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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Südafrika und Sportwetten im Allgemeinen.
Ja, sicher! Da haben wir den Engländern doch mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Diese WM kann zweifelsohne seit dem Achtelfinalsieg der deutschen Nationalmannschaft über England (4:1) am Wochenende als Erfolg angesehen werden. Denn, wenn die deutsche Mannschaft die Engländer persönlich raushaut, und gleichzeitig noch im Turnier ist, wenn Italiener und Franzosen bereits an den heimischen Flughäfen auf ihre Koffer warten, dann hat Deutschland viel erreicht. Wieder hat die deutsche Mannschaft gezeigt, dass sie zu den besten Teams der Welt zählt – momentan zu den besten Acht. Ab jetzt kommt die Zugabe. Diese beginnt gegen Argentinien und kann mit der ganzen Euphorie dann auch gleich wieder vorbei sein. Doch Bundestrainer Jogi Löw versteht es, eine Mannschaft zu dirigieren – besonders mental. Hier unsere feierliche 11 gegen England:
1. Die Spielweise: Die Spielweise der deutschen Nationalmannschaft hat in der Heimat wieder Glücksgefühle aufkeimen lassen. Spielerisch war man den Engländern besonders im Mittelfeld klar überlegen. Immerwieder gelang es mit flachen Bällen weit in die gegnerische Hälfte vorzudringen und Gefahr zu erzeugen. Die Laufwege in der Offensive funktionierten brillant. Durch das Vorstoßen verschiedener Mittelfeldspieler konnte das deutsche Spiel über weite Strecken spontan und unausrechenbar überraschen. Die Ballsicherheit von Bastian Schweinsteiger ermöglicht es unglaublich wenige Bälle beim Spielaufbau zu verschenken. Aus der Abwehr gelang es häufig einen intelligenten Aufbau für einen Angriff zu finden.
2. Der Gegner: Die Engländer, tja, was soll man da sagen. Die Engländer haben eine Mannschaft, die mit großen Namen nur so gespickt ist. Doch letztlich konnte England den Trumpf der Erfahrung und vermeintlichen individuellen Klasse nicht ausspielen. Zu selten wurde Topstürmer Wayne Rooney (ohne WM-Tor) in Position gespielt. Zu selten gelang es die Schnelligkeit von Jermaine Defoe in den Schnittstellen der Viererkette bemerkbar zu machen. Außerdem versagte die englische Defensive nahezu vollständig. Das Duo Terry-Upson funktionierte nicht, bestes Beispiel ist dafür ist das erste deutsche Tor durch Klose. Selbst Spieler wie Millner und Berry, die in der Gruppenphase noch zu den Besten gehört hatten, fanden gegen Deutschland nicht statt.
3. Die Aufstellung: Der Bundestrainer konnte sich auf seine medizinische Abteilung voll und ganz verlassen: Sowohl Bastian Scheinsteiger, als auch Jerome Boateng konnten gegen England auflaufen. Dementsprechend musste Joachim Löw keine großen Änderungen vornehmen. Lediglich Miroslav Klose erschien nach seiner Sperre "neu" in der Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Ghana.
4. Die Einwechslungen: Als alles vorbei war, begann der Bundestrainer zu wechseln. Vorher gab es auch noch keinen Grund, zumal das Spiel noch relativ jung war, als es schon endschieden war. Klose und Müller verließen in der 71. Minute – kurz nach dem 4:1 durch Müller – das Feld. Löw verteilte Spielparxis an Trochowski und Gomez. Zu guter Letzt kam Kießling - in der spanischen Presse beachtlicherweise "K.Ling" genannt – für Özil in der 83. Minute.
5. Der erste Durchgang: Die deutsche Mannschaft kam von Beginn an gut in das Spiel rein. Nach vier MInuten wurde die erste gute Chance erspielt, die Özil – wie gewohnt – vergab. Weiter glänzte die Elf von Bundestrainer Jogi Löw durch flaches Kurzpasspiel, welches die Deutschen in gute Positionen brachte. Besonders Miroslav Klose macht von Beginn an deutlich, dass er seine Aufgabe "die Innenverteidiger so viel wie möglich zu nerven" erfüllen wollte. Er ging jedem Ball hinter her und störte, wo es nur möglich war. Ähnlich resultierte auch sein Führungstreffer, als er sich gegen beide Innenverteidiger durchsetzte. Das zweite deutsche Tor war dann Resultat bestens funktionierendem Kombinationsfußball. Obwohl Podolski am Ende einen eher schlechten Winkel in Kauf nehmen musste, baute er mit einem potenten Schuß und der Mithilfe des englischen Torwarts die deutsche Führung aus. Durch eine Flanke nach einem kurz ausgeführten Eckball kam England wie aus dem Nichts zum Anschluß. In der Folge wackelte die deutsche Elf und hätte eingentlich den Ausgleich hinnehmen müssen, doch mit historischer Rechtfertigung wurde dem Tor die Wertung versagt.
6. Der zweite Durchgang: Wie auch zu Ende der ersten Halbzeit, verdiente sich die deutsche Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte keine Bestnoten. Doch mehr als Fernschüsse der Engländer, bei denen Gerrad und Lampard zunehmend das Heft in die Hand nahmen kam nicht heraus. Lampard hatte wiederum Pech, als er nach einem Freistoß nur die Latte traf. Zwei starke Konter der deutschen Mannschaft endeten jeweils mit einem Müller-Tor und endschieden das Spiel zu unseren Gunsten.
7. Die Schrecksekunde: Lampard trifft zum Ausgleich.
8. Besondere Einzelkritik: Was soll man sagen? Wieder waren es Arne Friedrich und Bastian Scheinsteiger, die im deutschen Team überragten. Obgleich diesmal auch Klose, Müller und Özil in der Offensive Bestnoten verdienten.
9. Überraschung des Spiels: Die Höhe des deutschen Sieges gepaart mit dem daraus resultierenden Durchmarsch gegen die erfahreneren Engländer.
10. Das Spiel in einem Satz: Deutschland schießt England verdeint nach Hause, obwohl eine Fehlendscheidung nötig war, um den Klassenunterschied nicht zu gefährden.
11. Vorsicht: Das Viertelfinale ist erreicht und der Rest ist Zugabe, doch die waren Pläne der deutschen Mannschaft sind längst nicht erfüllt. Nun wartet eine Mannschaft aus den Top 3 der Welt: Wieder volle Konzentration, Klose wieder gegen eine anfällige Innenverteidigung und vor allem eins: Eine bessere Verteidigung von hohen Bällen!
29. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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Am Dienstag, den 29. Juni 2010, steigt in Kapstadt der zweite Knaller im Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika. Mit Spanien und Portugal treffen zwei Nachbarn von der iberischen Halbinsel aufeinander. Besonders brisant ist das Duell, da sehr viele portugiesische Leistungsträger wie beispielsweise Simao, Pepe und Cristiano Ronaldo in Spanien Fußball spielen und ihr Geld verdienen. Aus früheren Jahren erinnert man sich daran, als Ronaldo zu seiner Zeit bei Manchester United mit Portugal die Engländer aus dem Turnier warf.
Schiedrichter der Begenung ist Hector Baldassi aus Argentinien. Anstoß des Spiels ist um 20:30 Uhr.
Spanien:
Die ersten 15 Minuten durfte die Welt an der letzten "echten" Trainingseinheit im Zuge der Vorbereitung auf das Achtelfinale gegen Portugal teilhaben. Danach wurden buchstäblich die Tore verschlossen und es wurde unter Ausschluß der Öffentlichkeit weiter trainiert. Dann war Zeit für die letzten taktischen Feinzüge und eventuell personelle Expirimente. Da seine erste Elf bisher nicht annähernd an ihre Leistungsgrenze gegangen ist, darf Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque viel von seiner Auswahl erwarten. Große personelle Änderungen sind nicht zu erwarten. Da sich Arbeloa im Training leicht verletzt hatte, aber wohl keine schwerwiegenden Konsquenzen tragen musste, wird zunächst wieder Capdevila auf der linken Verteidigerposition agieren. Mit ihm in der Viererkette: Sergio Ramos, Carlos Puyol und Gerad Pique. Namentlich eine hervorragende Abwehrkette, jedoch konnten die Spanier in dieser Endrunde noch nicht unter Beweis stellen, dass sie überdurchschnittlich gut verteidigen – die Schweiz und auch Chile kamen zum Torerfolg.
Sollte es keine Änderungen geben, wird del Bosque im Mittelfeld Xabi Alonso, Sergio Busquets, Xavi Hernandez und Iniesta aufbieten. Von Xavi – der bei der Europameisterschaft im Jahr 2008 noch zum besten Spieler des Turniers gekührt worden war – und Iniesta gehen noch zu wenige Impulse auf das spanischen Angriffsspiel aus. Besonders Chile gelang es mit offensiver, aggressiver Verteidigung im Mittelfeld schon so viel Druck auf den Ball zu erzeugen, dass es den Spaniern nie wirklich gelang ein ordentliches Aufbauspiel auf die Beine zu stellen. Als die Spanier dann in Überzahl waren, änderte sich das selbstredend.
Im Sturm ist das Auflaufen von David Villa und Fernando Torres beschlossene Sache.
Gegen Portugal werden sie wieder mit 11 gegen 11 spielen. Dann muss sich Spanien beweisen. Denn bislang konnten die Iberer noch niemandem zeigen, dass sie zu Recht als Favorit nach Südafrika gereist sind. Bis ins Achtelfinale haben sie sich durchgemogelt - mit sehr viel Glück. Zwar reklamierten die Spanier schon vier subjektiv mögliche Elfmeter, jedoch muss dazu gesagt werden, dass die Spanier für das eigene Empfinden gerne einmal etwas früher pfeifen, als das auf den Rest der Welt gehandhabt wird. Insgesamt hat Spanien das Achtelfinale als Gruppensieger nur sehr glücklich erreicht – wie eine echte Turniermannschaft. Turniermannschaften sind am Ende häufig die, die die größten Chancen auf den Titel haben. Turniermannschaften fangen spätestens im Achtelfinale an sich zu zeigen. Spanien ist nun an der Reihe.
Portugal:
In der sogenannten Todesgruppe gelang es Portugal doch recht locker ins Achtelfinale einzuziehen. Die gezeigten Leistungen der Portugiesen sind je nach Standpunkt verschieden interpretierbar. So kann man die kleinen Nachbarn der Spanier auf der iberischen Halbinsel stark reden, in dem man betont, dass Portugal gegen die starken Brasilianer bestehen konnte. Außerdem schoß Portugal – zusammen mit den Argentiniern – die meisten Tore (7) in der Gruppenphase. Zudem kommt, dass Portugal bisher noch kein Gegentor kassiert hat – das schaffte in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Südafrika kein anderes Nationalteam. Weitere starke Punkte der Portugiesen wären, dass mit Pepe ein Stabilisator der Abwehr wieder dabei ist. Und die Liste der positiven Dingen kann beliebig fortgeführt werden: Beispielsweise strahlt Portugal mit bisher sechs verschiedenen Torschützen von vielen Positionen Torgefahr aus.
Doch nun genug der Lobeshymnen, denn wenn man das ganze ein wenig objektiver sieht, muss man den Portugiesen einige Pluspunkte streichen und auf die Schwachstellen der Mannschaft hinweisen. So haben die Portugiesen bisher lediglich gegen eine der schlechtesten Nationalmannschaften des ganzen Turniers durchsetzen (Nordkorea). Sowohl gegen die Elfenbeinküste, als auch gegen Brasilien gelang es weder eine spielerische Überlegenheit zu erarbeiten, noch ein Tor zu schießen. Chancen der Portugiesen waren rar gesäht in den beiden Spielen gegen "richtige" Gegner.
Auch die Portugiesen haben bisher noch keine Bäume ausgerissen und können sich nun gegen Spanien beweisen. Dabei sollten sie sich möglichst wenig einigeln, sondern nach dem Vorbild der Chilenen aggressiv den Angriff suchen.
Fazit:
Nach Deutschland gegen England kann das Spiel das zweite große Achtelfinale bei dieser Weltmeisterschaft werden. Allerdings ist zu befürchten, dass es beide Nationalmannschaften ruhig angehen lassen – aus Respekt und aus Nervosität. Sobald sich Spanien auf dem Feld "wohl fühlt", wird den Favoriten nichts mehr aufhalten können. Dementsprechend muss Portugal versuchen, es den Spaniern so unangenehm wie möglich zu gestalten. Dabei sind eine gesunde Härte und Balldruck im Mittelfeld von essentieller Bedeutung. An der Motivation sollte es bei beiden nicht scheitern, schließlich sind wir in der KO-Runde einer WM und schließlich bekommt der Sieger fast schon das Halbfinalticket gratis zum Sieg.
Quoten:
Spanien: 2,05 @ betsson
Unentschieden: 3,20 @ bwin
Portugal: 4,33 @ bet365
28. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Heute Abend darf man sich auf eine Duell zweier Südamerikaner freuen. Chile und Brasilien messen sich abermals um 20.30 Uhr in Johannesburg. Angesichts des englischen Schiedsrichters kann man davon ausgehen, dass es etwas weniger gelbe Karten geben wird, als es sonst oft der Fall war. Die Karten sind jedenfalls nicht die Freunde der Roja, so muss Chiles Trainer Marcelo Bielsa auf zwei Innenverteidiger und Mittelfeld-Spieler Marco Estrada (alle drei gesperrt) verzichten. Chile hat heute die Chance, sich für die zwei Niederlagen gegen Brasilien in der WM-Qualifikation zu rächen. Allgemein spricht die Tendenz klar für Brasilien, in 65 Spielen gab es nur 7 Siege für die Chilenen. In den zwei WM-Duellen, die es bisher gab, zog ebenfalls Chile den Kürzeren.
Brasilien:
Brasilien spielt unter Trainer Carlos Dunga, den einige Bundesliga-Fans noch als Spieler des VfB Stuttgart in Erinnerung haben sollten, keinen so ansehnlichen Fußball mehr wie früher. Das heißt jedoch nichts schlechtes, die Offensivabteilung ist immer noch ebenso effektiv, nur achtet man auch mehr auf die Defensive und spielt auf Ergebnis, was an sich vernünftig ist. Nur ist das für einige Brasilien-Fans ein Kritikpunkt, so hat man auch gegen Nordkorea nur 2:1 gewonnen und konnte nicht so einen Sturmlauf vollziehen, wie Portugal (7:0) und die Elfenbeinküste (3:0).
Dennoch gilt Brasilien als einer der größten Favoriten auf den Turniersieg und vieles deutet darauf hin, dass sie heute Abend schon das Ticket für das Viertelfinale lösen können. Im Viertelfinale würde dann der Sieger des Spiels zwischen Niederlande und Slowakei warten. Die Medien sprechen schon von einem Freilos, doch die Chilenen haben aktuell eines der stärksten Teams das sie je hatten und wann käme eine Rache besser als in der KO-Runde einer WM? Es geht um alles und so muss sich Dungas Team ebenso anstrengen. Carlos Dunga warnt jedoch und meint, man müsse sich nun in jeder Runde steigern, da die Aufgaben immer schwieriger werden.
Personalsorgen hat Brasilien kaum, die angeschlagenen Spieler Robinho und Elano und der zuletzt noch gesperrte Spielmacher Kaka sind wieder mit am Board. Einzig der Einsatz von Felipe Melo ist noch fraglich. Die Brasilianer spielten bisher immer mit einem anderen System und von Spiel zu Spiel wurde es offensiver. Gegen Portugal, der letzte Gegner, war man bei einem 4-3-3 System angelangt, was damit zusammen hängen könnte, dass sich Dungas Trainer darüber „beschwert“, dass alle Gegner gegen Brasilien hinten dicht machen und es so sehr schwer würde, bis vor das Tor zu gelangen. Spielerisch sah es jedoch immer gut aus und so war man immer ausnahmslos das spielbestimmende Team mit viel mehr Ballbesitz und Torchancen.
Chile:
Die Chilenen sollten also auch hinten gut stehen, eben genau jenes, was sie selbst nach eigenen Angaben nicht können. Doch gegen Spanien zeigte man sich hinten stark und konnte vieles von Spaniens Sturmlauf abwenden. Selbst in Unterzahl hielt man gut Stand und kassierte nach den zwei vorausgegangenen Gegentreffern kein weiteres Tor mehr. Im Gegenteil, direkt nach Anpfiff der zweiten Halbzeit erzielte die Roja den Anschlusstreffer. Für mehr hat es aber nicht gereicht, dennoch war es auf lange Sicht eine ausgeglichene Partie und Chile ging nicht so unter, wie es die Quoten der Buchmacher voraus sagten.
Durch die Niederlage gegen Spanien hatten die Chilenen großes Glück, dass sie überhaupt ins Achtelfinale einzogen. Diesen Erfolg haben sie unter anderem den Schweizern zu verdanken, die gegen Honduras über ein torloses Remis nicht hinaus kamen. Hätte Schweiz nur 2:0 gewonnen, stünden sie punktgleich mit Spanien und Chile auf dem zweiten Platz. Chile schoss nur 1 Tor weniger als die Spanier, weshalb sie sich hinter Spanien einreihen müssen. Vielleicht auch besser so, denn so spielt man im Achtelfinale nicht gegen Portugal, sondern gegen die Brasilianer, gegen die die Motivation vielleicht ein Stück größer ist. In Sachen Qualität nehmen sich beide Teams wahrlich nicht viel.
Die für heute zwei gesperrten Innenverteidiger Gary Medel und Waldo Ponce werden voraussichtlich von Ismael Fuentes und Pablo Contreras ersetzt. Beides sind gelernte Verteidiger, ganz im Gegensatz zu Gary Medel, der sich eigentlich im Mittelfeld zu hause sieht. Dass Bielsa einen Mittelfeld-Spieler als Innenverteidiger auflaufen lässt, sagt einiges über die Qualität der Verteidigung aus. Chile, die gerne die Offensive bevorzugt gestalten, müssen heute jedoch, wie gegen Spanien, hinten dichter machen als sonst. Um den Ausfall der zwei genannten noch mehr zu kompensieren, ist es gut möglich, dass die Roja mit einem 4-4-2 System aufläuft, um mit dem dadurch breiteren Mittelfeld nach hinten mehr abzusichern. In der Regel spielen die Chilenen mit einem 4-3-3 System und da gab es vom ersten WM-Spiel an auch keine Änderung.
Quoten:
Sieg Brasilien – 1.57 @ Pinnacle
Unentschieden – 4.09 @ Pinnacle
Sieg Chile – 7.77 @ Cashpoint
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.01 @ Pinnacle / 1.92 @ Pinnacle
Fazit:
Die Chilenen sind von Brasiliens bisherigen Gegnern wohl am ehesten mit Portugal zu vergleichen. Sicher haben sie nicht so viele Einzelkönner, doch vor allem der Sturm hat es in sich. Auch das Mittelfeld ist sehr gut besetzt, welches das Offensivspiel der Roja positiv beeinflusst. Gegen Brasilien muss man jedoch auch hinten wieder gut dicht machen, gegen Spanien sah es über Strecken echt gut aus, dennoch waren es zwei Fehler zu viel. Fehler, die auch Robinho und Co für sich auszunutzen wissen. Daher wäre es vielleicht angebracht, zusätzlich mit zwei Sechsern abzusichern und das Spiel nach vorne fast überwiegend auf die Außen zu verlagern. Brasiliens Kaka hat gegen Portugal gefehlt, was man dem Spiel auch angesehen hat. Gegen die Chilenen ist der Spielmacher wieder mit von der Partie, was vielleicht den Ausschlag geben könnte. Da die Chilenen nicht über das komplette Spiel mauern werden, wird es für Brasilien auch hin und wieder Platz geben. Auf der anderen Seite jedoch ebenso und so wird man vermutlich ein offenes und schnelles Spiel zu sehen bekommen.
28. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
Fussball-Wetten
Das Beste am Spiel der Deutschen gegen Ghana ist, dass es mit Sicherheit eine vierte Ausgabe von "11 in Afrika" geben wird, da sich die deutsche Nationalmannschaft für das Achtelfinale qualifizieren konnte. In dem ersten Spiel der KO-Runde geht es nun gegen England. Die beiden Mannschaften, die als Erzrivalen gelten, haben in der Vorrunde keinen guten Eindruck gemacht. Die Engländer überzeugten jedoch in keinem ihrer Spieler, den Deutschen gelang das wenigstens gegen Australien und teilweise gegen Serbien.
Endlich ist die deutsche Mannschaft wieder dort angekommen wo sie hingehört: An die Tabellenspitze. Doch der Sieg gegen Ghana hat auch seine Schattenseite, denn die deutsche Mannschaft hat nun den deutlich schwierigen Turnierplan erwischt. Das liegt aber vor allem an dem schlechten Abschneiden der Engländer. Wie man es auch dreht und wendet, letztlich ist es so, dass die Deutschen gegen die Engländer spielen müssen. Und sollten sie weiter kommen steht mit Argentinien einer der großen Favoriten auf dem Plan. In jedem Fall eine schwieirige Angelegenheit. Hier unsere 11 gegen Ghana:
1. Die Spielweise: Der ganz große Glanz fehlte dem deutschen Spiel. Die Nervosität war den Spielern von der ersten Minute an anzumerken. Doch im Allgemeinen blieb man der eigenne Philosophie des Kurzpassspiels treu. Immer wieder gelang es flach in der gegnerischen Gefahrenzone zu kombinieren. Ganz wichtig bezüglich des Angriffspiels: Es muss vermieden werden ständig mit Flanken aus dem Halbfeld zu agieren, wenn in der Mitte nur Cacau als Abnehmer bereit steht. Ganz wichtig bezüglich der Verteidigung: Per Mertesacker sollte schleunigst zu alter Hochform zurückfinden.
2. Der Gegner: Überzeugt hat Ghana in keinem Fall. Aber ab und an spielten sich die Afrikaner gefährlich vor das deutsche Tor. Letztlich bauten sie wohl auf das Unentschieden. Und als die deutsche Nationalmannschaft in Führung gegangen war, führte dann auch bald Australien beruhigend. Die Ghanaer stehen im Achtelfinale und haben leichte Aufgaben vor der Brust, um ins Finale zu kommen. Aber das größte Problem haben sie immer noch nicht bearbeiten können: Ghana schießt keine Tore. Lediglich zwei Elfmeter (gegen Serbien und Australien) verhalfen den Afrikanern zum Torerfolg. Das muss sich in der KO-Runde ändern.
3. Die Aufstellung: Bundestrainer Joachim Löw änderte im Vergleich zum Spiel gegen Serbien zwei Positionen: Für den gesperrten Klose stürmte Cacau von Beginn an und für den enttäuschenden Badstuber verteidigte Jerome Boateng. Beide Wechsel waren nachvollziehbar und angebracht.
4. Die Einwechslungen: Am Ende eines Spiels gibt der Erfolg dem Trainer recht. Allerdings muss angemerkt werden, dass eine Veränderung schon deutlich vor der 67. Minute angebracht war. Schon ab der 50. Minute hätte Löw erkennen müssen, dass das Angriffsspiel über die Außenbahnen nicht funktionierte. Er ließ Müller im Spiel, der dann das Tor vorbereitete. Ob Marin das auch getan hätte steht in den Sternen. Nach dem Tor und einer sicheren Qualifikation hinsichtlich des anderen Gruppenspiels, wechselte Löw dann Spieler aus der zweiten Reihe ein. Leider mussten Boateng und Schweinsteiger aufgrund von Verletzungen ausgewechselt werden (73. Jansen für Boateng, 81. Kroos für Schweinsteiger).
5. Der erste Durchgang: Die deutsche Mannschaft agierte in den ersten Minuten mehr als nervös. Man merkte, dass jedem die Wichtigkeit des Spiels bewusst war – zu bewusst. Wie schon in vorherigen Ausgaben angedeutet, wird der Moment kommen, an dem eine verpatzte Özil Chance das Turnier kostet. Der Spielmacher von Werder Bremen scheiterte erneut frei auf den Torwart zulaufend. Mehr als als Linksfuß auf einen abtauchenden Torwart zu zu laufen, kann es für einen Stürmer nicht geben.
6. Der zweite Durchgang: Nach schwachem Start in die zweiten 45 Minuten fing sich die deutsche Mannschaft kurz vor der 60. MInute und erzielte postwendend das spielendscheidende Tor durch Mesut Özil. In der Schwächephase der deutsche hätte Ghana allerdings gut und gerne zum KO-Schlag ansetzen können. Gegen Ende verflachte das Spiel mit kleineren deutschen Chancen.
7. Die Schrecksekunde: Asamoah läuft in der 50. MInute alleine auf Neuer zu. Neuer hält.
8. Besondere Einzelkritik: An dieser Stelle müssen wir zwei Namen hervorheben: Bastian Schweinsteiger und Arne Friedrich. Diese beiden waren – in dieser Reihenfolge - die besten Deutschen beim Sieg gegen Ghana. Schweinsteiger zeigte eine unglaubliche Ballsicherheit gepaart mit einer enormen Zweikampfstärke. Friedrich macht in der Defensive ein gutes Spiel, zeigte starke Ansätze in der Spieleröffnung und war außerdem immer zur Stelle, wenn sein Nebenmann – meist Per Mertesacker – gepatzt hatte.
9. Überraschung des Spiels: Arne Friedrich.
10. Das Spiel in einem Satz: Niemals hätte ein Gegentor in den Schlußsekunden so süß geschmeckt, wie in diesem Spiel gegen Ghana.
11. Vorsicht: Weitergekommen als Erster der Gruppe: Super! Doch gewonnen ist noch nichts. Mit England und Argentinien warten zwei Mannschaften mit außergewöhnlicher individueller Klasse. Gegen beide muss gewonnen werden. Am Sonntag geht’s los!
25. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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Das zweite Achtelfinale dieser WM tragen die USA und Ghana untereinander aus. Beide Teams rechnen sich gute Chancen und sind vor dem Spiel hochmotiviert. Das letzte Mal als man sich traf, war bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Damals machten die Ghanaer den Achtelfinal-Traum der US.-Boys kaputt, in dem sie das letzte Gruppenspiel mit 2:1 gewannen. Ob die Amis sich rächen können, wird sich um 20.30 Uhr am Samstag zeigen.
USA:
Dank eines Last-Minute Treffers von Mittelfeld-Chef Landon Donovan konnte die USA verdient ins Achtelfinale einziehen. Dabei standen sie sogar auf grund eines besseren Torverhältnis vor den Engländern und haben somit die vermeintlich leichtere Aufgabe vor sich. Die Motivation der Amis ist jedenfalls groß, denn im Heimatland ist das Interesse der Medien riesig und man denkt schon über das Achtelfinale hinaus. Gewinnt die USA gegen Ghana warten als nächster Gegner entweder Uruguay oder Südkorea. Alles machbare Aufgaben, meinen die Spieler, und so sehen sich die US-Boys schon im Halbfinale, was sie in ihrer WM-Geschichte nur einmal erreichten. Wenn die Amis da nicht mal zu übermütig und lässig werden.
Eigentlich sind die Stärken der USA ihre Bescheidenheit, der Kampf-Willen und der Zusammenhalt Wenn sie sich jetzt schon für die nächsten zwei Spiele als beinahe Favoriten sehen, kann das böse enden. Solange man die Spiele nicht auf die leichte Schulter nimmt, ist jedoch alles im grünen Bereich. Leicht wird die Aufgabe gegen Ghana jedenfalls nicht.
Ghana:
Die Ghanaer sind die einzigen Afrikaner, die sich für die KO-Runde qualifizieren konnten, folglich wird wohl der Großteil der afrikanischen Fans hinter Ghana stehen und das dilettantische Vuvuzela-Gedröhne wird zum Generalangriff blasen, ausschließlich für Ghana! Das ist auch bitternötig, denn obwohl die Afrikaner ein gutes Team haben und vor allem auch gegen Deutschland gute Phasen hatten, sowohl nach hinten als auch nach vorne, gelang den Black Stars in den drei Gruppenspielen kein Treffer aus dem Spiel heraus. Beiden Jubeltänzen ging ein Strafstoß voraus und das kann nicht die Hoffnung der Ghanaer sein.
So hatten die Black Stars das Erreichen des Achtelfinals auch am Ende nur den Australiern zu verdanken, die überraschenderweise die direkten Konkurrenten aus Serbien mit 2:1 bezwangen. Da sich Ghana aber gegen Deutschland gut präsentiert hat, ist die Qualifikation dennoch verdient und von reinem Glück kann bei weitem nicht gesprochen werden.
Quoten:
Sieg USA – 2.72 @ Pinnacle
Unentschieden – 3.20 @ Betsson
Sieg Algerien – 2.97 @ Pinnacle
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.62 @ William Hill / 1.57 @ Stan James
Fazit:
Die USA denkt schon ans Halbfinale, die Ghanaer sind voller Stolz, für Afrika spielen zu können. Beide Teams sind hochmotiviert und es ist sehr schwer, hier auf einen Sieger zu tippen. Die Buchmacher sehen die US-Boys als leichte Favoriten, vom bisherigen Turnierverlauf kann man das auch so bestätigen, doch die Motivation beider Teams, welche beide genau wissen, dass sie den anderen schlagen können, könnte für ein hitziges Duell mit offenem Schlagabtausch sorgen. Ein Unentschieden wäre vielleicht das gerechte Ergebnis.
25. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Die Gruppenphase ist nun so gut wie vorbei - nur noch die Gruppe H sucht ihre zwei Achtelfinalisten. Bereits morgen wird es dann mit den Achtelfinalis losgehen. Das Spiel am Nachmittag werden Uruguay und Südkorea bestreiten und am Abend werden wir dann das Spiel zwischen den USA und Ghana sehen. Ghana ist der einzige afrikanische Vertreter, – außer die Elfenbeinküste schafft das Wunder noch – welcher sich für die KO-Phase qualifizieren konnte. Man darf gespannt sein ob auch sie nun die Segel streichen müssen oder ob der Traum eines afrikanischen Weltmeisters weiterhin geträumt werden darf. Doch zuerst werfen wir einen Blick auf die USA.
USA
Das war knapp! Der Siegtreffer von Ex-Bayern München Spieler Landon Donovan in der 90ten Minute gegen Algerien besiegelte das Ausscheiden der Slowenen und das zeitgleiche Weiterkommen der Amis. Der Sieg war äußerst verdient und zum Glück sind die Amerikaner weiter gekommen. Bereits im Spiel gegen Slowenien wurde den USA ein regulärer Treffer aberkannt und auch im Spiel gegen Algerien wurde früh ein reguläres Tor aberkannt. Die Schiedsrichter sind nicht gerade auf der Seite der USA. Somit kann man den Amerikaner den Aufstieg gönnen – und das sie Fußball spielen können haben sie bereits letztes Jahr beim Confed-Cup bewiesen als sie die schier unbezwingbaren Spanier besiegt haben und ihre Serie ohne Niederlage in Länderspielen beendet haben.
Der Fußball bekommt in Amerika immer mehr an Anerkennung. Die Leistungen der Elf von Bradley werden beachtet und die Amis können auch stolz auf ihre Nationalmannschaft sein. Der Aufstieg war äußerst verdient und nun hat man die ganz große Chance sich auch für das Viertelfinale zu qualifizieren. Sieht man die anderen Paarungen an, so hat man mit Ghana ein äußerst gutes Los gezogen. Und Trainer Bob Bradley wird im Achtelfinale gegen die Afrikaner die beste Elf aufbieten können. Der Stürmer Robbie Findley, welcher in den ersten zwei Spielen jeweils eine gelbe Karte bekam, wird im Achtelfinale wieder spielberechtigt sein und wohl den Platz von Gomez einnehmen.
Die bisherigen Ergebnisse der Amerikaner sind:
gegen England: 1-1 (1-1)
gegen Slowenien: 2-2 (0-2)
gegen Algerien: 1-0 (0-0)
Und zum Abschluss gibt es nochmals einen Überblick auf die Aufstellung im letzten Spiel. Jedoch wurde schon oben angemerkt, dass Findley wohl wieder in die Stammelf zurückkehren wird. Ansonsten wird Bob Bradley nicht viel Grund für Umstellungen haben. Die Leistung passte in allen drei Spielen bisher und ohne die zwei Fehlentscheidungen wäre der Aufstieg nicht so ein Zitterding gewesen.
Aufstellung im dritten Gruppenspiel
Howard – Bocanegra, Cherundolo, Bornstein, DeMerit – Bradley, Dempsey, Donovan, Edu – Gomez, Altidore
Ghana
Kein Tor aus dem Spiel heraus und dennoch für das Achtelfinale qualifiziert. Ghana ist der einzige afrikanische Vertreter in der KO-Phase und kann dies schon als Erfolg verbuchen. Doch ob das reicht? Die Afrikaner spielten im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland richtig gut. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte man die Deutschen gut im Griff und hätte durchaus in Führung gehen müssen. Doch man lies zum Teil die Besten Chancen aus. In der zweiten Halbzeit konnte der wahre Deutsche Özil dann das 1-0 erzielen und sicherte den Deutschen damit den Gruppensieg. Und somit konnten die Afrikaner England aus dem Weg gehen und treffen nun auf die Amerikaner.
Und in diesem Spiel ist Ghana sicherlich nicht chancenlos. Vor allem nach der Leistung gegen Deutschland besteht Grund zur Hoffnung. Hat man gegen Serbien und Australien spielerisch nicht überzeugen können, so zeigten die Afrikaner in diesem Spiel, dass sie durchaus schönen Fußball spielen können. Doch die Chancenverwertung muss unbedingt besser werden – nur mit Toren aus Elfmetern wird man sich nicht immer weitermogeln können. Der serbische Coach Rajevac wird gegen die USA ebenfalls auf alle Spieler zurückgreifen können. Gespannt darf man sein ob er den Tripple-Gewinner Sulley Ali Muntari wieder von Beginn an bringen wird. Nach dem Spiel gegen Australien und der späten Einwechslung von Muntari kritisierte er das Team und den Trainer hart. Doch durch eine rasche Entschuldigung gab es keine weiteren Strafen. Muntari ist sicherlich eine Bereicherung für die Elf von Ghana – doch er ist nicht gerade ein einfacher Charakter.
Die bisherigen Ergebnisse der Black Stars
gegen Serbien: 1-0 (0-0)
gegen Australien 1-1 (1-1)
gegen Deutschland: 0-1 (0-0)
Viel Grund zum ändern wird Rajevac nicht haben und ich denke, dass er wohl maximal auf einer Position das Team verändern wird. Asamoah Gyan wird in der Sturmspitze wieder mehr oder weniger als Alleinunterhalter gelten!
Aufstellung im dritten Gruppenspiel
Kingson – Sarpei, Paintsil, Mensah, Mensah – Annan, Asamoah, Boateng, Tagoe – Ayew, Gyan Asamoah
Fazit
Ghana muss endlich mal ein Tor aus dem Spiel heraus schießen. Bereits beim Afrika-Cup zeigten die Black Stars, dass das Tore schießen nicht zu ihren Stärken gehört. Und die Amerikaner sind in der Offensive auch sehr gut besetzt und spielen gefälligen Fußball. England in die Schranken zu weisen ist auch eine starke Leistung und auch wenn das Weiterkommen erst in aller letzter Sekunde fixiert wurde, zeigt das auch nicht die wahre Stärke. Die Amis sind in meinen Augen zu favorisieren und werden sich am Ende auch durchsetzen. Doch es ist gut möglich, dass wir wieder ein Spiel mit wenigen Toren sehen werden und das ein einziger Treffer den Ausschlag geben wird. Auf jeden Fall würde ich bei den derzeitigen To Qualify Quoten die Amerikaner nehmen und ich denke, dass wir uns leider vom letzten afrikanischen Vertreter verabschieden werden.
Die aktuellen 3-Weg Quoten von Betfair
USA 2.76
Unentschieden 3.20
Ghana 3.00
Die aktuellen "To Qualify" Quoten von Betfair
USA 1.92
Ghana 2.08
25. Juni 2010 / dominic - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Nordkorea vs . Elfenbeinküste
Achtung, dieses Spiel ist zu 99% für beide Mannschaften uninteressant, was die Ambitionen für ein Achtelfinale betrifft.
Liebe Wettbasis Leser, ein wenig Ironie musste ich in der Überschrift verarbeiten. Insgesamt möchte ich aber viel mehr davon warnen dieses Spiel realistisch einzuschätzen. Die Denkweise eines typischen Wettinteressenten würde hier auf HC Elfenbeinküste hinauslaufen. Nordkorea hat bislang alle Spiele verloren, darunter gegen Portugal ein 0:7 erlitten, während die Elfenbeinküste gegen den selbigen Gegner einen Punkt geholt hat! Doch in diesem Spiel hängt ganz viel von der Motivation ab.
Es ist auch recht mühselig hier über die Spieler zu sprechen, welche für beide Teams auflaufen werden. Besonders der Fall Drogba wurde im gesamten Turnier schon mehr als überschätzt. Heute noch viel mehr. Denn genau diese Superstars sind es doch, welche in einem solchen Freundschaftsspiel die Lust am Fussball verlieren.
Für Nordkorea könnte ein Punktgewinn in dieser Hammergruppe ein riesen Erfolg sein, der unheimlich wichtig wird, wenn man bedenkt, welche politischen Gedanken in dem Land herschen. Ich möchte ehrlich gesagt als Nordkoreaner nicht mit der 0:7 Niederlage gegen Portugal nach Hause zurückkehren.
Taktisch gesehen werden die Außenseiter wohl dennoch mit mindestens 8 defensiven Spielern beginnen. Jong und Hong sind der offensive Kreativpart. Drogba ist auf der Gegenseite bislang ein Schatten seiner Selbst. Da ändert auch der Anschlusstreffer gegen Brasilien nichts daran. Es ist mehr als fraglich, ob die Motivation in ihm heute noch für eine gute Leistung reicht.
Aufstellungsvermutung
Nordkorea: M.-G. Ri – C.-J. Pak, J.-I. Ri, K.-C. Ri – J.-H. Cha, Y.-N. Ji – I.-G. Mun, K.-I. Kim, N.-C. Pak I – Y.-J. Hong – T.-S. Jong
Elfenbeinküste: Barry – Demel, Touré, Zokora, Tiené – Eboué, Yaya Touré, Tioté – Dindane, Kalou – Drogba
H2H – ehemalige Begegnungen
Es gab noch nie ein Match zwischen den Ivorern und dem Teilstaat aus Korea. Erst heute wird die H2H Bilanz eröffnet werden.
Quotenübersicht
Elfenbeinküste @ 1,46 Pinnacle
Remis @ 4,90 Bet24
Nordkorea @ 9,00 diverse
Over 2,5 @ 1,93 Pinnacle
Under 2,5 @ 2,05 Bet365
Quotenanalyse
Die Quoten haben sich schon ein großes Stück in die richtige Richtung angepasst. Dennoch denke ich, dass man hier noch bei Bet24 klein das Remis @4,90 mitnehmen sollte. Auch ein 0:0 Tipp bei Betfair könnte durchaus interessant werden. Ein Absicherung während des Spieles ist natürlich jederzeit möglich!
25. Juni 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Am Freitag, den 25. Juli 2010, finden die letzten Gruppenspiele der Gruppe H statt. Mit den Begegnungen Chile gegen Spanien und Honduras gegen die Schweiz endet die Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Südafrika. Die meisten Mannschaften wissen schon genau gegen wen sie im Achtelfinale und einige sogar in einem spekulativen Viertelfinale ran müssen. Nur die Gruppen G und H müssen noch ihre Teilnehmer an der KO-Runde ausspielen. Die Gruppe G spielt um 16:00 Uhr. Anstoß der Spiele Chile-Spanien und Honduras-Schweiz ist zeitgleich um 20:30 Uhr.
Ausgangssituation:
Die Ausgangssituation ist in der Gruppe H etwas komplizierter als gewohnt. Aktuell führt Chile (6 Punkte, 2:0) vor den Spaniern (3 Punkte, 2:1) und der Schweiz (3 Punkte, 1:1). Honduras hat nur noch sehr theoretische Chancen und wird in der Folge außen vor gelassen. Sollte es zu einem Gleichstand bei den Punkten kommen, zählt zunächst das Torverhältnis, dann die geschossenen Tore und danach der direkte Vergleich. Die Spanier müssen also genauso hoch gewinnen wie die Schweizer, außer sie haben insgesamt mehr Tore geschossen, dann würde auch ein Sieg mit einem Tor weniger Unterschied reichen, um die Gruppe zu gewinnen.
Chile:
Bisher spielen die Chilenen eine hochweritge Weltmeisterschaft. Obwohl sie beide Spiele gewonnen haben, haben sie ein großes Problem: Es ist nicht besonders unwahrscheinlich, dass sie am Ende mit leeren Händen dastehen. Denn am letzten Spieltag der Gruppenphase geht es gegen Spanien – den Favoirten auf den Titelgewinn. Ein Sieg der Schweizer gegen Honduras wird vorausgesetzt (auch wenn sich die Eidgenossen schwer tun sollten, haben sie es schlichtweg nicht verdient, sollten sie gegen die Zentralamerikaner nicht gewinnen). Ein Remis reicht den Chilenen. Trainer Marcelo Bielsa hat aber bereits angekündigt, "in jedem Fall auf Sieg spielen zu wollen". Das sei einfacher. Recht hat er. Trotzdem sollte besonders im In-Play darauf geachtet werden, dass die Chilenen gegen Ende der Begegnung wohl kaum alles nach vorne werfen werden, wenn es Unentschieden stehen sollte.
Gerne spekuliert man im Vorhinein über die Aufstellung der Mannschaften und mögliche taktische Kniffe der Trainer. Doch bei dem chilenischen Nationalcoach Marcelo Bielsa ist dies nicht so einfach. Der Chef der Chilenen besteht des Öfteren auf Trainingseinheiten unter Ausschluß der Öffentlichkeit und probiert im Gegensatz zu anderen Trainern gerne noch etwas im letzten Training aus. Demnach ist es eher schwierig Aussagen zur personellen Situation ind er Startelf Chiles zu sagen. Es gibt Gerüchte, dass Bielsa im Spiel gegen Spanien auf Andres Suazo im Sturm verzichten würde, da dieser gegen die Schweiz des Öfteren durch zu viel Egoismus aufgefallen war. Mark Gonzales von ZSKA Moskau stünde als Alternative bereit.
Der bekannteste Chilene in Deutschland ist wahrscheinlich Arturo Vidal. Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga bekannt für seine feine Technik. Diese paart er hervorragend mit körperbetonter Spielweise. Einzig das Temperament geht manchmal mit ihm durch. Doch bei Spanien gegen Chile sollte er nicht der einzige mit diesem "Problem" sein.
Für Chile geht es darum sich eine tolle Qualifikation und eine starke Gruppenphase ausbezahlen zu lassen.
Spanien:
"Ich hoffe, dass es nicht mein wichtigstes Spiel als Nationaltrainer wird", sagte der spanische Coach Vicente del Bosque über das letzte und endscheidene Gruppenspiel gegen Chile. Obgleich seine Aussage auf ein mögliches Ausscheiden der Iberer anspielt, ist das Zitat auch wörtlich verstanden durchaus sinnvoll, denn auch bei einem Sieg könnte es das wichtigste Spiel für die spanische Mannschaft gewesen sein. Dies bezieht sich im Grunde genommen nur auf einen Punkt: Die Tabellenkonstellation. Die Spanier sollten unbedingt Erster werden. Denn der Erste der Gruppe H, erwischt – wahrscheinlich – einen deutlich einfacheren Turnierplan als der Zweite (Wenn man davon ausgeht, dass Brasilien die Gruppe G gewinnt).
DIe Iberer brauchen einen kraftigen Schub Selbstvertrauen. Im Umfeld und besonders im eigenen Land mehren sich die Zweifler, die der "Roja" eine dunkle Zukunft voraussagen. Sie sei der Drucksituation endlich einmal als Favorit in ein großes Turnier gegangen zu sein bei Weitem nicht gewachsen, hört man es auf der iberischen Halbinsel aus immer mehr Ecken tönen. Vor allem ist diese Vervielfachung der Kritiker darauf zurückzuführen, dass die Spanier in ihrem ersten Spiel gegen die Schweiz nicht nur enttäuschten (0:1) und sich alles andere als weltmeisterwürdig präsentierten, sondern außerdem ihr Spielsystem änderten. Zwar betonen Spieler, wie auch Trainer, dass der Systemwechsel von zwei Stürmern hin zu einer Spitze, keine Veränderung der Spielphilosophie bringen würde, doch in der Heimat vor den Bildschirmen sieht man das anders.
Erfolgstrainer Luis Aragones, der die Spanier zum Europameister 2008 machte, gab nach dem Sieg gegen Honduras an, dass "Spanien mit dieser Spielweise nicht sehr weit kommen werde". Die vielen ausgelassnen Chancen gegen Honduras (2:0) und die Auftaktiniederlage gegen die Schweiz haben kraftig am Selbstbewusstsein der Iberer genagt. Dabei haben sie während dieser Gruppenphase eigentlich schon mehr Glück als Verstand gehabt: 1. Der Gruppensieg wäre nicht mehr in Reichweite, wenn Derdiyok in der letzten MInute frei vor dem chilenischen Tor stehend zum Ausgleich getroffen hätte. 2. Der spanische Topstürmer David Villa ist unverständlicherweise nicht von der FIFA für seine Tätlichkeit im Spiel gegen Honduras gesperrt worden. Die FIFA überraschte mit dieser Abweichung von ihrer Politik aus früheren Tagen – in Deutschland bekannt geworden durch den Fall Frings 2006.
Fazit:
Die Spanier werden auch dieses Spiel wieder dominieren. Allerdings ist das chilenische Konterspiel gefürchtet. Auch die Eigenschaft Chiles des Öfteren kurze angrifflustige Perioden einzumischen, führt bei den Spaniern zu Unwohlbefinden. Zunächst wird sich Chile trotz allem auf das Verteidigen beschränken. Sollte es den Südamerikanern gelingen in Führung zu gehen, könnte der größte Favorit schon in der ersten Runde fallen. Der Druck wird mit den Spaniern sein. Mit jeder Minute ein wenig mehr. Viel Gerede um nichts, denn letztlich traut den Spaniern doch niemand das Ausscheiden zu, oder?
Quoten:
Chile: 7,65 @ betsafe
Unentschieden: 4,35 @ betsson
Spanien: 1,50 @ bet365
24. Juni 2010 / joe - Kategorie:
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Am Mittwoch, den 23. Juni 2010, steigt der Showdown in der Gruppe D. Am letzten Spieltag der Gruppenphase spielt die deutsche Nationalmannschaft gegen Ghana. Paralell findet Serbien gegen Australien statt.
Die Konstellation in der Gruppe D ist etwas undurchsichtig, da Ghana aktuell zwar Tabellenerster ist, aber mit einer Niederlage gegen Deutschland höchstwahrscheinlich die Segel streichen muss. Serbien hat mit dem dezimierten Australien den einfachsten Gegner am letzten Spieltag. Sollten die Serben gewinnen, sind sie sicher für das Achtelfinale qualifiziert. Die deutsche Mannschaft benötigt gegen Ghana einen Sieg, um in der nächsten Runde zu stehen. Ghana kann mit einem Unentschieden für die nächste Runde planen.
Schiedsrichter der Begegnung zwischen Ghana und Deutschland ist der Brasilianer Carlos Simon. Aus deutscher Sicht kann man nur hoffen, dass der Brasilianer eine deutlich bessere Leistung als Unidiano Mallenco aus Spanien abliefert. Zusammen könnten sie es schaffen ihren Heimatländern einen unangenehmen Konkurrenten vom Leib zu halten.
Anstoß der beiden Spiele ist um 20:30 Uhr.
Ghana:
Immernoch ist dem Spiel der Afrikaner anzusehen, dass im Mittelfeld ein Funken Extraklasse fehlt. Diese Extraklasse haben die meisten Nationen gar nicht, Ghana jedoch schon. Allerdings verletzt. Der Ausfall von Superstar Michael Essien von Chelsea London wiegt mangels Alternativen deutlich schwerer als der Ausfall von MIchael Ballack bei der deutschen Nationalmannschaft – obwohl man diesen Ausfall auch deutlich spüren kann. Ohne die leitende Hand eines Essien im Mittelfeld wirkt die ghanaische Nationalmannschaft oft haltlos. Beispielswiese im Spiel gegen Australien - einen Gegner den Ghana im Griff haben sollte und auch über weite Teiel des Spiels im Griff hatte – ließen sie ein Spiel, welches völlig unter Kontrolle war, aus den Händen gleiten. Obgleich in Überzahl agierend, fand Ghana kein Mittel mehr, um gegen eine australische Nationalmannschaft, die auf zwei ihrer besten drei Akteure nicht mehr zurückgreifen konnte, zwingend vor das gegnerische Tor zu kommen.
Auch die ständigen Organisationsbemühungen von Kevin Prince Boateng halfen nicht. Der Bruder des deutschen Nationalspielers Jerome Boateng wirkt bei Ghana auf dem Platz bereits wie ein Organisator. Doch auch Boateng verstand es nicht, seine Mannschaft zu einem Sieg gegen Australien zu führen und wurde spät ausgewechselt.
Beim Spiel gegen Deutschland erwartet die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw vermutlich eine ghanaische Abwehrwand in zwei Akten. Wenn Ghana sich schon mit Essien gekonnt hinten rein stellte, dann werden sie es gegen vermeindlich spielstärkere Mannschaften ohne Essien wohl noch eher tun. Es ist zu erwarten, dass Ghana, das mit einem Unentschieden sicher für das Achtelfinale qualifiziert wäre, alles daran setzen wird, sich einzuigeln. Solange Ghana das Spiel nicht selbst gestalten muss, sind sie durchaus in der Lage mit stärkere Mannschaften mitzuhalten, denn verteidigen können sie – das musste schon Serbien erfahren.
Deutschland:
Das Spiel gegen Serbien hätte die deutsche Nationalmannschaft ohne den Platzverweis von Miroslav Klose wohl kaum verloren. Doch das ist nun Schnee von gestern. Was jetzt zählt, ist das Spiel gegen Ghana. Die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw kann dieses Spiel bereits als ein Endspiel bezeichnen, denn ein Sieg muss her. Wenn die deutsche Nationalmannschaft nicht gewinnt, dann ist die Weltmeisterschaft in Südafrika mit hoher Wahrscheinlichkeit für sie beendet - immer dann wenn Serbien gegen Australien gewinnt.
Die deutsche Elf wird sich selbst vermutlich größter Geduld aussetzen. Denn wenn sich die erwartete defensive ghanaische Spielweise bestätigt, wird die Mannschaft um Kapitän Philipp Lahm zwar viel den Ball haben und viel Raum haben, aber in der gegnerischen Hälfte von zwei Viererketten empfangen werden. Diese gilt es dann insbesondere über die Außenpositionen zu knacken. Mit flachen Bällen in die Schnittstellen der Viererketten sollte es Schweinsteiger und Özil gelingen die Außenbahnen freizuspielen. Wenn alles klappt, wie gedacht, dann können diese von der Grundlinie den Rücken der Abwehr suchen.
Das Konzept ist simpel und schnell erklärt, jedoch schwierig umzusetzen. Ein Spieler wie Marko Marin könnte im weiteren Spielverlauf Gold werr sein, wenn es ihm gelingt durch flinke Dribblings explosive Tempowechsel in ein statisches Spiel zu bringen.
Die größte Gefahr für die deutsche Mannschaft ist die Unerfahrenheit, welche in Panik und Hektik bei einem langen Unentschieden enden könnte. Deshalb gilt es ein frühes Tor zu schießen. Obgleich die Ansagen bekannt und strapaziert sind, treffen sie in diesem Finale gegen Ghana besonders zu.
Personell wird Joachim Löw gezwungenermaßen auf der Stürmerposition wechseln müssen. Laut eigener Aussage tendiert er zu Cacau. Dieser würde dann den gesperrten Miroslav Klose ersetzen. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass Löw auf der linken Verteidiger Position wechseln wird. Ob er Marcell Jansen, Jerome Boateng oder Dennis Aogo für Badstuber aufstellt, wird bis kurz vor Spielbeginn sein Geheimnis bleiben.
Die wohl wichtigste Prämisse für die deutsche Nationalmannschaft sollte im fußballerischen Bereich sein, das Spiel diesmal mit 11 Spielern zu beenden. Dann klappt es auch mit dem Gewinnen!
Fazit:
Inwiefern es durch eine defensive Grundeinstellung der Nationalmannschaft Ghanas ein einseitiges Spiel oder gar ein Anrennen auf ein Tor wird, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Ghana in der eigenen Hälfte auf Deutschland wartet. Dort wartet dann bekantlich auch Kevin Prince Boateng. Der Berliner Überläufer sollte ein weiterer Grund sein, das Spiel zu gewinnen – wenn es irgendwem in diesem Finale noch an Motivaiton gefehlt haben sollte.
Quoten:
Ghana: 7,25 @ betsson
Unentschieden: 4,90 @ betfair
Deutschland: 1,53 @ expekt
22. Juni 2010 / joe - Kategorie:
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32 der 64 Spiele sind bei der WM schon über die Bühne gegangen. Keine theoretische Chance mehr auf den Aufstieg ins Achtelfinale besitzen Kamerun und Nordkorea. Und heute um 16 werden die nächsten zwei Teilnehmer gesucht, welche sich von der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 verabschieden müssen. Mit Südafrika steht auch der Gastgeber vor dem Vorrundenaus - es wäre das erste Mal in der Geschichte, dass der Gastgeber nicht über die Gruppenphase hinauskommen würde. Und die Chancen für die Afrikaner sind minimal – sie benötigen auf alle Fälle Schützenhilfe. Und um dieses Spiel geht es in diesem Bericht – Mexiko gegen Uruguay!
Mexiko
Ein hochverdienter 2-0 Sieg gegen die Franzosen. Der Sieg gegen die Equipe Tricolore bringt Mexiko in eine sehr gute Ausgangsposition für den Kampf um den Aufstieg ins Achtelfinale. Die Franzosen enttäuschten mal wieder auf voller Ebene und Mexiko spielte einen schönen Fußball. Nach einem Traumpass stand der eingewechselte Neo-ManU-Stürmer Javier Hernandez alleine vor Hugo Lloris, umkurvte diesen und erzielte das vielumjubelte 1-0. Die Entscheidung brachte dann der ebenfalls eingewechselte Altmeister Blanco. Nach einem dummen Foul im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und Blanco verwertete eiskalt – damit war die ehemalige Grande Nation besiegt. Und die Nerven liegen blank bei den Franzosen – doch dies kann den Mexikaner egal sein. Sie müssen sich nun auf das letzte Gruppenspiel gegen Uruguay konzentrieren.
Im Spiel gegen Mexiko verletzte sich Arsenal Stürmer Carlos Vela und wird heute auch nicht spielen können. Für ihn wird aller Voraussicht nach Torschütze Javier Hernandez die Chance von Beginn an bekommen. Ansonsten wird Trainer Javier Aguirre heute auf Efrain Juarez verzichten müssen, da er schon zwei Gelbe Karten bekommen hat. Für Juarez wird wohl Andres Guardado in die Startelf rücken.
Gespannt darf man sein auf die taktische Ausrichtung der Mexikaner. Trainerfuchs Aguirre sagte bereits, dass man voll auf Sieg spielen wird – auch mit dem Wissen, dass ein Unentschieden zur fixen Achtelfinalteilnahme reichen würde. Doch eines scheint klar zu sein – jedes Team will Argentinien aus dem Weg gehen. Auch Mexiko? Die Aussagen von Altstar Blanco geben viel Raum für Spekulationen. Nachdem man bei der WM2006 bereits an Argentinien gescheitert ist, meinte Blanco vor kurzem, dass er sich auf Argentinien freuen würde - immerhin hat man noch eine Rechnung mit ihnen offen und die Mexikaner fühlen sich stark genug um die Gauchos zu besiegen. Sollten die Mexikaner heute wirklich auf Sieg spielen und der Schuss geht nach hinten los, dann könnte ein vorzeitiges Ausscheiden drohen. Eine schwere Situation – Argentinien im Achtelfinale oder das Risiko auszuscheiden? – was ist das kleinere "Übel"?
Die Aufstellung aus dem zweiten Spiel
Perez – Rodriguez, Salcido, Marquez, Osorio – Moreno, Torrado, Juarez, Dos Santos – Vela, Franco
Uruguay
Die "Urus" stürzten den Gastgeber in das Tal der Tränen. Ein glänzend aufgelegter Diego Forlan war der Anführer für den klaren 3-0 Erfolg gegen Südafrika. Hatte er beim ersten Tor noch Glück, als sein Schuss abgefälscht wurde, verwandelte er den Elfmeter zum 2-0 bombensicher. In der Nachspielzeit konnte Pereira dann den 3-0 Endstand erzielen – und dieser Treffer kann Gold wert sein. Wie bereits oben erwähnt, wären die Urus bei einem Unentschieden Gruppensieger!
Doch auch bei den Urus darf man gespannt sein, wie die taktische Ausrichtung aussehen wird. Werden sie auf Sieg spielen oder wollen sie das 0-0 bis zum Ende hin verwalten? Auch für Uruguay besteht die Gefahr mit einer Niederlage – und einem hohen Sieg der Franzosen – noch auszuscheiden. Trainer Tabarez gab ebenfalls bekannt, dass er sein Team auf einen Sieg einstellen wird und er erwartet, dass seine Jungs auch dementsprechend auftreten werden. Dies verdeutlicht auch die Worte von Taberez – "Das schließe ich absolut aus. [Anmerkung: Dass man sich auf ein Unentschieden "einigt"]. Mir gefällt es überhaupt nicht, wenn einer sowas von mir denkt. Das stellt mich in ein schlechtes Licht. Mich und alle Uruguayer"!
Die Aufstellung aus dem zweiten Spiel
Muslera – Lugano, Godin, Fucile, Pereira – Perez, Arevalo, Pereira – Cavani, Forlan, Suarez
Fazit
Für einige Leser wird wohl der Begriff "Die Schande von Gijon" etwas bedeuten – und viele Fans glauben, dass es heute Nachmittag ein Revival dieses Spiels geben wird. Doch die Akteure geben im Vorfeld bekannt, dass dem nicht so ist und man sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben wird – doch wen wundert das? Sollen die Spieler öffentlich dazu stehen und sagen uns reicht beiden ein Unentschieden, also spielen wir auch Unentschieden. Dies würde zu einem großen Skandal führen – aber im Hinterkopf ist der Gedanke allgegenwärtig. Natürlich ist Argentinien nicht der gewünschte Achtelfinalgegner – doch wenn man den Titel will, muss man jedes Team besiegen. Egal ob man im Achtelfinale oder im Finale auf einen sehr starken Gegner trifft. Und die Gefahr auszuscheiden in der Gruppenphase ist immer vorhanden.
Ich bin zwar der Meinung, dass gerade die Mexikaner versuchen werden auf Sieg zu spielen um Argentinien aus dem Weg zu gehen – auch wenn Blanco sich auf Argentinien freuen würde. Aber eines ist klar, die Ordnung und Disziplin werden sie nicht über Bord werfen und blind nach vorne stürmen. Eine offensive Ausrichtung aus einer gesicherten Defensive ist sehr gut möglich – zuviel Risiko werden die Mexikaner sicherlich nicht eingehen. Dadurch können sich zwar vereinzelt Konterchancen für die Urus ergeben, aber ich bin der Meinung, dass sich beide Teams mit einem Unentschieden trennen werden und zusammen den Aufstieg in die KO-Phase bejubeln können.
Die aktuellen Quoten von Betfair
Mexiko 3.95
Unentschieden 1.88
Uruguay 4.60
22. Juni 2010 / dominic - Kategorie:
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Heute startet der letzte Spieltag. Den Anfang machen Gruppe A und B, wobei die letzten Gruppenspiele bekanntermaßen zeitgleich ausgetragen werden. Das heißt, kein Team hat den Vorteil, dass sie schon das Endergebnis ihrer möglichen Konkurrenten wissen. Spannend ist es noch dazu. Heute treffen die noch punktlosen Männer aus Nigeria auf die von Südkorea, welche nach ihrem 1:4 Debakel gegen Higuain & Co wieder was gut zu machen haben. Rechnerisch ist zwar noch der Gruppensieg drin, nach den vielen Gegentoren sieht die Tordifferenz im Vergleich zum Tabellenführer Argentinien jedoch wenig hoffnungsvoll aus. Die Tordifferenz von 3:4 Toren führt sogar dazu, dass Nigeria – bei zeitgleichen Sieg Argentiniens über Griechenland – sogar ein 1:0 Sieg reichen würde, um nach zwei glatten Niederlagen doch noch das Ticket fürs Achtelfinale zu lösen.
Die Entscheidung fällt ab 20:30 im Durban Stadium. Gepfiffen wird die Partie vom portugiesischen Schiedsrichter Olegario Benquerenca. In diesem Turnier pfiff er bisher die Partie zwischen Japan und Kamerun, wobei er keine Probleme hatte und nur zwei Gelbe Karten zeigen musste.
Nigeria:
Nigeria ging vor der WM noch als zweiter Favorit der Gruppe ins Rennen, das offizielle Ziel vom nigerianischen Verband lautete Halbfinale. Da man Argentinien sowieso als Favorit sah, machte die erste Niederlage nicht viel aus, gleichwohl man sich schon zu harmlos präsentierte. Gegen Griechenland sollte dann der erste Sieg her, doch nach dem man die 1:0 Führung her schenkte und als Verlierer den Platz verließ, machte sich Ernüchterung breit. Nun steht man mit dem Rücken zur Wand und muss nun unbedingt gewinnen, um wenigstens das Achtelfinale zu erreichen.
Glück im Unglück, dass Argentiniens Higuain gegen Südkorea einen besseren Tag hatte als noch gegen Nigeria. Seine 3 Treffer sorgten dafür, dass Südkorea jetzt eine gefährliche Tordifferenz hat. Nigeria darf sich bei einem Einzug ins Achtelfinale also gleich zwei mal beim Stürmer von den Königlichen bedanken. Zuerst, weil Higuain hochprozentige Chancen gegen Nigeria vergab, diese dann aber dafür mit doppelter Effektivität gegen Südkorea einnetzte. Ein knapper Sieg von 1:0 würde aller Voraussicht nach reichen, um unter die Letzten 16 zu kommen. Vorausgesetzt, Griechenland verliert gegen Argentinien, bei denen Messi schon in den Startlöchern steht, denn sein Name fehlt noch in der Liste der Torschützen.
Nebenbei dürfen sich die Nigerianer noch bei ihrem Torhüter Vincent Enyeama bedanken, ohne ihn würden die Super Eagles wohl hoffnungslos verloren da stehen. Sowohl gegen Argentinien als auch gegen Griechenland hatte er viel zu tun und hielt teilweise glänzend. Es wäre nicht verwunderlich, wenn er in den nächsten Wochen Post von einigen Vereinen bekommt. Wenn ein Keeper viel zu tun hat, stimmt meistens in der Defensive etwas nicht. So ist es auch bei den Afrikanern, die Abwehr ist oft einen Schritt zu spät und die physischen Stärken, die man den Super Eagles zuspricht, ließ man auch vermissen. Das wird eine ganz schwere Nummer gegen die flinken Südkoreaner.
Nach vorne geht bei Nigeria ebenfalls wenig. Gegen Griechenland ging man zwar in Führung, doch der Treffer war eher glücklich zustande gekommen. An einem Freistoß, der eigentlich als Flanke gedacht war, sprangen Mann und Maus vorbei und der griechische Keeper, dessen Sicht durch hoch hüpfenden Spieler versperrt war, sah den Ball zu spät. Danach kam kaum etwas von den Offensivkräften, zwar hatte man noch zwei, drei gute Chancen, auf lange Sicht hatte man aber eher das Gefühl, als wolle sich Nigeria bloß nicht der Öffentlichkeit zeigen. Ob das alles nur wegen dem Platzverweis nach der 1:0 Führung gelegen hat, darf man bezweifeln. Fakt ist, Kaita, der wegen einer Tätlichkeit Rot sah, wird dem schwedischen Trainer für heute nicht zur Verfügung stehen.
Südkorea:
Die Taeguk Warriors standen nach dem ersten Spiel gegen Rehagels Griechen, dass sie 2:0 gewannen, noch auf dem ersten Platz der Gruppe A. Argentinien konnte das nicht so stehen lassen und so bezwangen die Gauchos die Asiaten mit 4:1, wobei der Sieg noch höher hätte ausfallen können. Leider muss man für Südkorea sagen, dass der Sieg auch in der Höhe völlig verdient war. Jetzt darf man jedoch nicht in Verhängnis geraten und aufgrund des Kreuzvergleiches mit Nigeria vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Nigeria hat zwar nur 0:1 gegen die Albiceleste verloren, doch auch hier hätte der Sieg höher ausfallen können, wenn nicht müssen.
Dem nigerianischen Torhüter sei Dank, dass die Niederlage mit 0:1 nur knapp ausfiel und genau an diesem Torhüter könnten die Koreaner scheitern. Südkorea ist nicht gerade der Inbegriff einer schlagkräftigen Offensivmannschaft, sie sind zwar schnell und haben mit ManU Legionär Ji-Sung Park einen gefährlichen Kapitän, der sowohl indirekt durch Vorlagen als auch aktiv durch Schüsse häufig für Torgefahr sorgt, bis auf Chu-Youn Park hat man jedoch keinen weiteren Spieler dieser Klasse in den Offensivreihen.
Die Abwehr Südkoreas gilt ebenfalls nicht als sattelfest und gegen Argentinien hat man gesehen, wie schnell man die Hinterreihen der Südkoreaner knacken kann. Zum Glück für Südkorea spielt man heute nicht gegen Argentinien, sondern „nur“ gegen Nigeria, die in der Offensive bekanntlich auch nicht die Stärksten sind.
Da das Torverhältnis mit 3:4 Toren nicht das beste ist, muss man heute gewinnen, um sich sicher zu sein, das Achtelfinale erreichen zu können. Sollten die Warriors nur ein Unentschieden holen und die Griechen unerwartet gegen Argentinien gewinnen (eventuell gegen eine B-Elf), wäre Griechenland weiter. Selbst bei einem höheren Remis zwischen Argentinien und Griechenland würde es nochmal spannend werden. Verliert man heute gar, dann ist die Weltmeisterschaft ganz sicher aus, als Vorrunde-Dritter oder Vierter.
Darum muss man offensiv auflaufen, gegen Argentinien zeigte man sich, besonders in der ersten Hälfte, sehr zurückgezogen und schaute danach, dass die Räume eng bleiben. Gegen Nigeria wird man wohl von Beginn an den Weg nach vorne suchen und mit der vorhandenen Schnelligkeit für viel Wirbel in der gegnerischen Hälfte sorgen wollen.
Gruppentabelle:
1. Argentinien 2S – 0U – 0N – 5:1 Tore – 6Pkt
2. Südkorea 1S – 0U – 1N – 3:4 Tore – 3Pkt
3. Griechenland 1S – 0U – 1N – 2:3 Tore – 3Pkt
4. Nigeria 0S – 0U – 2N – 1:3 Tore – 0Pkt
Quoten:
Sieg Nigeria – 3.12 @ Pinnacle
Unentschieden – 3.34 @ Pinnacle
Sieg Südkorea – 2.55 @ Interwetten
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.49 @ Canbet/ 1.68 @ Expekt
Fazit:
Für beide Teams muss ein Sieg her, Südkorea könnte zwar auch ein Unentschieden reichen, doch im Falle, dass Argentinien mit einer B-Elf auflaufen wird, könnte es knapp werden. Von daher ist man auf der sicheren Seite, wenn man gewinnt. Nigeria muss zwingend gewinnen, ansonsten tretet man enttäuscht die Heimreise an. Beide Teams sind hinten anfällig, nach vorne geht bei Südkorea dank Mittelfeldmotor Ji-Sung Park mehr als bei den Nigerianern. Wie außerhalb Asiens fast jeder Gegner, ist Nigeria den Südkoreanern physisch überlegen, was Südkorea mit ihrer Schnelligkeit jedoch wieder wett macht. Ich denke, das gibt den Ausschlag und wird für einige Chancen sorgen. Sollte der nigerianische Schlussmann wieder ein Top-Spiel abliefern, könnte es mit einem Tor eng werden. Doch alles kann auch er nicht halten.
22. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
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Die Gruppe A steht in dieser WM häufig im Fokus. Nicht nur, weil es die Gruppe des Gastgebers ist, sondern vielmehr auch wegen der Ergebnisse, der Krise Frankreichs und dem vermutlichen Negativrekord Südafrikas. Schon vor dem 3. Gruppenspieltag scheint schon alles klar zu sein. Die zwei ersten Plätze belegen Uruguay und Mexiko mit je 4 Punkten. Dahinter folgen dann Frankreich und der Gastgeber Südafrika mit je einem Punkt. Rechnerisch kann zwar noch jedes Team ausscheiden und weiter kommen, doch dazu ist auf Seiten der zwei Letztplatzierten ein relativ hoher Sieg von Nöten, während sich Mexiko und Uruguay nicht Unentschieden trennen dürfen.
Frankreich:
Die Krise bei der Equipe Tricolore will nicht stoppen, oder kommt jetzt noch die überraschende Wende? Man braucht nicht alles noch mal durchzukauen. Jedem Fußball-Fan wird wohl klar sein, dass es in Frankreich sowohl auf dem Platz, in den Medien als auch im internen Umfeld nicht rund läuft. Eher noch läuft gar nichts. Doch nach den unzähligen Vorfällen, die eigentlich schon hätten reichen müssen, machen sich die Franzosen so langsam aber sicher zur Lachnummer der diesjährigen Weltmeisterschaft:
Der vielfach kritisierte Trainer Domenech wird als Nationaltrainer wohl nie glücklich werden, dazu trugen unter anderem die enttäuschenden Ergebnisse der Franzosen bei. In den ersten Gruppenspielen waren die Mannen des „Möchtegern-Weltmeisters 2010“ jedes mal Favorit, ließen die entsprechenden Leistungen jedoch vermissen.
Gegen Uruguay gab es ein mageres 0:0 und gegen Mexiko verlor man sogar mit 0:2. Die Folge ist logisch, ein Punkt aus zwei Spielen und jetzt droht schon das WM-Aus, vielleicht sogar als Gruppenletzter. Als wäre das nicht alles genug, gab es in den letzten Tagen wieder viel Wirbel im französischen Nationalteam. Stürmer-Star Anelka vom FC Chelsea, der schon lange als schwieriger Spieler-Typ gilt, hat seinen Trainer obszön beleidigt. Zwar haben auch schon andere Spieler den Trainer direkt kritisiert – zum Beispiel Henry, der nun mit Nichtbeachtung gestraft wird – doch Anelka soll mit sexuell beleidigenden Worten in der Halbzeitpause des Spiels Mexiko gegen Frankreich verbal auf den Trainer eingedroschen haben, womit er eindeutig über das Ziel hinaus geschossen ist.
Man weiß nicht, wer es war, doch jedenfalls gab es einen „Maulwurf“ im Team und alles ging an die Öffentlichkeit. Nicht nur die Medien waren schockiert, der französische Fußballverband war auch nicht begeistert von der Aktion und man entschloss sich in einer Sitzung – offensichtlich ohne Spieler des Teams – dazu, Anelka vom Nationalteam zu suspendieren. Klar, dass sowas in den Köpfen der Spieler bleibt und prompt folgte auch eine Reaktion, in der man das Training verweigerte. Statt Ribery, Evra & Co mit Ball sah man Trainer Domenech mit Brief, wie er den Diener der Mannschaft spielte und ein Schreiben seiner „Schützlinge“ vorlaß, in dem die Spieler unter anderem die Entscheidung des französischen Fußballverbands kritisieren und aus Protest nicht am Training teilnehmen werde.
Neben diesen Vorfällen ist die französische Nationalmannschaft um mindestens einen Mitarbeiter und 100.000 Fans ärmer. In Frankreich sieht man das ebenso wenig gerne und das komplette Team steht unter herber Kritik. Delegationschef Valentin war alles zu blöd und kündigte das Arbeitsverhältnis, nach dem für ihn ein Streit zwischen Evra und dem Konditionstrainer das Fass zum Überlaufen brachte.
Während dessen machen sich die Spieler auf die Suche nach dem Spitzel, denn er müsse schnellstmöglich aus dem Team entfernt werden, so einige Spieler. Na, das kann ja noch heiter werden. Solange man sich auf dem Platz konzentriert und ab jetzt 130 % gibt, haben da sicher wenige was dagegen. Man hat auch schon angekündigt, dass man gegen Südafrika jetzt individuell und als Team überzeugen möchte. Na, da darf man mal gespannt sein.
Südafrika:
Die Bafana Bafana haben es auch nicht leichter. Mit ihrem Ausscheiden gäbe es einen Negativrekord in der WM-Geschichte. Bisher ist noch kein Gastgeber in der Vorrunde ausgeschieden, jetzt deutet vieles darauf hin, dass Südafrika sich hier als erstes ins Geschichtsbuch einschreibt. Nebenbei deutet vieles darauf hin, wenn Deutschland gegen Ghana gewinnt, dass sich kein afrikanisches Team für die KO-Runde qualifiziert und wir somit einen Weltmeister eines anderen Kontinents hätten. Bislang gelang das nur Brasilien, als „fremdes“ Land auf einem anderem Kontinent Weltmeister zu werden.
Zurück zu Südafrika. Die Jungs des Gastgebers haben gegen Frankreich nun um einiges mehr Chancen als sie es sich noch vor der WM haben träumen lassen. Die Motivation, den ersten Sieg in dieser WM einzufahren, ist hoch und die Equipe ist spielerisch und psychisch stark angeschlagen. Wenn man sich nur hinten rein stellt, macht man es den Franzosen zu einfach Darum muss der Zug zum Tor gesucht werden und offensiver auftreten als in den letzten Partien. Da die Franzosen wohl zum gefühlten hundertsten Mal ihre Taktik ändern werden, wäre es auch daher von Vorteil, für viel Schnelligkeit und Wirbel zu sorgen.
Doch dass die Bafana Bafana nicht für Tore am Fließband bekannt ist, weiß inzwischen jeder. Sehr unwahrscheinlich, dass Südafrika das Spiel hoch gewinnen wird. Ein Sieg ist durchaus drin, aber das Weiterkommen ins Achtelfinale ist dem Buchmacher expekt eine Quote von 34.00 wert. Der Equipe Tricolore traut man dies natürlich mehr zu und so gibt es für ein blaues Wunder eine Quote von 9.00.
Gruppentabelle:
1. Uruguay 1S – 1U – 0N – 3:0 Tore – 4Pkt
2. Mexiko 1S – 1U – 0N – 3:1 Tore – 4Pkt
3. Frankreich 0S – 1U – 1N – 0:2 Tore – 1Pkt
4. Südafrika 0S – 1U – 1N – 1:4 Tore – 1Pkt
Quoten:
Sieg Frankreich – 2.36 @ Pinnacle
Unentschieden – 3.40 @ Interwetten
Sieg Südafrika – 3.31 @ Pinnacle
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.30 @ Bet365 / 1.70 @ Bwin
Fazit:
Wie Sie sicher merken, ist oben zu Frankreich nichts im sportlichen Sinne zu lesen. Ich denke jedoch, dass der Vorfall den größten Einfluss auf das Spiel haben wird, entweder positiv oder negativ. Die Spieler wollen sich nun umso mehr ins Zeug legen und es könnte tatsächlich für einen Sieg in Höhe von 3:0 reichen. Wenn Uruguay zeitgleich mit 2:0 gewinnt, wäre Frankreich dann noch im Achtelfinale. Die Skandale in den letzten Tagen, die aktuell mit Krisensitzungen weiter gehen, könnte allerdings auch in den Köpfen hängen und Südafrika einen Sieg bescheren.
21. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
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WM 2010 Spiele - Vorrunde (Gruppe A-D) - 3. Spieltag
| Datum/Zeit |
Gruppe |
Spiel |
| 22.6./16:00 |
A |
Mexiko - Uruguay |
| 22.6./16:00 |
A |
Frankreich - Südafrika |
| 22.6./20:30 |
B |
Nigeria - Südkorea |
| 22.6./20:30 |
B |
Griechenland - Argentinien |
| 23.6./16:00 |
C |
Slowenien - England |
| 23.6./16:00 |
C |
USA - Algerien |
| 23.6./20:30 |
D |
Ghana - Deutschland |
| 23.6./20:30 |
D |
Australien - Serbien |
Am Dienstag, den 22.6.2010, entscheidet sich um 16 Uhr wer aus der WM Gruppe A ins Achtelfinale aufsteigt. Bei der Partie Mexiko gegen Uruguay spielen die beiden Favoriten für den Aufstieg gegeneinander. Mit einer Punkteteilung wären beide Mannschaften in der Finalrunde. Nach dem 0:3 gegen Südafrika ist Uruguay momentan Gruppenerster und ein Unentschieden würde genügen um diesen Platz zu behalten. Will Mexiko also den Gruppenersten der Gruppe B (aller Voraussicht nach Argentinien) vermeiden, sollte noch ein Sieg gegen Uruguay her.
Bei der zweiten Begegnung in Gruppe A treffen Frankreich und Südafrika aufeinander. Frankreich musste sich nach einer schwachen Vorstellung Mexiko 2:0 geschlagen geben. Auch Südafrika konnte an die gute Leistung am 1. Spieltag nicht anschließen und verlor gegen Uruguay. Die Chancen von Frankreich und Südafrika sind nun also sehr gering. Beide Mannschaften müssen darauf hoffen, dass ihre Konkurrenten nicht Unentschieden spielen.
In der WM Gruppe B finden am Dienstag um 20:30 Uhr die Spiele Nigeria gegen Südkorea und Griechenland gegen Argentinien statt. Für Nigeria lief es bislang nicht sehr gut. Gegen Argentinien musste man sich 0:2 geschlagen geben und auch gegen Griechenland verlor man mit 2:1. Noch gibt es aber die Chance mit einem Sieg gegen Südkorea und einer Niederlage von Griechenland gegen Argentinien ins Achtelfinale zu kommen! Südkorea genügt für den Aufstieg ein Unentschieden gegen Nigeria, wenn Griechenland gegen Argentinien nicht gewinnt. Für den sicheren ersten Platz benötigt Argentinien im letzten Spiel der Vorrunde ein Unentschieden gegen die Griechen.
Am Mittwoch, den 23.6.2010, kommt es zur Entscheidung in der WM Gruppe C. Um 16 Uhr beginnen die beiden Matches Slowenien gegen England und USA gegen Algerien. Gruppenfavorit England enttäuschte bisher und kam auch gegen Algerien nur zu einem Unentschieden. Slowenien steht mit 4 Punkten an der Spitze und würde mit einer Punkteteilung gegen England in die KO-Runde aufsteigen. Die USA wäre mit einem Sieg gegen Algerien weiter dabei. Aber auch Algerien könnte mit einem Sieg gegen die USA überraschend noch den Aufstieg schaffen.
In der WM Gruppe D erwarten wir am Mittwoch Abend um 20.30 mit Spannung die Partien Ghana gegen Deutschland und Australien gegen Serbien. Deutschland musste sich am 2. Spieltag gegen Serbien mit 0:1 geschlagen geben und muss nun gegen Ghana drei Punkte holen. Ghana hingegen würde ein Unentschieden gegen Deutschland genügen um ins Achtelfinale aufzusteigen. Serbien braucht einen Sieg gegen Australien um aus eigener Kraft weiterhin im Turnier zu verbleiben. Australien könnte sich mit einem hohen Sieg gegen Serbien noch für die KO-Runde qualifizieren.
21. Juni 2010 / markus - Kategorie:
Fussball-Wetten
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Portugal vs. Nordkorea
Luis Figo besuchte heute Abend das Gruppenspiel zwischen Brasilien und der Elfenbeinküste. Die Ivorer verloren gegen Brasilien mit 1:3 und stehen damit bereits vor dem Vorrundenaus .Portugals Fussballlegende hingegen musste dennoch mit einem leichtem Ärgernis das Stadion verlassen. Obwohl die Sperrung Kaka´s für das Spiel gegen eben diese Portugiesen ein Glücksfall war, störte Figo die Abwehrschwäche beim 1:3 Gegentreffer der Elfenbeinküste, welcher in der Endabrechnung noch ganz entscheident sein könnte! Morgen aber gegen Nordkorea ist die Devise fast schon "Siegen oder fliegen!", denn im Falle einer Niederlage wäre ein Sieg gegen Rekordweltmeister Brasilien die Pflicht. Unter normalen Umständen wird die Tordifferenz über das Weiterkommen in das Achtelfinale entscheiden und somit könnte dieser 1:3 Ehrentreffer noch goldig werden!
Key – Faktor: Ein Ronaldo allein, oder wer verstärlt die Offensive der Europäer?
Die Portugiesen mussten gegen die Elfenbeinküste im geliebten offensiven Bereich viele Defizite verkraften. Für Nani kam die WM zu spät, der Flügelflitzer fiel verletzt aus. Danny konnte die Lücke nicht annähernd schließen, auch Simao brachte eingewechselt nur wenige Impulse zustande. Gegen Nordkorea ist die Abwehrarbeit gewiss nicht vernachlässigbar, doch den einzigen Stürmer sollte man eventuell auch mit 3 Verteidigern in den Griff bekommen, sodass sich Bruno Alves und Co. öfter in die Sturmspitze mischen können.
Besonders bei Eckbällen ist der Innenverteidiger eine dicke Waffe, köpfte in der Qualifikation viele entscheidente Treffer. Ronaldo kann mit seiner Klasse ein Spiel im Alleingang entscheiden. Dies wäre gegen die Ivorer bei dem frühen Pfostentreffer beinahe so gekommen.
Reden wir nicht um den heißen Brei darum, auch wenn die Nordkoreaner gegen Brasilien eine starke Leistung geboten haben, morgen gibt es nur das Ziel "3 Punkte" für die Jungs aus Portugal. Nordkorea wünscht sich den ersten Punkt bei einer WM seit ewigen Jahren und wird heute durch Neuseeland neuen Mut für dieses Vorhaben erlangt haben.
Aufstellungsvermutung
Portugal: Eduardo – Pedro Mendes (Duda), Bruno Alves, Ricardo Carvalho, Paulo Ferreira – Pedro Mendes – Deco, Raul Meireles – Cristiano Ronaldo, Simao (Danny), Liedson
–> Deco kann auch offensiver spielen, dann würde Meireles hinter dem Kapitän absichern.
Nordkorea: M.-G. Ri - C.-J. Pak, J.-I. Ri, K.-C. Ri – J.-H. Cha, Y.-N. Ji – I.-G. Mun, Y.-H. An, N.-C. Pak – I – Y.-J. Hong – T.-S. Jong
–> Außer Hong und Tsong besteht Nordkorea nur aus der Defensive. Viele Torchancen wird es morgen daher auch nicht geben.
H2H – ehemalige Begegnungen
1966 im Viertelfinale trafen beide Teams bereits aufeinander. Damals gab es ein wahres Scheibenschießen. 5:3 siegten die Portugiesen und kamen in die Runde der letzten 4. Drei Nordkoreanische Torschreie würden mich hingegen morgen sehr wundern.
Quotenübersicht
Portugal @1,40 Pinnacle
Remis @4,80 Interwetten
Nordkorea @ 11,00 bet365
Over 2,5 @ 2,22 betfair
Under 2,5 @ 1,80 Interwetten
Quotenanalyse
Ich sehe in den Dreiweg – Quoten keinen echten Value. Am ehesten interessant könnte das HC auf Portugal sein, da die Favoriten auch darauf angewiesen sind auf eine vernünftige Tordifferenz zu achten. Zu @2,20 ist dieses absolut spielbar. Ein Over dürfte im Gegensatz zum Spiel Brasilien vs. Nordkorea eher nur durch portugiesische Treffer zustande kommen. Ein 2:1 halte ich für unwahrscheinlich und empfehle somit eher einen direkten 3:0 Correct Score Tipp!
21. Juni 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-Wetten
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