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Safina


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Safina und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Urplötzlich war es ganz knapp geworden. Die Fans in Melbourne witterten die erste ganz große Überraschung bei den Australian Open, dem ersten Grand Slam Turnier des neuen Jahres. Roger Federer, der Titelverteidiger von Down Under hatte es mit Gilles Simon zu tun. Gegen den Angstgegner startete Fedex zwar wie die Feuerwehr, kam aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr in Bedrängnis! Die 2:0 Satzführung egalisierte der Außenseiter mit zwei 4:6 Durchgängen. Im entscheidenten Abschlussdurchgang stand Roger nah am Ausscheiden. Besonders brenzlig wurde die Situation bei 1:1 und 0:30. Der Schweizer servierte viermal stark, machte alle Punkte und ging mit 2:1 in Führung. Ein Knackpunkt in dieser Partie, welche einen Simon sah, welcher über seinen Grenzen spielte und Federer nicht nur aufgrund dessen Schwächephasen Paroli bieten konnte.

Für Roger geht es nun gleich mit einem harten Brocken weiter. Xavier Malisse hat beim glatten 3:0 über Montanes für viel Aufsehen gesorgt und ganze 5 Spiele aus der Hand gegeben. Die lange Partie wird dem etwas in die Jahre gekommenen Roger Federer auf dem Weg zur Titelverteidigung nicht in die Karten spielen und könnte eine echte Chance für Malisse bedeuten!

Auch ein weiterer Topkandidat, welcher in Australien bereits große Erfolge feierte, lieferte einen großen aber völlig unnötigen Kampf ab. Fernando Verdasco stand vor wenigen Jahren im Halbfinale und bot Rafael Nadal ein Marathonmatch mit besserem Ende für seinen spanischen Kollegen. Der Frauenschwarm weiß mit dem Hardcourt in Melbourne bestens umzugehen und ist immer ein Kandidat für eine Überraschung. Dies gilt leider auch im Negativen. Wer hätte wohl erwartet, dass Tipsarevic soviel entgegenzusetzen weiß? Im Kampf um ein Ticket für Runde 3 musste Verdasco ebensoviele Matchbälle über sich ergehen lassen. Dabei zeigte Verdasco die Nervenstärke, die ihm in früheren Jahren noch so oft gefehlt hatte. 2:6, 4:6, 6:4, 7:6 und 6:0 endete ein nicht ganz so hochklassige Partie, wie zwischen Federer und Simon, mit einem spanischen Sieger, welcher gegen Ende der Partie die größeren Kraftreserven hatte. 

Roddick und Djokovic sahen sich am Anfang ihrer Partien großer Gegenwehr entgegengesetzt, konnten aber dennoch souverän mit 3:0 und 3:1 in die dritte Runde einziehen. Im Topspiel des Tages waren Mardy Fish und Tommy Robredo gefordert. Nach standesgemäßen Begin gab Fish die Partie mit 6:1, 3:6, 3:6 und 3:6 aus der Hand und unterlag deutlich.

Weniger spannend waren die Partien in der Damenkonkurrenz. Venus Williams machte es wie gewohnt im ersten Satz ein wenig spannend, gewann anschließend jedoch souverän. Justine Henin gab Baltacha nur 4 gegnerische Spiele. Caroline Wozniacki war noch 3 Spiele erfolgreicher und verhinderte nur im ersten Satz, dass Vania King selbiges Schicksal erleidet, wie gestern noch Dinara Safina.

Sharapova, Azarenka und Na Li gewannen ohne besonders zu überzeugen in 2 sätzen, während die Nummer 6 der Setzliste Francesca Schiavone große Probleme mit Rebecca Marino hatte und erst nach 16 Spielen im Entscheidungssatz zum Einzuzg in Runde 3 kam.

Unterdessen sind auch die Deutschen weiter auf dem Absturzkurs. Philipp Kohlschreiber konnte gegen Berdych nur den Auftaktsatz gewinnen, war im anschließenden Spielverlauf aber chancenlos.

19. Januar 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Philipp Petzschner war so nah dran. Die Australian Open sind nicht das Turnier des Bayreuthers. Im dritten Anlauf reichte es erneut nicht für den Sieg, dabei waren die Chancen nach zwei Sätzen ideal. Eine 2:0 Satzführung gegen den großen Favoriten hatten nur die wenigsten erwartet, doch Tsonga kam mit den Nerven eines Top20 Spielers zurück in die Partie. In den folgenden Sätzen zeigte der Franzose die Überlegenheit in der Schlaglänge und machte weniger Fehler als in den ersten Sätzen der Partie. Petzschner scheidet damit erneut in Runde 1 in Down Under aus, muss aber nicht mit hängendem Kopf den nächsten Flieger nehmen.

Trauer wird es bei Benjamin Becker gewiss nicht geben. Der 29 – jährige gewann glatt in 3 Sätzen gegen Gulbis. Besonders der Tiebreak im Auftaktdurchgang brachte Becker auf die Siegerstraße. Damit sind nur 3 deutsche Spieler in der zweiten Runde angekommen. Für Benjamin gibt es  mit Dolgopolev ein machbares Los in zwei Tagen, während der Rest des Deutschen Teams sich auf die Heimreise machen muss. Berrer, Gremelmayr und Björn Phau schieden in den Auftaktpartien aus.

Viel stärker starten die Mädels in der WTA Tournee. Nach Julia Görges und Petkovic (gestern) konnte auch Barrois den Sprung in Runde 2 feiern. Der glatte 6:4 und 6:2 Erfolg über die Usbekin Amanmuradowa konnte jedoch auch erwartet werden.

Die große Favoriten haben sich dagegen noch keine Blöße gegeben. Rafael Nadal gab bis zum 6:0 und 5:0 kein einziges Spiel ab, bevor Marcos Daniel die Aufgabe erklärte. Auch Andy Murray löste seine Pflichtaufgabe in weniger als 3 Sätzen. Karol Beck aus der Slowakei beendete die Partie bei 2:4 im dritten Satz und 0:2 Rückstand.  Auch Soderling, Del Potro und Roger Federer haben in 3 Durchgängen die nächste Partie erreicht, wobei Del Potro nach langer Verletzung noch nicht brillieren konnte.

In der Damenkonkurrenz sind Zvonareva und Sharapova erfolgreich gestartet. Die Mitfavoritin Kim Clijsters verpasste dabei Dinara Safina die 6:0, 6:0 Brille. Eine Schande für die ehemalige Nummer 1 der Welt! Auch Jankovic und Stosur haben Ihre Pflicht erfüllt.

Die Fans in Australien warten jedoch weiter auf die erste große Überraschung!

 

 

18. Januar 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.

Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.

Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!

Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.

Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.

Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.

2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.

 

24. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Ein großer Tennistag neigt sich dem Ende entgegen. Inzwischen steht nur noch eine Partie aus. Derzeitige kämpft Kuznetsova gegen unsere Miss Kerber.

Nun musste auch die erste echt Favoritin dieses Turnier beenden. Kim Clijsters schied völlig entfernt von ihrer Topform mit 0:6 und 1:6 gegen Nadia Petrova aus. Dieses Ergebnis ist auf dem ersten Blick eigentlich nicht zu glauben. Clijsters kämpfte mit den Tränen, war völlig niedergeschlagen und wird einige Zeit brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Um das HC +6,5 auf Nadia Petrova musste also zu keiner Phase im Match gezittert werden.

Doch zu dieser Kombi gehörte bekanntlich auch noch Del Potro, der es deutlich spannender machte. Schön, dass ein Deutscher dafür verantwortlich ist. Mayer spielte einer der besten Matches seiner Karriere und brachte dem Argentinier gar einen 0:6 Satzverlust bei. Ein weiterer Grund, die Augen verwundert auszuschütteln, wenn man dieErgebnisse direkt kurz nach dem Aufstehen laß. Doch fällt die Erklärung im Falle Del Potro deutlich leichter aus. Den Hühnen plagten ab dem zweiten Satz schmerzen. Die Behandlungspause verhalf zumindest ab Durchgang 3 zu neuen Kräften, auch wenn das Niveau eines starken Auftaktsatzes nicht wieder erreicht werden sollte. 6:4 und 7:5 holte sich "Pony" die weiteren für den Sieg benötigten Etappenziele. Mayer konnte erhobenen Hauptes den Court verlassen.

Selbiges galt vor wenigen Minuten auch für Philipp Kohlschreiber, der Rafael Nadal einen großen Fight geboten hat. Zwar muss Kohli über die vielen verpassten Breakchancen enttäuscht sein, doch das Ergebnis von 4:6, 2:6, 6:2 und 5:7 spricht eher für Philipp. Rafael Nadal hingegen kommt auch in diesem Spiel nicht über eine untere Normalform hinaus und wird sich deutlich steigern müssen um gegen Murray, Djokovic, Federer und einige Mitfavoriten bestehen zu können.

Unterdessen ist Dinara Safina im Eiltempo in die nächste Runde gerauscht. Baltacha hatte nicht die Spur einer Chance und verlor mit ganzen 3 gewonnenen Spielen 1:6 und 2:6. Viel mehr Sorgen hatte Jelena Jankovic, die kein Bein auf den Boden bekam. Nach dem 2:6 und 3:6 musste die Serbin erkennen, dass Bondarenko heute klar besser war und verdient in das Achtelfinale einzog. Für Jankovic stehen die Chancen in Paris bei den French Open wieder deutlich besser, da der Sandplatz eher die Spielwiese einer Jelena ist.

Andy Roddick hatte keinen ganz leichten Stand gegen Lopez. Für den Amerikaner ist es fast schon an der Tagesordnung, viele TieBreaks spielen zu müssen. So auch gegen den Spanier. Der Erste führte direkt zum 0:1 Rückstand. Teilweise war die Siegquote auf das Aufschlagmonster Roddick von @1,10 bis auf @1,50 angewachsen. Auch die weiteren Sätze waren umkämpft, was jedoch eher daran lag, dass Andy fahrlässig fast alle Breakchancen liegen ließ. Beim Service wurde der Favorit immer souveräner und gewann letztendlich verdient mit 6:7, 6:4, 6:4 und 7:6 (3).

Das Topmatch der Vormittagssession aber bestritten Justine Henin und Alisa Kleybanova. Henin hatte Quoten von maximal 1,10 vor dem Spiel auf die Seiten der Buchmacher gezaubert. Doch am Tag der Favoritenstürze musste auch die Belgierin erfahren, dass Kleybanova dieses Turnier liebt. Bereits letztes Jahr ging es bis in Runde 4. Henin verlor den Ersten mit 3:6 und lag auch im Mitteldurchgang schnell mit dem Break hinten. Zu diesem Zeitpunkt konnte man die einstige Favoriten zu @4,00 kaufen. Wer dieses Risiko einging, sollte belohnt werden. Henin drehte mit all ihrer Erfahrung die Partie. Beim Stand von 2:3 holte sie sich das Break zurück und kam fortan nicht mehr in die Gefahr, ihren Aufschlag abgeben zu müssen. Ein 6:2 Abschluss ist das Spiegelbild der Aufholjagd.

Andy Murray musste nur im ersten Satz zittern. Gegen Serra erzwang er ein 7:5, nachdem zuvor eine 3:0 Führung nicht gehalten hatte. Mit dem 6:1 und 6:4 machte er den Einzug in Runde 4 perfekt. In der Nightsession gab es noch 2 spannende Duelle der ATP Konkurrenz. Cilic gewann gegen Warinka 3:1. Mit demselben Ergebnis schickte Karlovic Ljubi nach Hause.

Aus Wettsicht dürfte der Tag für viele ein großer Erfolg gewesen sein.

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22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Nach einem eher langweiligen Tag, mit wenigen Höhepunkten, beginnt die volle Konzentration auf die heutigen Spiele ab 23 Uhr mitteleuropäischer Ortszeit.

Dinara Safina darf auf dem Topcourt, der Rod Laver Arena, zuerst antreten. Gegner ist die Britin Elena Baltacha. Sie ist bislang noch selten in Erscheinung getreten, schlug aber zumindst die an 30 gesetzte Bondarenko in 2 Sätzen und steht daher nicht zu unrecht in diesem Drittrundenmatch. Ich habe es jetzt schon immer wieder erwähnt. Es ist für die kleineren Spieler immer schwer sich auf die Atmosphäre in den großen unbekannen Arenen einzustellen. Dies kann eine Unterstützung, aber auch Lähmung sein. Daher sollte man mit den Wetten auch aufpassen und nicht zu große Stakes wählen. Dinara Safina aber hat qualvolle Spiele hinter sich. Die 2 unbekannten Gegner schafften im Schnitt immerhin 3,25 Spiele gegen die ehemalige Weltranglistenführende. Bet365 bietet ein Spielehandicap von +6,5 auf die Außenseiterin zu Quote 1,80 an. Da muss man wohl zuschlagen. Die meisten anderen Buchmacher haben +5,5 zu ausgeglichenen Quoten drin.

Ein Außenseiterhandicap möchte ich Ihnen auch beim Spiel von Philipp Kohlschreiber gegen Rafael Nadal nahelegen. Auch hier gilt aber: Kein zu großer Einsatz!". Grund für die Stakeverminderung, ist unter anderem der Auftritt von Roger Federer heute. Fedex spielte am 2.Turniertag grauenvoll, fing sich aber heute. Für Nadal gilt selbiges, doch wie wird es morgen werden? Die Buchmacher setzen das HC bei +7,5 und +8,5 an. Für letzteres gibt Betsafe eine @1,85, die ein wenig über dem Durchschnitt liegt und einen Versuch wert ist.

Recht einfache Gegner haben Andy Roddick und Del Potro erwischt. Für letzteren geht es gegen Deutschlands Florian Mayer, Roddick empfängt Lopez. Besonders die @1,1 von Del Potro kann man als Kombimaterial gebrauchen.

Justin Henin und Jelena Jankovic gehen auch als Favoriten in die Spiele. Ein Ausscheiden von Henin wäre nach dem Sieg über Dementieva sowohl eine riesige Enttäuschung, als auch eine faustdicke Überraschung. Der Value im HC geht dennoch leicht in Richtung Kleybanova, die Cirstea und Dokic das Fürchten lehrte. HC +6.0 ist etwas übertrieben. (Betsafe) Jankovic dagegen wird wohl für den Sieg noch mehr kämpfen müssen. Die Quoten bewegen sich gar zu Ungunsten der Favoritin. Die Form stimmt nicht bei der Serbin, dennoch bleibt Jelena eine der konstantesten Frauen der Tour und dürfte mit der großen Erfahrung die nächste Runde erreichen!

Das Topspiel der WTA Konkurrenz bestreiten Kim Clijsters und Nadia Petrova. Obwohl hier die Nummer 15 auf die 19 trifft, sind die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Sieg von Clijsters wäre eine große Überraschung. Auch wenn ich vielleicht ein zu geringer Vertrauen in die Favoriten habe, gehe ich auch hier von einem engerem Spiel aus. Eine Kombi aus HC +6,5 und Del Potro bringt bei Expekt eine @1,85.

Die ATP wartet besonders gespannt auf Wawrinka gegen Cilic. Letzterer hat ein Marathonmatch in den Knochen, weshalb die Quoten ein wenig steigen. Wawrinka hingegen stand bislang sehr kurz auf dem Platz, gab in noch keinem Spiel mehr als 3 Spiele an den Gegner ab. Ich möchte mich hier nicht festlegen, aber sollte es zu einem Krimi mit 5 Sätzen kommen, dürfte Wawrinka konditionell stärker sein, während Cilic die Erfahrung von vor 2 Tagen gewiss nicht schaden dürfte.

Maria Kirilenko putze Scharapova und Meusberger, war auch im Doppel sehr erfolgreich und darf sich gegen Roberta Vinci berechtigte Hoffnungen auf das Achtelfinale machen. Die Buchmacher sehen die Russin vorn, doch die Favoritenrolle ist nicht unbedingt eine Freude für Kirilenko, die eher unerwartet die größten Erfolge feiern konnte. Heute muss sie sich selbst beweisen, dass auch aus dieser Position ein Erfolg drin ist.

 

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21. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).

Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.

Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.

Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.

Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.

Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.

Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.

Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.

In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.

 

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20. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Vor den US Open, dem letztem der vier jährlichen Grand Slam Turniere, stehen viele gut besetzte Turniere über die Laufzeit von einer Woche an. So treffen sich diese Woche bereits zum dritten Mal die Topstars der Tennisszene bei den Damen und Herren zu einem Turnier der ATP/WTA Worldtour.

Vergangene Woche durften die Damen in Cincinnati antreten. Dinara Safina galt in Abwesenheit der Williams Schwestern als Favoritin, doch bei den Frauen sind Überraschungssiege bekanntlich deutlich häufiger an der Tagesordnung. So erreichte die Russin Safina zwar das Endspiel, doch krönte Ihre Leistung nicht mit dem Titel. Jelena Jankovic aus Serbien, die wohl beständigste Spielerin der Welt, erreichte Ihr zweites Finale des Jahres und durfte erneut jubeln, während die Nummer 1 der Welt trotz 8 Abschlussspielen nur einen einzigen Titel mehr auf dem Konto hat.

Wetttechnisch ist es sicher interessant zu wissen, dass die Favoritin einfach nicht mit ihren Nerven klar kommt. Bereits bei den Grand Slam Turnieren bewies Safina "eindrucksvoll", dass im entscheidentem Moment bei ihr stets das schlechteste Tennis folgt. Nur wenige werden gestern Jankovic auf dem Tippschein gehabt haben und doch gab es keinerlei Zweifel am verdienten Sieg. Glatt in 2 Sätzen beendete Jelena den Auftritt in den Vereinigten Staaten mit 6:4 und 6:2. Besonders die unheimlich hohe "Unforced Errors" Anzahl der unterlegenen Spielerin führte dazu, dass wie so oft ein Finale auf deutlich niedrigerem Nievau stattfand, als es die vorherigen Spiele taten.

Ebenfalls erfolgreich war Andy Murray. Der Brite besiegte im Nachbarstaat Kanada (Montreal) Herausforderer Del Potro. 2 Stunden und 44 Minuten waren nötig, obwohl der Entscheidungssatz glatt 6:1 endete. Zuvor hatten zuerst der Argentinier und später Murray erst im Tiebreak für den Satzgewinn gesorgt. Beide Akteure spielen sich damit in den erweiterten Favoritenkreis, wurde doch gar Rafael Nadal aus dem Wettbewerb gekegelt, wobei dieser nach seiner Verletzung noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden hat.

 

17. August 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die Buchmacher hatten sich schon lange darauf eingeschossen. Das Finale Venus vs. Serena beschäftige die Wettanbieter bereits vor 2 Wochen. Selbst die Wettbörsen boten an, auf ein mögliches Finale der beiden Schwester zu setzen. Dabei grenzten die Halbfinalquoten schon ein wenig an Gemeinheit gegenüber den Herausforderern.

So hatte die führende der Weltrangliste eine Quoten jenseits der 5,00 gegen Venus Williams erhalten und doch sollte diese vollkommen berechtigt sein. Wer Safina im bisherigem Turnier hat spielen sah, konnte bemerken, dass die Russin nicht einmal annähernd in Topform nach Wimbledon gereist ist. Auch im Viertelfinale gegen Lisicki sprachen 15 Doppelfehler für eine jämmerliche Vorstellung, die nur aufgrund der Cleverness, Erfahrung und Konditionsstärke für das Halbfinale reichte. Gegen Venus, die im Vergleich zu Serena gar den souveräneren Eindruck macht, sollte damit aber endgültig Schluss sein. Nur um ein Haar kam Dinara um die Brille herum, gewann ein erbärmliches Spiel und gab das Match und das Turnier mit einem 1:6, 0:6 ab. Die Blamage hatte sich in den vorherigen Runden angedeutet und doch zeigten die Fans bestürzen, über das glatte Ausscheiden. Safina selbst schien auch geschockt zu sein, will aber in New York erneut angreifen.

Ebenso hoch war auch die Quote auf Dementieva gegen Schwester Serena und hätte bei dem Spielverlauf mit viel Gewinn verkauft werden können, auch wenn sich die Seriensiegerin der WTA Konkurrenz auch diesmal in das Finale schob. Elena Dementieva kämpfte pravoriös gegen die klare Favoritin und konnte den ersten Satz 7:4 im Tiebreak gewinnen. Nach einem unglücklichem, weil knapp verlorenem Mittelsatz, sollte eine Entscheidung im Drittem gefunden werden. Tatsächlich hatte das Match 2 Siegerinnen verdient und fand doch entsprechend des Regelwerks nur eine einzige. Serena setzte sich mit 8:6 im Abschlusssatz denkbar knapp durch und schrie wenige Augenblicke nach dem Matchball ihre Anspannung heraus. Dementieva besaß die Chance, die unglaubliche Dominanz der US Girls zu brechen, scheiterte aber in den entscheidenten Momenten.

Das Finale am Samstag wird Venus als Favoritin angehen. Die Buchmacher verteilen die Quoten bislang mit 1,75 : 2,25 zugunsten der heute souveräneren Williams -  Schwester, die auch von mir in der Favoritenrolle gesehen wird.

 

2. Juli 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Das Märchen Sabine Lisickis fand im früh angesetzten Viertelfinale der Damenkonkurrenz in Wimbledon ein jähes Ende. War noch gestern die Welt kunterbund, musste Lisicki heute der führenden der Weltrangliste und Setzliste Dinara Safina den Vortritt überlassen. Dabei konnte die Deutsche in den ersten 2 Sätzen stark mithalten, sogar den ersten im Tiebreak für sich entscheiden. Safina kam über den Kampf zurück in die Partie und brach im Abschlussdurchgang den Wiederstand der Herausforderin. Für Lisicki zählt aber nun nicht die Trauer. Spätestens in den nächsten Tagen wird sie begreifen, welch sensationelles Turnier sie in den vergangenen zwei Wochen gespielt hat.

Safina dagegen macht nicht die Anstalt, auch nur annähernd eine Chance gegen den "Sister Zug" zu haben. Venus und Serena überrannten ihre Gegerinnen erneut im Eiltempo.  Venus kam gegen Radwanska zu einem 6:1 und 6:2, ihre Schwester gab jeweils ein Spiel mehr ab und siegte 6:2, 6:3 gegen Azarenka.

Elena Dementieva besitzt neben Dinara Safina als einzigste Spielerin noch die Chance, den totalen Triumph der US Amerikaner zu verhindern. Auch sie überzeugte im Viertelfinale gegen die Italienerin Schiavone beim glattem 6:2, 6:2.

Am morgigem Mittwoch steht wieder die Herrenkonkurrenz auf dem Wettzettel beziehungsweise dem Centercourt. Als letzte deutsche Hoffnung geht Tommy Haas in das Kräftemessen der Topspieler. Das Duell mit Djokovic erinnert an das Finale von Halle und könnte ähnlich umkämpft sein. Aus Sicht aller nationalen Fans hoffentlich mit dem selbigem Ergebnis, notfalls auch erst nach 5 Sätzen und über 4 Stunden Spielzeit.

Die Wettanbieter haben wenig Vertrauen in Tommy und geben ihm eine 3,20 er Quote, während auf Djokovic bestenfalls eine 1,40 zu ernten ist.

 

30. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Das Wunder vom London wird in Deutschland immer größer. Die entscheidente Phase des bekanntesten Tennisturnieres der Welt wurde mit der zweiten Turnierwoche in London eingeläutet. Die Achtelfinals bei den Damen und Herren standen auf dem Programm und sollten Jubeltöne in Schwarz – Rot – Gold hervorrufen.

Sabine Lisicki steht im Viertelfinale von Wimbledon. Was wie ein Märchen klingt und durchaus auch als solches vor dem Turnier hätte erzählt werden können ist nun feste Realität. Nachdem bereits Svetlana Kuznetsova vor Wut ihren Schläger auf den Boden schlug, musste nun auch Mitfavoritin Caroline Wozniacki dran glauben. In nur 2 Sätzen schickte Lisicki mit 6:4 und 6:4 ihre Kontrahentin auf die Heimreise. Dabei legte die 19 jährige noch einmal ein Schippe auf die Leistung von vor 2 Tagen drauf. Besonders die Probleme beim Aufschlag wusste Lisicki besser zu kaschieren und geht nun voller Optimismus in das Viertelfinale gegen Dinara Safina. Das die Weltranglistenerste in der Topform schlagbar ist bewies Safina selbst. Gegen Amelie Mauresmo reichte es auf dem ungeliebten grünem Untergrund nur zu einem Zittersieg. Nach Satzverlust gewann Safina noch 4:6, 6:3 und 6:4 und erreichte damit die Runde der letzten Acht.

Den perfekten Tag rundete bei den Herren Tommy Haas ab. Auch wenn Tommy bereits vor dem Spiel favorisiert wurde, gefeiert werden dürfen die Siege dennoch. Die Quote 1,30 aber war deutlich zu niedrig um daraus Profit schlagen zu können. Besonders der erste Satz sollte wegweisend für den späteren Triumph werden. Haas sicherte sich im Tiebreak Durchgang 1 und machte mit zwei 6:4 Erfolgen den Sieg über Andreev perfekt.

Unterdessen scheint der Sisteract bei den Damen nicht aufhaltbar. Die Williams Schwestern eilen von Sieg zu Sieg. Serena Williams musste nur zu einem Kurzarbeitseinsatz und meisterte ihre Pflicht souverän gegen Hantuchova 6:3, 6:1. Noch kürzer auf dem Platz stand ihre Schwester, die von der Verletzung Ana Ivanovics profitierte und nach einem gewonnem Auftaktsatz und 0:1 Rückstand im Zweitem kampflos die nächste Runde erreichte.

Keineswegs kampflos überließ Soderling dem Chef von Wimbledon das Feld. Auch wenn ein 0:3 gegen Fedex deutlich klingen mag, so war die Partie doch ausgeglichener als es die Zahlen vermuten lassen. Nur einmal gewann Federer mit Break, zweimal war der Tiebreak nötig um die Partie zu erringen. Die Liste der 3:0 Ergebnisse setzen weitere Herren fort. Roddick und Djokovic feierten erwartungsgemäße Erfolge, wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit. Keineswegs zu erwarten war Ferreros Dreisatzsieg gegen Simon.

Die Serie der Satzverlustfreien Matches unterbrachen Hewitt und Karlovic. Hewitt siegte in einem untypischem 5 – Satz – Match 3:2. Dabei war kein einziger der Sätze umkämpfte, sondern fand stets einen klaren Sieger. Ganz anders die Partie Karlovic vs. Verdasco. Verdascos Quote war vor dem Match erst enorm gestiegen um anschließend wieder zu fallen. Die Unentschlossenheit der Wettgemeinde war völlig richtig, den das Spiel hätte 2 Sieger verdient gehabt. 3 Tiebreaks lassen vermuten, dass das Quentchen Glück und die Nervenstärke Garant für Karlovics Siegeszug waren.

Bei den Damen komplettieren Dementieva und Azarenka das Feld der letzten 8 verblieben Spielerinnen mit Favoritensiegen.

 

 

29. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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