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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Serena und Sportwetten im Allgemeinen.
Die Buchmacher hatten sich schon lange darauf eingeschossen. Das Finale Venus vs. Serena beschäftige die Wettanbieter bereits vor 2 Wochen. Selbst die Wettbörsen boten an, auf ein mögliches Finale der beiden Schwester zu setzen. Dabei grenzten die Halbfinalquoten schon ein wenig an Gemeinheit gegenüber den Herausforderern.
So hatte die führende der Weltrangliste eine Quoten jenseits der 5,00 gegen Venus Williams erhalten und doch sollte diese vollkommen berechtigt sein. Wer Safina im bisherigem Turnier hat spielen sah, konnte bemerken, dass die Russin nicht einmal annähernd in Topform nach Wimbledon gereist ist. Auch im Viertelfinale gegen Lisicki sprachen 15 Doppelfehler für eine jämmerliche Vorstellung, die nur aufgrund der Cleverness, Erfahrung und Konditionsstärke für das Halbfinale reichte. Gegen Venus, die im Vergleich zu Serena gar den souveräneren Eindruck macht, sollte damit aber endgültig Schluss sein. Nur um ein Haar kam Dinara um die Brille herum, gewann ein erbärmliches Spiel und gab das Match und das Turnier mit einem 1:6, 0:6 ab. Die Blamage hatte sich in den vorherigen Runden angedeutet und doch zeigten die Fans bestürzen, über das glatte Ausscheiden. Safina selbst schien auch geschockt zu sein, will aber in New York erneut angreifen.
Ebenso hoch war auch die Quote auf Dementieva gegen Schwester Serena und hätte bei dem Spielverlauf mit viel Gewinn verkauft werden können, auch wenn sich die Seriensiegerin der WTA Konkurrenz auch diesmal in das Finale schob. Elena Dementieva kämpfte pravoriös gegen die klare Favoritin und konnte den ersten Satz 7:4 im Tiebreak gewinnen. Nach einem unglücklichem, weil knapp verlorenem Mittelsatz, sollte eine Entscheidung im Drittem gefunden werden. Tatsächlich hatte das Match 2 Siegerinnen verdient und fand doch entsprechend des Regelwerks nur eine einzige. Serena setzte sich mit 8:6 im Abschlusssatz denkbar knapp durch und schrie wenige Augenblicke nach dem Matchball ihre Anspannung heraus. Dementieva besaß die Chance, die unglaubliche Dominanz der US Girls zu brechen, scheiterte aber in den entscheidenten Momenten.
Das Finale am Samstag wird Venus als Favoritin angehen. Die Buchmacher verteilen die Quoten bislang mit 1,75 : 2,25 zugunsten der heute souveräneren Williams - Schwester, die auch von mir in der Favoritenrolle gesehen wird.
2. Juli 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Das Märchen Sabine Lisickis fand im früh angesetzten Viertelfinale der Damenkonkurrenz in Wimbledon ein jähes Ende. War noch gestern die Welt kunterbund, musste Lisicki heute der führenden der Weltrangliste und Setzliste Dinara Safina den Vortritt überlassen. Dabei konnte die Deutsche in den ersten 2 Sätzen stark mithalten, sogar den ersten im Tiebreak für sich entscheiden. Safina kam über den Kampf zurück in die Partie und brach im Abschlussdurchgang den Wiederstand der Herausforderin. Für Lisicki zählt aber nun nicht die Trauer. Spätestens in den nächsten Tagen wird sie begreifen, welch sensationelles Turnier sie in den vergangenen zwei Wochen gespielt hat.
Safina dagegen macht nicht die Anstalt, auch nur annähernd eine Chance gegen den "Sister Zug" zu haben. Venus und Serena überrannten ihre Gegerinnen erneut im Eiltempo. Venus kam gegen Radwanska zu einem 6:1 und 6:2, ihre Schwester gab jeweils ein Spiel mehr ab und siegte 6:2, 6:3 gegen Azarenka.
Elena Dementieva besitzt neben Dinara Safina als einzigste Spielerin noch die Chance, den totalen Triumph der US Amerikaner zu verhindern. Auch sie überzeugte im Viertelfinale gegen die Italienerin Schiavone beim glattem 6:2, 6:2.
Am morgigem Mittwoch steht wieder die Herrenkonkurrenz auf dem Wettzettel beziehungsweise dem Centercourt. Als letzte deutsche Hoffnung geht Tommy Haas in das Kräftemessen der Topspieler. Das Duell mit Djokovic erinnert an das Finale von Halle und könnte ähnlich umkämpft sein. Aus Sicht aller nationalen Fans hoffentlich mit dem selbigem Ergebnis, notfalls auch erst nach 5 Sätzen und über 4 Stunden Spielzeit.
Die Wettanbieter haben wenig Vertrauen in Tommy und geben ihm eine 3,20 er Quote, während auf Djokovic bestenfalls eine 1,40 zu ernten ist.
30. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Das Wunder vom London wird in Deutschland immer größer. Die entscheidente Phase des bekanntesten Tennisturnieres der Welt wurde mit der zweiten Turnierwoche in London eingeläutet. Die Achtelfinals bei den Damen und Herren standen auf dem Programm und sollten Jubeltöne in Schwarz – Rot – Gold hervorrufen.
Sabine Lisicki steht im Viertelfinale von Wimbledon. Was wie ein Märchen klingt und durchaus auch als solches vor dem Turnier hätte erzählt werden können ist nun feste Realität. Nachdem bereits Svetlana Kuznetsova vor Wut ihren Schläger auf den Boden schlug, musste nun auch Mitfavoritin Caroline Wozniacki dran glauben. In nur 2 Sätzen schickte Lisicki mit 6:4 und 6:4 ihre Kontrahentin auf die Heimreise. Dabei legte die 19 jährige noch einmal ein Schippe auf die Leistung von vor 2 Tagen drauf. Besonders die Probleme beim Aufschlag wusste Lisicki besser zu kaschieren und geht nun voller Optimismus in das Viertelfinale gegen Dinara Safina. Das die Weltranglistenerste in der Topform schlagbar ist bewies Safina selbst. Gegen Amelie Mauresmo reichte es auf dem ungeliebten grünem Untergrund nur zu einem Zittersieg. Nach Satzverlust gewann Safina noch 4:6, 6:3 und 6:4 und erreichte damit die Runde der letzten Acht.
Den perfekten Tag rundete bei den Herren Tommy Haas ab. Auch wenn Tommy bereits vor dem Spiel favorisiert wurde, gefeiert werden dürfen die Siege dennoch. Die Quote 1,30 aber war deutlich zu niedrig um daraus Profit schlagen zu können. Besonders der erste Satz sollte wegweisend für den späteren Triumph werden. Haas sicherte sich im Tiebreak Durchgang 1 und machte mit zwei 6:4 Erfolgen den Sieg über Andreev perfekt.
Unterdessen scheint der Sisteract bei den Damen nicht aufhaltbar. Die Williams Schwestern eilen von Sieg zu Sieg. Serena Williams musste nur zu einem Kurzarbeitseinsatz und meisterte ihre Pflicht souverän gegen Hantuchova 6:3, 6:1. Noch kürzer auf dem Platz stand ihre Schwester, die von der Verletzung Ana Ivanovics profitierte und nach einem gewonnem Auftaktsatz und 0:1 Rückstand im Zweitem kampflos die nächste Runde erreichte.
Keineswegs kampflos überließ Soderling dem Chef von Wimbledon das Feld. Auch wenn ein 0:3 gegen Fedex deutlich klingen mag, so war die Partie doch ausgeglichener als es die Zahlen vermuten lassen. Nur einmal gewann Federer mit Break, zweimal war der Tiebreak nötig um die Partie zu erringen. Die Liste der 3:0 Ergebnisse setzen weitere Herren fort. Roddick und Djokovic feierten erwartungsgemäße Erfolge, wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit. Keineswegs zu erwarten war Ferreros Dreisatzsieg gegen Simon.
Die Serie der Satzverlustfreien Matches unterbrachen Hewitt und Karlovic. Hewitt siegte in einem untypischem 5 – Satz – Match 3:2. Dabei war kein einziger der Sätze umkämpfte, sondern fand stets einen klaren Sieger. Ganz anders die Partie Karlovic vs. Verdasco. Verdascos Quote war vor dem Match erst enorm gestiegen um anschließend wieder zu fallen. Die Unentschlossenheit der Wettgemeinde war völlig richtig, den das Spiel hätte 2 Sieger verdient gehabt. 3 Tiebreaks lassen vermuten, dass das Quentchen Glück und die Nervenstärke Garant für Karlovics Siegeszug waren.
Bei den Damen komplettieren Dementieva und Azarenka das Feld der letzten 8 verblieben Spielerinnen mit Favoritensiegen.
29. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Wimbledon 2009 steht auf dem Programm, die Rasensaison kommt zu ihrem großem Höhepunkt. Die große Enttäuschung der Verletzung von Rafael Nadals ist noch nicht verflogen, doch die Partien des ersten Turniertages machen viel Hoffnung auf ein spannendes und ausgeglichenes Turnier.
Dabei bewiesen besonders die Außenseiter Nehmerqualitäten. Im Gegensatz zum normalem Verlauf war die Untere Hälfte der Ansetzungsliste in der Männerwelt auf den Beinen, da Titelverteidiger Nadal nicht das Eröffnungsspiel bestreiten konnte. Die Ehre gab sich dafür der frischgebackene Meister von Roland Garros Roger Federer. Fedex hatte dabei mehr Mühe als dies vorher zu erwarten war, lag der Schweizer doch gar im 1.Satz mit dem Break zurück und kam auch im zweitem trotz klarer Führung nicht zu einem deutlichem Satzgewinn. Dennoch häuften sich die vermeidbaren Fehler, sodass Lu nach 104 Minuten doch 0:3 geschlagen war. Der Asiate, welcher gewöhnlicherweise nur bei Challengerturnieren seine Punkte sammelt lieferte aber ein großes Match ab, obwohl der Rasen nicht einmal zu den Favoriten des Verlierers zählt.
Doch mit Federers Sorgen endete der Tag der Außenseiter keineswegs. Blake unterlag Seppi in 3 hart umlämpften Sätzen ebenfalls mit 0:3 und muss unerwartet bereits nach dem erstem Tag die Heimreise planen. Kurioserweise reichte Blake nicht einmal ein 5:0 im Tiebreak von Satz Nummer drei um noch einmal im Spiel zu bleiben. Dabei bewahrheitet sich erneut, dass der Amerikaner zwar ein sehr guter Tennisspieler ist, aber nervlich noch viel an sich arbeiten muss.
Mit dem Schrecken davongekommen sind die Damen. Daniela Hantuchova wurde von den Buchmachern mit @1.15 sehr klein quotiert, musste aber lange um den Sieg zittern. Ihre Konkurrentin hatte vergangenes Jahr mit dem Juniorinnentitel in Wimbledon auf sich aufmerksam gemacht und kam auch diese Saison in Topform zu ihrem Heimturnier. Laura Robson erwischte den besseren Start in das Match,führte bereits 6:3 und 3:2 mit Break und stand direkt vor der großen Überraschung. Zu diesem Zeitpunkt war die Quote auf Hantuchova bis auf 3,8 gestiegen. Das Rebreak leidete die Wende ein, welche mit einem 6:2 im drittem Satz einen doch noch klaren Gewinner fand.
Auch Maria Sharapova, Wimbledon Siegerin von 2004, erwischte einen mäßigen Auftakt in das diesjährige Highlight den Tennissommers. Stolze 5 Aufschlagspiele wurden der dreimaligen Grand Slam Siegerin abgenommen und doch reichte es zu einem 7:5 und 6:4 Sieg. Maria enttäuschte vor allem in der "Unforced Errors" Statistik, setzte viel zu viele Bälle neben die Linien und wird sich gewaltig steigern müssen um einem weiterem Triumph zu erlangen. Nicht zuletzt liegt dies an Serena Williams, wobei diese auch nur zu Beginn großes Tennis spielte.
Das spannste Spiel und Topspiel des Tages aber bestritten Almagro und Monaco. Almagro war vor der Partie favorisiert wurden, konnte sich aber wie zuvor bereits Blake nicht auf seine Nerven verlassen. 6:7 und 6:7 verlor der Spanier die beiden ersten Sätze und dies trotz eine 5:3 Tiebreakführung im Zweitem. Ein 7:6, 6:4 rettete Spaniens Nummer 2 in diesem Turnier nach Fernando Verdasco in den Entscheidungssatz, in welchem Monaco deutlich mehr Probleme mit den eigenen Aufschlagspielen bekam und beim Stand von 6:6 abgab und kurz darauf das Match verlor.
Ein mittelmäßigen Tag erwischten die deutschen Athleten. Bei den Damen verlor Anna Lena Groenefeld nach 3 Sätzen gegen Mirza 1:2. Erfolgreich war Kohlschreiber beim Satzverlustfreiem 3:0 gegen Serra. Dabei hatte Kohli den Start total verschlafen und lag im 1.Satz gar mit 0:5 hinten, was ihn nicht daran hinderte noch im Tiebreak zum Erfolg zu kommen.
22. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Was war das gestern für ein verrückter "schwarzer" Sonntag für die Titelverteidiger der French Open. Ana Ivanovic und Rafael Nadal schieden klar aus. Nur ein einziger Satzgewinn blieb in den beiden Matches für die Sieger des 2008 er Jahres übrig.
Tag 2 der Achtelfinals brachte dagegen die Topspieler wieder in die Höhe.Eine einzige Ausnahme erlaubten sich die hoch gesetzten Spielerin und Spielerinnen zum Beginn der zweiten Turnierwoche: Jelena Jankovic enttäuschte gegen Cirstea.
Das aber bei den Herren alles glatt verlief kann keiner behaupten. Roger Federer, gestern nach dem Ausscheiden Rafael Nadals zum neuem Topanwärter auf den Turniersieg erhoben, hätte seine Fans nahezu bitter enttäuscht. Der Schweizer musste bereits oft im Turnier mehr als die üblichen 3 Sätze bestreiten und ausgerechnet Tommy Haas brachte Fedex an den Rande einer Niederlage. Leider aus deutscher Sicht gesehen reichte die Puste beim vorletztem im Turnier verbliebenen aus der Bundesrepublik nur für 2 sensationelle Sätze. 6:7 und 5:7 gab Federer die ersten beiden Sätze ab, spielte dabei erneut schwaches Tennis, fing sich aber im weiterem Matchverlauf. Nachdem der dritte Satz ebenso noch umkämpft erstmals die Nummer 2 als Sieger sah, war der Bann gebrochen. 6:0 und 6:2 holte sich der erbitterte Rivale des gestern ausgeschiedenen Spaniers die Sätze 4 und 5 und drehte die Partie zu seinen Gunsten.
Die Damen kamen nicht um die Blamage herum. Kuznetsova hatte auf Suzanne Lenglen den Anfang gemacht und erreichte ein ähnliches Spielergebnis wie gestern bereits Maria Sharapova. Nach umkämpftem Auftakt verlor die Nummer 7 der Setzliste völlig die Kontrolle und gab den Mittelsatz mit 1:6 ab. Radwanska hatte aber im Drittem genauso wenig entgegenzusetzen wie Tommy Haas in seinem Match gegen Federer. Mit einem 6:1 erreichte die Russin den Siegerthron und sicherte sich ihr Viertelfinalticket.
Noch schwerer hattes es JJ, Jelena Jankovic. Cirstea stellte sich der klaren Favoritin erfolgreich in den Weg. Auch in Sachen Verletzungssorgen bleibt Jankovic einfach nicht verschont. Nach der Behandlungsauszeit verpasste Cirstea Jelena gar eine 0:6 Satzpleite. Selbst ein 5:4 im Drittem und 30:0 bei eigenem Aufschlag reichten nicht zum Matchgewinn für die Serbin. Mit dem drittem Matchball war es dann soweit. Freudestrahlend genoss die Außenseiterin ihren Triumph nach dem spätem 9:7 Sieg.
Das es auch anders geht bestätigte nach Dinara Safina gestern auch Serena Williams. Venus Schwester hatte besonders in den ersten Duellen der Vorwoche Probleme, wird aber immer stärker in Paris. Wozniak bekam die Sicherheit der "modebwussten" Dame zu spüren und kam auf ganze 3 Spielerfolge. 6:2 und 6:1 endet ein einfaches Achtelfinale für Serena, die frühestens im Finale auf Safina treffen kann, was ein Rematch des Australian Open Finals von 2009 bedeuten würde.
Auch die letzten Hoffnungen für Deutschland sind erloschen. Philipp Kohlschreiber unterlag Tommy Robredo mit nur einem Satzgewinn. Beim 6:4, 5:7, 7:6, 6:2 fehlte Kohli das berühmte Quäntschen Glück im Tiebreak des 3.Durchgangs. Das 7:4 brachte die Vorentscheidung der Partie.. Neuer Gegner von Robredo wird Martin Del Potro werden. Dabei war die Leistung Del Potros deutlich schwächer als im bisherigem Turnier. Die zerstörerischen Bälle kamen nicht, viel zu oft endeten die Returns erst nach der Grundlinie. Tsonga aber, der gewiss nicht zu den Sandplatzspezialisten zählt konnte die Probleme des Geheimfavoriten nicht nutzen und verlor 1:6, 7:6, 1:6 und 4:6.
Am späterem Abend darf Andy Roddick in seinem wohl besten Sandplatzturnier aller Zeiten den Schläger schwingen. Gegen Frankreichs Paradiesvogel Monfils rechnet sich der Amerikaner ebenfalls Chancen aus. Auch die Buchmacher sehen einer ausgeglichenen Partie entgegen. Razzano empfängt bei ihrem Heimturnier Stosur, wird aber als leichte Außenseiterin gehandelt.
1. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die French Open wollen einfach nicht die ganz großen Sensationen bringen. Auch am 5.Turniertag hatten einige hoch gesetzte Spieler und Spielerinnen große Probleme,doch noch fällt die Eiche nicht,
Am meisten Sorgen hatte der an Nummer 2 gesetzte ewige Rivale von Rafael Nadal: Roger Federer. Fedex, der bereits in den vergangenen Jahren stets am Dauersieger scheiterte kam nur mit viel Mühe an Acsuso vorbei. Der vor dem Spiel für chancenlos gehaltene Kontrahent spielte wo das Duell seines Lebens. Gaben die Buchmacher vor dem Duell gar eine Quote von 4,50 darauf, dass Acasuso zumindest einen einzigen Satz gewinnt, so sollte kurzfristig eine 1,60 auf den Aufstieg Federers gezahlt werden. Bereits Durchgang 1 wurde erst im Tiebreak entschieden. Der vermeintliche schwächere Spieler des Satz gewann mit 8:6, sodass die Weichen doch für einen klaren Dreisatzsieg gestellt waren. Was aber im zweitem und drittem Satz folgen sollte glaubte kaum einer im Philippe Chatrier. Es schien einem Märchen gleichzukommen, wie Acasuso ein ums andere mal Federer zum Laufen brachte. Das Break, welches noch vor einer Stunde direkt vom Schweizer beantwortet wurde hielt bis zum 7:5 Triumph an. Noch verrückter sollten die kommenden Minuten werden. Federer, völlig von der Rolle, traf die Bälle in regelmäßigen Abständen am Rahmen und lag bereits 0:3, 1:4 und gar 1:5 hinten. Doch Federer kam zurück zu seinem Spiel. Der Aufschlagverlust zum 5:3 Acasusos war ein Zeichen, dass dieses Spiel direkt auf der Kippe war. Wie bereits in der gesamten Turnierwoche haben die klaren Favoriten die besseren Nerven. Federer holte sich ein weiteres Break und gewann den Satz 7:6 im zweitem Tiebreak des Tages klar mit 7:2. Die abschließenden Ballwechsel wurden zur Formsache, der Wiederstand des Argentiniers war endgültig gebrochen. Nach einem 6:2 im viertem Satz ließ sich die Nummer 2 der Welt feiern. Solche Siege erringen nur die großen des Tennissports, zu denen Roger sich zählen darf. Eine weitere Hürde hin zum Finale ist erklommen.
Auch Venus Williams sah lange Zeit nicht wie die Siegerin aus. Bereits gestern hatte die Finalisten von 2002 sich einen 6:7 Rückstand eingefangen. Nachdem der mittlere Satz klar an die Amerikanerin ging, musste Williams kurz vor Ende der Partie mächtig zittern. Beim 5:4 und Vorteil Safarova ergab sich die Chance für die Außenseiterin das Match zu beenden. Der vergebenen Chance wird Safarova noch lange nochtrauern. Venus holte sich das Spiel und kurz darauf auch mit 7:5 Satz 3. Reichlich weniger Probleme hatte Schwester Serena. Ein glatter 6:2, 6:0 Erfolg stand für sie zu Buche. Beide Geschwister stehen auch in der Doppelkonkurrent auf dem Spielplan, doch die Belastung scheint besonders Serena wenig zu stören. Ebenso sicher auch Jelena Jankovic, die zwar kurzfristig mit Break zurücklag, aber dennoch 6:1 und 6:2 gewann.
Für das Spiel des Tages aber waren andere Akteure verantwortlich. Jo Wilfried Tsonga aus dem Land der French Open empfing Monaco. Die meisten Buchmacher sahen Monaco als leichten Favoriten, konnte Tsonga doch zuvor in Paris nicht überzeugen. Doch während der knapp 4 Stunden Spielzeit lieferten sich beide einen weltklasse Kampf. Der Athlet Tsonga streute Stoppbälle ein, die kaum besser spielbar waren. Aufgrund des Regens vom Mittwoch war der Platz noch etwas langsamer, sodass kurze Bälle hinter die Netzkante ein bewährtes Rezept in vielen Spielen darstellte. Tsonga kam im einzigem klarem Satz 3 zur Vorentscheidung. Das frühe Break des Franzosen im Viertem konnte Monaco noch erwiedern, war aber im anschließendem Tiebreak unterlegen.
Grund zum jubeln hatte auch Tommy Haas. Zwar benötigte Deutschlands Hoffnungsträger Nerven wie Drahtseile, doch auch ein Fünfsatzkrimi kann ein positives Ende haben. Haas gewann die ersten zwei Sätze gegen Mayer, kam aber daraufhin von seiner Linie ab und musste in einen Entscheidungssatz. Das Break zum 5:3 konnte Tommy bestätigen und siegte mit 6:3.
Dagegn musste Andreas Beck die Segel streifen. Giquel schlug nach Schüttler den zweiten Deutschen aus dem Turnier, immerhin für einen Satzgewinn reichte es aber in der heutigen zweiten Runde.
Das auch die Männer klare Sieger feiern können bewiesen Monfils und Del Potro. Beide gesetzten Spieler gaben keinen Satz ab und kommen den Viertelfinals immer näher. Besonders Del Potro erlangt immer mehr die Stellung des Geheimfavoriten.
Viel Glück benötigte Dementieva um im Turnier zu bleiben. Sie profitierte bei Satzrückstand von der Aufgabe ihrer Gegnerin und kam kampflos zu einem weiterem Match am Samstag.
Morgen darf Titelverteidiger Nadal wieder mitmischen. Er trifft auf Altmeister Hewitt. Auch Djokovic wird seine Partie noch zuende bringen (2:0 Satzstand). Keine Pause bekommt Venus Williams. Die Amerikanerin bestreitet Spiel 3 auf Suzanne Lenglen. Ebenfalls fortgesetzt wird das March zwischen Kohlschreiber und Ferrero. Kohli muss nach verlorenem Tiebreak in Satz 5 glänzen.
Ein Highlight für alle Heimfans könnte das Spiel zwischen Nationalheld Ouanna und Gonzales werden.
28. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Tag 3 der French Open brachte erstmals das ungeliebte Nass vom Himmel. Knapp über 2 Stunden mussten die Partien unterbrochen werden, bevor der Wettergott ein Einsehen mit den Veranstaltern zeigte.
Doch sobald der Regen endete wurden die Fans in Paris mit bestem Tennis verwöhnt. Das für ein gutes Spiel immer zwei Spieler notwendig sind ist eine altbekannte Weißheit, die auch heute wieder zutraf. Serena Williams empfing zu ihrem Erstrundenmatch Zakopalova aus Tschechien. Die 27 jährige Außenseiterin spielte ihr bestes Tennis und durfte verdient einen dritten Satz gegen die Amerikanerin spielen. Serena begann stark, von der zuvor erlittenen Fußverletzung war wenig zu sehen. Nach 4 Niederlagen in Folge, die die Schwester von Venus erstmals hintereinander in ihrer Karriere hinnehmen musste, war Williams anzusehen, dass sie mit aller Macht zum Erfolgserlebnis kommen wollte. Reichlich weniger euphorisch hätte das Match geendet, wenn die Favoritin ihren ersten Matchball hätte verwandeln können. Beim Spielstand von 6:3 und 5:3 ergaben sich erstmals Möglichkeiten dazu. Doch Zakopalova zeigte in den wichtigsten Momentan das beste Tennis. Eine gehörige Portion Mut und weltklasse Winkelspiel brachte die Wiedersacherin in den Tiebreak, der aus beider Sicht zum 13.Spiel der vergebenen Chancen werden sollte, bevor die Tschechien doch noch den Deckel auf den Satz brachte. im Entscheidungssatz lag die an 2 gesetzte Spielerin aus den Staaten gar mit Break 1:2 hinten, doch trotz Quoten jenseits der 2,40 schaffte sie noch einmal die Wende. Mit dem 9. Matchball endete ein denkwürdiges Erstrundenmatch, dass die Siegerin feierte, als wäre es bereits der Grand Slam Erfolg gewesen.
Weniger Probleme bei den Damen hatten die gestern bereits erwähnten Jelena Jankovic und Svetlana Kuznetsova. Ganze 10 Spiele gaben beide Spielerinnen ab, schiedlich friedlich 5:5 aufgeteilt. Ein größerer Name musste mit Hantuchova passen. Die Slowakin bestätigte ihre schwache Form und unterlag Razzano bei deren Heimturnier 3:6 und 3:6.
Bei den Herren spielte sich der Argentinier Del Potro hinein in das Favoritenfeld. Keine Mühe bereitet Ihm Llodra, der mit 3:6, 3:6 und 1:6 baden ging. Für Del Potro war Llodra der ideale Gegner, da dieser selbst versuchte sein Spiel zu spielen, offensiv agierte und Argentiniens Nummer 1 damit regelmäßig in das Messer lief.
Auch Tsonga und Djokovic mussten nicht lang auf dem Platz stehen. Der Serbe zitterte gegen Lappenti kaum, bereits im zweitem Satz war verletzungsbedingt Schluss für den Gegner. Im Topspiel des Tages packte Benneteau nach 4 Sätzen seine Koffer.
Aus deutscher Sicht verlief der Tag durchaus erfolgreich. Andreas Beck und Philipp Kohlschreiber kamen zu den erwarteten Siegen. Leider trübte der Shaker das erfreuliche Bild. Rainer Schüttler musste wie schon vor einer Woche in Düsseldorf gegen Söderling eine echt Blamage hinnehmen. 0:6, 0:6 und 4:6 verlor der 33 jährige gegen Giquet.
Bereits gestern konnten nicht alle Spiele beendet werden. Wozniaki holte gegen Dushevina ihre Pflichtaufgabe nach und gewann im drittem doch klar 6:1. Auch in der kommenden Nacht müssen Santoro und Rochus noch auf die letzten Matchminuten warten. Zwar steht Rochus direkt vor dem Erfolg, doch Santoro ist der Liebling der Fans, absolvierte ganz starkes Tennis und sieht auch den vierten Satz noch lange nicht verloren. Kurz vor dem Abbruch wegen Dunkelheits auf den Courts siegte Tommy Haas souverän und im Schnelldurchgang 6:1, 6:4, 6:4.
Am morgigem Mittwoch stehen erste Duelle auf Augenhöhe an der Spitze der Weltrangliste an. Nadia Petrova empfängt Maria Sharapova und wird knapp favorisiert. Die Siegerin der Australian Open 2008 ist gewiss die etwas bessere Tennisspielerin, doch nach der langen Verletzungspause noch lange nicht wieder voll dabei.
Ana Ivanovic und Venus Williams greifen in die 2.Runde hinein. Beide konnten in den Auftaktpartien nicht überzeugen und zählen auch morgen wieder zu den Wackelkandidaten. Venus Williams gilt als besonders unbeständig, musste schon in Melbourne früh die Segel streifen.
26. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Am 4.Turniertag ist es nun doch zum erstem Mal um eine Favoritin geschehen, obwohl die meisten Wettanbieter Venus Williams mit 1,10 quotierten. Die Schwester von Serena Williams, auf welche die Buchmacher die kleinste Turniersiegquote zahlen, schied in Runde 2 aus den Australian Open aus. So groß die Überraschung unter den Tennisfans doch ist, die Williams Schwestern sind für große Formschwankungen bekannt.
Auch bei den Herren sorgte Nalbandian für einen prominenten Abgang. Weniger schwer tat sich dagegen Rafael Nadal, der erneut in keinem Satz mehr als 3 Spiele des Gegners zuließ. Damit wird das Satzunder, bei Tenniswetten meist bei 9,5 gelegen immer mehr zum Geheimtipp. 6:0 die aktuelle Bilanz des Spaniers in dieser Kategorie.
Wie könnte ein Tag besser beginnen, als mit 2 spannenden Tennismatches. Zuerst startet Ana Ivanovic um 9:30 Uhr gegen Kleybanova die Mission "Finale 2009". Die Quoten auf den Favoritensieg sind mit @1,20 zwar niedrig, doch im stetigem Anstieg. Eine Überraschung ist in der Partie nicht auszuschließen, wenngleich sich die Serbin in Runde 2 deutlich steigern konnte.
Teil 2 des erfreulichen Morgens liefert Federer gegen Marat Safin. Für 11 Uhr ist die Start dieser Begegnung vorhergesagt. Wer an die Sensation glaubt, bekommt von Pinnacle den 9 – fachen Einsatz gezahlt.
23. Januar 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Auch nach dem 3.Turniertag der Australian Open bleibt eines erhalten. Kein einziger der ganz großen Favoriten musste sich aus dem bisherigem Turnier verabschieden. Voller Souveränität lösten Murray, Djokovic, Nadal und natürlich auch Roger Federer ihre Erst – beziehungsweise Zweitrundenaufgaben. Nadal muss heute Nacht noch gegen Karanusic nachziehen, doch lassen Quoten um die 40 auf den Herausforderer kaum eine Überraschung vermuten. Zu stark auch die Spielweise des Spaniers, der sich eigentlich besondern in Paris bei den French Open wie zu Hause fühlt.
Bei den Damen stehen diesselben Ergebnisse, obwohl der Favoritenkreis auf den Gesamtsieg deutlich größer als im männlichem Geschlecht ist. Venus Williams, Kuznetsova und Elena Dementieva stehen in der folgenden Nacht auf dem Court, Jankovic, Safina, Ivanovic und Vera Zvonareva überstanden die 2. Hauptrunde bereits am 3.Turniertag. Dabei konnte vor allem Dinara Safina im erstem Satz nicht überzeugen, gab diesen mit 6:7 ab. Doch noch einer Steigerung setzte es doch einen klaren Sieg. Verbessert zeigte sich Ana Ivanovic, deren Auftaktspiel einer Katasthrophe glich. Vor allem die Aufschläge kamen sicherer ins Feld. Doch für den Gesamtsieg muss noch eine deutliche Leistungssteigerung her.
So gut es auch für die Favoriten läuft, die deutschen Asse erleben Jahr für Jahr ein erneutes Debakel. Noch ist nicht aller Tage Abend, doch glich das Ausscheiden Philipp Kohlschreibers einer großen Enttäuschung. Tommy Haas soll für die DTB Herren heute die Kohlen aus dem Feuer holen. Gegen Cibolla wird er als klarer Favorit gehandelt, Pinnacle hält mit 1,30 die Höchstquote. Für ein weiteres Scheitern setzt Sportingbet mit @4,50 die Maßstäbe. Auch die Frauen haben noch ein Eisen im Feuer. Sabine Lisicki darf gegen Stosur ran. Die Quoten auf die Deutsche fallen schon deutlich, 888sport liegt mit @2,38 noch am höchsten, während Unibet bereits bei 2,06 angelangt ist.
21. Januar 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Venus Williams fordert Vera Zvonareva
Zum Abschluss des Tennisjahres treffen sich die beisten 8 Spieler des vergangenen Tennisjahres, sowohl bei den Damen als auch den Herren zu einem abschließendem Turnier. Das sogenannte Masters lässt keine Wünsche nach Überraschungen in der 2008er Ausgabe offen. So hätte wohl kaum einer vor einer Woche vom Finale Zvonareva (nur durch die Verletztung Maria Sharapovas nachgerückt) und Venus Williams (Nummer 7 der Setzliste) gescherzt. Doch diese beiden Damen brachten die stärksten Leistungen und überzeugten mit 4 Siegen in ebensovielen Partien.
Venus Williams weg ins Finale begann mit einem Auftaktsieg gegen Dementieva, dem der Einzug in das Halbfinale nach dem Erfolg über ihre angeschlagene Schwester Serena folgte. Im abschließendem Gruppenmatch musste auch Safina erfahren, dass mit der Amerikanerin nicht zu spaßen ist.
Vera Zvonareva gelang ihr erster Mastersieg nach 3 Niederlagen in der vorangegangenen Auflage gegen Kuznetsova. Souverän in 2 Sätzen bezwang Vera die vielleicht schwächste Spielerin des Turnieres. Anschließend folgte die French Open Siegerin Ana Ivanovic, welche angeschlagen wirkte, aber zumindest zu einem Satzerfolg kam. Endgültig auf die Siegerliste schrieben die Wettanbieter die Russin nach dem, wenn auch unbedeutendem letztem Gruppenmatch, in dem die Serbin Jelena Jankovic und somit die Nummer 1 der Welt eine Niederlage einstecken musste.
Jankovic erfuhr auch von Venus Williams eine Niederlage in 3 Sätzen und verabschiedete sich aus dem Halbfinale. Zvonareva besiegte Elena Dementieva in ebensovielen Sätzen.
Im heutigem Finale sehen die Buchmacher Venus Williams deutlich vorn. Quoten um die 1,4 unterscheiden sich deutlich von der 3,40 von bet365 auf den Erfolg der russischen Außenseiterin. Ich gehe von einem knappem Spiel aus, sodass die Quoten auf Zvonareva Value enthalten. Auch den Satzgewinn für Vera zu 2er Quoten kann man probieren.
9. November 2008 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
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