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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Sharapova und Sportwetten im Allgemeinen.
Auch für die Damen beginnt am Montag, den 20.06.2011, das größte und bekannteste Tennisturnier der Welt. Zahlreiche Spielerinnen rechnen sich gute Chancen auf einen Sieg in Wimbledon 2011 aus, doch nur eine Akteurin wird den Pokal in 2 Wochen stemmen dürfen. Die Wettbasis möchte Sie während der gesamten Turnierphase auf dem neusten Stand halten, sodass Sie hier eine Übersichtsseite über das Grand Slam Turnier der WTA finden können.
Bei den French Open hagelte es in der ersten Runde zahlreiche Favoritenstürze. Die besten Spielerinnen hatten viele Probleme mit Gegnern außerhalb der Setzliste. Nun dürfte der Wettbewerb noch spannender werden. Die Williams – Schwestern sind zurück auf die Tour gekommen und sehnen sich sofort nach dem nächsten Grand Slam Sieg. Aufgrund des schnellen Rasens in Wimbledon gehören die aufschlagstarken Schwestern aus den Vereinigten Staaten wieder zum Favoritenkreis.
Programm und wichtige Spiele in Wimbledon (Damen) 2011 (20.06. – 02.07.2011)
Täglich können Sie Updates in diesem Beitrag finden, welcher Sie durch dieses Turnier begleiten wird. Regelmäßig werden die wichtigsten Spiele des Tages eingetragen und Sie erhalten somit eine schöne Übersicht über den Turnierverlauf (in Klammern finden Sie hinter dem Spieler die Position der Setzliste in Wimbledon 2011) – den kompletten Spielplan, Hintergrundinformationen und Statistiken finden Sie auf www.wimbledon.com
das deutschsprachige Kontingent in Runde 1 / Wimbledon 2011: 6x 3x 0x
21.06.2011 (16:45) 1.Runde / Caroline Wozniacki (1) vs. Arantxa Santonja Wett – Quoten bei bet365: 1,03 – 11,00 / Endergebnis 6:1 6:2
22.06.2011 (13:00) 1.Runde / Anabel Garrigues vs. Julia Goerges(16) Wett – Quoten bei bet365: 2,62 – 1,44 / Endergebnis 3:6 0:6
22.06.2011 (13:00) 1.Runde / Kristina Barrois vs. Petra Cetkovska Wett–Quoten bei bet365: 1,90 – 1,80 / Endergebnis 2:6 7:5 2:6
22.06.2011 (16:30) 1.Runde / Angelique Kerber vs. L. Robson Wett–Quoten bei bet365: 1,50 – 2,50 / Endergebnis 6:4 6:7 3:6
21.06.2011 (20:00) 1.Runde / Anna Chakvetadze vs. Maria Sharapova (5) Wett – Quoten bei bet365: 11,00 – 1,04 / Endergebnis 2:6 1:6
21.06.2011 (20:00) 1.Runde / Na Li (3) vs. Alla Kudryavtseva Wett – Quoten bei bet365: 1,08 – 7,00 / Endergebnis 6:3 6:3
21.06.2011 (14:00) 1.Runde / Aravane Rezai vs. Serena Williams (7) Wett – Quoten bei bet365: 10,00 – 1,04 / Endergebnis 3:6 6:3 1:6
20.06.2011 (16:00) 1.Runde / Francesca Schiavone (6) vs. Jelena Dokic Wett – Quoten bei bet365: 1,66 - 2,10 / Endergebnis 6:4 1:6 6:3
21.06.2011 (13:00) 1.Runde / Jelena Jankovic 15) vs. Maria Sanchez Wett – Quoten bei bet365: 1,36 – 3,00 / Endergebnis 7:5 4:6 3:6
20.06.2011 (14:00) 1.Runde / Alison Riske vs. Vera Zvonareva (2) Wett – Quoten bei bet365: 11,00 – 1,03 / Endergebnis 0:6 6:3 3:6
20.06.2011 (13:00) 1.Runde / Akgul Amanmuradova vs. Venus Williams (23) Wett – Quoten bei bet365: 12,00 – 1,02 / Endergebnis 3:6 1:6
20.06.2011 (16:00) 1.Runde / Shuai Zheng vs. Svetlana Kuznetsova (12) Wett – Quoten bei bet365: 6,00 – 1,11 / Endergebnis 6:3 3:6 4:6
das deutschsprachige Kontingent in Runde 2 / Wimbledon 2011: 3x 1x 0x
22.06.2011 (13:00) 2.Runde / Agnieszka Radwanska (13) vs. Olga Govortsova Wett–Quoten bei bwin: 1,05 – 7,75 / Endergebnis 6:3 6:7 4:6
22.06.2011 (14:00) 2.Runde / Venus Williams (23) vs. Kimiko Date-Krumm Wett–Quoten bei bwin: 1,01 – 13,00 / Endergebnis 6:7 6:3 8:6
22.06.2011 (16:30) 2.Runde / Andrea Petkovic (11) vs. Stephanie Dubois Wett–Quoten bei bwin:1,08 – 6,50 / Endergebnis 6:3 4:6 6:3
22.06.2011 (17:00) 2.Runde / Victoria Azarenka (4) vs. Iveta Benesova Wett–Quoten bei bwin: 1,05 – 7,75 / Endergebnis 6:0 6:3
22.06.2011 (19:00) 2.Runde / Tamira Paszek vs. Christina McHale Wett–Quoten bei bwin: 1,45 – 2,55 / Endergebnis 6:4 6:1
23.06.2011 (13:00) 2.Runde / Serena Williams (7) vs. Simona Halep Endergebnis 3:6 6:2 6:1
23.06.2011 (13:00) 2.Runde / Caroline Wozniacki (1) vs. Virginie Razzano Wett–Quoten bei bwin: 1,05 – 7,70 / Endergebnis 6:1 6:3
23.06.2011 (13:00) 2.Runde / Elena Vesnina vs. Vera Zvonareva (2) Endergebnis 1:6 6:7
23.06.2011 (13:00) 2.Runde / Petra Kvitova (8) vs. Anne Keothavong Endergebnis 6:2 6:1
das deutschsprachige Kontingent im Achtelfinale / Wimbledon 2011: 1x 1x 0x
27.06.2011 (15:00) Achtelfinale / Caroline Wozniacki (1) vs. Dominika Cibulkova (24) Wett-Quoten bei bet-at-home: 1,20 – 4,20 / Endergebnis 6:1 6:7 5:7
27.06.2011 (13:00) Achtelfinale / Shuai Peng (20) vs. Maria Sharapova (5) Wett-Quoten bei bet-at-home: 5,00 – 1,15 / Endergebnis 4:6 2:6
27.06.2011 (13:00) Achtelfinale / Sabine Lisicki vs. Petra Cetkovska Wett-Quoten bei bet-at-home: 1,20 – 4,20 / Endergebnis 7:6 6:1
27.06.2011 (14:00) Achtelfinale / Marion Bartoli (9) vs. Serena Williams (7) Wett-Quoten bei bet-at-home: 3,60 – 1,25 / Endergebnis 6:3 7:6
27.06.2011 (13:00) Achtelfinale / Tamira Paszek vs. Ksenia Pervak Wett-Quoten bei bet-at-home: 1,60 – 2,10 / Endergebnis 6:2 2:6 6:3
27.06.2011 (13:00) Achtelfinale / Nadia Petrova vs. Victoria Azarenka (4) Wett-Quoten bei bet-at-home: 3,20 – 1,30 / Endergebnis 2:6 2:6
27.06.2011 (15:00) Achtelfinale / Petra Kvitova (8) vs. Yanina Wickmayer (19) Wett-Quoten bei bet-at-home: 1,30 – 3,20 / Endergebnis 6:0 6:2
27.06.2011 (17:00) Achtelfinale / Venus Williams (23) vs. Tsvetana Pironkova (32) Wett-Quoten bei bet-at-home: 1,40 – 2,70 / Endergebnis 2:6 3:6
das deutschsprachige Kontingent im Viertelfinale / Wimbledon 2011: 1x 1x 0x
28.06.2011 (17:00) Viertelfinale / Dominika Cibulkova (24) vs. Maria Sharapova (5) Wett-Quoten bei Interwetten: 3,10 – 1,30 / Endergebnis 1:6 1:6
28.06.2011 (14:00) Viertelfinale / Sabine Lisicki vs. Marion Bartoli (9) Wett-Quoten bei Interwetten: 1,75 – 1,90 / Endergebnis 6:4 6:7 6:1
28.06.2011 (20:00) Viertelfinale / Tamira Paszek vs. Victoria Azarenka (4) Wett-Quoten bei Interwetten: 4,50 – 1,15 / Endergebnis 3:6 1:6
28.06.2011 (18:00) Viertelfinale / Petra Kvitova (8) vs. Tsvetana Pironkova (32) Wett-Quoten bei Interwetten: 1,35 – 2,80 / Endergebnis 6:3 6:7 6:2
das deutschsprachige Kontingent im Semifinale / Wimbledon 2011: 1x 0x 0x
30.06.2011 (16:00) Semifinale / Maria Sharapova (5) vs.Sabine Lisicki Wett-Quoten bei bet-at-home: 1,35 – 2,90 / Endergebnis 6:4 6:3
30.06.2011 (14:00) Semifinale / Petra Kvitova (8) vs. Victoria Azarenka (4) Wett-Quoten bei bet-at-home: 1,75 – 1,85 / Endergebnis 6:1 3:6 6:2
das deutschsprachige Kontingent im FINALE von Wimbledon 2011: 0x 0x 0x
02.07.2011 (14:00) Finale / Petra Kvitova (8) vs. Maria Sharapova (5) – Endergebnis 6:3 6:4
Wimbledon 2011 (Damen) – Die Favoritinnen
Während in der Herrenkonkurrenz ein Wettbewerb schon knapp ist, wenn aus den 4 Topfavoriten (Nadal, Federer, Djokovic, Murray) keiner besonders herausragt, ist die Weltspitze bei den Damen noch deutlich enger beisammen. Gefühlte 20-30 Spielerinnen hoffen in Wimbledon auf den großen Wurf.
Francesca Schiavone gehört dafür bestenfalls zum erweiterten Favoritenkreis. Bei Betfair gibt es Quoten bis 100,00 für die Italienerin, welche bei den French Open noch im Finale gestanden hatte. Dieses Phänomen lässt sich mit dem Belag erklären. Schiavone liebt die langsameren Plätze auf Sand, während der Rasen von Wimbledon den Williams – Schwestern und Maria Sharapova deutlich besser in die Karten spielen dürfte.
Sowohl Sharapova aus Russland, als auch Serena Williams, erhält eine @ 5,6 auf den Turniersieg. Dabei ist die Russin zwar eingespielter als die Amerikanerin, welche erst kürzlich ihr Comeback gab, dafür aber zuletzt auch mit schwankenden Leistungen unterwegs gewesen. Die Show gegen Andrea Petkovic dürfte allen deutschen Fans noch wehleidig in Erinnerung sein. Im Halbfinale von Roland Garros bekam Sharapova dafür gegen Na Li kein Bein auf den Boden.
Venus Williams und die Siegerin der French Open (Na Li) gehören ebenso zum erweiterten Favoritenkreis wie die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki, welche nach dem frühen Ausscheiden in Paris eine längere Gedenkpause verordnet bekam.
Wettbasis Wett – Tipp für den Grand Slam Erfolg in Wimbledon 2011
Es ist sehr schwer in der Damenkonkurrenz einen klaren Favoriten zu sehen. Maria Sharapova und Serena Williams sind in den Leistungen zu schwankend gewesen. Wenn Serena die ersten Partien erfolgreich und eindrucksvoll bestreitet, könnte ein Tipp auf die US-Amerikanerin interessant werden. Derzeit sehe ich einen schönen Value in der @12 auf Na Li, welche in Paris die klar beste Spielerin des Turnieres war.
Wimbledon 2011 – Die Wett-Quoten auf den Turniersieg
Maria Sharapova @ 5,60 Betfair
Serena Williams @ 5,60 Betfair (im Achtelfinale gegen Marion Bartoli (9) ausgeschieden: 3:6 6:7)
Venus Williams @ 9,50 Betfair (im Achtelfinale gegen Tsvetana Pironkova (32) ausgeschieden: 2:6 3:6)
Na Li @ 11,50 Betfair (in Runde 2 gegen Sabine Lisicki ausgeschieden: 6:3 4:6 6:8)
Caroline Wozniacki @ 11,50 Betfair (im Achtelfinale gegen Dominika Cibulkova (24) ausgeschieden: 6:1 6:7 5:7)
Victoria Azarenka @ 15,20 Betfair (im Semifinale gegen Petra Kvitova (8) ausgeschieden: 1:6 6:3 2:6)
Sabine Lisicki @ 55,00 Betfair (im Semifinale gegen Maria Sharapova (5) ausgeschieden: 4:6 3:6)
30. Juni 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Sabine Lisicki vs. Maria Sharapova – 30.06.2011 ab 16:00 Uhr – Wimbledon Halbfinale
Deutschlands Tennisheldin bestimmt die Schlagzeilen in Wimbledon 2011. Nach dem ersten Halbfinaleinzug seit über einem Jahrzehnt fiebern die deutschen Tennisfans dem heutigen Wimbledon Halbfinale von Maria Sharapova gegen Sabine Lisicki entgegen.
Die Medien überschlagen sich sprichwörtlich mit Lobeshymnen auf die unerwartet im Halbfinale angekommene Spielerin. Der "Daily Mirror" würde Lisicki am liebsten auf der Insel einbürgern und selbst zahlreiche Tennisgrößen staunen über die Leistungen der ungesetzten Akteurin.
Auch Maria Sharapova adelte ihre heutige Gegnerin mit den Worten: "Sie schlägt unheimlich hart!" Lisicki gab das Lob postwendend zurück und lobte die Russin in den höchsten Tönen. Besonders der Erfolg Sharapovas in Wimbledon mit nur 17 Jahren hat es der Deutschen angetan.
Wimbledon 2011 – Der Weg in das Halbfinale – Maria Sharapova
1.Runde / Sharapova vs. Chakvetadze 2:0 (6:2, 6:1)
2.Runde / Sharapova vs. Robson 2:0 (7:6, 6:3)
3.Runde / Sharapova vs. Zakopalova 2:0 (6:2, 6:3)
Achtelfinale / Sharapova vs. Peng 2:0 (6:4, 6:2)
Viertelfinale / Sharapova vs. Cibulkova 2:0 (6:1, 6:1)
Wimbledon 2011 – Der Weg in das Halbfinale – Sabine Lisicki
1.Runde / Lisicki vs. Sevastova 2:0 (6:1, 6:1)
2.Runde / Lisicki vs. Na Li 2:1 (3:6, 6:4, 8:6)
3.Runde / Lisicki vs. Doi 2:0 (6:4, 6:2)
Achtelfinale / Lisicki vs. Cetkovska 2:0 (7:6, 6:1)
Viertelfinale / Lisicki vs. Bartoli 2:1 (6:4, 6:7, 6:1)
Beide Spielerinen sind in bestechender Form, obwohl Lisicki eine lange Verletzungspause hinter sich bringen musste. Im heutigen Match könnten auch die Nerven eine wichtige Rolle spielen. Marion Bartoli konnte im Viertelfinale mehrere Matchbälle im 2.Satz abwehren und sogar den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Dennoch ließ sich Lisicki nicht aus der Ruhe bringen und gewann den Abschlussdurchgang glatt mit 6:1. Maria Sharapova hingegen galt in Paris bereits als klare Favoritin. Vor dem Halbfinale war die Quote auf den Gesamtsieg bis auf @2,2 gesunken. Es folgte eine eindeutige Niederlage gegen die Chinesin Na Li, welche mit dem Ausscheiden verbunden war. Diese Gegnerin wurde von Lisicki schon geschlagen und die Gesamtsiegquote von @2,2 gibt es erneut – flattern die Nerven Sharapovas auch ein zweites Mal?
Der Aufschlag könnte ein entscheidendes Instrument sein. Lisicki gilt zwar als starke Aufschlägerin, doch trifft auf ihre Gegnerin derselbe Fakt zu. Probleme bekommt Sharapova jedoch, wenn ein etwas stärkerer Wind weht. Der Ballwurf der Russin ist sehr hoch angesetzt, sodass auch kleinere Windströmungen für viel Ärgernis bei der Turnierfavoritin sorgen können.
Fazit
Natürlich beherscht Maria Sharapova das Spiel von der Grundlinie besser als ihre heutige Kontrahentin und genießt daher einige Vorteile. Mental hat die Russin jedoch immer wieder im falschen Moment Schwächen gezeigt. Die Favoritenstellung Sharapovas ist unumstößlich, doch chancenlos wird Sabine Lisicki nicht sein.
Wett-Quoten Sabine Lisicki vs. Maria Sharapova
Maria Sharapova @ 1,40 William Hill, Interwetten, youwin
Sabine Lisicki @ 3,35 youwin
Natürlich finden Sie die wichtigsten Spiele und Ergebnisse des WTA Tennisturnieres aus Wimbledon 2011 im Wettbasis Newsbereich
30. Juni 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Es war bereits jetzt eines der verrücktesten Turniere der WTA Grand Slam Geschichte, die es je gegeben hat. Noch nie zuvor mussten im Gegensatz zur Herrenkonkurrenz so viele Favoriten bereits in den ersten Runden das Feld räumen. Mit Caroline Wozniacki erwischte es die führende der Setzliste, welche mehrere ganz schwache Leistungen ablieferte. Auf der Stelle folgte Kim Clijsters und auch die Siegerin von 2008, Ana Ivanovic, packte bereits nach dem ersten Auftritt in Roland Garros wieder Ihre Sachen.
Plötzlich wurde Viktoria Azarenka als Überfliegerin erkannt, doch endeten auch diese Flugversuche mit einer brutalen Bruchlandung. Maria Sharapova wurde bei Betfair bis auf Quote 2,16 heruntergewettet, obwohl die Halbfinals noch ausstanden. Nur wenige Stunden später, war auch der Traum der Russin ausgeträumt. Dabei fehlt Maria Sharapova der Sieg bei den French Open als einziges Grand Slam Turnier noch, sodass die größtmögliche Enttäuschung perfekt war.
Trotz der vielen Pleiten im oberen Feld der Setzliste haben die Fans in Paris ein Endspiel zweier Damen bekommen, die über zwei Wochen starkes Tennis geboten haben und nun verdient in das Finale von Paris 2011 einziehen dürfen.
Francesca Schiavone vs. Na Li (04.06.2011 – ab 15:00 Uhr)
Schiavone kam als Titelverteidigerin nach Frankreich und wurde völlig übersehen. Der Sieg im Jahr 2010 wurde wohl von der Erstrundenniederlage in Wimbledon sofort wieder davon geschwemmt. Obwohl die Italienerin auch bei den US Open und Australian Open in das Viertelfinale kam, hatte sie keiner auf der Rechnung. Dies lässt sich mit der schwachen Vorbereitung auf Sand erklären. Schiavone musste einige schwache Spiele im Vorfeld des Turnieres als Maßstab nehmen und sich eingestehen, dass die Form vor dem Turnier nicht auf dem Niveau von 2010 war.
Doch ist die 31-jährige die Person des Teilnehmerfeldes, welche sich am meisten im Vergleich zur Vorturnierphase steigern konnte. Nach einer miserablen Vorbereitung kam Schiavone nach Paris und setzte sich gegen zwei eher schwächere Gegnerinnen mit Oudin und Dolonts souverän durch, ohne an den eigenen Nerven zu zweifeln. Das Selbstvertrauen wurde plötzlich viel größer und spätestens, nachdem auch die Chinesin Peng glatt in zwei Sätzen bezwungen war, musste man Schiavone mit auf der Rechnung haben. Im Achtelfinale wartete dann Jelena Jankovic, eine routinierte und ebenso erfahrungsstarke Spielerin auf sie, welche nach drei Sätzen mit 4:6 im Abschlussdurchgang dem Ende des Turnieres entgegenblicken musste.
Schiavone hatte sicher auch nicht den schwersten Draw. Die ganz großen Gegnerinnen der Marke Azarenka oder Sharapova blieben der Italienerin erspart. Trotzdem hatte sie im Viertelfinalsmatch gegen Pavlyuchenkova zu kämpfen. Nach einem völlig verschlafenen ersten Durchgang (1:6) stand Schiavone nah vor dem Aus und rettet sich mit zwei knappen Satzsiegen in die Runde der letzten 4 Frauen.
In diesem Halbfinale stellte sich Marion Bartoli den Erwartungen und konnte trotz des getankten Selbstvertrauens nicht für eine Überraschung sorgen. Nach zwei Sätzen in Höhe von 3:6 stand Bartoli auf verlorenen Füßen.
Der Weg in das Finale – Francesca Schiavone
1.Runde: Francesca Schiavone vs. Melanie Oudin 2:0 (6:2, 6:0)
2.Runde: Francesca Schiavone vs. Vesna Dolonts 2:0 (6:1, 6:2)
3.Runde: Francesca Schiavone vs. Shuai Peng 1:0 *Aufgabe* (6:3, 1:2)
Achtelfinale: Francesca Schiavone vs. Jelena Jankovic 2:1 (6:3, 2:6, 6:4)
Viertelfinale: Francesca Schiavone vs. Anastasia Pavlyuchenkova 2:1 (1:6, 7:5, 7:5)
Halbfinale: Francesca Schiavone vs. Marion Bartoli 2:0 (6:3, 6:3)
Die Chinesin Na Li trifft ein ähnliches Leid, wie Francesca Schiavone. Fast über die gesamte Turnierphase wurde Na Li nicht wirklich in den Favoritenkreis gezählt und fast vergessen, wenn es um eine Auflistung der möglichen Siegkandidatinnen ging. Doch vielleicht lag darin gar die größte Stärke und das größte Glück. So konnte sich Na Li mit ein wenig mehr Ruhe an die sich stellenden Aufgaben heranwagen und dem Medienrummel ausweichen.
Bereits in der Eröffnungspartie, wäre der Finaltraum um ein Haar ausgeträumt gewesen. Barbora Zahlavova Strycova verlangte der Favoritin alles ab und schickte Li Na nach einem Tiebreakerfolg in den Entscheidungsdurchgang. Der Sieg ging dennoch an die Frau mit der klar kleineren Quote.
Auch gegen Espinosa setzte sich der Trend fort. Beim 6:4 und 7:5 konnte sich Na Li zwar durchsetzen, zeigte aber nicht den in den ersten Runden typischen Klassenunterschied, der zwischen einer Nummer 6 der Setzliste und ungesetzten Damen eigentlich besteht. Sorana Cirstea war der erste namhafte Prüfstein und plötzlich erschien die Chinesin topfit. In wenigen Minuten fertigte Na Li Cirstea mit 6:2 und 6:2 ab und kam ganz langsam in den Favoritenkreis der diesjährigen French Open. Vom Viertelfinale an gab es noch 4 überzeugend stark gespielte Sätze gegen die vermeintlichen Turnierfavoritinnen Victoria Azarenka und Maria Sharapova. Beide schafften es nicht, das Energiebündel aus Asien zu schlagen, weshalb Na Li verdient in das Endspiel am Samstagnachmittag einziehen durfte.
Der Weg in das Finale – Na Li
1.Runde: Na Li vs. Barbora Zahlavova Strycova 2:1 (6:3, 6:7, 6:3)
2.Runde: Na Li vs. Silvia Soler-Espinosa 2:0 (6:4, 7:5)
3.Runde: Na Li vs. Sorana Cirstea 2:0 (6:2, 6:2)
Achtelfinale: Na Li vs. Petra Kvitova 2:1 (2:6, 6:1, 6:3)
Viertelfinale: Na Li vs. Victoria Azarenka 2:0 (7:5, 6:2)
Halbfinale: Na Li vs. Maria Sharapova 2:0 (6:4, 7:5)
Fazit
Es ist ganz schwer eine Favoritin für das Endspiel zu bestimmen. Wenn man nur nach den zwei letzten Matches geht, würde Na Li die Favoritenrolle bekommen. Über die gesamten zwei Turnierwochen, war jedoch die Italienerin Schiavone leicht besser. Für mich ist Na Li die kleine Favoritin, doch einen hohen Betrag würde ich darauf nicht setzen wollen.
Wett-Quoten Paris Finale 2011 Sieger (Damen)
Francesca Schiavone @ 2,03 Betfair
Na Li @ 1,91 Sportingbet
Das Programm der French Open (Damen) finden Sie im Wettbasis Newsbereich
3. Juni 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Tag 4 der French Open in Paris brachte ein lachendes – und ein weinendes Auge für die deutschen Tennisfans. Sabine Lisicki durfte nur am Triumph riechen und schied nach starker Leistung gegen Vera Zvonareva aus dem Turnier aus. 5:2 hatte Sabine im entscheidenden dritten Satz geführt und bereits im Mitteldurchgang bei Satzführung, 5:4 und 30:30 nah am Matchgewinn gestanden. Am Ende des Marathonmatches jedoch stand ein 6:4, 5:7 und 5:7 auf der Anzeigetafel. Lisicki hat sich in die Herzen der Fans gespielt und ist eine echte Größe der WTA Tour. Die Welt wird noch viel Freude an der 21-jährigen Berlinerin haben. Nach dem letzten Ballwechsel war die Deutsche völlig ausgelaugt und musste sich behandeln lassen. Selbst die Trage des Turnierarztes musste zum Einsatz kommen. Die in der Qualifikation zusätzlich bestrittenen Spiele waren am frühen Mittwochabend bereits deutlich zu spüren.
Unterdessen konnte Julia Görges einen großen Erfolg feiern. Lucie Safarova stellte sich der Weltranglisten – Achtzehnten in den Weg und war über einen großen Teil des Matches die bessere Spielerin. Julia Görges machte viele einfache Fehler, vergab zahlreiche gute Chancen auf das Break und mussten bei Satzrückstand und 2:4 im Zweiten mit der Niederlage rechnen. Die Nervenstärke von Görges wurde in der anschließenden Spielzeit deutlich. Mit viel Mühe konnten die 22-jährige ihr Spiel sicherer gestalten. Die Fehleranzahl verringerte sich und der zweite Satz ging mit 7:5 noch an Deutschlands Nummer 1. Dem Kampf folgte die Kür, sodass "Jule" Görges den dritten Satz klar mit 6:2 für sich gestalten konnte und verdient erstmals in die 3.Runde von Paris einzog. Anschließend bekannte Görges selbstkritisch, die Leistung der ersten 1,5 Sätzen sei einem Grand Slam Turnieres nicht würdig gewesen.
Immer spannender wird auch der Kampf bei den Männern. Rafael Nadal hatte vor 2 Tagen ein verwirrendes Spiel gegen John Isner bestritten. Obwohl der Kontrahent über 4 Stunden nur zu genau einer Breakchance kam, hatte er Nadal nah an der Niederlage. Zwei 7:6 gewonnen Sätze bedeuten die Satzführung für Isner, während Nadal sein bestes Tennis zeigen musste, um das Match in fünf Sätzen positiv zu beenden. Die Quote auf den Turniersieg ist durch dieses Spiel von 2,16 auf 2,40 angestiegen, was nicht zuletzt an den beiden souveränen Auftritten von Novak Djokovic und Roger Federer liegt. Letzterer präsentierte sich gestern in alter Verfassung. Vielleicht gibt es ja doch eine große Überraschung, mit dem Schweizer als Turniersieger.
Gegen Pablo Andujar, einen spanischen Landsmann, bestreit Rafael Nadal sein Zweitrundenmatch am heutigen Nachmittag. Der Weltranglistenerste wird nach dem 4 – Stunden – Highlight gegen Isner auf einen schnellen Sieg aus sein. Natürlich ist Nadal in allen Bereichen überlegen, sodass ein klarer 3:0 Erfolg zu erwarten ist.
Rafael Nadal @ 1,02 Youwin
Pable Andujar @ 45,65 Betfair
Eine ähnlich einfache Aufgabe wird Maria Sharapova bei den Damen haben. Caroline Garcia aus dem Land der Franzosen trifft auf die ambitionierte Russin. Sharapova ist zurück in der Weltspitze und gilt als ernsthafte Kandidatin auf den Titel in Roland Garros. Auch wenn die Aufschlagszeremonie und die ständigen Stöhngeräusche unverändert blieben, ist Sharapovas Spielstil insgesamt überlegter geworden. Ist die Zeit vorbei, in welcher die Russin jede Chance auf den direkten Punktgewinn nutzen wollte? Garcia dürfte kaum eine Chance heute Abend haben, wobei Quoten über @32 bereits sehr grenzwertig sind.
Sharapova @ 1,02 Betfair
Garcia @ 32,35 Betfair
Lucie Hradecka fordert Andrea Petkovic, welche in der ersten Runde einen noch leicht unsicheren Auftritt hinlegte. Natürlich ist Petkovic gegen die eher unbekannte Tschechin Favorit, doch steigen die Quoten auf einen deutschen Erfolg derzeit eher an. Sollte das Spiel ähnlich wie in Runde 1 verlaufen, ist eine Livewette auf die Deutsche zu empfehlen, da die Nervenstärke und auch die spielerische Klasse eigentlich für den Favoritensieg sprechen.
Hradecka @ 3,45 Youwin
Petkovic @ 1,38 Youwin
Ebenso einen Gegner aus Tschechien hat der Österreicher Jürgen Melzer erhalten. Beim Duell gegen Rosol gilt Melzer als klarer Favorit. Nur wenig spricht gegen den Einzug in Runde 3. Für den Chef im Davis Cup spricht sowohl die Spielintelligenz, als auch Taktik und Technik. Ein HC -1,5 in den Sätzen könnte einer vernünftigen Wette gleichkommen.
Melzer @ 1,18 Sportingbet
Rosol @ 5,66 Betfair
das Programm, die Favoriten für Paris 2011 und die Übersicht (Herren) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich
das Programm, die Favoritinnen für Paris 2011 und die Übersicht (Damen) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich
26. Mai 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die Australian Open in Melbourne halten noch nicht alle Versprechungen. Krimis über 5 Sätze bleiben eher eine Ausnahme und die großen Emotionen haben wir noch nicht gesehen. Doch trügt der Schein natürlich ein wenig. Zumindest steuern die Favoriten zu souveränen Siegen, was Topduelle in der zweiten Turnierwoche zur Folge hat.
In den letzten 2 Tagen gab es für die WTA Damen der Bundesrepublik Lachen und Weinen. Julia Görges lieferte Maria Sharapova einen großen Kampf, unterlag aber schlussendlich knapp mit 1:2 nach Sätzen. Auf der Leistung lässt sich aufbauen, während die Russin bestenfalls in den erweiterten Favoritenkreis kommt. Die Zeiten des Australian Open Sieges von 2008 sind lang her.
Andrea Petkovic hatte zwar mit Venus Williams ein schweres Los gezogen, wurde aber garnicht gefordert. Die US – Amerikanerin gab früh auf und gab das Ticket für die nächste Runde an die letzte verbliebene Deutsche weiter.
Überraschend im Bezug auf die Setzliste, nicht aber auf Leistungen der bisherigen Matches, kam heute morgen das Ausscheiden von Tsonga. Dolgopolev hatte dem Franzosen das Leben gewaltig schwer gemacht und gewann nach 1:2 Satzrückstand die folgenden Durchgänge jeweils glatt mit 6:1.
Im Topspiel des morgigen Tages treffen Andy Roddick und Stanislas Wawrinka in der Rod Laver Arena aufeinander. Roddick hatte in Runde 3 gegen Haase einen schwachen Start, wirkte aber in den bislang 9 gewonnen Sätzen sehr souverän. Dennoch gehen die Quoten von Wawrinka bergab, was mit dem Erfolg über Monfils zusammenhängen dürfte. Der Showmaker aus Frankreich hatte gegen Wawrinka nicht den Hauch einer Chance und unterlag klar in 3 Sätzen. Auch gegen Gabashvili und Dimitrov hatte Stanislas keine Schwächen gezeigt. Für Roddick ist der Belag in Melbourne nicht schnell genug um seine enorme Aufschlaghärte erfolgbringend einzusätzen! Das Linienspiel Roddicks hat sich in den letzten Jahren zwar stark verbessert, doch ein Erfolg über Wawrinka wird dennoch eine sehr harte Aufgabe. Die Quoten tendieren langsam, aber berechtigt, in Richtung des Schweizers.
Andy Roddick @ 2,01 Betfair
Stanislas Wawrinka @ 1,93 Pinnacle
Spannend dürfte es auch bei den Damen werden. Julia Görges ist an Maria Sharapova gescheitert, aber folgt gegen Petkovic der nächste Streich. Beide Spielerinnen haben einen ähnlichen Spielstil und dürften sich daher neutralisieren. Letztendlich wird die Frau gewinnen, welche die kleinere Fehlerquote besitzt, während Winner in Massen zustande kommen dürften. Sharapova ist natürlich die technisch versiertere Spielerin und zurecht als Favoritin quotiert. Die längere Ruhephase könnte jedoch Petkovic in die Karten spielen.
Maria Sharapova @ 1,63 Gamebookers
Andrea Petkovic @ 2,50 Sportingbet
22. Januar 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Es ist wie in den vergangenen Jahren. Die Freude am Herrentennis ist sehr gering geworden. Das Tennis nicht die Aufmerksamkeit in der Bundesrepublik genießt, wie diese Sportart es vielleicht verdient hat, ist traurig. Doch wenn man schaut, welche Leistungen die Männer in Melbourne abgeben schwinden die Chancen, dass genau die Begeisterung in Zukunft größerer werden könnte. 14 Herren starteten in das Grand Slam Turnier und kein einziger erreichte Runde 3. Benjamin Becker setzte dem sterbenden Schwan die Krone auf. Dolgopolev hatte nur im dritten und vierten Satz Mühe mit Deutschlands "Bestem". Nach dem Tiebreak im 4.Durchgang endeten die Hoffnungen von Becker. Wir müssen konsterniert anerkennen, dass die Niederlage vollstens in Ordnung geht und der Ukrainer verdient in Runde 3 einzog.
Auch Barrois bei den Damen ist aus dem Turnier gestoßen worden. Gegen die Nummer 16 der Setzliste Pavlyuchenkova gab es ein glattes und erwartungsgemäßes 2:6 und 2:6.
Görges darf morgen in der Hisense Arena gegen Maria Sharapova ran. Die Russin ist noch nicht in der Form vergangener Jahre, aber dennoch klare Favoritin in diesem Duell. Die Powerspielart Sharapovas mit Assen, und vielen schnellen Punkten kann Julia nur mit ganz viel Routine und Erfahrung zerstören. Es wird darauf ankommen, die Ballwechsel lang zu halten, ohne die Bälle nur in die gegnerische Hälfte zu platzieren. Es ist allseits bekannt, das Maria Sharapova nicht gerade die Spielerin mit den stärksten Nerven ist. Wenn Görges die Favoritin in Bedrängnis bringen kann winkt der Gewinn einer netten Quote.
Maria Sharapova @ 1,45 Expekt
Julia Görges @ 3,19 Pinnacle
Andrea Petkovic hat mit Venus Williams einen ähnlichen Spieltyp als Gegnerin, wie ihre Landsfrau. Venus Williams ist zusammen mit ihrer Schwester Serena eine der stärksten und vor allem temporeichsten Aufschlägerinnen der WTA Tour und geht selbst schnell auf den Gewinnschlag. Die Formkurve von Venus ist aber allseits als ungenügend bekannt, weshalb die Quotierung von Petkovic als Favoritin hier sogar möglich ist. Dennoch sehe ich eher bei Venus die größeren Chancen, weshalb ein von Deutschland bereinigtes Starterfeld ab morgen Abend keine große Verwunderung mehr darstellen dürfte.
Andrea Petkovic @ 1,93 Pinnacle
Venus Williams @ 2,08 Nordicbet
Unterdessen musste Del Potro seinen Koffer packen. Trotz des Handicap seines Gegners (Baghdatis musste bereits in der vorherigen Runde über 5 Sätze gehen), gab es für den Hühnen Argentiniens keine Chancen im direkten Duell. Das 1:3 nach Sätzen schickt Del Potro zurück auf den Trainingsplatz, auf welchem die Form für kommende Turniere gefunden werden soll. Bis zu der Stärke vom Schlussspurt 2009 ist es noch ein langer Weg.
Im laufe des morgigen Tages gibt es weitere spannende Partien. Xavier Malisse gegen Roger Federer hatten wir bereits gestern angesprochen, bei den Damen kommt das Duell zwischen Cibulkova und Wozniacki hinzu. Die Dänin wird klar als Favoritin quotiert und dürfte in Sachen Form und Technik auch diesen Erwartungen gerecht werden können. Sorgen könnte die Kampfesstärke der Gegnerin machen, welche bei großen Turnieren schon einige Male überraschen konnte.
Das Spiel des Tages bestreiten Monfils und Wawrinka. Bei dem Franzosen weiß man nie genau, wo man ist. Gael vereint mit dem Tennissport immer ein Stück Show und springt schonmal wie ein Basketball vor dem Dunk, nur um den Ballwechsel am Netz zu beenden. Wawrinka ist der deutlich ruhigere Spieltyp. Hartes Training haben den leichten Favoriten zu einem namhaften Blatt machen lassen.
Stanislaw Wawrinka @ 1,80 Interwetten
Gael Monfils @ 2,20 Betfair
19. Januar 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Urplötzlich war es ganz knapp geworden. Die Fans in Melbourne witterten die erste ganz große Überraschung bei den Australian Open, dem ersten Grand Slam Turnier des neuen Jahres. Roger Federer, der Titelverteidiger von Down Under hatte es mit Gilles Simon zu tun. Gegen den Angstgegner startete Fedex zwar wie die Feuerwehr, kam aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr in Bedrängnis! Die 2:0 Satzführung egalisierte der Außenseiter mit zwei 4:6 Durchgängen. Im entscheidenten Abschlussdurchgang stand Roger nah am Ausscheiden. Besonders brenzlig wurde die Situation bei 1:1 und 0:30. Der Schweizer servierte viermal stark, machte alle Punkte und ging mit 2:1 in Führung. Ein Knackpunkt in dieser Partie, welche einen Simon sah, welcher über seinen Grenzen spielte und Federer nicht nur aufgrund dessen Schwächephasen Paroli bieten konnte.
Für Roger geht es nun gleich mit einem harten Brocken weiter. Xavier Malisse hat beim glatten 3:0 über Montanes für viel Aufsehen gesorgt und ganze 5 Spiele aus der Hand gegeben. Die lange Partie wird dem etwas in die Jahre gekommenen Roger Federer auf dem Weg zur Titelverteidigung nicht in die Karten spielen und könnte eine echte Chance für Malisse bedeuten!
Auch ein weiterer Topkandidat, welcher in Australien bereits große Erfolge feierte, lieferte einen großen aber völlig unnötigen Kampf ab. Fernando Verdasco stand vor wenigen Jahren im Halbfinale und bot Rafael Nadal ein Marathonmatch mit besserem Ende für seinen spanischen Kollegen. Der Frauenschwarm weiß mit dem Hardcourt in Melbourne bestens umzugehen und ist immer ein Kandidat für eine Überraschung. Dies gilt leider auch im Negativen. Wer hätte wohl erwartet, dass Tipsarevic soviel entgegenzusetzen weiß? Im Kampf um ein Ticket für Runde 3 musste Verdasco ebensoviele Matchbälle über sich ergehen lassen. Dabei zeigte Verdasco die Nervenstärke, die ihm in früheren Jahren noch so oft gefehlt hatte. 2:6, 4:6, 6:4, 7:6 und 6:0 endete ein nicht ganz so hochklassige Partie, wie zwischen Federer und Simon, mit einem spanischen Sieger, welcher gegen Ende der Partie die größeren Kraftreserven hatte.
Roddick und Djokovic sahen sich am Anfang ihrer Partien großer Gegenwehr entgegengesetzt, konnten aber dennoch souverän mit 3:0 und 3:1 in die dritte Runde einziehen. Im Topspiel des Tages waren Mardy Fish und Tommy Robredo gefordert. Nach standesgemäßen Begin gab Fish die Partie mit 6:1, 3:6, 3:6 und 3:6 aus der Hand und unterlag deutlich.
Weniger spannend waren die Partien in der Damenkonkurrenz. Venus Williams machte es wie gewohnt im ersten Satz ein wenig spannend, gewann anschließend jedoch souverän. Justine Henin gab Baltacha nur 4 gegnerische Spiele. Caroline Wozniacki war noch 3 Spiele erfolgreicher und verhinderte nur im ersten Satz, dass Vania King selbiges Schicksal erleidet, wie gestern noch Dinara Safina.
Sharapova, Azarenka und Na Li gewannen ohne besonders zu überzeugen in 2 sätzen, während die Nummer 6 der Setzliste Francesca Schiavone große Probleme mit Rebecca Marino hatte und erst nach 16 Spielen im Entscheidungssatz zum Einzuzg in Runde 3 kam.
Unterdessen sind auch die Deutschen weiter auf dem Absturzkurs. Philipp Kohlschreiber konnte gegen Berdych nur den Auftaktsatz gewinnen, war im anschließenden Spielverlauf aber chancenlos.
19. Januar 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Philipp Petzschner war so nah dran. Die Australian Open sind nicht das Turnier des Bayreuthers. Im dritten Anlauf reichte es erneut nicht für den Sieg, dabei waren die Chancen nach zwei Sätzen ideal. Eine 2:0 Satzführung gegen den großen Favoriten hatten nur die wenigsten erwartet, doch Tsonga kam mit den Nerven eines Top20 Spielers zurück in die Partie. In den folgenden Sätzen zeigte der Franzose die Überlegenheit in der Schlaglänge und machte weniger Fehler als in den ersten Sätzen der Partie. Petzschner scheidet damit erneut in Runde 1 in Down Under aus, muss aber nicht mit hängendem Kopf den nächsten Flieger nehmen.
Trauer wird es bei Benjamin Becker gewiss nicht geben. Der 29 – jährige gewann glatt in 3 Sätzen gegen Gulbis. Besonders der Tiebreak im Auftaktdurchgang brachte Becker auf die Siegerstraße. Damit sind nur 3 deutsche Spieler in der zweiten Runde angekommen. Für Benjamin gibt es mit Dolgopolev ein machbares Los in zwei Tagen, während der Rest des Deutschen Teams sich auf die Heimreise machen muss. Berrer, Gremelmayr und Björn Phau schieden in den Auftaktpartien aus.
Viel stärker starten die Mädels in der WTA Tournee. Nach Julia Görges und Petkovic (gestern) konnte auch Barrois den Sprung in Runde 2 feiern. Der glatte 6:4 und 6:2 Erfolg über die Usbekin Amanmuradowa konnte jedoch auch erwartet werden.
Die große Favoriten haben sich dagegen noch keine Blöße gegeben. Rafael Nadal gab bis zum 6:0 und 5:0 kein einziges Spiel ab, bevor Marcos Daniel die Aufgabe erklärte. Auch Andy Murray löste seine Pflichtaufgabe in weniger als 3 Sätzen. Karol Beck aus der Slowakei beendete die Partie bei 2:4 im dritten Satz und 0:2 Rückstand. Auch Soderling, Del Potro und Roger Federer haben in 3 Durchgängen die nächste Partie erreicht, wobei Del Potro nach langer Verletzung noch nicht brillieren konnte.
In der Damenkonkurrenz sind Zvonareva und Sharapova erfolgreich gestartet. Die Mitfavoritin Kim Clijsters verpasste dabei Dinara Safina die 6:0, 6:0 Brille. Eine Schande für die ehemalige Nummer 1 der Welt! Auch Jankovic und Stosur haben Ihre Pflicht erfüllt.
Die Fans in Australien warten jedoch weiter auf die erste große Überraschung!
18. Januar 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nun fliegt sie also endlich, die kleine Filzkugel. Geschlagen im Wechsel von zweier menschlicher Wesen, bereitet der kleine grüne Ball vielen Fans auf der gesammten Welt große Freude.
Gleich der Auftakttag brachte einige spannende Spiele mit sich. Das wohl am meisten erwartete Match zwischen Maria Sharapova und Namensfetterin Maria Kirilenko stellte gleichzeitig die ersten Ballwechsel in der Rod Laver Arena dar. Die beiden Russinen sind beste Freunde, wobei diese Beziehung für wenige Stunden ruhen musste. Doch was heißt hier wenige Stunden? Über 200 Minuten standen die beiden auf dem Court, ein 5:5 Ausgleich im Abschlusssatz hätte durchaus dafür sorgen können, dass der Rekord für die längste Damenpartie der Australian Open gebrochen worden wäre.
Sharapova spielte den gewohnten "Alles – oder Nichts" Stil, gab über die gesammte Spielzeit über 80 Punkte durch vermeidbare Fehler ab. Hinzu kommt eine fast zweistellige Anzahl an Doppelfehlern. Da nützt es auch wenig, wenn die Bilanz der Gewinnschläge klar für die Australian Open Siegerin von 2008 spricht. Kirilenko sicherte sich den ersten Durchgang, um anschließend den Satzausgleich kassieren zu müssen. Im Entscheidungssatz rannte die Favoritin schnell dem Breakrückstand hinterher und musste mehrmals gegen den Matchverlust servieren. Kurz nachdem sie Kirilenko doch noch den Aufschlag abgenommen hatte folgte mit dem Rebreak die endgültige Entscheidung.
Bemerkenswert waren die Reaktionen beider Spielerinnen nach dem Matchball. Sharapova applaudierte fair für die Leistung der Kontrahentin. Die Siegerin aber legte sich den Zeigefinger vor die Lippen, als wöllte Sie sagen: "Jubelt nicht, ich habe soeben eine Freundin aus dem Turnier befördert". Es war unübersehbar, dass die beiden schon im zarten Alter von 15 Jahren gegeneinander Profispiele bestritten hatten. Damit ist die erste faustdicke Überraschung in Melbourne perfekt. Die 1,15er Quote auf Sharapova fällt um und die erste Favoritin auf den Gesamtsieg macht Platz für Jankovic, Safina, Williams, Clijsters und Henin.
Weniger Probleme hatten die Herren der Schöpfung. Rafael Nadal musste im ersten Satz gegen Luczak über den Tiebreak gehen, am Ende stand aber genauso wie für Murray und Roddick ein glatter 3:0 Erfolg. Einzig Del Potro musste sich einen Satz abnehmen lassen.
Bei den Damen schob sich Elena Dementieva weiter rein in die Favorienrolle. Gegen Dushevina gab es nur 3 Spielverluste, während Safina, Henin und Clijsters im Schnitt weit mehr als 5 Spiele abgaben. Solche Quervergleiche können im Wettbereich zwar mansch einmal tödlich sein, sie unterstreichen jedoch, dass mit Dementieva bei diesem Turnier zu rechnen ist.
Allgemein fiel der Tag stark dem Regen zum Opfer. Zahlreiche Spiele konnten nicht beendet werden, die Temperaturen waren von 30 auf rund 15 Grad gesunken.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
18. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
WTA
Die Damenwelt feiert bereits 3 Heldinnen beim abschließendem Grand Slam Turnier. In der WTA Konkurrenz konnte sich erwartungsgemäß Serena Williams in ihrer Heimat ins Halbfinale von New York spielen. Wie auch in den beiden anderen bereits gespielten Viertelfinals reichten 2 Sätze um einen uneinholbaren Vorsprung herauszuspielen. Den 2:0 Satzsieg über Flavia Pennetta gab es bereits heute morgen ab 1:30 Uhr im deutschem Fernsehen zu bewundern. Zwar setzte sich die Favoritin verdient durch, doch zu mehr als einem Arbeitssieg reichte es nicht an diesem Morgen.
Viel überraschender ist und bleibt der Auftritt von Yanina Wickmayer. Sicher hatte die Spielerin, die sonst spätestens ab dem Achtelfinale nur noch Zuschauerin der großen 4 Turniere ist, reichlos Losglück. Doch der gute alte Spruch: "Wer weit in einem Turnier kommt, hat es sich auch verdient!", abgewandelt von "Wer den Platz als Sieger verlässt hat verdient gewonnen!" stimmt eben noch immer. Mit Kateryna Bondarenko musste hingegen eine weitere Spielerin der Marke "Überraschungsviertelfinalistin" die Segel mit 0:2 Streifen.
Als ob dies nicht genug wäre, gab es ein weiteres vermeintlich glattes 2:0 Ergebnis. Das Comeback des Jahres kann nur an eine Spielerin gehen. Kim Clijsters aus Belgien kam, sah und siegte. Unglaublich, doch es ist tatsächlich möglich, nur eine Woche nach der Rückkehr von einer Zweijährigen Pause, wieder starkes Tennis zu bieten und die Topkonkurrenz aus den Ufern zu heben.
Im Abschließendem Spiel trifft Melanie Oudin auf Coroline Wozniacki und wird trotz des Ausschaltens von Maria Sharapova als Außenseiterin mit Quoten um die 3,10 hingestellt.
9. September 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
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