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SV Werder Bremen


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu SV Werder Bremen und Sportwetten im Allgemeinen.


Bundesliga-Wetten

Wenn am Wochenende zum letzten Mal in dieser Bundesliga-Saison der Ball rollt, wird sich alles das entscheiden, worauf die Einen seit knapp einem Jahr hingearbeitet haben und wogegen die Anderen seit knapp einem Jahr ankämpfen. Obgleich die Frage der Titelentscheidung vor wochenfrist geklärt wurde, beinhaltet der 34. und letzte Spieltag der 1. Bundesliga noch Antworten auf einige offen Fragen. Sowohl im unteren Drittel der Liga als auch bei der Vergabe der internationalen Plätze müssen noch entscheidene Details geklärt werden.
Im hohen Norden der Bundesrepublik kümmert man sich vor dem letzten Wochenende der Saison vor allem, um die internationalen Plätze. Die Grün-Weißen Bremer haben sich mit erfolgreichem Auftreten in der Vergangenheit die Möglichkeit der Champions League Qualifikation erspielt. Der HSV kämpf um die letzte Chance hinsichtlich einer Qualifikation für die Europa League.
Anstoß des Topspiels des 34. Spieltags zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV ist am Samstag, den 8. Mai 2010, um 15:30 Uhr. Alle Spiele des letzten Spieltags finden zeitgleich am Samstagnachmittag statt.

SV Werder Bremen:
Es mag stimmen, dass die Bremer zu unkonstant sind. Sicherlich ist auch richtig, dass sich die Bremer gerne gegen kleinere Mannschaften Unaufmerksamkeiten leisten, die sie später eine ganze Saison mit sich herum tragen müssen. Doch eine weitere Wahrheit über die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf ist ihre unglaubliche K.O-Mentalität. Sobald es nur noch 90 Minuten sind, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden sind die Werderaner hell wach. Die besten Beispiele findet man in den Pokal-Wettbewerben. Werder Bremen ist in den vergangenen Jahren immer eine feste Größe im DFB-Pokal gewesen. Im letzten Jahre gewannen sie den deutschen Pokal und in diesem Jahr kann ihnen das im Finale gegen den FC Bayern München wieder gelingen. Auch im UEFA Cup in der letzten Saison zogen die Bremer ins Finale vor. Äußerst unglücklich schieden sie in diesem Jahr gegen den FC Valencia aus Spanien aus. In der Champions League geling es den Bremern gegen die Großen fabulös aufzuspielen, allerdings lassen sie dann in der Folgewoche gegen den Gruppenletzten Punkte liegen.
In der Bundesliga kann man die Bremer Mentalität in diesen Wochen wieder beobachten. Als es auswärts auf Schalke um alles ging, konnten sich die Norddeutschen auf ihre Erfahrung verlassen und rannten, obgleich es sehr lange 0:0 stand und ein Unentschieden den Bremer tendentiell nicht geholfen hätte, nicht blind an, sondern warteten geduldig auf ihre Möglichkeiten und nutzten diese dann eiskalt. Am Ende gewannen die Bremer in Gelsenkrichen (2:0), durchkreutzten damit die Schalker Meisterträume, aber härteten vor allem die eigenen Ambitionen auf die Champions League Qualifikation. Der dritte Tabellenplatz ist das Ziel der Mannschaft von Thomas Schaaf und aktuell belegen die Bremer selbigen.
Momentan befinden sich die Bremer im Aufwind. Vier der letzten fünf beziehungsweise sieben der letzten acht Bundesligaspiele wurden gewonnen. Zuletzt kassierte Werder Bremen zwei Mal kein Gegentor. Nur im ersten Spiel des Kalenderjahres in Frankfurt (0:1) gelang Bremen kein Tor. Sonst hat der beste Angriff der Liga immer getroffen.
Die Tabellenkonstellation sieht Bremen (60) zwei Punkte vor Bayer Leverkusen (58) und sogar drei Punkte vor Borussia Dortmund (57). Aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses wird Dortmund mit Sicherheit nicht mehr an den Norddeutschen vorbeiziehen können. Im Vergleich der Tordifferenzen liegt Bremen bezüglich Leverkusen mit vier Tore vorne (durch die aktuell mehr geschossen Tore, könnte man sogar von einem virtuellen Vorsprung von fünf Toren sprechen). Da die Werkself vom Rhein allerdings in Mönchengladbach spielt - eine Mannschaft, die sich schon am letzten Wochenende unverständlicherweise indiskutabel präsentierte - ist es durchaus realistisch Leverkusen auch bei einem Bremer Unentschieden noch Chancen einzuräumen.
Ein Remis gegen Hamburg würde pauschal nicht reichen.

Hamburger SV:
Der Stachel der letzten Saison, als Werder Bremen den Hamburger SV innerhalb weniger Tage im DFB-Pokal und auch im Uefa Pokal Halbfinale aus den jeweiligen Wettbewerben kickte, sitzt bei den Hamburger noch tief. Zumal die Bremer zusätzlich auch noch in der Liga gegen Hamburg gewannen. In dieser Spielzeit können die Hamburger nun zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen, in dem sie verhindern, dass Bremen in die Champions League kommt und selbst den Einzug in die Europa League perfekt machen. Das Ganze ist nur bei einem perfekten Wochenende für den HSV möglich. Es setzt voraus, dass der Hamburger Sportverein in Bremen gewinnt, die Leverkusener zeitgleich in Mönchengladbach gewinnen und der VfB Stuttgart in Hoffenheim verliert. Wirklich in der eigenen Hand haben es die Mannen von der Elbe also nicht, dennoch würde ist ein eigener Sieg der Grundstein.
Mit Jerome Boateng, Piotr Trochowski, Marcell Jansen und Denis Aogo stellt der Hamburger SV gleich vier Spieler im vorläufigen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Südafrika. Die Motiviation sollte gerade bei diesen vier – von denen im Vorhinein Keiner sicher mit der Berufung rechnen durfte – besonders hoch sein. Zwar spielen auf Bremer Seiten auch vier Spieler (Tim Wiese, Per Mertesacker, Mesut Özil, Marko Marin) eine Rolle auf dem Papier des Bundestrainers; doch konnten diese – eventuell mit Ausnahme von Marin – sicher davon ausgehen, nominiert zu werden.
Der Hamburger SV spielte in der jüngsten Vergangenheit eine mehr als unglückliche Rolle in der Bundesliga. Durch die Querelen mit Ex-Trainer Bruno Labbadia und dem unerwarteten Scheitern im Halbfinale der Europa League (Hamburg musste in Fulham nur 30 Minuten lang, zwei Gegentore verteidigen), schwankten die Konzentration und damit auch die Leistungen in den regelmäßigen Ligaspielen gewaltig. So wurden nur zwei der letzten acht Spiele gewonnen. Nach bitteren Niederlagen zu Hause gegen Mainz (1:0) und in Hoffenheim (1:5), wurde Trainer Labbadia schließlich entlassen. Unter Interimscoach Ricardo Moniz wurde dann in Fulham bitter verloren. Doch die Mannschaft zeigte am letzten Wochenende im letzten Heimspiel der Saison gegen Nürnberg eine Reaktion und gewann deutlich (4:0).
Um die letztendlich verkorkste Saison wieder gerade zu biegen müssten die Hamburger am letzten Spieltag nicht nur in Bremen gewinnen, sondern auch eine ordentliche Portion Glück haben. Am letzten Spieltag der letzten Saison gelang Hamburg in ähnlicher Situation ein Auswärtssieg in letzter Minute in Frankfurt. Damals kam Borussia Dortmund nicht über ein Unentschieden in Mönchengladbach hinaus und Piotr Trochowski sicherte den Hamburgern den Einzug in die Europa League.

Fazit:
Bremen gegen Hamburg ist einer dieser Klassiker, welche die Bundesliga so attraktiv machen. Die Fanlager beider Mannschaften machen aus einem gewöhnlichen Fußballspiel ein atemberaubendes Erlebnis. Inwiefern am Ende eines der beiden Lager im wahrsten Sinne des Wortes atemlos das Stadion verlässt, entscheiden die 22 auf dem Rasen. Grün-Weiß sorgt sich um das ganz große Geschäft und hat zweifelsohne die besseren Karten. Blau-Weiß-Schwarz sollte noch einmal alles in die Waagschale werfen, um das Unmögliche möglich zu machen. Wie im letzten Jahr.

Quoten:
SV Werder Bremen: 1,65 @ unibet
Unentschieden: 4,80 @ betfair
Hamburger SV: 5,35 @ expekt

7. Mai 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 1. Mai 2010, treffen in Gelsenkirchen in der Arena auf Schalke der FC Schalke 04 und der SV Werder Bremen beim Spitzenspiel des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga aufeinander. Natürlich ist – auch wenn es sich um zwei Topmannschaften handelt – ein wenig Glück dabei, die Begegnung des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten auf den vorletzten Spieltag zu legen, jedoch hat die Bundesliga an diesem Spieltag somit genug Spektakel auf dem Parkett. Ob der FC Schalke 04 und der SV Werder Bremen ihre Ausgangspositionen nutzen oder ob sie sich durch ein Unentschieden wahrscheinlich beide um die Chancen des letzten Spieltags bringen, steht auf einem anderen Blatt. Allerdings besteht für beide die Chance das eigene Menu deutlich schmackhafter zu machen, während man zeitgleich dem Gegenüber gehörig die Suppe versalzen kann.
Dadurch, dass im unteren Tabellendrittel noch vier Mannschaften gegen die Abstiegsplätze kämpfen und im oberen Tabellendrittel noch zwei Teams die Meisterschaft und drei weitere den letzten Champions League Platz unter sich ausmachen, ist am 33. Spieltag jede Begenung mit einer gewissen Würze versehen. Aus Gründen der Chancengleichheit werden die letzten beiden Spieltage komplett an den jeweiligen Samstagen ausgetragen. Es stehen also neun Partien am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr zeitgleich auf dem Plan. Ein wahres Fest für jeden Fan.

FC Schalke 04:
Mehr schlecht als recht gewannen die Königsblauen am vergangenen Wochenende beim Tabellenletzten aus Berlin (1:0). Obgleich die Berliner – wie immer wieder betont wird – deutlich besser spielen, als dies der Tabellenstand aussagt – und wohl bis zum Ende der Saison aussagen wird – muss sich der FC Schalke 04 den Schuh anziehen, gegen die Hauptstädter unterlegen gewesen zu sein. "Wer solche Spiele gewinnt, darf sich "Spitzenmannschaft" nennen", schalt es bei Auftritten dieser Art aus dem Volksmund. Jedoch müssen sich die Knappen wirklich fragen, ob so eine Leistung gegen Werder Bremen nicht zum Meisterschafts-KO führt. Denn die Berliner hätten dieses Spiel gewinnen müssen. Der Einzige, der das zu verhindern wusste, und im Grunde genommen dadruch der beste Mann auf dem Platz war, heißt Manuel Neuer. Der Gleiche Manuel Neuer, der in der Nationalmannschaft aktuell ordentlich an die Tür des Stammtorhüters klopft. Diese Diskussion ist zwar mit Sicherheit romanfüllend und dementsprechend an dieser Stelle fehl am Platz, jedoch sei die kurz und knapp am Rande erwähnt: Manuel Neuer hat in Berlin die Schalker Meisterschaftsträume gewahrt.
Einfacher zu sehen war der Unterschied der beiden Mannschaften letztlich beim Schalker Tor, als Westermann aus ähnlicher Position und in ähnlicher Situation den Ball eben in die Maschen und nicht – wie vorher die Kicker der Heimmanschaft – gegen die Werbebanden jagte.
Die Königsblauen werden sich darüber im Klaren sein, dass gegen Werder Bremen eine enorme Leistungssteigerung her muss. Vor allem Trainer Felix Magath ist weise genug, dies erkannt zu haben. Ein angenehmer Nebeneffekt für das Spitzenspiel gegen Werder Bremen ist für die Knappen, dass das Spiel in Gelsenkirchen statt findet. Dort verlor man bisher nur zu Beginn der Saison gegen Freiburg (0:1) und Wolfsburg (1:2), sowie gegen die Bayern (1:2). Ansonsten gewann Schalke von 16 Heimspielen deren elf, spielte zwei Mal Unentschieden und musste eben diese drei angesprochenen Male sämtliche Punkte abgeben. Mit 35 Punkten belegt man im Liga-Vergleich auf Rang drei der Heimtabelle hinter Bayern und Leverkusen.
Drei der letzten fünf Spiele gewann Schalke 04. Nachdem in Hannover verloren wurde (2:4) und gegen Mönchengladbach gewonnen wurde (3:1), folgte der schwache Sieg in Berlin (1:0). Letztlich kann man aktuell keine wirkliche Form bei den Schalkern erkennen. Jedoch sollte das Ziel der Meisterschaft über irgendwelchen Formschwankungen stehen.

SV Werder Bremen:
Es scheint als liefe in dieser Saison alles so, wie in der letzten Saison, nur andersrum. Als man in der letzten Saison noch im Uefa-Cup und DFB Pokal Finale stand, war man in der Liga schon ins triste Mittelfeld abgerutscht. In dieser Saison steht Werder Bremen zwar wieder im DFB Pokal Finale, doch in dieser Saison scheiterte man unglücklich an dem FC Valencia im Achtelfinale der Europa League. Dementsprechend fokussierrte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf wieder auf die Bundesliga und legte eine beeindruckende Serie hin, die sie aus dem tristen Mittelfeld wieder in die internationalen Plätze der Tabelle vorschob.
Dass Bremen in der nächsten Spieltzeit auf europäischer Ebene vertreten sein wird ist sicher, doch ob es in der Champions League oder in der Europa League geschieht ist noch unklar. Aktuell belegen die Bremer genau diesen angestrebten dritten Tabellenplatz. Allerdings ist man punktgleich mit Bayer Leverkusen, die mit Berlin und Mönchengladbach keine großen Gegner mehr vor der Brust haben. Lediglich zwei (einhalb) Tore Vorsprung weist die Tabelle zu Gunsten der Norddeutschen auf.
Prinzipiell steht Bremen also vor Leverkusen. Ob das nach den Spielen auf Schalke und gegen Hamburg am Ende der Saison immernoch so ist, darf bezweifelt werden. Dafür spricht jedoch die Serie der Bremer: Vier der letzten fünf Bundesligaspiele wurden gewonnen. Nach einem Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg (4:2), folgte eine Auswärtsniederlage in Dortmund (1:2). Siege gegen Freiburg (4:0), in Wolfsburg (4:2) und gegen Köln verschoben die Tabelle wieder zu Gunsten der Bremer. Doch gerade das letzte SPiel gegen den 1. FC Köln wirft – ähnlich wie es das Schalker Spiel gegen Berlin tut – Fragen auf. Denn die Bremer verspürten in den ersten 88. Minuten des Spiels wohl eine gewisse Impotenz hinsichtlich des Kölner Abwehrriegels. Dank eines Handspiels des Kölner Innenverteidigers Pedro Geromel im Strafraum gelang Throsten Frings durch den fälligen Elfmeter das erlösende Siegtor (89.). Über die gesamte Spielzeit gesehen war das sicherlich zu wenig, um auf Schalke bestehen zu können. Blickt man auf die letzten beiden noch ausstehenden Spieltage ist ein simples "bestehen" auf Schalke für die Bremer auch zu wenig. Es ist an der Zeit auf Schalke zu "gewinnen". Denn so und nur so wird man vermutlich die Leverkusener auf Distanz halten können.

Fazit:
Die – traditionell -  beste Abwehr der Liga (Schalke mit 29 Gegentoren) trifft auf den – traditionell – besten Angriff der Liga (Bremen mit 68 Treffern). Klingt nach einem qualitativ hochwertigen Spiel. Doch was die beiden Mannschaften am letzten Wochenende ihren Fans anboten, versprich exakt das Gegenteil. Weder die Schalker in Berlin noch die Bremer gegen Köln, konnten gegen mittelmäßige Gegner überzeugen. Eigentlich bleibt beiden faktisch nur, dass der Gegner aktuell ähnlich "rumgurkt". Der FC Schalke 04 und der SC Werder Bremen müssen beweisen, dass sie die Bundesliga würdig in der Champions League vertreten werden. Andernfalls bekommen sie zumindest heute schon mal die Quittung - im Voraus. Ein Service des Hauses oder des Gastes?

Quoten:
FC Schalke 04: 2,25 @ expekt
Unentschieden: 3,45 @ unibet
SV Werder Bremen: 3,60 @ betfair

29. April 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Europa League

 

Bereits am Dienstag war der erste deutsche Vertreter im Einsatz. Im Rückspiel des 16tel-Finales musste sich der krisengeschüttelte Hauptstadtklub aus Berlin klar und deutlich mit 4-0 Benfica Lissabon geschlagen geben und nach dem beachtlichen 1-1 Unentschieden im Heimspiel sich aus dem europäischen Bewerb verabschieden. Nun gilt für die Hertha die volle Konzentration auf den Abstiegskampf. Doch es sind noch weitere deutsche und österreichische Teams in der neu geschaffenen Europa-League im Einsatz. Auf diese Begegnungen werfen wir nun einen Blick:

19:00 Uhr:

PSV Eindhoven – Hamburger SV

 

21:05 Uhr:

VFL Wolfsburg – FC Villareal 

FC Salzburg – Standard Lüttich

SV Werder Bremen – Twente Enschede

 

PSV Eindhoven – Hamburger SV

Hinspiel: 0-1 

Der 1-0 Hinspielerfolg für die Hamburger war ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis und mit diesem konnten sie mehr als nur zufrieden sein. Durch ein Elfmetertor durch Marcell Jansen wurde der Sieg fixiert. Dem Elfmeter ging ein dummes Einsteigen des PSV-Verteidiger voraus. Doch die Holländer hätten durchaus als Sieger vom Platz gehen können. Kurze Zeit nach dem Elfmeter für den HSV hätte es auf der Gegenseite einen klaren Elfmeter für den PSV Eindhoven geben müssen. Lazovic wurde klar zu Fall gebracht und niemand sah es – da fragte man sich wieder einmal für was gibt es die Torrichter, welche sich im Strafraum bewegen und so etwas nicht sehen. Doch auch in der zweiten Halbzeit war der PSV klar überlegen und erspielte sich Chance um Chance – doch der so wichtige Auswärtstreffer konnte nicht gelingen. Somit haben die Hamburger eine relativ gute Ausgangsposition im Rückspiel – doch die ewigen Verletzungssorgen beim Team von Bruno Labbadia reißen einfach nicht ab. Van Nistelrooy wird im Rückspiel nicht gegen seinen Ex-Klub auflaufen können. Van The Man konnte beim lahmen 0-0 gegen Frankfurt schon nicht spielen und befindet sich noch im Aufbautraining – das Spiel gegen den PSV könnte mehr kaputt machen als er helfen würde. Ein weiterer schmerzhafter Ausfall ist der des Siegtorschützen. Marcell Jansen wird aufgrund eines Magen-Darm-Viruses nicht spielen können und auch hinter dem Einstaz des jungen Denis Aogo steht noch ein dickes Fragezeichen aufgrund von Rückenproblemen. Doch es gibt auch positive Meldungen aus dem Lazarett. Eljero Elia wird in seiner Heimat auflaufen können und somit eine erhebliche Bereicherung für das Spiel des HSV sein. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass am Samstag Ze Roberto zum ersten Mal wieder über 90 Minuten spielen konnte und wieder fit ist. 

Dem PSV Eindhoven merkte man am Wochenende auch die Müdigkeit an und so konnte man zuhause lediglich ein enttäuschendes 1-1 Unentschieden gegen Sparta Rotterdam erreichen. Der Ausgleich fiel erst in der 93ten Minute und stellte somit eine weitere Enttäuschung dar nach dem verpatzten Hinspiel. Trainer Fred Rutten hielt jedoch relativ wenig von Rotation und lies die komplett selbe Elf wie gegen den HSV spielen. Doch die Holländer zeigten, welche Qualitäten sie besitzen und dass sie durchaus in der Lage sind den Hamburger ein Bein zu stellen. Sollten sie in der Offensive dieses Mal mehr Glück haben und effizienter sein, so könnte es für den HSV ein sehr heißer Tanz werden. Ein Auswärtstor ist in meinen Augen zwingend notwendigansonsten müssen wir uns vom HSV verabschieden. 

Die aktuellen Quoten von pinnacle:

PSV Eindhoven 2.38 – Unentschieden 3.33 – Hamburger SV 3.23

 

VFL Wolfsburg – FC Villareal 

Hinspiel: 2-2

Das Unentschieden aus dem Hinspiel sorgte wohl für gemischte Gefühle bei den Wölfen. Vor dem Spiel hätte ein jeder ein 2-2 unterschrieben und wäre zufrieden gewesen – und nach dem 1-0 Rückstand kurz vor der Halbzeit sowieso. Doch am Ende war das Unentschieden doch zu wenig. Im Tor ersetze der junge Schweizer Marwin Hitz die beiden verletzten Torhüter Benaglio und Lenz und machte seine Sache sehr gut. Vorne konnte man bei Grafite eine klare Leistungssteigerung im Vergleich mit den letzten Wochen erkennen. Er war auch derjenige der beide Tore erzielte. Dem 2-1 Führungstreffer in der 85ten Minute ging ein Foul im Strafraum an Grafite voraus und der Übeltäter Marcano wurde mit Rot vom Platz gestellt. Grafite verwandelte ganz sicher und der VFL war in einer sehr guten Ausgangslage. 2-1 Führung auswärts und ein Mann mehr und lediglich fünf Minuten zu überstehen. Doch oftmals kommt es anders als man denkt und Marco Ruben konnte in Unterzahl den Ausgleich erzielen und trübte damit die Stimmung der Wölfe. Doch der Aufwärtstrend der Wölfe geht weiter. Am Sonntag konnte in der Bundesliga dann ein 2-1 Sieg gegen das Team von Meistertrainer Magath erreicht werden. Und wiederum zeigte Grafite wieso er letztes Jahr mit Dzeko der beste Stürmer war. Der zweite Doppelpack binnen weniger Stunden brachte den so wichtigen Sieg für die Wölfe und damit konnte nochmals einiges an Selbstvertrauen getankt werden. Vor allem zeigte man wieder eine tolle Moral und lies sich vom Rückstand nicht beirren und spielte weiterhin ihr Spiel. Die Spanier können nicht mit einer breiten Brust die Reise nach Wolfsburg antreten. 6 Gegentore setzte es am Wochenende gegen die Königlichen aus Madrid und die 6-2 Watsche wird sich sicherlich nicht positiv auf die Stimmung auswirken. Aufgrund des Hinspielergebnisses müssen die Spanier durchaus offensiv agieren und ich denke nicht, dass ein Treffer genügen wird. Dzeko und Grafite sind immer für ein Tor gut und aufgrund der letzten Ergebnisse sehe ich hier die Wölfe doch klar im Vorteil. Der VFL hätte sich den Aufstieg in die nächste Runde verdient und ich denke auch, dass dieser erreicht wird.

Aktuelle Quoten von expekt:

VFL Wolfsburg 2.10 – Unentschieden 3.25 – FC Villarreal 3.40 

 

FC Salzburg – Standard Lüttich

Hinspiel: 2-3

Hier gilt das Selbe wie beim VFL. Vor dem Spiel wäre jeder mit einer knappen 3-2 Niederlage in Lüttich zufrieden gewesen und die zwei Auswärtstore wären eine sehr gute Ausgangsposition gewesen. Doch nach dem Spiel konnte sich keiner von Red Bull über das Ergebnis freuen. Zu groß war die Chance die Vorentscheidung schon im Hinspiel zu erzwingen. Der österreichische Toptorjäger Marc Janko konnte mit einem Treffer kurz nach Spielbeginn und kurz vor der Pause eine 2-0 Führung für die Österreicher herstellen. 2-0 auswärts bei den heimstarken Lütticher – ein Traumergebnis. Doch in Halbzeit zwei ein komplett anderes Bild. Standard wollte unbedingt und versuchte alles. Und der Einsatz wurde auch belohnt. Nach einem sehr strittigen Elfmeter konnte Jungstar Witsel den Anschluss erzielen. Doch angepeitscht von den enthusiastischen Fans wollte Standard mehr – und bekam mehr. Ein Tor der Marke "Tor des Jahres" stellte den Ausgleich her. Ein Volleyschuss aus gut 35 Meter fand den Weg via Innenstange ins Tor. Und bevor sich die Salzburger davon erholen konnten, musste Torhüter Eddie Gustaffson den Ball ein Weiteres mal aus dem Netz holen. Nach einer Flanke von links stand Alex Witsel am Elfmeterpunkt völlig frei und köpfte zum viel umjubelnden Siegtreffer ein. Für die Salzburger war es nach sechs Siegen in der Gruppenphase die erste Niederlage. Doch aufgrund der zwei Auswärtstore sind die Chancen auf ein Weiterkommen weiterhin intakt. Jedoch wird es in der Abwehr personelle Probleme geben. Nach der gelben Karte gegen Schwegler und Schiemer ist die rechte Abwehrseite vakant und Trainer Huub Stevens weiß noch nicht wer diese Position einnehmen wird. Das Ligaspiel am Wochenende konnte Salzburg problemlos gegen den LASK für sich entscheiden – dank gütiger Mithilfe der LASK-Abwehr kam man zu einem ungefährdeten 3-0 Erfolg. Im Gegensatz dazu verlief die Generalprobe für das Rückspiel bei den Belgier nicht positiv und man musste sich Club Brugge auswärts mit 2-1 geschlagen geben. Damit ist man auf den siebten Tabellenplatz zurückgefallen. 

Wie schon im ersten Vorbericht erwähnt, wird der Kunstrasen in der Bullen-Arena ein großer Vorteil für Salzburg sein und man zeigte im Hinspiel, dass man sich auf keinen Fall vor Lüttich verstecken muss und konnte durchaus überzeugen. Eine harte Entscheidung, ein Glücksschuss und eine Unachtsamkeit brachten die Salzburger in die nun schwierigere Situation. Doch Lüttich ist nicht in Topform, hat dieses mal keine Fans, welche das Team nach vorne peitschen und keine Spielpraxis auf dem Kunstrasen. Ich denke – und hoffe – dass Salzburg weiterkommt jedoch muss ich auch ehrlich sagen, dass ich darauf kein Geld setzen würde, da eine Quote von ~1.85 in meinen Augen doch zu gering ist.

Aktuelle Quoten von pinnacle:

FC Salzburg 1.84 – Unentschieden 3.57 – Standard Lüttich 4.83

 

SV Werder Bremen – Twente Enschede

Hinspiel: 0-1

Letzte Woche habe ich bereits erwähnt, dass ich die Quoten auf den Klub aus dem Norden eindeutig als zu gering empfinde. Damit sollte ich auch Recht behalten und die Holländer kamen zu einem verdienten 1-0 Sieg gegen Werder. Zwar hatten die Werderaner in der ersten Halbzeit einige Chancen vergaben diese jedoch zum Teil kläglich. Und die Holländer zeigten eine disziplinierte Leistung und kamen in der zweiten Halbzeit mit einem Weitschuss zum Siegtreffer. Gegen Ende hin kam dann mal wieder das alte Problem der Bremer zum Vorschein – der Gegner hatte Platz ohne Ende und man konnte lediglich Tim Wiese verdanken, dass es beim 1-0 blieb und man nicht einen höheren Rückstand im Rückspiel aufholen muss. Im morgigen Rückspiel wird Werder nun alles probieren um das prestigeträchtige Duell gegen die Holländer für sich entscheiden. Bremen kam am Sonntag gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Leverkusen zu einem glücklichen 2-2 Unentschieden. Erst in der Nachspielzeit konnte Per Mertesacker den Endstand fixieren. Twente kam zu einem 1-0 Heimsieg bei Willem II und schob sich bis auf einen Punkt an Eindhoven heran. 

Bei Bremen ist Mesut Özil momentan weit von seiner Form entfernt und kann nicht an die Gala-Leistungen aus dem Herbst anschließen. Die Abwehr präsentierte sich in den letzten Spielen zwar besser aber von einer stabilen Defensive ist man noch weit entfernt. Zu oft patzt man und ermöglicht dem Gegner Räume, welche auf diesem Niveau einfach nicht vorhanden sein dürfen. Im Vorbericht in der letzten Woche habe ich mit Quoten bis zu 1.70 gerechnet für das Heimspiel – weit gefehlt. Mit einer 1.45 - welche es momentan bei Interwetten gibt, liegt man da klar darunter. In meinen Augen wiederum viel, viel, viel zu niedrig. Bremen befindet sich nicht in der Form und die Offensivabteilung strotzt auch nicht gerade vor Selbstbewusstsein. Je länger es hier 0-0 steht, desto riskanter wird Bremen spielen (müssen). Und die Abwehr der Bremer ist immer für ein Tor gut und dann müssen erst einmal drei Treffer für ein Weiterkommen erzielt werden. Eine Quote von 2.12 (momentan bei Betfair) auf ein Weiterkommen der Holländer ist in meinen Augen eine durchaus gute Wette und ein kleiner Lay auf die Bremer ist durchaus auch möglich. Auf alle Fälle sind die Bremer zuhause zu favorisieren, aber in meinen Augen nie im Leben in so einem Ausmaß. Eine 1.45 für einen Heimsieg der Bremer ist hier zu gering.

Aktuelle Quoten von Interwetten:

SV Werder Bremen 1.45 – Unentschieden 4.00 – Twente Enschede 7.00

 

24. Februar 2010 / dominic - Kategorie: Europa League

Bundesliga-Wetten

Am Sonntag, den 21. Februar 2010, treffen sich im Bremer Weserstadion der SV Werder Bremen und Bayer Leverkusen zum Topspiel des 23. Spieltags der 1. Bundesliga. Anstoß ist um 17:30 Uhr. Da unter der Woche gleich vier Mannschaften auf der europäischen Bühne am Donnerstagabend spielen mussten, hat die DFL drei der vier Spiele auf den Sonntag gelegt. Für die Trainer, wie auch für die Spieler, sicherlich eine willkommene Geste. Der Hamburger SV allerdings, wird nicht besonders erfreut sein, da die Hanseaten das einzige Team sind, das am Donnerstagabend und am Samstagnachmittag spielen muss.
Mit Werder Bremen empfängt der Tabellensechste den Tabellenführer aus Leverkusen. Für beide geht es tabellarisch um viel. Sehr viel.

SV Werder Bremen:
Mit 34 Punkten rangiert Werder Bremen auf dem sechsten Tabellenplatz. Nur noch zwei Punkte trennen die Bremer, denen vor zwei Wochen noch jeder den Abrutsch ins graue Mittelfeld der Bundesliga prophezeit hatte, vom Europa League Platz. Durch die letzten beiden Niederlagen von Borussia Dortmund und den Bremer Siegen gegen Berlin (2:1) und in Hannover (5:1), haben die Norddeutschen die uneinholbaren acht Punkte Differenz auf magere zwei Punkte schrumpfen lassen. Mit 44 Toren stellt Bremen den drittbesten Sturm der Liga. Nur Bayern München und Bayer Leverkusen (beide 48) treffen häufiger. Defensiv sind die Bremer zu Beginn der Saison deutlich besser organisiert gewesen als das jetzt der Fall ist. Trotzdem stehen für die Norddeutschen nur 26 Gegentore zu Buche. Das ist der sechstbeste Wert der Bundesliga. Die beste Abwehr stellt Schalke 04 (15).
Auf europäischer Bühne gab es am Donnerstag einen kleinen Dämpfer. Sicherlich ist die Auswärtsniederlage bei Twente Enschede (0:1) kein Beinbruch und bedeutet auch keinenfalls das sichere Ausscheiden, doch konnten die Bremer in diesem Spiel nicht an die guten Leistungen aus den Vorwochen anknüpfen.
Im DFB Pokal gelang Werder mit einem Sieg gegen Hoffenheim (2:1) der Einzug ins Halbfinale. Alles in allem scheint es wieder aufwärts zu gehen bei der Truppe von Trainer Thomas Schaaf. Wie lange das so bleibt und ob das auch gegen Mannschaften eines höheren Niveaus zu halten ist, wird dieses Spiel gnadenlos aufzeigen. Denn Bayer Leverkusen ist mit Sicherheit eher Twente Enschede als Hertha BSC Berlin, Hannover 96 oder Hoffenheim.

Bayer Leverkusen:
Nach der Niederlage des FC Barcelona am letzten Wochenende bei Atletico Madrid (1:2), ist Bayer Leverkusen nun die einzige Mannschaft der europäischen Top-Ligen, die immer noch ungeschlagen ist. Nach 22 Spielen hat die Wekrself zwar schon neun Mal Unentschieden gespielt, allerdings auch schon beachtliche 13 Siege eingefahren. Punktgleich mit dem FC Bayern München führen die Leverkusener momentan die Tabelle an. Aktuell gelingt es der Mannschaft von Jupp Heynckes die Fehler der vergangenen Jahre zu vermeiden. In den letzten Spielzeiten präsentierte sich Bayer in der Hinrunde immer stark, knickte in der Rückrunde aber dann ein. Die allgemeine Meinung der Experten der schreibenden Zunft ist, dass Leverkusen zurückfällt sobald die Bayern einmal an ihnen vorbeigezogen sind. Das könnte an diesem Spieltag der Fall sein, da Bayern ein deutlich leichteres Auswärtsspiel (in Nürnberg) als Leverkusen hat.
Die Leverkusener mussten (dank ihres Einbruchs gegen Ende der letzten Saison) unter der Woche nicht in der Europa League ran. Aus den bisherigen fünf Spielen im neuen Jahr holte Bayer bei vier Siegen und einem Unentschieden 17 Punkte. Nach Siegen gegen Mainz (4:2), in Hoffenheim (3:0) und gegen Freiburg (3:1), spielte man Unentschieden in Bochum (1:1). Am letzten Spieltag gewann Bayer Leverkusen gegen Wolfsburg zu Hause (2:1). Allerdings hätte es Leverkusen in diesem Spiel beinahe erwischt, denn die Werkself musste, aufgrund der miserablen Chancenverwertung, arg zittern.
Von Vorteil wird sein, dass man gegen Bremen sicherlich wieder viele Chancen erspielen kann. Allerdings müssen diese dann genutzt werden, den Werder zeigt sich im Weserstadion meist torhungrig.

Head to Head:
Drei der letzten vier Spiele zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen im Weserstadion endeten mit mindestens drei Toren. Die sonst so offensivstarken Mannschaften spielten allerdings zuletzt eher defensiv gegeneinander. Sowohl im Pokal Finale des letzten Jahres (1:0 für Bremen), als auch im Hinspiel (0:0) sparten beide Teams mit Toren. Wettbewerbsübergreifend konnte Leverkusen nur eines der letzten zehn Aufeinandertreffen mit Werder Bremen für sich entscheiden - das letzte Spiel im Weserstadion.

Fazit:
Es gibt Spiele in der Bundesliga, an denen möchte man am liebsten Live teilnehmen. Spiele, bei denen sich ein Stadionbesuch lohnt. Eigentlich ist ein Spiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen ein fußballerisches Spektakel. Ob viele Tore fallen, steht auf einem anderen Papier, aber an Attraktivität sollte es der Begegnung nicht fehlen. Problematisch könnte es nur werden, wenn beide Trainer das erkannt haben und ihre Mannschaften dementsprechend bedacht und konservativ einstellen.

Quoten:
SV Werder Bremen:
2,25 @ bet365
Unentschieden: 3,30 @ betsafe
Bayer Leverkusen: 3,40 @ expekt

20. Februar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Da Bulissimo! in der letzte Woche ausgefallen ist, scheint sich die Fußballwelt zusätzlich ins Zeug gelegt zu haben, um thematisch eine möglichst umfangreiche Kolumne zu ermöglichen. Alles begann mit dem Freitagabendspiel zwischen Werder Bremen und Hertha BSC Berlin. Dann waren da noch die interessanten Kommunikationsprobleme zwischen den Herren Löw, Bierhoff und Zwanziger. Ein kleiner ironischer Leckerbissen waren die Aussagen des Stefan Effenberg zu diesem Thema.

Die Berliner bekommen momentan von allen Seiten Lob. Sicherlich ist es typischerweise auch ein wenig "besser-als-erwartet-Lob", doch im Allgemeinen kann man den Hauptstädtern wirklich gute Leistunen attestieren. Bisher hat sie das allerdings keinen Schritt weitergebracht. Denn solange die direkten Konkurrenten, wie Freiburg gegen Schalke, gegen ähnliche Kaliber punkten, kann auch eine gute Leistung in Bremen kein Schritt in die richtige Richtung sein. Es ist allenfalls ein Schritt auf der Stelle. Positiv ist vor allem, dass die Neuzugänge einschlagen, wenngleich das Spiel zehn Minuten vor Schluß unentschieden gehalten werden muss. Das späte Gegentor bricht letztendlich das Berliner Genick. Bizarre daran ist, dass die Berliner regulär durch Gekas in Führung gehen, der Schiedsrichter jedoch Abseits pfeift. Wenn man einmal unten drin ist,…

Ein Kommunikationsproblem soll das Ganze also gewesen sein. Interessant. Was die Herren Löw, Bierhoff und Zwanziger Anfang Dezember geritten hat, einen Handschlagsvertrag zu verkünden, weiß niemand. Denn auch wenn lediglich Zwanziger vor die Presse trat, gab es weder von Löw noch von Bierhoff irgendeine Form von Dementi. Dass man sich im Nachhinein "unter Druck gesetzt" fühlte, erscheint nur schwierig glaubhaft angesichts der fehelenden Stellungnahme gegen das "Missverständnis" im Dezember. Seis drum. Die Nationalmannschaft war auf einem guten Weg zur WM 2010 in Südafrika und hat sich nun selbst – in Form des Präsidiums und den Verantwortlichen – eine hohe Hürde auf die Bahn gestellt. Um zu wissen, dass solche Reibereien unheimlich belastend sind (besonders für das labile psychologische Gemüt einen Leistungssportlers), brauch man keine Experten, die momentan wie Pilze aus dem Boden schießen und dann alle das Selbe sagen. Klar wird es nicht leichter. Und man muss sich fragen, ob es nicht, entgegen der nun verkündeten Aufschiebung der Verhandlungen bis nach der Weltmeisterschaft, besser wäre, man säße sich noch vor den Titelspielen zusammen, um zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Viel kann es nun nicht zu bereden geben, wenn man sowieso schon über Millionengehälter verfügt.

Einen netten – von neutraler Seite, vollkommen ironischen – Unterton brachte "Der Tiger" in die Diskussion. Im Bezahl-Fernsehen äußerte sich Stefan Effenberg an der Seite von Oliver Bierhoff sitzend äußerst interessant. Der ehemalige Bundesligastar betonnte, dass es für ihn absolut unverständlich sei, dass überhaupt weiter verhandelt werden müsse, da er, sobald ihm irgendein Posten in der Nationalmannschaft angeboten würde, blind unterschreiben würde ohne groß darüber zu verhandeln ("Das regelt sich dann alles schon"). Stefan Effenberg in Topform. Ein wenig populistisch, aber die Älteren werden wissen, dass im Puncto Nationalmannschaft bei Stefan Effenberg noch ein Stachel sitzt. Tiefer als man hätte vermuten können. Stinkefingertief.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

9. Februar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Am Freitagabend um 20:30 Uhr eröffnen Werder Bremen und Hertha BSC Berlin den 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Weserstadion. Der 5. Februar 2010 könnte für beide in der Saison entscheidend werden. Beide Mannschaften haben einen großen Punkteberg zu ihren Konkurrenten abzuknabbern. Die Bremer wollen noch ins internationale Geschäft. Für die Berliner geht es bereits ums nackte Überleben. Ein treuer Begleiter ist die Angst. Und wacklige Knie.

SV Werder Bremen:
Wirklich zu erklären ist das Phänomen Werder Bremen nicht. Wohl kaum eine Mannschaft spielt so attraktiven Fußball und vernachlässigt dabei kosequent die eigenen Defensive. Was zu Beginn der Saison als abgeschaltet galt, ist nun wieder aufgebrochen: Die Wunde in der Defensive. Die letzten fünf Spiele in der Bundesliga verlor Werder Bremen allesamt. Das dies seit dem 1. Spieltag zu Hause gegen Frankfurt (2:3) die einzigen Niederlagen der Bremer in dieser Saison waren, wird dabei niemanden vertrösten. Gegen Schalke (0:2), in Hamburg (1:2) und in Frankfurt (0:1), sowie gegen Bayern (2:3) und in Mönchengladbach (3:4), gab es für die Norddeutsche Seele nur Prügel. Insgesamt 12 Gegentore in nur fünf Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Zum Vergleich: Der FC Schalke 04 stellt die beste Abwehr der Liga. Diese kassierte in allen 20 Spielen bisher gerade einmal 15 Treffer.
Personell wird der heftig kritisierte Tim Borowski die tiefgreifenste Veränderung sein. Der Nationalspieler wird wegen Leistungsschwäche maximal im Kader sein. Vielleicht setzt ihn Trainer Thomas Schaaf sogar auf die Tribüne. Voraussichtlich bilden dann Niemeyer und Frings die Doppelsechs bei den Grün-Weißen, um den Offensiven Özil, Marin und Hunt den Rücken frei zu halten. Eventuell lässt Thomas Schaaf auch mit zwei Stürmern Spielen und opfert die Doppelsechs. Gerade gegen die Berliner könnte sich so etwas anbieten.
Tabellarisch steht es nicht besonders um die Norddeutschen. Bremen belegt zwar den sechsten Rang und ist dementsprechend nur eine Platzierung von der Europa League entfernt. Jedoch trennen die Bremer von Hamburg (5.) schon sieben Punkte. Die Bremer werden Druck machen müssen, um den Rivalen oder die Dortumunder Borussia noch abfangen zu können. Denn mit einem Aufwind ist gerade in Bremen alles möglich. Und irgendwann bekommen die anderen dann die wackligen Knie.

Hertha BSC Berlin:
Sich Mühe zu geben ist zwar ganz nett, wird aber in der Bundesliga und allgemein im Profifußball vorausgesetzt. Doch mehr kann über die Berliner Bemühungen um eine Aufholjagd bisher nicht gesagt haben. Es wird sich angestrengt und bemüht. Aber wird wirklich alles dafür getan? In der Defensive beeindrucken die Berliner bisher mit einer Weißen Weste nach drei Spielen im Jahr 2010. Sowohl gegen Hannover (3:0) als auch gegen Borussia Mönchengladbach (0:0) und den VfL Bochum (0:0) hielt man hinten die Null. Enttäuschend verlief allerdings das Offensivspiel. Denn, um wirklich noch einmal angreifen zu können, um eine reale Chance auf den Klassenerhalt zu haben, muss dreifach gepunktet werden. Besonders gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel der Tabelle. Heimspiele sind nun für die Berliner sowieso Pflicht.
Positiv ist zu vermelden, dass die Neuzugänge recht ordentlich eingeschlagen haben. Mit Kobiashvilli und Kringe hat das Berliner Spiel nun mehr Stabilität, mit Gekas im Sturm etwas mehr Gefahr. Die ganz große Welle ist aber noch nicht von der Mannschaft ausgegangen. Natürlich sollte man mit 11 Punkten den Kopf nicht in den Sand stecken, da für die Berliner die "neue" Relegationsregel wie gerufen kommt. Sechs Punkte trennen die Hauptstädter momentan von Hannover 96, das auf dem Relegationsplatz rangiert.
Ein Schlüsselspiel ist es schon, das Spiel gegen Bremen. Denn mit einem guten Ergebnis kann man noch einmal angreifen. Die nächsten Gegner sind Mainz und Freiburg. Punktet man konsequent ist wieder alles drin. Wenn der Aufwind einmal da ist, bekommen schließlich auch die anderen wacklige Knie.

Fazit:
Ein Duell, in dem die Angst mitspielt. Die Angst das Saisonziel – wenn es auch bereits modifiziert worden ist – nicht mehr erreichen zu können. Für beide Mannschaften könnte es nach diesem Spieltag nur noch um Durchhalteparolen gehen. Die Nerven werden dieses Spiel prägen. Am Ende entscheiden - Sie wissen schon – die wackligen Knie.

Quoten:
SV Werder Bremen: 1,49 @ betfair
Unentschieden: 4,9 @ betfair
Hertha BSC Berlin: 8,00 @ betfair

Lesen Sie hier den Vorbericht zu VfL Wolfsburg – Bayern München.

4. Februar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 23. Januar steigt im Bremer Weserstadion um 15:30 Uhr das Spitzenspiel des 19. Spieltags der 1. Bundesliga. Der Nord-Süd-Gipfel zwischen Werder Bremen und Bayern München verspricht in jeder Saison pure Spannung und Fußball in seinen reinsten Zügen. Das Topspiel des Wochenendes verliert tabellarisch gesehen leider ein wenig an Brisanz. Schuld sind die Bremer, die momentan mit 28 Punkten auf Platz 6 rangieren und lediglich das graue Mittelmaß anführen. Bayern München dagegen befindet sich in topform und kann wieder einmal vorrübergehend an die Tabellenspitze springen.

Werder Bremen:
"Sand im Getriebe" ist wohl eine passende Statusnachricht zu der Situation der Norddeutschen. Die Mannschaft von Thomas Schaaf schaff es momentan konsequent sich vom Trubel um die mögliche Vertragsverlängerung von Mesut Özil ablenken zu lassen. Es droht der Super Gau. Wenn Bremen nicht aufpasst, werden innerhalb von zwei Jahren, zwei hoffnungsvolle Spielmacher die Weser verlassen haben. Inwiefern die Situation sich bezüglich Mesut Özil verbessert, kann kaum prognostiziert werden. Der Deutsch-Türke hat menschlich scheinbar nicht sonderlich viel zu bieten. Mit Ach und Krach bemühte man sich den Jung-Nationalspieler in gutes LIcht zu rücken, nachdem er sich beim Millionenpoker mit Schalke übernommen hatte und in Fußball-Deutschland den "Söldner-Stempel" mitten im Gesicht hatte. Der Abdruck dieses Stempels beginnt nun wieder durch zu schimmern. Ob es Özils Arroganz oder die Geldgier seines Beraters ist, sei dahin gestellt. Mannschaftsdienlich ist es in jedem Fall nicht.
Die Bremer Mannschaft enttäuschte zuletzt in Frankfurt bei einer für die Werderaner Ansprüche äußerst peinlichen Auswärtspleite (0:1) gegen allenfalls mittelmäßige Frankfurter.Obgleich die Hessen momentan mit einem Auge nach Europa schielen, muss bedacht werden, dass sie allenfalls eine Mittelfeld-Mannschaft der Bundesliga sind. Ein Team gegen das die norddeutschen Ansprüche gewinnen sollten.
Nachdem die Bremer vor drei Spieltagen noch ungeschlagen waren, verloren sie zuhause gegen Schalke (0:2), auswärts in Hamburg (1:2) und schließlich in Frankfurt (0:1).
Sollte es Werder gelingen mit einem guten Ergebnis gegen Bayer wieder Aufwind zu gewinnen, wäre das ein großer Schritt in bessere Zeiten, denn die nächsten Gegner heißen Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin und Hannover 96. Doch der unangenehmste Gegner trägt Grün-Weiß. Er heißt Özil. Mesut Özil.

FC Bayern München:
"Mir san mir", "Die Bayern sind zurück" und "Wieder alles beim Alten" waren die drei Gedankengänge, die die schreibende Zunft nach dem 2:0-Sieg der Bayern über Hoffenheim am letzten Freitag gewählt hatte. Einige parodisierten noch den missglückten Tor-Salto von Miro Klose – wohl aufgrund fehlender Praxis. Doch man hatte wirklich den Eindruck, dass die Bayern dieses Spiel, wie früher, wirklich einfach gewinnen würden, komme was wolle.
Die Serie der Münchener ist momenan einfach mitreißend. Die letzten fünf Spiele wurden souverän gewonnen. Vier Gegentore stehen zu Buche. Selbst ist man vorne 17 Mal erfölgreich gewesen. Zum Vergleich: Köln (12), Nürnberg (12) und Berlin (16) haben in allen 18 Spielen zusammen bisher weniger Tore geschossen als die Münchener in den letzten fünf Begegnungen.
Das Wechseltheater um Ribery scheinen die Bayern außerdem deutlich besser zu meistern, als das die Bremer mit Mesut Özil schaffen. Vielleicht liegt es auch wirklich daran, dass Ribery "fair verhandle", wie das Sportdirektor Nerlinger im Doppelpass bestätigte.
Dieser Ribery wird in Bremen zusammen mit Arjen Robben wieder mit von der Partie sein. Vermutlich reicht es bei Ribery noch nicht für die volle Spielzeit. Der Holländer wird aller Voraussicht nach, aber anfangen und durchspielen können.

Fazit:
Hier treffen zwei unterschiedliche Welten aufeinander: Auf der einen Seite die Bayern, die zu Saisonbeginn strauchelten und zuletzt mit fünf Siegen überzeugten. Auf der anderen Seite die Bremer, die die ersten 15 Spiele unbesiegt blieben, dann aber die letzten drei Spiele abgaben, wobei sie lediglich ein Tor erzielten. Zusätzlich zum Bremer Chaos gesellen sich auch noch Rückkehrer Ribery und Robben zum Bayern-Express. Das könnte bitter enden, aber gegen wen steht man schon besser wieder auf, als gegen die Bayern? Eine klare Antwort haben selbst die Buchmacher nicht.

Quoten:
Werder Bremen: 3,35 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,35 @ unibet
FC Bayern München: 2,30 @ totesport

22. Januar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr steigt in Bremen das Topspiel des 14. Spieltags der 1. Bundesliga. Werder Bremen empfängt den VfL Wolfsburg. Obgleich Wolfsburg mittlerweile bis auf den achten Platz druchgereicht wurde, ist das Nordderby, besonders aufgrund des Offensivspotentials beider Mannschaften, unumstrittenes Topspiel des 14. Spieltags. Angesichts der lösbaren Aufgaben der Konkurrenz (Bayern in Hannover, Leverkusen gegen Stuttgart, Hoffenheim gegen Dortmund und Schalke in Mönchengladbach) sind die Werderaner wie auch die Wolfsburger auf Punkte aus diesem Spiel angewiesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die andere Mannschaften ansonsten davon ziehen werden, ist durchaus hoch.

Werder Bremen:
Die Erfolgsgeschichte des Thomas Schaaf ist unglaublich beeindruckend. In seiner jahrelangen Laufbahn bei Werder Bremen hat der Trainer schon den ein oder anderen harten Nackenschlag einstecken müssen und doch gelingt es ihm mit seiner Mannschaft Jahr für Jahr erfolgreichen Fußball zu spielen – auch wenn die letzte Saison nur in dern Pokalwettbewerben erfolgreich verlaufen ist. Es gab nicht wenige, die den Abgang von Werders Spielmacher Diego nach Juventus Turin als tiefgreifenden Einschnitt eingeschätzt haben. Doch Schaaf hat es  – sicherlich auch mit dem Transfer von Claudio Pizarro an die Weser – geschafft mit Mesut Özil einen neuen Spielmacher heranzuführen. Im Allgemeinen ist es Schaaf, dem es immer wieder gelingt aussichtsreiche deutsche Talente zu formen und an ihnen Details zu verbessern. So ist es, besonders in Zeiten des modernen Fußballs, selten geworden, dass eine Mannschaft ohne auf Qualität zu verzichten mit neun deutschen Spielern aufläuft. Dass solche Konzepte aufgehen können, lebt Bremen mit Thomas Schaaf Jahr für Jahr vor.
Nach der Heimniederlage gegen Frankfurt fühlten sich eben diese Kritiker an dem Verkauf von Diego bestätigt. Seit diesem Spiel, also seit dem 8. August haben die Bremer kein Pflichtspiel mehr verloren. Drei der letzten fünf Spiele hat Bremen gewonnen. Gegen Kaiserslautern im DFB-Pokal (3:0), in der Bundesliga in Nürnberg (2:2) und gegen Dortmund (1:1) und im Uefa Pokal gegen Austria Wien (2:0) wurde erfolgreich gespielt. Nach den beiden Unentschieden in der Bundesliga hatte die Öffentlichkeit den Bremern das Potential einer Spitzenmannschaft abgeschrieben. Doch spätestens nach dem Kantersieg in Freiburg (6:0) sind die Norddeutschen in allen Favoritenkreisen wieder unter die heißesten Teams gerutscht.
Dementsprechend wird sich personell wenig ändern. Die einzige Frage, die sich stellt, ist ob Schaaf Thorsten Frings schon von Anfang an bringen wird oder zunächst mit Daniel Jensen beginnt.

VfL Wolfsburg:
Als am Mittwoch ganz Deutschland mit den Wölfen mitfieberten, ließen sich diese ganz zahm die Butter von Brot nehmen. Im Grunde genommen unverständlich, da die Russen (ZSKA Moskau) besonders in der ersten Halbzeit nicht sonderlich zwingend waren in ihren Aktionen. Das Lamentieren hilft nun nichts mehr, die Wölfe haben zwar noch alles in der eigenen Hand, allerdings heißt der Gegner dann Manchester United, das hoffentlich – wie gegen Besiktas – auf eine vielzahl der Stars verzichten wird.
In der Bundesliga sieht es für die Mannschaft von Trainer Armin Veh ähnlich aus. Als man gegen Nürnberg deutlich überlegen war und die Franken zweimal am Rande der Niederlage hatte, ließ man sich die Butter von Brot nehmen und kassierte artig Gegentore. Insbesondere das entscheidene fränkische Tor in der Nachspielzeit, als Nürnberg nach einer Wolfsburger Ecke mit vier Stürmern auf einen Abwehrspieler laufen konnte, bestätigte Zweifel, ob der Form der Wölfe.
Mit Siegen in Istanbul (3:0) und in Hoffenheim (2:1) überzeugten die Wolfsburger im November. Mussten dann aber gegen Nürnberg (2:3) und Moskau (1:2) jeweils vielversprechende Spiele liegen. Über die Hälfte ihrer Punkte haben die Niedersachsen (11 von 21) auswärts geholt. Lediglich in München verloren die Wolfsburger (0:3). Drei Auswärtsspiele wurden gewonnen (Köln, Schalke, Hoffenheim) und zwei Mal trennte man sich auf des Gegners Platz Remis (Bochum, Berlin).
Personell wird Kapitän Josue gelbgesperrt fehlen.

Fazit:
Da die andere Mannschaften aus der dichtgestaffelten oberen Tabellenhälfte lösbare Aufgaben am 14. Spieltag vor der Brust haben, gilt es für beide Mannschafte im Topspiel zu punkten. Besonders die Wolfsburger müssen ihr Konto aufstocken, um nicht den Anschluß zu verlieren und im grauen Mittelmaß zu landen. Das Selbstbewusstsein der Wölfe könnte, im Gegensatz zu dem Bremer Empfinden, ordentlich angegriffen sein. Wolfsburg muss den Kopf frei bekommen und ihre Auswärtsstärke, die sich vor allem aus ihrem guten Konterspiel ergibt, wahren. Bremen sollte die Innovation der Saison – die kompakte Abwehr – weiterhin als oberstes Ziel sehen, da ihr Offensivpotential vorne immer für Tore gut ist.

Quoten:
Werder Bremen: 1,80 @ expekt
Unentschieden: 3,80 @ bet365
VfL Wolfsburg: 4,90 @ betfair

28. November 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Fussball-Wetten

Am Dienstag und am Mittwoch stehen die Achtelfinal-Partien im DFB-Pokal auf dem Programm. Mit dem FC Bayern München, mit Borussia Dortmund, mit Eintracht Frankfurt, mit der TSG 1899 Hoffenheim, mit dem 1. FC Köln, mit dem FC Schalke 04, mit dem VfB Stuttgart und mit dem SV Werder Bremen stehen nur mehr acht Vertreter aus der 1. Bundesliga im heurigen Cup-Bewerb. Der Schlager dieser Runde ist mit Sicherheit das einzige Duell zwischen Erstligisten, wobei Eintracht Frankfurt am Mittwochabend Bayern München empfängt. Außerdem kommen sechs Zweitligisten, mit dem VfL Osnabrück ein Drittligist und mit Eintracht Trier ein Regionalligist zum Einsatz.

SpVgg Greuther Fürth – VfB Stuttgart

Beim VfB Stuttgart ist nach vier Pflichtspiel-Niederlagen in Folge die Stimmung im Keller. Denn: Die Schwaben liegen in der Meisterschaft mit lediglich acht Punkten aus zehn Runden nur auf dem 14. Platz, zudem hat man sich in der Champions League mit der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Sevilla am vergangenen Dienstag eine gute Ausgangsposition verbaut. Der Sportdirektor der Stuttgarter, Horst Heldt, hat zuletzt erneut Markus Babbel in der Öffentlichkeit den Rücken gestärkt, trotzdem soll der VfB bereits Kontakt mit dem gefeuerten Trainer des VfL Bochum, Marcel Koller, aufgenommen haben. Man kann also davon ausgehen, dass Babbel bei einer Pleite beim derzeitigen Achten in der 2. Bundesliga endgültig den Hut nehmen muss.

Quoten:

SpVgg Greuther Fürth 3.80 @ bet365
Unentschieden  
3.40 @ 
bet365
VfB Stuttgart 2.00 @ 
Interwetten

TSV 1860 München – FC Schalke 04

Auch beim TSV 1860 München kriselt es gewaltig. Die "Löwen", die heuer eigentlich die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse schaffen wollten, befinden sich mit elf Punkten aus zehn Runden in der 2. Liga nur auf dem 14. Platz. Die 2:3-Auswärtsniederlage beim Vorletzten, beim FSV Frankfurt, vom vergangenen Samstag hat die Stimmung beim Münchner Traditionsklub weiter verschlimmert. Die "Königsblauen" aus Gelsenkirchen kämpfen zwar ums wirtschaftliche Überleben, doch das hat sich nicht unbedingt auf die Leistungen der von Felix Magath betreuten Truppe ausgewirkt: Der FC Schalke 04 ist seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen.

Quoten: 

TSV 1860 München 5.75 @ bet365
Unentschieden  3.75 @ 
bet365
FC Schalke 04 1.75 @ 
Interwetten

SV Werder Bremen – 1. FC Kaiserslautern

Im Weser-Stadion kommt es zum DFB-Pokal-Klassiker par excellence. Denn: Die Hanseaten und die Truppe vom Betzenberg sind bislang nicht weniger als 13 Mal im deutschen Cup-Bewerb gegeneinander angetreten. Zwei Duelle gingen hierbei in Endspielen über die Bühne: 1961 setzte sich der SV Werder Bremen mit 2:0 durch, 1990 siegte der 1. FC Kaiserslautern mit 3:2. Die Hanseaten rangieren derzeit in der 1. Bundesliga auf dem dritten Platz und sind seit 13 Pflichtspielen ungeschlagen. Die "Roten Teufel" rangieren derzeit in der 2. Spielklasse auf Rang zwei und haben aber ausgerechnet am vergangenen Freitag mit einem 0:2 daheim gegen Fortuna Düsseldorf die erste Niederlage in dieser Saison kassiert. Zudem ist bei den Gästen Ivo Ilisevic gesperrt.

Quoten:

SV Werder Bremen  1.35 @ Interwetten betsson Bwin
Unentschieden  5.00 @ 
bet365
1. FC Kaiserslautern  9.00 @ 
bet365

Eintracht Frankfurt – FC Bayern München

Das einzige Duell zwischen zwei Bundesliga-Erstligisten steigt am Mittwochabend im der Frankfurter Commerzbank Arena. Die Hessen haben vier Tage nach ihrer 1:2-Auswärtsniederlage gegen den FC Bayern München vom vergangenen Samstag die Gelegenheit, gegen den deutschen Rekordmeister Revanche zu nehmen. Außerdem hofft der Trainer von Eintracht Frankfurt, Michael Skibbe, auf seinen vollen Erfolg gegen den FC Bayern München im zehnten Anlauf. Die beiden Traditionsklubs sind bislang dreimal im DFB-Pokal gegeneinander angetreten, zuletzt setzten sich die Münchner im Endspiel von 2006 mit 1:0 durch.

Quoten:

Eintracht Frankfurt  5.00 @ bet365
Unentschieden  3.50 @ 
betsson bet365
FC Bayern München  1.75 @ 
Interwetten

27. Oktober 2009 / alice - Kategorie: Fussball-Wetten

Bundesliga-Wetten

Der 6. Spieltag ist abgeschlossen und man hat den Eindruck, dass die Bundesliga an diesem Wochenende nicht richtig in Fahrt gekommen ist. Der Fußball Fan konnte einem in Deutschland wahrlich Leid tun. Wer sich an diesem Spieltag die Topspiele in der 1. Bundesliga zu Gemüte geführt hat, wurde enttäuscht. Denn nicht nur das bayrische Derby zwischen dem Rekordmeister und Nürnberg (2:1) schlief über eine Stunde lang, sondern auch das vermeintliche Spitzenspiel in Leverkusen wird nur aufgrund negativer statistischer Werte in Erinnerung bleiben – kein Spiel dieser Saison hatte so viele Abseitsstellungen. Allenfalls das kampfbetonte Spiel der Schalker am Freitag gegen Wolfsburg ist zumindest aus Sicht der deutschen Tugenden ein wenig den Ansprüchen gerecht geworden.

Ganz anders verlief das Wochenende auf Europas Fußballbühne. Ob England, Spanien, Frankreich oder Österreich: Nahezu überall ballerten die Topteams was das Zeug hält.
Im Manchester-Derby, das mittlerweile ein absolutes Topspiel in England ist, geizten United und City nicht mit ihren Reizen. Bereits nach zwei Minuten hatte Wayne Rooney auf Pass von Evra die Heimmannschaft in Führung gebracht. Doch Ben Foster, der den verletzten Edwin Van der Saar weiterhin ersetzte, bewies beim Ausgleichstreffer durch Gareth Barry, dass er sich in die Riege englischer Torhüter nahtlos einreihen wird. Nach einer Viertelsuntde vertendelte er den Ball an der Strafraumkante gegen Carlos Tevez, dieser legte zurück auf Barry, der nur noch gegen einen Abwehrspieler im Tor vollenden musste. Manchester United ging durch einen Kopfball von Flechter erneut in Führung (49.), diese wurde jedoch postwendend aus 16 Metern von Bellamy wieder ausgeglichen (52.). Wiederum war es ein Flechter-Kopfball, der ManU wiederholt in Front brachte (81.), doch wieder hatte auch Craig Bellamy eine Antwort (86.). Mehr als entzückt konnten die Zuschauer aus dem Stadion gehen, als Michael Owen die Red Devils im Old Trafford nach Traumpass von Giggs im letzten Atemzug der Partie mit drei Punkten beschenkte (96.).
Ähnlich spektakulär verlief das Topspiel in Spanien. Der Titelverteidiger aus Barcelona empfing das schlecht gestartete Atletico Madrid. Auf Pass von Busquets markierte Zlatan Ibrahimovic nach weniger als zwei Minuten Spielzeit das erste Tor für Barcelona. Nachdem Messi (16.,Vorarbeit Xavi), Dani Alves (30., direkter Freistoß) und Keita (41., Vorabeit Messi) das Spiel zu Gunsten der Heimmanschaft entschieden hatte, betrieben Agüero (44.) und Forlan (84.) ein wenig Ergbeniskosmetik, welche Lionel Messi mit seinem dritten Tor in der 86. Minute wieder zu nichte machte.
Der ewige Rivale aus Madrid überrollte den Tabellenletzten aus Xerez mit zwei Toren von Cristiano Ronaldo, sowie Treffern von Benzema, Guti und van Nistelrooy und übernahm die Tabellenführung. Bereits nach einer Minute hatte der Portugiese die Madrilenen in Führung gebracht. Nicht zum ersten Mal schraubte ein Torwartfehler sein Torekonto in die Höhe. Der Aufsteiger hielt an sich gut dageben, wurde aber durch die individuelle Klasse von Real immer wieder in seine Grenzen gewiesen.
Auch die Spitzenspiele in Frankreich (Dritter gegen Vierter) und Österreich (Dritter gegen Vierter) verliefen mehr als spannend. Strum Graz gab ein 3:0 gegen Linz bei nur noch zehn zu spielenden Minuten noch aus der Hand. Ein Doppelschlag in der Nachspielzeit sicherte den Linzern den Punkt (3:3). Olympique Marseille schoß Montpellier mit 4:2 aus dem Stadion.

Lässt man das Spiel von Real Madrid außen vor, so wurden im Durchschnitt mehr als sechs Tore in den Spitzenspielen in Europas Ligen erzielt. Lediglich das torlose Unentschieden von Leverkusen gegen Bremen hinkt hinter her.

Zu allem Überfluß musste der einzige, der weniger Action gewohnt ist, auch noch eine ganz bittere Packung schlucken: Lucien Favre findet sich mit seinen Berlinern so schnell in keinem Spitzenspiel wieder.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

22. September 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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