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Österreichische Bundesliga – Runde 6 – Samstagsspiele

26. August 2010 / paul

 

SV Mattersburg – Red Bull Salzburg, 28.08.2010, 18:30 Uhr

Tabellenschlusslicht gegen amtierender Meister, eine Begegnung die selbst auf dem Papier fast schon entschieden ist.

Der SV Mattersburg krebst momentan als Schlusslicht in der österreichischen Bundesliga herum, eine Änderung ist momentan fast nicht in Sicht.
Einzig und allein sind sie vom Torverhältnis schlechter als der LASK, anderweitig wären die Oberösterreicher Tabellenletzter. Verletzt out beim SV Mattersburg ist Peter Chrappan. Alle anderen sind scheinbar einsatzbereit.

Drei Spiele, Platz acht, zwei Spiele Rückstand im Vergleich zu den anderen Klubs, ein vermeintliches Aus in der Champions League, der würdige österreichische Meister  zeigt sich zu Beginn dieser Saison etwas außer Form. Die bittere Niedderlage bzw. Remis bzw. das Aus in der UCL gegen Hapoel Tel Aviv sollte Trainer Huub Stevens etwas zu denken geben, vor allem für das Offensivspiel der Salzburger. Boghossian läuft seiner Form noch etwas hinterher, Alan zeigt gute Ansätze, Roman Wallner in einem kleinen Formtief, kein Tchoyi, kein Season in the Sun und vor allem
die Abwehr zeigt ein Verhalten, welche sich nicht mal eine U5 erlauben kann. Man merkt, dass Kapitän und Tormann Eddie Gustafsson an allen Ecken und Kanten im Salzburger Team fehlt, dieser hat seine zwei Wächter, Sekagya und Afolabi dirigiert wie kein anderer. Im Spiel fehlen bis auf den Kapitän noch die beiden Langzeitverletzten Ulmer, Nelisse und Cziommer.

Fazit:
Selbst wenn Salzburg am Boden ist nach diesem traurigen Aus in der Champions League, ein würdiger Vertreter wären sie jedoch gewesen. Gegen Mattersburg spricht zwar einiges gegen die Bullen, jedoch wird es nicht zu einem Überraschungssieg der Mattersburger kommen. Ein Sieg von Mattersburg wäre einer Sensation gleich, das spielt sich jedoch nicht.

Die Quoten für das Spiel:
Sieg SV Mattersburg: 5,00
Remis: 4,00
Sieg Red Bull Salzburg: 1,50

(Quoten bei interwetten.com)

 

SV Josko Ried – KSV Superfund Kapfenberg,  28.08.2010, 18:30 Uhr

Momentaner Tabellenführer SV Josko Ried will sich nicht auf seine Lorbeeren ausruhen. In Ried ist man bescheiden, so gibt man derzeit nicht allzuviel Beachtung auf die Tabellenführung. Zurecht, denn es gibt in Österreich doch noch einige Vereine, die den SV Ried auf normale oder auf gekaufte Weise auf dem Boden der Realität zurückholen werden. Selbst für die Rieder gilt diese Tabellenführung nur als "Momentaufnahme". Derzeit führt man die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf den FC Wacker Innsbruck an, diese könnte sich dieses Wochenede ändern. Im Kader fehlt Jan Marc Riegler wegen einer Sperre im letzten Spiel, Oliver Glasner und Peter Hackmair gelten seit einer Weile schon als Langzeitverletzte.

KSV Superfund Kapfenberg rangem der Austria letztes Wochenende ein 1:1 Remis ab, eine erstaunliche Leistung für die Obersteirer. Auswärts gilt es nun, gegen die heimstarken Rieder zu bestehen. Im Kader des KSV fehlt Rene Pitter, Andreas Rauscher, Herberg Wieger und Srdjan Pavlov. Spieler die beim KSV bei dieser Kaderdichte durchaus zu ersetzen sind.

Fazit:
Die Rieder Spanier schlugen scheinbar voll ein, sowohl Carril als auch Guillem verstärken das Rieder Spiel, der Abwehrchef Oliver Glasner wird zudem auch noch Adäquat von Anel Hadzic/Michael Stocklasa ersetzt, besser kanns momentan nicht für die Rieder laufen. Kapfenberg hat sich zwar diese Saison gut verstärkt, jedoch sind die Rieder vor allem daheim wesentlich stärker einzuschätzen. Selbst Rieder Urgestein Herwig Drechsel wird fast schon besser vom neuen Spanier, Carril ersetzt, der die Bälle gut laufen lassen kann. Trainer Paul Gludovatz hat außerdem wieder auf das bewährte 3-3-3-1 zurückgestellt, ein Sieg der Rieder ist hier durchaus sehr wahrscheinlich, die Quote dafür beträgt allerdings nur noch 1,60 bei interwetten.com.

Die Quoten für das Spiel:
Sieg SV Josko Ried: 1,60
Remis: 3,60
Sieg KSV Superfund Kapfenberg: 4,60

(Quoten bei interwetten.com)

Sonntagsspiele folgen nach den Resultaten in der Europa League (Sturm Graz, Austria Wien und Rapid Wien)

 




Saisonstart der Primera Division – Langzeitwetten

26. August 2010 / joe

An diesem Wochenende steigt auch die höchste spanische Spielklasse, die Primera Division, als eine der letzten Eliteklassen Europas in den Spielbetrieb ein. Wie auch schon im letzten Jahr wird es auf der News-Seite der Wettbasis Vorberichte, Analysen und aktuelle Quotierungen zu den Spitzenspielen der Primera Divsion geben.
Dabei könnte man in diesem Jahr schon beinahe per Definition sagen, dass es nur Spitzenspiele geben kann, wenn eine der beiden Mannschaften entweder Real Madrid oder FC Barcelona heißt. Man hat den Eindruck in Spanien würde die Schere zwischen den beiden Top-Clubs und dem Rest der Liga mit jedem Jahr weiter auseinandergehen. Vermutlich traut man in dieser Spielzeit den anderen Mannschaften so wenig wie noch nie zuvor zu. Das liegt auch daran, dass sowohl Real Madrid als auch der FC Barcelona durch die wirtschaftliche Präsenz auf dem Weltmarkt den finanziellen Abstand zu den anderen Mannschaften kontinuierlich erweitern können. Aus einem finanziellen Abstand folgt mit der Zeit dann auch einen sportlicher Abstand, der letztendlich über eine Saison hinweg auch in der Tabelle abzulesen ist. Vielleicht ist das nicht in jedem Jahr der Fall aber über die Jahre hinweg kann man besonders in Spanien beobachten, dass sich die Primera Division zu einer Zweiklassengesellschaft entwickelt hat.

Aus diesem Grund ist es besonders interessant die Quotierungen für die Langzeitwetten zu beobachten. So wird von den Buchmachern keiner der restlichen 18 Mannschaften auch nur annähernd eine Chance auf den Titel gewinnen zugetraut. Selbst in den Quoten ist die Lücke zwischen Real Madrid, Barcelona und den restlichen Teams erschreckend groß. In keiner anderen Eliteklasse Europas ist der Abstand zwischen den Favoriten und den Underdogs so eklatant. Der Markt handelt aktuell für eine Titelverteidigung des FC Barcelona Quoten von 1,80 bis etwa 1,90. Ein Titelgewinn von Real Madrid findet man momentan bei Spitzenquoten um 2,20. Nun klagt einer riesigen Lücke zu denen folgende Tipps. Der FC Sevilla und der FC Valencia folgen auf den Rängen drei und vier mit durchschnittlichen Quoten zwischen 40 und 50. Bei einigen Wettbüros werden sogar deutlich höhere Quoten gehandelt. Auch die Quoten von Atletico Madrid bewegen sich in diesem Bereich.
So sicher wie man sich in der spanischen Öffentlichkeit ist, so sicher scheinen sich auch die Wettbüros zu sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass es wenn es schon nur ein Rennen zweier Mannschaften sein kann, dieses wenigstens so spannend wie möglich verläuft.

Am anderen Ende der Tabelle und somit am anderen Ende der Zweiklassengesellschaft wird man sich dies im Abstiegskampf wieder finden. Die Prognosen bezüglich der Absteiger und negativen Überraschungen erscheinen deutlich interessanter als der gewohnt eintönige Titelkampf.
Interessanterweise gehören nur zwei der drei Aufsteiger zu den "Favoriten" auf den Abstieg. UD Levante und Hercules Alicante stehen bei den Wettbüros an unterster Stelle. Im Falle von Hercules Alicante sollte man eventuell die Fühler ausstrecken. Denn der Club hat nach dem Aufstieg kräftig in die Mannschaft investiert und plant eventuell noch weitere Zukäufe. Laut spanischen Medienberichten soll der Club ein Angebot für Stürmerstar David Trezeguet abgegeben haben. Mit Portillo (ausgebildet bei Real Madrid) und Nelson Valdez (von Borussia Dortmund) ist der Aufsteiger in der Offensive überdurchschnittlich besetzt. Eventuell kann man nach dem fünften Spieltag in einer Langzeitwette einsteigen, da Hercules zu Saisonbeginn mit Bilbao, Barcelona, Valencia und Sevilla sehr starke Gegner vor der Brust hat.
Außerdem werden im Abstiegskampf Sporting de Gijon und Racing Santander mit Quoten um die 3,00 gehandelt. Auch bei Racing Santander könnte es sich lohnen die Mannschaft mit einem Auge zu beobachten, da deren Heilsbringer - Sergio Canales - in der Sommerpause zu Real Madrid gewechselt ist. Malaga, Real Sociedad, Almeria, Zaragoza und Osasuna befinden sich auf diesem Markt zwischen 4,00 und 5,00. Wer die spanische Primera Division also mit Obacht verfolgt, kann im Abstiegsmarkt durchaus einen guten Profit erwirtschaften.

Der letzte interessante Markt, den wir bezüglich seiner Tauglichkeit für eine Langzeitwette betrachten wollen, ist der Torschützen-Markt. Auf diesem Markt ergibt sich ein vielschichtiges Bild. Da sich in der spanischen Liga viele große Namen tummeln, traut man nahezu jedem Offensivspieler von Real Madrid oder dem FC Barcelona die Torjägerkrone zu. Dies lässt sich auch bei den Quotierungen beobachten: Allein sechs der ersten 10 Stürmer, wie aufgelistet sind, gehören einem der beiden Top-Clubs an. Sicherlich sollte die Masse an Qualität und Torerfolgen der beiden Spitzenteams auf diesem Markt nicht unterschätzt werden, doch ein einzelner Stürmer, der die alleinige Referenz im Angriff seines Teams – eines schwächeren unbedeutenderen Teams – ist kann es im Rennen um die Torjägerkrone durchaus weit bringen.

Auch wenn sich in Spanien wieder mal alles auf Barcelona und Madrid konzentriert, kann man mit geschicktem Verhalten auf den Langzeitwetten-Märkten hervorragende Ausgangsposition schaffen, die es einem möglichen schon nach dem ersten Drittel der Saison erfolgreich auszutraden.
Am letzten August-Wochenende beginnt auf der iberischen Halbinsel der Ligaalltag. Ab Freitagmorgen können sie hier bereits einen Vorbericht zum interessantesten Spiel des ersten Spieltags zwischen Real Mallorca und Real Madrid lesen.




Internationale Freundschaftsspiele: Österreich – Schweiz, 11.08.10, 20:30 Uhr

10. August 2010 / paul

 

Österreich – Schweiz, 11.08.10, 20:30 Uhr

Ein freundschaftliches Länderspiel zwischen den Nationen, die die Europameisterschaft 2008 zusammen ausgetragen haben. Eine kleine Rivalität ist hier definitiv nicht zu bestreiten, jedoch verstehen sich diese Nachbarn prinzipiell von Haus aus gut.
Es ist keine Neuigkeit, dass die Schweiz, die bei der WM2010 hier als Favorit ins Spiel gehen und eigentlich auch qualitativ den besseren Kader und Trainer haben.

Österreich:

Kader:

Tor:

Christian Gratzei (SK Sturm Graz), Michael Gspurning (AO Xanthi), Jürgen Macho (Panionios Athen)

Abwehr:
Ekrem Dag (Besiktas Istanbul), Aleksandar Dragovic (FK Austria Wien), Christian Fuchs (1. FSV Mainz), Florian Klein (FK Austria Wien), Manuel Ortlechner (FK Austria Wien), Emanuel Pogatetz (Hannover 96), Sebastian Prödl (SV Werder Bremen)

Mittelfeld:
Julian Baumgartlinger (FK Austria Wien), Daniel Beichler (Hertha BSC Berlin), Andreas Hölzl (SK Sturm Graz), Jakob Jantscher (FC RB Salzburg), Zlatko Junuzovic (FK Austria Wien), Ümit Korkmaz (Eintracht Frankfurt), Franz Schiemer (FC RB Salzburg), Patrick Wolf (SC Wr. Neustadt)

Angriff:
Martin Harnik (VfB Stuttgart), Erwin Hoffer (1. FC Kaiserslautern), Marc Janko (FC Twente Enschede), Roland Linz (FK Austria Wien), Roman Wallner (FC RB Salzburg)

Ein interessanter Kader, wie erwartet weiterhin ohne dem Unruheherd Andreas Ivanschitz, dafür mit einigen Rückkehrern und keinem einzigen Spieler von Rapid Wien, was wohl die größte Überraschung ist. Jedoch plagt das österreichische Team Verletzungssorgen, Marc Janko muss passen, des weiteren sind alle Torhüter bis auf Gratzei angeschlagen. Im Tor wird Gratzei allen Anschein nach den Vorzug erhalten werden. Daniel Beichler wird auch nicht auflaufen können, Da Marc Janko Teamkapitän ist, wird er bei seinem Ausfall von Christian Fuchs ersetzt. Dieser wird für dieses Spiel die Schleife tragen. Rückkehrer sind Ekrem Dag, der bei Besiktas pausieren musste, zudem Roland Linz, Erwin Hoffer, Andreas Hölzl und Emanuel Pogatetz. Nicht im Team ist die launische Diva Marko Arnautovic und David Alaba, diese helfen im U21 Spiel gegen Weissrussland aus.

Wer Marc Janko im Sturm ersetzen wird ist fraglich, Teamchef D. Costantini wird vermutlich wieder mal alle überraschen wollen, nur selten gingen seine Trickkistengriffe auf. Paul Scharner ist nicht im ÖfB Kader, dieser ist momentan noch Vereinslos.

Schweiz:

Tor:
Diego Benaglio (VfL Wolfsburg), Marco Wölfli (Young Boys Bern)

Abwehr:
Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom), Francois Affolter (Young Boys Bern), Stephane Grichting (AJ Auxerre), Philippe Senderos (Fulham), Reto Ziegler (Sampdoria Genua)

Mittelfeld:
Valon Behrami (West Ham United), Gelson Fernandes (AS St. Etienne), Gökhan Inler (Udinese Calcio), Blerim Dzemaili (FC Parma), Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt), Tranquillo Barnetta (Bayer Leverkusen), Valentin Stocker (FC Basel), Xherdan Shaqiri (FC Basel), Hakan Yakin (FC Luzern)

Angriff:
Eren Derdiyok (Bayer Leverkusen), Albert Bunjaku (1. FC Nürnberg), Nassim Ben Khalifa (VfL Wolfsburg)

Qualitativ haben die Schweizer schon den besseren Kader als Österreich, viele ihrer Teamspieler spielen in hochkarätigen Ligen und auch bei doch relativ guten Teams. Insgesamt befinden sich von diesen 19 Teamspielern vierzehn Spieler im Ausland. Die Schweiz ist derzeit das weit bessere Exportland an Spielern als Österreich. Wegen diverser Verletzungen fehlen jedoch 8 WM Teilnehmer, im Team kehren aber Bzemaili und Stocker zurück. Zwei Neulinge hat Teamchef Otmar Hitzfeld auch zu verzeichnen, Ben Khalifa und Francois Affolter sind erstmals im Kader nominiert worden. Kapitän Alexander Frei muss verletzt passen.

Fazit:
Die Schweiz, wie erwähnt, ist weitgehend das bessere Land, betrifft es den Fußball. Die Spieler der Schweizer spielen weitläufig in weit besseren Vereinen als die der österreicher, jedoch ist das Team der Schweiz neu gestaltet aufgrund den Verletzungen. Den Kader von der WM hat die Schweiz nicht, dennoch ist er sicher noch besser als die der Österreicher. Die Buchmacher sehen hier die Österreicher als Favorit, bei bet-at-home und betway gibt es je 2,50 bzw. 2,45 für den Sieg aus dem Land, wo die Mozartkugeln stammen. Für einen Sieg der Schweizer (!) ist die Quoten bei betway höher, 2,75 gibt es dafür. In diesem Spiel ist jedoch alles offen, Österreich sollte in letzter Zeit lieber nicht mehr unterschätzt werden. Der 2:1 Sieg gegen die Dänen war kein Zufall, allerdings wars auch kein Zufall, dass die Schweiz Spanien schlagen konnten.


Die Quoten für das Spiel:

Österreich: 2,45
Remis: 3,25
Schweiz: 2,75

(Quoten bei
betway)




Die heißesten Fußball-Partien der Woche

9. August 2010 / gabriel

Die heißesten Fussball-Partien der Woche

Datum/Zeit Land Spiel Bemerkung
11.8./20:30 Dänemark - Deutschland Freundschaftsspiel
11.8./02:00 USA - Brasilien Freundschaftsspiel
11.8./20:30 Österreich - Schweiz Freundschaftsspiel
11.8./22:00 Mexiko - Spanien Freundschaftsspiel
13.8./19:00 VfL Osnabrück - 1. FC Kaiserslautern (DFB Pokal 1.Runde)
14.8./16:00 Aston Villa - West Ham United (Premier League 1. Spieltag)
14.8./15:30 Wacker Burghausen - Borussia Dortmund (DFB Pokal 1.Runde)
14.2./17:00 Rapid Wien Amateure - Rapid Wien (ÖFB Cup 1. Runde)
14.8./19:00 AS Monaco - HSC Montpellier (Ligue 1 2. Spieltag)
15.8./17:00 FC Liverpool - FC Arsenal (Premier League 1. Spieltag)
16.8./18:00 Germania Windeck - Bayern München (DFB Pokal 1.Runde)
16.8./21:00 Manchester United - Newcastle United (Premier League 1. Spieltag)




Warum ich auf Spanien als Weltmeister wette…!

11. Juli 2010 / joe

Warum ich auf Spanien als Weltmeister wette? Klare Sache.

Die Argumentation von vor dem Turnier hat sich nicht grundlegend geändert. Weiterhin ist die spanische Einstellung – welche gut und gerne auch mal als Arroganz durchgehen kann – durch ihr positives Denken gelenkt. Der absolute Wille und die Fokusierung von Beginn an nur Weltmeister werden zu wollen, hat die spanische Mannschaft durch das Turnier geführt. Der Luxus von der Bank, welcher im Finale höchstwahrscheinlich durch ein Auflaufen von Pedro in der Startformation symbolisiert werden wird, ist immer noch ein Pluspunkt. Auch das Mittelfeld hat jetzt wieder alles im Griff und wird vermutlich das Spiel domminieren.
Doch zusätzlich zu den Argumenten vor Turnierbeginn ist ein weiteres - extrem relevantes – Kriterium hinnzugekommen: Das Glück! Wie schon in dem Vorbericht zum Finale der Weltmeisterschaft ausgiebig analysiert, haben die Spanier das Glcük auf ihrer Seite. Zu häufig waren die Iberer in diesem Turnier schon am Abgrund ohne Gefallen zu sein. Sie kennen sich aus mit der Situation und werden auch im Finale die Geduld und die nötige Ruhe bewahren.

Spanien wird Weltmeister!

Quote: 1,58 @ betfair




WM Finale: Niederlande – Spanien

11. Juli 2010 / joe

 HollandSpanien

  

Am Sonntag, den 11. Juli 2010, spielen die Niederlande gegen Spanien um den WM-Titel. Der Tag des großen Finals ist da – leider ohne Deutschland. Doch trotzdem ist das Finale eine anschauliche Begegnung. Mit Spanien und den Niderlanden haben es zwei sehr starke Mannschaften bis in das Endspiel geschafft. Auf dem Platz bieten sie zwar einen grundverschiedenen Fußball an, doch abseits des Platzes sind sie nicht gar nicht so unähnlich. Denn sowohl Holland als auch Spanien haben noch nie eine Weltmeisterschaft für sich entscheiden können. Beide Mannschaften haben bei der Weltmeisterschaft in Südafrika die Chance zum ersten Mal den Titel zu holen.
Schiedsrichter der Begegnung ist Howard Webb. Der Engländer ist tendentiell eher ein Vorteil für die Holländer, da er für seine Philosophie des stetigen Spielflußes bekannt ist. Anstoß der Begegnung ist um 20:30 Uhr.

Niederlande:
Sicherlich gehört immer ein wenig Glück dazu bis in das Endspiel vorzudringen. Doch letztlich hat die niederländische Nationalmannschaft sich dieses Glück erarbeitet. Endlich machten die Holländer einmal nicht den Fehler sich selbst groß zu preisen. Endlich machten sie nicht den Fehler die Konzentration zu verlieren. In der Qualifikation wie auch in der Gruppenphase waren die Holländer schon immer eine Macht. Doch sobald es in die Endrunden der Turniere ging, fehlte die Entschlossenheit und die Konzentration. In diesem Jahr ist das anders.
Nach einem ruhigen Auftaktsieg gegen Dänemark (2:0), in dem die Holländer – noch ohne Arjen Robben – alles andere als überzeugenden "Hurra-Fußball" spielten, sondern solide auf den Sieg fokusiert arbeiteten, waren die Niederländer in dem Turnier angekommen. Weitere Siege gegen Japan (1:0) und Kamerun (2:1) hatten zur Folge, dass der kleine Nachbar Deutschlands seine Gruppe – wie erwartet – gewann. Im Achtelfinale hätte man beinahe auf Italien treffen können, doch der eruopäische Fußball-Staat verabschiedete sich als Gruppenletzter vorzeitig von dem Turnier. Die Slowakei kam gegen Holland zwar zu Chancen, aber schied am Ende begründetermaßen aus (2:1). Im Viertelfinale folgte dann der größte Gegner und gleichzeitig der zentrale Grund, warum die Niederlande vollkommen verdient im Finale dieses Turniers stehen: Brasilien. Obwohl schon in Rückstand geraten, drehte die Mannschaft von Bondscoach Bert van Marwijk die Partie noch zu ihren Gunsten. Die Holländer hatten einen der beiden Top-Favoriten niedergerungen (2:1). Im Halbfinale darf das Spiel gegen Uruguay als nicht viel mehr als eine Pflichtaufgabe betrachten, da die Urus eher durch Losglück als durch fußballerische Klasse bis in die Runde der letzten vier vorgestoßen war (3:2).
Jetzt geht es für die Niederlande im Finale um alles, um das ganz große Ding, um die große Überraschung. Eine Überraschung wäre es zweifelsohne, denn die Holländer sind den Spaniern auf dem Papier unterlegen. Spielerisch darf die Mannschaft auf jeden Fall schwächer als Deutschland eingeschätzt werden. Lediglich kämpferisch hat sie der deutsche Elf einiges voraus. Und dieser Punkt – der Kampf auf dem Feld – muss der Schlüssel zum ersten holländischen Titelgewinn sein. Gerade Mark van Bommel sollte bestens wissen, wie man gegen seine früheren Vereinskameraden vom FC Barcelona spielt. Er wird austeilen – nicht zu knapp.

Spanien:
Für die Spanier ist es nicht nur die Chance das erste Mal den Titel in das Heimatland zu bringen, sondern sogar das erste Finale – ebenso wie es vorher das erste Halbfinale war. Obgleich sie in dieser Kategorie noch etwas grün hinter den Ohren scheinen, sind die Spanier reif für den Titel. Die Generation Fußballer spielt seit einigen Jahren fast gleichbesetzt zusammen und kennt die Mitspieler in und auswendig. Die Schaltzentrale im spanischen Spiel – und einer der größten Anwärter auf den Goldenen Ball – ist Xavi Hernandez. Der Katalane ist im besten Fußballeralter (30) und wird vermutlich mit den Jahren nicht mehr auf so hohem Niveau spielen können. Dementsprechend sollte seine Mannschaft jetzt den Titel suchen. Vielleicht ist es die letzte große Chance der goldenen spanischen Generation. Mit  Villa (28), Xavi (30), Capdevila (32), Puyol (32) und Casillas (29) sind allein aus der Starelf fünf Akteure in einem sehr guten Alter, um den großen Coup zu landen. Doch ihnen muss auch klar sein, dass es im Grunde genommen die letzte Chance ist mit Spanien Weltmeister zu werden – einen Titel zu holen, den Spanien seit langem herbeisehnt und zu häufig daran gescheitert ist.
Doch in diesem Jahr haben die Spanier die große Chance. Die große Chance vor allem, weil sie nicht so spiele wie sonst, sondern diesmal wie ein wahrer Champion: Zu Beginn grottig schlecht und am Ende immer besser.
In der Gruppenphase zeigten die Spanier zweifelsohne das – sonst unbekannte – Gesicht einer Turniermannschaft. Mit einer Auftaktniederlage gegen die Schweiz eröffneten sie das Turnier auf die schlechteste Art und Weise. Im Folgenden musste alles klappen, damit man die Gruppe noch gewinnen konnte – und es klappte. Bis heute können sie die Spanier bei der FIFA bedanken, dass sie Villa nach seiner Tätlichkeit gegen Honduras unverständlicherweise nicht sperrte. Außerdem ist ein netter Dank an Eren Derdiyok fällig, der mit seinem Fehlschuss freistehend aus 10 Metern in der Nachspielzeit nicht den Ausgleich gegen Chile markierte und die Schweiz wohl somit zum Gruppensieg geführt hätte. Des Weiteren muss man sich aus spanischer Sicht beim chilensichen Trowart bedanken, der geistesgegenwärtig – als die Spanier sowas von nicht im Spiel waren – David Villa den Ball vorlegt, damit dieser zur Führung vollenden kann. Ein weiterer Dank sollte an den Schiedsrichterassistenten gehen, der den Spaniern gegen Portugal eine lästige Verlängerung oder gar ein Elfmeterschießen ersparte, in dem er nicht die Fahne hob, als Villa im Abseits stehend zum Siegtor einschob. Ein großes Dankeschön auch an Paraguay, dass letztlich am eigenen Unvermögen scheiterte.
Es steht außer Frage, dass die Spanier hervorragend Fußball spielen können, doch getan haben sie das nur gegen Deutschland. Das Halbfinale war bisher das einzige Spiel, in dem die Spanier am Ende den Platz als Sieger verließen und keine größeren Umstände dagegen sprachen. Wer sich so durchwurschtelt wird im Finale wohl kaum Mühen haben.

Fazit:
Im Finale stehen zwei Mannschaften, die einem Endspiel würdig sind. Außerdem ist es den beiden durchaus zu gönnen endlich einmal Früchte aus ihrer Fußball-Historie zu ernten. Aus gesellschaftlichen Gründen sollte man sogar für die Spanier sein, da das iberische Volk die Folgen der Finanzkrise am eigenen Leib zu spüren bekommt. Aus Gründen der Nachbarschaftsliebe ist aber auch ein Erfolg der Niederländer willkommen. Wetttechnisch liegen die Spanier in der Favoritenrolle – und das nicht ohne Grund. Die Iberer haben ihren besten Fußball wieder aufs Feld gebracht und scheinen einzig und allein an ihrer miserablen Torausbeute scheitern zu können. Auf der anderen Seite wissen die Spanier nicht recht, vor wem oder was man sich bei den Niederlanden fürchten soll: Vor einer Abwehr, die beinahe in jedem Spiel ein Gegentor erlaubt, vor einer Sturmspitze, die in diesem Turnier harmlos geblieben ist, vor einem Toptorjäger, der aus dem Nichts ein Tor macht, oder vor einem Arjen Robben, der in Topform gegen einen Capdevila jeden Sprint gewinnen wird?

Quoten:
Niederlande: 3,85 @ betsson
Unentschieden: 3,50 @ bet365
Spanien: 2,05 @ betsafe




Fussball-WM Finale: Holland vs. Spanien

11. Juli 2010 / christoph

 HollandSpanien

  

Holland vs. Spanien

Der 11.Juli 2010 ist ein ganz großer Tag im Herzen vieler Fussballfans. Nach 4 langen Jahren findet wieder ein Endspiel bei einer Fussball Weltmeisterschaft statt. Wir haben uns nicht nur über die Vuvuzelas geärgert, sondern auch viel Freude erlebt. Unsere Nationalelf hat einen frischen, aktiven und letztendlich erfolgreichen Fussball gespielt und wieder dazu geführt, dass zahlreiche Autokoros durch die Republik rollten. Wir werden es auch verschmerzen, dass morgen nur der Nachbar aus Holland an diesem Finale teilnehmen darf, zudem noch die Minimalisten aus Spanien, welche Italien immer härtere Konkurrenz machen.

Wir dürfen uns auf 90, vielleicht gar 120 Minuten Fussball freuen, der vielleicht taktisch geprägt sein wird, dafür aber soviele Weltstars vereint, wie kaum ein zweites Match. Robben vs. Xavi, oder doch Snijder gegen Villa. Noch wissen wir nicht, wer die Märchenstunde des Tages prägen darf. Erinnern Sie sich zurück an vergangene Endspiele, genießen Sie noch einmal in Gedanken längst ruhmreiche Momente. Es ist der Tag angebrochen, an welchem solche Geschichten geschrieben werden.

Schauen Sie an Ihre Arbeitsstelle, denken Sie an Beförderungen, Gehaltserhöhungen, Abschiedsfeiern und glückliche Momente, dann wissen Sie, was ein Topstar in seinem Beruf fühlen muss, wenn das größte Spiel überhaupt stattfindet.

Für morgen sind die Rollen anhand der Wettanbieter sehr klar verteilt worden. Doch wir bilden uns natürlich wie gewohnt unser eigenes Bild.

Holland

Es ist ja bekanntlich das Finale der zwei beständigsten Teams, aber auch zweier Vereine, die sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, mit viel Glück in dieses Endspiel gekommen zu sein. Doch macht es eine Topnation eben aus, dass man sich wie ein guter Wein verhält. Je länger die Turniere andauern, umso besser funktioniert die Mannschaft. Holland hatte einen ganz trägen Auftakt in der Gruppenphase. Dänemark war der erwartet starke Gegner und verlangte der Oranje alles ab. Mit viel Glück siegten die Holländer. Ein verrücktes Eigentor, sowie ein Nachschuss von Kujt brachten die Welle ins Rollen. Diese konnte auch von Japan und Kamerun nicht gestoppt werden. Wie ein Uhrwerk lieferten die Boys in Orange ihre Leistung ab. "Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss!", lautete es an manschen Stellen. Richtig so! Wer Weltmeister werden möchte muss in 7 Spielen topfit sein, ein einziger Ausrutscher kann alles verhindern.

Genau diese Leistung bringt die Offensivabteilung der Niederländer auf dem Platz. Snijder und Robben sind Angriffswaffen, deren Zündung jede Abwehr in Angst und Schrecken versetzt, Kujt und van Persie dankbare Abnehmer in der Mitte. Sowohl Abpraller, als auch direkte Pässe wissen die Stürmer perfekt im Kasten umzumünzen. Allein die Torgefährlichkeit des erwähnten Duos verhindert eine höhere Trefferanzahl.

Die große Schwäche ist im Defensivzentrum zu finden. Im Mittelfeld ist mit van Bommel noch ein großer Hühne im Weg, der taktisch klug steht und seine Vordermänner ordnet. Geht man in die Abwehr zurück, sind aber  immer mehr Schwachstellen zu finden. Es gibt kaum ein Team, welches auf 11 Positionen ähnlich stark besetzt ist, da bleibt wohl nur eine Nation, und genau dieser werden wir uns als nächstes witmen!

Gruppenspiele

vs. Dänemark 2:0
vs. Japan 1:0
vs. Kamerun 2:1

Achtelfinale

vs. Slowakei 2:1

Viertelfinale

vs. Brasilien 2:1

Halbfinale

vs. Uruguay 3:2

 

Spanien

Die Espanola wurden bereits vor dem ersten Match zum Titelfavoriten gejubelt. Der entstandene Druck kann jede Mannschaft ins Wanken bringen. Italien und Frankreich konnten große Erwartungen nicht erfüllen, England wirkte müde und kraftlos, Rooney war nur ein Schatten seiner selbst. Und Spanien? Die reihten sich anfangs mitten in die Enttäuschungen ein. Die Schweiz, fussballerisch noch nicht ganz groß in Erscheinung getreten, überrumpelte den Europameister und WM Favoriten eiskalt und siegte mit 1:0 glücklich aber kämpferisch verdient.

Doch Spanien bewies in der Folgezeit, dass die Truppe in der Lage ist, nach Niederlagen die richtige Reaktion zu zeigen. Ganze 2 Gegentreffer gab es im ganzen Turnierverlauf, obwohl Spanien zu großen Teilen aus dem Offensivteam des FC Barcelona bestehen. Doch selbst Puyol und Co. halten nicht nur hinten den Kaste dicht, sondern setzen gar auf der anderen Seite des Platzes Akzente, sehr zum Leidwesen der Deutschen. Der Kopfball des Lockenkopfes traf mitten in Herz und Seele des gemeinsamen Fankörpers. Wie damals Grosso zerstörte ein einziger Schuss alle Hoffnungen. Spanien siegte verdient und darf sich auch im Finale Favorit nennen. Die Schwächephase zu Turnierbeginn ist überwunden, Portugal, Paraguay und Deutschland haben keine einziges Tor erzielt und im Mittelfeld setzt Xavi Villa perfekt in Szene, während Iniesta über die Außen wuselt.

Wer soll diese Spanier stoppen? Liebe Fussballfreunde, wenn Spanien und Holland 20x gegeneinander mit diesem Team spielen würden, wären sicher die Spanier am Ende vorn. Morgen aber kommt es viel auf die Tagesform an, möglicherweise auf die Nervenstärke bei einem Elfmeterschießen. Eines ist sicher, die Willenskraft wird bei jedem der Akteure auf höchstem Niveau sein!

Gruppenspiele

vs. Schweiz 0:1
vs. Honduras 2:0
vs. Chile 2:1

Achtelfinale

vs. Portugal 1:0

Viertelfinale

vs. Paraguay 1:0

Halbfinale

vs. Deutschland 1:0

Aufstellungsvermutung

Holland:

Stekelenburg – van der Wiel, Heitinga, Mathijsen, van Bronckhorst – van Bommel, de Jong, Robben, Sneijder – Kuijt, van Persie

Spanien:

Casillas – Ramos, Pique, Puyol, Capdevila – Busquets, Alonso, Xavi, Iniesta – Pedro (Torres), Villa

 

Quotenübersicht

Holland@ 4,03 Pinnacle
Remis
@ 3,50 bwin
Spanien @ 2,15 Expekt

Over 2,5 @ 2,58 Betfair
Under 2,5
@ 1,57 Expekt

Quotenanalyse

Eigentlich ist dieses Fussballspiel zum Wetten viel zu schön, doch bei den genannten Quotierungen sind doch einige interessante Dinge zu finden. Eine Quote über @8 für das Finale im Bereich 0:0 ist ein Stück übertrieben. Aller Vorraussicht nach dürften die Spanier eine viel zu niedrige Quote auf den Sieg über 90 Minuten haben. Nur knapp über der Verdopplungsquote sollte man dies nicht wagen und gar eher auf 1/X gehen.




Spanien wird Weltmeister weil…

10. Juli 2010 / daniel

 

Zugegeben anhand der aktuellen Quoten dürfte der Value eher auf Seiten der Oranje liegen. Niederlande 3.75 @bet365, Unentschieden 3.30 @expekt, Spanien 2.10 @expekt. Alleine im Direktvergleich aus den letzten vier Duelle führen die Oranje mit einer 3-1 Bilanz.

H2H

27-03-2002      Netherlands  vs  Spain    1 : 0           
15-11-2000     Spain  vs  Netherlands     1 : 2    
16-11-1983     Netherlands  vs    Spain   2 : 1    
16-02-1983     Spain     vs  Netherlands  1 : 0

Da beide Teams noch keinen einzigen Stern auf dem Trikot tragen, dürfte der Faktor Motivation auf beiden Seiten gleich verteilt sein. Wenn man beide Teams genau unter der Lupe anschaut, so stellen die Oranje die etwas stärkere Offensive mit 1.75 erzielten Toren pro Spiel da. Die Spanier dagegen sind in der Defensive eindeutig stärker, wo sie aktuell nur 0.33 Gegentreffer pro Spiel kassieren.

Die Spreu vom Weizen trennt sich aber mMn im Mittelfeld, denn mit Xavi und Iniesta hat Spanien die beste Schaltzentrale der Welt. Sie haben Ideen und versorgen Top-Stürmer Villa mit Bällen. Villa ist eine Waffe. Man sieht ein Spiel lang nicht und dann schießt er das entscheidende Tor. Spaniens Spiel ist taktisch überragend. Spanien kontrolliert mit viel Ballbesitz das Spiel und setzt so einen Gegner matt. Wer nicht versucht Spaniens Spiel mit harten Pressing zu unterdrücken wird verlieren.

Auch wenn die Oranje mit aggressiven Pressing dagegen halten will, so dürfte das mit Sicherheit kein gutes Gegenmittel sein, da sich dadurch noch mehr Lücken und Platz schaffen könnten, sodass die Spanier dieses mit schnellem Seitenwechsel und Tempo Dribblings bestrafen würden.

Am Ende dürften auch die Tagesform und vor allem die stärkeren Nerven über Sieg und Niederlage entscheiden, jedoch denke ich, haben die Spanier in allen Mannschaftsteilen kaum Schwachstellen, wogegen die Oranje sehr wohl anfällig für Gegentore sind. Mein Tipp Spanien wird Weltmeister.
 




Die amüsante WM-Vorschau – Finale und “Spiel um Platz 3″

10. Juli 2010 / hans

62 Spiele sind gespielt, lediglich die beiden Endspiele stehen bei der WM noch an. Deutschland hat es nicht geschafft, Uruguay hat es nicht geschafft, Spanien und die Niederlande ermitteln den neuen Weltmeister. Den ersten europäischen, der es auf einem anderen Kontinent schaffen wird. (Die Tipps beziehen sich wieder auf den Stand nach 120 Minuten.)

Das Spiel um Platz drei wird auch gern Spiel um die goldene Ananas genannt. Die Trainer bringen gern die Spieler, die bis dato vor allem die Bank gedrückt haben. Dass ein Spiel um Platz drei aber richtig Spaß machen kann, haben Deutschland und Portugal vor vier Jahren demonstriert. Und ein Ziel haben die Deutschen ja noch vor Augen: Miro Klose will Ronaldos Rekord von 15 WM-Toren mindestens einstellen. Auch wenn die Urus unbequeme Gegner sind – dieses Ziel scheint realistisch.

Deutschland – Uruguay Tipp 1

Weder Spanien noch die Niederlande waren jemals Weltmeister – künftig wird es also acht Länder geben, die für sich in Anspruch nehmen können, in den Annalen als Titelträger geführt zu werden. Ein Fußballfeuerwerk ist wohl nicht zu erwarten, dafür haben beide bislang zu nüchtern gespielt; aber die taktische Stärke beider Mannschaften wird für eine spannende Auseinandersetzung sorgen. Aber nicht für ein schnelles Ende – mindestens mit Verlängerung ist wohl zu rechnen. Vermutlich mit besserem Ende für die Spanier.

Niederlande – Spanien Tipp 2

 

WM-Wetten (Quoten von Bwin):

Samstag, 10. Juli 2010
                   
20:30    

Deutschland gegen Uruguay
Uruguay 5.00
X 3.65
Deutschland 1.65
Tipp 1        

Sonntag, 11. Juli 2010
                   
20:30    

Niederlande gegen Spanien
Niederlande 3.65
X 3.25
Spanien 2.00
Tipp 2          

 




Ich wette auf die Niederlande weil…

10. Juli 2010 / paul

 

…. ich schon am Anfang gesagt habe, dass die Niederlande Weltmeister wird!  (Hier klicken)

…. die Oranjes schönere Dressen haben!

…. meine Freundin für Spanien ist und ich immer das Gegenteil behaupte damit es nicht langweilig wird!

…. sie zwei mal im Finale standen und immer den kürzeren zogen! Aller guten Dinge sind drei!

…. sie als einziges Team noch ungeschlagen sind, sowohl in der Qualifikation als auch im Turnierverlauf!

…. sich Wesley Sneijder im August als Weltmeister trauen lassen will! Dieser Traum muss ihm einfach in Erfüllung gehen.

…. ich mehr Geld bekomme wenn die Niederlande Weltmeister werden (verteilt auf 6 Nationen, alle Quoten waren zu dem Zeitpunkt noch jenseits der 6,00)

…. die Niederlande unterstütze, auch wenn sie Brasilien gekickt haben!
 

…. Spanien Mainstream ist.. intressiert doch keinen!

 















































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