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Roland Garros


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Roland Garros und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Der Altmeister hat es wieder einmal in ein Endspiel geschafft und dies mit einem überragenden Tennismatch! Novak Djokovic und nicht zuletzt die Dunkelheit von Paris wehrten sich gegen Fedex. Doch nach knapp 4 Stunden Spielzeit und weit über 300 gespielten Punkten standen die Teilnehmer des Endspiels von Paris 2011 fest. Für Novak Djokovic endet damit eine unbeschreiblich gute Serie direkt vor dem Höhepunkt. Mit einem Finaleinzug hätte der Serbe einen neuen Siegrekord einfahren können, John McEnroe wird zumindest gelächelt haben.

Rafael Nadal vs. Roger Federer (Philippe Chatrier, Sonntag 15:00 Uhr)

Für das Endspiel am Sonntag können wir uns ein Tennismatch der Extraklasse vorstellen. Ein Rafael Nadal bei seinem Lieblingsturnier gegen Federer in genialer Form – uns steht ein geniales Endspiel bei den French Open 2011 bevor.

Rafael Nadal

Der Spanier hat am Freitag ebenso seine Ambitionen untermauert. Mit einem glatten 3:0 Erfolg über Andy Murray endeten die Hoffnungen für den Schotten. Dabei musste Nadal im gesamten Match fast nie an diesem Sieg zweifeln. Einzig die Unsicherheit im eigenen Aufschlagspiel war eher untypisch für die Nummer 1 der ATP Weltrangliste. Bereits 5:2 hatte Nadal im ersten Satz geführt, Murray aber um ein Haar noch die Chance zum 5:5 gelassen. Es waren die vielen vergebenen Breakbälle, welche Nadal in die Karten spielten. Murray schaffte es nicht die Big Points zu setzen.

Gegen Federer wird es Nadal dabei deutlich schwerer haben. Fedex ist ein Spieler, der genau im richtigen Zeitpunkt den Hammer auspackt und die Schwächephasen seines Kontrahenten besser lesen kann, als jeder andere Akteur auf dem Court.

Nadal hatte in der Auftaktrunde große Probleme mit John Isner, gab dabei zweimal einen Satz im Tiebreak ab. Der Schein des Ergebnisses trügt jedoch sehr. Isner hatte nur einen einzigen Breakball bis kurz vor dem Ende der Partie, profitierte einzig und allein von der eigenen Aufschlagstärke.

Andujar, ein Landsmann Nadals, leistete ebenso großen Wiederstand gegen Rafa und schickte den Weltranglistenführenden in den Tiebreak. Nach dem Matchball stand dennoch ein klares 3:0 auf der Anzeigetafel.

Je weiter das Turnier in die entscheidende Phase ging, umso mehr steigerte sich der spanische Volksheld. Nadal konnte Soderling und Murray recht problemlos aus dem Turnier befördern. Dabei kann Soderling gar als schwierigere Hürde angesehen werden. Der Schwede ist ebenso auf dem Sandplatz daheim, während Murray von einem sehr einfachen Draw profitierte und die Leistungen des Briten auf Rasen deutlich stärker sind.

Der Weg in das Finale – Rafael Nadal

1.Runde: Rafael Nadal vs. John Isner 3:2 (6:4, 6:7, 6:7, 6:2, 6:4)

2.Runde: Rafael Nadal vs. Pablo Andujar 3:0 (7:5, 6:3, 7:6)

3.Runde: Rafael Nadal vs. Antonio Veic 3:0 (6:1, 6:3, 6:0)

Achtelfinale: Rafael Nadal vs. Ivan Ljubicic 3:0 (7:5, 6:3, 6:3)

Viertelfinale: Rafael Nadal vs. Robin Soderling 3:0 (6:4, 6:1, 7:6)

Halbfinale: Rafael Nadal vs. Andy Murray 3:0 (6:4, 7:5, 6:4)
 

Roger Federer

Der sympathische Schweizer ist zurück auf einer Ebene mit Rafael Nadal. Noch nie waren die Chancen auf den Turniergewinn so groß, wenn man den Erfolg aus dem Jahr 2009 nicht berücksichtigt. Es ist bekannt, dass Nadal nicht in Traumverfassung bei den French Open 2011 gespielt hat und Roger Federer den besten Spieler des Turnieres und den großen Favoriten mit 3:1 aus dem Wettbewerb gekegelt hat.

Fedex hatte ein hartes Auftaktspiel gegen Lopez zu bestreiten. Häufig sind die Erstrundenpartien die größten Stolpersteine, und auch der Schweizer gab mit 13 Spielen eher ungewöhnlich viele Punkte an seinen ersten Gegner ab. Ab dem 4.Turniertag sahen wir nur noch einen richtig starken Roger Federer. Texeira und Tipsarevic waren nicht viel mehr als Fallobst und wurden glatt und deutlich aus dem Turnier geworfen. Federer fand seinen Rhythmus und gab auch in den Interviews zu, dass er sich richtig wohl fühlt.

Mit Stanislas Wawrinka wartete ein großer Kämpfer auf Federer im Achtelfinale. Wawrinka hatte der Nummer 3 der Setzliste schon einige spannende Matches bereitet. Dies sollte sich in Paris nicht wiederholen. Der Fed – Express flog unbeirrt durch das Teilnehmerfeld und bezwang auch Wawrinka in maximal einen knappen Satz 6:3, 6:2 und 7:5.

Gael Monfils war der letzte Gegner bis hin zur Vorschlussrunde und gestaltete das Duell mit Federer unerwartet offen. Alle Sätze waren zwar dem Spielstand nach recht ausgeglichen, doch war der Schweizer stets näher am Break. Eine Niederlage war auch gegen Monfils nahezu ausgeschlossen.

Gegen Djokovic holte Federer bereits in den ersten Minuten das beste Tennis aus sich heraus. Djokovic macht ebenso eine gute Partie, ohne aber die Niederlage in 4 Sätzen abwenden zu können.

Der Weg in das Finale – Roger Federer

1.Runde: Roger Federer vs. Filiciano Lopez 3:0 (6:3, 6:4, 7:6)

 

2.Runde: Roger Federer vs. Maxime Texeira 3:0 (6:3, 6:0, 6:2)

3.Runde: Roger Federer vs. Janko Tipsarevic 3:0 (6:1, 6:4, 6:3)

 

 Achtelfinale: Roger Federer vs. Stanislas Wawrinka 3:0 (6:3, 6:2, 7:5)

Viertelfinale: Roger Federer vs. Gael Monfils 3:0 (6:4, 6:3, 7:6)

Halbfinale: Roger Federer vs. Novak Djokovic 3:1 (7:6, 6:3, 3:6, 7:6)

Fazit

Wenn wir die Leistungen innerhalb der zwei Wochen bei den French Open 2011 vergleichen, bleibt der Sieger dennoch offen. Uns erwartet am Sonntag ein packendes Finale in Paris mit zwei sensationell guten Tennisspielern. Eher unverständlich ist meiner Meinung nach die kleine Quote von Rafael Nadal, sodass sich mit einem Tipp auf Federer eine gute Chance bietet.

Wett-Quoten Finale French Open 2011 Sieger:

 Rafael Nadal @ 1,45 Expekt

 

 Roger Federer @ 3,04 Betfair

Das Programm und die Ergebnisse der Herren bei den French Open finden Sie im Wettbasis Newsbereich

 

 

4. Juni 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die Spannung auf den Rängen von Roland Garros ist spürbar groß, da die heiße Phase des Turnieres beginnt. Am heutigen Dienstag werden die ersten Viertelfinals gespielt. Ein Akteur hat es dabei besonders leicht: Novak Djokovic darf mit Losglück den direkten Gang in das Halbfinale antreten. Fognini hatte zwar im Achtelfinale einen großen Kampf geliefert und sein Match auch gewonnen, dafür aber alle gesundheitlichen Grundbedingungen für ein weiteres Spiel verloren. Novak Djokovic festigt somit seine Favoritenrolle und wartet bereits jetzt auf den Gegner im Halbfinale.

Noch nicht einmal im Viertelfinale sind dagegen Victor Troicki und Andy Murray. Beide belauerten sich am gestrigen Turniertag. 2:0 nach Sätzen stand es bereits für den Serben, bevor Andy Murray trotz akuter Verletzungsprobleme zum Satzgleichstand kam. Das Match wird im Laufe des Tages fortgeführt. Natürlich ist es sehr wichtig mit einem guten Händchen aus der Kabine zu kommen und auf den Punkt topfit zu sein. Unter normalen Umständen ist ein Sieg des Briten zu erwarten, doch wie sich die angeschlagenen Beine in der Nacht erholen konnten, weiß nur Murray selbst.

Andy Murray @ 1,38 Betsson
Victor Troicki @ 3,50 WilliamHill

Unterdessen ist Roger Federer bereits eine Runde weiter. Der ehemalige Krösus des Herrentennis erlebt in Paris seinen zweiten – oder besser gesagt bereits dritten Frühling. Roger spielte bis zu diesem Viertelfinale überzeugte Matches, verlor keinen einzigen Satz und beherrschte seine Gegner mit großem Tennis. Die Variabilität eines Federers ist unumstritten und die Erfahrung, im richtigen Moment den passenden Ball zu spielen, einfach unheimlich groß. Gael Monfils war bereits gegen Ferrer als Außenseiter quotiert und wird es mit Roger nicht leicht haben. Die 5 Sätze aus dem Achtelfinale stecken zudem noch in den Knochen des Franzosen. Auch wenn das Publikum auf der Seite des Showmans sein wird, wäre alles andere als ein klarer Sieg des Favoriten eine große Überraschung.

Gael Monfils @ 6,70 Betfair
Roger Federer @ 1,15 Interwetten

Bei den Damen sind Vorjahressiegerin Schiavone aus Italien und Svetlana Kuznetsova in der Favoritenrolle. Francesca Schiavone bekommt es mit Pavlyuchenkova zu tun, welche eine echte Entdeckung dieses Turnieres ist. Dies erklärt die verhältnismäßig hohe Quote auf die Italienerin. Natürlich ist auch das Favoritensterben der Damen ein Grund, weshalb selbst der klarste Favorit noch immer unerwartet große Quoten bekommt. Die Beobachtung des Turnieres gibt den Buchmachern recht.

Kuznetsova spielt gegen Görges – Bezwingerin Marion Bartoli, welche sich erfolgreich bis unter die letzten 8 Damen gespielt hat. Eine Überraschung ist in dieser Partie keinesfalls unmöglich, wenn man bedenkt, mit welcher Klasse Bartoli nach der schwachen Anfangsphase über Görges dominierte.

Francesca Schiavone @ 1,59 Betfair
Anastasia Pavlyuchenkova @ 2,60 PaddyPower

Svetlana Kuznetsova @ 1,45 Interwetten
Marion Bartoli @ 3,09 Betfair

 Das Programm der French Open (Herren) finden Sie im Wettbasis Newsbereich

Das Programm der French Open (Damen) finden Sie im Wettbasis Newsbereich
 

29. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die French Open 2011 gehen am Montag in die 2.Turnierwoche. Über den ersten Teil der Ereignisse könnte man bereits viele Seiten füllen. In der ATP Konkurrenz haben sich die Favoriten bislang schadlos gehalten. Rafael Nadal schwächelte in den ersten 2 Partien, bevor ein souveräner Sieg folgte. Dennoch ist die Favoritenrolle an Novak Djokovic übergegangen. Der Serbe gab bislang nur gegen den "Leuchtturm" Del Potro einen Satz ab und steht bereits im Viertelfinale des 2. Grand Slam Turnieres im Jahr 2011. Auch Roger Federer ist in alter Form zurück auf dem Court. Ohne Satzverlust eilt der Schweizer durch das Teilnehmerfeld. Besonders der Auftritt über Wawrinka war trotz des Marathonmatches, welches der Außenseiter zuvor bestreiten musste, sehr überlegen.

Bei den Damen ist die Lage völlig anders. Die ersten drei Spielerinnen der Setzliste haben sich längst verabschiedet. Kein Mensch spricht in Paris mehr über die Namen Caroline Wozniacki oder Kim Clijsters. Azarenka besitzt derzeit die geringste Quote auf den Erfolg bei den French Open, dahinter folgt Sharapova. Für die Russin war der Siegestraum jedoch auch fast schon ausgeträumt. Eine Quote jenseits der Marke 6,0 konnte man auf Sharapova bereits in Runde 2 spielen. Das Favoritensterben der Damen macht viele Sorgen, da auch Andrea Petkovic, die einzige verbliebene Deutsche, heute zittern muss, wenn das Duell gegen Maria Kirilenko ansteht.

Kirilenko ist mit überragenden Ergebnissen bis in dieses Achtelfinale vorgestoßen, während Andrea Petkovic viele knappere Spiele bestreiten musste. Der Schein trügt jedoch, da die Ansetzungsliste Petkovic keinesfalls bevorzugen konnte. Gegen Rus und Scheepers gewann Kirilenko zweimal klar und gab in den 4 Sätzen insgesamt nur 7 Spiele ab. Die Gegner gehören zwar in die Kategorie "No Name", doch spätestens der Erfolg von Rus zuvor über Kim Clijsters hat den Schwierigkeitsgrad gewaltig gehoben. Andrea Petkovic unterdessen spricht schon vom Titel aufgrund der großen Nervenstärke und dem Favoritensterben in der ersten Woche. Doch Value ist in der Quote der Deutschen Petkovic heute gewiss nicht.

French Open 2011 – Achtelfinale 30.05.2011

Petkovic @ 1,35 youwin
Kirilenko @ 3,75 Sportingbet

Ein spannendes Match erwarten wir auch zwischen Marion Bartoli und Svetlana Kuznetsova. Bartoli schickte Julia Görges aus dem Wettbewerb und konnte sich auch gegen Dulko durchsetzen. Aufgrund der Aufgabe der Gegnerin gab es sogar eine etwas längere Phase zum entspannen, weshalb Kuznetsova heute schon Probleme bekommen könnte. Kuznetsova musste in der Vorrunde zuletzt die Hürde Hantuchova nehmen, was trotz verlorenen Tie-Breaks in Satz 1 funktionierte. Nach dem Satzverlust war die Russin die klar bessere Spielerin und siegte in den folgenden Sätzen mit 6:2 und 6:3.

French Open 2011 – Viertelfinale 31.05.2011

Kuznetsova @ 1,45 Unibet
Bartoli @ 3,00 Sportingbet

Bei den Herren sind heute zahlreiche Favoritensiege möglich. Rafael Nadal dürfte wenige Probleme mit Ljubicic bekommen, Andy Murray ist klar vorn gegen Troicki. Robin Soderling ist auf seinem Lieblingsbelag "Sand" gegen Gilles Simon ebenso mit der kleineren Quote versehen worden.

Schlussendlich muss noch die Partie von Ferrer gegen Monfils beendet werden. Der Spanier liegt mit 1:2 Sätzen in Rückstand, führt aber im vierten Satz mit dem Break. Erst heute Abend wird das Match erneut aufgenommen. Ein Erfolg des Spaniers wird trotz des Zwischenstandes weiterhin von den Buchmachern angenommen.

French Open 2011 – Achtelfinale 30.05.2011

Ferrer @ 1,73 Sportingbet
Monfils @ 2,27 Betfair

 

Das Programm der French Open 2011 (Herren) finden Sie im Wettbasis Newsbereich

Das Programm der French Open 2011 (Damen) finden Sie im Wettbasis Newsbereich
 

29. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Tag 4 der French Open in Paris brachte ein lachendes – und ein weinendes Auge für die deutschen Tennisfans. Sabine Lisicki durfte nur am Triumph riechen und schied nach starker Leistung gegen Vera Zvonareva aus dem Turnier aus. 5:2 hatte Sabine im entscheidenden dritten Satz geführt und bereits im Mitteldurchgang bei Satzführung, 5:4 und 30:30 nah am Matchgewinn gestanden. Am Ende des Marathonmatches jedoch stand ein 6:4, 5:7 und 5:7 auf der Anzeigetafel. Lisicki hat sich in die Herzen der Fans gespielt und ist eine echte Größe der WTA Tour. Die Welt wird noch viel Freude an der 21-jährigen Berlinerin haben. Nach dem letzten Ballwechsel war die Deutsche völlig ausgelaugt und musste sich behandeln lassen. Selbst die Trage des Turnierarztes musste zum Einsatz kommen. Die in der Qualifikation zusätzlich bestrittenen Spiele waren am frühen Mittwochabend bereits deutlich zu spüren.

Unterdessen konnte Julia Görges einen großen Erfolg feiern. Lucie Safarova stellte sich der Weltranglisten – Achtzehnten in den Weg und war über einen großen Teil des Matches die bessere Spielerin. Julia Görges machte viele einfache Fehler, vergab zahlreiche gute Chancen auf das Break und mussten bei Satzrückstand und 2:4 im Zweiten mit der Niederlage rechnen. Die Nervenstärke von Görges wurde in der anschließenden Spielzeit deutlich. Mit viel Mühe konnten die 22-jährige ihr Spiel sicherer gestalten. Die Fehleranzahl verringerte sich und der zweite Satz ging mit 7:5 noch an Deutschlands Nummer 1. Dem Kampf folgte die Kür, sodass "Jule" Görges den dritten Satz klar mit 6:2 für sich gestalten konnte und verdient erstmals in die 3.Runde von Paris einzog. Anschließend bekannte Görges selbstkritisch, die Leistung der ersten 1,5 Sätzen sei einem Grand Slam Turnieres nicht würdig gewesen.

Immer spannender wird auch der Kampf bei den Männern. Rafael Nadal hatte vor 2 Tagen ein verwirrendes Spiel gegen John Isner bestritten. Obwohl der Kontrahent über 4 Stunden nur zu genau einer Breakchance kam, hatte er Nadal nah an der Niederlage. Zwei 7:6 gewonnen Sätze bedeuten die Satzführung für Isner, während Nadal sein bestes Tennis zeigen musste, um das Match in fünf Sätzen positiv zu beenden. Die Quote auf den Turniersieg ist durch dieses Spiel von 2,16 auf 2,40 angestiegen, was nicht zuletzt an den beiden souveränen Auftritten von Novak Djokovic und Roger Federer liegt. Letzterer präsentierte sich gestern in alter Verfassung. Vielleicht gibt es ja doch eine große Überraschung, mit dem Schweizer als Turniersieger.

Gegen Pablo Andujar, einen spanischen Landsmann, bestreit Rafael Nadal sein Zweitrundenmatch am heutigen Nachmittag. Der Weltranglistenerste wird nach dem 4 – Stunden – Highlight gegen Isner auf einen schnellen Sieg aus sein. Natürlich ist Nadal in allen Bereichen überlegen, sodass ein klarer 3:0 Erfolg zu erwarten ist.

Rafael Nadal @ 1,02 Youwin
Pable Andujar @ 45,65 Betfair

Eine ähnlich einfache Aufgabe wird Maria Sharapova bei den Damen haben. Caroline Garcia aus dem Land der Franzosen trifft auf die ambitionierte Russin. Sharapova ist zurück in der Weltspitze und gilt als ernsthafte Kandidatin auf den Titel in Roland Garros. Auch wenn die Aufschlagszeremonie und die ständigen Stöhngeräusche unverändert blieben, ist Sharapovas Spielstil insgesamt überlegter geworden. Ist die Zeit vorbei, in welcher die Russin jede Chance auf den direkten Punktgewinn nutzen wollte? Garcia dürfte kaum eine Chance heute Abend haben, wobei Quoten über @32 bereits sehr grenzwertig sind.

Sharapova @ 1,02 Betfair
Garcia @ 32,35 Betfair

Lucie Hradecka fordert Andrea Petkovic, welche in der ersten Runde einen noch leicht unsicheren Auftritt hinlegte. Natürlich ist Petkovic gegen die eher unbekannte Tschechin Favorit, doch steigen die Quoten auf einen deutschen Erfolg derzeit eher an. Sollte das Spiel ähnlich wie in Runde 1 verlaufen, ist eine Livewette auf die Deutsche zu empfehlen, da die Nervenstärke und auch die spielerische Klasse eigentlich für den Favoritensieg sprechen.

Hradecka @ 3,45 Youwin
Petkovic @ 1,38 Youwin

Ebenso einen Gegner aus Tschechien hat der Österreicher Jürgen Melzer erhalten. Beim Duell gegen Rosol gilt Melzer als klarer Favorit. Nur wenig spricht gegen den Einzug in Runde 3. Für den Chef im Davis Cup spricht sowohl die Spielintelligenz, als auch Taktik und Technik. Ein HC -1,5 in den Sätzen könnte einer vernünftigen Wette gleichkommen.

Melzer @ 1,18 Sportingbet
Rosol @ 5,66 Betfair

 
das Programm, die Favoriten für Paris 2011 und die Übersicht (Herren) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich

das Programm, die Favoritinnen für Paris 2011 und die Übersicht (Damen) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich

26. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die ersten zwei Tage in Roland Garros sind zum Entsetzen der deutschen Fans sehr schwach verlaufen. Dabei hatten die Frauen noch wundervoll vorgelegt. Am Sonntagnachmittag konnte sich Julia Görges erwartungsgemäß in Runde 2 schießen. Gegen Mathilde Johansson gab es einen glatten Zweisatztriumph. Auch Petkovic und Sabine Lisicki kamen zu Favoritensiegen. Petkovic konnte sich nach dem Turniersieg in der vergangenen Woche schonen, da die Kontrahentin Bartoli verletzungsbedingt aufgeben musste.

Die Herren verloren dabei gleich 7 Duelle bei den French Open 2011. Ilhan bezwang den Rückkehrer Thommy Haas in 4 Sätzen. Der bezwungene machte sich anschließend über die Zukunft viele Gedanken – ein Schritt, der angesichts der langen Verletzungspause nicht sinnvoll erscheint. Haas ist sowohl im Davis Cup, als auch der ATP Tour ein gefragter Mann. Neben dem Lübecker Außenseiter Kamke und Petzschner hatte nur Berrer einen erfolgreichen Tag. Die Liste der Ausgeschiedenen ist lang und reicht von Brands bis Phau.

Unterdessen fliegt Djokovic mühelos von Sieg zu Sieg. Mit dem Finaleinzug in Paris würde Novak eine für einmalig gehaltene Siegesserie von Rafael Nadal brechen. Selbiger hat die Rolle des Favoriten längst an Djokovic abgegeben. Dennoch geben die Wettinteressenten bei Betfair dem Serben noch eine @2,80 auf den Turniersieg.

Den heutigen dritten Turniertag prägen noch zahlreiche Spiele der Marke David gegen Goliath. So ist Soderling gegen Benjamin Becker klarster Favorit und wird nur mit @1,03 bewertet. Rafael Nadal wird gegen Weltrekordmann John Isner ebenso keinerlei Schwierigkeiten haben.

Eine interessante Partie erwarten alle Österreicher und Deutschen zwischen Andreas Beck und Jürgen Melzer. Die Davis Cup Hoffnung der Österreicher geht als Favorit in die Partie gegen Beck. Melzer ist der komplettere Spieler und verfügt zudem über deutlich mehr Erfahrung in großen Turnieren. Ein Sieg wäre die logische Konsequenz.

Andreas Beck @ 5,00 Youwin
Jürgen Melzer @ 1,25 Interwetten

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Das Duell des Tages bei den French Open 2011 könnten Fernando Verdasco und Juan Monaco bestreiten. Monaco passt der Belag in Paris gewiss ein klein wenig besser, wenn gleich Fernando Verdasco der bessere Tennisspieler ist. Verdasco fühlt sich besonders auf Hardcourt heimisch und gilt in Roland Garros eher als Außenseiter. Dies gilt jedoch nicht für die Zweitrundenpartie gegen den Argentinier Monaco.

Juan Monaco @ 2,63 Sportingbet
Fernando Verdasco @ 1,60 Interwetten

Ich möchte Sie hiermit noch hinweißen, dass Sie bei Surebets im Einzelsportbereich sehr aufpassen müssen. Häufig haben verschiedene Buchmacher auch verschiedene AGB´s was die Auszahlung von Wetten anbetrifft, bei denen ein Spieler die Aufgabe erklärt. Nur bei gleichen AGB´s wird eine vermeintlich sichere Wette tatsächlich zur Surebet.

 das Programm und die Übersicht (Herren) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich

24. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Die erste Runde bei den diesjährigen French Open ist bereits Geschichte und es gab schon durchaus spektakuläre und interessante Partien und auch die ein oder andere Sensation konnte man schon begutachten. DAS Spiel der ersten Runde war sicherlich die Partie zwischen Andy Murray und Richard Gasquet. Die beiden 23-jährigen lieferten sich über vier Stunden lang einen harten Kampf und Andy Murray gelang es einen 2-0 Satzrückstand noch umzudrehen. Im dritten Satz lag er zudem auch schon mit einem Break hinten. Im entscheidenden fünften Satz gab die bessere Ausdauer dann den Ausschlag pro Murray. Doch nun möchten wir uns wieder auf unsere deutschsprachigen Spieler konzentrieren. 

Deutschland (7)

Die positive Überraschung in aus deutscher Sicht war der klare Erfolg von Julian Reister gegen den Spanier Feliciano Lopez. Reister hatte sogar mit gesundheitlichen Problemen im Vorfeld der French Open zu kämpfen und lies Lopez nicht den Hauch einer Chance. Anstelle von Florian Mayer – welcher kurzfristig verletzungsbedingt absagen musste – rutschte ein anderer Deutscher ins Hauptfeld, nämlich Dieter Kindlmann. Im Spiel gegen den französischen Publikumsliebling Gael Monfils gelang es ihm immerhin einen Satz zu gewinnen. Enttäuschend war der Auftritt von Philipp Petzschner, eine 2-0 Satzführung und etliche Breakbälle in Satz drei genügten nicht um den Einzug in die nächste Runde fixieren zu können. So musste er sich schließlich in fünf Sätzen dem Australier Carsten Ball geschlagen geben. 

Mit Andreas Beck und Tobias Kamke konnten noch zwei Spieler den Einzug in die nächste Runde feiern. Kamke zeigte bei seinem French-Open Debut eine großartige Leistung und lies sein Gegenüber – Stephane Robert – nie in sein Spiel kommen. Mit Kohlschreiber steht auch die deutsche Nummer eins in der nächsten Runde – lediglich im ersten Satz hatte er Probleme mit Beck, Satz 2 und 3 gingen dann im Eiltempo an den Deutschen.

Bei den Damen gab es vor allem für die Straßbourg-Finalisten Kristina Barrois eine herbe Enttäuschung - gegen die Italienerin Garbin sah sie lange Zeit wie die sicherer Siegerin aus, doch Satz zwei ging im Tiebreak verloren und ein Break Vorsprung in Satz drei reichte auch nicht aus und so verabschiedete sie sich schon wieder nach der ersten Runde. Hart zu kämpfen hatte Angelique Kerber – sie profitierte jedoch auch von der nicht vorhandenen Nervenstärke von Anna Chakvetadze als diese bei Serve4Match mal wieder abgab und so Kerber zurück ins Spiel kommen lies. Dank der tollen kämpferischen Leistung steht Kerber verdient in Runde zwei. Ebenfalls dort zu sehen sein wird Andrea Petkovic und Julia Goerges. 

 

Hier noch alle Ergebnisse der ersten Runde im Überblick:

Julian Reister – Feliciano Lopez 6-1 7-6 6-2

Andreas Beck – Paolo Lorenzi 4-6 6-3 6-2 6-2

Gael Monfils- Dieter Kindlmann 6-3 7-5 6-7 6-2

Tobias Kamke – Stephane Robert 6-0 6-4 6-3

Carsten Ball – Philipp Petzschner 3-6 6-7 6-2 7-5 9-7

Guillermo Garcia-Lopez - Rainer Schüttler 7-5 6-4 6-2

Jo-Wilfried Tsonga - Daniel Brands 4-6 6-3 6-2 6-7 7-5

Nicolas Mahut - Mischa Zverev 6-1 6-2 6-4

Philipp Kohlschreiber – Karol Beck 7-6 6-1 6-1

Mardy Fish - Michael Berrer 5-7 6-4 3-6 6-1 6-3

Denis Istomin - Benjamin Becker  7-5 7-5 6-3

 

Julia Goerges - Melinda Czink 6-2 6-3

Andrea Petkovic - Elena Vesnina 4-6 6-1 6-4

Timea Bacsinsky - Tatjana Male2-6 3-6

Tathiana Garbin Kristina Barrois 1-6 7-6 6-3

Angelique Kerber – Anna Chakvetadze 5-7 7-6 6-4

 

Noch nicht beendet

Xavier Malisse - Simon Greul  6-4 7-6

 

Die Spiele in Runde 2 im Überblick

Julian Reister – Olivier Rochus

Andreas Beck – Stanislaw Wawrinka

Tobias Kamke – Albert Montanes

Philipp Kohlschreiber – Andrea Seppi

 

Julia Goerges - Serena Williams

Andrea Petkovic - Svetlana Kuznetsova

Angelique Kerber –  Aravane Rezai

 

In Runde zwei wird es vor allem für die deutschen Damen sehr schwer. Julia Goerges und Andrea Petkovic haben zwei Hammerlose erwischt und werden es sehr schwer haben gegen Serena Williams und Svetlana Kuznetsova. Ein Sieg wäre eine Sensation. Auch für Angelique Kerber wird es sehr schwer werden – Spielerisch muss sie sich auf alle Fälle steigern im Gegensatz zu ihrer Erstrundenpartie. 

Bei den Herren wird es in Runde zwei auch relativ schwer. Wenn Julian Reister seine Leistung aus der ersten Runde wieder abrufen kann, ist ihm durchaus ein Sieg gegen Rochus zuzutrauen. Andreas Beck wird meiner Meinung nach gegen den Schweizer Wawrinka keine Chance haben und sich verabschieben müssen – ähnlich wird es wohl dem FO-Debutanten Tobias Kamke ergehen. Gegen Montanes ist er auch krasser Außenseiter. Deutschlands Nummer 1 – Philipp Kohlschreiber – wird gegen Seppi zwar eine schwere Partie haben, sich aber doch knapp durchsetzen können.

Simon Greul’s Erstrundenpartie wurde gestern aufgrund Dunkelheit abgebrochen und wird heute fertig gespielt werden. Jedoch verlor er die ersten beiden Sätze und wird wohl in Runde 1 ausscheiden.

 

Schweiz (4)

Die Nummer 1 im Herrentennis hatte in Satz 1 hart zu kämpfen mit dem Aussie Luczak und in Satz zwei und drei lies König Roger dem Gegner keine Chance mehr und spielte sich warm für weitere Partien. Vor allem in Satz drei entzückte Federer des Öfteren mit vielen spektakulären Stoppbällen das Publikum. Der Australier war der richtige Auftaktgegner für Federer, da er einiges an Selbstvertrauen tanken konnte und sah, dass seine Schläge funktionieren. Ebenfalls relativ problemlos in Runde zwei steht die Schweizer Nummer 2 – Stan Wawrinka. In drei Sätzen setzte er sich klar gegen Jan Hajek durch. Marco Chiudinelli hatte da weitaus härter zu kämpfen – gegen den Inder Devvarman konnte er sich erst im fünften Satz durchsetzen. 

Bei den Damen erreichte nur Timea Bacsinsky die zweite Runde - gegen Tatjana Malek aus Deutschland hatte sie kaum Probleme. Erwartungsgemäß ausgeschieden sind Stefanie Vögele und Patty Schnyder gegen die Williams-Schwestern. Vögele hielt in Satz 1 sehr gut mit und hätte sich den Satzgewinn durchaus verdient. Doch in den wichtigen Situationen zeigte Serena ihre Extraklasse und konnte sich somit durchsetzen. 

 

Hier noch alle Ergebnisse der ersten Runde im Überblick: 

Roger Federer - Peter Luczak 6-4 6-1 6-2

Stanislaw Wawrinka – Jan Hajek 6-1 6-3 6-3

Marco Chiudinelli - Somdev Devvarman 6-3 3-6 6-3 3-6 6-3

 

Serena Williams - Stefanie Vögele 7-6 6-2

Timea Bacsinsky – Tatjana Malek 6-2 6-3

Venus Williams - Patty Schnyder 6-3 6-3

 

Die Spiele in Runde 2 im Überblick

Roger Federer - Alejandro Falla

Stanislaw Wawrinka - Andreas Beck

Marco Chiudinelli – John Isner

 

Timea Bacsinszky - Alexandra Dulgheru

 

Alejandro Falla wird für Federer nur die nächste Etappe auf dem Weg in Richtung Finale sein. Falla konnte in Runde eins zwar einen klaren Sieg gegen den Serben Tipsarevic feiern aber gegen König Roger wird es wohl kaum zu einem Satzgewinn reichen. Wawrinka wird sich gegen Beck in meinen Augen auch durchsetzen - Beck spielte gegen Lorenzi kein wirklich gutes Tennis und Wawrinka ist vom Potential her klar höher einzustufen – jedoch traue ich Beck sicherlich einen Satz zu. Die Schweizer Nummer drei wird gegen den amerikanischen Aufschlagriesen kein leichtes Los haben. Sollte es ihm jedoch gelingen die Aufschläge von Isner retournieren zu können, gebe ich ihm durchaus Chancen. Spielerisch befinden sich beide auf einem ähnlichen Niveau - bei Quoten von ungefähr 1.30 ist das in meinen Augen sicherlich einen Lay wert. Die letzte Schweizerin im Bewerb wird es mit der Rumänin Dulgheru zu tun bekommen – sicherlich keine leichte Aufgabe und die Rumänin wird zu favorisieren sein – doch ich erwarte hier auch ein relativ ausgeglichenes Spiel.

 

Österreich (3)

Österreichs Tennisaushängeschild konnte sich gegen Dudi Sela in drei Sätzen klar durchsetzen. Zwar gab Melzer bei Serve4Set im ersten Satz nochmals ab, aber konnte sich danach gleich wieder ein Break erarbeiten. In Folge dessen spielte Melzer dann konstantes Tennis und hatte kaum Probleme. Nichts zu holen gab es für Crazy Dani. Lediglich fünf Games gegen den Qualifikanten – eine unterirdische Leistung von Köllerer. Gabashvili erreichte somit nach der Qualifikation auch in Runde eins einen Sieg ohne Satzverlust. Köllerer gab auf der PK nach dem Spiel zu, dass er sich momentan nicht motivieren kann und sich nun mindestens einen Monat Pause machen möchte – diese nicht vorhandene Motivation war gestern auch gut zu sehen. Und die Nummer drei im Bunde – Martin Fischer – konnte bei seinem Grand-Slam Debut eine tolle Leistung zeigen. Nachdem er den ersten Satz knapp im Tiebreak verlor konnte er die Sätze zwei und drei für sich entscheiden und ein Duell mit dem spanischen Topstar Nadal winkte bereits. Doch der Argentinier Zeballos konnte sich zurückkämpfen und im entscheidenden fünften Satz schließlich knapp mit 8-6 durchsetzen. Jedoch eine tolle Leistung des Vorarlbergers und hoffentlich hat der ein oder andere den Pre-Lay Zeballos genommen!

Bei den Damen konnte sich Yvonne Meusburger nach Startschwierigkeiten gegen die Wild-Card Spielerin Feuerstein durchsetzen. Österreichs Damen-Nummer 1 konnte sich – entgegen meinen Erwartungen – beeindruckend klar durchsetzen. Bammer gab lediglich ein Game ab und zeigte eine unerwartet starke Leistung – diese wird sie in Runde zwei auch wieder benötigen. 

Hier noch alle Ergebnisse der ersten Runde im Überblick:  

Teimuraz Gabashvili - Daniel Köllerer 6-2 6-2 6-1

Jürgen Melzer – Dudi Sela 7-5 6-2 6-4

Horacio Zeballos - Martin Fischer 7-6 6-7 1-6 6-4 8-6

 

Sybille Bammer – Mariana Duque Marino 6-0 6-1

Yvonne Meusburger – Claire Feuerstein 7-6 6-3

 

Die Spiele in Runde 2 im Überblick:

Jürgen Melzer - Nicolas Mahut

 

Sybille Bammer - Yanina Wickmayr

Yvonne Meusburger - Maria Kirilenko 

 

In Runde zwei haben die Österreicher nun noch drei Teilnehmer. Jürgen Melzer sollte sich gegen den Franzosen Mahut durchsetzen - alles andere wäre doch verwunderlich. Bei den Damen wird es wohl in Runde drei ohne Österreicherinnen weitergehen. Bammer und Meusburger sind sicherlich klare Außenseiterinnen in ihren Zweitrundenduellen. Wickmayr und Kirilenko sind zwei sehr starke Spielerinnen und es bedarf einer Topleistung um gegen diese zwei bestehen zu können. Meusburger gebe ich kaum Chancen auf die Sensation – Bammer gebe ich durchaus geringe Chancen für einen Satzgewinn. 

 

26. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Gleichzeitig mit dem Begin der French Open in Paris möchte ich mich aus dem Winterschlaf zurückmelden. Die letzten Wochen gaben mir wenig Zeit, Sie mit Neuigkeiten aus der Sportwelt zu füttern, dafür dürfen Sie sich auf umso schönere Monate freuen. In der NBA finden aktuell die Conference Finals statt, die Weltmeisterschaft in Südafrika steht vor der Tür und auch die Tennisfreude blicken sehnsüchtig auf die heiße Asche in Frankreichs Hauptstadt.

Gestern gab es den 2.Tag der Auftaktpartien bei den French Open. Erfahrungsgemäß sind klare Siege typisch im Duell David gegen Goliath. Umso erfreulicher, dass so mansch Außenseiter stark an den Nerven der Favoriten nagte. So musste Andy Murray bereits früh im Turnier über die komplette Distanz gehen und gewann nach 2:0 Satzrückstand mit dem knappsten aller möglichen Tennisergebnisse. Gasquet ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt in der ATP Tour, doch aktuell schmückt den Franzosen nur Rang 67 in der Weltrangliste. Die erfolgreichen Vorbereitungsturniere gaben Hoffnung auf einen Erfolge gegen Murray, der auf Sand nicht zu den stärksten Spielern gehört. Insgeheim beginnt für den Schotten wohl bereits jetzt die Einrollphase für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon in wenigen Wochen. 4:6 und im Tiebreak gewann Gasquet die ersten 2 Durchgänge und trieb mit einem Break Führung im Dritten die Favoritenquote bei unserer beliebten Wettbörse Betfair bis auf @11,0 (abzüglich Provision @10,45). Der umkämpfte mittlere Satz sollte wegweisend für die Partie sein. Murray gewann 6:4 und spielte anschließend seine körperliche Überlegenheit aus. Gasquet hatte nach 10 Tagen mit Spielauftritten konditionell nichts entgegenzusetzen.

Ebenso musste auch Serena Williams zumindest ein klein wenig zittern. Viele Schweizer werden sich über den unerwartet starken Auftritt von Voegele im ersten Satz gefreut haben. Erst im Tiebreak konnte die US – Amerikanerin die 1:0 Führung feiern, während es zuvor gar nach dem Satzverlust ausgesehen hatte. Das schwache 13.Spiel setzte sich für Voegele im 2.Satz durch, in dem sich Williams aber auch klar steigerte.

Auch ein Deutscher machte auf sich aufmerksam. Dieter Kindlmann zwang Monfils über 4 Sätze. Sie haben diesen Namen noch nie gehört? Dann brauchen Sie sich keinesfalls zu schämen. Der Herausforderer hatte nur als Nachrücker für die French Open zur Verfügung gestanden, erfuhr erst wenige Stunden vor dem ersten Ballwechsel von seiner Chance auf dem größten Court "Philippe Chatrier".

Die Favoriten hatte gestern allesamt keinen ganz großen Tag erwischt. Die kleine Anzahl an Sandplatzturnieren vor dem Großereigniss machte sich bei den Herren klar bemerkbar. Auch Djokovic musste gegen Korolev einen Satz abgeben, Federer hingegen blieb souverän.

Philipp Petzschner musste bereits am 2.Tag die Segel streichen. Carsten Ball vertrieb den angeschlagen angetretenen Deutschen in einem Marathonmatch aus Runde 2. 9:7 endete der entscheidende, stets ohne Tiebreak gespielte, 5.Satz.

Die Damenwelt präsentierte sich deutlich lockerer: Henin, Julia Goerges, Wozniaki, Stosur, Radwanska, Jankovic, Dementieva, Na Li und Ivanovic, alle gewannen ihre Partien glatt mit 2:0.

 

 

25. Mai 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Am morgigen Pfingstsonntag um 11 Uhr wird voraussichtlich –  insofern das Wetter passt – das zweite Grand-Slam Turnier in diesem Jahr in Paris starten. Die Sandplatzspezialisten freuen sich schon seit Wochen auf das Saisonhighlight. Nachdem im letzten Jahr Roger Federer zum ersten Mal das Turnier in Roland Garros für sich entscheiden konnte, wird heuer wieder der spanische Sandplatzkönig Rafael Nadal der ganz große Topfavorit sein. Doch man darf gespannt sein, ob es in diesem Jahr wiederum eine Überraschung geben wird und Nadal gestürtzt werden kann. Bei den Damen werden viele Augen auf die belgische Comebackerin Justine Henin gerichtet sein. Zu Beginn des Turniers werden hier die deutschsprachigen Spieler – sprich die Deutschen, Schweizer & Österreicher – unter die Lupe genommen und ab dem Achtel- bzw. Viertelfinale (je nachdem wie viele von "uns" noch dabei sind) wird der Rückblick bzw. die Vorschau auf das ganze Turnier gerichtet sein. Das größte Kontingent besitzen natürlich die Deutschen mit 17 Spielern – deshalb macht auch Deutschland den Anfang.

 

Deutschland (17)

17 Männer/Frauen umfasst das deutsche Aufgebot bei den diesjährigen French Open! Seit diesem Jahr gehört einer der Topspieler jedoch nicht mehr zum DTV – nämlich Tommy Haas. Dieser nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an und wird nun als Amerikaner geführt. Angeführt wird das Feld bei den deutschen Herren von Kohlschreiber. Mit seinem Gegner in Runde 1 – Karol Beck – sollte er auch keine all zu großen Probleme haben und den Einzug in die zweite Runde schaffen. Bedeutend schwieriger wird es für Florian Mayer und Daniel Brands – beide treffen auf zwei französische Publikumslieblinge. Mit Gael Monfils und Jo-Wilfried Tsonga bekamen beide sehr harte Brocken zugelost – und damit wird man sich in Runde 1 schon wieder verabschieden müssen. Ähnliches wird wohl Julian Reister (gegen Feliciano Lopez) sowie Rainer Schüttler (gegen GGL) passieren. Alle anderen deutschen Starter haben sicherlich gute Chancen auf einen Einzug in die zweite Runde. 

Bei den Damen stehen alle deutschen Vertreterinnen vor lösbaren Aufgaben. Angelique Kerber hat mit Anna Chakvetadze das schwierigste Los vom Namen her gezogen. Doch die Russin läuft schon seit langer, langer Zeit ihrer Form hinterher und ich denke, dass Kerber sicherlich zu favorisieren sein wird. Kristina Barrois wird mit viel Selbstvertrauen nach Paris kommen, immerhin steht sie in dieser Woche im Finale des WTA Turniers in Straßbourg. Julia Goerges und Andrea Petkovic sollten die zweite Runde erreichen – alles andere wäre eine negative Überraschung. 

 

Hier die Spiele der deutschen Vertreter/Innen im Überblick:

Julian Reister – Feliciano Lopez

Andreas Beck – Paolo Lorenzi

Florian Mayer – Gael Monfils

Tobias Kamke – Stephane Robert

Philipp Petzschner – Carsten Ball

Rainer Schüttler – Guillermo Garcia-Lopez

Daniel Brands - Jo-Wilfried Tsonga

Mischa Zverev – Nicolas Mahut

Simon Greul – Xavier Malisse

Philipp Kohlschreiber – Karol Beck

Michael Berrer – Mardy Fish 

Benjamin Becker – Denis Istomin

 

Julia Goerges - Melinda Czink

Andrea Petkovic - Elena Vesnina

Tatjana Malek - Timea Bacsinsky 

Kristina Barrois - Tathiana Garbin

Angelique Kerber – Anna Chakvetadze

 

Schweiz (6)

Die Schweizer kommen mit einem kleineren Aufgebot nach Paris – doch dafür sind die Erfolgsaussichten der Schweizer mit Abstand die Größten. Roger Federer kommt als Titelverteidiger nach Roland Garros und mit Stan Wawrinka besitzt man einen zweiten Topspieler, welcher immer für mindestens das Achtelfinale gut ist. Roger Federer gab nach der Niederlage im Finale von Madrid zu Protokoll, dass die komplette Sandplatzsaison in Paris entschieden wird. Wer das Turnier gewinnt – der hatte eine erfolgreiche Sandplatzsaison. Alle anderen Spiele sind sekundär – dementsprechend gilt das Hauptaugenmerk des Schweizer Gentlemens nur auf Paris – man darf gespannt sein ob er seinen Titel verteidigen wird können. Der Dritte Mann im Bunde – Marco Chiudinelli –  zeigte auch schon des Öfteren seine Klasse und sollte in Runde eins gegen den Inder Devvarman auch problemlos den Einzug in Runde zwei fixieren können. 

Bei den Damen sind ebenfalls drei Vertreterinnen am Start – doch die Erfolgsaussichten dieses Trios sind quasi nicht vorhanden. Patty Schnyder ist zwar immer für eine Überraschung gut aber ein Weiterkommen gegen die Amerikanerin Venus Williams wäre eine große Sensation. Stefanie Vögele erwischte es fast gleich schlimm und darf sich mit der anderen Williams messen – auch sie wird keine Chance haben und Serena wird kurzen Prozess mit der Schweizerin machen. Einzig und allein Timea Bacsinsky kann sich Chancen auf die zweite Runde ausrechnen. Das Spiel gegen die deutsche Tatjana Malek wird ein sehr ausgeglichenes aber ich denke, dass die Schweizerin knapp zu favorisieren ist und sich durchsetzen wird. 

 

Hier die Spiele der schweizerischen Vertreter/Innen im Überblick:

Roger Federer - Peter Luczak

Stanislaw Wawrinka – Jan Hajek

Marco Chiudinelli - Somdev Devvarman

 

Stefanie Vögele – Serena Williams

Timea Bacsinsky – Tatjana Malek

Patty Schnyder - Venus Williams

 

Österreich (5)

Nachdem Martin Fischer die Qualifikation überstanden hat, werden die Österreicher mit fünf Spieler/Innen in Paris an den Start gehen. Österreichs Nummer 1 – Jürgen Melzer - kann mit der Vorbereitung auf die French Open durchaus zufrieden sein. In den letzten Wochen zeigte er gutes Tennis und konnte in Madrid sogar den Spanier Fernando Verdasco bezwingen. Gegen Dudi Sela sollte Melzer keine Probleme haben und die Partie für sich entscheiden. Crazy Dani bekommt es in Runde eins mit dem russischen Qualifikanten Gabashvili zu tun. Der Russe konnte in der Qualifikation alle Partien in zwei Sätzen gewinnen und sich locker für den Hauptbewerb qualifizieren. Köllerer ist in der Weltrangliste vor dem Russen zu finden und dass Crazy Dani großes Potential besitzt, ist vielen Experten klar. Es wird wieder sehr viel darauf ankommen ob Köllerer seine Nerven im Griff behält und sich auf das Tennis spielen konzentrieren wird. Doch ich glaube, dass er sich durchsetzen wird. Für den Vorarlberger Martin Fischer wird es die Premiere bei einem Grand-Slam Turnier sein. Bisher scheiterte er immer in der Qualifikation – doch Versuch Nummer 11 war erfolgreich. Sein Gegenüber ist der Argentinier Zeballos – welcher vor allem auf der Challenger-Ebene sehr erfolgreich agiert, jedoch auf ATP-Ebene meist hinterher hinkt. Zeballos befindet sich momentan in keiner guten Verfassung und dementsprechend glaube ich, dass dies eine knappe Partie wird und Zeballos nicht der klare Favorit sein wird. In Runde zwei wartet das Duell gegen den Clay-King Rafael Nadal – das sollte Motivation genug sein um alles daran zu setzen, Zeballos eliminieren zu können.

Bei den Damen startet lediglich ein Duo. Österreichs Nummer 1 Sybille Bammer schreibt zur Zeit nur negative Schlagzeilen und ein Ausscheiden gegen die 20-jährige Kolumbianerin würde gerade gut ins Bild passen. Die Kolumbianerin ist auf Sand keine bequeme Gegnerin und hat sicherlich das Potential um für eine Überraschung zu sorgen. Die zweite Dame im Bunde ist Yvonne Meusburger. Gegen die französische Wild-Card-Teilnehmerin Claire Feuerstein spielte sie schon zwei Mal und konnte sich beide Male locker in zwei Sätzen durchsetzen. Dementsprechend wird sie in diesem Erstrundenduell auch zu favorisieren sein und ich denke auch, dass sie sich durchsetzen wird. 

 

Hier die Spiele der österreichischen Vertreter/Innen im Überblick:

Daniel Köllerer - Teimuraz Gabashvili

Jürgen Melzer – Dudi Sela 

Martin Fischer – Horacio Zeballos

 

Sybille Bammer – Mariana Duque Marino

Yvonne Meusburger – Claire Feuerstein

22. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Sport-Wetten

 

Zugegeben, der Tennissport ist in Deutschland nicht gerade im kommen. Auch zur Weltspitze fehlt ein ganzes Stückchen. Umso schöner ist es doch, dass unsere Außenseiter mal wieder Siege feiern können.

Thommy Haas bestritt sein Match gegen Simon Greul aus Stuttgart und musste zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Der 1.Satz verlief mit vielen leichten Fehlern wenig zufriedenstellend. Bei 3:4 im Zweiten aber löste sich der Knoten. Ab sofort gab Thommy nur noch 3 Spiele ab und siegte mit 6:7, 6:4, 6:2 und 6:1.

Eine Überraschung schaffte Rainer Schüttler. Der Shaker warf den gesetzten Sam Querrey in 4 Sätzen nahezu leicht aus dem Turnier. Der Amerikaner konnte nur den 2.Satz für sich entscheiden.

Philipp Kohlschreiber beendete seine Auftaktübung vom gestrigen Tag. Auch die Regenpause konnte das vielleicht größte deutsche Talent nicht aufhalten, sodass die Einsatzzeit auf dem Court äußerst gering ausfiel.

Bei den Damen gibt es derzeit nur einen Namen: Sabine Lisicki eilt in die nächste Runde. 6:1 und 6:4 hieß es gegen Martic. Petkovic gewann gegen eine Tschechin mit fast demselben Resultat. Berrer, Zverev und Becker sind die größten ausgeschiedenen Namen.

Doch natürlich gab es auch echtes Weltklassespieler, die ihren ersten Auftritt genießen durften. Roger Federer musste wie bereits gestern erwähnt gegen Andreev antreten und verhalf allen Nachtippern zu einem Wetterfolg. Sowohl das "Lay 3:0 Federer", als auch die HC Wette gingen durch. Dabei musste Andreev gar einen Satz mit 0:6 abgeben.

Federer präsentierte sich in mittelprächtiger Form. Bereits beim verlorenen Auftaktdurchgang (4:6) wurden die ungewöhnlichen Fehler des Schweizers deutlich. Auch in den 3 siegreichen Durchgängen konnte Fedex nicht an die Dominanz vergangener Tage anknüpfen. Das Reportoire des Weltranglistenersten ist aber immer noch genial. Fedex weiß genau, in welchem Moment welcher Schlag die beste Wirkung hat und kann sich auch umstellen, wenn gewisse Schläge nicht kommen. Andreev überzeugte als guter Aufschläger, der auch von der Grundlinie gutes Tennis zeigte. Den Knackpunkt im Match stellte das 12.Spiel des dritten Satzes dar. Andreev servierte zum Satzgewinn, bekam aber das Rebreak und ging im folgendem Tiebreak unter. Damit war der Wiederstand gebrochen und der Weg frei für den 15 – fachen Grand Slam Gewinner.

Mit unerwarteter Leichtigkeit fegten Serena Williams und Ana Ivanovic ihre Gegner vom Platz. Ganze 8 Spiele gingen an die Kontrahentinnen Perry und Radwanska. Ähnlich erfolgreich verliefen die Partien von Venus Williams (6:2 6:2) gegen Safarova und Jelena Jankovic (6:4, 6:0) Beiden war aber auch vor der Partie nichts anderes als ein deutliches Ergebnis zuzutrauen gewesen.

Eine Freude für die Wettbasis Leser dürfte der Auftritt  von Carsten Ball gewesen sein. Er lieferte Fernando Verdasco einen harten Kampf und konnte gar einmal einen Teilerfolg im Tiebreak feiern. Dennoch bleibt der Spanier ein Kandidat mit Value in den Langzeitwetten.

Die Stars der Herren ließen nichts anberennen. Djokovic und Davydenko, aber auch Tsonga und Hewitt gaben sich bei 3:0 Erfolgen keine Blöße.

Einzig Robin Söderling musste ein böses Erwachen spüren. Der Preis für den dicksten Außenseitersieg geht wohl an Granollers. Selbst eine 2:0 Satzführung reichte dem Nadal – Besieger von Roland Garros 2009 nicht zum Triumph.

 

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19. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 Das Imperium schlägt zurück

 Roger Federer hat es nach 1:54 Stunden im Endspiel geschafft auf dem Court Philippe Chatrier den wichtigen Major Titel ein zu fahren. Der Schwede Söderling brachte Federer nur selten ins Wanken und verlor verdient mit 6:1 7:6 6:4. Überfallsartig startete Federer in den ersten Satz und nahm seinem Gegenüber gleich zu Beginn zweimal das Service ab. Nach nur 23 Minuten beendete der als Nr.2 gesetzte Schweizer den ersten Satz mit 6:1 und ließ Söderling gerade mal 11 Punkte. Im zweiten Durchgang kämpfte sich der Nadal-Bezwinger zurück und hatte kaum Probleme mit seinen Aufschlag, beim Stand von 5:4 musste Söderling jedoch einen Satzball abwehren ehe er sich in das Tiebreak rettete. Dort war Federer klar überlegen, Roger startete mit 3 Assen und einem Minibreak, beim Stand von 6:1 servierte er ein Ass und sicherte sich auch den zweiten Satz. Aus dem Rhythmus wurden die Spieler nur kurzfristig gebracht als ein Zuschauer auf das Feld stürmte und Federer eine Fahne umhängen wollte, dieser wurde allerdings von den Sicherheitsleuten gestoppt. Zu Beginn des dritten Satzes nahm Federer seinem Kontrahenten den Aufschlag ab, Söderling hatte beim 1:2 eine Chance auf das Rebreak, vergab diese aber. Beide blieben bei ihren Service fehlerlos, erst als Federer auf das Match aufschlug bekam Söderling abermals die Möglichkeit auf ein Break. Der Schweizer behielt aber die Nerven und nütze seinen ersten Matchball zu einem denkwürdigen Triumph bei den French Open. Mit dem Sieg zog der ehemalige Weltranglistenerste mit Pete Sampras gleich, beide halten nun bei 14. Major Titel. Ausschlaggebend für den sicheren Sieg war sein Aufschlagspiel, insgesamt lies Federer nur 2 Breakbälle zu und servierte insgesamt 16 Asse dazu kommen noch 58 Winner. Außerdem holte Roger Federer erst als sechster Spieler den Karriere-Grand-Slam (alle Siege bei jedem Grand Slam). Der Schweizer Maestro kürte sich zum neuen Sand-König nach dem Nadal die letzten 3 Jahre stets den Titel bei den French Open holte. Neben Andre Agassi, Fred Perry, Don Budge, Rod Laver und Roy Emerson triumphierte auch Federer bei allen 4 Grand-Slam Turnieren.

 

7. Juni 2009 / lukas - Kategorie: Tennis-Wetten









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