervor und damit beginnt auch in Europa wieder die Tennissaison. Besonders alle Österreicher dürfen sich nach den Australian Open bereits auf das zweite hochrangige Event freuen. Am kommenden Wochenende duellieren sich Melzer und Co. mit Frankreich in Runde 1 des Davis Cup.

Österreich hat seit Jahren keine ganz große Rolle mehr in der Weltspitze des ATP – Tennis gespielt und sieht nach vielen Zweifeln und der Trauer der vergangenen Saisons nun eine große Chance im Duell mit einer der besten Nationen der Welt 2010.

Die unbändige Euphorie lässt sich an drei entscheidenten Punkten festmachen:

1.Jürgen Melzer – Der Kapitän des Gastgeberteams befindet sich in hervorragendener Verfassung. Die Saison 2011 könnte eine der stärksten für Österreichs Besten werden. In den Medien fällt nur ein Name in einem sonst nur durchschnittlichem Team.

2.Der Heimvorteil - Auch würde man in Frankreich kaum den Hauch einer Chance haben. Das Duell wird auf Sand stattfinden und die Begeisterung auf den Rängen ist groß und die Chance auf eine große Überraschung aufgrund von Punkt Nummer 3 so hoch wie nie.

3.Verletzungen – Der Gegner reist mit einem stark veränderten Kader an. Die beiden Topakteure Gael Monfils und Gasquet werden nicht spielen können, stattdessen Benneteau und Llodra mit dabei. Letzterer ist kein Sandplatzspieler und dürfte zumindest gegen Melzer chancenlos sein.

Eine mögliche Matchliste

Freitag – 1.Einzel: Koubek vs. Simon 
Freitag – 2.Einzel: Melzer vs. Chardy
Doppel Samstag: Melzer/Knowle vs. Benneteau/Llodra
Sonntag – 3.Einzel: Melzer vs. Simon
Sonntag – 4.Einzel: Fischer vs. Chardy

Entgegen erster Erwartungen wird das Spannungsduell Simon vs. Melzer erst am Sonntag über die Bühne gehen. Damit erhält sich Österreich vermutlich länger die Chance auf den Sieg und könnte gar am Sonntag ein echtes Endspiel erhalten.

Mit Spannung erwartet wird das Doppel, in welcher Melzer nur eventuell selbst antritt. Jürgen möchte spielen, muss aber auch die Kraft für einen Gegner wie Chardy am Sonntag haben. Eine Entscheidung wird wie üblich erst Stunden vor Spielbeginn fallen.

Im Abschlussspiel müsste Simon klar stärker als Fischer oder Knowle sein, wobei es mich nicht wundern würde, wenn es in diesem Duell nur noch um die goldene Ananas geht.

Zur Übersicht noch einmal die Spielerliste der beiden Teams

Österreich

Jürgen Melzer
Martin Fischer
Julian Knowle
Stefan Koubek

Frankreich

Jeremy Chardy
Gilles Simon
Julian Benneteau
Michael Llodra

Quoten

Durch die Ausfälle sind die Quoten auf Frankreich deutlich angestiegen. Einige Buchmacher haben Ihre Quoten gar schon wieder vollständig rausgenommen. Interwetten hatte eine @1,50 auf Frankreich, bei Betfair ist derzeit eine @1,57 zu haben.

Aktuell gibt es noch die Quoten für die erste Partie:

Melzer @ 1,75 Interwetten
Simon @ 1,90 Interwetten

 

 

3. März 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Sportwoche 17.-25.7.2010

Datum Sport Verband Ort Event
13.7.-1.8. Fussball FIFA Deutschland FIFA Frauen U-20 WM
17.-18.7. Fussball ÖFB Österreich österreichische Bundesliga 1. Spieltag
17.-18.7. Fussball SVF Schweiz Super League 1. Spieltag
15.-18.7. Golf PGA Turnberry, Ayrshire, SCO British Open Championship
20.-21.7. Fussball UEFA Europa CL - 2.Qualifikationsrunde - Rückspiele
22.7. Fussball UEFA Europa EL - 2.Qualifikationsrunde - Rückspiele
24.-25.7. Fussball ÖFB Österreich österreichische Bundesliga 2. Spieltag
24.-25.7. Fussball SVF Schweiz Super League 2. Spieltag
20.-26.7. Tennis WTA Prag ECM Prague Open
20.-25.7. Tennis WTA Portoroz Banka Koper Slovenia Open
19.-25.7. Tennis ATP Atlanta, IN Atlanta Tennis Championships
19.-25.7. Tennis ATP Hamburg German Open Hamburg
25.7. Formel 1 FIA Nürburgring Grand Prix von Deutschland
3.-25.7. Rad UCI Frankreich Tour de France

17. Juli 2010 / gabriel - Kategorie: Wettprogramm

Nun haben wir auch die zwei Finalisten im Herrenbewerb der diesjährigen All England Championships ermittelt. Tomas Berdych steht zum ersten Mal in seiner Karriere im Finale eines Grand-Slam Turniers. Rafael Nadal steht nun zum vierten Mal im Finale von Wimbledon. Beide konnten sich in drei Sätzen durchsetzen und sollten dementsprechend genügend Kraft für das Finale haben. Doch zuerst ein präziser Rückblick auf die zwei Spiele im Halbfinale.

 

Die Halbfinalspiele

Tomas Berdych (12) 2.04 - Novak Djokovic (3) 1.95 6-3 7-6 6-3

Andy Murray (4) 2.48 - Rafael Nadal (2) 1.67 4-6 6-7 4-6

Aktuelle Quoten von Betfair! 

 

Es war erst das zweite Grand-Slam Halbfinale von Tomas Berdych. Der 24 jährige Tscheche steht nur ein paar Wochen nach dem großen Triumph in Paris wieder im Halbfinale. Und dieses mal hatte er das bessere Ende für sich. Gegen die Nummer drei der Welt – ab Montag die Nummer 2 – konnte er während dem ganzen Spiel überzeugen. Im ersten Satz reichte ihm ein Break um den Satz zu entscheiden. Der tschechische Hard-Hitter konnte Djokovic immer in die Defensive zwingen und viele Punkte komplett dominieren. Im zweiten Satz war es dann eine sehr enge Angelegenheit. Doch Djokovic hatte seine Nerven nicht im Griff und gab schließlich mit einem Doppelfehler den Satz ab. Daraufhin donnerte er seinen Schläger in den Stuhl. Die Wut war zu verstehen, da war bedeutend mehr drin für den Serben. Im dritten Satz sahen wir wieder eine ausgeglichene Partie bis zum 4-3. Djokovic musste zum 4-4 nachziehen und hatte mal wieder Probleme mit dem eigenen Service. Zwei Doppelfehler ebneten den Weg zum spielentscheidenden Break. Berdych konnte problemlos ausservieren und seinen größten Triumph fixieren. Das Potenzial wurde ihm schon lange nachgesagt, nun scheint es, als ob er es auch endlich abrufen kann. 

Dem zweiten Halbfinale fieberten alle Tennisfans entgegen. Die Nummer 1 der Welt gegen den britischen Lokalmatadoren. Murray konnte dem Druck mal wieder nicht standhalten - nichts Neues beim Briten. Im ersten Satz sah Nadal beim Service von Murray nicht viel Licht – doch beim Stand von 4-4 begann Murray zu schwächeln und gab ab. Nadal konnte damit den ersten Satz für sich entscheiden. Im zweiten Satz sahen wir – ähnlich wie beim anderen Halbfinale – ein sehr ausgeglichenes Spiel. Auch hierbei musste der Satz erst im Tiebreak entschieden werden. Murray hatte auch die ein oder andere Chance, vergab diese aber zum Teil unnötig. Zu Beginn des Tiebreaks donnerte er Nadal ein Ass nach dem anderen hinüber und als er Satzball mit eigenem Serve hatte, verließ ihn das Service. Nadal konnte dann auch diesen Satz für sich entscheiden. Aber Murray kämpfte weiter und konnte gleich zu Beginn des dritten Satzes ein Break erreichen. Doch dies reichte nicht zum Satzgewinn. Nadal konnte im Endeffekt zum 4-4 ausgleichen und das Break bestätigen. Murray war nun komplett neben den Schuhen und gab prompt nochmals ab – Game, Set and Match Rafael Nadal!

 

Das Finale

Tomas Berdych (12) 3.70 – Rafael Nadal (2) 1.36

Aktuelle Quoten von Betfair! 

 

Der zweite Titel für Nadal – oder doch der Erste für den Tschechen Berdych? Diese Frage stellt sich im morgigen Endspiel. Im Laufe des Turniers hatten beide Spieler Probleme und mussten zum Teil hart kämpfen. Berdych hatte zwei schwere Spiele gegen Denis Istomin und die deutsche Hoffnung Daniel Brands – sein Gegenüber Rafael Nadal musste gegen den weitestgehend unbekannten Robin Haase und Philipp Petzschner über fünf Sätze gehen. 

Doch im Halbfinale konnten dann beide ihre aktuelle Form zeigen und konnten sich relativ problemlos durchsetzen. Zwar hätte in beiden Partien der zweite Satz anders ausgehen können, aber bei den Big Points waren sie immer wieder zur Stelle. Und beide strotzen nur so von Selbstvertrauen. Berdych zeigte gegen Djokovic keine Nervosität und konnte sich mehr als nur verdient durchsetzen. Schon in seinem ersten Halbfinale gegen Soderling zeigte er seine mentale Stärke – dementsprechend sollte die Nervosität auch morgen kein Problem sein. Nadal kann den Vorsprung in der Weltrangliste nun noch weiter ausbauen. Nachdem er aus dem letzten Jahr keine Punkte zu verteidigen hat und sein ärgster Konkurrent Federer durch das Viertelfinal-Aus viele Punkte verlor, wird der Vorsprung in der Weltrangliste, welche am Montag erscheint, noch größer sein. 

Nadal ist topfit und nicht beeinträchtigt durch seine Verletzung, dementsprechend ist die Favoritenrolle auch klar. Doch, dass Berdych gegen jeden gewinnen kann, bewies er nun schon des Öfteren. Dementsprechend chancenlos würde ich ihn nicht sehen. Die aktuelle Quotierung ist mir zu sehr auf Nadal ausgerichtet. Ich hätte hier ungefähr eine 1.50 für fair empfunden, dementsprechend denke ich, dass Berdych sicherlich seine Chance haben wird und ein Lay Rafael Nadal zu Beginn des Spiels eine gute Möglichkeit darstellt. Alles in allem sehen wir hoffentlich wieder ein ähnlich spannendes und attraktives Tennisspiel wie das letztjährige Finale zwischen Roddick und Federer – in drei Sätzen geht das in diesem Jahr auch nicht über die Bühne!

 

3. Juli 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Und da waren es nur noch zwei – Serena Williams und Vera Zvonareva. Im gestrigen Halbfinale konnten sich beide Favoritinnen durchsetzen. Beide hatten auch hart zu kämpfen aber gewannen schließlich verdient. Somit gilt Serena Williams – welche bisher noch keinen einzigen Satz verloren hat – als ganz große Favoritin und die Titelverteidigung ist zum Greifen nah. Doch zuerst der Rückblick auf die zwei Halbfinalspiele!

 

Die Halbfinalspiele

Serena Williams (1) 1.08 - Petra Kvitova 13.00 7-6 6-2

Vera Zvonareva (21) 1.46 - Tsvetana Pironkova 3.15 3-6 6-3 6-2 

Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Das Halbfinale zwischen Serena Williams und Petra Kvitova hatte eine ganz klare Favoritin. Ein Blick auf die Quoten hatte schon eine sehr deutliche Sprache. Dieses Duell gab es in diesem Jahr bereits einmal und da konnte sich Serena Williams mit 6-1 und 6-2 durchsetzen. Das Halbfinale am Donnerstag war dann doch eine sehr ausgeglichene Sache. In der Vorschau auf das Spiel habe ich einen Lay von Serena empfohlen – dieser bewahrheitete sich auch. Zu Beginn konnten beide Damen ihren Aufschlag halten und dann konnte Petra Kvitova das Break zum 3-2 machen. Danach hielt sie den Aufschlag problemlos. Doch als sie das 5-3 vor Augen hatte, konnte sich Serena zurück ins Match kämpfen und ausgleichen. Der Satz musste im Tiebreak entschieden werden – und da hatte Serena den weitaus besseren Start und führte rasch mit 4-0. Doch Kvitova gab nicht auf und kämpfte sich zurück. Ein einfacher Fehler von Kvitova gab dann doch den Ausschlag pro Serena und die Amerikanerin konnte den ersten Satz doch recht glücklich für sich entscheiden. Wer nun dachte, dass Kvitova komplett einbrechen würde und das Match in ein paar Minuten beendet sein wird, sah sich getäuscht. Kvitova spielte noch immer ihr risikoreiches Tennis und wurde belohnt. Erst als sie beim Stande von 2-2 den Aufschlag abgab, war das Spiel entschieden. Danach konnte Williams nochmals den Aufschlag der Tschechin durchbrechen und dann problemlos den Einzug ins Finale servieren. Doch die Partie war zeitweise sehr eng und Kvitova kann sehr stolz auf ihre Leistung sein.

Im zweiten Halbfinale sah es lange nach einer weiteren Sensation aus. Nachdem Pironkova im Viertelfinale die große Favoritin Venus Williams eliminieren konnte, spielte sie am Anfang wiederum ausgezeichnet. Sie war die klar bessere Spielerin und konnte die Ballwechsel dominieren. Mad-Vera begann schon langsam zu verzweifeln. Die hübsche Bulgarin konnte dann auch das Break zum 4-2 erreichen und somit für die Vorentscheidung im ersten Satz sorgen. Im gesamten ersten Satz hatte Zvonareva keinen einzigen Breakball. Pironkova’s Traum dauerte an. Doch mit Fortdauer des zweiten Satzes konnte Zvonareva immer mehr das Spiel an sich reißen. Zeitweise hatte es den Anschein, als ob Pironkova zu realisieren beginnt, dass sie den Einzug in ein Grand-Slam Finale schaffen könnte. Sie machte dann immer mehr Fehler und bot damit Zvonareva immer mehr Chancen. Diese konnte sie dann auch nutzen und den Satzausgleich herstellen. Gleich zu Beginn des entscheidenden dritten Satzes gelang der Russin wieder ein Break. Dieses konnte sie bestätigen und im nächsten Aufschlagspiel musste die junge Bulgarin wieder hart kämpfen. Sie hielt dann ihr Service aber danach musste sie es nochmals abgeben. Durch das Doppelbreak war die Entscheidung dann gefallen und Zvonareva konnte das Spiel ausservieren und über den Einzug ins Finale von Wimbledon 2010 jubeln.  

 

 

Das Finale 

Serena Williams (1) 1.19  - Vera Zvonareva (21) 6.00

 Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Das 16te Grand-Slam Finale für die eine – das Erste für die andere. Für die Titelverteidigerin Serena Williams ist das morgige Finale absolut nichts neues, doch für ihre Kontrahentin wird dies zu völligem Neuland. Vera Zvonareva ist sowieso schon dafür bekannt, dass sie des Öfteren mentale Probleme hat. Und morgen wird die Nervosität sicherlich auch eine Rolle spielen. Gegen Pironkova spielte sie im ersten Satz kein gutes Tennis und kam dann immer besser ins Spiel – dies war sicherlich auch durch die höhere Anzahl an Fehlern bei Pironkova zustande. Serena war in den wichtigen Situationen gegen Kvitova immer präsent aber Kvitova zeigte auch, dass die Amerikanerin verwundbar ist. Serena gab bisher noch keinen Satz ab und es spricht alles für den 13ten Grand-Slam Titel von Williams. Es wird sehr stark darauf ankommen, wie sich Zvonareva im mentalen Bereich gibt. Sollte es zwischenzeitlich nicht für Mad-Vera laufen, darf sie nicht den Kopf in den Sand stecken – doch dies macht sie zu oft.

Alles in allem denke ich auch, dass sich Serena hier klar durchsetzen wird. Die Quote ist in Ordnung und ich würde auch einen 2-0 Satzsieg, welche immerhin mit 1.60 quotiert ist, empfehlen. Der Finaleinzug ist für Mad-Vera schon ein Riesenerfolg und Serena wird sich den Titel nicht nehmen lassen! 

 

2. Juli 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Nun ist es amtlich – Roger Federer’s Vormachtstellung in Wimbledon ist Geschichte. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2002 erreicht der Schweizer nicht das Endspiel von Wimbledon, somit konnte er auch nicht seinen siebten Titel auf dem heiligen Rasen bejubeln. Doch alles der Reihe nach – heute werfen wir einen Blick auf die vier Spiele sowie die bevorstehenden Halbfinalspiele. 

 

Die Viertelfinalspiele 

Roger Federer (1) 1.19 - Tomas Berdych (12) 6.00 4-6 6-3 1-6 4-6

Novak Djokovic (3) 1.19 - Yen-Hsun Lu 6.00 6-3 6-2 6-2

Jo-Wilfried Tsonga (10) 4.10  - Andy Murray (4) 1.31 7-6 6-7 2-6 2-6

Robin Soderling (6) 2.60 - Rafael Nadal (2) 1.60 6-3 3-6 6-7 1-6

Aktuelle Quoten von Betfair! 

 

Tomas Berdych hat es geschafft - er eliminierte den an Nummer 1 gesetzten Roger Federer und dies vollkommen verdient. Der erste Satz war noch relativ ausgeglichen und der 24-jährige Tscheche konnte den Satz mit einem Break gewinnen. Im zweiten Satz gelang Federer gleich zu Beginn das Break und konnte damit auch den Satzausgleich fixieren. Wer nun dachte, dass das Spiel des Eidgenossen wieder mehr an Sicherheit gewinnen wird, sah sich getäuscht. Oftmals fabrizierte Federer unerzwungene Fehler und wackelte mit dem Aufschlag. Und Berdych konnte dies nützen – den dritten Satz gewann er im Eiltempo mit 6-1. Im vierten Satz sah es dann lange Zeit nach einem fünften Satz aus. Vor allem als Berdych bei eigenem Service ein 0-40 abwehren musste – doch er konnte auch diese Prüfung bestehen und im nächsten Aufschlagsspiel gelang ihm dann das spielentscheidende Break. Bei Serve for Match hatte Federer zwar nochmals einen Breakball, vergab diesen aber kläglich und Berdych konnte dann Federer besiegen. Der König konnte nie an die Leistung aus dem Spiel gegen Melzer anschließen und nun werden wieder die Kritiker lauter, welche behaupten, dass Federer den Zenit schon lange überschritten hat!

Der Serbe Djokovic hatte in seinem Viertelfinalspiel keine Probleme. Gegen den Überraschungsmann aus Taipeh konnte sich Nole locker in drei Sätzen durchsetzen. Nach nicht einmal zwei Stunden konnte Djokovic seinen Matchball verwerten und den Aufstieg ins Halbfinale feiern. Lu hatte im gesamten Spiel keinen einzigen Breakball – sein Gegenüber konnte sich ganze 13 erspielen und nützte davon fünf. Bei Lu hatte nach seinem Sensationssieg gegen Roddick keine Kraft mehr und auch der starke Aufschlag – welcher sehr wichtig war gegen Roddick – war nicht mehr vorhanden. Aber dennoch eine sehr starke Leistung von Lu – und er kann mit Stolz auf Wimbledon 2010 zurückblicken.

Die Chance lebt für die britischen Fans – schafft es Andy Murray nun endlich den Heimtitel zu gewinnen? Dies ist wohl der größte Wunsch, den viele britische Tennisfans haben. Gegen Jo-Wilfried Tsonga konnte sich Murray in vier Sätzen durchsetzen. Nach verlorenem ersten Satz im Tiebreak konnte er den zweiten im Tiebreak für sich entscheiden. Der dritte und vierte Satz war dann eine klare Angelegenheit für Murray. Tsonga - welcher absolut kein Rasenspezialist ist und kaum Turniere auf Rasen absolviert hat in seiner Karriere – fabrizierte viel zu viele unerzwungene Fehler. Im Endeffekt waren es 37 – bei Murray nur 14. Der Sieg für Murray war sicherlich hochverdient und man muss ganz ehrlich sagen, von den Favoriten zeigte Murray bisher die stärkste Leistung!

Der Weltranglistenerste kann seinen Vorsprung noch weiter ausbauen. Nachdem er keine Punkte zu verteidigen hat aus dem letzten Jahr und Federer nun viele Punkte verlieren wird, wird Rafa Nadal nach seinem Sieg gegen Robin Soderling den Vorsprung weit ausbauen. Im ersten Satz war Soderling definitiv on fire. Ihm gelang alles und so führte er rasch mit 5-0. Erst dann wachte Nadal auf und konnte immerhin noch drei Spielgewinne bejubeln. Die Leistung wurde dann auch immer besser und er konnte Soderling immer weiter in die Defensive drängen. Dementsprechend war es dann auch keine große Überraschung mehr, dass Nadal die Sätze zwei bis vier für sich entschied und somit den Halbfinaleinzug fixierte. 

 

Die Halbfinalspiele

 

Tomas Berdych (12) 2.04 – Novak Djokovic (3) 1.95

Andy Murray (4) 2.48 – Rafael Nadal (2) 1.67

Aktuelle Quoten von Betfair! 

 

Die Nummer 2, 3 und 4 ist im Halbfinale – da fehlt nur die Nummer 1 und schuld daran ist der Tscheche Tomas Berdych, der den Platz von Roger Federer einnimmt. Er trifft im ersten Halbfinale auf den Serben Novak Djokovic – nach dem Turnier wird Djokovic wohl die Nummer zwei der Welt sein und Federer auf Platz drei verdrängen können. Berdych zeigte gegen Brands noch eine durchwachsene Leistung um dann im Spiel gegen Federer sein bestes Tennis abrufen zu können. Berdych zeigte sich physisch und psychisch gefestigt und glaubte immer an den Sieg, welcher auch verdient ausfiel. Djokovic konnte lediglich gegen Hewitt überzeugen. Dort zeigte er bei den Big-Points, dass er da ist und wieder besser ins Spiel findet. Gegen Lu hatte er leichtes Spiel, welcher sichtlich nervös war und auch mit den Kräften am Ende war. Wirklich getestet wurde der Serbe bisher noch nicht! Und nun kommt mit Berdych ein Spieler, welcher in absoluter Topform ist. Bereits bei den French-Open stand er im Halbfinale und unterlag dort Soderling. Und nun ist er auch in Wimbledon im Halbfinale – und das obwohl er selbst sagt, dass er sich auf dem Hardplatz am Wohlsten fühlt. Ich denke, dass er morgen zum ersten Mal den Einzug in ein Grand-Slam Finale fixieren wird. Djokovic spielt zwar wieder besser, aber Berdych ist zu stark drauf und ein kommender Top-5 Spieler. Ich denke, dass sich Berdych in vier durchsetzen wird.

Das zweite Halbfinale ist ein ganz großer Schlager. Die britische Hoffnung gegen die Nummer 1 der Welt! Man darf gespannt sein, wie Murray mit dem großen Druck umgehen wird, welcher er von den Fans und Medien verspürt. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist Murray wohl der einzige Favorit, welcher in den bisherigen zwei Wochen Wimbledon überzeugen konnte. Berdych wackelte gewaltig gegen Brands und Istomin, Djokovic konnte nicht überzeugen bei seinen bisherigen Spielern und sein Gegner Nadal musste gegen Robin Haase und Petzschner kräftig zittern. Doch nun befinden wir uns im Halbfinale und es wäre nicht das erste Mal, dass Murray dem Druck nicht stand hält. Nadal verschlief den Beginn gegen Soderling vollkommen, konnte sich danach aber kräftig steigern und zeigte, dass seine Knieverletzung ihn wirklich nicht behindert in Wimbledon. Ich denke, dass Nadal sich in diesem Spiel knapp aber doch durchsetzen wird. Mich würde es nicht wundern, wenn der Sieger erst im fünften Satz ermittelt werden würde. 

1. Juli 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Am Montag gingen ebenfalls alle acht Achtelfinalspiele der Herren über die Bühne. Auch hier sahen wir wieder ganz großes Tennis und eine riesengroße Sensation. Nach dem – für manche – anstrengenden Tag, haben die Herren nun einen Tag Pause und am Mittwoch geht es mit dem Viertelfinale der Herren weiter. Doch zuerst werfen wir einen kleinen Blick auf die gestrigen Spiele und dann kommt der kurze Ausblick auf die Viertelfinalbegegnungen. 

 

Die Ergebnisse im Achtelfinale

Roger Federer (1) – Jürgen Melzer (16) 6-3 6-2 6-3

Tomas Berdych (12) - Daniel Brands 4-6 7-6 7-5 6-3

Novak Djokovic (3) – Lleyton Hewitt (15) 7-5 6-4 3-6 6-4

Yen-Hsun Lu - Andy Roddick (5) 4-6 7-6 7-6 6-7 9-7

Julien Benneteau (32) – Jo-Wilfried Tsonga (10) 1-6 4-6 6-3 1-6

Sam Querrey (18) – Andy Muray (4) 7-5 6-3 6-4

Robin Soderling (6) – David Ferrer (9) 6-2 5-7 6-2 3-6 7-5

Paul-Henri Mathieu – Rafael Nadal (2) 4-6 2-6 2-6

 

Definitiv – der Meister ist zurück! Das war sehr beeindruckend. Mit solcher einer Leistung wird Roger Federer kaum zu stoppen sein in seinem Wohnzimmer. Jürgen Melzer hatte zu Beginn noch einigen Respekt und kassierte prompt ein Break und Federer ging rasch mit 3-0 in Führung. Doch der Österreicher kämpfte und konnte das Rebreak realisieren. Wer dachte, dass wir nun ein enges Spiel sehen werden, sah sich getäuscht. Federer hatte viele freie Punkte mit seinem starken ersten Service und returnierte sehr stark. Immer und immer wieder stellte er Melzer vor große Probleme und so war es kein Wunder, dass nach nicht einmal 90 Minuten die Partie schon wieder vorbei war. Melzer fand kein Mittel um gegen den Schweizer Gentlemen zu bestehen.

Für den letzten Deutschen war im Achtelfinale – erwartungsgemäß – Schluss. Doch die Partie war um einiges knapper als man es sich vorstellen konnte. Daniel Brands konnte dem Tschechen Berdych lange Paroli bieten und konnte den ersten Satz auch für sich entscheiden. Im zweiten Satz gab niemand seinen Aufschlag ab und in der entscheidenden Phase hatte Berdych dann die Nase vorne und konnte den Tiebreak klar für sich entscheiden. Doch in Folge dessen, war das Spiel weiterhin ausgeglichen und Berdych hatte wohl mehr zu kämpfen als ihm lieb war. Dennoch ein verdienter Sieg im Endeffekt.

Lleyton Hewitt konnte in Halle noch Roger Federer bezwingen und galt als einer der großen Herausforderer des Schweizers, doch für ihn ist bereits im Achtelfinale Endstation. Gegen Djokovic haderte er vor allem mit seiner Chancenverwertung. Lediglich drei seiner neun Breakbälle konnte er nützen und somit stand Djokovic nach gut drei Stunden im Viertelfinale. Alles in allem ein sehr ausgeglichenes Spiel mit dem besseren Ende für die Nummer drei der Welt. Im nächsten Spiel gab es dann DIE Sensation schlechthin. Der letztjährige Finalist Andy Roddick ist ausgeschieden. Gegen den Mann aus Taipeh, Yen-Hsun Lu, musste sich Roddick in fünf hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. Zwar machte Roddick im Endeffekt drei Punkte mehr aber wenn man nur eine von acht Break-Möglichkeiten nützt, verliert man. Erwähnenswert ist jedoch die Tatsache, dass Lu lediglich ein Break im ganzen Spiel gelungen ist – das Entscheidende im fünften Satz.

Kaum Schwierigkeiten hatten Jo-Wilfried Tsonga und Andy Murray. Tsonga benötigte zwar vier Sätze gegen seinen Landsmann Benneteau aber der Sieg schien nie in Gefahr zu sein. Noch klarer viel der Sieg von der britischen Hoffnung Andy Murray aus. In drei Sätzen konnte er sich gegen den Amerikanischen Aufschlagriesen Sam Querrey durchsetzen. Bedeutend härter zu kämpfen hatte da der French-Open Finalist Robin Soderling. Als klarer Favorit startete er in das Spiel gegen David Ferrer – am Ende benötigte er fünf Sätze um das Viertelfinale zu erreichen. Doch in seinem Halbfinale muss er die Anzahl der unerzwungenen Fehler unbedingt minimieren. 43 UE’s sind auf alle Fälle viel zu viel.

Einen – durchaus unerwartet - klaren Sieg konnte der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal bejubeln. Nachdem er gegen Haase und Petzschner sich erst jeweils im fünften Satz durchsetzen konnte, machte er mit dem Franzosen Mathieu kurzen Prozess. 99 zu 69 hieß am Ende die Punkte-Bilanz – eine deutliche Sache! Nadal’s Bedenken mit seinem Knie scheinen sich nicht zu bestätigen – in Wimbledon sollte die Belastung für das Knie kein all zu großes Problem sein.  

 

Die Viertelfinalspiele 

Roger Federer (1) 1.19 – Tomas Berdych (12) 6.00

Novak Djokovic (3) 1.19 – Yen-Hsun Lu 6.00

Jo-Wilfried Tsonga (10) 4.10  - Andy Murray (4) 1.31

Robin Soderling (6) 2.60 – Rafael Nadal (2) 1.60

Aktuelle Quoten von Betfair!

 

Im Viertelfinale der All England Championship kommt es zu wahren Leckerbissen. Der amtierende Titelverteidiger findet wohl rechtzeitig wieder zu seiner alten Form und ist nun wieder der ganz große Favorit auf den Titel. Nach der beeindruckenden Leistung gegen den Österreicher Melzer ist nun auch der Sieg gegen Berdych wohl nur die Frage der Höhe. Berdych spielt ganz gut – aber tut sich immens schwer. Gegen den Newcomer Brands benötigte er vier Sätze und der Deutsche konnte das Spiel lange Zeit offen halten. Für mich ist die Ausgangssituation ganz klar – Federer wird sich durchsetzen. Spielt er so wie heute, wird auch Berdych keine Chance haben und das Ding geht in drei Sätzen durch.

Im zweiten Viertelfinale besitzt Djokovic ein Freilos ins Halbfinale – doch Stopp! Dachte dies nicht auch schon Andy Roddick? Yen-Hsun Lu ist zwar weitestgehend unbekannt aber nach seinem Sieg gegen den letztjährigen Finalisten Roddick wird ihn nun niemand mehr unterschätzen. Djokovic spielt eigentlich seit vielen Wochen nicht mehr so stark, wie er einmal war. Doch der Sieg gegen Hewitt ist ein positives Zeichen. Hewitt ist als Rasenspezialist bekannt und Djokovic konnte sich in einem knappen Spiel aufgrund der besseren Chancenverwertung doch knapp durchsetzen. Und wie bereits erwähnt, wird er Lu sicherlich nicht unterschätzen. Lu’s Erfolg in allen Ehren – doch nun ist Schluss und das in drei Sätzen.

Jo-Wilfried Tsonga gegen die britische Hoffnung Andy Murray. Wie schön wäre es für die Engländer, wenn Murray das "Heimturnier" gewinnen könnte. Diesen Träumen wird immer mehr Hoffnung gegeben. Der Sieg gegen Querrey war beeindruckend und Murray spielte starkes Rasentennis – und das obwohl er sagt, dass Wimbledon definitiv nicht sein Lieblingsturnier ist. Die Fans stehen komplett hinter ihm und peitschen ihn nach vorne. Gegen Tsonga ist er auch klarer Favorit. Tsonga konnte gegen Benneteau in vier Sätzen gewinnen aber musste doch das ein oder andere Mal wackeln beim eigenen Service. Murray wird diese Chancen sicherlich besser nützen können und sich am Ende durchsetzen - ich denke in vier Sätzen.

Und das letzte Viertelfinale ist eine Neuauflage des French-Open Finale zwischen dem Schweden Soderling und der Nummer 1 der Welt, Rafael Nadal. Soderling hatte hart zu kämpfen und Nadal konnte den Schongang einlegen. In den Runden zuvor meist das Umgekehrte Bild. Nadal musste hart kämpfen und kam zweimal erst im fünften Satz weiter. Soderling machte im Spiel gegen Ferrer wieder unzählige unerzwungene Fehler und machte sich somit das Leben selbst sehr schwer. Nadal zeigte, dass das Knie momentan keine Probleme bereitet und er sich in einer sehr guten Verfassung befindet. Zwar gab er schon bekannt, nach Wimbledon eine Pause einzulegen aber bis dahin wird er alles versuchen, die Führung auszubauen. Und ich denke, dass er gegen Soderling gewinnen wird – ebenso wie Murray in vier Sätzen. 

 

 

29. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Das Erstrundenspiel zwischen Isner und Mahut ist noch immer in aller Munde – schlussendlich gab es 11 Einträge ins Guiness Buch der Rekorde! Für den siegreichen John Isner war in der zweiten Runde dann schnell Schluss. Konnte der großgewachsene Ami in der ersten Runde noch 113 Asse schlagen – so gelangen ihm im Spiel gegen den Holländer de Bakker null. Man sah Isner die Strapazen gut an und er war völlig am Ende mit seinen Kräften. Die Füße wollten nicht mehr so wie er – dementsprechend gab es dann auch eine klare Abfuhr in drei Sätzen. 

Am heutigen Ruhetag – der Sonntag ist in Wimbledon aus Tradition immer ein Ruhetag – heißt es für die verbliebenen Akteure neue Kraft für die zweite Woche zu tanken. Und bereits morgen – am marvellous monday – wird es dann Schlag auf Schlag gehen. Alle Achtelfinalpartie werden über die Bühne gehen. In diesem Bericht gibt es letztmalig den Rückblick sowie die Vorschau auf die deutschsprachigen Athleten – im nächsten Artikel wird der Rückblick dann auf das gesamte Teilnehmerfeld geschehen. 

 

Deutschland (1)

Ganze sechs deutsche Spieler erreichten die dritte Runde – ein starkes Ergebnis des DTB-Teams. Um eines vorwegzunehmen, erreichte leider nur ein Akteur das Achtelfinale – aber nichts desto trotz ein Ergebnis auf dem aufgebaut werden kann.

Bei den Damen hatte Kerber gegen die Australierin Groth in zwei Sätzen das Nachsehen. Groth spielte ihr bekanntes Spiel und ging viel Risiko ein – doch sie wurde belohnt. Am Schluss sind 35 Winner in der Statistik zu sehen – bei der Deutschen Kerber lediglich deren 14. Ein weiterer Pluspunkt für die Australierin war die Effektivität bei ihren Breakchancen. Sie erarbeitete sich sieben Breakbälle und konnte davon sechs nützen – ein starker Wert und somit das verdiente Weiterkommen.

Bei den Herren konnte Daniel Brands nach einem wahren Kraftakt den Aufstieg bejubeln. Gegen den Rumänen Hanescu konnte er sich trotz eines 2-0 Satzrückstandes durchsetzen. Dem Rumänen gelang im ganzen Match nur ein Break – Brands konnte immerhin deren vier realisieren. Die ersten drei Sätze mussten alle im Tiebreak entschieden werden. Und in den ersten zwei hatte der Rumäne das bessere Ende für sich. Den Tiebreak im dritten Satz konnte er dann knapp für sich entscheiden und fand den Weg zurück ins Spiel. Im vierten Satz schlug das Pendel dann immer mehr auf die Seite von Brands und nach einer 3-0 Führung im entscheidenden fünften Satz musste Hanescu aufgrund von muskulären Problemen aufgeben. Jedoch ob dies der wahre Grund war, steht in den Sternen. Nach dem vieren Satz nahm Hanescu ein medical timeout – und wollte danach dann das Spiel aufgrund von Dunkelheit abbrechen. Doch es wurde weitergespielt und Brands gelang sofort das Break zum 1-0 und konnte dieses dann auch bestätigen. Im dritten Game im fünften Satz machte Hanescu zwei Doppelfehler aufgrund eines Fußfehlers und provozierte schließlich absichtlich einen dritten Doppelfehler. Danach wurde Hanescu von den Fans aufgefordert anständig weiterzuspielen. Die Folge waren angebliche Beleidigungen in Richtung Zuschauer und die Aufgabe! Keine schönen Szenen aber Daniel Brands steht doch verdient im Achtelfinale – immerhin wehrte er gar vier Matchbälle im dritten Satz ab.

Die restlichen deutschen hatten leider kein Erfolgserlebnis zu bejubeln. Florian Mayer - welcher nach den Erfolgen gegen Cilic und Fish in einer blendenden Form war – musste leider verletzungsbedingt aufgeben. Bereits im ersten Satz lies er sich am Rücken behandeln – und nach dem Break im dritten Satz für Lu war dann Schluss. Kohlschreiber spielte stark verbessert aber gegen den letztjährigen Finalisten reichte es dennoch nicht. Andy Roddick setzte sich verdient durch – vor allem die Aufschlagsstärke des Pizza Boys (nach der zweiten Unterbrechung von Isner – Mahut agierte Roddick als Pizza-Boy für die Crew von Isner) war ausschlaggebend. Tobias Kamke hatte gegen Tsonga keine Chance und konnte kein einziges Mal das Service von Tsonga durchbrechen. Doch der Qualifikant konnte mit seiner Leistung in Wimbledon zufrieden sein und feierte seinen größten Erfolg bei einem Grand-Slam Turnier. Und der letzte Deutsche Akteur hatte die ganz große Sensation auf dem Schläger. Gegen den Weltranglistenersten verlor Philipp Petschzner äußerst knapp in fünf Sätzen. Nach verlorenem ersten Satz konnte Petzschner die Sätze zwei und drei für sich entscheiden. Im vierten Satz konnte Nadal nach siebenminütiger Verletzungspause (welche im Normalfall nur drei Minuten dauern darf …) das Service von Petzschner abnehmen. Dies war wohl ein Knackpunkt im Spiel – aber trotz alle dem – eine famose Leistung von Petzschner!

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Daniel Brands - Victor Hanescu 6-7 6-7 7-6 6-3 3-0 ret.

Yen-Hsun Lu – Florian Mayer 6-4 6-4 2-1 ret.

Andy Roddick - Philipp Kohlschreiber 7-5 6-7 6-3 6-3

Jo-Wilfried Tsonga - Tobias Kamke 6-1 6-4 7-6

Rafael Nadal - Philipp Petzschner 6-4 4-6 6-7 6-2 6-3

 

Jarmila Groth – Angelique Kerber 6-3 7-5

 

Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Daniel Brands - Tomas Berdych 

 

Somit ist mit Daniel Brands nur noch ein deutscher Vertreter vorhanden und er trifft auf einen Gegner, welcher sich in absoluter Topform befindet. Gegen den Tschechen Berdych wird es ganz schwer werden. Zwar hatte Berdych auch hart zu kämpfen gegen den Usbeken Istomin aber seine Leistung ist zur Zeit beeindruckend. Gegen Istomin gelangen Berdych ganze 34 Asse. Bereits bei den French Open stand er im Halbfinale. Nun versucht Daniel Brands ihn zu stoppen – doch ob ihm das gelingen mag, darf arg bezweifelt werden. Brands kämpfte gegen Hanescu wacker und konnte sich dann auch verdient durchsetzen, doch ein Tomas Berdych ist ein anderes Kaliber und ich denke, dass sich Berdych in diesem Duell klar in drei Sätzen durchsetzen wird.

 

Schweiz (1)

So kennen wir den Meister – zum ersten Mal bei den diesjährigen All England Championsship konnten wir Roger Federer so sehen, wie wir ihn kennen. Ein klarer Erfolg gegen den Franzosen Clement konnte Federer in der dritten Runde bejubeln. Endlich zeigte er mal ein sicheres Spiel und fabrizierte kaum unerzwungene Fehler. Die Leistung von Federer war nicht zu vergleichen mit der katastrophalen Leistung gegen Falla und der nicht beeindruckenden Leistung gegen Bozoljac. Wie bereits im letzten Bericht angemerkt, steigt das Selbstvertrauen des Schweizer Gentlemen von Match zu Match! 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Roger Federer - Arnaud Clement 6-2 6-4 6-2

 

Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Roger Federer - Jürgen Melzer

 

Doch nun kommt ein Gegner, welcher sich ebenfalls – wie Tomas Berdych – on fire befindet. Jürgen Melzer spielt momentan wohl das beste Tennis, welches er je gespielt hat. Und für Roger Federer und Jürgen Melzer wird es das erste Aufeinandertreffen auf der ATP-Tour sein. Zwar sind beide im gleichen Jahr auf der ATP-Tour eingestiegen aber dennoch gab es dieses Duell noch nie. Außerhalb des Platzes kommen beide gut miteinander aus und dementsprechend freuen sich schon beide auf dieses Duell!

Federer konnte endlich wieder einmal zeigen wieso er das Maß aller Dinge auf dem heiligen Rasen von Wimbledon ist. Die Frage über die Favoritenrolle erübrigt sich natürlich – Federer ist haushoher Favorit und Melzer hat eigentlich keine Chance! Doch dies dachte man schon im Viertelfinale der French Open als Melzer nach 2-0 Satzrückstand gegen Djokovic noch gewinnen konnte. Immerhin ist Jürgen Melzer Juniorensieger in Wimbledon geworden und fühlt sich dementsprechend wohl auf dem heiligen Rasen. Doch ob er den König ins Schwanken bringen kann? Ich denke, dass Federer nun auf einem guten Weg zu seiner Topform ist und er immer stärker wird, aber dennoch einen Satz gegen den Österreicher abgeben wird. Jedoch wird er sich schließlich durchsetzen und den nächsten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung machen. 

 

Österreich (1)

Nach kurzen Startschwierigkeiten war es dann im Endeffekt doch noch ein sehr klarer Sieg des Österreichers. Im ersten Satz hatte der Spanier mit seinem Rückhand-Slice Melzer oft vor Probleme gestellt. Nachdem er im ersten Aufschlagsspiel des zweiten Satzes hart zu kämpfen hatte – dieses aber schließlich für sich entscheiden konnte – übernahm der Österreicher immer mehr die Initiative und konnte durch seine harten Grundschläge dann das Match für sich entscheiden. Im Endeffekt gelangen Melzer fünf Breaks und die Sätze zwei bis vier waren eine relativ eindeutige Sache.

Melzer ist erst der zweite Österreicher welcher ins Achtelfinale von Wimbledon einziehen konnte – das erste Mal gelang dies Alex Antonitsch vor 20 Jahren! Nachdem er 32 Versuche benötigte um das erste Mal in ein Achtelfinale zu kommen, gelang es ihm nun zum zweiten Mal in Folge. Jürgen Melzer ist zur Zeit sicherlich in der Form seines Lebens und konnte sich damit auch selbst belohnen – mit dem ersten Spiel gegen Roger Federer auf der ATP-Tour! 

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer - Feliciano Lopez 4-6 6-3 6-2 6-4

 

Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Jürgen Melzer - Roger Federer

 

Zum Spiel zwischen Melzer und dem Schweizer Gentlemen wurde bereits oben eine kleine Vorschau getätigt – bitte hochscrollen!

27. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Wow – da hab ich mich wohl zu früh für das Spiel der Runde entschieden. Der heroische Kampf von Roger Federer gegen Alejandro Falla in allen Ehren – aber dass, was Nicolas Mahut und John Isner abliefern ist nicht in Worte zu fassen. Nach vier hart umkämpften Sätzen wurde das Spiel am Dienstag Abend unterbrochen und der fünfte und entscheidende Satz sollte am Mittwoch beendet werden – die Betonung liegt auf "sollte". Am Mittwoch betraten sie dann wieder den Platz und spielten und spielten und spielten und spielten. Kein Ende in Sicht – kurz vor 22 Uhr musste das Match dann wieder aufgrund von Dunkelheit unterbrochen werden. Der Stand zu diesem Zeitpunkt war 59 zu 59! Ein Rekord für die Ewigkeit. 877 Punkte wurden bereits gespielt und das Match dauert schon ganze 9 Stunden und 59 Minuten. Der fünfte Satz dauerte schon über sieben Stunden bis das Spiel wieder unterbrochen wurde. Am Donnerstag gab es dann die abermalige Fortsetzung. Schließlich dauerte das Spiel ganze 11 Stunden und fünf Minuten ehe sich John Isner mit 70 zu 68 im entscheidenden fünften Satz durchsetzen konnte. Der fünfte Matchball brachte die Entscheidung pro Isner – und dann wurden beide Athleten frenetisch gefeiert von den Fans – ein Rekord für die Ewigkeit!

 

Deutschland (6)

Nach dem Bericht am Dienstag Abend konnten Philipp Petzschner und Julian Reister noch den Einzug in Runde zwei schaffen – damit hatten wir neun deutsche Herren in der zweiten Runde der All England Championship. Philipp Petzschner schaffte fast zum dritten Mal in der ersten Runde eines Grand-Slam Turniers eine 2-0 Satzführung zu verspielen. Doch gegen Robert konnte er den fünften Satz dann doch noch gewinnen. 

In der zweiten Runde  gab es dann zwei positive Überraschungen aus DTB-Sicht! Nikolay Davydenko konnte seiner Favoritenrolle im ersten Satz mehr als nur gerecht werden und fegte über Brands hinweg. Doch dieser legte die Nervosität immer mehr ab und kam immer besser ins Spiel. Im Tiebreak hatte er dann in Satz zwei und drei jeweils die stärkeren Nerven und danach war die Partie gegessen – eine starke Leistung. Ebenfalls mit einer starken Leistung kam Florian Mayer in Runde drei. Auch er verlor den ersten Satz gegen Mardy Fish – welcher Rasen durchaus zu seinen Lieblingsbelägen zählt – und konnte sich dann in vier Sätzen verdient durchsetzen. Ebenfalls in der dritten Runde werden wir Philipp Kohlschreiber sehen – doch seine Leistung gegen Gabashvili war alles andere als gut. Der Überraschungsmann von den French Open ist auf Rasen nicht zuhause und hatte Kohli am Rande einer Niederlage – erst mit 9-7 konnte er sich im fünften Satz durchsetzen. 

Hingegen verabschieden müssen wir uns von Benjamin Becker und Rainer Schüttler. Becker hatte gegen den stark spielenden Berdych keine Chance – doch in der Verfassung Berdych’s werden sich noch viele die Zähne an ihm ausbeißen. Nach Stan Wawrinka konnte Denis Istomin mit Rainer Schüttler nun den zweiten deutschsprachigen Spieler ausschalten. Schüttler kämpfte sich nach einem 2-0 Satzrückstand und einem Break Rückstand im dritten Satz zwar noch in einen entscheidenden fünften Satz, aber da verließen ihn dann die Kräfte und Istomin konnte diesen klar mit 6-1 für sich entscheiden.

Am Donnerstag gab es dann gemischte Gefühle bei den deutschen Herren. Andreas Beck verlor in fünf hart umkämpften Sätzen gegen den Franzosen Benneteau – doch diese Niederlage war mehr als nur überflüssig. Im vierten Satz servierte er bereits zum Matchgewinn – gab das Service ab un in Folge dessen schlug das Pendel in Richtung Benneteau. Ebenfalls verabschieden müssen wir uns von Julian Reister. Nach gewonnenem ersten Satz gegen den Belgier Malisse gab es nicht mehr viel zu holen und der Belgier konnte sich in vier Sätzen durchsetzen. Eine Runde weiter kamen jedoch Tobias Kamke - in vier Sätzen gegen den Italiener Seppi, welcher jedoch von einer leichten Verletzung beeinträchtigt war – und Philipp Petzschner. Petzsche hatte wieder hart zu kämpfen und konnte sich zum zweiten Mal in fünf Sätzen durchsetzen. 

Bei den Damen gab es eine weitere positive Überraschung. Angelique Kerber konnte sich in drei Sätzen gegen die Israelin Shahar Peer durchsetzen. Dies gelang ihr sicherlich auch, weil Peer von einer Verletzung gehandicaped war – aber Kerber spielte gutes Tennis und holte sich den Sieg. Nichts zu holen gab es – wie erwartet – für Kristina Barrois gegen die belgische Ausnahmekönnerin Justine Henin. 

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Tomas Berdych -Benjamin Becker 7-5 6-3 6-4

Denis Istomin - Rainer Schüttler 6-3 7-6 4-6 4-6 6-1

Daniel Brands - Nikolay Davydenko 1-6 7-6 7-6 6-1

Florian Mayer - Mardy Fish 6-7 6-3 6-4 6-4

Philipp Kohlschreiber - Teimurasz Gabashvili 7-6 5-7 2-6 7-6 9-7

Julien Benneteau - Andreas Beck  3-6 6-2 4-6 7-6 6-3

Tobias Kamke - Andrea Seppi 3-6 6-2 6-3 6-4

Xavier Malisse - Julian Reister 6-7 6-4 6-1 6-4

Philipp Petzschner - Lukasz Kubot 6-4 3-6 4-6 6-3 6-2

 

Justine Henin - Kristina Barrois 6-3 7-5

Angelique Kerber - Shahar Peer 3-6 6-3 6-4

 

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Daniel Brands – Victor Hanescu

Florian Mayer – Yen-Hsun Lu

Philipp Kohlschreiber – Andy Roddick

Tobias Kamke – Jo-Wilfried Tsonga

Philipp Petzschner – Rafael Nadal

 

Angelique Kerber – Jarmila Groth

 

Ladies First – nach dem überraschenden Sieg gegen Peer hat Kerber nun gute Chancen noch eine Runde weiterzukommen. Die Australierin Jarmila Groth nimmt immer sehr viel Risiko bei ihren Schlägen und fabriziert dementsprechend viele Fehler. Doch ihr druckvolles Spiel kann auch sehr gefährlich sein. Kerber wird sicherlich eine gute Leistung abrufen müssen und dann hat sie durchaus ihre Chancen.

Bei den Herren werden wir uns wohl von Kohlschreiber verabschieden müssen - nach seiner Leistung gegen Gabashvili gebe ich ihm keine Chance gegen den letztjährigen Finalisten Roddick. Nach zwei Überraschungssiegen kann Florian Mayer nun gegen den Mann aus Taipeh, Lu, befreit aufspielen – dieses mal ist er in meinen Augen sogar der Favorit und hat sehr gute Chancen in die nächste Runde einzuziehen. Ebenfalls gute Chancen gebe ich Daniel Brands. Hanescu ist auf Rasen sicherlich zu schlagen – vor allem wenn Daniel Brands seine Leistung aus dem Spiel gegen Davydenko bestätigen kann. Tobias Kamke hat nach seinem Sieg gegen Seppi nun einen wirklich schweren Gegner erwischt. Gegen Jo-Wilfried Tsonga wird es sicherlich ganz schwer. Tsonga konnte sich zwar auch erst im fünften Satz gegen das aufstrebende Talent Dolgopolov durchsetzen aber die Leistung passte durchaus. Für Petzschner wird nun wohl Endstation sein – er trifft auf die Nummer 1 der Weltrangliste, Rafael Nadal.

 

Schweiz (1)

Besser – aber noch weit entfernt von einem Roger Federer in Topform! Der Auftritt in Runde zwei war zwar eine klare Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Alejandro Falla aber überzeugen konnte er auch keineswegs. Einzig sein Aufschlag befand sich in einer sehr guten Verfassung. Aber der weitestgehend unbekannte Bozoljac konnte gegen den Rasenkönig Federer einen Satz gewinnen und hielt das komplette Match offen. Federer wirkte zum Teil sehr müde und seine Beinarbeit ließ auch arg zu wünschen übrig. Es hat den Anschein, dass irgendetwas nicht stimmt mit dem Schweizer Gentlemen – auf alle Fälle ist er weit von seiner Topform entfernt. So wird es ein sehr schweres Unterfangen, den Titel in Wimbledon zu verteidigen.

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Roger Federer -  Ilija Bozoljac 6-3 6-7 6-4 7-6 

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Roger Federer – Arnaud Clement

Gegen Arnaud Clement wird es sicherlich auch nicht einfach – Clement findet sich bestens zurecht auf dem grünen Rasen und seine Spielweise hilft ihm auch dabei. Bereits vor einigen Jahren stand er knapp vor dem Einzug ins Halbfinale als er Matchbälle im Viertelfinale gegen Rainer Schüttler ausließ. Und der König ist zur Zeit weit von seiner Bestform entfernt – gibt es da etwa eine Chance um die große Sensation zu erreichen? Ich glaube dennoch nicht. Federer mogelt sich irgendwie durch und wird von Spiel zu Spiel besser. Zudem wird das Selbstvertrauen mit jedem gewonnenen Punkt gesteigert. Unter Umständen wird es auch Clement gelingen einen Satz für sich zu entscheiden, aber alles in allem wird sich Federer durchsetzen und die nächste Runde erreichen.

 

Österreich (2)

Bei den Damen sieht es für die österreichischen Fans mager aus. Sybille Bammer verlor am Dienstag Abend ihr Erstrundenspiel gegen die Italienerin Vinci klar in zwei Sätzen und somit besitzen die Österreicher mit Jürgen Melzer und Martin Fischer nur noch zwei Teilnehmer. 

Und Jürgen Melzer hatte hart zu kämpfen – sehr hart! Gegen den Serben Troicki konnte er einen 2-0 Satzrückstand noch umdrehen. Troicki spielte sehr gutes Rasentennis und konnte sich auf seinen sehr guten Aufschlag verlassen. In den ersten zwei Sätzen lies er Melzer kaum Chancen im Returnspiel und konnte diese zwei Sätze dank der starken Leistung auch verdient gewinnen. Doch Melzer spielte keineswegs schlecht und machte sein Spiel weiter. Und ab dem dritten Satz wurde er dann auch für seine Ausdauer belohnt. Starke Passierbälle und ein variables Spiel waren der Ausschlag wieso er sich zurück ins Match kämpfen konnte und schließlich für sich entscheiden konnte.

Gut gespielt – viel Selbstvertrauen getankt aber dennoch ausgeschieden. Der österreichische Qualifikant Martin Fischer spielte gegen den Braslianer Bellucci eine starke Partie und hätte sogar mit 2-0 in Sätzen in Führung gehen müssen. Doch beim Service zum Satzgewinn konnte Bellucci ihm den Aufschlag abnehmen und den zweiten Satz im Tiebreak gewinnen. Im dritten Satz führte Fischer wiederum mit einem Break, konnte dies aber nicht durchtransportieren und musste den Satz im Tiebreak wieder abgeben. Danach war die Gegenwehr gebrochen und der an Nummer 24 gesetzte Braslianer konnte sich im vierten Satz klar durchsetzen.

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer - Viktor Troicki 6-7 4-6 6-3 7-6 6-3

Tomasz Bellucci - Martin Fischer 6-7 7-6 7-6 6-2

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer – Feliciano Lopez

Nun winkt ein Duell mit Roger Federer - noch nie in seiner Karriere konnte Melzer gegen den Schweizer spielen. Und mit einem Sieg wäre dieses Duell zum Greifen nah. Sollten Melzer und Federer ihre Drittrundenpartien gewinnen, würde es im Achtelfinale zum ersten Aufeinandertreffen kommen. Doch zuerst muss noch Feliciano Lopez aus dem Weg geräumt werden – und dies ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. In Queens konnte Lopez sogar Rafael Nadal schlagen - der Spanier besitzt einen sehr guten Aufschlag und ist auf Rasen ein sehr unangenehmer Gegner. Jedoch scheint er nicht ganz fit zu sein – in Eastbourne musste er vergangene Woche verletzungsbedingt aufgeben. Alles in allem denke ich wird sich Melzer durchsetzen und seinen Teil dazu beitragen, dass er zum ersten Mal auf Roger Federer treffen wird. 

 

25. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten









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