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Rückblick


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Rückblick und Sportwetten im Allgemeinen.


 

 

Auch am dritten Tag in Folge gab es ausschließlich Favoritensiege. Bei nur 2 Matches ist dies natürlich keine große Kunst und doch zieht sich die Überlegenheit der Topgesetzten wie ein roter Faden durch das Turnier in New York.

Stanislav Wawrinka vs. Mikail Youzhny 2:3

Über 4 Stunden stand Wawrinka erneut auf dem Platz. Der Marathonmann des diesjährigen Turnieres in Flushing Meadows musste gestern durch die Hölle gehen. Das "Zwicken" im Bein wurde immer schlimmer, regelmäßige Behandlungspausen machten die Runde. Der Schweizer ist ein Beißer. Eigentlich lief spätestens im 4.Satz wenig nach Wunsch, die Laufwege wurden immer schwerer und Wawrinka verlor ein wenig auch den Mut mitsamt des Schlägers, welcher krachend auf dem Hardcourt von "Big Apple" aufschlug! Die Nerven lagen blank und doch bekam der knapp als Außenseiter quotierte Stanislav im Abschlusssatz die Chance in Form von Breakbällen. Youzhny blieb stark, servierte im richtigen Moment gut und souverän, sodass nur wenige Minuten darauf das Break zugunsten des Russen gelang. Wawrinka gebührt schon eine große Ehre, dass er nicht aufgab, sondern die Zähne zusammenbiss. Der Wind machte wie in den vorherigen Runden größere Probleme, doch darf dies keine Ausrede für ein niveauärmeres Spiel sein. Eines ist klar, im Halbfinale kann der Sieger fast nur Rafael Nadal heißen

Rafael Nadal vs. Fernando Verdasco 3:0

Derselbe gewann gegen Landsmann Verdasco verdient mit 3:0 und doch war einiges anders, als in den vorherigen Spielen. Schon beim Spielstand von 3:1 zugunsten des Außenseiters gab es eine ungewohnte Situation. Erstmals im Turnierverlauf hatte sich Rafael breaken lassen. Es sollte jedoch das einzige Break bleiben. Fortan übernahm Nadal immer mehr die Kontrolle, trieb Verdasco über den Platz und schaffte spät im 1.Durchgang den Ausgleich um direkt noch mit 7:5 zu gewinnen. Die restlichen Sätze wurden noch viel deutlicher, Nadals Niveau grenzte immer mehr an Weltklasse, sodass auch die krachende Vorhand seinen Kontrahenten immer seltener einschlagen konnte. Für Verdasco endet somit ein gutes Turnier im Viertelfinale, während für Nadal ein Ausscheiden in der Runde der letzten 4 schon als Blamage gelten würde. Wenn es kein Wunder oder eine Verletzung gibt, haben wir bereits den ersten Endspielteilnehmer gefunden. Aber bleiben Sie vorsichtig: "Wunder gibt es immer wieder!"

 

9. September 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Dem Wind geschuldete, sind die niveauarmen Partien des gestrigen Tages. Es war ein Bild, welches die Enttäuschung nicht verbergen ließ. Keiner der Akteure auf dem Court konnte sich ernsthaft mit den Bedingungen auf dem Platz anfreunden. Ich glaube, dass es nur ganz selten soviele innere Wutausbrüche gegeben hat, wie eben an diesem 10.Turniertag in Flushing Meadows.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass sich die Favoriten keine Blöße gaben, in Mehrheit sogar sicher und satzverlustfrei in die Folgerunden einzogen. Den Anfang machte Vera Zvonareva, die gegen Spätstarterin Kanepi die schwierige Schlussphase überlebte. Wie auch in den Vorrunden kam Kanepi ganz schwach aus den Startlöschern und lag früh mit dem Break zurück. Nach dem klaren 3:6 im Eröffnungssatz kam die Außenseiterin in Fahrt und konnte lange mithalten. Die Routine der Russin aber reichte um in der Verlängerung ein 7:5 zu erzielen und das Halbfinalticket zu buchen.

Selbiges schaffte am Anfang der Nightsession auch Caroline Wozniacki. Die 20 – jährige Blondine muss manschmal fast Angst haben, von ganzen Boulevardblättern verehrt zu werden. Täglich gibt es eine neue Story über Caroline, nur selten steht dabei ihr Tennisspiel im Vordergrund. Genau dieses war gestern auch nur teilweise überragend. Wozniacki überzeugte auf der Grundlinie, spielte aber selbst als klarste Favoritin sehr defensiv und konnte so nur den ersten Satz beim 6:2 deutlich gestalten. Cibulkova hatte gar eine gute Chance den zweiten Satz für sich zu entscheiden. Die kleine quierlige Kontrahentin versuchte sich im "Alles – oder nichts" – Stil, traf im regelmäßigen Wechsel das unterste Drittel des Netzes, oder eben genau die Linie! Obwohl Wozniacki große Aufschlagprobleme beschäftigen, gab es den letztendlich verdienten Halbfinaleinzug.

Bei den Herren wurde der heiß erwartete Tagesauftakt zwischen Novak Djokovic und Gael Monfils nicht zu dem Leckerbissen, den alle erwartet hatten. Aufgrund des Windes war die Partie deutlich weniger hochklassig. Beide Aktuere mögen sich nicht unbedingt, nerven sich gegenseitig mit der Show im Tennissport. Gleich im 1.Satz versuchte Monfils einen Ball durch die Beine, der auch ganz normal hätte gespielt werden können. Dies nagt an Djoko, der mehrfach vor eine Ausraster stand. Mehrere Schläger später und mit ganz viel Konzentration reichte es dennoch zu einem klarem 7:6, 6:1, 6:2.

Der Gegner ist auch schon gefunden: Roger Federer. Der Fed – Express gab sich auch gegen Soderling keine Blöße. Die Bilanz zwischen beiden konnte somit auf 13:1 hochgeschraubt werden. Federer war garnicht einmal der klar überlegene Spieler, dafür aber immer im richtigen Moment da. Ein Beispiel gefällig? Soderling hatte im Eröffnungssatz 4:1 Breakchancen, doch der Schweizer siegte mit Break Vorsprung. Ähnlich verlief es auch in den anderen Abschnitten. Die Erfahrung ist einfach größer bei der Nummer 2 der Setzliste. Eines halten wir aber fest, wenn Djokovic einen richtig guten Tag erwischt, kann es auch für Federer eng werden.

 

9. September 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Starke Favoritten gab es in Flashing Meadows am 9. Turniertag bei den US Open. Klar ausgedrückt musste jeder Underdog am gestern Abend die Segel streifen und doch waren einige spannende, wenn auch wenn hochklassige Partien zu sehen.

Den Anfang machte auf Louis Armstrong Mickael Youzhny, welcher sich in 4 Sätzen klar mit 3:1 gegen Tommy Robredo durchsetzen konnte. Dem unterlegenen waren die vergangenen Stunden auf dem Tennisplatz nach zu deutlich anzumerken. Konditionell kannte er keine echte Antwort und machte Ruslands Nummer 1 den Weg in das Viertelfinale frei.

Ein Achtelfinale bestritt auch Rafael Nadal. Beim klaren 3:0 Erfolg über Lopez gab es die gestern erwähnten 7 Prozent "Zinsen". 6:3, 6:4 und 6:4 lautete das Endergebnis in einem unausgeglichenem Duell.

Davon können wir im Falle von Stanislav Wawrinka nicht sprechen. Der Schweizer traf auf den einzigen verbliebenen US Boy Sam Querrey und musste nicht nur mit dem Gegner, sondern zugleich noch 20.000 feiernden Fans fertig werden. Tatsächlich wirkte Wawrinka ausgelaugt und trotz der 2:1 Satzführung hätten nur wenige mitte des vierten Satzes noch ihr Geld auf Wawrinka gesetzt. Die Schritte wurden müder und müder, 3 Breakbälle gab es für den Amerikaner früh im entscheidenten 5.Durchgang. "Wer seine Chancen nicht nutzt, der wird bestraft!", so hätte die Analyse Querreys ausfallen können. Die Breakbälle wurden nicht genutzt, Wawrinka dagegen war erfolgreich und gewann den 5.Satz mit 6:4. Nun gibt es ein Duell mit Youzhny.

Ebenso über die volle Distanz musste auch Fernando Verdasco gehen. Der Landsmann der diesjährigene Überfliegernation "Spanien" gewann das Marathonmatch über Ferrer ebenso knapp, wie die Bookies den Frauenschwarm quotiert hatten.

 

In der Damenkonkurrenz gab es nur 2 Spiele. Beide endeten mit dem erwarteten Ergebnis. Die einzige Überraschung lag wohl darin, dass Titelverteidigerin Kim Clijsters gegen Samantha Stosur einen Satz abgeben musste und verhältnismäßig dünn mit 6:4, 5:7 und 6:3 triumphierte.

Dagegen machte Venus Williams trotz fehlerhaften Spiels den Farben der US – Flagge alle Ehre. Beim 2 – Satz – Sieg über Schiavone wirkt jedoch das Ergebnis deutlich klarer, als das Match wirklich war. Der erste Satz hätte im Tiebreak beim Stand von 5:4 zugunsten der unterlegenen Italienerin auch leicht in die andere Richtung kippen können. Wie die mental wenig gefestigte Williams damit klargekommen wäre, wird man nun in der kommenden Runde sehen.

 

8. September 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die US Open sind im vollsten Gange, mit dem heutigen Tag werden die Achtelfinalspiele abgeschlossen. Wir wollen einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Ereignisse werfen, bevor Sie täglich mit neusten Informationen und natürlich auch Vorberichten versorgt werden.

Natürlich müssen wir auch erwähnen, dass mit Serena Williams eine der Heldinnen von New York verletzungsbedingt garnicht antreten konnte. Die mehrmalige Siegerin unterstützt einzig ihr Schwesterherz Venus. Selbige ist auch bis in das Viertelfinale vorgestoßen, hat noch keinen einzigen Satz abgeben müssen.

Dies gilt in der Herrenkonkurrenz auch für Roger Federer. Fedex bezaubert seine überall auf der Welt verteilten Fans mit 12:0 Sätzen, ein Wert, welcher bei den Damen bereits für den Finaleinzug reichen würde. Tatsächlich musste der Schweizer noch nicht ein einziges Mal über 10 Spiele pro Satz bestreiten und stand somit nur sehr kurz auf dem Platz. In einem möglichen Halbfinale mit Novak Djokovic könnte dies ein großer Vorteil sein. Der Serbe kam schwer in das Turnier hinein, stand schon in Runde 1 kurz vor dem Ausscheiden. Troicki kämpfte über 5 Sätze überragend und brachte die Betfair - Quote für den glasklaren Favoriten bis auf @3,X nach oben. Petzschner, Blake und ganz frisch auch Mardy Fish konnten den ehemaligen Australian Open Sieger hingegen nicht gefährden.

Rafael Nadal war zwar nicht annähernd so überzeugend wie Federer, musste aber bislang auch noch keinen Satz abgeben. Am knappsten wurde es beim 7:6, 7:6 und 6:3 gegen Gabashvili.

Die große Überraschung bei den Herren lässt sich mit einem Namen beschreiben: Andy Murray. Der Schotte musste bereits das Feld räumen. Gegen Stanislav Wawrinka ging Murray trotz der 1:0 Satzführung im Tiebreak klar und deutlich 1:3 baden. Natürlich liebt Andy das Turnier in Wimbledon deutlich mehr als den Hardcourt der US Open, doch diese Niederlage war keinesfalls zu erwarten.

Bei den Damen begeisterte nach langer Leidensphase Ana Ivanovic wieder auf dem Tennisplatz. Bis zum Achtelfinale überzeugte die Landsfrau von Djokovic mit deutlichen und sicheren Siegen. Die Quote auf den Turniergewinn war bereits von @100 bis auf Lay 20 gefallen. Danach folgte die Lehrstunde von Clijsters, welche als Titelverteidigerin nur 3 Spielverluste verbuchen musste. Spätestens seit dem Achtelfinalspiel muss Clijsters als Topfavoritin hier in New York angesehen werden. Letztes Jahr konnte es keiner ahnen, dass es dieses unglaubliche Comeback geben könnte, nun erwarten alle den Sieg. Einzig Clijsters selbst sieht dies gelassen, denn sie ist nach eigenen Aussagen natürlich weiterhin in erster Linie Mutter und erst dann für den Job zu haben.

Am morgigen Turniertag beginnen die Viertelfinalpartien, sie werden rechtzeitig eine Kurzvorschau zu lesen bekomen.

Abschließen möchte ich noch mit den aktuellen Betfair - Quoten auf den Turniergewinn für die Topfavoriten. Natürlich sind die Provisionsabzüge bereits weggerechnet.

Herren

Federer @2,56
Nadal @2,71
Djokovic @8,2
Söderling @14,8

Damen

Clijsters @2,73
Sharapova @5,9
Wozniacki @5,4
V.Williams @8,1

 

6. September 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Im Laufe des Tages wird Ihnen die Wettbassis einen ganz besonderen Service zur Verfügung stellen. Wir möchten einen Blick auf vergangene Weltmeisterschaftsendspiele werfen.

Die WM 1974 in Deutschland, Finale: Deutschland vs. Holland 2:1 (2:1)

Wir wagen einen Blick nach Deutschland. 20 Jahre nach dem Wunder von Bern erhielt Deutschland binnen kürzester Zeit, gleich 2 Austragungen von ganz großen Sportereignissen. 1972 war es die Olympiade, 74 die Fussball Weltmeisterschaft. 16 Nationen durften an diesem Turnier teilnehmen, darunten gleich 2 aus dem heutigem Gebiet der Bundesrepublik. Die DDR wurde zur Überraschung und Vorfreude aller direkt mit in die Gruppe der Bundesrepublik Deutschland gelost.

Es wird für immer das einzige Aufeinandertreffer beider Nationen bleiben. Die DDR besiegte den haushohen Favoriten aus dem Westen des Landes mit 1:0 dank des Tores von Sparwassers, der bis heute ein Held aller Ostbürger ist.

Doch diese Niederlage sollte äußerst positive Folgen haben. Die BRD ließ sich, ähnlich wie eventuell Spanien im aktuellen Jahrgang, nicht von der Niederlage zerstören, sondern gewann alle Spiele der Zwischenrunde. Genauso wie Holland zog man souverän in das Finale ein, während die DDR auf der Strecke blieb. Im Spiel um den 3.Rang sicherte sich Polen einen dicken Triumph mit dem 1:0 über Weltmacht Brasilien.

Das Endspiel aber startete vor rund 75.000 Zuschauern im Münchner Olympiastadion äußerst unbequem. Neeskens brachte die Oranje mit 1:0 in Führung, doch noch vor der Pause drehten Breitner per Elfmeter und Gerd Müller in typischer Manier den Spielstand zur Pausenführung.

Unter Namen wie Hoeneß, Vogts und Kapitän Beckenbauer brachte die Deutsche Elf die Führung über die Zeit und holte sich zum zweiten Mal den WM Pokal. Diesmal sogar im eigenen Lande.

 

Klicken Sie hier für den Bericht zum Fussball WM Finale 1930 in Uruguay

Klicken Sie hier für den Bericht zum Fussball WM Finale 1950 in Brasilien

Klicken Sie hier für den Bericht zum Fussball WM Finale 1954 in der Schweiz

11. Juli 2010 / christoph - Kategorie: Fussball-News

 

Am 20.Spieltag der 2.Bundesliga hat Spitzenreiter 1.FC Kaiserslautern seine Minikrise von zuletzt 3 sieglosen Spielen mit einem 3-0 bei Alemannia Aachen eindrucksvoll beendet.Mann des gestrigen Abends war Sidney Sam,der alle 3 Treffer erzielte.Die Alemannia war anfangs leicht überlegen,machte aber in der Folge viele leichtfertige Fehler in der Defensive und kassierte völlig zu Recht die zweite Niederlage in Folge.

Auch der Tabellenzweite FC St.Pauli beeindruckte mit einem glatten 2-0 beim zuvor unter dem neuen Trainer Milan Sasic so starken MSV Duisburg.Tore von Ebbers und Naki entschieden die Partie frühzeitig und allein der überragende MSV-Keeper Tom Starke verhinderte mit etlichen Glanzparaden einen debakulösen Rückstand zur Pause.Nach dem Wechsel kamen die Meidericher zu einigen Gelegenheiten,doch auch Gäste-Torwart Hain hatte einen guten Tag.

Im Verfolgerduell konnte der FC Augsburg seine tolle Siegesserie mit einem 3-1 gegen Arminia Bielefeld ausbauen und festigte den dritten Platz.In einer über weite Strecken hochklassigen Partie profitierte der FCA wie schon in der Vorwoche von Patzern eines unerfahrenen Ersatzkeepers.Der junge Hartmann musste bei Arminia für den verletzten Fernandez nach 15 Minuten in den Kasten und machte bei beiden Thurk-Toren(Nr.18 und 19!!) eine unglückliche Figur.Als Federico der Anschluss gelang und zudem der Augsburger Buck mit gelb-rot vom Platz musste,entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Platzherren,bei denen der eingewechselte Thorgelle mit schönem Lupfer für die Entscheidung sorgte.

Fortuna Düsseldorf hat durch eine 0-1 Niederlage beim Kellerkind TuS Koblenz einen Rückschlag auf dem Weg nach oben einstecken müssen.Das vergeblich gesuchte Niveau des Spiels passte sich dem Rübenacker im Oberwerth-Stadion nahtlos an.Das Tor des Tages für die abstiegsbedrohten Gastgeber erzielte Mavric nach 71 Minuten.

Greuther Fürth gelang mit einem 1-0 gegen Energie Cottbus der vierte Sieg in Folge unter Neu-Coach Mike Büskens.Nach zunächst guten Chancen für die Lausitzer kamen die "Kleeblätter" besser in die Begegnung und schafften durch Nöthe nach Vorlage von Allagui den "Lucky Punch" in der Schlussminute.

Im rot-weissen Kellerderby der beiden letztjährigen Aufsteiger hatte Schlusslicht Ahlen mit einem 1-0 gegen Oberhausen das bessere Ende für sich.Der entscheidende Treffer gelang Neuzugang N`Diaye kurz vor dem Wechsel.RWO präsentierte sich in der desaströsen Verfassung der letzten Spiele und nach zuletzt 9 sieglosen Partien trat Coach Jürgen Luginger von seinem Amt zurück.Natürlich freiwillig…

Der FSV Frankfurt gewann nach zwei deftigen Klatschen mit jeweils 5 Gegentoren ebenso unerwartet wie letztlich verdient mit 2-0 bei Neuling Paderborn.Cidimar direkt nach An-und unmittelbar vor Abpfiff erzielte beide Treffer für den Tabellenvorletzten,bei dem insbesondere der unter der Woche verpflichtete Neuzugang Sascha Mölders einen starken Eindruck hinterließ.

Die Begegnungen Hansa Rostock-Union Berlin und Karlsruher SC-1860 München fielen den winterlichen Witterungsbedingungen zum Opfer.

 

 

2. Februar 2010 / pedro - Kategorie: Fussball-News

 

In der heutigen Nacht beziehungsweise in den heutigen Morgenstunden wurde die zweite Runde der diesjährigen Australien Open beendet. Es gab wieder die ein oder andere kleine Überraschung und auch aus neutraler Sicht gab es sehr interessante Begegnungen. Vor allem das Spiel zwischen dem Zyprioten Marcos Baghdatis und dem Spanier David Ferrer war für den neutralen Zuschauer ein Augenschmaus. Das Spiel war geprägt von unglaublichen Ballwechseln und eigentlich hätte die Partie keinen Verlierer verdient. Doch für Ferrer sind die Australien Open nach der zweiten Runde schon beendet. Aber nun spezialisieren wir uns wieder auf die deutschsprachigen Spieler. Zu Beginn der Nachtrag der ersten Runde.

 

Nachtrag Erste Runde:

Wie im ersten Artikel schon erwähnt wurde, fehlten noch ein paar Partien aus der ersten Runde. Dabei gab es ein Deutsch-Österreichisches Duell zwischen Julia Görges und Tamira Paszek. Görges erwischte einen sensationellen Start und konnte den ersten Satz völlig problemlos mit 6-0 für sich entscheiden. Doch wie so oft bei den Frauen drehte sich das Bild in Satz zwei komplett. Wer nach dem ersten Satz für eine klare Sache von Görges ausging, wurde eines Besseren belehrt. Schnell führte Paszek mit 5-0 und entschied schlussendlich den Satz mit 6-3 für sich. Und die Achterbahnfahrt der Gefühle ging weiter, in Satz drei konnte Görges rasch wieder für klare Verhältnisse sorgen und führte mit 5-1. Die junge Österreicherin kämpfte sich nochmals zurück aber Görges konnte sich ins Ziel retten. 

Das zweite Spiel, welches wir noch betrachten, ist jenes von Stefanie Vögele gegen die Ungarin Melinda Czink. Das Spiel war ein wahrer Krimi und hart umkämpft. Viele Breaks und Rebreaks – Damentennis as usual war zu sehen. Die Ungarin ging eigentlich als klare Favoritin ins Spiel jedoch war relativ schnell klar, dass das Spiel kein Selbstläufer werden würde. Den ersten Satz konnte die Schweizerin dann auch mit 7-5 für sich entscheiden. Im zweiten Satz hatte Vögele dann schon Matchbälle, jedoch konnte Czink im Tiebreak den Satz für sich entscheiden. Und der dritte Satz war dann ein purer Krimi. Bei den Australien Open gibt es ja keinen Tiebreak im alles entscheidenden Satz und so konnte Vögele sich schlussendlich mit 9-7 durchzusetzen. 

 

Julia Görges – Tamira Paszek 60 36 63

Stefanie Vögele - Melinda Czink 75 67 97


Deutschland (11)

11 von 17 Spieler in Runde zwei – ein beachtliches Ergebnis für den deutschen Tennisverband. Doch in Runde zwei lief es dann nicht mehr so gut und es gab einige durchaus sehr überraschende Niederlagen für die deutschen Spieler. Allen voran das Ausscheiden von Sabine Lisicki gegen die Italienerin Alberta Brianti war nicht zu erwarten. Von vielen Experten wird Lisicki als kommende Top10 Spielerin gesehen und um dies zu erreichen muss definitiv mehr herausschauen als Runde zwei bei einem Grand Slam Turnier. Zwar konnte Lisicki den ersten Satz noch klar gewinnen aber in Folge dessen kam Brianti immer mehr ins Spiel und gewann verdient. Ebenfalls durchaus überraschend ausgeschieden ist Michael Berrer. In Runde eins konnte er noch mit einer starken Leistung überzeugen. Gegen den Usbeken Denis Istomin sah das Bild dann komplett anders aus. Immer wieder Probleme mit dem Serve und auf jedes Break kassierte er prompt das Rebreak. Eine 3-Satz Niederlage war hier ebenfalls nicht erwarten. Kampfgeist zeigte hingegen Benny Becker. Nach 2-0 Satzrückstand konnte er sein Spiel kontinuierlich steigern und sich in einen fünften Satz retten – welcher er jedoch schlussendlich verlor. Erwartungsgemäß ausgeschieden ist Julia Görges gegen die starke Dänin Caroline Wozniacki und Kristina Barrios gegen die Lokalmatadorin Samantha Stosur. Zwar konnte Barrios gut mithalten und die Quote für Sam war definitiv zu niedrig aber vom Publikum gepushed, setzte sich Sam verdient durch.

 

Doch es gibt natürlich auch Positives zu vermelden. 200 Minuten Spielzeit – ein wahrer Krimi erlebten die Fans von Tommy  Haas. Gegen den Serben Janko Tipsarevic verlor er den ersten Satz um dann die Sätze zwei und drei für sich zu entscheiden. Im vierten Satz nahm sich der Deutsche eine Auszeit und verlor ihn klar. Doch im fünften Satz war Tommy Haas wieder voll da und dank der besseren Fitness und wohl auch dank der größeren Erfahrung konnte er sich in brütender Hitze nach langem Kampf durchsetzen. Ebenfalls in Runde drei ist Florian Mayer - und dies ist sicherlich eine große Überraschung. Auch er spielte gegen einen Serben, gegen Viktor Troicki. Troicki ist ein aufstrebender Spieler, dem durchaus eine gute Zukunft prognostiziert wird.  In Satz 1 konnte er dieses Niveau dann auch noch abrufen, doch nach vier Sätzen war die Partie zugunsten Florian Mayer beendet – chapeau! Ebenfalls in der dritten Runde ist Philipp Kohlschreiber. Gegen den Amerikaner Odesnik konnte sich Kohli in vier Sätzen klar durchsetzen und nun winkt ihm heute Nacht ein Duell mit Rafa Nadal. Die einzige Frau, die den Einzug in die dritte Runde geschafft hat, ist Angelique Kerber nach einem beeindruckend klaren Sieg gegen Aravane Rezai. 

 

Die gesamten Ergebnisse der restlichen Deutschen im Überblick:

Tommy Haas - Janko Tipsarevic 46 64 63 16 63

Florian Mayer - Viktor Troicki 46 64 76 61

Philipp Kohlschreiber - Wayne Odesnik 64 36  63 62

Angelique Kerber - Aravane Rezai 62 63

Denis Istomin - Michael Berrer 75 63 64

Nicolas Almagro - Benjamin Becker 64 62 36 46 63

Feliciano Lopez - Rainer Schüttler 63 26 63 63

Carla Suarez Navarro - Andrea Petkovic 61 64

Alberta Brianti - Sabine Lisicki 26 64 64

Samantha Stosur - Kristina Barrois 75 63

Caroline Wozniacki - Julia Görges 63 61

 

Österreich (3)

Das österreichische Teilnehmerfeld war nach Runde 1 schon stark dezimiert und nach Runde zwei besitzen die Österreicher nur noch einen verbleibenden Spieler. Dies ist Stefan Koubek. Nach seinem hart erkämpften 5-Satz Sieg gegen Ram in Runde 1 ging er mit viel Selbstbewusstsein in Runde zwei gegen den Kroaten Ivan Dodig. Dies machte sich auch bezahlt. Satz 1 war noch sehr umkämpft und Koubek konnte ihn erst im Tiebreak für sich entscheiden. Doch damit war der Widerstand des jungen Kroaten gebrochen und mit 6-1 und 6-2 gingen die Sätze zwei und drei an den Österreicher. Koubek erklärte im Interview, dass er zuerst gar nicht nach Australien reisen wollte, weil er sich nicht in Form befand. Doch nach dem Training mit Roger Federer entschied er sich anders und konnte sich durch die Qualifikation kämpfen und steht nun in Runde 3.

 

Der Damenwettbewerb wird ohne österreichische Beteiligung weitergehen. Österreichs Nummer 1 – Sybille Bammer - erwischte ein hartes Los mit Venus Williams. Sie rechnete sich im Vorfeld zwar kleine Chancen auch, doch nüchtern betrachtet war sie chancenlos. Der erste Satz war rasch mit 6-2 weg und im zweiten Satz konnte sie sich von 5-3 zwar nochmals auf 5-5 herankämpfen aber dann zog Venus nochmals das Tempo an und die Sache war gegessen. Bammer meinte danach, dass sie mit der kämpferischen Leistung zwar zufrieden war aber vom Spielerischen noch sehr viel fehlt. Erwartungsgemäß ausgeschieden ist auch Yvonne Meusburger. Gegen Kirilenko - welche Maria Sharapowa in Runde 1 eliminierte – hatte sie nur ganz zu Beginn vereinzelt Chancen. Danach war Schluss. Doch das Niveau dieses Spiels war sehr überschaubar. 

 

Die Ergebnisse der restlichen Österreicher im Überblick:

Stefan Koubek - Ivan Dodig 76 61 62

Venus Williams - Sybille Bammer 62 75

Maria Kirilenko - Yvonne Meusburger 63 61

 

Schweiz (4)

Die Schweizer konnten vier von fünf Spieler in Runde zwei bringen. In dieser war dann aber erwartungsgemäß für Marco Chiudinelli und Stefanie Vögele Schluss. Chiudinelli spielte zu Beginn sehr, sehr stark und konnte den ersten Satz verdient mit 6-3 für sich entscheiden gegen Novak Djokovic. Die Sätze zwei und drei gingen mit 6-1 an Djokovic, jedoch spiegeln diese nicht den wahren Spielverlauf wider. Djokovic hatte hart zu kämpfen und in vielen Aufschlagsspielen Breakbälle gegen sich. Im vierten Satz hatte Chiudinelli bei 3-3 noch drei Breakbälle, konnte jedoch keinen nützen und bekam im nächsten Aufschlagsspiel seinerseits das Break und damit war die Partie beendet. Stefanie Vögele konnte den ersten Satz sehr ausgeglichen gestalten, jedoch gab es bis zum 4-4 im ersten Satz schon weit über 30 unerzwungene Fehler. Nachdem die Weißrussin Azarenka dann zum wiederholten Male den Aufschlag zum 5-4 abnehmen konnte, war der Widerstand endgültig gebrochen und alles ging sehr schnell. Vögele konnte im zweiten Satz kein Game mehr gewinnen und verabschiedet sich von den Australien Open. Jedoch kann sie aufgrund ihrer gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein.

 

Zum einem ganz lockeren Sieg kam Roger Federer heute in der Nightsession gegen den Rumänen Victor Hanescu. Dieser stellte kein all zu großes Problem dar und Roger Federer konnte mit einer beeindruckenden Leistung in die dritte Runde einziehen. Bereits im ersten Aufschlagsgame des Spiels fixierte König Roger das Break. Der erste Satz ging dann auch rasch an Roger. Im zweiten Satz hielt der Rumäne bis zum 3-3 mit und hatte sogar Breakchancen in diesem Aufschlagsspiel. Diese konnte Roger locker abwehren und in Folge dessen lies Federer seine Dominanz wieder aufblühen und zog locker in die nächste Runde ein. Der zweite verbliebene Schweizer ist Stanislaw Wawrinka. Gegen den Russen Igor Kunitsyn gab er – gleich wie Roger – lediglich sieben Games ab und steht nach zwei beeindruckenden Siegen in der dritten Runde. Wawrinka befindet sich momentan in einer sehr guten Form (beim Vorbereitungsturnier in Chennai bis ins Finale gekommen) und er scheint vollkommen erholt von seiner Nackenverletzung zu sein. 

 

Die Ergebnisse der verbleibenden Schweizer Spieler:

Roger Federer - Victor Hanescu 62 63 62

Stanislaw Wawrinka - Igor Kunitsyn 63 62 62

Novak Djokovic - Marco Chiudinelli 36 61 61 63

Victoria Azarenka - Stefanie Vögele 64 60

 

Spielplan für die dritte Runde:

Mittlerweile ist der deutschsprachige Anteil bei den Australien Open sehr stark dezimiert worden. Es befinden sich noch vier Deutsche (1 Dame, 3 Herren), ein Österreicher sowie zwei Schweizer im Bewerb. In der dritten Runde – welche heute Nacht starten wird – gibt es folgende Partien:

Svetlana Kuznetsova - Angelique Kerber

Jo-Wilfried Tsonga - Tommy Haas

Florian Mayer - Juan Martin del Potro

Philipp Kohlschreiber - Rafael Nadal

 

Fernando Verdasco - Stefan Koubek

 

Roger Federer - Albert Montanes

Marin Cilic - Stanislaw Wawrinka

 

Hoffen wir, dass sich unsere deutschsprachigen Spieler durchsetzen werden – obwohl es für viele sehr schwer werden wird. Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber und Stefan Koubek sind sicherlich klare Außenseiter und brauchen eine Topleistung um in die nächste Runde einziehen zu können. Jedoch denke ich, dass vor allem Philipp Kohlschreiber sehr gute Chancen haben wird um mindestens einen Satz gegen Rafa zu holen. 

Sobald die dritte Runde beendet sein wird – gibt es wieder den Rückblick auf die Spiele. Wer die Spiele selbst live anschauen möchte, kann sich entweder bei Bet365 einen Zugang zu den Streams kaufen um 10 Euro. Jedoch erhält man auch einen 10 Euro Bonus dafür. Oder bei Betfair kann man die Streams anschauen sobald man eine Wette von mindestens 5 Britischen Pfund abgegeben hat. Jedoch nur für die Österreicher und Schweizer.

21. Januar 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Vor einigen Minuten wurde nun auch der zweite Tag der diesjährigen Australien Open beendet und somit ist die erste Runde nahezu komplett gespielt. Somit ist es an der Zeit die Ergebnisse der österreichischen, deutschen und schweizer Spieler zu betrachten und darauf zurückzublicken. 

 

Deutschland

Nicht verwunderlich ist, dass die Deutschen natürlich das größte Aufgebot haben. Insgesamt 17 Spieler konnten sich für den Hauptbewerb qualifizieren. Dabei gab es gleich in Runde 1 zwei direkte deutsche Duelle. Zum einen konnte sich Florian Mayergegen Philipp Petzschner in einer kuriosen Partie durchsetzen. "Petzsche" gewann die ersten zwei Sätze völlig klar mit 6-0 und 6-2 um in Folge dessen den Faden komplett zu verlieren und in fünf Sätzen rauszugehen. Das zweite Deutsch-Deutsche Duell konnte erwartungsgemäß Tommy Haas für sich entscheiden gegen Simon Greul. Nach verlorenem ersten Satz im Tiebreak hatte Haas keine Probleme mehr und gewann noch mit 6-4, 6-2 und 6-1.

Positiv zu erwähnen ist der unerwartete Erfolg von Rainer Schüttler gegen Sam Querrey. Querrey konnte im letzten Jahr des Öfteren mit guten Leistungen aufzeigen – doch gegen den Shaker hatte er heute nichts zu bestellen. Ein nie gefährdeter 4-Satz Sieg für Rainer. Ebenso die starke Leistung von Michael Berrer gegen Kristof Vliegen ist zu erwähnen – der Deutsche lies seinem belgischen Gegenüber lediglich vier Spielgewinne. 

Erwartungsgemäß chancenlos war Kindlmann gegen Davydenko. Zwar war er im 3ten Satz schon 3-0 vorne aber gab ihn dann schlußendlich doch mit 6-3 ab. Jedoch zählt Davydenko nicht umsonst zum diesjährigen Favoritenkreis. Für Tatjana Malek waren die Australien Open ebenso erwartungsgemäß rasch zu ende – lediglich einen Spielgewinn gegen die Polin Agniezswka Radwanska.

 

Hier noch alle Ergebnisse der deutschen Spieler im Überblick. Insgesamt konnten sich von den 16, bereits im Einsatz stehenden, Spieler 10 für die zweite Runde qualifizieren.

Nikolai Davydenko - Dieter Kindlmann 61 60 63

Agnieszwka Radwanska - Tatjana Malek 61 60

Tommy Haas – Simon Greul 67 64 62 61

Rainer Schüttler - Sam Querrey 63 26 64 63

Roberta Vinci - Anna Lena Grönefeld 75 64

Angelique Kerber - Olga Govortsova 63 63

Michael Berrer - Kristof Vliegen 61 62 61

Kristina Barrois - Akgul Amanmuradova 60 76

Benjamin Becker - Grega Zemlja 76 75 75

Sabine Lisicki - Petra Martic 61 64

Lukasz Kubot - Mischa Zverev 63 63 63 

Andrea Petkovic - Renata Voracova 62 64

Philipp Kohlschreiber - Horacio Zeballos 61 75 61

Alona Bondarenko - Kathrin Woerle 62 62

Florian Mayer – Philipp Petzschner 06 26 64 62 62 

 

 

Österreich

Mit einem – für österreichische Verhältnisse – sehr großen Aufgebot sind die Österreicher in diesem Jahr in Melbourne vertreten. Doch nach Runde 1 sieht es schon nicht mehr so rosig für die Österreicher aus. Bereits am Montag konnte die Vorarlbergerin Yvonne Meusburger einen durchaus unerwarteten Sieg gegen Timea Bacsinszky feiern. Doch in der nächsten Runde wird gegen Maria Kirilenko (die Sharapova Bezwingerin) wohl oder übel Schluss sein.

Ebenso unerwartete Niederlagen setzte es für den Neo-Daviscup Spieler Daniel Köllerer gegen den Qualifikanten Antonio Veic. Crazy Dani konnte die Sätze zwei und drei zwar für sich entscheiden, musste sich dennoch in fünf Sätzen geschlagen geben – damit konnte nicht gerechnet werden. Leider fiel Crazy Dani auch wieder in sein altes Verhaltensmuster zurück und lamentierte häufig und es gab unzählige Diskussionen mit dem Schiedsrichter sowie den ein oder anderen Schlägerwurf. Für die Nummer 1 im österreichischen Tennis - Jürgen Melzer - setzte es ebenfalls eine 5-Satz Niederlage. Gegen den Franzosen Serra verschlief er Satz Nummer 1 vollkommen und gab diesen prompt mit 6-1 ab. In Satz zwei konnte er zwar früh mit einem Break starten – bekam aber sofort das Rebreak und entschied den Satz schlussendlich knapp im Tiebreak. Insgesamt konnte Melzer lediglich zwei (!) von elf Breakbällennützen. Mit solch’ einer Statistik ist es natürlich schwer ein Spiel zu gewinnen.

Mit Stefan Koubek ist nur noch ein Vertreter bei den Herren vorhanden – er gewann gegen den Amerikaner Rajeev Ram in fünf Sätzen.Schlussendlich gab die bessere Fitness von Koubek den Auschlag für den Österreicher. In der nächsten Runde wartet nun Ivan Dodig – welcher einen 2-0 Satzrückstand gegen Altmeister Juan Carlos Ferrero drehen konnte. Sicherlich auch ein machbares Los für den Österreicher. Ebenfalls in Runde zwei ist Österreichs Nummer 1 bei den Damen – Sybille Bammer. Heute Nacht greift mit Tamira Paszek die letzte Österreicherin ins Geschehen ein.

 

Die Ergebnisse der österreichischen Vertreter: (7)

Katie O Brien - Patricia Mayr 63 63

Antonio Veic - Daniel Köllerer 64 36 67 61 64

Florent Serra - Jürgen Melzer 61 67 64 46 63

Sybille Bammer - Parra Santonja 63 62

Stefan Koubek - Rajeev Ram 46 63 57 61 63

Yvonne Meusburger Timea Bacsinszky 64 46 62

 

 

Schweiz

Mit lediglich fünf Spielern ist die Schweiz bei den Australien Open am Start. König Roger kam zu einem 3-1 Satzsieg gegen den Russen Igor Andreev. Für die erste Runde sicherlich nicht ein Traumlos – aber Roger Federer überstand ohne größere Probleme. Zwar verlor er den ersten Satz obwohl er schon mit Break in Führung lag aber danach fand Federer besser in sein Spiel und konnte Satz zwei klar, Satz drei knapp und Satz vier völlig problemlos für sich entscheiden. Schritt Nummer eins zum Titel ist damit erfüllt.

Die Schweizer Nummer zwei - Stanislaw Wawrinka - kam zu einem sehr deutlichen Sieg gegen den Spanier Guillermo Garcia Lopez. Mit Stan wird in den nächsten Runden sicherlich auch zu rechnen sein – das Potential ist enorm. Ebenfalls in Runde drei ist Marco Chiudinelli. Er konnte sich gegen den weitestgehend unbekannten Matosevic in vier Sätzen durchsetzen. 

Lediglich die unerwartete Niederlage von Timea Bacsinzsky gegen Yvonne Meusburger verhinderte, dass alle Schweizer Vertreter in Runde zwei einzogen. Heute um 1 Uhr in der Nacht wird noch die letzte Schweizerin – Stefanie Vögele ihr Auftaktmatch gegen Melinda Czink bestreiten. Jedoch gilt sie dabei als klare Außenseiterin.

Die Ergebnisse der schweizer Vertreter: (5)

Roger Federer - Igor Andreev 46 62 76 60

Marco Chiudinelli - Marinko Matosevic 76 76 46 63

Stanislaw Wawrinka - Guillermo Garcia Lopez 63 63 62

Yvonne Meusburger Timea Bacsinszky 64 46 62

 

Fehlende Erstrundenpartien der deutschsprachigen Spieler (starten beide heute Nacht um 1 Uhr MEZ):

Stefanie Vögele - Melinda Czink

Tamira Paszek – Julia Görges

 

Hoffen wir auf positive Ergebnisse in den zwei verlbeibenden Erstrundenpartien sowie in der zweiten Runde der diesjährigen Australien Open. Nach Abschluss der zweiten Runde wird es dann wieder einen Rückblick geben. Wer die Spiele live sehen möchte – insofern sie auf einem TV-Court angelegt sind – kann entweder bei Bet365 sich für 10 Euro (und 10 Euro Bonus bekommt man dafür – sprich umsonst) einen Zugang zu den Streams holen oder die Österreicher und Schweizer besitzen auch die Möglichkeit bei Befair den Stream zu benützen – kostenlos. In Deutschland darf Betfair ja seit dem 1.1.2010 nicht mehr Streams anbieten – deshalb besteht für die deutschen Mitbürger lediglich das Bet365 Streamangebot zur Verfügung.

 

19. Januar 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Und wieder sind zwei Spieltage beim Spengler-Cup absolviert und die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag morgen kann spannender nicht sein. Doch alles der Reihe nach.

Die Ergebnisse der letzte zwei Tage:

Energie Karlo Vary – Adler Mannheim 1:2 n.P. (1:0 – 0:0 – 0:1)

Team Canada – HC Davos 6:2 (2:0 – 3:2 – 1:0)

Adler Mannheim – Team Canada 5:2 (1:0 – 4:1 – 0:0)

Energie Karlo Vary – Dinamo Minsk 0:8 (0:4 – 0:3 – 0:1)

 

Beim gestrigen Nachmittagsspiel gab es den ersten Sieg für den deutschen Rekordmeister. Die Tschechen waren jedoch das ganze Spiel klar überlegen, jedoch wurden unzählige gute Chancen ausgelassen um eine frühe Entscheidung zu erzwingen. So kam es dann wie es schlussendlich kommen musste. Kurz vor Schluss treffen die Adler zum sehr glücklichen Ausgleich und so ging es für Karlsbad zum zweiten mal in die Verlängerung. Diese endete wieder torlos und im Penaltyschießen hatten die Tschechen bereits zum zweiten mal kein Glück und somit kamen die deutschen zu einem sehr, sehr glücklichen 2:1 Erfolg – und hielten damit die Chance für das Finale am Leben. 

Der Kracher des Spenglercups hielt seinen Erwartungen dann auch stand. Mit einem Sieg hätte der HC Davos den Finaleinzug schon fixieren können – doch die Kanadier spielen stark – zu stark. Nach 34 Minuten stand es schon 5-1 für die Ahornblätter und der Sieg für ein sehr stark spielendes Team Canada war nie wirklich in Gefahr. Davos hatte vor allem in der Defensive einige Schwächen und nach dem Ruhetag gilt nun die ganze Konzentration auf das Spiel gegen Mannheim.

 

Mit einer großen Überraschung endete dann das heutige Nachmittagsspiel zwischen Team Canada und den Adler Mannheim. Die Kanadier hatten zwar nur eine sehr kurze Regenerationszeit nach dem Spiel gegen Davos aber dennoch waren sie der haushohe Favorit. Im ersten Drittel waren die Kanadier auch klar überlegen – konnten die Chancen jedoch nicht in Tore ummünzen und kurz vor der Sirene dann das überraschende 1-0 für Mannheim. Direkt zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Ahornblätter ausgleichen und man dachte, dass das Spiel nun in Richtung Kanada kippen wird. Doch weit gefehlt – nicht mal eine Minute nach dem Ausgleich schon wieder die Führung für Mannheim. Das Mitteldrittel war dann das Drittel von Ahren Spylo, nachdem er den 2:1 Führungstreffer erzielen konnte, legte er noch zwei Treffer nach und erhöhte auf 4:1. In diesen Minuten spielten die Mannheimer furios und die Führung war mehr als nur verdient. In Folge dessen konnte Kanada den Schalter nicht mehr umlegen und sie zeigten ungeahnte Schwächen im Powerplay-Spiel. Sympomathisch hierfür eine Szene aus dem dritten Drittel als die Kanadier trotz fünf zu drei Überzahl zu keiner wirklichen Torchance kamen.

Das Abendspiel zwischen Karlsbad und Minsk war entschieden bevor es überhaupt begonnen hatte. Die Weißrussen starteten fulminant und lagen nach nicht einmal vier Minuten mit 4:0 in Führung. Die ersten vier Torschüsse fanden alle den Weg ins Tor der Tschechen. Auch der Torhüterwechsel nach dem 3:0 half nichts. Bis zur 27ten Minute stand es dann gar 7:0 für ein stark aufspielendes Dinamo Minsk. Den Tschechen merkte man die Müdigkeit an und dass sie keinen freien Tag hatten. Nach dem 7:0 schalteten die Weißrussen dann endgültig einen Gang zurück und betrieben Kräftesparen für das morgige Spiel. Für Karlsbad war es der letzte Auftritt beim diesjährigen Spengler-Cup.

 

Wie schon zu Beginn erwähnt ist die Ausgangslage für morgen sehr spannend. Es finden zwei Halbfinale statt. Die morgigen Sieger dürften dann am Donnerstag das große Finale austragen. Beim Nachmittagsspiel treffen die Kanadier auf die Weißrussen. Nach dem heutigen Spieltag müssen die Spieler von Minsk nur so von Selbstvertrauen strotzen und die Kanadier müssen sich hinterfragen was heute los war. Eine Prognose für dieses Spiel ist sehr schwer zu machen. Ich sehe hier ein offenes Spiel und das Pendel kann in beide Richtungen ausschlagen. Doch ich hoffe, dass der Publikumsliebling aus Kanada die Oberhand behalten wird. 

Das Abendspiel ist dann das zweite "Halbfinale" zwischen HC Davos und den Adler Mannheim. Für Mannheim ist es morgen auch das vierte Spiel – und heute sah man bei den Tschechen dass dies eine große Bürde sein kann. Die Schweizer sind nach dem heutigen Ruhetag körperlich sicherlich im Vorteil und nach den gezeigten Leistungen sehe ich den HCD hier in der Favoritenrolle. Die Mannheimer wissen wohl bis jetzt noch nicht wieso sie gegen Karlsbad gewonnen haben. Und nochmals so eine starke Leistung wie in Drittel zwei gegen Kanada trau ich den Deutschen nicht zu. 

 

30. Dezember 2009 / dominic - Kategorie: Sport-News

Nachdem gestern Abend schon der erste Teil des Rückblickes online gegangen ist (Hier nachzulesen) folgt nun der Rückblick auf die untere Tabellenhälfte der österreichischen Bundesliga.

 

SC Magna Wr. Neustadt

Der Aufsteiger in die österreichische Bundesliga hat einen wechselhaften Herbstdurchgang hinter sich. Zu Beginn der Saison wurde das Ziel auf Platz 5 festgelegt. Momentan befindet man sich lediglich drei Punkte hinter den Riedern – und somit sollte die Stimmung beim neuen Stronach-Klub eigentlich gut sein. Zu Beginn spekulierten sogar einige Experten, dass Magna mit den Top Vier mithalten kann – doch es wurde relativ rasch klar, dass die Umstellung von Adeg-Liga auf Bundesliga doch eine größere ist, als gedacht.

Der Kader von Magna ist – dank des vielen Geldes von Magna Inhaber Frank Stronach – mit sehr vielen erfahrenen und teuren Spieler gesät. Viele Ex-Nationalspieler tummeln sich auf dem Trainingsgelände von Magna herum. Und genau diese sind dem Klub mittlerweile ein Dorn im Auge. Das beste Beispiel hierfür ist der ehemalige österreichische Torschützenkönig Sanel Kuljic. Mit 8 Toren und 6 Assists er der Toptorjäger von Magna. Doch in den letzten Spielen im Herbst durfte er nicht mehr spielen. Wieso? Der Grund ist einfach, Kuljic hat eine Klausel im Vertrag, dass sich der Vertrag nach einer gewissen Anzahl an Spielen automatisch verlängert. Und nach Meinung des Vereins verdient Kuljic zuviel und der Verein will diesen Vertrag auf keinen Fall verlängern. In den Medien war schon des Öfteren zu lesen, dass ihm ein neuer Vertrag – zu weitaus schlechteren Konditionen – vorgelegt wird, und wenn dieser nicht passt, dann darf er den Verein verlassen. Ähnlich spielt es sich bei weiteren Spielern im Kader ab (zB Yüksel Sariyar).

Doch bleiben wir beim sportlichen Aspekt. Magna ist auf fremden Platz ein gern gesehener Gast. Lediglich einen Auswärtssieg durfte man bejubeln – und dies im letzten Auswärtsspiel gegen die Mattersburger. Und in den letzten Wochen ging der Trend auch steil nach oben. Der Klub ist mittlerweile definitiv in der Liga angekommen und spielt einen sehr effektiven Fußball. Gerade beim letzten 4-0 Sieg gegen den LASK. Der LASK war klar überlegen – doch dann schlugen die Neustädter zu und gewannen souverän. 

Die Stimmung sollte eigentlich recht gut sein – eigentlich! Gestern gab es den Knalleffekt. Trainer Helmut Kraft wurde gefeuert und mit der Rapid-Legende Peter Schöttel sofort ein neuer Mann vorgestellt. Laut Vereinsausagen geschah die Trennung einvernehmlich und mit Schöttel möchte man eine junge, österreichische Mannschaft aufbauen. Für den ehemaligen Rapidler ist es die erste Trainerstation im Profigeschäft und dementsprechend gespannt darf man sein wie es im Frühjahr weiter geht. Dass er mit jungen Spieler arbeiten kann, bewies er bei Rapid als er vor einigen Jahren Nachwuchsleiter und Amateurtrainer war. Doch der Trainerstuhl bei Magna ist sicherlich kein leichter und die Erwartungshaltung ist auch sehr hoch. 

 

Prognose für das Frühjahr

Eine Prognose für Magna zu starten ist sehr schwer. Anhand der letzten Ergebnisse hat es den Anschein, dass Platz 5 durchaus wahrscheinlich ist und dass sich die Mannschaft nun akklimatisiert hat. Doch aufgrund vieler – zum Teil nicht nachvollziehbaren – Entscheidungen des Managements wird man gespannt sein wie die Mannschaft auf dem Platz agieren wird. Was passiert mit Toptorjäger Kuljic? Wird er gegangen werden? Hören die erfahrenen Spieler auf einen kompletten Trainerneuling und vor allem wie macht der Trainerneuling seinen Job? Vom Potenzial her sehe ich Magna auf Platz 5, doch momentan sind zu viele offene Fragen zu klären um eine gute Prognose abzugeben.

 

SV Mattersburg

Letztes Jahr noch mit sehr viel Glück dem Abstieg entronnen - in diesem Jahr spielt man einen weitaus effektiveren Fußball. In der letzten Saison hielt man an Trainer Franz Lederer fest  trotz einer unglaublichen Negativserie mit über 15 Spielen ohne Sieg. In diesem Herbstdurchgang ist die Spielweise der Burgenländer zwar immer noch nicht die Schönste und nichts für Fußballfeinschmecker, doch der Erfolg gibt ihnen recht.

Erst nach einigen Spieltagen konnte der Toptorjäger und mazedonische Nationalspieler Ilco Naumoski weiter verpflichtet werden. Er dankte es mit sehr guten Leistungen und vielen Toren. Doch er ist ein Spieler der sinnbildlich für den ganzen Verein ist. Er polarisiert. Mit seinen Eskapaden am Platz und seinen großen Sprüchen bei Interviews mag ihn nicht jeder. Doch Fußball spielen kann er. Mattersburg ist eine Truppe die vor allem vom Kampf lebt und deshalb gibt es auch oftmals Spiele welche die gesunde Härte im Fußball überschreiten. 

Im Sommer konnten mit Robert Waltner – dem letztjährigen Torschützenkönig aus Ungarn – und Roland Spuller (von den eigenen Amateuren) zwei wirkliche Verstärkungen geholt werden. Den Sprung in die Bundesliga hätte Roland Spuller wohl niemand zugetraut – doch der 28-jährige spielt unbekümmert und glänzt mit sehr guten Flanken. Mit Waltner konnte ein guter Sturmpartner für Naumoski gefunden werden. 

 

Prognose für das Frühjahr

Wer die Burgenländer nicht mag – wird sie auch nie mögen. Einen schönen Fußball werden sie auch im Frühjahr sicherlich nicht zelebrieren. Der Kampf wird auch dann ganz vorne stehen. Die finanziellen Mittel für weitere Verstärkungen sind auch nicht vorhanden und somit muss Franz Lederer wohl mit dem gleichen Kader in die Frühjarhssaison gehen. Wenn im Frühjahr Kapitän Michael Mörz und Flügelspieler Cem Atan ihre normale Form erreichen, dann können die Burgenländer sicherlich noch das ein oder andere Mal überraschen. Jedoch denke ich auch, dass viel mehr als der siebte Tabellenplatz für Mattersburg nicht möglich sein wird. Positiv anzumerken ist sicherlich die Kontinuität die Präsident Pucher an den Tag legt, es wird wohl kaum einen Verein geben der im Abstiegskampf so lange auf den erfolglosen Trainer vertraut wie die Mattersburger in der letzten Saison. Und mit diesem Vertrauen kann und wird auch Franz Lederer beruhigt arbeiten können.

 

LASK Linz

Sekt oder Selters! Zu Beginn der Saison spielten die Linzer einen famosen Fußball. Offensive pur unter dem neuen Trainer Matthias Hamann (der Bruder von Didi Hamann). Damals spielte man auch noch einen sehr erfolgreichen Fußball. Nach acht Spieltagen hielten die Athletiker bereits bei 13 Punkten, nach 19 Spieltagen hat man nun magere 18 Punkte auf dem Konto. 

Das große Problem der Linzer ist definitiv die Abwehr. Die Spiele mit dem LASK sind in dieser Saison sehr torreich. Nach 19 Spieltagen hat man ein Torverhältnis von 40 zu 52. Bereis drei verschiedene Torhüter spielten in dieser Saison (zu Beginn Siljve Cavlina bis zu seiner Verletzung, dann der junge Michael Zaglmair und nach einem 2-7 gegen den KSV wurde Jürgen Macho als vereinsloser Spieler verpflichtet und seither hütet er das Tor). Am 13ten Spieltag gab es das erste under 2.5 bei Spielen mit Linzer Beteiligung. Mit 52 Gegentreffern in 19 Spielen besitzen die Linzer die Bilanz eines Absteigers. Doch die Offensive rund um das Trio Wallner-Mayrleb-Prager ist die große Stärke. Vor allem Roman Wallner glänzt in dieser Saison auf und ist mit 14 Treffern der führende der Torschützenliste. 

Ein weiteres großes Problem ist die eklatante Auswärtsschwäche. 10 Spiele, 37 Gegentore und zwei jämmerliche Unentschieden sind die Ausbeute auf fremden Platz. Am vorletzten Spieltag des Herbstdurchgangs bekam man  zum ersten mal in dieser Saison weniger als drei Gegentore auf fremden Platz. (beim 1-1 gegen den designierten Absteiger aus Kärnten). Die Defensive macht eklatante Eigenfehler und lädt die Gegner förmlich zum Tore schießen ein. Die drei Torhüter konnten oftmals einem Leid tun, da sie einfach vollkommen im Stich gelassen wurden. 

 

Prognose für das Frühjahr

Für Verstärkungen in der Defensive ist kein Geld vorhanden und somit muss Trainer Hamann mit dem selben Kader ins Frühjahr gehen und sich in der Vorbereitung vor allem der Defensive und der Auswärtsschwäche widmen. Die Linzer können froh sein, dass Kärnten keine Punkte holt und dementsprechend "ruhig" man sich auf die Frühjahrssaison vorbereiten kann. Die Spiele der Linzer sind zwar schön anzusehen, jedoch müssen diese vielen Eigenfehler abgestellt werden. Sicherlich ist es bei dem ein oder anderen Spieler auch eine Qualitätsfrage, aber wenn kein Geld da ist, muss auf diese gebaut werden. Alles in Allem finde ich Hamann einen sehr guten Trainer und ich traue ihm auch zu, dass er diese Probleme in den Griff bekommt und das man den LASK im Frühjahr wieder besser erleben wird. 

 

SV Kapfenberg

Der letztjährige Aufsteiger vermeldete vor Saisonbeginn mit der Verpflichtung von Marek Heinz einen super Transfer. Doch bislang blieb der ehemalige tschechische Nationalspieler noch unter den Erwartungen. Sicherlich sind die Mitspieler auch nicht auf dem Niveau anzusiedeln wie seine bisherigen, doch dennoch durfte man sich von dem Tschechen mehr erwarten. 

Das zweite Jahr ist bekanntlich das Schwierigste für einen Aufsteiger. Kapfenberg schlägt sich dennoch beachtlich. Im letzten Jahr hielt man nach 19 Runden bei nur 15 Punkten – in diesem Jahr sind es drei mehr. Und das obwohl ein echter Stürmer fehlt. Marek Heinz spielt mehr als hängende Spitze und erwies sich bislang nicht als Goalgetter. Pejic wurde gefeuert, Pavlov zu den Amateuren verbannt und Kozelsky spielt nicht wie ein Stürmer (3 Tore in 51 Ligaspielen, dieses Jahr in 17 Spielen 0 Tore). Lediglich der 19-jährige Deni Alar konnte vorne überzeugen. Dennoch ist man mit 3 Treffern beim KSV Toptorjäger. Damit sind die Probleme im Spiel der Steirer schnell ausgemacht. Hinten besitzt man dank der Verpflichtung von Raphael Wolf einen sehr guten Rückhalt. Vor allem beim famosen 7 zu 2 Sieg gegen den LASK zeigten die Steirer dass sie einen schönen Fußball spielen können und dass sie vollkommen zu recht in der Bundesliga spielen.

 

Prognose für das Frühjahr

Vor drei Jahren verschwand der KSV fast noch aus dem österreichischen Profifußball – mittlerweile ist der Verein verdientermaßen in der österreichischen Bundesliga dabei. Trainer Werner Gregoritsch macht seine Arbeit sehr gut und mit gezielten Verstärkungen (vor allem ein Torjäger) werden die Steirer auch im Frühjahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Zudem denke ich, dass sie das letztjährige Ergebnis von 36 Punkten übertreffen werden. 

 

SK Austria Kärnten

7 Punkte aus 19 Spielen, 0 Auswärtspunkte. Lediglich 14 erzielte Tore. Die Bilanz ist vernichtend. Und der künstlich gegründete Klub aus Kärnten ist vor dem Aus. Der Abstieg scheint besiegelt zu sein. Mit dem Trainerwechsel von Kult-Trainer Frenkie Schinkels zum unbekannten Joze Prelogar nach 17 Spieltagen zog man die Reißlinie. Doch am Trainer lag es sicherlich nicht. Die besten Spieler kehrten Kärnten den Rücken (zum Beispiel: Zlatko Junuzovic und Haris Bukva) und neue Verstärkungen konnten nicht an Land gezogen werden. Die Qualität fehlt in jedem Mannschaftsteil um in der Bundesliga wirklich bestehen zu können. Oftmals spielte man sehr gut mit und konnte sich durch Kampf und Leidenschaft am Leben halten – doch dann gab es in jedem Spiel Eigenfehler die die ganze Arbeit zunichte gemacht haben. 

Im letzten Spiel vor der Winterpause gab es eine unglückliche 1-0 Niederlage beim österreichischen Meister aus Salzburg. Erst in der 88ten Minute wurde die Partie durch ein Eigentor entschieden. Die Kärntner zeigten wiederum einen beherzten Fußball doch nach vorne fehlt eindeutig die Durchschlagskraft. Und Geld für Neuverpflichtungen ist definitiv nicht vorhanden. Zwar wurde heute schon bekannt gegeben, dass mit Martin Hiden, Marc Sand und Stephan Bürgler den Verein verlassen müssen um Gehaltskosten zu sparen aber dennoch denke ich nicht, dass Kärnten es schafft, wirkliche Verstärkungen zu holen.

 

Prognose für das Frühjahr

Die Ausgangssituation ist aussichtslos. Mit diesem Kader ist es fast unmöglich die Klasse zu halten. Zwar wird man auch im Frühjahr wieder bei einzelnen Spielen gut mithalten können, doch die Konstanz und die nötige Qualität fehlt einfach über einen längeren Zeitraum. 11 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer sind zudem eine große Last und sollten es die Klagenfurter echt noch schaffen – dann großen Respekt. Doch momentan glaubt niemand in Österreich, dass dies die Kärntner erreichen könnten. Jedoch heißt es bekanntlich "Todgesagte leben länger".

 

Das war der Rückblick auf die Herbstsaison der österreichischen Bundesliga. Ich hoffe, dass es dem ein oder anderen Leser Spaß gemacht hat! 

15. Dezember 2009 / dominic - Kategorie: Fussball-News









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