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GRAND SLAM Wimbledon: Federer trifft im Finale auf Roddick

5. Juli 2009 / lukas

 

Wimbledon Finale mit historischem Hintergrund

Der Federer Express machte auch vor Tommy Haas nicht halt, der Hamburger schlug sich allerdings wacker und erzielte mit dem Halbfinale sein bestes Ergebnis bei einem Grand Slam Turnier. Roger dagegen strebt ganz andere Dimensionen an, zwei Rekorde stehen erneut auf seiner Abschussliste. Mit dem Einzug in das Finale auf dem "heiligen Rasen", hat der Maestro bereits Ivan Lendl mit den meisten Major-Finalteilnahmen abgelöst, Federer hält nun bei 20. Nach dem Triumph bei den French Open zog der Schweizer mit Tennis-Legende Pete Sampras gleich. Morgen könnte er mit seinem 15. Major-Sieg die alleinige Spitze übernehmen.

Andy Roddick verlor 18 seiner bisherigen 20 Duellen mit Federer, geht allerdings optimistisch in die Partie, denn der Texaner verfügt über eine wirkungsvolle Waffe, seinem Aufschlag. Mit 226 Km/h stellte der US-Boy den Turnier Rekord auf und will nach seinem Titel bei den US Open 2003 erneut einen Major-Titel empfangen. Roddick kann auf seine bisherige Karriere durchaus stolz sein. Seit acht Jahren hält sich die Nummer 6 des Turniers unaufhaltsam in den Top 10 der ATP-Rangliste und weißt 27 Titel auf. Im Vergleich dazu Roger`s 59. Federer bestreitet bereits sein 7tes Wimbledon Finale und hat auf der Route bis dahin nur einen Satz verloren, dennoch meinte die ehemalige No.1, dass nun alles wieder von Null beginnt.  In der Neuauflage von 2004 und 2005 trifft Roddick bereits zum dritten Mal bei den All England Championship auf den Schweizer. Als Kind spielte Federer dieses Traum Szenario seiner Karriere nicht durch und wollte "nur" ein paar Turniere gewinnen, vielleicht auch noch einen Wimbledon-Titel holen. Doch der Schweizer Magier steht bereits in den Geschichtsbüchern. Über die Rekorde zu sprechen verleiht ihm zusätzliche Motivation, in jedem Spiel die Initiative zu ergreifen.

Roddick erwartet auf dem Center Court, nach dem dieser den Lokalmatador Andy Murray ausschaltete, eine unangenehme Kulisse von 15.000 Zuschauer, Die Sympathien gelten vor allem Roger Federer.

Quoten Sieg Federer 1,12 Sieg Roddick 5,50    Interwetten 




GRAND SLAM Wimbledon: Tag 11. Preview

3. Juli 2009 / lukas

 

Auch der "Iceman" Ivo Karlovic war keine Hürde für Mr. Magic aus der Schweiz. Die schwierig erwartete Aufgabe gegen den Kroaten erwies sich als Schnellimbiss für Roger Federer, der sich in drei Sätzen durchsetzen konnte. Für Karlovic waren dies die ersten beiden Aufschlagsverluste im Turnierverlauf. Sein unterlegener Kontrahent einige Runden zuvor, Jo-Wilfried Tsonga, vertrat wohl die Meinung vieler Spieler als er meinte: "Es ist unglaublich wie er auftritt. Karlovic kann sogar gegen einen aus der unteren Weltrangliste um die 200 verlieren", darauf angespielt, dass der Kroate seine Waffe hauptsächlich auf den Aufschlag konzentriert. Nun so weit so gut, Federer bestreitet bereits sein 21. Halbfinale in Folge und ist darüber froh auf Haas zu treffen, welcher aus seiner Generation stammt. Sein Sparring Partner Federer weiß um die Stärken des 31-jährigen Deutschen, die auch öfters zusammen Essen gingen. Haas beeindruckte vor allem in Halle und auch bei den French Open wurde die zweite Woche erreicht, die ehemalige Nummer 2 der Welt hat auf dem "heiligen Rasen" also nichts zu verlieren. Quoten Sieg Federer 1,12 Sieg Haas 5,00

Murray gibt sich bei den All England Championships jedenfalls selbstbewusst, denn die besten Leistungen rief der Brite auf dem Rasenbelag ab. Neben Karlovic ist Roddick sicherlich einer der besten Aufschläger im gesamten ATP-Feld, doch im Gegensatz zum Kroaten verfügt der US-Boy auch über spielerische Qualitäten. Roddick hat vor allem mit seiner Beständigkeit aufgezeigt mit einem serve percentage von 72% schlug der Amerikaner im bisherigen Turnierverlauf 139 Asse. Wurde sein Aufschlag nicht returniert machte Andy 81% seiner Punkte mit seinem ersten Service. 226 km/h war auch bisher die Rekordspeed der bisher erzielt wurde. Roddick ist nur ein Spiel davon entfernt zwischen den Briten und den Vereinigten Staaten für den größten diplomatischen Zwischenfall zu sorgen, nach der Boston Tea Party. Murray würde seit 1938 der erste Brite seit Fred Perry sein der in Wimbledon ein Herrenfinale bestreitet, Roddick sein erstes Finale nach 2005. Quoten Sieg Murray 1,30 Sieg Roddick 3,10

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GRAND SLAM Wimbledon: TAG 9. Preview

1. Juli 2009 / lukas

 

An diesem Spieltag ist eine reichliche Variation auf dem "heiligen Rasen" vertreten. Acht Spieler, acht verschieden Nationen. Von der Schweiz, dass zu Hause des fünfmaligen Champions Roger Federer, der Australier Lleyton Hewitt, Andy Roddick vertritt die Vereinigten Staaten, Juan Carlos Ferrero aus Spanien, der Deutsche Tommy Haas, Novak Djokovic der letzte Serbe, Aufschlagkursus Ivo Karlvoic aus Kroatien und der Lokalmatador Andy Murray. 

Die Erwartungen unter den letzten acht auf einen Spanier zu treffen, war vor dem Turnier nach der Absage von Weltranglistenersten Rafael Nadal, eher verhalten. "Spaniard" Juan Carlos Ferrero erhielt die Wild Card für die "All England Championship" und ist bereits jetzt um rund 106,250 Pfund reicher als ein Viertelfinalist. Vermutlich erhielt der Iberer die Wild Card wegen seinem Erfolg bei den Championsship 2007 und dem Sieg bei Roland Garros 2003, ein Grand Slam ist nun mal ein Grand Slam Triumph. Kein Wunder das Andy Murray den Sponsoren Namen von Fred Perry trug, dieser gewann vor 73 Jahren zuletzt als Brite auf dem "heiligen Rasen".  Zuletzt trafen die beiden im Vorbereitungsturnier bei den AEGON Championship im Queens Klub aufeinander, dort setzte sich Murray glatt in straight sets durch. Ferrero ist einer von 5 ehemaligen Grand Slam Champions der acht Viertelfinalisten. Quoten Sieg Murray 1,10 Sieg Ferrero 6,00  Interwetten

Roger Federer bestrebt seinen 6ten Wimbledon-Triumph und mit diesem würde er mit 15 Grand Slam Titel alleiniger Rekordhalter sein. Beim morgigen Auftakt am Center Court erwartet ihn der "Verteiler der Asse" Ivo Karlovic. Von den bisherigen 9 Duellen konnte der Maestro aus der Schweiz acht aus den letzten Begegnungen gewinnen. Aber in den bisherigen 22 Sätzen die gespielt wurden gab es nicht weniger als 12 Tie-breaks.  Federer ist dabei sein 21tes aufeinanderfolgende Halbfinale zu erreichen und hat davon 16 der letzten auch gewonnen. Karlovic bricht indes in sein erstes Grand Slam Viertelfinale auf, welcher in den letzten 4 Jahren bereits in der ersten Runde von Wimbledon gescheitert war. Der Kroate ist der "Master Blaster" der Aufschlag-Aktion. In seinen 4 Matches absolvierte Karlovice 79 Service-Games und gab keinen einzigen Aufschlag ab. In diesen Auftritten produzierte Ivo insgesamt 137 Asse. Die einzige Challenge die Karlovic bevor steht ist die mit seinem Landsmann Goran Ivanisevic der 2001 auf seinem Weg zum Titel insgesamt 212 Asse schlug. Quoten Sieg Federer 1,10 Sieg Karlovic 6,00

Djokovic und Haas haben sich zuletzt in der Heimat von Tommy getroffen, in Halle siegte Haas in drei Sätzen. Im Duell der Generationen trifft dabei der älteste Haas, mit 31 Jahren im Feld auf den jüngsten, 22 Jahre Djokovic, der damit exakt eine Woche jünger ist als Murray. Der Serbe gab bisher erst einen Satz im Verlauf des Turniers ab, dennoch gab die No. 4 der Welt an, dass er in Wimbledon nicht viel erwarte und sich keinen Druck auferlegt, da die French Open enttäuschend verliefen. Tommy Haas spielt dagegen sein erstes Viertelfinale und ist auf seinem Karriere-Highlight. Im Duell mit Novak wird vor allem ein Duell Fitness voraus gesagt. Quoten Sieg Djokovic 1,45 Sieg Haas 2,50




Grand Slam Wimbledon: 2te Woche – Achtelfinale

29. Juni 2009 / lukas

 

Angekommen in der zweiten Woche, kann man sich im Endspurt weiterhin Tennis vom Feinsten erwarten. Neben schönem Wetter wird auf dem Center Court bis in die späten Abendstunden gespielt.

Der Paradelauf von Andy Murray hält weiterhin an. Das Duell mit dem Serben Victor Troicki ähnelte dabei einem Spearing-Match in dem sich der Schotte ohne Probleme durchsetzte. Nun wartet im Achtelfinale die Schweizer No.2, Stanislas Wawrinka. Murray resümierte nach der erste Woche: "Ich würde mir die Note A, für die erste Woche geben". Eine enge Kiste wird gegen Wawrinka voraus gesagt, denn im Head 2 Head führt der Weltranglistendritte nur mit 4:3. Allerdings konnte der Lokalmatador die letzten vier der fünf Duelle gewinnen. Wawrinka hatte mit dem jungen Jesse Levine aus Florida wenig Probleme und hofft indes bei sommerlichen Temperaturen auf ein ausgeglichenes Match.

Quoten Sieg Murray 1,05 Sieg Wawrinka 6,00 Interwetten

Die wohl interessanteste Achtelfinal-Begegnung findet zwischen Roger Federer und Robin Söderling statt. Das Revival vom French Open Finale findet auf dem "heiligen Gras" seine Fortsetzung. Der Maestro steuert bei den "All England Championship" seinen 15ten Rekord Grand Slamtitel an. Der Sieg bei Roland Garros über den Schweden war bereits der 10te in Folge. Söderling hat gerade mal 2 Satz Gewinne gegen den Schweizer Magier zu verbuchen. Denoch herrscht wenig Vorfreude bei dem Federer Express, denn auch auf Gras präsentierte sich Söderling bisher sehr souverän, eine harte Partie steht bevor. Quoten Sieg Federer 1,05 Sieg Söderling 6,00

"Sister Act" lautet das heutige Thema im Achtelfinale. Venus Williams die ihre Titelverteidigung anstrebt gab sich bei sommerlichen Temperaturen keine Blöße und feierte bereits ihren 17ten Erfolg in Folge in Wimbledon. Ana Ivanovic die French Open Siegern von 2008 blickt keiner positiven Bilanz zurück. Fünf aus den letzten 6 Duellen musste sich die Serbien geschlagen geben. Die unglaublichen Williams Schwestern haben ihren Erfolgslauf fortgesetzt und wollen gleichzeitig das Viertelfinale erreichen. Quoten Sieg Venus 1,25 Sieg Ivanovic 3,20

Die jüngere Schwester Serena überragte ebenso wie Venus. Im Achtelfinale bekommt es die aufschlagkräftige US-Amerikanerin mit der ungesetzten Russin Daniela Hantuchova zu tun. Serena ist im Head 2 Head nicht weniger erfolgreich als ihre Schwester, die eine 6:1 Bilanz gegen die Russin aufweist.  Quoten Sieg Serena 1,05 Sieg Hantuchova 6,00




PREVIEW: Wimbledon Freitag 3te Runde

26. Juni 2009 / lukas

 

Bisher blieben die Spielstätten von Wimbledon vom Regen verschont, doch der Freitag könnte dazu beitragen das einige Partien unterbrochen werden. Für den morgigen Tag sind neben strahlenden Sonnenschein und freundlichem Wetter auch heftige Gewitter angesagt, mit Temperaturen bis zu 25°C. Zwischen Samstag und Montag werden neben Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen auch teilweiße Gewitterfronten vorhergesagt. 

In der Runde der letzten 32 Spiele sind bei den Männern erst drei, der Topgesetzten 16, in der Tableau ausgeschieden. Ein Blick auf die Damen, dort wurden bisher sieben Verluste der topgesetzten Spielerinnen verzeichnet. Einziger großer Name ist Maria Sharapowa, die nach einer langen Schulterverletzung erst seit wenigen Wochen auf dem Weg der Besserung ist. 

Top-Duelle am Freitag

Roger Federer ist zurück am Center Court und in seiner Spezialdisziplin auf der Jagd zu seinem nächsten Titel. Neben seinem neuen Nobel Military-Look ist beim Maestro die gewohnte Dominanz zu bemerken. Der Federer Express hat klar die Richtung des zwei Wochen Planes eingeschlagen, die ihm das Finale bescheren würde. Dabei sollte Philipp Kohlschreiber auch keine allzu große Hürde darstellen. Im Schatten von Boris Becker will "Kohli" erneut für eine Überraschung sorgen, der bereits bei Roland Garros in der 3te Runde einen Hochkaräter Names Novak Djokovic ausgeschaltet hat. In den bisherigen drei Duellen gab Federer keinen einzigen Satz gegen den als Nummer 27 gesetzten Deutschen ab. Zwei Siege erlangte der Schweizer dabei auf dem Homecrowd von Kohlschreiber in Halle 2008. Nach der bisherigen Leistung des Schweizer Magiers wird man am Center Court die gewohnte Dominanz zu spüren bekommen. Quoten: Sieg Federer (1,01) Sieg Kohlschreiber (10,00)  Interwetten

 Sollte der erwartete Sieg von Federer eintreffen, könnte es im Achtelfinale zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit Robin Söderling kommen. Söderling ist der Schwedische Andy Murray, der einzige ordentliche Spieler nach langer Zeit in seinem Land, der brillanten Tennis zeigt. In Runde 3 wartet Sandplatzspezialist Nicolas Almagro, der sich nach dem harten Duell mit Juan Monaco auch knapp gegen den Slowaken Karol Beck durchsetzte. Gute Perspektiven für den Schweden, denn nach dem French Open Finale brennt Söderling auf Revanche. Seine bisherige Performance unterstrich seinen Aufwärtstrend. Quoten: Sieg Söderling (1,15) Sieg Almagro (4,00)

Jo Wilfried Tsonga trifft auf den Mister Tiebreak und Asse Ivo Karlovic. Der Kroate muss dabei seinen Service abermals abrufen, denn gegen den neuntgesetzten Franzosen wartet einen harte Aufgabe. In Runde 4 wartet indes auf jeden Fall ein Spaniar. Entweder der top 7 gesetzte Vernando Verdasco oder der niedriger gesetzte Albert Montanes.

Bei den Damen zählen die Williams Schwestern, die in den letzten Jahren 7 mal den Titel geholt haben sicherlich zum engsten Favoritenkreis. Dazu gesellte sich die frisch gebackene French Open Siegerinn Swetlana Kusnetzowa, die auch auf Rasen ihre Dominanz unter Beweis stellte. Ihr ungeheures Selbstvertrauen macht sie zu einer Topsieganwärterin.

Sharapowa Bezwinger Gisela Dulko aus Argentinien bekommt es in Runde drei erneut mit einer Russin zu tun, die 10t gesetzte Nadja Petrova. Dieses Paar hat ihre Ergebnisse in den letzten 4 Matches geteilt, doch die letzten beiden konnte Petrova für sich entscheiden. Petrova ist in einer sehr geizigen Form, in den ersten beiden Runden gab sie gerade mal 7 Games ab. Sieg Dulko 2,70 Sieg Petrova 1,35  

 

 




GRAND SLAM Wimbledon: 2te Runde RECAP

24. Juni 2009 / lukas

 

Topgesetzte eine Runde weiter

Die No.1 des Turniers, Roger Federer, gab sich gegen Guillermo-Garcia Lopez keine Blöße und gewann eindeutig mit 6:2 6:2 6:4. Der "Rasenkönig" war in allen Belangen des Spiels überlegen und gab seinen Service nie ab. Erst im entscheidenden Satz kam Lopez besser in Form, musste aber bereits früh das Break hin nehmen ehe der Federer Express seinen ersten Matchball nutzte. Im neuen Look und alter Stärke beweist Federer einmal mehr seine Vormachtstellung auf diesem Belag. Die Jagd zu seinem 6ten Wimbledon-Erfolg ist somit eröffnet. 

Novak Djokovic hatte da mehr Mühe mit seinem Gegenüber Simon Greul. Im ersten Satz musste der Weltranglisten 4te früh seinen Aufschlag abgegeben, ehe dieser das Ruder seinerseits rumreißen konnte und beim Stand von 6:5 den bis dato gute servierenden Greul den entscheidenden Aufschlag abnahm. Nach diesem Satzgewinn war der Wiederstand vorzeitig gebrochen. Mit den Sätzen 2 und 3 hatte "Nolo" kaum Probleme und gewann diese mit 6:1 6:4. 

Die wohl spektakulärste Partie in der Herren-Tableau war zwischen Fernando Verdasco und Kristof Vliegen zu begutachten. Dabei musste der Spanier und als Nummer 7 gesetzte Sandplatzspezialist lange um seinen Sieg zittern, denn der Belgier hielt voll dagegen. Nach dem im ersten Satz keine Breaks zu verbuchen waren, sicherte sich Verdasco das erste Tiebreak mit (7/3). Auch in den nächsten beiden Durchgängen hielten beide Spieler auf einem sehr hohem Level ihre Aufschläge. Den zweiten Satz sicherte sich Vliegen, im dritten hatte der Belgier trotz 4:1 Führung im Tiebreak mit 4:7 das Nachsehen. Das erste Break bringt die Entscheidung. Beim Stand von 5:4 sicherte sich Verdasco den zweiten Matchball. 

French Open Finalist Robin Söderling setzte sich gegen Marcel Granollers mit 4:6 7:6 6:4 7:5 durch. Der Schwede musste dabei einen wahren Arbeitstag hinlegen, denn das junge Talent aus Spanien hielt gut dagegen und konnte Söderling auf der gesamten Linie bis zum Schluss fordern. In der Statistik hatte Granollers sogar die Nase vorne. Mit 23 Assen und 50 Winner musste sich der Spanier nach hartem Kampf beugen, nach dem Söderling ihm den Aufschlag beim Stand von 5:5 abnahm und mit seinem 12ten Ass das Spiel beendete. Granollers zeigte abermals eine solide Leistung und konnte schon bei den French Open Nadal fordern. 

Keine Mühe hatte der Franzose Jo-Wilfried Tsonga der die Runde 3 durch die Aufgabe von Simone Bolelli erreicht. Die größte Überraschung des Tages verpasste der Österreicher Stefan Koubek, der gegen Tommy Robredo bereits 2:0 Satzführung verteidigte. Doch mit Fortdauer des Matches musste Koubek, der das Turnier mit dem Protectet Ranking antrat, seinem köperlichen Abbau Tirbut zollen. Der Spanier Robrebo, die Nummer 15 von Wimbledon sicherte sich drei Sätze in Folge mit 6:4 7:6 6:1. Dabei hatte Koubek immense Moral bewiesen, als dieser im dritten Satz bereits mit 3:1 zurücklag und sich mit einem Rebreak zurück ins Match brachte. Doch ein weiteres Break brachte dann die Entscheidung. Nach verlorenem Tiebreak im 4ten Satz ging die Psyche Koubeks total verloren und erwischte einen denkbar schlechten Start in den entscheidenden Durchgang und kassierte sofort das Break, das sein Ausscheiden besiegelte. 

Philip Kohlschreiber der als Nummer 27 gesetzte in das das Turnier startete, hatte unerwartet mit Ivo Minar aus Tschechien mehr zu kämpfen. Nach dem der Auftakt programmgemäß mit dem ersten Satzgewinn startete, sicherte sich Minar die nächsten beiden Sätze und hatte im darauf folgenden Satz wenig zu melden. Der fünfte Satz entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Nachdem Minar beim Stand von 5:4 (Kohlschreiber) einen Matchball abwehrte, sicherte sich Kohlschreiber nach über Stunden auch diesen Satz und gewann schlussendlich mit 6:4 3:6 4:6 6:2 8:6. Landsmann Tommy Haas profitierte in Runde 2 beim Stand von 4:3 gegen den Franzosen Llodra von einer Aufgabe.

Abseits des Tennisplatz hat die Partie zwischen Jürgen Melzer und Wayne Odensik bei den Wettbüros für Aufregung gesorgt. Melzer hat sich in drei Sätzen klar durchgesetzt. Laut "Betfair" gab es dabei im Vorfeld ungewöhnlich hohe Einsätze auf den Österreicher. Deshalb wurden wegen Verdachts auf Wettbetrug eine Ermittlung eingeleitet, diese ergab allerdings kein Ergebnis. Der sonst üblichen Summe wurde sechsmal soviel auf diese Partie gesetzt, verwies Betfair-Sprecher Mark Davies darauf. Es stellte sich jedoch im Nachhinein heraus das Odensik wegen einer Verletzung gehandicapt war.

Sharapowa trotz starkem Comeback out

Die Russin die bisher auf der Tour noch nicht richtig zur ihrer Topform fand, musste sich der Argentinierin Gisela Dulko geschlagen geben. Der Auftakt erfolgte dabei ähnlich schwach wie in Runde eins, dabei erwies sich Dulko gerade bei ihrem eigenen Aufschlag sicher und gewann diesen mit 6:2. Auch im zweiten Durchgang sah es nach einem klaren Erfolg des Underdogs aus, die bereits mit 3:0 in front lag. Doch die ehemalige No.1 gab sich kämpferisch und gewann 7 Games in Folge. Im dritten Satz schien das Comeback der Russin perfekt zu werden, doch nach vergebenen Breakball zum 2:0 war Dulko am Drücker die ihre Möglichkeit zum 3:4 nutze und sich schlussendlich nach hartem Schluss Game mit 6:2 3:6 6:4 durch setzte.

Eastbourne Finalistin Virigne Razzano gibt sicher weiterhin in einer bestechenden Form und gab sich keine Blöße gegen die US-Amerikannerinn Jill Craybas, der sie gerade mal 3 Games gönnte. Fulimnanter setzte sich dabei die Weißrussin Viktoria Asarenka gegen die Rumäninn Oulara durch. Die als Nummer 8 gesetzte Weißrussin lies ihrer Kontrahentin dabei überhaupt keine Chance und gab kein einziges Game ab. 

French Open Viertelfinalistin Sorana Cirstea erreichte gegen die Inderin Sania Mirza in straight sets die dritte Runde, sie gwann mit 6:4 6:4. Weiterhin in einer auszeichneten Form befindet sich Najda Petrowa die sich gegen Shahar Peer mit 6:3 6:2 durch setzte. Wimbledon Siegerin Serena Williams, die zu den Topfavoritinnen am "heiligen Rasen" zählt, zeigte sich gegen die Australierin Jarmilia Groth  weiterhin souverän und lies ihrem Gegenüber gerade mal 3 Games.

 

 




Grand Slam Wimbledon 1 Runde – Recap

22. Juni 2009 / lukas

 

Federer Express eine Runde weiter

Im Tennis Mekka von Wimbledon feierte der "Rasenköning" Roger Federer nach holprigen Start einen deutlichen Sieg über den Taiwanesen Yen-Hsun Lu mit 7:5 6:3 6:2. In Runde zwei trifft die ehemalige No.1 auf den Spanier Gullimero-Garcia Lopez. Federer präsentiert sich dabei in einem neuen edlen Military-Look und untermauerte dabei seine alte Dominanz. Trotz 2:3 Breakverlust siegte der Weltranglisten-Zweite programmgemäß. Insgesamt benötigte der Schweizer 1:45 Stunden um seinen Gegner in die Knie zu zwingen, nur anfänglich waren die Schwächen, wie bei den French Open, in den ersten Runden zu bemerken.

Fedex zu seinem Erfolg: "Ich denke, dass ich wirklich sehr gut gespielt habe. Ich hatte heute einen sehr starken Gegner". Dies war bereits sein 41. Erfolg zu seinem sechsten Wimbledon Triumph von seinen 42 Partien. Erst im Vorjahr verlor der Schweizer bei den "All England Championships" gegen Nadal, zuvor sicherte sich Federer fünf Mal in Folge die Trophäe.

Im unteren Tableau und als Nummer 3 gesetzte Novak Djokovic feierte einen vier Satz Erflog über den Franzosen Julien Benneteau. Nach hartem Kampf in den beiden ersten Sätzen, bezwang der Serbe trotz zahlreicher ungezwungenen Fehler den Underdog mit 6:7 7:6 6:2 6:4, außerdem nutze der Weltranglisten 4te erst den 5ten Matchball.

Robin Söderling Finalist bei den French Open, erreichte gegen den Luxemburger Gilles Muller nach hartem Kampf vor allem in den ersten beiden Sätzen die zweite Runde, der Schwede gewann mit 6:7 7:5 6:1 6:2. Söderling der die Herzen der Fans bereits gegen Roland Garros erobert hat, zeigte sich bei seinem Service weiterhin souverän und gab kein einziges Mal seinen Aufschlag ab.

Als erster Gesetzter musste sich die Nummer 17 des Turniers James Blake nach drei Sätzen überraschend dem Italiener Andreas Seppi mit 5:7 4:6 6:7 geschlagen geben. Der US-Amerikaner führte allerdings im dritten Durchgang im Tiebreak bereits mit 5:0, musste diesen dennoch mit 5:7 (nach Punkten) abgeben. Der Franzose Jo-Wilfried Tsonga musste einen wahren Arbeitstag hinlegen, der mit dem Kasachen Andrei Golubew hart zu knappern hatte und nach 4 Sätzen mit 6:3 5:7 7:6 7:6 gewann.

Für die erste Überraschung sorgte der Bagdahtis Ersatz Karol Beck der Felicano Lopez nach einem wahren Marathon-Match mit 1:6 7:5 6:3 4:6 7:6 in die Knie zwang. Im wohl spannendsten Duell der ersten Runde setzte sich Nicoals Almagro gegen Juan Monaco im Duell der Sandplatzspezialisten nach fünfen Sätzen durch, dabei gab es nicht weniger als 4 Tiebreaks. 

Programmgemäßer Start der Damen-Favoriten

Gleich zwei ehemalige Wimbledon-Siegerinnen zogen nach dem ersten Tag in Runde 2 ein. Die als Nummer 2 gesetzte Serena Williams hatte mit der Portugiesinn Leuza Silva wenig Mühe und gewann in straight sets mit 6:1 7:5. Die Russin Maria Sharapowa die nach einer langen Verletzungspause als Nummer 24 der Welt geführt wird, hatte gegen ukrainische Qualifkantin Kutusowa mehr zu tun. Sharapowa siegte denkbar knapp mit 7:5 6:4 und feierte einen erwarteten Auftakterfolg. "Ich genoss es heute. Ich bin so froh, dass ich gegen eine starke Gegnerin zurück ins Match fand". Angesprochen auf den Kampfgeist, da die Russin im ersten Satz mit 1:4 bereits zurück lag.

Die Weißrussin Viktoria Asarenka (als Nummer 8 gesetzt) zeigte sich in bester Form, musste allerdings auf dem Court nur einen Satz überstehen, als ihre Gegnerin Severine Bremond nach 2:6 Satzverlustes aufgab. Überrascht hat in Runde 1 Francesca Schiavone, die die Kanadierin und Halbfinalistin von Eastbourne Aleskandra Wozniak mit 4:6 6:4 6:4 bezwang. Leichtes Spiel gab es für die immer in besser Form kommende Najda Petrova, die die junge Weißrussin Yakimova mit 6:1 6:1 abfertigte. 

Zu der russischen Armada zählt auch die Olympiasiegerin Elena Dementieva, die im inner Russischen Duell mit Kudryavtseva wenige Probleme hatte. Die als Nummer 4 gesetzte Dementieva siegte trotz 4:2 Satzrückstandes dennoch deutlich 6:4 6:1.




Grand Slam: Der heilige Rasen von Wimbledon

22. Juni 2009 / lukas

 

Traumfinale bereits jetzt geplatzt

Ein Duell der Superlative wird es dieses Jahr bei den "All England Championships" nicht geben. Der Titelverteidiger Rafael Nadal muss wegen einer Knieverletzung, die ihn schon länger plagt, absagen. Roger Federer könnte allerdings schon bald wieder die Spitze des Tennisthrons erklimmen, den die Punkte vom Spanier fallen durch seine Verletzungs bedingte Absage aus dem Ranking und der Weg des Schweizers ist somit eröffnet. Die Hiobsbotschaft traf einige Fans und vor allem die Turnier-Organisatoren schwer, dennoch ist Federer der unumstrittene Favorit auf den Titel in Wimbledon. Warum das so ist zeigen alleine die letzten 6 Jahre: Von 2002 bis 2007 sicherte sich der Federer Express gleich 5 Titeln, nur 2008 scheiterte die ehemalige No.1 an Nadal. 

Zum größten Wiedersacher avancierte dabei Andy Murray, der nach 71 Jahren im Queens Klub einem der legendärsten Vorbereitungsturniere gewonnen hat. Nicht weniger lang ist die Serie in Wimbledon, dort hat ein Einheimischer zuletzt vor 73 Jahren (Fred Perry) triumphiert. Das neue Traumfinale von Wimbledon lautet nun Andy Murray vs Roger Federer. Vor allem für die Organisatoren von der Insel wäre dies ein gelungenes Tennisfest, falls es dazu kommen sollte. Programmgemäßer Gegner im Halbfinale von Federer wäre mit Voraussicht Novak Djokovic (dieser erreichte 2007 das Halbfinale). Ein anderer Bekannter musste ebenfalls absagen, der Zypriote Marcos Baghdatis passt wegen einer Fußverletzung. Für ihn springt der Slowake Karlo Beck ein. 

Bei den Damen gelten die "Sister Act" rund um Serena und Venus Williams als die großen gejagten, die gerade auf diesem Rasen-Belag in den letzten Jahren die Konkurrenz regelrecht vorgeführt haben. Dahinter bietet sich allerdings eine große Bandbreite an mit Favoritinnen. Neben den beiden French Open Finalistinnen Safina und Kusnetzova zählt auch Eastbourne-Siegerin Caroline Wozniacki zu den Anwärtern auf dem "heiligen Rasen".

 




Roland Garros – French Open Finale – Federer feiert denkwürdigen Sieg

7. Juni 2009 / lukas

 Das Imperium schlägt zurück

 Roger Federer hat es nach 1:54 Stunden im Endspiel geschafft auf dem Court Philippe Chatrier den wichtigen Major Titel ein zu fahren. Der Schwede Söderling brachte Federer nur selten ins Wanken und verlor verdient mit 6:1 7:6 6:4. Überfallsartig startete Federer in den ersten Satz und nahm seinem Gegenüber gleich zu Beginn zweimal das Service ab. Nach nur 23 Minuten beendete der als Nr.2 gesetzte Schweizer den ersten Satz mit 6:1 und ließ Söderling gerade mal 11 Punkte. Im zweiten Durchgang kämpfte sich der Nadal-Bezwinger zurück und hatte kaum Probleme mit seinen Aufschlag, beim Stand von 5:4 musste Söderling jedoch einen Satzball abwehren ehe er sich in das Tiebreak rettete. Dort war Federer klar überlegen, Roger startete mit 3 Assen und einem Minibreak, beim Stand von 6:1 servierte er ein Ass und sicherte sich auch den zweiten Satz. Aus dem Rhythmus wurden die Spieler nur kurzfristig gebracht als ein Zuschauer auf das Feld stürmte und Federer eine Fahne umhängen wollte, dieser wurde allerdings von den Sicherheitsleuten gestoppt. Zu Beginn des dritten Satzes nahm Federer seinem Kontrahenten den Aufschlag ab, Söderling hatte beim 1:2 eine Chance auf das Rebreak, vergab diese aber. Beide blieben bei ihren Service fehlerlos, erst als Federer auf das Match aufschlug bekam Söderling abermals die Möglichkeit auf ein Break. Der Schweizer behielt aber die Nerven und nütze seinen ersten Matchball zu einem denkwürdigen Triumph bei den French Open. Mit dem Sieg zog der ehemalige Weltranglistenerste mit Pete Sampras gleich, beide halten nun bei 14. Major Titel. Ausschlaggebend für den sicheren Sieg war sein Aufschlagspiel, insgesamt lies Federer nur 2 Breakbälle zu und servierte insgesamt 16 Asse dazu kommen noch 58 Winner. Außerdem holte Roger Federer erst als sechster Spieler den Karriere-Grand-Slam (alle Siege bei jedem Grand Slam). Der Schweizer Maestro kürte sich zum neuen Sand-König nach dem Nadal die letzten 3 Jahre stets den Titel bei den French Open holte. Neben Andre Agassi, Fred Perry, Don Budge, Rod Laver und Roy Emerson triumphierte auch Federer bei allen 4 Grand-Slam Turnieren.

 




Roland Garros – French Open: Herrenfinale

7. Juni 2009 / lukas

French Open letzter Meilenstein

Roger Federer bestreitet im Endspiel der French Open gegen Robin Söderling sein 19tes Major Finale. Bereits 13. Grand Slam Titel hat der Schweizer gewonnen um mit Pete Sampras gleich zu ziehen fehlt ihm allerdings noch einer. Ein Erfolg bei den French Open würde außerdem einen geschichtlichen Meilenstein bedeuten. Federer könnte dabei in den Klub der Spieler einziehen die alle Grand Slam Titel gewonnen haben. Eines bleibt dem Schweizer Maestro allerdings erspart, ein Aufeinandertreffen mit Sandplatzspezialist Rafael Nadal. Der Spanier gewann in den letzten 3 Jahren alle Endspiele gegen Federer, nun bekommt die Nummer 2 der Welt es mit Nadal-Bezwinger Söderling zu tun. Im Head 2 Head mit Söderling liegt Federer klar mit 9:0 in front und gab bisher nur einen Satz gegen den Schweden ab, meinte aber:"Auch wenn ich eine unglaubliche Bilanz gegen ihn habe, wird es schwer. Er spielt ein fantastische Turnier".

Söderling spielt bisher ein unglaubliches Turnier und ist auf dem Spuren von Mats Wilander & Björn Borg die beide ihrer ersten Grand Slam Titel bei den French Open feierten. Die größte Überraschung des gesamten Verlaufs bei Roland Garros ist eindeutig der Schwede. Söderling kreierte Aufregung als dieser zunächst David Ferrer aus dem Turnier war, schockierte die Welt als er Rafael Nadal besiegte. Im Viertelfinale demulierte Söderling,Dawidenko  regelrecht und gegen Fernando Gonzalez bewieß er immensen Kampfgeist. Seine powervolle Vorhand ist derzeit wohl die beste auf der Tour außerdem besitzt Söderling eine harte beidhändige Backhand. Der Aufschlag des Schwedens ist explosive und überzeugte im Verlauf des Turniers jeden Experten. Nach dem Sieg über Nadal war jedem klar das Söderling jeden vernichten kann. So nah war Roger Federer noch nie am Triumph beim "Coupe des Mousquetairs". Erst zum fünften mal in seiner Karriere schaffte der als No2. gesetzte einen 0:2 Satzrückstand noch um zu drehen das ihm gegen Tommy Haas gelang. Del Potro erwieß sich im Halbfinale als die schwerste Hürde der Argentinier spielte ein brillantes Spiel musste sich allerdings der Konstanz von Federer geschlagen geben. Federer hat in seinem guten Arsenal von Schlägen einen besonders unter Beweiß gestellt: den Stoppball, welchen er mit einer unglaublichen effiziens bisher durch das Turnier genutzt hat. Gekoppelt wird sein Spiel vor allem durch sein auffallenden Service, verwüstenden Vorhand, exaten Volley und seiner bestechenden psychischen Belastung. Im bisher einzigen Aufeinandertreffen bei einem Grand Slam gewann Federer in Wimbeldon in straight sets. 

Quoten: Sieg Federer 1,20  Sieg Söderling 3,60  Interwetten

 















































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