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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Südafrika und Sportwetten im Allgemeinen.
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Nordkorea vs . Elfenbeinküste
Achtung, dieses Spiel ist zu 99% für beide Mannschaften uninteressant, was die Ambitionen für ein Achtelfinale betrifft.
Liebe Wettbasis Leser, ein wenig Ironie musste ich in der Überschrift verarbeiten. Insgesamt möchte ich aber viel mehr davon warnen dieses Spiel realistisch einzuschätzen. Die Denkweise eines typischen Wettinteressenten würde hier auf HC Elfenbeinküste hinauslaufen. Nordkorea hat bislang alle Spiele verloren, darunter gegen Portugal ein 0:7 erlitten, während die Elfenbeinküste gegen den selbigen Gegner einen Punkt geholt hat! Doch in diesem Spiel hängt ganz viel von der Motivation ab.
Es ist auch recht mühselig hier über die Spieler zu sprechen, welche für beide Teams auflaufen werden. Besonders der Fall Drogba wurde im gesamten Turnier schon mehr als überschätzt. Heute noch viel mehr. Denn genau diese Superstars sind es doch, welche in einem solchen Freundschaftsspiel die Lust am Fussball verlieren.
Für Nordkorea könnte ein Punktgewinn in dieser Hammergruppe ein riesen Erfolg sein, der unheimlich wichtig wird, wenn man bedenkt, welche politischen Gedanken in dem Land herschen. Ich möchte ehrlich gesagt als Nordkoreaner nicht mit der 0:7 Niederlage gegen Portugal nach Hause zurückkehren.
Taktisch gesehen werden die Außenseiter wohl dennoch mit mindestens 8 defensiven Spielern beginnen. Jong und Hong sind der offensive Kreativpart. Drogba ist auf der Gegenseite bislang ein Schatten seiner Selbst. Da ändert auch der Anschlusstreffer gegen Brasilien nichts daran. Es ist mehr als fraglich, ob die Motivation in ihm heute noch für eine gute Leistung reicht.
Aufstellungsvermutung
Nordkorea: M.-G. Ri – C.-J. Pak, J.-I. Ri, K.-C. Ri – J.-H. Cha, Y.-N. Ji – I.-G. Mun, K.-I. Kim, N.-C. Pak I – Y.-J. Hong – T.-S. Jong
Elfenbeinküste: Barry – Demel, Touré, Zokora, Tiené – Eboué, Yaya Touré, Tioté – Dindane, Kalou – Drogba
H2H – ehemalige Begegnungen
Es gab noch nie ein Match zwischen den Ivorern und dem Teilstaat aus Korea. Erst heute wird die H2H Bilanz eröffnet werden.
Quotenübersicht
Elfenbeinküste @ 1,46 Pinnacle
Remis @ 4,90 Bet24
Nordkorea @ 9,00 diverse
Over 2,5 @ 1,93 Pinnacle
Under 2,5 @ 2,05 Bet365
Quotenanalyse
Die Quoten haben sich schon ein großes Stück in die richtige Richtung angepasst. Dennoch denke ich, dass man hier noch bei Bet24 klein das Remis @4,90 mitnehmen sollte. Auch ein 0:0 Tipp bei Betfair könnte durchaus interessant werden. Ein Absicherung während des Spieles ist natürlich jederzeit möglich!
25. Juni 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Am Freitag, den 25. Juli 2010, finden die letzten Gruppenspiele der Gruppe H statt. Mit den Begegnungen Chile gegen Spanien und Honduras gegen die Schweiz endet die Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Südafrika. Die meisten Mannschaften wissen schon genau gegen wen sie im Achtelfinale und einige sogar in einem spekulativen Viertelfinale ran müssen. Nur die Gruppen G und H müssen noch ihre Teilnehmer an der KO-Runde ausspielen. Die Gruppe G spielt um 16:00 Uhr. Anstoß der Spiele Chile-Spanien und Honduras-Schweiz ist zeitgleich um 20:30 Uhr.
Ausgangssituation:
Die Ausgangssituation ist in der Gruppe H etwas komplizierter als gewohnt. Aktuell führt Chile (6 Punkte, 2:0) vor den Spaniern (3 Punkte, 2:1) und der Schweiz (3 Punkte, 1:1). Honduras hat nur noch sehr theoretische Chancen und wird in der Folge außen vor gelassen. Sollte es zu einem Gleichstand bei den Punkten kommen, zählt zunächst das Torverhältnis, dann die geschossenen Tore und danach der direkte Vergleich. Die Spanier müssen also genauso hoch gewinnen wie die Schweizer, außer sie haben insgesamt mehr Tore geschossen, dann würde auch ein Sieg mit einem Tor weniger Unterschied reichen, um die Gruppe zu gewinnen.
Chile:
Bisher spielen die Chilenen eine hochweritge Weltmeisterschaft. Obwohl sie beide Spiele gewonnen haben, haben sie ein großes Problem: Es ist nicht besonders unwahrscheinlich, dass sie am Ende mit leeren Händen dastehen. Denn am letzten Spieltag der Gruppenphase geht es gegen Spanien – den Favoirten auf den Titelgewinn. Ein Sieg der Schweizer gegen Honduras wird vorausgesetzt (auch wenn sich die Eidgenossen schwer tun sollten, haben sie es schlichtweg nicht verdient, sollten sie gegen die Zentralamerikaner nicht gewinnen). Ein Remis reicht den Chilenen. Trainer Marcelo Bielsa hat aber bereits angekündigt, "in jedem Fall auf Sieg spielen zu wollen". Das sei einfacher. Recht hat er. Trotzdem sollte besonders im In-Play darauf geachtet werden, dass die Chilenen gegen Ende der Begegnung wohl kaum alles nach vorne werfen werden, wenn es Unentschieden stehen sollte.
Gerne spekuliert man im Vorhinein über die Aufstellung der Mannschaften und mögliche taktische Kniffe der Trainer. Doch bei dem chilenischen Nationalcoach Marcelo Bielsa ist dies nicht so einfach. Der Chef der Chilenen besteht des Öfteren auf Trainingseinheiten unter Ausschluß der Öffentlichkeit und probiert im Gegensatz zu anderen Trainern gerne noch etwas im letzten Training aus. Demnach ist es eher schwierig Aussagen zur personellen Situation ind er Startelf Chiles zu sagen. Es gibt Gerüchte, dass Bielsa im Spiel gegen Spanien auf Andres Suazo im Sturm verzichten würde, da dieser gegen die Schweiz des Öfteren durch zu viel Egoismus aufgefallen war. Mark Gonzales von ZSKA Moskau stünde als Alternative bereit.
Der bekannteste Chilene in Deutschland ist wahrscheinlich Arturo Vidal. Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga bekannt für seine feine Technik. Diese paart er hervorragend mit körperbetonter Spielweise. Einzig das Temperament geht manchmal mit ihm durch. Doch bei Spanien gegen Chile sollte er nicht der einzige mit diesem "Problem" sein.
Für Chile geht es darum sich eine tolle Qualifikation und eine starke Gruppenphase ausbezahlen zu lassen.
Spanien:
"Ich hoffe, dass es nicht mein wichtigstes Spiel als Nationaltrainer wird", sagte der spanische Coach Vicente del Bosque über das letzte und endscheidene Gruppenspiel gegen Chile. Obgleich seine Aussage auf ein mögliches Ausscheiden der Iberer anspielt, ist das Zitat auch wörtlich verstanden durchaus sinnvoll, denn auch bei einem Sieg könnte es das wichtigste Spiel für die spanische Mannschaft gewesen sein. Dies bezieht sich im Grunde genommen nur auf einen Punkt: Die Tabellenkonstellation. Die Spanier sollten unbedingt Erster werden. Denn der Erste der Gruppe H, erwischt – wahrscheinlich – einen deutlich einfacheren Turnierplan als der Zweite (Wenn man davon ausgeht, dass Brasilien die Gruppe G gewinnt).
DIe Iberer brauchen einen kraftigen Schub Selbstvertrauen. Im Umfeld und besonders im eigenen Land mehren sich die Zweifler, die der "Roja" eine dunkle Zukunft voraussagen. Sie sei der Drucksituation endlich einmal als Favorit in ein großes Turnier gegangen zu sein bei Weitem nicht gewachsen, hört man es auf der iberischen Halbinsel aus immer mehr Ecken tönen. Vor allem ist diese Vervielfachung der Kritiker darauf zurückzuführen, dass die Spanier in ihrem ersten Spiel gegen die Schweiz nicht nur enttäuschten (0:1) und sich alles andere als weltmeisterwürdig präsentierten, sondern außerdem ihr Spielsystem änderten. Zwar betonen Spieler, wie auch Trainer, dass der Systemwechsel von zwei Stürmern hin zu einer Spitze, keine Veränderung der Spielphilosophie bringen würde, doch in der Heimat vor den Bildschirmen sieht man das anders.
Erfolgstrainer Luis Aragones, der die Spanier zum Europameister 2008 machte, gab nach dem Sieg gegen Honduras an, dass "Spanien mit dieser Spielweise nicht sehr weit kommen werde". Die vielen ausgelassnen Chancen gegen Honduras (2:0) und die Auftaktiniederlage gegen die Schweiz haben kraftig am Selbstbewusstsein der Iberer genagt. Dabei haben sie während dieser Gruppenphase eigentlich schon mehr Glück als Verstand gehabt: 1. Der Gruppensieg wäre nicht mehr in Reichweite, wenn Derdiyok in der letzten MInute frei vor dem chilenischen Tor stehend zum Ausgleich getroffen hätte. 2. Der spanische Topstürmer David Villa ist unverständlicherweise nicht von der FIFA für seine Tätlichkeit im Spiel gegen Honduras gesperrt worden. Die FIFA überraschte mit dieser Abweichung von ihrer Politik aus früheren Tagen – in Deutschland bekannt geworden durch den Fall Frings 2006.
Fazit:
Die Spanier werden auch dieses Spiel wieder dominieren. Allerdings ist das chilenische Konterspiel gefürchtet. Auch die Eigenschaft Chiles des Öfteren kurze angrifflustige Perioden einzumischen, führt bei den Spaniern zu Unwohlbefinden. Zunächst wird sich Chile trotz allem auf das Verteidigen beschränken. Sollte es den Südamerikanern gelingen in Führung zu gehen, könnte der größte Favorit schon in der ersten Runde fallen. Der Druck wird mit den Spaniern sein. Mit jeder Minute ein wenig mehr. Viel Gerede um nichts, denn letztlich traut den Spaniern doch niemand das Ausscheiden zu, oder?
Quoten:
Chile: 7,65 @ betsafe
Unentschieden: 4,35 @ betsson
Spanien: 1,50 @ bet365
24. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Am Mittwoch, den 23. Juni 2010, steigt der Showdown in der Gruppe D. Am letzten Spieltag der Gruppenphase spielt die deutsche Nationalmannschaft gegen Ghana. Paralell findet Serbien gegen Australien statt.
Die Konstellation in der Gruppe D ist etwas undurchsichtig, da Ghana aktuell zwar Tabellenerster ist, aber mit einer Niederlage gegen Deutschland höchstwahrscheinlich die Segel streichen muss. Serbien hat mit dem dezimierten Australien den einfachsten Gegner am letzten Spieltag. Sollten die Serben gewinnen, sind sie sicher für das Achtelfinale qualifiziert. Die deutsche Mannschaft benötigt gegen Ghana einen Sieg, um in der nächsten Runde zu stehen. Ghana kann mit einem Unentschieden für die nächste Runde planen.
Schiedsrichter der Begegnung zwischen Ghana und Deutschland ist der Brasilianer Carlos Simon. Aus deutscher Sicht kann man nur hoffen, dass der Brasilianer eine deutlich bessere Leistung als Unidiano Mallenco aus Spanien abliefert. Zusammen könnten sie es schaffen ihren Heimatländern einen unangenehmen Konkurrenten vom Leib zu halten.
Anstoß der beiden Spiele ist um 20:30 Uhr.
Ghana:
Immernoch ist dem Spiel der Afrikaner anzusehen, dass im Mittelfeld ein Funken Extraklasse fehlt. Diese Extraklasse haben die meisten Nationen gar nicht, Ghana jedoch schon. Allerdings verletzt. Der Ausfall von Superstar Michael Essien von Chelsea London wiegt mangels Alternativen deutlich schwerer als der Ausfall von MIchael Ballack bei der deutschen Nationalmannschaft – obwohl man diesen Ausfall auch deutlich spüren kann. Ohne die leitende Hand eines Essien im Mittelfeld wirkt die ghanaische Nationalmannschaft oft haltlos. Beispielswiese im Spiel gegen Australien - einen Gegner den Ghana im Griff haben sollte und auch über weite Teiel des Spiels im Griff hatte – ließen sie ein Spiel, welches völlig unter Kontrolle war, aus den Händen gleiten. Obgleich in Überzahl agierend, fand Ghana kein Mittel mehr, um gegen eine australische Nationalmannschaft, die auf zwei ihrer besten drei Akteure nicht mehr zurückgreifen konnte, zwingend vor das gegnerische Tor zu kommen.
Auch die ständigen Organisationsbemühungen von Kevin Prince Boateng halfen nicht. Der Bruder des deutschen Nationalspielers Jerome Boateng wirkt bei Ghana auf dem Platz bereits wie ein Organisator. Doch auch Boateng verstand es nicht, seine Mannschaft zu einem Sieg gegen Australien zu führen und wurde spät ausgewechselt.
Beim Spiel gegen Deutschland erwartet die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw vermutlich eine ghanaische Abwehrwand in zwei Akten. Wenn Ghana sich schon mit Essien gekonnt hinten rein stellte, dann werden sie es gegen vermeindlich spielstärkere Mannschaften ohne Essien wohl noch eher tun. Es ist zu erwarten, dass Ghana, das mit einem Unentschieden sicher für das Achtelfinale qualifiziert wäre, alles daran setzen wird, sich einzuigeln. Solange Ghana das Spiel nicht selbst gestalten muss, sind sie durchaus in der Lage mit stärkere Mannschaften mitzuhalten, denn verteidigen können sie – das musste schon Serbien erfahren.
Deutschland:
Das Spiel gegen Serbien hätte die deutsche Nationalmannschaft ohne den Platzverweis von Miroslav Klose wohl kaum verloren. Doch das ist nun Schnee von gestern. Was jetzt zählt, ist das Spiel gegen Ghana. Die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw kann dieses Spiel bereits als ein Endspiel bezeichnen, denn ein Sieg muss her. Wenn die deutsche Nationalmannschaft nicht gewinnt, dann ist die Weltmeisterschaft in Südafrika mit hoher Wahrscheinlichkeit für sie beendet - immer dann wenn Serbien gegen Australien gewinnt.
Die deutsche Elf wird sich selbst vermutlich größter Geduld aussetzen. Denn wenn sich die erwartete defensive ghanaische Spielweise bestätigt, wird die Mannschaft um Kapitän Philipp Lahm zwar viel den Ball haben und viel Raum haben, aber in der gegnerischen Hälfte von zwei Viererketten empfangen werden. Diese gilt es dann insbesondere über die Außenpositionen zu knacken. Mit flachen Bällen in die Schnittstellen der Viererketten sollte es Schweinsteiger und Özil gelingen die Außenbahnen freizuspielen. Wenn alles klappt, wie gedacht, dann können diese von der Grundlinie den Rücken der Abwehr suchen.
Das Konzept ist simpel und schnell erklärt, jedoch schwierig umzusetzen. Ein Spieler wie Marko Marin könnte im weiteren Spielverlauf Gold werr sein, wenn es ihm gelingt durch flinke Dribblings explosive Tempowechsel in ein statisches Spiel zu bringen.
Die größte Gefahr für die deutsche Mannschaft ist die Unerfahrenheit, welche in Panik und Hektik bei einem langen Unentschieden enden könnte. Deshalb gilt es ein frühes Tor zu schießen. Obgleich die Ansagen bekannt und strapaziert sind, treffen sie in diesem Finale gegen Ghana besonders zu.
Personell wird Joachim Löw gezwungenermaßen auf der Stürmerposition wechseln müssen. Laut eigener Aussage tendiert er zu Cacau. Dieser würde dann den gesperrten Miroslav Klose ersetzen. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass Löw auf der linken Verteidiger Position wechseln wird. Ob er Marcell Jansen, Jerome Boateng oder Dennis Aogo für Badstuber aufstellt, wird bis kurz vor Spielbeginn sein Geheimnis bleiben.
Die wohl wichtigste Prämisse für die deutsche Nationalmannschaft sollte im fußballerischen Bereich sein, das Spiel diesmal mit 11 Spielern zu beenden. Dann klappt es auch mit dem Gewinnen!
Fazit:
Inwiefern es durch eine defensive Grundeinstellung der Nationalmannschaft Ghanas ein einseitiges Spiel oder gar ein Anrennen auf ein Tor wird, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Ghana in der eigenen Hälfte auf Deutschland wartet. Dort wartet dann bekantlich auch Kevin Prince Boateng. Der Berliner Überläufer sollte ein weiterer Grund sein, das Spiel zu gewinnen – wenn es irgendwem in diesem Finale noch an Motivaiton gefehlt haben sollte.
Quoten:
Ghana: 7,25 @ betsson
Unentschieden: 4,90 @ betfair
Deutschland: 1,53 @ expekt
22. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
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32 der 64 Spiele sind bei der WM schon über die Bühne gegangen. Keine theoretische Chance mehr auf den Aufstieg ins Achtelfinale besitzen Kamerun und Nordkorea. Und heute um 16 werden die nächsten zwei Teilnehmer gesucht, welche sich von der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 verabschieden müssen. Mit Südafrika steht auch der Gastgeber vor dem Vorrundenaus - es wäre das erste Mal in der Geschichte, dass der Gastgeber nicht über die Gruppenphase hinauskommen würde. Und die Chancen für die Afrikaner sind minimal – sie benötigen auf alle Fälle Schützenhilfe. Und um dieses Spiel geht es in diesem Bericht – Mexiko gegen Uruguay!
Mexiko
Ein hochverdienter 2-0 Sieg gegen die Franzosen. Der Sieg gegen die Equipe Tricolore bringt Mexiko in eine sehr gute Ausgangsposition für den Kampf um den Aufstieg ins Achtelfinale. Die Franzosen enttäuschten mal wieder auf voller Ebene und Mexiko spielte einen schönen Fußball. Nach einem Traumpass stand der eingewechselte Neo-ManU-Stürmer Javier Hernandez alleine vor Hugo Lloris, umkurvte diesen und erzielte das vielumjubelte 1-0. Die Entscheidung brachte dann der ebenfalls eingewechselte Altmeister Blanco. Nach einem dummen Foul im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und Blanco verwertete eiskalt – damit war die ehemalige Grande Nation besiegt. Und die Nerven liegen blank bei den Franzosen – doch dies kann den Mexikaner egal sein. Sie müssen sich nun auf das letzte Gruppenspiel gegen Uruguay konzentrieren.
Im Spiel gegen Mexiko verletzte sich Arsenal Stürmer Carlos Vela und wird heute auch nicht spielen können. Für ihn wird aller Voraussicht nach Torschütze Javier Hernandez die Chance von Beginn an bekommen. Ansonsten wird Trainer Javier Aguirre heute auf Efrain Juarez verzichten müssen, da er schon zwei Gelbe Karten bekommen hat. Für Juarez wird wohl Andres Guardado in die Startelf rücken.
Gespannt darf man sein auf die taktische Ausrichtung der Mexikaner. Trainerfuchs Aguirre sagte bereits, dass man voll auf Sieg spielen wird – auch mit dem Wissen, dass ein Unentschieden zur fixen Achtelfinalteilnahme reichen würde. Doch eines scheint klar zu sein – jedes Team will Argentinien aus dem Weg gehen. Auch Mexiko? Die Aussagen von Altstar Blanco geben viel Raum für Spekulationen. Nachdem man bei der WM2006 bereits an Argentinien gescheitert ist, meinte Blanco vor kurzem, dass er sich auf Argentinien freuen würde - immerhin hat man noch eine Rechnung mit ihnen offen und die Mexikaner fühlen sich stark genug um die Gauchos zu besiegen. Sollten die Mexikaner heute wirklich auf Sieg spielen und der Schuss geht nach hinten los, dann könnte ein vorzeitiges Ausscheiden drohen. Eine schwere Situation – Argentinien im Achtelfinale oder das Risiko auszuscheiden? – was ist das kleinere "Übel"?
Die Aufstellung aus dem zweiten Spiel
Perez – Rodriguez, Salcido, Marquez, Osorio – Moreno, Torrado, Juarez, Dos Santos – Vela, Franco
Uruguay
Die "Urus" stürzten den Gastgeber in das Tal der Tränen. Ein glänzend aufgelegter Diego Forlan war der Anführer für den klaren 3-0 Erfolg gegen Südafrika. Hatte er beim ersten Tor noch Glück, als sein Schuss abgefälscht wurde, verwandelte er den Elfmeter zum 2-0 bombensicher. In der Nachspielzeit konnte Pereira dann den 3-0 Endstand erzielen – und dieser Treffer kann Gold wert sein. Wie bereits oben erwähnt, wären die Urus bei einem Unentschieden Gruppensieger!
Doch auch bei den Urus darf man gespannt sein, wie die taktische Ausrichtung aussehen wird. Werden sie auf Sieg spielen oder wollen sie das 0-0 bis zum Ende hin verwalten? Auch für Uruguay besteht die Gefahr mit einer Niederlage – und einem hohen Sieg der Franzosen – noch auszuscheiden. Trainer Tabarez gab ebenfalls bekannt, dass er sein Team auf einen Sieg einstellen wird und er erwartet, dass seine Jungs auch dementsprechend auftreten werden. Dies verdeutlicht auch die Worte von Taberez – "Das schließe ich absolut aus. [Anmerkung: Dass man sich auf ein Unentschieden "einigt"]. Mir gefällt es überhaupt nicht, wenn einer sowas von mir denkt. Das stellt mich in ein schlechtes Licht. Mich und alle Uruguayer"!
Die Aufstellung aus dem zweiten Spiel
Muslera – Lugano, Godin, Fucile, Pereira – Perez, Arevalo, Pereira – Cavani, Forlan, Suarez
Fazit
Für einige Leser wird wohl der Begriff "Die Schande von Gijon" etwas bedeuten – und viele Fans glauben, dass es heute Nachmittag ein Revival dieses Spiels geben wird. Doch die Akteure geben im Vorfeld bekannt, dass dem nicht so ist und man sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben wird – doch wen wundert das? Sollen die Spieler öffentlich dazu stehen und sagen uns reicht beiden ein Unentschieden, also spielen wir auch Unentschieden. Dies würde zu einem großen Skandal führen – aber im Hinterkopf ist der Gedanke allgegenwärtig. Natürlich ist Argentinien nicht der gewünschte Achtelfinalgegner – doch wenn man den Titel will, muss man jedes Team besiegen. Egal ob man im Achtelfinale oder im Finale auf einen sehr starken Gegner trifft. Und die Gefahr auszuscheiden in der Gruppenphase ist immer vorhanden.
Ich bin zwar der Meinung, dass gerade die Mexikaner versuchen werden auf Sieg zu spielen um Argentinien aus dem Weg zu gehen – auch wenn Blanco sich auf Argentinien freuen würde. Aber eines ist klar, die Ordnung und Disziplin werden sie nicht über Bord werfen und blind nach vorne stürmen. Eine offensive Ausrichtung aus einer gesicherten Defensive ist sehr gut möglich – zuviel Risiko werden die Mexikaner sicherlich nicht eingehen. Dadurch können sich zwar vereinzelt Konterchancen für die Urus ergeben, aber ich bin der Meinung, dass sich beide Teams mit einem Unentschieden trennen werden und zusammen den Aufstieg in die KO-Phase bejubeln können.
Die aktuellen Quoten von Betfair
Mexiko 3.95
Unentschieden 1.88
Uruguay 4.60
22. Juni 2010 / dominic - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Heute startet der letzte Spieltag. Den Anfang machen Gruppe A und B, wobei die letzten Gruppenspiele bekanntermaßen zeitgleich ausgetragen werden. Das heißt, kein Team hat den Vorteil, dass sie schon das Endergebnis ihrer möglichen Konkurrenten wissen. Spannend ist es noch dazu. Heute treffen die noch punktlosen Männer aus Nigeria auf die von Südkorea, welche nach ihrem 1:4 Debakel gegen Higuain & Co wieder was gut zu machen haben. Rechnerisch ist zwar noch der Gruppensieg drin, nach den vielen Gegentoren sieht die Tordifferenz im Vergleich zum Tabellenführer Argentinien jedoch wenig hoffnungsvoll aus. Die Tordifferenz von 3:4 Toren führt sogar dazu, dass Nigeria – bei zeitgleichen Sieg Argentiniens über Griechenland – sogar ein 1:0 Sieg reichen würde, um nach zwei glatten Niederlagen doch noch das Ticket fürs Achtelfinale zu lösen.
Die Entscheidung fällt ab 20:30 im Durban Stadium. Gepfiffen wird die Partie vom portugiesischen Schiedsrichter Olegario Benquerenca. In diesem Turnier pfiff er bisher die Partie zwischen Japan und Kamerun, wobei er keine Probleme hatte und nur zwei Gelbe Karten zeigen musste.
Nigeria:
Nigeria ging vor der WM noch als zweiter Favorit der Gruppe ins Rennen, das offizielle Ziel vom nigerianischen Verband lautete Halbfinale. Da man Argentinien sowieso als Favorit sah, machte die erste Niederlage nicht viel aus, gleichwohl man sich schon zu harmlos präsentierte. Gegen Griechenland sollte dann der erste Sieg her, doch nach dem man die 1:0 Führung her schenkte und als Verlierer den Platz verließ, machte sich Ernüchterung breit. Nun steht man mit dem Rücken zur Wand und muss nun unbedingt gewinnen, um wenigstens das Achtelfinale zu erreichen.
Glück im Unglück, dass Argentiniens Higuain gegen Südkorea einen besseren Tag hatte als noch gegen Nigeria. Seine 3 Treffer sorgten dafür, dass Südkorea jetzt eine gefährliche Tordifferenz hat. Nigeria darf sich bei einem Einzug ins Achtelfinale also gleich zwei mal beim Stürmer von den Königlichen bedanken. Zuerst, weil Higuain hochprozentige Chancen gegen Nigeria vergab, diese dann aber dafür mit doppelter Effektivität gegen Südkorea einnetzte. Ein knapper Sieg von 1:0 würde aller Voraussicht nach reichen, um unter die Letzten 16 zu kommen. Vorausgesetzt, Griechenland verliert gegen Argentinien, bei denen Messi schon in den Startlöchern steht, denn sein Name fehlt noch in der Liste der Torschützen.
Nebenbei dürfen sich die Nigerianer noch bei ihrem Torhüter Vincent Enyeama bedanken, ohne ihn würden die Super Eagles wohl hoffnungslos verloren da stehen. Sowohl gegen Argentinien als auch gegen Griechenland hatte er viel zu tun und hielt teilweise glänzend. Es wäre nicht verwunderlich, wenn er in den nächsten Wochen Post von einigen Vereinen bekommt. Wenn ein Keeper viel zu tun hat, stimmt meistens in der Defensive etwas nicht. So ist es auch bei den Afrikanern, die Abwehr ist oft einen Schritt zu spät und die physischen Stärken, die man den Super Eagles zuspricht, ließ man auch vermissen. Das wird eine ganz schwere Nummer gegen die flinken Südkoreaner.
Nach vorne geht bei Nigeria ebenfalls wenig. Gegen Griechenland ging man zwar in Führung, doch der Treffer war eher glücklich zustande gekommen. An einem Freistoß, der eigentlich als Flanke gedacht war, sprangen Mann und Maus vorbei und der griechische Keeper, dessen Sicht durch hoch hüpfenden Spieler versperrt war, sah den Ball zu spät. Danach kam kaum etwas von den Offensivkräften, zwar hatte man noch zwei, drei gute Chancen, auf lange Sicht hatte man aber eher das Gefühl, als wolle sich Nigeria bloß nicht der Öffentlichkeit zeigen. Ob das alles nur wegen dem Platzverweis nach der 1:0 Führung gelegen hat, darf man bezweifeln. Fakt ist, Kaita, der wegen einer Tätlichkeit Rot sah, wird dem schwedischen Trainer für heute nicht zur Verfügung stehen.
Südkorea:
Die Taeguk Warriors standen nach dem ersten Spiel gegen Rehagels Griechen, dass sie 2:0 gewannen, noch auf dem ersten Platz der Gruppe A. Argentinien konnte das nicht so stehen lassen und so bezwangen die Gauchos die Asiaten mit 4:1, wobei der Sieg noch höher hätte ausfallen können. Leider muss man für Südkorea sagen, dass der Sieg auch in der Höhe völlig verdient war. Jetzt darf man jedoch nicht in Verhängnis geraten und aufgrund des Kreuzvergleiches mit Nigeria vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Nigeria hat zwar nur 0:1 gegen die Albiceleste verloren, doch auch hier hätte der Sieg höher ausfallen können, wenn nicht müssen.
Dem nigerianischen Torhüter sei Dank, dass die Niederlage mit 0:1 nur knapp ausfiel und genau an diesem Torhüter könnten die Koreaner scheitern. Südkorea ist nicht gerade der Inbegriff einer schlagkräftigen Offensivmannschaft, sie sind zwar schnell und haben mit ManU Legionär Ji-Sung Park einen gefährlichen Kapitän, der sowohl indirekt durch Vorlagen als auch aktiv durch Schüsse häufig für Torgefahr sorgt, bis auf Chu-Youn Park hat man jedoch keinen weiteren Spieler dieser Klasse in den Offensivreihen.
Die Abwehr Südkoreas gilt ebenfalls nicht als sattelfest und gegen Argentinien hat man gesehen, wie schnell man die Hinterreihen der Südkoreaner knacken kann. Zum Glück für Südkorea spielt man heute nicht gegen Argentinien, sondern „nur“ gegen Nigeria, die in der Offensive bekanntlich auch nicht die Stärksten sind.
Da das Torverhältnis mit 3:4 Toren nicht das beste ist, muss man heute gewinnen, um sich sicher zu sein, das Achtelfinale erreichen zu können. Sollten die Warriors nur ein Unentschieden holen und die Griechen unerwartet gegen Argentinien gewinnen (eventuell gegen eine B-Elf), wäre Griechenland weiter. Selbst bei einem höheren Remis zwischen Argentinien und Griechenland würde es nochmal spannend werden. Verliert man heute gar, dann ist die Weltmeisterschaft ganz sicher aus, als Vorrunde-Dritter oder Vierter.
Darum muss man offensiv auflaufen, gegen Argentinien zeigte man sich, besonders in der ersten Hälfte, sehr zurückgezogen und schaute danach, dass die Räume eng bleiben. Gegen Nigeria wird man wohl von Beginn an den Weg nach vorne suchen und mit der vorhandenen Schnelligkeit für viel Wirbel in der gegnerischen Hälfte sorgen wollen.
Gruppentabelle:
1. Argentinien 2S – 0U – 0N – 5:1 Tore – 6Pkt
2. Südkorea 1S – 0U – 1N – 3:4 Tore – 3Pkt
3. Griechenland 1S – 0U – 1N – 2:3 Tore – 3Pkt
4. Nigeria 0S – 0U – 2N – 1:3 Tore – 0Pkt
Quoten:
Sieg Nigeria – 3.12 @ Pinnacle
Unentschieden – 3.34 @ Pinnacle
Sieg Südkorea – 2.55 @ Interwetten
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.49 @ Canbet/ 1.68 @ Expekt
Fazit:
Für beide Teams muss ein Sieg her, Südkorea könnte zwar auch ein Unentschieden reichen, doch im Falle, dass Argentinien mit einer B-Elf auflaufen wird, könnte es knapp werden. Von daher ist man auf der sicheren Seite, wenn man gewinnt. Nigeria muss zwingend gewinnen, ansonsten tretet man enttäuscht die Heimreise an. Beide Teams sind hinten anfällig, nach vorne geht bei Südkorea dank Mittelfeldmotor Ji-Sung Park mehr als bei den Nigerianern. Wie außerhalb Asiens fast jeder Gegner, ist Nigeria den Südkoreanern physisch überlegen, was Südkorea mit ihrer Schnelligkeit jedoch wieder wett macht. Ich denke, das gibt den Ausschlag und wird für einige Chancen sorgen. Sollte der nigerianische Schlussmann wieder ein Top-Spiel abliefern, könnte es mit einem Tor eng werden. Doch alles kann auch er nicht halten.
22. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Die Gruppe A steht in dieser WM häufig im Fokus. Nicht nur, weil es die Gruppe des Gastgebers ist, sondern vielmehr auch wegen der Ergebnisse, der Krise Frankreichs und dem vermutlichen Negativrekord Südafrikas. Schon vor dem 3. Gruppenspieltag scheint schon alles klar zu sein. Die zwei ersten Plätze belegen Uruguay und Mexiko mit je 4 Punkten. Dahinter folgen dann Frankreich und der Gastgeber Südafrika mit je einem Punkt. Rechnerisch kann zwar noch jedes Team ausscheiden und weiter kommen, doch dazu ist auf Seiten der zwei Letztplatzierten ein relativ hoher Sieg von Nöten, während sich Mexiko und Uruguay nicht Unentschieden trennen dürfen.
Frankreich:
Die Krise bei der Equipe Tricolore will nicht stoppen, oder kommt jetzt noch die überraschende Wende? Man braucht nicht alles noch mal durchzukauen. Jedem Fußball-Fan wird wohl klar sein, dass es in Frankreich sowohl auf dem Platz, in den Medien als auch im internen Umfeld nicht rund läuft. Eher noch läuft gar nichts. Doch nach den unzähligen Vorfällen, die eigentlich schon hätten reichen müssen, machen sich die Franzosen so langsam aber sicher zur Lachnummer der diesjährigen Weltmeisterschaft:
Der vielfach kritisierte Trainer Domenech wird als Nationaltrainer wohl nie glücklich werden, dazu trugen unter anderem die enttäuschenden Ergebnisse der Franzosen bei. In den ersten Gruppenspielen waren die Mannen des „Möchtegern-Weltmeisters 2010“ jedes mal Favorit, ließen die entsprechenden Leistungen jedoch vermissen.
Gegen Uruguay gab es ein mageres 0:0 und gegen Mexiko verlor man sogar mit 0:2. Die Folge ist logisch, ein Punkt aus zwei Spielen und jetzt droht schon das WM-Aus, vielleicht sogar als Gruppenletzter. Als wäre das nicht alles genug, gab es in den letzten Tagen wieder viel Wirbel im französischen Nationalteam. Stürmer-Star Anelka vom FC Chelsea, der schon lange als schwieriger Spieler-Typ gilt, hat seinen Trainer obszön beleidigt. Zwar haben auch schon andere Spieler den Trainer direkt kritisiert – zum Beispiel Henry, der nun mit Nichtbeachtung gestraft wird – doch Anelka soll mit sexuell beleidigenden Worten in der Halbzeitpause des Spiels Mexiko gegen Frankreich verbal auf den Trainer eingedroschen haben, womit er eindeutig über das Ziel hinaus geschossen ist.
Man weiß nicht, wer es war, doch jedenfalls gab es einen „Maulwurf“ im Team und alles ging an die Öffentlichkeit. Nicht nur die Medien waren schockiert, der französische Fußballverband war auch nicht begeistert von der Aktion und man entschloss sich in einer Sitzung – offensichtlich ohne Spieler des Teams – dazu, Anelka vom Nationalteam zu suspendieren. Klar, dass sowas in den Köpfen der Spieler bleibt und prompt folgte auch eine Reaktion, in der man das Training verweigerte. Statt Ribery, Evra & Co mit Ball sah man Trainer Domenech mit Brief, wie er den Diener der Mannschaft spielte und ein Schreiben seiner „Schützlinge“ vorlaß, in dem die Spieler unter anderem die Entscheidung des französischen Fußballverbands kritisieren und aus Protest nicht am Training teilnehmen werde.
Neben diesen Vorfällen ist die französische Nationalmannschaft um mindestens einen Mitarbeiter und 100.000 Fans ärmer. In Frankreich sieht man das ebenso wenig gerne und das komplette Team steht unter herber Kritik. Delegationschef Valentin war alles zu blöd und kündigte das Arbeitsverhältnis, nach dem für ihn ein Streit zwischen Evra und dem Konditionstrainer das Fass zum Überlaufen brachte.
Während dessen machen sich die Spieler auf die Suche nach dem Spitzel, denn er müsse schnellstmöglich aus dem Team entfernt werden, so einige Spieler. Na, das kann ja noch heiter werden. Solange man sich auf dem Platz konzentriert und ab jetzt 130 % gibt, haben da sicher wenige was dagegen. Man hat auch schon angekündigt, dass man gegen Südafrika jetzt individuell und als Team überzeugen möchte. Na, da darf man mal gespannt sein.
Südafrika:
Die Bafana Bafana haben es auch nicht leichter. Mit ihrem Ausscheiden gäbe es einen Negativrekord in der WM-Geschichte. Bisher ist noch kein Gastgeber in der Vorrunde ausgeschieden, jetzt deutet vieles darauf hin, dass Südafrika sich hier als erstes ins Geschichtsbuch einschreibt. Nebenbei deutet vieles darauf hin, wenn Deutschland gegen Ghana gewinnt, dass sich kein afrikanisches Team für die KO-Runde qualifiziert und wir somit einen Weltmeister eines anderen Kontinents hätten. Bislang gelang das nur Brasilien, als „fremdes“ Land auf einem anderem Kontinent Weltmeister zu werden.
Zurück zu Südafrika. Die Jungs des Gastgebers haben gegen Frankreich nun um einiges mehr Chancen als sie es sich noch vor der WM haben träumen lassen. Die Motivation, den ersten Sieg in dieser WM einzufahren, ist hoch und die Equipe ist spielerisch und psychisch stark angeschlagen. Wenn man sich nur hinten rein stellt, macht man es den Franzosen zu einfach Darum muss der Zug zum Tor gesucht werden und offensiver auftreten als in den letzten Partien. Da die Franzosen wohl zum gefühlten hundertsten Mal ihre Taktik ändern werden, wäre es auch daher von Vorteil, für viel Schnelligkeit und Wirbel zu sorgen.
Doch dass die Bafana Bafana nicht für Tore am Fließband bekannt ist, weiß inzwischen jeder. Sehr unwahrscheinlich, dass Südafrika das Spiel hoch gewinnen wird. Ein Sieg ist durchaus drin, aber das Weiterkommen ins Achtelfinale ist dem Buchmacher expekt eine Quote von 34.00 wert. Der Equipe Tricolore traut man dies natürlich mehr zu und so gibt es für ein blaues Wunder eine Quote von 9.00.
Gruppentabelle:
1. Uruguay 1S – 1U – 0N – 3:0 Tore – 4Pkt
2. Mexiko 1S – 1U – 0N – 3:1 Tore – 4Pkt
3. Frankreich 0S – 1U – 1N – 0:2 Tore – 1Pkt
4. Südafrika 0S – 1U – 1N – 1:4 Tore – 1Pkt
Quoten:
Sieg Frankreich – 2.36 @ Pinnacle
Unentschieden – 3.40 @ Interwetten
Sieg Südafrika – 3.31 @ Pinnacle
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.30 @ Bet365 / 1.70 @ Bwin
Fazit:
Wie Sie sicher merken, ist oben zu Frankreich nichts im sportlichen Sinne zu lesen. Ich denke jedoch, dass der Vorfall den größten Einfluss auf das Spiel haben wird, entweder positiv oder negativ. Die Spieler wollen sich nun umso mehr ins Zeug legen und es könnte tatsächlich für einen Sieg in Höhe von 3:0 reichen. Wenn Uruguay zeitgleich mit 2:0 gewinnt, wäre Frankreich dann noch im Achtelfinale. Die Skandale in den letzten Tagen, die aktuell mit Krisensitzungen weiter gehen, könnte allerdings auch in den Köpfen hängen und Südafrika einen Sieg bescheren.
21. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
Fussball-Wetten
WM 2010 Spiele - Vorrunde (Gruppe A-D) - 3. Spieltag
| Datum/Zeit |
Gruppe |
Spiel |
| 22.6./16:00 |
A |
Mexiko - Uruguay |
| 22.6./16:00 |
A |
Frankreich - Südafrika |
| 22.6./20:30 |
B |
Nigeria - Südkorea |
| 22.6./20:30 |
B |
Griechenland - Argentinien |
| 23.6./16:00 |
C |
Slowenien - England |
| 23.6./16:00 |
C |
USA - Algerien |
| 23.6./20:30 |
D |
Ghana - Deutschland |
| 23.6./20:30 |
D |
Australien - Serbien |
Am Dienstag, den 22.6.2010, entscheidet sich um 16 Uhr wer aus der WM Gruppe A ins Achtelfinale aufsteigt. Bei der Partie Mexiko gegen Uruguay spielen die beiden Favoriten für den Aufstieg gegeneinander. Mit einer Punkteteilung wären beide Mannschaften in der Finalrunde. Nach dem 0:3 gegen Südafrika ist Uruguay momentan Gruppenerster und ein Unentschieden würde genügen um diesen Platz zu behalten. Will Mexiko also den Gruppenersten der Gruppe B (aller Voraussicht nach Argentinien) vermeiden, sollte noch ein Sieg gegen Uruguay her.
Bei der zweiten Begegnung in Gruppe A treffen Frankreich und Südafrika aufeinander. Frankreich musste sich nach einer schwachen Vorstellung Mexiko 2:0 geschlagen geben. Auch Südafrika konnte an die gute Leistung am 1. Spieltag nicht anschließen und verlor gegen Uruguay. Die Chancen von Frankreich und Südafrika sind nun also sehr gering. Beide Mannschaften müssen darauf hoffen, dass ihre Konkurrenten nicht Unentschieden spielen.
In der WM Gruppe B finden am Dienstag um 20:30 Uhr die Spiele Nigeria gegen Südkorea und Griechenland gegen Argentinien statt. Für Nigeria lief es bislang nicht sehr gut. Gegen Argentinien musste man sich 0:2 geschlagen geben und auch gegen Griechenland verlor man mit 2:1. Noch gibt es aber die Chance mit einem Sieg gegen Südkorea und einer Niederlage von Griechenland gegen Argentinien ins Achtelfinale zu kommen! Südkorea genügt für den Aufstieg ein Unentschieden gegen Nigeria, wenn Griechenland gegen Argentinien nicht gewinnt. Für den sicheren ersten Platz benötigt Argentinien im letzten Spiel der Vorrunde ein Unentschieden gegen die Griechen.
Am Mittwoch, den 23.6.2010, kommt es zur Entscheidung in der WM Gruppe C. Um 16 Uhr beginnen die beiden Matches Slowenien gegen England und USA gegen Algerien. Gruppenfavorit England enttäuschte bisher und kam auch gegen Algerien nur zu einem Unentschieden. Slowenien steht mit 4 Punkten an der Spitze und würde mit einer Punkteteilung gegen England in die KO-Runde aufsteigen. Die USA wäre mit einem Sieg gegen Algerien weiter dabei. Aber auch Algerien könnte mit einem Sieg gegen die USA überraschend noch den Aufstieg schaffen.
In der WM Gruppe D erwarten wir am Mittwoch Abend um 20.30 mit Spannung die Partien Ghana gegen Deutschland und Australien gegen Serbien. Deutschland musste sich am 2. Spieltag gegen Serbien mit 0:1 geschlagen geben und muss nun gegen Ghana drei Punkte holen. Ghana hingegen würde ein Unentschieden gegen Deutschland genügen um ins Achtelfinale aufzusteigen. Serbien braucht einen Sieg gegen Australien um aus eigener Kraft weiterhin im Turnier zu verbleiben. Australien könnte sich mit einem hohen Sieg gegen Serbien noch für die KO-Runde qualifizieren.
21. Juni 2010 / markus - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Portugal vs. Nordkorea
Luis Figo besuchte heute Abend das Gruppenspiel zwischen Brasilien und der Elfenbeinküste. Die Ivorer verloren gegen Brasilien mit 1:3 und stehen damit bereits vor dem Vorrundenaus .Portugals Fussballlegende hingegen musste dennoch mit einem leichtem Ärgernis das Stadion verlassen. Obwohl die Sperrung Kaka´s für das Spiel gegen eben diese Portugiesen ein Glücksfall war, störte Figo die Abwehrschwäche beim 1:3 Gegentreffer der Elfenbeinküste, welcher in der Endabrechnung noch ganz entscheident sein könnte! Morgen aber gegen Nordkorea ist die Devise fast schon "Siegen oder fliegen!", denn im Falle einer Niederlage wäre ein Sieg gegen Rekordweltmeister Brasilien die Pflicht. Unter normalen Umständen wird die Tordifferenz über das Weiterkommen in das Achtelfinale entscheiden und somit könnte dieser 1:3 Ehrentreffer noch goldig werden!
Key – Faktor: Ein Ronaldo allein, oder wer verstärlt die Offensive der Europäer?
Die Portugiesen mussten gegen die Elfenbeinküste im geliebten offensiven Bereich viele Defizite verkraften. Für Nani kam die WM zu spät, der Flügelflitzer fiel verletzt aus. Danny konnte die Lücke nicht annähernd schließen, auch Simao brachte eingewechselt nur wenige Impulse zustande. Gegen Nordkorea ist die Abwehrarbeit gewiss nicht vernachlässigbar, doch den einzigen Stürmer sollte man eventuell auch mit 3 Verteidigern in den Griff bekommen, sodass sich Bruno Alves und Co. öfter in die Sturmspitze mischen können.
Besonders bei Eckbällen ist der Innenverteidiger eine dicke Waffe, köpfte in der Qualifikation viele entscheidente Treffer. Ronaldo kann mit seiner Klasse ein Spiel im Alleingang entscheiden. Dies wäre gegen die Ivorer bei dem frühen Pfostentreffer beinahe so gekommen.
Reden wir nicht um den heißen Brei darum, auch wenn die Nordkoreaner gegen Brasilien eine starke Leistung geboten haben, morgen gibt es nur das Ziel "3 Punkte" für die Jungs aus Portugal. Nordkorea wünscht sich den ersten Punkt bei einer WM seit ewigen Jahren und wird heute durch Neuseeland neuen Mut für dieses Vorhaben erlangt haben.
Aufstellungsvermutung
Portugal: Eduardo – Pedro Mendes (Duda), Bruno Alves, Ricardo Carvalho, Paulo Ferreira – Pedro Mendes – Deco, Raul Meireles – Cristiano Ronaldo, Simao (Danny), Liedson
–> Deco kann auch offensiver spielen, dann würde Meireles hinter dem Kapitän absichern.
Nordkorea: M.-G. Ri - C.-J. Pak, J.-I. Ri, K.-C. Ri – J.-H. Cha, Y.-N. Ji – I.-G. Mun, Y.-H. An, N.-C. Pak – I – Y.-J. Hong – T.-S. Jong
–> Außer Hong und Tsong besteht Nordkorea nur aus der Defensive. Viele Torchancen wird es morgen daher auch nicht geben.
H2H – ehemalige Begegnungen
1966 im Viertelfinale trafen beide Teams bereits aufeinander. Damals gab es ein wahres Scheibenschießen. 5:3 siegten die Portugiesen und kamen in die Runde der letzten 4. Drei Nordkoreanische Torschreie würden mich hingegen morgen sehr wundern.
Quotenübersicht
Portugal @1,40 Pinnacle
Remis @4,80 Interwetten
Nordkorea @ 11,00 bet365
Over 2,5 @ 2,22 betfair
Under 2,5 @ 1,80 Interwetten
Quotenanalyse
Ich sehe in den Dreiweg – Quoten keinen echten Value. Am ehesten interessant könnte das HC auf Portugal sein, da die Favoriten auch darauf angewiesen sind auf eine vernünftige Tordifferenz zu achten. Zu @2,20 ist dieses absolut spielbar. Ein Over dürfte im Gegensatz zum Spiel Brasilien vs. Nordkorea eher nur durch portugiesische Treffer zustande kommen. Ein 2:1 halte ich für unwahrscheinlich und empfehle somit eher einen direkten 3:0 Correct Score Tipp!
21. Juni 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Am Montag, den 21. Juni 2010, treffen bei der Weltmeisterschaft in Südafrika die Nationalmannschaften von Spanien und Honduras aufeinander. Die Begegnung der beiden spanischsprachigen Länder ist das letzte Spiel des 2. Spieltags der Gruppenphase. Nach dieser Partie haben alle Nationen zwei Mal gespielt und die Tabellen der einzelnen Gruppen werden aussagekräftiger. Vorher spielen am Montagnachmiitag um 16:00 Uhr Chile und die Schweiz gegeneinander. Am ersten Spieltag hatte die Schweiz überraschend gegen Spanien gewonnen (1:0). Chile hatte Honduras erwartungsgemäß besiegt (1:0).
Anstoß der Begegnung zwischen Spanien und Honduras ist um 20:30 Uhr.
Spanien:
Die Spanier waren bisher die größte Enttäuschung bei dieser Weltmeisterschaft. Zwar war das spieleriche Niveau, wechles England, Italien und Frankreich anboten, deutlich schwächer als das der Spanier, aber bei den Iberer werden andere Maßstäbe angesetzt. Das ist auch nicht verwunderlich, da die Spanier nicht nur als amtierender Europameister und als Favorit nach Südafrika gereist sind, sondern weil sie auch selbst immer wieder betont haben mit nicht weniger als dem WM-Pokal nach Spanien zurückreisen zu wollen.
Die Töne von der iberischen Halbinsel nicht nicht ruhiger geworden, zumal die Auftaktniederlage gegen die Schweiz bereits als Ausrutscher abgehackt ist.
Der Spielplan spielt der Mannschaft von Nationaltrainer Vicente del Bosque nun in die Karten, denn ein vorendscheidendes Spiel gegen Chile, könnte die Spanier schon zu Beginn des Turniers ins Jenseits befördern. Doch das Los hat es so gewollt, dass die Spanier nun gegen Honduras spielen – dem zweifelsohne schwächsten Gruppenmitglied.
Um die Mannen aus Zentralamerika von Beginn an unter Druck zu setzen, plant Vicente del Bosque offensiver zu agieren als im ersten Spiel. Das ist nominell auch nicht besonders schwierig, da die Spanier gegen die Schweiz zunächst nur mit einer echten Spitze aufliefen und Fernando Torres über eine Stunde auf der Bank schmorren ließen.
Wie offensiv es letztlich wird, wollte Del Bosque noch nicht verraten. Doch aufgrund der schwachen Leistung von Sergio Busquets, könnte es auch im Mittelfeld Änderungen geben. Ein heißer Kandidat für die Startelf ist beispielsweise Cesc Fabregas. Der Arsenal-Kapitän hat während dieser WM noch nicht eine Minute gespielt.
Es wird also vermutlich Änderungen im Offensivbereich der Spanier geben. Sobald Fernando Torres und David Villa sich gefunden haben, wird auch der Angriff der Iberer wieder aufblühen.
Honduras:
Es ist nicht besonders einfach die Mannschaft aus Honduras genau einschätzen zu können. Denn in der Qualifikation brachten sie es zwar auf fünf Siege, die letztlich knapp für den letzten Qualifikationsplatz in Mittelamerika reichten. Doch bis auf eine Ausnahme gewann Honduras nur zu Hause. Da bei der Weltmeisterschaft bekanntlich wenig hemische Unterstützung zu hören ist, kann man die Stärke der Mittelamerikaner reduzieren. Bei einer Freundschaftsspiel-Tour in Europa gelang ein Unentschieden in Weißrussland (2:2) und ein Unentschieden gegen Aserbaidschan (0:0). Außerdem verlor die Auswahl von Honduras gegen Rumänien (0:3).
Julio César de León ist personell das Beste, was im Trikot von Honduras auflaufen könnte. Doch der offensive Mittelfeldspieler verletzte sich im Training. An seiner Stelle wurde Wilson "Jerry" Palacios von den Tottenham Hotspurs nachnominiert.
Besondere spielerische Klasse konnte Honduras in keinster Art und Weise in ihrem Auftaktspiel gegen Chile unter Beweis stellen. Chile hatte von Beginn an das Spiel unter Kontrolle und Honduras konnte sich zu keinem Zeitpuntk aus der chilenischen Umklammerung befreien.
Fazit:
Trotz der Auftaktiniederlage ist für die Spanier mit Sicherheit noch nichts verloren. Je nach dem wie das Spiel zwischen der Schweiz und Chile ausgehen sollte, könnte es lediglich mit dem Gruppensieg schwierig werden. Für Spanien ist in diesem Spiel nicht nur der Sieg wichtig, sondern auch noch zwei andere Dinge sind von Bedeutung: 1. Die Höhe des Sieges. Die Iberer sollten mit mehreren Toren Unterschied gewinnen, um bei einem Vergleich des Torverhältnisses mit der Schweiz oder Chile die Nase vorn zu haben. 2. Eine Politur des Images. Die Iberer müssen beeindrucken, damit die Welt sich wieder vor ihnen fürchten kann.
Quoten:
Spanien: 1,13 @ bet365
Unentschieden: 9,50 @ unibet
Honduras: 36,00 @ betfair
20. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Der Gewinner dieses Spiels steht mit einem Bein schon im Achtelfinale. Die USA hat dabei den Vorteil, dass sie den vermeintlich schwersten Gegner mit England schon hinter sich hat und dabei noch einen Punkt ergatterte. Mit etwas Glück ist sogar noch der Gruppensieg drin, dabei müssen sie nur mit einem besseren Torverhältnis gewinnen als England es tut. Da bei Tordifferenzen immer viele Faktoren mitspielen, nicht nur die eigene Leistung, ist dies durchaus wahrscheinlich. Slowenien konnte mit ihrem 1:0 Sieg gegen Algerien vorzeitig den ersten Platz der Gruppe C besetzten. Mit Algerien hatten die Slowenen allerdings den vermeintlich leichtesten Gegner der Gruppe und nicht wenige Stimmen meinen, dass der Sieg nur glücklich zustande kam.
Die Partie zwischen den zwei Gruppen-Spitzenreitern findet um 16 Uhr in Johannesburg statt. Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichter aus Mali, Coulibaly Koman.
Slowenien:
Der erste WM Sieg in der Geschichte der Slowenen war alles andere als eine Meisterleistung. Die besseren Torchancen hatten die Wüstenfüchse aus Algerien und für die Entscheidung zugunsten Sloweniens musste ein Torwartfehler herhalten. Da letzteres diese WM aber zum guten Ton zu kommen scheint, kann man darüber hinweg sehen. Über das ganze Spiel zeigten die Slowenen jedoch nicht, dass sie bei den Buchmachern zu den klar erkennbaren Favoriten gehörten. In nahezu allen Belangen waren sie Algerien unterlegen und so war die Enttäuschung der Wüstenfüchse groß.
Gegen Algerien operierten die Slowenen noch mit einem 4-4-1-1 System mit Kölns Novakovic als einzige Spitze. Gegen die USA wird man wohl ähnlich auflaufen, wobei das Spiel an sich noch defensiver gestaltet werden wird. Die USA geht als Favorit ins Rennen und da die offensiven Qualitäten des kleinsten WM-Landes sich in Grenzen halten, wird man wohl auf Konter lauern.
USA:
Bei den Stars and Stripes verhalf ebenfalls ein kapitaler Torwartpatzer des Schlussmanns aus England zum Tor. Mit England hatten sie jedoch den schwersten Gegner der Gruppe und schienen über weite Strecken gut mit dem Spiel zurecht zu kommen. Nach einem schnellen Gegentreffer konnte man schon befürchten, dass das Spiel eine einseitige Partie wird. Doch Donovan und Co ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und sorgten nach einer gewissen Eingewöhnungszeit selbst für viel Wirbel im gegnerischen Strafraum.
Sicher war das Tor glücklich, doch angesichts der Leistungen und der guten Chancen beider Teams war die Punkteteilung gerecht. England drückte zwar, besonders gegen Ende des Spiels, mehr auf den Sieg und die USA war nur noch auf Konter eingestellt, doch in Hinblick auf das Potenzial beider Teams war England die enttäuschendere Mannschaft. Doch auch die US-Boys waren enttäuscht, hatten sie doch nach dem Ausgleichstreffer nochmal eine große Chance von Altidore, die leider vom englischen Keeper ans Aluminium abgelenkt wurde.
Die US-Boys spielten gegen England in einem relativ offensiven 4-4-2 System mit Findley und Altidore in den Spitzen. Donovan und Dempsey kamen über das linke bzw. rechte Mittelfeld häufig mit nach vorne. Trainer Bob Bradley kündigte auf der Pressekonferenz schon, dass es gegen Slowenien eine Art Schachspiel geben wird. Die Stars and Stripes werden nicht wild nach vorne rennen, sondern die Sache gemächlich angehen. Interessant wird es zu sehen sein, wie die Amis mit ihrer Favoritenrolle umgehen werden. Der Druck lastet jetzt auf ihnen und allzu häufig kommt das nicht vor, dass die USA in einem großen Turnier als Favorit ins Rennen geht.
Gruppentabelle:
1. Slowenien 1S – 0U – 0N – 1:0 Tore – 3Pkt
2. USA 0S – 1U – 0N – 1:1 Tore – 1Pkt
3. England 0S – 1U – 0N – 1:1 Tore – 1Pkt
4. Algerien 0S – 0U – 1N – 0:1 Tore – 0Pkt
Quoten:
Sieg Slowenien – 3.98 @ Cashpoint
Unentschieden – 3.40 @ Unibet
Sieg USA – 2.15 @ Pinnacle
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.62 @ William Hill/ 1.60 @ Interwetten
Aktuelle Quoten für …
Gruppensieg Slowenien – 5.00 @ Expekt
Gruppensieg USA – 4.00 @ Expekt
Fazit:
Es wird spannend wie die USA mit dem Druck umgehen wird, als Favorit ins Spiel zu gehen. Die besseren Spieler stehen auf Seiten der Amis, die taktische Ausbildung wird in den USA auch besser sein und mit dem Punkt aus England hat man eine ordentliche Portion an Motivation im Gepäck. Die Slowenen können eigentlich nur durch eine magere Chancenauswertung der USA und schnellen , gut durch gespielten Kontern punkten. Da die USA bekanntermaßen nicht die Creme de la Creme in der Offensive haben und von den zwei Sturmspitzen nur Altidore als gefährlich einzustufen ist, könnte das den Slowenen einen Punkt bringen. Sollten die US-Boys allerdings nur einen Treffer landen und mit dem Druck umgehen können, ist der Einzug ins Achtelfinale schon so gut wie sicher.
17. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
Fussball-Wetten
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