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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Schweden und Sportwetten im Allgemeinen.
Schweden vs. Faröer Inseln , 11.06.2013, 19:15 Uhr, WM Qualifikation Europa (Endergebnis 2:0)
Am letzten Freitag war noch Großkampftag in der WM-Qualifikation in Europa. Am Dienstag sind nur noch vereinzelt Spiele, bevor sich alle in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden dürfen. In der Gruppe C, in der sich auch Deutschland und Österreich befinden, kommt es am Dienstag zum Duell zwischen den hoch eingeschätzten Schweden mit Superstar Zlatan Ibrahimovic und den Faröer Inseln. Der Inselstaat besteht fast ausschließlich aus Amateurkickern, die Fußball nur als Hobby ansehen. Dennoch gelingt immer wieder einmal ein Achtungserfolg. Im ersten Aufeinandertreffen auf der Insel musste man sich Schweden nur mit 2-1 geschlagen geben. Dabei konnte man nach 57 Minuten sogar die sensationelle Führung erzielen. Auswärts sind die Ergebnisse jedoch meist deutlicher. Ein Punktgewinn wäre bereits eine große Sensation, und diesen Ausrutscher darf sich Schweden nach der verdienten 1-2 Auswärtsniederlage in Österreich nicht erlauben. Ankick für das Spiel zwischen Schweden und Färöer ist am Dienstag um 19:15!
Schweden – Statistik & aktuelle Form
In der Gruppe C tummeln sich gleich drei EM-Starter. Dementsprechend kann die Gruppe durchaus als eine der schwersten bezeichnet werden. Neben Topfavorit Deutschland sind dies noch die Schweden und Irland. Zudem spielt Österreich eine ganz starke Qualifikation und liegt derzeit auf Rang zwei der Tabelle. Die Schweden mussten – genau wie die Iren – bei der EM bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Dennoch ging man davon aus, dass Schweden der große Favorit auf den zweiten Platz in der Gruppe C ist. Bestätigt wurde diese Meinung als man einen 0-4 Rückstand gegen Deutschland aufholen konnte und dem großen Favoriten noch einen Punkt abknöpfen konnte. Doch ansonsten ist die bisherige Qualifikation eher dürftig verlaufen. Der Hinspielsieg gegen die Amateur-Elf war zwar verdient, doch mit Ruhm hat man sich beim 2-1 nicht bekleckert. Und am vergangenen Freitag setzte es für Ibrahimovic und Co eine 2-1 Auswärtsniederlage im Wiener Ernst Happel Stadion. Bereits im Vorfeld gab es einige Pressemeldungen in denen die österreichische Nationalmannschaft unterschätzt wurde. Auch wenn Coach Hamren die Österreicher in die Favoritenrolle hievte, geglaubt hat dies niemand. Und Schweden begann gegen die Koller-Elf stark und spielte sofort mit. Nach einem schweren Patzer von Düsseldorf-Ersatztorhüter Almer konnte die skandinavische Offensivabteilung jedoch kein Kapital daraus schlagen. Und mit Fortdauer der Partie übernahmen Alaba & Co das Kommando. Nach einem Fehler in der Innenverteidigung stürmte Stuttgart-Stürmer Harnik alleine auf den herauseilenden Isaksson, der den Stürmer nur noch zu Fall bringen konnte. Die gelbe Karte war gerechtfertigt, da Harnik den Ball nicht mehr bekommen hätte. Alaba behielt die Nerven und knallte den Ball in die Maschen. Schweden war sichtlich geschockt und nahm sich eine Auszeit. Nach einer Harnik Flanke verwertete Stürmer Janko einen Flugkopfball zum 2-0, welches zugleich der Halbzeitstand war. Im zweiten Durchgang plätscherte die Partie lange Zeit dahin und Superstar Ibrahimovic konnte keinerlei Glanzlichter setzen. Nach dem Anschlusstreffer durch Türkei-Legionär Elmander schnupperten die Schweden nochmals am Ausgleichstreffer. Österreich wurde weit in die eigene Hälfte gedrängt, konnte den knappen Sieg jedoch über die Zeit retten. Damit stehen die Schweden nun in den letzten Spielen der WM-Qualifikation unter Zugzwang. Österreich liegt drei Punkte vor Schweden, hat zwar ein Spiel mehr absolviert aber auch ein viel besseres Torverhältnis. Dementsprechend muss man gegen die Amateur-Elf einen hohen Sieg feiern.
Auffälligster Akteur gegen Österreich war Youngster Kacaniklic. Der Fulham-Spieler konnte immer wieder für Gefahr sorgen und konnte seine starke Leistung aus dem Freundschaftsspiel gegen Mazedonien bestätigen.
Voraussichtliche Aufstellung Schweden
Isaksson – Lustig, Olsson, Granqvist, Elm – Elmander, Larsson, Källström, Wendt – Ibrahimovic, Kacaniklic
Letzten Spiele Schweden
07.06.2013 Österreich – Schweden 2-1
03.06.2013 Schweden – Mazedonien 1-0
26.03.2013 Slowakei – Schweden 0-0
22.03.2013 Schweden – Irland 0-0
06.02.2013 Schweden – Argentinien 2-3
Faröer Inseln – Statistik & aktuelle Form
Erst im Jahr 1979 wurde der Fuballverband auf den Färöer Inseln gegründet. 1988 trat man der UEFA bei und kurze Zeit später feierte die Amateur-Elf gegen Österreich den ersten Pflichtspielsieg. Es war lange Zeit der einzige volle Erfolg für die Amateur-Elf. Auf den Färöer-Inseln gibt es mehr Schafe als Einwohner. Besonders die Heimspiele sind für die Gastteams oftmals eine schwierige Angelegenheit, da der Wind für viele Teams ungewohnt ist. Auswärts dagegen gibt es immer wieder auch deutlichere Niederlagen.
Für die Färöer Inseln geht es bei den Qualifiikationen zu den Welt- und Europameisterschaft nicht um ein Ticket für das Großevent, sondern man will sich präsentieren und zeigen, dass man auch als Amateurteam den ein oder anderen Achtungserfolg erreichen kann. In der bisherigen WM Qualifikation muss die Mannschaft jedoch noch auf einen Punktgewinn warten. Am vergangenen Freitag gab es eine 3-0 Auswärtsniederlage in Irland. Die Elf von Giovanni Trappatoni konnte dank eines Hattricks von USA-Legionär Robbie Keane einen ungefährdeten Sieg feiern.
Bekanntester Akteur bei der Elf von Trainer Olsen ist Torhüter Gunnar Nielsen. Der Schlussmann war lange Zeit bei Manchester City unter Vertrag. Zwar spielte er dort nur in der Reserve, doch er zeigte für die Nationalmannschaft schon des Öfteren, dass er ein starker Torhüter ist. Nachdem er im Herbst lange Zeit vereinslos war, fand er nun einen Verein in Dänemark und verdient dort sein Geld. Bekanntester Feldspieler ist Kapitän Christian Holst, der ebenfalls seine Bröchten in Dänemark verdient und auch dort Stammspieler ist.
Zwar gab es bisher nur Niederlagen doch gerade das 1-2 gegen die Schweden war eine sehr starke Leistung. Ansonsten gab es durchaus deutliche Niederlagen, gerade das 6-0 in Österreich war eine derbe Niederlage für die Amateur-Elf.
Voraussichtliche Aufstellung Faröer Inseln
Nielsen – Frederiksberg, Gregersen, Baldvinsson, Jonsson – Samuelson, Olsen, Vatnsdal, Justinussen – Holst, Klettskard
Letzten Spiele Faröer Inseln
07.06.2013 Irland – Faröer Inseln 3-0
22.03.2013 Österreich – Faröer Inseln 6-0
16.10.2012 Faröer Inseln – Irland 1-4
12.10.2012 Faröer Inseln – Schweden 1-2
07.09.2012 Deutschland – Faröer Inseln 3-0
Direkter Vergleich Schweden vs. Faröer Inseln
2001 standen sich die Skandinavier und die Faröer Inseln zum ersten Mal in einem freundschaftlichen Länderspiel gegenüber. Damals konnte sich Schweden nicht gerade mit Ruhm bekleckern, gegen die Amateurfußballer erreichte man nur ein 0-0 Unentschieden. In der laufenden WM-Qualifikation gab es dann das zweite Duell zwischen den beiden Ländern. Und wiederum tat sich Schweden enorm schwer. Nach 57 Minuten gelang Rogvi Baldvinsson der sensationelle 1-0 Führungstreffer. Doch nur acht Minuten später konnte Youngster Kacaniklic den Ausgleich besorgen und rund eine viertel Stunde vor Schluss war es Superstar Zlatan Ibrahimovic der den 2-1 Siegtreffer erzielen konnte.
Schweden vs. Faröer Inseln: Prognose & Wettbasis Trend
Der Sieger kann in diesem Duell nur Schweden heißen. Das erste Duell konnte man zwar knapp gewinnen, doch gerade auswärts ist die Amateurmannschaft nochmals eine Stufe schwächer einzustufen. Schweden weiß um die Wichtigkeit des Sieges in Anbetracht des zweiten Tabellenplatzes. Ein hoher Sieg würde die Ausgangslage deutlich verbessern und man könnte unter Umständen sogar an Österreich vorbeiziehen und dementsprechend in den Herbst als Gejagter gehen. Die Quoten befinden sich selbstverständlich im Keller, eine Einzelwette auf den Sieg von Ibrahimovic & Co rentiert sich nicht. Unter Umständen empfiehlt sich ein Versuch auf eine hohe Overwette (over 4,5 zum Beispiel). Sollten die Schweden ein frühes Tor erzielen können, ist ein ähnliches Ergebnis wie bei Österreich gegen Färöer gut möglich.
Aktuelle Wett-Quoten für das über/unter 2.5:
Über 2,5 1,29 @Ladbrokes
Unter 2,5 4,00 @Expekt
Aktuelle Drei-Weg-Wett-Quoten Schweden vs. Faröer Inseln
Sieg: Schweden 1,05 @Betsson
Unentschieden 19,00 @Titanbet
Sieg: Faröer Inseln 91,00 @Titanbet
WM Qualifikation 11.06.-12.06.2013
11. Juni 2013 / dominic - Kategorie:
WM
Österreich vs. Schweden , 07.06.2013, 20:45 Uhr, WM-Qualifikation, 7. Spieltag, Gruppe C (Endergebnis 2:1)
Ein ganzes Land fiebert diesem Spiel schon seit mehreren Monaten entgegen. Das Wiener Ernst-Happel-Stadion war in kürzester Zeit ausverkauft, denn jeder ist sich über die Wichtigkeit dieses Spiels bewusst. In einer Gruppe mit Deutschland, Österreich, Schweden, Irland, Kasachstan und den Färöer Inseln hatte der große Favorit Deutschland bisher kaum Probleme und setzte sich vom Rest der Gruppe schon früh deutlich ab. Dahinter bildete sich aber ein heißer Dreikampf um den zweiten Platz. Punktegleich mit 8 Punkten führt Österreich momentan das Verfolger-Trio um Österreich, Schweden und Irland mit der besten Tordifferenz an, allerdings hat Schweden ein Spiel weniger ausgetragen. Mit einem Sieg könnte sich Österreich in eine gute Ausgangslange vor einem harten Finish im Herbst bringen, in dem man noch einmal gegen Deutschland, Irland und Schweden ran muss. Den Schweden gelang es bisher als einziges Team in der Gruppe C, dem großen Favoriten Deutschland Punkte abzuknöpfen. In einem wahrlich verrückten Spiel lag Deutschland nach gut einer Stunde Spielzeit mit 4:0 in Führung, doch die Gastgeber fühlten sich mit dieser hohen Führung schon zu sicher und schalteten viel zu früh mehrere Gänge zurück, um nicht zu sagen in den Leerlauf, und kassierten tatsächlich noch den Ausgleich in der Nachspielzeit. Da die Schweden ein Spiel weniger am Konto haben als Österreich und der Gegner dieses offenen Spiels Kasachstan ist, sind die Schweden aktuell auf jeden Fall in der besten Ausgangslage und schon ein Remis gegen Österreich wäre für die Schweden ausreichend, um in dieser zu bleiben. Kann sich Österreich den Pole-Position Platz im Kampf um den 2. Platz von Schweden erkämpfen, oder kann Schweden im ausverkauften Prater-Stadion bestehen? Um 20.45 Uhr erfolgt der Anpfiff vom italienischen Schiedsrichter Gianluca Rocchi.
Österreich – Statistik & aktuelle Form
In den letzten Jahren konnte man bei den Österreichern einen deutlichen Fortschritt erkennen. Immer mehr Spieler schafften es ins Ausland, und noch wichtiger, sich dort auch als Stammspieler zu etablieren. Allen voran ist derzeit der absolute Superstar in Österreichs Reihen, David Alaba. Der frischgebackene Triple-Sieger setzte sich bei den Bayern als Linksverteidiger klar durch und enttäuschte am Platz so gut wie nie. Trotz des gigantischen Aufstiegs im Fußballprofigeschäft, blieb der gebürtige Wiener ein bescheidener Junge, der sich stets weiter verbessern will und immer den Erfolg der Mannschaft vor dem eigenen stellt. Ein Spieler, der ähnlich gute fußballerische Voraussetzungen hat, wie David Alaba, ist Marko Arnautovic. Im Gegensatz zu seinem guten Freund Alaba, fällt Arnautovic aber immer wieder durch Dummheiten außerhalb des Platzes oder mit einer schlechten Einstellungen auf dem Platz auf. Zuletzt flog er sogar aus dem Profikader bei Werder Bremen, genau vor den letzten Spielen im harten Abstiegskampf, da er gemeinsam mit Elijero Elia mitten in der Nacht von der Polizei aufgehalten wurde. Selbst José Mourinho bescheinigte Arnautovic, als er noch damals bei Inter Mailand unter Vertrag stand, großes Talent, doch schon damals stand dem Wiener seine eigene Persönlichkeit im Weg und geriet mit Mourinho das ein oder andere Mal aneinander. Bei der Nationalmannschaft ließ er sich aber noch selten etwas zu Schulden kommen, und Teamchef Marcel Koller stellte klar, dass er bei Österreich ein unglaublich wertvoller Spieler ist und auf ihn nicht verzichten will, solang er nicht beim Nationalteam negativ auffällt.
In der Qualifikation lief es bisher fast schon Programmgemäß. Im Auftaktspiel gegen Deutschland lieferte man zwar eine gute Leistung ab, verlor aber dennoch mit 1:2. Dabei hätte Marko Arnautovic in der Schlussphase zum großen Nationalhelden werden können, doch eine Hereingabe in den Strafraum konnte der Wiener aus zwei Metern Entfernung nicht im Tor unterbringen. Es folgte ein enttäuschendes 0:0 Unentschieden in Kasachstan, indem man zwar das klar überlegene Team war, aber die Chancenverwertung zu Wünschen übrig ließ. Zwei souveräne Heimsiege gegen Kasachstan und den Färöer Inseln folgten, jedoch waren diese Siege auch absolut Pflicht, um eine Chance auf den zweiten Platz zu haben. Dazwischen absolvierte man zwei Testspiele gegen Wales und die Elfenbeinküste. Beide Spiele verlor man zwar, jedoch war die Leistung in Ordnung, und bei einem Testspiel hat diese sowieso eine weitaus höhere Bedeutung als das Ergebnis. Im bisher letzten Qualispiel erreichte man in allerletzte Minute ein 2:2 Unentschieden in Irland. Martin Harnik brachte Österreich nach einem fantastischen Beginn in der 11. Minute mit 1:0 in Führung, doch mit diesem Tor wachte der Gastgeber auf und riss das Spiel mehr und mehr an sich. Noch vor dem Seitenwechsel drehten die Iren das Spiel komplett. Jonathan Walters glich zunächst in der 25. Minute per Elfmeter, nach einem komplett unnötigen Foul von Sebastian Prödl, zum 1:1 aus, eher er zum zweiten Mal zuschlug und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Führung für die Hausherren herstellte. Österreich gab sich aber bis zum Schluss nicht auf und kämpfte tapfer weiter und wurde dafür letztlich auch noch belohnt. David „Superstar“ Alaba versuchte sich aus der Distanz kurz vor dem Schlusspfiff, und traf zum viel umjubelten Ausgleich. Um dieses Unentschieden aber wertvoll bleiben zu lassen, muss Österreich nun auf jeden Fall die beiden Heimspiele gegen Schweden und Irland gewinnen, will man nach 1998 wieder zu einer Weltmeisterschaftsendrunde fahren.
Voraussichtliche Aufstellung Österreich
Lindner – Fuchs, Dragovic, Prödl, Garics – Alaba, Baumgartlinger – Arnautovic, Junuzovic, Harnik – Hosiner
Letzten Spiele Österreich
26.03.2013 Irland – Österreich 2-2
22.03.2013 Österreich – Färöer Inseln 6-0
06.02.2013 Wales – Österreich 2-1
14.11.2012 Österreich – Elfenbeinküste 0-3
16.10.2012 Österreich – Kasachstan 4-0
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Bei den Schweden dreht sich alles um den Superstar Zlatan Ibrahimovic. Der Schwede mit bosnischen Wurzeln gewann auf Klubebene alles, was es zu gewinnen gibt und das mit mehreren verschiedenen Teams. Erwischt er einen guten Tag, kann er sein Team fast im Alleingang zum Sieg schießen. Von der Kaderqualität her haben die Österreicher auf jeden Fall zu Schweden aufgeschlossen und befinden sich nun auf Augenhöhe. Misst man Schweden nur anhand der Erfolge in den letzten Jahren, ist Schweden aber sicherlich das reifere und erfahrenere Team. 1998 scheiterte man noch an Österreich, doch in den Folgejahren qualifizierten sich die Schweden für die Endrunde und überstanden beide Male sogar die Gruppenphase. 2010 musste man allerdings wieder passen und Portugal und Dänemark den Vortritt lassen. Hinter Zlatan Ibrahimovic findet sich ähnlich wie bei den Österreichern ein starkes Kollektiv, das in ganz Europa verteilt wichtige Positionen bei ihren Klubs einnimmt.
Mit einem ausgetragenen Spiel weniger ist Schweden derzeit in der besten Ausgangslage, hinter dem souveränen Tabellenführer Deutschland. Österreich erlaubte sich schon einen Patzer gegen Kasachstan und Schweden holte bei Deutschland in sensationeller Manier einen Punkt. Der einzige kleine Dämpfer in der Qualifikation war bisher das 0:0 im Heimspiel gegen Irland. Daheim gegen Kasachstan und auswärts auf den Färöer Inseln holte man zum Auftakt zwei Siege aus den ersten beiden Spielen. Die Siege fielen zwar nicht sehr hoch aus, doch am Ende sind immer noch die Punkte das wichtigste Kriterium. Vor allem im Auswärtsspiel gegen die Färöer Inseln roch es schon nach einer Riesensensation. Nachdem die erste Hälfte torlos endete, gingen die Gastgeber durch ein Tor von Rogvi Baldvinsson sogar in Führung. Die schwachen Schweden wurden durch dieses Tor aber endlich aufgeweckt und drehten die Partie durch Tore von Alexander Kacaniklic und Zlatan Ibrahimovic letztlich doch noch. Beim 4:4 gegen Deutschland sorgte man für die Aufholjagd des Jahres. Nach einer Stunde stand es 4:0 für die Deutschen, doch diese wurden überheblich und waren sich des Sieges viel zu früh zu sicher. Schweden nutzte dieses Blackout gekonnt aus und schoss in der letzten halben Stunde noch vier Tore und entführte einen wichtigen Punkt aus Deutschland. Auch in den Freundschaftsspielen gegen England und Argentinien merkte man, dass sich Schweden auch vor den großen Fußballnationen nicht verstecken muss. Gegen England erreicht man sogar einen 4:2 Sieg, in dem „Zlatan der Große“ alle vier Tore für Schweden erzielte. Gegen Messi & Co. im Spiel gegen Argentinien musste man sich nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Eine Nullnummer in der Qualifikation im Heimspiel gegen Irland sorgte aber wieder für einen kleinen Dämpfer in der aufkeimenden Euphorie. Auch in einem Testspiel danach kam man in der Slowakei nicht über ein torloses Remis hinaus. In diesem fehlte allerdings der große Star Ibrahimovic. Vor einigen Tagen testeten die Schweden dann noch einmal gegen Mazedonien. Auch in diesem blieb die große Offensive aus, gewann aber immerhin mit 1:0 das Spiel. Torschütze war der stark aufspielende Alexander Kacaniklic nach Vorlage von Ibrahimovic.
Voraussichtliche Aufstellung Schweden
Isaksson – Lustig, Granqvist, Olsson, Wendt – Wernbloom – Kacaniklic, Elm, Kallström, Larsson – Ibrahimovic
Letzten Spiele Schweden
03.06.2013 Schweden – Mazedonien 1-0
26.03.2013 Slowakei – Schweden 0-0
22.03.2013 Schweden – Irland 0-0
06.02.2013 Schweden – Argentinien 2-3
14.11.2012 Schweden – England 4-2
Direkter Vergleich Österreich vs. Schweden
Von den bisherigen 32 Duellen zwischen der österreichischen und der schwedischen Nationalmannschaft konnte Österreich 15 Mal gewinnen, während die Skandinavier erst auf zwölf Siege zurückblicken können. Das vorerst letzte Duell gab es im Februar 2009, als sich die beiden Mannschaften in einem freundschaftlichen Länderspiel in Graz gegenüberstanden. Schweden konnte dank Tore von Rasmus Elm und Kim Kallström mit 2-0 gewinnen. Damals musste man jedoch auf Ibrahimovic verzichten.
Die Bilanz auf heimischem Terrain sieht für die Koller-Elf sehr positiv aus. 14 Spiele, neun Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage gab es vor eigenem Publikum. Das letzte Pflichtspiel liegt bereits knapp 16 Jahre zurück. Im entscheidenden Spiel um die WM-Qualifikation in Frankreich 1998 konnte Österreich vor 48.000 Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion mit 1-0 gewinnen. Goldtorschütze Andreas Herzog hämmerte den Ball in der Schlussviertelstunde von der Strafraumgrenze ins Tor und brachte Österreich damit zur Endrunde. Und genau diesen Traum will sich die nunmehrige Koller-Elf auch erfüllen. Dafür wird wieder ein Sieg benötigt!
Österreich vs. Schweden: Prognose & Wettbasis Trend
In diesem absoluten Knallerspiel, das nur so von Spannung und Bedeutung strotzt, ist alles möglich. Österreich hat knapp 50.000 frenetische Fans hinter sich, die ihr Land endlich wieder bei einer Weltmeisterschaft sehen wollen. Das letzte Mal gelang dies, wie bereits erwähnt, 1998 ausgerechnet gegen Schweden. Ein gutes Zeichen, oder bedeutungslose Vergangenheit? Damals wie heute kann man keines der Teams wirklich favorisieren. Österreich machte in den letzten Jahren deutliche Schritte nach vorne und mit David Alaba hat man mittlerweile auch einen Megastar in seinen Reihen, der genau wie Ibrahimovic auf der Gegenseite, ein Spiel mit einem einzigen Geniestreich entscheiden kann. Auch die Buchmacher sehen keines der Teams wirklich als Favoriten. Einzig aufgrund des Heimvorteils hat Österreich eine minimal niedrigere Quote als die Gäste. Aufgrund dieser Ausgeglichenheit ist es schwer hier einen Tipp abzugeben, doch wir denken, dass Österreich mit den Fans im Rücken und einer tollen Heimbilanz gegen Schweden, zumindest nicht verlieren wird. Für solch eine Wette bietet der Buchmacher Bwin eine Quote von 1,45 an.
Aktuelle Wett-Quoten für das über/unter 2.5:
Über 2,5 2,00 @Bet365
Unter 2,5 1,87 @BetVictor
Aktuelle Drei-Weg-Wett-Quoten Österreich vs. Schweden
Sieg: Österreich 2,60 @Ladbrokes
Unentschieden 3,40 @MyBet
Sieg: Schweden 2,80 @Betsson
WM Qualifikation 04.06.-08.06.2013
7. Juni 2013 / dominik - Kategorie:
WM
Schweden vs. Mazedonien , 03.06.2013, 19.00 Uhr – Freundschaftsspiel Vorschau (Endergebnis 1:0) – Im Vorfeld der richtungsweisenden Partie gegen Österreich in der WM-Qualifikationsgruppe C absolviert die schwedische Nationalelf am Montagabend in Malmö ein Testspiel gegen die Nationalmannschaft Mazedoniens. Es wird die Generalprobe für das Duell mit Österreich in Wien am Freitagabend. Der schwedische Nationaltrainer Erik Hamren will mit seiner Mannschaft nach der verpassten Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika diesmal in Brasilien im kommenden Jahr nicht zuschauen müssen. Dabei soll der Test gegen die Mazedonier noch einmal nützliche Erkenntnisse vor dem so wichtigen Spiel gegen Österreich liefern. „Wir wollen sehen, ob das, was wir in den letzten Tagen im Training probiert und einstudiert haben, auch im Spiel funktioniert“, so Hamren. Für den Gegner Mazedonien, der sich derzeit quasi auf einer Skandinavien-Reise befindet, ist die Partie gegen die Schweden das Erste von zwei bevorstehenden Testspielen. Im zweiten Testspiel wird Mazedonien auf Norwegen treffen. Der mazedonische Nationaltrainer Cedomir Janevski will die beiden Testspiele nutzen, um jungen Perspektivspielern die Chance zu geben, sich zu präsentieren und für zukünftige Aufgaben zu empfehlen. In der aktuellen WM-Qualifikation haben die Mazedonier ohnehin keine Chance mehr auf das Ticket nach Brasilien. „In den beiden Spielen haben unsere jungen Spieler die Chance, Erfahrung gegen zwei starke Nationalmannschaften zu sammeln und internationale Luft zu schnuppern. Auch wir können sehen, wie weit sie sind und inwiefern wir einige von ihnen in Zukunft in die Mannschaft installieren können“, erklärte Coach Janevski im Rahmen des Trainingslagers.
Formcheck & Statistiken Schweden
Bislang lief die Qualifikation für Schweden in etwa so, wie man es auch vorher erwarten konnte. An der Spitze der Gruppe C steht der unangefochtene Gruppenfavorit Deutschland (16 Punkte), doch dahinter streiten sich die Schweden mit Österreich und Irland (alle jeweils acht Punkte) um Platz zwei. Der Vorteil der „Tre Kronor“ ist derzeit, dass man im Gegensatz zu den beiden Konkurrenten (jeweils fünf Spiele) erst vier Spiele absolviert hat. Die beiden Siege der Schweden in der Gruppe C waren bislang Pflichtsiege gegen Kasachstan (2:0 und die Faröer Inseln (2:1). Die wohl beeindruckendste Leistung der Schweden in der aktuellen Qualifikation war das 4:4 gegen Deutschland in Berlin, als man noch einen 0:3-Rückstand egalisieren konnte. Das 0:0 gegen Irland im letzten Heimspiel war dagegen alles andere als zufriedenstellend, da man die Möglichkeit versäumte einen entscheidenden Vorteil gegen den Konkurrenten um Platz zwei zu erspielen. Umso wichtiger ist nun für die Schweden, dass man nun gegen Österreich den ersten Big-Point in der Gruppe landet.
Die Mannschaft von Coach Hamren ist im Jahr 2013 bislang noch ohne Sieg (zwei Unentschieden, eine Niederlage). Neben dem torlosen Remis gegen Irland verlor man das Testspiel gegen Argentinien mit 2:3 und kam im im Test gegen die Slowakei nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Umso wichtiger ist es für die Skandinavier nun gegen die Mazedonier endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern und Selbstvertrauen vor dem Duell gegen Österreich zu tanken.
Schwedens Teamchef Erik Hamren muss im Test gegen Mazedonien ohne Torhüter Johan Wiland (FC Kopenhagen), Verteidiger Behrang Safari (RSC Anderlecht), Mittelfeldspieler Samuel Holmen (Istanbul B.B.) und Angreifer Tobias Hysen (IFK Göteborg) auskommen. Zudem wird Hamren mit Sicherheit Rasmus Elm, Pontus Wernbloom (beide CSKA Moskau) und Anders Svensson (Elfsborg) schonen, da sie am Wochenende noch bei ihren Clubs im Einsatz waren.
Mit von der Partie dagegen sind mit Sicherheit die beiden Stürmerstars Zlatan Ibrahimovic (Paris Saint Germain) und Johan Elmander (Galatasaray), wie Hamren bereits ankündigte.
Voraussichtliche Aufstellung Schweden:
Andreas Isaksson – Mikael Lustig, Jonas Olsson, Andreas Granqvist, Oscar Wendt – Sebastian Larsson, Kim Källström, Albin Ekdal, Alexander Kataniklic – Zlatan Ibrahimovic, Johan Elmander
Letzte Spiele Schweden:
26.03.2013: Slowakei – Schweden 0:0 (Freundschaftsspiel)
22.03.2013: Schweden – Irland 0:0 (WM-Qualifikation)
06.02.2013: Schweden – Argentinien 0:2 (Freundschaftsspiel)
14.11.2012: Schweden – England 4:2 (Freundschaftsspiel)
16.10.2012: Deutschland – Schweden 4:4 (WM-Qualifikation)
Formcheck & Statistiken Mazedonien
Die Mazedonier haben zuletzt in der WM-Qualifikationsgruppe A zuletzt zweimal gegen Belgien spielen müssen. Dabei verlor man erst das Heimspiel mit 0:2 und vier Tage später in Belgien mit 0:1. In beiden Begegnungen schlugen sich die Mazedonier zwar ganz passabel, doch letztendlich war man chancenlos gegen starke Belgier, die ihnen schlicht und einfach qualitativ weit überlegen waren. Man hat in der Gruppe A als Vorletzter mit nur vier Punkten (3:7 Tore) nach sechs Spielen keine Chancen mehr auf die WM in Brasilien. Die ersten beiden Plätze in der Gruppe machen Belgien und Kroaten (jeweils 16 Punkte) unter sich aus. Den bislang einzigen Sieg in der Qualifikation hat man gegen den großen Rivalen Serbien (1:0) errungen. Agim Ibraimi hatte vom Elfmeterpunkt den Siegtreffer erzielt und eine ganze Nation stolz gemacht. Punkten konnte Mazedonien darüber hinaus nur noch gegen den Tabellenletzten Schottland (zwei Punkte), als man in Glasgow 1:1 spielte.
Da in der aktuellen Qualifikation der WM-Zug damit bereits abgefahren ist, möchte Teamchef Janevski schon einmal den Grundstein für die Zukunft legen und eine neue Generation aufbauen. Dementsprechend werden gegen Schweden und Norwegen größtenteils jüngere Spieler auf dem Platz stehen.
Voraussichtliche Aufstellung Mazedonien:
Kristjan Naumovski – Stefan Ristovski, Kire Ristevski, Vance Sikov, Daniel Georgievski – Nikola Gligorov, Ostoja Stjepanovic, Agim Ibraimi, Ivan Trickovski, David Babunski – Marko Ivanovski
Letzte Spiele Lettland:
26.03.2013: Belgien – Mazedonien 1:0 (WM-Qualifikation)
22.03.2013: Mazedonien – Belgien 0:2 (WM-Qualifikation)
06.02.2013: Mazedonien – Dänemark 3:0 (Freundschaftsspiel)
14.12.2012: Polen – Mazedonien 4:1 (Freundschaftsspiel)
14.01.2012: Mazedonien – Slowenien 3:2 (Freundschaftsspiel)
Direkter Vergleich Schweden vs. Mazedonien
Schweden ist aktuell 24. der FIFA-Weltrangliste. Der Gegner Mazedonien liegt auf Rang 84. Die Partie am Montagabend wird das erste Aufeinandertreffen beider Nationen.
Wettbasis Analyse Schweden vs. Mazedonien:
Die Mannschaften betrachten dieses Testspiel aus einer jeweils anderen Perspektive. Für die Schweden ist dieses Spiel die Generalprobe für das wichtige Länderspiel in Österreich. Man wird größtenteils mit der Stammelf auflaufen und versuchen Selbstvertrauen für die WM-Qualifikation zu tanken. Die Mazedonier dagegen wollen ihren unerfahrenen Talenten die Möglichkeit bieten, gegen eine starke Nationalmannschaft wie Schweden Erfahrung zu sammeln. Doch nicht nur deshalb sind die Schweden in dieser Partie der große Favorit. Auch die größere Qualität und Erfahrung spricht klar für die Schweden. In dieser Partie kann auch durchaus eine Handicap-Wette (-1) auf Schweden (Quote 1,90 @Interwetten) in Betracht gezogen werden.
Schweden vs. Mazedonien – Aktuelle Wettquoten:
Sieg Schweden 1,35 @Interwetten
Unentschieden 6,00 @Bet3000
Sieg Mazedonien 13,00 @Tipico
Over 2,5 1,80 @Tipico
Under 2,5 2,10 @Bwin
Fussball Länderspiele / Freundschaftsspiele 28.05.-03.06.2013
2. Juni 2013 / deniz - Kategorie:
Fussball-Wetten
Schweiz – Schweden , 19.05.2013, Anfangsbully: 20:30 Uhr – Eishockey WM 2013, Finale (Vorschau) – Endergebnis 1:5 – Schweden ist Weltmeister 2013 – Herzlichen Glückwunsch von Wettbasis.com, aber auch an die Schweizer, die wohl auch Grund zum Feiern haben mit dem 2. Platz (Torfolge 1:o Josi 1:1 Gustafsson 1:2 Sedin/Keine Tore im 2. Drittel/ 47.min. Hjalmarsson S. trifft zum 1:3/Eriksson mit der Entscheidung in der 55. Minute zum 1:4, Sedin trifft in der 56. Minute ins leere Tor zum 1:5)
Die große Überraschung ist tatsächlich eingetreten. Die Schweizer Eidgenossen haben das Unglaubliche geschafft und stehen im Finale einer Eishockey-Weltmeisterschaft. Nach dem elften Rang im letzten Jahr konnte so wirklich keiner mit einem solchen Erfolg rechnen. Die Vorrunde hat aber bereits angedeutet, was nun Wirklichkeit ist. Weiterhin ungeschlagen stehen die “Eisgenossen” nun vor dem größten Coup in der Geschichte des Verbandes. Schließlich konnte man noch nie den WM-Titel in den Händen halten. 1935 wurde man das einzige Mal Zweiter. Der Gegner Schweden, gleichzeitig Gastgeber der aktuellen WM, wird aber alles dagegen tun, um einen Schweizer Erfolg zu verhindern. Schließlich will man im eigenen Land den Misserfolg mit dem sechsten Rang im letzten Jahr vergessen machen. Und was kann denn schöner sein, als der Titelgewinn im eigenen Land. Das Finale der 77. Eishockey-Weltmeisterschaft beginnt am Sonntag, den 19. Mai, um 20:30 Uhr. Ausgetragen wird es in der Globe Arena in Stockholm.
Schweiz – Statistik & aktuelle Form
Mit 3:0 besiegte die Schweiz am Samstag Abend den nächsten Favoriten. Die USA muss im Spiel um Platz drei gegen Finnland antreten, während die Schweizer bereits in Feierlaune sein können. Doch wer so weit kommt, will den historischen Erfolg nur noch vergolden. Der größte Erfolg in der jüngeren Vergangenheit war schließlich der vierte Rang in 1998. Doch fast 80 Jahre ist es her, als man im Finale stand. Gegen Kanada musste man sich 1935 geschlagen geben und freute sich dennoch über Silber. Nun kann die Schweizer Nationalmannschaft unter Headcoach Sean Simpson den ersten WM-Titel der Schweizer Geschichte einfahren. Nur einen einzigen Zähler mussten die “Eisgenossen” in der Vorrunde abgeben. Im Viertelfinale schaltete man Tschechien, im Halbfinale nun die USA aus. Niederreiter, Suri und Walker sorgten für die Treffer des Abends. Torhüter Reto Berra wehrte alle 29 Schüsse auf sein Gehäuse ab und wurde zum Matchwinner. Nun gilt es noch den letzten Schritt zu gehen. Gegen Schweden wird das sicherlich keine einfache Aufgabe. Die Statistiken beweisen jedoch, dass die Schweiz auch das letzte Match gewinnen kann. Die Effizienz vor dem Tor, das Über- und Unterzahlspiel wie auch das Spiel der Torhüter ist Weltklasse. Sean Simpson könnte seine Arbeit nun vergolden.
Kader Schweiz
Torhüter
Berra Reto (EHC Biel)
Gerber Martin (Rögle BK / SWE)
Stephan Tobias (Genève-Servette HC)
Abwehr
Blindenbacher Severin (ZSC Lions)
Blum Eric (Kloten Flyers)
Diaz Raphael (Montreal Canadiens)
Furrer Philippe (SC Bern)
Grossmann Robin (HC Davos)
Josi Roman (Nashville Predators/NHL)
Seger Mathias (ZSC Lions)
Vauclair Julien (HC Lugano)
Von Gunten Patrick (Kloten Flyers)
Angriff
Ambühl Andres (ZSC Lions)
Bieber Matthias (Kloten Flyers)
Bodenmann Simon (Kloten Flyers)
Bürgler Dario (HC Davos)
Cunti Luca (ZSC Lions)
Gardner Ryan (SC Bern)
Hollenstein Denis (Kloten Flyers)
Monnet Thibaut (ZSC Lions)
Moser Simon (SCL Tigers)
Niederreiter Nino (Bridgeport/AHL)
Plüss Martin (SC Bern)
Suri Reto (EV Zug)
Trachsler Morris (ZSC Lions)
Walker Julian (Genève-Servette HC)
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Der Gastgeber hat es geschafft: Nach dem holprigen Start in der Vorrunde, als man gegen die Schweiz eine Niederlage hinnehmen musste, ging es stets bergaufwärts, auch wenn man weitere Zähler gegen Kanada liegen ließ. Im Viertelfinale revanchierte man sich immerhin an den Kanadiern und schickte diese nach Penaltyschießen nach Hause. Im Halbfinale schaltete man nun Co-Gastgeber im Derby aus. Mit zwei Toren wurde Eriksson dabei zum Matchwinner. Sedin sorgte 23 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty Net Treffer für die Entscheidung. Dass man gegen die Schweiz in der Vorrunde unterlegen war, soll die Schweden nicht weiter stören. Schließlich konnte man auch gegen die Kanadier das Ergebnis umdrehen. Goalie Jhonas Enroth bewies zudem im Halbfinale, dass auch er für einen Shut-Out gut sein kann. 30 Schüsse wehrte der Schlussmann ab. In Sachen Effizienz haben sich die Schweden unter Headcoach Par Marts durch die Endrunde-Siege nun deutlich verbessert. Und auch das Überzahlspiel entwickelte sich zu einem entscheidenden Faktor. Schließlich fielen beide Treffer durch Eriksson im Power Play. Nach dem sechsten Rang im letzten Jahr, soll das Goldstück von 2006 wiederholt werden. Schließlich gewann man doch bereits 2011 und 2010 Silber.
Kader Schweden
Torhüter
1 Enroth, Jhonas (Buffalo Sabres)
25 Markström, Jacob (Florida Panthers)
37 Gustafsson, Johan (Lulea HF)
Abwehr
4 Kronwall, Staffan (Lokomotiv Yaroslavl)
7 Tallinder, Henrik (New Jersey Devils)
8 Granberg, Petter (Skelleftea AIK)
10 Fransson, Johan (Lulea HF)
16 Viklund, Tobias (AIK)
29 Gustafsson, Erik (Philadelphia Flyers)
33 Fälth, Elias (HV 71)
48 Rahimi, Daniel (Linköpings HC)
Angriff
11 Hjalmarsson, Simon (Linköpings HC)
12 Pettersson, Fredrik (Donbass Donetsk)
15 Lindberg, Oscar (Skelleftea AIK)
19 Järnkrok, Calle (Brynäs IF)
20 Lundqvist, Joel (Frölunda HC)
21 Eriksson, Loui (Dallas Stars)
23 Persson, Niklas (CSKA Moskau)
27 Ericsson, Jimmie (Skelleftea AIK)
28 Axelsson, Dick (Frölunda HC)
40 Arlbrandt, Pär (Linköpings HC)
44 Danielsson, Nicklas (HC Lev Praha)
67 Thörnberg, Martin (Torpedo Nizhny Novgorod)
91 Jämtin, Andreas (HV 71)
92 Landeskog, Gabriel (Colorado Avalanche)
Direkter Vergleich Schweiz – Schweden 
24 Schüsse genügten den Schweizern, um die Schweden im Auftaktmatch der WM zu besiegen. Bieber und Niederreiter sorgten im zweiten Drittel für die Vorentscheidung, auch wenn Schwedens Fransson nochmals den Anschluss finden konnte. Der entscheidende Treffer gelang dann Gardner 33 Sekunden vor dem Ende. Elf Sekunden danach gelang Hjalmarsson nochmals der 2:3-Anschlusstreffer. Schweden vergab drei sicher geglaubte Punkte und wusste noch nichts von der Dominanz, die die Schweiz in diesem Jahr ausstrahlen sollte. Im letzten Jahr trafen die beiden Nationalmannschaften in der Vorbereitung auf die WM 2012 aufeinander. Dabei setzten sich die Schweizer in beiden Begegnungen mit 4:2 bzw. 5:2 durch. 2010 gewannen die Schweden dagegen beide Testspiele (5:4 n.P. und 4:0). Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2010 hatten die Schweizer Eisgenossen beim 0:5 keine Chance.
Schweiz – Schweden : Prognose & Wettbasis-Trend
Beide Mannschaften wissen, was auf sie zukommt. Schließlich traf man bereits im Auftaktmatch aufeinander und kann daraus seine ganz eigenen Schlüsse ziehen. Sicher ist, dass die Schweden aus ihren Fehlern gelernt haben. Auch die Effizienz hat sich deutlich verbessert. Das Überzahlspiel könnte diesmal den Ausschlag geben. Schweden hat sich in allen Bereichen verbessert, trifft aber auf eine stabile Schweizer Mannschaft, die von ihren Erfolgen beflügelt zu sein scheint. Alles ist am Sonntag möglich. Der Titelgewinn für die Schweiz wäre eine weitere große Überraschung in diesem Turnier, ist aber unter den derzeitigen Bedingungen ganz klar möglich. Folgende Wett Quoten werden für das Match Schweiz vs. Schweden angeboten:
Sieg Schweiz: 3,50 – Ladbrokes
Unentschieden: 4,75 – Bwin
Sieg Schweden: 2,00 – Digibet
19. Mai 2013 / frank - Kategorie:
Eishockey
Finnland – Schweden , 18.05.2013, Anfangsbully: 15 Uhr – Eishockey WM 2013, Halbfinale (Vorschau) (Endergebnis: 0:3)
Das erste Halbfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft 2013 wird das Duell der Gastgeber. Es wird ein skandinavisches Derby, das es in sich haben wird. Die Top-Nationen Finnland und Schweden kämpfen um den Platz im Finale, in dem sie auf die Schweiz oder die USA treffen werden. Beide Nationalteams sind dabei nur durch knappe Siege ins Halbfinale eingezogen. Die Finnen schlugen die Slowakei mit 4:3. Schweden zwang nach eigenem Rückstand die Kanadier bis ins Penalty-Schießen, in welchem der Gastgeber das glücklichere Ende für sich hatte. Endlich können wir einen mit Zuschauern vollgepackten Globen erwarten, in dem die Stimmung überkochen wird. Das Duell Finnland gegen Schweden geht hierbei nicht nur darum, die Chance auf den Titel zu bewahren, sondern viel mehr auch um Prestige und Ehre. Anfangsbully der Halbfinal-Begegnung ist am kommenden Samstag, den 18. Mai, um 15 Uhr in der Globe Arena in Stockholm.
Finnland – Statistik & aktuelle Form
Eigentlich sah im Viertelfinale gegen die Slowakei alles so einfach aus. Nach dem ersten Drittel führten die Finnen in Helsinki durch Tore von Vaananen und Kontiola (2) mit 3:0. Bereits nach eineinhalb Minuten jubelten die finnischen Anhänger. Dass die Slowaken da noch etwas dagegen zu halten hatten, glaubten nicht mehr viele. Doch in Abschnitt zwei drehte sich das Match. Die Slowaken erreichten den 2:3-Anschluss. Ein großer Fight konnte also im Schlussdrittel erwartet werden – vor allem auch deshalb, weil nur 30 Sekunden nach dem Anfangsbully die Slowaken schon wieder jubeln konnten. Der Ausgleich war geschafft. Es sollte schließlich Janne Aaltonen sein, der den Siegtreffer zwölf Minuten vor Spielende erzielte. Torhüter Antti Raanta wehrte 33 von 36 Schüssen ab. Finnland feuerte nur 25 Mal auf das slowakische Tor. In einer kuriosen und packenden Begegnung setzte sich Finnland dennoch durch und darf nun zum Halbfinale nach Stockholm reisen.
Drehscheibe des finnischen Spiels ist seit dem Auftakt gegen Deutschland Petri Kontiola. Der bei HK Traktor Tscheljabinsk in der KHL unter Vertrag stehende Angreifer sorgte bislang für acht Tore und sieben Vorlagen und steht damit an der Spitze der Top-Scorer dieses Turniers. Für weiteren Wirbel sorgt auch Juhamatti Aaltonen mit vier Toren und sieben Vorlagen. Insgesamt hat sich die Bilanz der Finnen durch den Sieg über die Slowakei deutlich verbessert. Die Chancenausnutzung war im Viertelfinale endlich einmal überzeugend. Im Power Play hat man in der Effizienz nur Schweden und Norwegen vor sich stehen. Hart arbeiten müssen dagegen weiterhin die Torhüter, die aktuell bezüglich der Fangquote deutlich hinter der Schweiz, Schweden, Tschechien, Kanada und Deutschland liegen. Gegen Schweden wird es vor allem auf die Effizienz vor dem gegnerischen Tor ankommen. Strafzeiten sollte man sich hierbei nicht zu viele erlauben. Schweden und Finnland sind aber aktuell zwei der vier unfairsten Mannschaften des Turniers. Ein hartes Match kann also erwartet werden.
Kader Finnland
Torhüter
Atte Engren, TPS
Joni Ortio, HIFK
Antti Raanta, Ässät
Abwehr
Juuso Hietanen, Torpedo Nizhni Novgorod (KHL)
Janne Jalasvaara, Dynamo Moskova (KHL)
Lasse Kukkonen, Rögle BK (Ruotsi)
Teemu Laakso, Severstal Tsherepovets (KHL)
Sami Lepistö, HC Lev Praha (KHL)
Ilari Melart, HIFK
Tuukka Mäntylä, Tappara
Ossi Väänänen, Jokerit
Angriff
Juhamatti Aaltonen, Rögle BK (Ruotsi)
Marko Anttila, TPS
Juha-Pekka Haataja, Kärpät
Niklas Hagman, Lokomotiv Jaroslav (KHL)
Juha-Pekka Hytönen, Amur Habarovsk (KHL)
Pekka Jormakka, Pelicans
Petri Kontiola, Traktor Tsheljabinsk (KHL)
Jarno Koskiranta, Tappara
Miika Lahti, JYP
Janne Pesonen, Ak Bars Kazan (KHL)
Antti Pihlström, Salavat Julajev Ufa (KHL)
Sakari Salminen, KalPa
Veli-Matti Savinainen, Ässät
Ville Viitaluoma, HPK
Mikael Granlund, Minnesota Wild
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Die Schweden haben bei ihrer Heim-WM den ersten dicken Brocken hinter sich. 25 Minuten lief man dabei einem Rückstand hinterher. Erst in der 46. Spielminute sollte das erste Tor für die schwedische Nationalmannschaft gelingen. Danielsson sorgte für den Ausgleich. Als nicht einmal vier Minuten später auch noch Eriksson ins schwarze treffen konnte, wurde die Globe Arena in Stockholm zum Tollhaus. Doch nur eine Minute später sollte Kanadas Giroux den Ausgleich herstellen. Es war eine Partie auf Augenhöhe, die spannender nicht hätte sein können. 43 Schüsse mussten die schwedischen Schlussmänner parieren, zwei davon waren unhaltbar. Die Schweden schossen dagegen 33 Mal auf das kanadische Tor. In der Verlängerung kam es zu keiner Entscheidung. Und so musste das Penaltyschießen den Halbfinal-Teilnehmer entscheiden. Schwedens Headcoach traf dabei eine kuriose aber am Ende sinnvolle Entscheidung: Es waren noch gute zwei Minuten in der Verlängerung zu spielen, da wechselte er Schlussmann Jhonas Enroth aus, der nach der Schlusssirene für das Penaltyschießen wieder zurückkehren sollte. Zwei Mal verschossen die Kanadier, zwei Versuche hielt Enroth fest. Schwedens Pettersson erzielte den Game Winning Shot und führte Schweden damit ins Halbfinale. Der Sieg war umso erfreulicher, als Schweden doch im ersten Drittel eine 5 plus Spieldauerstrafe erhielt. Aufgrund eines Kniechecks musste Edler das Eis verlassen. Daraus resultierte aber glücklicherweise nur ein kanadischer Treffer.
Schweden spielt damit in der Strafzeitenstatistik ganz vorn mit. Nur die Letten sammelten noch mehr Strafen. Gegen Finnland könnte sich das aufgrund deren ausgezeichneten Überzahlspiels rächen. Headcoach Par Marts muss einen Weg finden, seine Spieler anders einzustellen, auch wenn das gerade im Derby gegen Finnland nicht einfach sein wird. Allgemein sind die Schweden im Bezug auf die Effizienz vor dem Tor weiterhin schwach. Nur Dänemark und Deutschland nutzten ihre Möglichkeiten noch schlechter. In Unterzahlsituationen zeigt man sich dagegen spitze und führt die Statistik an. Die Torhüter zeigen mit einer Fangquote von über 94% ein Weltklasse-Niveau. Gegen die Finnen will man nun im eigenen Land den nächsten Schritt machen. Nach drei Medaillen in Folge verpasste man schließlich im vergangenen Jahr einen Triumph. Zudem wartet man seit 2006 auf einen WM-Titel. Dafür muss nun aber erst einmal Finnland nieder gerungen werden.
Kader Schweden
Torhüter
1 Enroth, Jhonas (Buffalo Sabres)
25 Markström, Jacob (Florida Panthers)
37 Gustafsson, Johan (Lulea HF)
Abwehr
4 Kronwall, Staffan (Lokomotiv Yaroslavl)
7 Tallinder, Henrik (New Jersey Devils)
8 Granberg, Petter (Skelleftea AIK)
10 Fransson, Johan (Lulea HF)
16 Viklund, Tobias (AIK)
29 Gustafsson, Erik (Philadelphia Flyers)
33 Fälth, Elias (HV 71)
48 Rahimi, Daniel (Linköpings HC)
Angriff
11 Hjalmarsson, Simon (Linköpings HC)
12 Pettersson, Fredrik (Donbass Donetsk)
15 Lindberg, Oscar (Skelleftea AIK)
19 Järnkrok, Calle (Brynäs IF)
20 Lundqvist, Joel (Frölunda HC)
21 Eriksson, Loui (Dallas Stars)
23 Persson, Niklas (CSKA Moskau)
27 Ericsson, Jimmie (Skelleftea AIK)
28 Axelsson, Dick (Frölunda HC)
40 Arlbrandt, Pär (Linköpings HC)
44 Danielsson, Nicklas (HC Lev Praha)
67 Thörnberg, Martin (Torpedo Nizhny Novgorod)
91 Jämtin, Andreas (HV 71)
92 Landeskog, Gabriel (Colorado Avalanche)
Direkter Vergleich Finnland – Schweden 
Die Erzrivalen aus dem europäischen Norden standen sich insgesamt schon 47 Mal gegenüber. Ganz nach der aktuellen Weltranglistenplatzierung, in welcher sich Finnland auf Rang zwei, Schweden auf Rang vier befindet, haben die Finnen hier die Nase vorn und führen diese Statistik mit 25 zu 20 Siegen knapp an. Im letzten Jahr ist man sich bei der WM aus dem Weg gegangen. 2011 gewann Finnland deutlich mit 6:1. So ein Ergebnis kann in diesem Jahr aber keinesfalls erwartet werden. Die Teams treten auf Augenhöhe gegeneinander an.
Finnland – Schweden : Prognose & Wettbasis-Trend
Die Chancenverwertung wird ein ganz wichtiges Entscheidungskriterium sein, um ins Finale der 77. Eishockey-Weltmeisterschaft einzuziehen. Die Schweden müssen dabei hart vor dem gegnerischen Tor arbeiten, um mehr Tore zu erzielen. Schließlich kann man sich nicht immer auf die Defensive verlassen. Ein zweites Kriterium werden auch die Strafzeiten sein. Zwar ist Finnland auch nicht der beste Niesnutzer im Power Play, hat aber bei einem Wert von 19% aller genutzten Überzahlsituation dennoch keine schlechte Bilanz. Schwedens Unterzahlspiel ist dagegen zwar grandios, kann aber nicht immer vor Gegentreffern schützen. Im Duell Finnland gegen Schweden werden Feinheiten das Match entscheiden. In Stockholm stehen die Zuschauer natürlich hinter dem schwedischen Nationalteam, das dadurch einen weiteren Push erfahren kann. Folgende Wett Quoten werden für das Match Finnland vs. Schweden angeboten:
Sieg Finnland: 3,40 – Ladbrokes
Unentschieden: 4,60 – BWin
Sieg Schweden: 2,05 – Interwetten
17. Mai 2013 / frank - Kategorie:
Eishockey
Kanada – Schweden , 16.05.2013, Anfangsbully: 20:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Viertelfinale (Vorschau) (Endergebnis 2:3 n.P.)
Zum Abschluss des Viertelfinal-Tages trifft das Team Canada auf den Gastgeber Schweden. Die Kanadier mussten kein einziges Match in der Vorrunde in der regulären spielzeit abgeben. Gegen die Schweiz ging es jedoch bis ins Penalty-Schießen, in welchem man unterlegen war. In den weiteren Spielen überzeugte das Team von Lindy Ruff, das schlussendlich 18 Zähler einfahren konnte, musste es doch auch überraschenderweise gegen Slowenien im abschließenden Duell in die Verlängerung gehen. Der Gastgeber Schweden hatte zu Beginn des WM-Turniers ganz andere Sorgen. Schließlich verlor man den Auftakt gegen die Schweiz, die sicherlich vor Turnierbeginn nicht zu den Top-Favoriten zu zählen war. Die knappen 2:1-Erfolge gegen Tschechien und vor allem gegen Weißrussland überzeugten im Anschluss nicht. Wichtig war für die Stimmung aber der deutliche Erfolg im hart geführten Derby gegen Norwegen, das klar gewonnen werden konnte. Eine weitere Niederlage setzte es dann aber gegen Kanada. Beim 0:3 hatte man wenig entgegen zu setzen und hofft jetzt auf eine Revanche im viel wichtigeren Duell im Viertelfinale. Anfangsbully in der Globe Arena in Stockholm ist am kommenden Donnerstag, den 16. Mai, um 20:15 Uhr.
Kanada – Statistik & aktuelle Form
Wie geplant ist das kanadische Nationalteam um Headcoach Lindy Ruff ohne größere Probleme in das Viertelfinale eingezogen. Und auch der dort zu erwartende Gegner Schweden konnte bereits klar mit 3:0 besiegt werden. Auf eine leichte Partie stellt man sich aber verständlicherweise nicht ein. Schließlich ist jedem bewusst, was für eine hochkarätig besetzte Mannschaft die Schweden aufbieten können. Zudem spielt Kanada in der Globe Arena in Stockholm auch gegen die Zuschauer, die ihre schwedische Mannschaft anfeuern wird. Das Team Canada überzeugte bis jetzt in allen Bereichen. Es ist nicht nur das viert effizienteste Team des Turniers, sondern zeigt auch die beste Leistung aller Teilnahme, wenn es um das Penalty Killing geht. Die Schlussmänner wehren fast 94% aller Schüsse ab und müssen sich nur hinter der Schweiz einreihen. In Überzahl nutzt Kanada jede fünfte Spielsituation. Richtig überzeugend und fast unschlagbar im Kasten der Kanadier ist Mike Smith. Mit einer Fangquote von 95,7% leistet der Goalie der Phoenix Coyotes einiges. Punktetechnisch kommt derweil keiner an Steven Stamkos ein. 11 Scorerpunkte stehen durch sechs Tore und fünf Vorlagen auf dessen Konto. Damit steht Stamkos nur knapp hinter Kovalchuk und Kontiola auf Rang drei der besten Scorer des Turniers.
Mit dem 3:0-Erfolg im Rücken geht man nun mit breiter Brust in das Viertelfinale gegen den Gastgeber. Ohne weitere Nominierungen will Kanada nach 2007 endlich wieder einen WM-Titel einfahren. Nach Platz sieben 2010, schloss man die letzten beiden Jahre als Fünfter ab und verpasste damit das Erfüllen der Erwartungen. In diesem Jahr soll aber alles anders werden. Dabei will man dem U18-Nationalteam nacheifern, das gerade den Weltmeistertitel eingefahren hat.
Kader Kanada
Torhüter
Devan Dubnyk (Edmonton Oilers)
Michael Garnett (Chelyabinsk Traktor)
Mike Smith (Phoenix Coyotes)
Abwehr
T.J. Brodie (Calgary Flames)
Brian Campbell (Florida Panthers)
Brenden Dillon (Dallas Stars)
Jay Harrison (Carolina Hurricanes)
Stéphane Robidas (Dallas Stars)
Luke Schenn (Philadelphia Flyers)
Justin Schultz (Edmonton Oilers)
Angriff
Matt Duchene (Colorado Avalanche)
Jordan Eberle (Edmonton Oilers)
Claude Giroux (Philadelphia Flyers)
Taylor Hall (Edmonton Oilers)
Andrew Ladd (Winnipeg Jets)
Ryan O’Reilly (Colorado Avalanche)
Matt Read (Philadelphia Flyers)
Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers)
Jeff Skinner (Carolina Hurricanes)
Eric Staal (Carolina Hurricanes)
Jordan Staal (Carolina Hurricanes)
Steven Stamkos (Tampa Bay Lightning)
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Einen schwierigen Turnierstart hat der Gastgeber aus Schweden hinter sich, der gleich zum Auftakt die volle Punktzahl an die Schweiz abgeben musste. Es folgte jedoch nur noch eine weitere Niederlage, womit der Viertelfinaleinzug im Endeffekt ohne größere Probleme von statten ging. Mit 17 geschossenen Toren ist man die torungefährlichste Mannschaft, die im Viertelfinale steht. Mit nur elf Gegentoren kann man jedoch auf seiner Defensive aufbauen. Denn die Effizienz vor dem Tor lässt wirklich zu wünschen übrig. Mit nur 6,5% genutzter Chancen steht man auf Rang 15 des Turniers und kann nur das deutsche Team hinter sich lassen. Im Power Play kann man dagegen nur bessere Werte als Weißrussland aufweisen. Schweden hat aktuell ein Stürmerproblem, das unbedingt aufgehoben werden muss. Headcoach Par Marts entschied sich aber nicht dafür einen Angreifer nachzunominieren. Viel mehr meldete er mit Johan Gustafsson einen dritten Torhüter nach, der bei Luleå HF unter Vertrag steht. Mit den selben Feldspielern wird er also auch in das Viertelfinale gehen. Gegner Kanada unterlag man dabei in der Vorrunde mit 0:3.
Wichtig wird im Viertelfinale sein, die Strafzeiten zu minimieren. Aktuell hat Schweden einen Schnitt von über 12 Strafminuten pro Partie und ist damit unter den Top-3 der unfairsten Teams. Kanada würde dies mit seinem guten Power Play sicherlich bestrafen. Im Angriff ist Gabriel Landeskog mit drei Toren der beste Torschütze im schwedischen Team. Bester Scorer ist Fredrik Pettersson mit zwei Toren und drei Vorlagen. Schweden muss also unbedingt an der Chancenverwertung arbeiten, um ins Halbfinale einziehen zu können.
Kader Schweden
Torhüter
1 Enroth, Jhonas (Buffalo Sabres)
25 Markström, Jacob (Florida Panthers)
37 Gustafsson, Johan (Lulea HF)
Abwehr
4 Kronwall, Staffan (Lokomotiv Yaroslavl)
7 Tallinder, Henrik (New Jersey Devils)
8 Granberg, Petter (Skelleftea AIK)
10 Fransson, Johan (Lulea HF)
16 Viklund, Tobias (AIK)
29 Gustafsson, Erik (Philadelphia Flyers)
33 Fälth, Elias (HV 71)
48 Rahimi, Daniel (Linköpings HC)
Angriff
11 Hjalmarsson, Simon (Linköpings HC)
12 Pettersson, Fredrik (Donbass Donetsk)
15 Lindberg, Oscar (Skelleftea AIK)
19 Järnkrok, Calle (Brynäs IF)
20 Lundqvist, Joel (Frölunda HC)
21 Eriksson, Loui (Dallas Stars)
23 Persson, Niklas (CSKA Moskau)
27 Ericsson, Jimmie (Skelleftea AIK)
28 Axelsson, Dick (Frölunda HC)
40 Arlbrandt, Pär (Linköpings HC)
44 Danielsson, Nicklas (HC Lev Praha)
67 Thörnberg, Martin (Torpedo Nizhny Novgorod)
91 Jämtin, Andreas (HV 71)
92 Landeskog, Gabriel (Colorado Avalanche)
Direkter Vergleich Kanada – Schweden 
Die Vorrundenpartie konnte Kanada mit 3:0 für sich entscheiden. Stamko, Schenn und Staal sorgten für den ungefährdeten Sieg der Kanadier. Mike Smith feierte nach 33 gehaltenen Schüssen einen Shut-Out. Zuvor trafen die beiden Nationalmannschaften bei der Weltmeisterschaft 2011 in der Zwischenrunde aufeinander. Das Team Canada gewann dabei knapp mit 3:2 und sicherte sich dabei den ersten Tabellenplatz, der sie jedoch im Viertelfinale auf Russland hat treffen lassen, wo Endstation war. Ein Jahr zuvor setzten sich die Schweden in der Zwischenrunde mit 3:1 durch. Die schwedische Mannschaft wurde am Ende Dritter. Bei der Weltmeisterschaft 2009 kam es zum Halbfinalduell zwischen Schweden und Kanada. Dabei setzten sich die Ahornblätter mit 3:1 durch und zogen ins Finale gegen die Sbornaja ein, wo sie am Ende den Kürzeren zogen. Schweden sicherte sich gegen die US-Boys Rang drei.
Kanada – Schweden : Prognose & Wettbasis-Trend
Wie sagt man so schön: Im Viertelfinale ist alles möglich. Dennoch scheinen die Kanadier aktuell in einer besseren Verfassung zu sein. Die Torgefährlichkeit und die Ausnutzung der Überzahlsituationen können am Ende natürlich ausschlaggebend sein. Schweden spielt dagegen zwar ebenso gutes Eishockey, verpasst es aber immer wieder ihre guten Chancen vor dem gegnerischen Tor in Treffer umzumünzen. Auch deshalb muss sich Schweden auf seine Hintermannschaft verlassen, die möglichst wenig Gegentore zulassen dürfen, um die Siegchancen nicht zu verspielen. Kanada gilt in diesem Match trotz des Heimvorteils der Schweden als Favorit. Folgende Wett Quoten werden für das Match Kanada vs. Schweden angeboten:
Sieg Kanada: 1,90 – Interwetten
Unentschieden: 4,75 – BWin
Sieg Schweden: 3,80 – Ladbrokes
16. Mai 2013 / frank - Kategorie:
Eishockey
Schweden – Kanada , 09.05.2013, Anfangsbully: 20:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe S (Vorschau) (Endergebnis 0:3)
Es ist das nächste Duell der Favoriten, das in der Gruppe S stattfinden soll. Beide Teams mussten dabei aber bereits eine Niederlage hinnehmen. Schweden verpatzte seinen Auftakt gegen die Schweiz und auch das Team Canada hatte gegen die Eidgenossen im Penalty-Schießen das Nachsehen. Und so geht es darum, sich einen Platz unter den ersten Vier zu sichern, was zur Teilnahme am Viertelfinale berechtigen würde. Schweden hat da in Sachen Effizienz und Effektivität einiges nachzuholen, um den Kanadiern ein Bein stellen zu können. Die scheinen nach dem Kantersieg gegen Norwegen nun so richtig im Turnier angekommen zu sein und haben die Niederlage gegen die Eidgenossen verdaut. Anfangsbully der Begegnung Schweden vs. Kanada ist am Donnerstag, den 9. Mai, um 20:15 in der Globe Arena in Stockholm.
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Der Gastgeber kommt nur sehr schwer ins Turnier: Nach der Auftaktniederlage gegen die Schweiz konnte die schwedische Nationalmannschaft zwar zwei Siege einfahren. Einfach sah dies jedoch keineswegs aus. Während das gegen Tschechien noch zu verstehen war, so muss man sich ob des knappen 2:1-Erfolges gegen Weißrussland fragen, ob Schweden in diesem Jahr wirklich um die Medaillen mitspielen kann. Gegen Team Belarus ging man nach 17 Minuten gar in Rückstand und hatte mächtig Probleme, um das Ergebnis positiv zu gestalten. 12 Schüsse feuerte Weißrussland allein im ersten Spielabschnitt auf das Tor des WM-Gastgebers. Am Ende sollten es aber 21 bleiben, was zeigt, dass die Schweden auch aufgrund der tollen Unterstützung der eigenen Fans besser zu ihrem Spiel fanden. Als Oscar Lindberg nach rund 26 Minuten endlich den Ausgleich erzielte, sah man, welcher Druck da von den Akteuren abfiel. Am Ende sollte es Fredrik Petterson sein, der den Siegtreffer im Schlussabschnitt beisteuern konnte. Trainer Par Marts hatte dennoch einige Kritik zu üben. Schließlich konnte man zu Beginn nicht das umsetzen, was gefordert war: Eine schnelle Überbrückung der neutralen Zone, eine feste Defensivreihe an der blauen Linie und die Zugkraft zum Tor, die erst in Abschnitt zwei lobenswert wurde. Schwedens Schlussmann Jhonas Enroth entschärfte schlussendlich 20 Schüsse. Und vielleicht waren es auch die anwesenden schwedischen Eishockeylegenden Peter Forsberg, Jonas Bergqvist and Nicklas Lidström, die für den nötigen Erfolg gesorgt haben.
Warum sich die Schweden in den ersten Partien so schwer getan haben, beweist die schwache Bilanz in der Chancenverwertung. Nur 6% aller Schüsse finden den Weg ins gegnerische Tor – Rang 14 bei der aktuellen WM. Genauso schwach ist das Überzahlspiel, das meist ins Leere verläuft. Um um Medaillen spielen zu können, muss sich hier noch gewaltig etwas ändern. Zumindest aber in der Defensive zeigt man Top-Werte: Schweden hat die derzeit drittbeste Goalies und spielt das beste Unterzahlspiel des Turniers. Dies ist bei exakt 14 Strafminuten pro Partie aber nötig. Nur Lettland spielt unfairer. Nach dem Sieg im Derby gegen angeschlagene Norweger kann man mit einem Erfolg gegen Kanada nun einen wichtigen Schritt in Richtung Viertelfinale machen. Dazu muss man aber endlich seine Torchancen eiskalt nutzen. Gegen Norwegen gelang dies schon besser. Am Mittwoch setzte man sich nach zähen Anfangsminuten dann doch deutlich mit 5:1 in einem hektisch geführten Match durch. Nun gilt es, einen Favoriten zu bezwingen.
Kader Schweden
Torhüter
1 Enroth, Jhonas (Buffalo Sabres)
25 Markström, Jacob (Florida Panthers)
37 Gustafsson, Johan (Lulea HF)
Abwehr
4 Kronwall, Staffan (Lokomotiv Yaroslavl)
7 Tallinder, Henrik (New Jersey Devils)
8 Granberg, Petter (Skelleftea AIK)
10 Fransson, Johan (Lulea HF)
16 Viklund, Tobias (AIK)
29 Gustafsson, Erik (Philadelphia Flyers)
33 Fälth, Elias (HV 71)
48 Rahimi, Daniel (Linköpings HC)
Angriff
11 Hjalmarsson, Simon (Linköpings HC)
12 Pettersson, Fredrik (Donbass Donetsk)
15 Lindberg, Oscar (Skelleftea AIK)
19 Järnkrok, Calle (Brynäs IF)
20 Lundqvist, Joel (Frölunda HC)
21 Eriksson, Loui (Dallas Stars)
23 Persson, Niklas (CSKA Moskau)
27 Ericsson, Jimmie (Skelleftea AIK)
28 Axelsson, Dick (Frölunda HC)
40 Arlbrandt, Pär (Linköpings HC)
44 Danielsson, Nicklas (HC Lev Praha)
67 Thörnberg, Martin (Torpedo Nizhny Novgorod)
91 Jämtin, Andreas (HV 71)
92 Landeskog, Gabriel (Colorado Avalanche)
93 Voracek Jakub, Philadelphia Flyers, USA
Kanada – Statistik & aktuelle Form
Auch für die Kanadier um Trainer Lindy Ruff lief der Auftakt nicht optimal. Zwar konnte man in der ersten Partie erwartungsgemäß Dänemark mit 3:1 niederringen, doch der zweite Gegner Schweiz setzte sich in der zweiten Begegnung durch. Mit einher spielt da sicherlich auch noch die Zeitumstellung sowie die Eingewöhnungsphase für die größere Eisfläche. All der Frust der Niederlage konnte aber in Spiel drei am vergangenen Dienstag herausgelassen werden. Opfer war in diesem Fall das norwegische Team, welches mit 1:7 unter die Räder kam. Dabei gingen die Kanadier bereits im ersten Spielabschnitt durch Ladd, Skinner, Duchene und Giroux mit 4:0 in Führung und ließen keine Zweifel daran, wer einer der Top-Favoriten der Gruppe S ist. Hall gelang kurz nach der ersten Pause der fünfte Treffer, ehe Norwegen nach 30 Minuten das Ehrentor schießen durfte. Den Schlusspunkt setzten schließlich Stamkos und erneut Hall im dritten Abschnitt. Ganze 36 Schüsse feuerte das Team Canada auf das gegnerische Gehäuse. Norwegens Lars Volden war an diesem Abend nur zu bemitleiden. Norwegen kam dagegen auf 14 Schüsse. Nur einen konnte Devan Dubnyk nicht entschärfen.
Interessant bleibt ein Blick auf die aktuelle Bilanz der Kanadier. Denn trotz des Kantersieges ist die Nationalmannschaft von Lindy Ruff nur das viert effizienteste Team, was die Chancenverwertung betrifft. Rund 13% aller Schüsse finden den Weg ins gegnerische Netz. Auf Rang neun rangiert man nur in der Power Play-Wertung. Nicht einmal jedes fünfte Überzahlspiel führt zu einem kanadischen Treffer. Mit 92,65% spielen die kanadischen Goalies aber bislang äußerst gut mit. Gegen die Schweden kommt es nun zum eigentlich ersten Aufeinandertreffen mit einem direkten Mitkonkurrenten, lässt man die Schweiz außen vor, die bislang ein tadelloses Turnier bestreitet. Für Kanada geht es aufgrund der Niederlage gegen die Eidgenossen um enorm wichtige Punkte für das Viertelfinale. Ein wichtiger Schritt war dabei aber auch der deutliche Sieg gegen Norwegen, das zuvor ebenso zwei Siege einfahren konnte.
Kader Kanada
Torhüter
Devan Dubnyk (Edmonton Oilers)
Michael Garnett (Chelyabinsk Traktor)
Mike Smith (Phoenix Coyotes)
Abwehr
T.J. Brodie (Calgary Flames)
Brian Campbell (Florida Panthers)
Brenden Dillon (Dallas Stars)
Jay Harrison (Carolina Hurricanes)
Stéphane Robidas (Dallas Stars)
Luke Schenn (Philadelphia Flyers)
Justin Schultz (Edmonton Oilers)
Angriff
Matt Duchene (Colorado Avalanche)
Jordan Eberle (Edmonton Oilers)
Claude Giroux (Philadelphia Flyers)
Taylor Hall (Edmonton Oilers)
Andrew Ladd (Winnipeg Jets)
Ryan O’Reilly (Colorado Avalanche)
Matt Read (Philadelphia Flyers)
Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers)
Jeff Skinner (Carolina Hurricanes)
Eric Staal (Carolina Hurricanes)
Jordan Staal (Carolina Hurricanes)
Steven Stamkos (Tampa Bay Lightning)
Direkter Vergleich Schweden – Kanada 
Zuletzt trafen die beiden Nationalmannschaften bei der Weltmeisterschaft 2011 in der Zwischenrunde aufeinander. Das Team Canada gewann dabei knapp mit 3:2 und sicherte sich dabei den ersten Tabellenplatz, der sie jedoch im Viertelfinale auf Russland hat treffen lassen, wo Endstation war. Ein Jahr zuvor setzten sich die Schweden in der Zwischenrunde mit 3:1 durch. Die schwedische Mannschaft wurde am Ende Dritter. Bei der Weltmeisterschaft 2009 kam es zum Halbfinalduell zwischen Schweden und Kanada. Dabei setzten sich die Ahornblätter mit 3:1 durch und zogen ins Finale gegen die Sbornaja ein, wo sie am Ende den Kürzeren zogen. Schweden sicherte sich gegen die US-Boys Rang drei.
Schweden – Kanada : Prognose & Wettbasis-Trend
Im Favoriten-Duell einen Favoriten herauszustellen ist nicht immer so einfach. Doch Schwedens schwache Effektivität vor dem gegnerischen Tor lässt Rückschlüsse darauf zu, dass die Kanadier trotz des Heimvorteils des Gegners derzeit besser auf dem Eis stehen. Dass der schwedische Knoten einmal platzen wird, ist aber zu erwarten. Und so kann sich Kanada hier keineswegs eines Sieges sicher sein. Schweden spielt trotz der mangelhaften Chancenverwertung ein gutes und hartes Eishockey, ist bekannt für die schnelle Überbrückung der Eisfläche. Gerade da könnten sie die Kanadier auf dem falschen Schlittschuh erwischen, ist die größere Eisfläche trotz der Eingewöhnungszeit doch immer ein kleines Problem. Kanada gilt hier trotzdem als leichter Favorit. Folgende Wett Quoten werden für das Match Schweden vs. Kanada angeboten:
Sieg Schweden: 3,00 – Bet365
Unentschieden: 4,75 – BWin
Sieg Kanada: 2,35 – Sportingbet
9. Mai 2013 / frank - Kategorie:
Eishockey
Am gestrigen Sonntag fand der erste Spieltag der diesjährigen U-17 Europameisterschaft in der Slowakei statt. Doch es geht nicht nur um den Europameistertitel sondern auch noch um die Qualifikation für die U-17 Weltmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Herbst dieses Jahres. Die ersten drei der zwei Vierergruppen qualifizieren sich für die Endrunde.
Nur wenige Spieler aus den aktuellen Kadern sind den Fußballexperten ein Begriff, doch in den vergangenen Jahren zeigte sich immer wieder, dass das U-17 Turnier der Startschuss für eine große Karriere sein kann. Unzählige Scouts der Topteams finden sich auf der Tribüne wieder und wollen die jungen Spieler bereits frühzeitig abwerben. Berühmte Beispiele sind Bojan Krkic oder auch Stephan El Shaarawy. „Der Pharao“ gab erst vor kurzem in einem Interview zu Protokoll, dass die U-17 Europameisterschaft ein ganz wichtiger Bestandteil in seiner noch jungen Karriere war. Viele junge Talente wollen sich in die Notizblöcke der großen Teams spielen und mit Spielern wie Jack Wilshere, Mario Götze oder Nuri Sahin gibt es viele Vorbilder die bei der U-17 Europameisterschaft in Erscheinung getreten sind. Bei dieser Endrunde fehlen mit Spanien, England, den Niederlanden und auch Deutschland jedoch vier sehr starke Mannschaften. Die Qualifikation war eine zu große Hürde für diese Teams. Vor allem das Ausscheiden der deutschen U-17 Nationalmannschaft war sehr bitter, nach einem 1-0 Hinspielerfolg musste man gegen die Ukraine doch noch den Kürzeren ziehen. Mit dem Fehlen der Niederlande ist auch klar, dass der Titel nicht verteidigt wird. Die Oranje konnten die letzten zwei Europameisterschaften (2010/11 und 2011/12) für sich entscheiden. Experten gehen in diesem Jahr von einer sehr ausgeglichenen Europameisterschaft aus – fast jeder Mannschaft wird der Titel zugetraut. Nach dem ersten Spieltag am Sonntag können einige Schlüsse schon gezogen werden. Das Interesse in der Slowakei nach der Endrunde ist jedoch nur begrenzt – die Eishockey-Weltmeisterschaft findet bedeutend mehr Anklang in den Medien.
Die Gruppe A
Im Vorfeld war man sich einig, dass die Gruppe A wohl noch einen Ticken ausgeglichener ist als die Gruppe B. Mit Gastgeber Slowakei ist zudem die große Unbekannte im Endrundenturnier. Die Jugendnationalmannschaft musste sich nicht qualifizieren und dementsprechend stand ein Fragezeichen hinter dem wahren Leistungsvermögen. Doch mit dem Auftaktsieg gegen Österreich gelang ein toller Start in das Turnier. Auch wenn das einzige Tor erst in der 82ten Minute (bei der U-17 EM werden nur 2 x 40 Minuten gespielt) gelang ein durchaus verdienter Erfolg. Österreich ließ sich zu weit nach hinten hineindrücken und das körperbetonte Spiel der Slowaken ließ die Österreicher nicht zur Entfaltung kommen. Doch bereits in der Eliterunde (die letzte Qualifikationsphase) startete Österreich mit einer Niederlage in das Turnier und konnte dennoch aufsteigen. Die Stadler-Elf verfügt über viel Qualität. Mit Regisseur Valentino Lazaro hat man zudem einen Spieler, der bereits in der Bundesliga von Beginn an gespielt hat. Zusammen mit Sascha Horvath (von der Wiener Austria) bilden sie ein starkes Duo. Lazaro musste im ersten Spiel jedoch mit Wadenproblemen ausgewechselt werden, für das Spiel gegen die Schweden wird er aber wieder einsatzbereit sein.
Die Schweden konnten sich zum ersten Mal für die U-17 Europameisterschaft qualifizieren und feierten dann gleich einen 1-0 Überraschungserfolg gegen den Geheimfavoriten Schweiz. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnten die Schweden den einzigen Treffer des Spiels bejubeln. Und somit sind auch die Schweden in einer tollen Ausgangsposition vor den verbleibenden zwei Spielen. Ein wirklich bekannter Akteur ist im schwedischen Team noch nicht auszumachen. Die Schweiz feierte in den vergangenen Jahren viele Erfolg im Nachwuchsfußball und war auch gegen die Schweden die agilere Mannschaft, doch vor dem Tor zeigte man sich zu unkonzentriert und ließ einige gute Möglichkeiten aus. Doch die Schweizer sind genauso wie die Österreicher noch nicht abzuschreiben. In den verbleibenden Spielen ist noch alles möglich, vor allem da die Sieger am ersten Spieltag doch eher die “Underdogs” der Gruppe waren!
Unsere Prognose nach dem ersten Spieltag ist, dass wir am entscheidenden dritten Spieltag zwei KO-Spiele zu sehen bekommen. Die Schweizer (gegen die Slowakei) und die Österreicher (gegen Schweden) werden ihre Partien am zweiten Spieltag für sich entscheiden und dann kommt es am letzten Spieltag zum Showdown.
Die Ergebnisse des ersten Spieltags
Slowakei – Österreich 1-0
Schweden – Schweiz 1-0
Die Gruppe B
In der Gruppe B wurden bereits vor dem ersten Spiel der ukrainischen Elf nur Außenseiterchancen attestiert. Dies bewahrheitete sich auch gleich im ersten Spiel als die russische U-17 Nationalmannschaft einen 3-0 Erfolg einfahren konnte. Der russische Teamchef, Dimitry Khomukha bewies dabei ein glückliches Händchen. Zwei der drei Torschützen wechselte er erst im zweiten Spielabschnitt ein. Die Ukrainer zeigten sich in der Offensive völlig harmlos und konnten nur einen einzigen Torschuss verbuchen. Eine Leistungssteigerung wird von Nöten sein um am Ende nicht mit Null Punkten die Gruppe B zu beenden. Die Russen hingegen konnten mit dem deutlichen 3-0 Erfolg das Ticket für die Weltmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emirate schon fast buchen.
Im zweiten Duell in der Gruppe B warteten die Fans vergeblich auf einen Torerfolg der beiden Mannschaften. Nach 80 Minuten wurde die Partie beim Stand von 0-0 abgepfiffen. Die technisch starken Kroaten konnten dabei zwar ein optisches Übergewicht erreichen, doch im Abschluss zeigte man Schwächen. Die hochgelobte italienische Jugendnationalmannschaft konnte nicht durch fußballerische Leistung überzeugen sondern agierte überhart. Insgesamt beging die junge Squadra Azzurra 20 Fouls! Stärkster Akteur in der italienischen Mannschaft ist Kapitän Aleberto Cerri, der 17 jährige durfte in dieser Saison bereits 16 Minuten lang Serie A Luft schnuppern als er für den FC Parma am 30ten Spieltag eingewechselt wurde.
Durch den hohen 3-0 Erfolg haben die Russen bereits frühzeitig die Weichen auf das Halbfinale gestellt, mit einem weiteren Erfolg in den zwei verbleibenden Spielen sollte das Ticket für die Runde der letzten Vier gesichert sein. Dahinter wird es aller Voraussicht nach ein harter Zweikampf zwischen Kroatien und Italien. Nach dem direkten Duell würden wir hier die Kroatien leicht favorisieren, doch gerade im Jugendfußball ist Konstanz oftmals nicht vorhanden und so kann es immer wieder zu überraschenden Ergebnissen kommen.
Die Ergebnisse des ersten Spieltags
Kroatien – Italien 0-0
Russland – Ukraine 3-0
Wettbasis Prognose – U-17 Europameisterschaft in der Slowakei
Leider konnten wir bisher noch keine Quoten für den Titelgewinn finden. Lediglich Quoten für die einzelnen Spiele werden angeboten. Das Thema Konstanz ist in diesem Alter noch für viele Kicker ein Fremdwort – die Routine ist noch nicht vorhanden und dementsprechend gibt es oftmals enorme Leistungsschwankungen innerhalb weniger Tage. Eine Prognose auf den Europameister 2012/13 ist dementsprechend schwer zu treffen. Nach den gezeigten Leistungen im ersten Spiel wird man die Russen sicherlich auf der Rechnung haben müssen. Doch vom Potential her sind die Schweizer und auch die Italiener nicht zu verachten. Auch wenn beide Mannschaften am ersten Spieltag ihr Leistungsvermögen noch nicht abrufen konnten, zählen beide Teams weiterhin zu den großen Favoriten. Doch nicht nur der Europameistertitel wird vergeben – mit den Tickets für die Weltmeisterschaft, hat diese Endrunde einen weiteren besonderen Anreiz. Kein Ticket für eben jene Weltmeisterschaft im Herbst in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird unserer Meinung nach Deutschland-Bezwinger Ukraine und wohl Gastgeber Slowakei bekommen. Trotz des Auftaktsieges gegen die österreichische Mannschaft glauben wir, dass der Gastgeber am Ende nur den vierten Endrang in der Gruppe A belegen wird!
6. Mai 2013 / dominic - Kategorie:
EM
Tschechien – Schweden , 04.05.2013, Anfangsbully: 20:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe S (Vorschau) (Endergebnis: 1:2)
Ohne einen Tag Pause geht es für die beiden größten Favoriten der Gruppe S in Stockholm weiter. Nach den beiden Auftaktpartien Tschechien gegen Weißrussland und Schweden gegen die Schweiz müssen beide Nationalteams am Samstag Abend direkt wieder antreten. Dabei trifft der Weltranglisten-Vierte Schweden auf den Dritten Tschechien. Schweden, das im vergangenen Jahr nur den sechsten Rang einnehmen konnte, fordert den Bronze-Medaillen Gewinner der WM 2012 heraus und will zeigen, dass es in diesem Jahr besser spielen kann. Während die Tschechen dabei in einem recht emotionslosen Match die Favoritenrolle gegen Weißrussland annehmen konnten, patzte der Gastgeber im Auftakt gegen die Schweiz und steht damit vor der zweiten Begegnung bereits arg unter Druck. Anfangsbully der Begegnung Tschechien vs. Schweden ist am kommenden Samstag, den 4. Mai, um 20:15 Uhr in der Globe Arena in Stockholm.
Tschechien – Statistik & aktuelle Form
Der amtierende WM-Dritte startete am Freitag weitgehend gelassen, aber vor allem erfolgreich in das Turnier. Gegen Weißrussland genügten den Tschechen zwei Tore von Voracek und Vrbata, um im ersten Spiel die erwarteten Punkte mitzunehmen. Die Weißrussen kamen ihrerseits nur zu vereinzelten Chancen. Das über lange Strecken hinweg recht emotionslose Match ließ Härte und Höhepunkte vermissen. Tschechien erfüllte aber zumindest seine erste Pflichtaufgabe. Gegen Schweden kommt nun die Bewährungsprobe. Das Ziel der Truppe von Alois Hadamczik ist klar ausgegeben. Nach 2010 möchte man endlich wieder in einem Finale einer Weltmeisterschaft stehen. Dass das in diesem Turnier kein Selbstläufer wird, ist aber wohl jedem klar. Alexander Salak kann mit seinem ersten Auftritt allerdings zufrieden sein. Der tschechische Schlussmann konnte alle 21 Schüsse parieren und feierte damit einen Shut-Out.
Viel Zeit zum Ausruhen bleibt der tschechischen Nationalmannschaft jedoch nicht. Genauso wie der kommende Gegner Schweden bleibt kein Tag Pause. Im ersten Favoritenmatch muss Tschechien nun beweisen, dass es auch großen Teams aus dem Weg räumen kann. Mit dem Auftaktsieg im Rücken können Alois Hadamczik und seine Mannschaft mit mehr Selbstvertrauen nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit gehen. Auch wenn die Eingespieltheit der Mannschaft noch deutlich zu verbessern ist, sind bereits die Ansätze zu sehen, die diese Mannschaft noch auszeichnen werden. Vor allem die acht NHL-Stars sollen die tschechische Mannschaft anführen und vorantreiben.
Kader Tschechien
Torhüter
33 Francouz Pavel, HC Litvinov
53 Salak Alexander, Farjesatad Karlstad
Abwehr
2 Michalek Zbynek, Phoenix Coyotes, NHL
5 Smid Ladislav, Edmonton Oilers, NHL
35 Hejda Jan, Colorado Avalanche, NHL
36 Caslava Petr, Severstal Cherepovets
80 Kutlak Zdenek, HC Ambri-Piotta
87 Nakladal Jakub, Lev Prague
Angriff
11 Hubacek Petr, JYP Jyvaskyla
12 Novotny Jiri, Lev Prague
14 Fleischmann Tomas, Florida Panthers, NHL
17 Vrbata Radim, Phoenix Coyotes, NHL
19 Tlusty Jiri, Carolina Hurricanes, NHL
20 Hanzal Martin, Phoenix Coyotes, NHL
24 Irgl Zbynek, Dynamo Minsk
25 Hudler Jiri, Calgary Flames, NHL
43 Kovar Jan, HC Plzen
62 Tenkrat Petr, Sparta Prague
85 Vrana Petr, Lev Prague
90 Hertl Tomas, Slvia Prague
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Der Gastgeber hat den Auftakt verpatzt. Gegen eine aufopferungsvolle Nationalmannschaft der Schweiz konnten die Schweden zu wenige Antworten finden. Mit 2:3 unterlag man in der ersten Partien des WM-Turniers im eigenen Land und steht damit bereits nach einem Tag mächtig unter Druck. Schließlich ist das ausgegebene Ziel, den enttäuschenden sechsten Rang des vergangenen Jahres vergessen zu machen und ins Halbfinale einzuziehen. Eine Medaille ist somit fast schon Pflicht. Allerdings bringt die Auftaktniederlage gegen die Eisgenossen aus der Schweiz nun einige Probleme mit sich. Schließlich muss nun ein Erfolg gegen die stärker eingeschätzten Tschechen her – und das gerade einmal 24 Stunden nach dem ersten Match. Die Schweiz ging im zweiten Spielabschnitt vorerst mit 2:0 in Führung, ehe Fransson zwei Minuten vor der letzten Pause für den Anschluss sorgte. In einem intensiv und ausdauernd geführtem Spiel schien der Gastgeber im dritten Drittel immer stärker zu werden. Zahlreiche Chancen ließen die Schweden jedoch aus. Die Schweiz nutzte das verwaiste Tor der Schweden 33 Sekunden vor Ende der Begegnung zum 3:1. Doch auch das sollte noch nicht der Schlusspunkt sein. Nur elf Sekunden später konnte der Gastgeber wieder den Anschluss durch Hjalmarsson erzielen. Die letzten 22 Sekunden wurden nochmals hektisch, allerdings retteten die Eisgenossen die Führung über die Zeit.
Gegen den schärfsten Mitkonkurrenten Tschechien muss Schweden nun eine verbesserte Leistung zeigen und die Auftaktniederlage vergessen machen. Trainer Par Marts, der eine gut aufgelegte schwedische Mannschaft gesehen hat, muss in nur wenigen Stunden das Selbstvertrauen wieder aufbauen. Eine zweite Niederlage würde große Kritik an der Mannschaft im eigenen Land aufkommen lassen. Der Druck würde weiter ansteigen. Dies wollen die Verantwortlichen wie auch die Spieler selbstverständlich verhindern.
Kader Schweden
Torhüter
1 Enroth, Jhonas (Buffalo Sabres)
25 Markström, Jacob (Florida Panthers)
37 Gustafsson, Johan (Lulea HF)
Abwehr
4 Kronwall, Staffan (Lokomotiv Yaroslavl)
7 Tallinder, Henrik (New Jersey Devils)
8 Granberg, Petter (Skelleftea AIK)
10 Fransson, Johan (Lulea HF)
16 Viklund, Tobias (AIK)
29 Gustafsson, Erik (Philadelphia Flyers)
33 Fälth, Elias (HV 71)
48 Rahimi, Daniel (Linköpings HC)
Angriff
11 Hjalmarsson, Simon (Linköpings HC)
12 Pettersson, Fredrik (Donbass Donetsk)
15 Lindberg, Oscar (Skelleftea AIK)
19 Järnkrok, Calle (Brynäs IF)
20 Lundqvist, Joel (Frölunda HC)
21 Eriksson, Loui (Dallas Stars)
23 Persson, Niklas (CSKA Moskau)
27 Ericsson, Jimmie (Skelleftea AIK)
28 Axelsson, Dick (Frölunda HC)
40 Arlbrandt, Pär (Linköpings HC)
44 Danielsson, Nicklas (HC Lev Praha)
67 Thörnberg, Martin (Torpedo Nizhny Novgorod)
91 Jämtin, Andreas (HV 71)
92 Landeskog, Gabriel (Colorado Avalanche)
93 Voracek Jakub, Philadelphia Flyers, USA
Direkter Vergleich Tschechien vs. Schweden 
Bereits im vergangenen Jahr standen sich die Tschechen und Schweden in der Vorrunde gegenüber. Dabei sicherte sich Schweden beim 4:1 deutlich drei Zähler. Franzen, Kronwall, Lundqvist und Persson waren für die Schweden erfolgreich, während Tschechiens Petruzalek den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer beisteuern konnte. Die Revanche folgte aber auf dem Fuß. In Stockholm trafen die beiden Mannschaften nämlich im Viertelfinale gleich wieder aufeinander. In einer viel engeren Begegnung besiegten die Tschechen den Co-Gastgeber mit 4:3. Nedved, Novotny, Erat und Michalek sorgten in einem stets spannenden Match für die Entscheidung. Schweden ging davor aber durch Eriksson in Führung, konnte durch Zetterberg und Ericsson auch nochmals den 3:3-Ausgleich herstellen. Genug Brisanz ist in diesem Aufeinandertreffen also bereits aufgrund der jüngsten Vergangenheit.
Tschechien vs. Schweden : Prognose & Wettbasis-Trend
Die tschechische Nationalmannschaft kann druckfrei aufspielen. Mit dem Pflichtsieg über Underdog Weißrussland sind die Tschechen ohne Fehlstart ins WM-Turnier gestartet. Ein Sieg über Gastgeber Schweden könnte den WM-Dritten von 2012 beflügeln. Allerdings werden die Schweden ein starker Gegner sein. Nach der Niederlage gegen die Schweiz steht Schweden schon im zweiten Vorrundenmatch unter Druck und muss erst noch beweisen, dass es wirklich zu den Favoriten in der Gruppe S zählt. Tschechien geht mit einem kleinen Vorteil in die Partie. Können die Schweden die Niederlage in Trotz umwandeln, können wir eine ausgeglichene, hoch interessante Begegnung erwarten. Folgende Wett Quoten werden für das Match Tschechien vs. Schweden angeboten:
Sieg Tschechien: 3,00 – BWin
Unentschieden: 4,50 – BWin
Sieg Schweden: 2,05 – Betsson
4. Mai 2013 / frank - Kategorie:
Eishockey
Schweden – Schweiz , 03.05.2013, Anfangsbully: 20:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe S (Vorschau) (Endergebnis 2:3)
Die letzte Partie am ersten Tag der Eishockey WM 2013 wird gleichzeitig die Eröffnungsbegegnung des Turniers sein. Gastgeber Schweden trifft da auf die Schweizer “Eisgenossen” und will die ersten drei Zähler im Wettbewerb sammeln. Der enttäuschende sechste Rang des vergangenen Jahres, als man im Viertelfinale an Tschechien scheiterte, soll nun vergessen gemacht werden. Die Schweden zählen dabei vor allem auf einheimische Spieler, die von einigen Akteuren aus der NHL und KHL verstärkt werden. Als Haupt-Gastgeber der Weltmeisterschaft steht Schweden natürlich unter besonderem Fokus. Der Auftakt gegen die Schweiz wird dabei eine schwierige Aufgabe. Schließlich sind die Eidgenossen seit jeher ein extrem unangenehmer Gegner, der stets für Überraschungen gut sein kann. Dennoch zeigt die Trendkurve in den vergangenen Jahren nach unten. 2012 schloss man die WM als Elfter ab. Mit nur drei Legionären will Headcoach Sean Simpson endlich wieder angreifen und wenn möglich ins Viertelfinale einziehen. Einen viel schwereren Auftakt konnte das Schweizer Nationalteam in der Gruppe S jedoch kaum zugelost bekommen. Das Auftaktprogramm hat für die Eidgenossen aber noch mehr zu bieten. Nach Schweden kommen Kanada und Tschechien als Gegner. Die drei Gruppenfavoriten müssen also zuerst bearbeitet werden. Anfangsbully der Begegnung Schweden vs. Schweiz ist am kommenden Freitag, den 3. Mai, um 20:15 Uhr in der Stockholmer Globe Arena.
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Die Eröffnungsfeier der 76. Eishockey-Weltmeisterschaft soll mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen werden. Gastgeber Schweden feiert seinen Auftakt am Freitag gegen die Schweiz. Dabei gilt es von Beginn an die Euphorie der eigenen Fans mitzutragen und das Ergebnis der letzten WM deutlich zu verbessern. Schließlich war der sechste Rang in 2012 die schlechteste Platzierung seit 12 Jahren. Seit 2001 holten die Schweden bei Weltmeisterschaften acht Medaillen, darunter eine goldene, drei silberne und vier bronzene. Nicht zu missachten ist zudem der Olympiasieg 2006. Die Tre Kronor stehen damit aktuell in der IIHF-Weltrangliste auf Position drei. Die schwedische Nationalmannschaft war das erste und einzige Team, das in einem Jahr Weltmeister und Olympiasieger werden konnte. Cheftrainer Pär Mårts ist seit 2010 im Amt. Der ehemalige Center-Spieler war bereits 1992 Assistenztrainer bei der schwedischen Nationalmannschaft und wurde nach weiteren Positionen 2007 zum U20-Nationaltrainer. Dabei gewann er zwei silberne und eine bronzene Medaille, ehe er das Angebot zum schwedischen Cheftrainer der Herren bekommen und angenommen hat.
Mårts nominierte für die anstehende WM einen Kader, der ein gutes Gemisch aus heimischen und in anderen Ländern tätigen Akteuren hervorzeigt. Dabei stechen natürlich die NHL-Stars Jhonas Enroth, Jakob Markström, Henrik Tallinder, Erik Gustafsson, Loui Eriksson und Gabriel Landeskog heraus. Gerade Eriksson wird den Schweizern noch zu gut bekannt sein. Der Schwede, der 2003 in der 2. Runde von den Dallas Stars gedraftet wurde, spielte während des Lockouts beim HC Davos. Vier Akteure stoßen zudem aus der russischen KHL dazu. Verzichtet hat Headcoach Mårts auf NLA-Topscorer Linus Omark, der der letzten Kaderreduzierung zum Opfer gefallen ist. Zum Auftakt will Schweden auf jeden Fall siegen.
Kader Schweden
Torhüter
1 Enroth, Jhonas (Buffalo Sabres)
25 Markström, Jacob (Florida Panthers)
37 Gustafsson, Johan (Lulea HF)
Abwehr
4 Kronwall, Staffan (Lokomotiv Yaroslavl)
7 Tallinder, Henrik (New Jersey Devils)
8 Granberg, Petter (Skelleftea AIK)
10 Fransson, Johan (Lulea HF)
16 Viklund, Tobias (AIK)
29 Gustafsson, Erik (Philadelphia Flyers)
33 Fälth, Elias (HV 71)
48 Rahimi, Daniel (Linköpings HC)
Angriff
11 Hjalmarsson, Simon (Linköpings HC)
12 Pettersson, Fredrik (Donbass Donetsk)
15 Lindberg, Oscar (Skelleftea AIK)
19 Järnkrok, Calle (Brynäs IF)
20 Lundqvist, Joel (Frölunda HC)
21 Eriksson, Loui (Dallas Stars)
23 Persson, Niklas (CSKA Moskau)
27 Ericsson, Jimmie (Skelleftea AIK)
28 Axelsson, Dick (Frölunda HC)
40 Arlbrandt, Pär (Linköpings HC)
44 Danielsson, Nicklas (HC Lev Praha)
67 Thörnberg, Martin (Torpedo Nizhny Novgorod)
91 Jämtin, Andreas (HV 71)
92 Landeskog, Gabriel (Colorado Avalanche)
Schweiz – Statistik & aktuelle Form
Die beiden letzten Tests vor der Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland liefen gut. Schließlich konnte man mit zwei Siegen die Vorbereitung beschließen. Gegen die deutsche Nationalmannschaft gewann man dabei einmal in der Verlängerung, einmal nach Penalty-Schießen. Für Headcoach Sean Simpson, der die Schweiz zum vierten Mal zur WM führt, war es danach an der Zeit, den endgültigen Kader zu benennen. Timo Helbling, Tim Ramholt, Ivo Rüthemann und Victor Stancescu waren danach die leidtragenden, die den Aufsprung auf den Zug zur Weltmeisterschaft verpasst haben. Auch die Hoffnungen auf NHL-Newcomer Sven Bärtschi sind schnell wieder verflogen, meldete der sich doch verletzungsbedingt ab. Nur drei Legionäre nominierte Simpson für das anstehende Turnier. Aus den USA fliegen Josi und Nino Niederreiter ein. Aus dem Gastgeberland Schweden stößt zudem noch Torhüter Martin Gerber hinzu, der bei Rögle BK unter Vertrag steht. Als Kapitän wird Mathias Seger die Eisgenossen durch das Turnier führen. Seger, der bei den ZSC Lions unter Vertrag steht, wird zum 15. Mal an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Damit ist er gemeinsam mit dem Finnen Petteri Nummelin Rekord-WM-Teilnehmer. Auf den erhofften Damien Brunner muss man leider verzichten. Schließlich erreichte der mit seinen Detroit Red Wings gerade noch so die Play-Offs in der NHL.
Der IIHF-Weltranglisten Siebte konnte seit 1953 keine Medaille mehr gewinnen. Der größte Erfolg gelang 1935, als man mit Silber den Heimweg antrat. Insgesamt holte man zudem acht dritte Ränge. Seit 1998 spielt die Schweizer Nationalmannschaft durchwegs in der Top-Division. Der größte Erfolg gelang direkt nach dem Aufstieg, als man im eigenen Land als Vierter abschließen konnte. 2010 in Deutschland wurde man zudem Fünfter. Aktuell soll die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft wieder angreifen, hat dabei aber die wohl schlechteste Ausgangssituation, muss man doch in den ersten drei WM-Begegnungen gleich gegen die Top-Favoriten Schweden, Tschechien und Kanada antreten. Alle andere Gruppenteilnehmer sind aber viel mehr die Konkurrenten um den letzten verbliebenen Viertelfinal-Rang. Für die Schweiz kommt es auf Siege gegen Dänemark, Weißrussland, Slowenien und vor allem gegen den schärfsten Konkurrenten Norwegen an. Bis auf Slowenien konnten sich alle Mannschaften der Gruppe in den letzten Jahren für ein Viertelfinale qualifizieren. Slowenien gelang zudem die Überraschung mit der Olympia-Qualifikation 2014. Doch vielleicht schafft man gleich beim Auftakt gegen die Schweden eine Überraschung.
Kader Schweiz
Torhüter
Berra Reto (EHC Biel)
Gerber Martin (Rögle BK / SWE)
Stephan Tobias (Genève-Servette HC)
Abwehr
Blindenbacher Severin (ZSC Lions)
Blum Eric (Kloten Flyers)
Furrer Philippe (SC Bern)
Grossmann Robin (HC Davos)
Josi Roman (Nashville Predators/NHL)
Seger Mathias (ZSC Lions)
Vauclair Julien (HC Lugano)
Von Gunten Patrick (Kloten Flyers)
Angriff
Ambühl Andres (ZSC Lions)
Bieber Matthias (Kloten Flyers)
Bodenmann Simon (Kloten Flyers)
Bürgler Dario (HC Davos)
Cunti Luca (ZSC Lions)
Gardner Ryan (SC Bern)
Hollenstein Denis (Kloten Flyers)
Monnet Thibaut (ZSC Lions)
Moser Simon (SCL Tigers)
Niederreiter Nino (Bridgeport/AHL)
Plüss Martin (SC Bern)
Suri Reto (EV Zug)
Trachsler Morris (ZSC Lions)
Walker Julian (Genève-Servette HC)
Direkter Vergleich Schweden vs. Schweiz 
Die letzten beiden Begegnungen der beiden Nationen fand im letzten Jahr in der Vorbereitung auf die WM 2012 statt. Dabei setzten sich die Schweizer in beiden Begegnungen mit 4:2 bzw. 5:2 durch. 2010 gewannen die Schweden dagegen beide Testspiele (5:4 n.P. und 4:0). Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2010 hatten die Schweizer Eisgenossen beim 0:5 keine Chance.
Schweden vs. Schweiz : Prognose & Wettbasis-Trend
Auch wenn die Schweden in der Gruppe S als einer der Top-Favoriten zählen, ist gerade im Auftaktmatch so einiges möglich. Schweden hat aufgrund des letztjährigen Ergebnisses einiges wiedergutzumachen. Im eigenen Land steht man da gerade im ersten Duell schwer unter Druck. Doch auch die Schweiz muss den Negativtrend der letzten Jahren endlich überwinden. Gegen ein schwedisches Team gelang zwar im letzten Jahr ein zweifacher Sieg. Unter Testbedingungen und mit einem zur WM deutlich anders aussehenden Kader ist dies aber nicht unbedingt aussagekräftig. Die Schweden gehen als klarer Favorit in die Partie. Folgende Wett Quoten werden für das Match Schweden vs. Schweiz angeboten:
Sieg Schweden: 1,35 – Interwetten
Unentschieden: 6,50 – BWin
Sieg Schweiz: 7,90 – Bet3000
3. Mai 2013 / frank - Kategorie:
Eishockey
Schweden vs. Irland, 22.03.2013 – Anstoß ist um 20.45 in der Friends-Arena (Solna) – WM Qualifikation Gruppe C 5.Spieltag Vorschau (Endergebnis 0:0)
Es ist gut fünf Monate her, dennoch steckt es noch in vielen Köpfen deutscher und natürlich auch schwedischer Fans. Der 16.10.2012, genauer gesagt, der vierte Spieltag in der WM-Qualifikation der Gruppe C hatte das Spiel Deutschland gegen Schweden auf dem Programm. Bereits nach 15min gingen die Deutschen erwartungsgemäß durch zwei Tore von Miro Klose mit 2-0 in Führung. Auch das 3-0 in der 39min durch Abwehrspieler Per Mertesacker war die logische Konsequenz einer bärenstarken ersten Halbzeit des Teams von Jogi Löw, die nahezu an der Perfektion grenzte. Kurz nach der Halbzeit war es dann auch noch der starke Real-Star Mesut Özil, der zum 4-0 traf und damit den Deckel auf das Spiel draufsetze. Doch weit gefehlt! Ab der 60min schraubte Deutschland das Tempo sichtlich herunter, die individuellen Fehler häuften sich, die Zweikämpfe wurden verloren und offensiv kam man nicht mehr richtig zum Abschluss. Schweden-Star Zlatan Ibrahimovic verkürzte auf 1-4 und wurde anschließend belächelt, als er höchstmotiviert den Ball aus dem Tor holte und zum Anstoßpunkt brachte . Der Moderator, die Fans und wahrscheinlich auch die Spieler glaubten an ein kurzes Strohfeuer, doch die Schweden wurden immer besser und die DFB-Elf verlor zusehend die Kontrolle über das sichergeglaubte Spiel. Mikael Lustig (64min) und Johan Elmander (76min) brachten die “Tre Kronor” daraufhin bis auf ein einziges Tor ran. Als Rasmus Elm in der dritten Nachspielzeit tatsächlich noch das 4-4 erzielte, brachen für die Skandinavier alle Dämme, während sich die Deutschen geschockt ansahen und gar nicht realisieren konnten, was ihnen passiert war.
Morgen Abend in der Friends Arena zu Solna wollen die Schweden wieder einen denkwürdige Fußball-Nacht zeigen und die gute Ausgangsposition in der Quali-Gruppe C weiter verbessern. Mit sieben Punkten nach drei Spielen steht man wirklich gut da und hat dank des Remis in Berlin sogar noch realistische Chancen als Gruppenerster zur WM nach Brasilien zu fahren und somit den Playoffs aus dem Weg zu gehen. Doch auch die Iren von Kult-Trainer Giovanni Trapattoni können mit ihrer Qualifikation bisher ganz zufrieden sein. Zwei der drei Spiele gewann der EM-Teilnehmer, nur gegen Deutschland geriet man beim 1-6 deutlich unter die Räder. Dennoch lebt, als aktuell Tabellendritter, auch die Hoffnung bei Irland, sich zum ersten Mal nach 2002 wieder für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.
Schweden
Schon bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine deuteten die Schweden zeitweise ihr großes Potential an. Besonders im letzten Spiel gegen die Franzosen konnte man überzeugen und letztendlich mit 2-0 die, aus eigener Sicht, sportlich unbedeutende Partie gewinnen. An guten Tagen ist die “Tre Kronor” immer in der Lage, jede Mannschaft dieser Welt vor große Probleme zu stellen. In der Qualifikation mussten, wie bereits angesprochen, die Deutschen die großartige Moral der Schweden mit Ehrfurcht hinnehmen und auch im letzten Länderspiel des Jahres gegen die Engländer bestätigte man die hervorragende Entwicklung der schwedischen Mannshaft und Trainer Erik Hamren. In jenem Spiel gegen die Engländer gewann Schweden sehr überzeugend mit 4-2 und beeindruckte die eigene Fans mit technisch versierten Kombinationsfussball sowie schönen Toren (siehe Ibrahimovic Fallrückzieher aus 20m). Die Situation in der Qualifikationsgruppe C stellt sich für die Skandinavier auch durchaus positiv dar. Mit sieben Punkten aus drei Spielen liegt man zwar hinter Deutschland (10 Punkte aus 4 Spielen) auf dem zweiten Platz, doch die Ausgangsposition ist wirklich aussichtsreich. Das Heimspiel gegen Irland ist demnach ein weiteres wichtiges Etappenziel in Richtung Brasilien 2014. Sollte man auch dieses Spiel gewinnen, könnte man Druck auf die Iren und die Österreicher aufbauen, die hinter den Schweden noch auf diesen zweiten Platz hoffen. Die volle Konzentration in dieser letzten März-Woche liegt dementsprechend auf dem Duell mit den defensivstarken Iren, da man am kommenden Dienstag spielfrei ist und in der Qualifikation erst wieder im Juni antreten muss. Die Generalprobe, wenn man so will, verloren die Schweden Anfang Februar knapp mit 2-3 gegen Argentinien. Nicht nur in diesem Spiel gegen Messi und Co., sondern auch in den Duellen mit England oder Deutschland waren offensichtliche Schwierigkeiten in der eigenen Defensive leicht festzumachen. Nach vorne hat man Ibrahimovic, Johan Elmander und dem jungen Alexander Kacaniklic große individuelle Klasse, doch in der Hintermannschaft fehlt einfach die Qualität. Zwar sind Olsson, Granqvist, Lustig oder Safari gestandene Nationalspieler, doch im Vergleich zu Abwehrspielern von großen europäischen Vereinsmannschaften muss man hier einfach die meisten Abstriche machen. Übrigens hat es mit Oscar Wendt (Borussia Mönchengladbach) auch ein Bundesliga-Spieler in den Schweden-Kader geschafft. Der linke Verteidiger könnte daher zum ersten Mal nach zweijähriger Abstinenz wieder für sein Land zum Einsatz kommen. Der zweite Deutschland-Legionär Marcus Berg fällt bekanntermaßen nach seiner Operation bis zum Ende der Saison aus.
So könnten sie spielen: Andreas Isaksson – Martin Olsson, Jonas Olsson, Andreas Granqvist, Mikael Lustig – Rasmus Elm, Pontus Wernbloom (Johan Elmander), Alexander Kacaniklic, Kim Kallström, Sebastian Larsson – Zlatan Ibrahimovic
Formcheck Schweden:
- 06.02.2013 – Niederlage vs. Argentinien 2-3 (Länderspiel)
- 14.11.2012 – Sieg vs. England 4-2 (Länderspiel)
- 16.10.2012 – Remis @Deutschland 4-4 (WM-Quali)
- 12.10.2012 – Sieg @Färoer Inseln 2-1 (WM-Quali)
- 11.09.2012 – Sieg vs. Kasachstan 2-0 (WM-Quali)
Irland
Führt Giovanni Trapattoni seine Iren noch einmal zu einer Weltmeisterschaft? Noch gut haben wir die Playoff-Spiele zur WM 2010 in Südafrika in Erinnerung. Die Iren standen kurz vor dem Sensationscoup gegen Frankreich, ehe die L’Equipe Tricolore aufgrund der Handvorlage von Star Thierry Henry glücklicherweise doch noch die Endrunde erreichen konnte. Besser machte es die “Grüne Insel” dann in den Playoffs zur Europameisterschaft 2012, wo man mit Estland allerdings auch einen deutlich schwächeren Gegner zugelost bekam. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Iren warten seit 2002 auf ihre insgesamt vierte WM-Teilnahme und peilen deshalb in der Quali-Gruppe C mindestens den zweiten Platz an, da man zugegebenermaßen an die Deutschen nicht rankommen wird. Bislang läuft die Quali mehr oder weniger nach Plan. Mit einem 2-1 Sieg war man in Astana gegen Kasachstan gestartet. Am zweiten Spieltag gab es dann die erwartete Niederlage gegen die DFB-Elf, auch wenn man sich das Ergebnis (1-6) sicherlich etwas knapper vorgestellt hatte. Unbeirrt von dem chancenlosen Auftreten zuhause gegen Deutschland, mussten die Färoer Insel nur wenige Tage den Frust von Trap’s Männern ertragen. Im kalten Torshavn gab es einen lockeren 4-1 Erfolg, der Irland aktuell auf dem dritten Platz in dieser Gruppe rangieren lässt. Man hat nur einen Punkt Rückstand auf die Schweden und hat sich deshalb vorgenommen, einen Punkt aus Solna mit nach Hause zu nehmen. Doch nicht nur das morgige Spiel gegen Schweden ist ein richtungsweisendes, denn bereits am Dienstag hat man Österreich zu Gast und muss auch dort alles in die Wagschale werfen, um die “Ösis” auf Distanz zu halten. Die Iren erwarten also zwei wichtige Partien im Rahmen dieser Qualifikationsgruppe gegen jene Mannschaften, mit denen man um den zweiten Platz in dieser Gruppe konkurrieren wird. Das erste Länderspiel im Jahr 2013 verlief für “The Boys in Green” gut – in Dublin vor einer faszinierten Kulisse besiegte man EM-Gastgeber Polen mit 2-0 und lieferte dabei eine beachtliche Vorstellung, defensiv wie offensiv, ab. Wie schon bei der Europameisterschaft, haben die Iren keinen wirklichen Star in ihren Reihen; mit Ausnahme des Trainers. Erfolgsrezept der Mannschaft ist zum einen die mannschaftliche Geschlossenheit bzw. die Ausgeglichenheit sowie natürlich die gute Defensivarbeit, die bei einem Trainer der “alten italienischen” Schule sowieso immer ganz oben auf der “To-Do-Liste” steht. Die Hoffnungen der irren Iren-Fans ruht demnach weiterhin auf dem alten Robbie Keane (120 Länderspiele, 53 Tore), der sich unter der Woche aber sehr positiv zur Zukunft der Nationalmannschaft äußerte. Seiner Meinung nach hat die derzeite Mannschaft nicht mehr viel mit jener Auswahl zutun, die bei der EM chancenlos in der Vorrunde ausgeschieden war. Viele talentierte, spielerisch stärkere Spieler wie bspw. James McCarthy, James McLean oder Robbie Brady haben sich in das Team gespielt und sollen Irland schon in diesem Jahr zur Weltmeisterschaft nach Brasilien schießen.
So könnten sie spielen: Keiren Westwood – Marc Wilson, Ciaran Clark, John O’Shea, Seamus Coleman – Glenn Whelan, Paul Green (James McCarthy), James McLean, Robbie Keane, Robbie Brady – Shane Long
Formcheck Irland:
- 06.02.2013 – Sieg vs. Polen 2-0 (Länderspiel)
- 14.11.2012 – Niederlage vs. Griechenland 0-1 (Länderspiel)
- 16.10.2012 – Sieg @Färoer Inseln 4-1 (WM-Quali)
- 12.10.2012 – Niederlage vs. Deutschland 1-6 (WM-Quali)
- 11.09.2012 – Sieg vs. Oman 4-1 (Länderspiel)
Wettbasis.com Prognose: In der deutschen Gruppe C ist nach drei bzw. vier Spieltagen noch alles offen. Deutschland führt die Tabelle mit 10 Punkten aus vier Spielen zwar an und kann mit zwei Siegen gegen Kasachstan in den kommenden Wochen schon einen großen Schritt in Richtung Brasilien gehen, doch dahinter kämpfen gleich drei Teams um Platz Zwei. Den besten Start in diese Quali-Phase legten die Schweden zurück, die nach drei Spielen noch ungeschlagen sind und zuletzt mit einem Remis in Deutschland oder einem Sieg gegen England aufhorchen lassen konnte. Direkt hinter den Skandinavier stehen die Iren, die mit Ausnahme der 1-6 Niederlage vor heimischer Kulisse gegen die DFB-Elf ebenfalls mit zwei Siegen gegen die Außenseiter diese Qualifikation begonnen haben. Im direkten Duell am Freitagabend in der Friends Arena in Solna können beide Teams nun einen echten Big-Point landen. Die Schweden würden bei einem weiteren Sieg den Abstand auf die Iren schon auf vier Punkte vergrößern, während die “Boys in Green” mit einem Sieg vorbeiziehen würden. Schenkt man den Aussagen von Trapattoni Glauben, würde Irland bereits ein Remis gut zu Gesicht stehen, da man sich so alle Chancen offen ließe und am Dienstag mit einem Heimsieg gegen Österreich an den Schweden vorbeiziehen könnte. Spielerisch muss man die “Tre Kronor” vermutlich etwas stärker einschätzen, auch wenn die Iren in dieser Hinsicht sich weiterentwickelt haben. Vor heimischer Kulisse und dank der größeren individuellen Qualität sehe ich Schweden in diesem Duell vorne. Das Selbstvertrauen bei den “Gelb-Blauen” stimmt jedenfalls und die starke Offensive ist zudem immer in der Lage, Tore zu schießen.
Wettquoten Schweden vs. Irland:
- Sieg Schweden –> 1.57 bei Interwetten
- Remis –> 4.20 bei Bet365
- Sieg Irland –> 8.00 bei Bet365
WM Qualifikationsspiele - 22.03.2013 - Topspiele
22. März 2013 / marcel - Kategorie:
WM
Schweden vs. Argentinien , 08.02.2013 – Freundschaftsspiel Vorschau (Endergebnis 2:3)
Ruhepausen gibt es im heutigen Fußball kaum noch. Neben nationaler Liga, Pokal und Europacup spielen die besten Kicker ihres Landes auch für die Nationalmannschaft. Mit diesen geht es in ein ganz entscheidendes Jahr. Es stehen nämlich auf allen Kontinenten die Entscheidungen an, wer im kommenden Jahr an der Weltmeisterschaft in Brasilien teilnehmen wird. Zwei Kandidaten, die durchaus bei den Titelkämpfen in Südamerika vertreten sein dürften, sind Schweden und Argentinien. Beide Mannschaften liegen in ihren jeweiligen Qualifikationsgruppen aussichtsreich im Rennen. Die Argentinier werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Brasilien um den WM-Titel kämpfen. Schweden hat es in der Qualifikation allerdings mit dem großen Favoriten Deutschland zu tun. Aber auch der zweite Platz in der Gruppe würde den Skandinaviern noch alle Möglichkeiten offen lassen. Besonders interessant in dieser Partie wird das Duell zwischen den beiden Superstars Zlatan Ibrahimovic und Lionel Messi sein. Beide haben in der Saison 2009/2010 für den FC Barcelona gespielt. Der Schwede verließ dann aber nach nur einem Jahr bei den Katalanen wieder die Primera Division. Dennoch kennen sich die beiden natürlich sehr gut. In diesem Freundschaftsspiel wird es wahrscheinlich auch darauf ankommen, welcher der beiden außergewöhnlichen Angreifer den besseren Tag erwischt hat. Natürlich werden die Augen vorwiegend auf die Superstars gerichtet sein. Der Anpfiff zum Freundschaftsspiel zwischen Schweden und Argentinien in der Friends Arena von Solna erfolgt am 06.02.2013 um 20:30 Uhr.
Schweden – Statistik & aktuelle Form
Die letzten beiden Länderspiele der Schweden hatten nur wenig Aussagekraft was die Form der Skandinavier anbelangt. Im Rahmen einer Asienreise kam es in Thailand zu Spielen gegen Nordkorea und Finnland. Beide Spiele konnten gewonnen werden. Die Schweden hatten aber nur Akteure aus der heimischen Liga mit an Bord. Wenn man bedenkt, dass sich der Stammkader nahezu ausschließlich aus Legionären rekrutiert, dann kann man den Stellenwert dieser Begegnungen ganz gut einschätzen. Der letzte Härtetest war der 4:2-Erfolg gegen England. Wieder einmal war es das Spiel von Zlatan Ibrahimovic, der alle vier Tore seiner Mannschaft selbst erzielte und dem dabei auch noch das Tor des Jahres per Fallrückzieher aus gefühlten 35 Metern gelang. Aber nicht nur in dieser Begegnung haben die Schweden gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Nur einige Wochen vorher gelang der Mannschaft von Erik Hamren nach einem 0:4-Rückstand noch ein 4:4 in Deutschland. Damit bleibt in der WM-Qualifikation sogar noch die Möglichkeit sich mit dem Gruppensieg direkt für die WM zu qualifizieren. Derzeit belegt Schweden mit sieben Punkten aus drei Spielen den zweiten Platz hinter Deutschland, das zwar drei Punkte mehr auf dem Konto, sondern auch ein Spiel mehr absolviert hat. Die schwedische Mannschaft zeichnet sich vor allem durch eine ganze Menge Erfahrung aus. Viele Spieler sind durch zahlreiche Begegnungen bei großen Turnieren gestählt. Das Remis in Deutschland hat gezeigt, dass sich die Mannschaft nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Auch gegen England konnten die Skandinavier einen 1:2-Rückstand noch aufholen und sogar gewinnen. Moralisch sind die Schweden also hervorragend eingestellt, was sich auch in der Serie von sieben ungeschlagenen Spielen spiegelt.
Die letzten sieben Spiele
26.01.2013 Freundschaftsspiel Schweden – Finnland 3:0
23.01.2013 Freundschaftsspiel Schweden – Nordkorea 4:1 n.E.
14.11.2012 Freundschaftsspiel Schweden – England 4:2
16.10.2012 WM-Qualifikation Deutschland – Schweden 4:4
12.10.2012 WM-Qualifikation Färöer-Inseln – Schweden 1:2
11.09.2012 WM-Qualifikation Schweden – Kasachstan 2:0
06.09.2012 Freundschaftsspiel Schweden – China 1:0
So könnten sie spielen: Andreas Isaksson – Martin Olsson, Jonas Olsson, Andreas Granqvist, Mikael Lustig – Rasmus Elm, Kim Källström – Alexander Kacaniklic, Sebastian Larsson, Zlatan Ibrahimovic – Mathias Ranegie
Argentinien – Statistik & aktuelle Form
Ohne Zweifel steht dem argentinischen Trainer Alejandro Sabella eine der besten Mannschaften der Welt zur Verfügung. Auf nahezu jeder Position kann er einen Top-Star aus den ganz großen europäischen Vereinen einsetzen. Damit sind die Argentinier schon jetzt einer der großen Favoriten auf den WM-Titel 2014 in Brasilien. Allerdings sind sie faktisch noch gar nicht qualifiziert. In der Südamerikagruppe, aus der sich die ersten vier Mannschaften direkt das Ticket für Brasilien ergattern können, führen die Argentinier die Tabelle mit 20 Punkten an und haben bereits acht Punkte Vorsprung vor der Mannschaft aus Uruguay auf Platz fünf. Da wird in den letzten sieben Spielen nicht mehr viel anbrennen. Genau wie die Schweden hat auch Argentinien zuletzt nur mit Akteuren gespielt, die in Südamerika unter Vertrag stehen. Im Superclasico de las Americas, der einmal im Jahr in Hin- und Rückspiel gegen Brasilien ausgespielt wird, gab es im Rückspiel zunächst ein 2:1 der Argentinier, die damit das Resultat aus dem Hinspiel ausgeglichen haben. Im Elfmeterschießen waren dann aber die Brasilianer nervenstärker. Ansonsten ist die Albiceleste aber nur sehr schwer zu schlagen. In Bestbesetzung sind sie in der Lage, gegen jeden Gegner der Welt zu gewinnen. Viel hängt dabei von der Offensive der Gauchos ab. Lionel Messi, Ezequiel Lavezzi, Angel di Maria, Kun Aguero, Carlos Tevez und Gonzalo Higuain gehören zum Besten, war der Erdball an Angreifern zu bieten hat. Die geballte Kraft muss man als gegnerische Defensive erst einmal unter Kontrolle bringen. Ein Glück für die Kontrahenten, dass diese Top-Stars nie alle gemeinsam auf dem Platz stehen. Für das Spiel in Schweden muss Alejandro Sabella auf Fernando Gago und Marcos Rojos verzichten, die ihre Teilnahme wegen Verletzungen absagen mussten.
Die letzten sieben Spiele
22.11.2012 Freundschaftsspiel Argentinien – Brasilien 3:4 n.E.
14.11.2012 Freundschaftsspiel Saudi-Arabien – Argentinien 0:0
17.10.2012 WM-Qualifikation Chile – Argentinien 1:2
13.10.2012 WM-Qualifikation Argentinien – Uruguay 3:0
20.02.2012 Freundschaftsspiel Brasilien – Argentinien 2:1
12.09.2012 WM-Qualifikation Peru – Argentinien 1:1
08.09.2012 WM-Qualifikation Argentinien – Peru 3:1
So könnten sie spielen: Sergio Romero – Fabian Monzon, Federico Fernandez, Ezequiel Garay, Pablo Zabaleta – Jose Ernesto Sosa, Javier Mascherano, Tino Costa, Angel di Maria – Lionel Messi, Gonzalo Higuain
Direkter Vergleich Schweden vs. Argentinien 
Die Vertretungen aus Schweden und Argentinien treffen in diesem Freundschaftsspiel in der Geschichte erst zum dritten Mal gegeneinander an. Die Albiceleste hat dabei noch keinen Sieg vorzuweisen. Bei der WM 1934 schalteten die Skandinavier die Argentinier im Viertelfinale aus. 3:2 hieß es nach 90 Minuten. Die letzte Begegnung fand im Rahmen der WM 2002 in Japan und Südkorea statt. In der Vorrunde gab es ein 1:1 durch Tore von Anders Svensson und Hernan Crespo. Argentinien schied in der Vorrunde aus, während Schweden im Achtelfinale nach Verlängerung am Senegal scheiterte.
Schweden vs. Argentinien – Prognose & Wettbasis-Trend
Im Grunde genommen sieht alles danach aus, als ob Argentinien vor den Toren Stockholms als klarer Favorit in das Spiel gehen wird. Allerdings haben die Schweden in den Spielen gegen England und in Deutschland gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, auch mit den ganz großen Nationen im Weltfußball mitzuhalten. Wenn man dann noch den Heimvorteil der Skandinavier betrachtet, dann ist die Favoritenrolle doch nicht mehr so klar zu verteilen. Wir denken, dass die Schweden erneut über sich hinauswachsen können, die individuelle Klasse der Argentinier aber ebenfalls nicht zu verachten ist. Von daher können wir uns ein Unentschieden in diesem Spiel ganz gut vorstellen.
Beste Wett Quoten für Schweden vs. Argentinien 
Sieg Schweden: 3,30 – Tipico
Unentschieden: 3,40 – Bwin
Sieg Argentinien: 2,25 – Ladbrokes
Fussball Länderspiele / Freundschaftsspiele 06.02.2013
3. Februar 2013 / levin - Kategorie:
Fussball-Wetten
Schweden vs. England , 14.11.2012, 20.30 Uhr – Freundschaftsspiel (Endergebnis 4:2 – Ibrahimovic rächt sich auf seine Art – 4 Tore, der alte Schwede schiesst die Engländer im Alleingang weg! Sehenswert das 4. Tor – ein Heber über den Tormann Hart per Fallrückzieher, Ibrahimovic einfach unglaublich gut in Form)
Schweden gegen England entwickelt sich imme mehr zu einem Klassiker in der internationalen Fußballgeschichte. Bereits bei der Heim-WM 2006 gab es ein Aufeinandertreffen der beiden Teams, bei dem man sich torreich mit 2:2 trennte und so gemeinsam ins Achtelfinale einzog. Ziemlich genau 6 Jahre später waren es dann die Engländer, die bei der diesjährigen Europameisterschaft durch eine späte Aufholjagd dafür sorgten, dass das schwedische Team bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste. Schweden war zwar lange Zeit das bessere Team und ist auch zurecht mit 2:1 in Führung gegangen, doch die Engländer konnten das Blatt durch 2 spätere Tore noch einmal wenden. Wenn es am Mittwoch also zum ersten Aufeinandertreffer der beiden Mannschaften nach der EM kommt, sind es vor allem die Schweden die noch eine Rechnung offen haben.Vor nicht einmal mehr einem Monat kam es zudem zu einer rekordträchtigen Partie für die Schweden, die insbesondere den Deutschen noch länger in Erinnerung bleiben wird. Nach einem fulminanten Auftritt des Löw Teams mit traumhaften Kombinationen und einer zwischenzeitlichen verdienten 4:0 Führung, schaffte Schweden das Unmögliche und drehte die Partie noch zu einem 4:4 Unentschieden. Zu Hause gegen England geht man so mindestens ebenbürtig in die Partie und wir freuen uns auf ein Match das viele Tore verspricht.
Schweden - Statistik & aktuelle Form
Die Schweden sind seit 4 Spielen ungeschlagen und haben am Mittwoch vor heimischem Publikum in der Swedbank Arena die Möglichkeit sich für die bittere Niederlage gegen die Engländer bei der EM zu revanchieren. Sicherlich kommt dem Freundschaftsspiel dabei nicht so viel Bedeutung zu wie einem Gruppenspiel bei einer EM, aber für die Schweden wird es trotzdem ein Stück Genugtuung und eine gute Möglichkeit sein, die Weichen für die Zukunft positiv zu stellen. Im europäischen Fußball gibt es dabei nur wenige Mannschaften, die so sehr von einem einzelnen Spieler abhängig sind wie die Schweden. Zlatan Ibrahimovic macht dabei nicht nur ein Drittel des Gesamtmarktwertes des schwedischen Teams aus, sondern ist auch der mit Abstand erfolgreichste Torschütze in der jüngeren Vergangenheit. Zudem zeigt er sich auch bei seinem Arbeitgeber Paris St. German mit 10 Toren in 10 Spielen treffsicher. Hinter Ibrahimovic ist es am Mittwoch insbesondere Rasmus Elm, der das schwedische Mittelfeld ankurbeln und den Superstar mit den entscheidenden Pässen versorgen soll. Das der Hamburger Marcus Berg neben Ibrahimovic zum Einsatz kommt, ist eher unwahrscheinlich. Trainiert wird die schwedische Elf seit 2009 von Erik Hamrén, der mit dem Achtelfinale bei der WM 2010 und der Qualifikation für die EM 2012, bisher ein ordentliches Arbeitszeugnis abgeliefert hat. In der WM-Qualifikation steht man nach dem spektakulären Unentschieden gegen Deutschland mit einem Spiel weniger und 3 Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz hinter den Deutschen und muss als nächstes gegen den stärksten Mitkonkurrenten auf ein Weiterkommen aus Irland ran. Gegen England erwarten wir eine ausgeglichene Partie, in der sowohl die Schweden als auch die Engländer die Möglichkeiten bekommen werden das Spiel für sich zu entscheiden.
Letzten 5 Begegnungen:
| 16.10.2012 |
Deutschland |
Schweden |
4:4 |
| 12.10.2012 |
Färöer |
Schweden |
1:2 |
| 11.09.2012 |
Schweden |
Kasachstan |
2:0 |
| 06.09.2012 |
Schweden |
China |
1:0 |
| 15.08.2012 |
Schweden |
Brasilien |
0:3 |
England - Statistik & aktuelle Form
Die Engländer sind unter Neutrainer Roy Hodgson bisher ordentlich unterwegs ohne dabei groß zu glänzen. So erreichte man bei der EM durch den 2:3 Sieg gegen die Schweden so gerade noch das Achtelfinale, musste sich dort allerdings den Italienern mit 2:4 geschlagen geben. In der WM-Qualifikation läuft es bisher ähnlich durchwachsen und so ist man zwar noch ungeschlagen und steht mit 8 Punkten aus 4 Spielen an Platz 1 der Tabelle, hat jedoch auch ein Spiel mehr als das auf Platz 2 platzierte Team aus Montenegro. Dabei kamen die Three Lions sowohl gegen die Ukraine als auch gegen Polen nicht über ein 1:1 hinaus. Im Freundschafsspiel gegen Schweden wird Hodgson auch dem ein oder anderen Jüngeren Spieler die Chance geben sich langsam an die Nationalmannschaft heranzutasten. Mit dem Flügelspieler Zaha von Cristal Palace wurde so sogar ein Zweitligaspieler das erste Mal in die Nationalmannschaft berufen und auch der erst 17-jährige Raheem Sterling steht im Aufgebot. Ob dieser aufgrund des Fehlens einer ganzer Reihe an Altstars jedoch auch zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Aus unterschiedlichen Gründen werden die Engländer dabei auf die Routiniers John Terry, Frank Lampard und Wayne Rooney verzichten. Angeführt wird das Team von Steve Gerrard, der gemeinsam mit Jack Wilshere und Asley Young im Mittelfeld die Fäden zieht. Im Sturm dürfte es auf Wellbeck und/oder Sturridge hinauslaufen und auch in der Verteidigung ist man mit Baines, Cahill, Jagielka und Johnson gut besetzt, um es erneut mit den Schweden aufzunehmen.
Letzten 5 Begegnungen:
| 17.10.2012 |
Polen |
England |
1:1 |
| 12.10.2012 |
England |
San Marino |
5:0 |
| 11.09.2012 |
England |
Ukraine |
1:1 |
| 07.09.2012 |
Moldawien |
England |
0:5 |
| 15.08.2012 |
Italien |
England |
1:2 |
Direkter Vergleich Schweden vs. England
Im direkten Vergleich sind die beiden Teams bisher 20 Mal aufeinander getroffen, wobei die Bilanz recht ausgeglichen ist und mit 7 Siegen für England, bei 8 Unentschieden und 5 schwedischen Siegen leicht für die Jungs von der Insel spricht. Die letzte Begegnung war der besagte 2:3 Sieg für die Engländer im zweiten Gruppenspiel bei der EM diesen Sommer.
Schweden vs. England – Prognose & Wettbasis-Trend
Schweden besitzt gegen England das Heimrecht und wird noch eine Menge Wut im Bauch haben nach dem frühen EM-Aus. England verfügt hingegen über die höhere individuelle Qualität und kann sich mit Ibrahomovic auf nur einen richtigen Superstar auf der Gegenseite konzentrieren. Insgesamt erwarten wir eine sehr knappe Partie bei der ein Unentschieden am Ende nicht unwahrscheinlich ist.
Schweden vs. England - Wettquoten
Sieg Schweden -> 2,60 @Interwetten
Unentschieden -> 3,25 @Bet365
Sieg England -> 2,90 @Tipico
Fussball Länderspiele / Freundschaftsspiele 14.11.2012
13. November 2012 / schippinho - Kategorie:
Freundschaftsspiele
Für die Nationalmannschaften beschließt die FIFA mit den Länderspielen am Mittwoch, 14.11.2012, das heurige Jahr.
Holland gegen Deutschland ist das Schlagerspiel des Abends. Die deutsche Nationalelf ist zu Gast beim Vizeweltmeister. Dieses Duell ist immer ein besonderes und hat bereits mehrfach zu sehr hitzigen Auseinandersetzungen geführt. Im Rahmen eines Freunschaftsspiel zwischen dem deutschem Team gegen das holländische Team sollte die Stimmung aber auch entsprechend freundschaftlich bleiben und das Spiel ein wirklich schönes werden, immerhin treten hier zwei der weltbesten Mannschaften an. Spielbeginn ist 20:00.
Das zweite Topspiel des Tages beginnt etwas später. Ab 20:45 spielt Italien gegen Frankreich. Italien, das Deutschland im EM-Halbfinale ausgeschaltet hat, empfängt die nach der katastrophalen EM wiedererstarkte französische Nationalmannschaft. Beide Mannschaften haben aber noch einige Probleme, die in diesem Spiel gegen einen klasse Gegner besonders gut trainiert und verbessert werden sollen.
Auch die Gruppengegner von Deutschand in der WM Qualifikation bestreiten freundschaftsliche Länderspiele, Österreich gegen Elfenbeiküste, Schweden gegen England und Irland gegen Griechenland.
Österreich gegen Elfenbeinküste gab es in jüngerer Vergangenheit bereits mehrfach, wobei die Österreicher gegen die in der Weltrangliste weit besser platzierten Afrikaner stets gute Spiele abgeliefert haben. Kein Wunder, dass man also wieder die Elfenbeinküste nach Österreich zu diesem Testspiel eingeladen hat.
Der wichtigste Gegner Schweden bereitet sich mit einem starken Sparringpartner auf die Spiele gegen Deutschland vor. Schweden gegen England hat seit der Ära vom ehemaligen Trainer Sven Göran Eriksson und auf Grund der zahlreichen schwedischen Legionäre in England auch so etwas ähnliches wie Derbycharakter.
Im Spiel Tunesien gegen Schweiz dürfen die Spieler der schweizer Nati dem unfreundlichen Herbstwetter gen Süden entfliehen. In Tunesien wartet neben einem schlagbaren, aber starken Gegner auch ein angenehmeres Klima als zu Hause.
Sportlich wertvoll und aufschlussreich sind auch die Partien Türkei gegen Dänemark, Chile gegen Serbien, Polen gegen Uruguay und Brasilien gegen Kolumbien.
Eher politisch/Patriotisch als rein sportlich interessant sind die Begegnungen Russland gegen USA und Tschechien gegen Slowakei. Dabei garantiert aber eben dieses politisches Gewicht, dass die Teams mit vollem Einsatz ans Werk gehen werden.
Neben diesen Spielen haben wir noch einige weitere als Empfehlung in der Tabelle unterhalb für Sie zusammengefasst.
Fussball Länderspiele / Freundschaftsspiele 14.11.2012
12. November 2012 / gabriel - Kategorie:
Freundschaftsspiele
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