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Sportwetten News
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11. März 2010 / joe
Am Freitag, den 12. März, eröffnen der FC Schalke 04 und der gastierende VfB Stuttgart in der Arena auf Schalke den 26. Spieltag der 1. Bundesliga. Das Freitagabendspiel lässt die Bundesliga nach einer turbulenten Woche wieder in den Fokus des Interesses rücken. Nachdem unter Woche bereis vier der acht Viertelfinalisten der Uefa Champions League (FC Bayern München, Arsenal London, Olympique Lyon, Manchester United) ermittelt , sowie die Hinspiele der Achtelfinals der Europa League ausgetragen wurden, wird es nun wieder im Ligaalltag ernst. Das Umschalten von den hochemotionalen europäischen Wettbewerben fällt nicht selten schwer und muss von Bayern, Hamburg, Wolfsburg und Bremen an diesem Wochenende gemeistert werden.
Unabhängig vom Bundesliga-Fußball steht in Deutschland immer noch das Thema um den Schiedsrichter Skandal ganz oben auf der Liste. Besonders durch das kontinuierliche Nachgießen von Polemik durch den Hauptangeklagten Manfred Amerell, kocht die Atmosphöre immer wieder an. Der DFB hat nun angekündigt den Ex-Schiedsrichter wegen übler Nachrede anklagen zu wollen, da Amerell mehrfach öffentlich gegen DFB-Präsident Theo Zwanziger geschossen hatte und diesem unter anderem Günstlingswirtschaft unterstellt hatte.
Schiedsrichter beim Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart ist der erfahrene Lutz Wagner aus Hessen. In seinen 22 Einsätzen in dieser Saison (DFB-Pokal, 1. Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga) zückte Wagner nur ein Mal glatt Rot. Vier Mal hingegen schickte er einen Spieler mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen.
Anpfiff ist um 20:30 Uhr.
FC Schalke 04:
Der Traditionsverein aus dem Ruhrpott hat eigentlich keinen Schein für Neuverpflichtungen zur Verfügung. Doch sollte es Trainer Felix Magath gelingen, den Verein in die Champions League zu führen, so kann der Hauptverantwortliche der Königsblauen in der Sommerpause nach Lust und Laune einkaufen. Besonders auf die Stützen seiner letzten Meistermannschaft aus Wolfsburg scheint er ein Auge geworfen zu haben. Das Interesse an Spielmacher Misimovic ist kein Geheimnis und mit Geldern aus der Königsklasse könnte man diesen Transfer in Gelsenkrichen ohne Probleme stemmen. Wolfsburg-Manager Dieter Honeß hat allerdings schon Protest eingelegt und betont, dass man Misimovic unter keinen Umständen ziehen lassen wird. Angesichts des mehr als wahrscheinlichen Abgangs von Topstürmer Edin Dzeko kann es sich der VfL nicht erlauben noch mehr Stammkräfte und Leistungsträger abzugeben. Das sollte in Deutschland am Beispiel der Hauptstadt jeder gelernt haben.
Deutlich besser als in der Hauptstadt sieht es tief im Westen bei den Schalker aus. Der FC Schalke 04 spielt unter Trainer Felix Magath konstant effektiven Fußball. Die Betonung erfolgt hier auf "konstant", denn effektiv waren die Schalker, die bereits in der letzten Saison selten ein Spiel selbst gestalteten, schon in der vergangenen Spielzeit. Defensiv stark waren die Knappen in der letzten Saison ebenfalls, stellten sie doch mit lediglich 35 Gegentoren den besten Wert der Bundesliga. Auch ihre Stärke nach Standardsituationen ist keinenfalls etwas Neues, aber die Konstanz ist neu.
Nach dem 25. Spieltag der letzten Saison – Hertha BSC Berlin führte damals übrigens mit 49 Punkten die Tabelle an – hatte Königsblau bereits acht Niederlagen auf den Konto. In dieser Saison verlor Schalke erst vier Mal. Schon jetzt haben die Knappen einen Sieg mehr auf dem Konto als in der gesamten letzten Saison. Nach 34 Spieltagen hatte man 50 Punkte auf dem Konto – einen weniger als nach dem 25. Spieltag dieser Saison.
Der Aufwärtstrend unter Magath ist besonders in Zahlen greifbar. Sportlich lief es in den letzten Wochen entsprechend. Nach einem Auswärtsknick in Bochum (2.2), in Freiburg (0:0) und in Wolfsburg (1:2), gewann man wieder an Sicherheit. Zuletzt gelangen Siege gegen Dortmund (2:1) und in Frankfurt (4:1). In sechs der letzten neun Spiele erzielte Kevin Kuranyi ein Tor (to score @ 2,30)
Mit neun Siegen aus 13 Heimspielen und bereits 29 Heimpunkten belegt Schalke 04 den dritten Rang (hinter Bayern und Leverkusen) der Heimtabelle. Die Knappen ließen zu Hause erst neun Gegentore zu.
VfB Stuttgart:
Ordentlich Zug hat Trainer Christian Gross in die erste Mannschaft des VfB Stuttgart gebracht. Dass das Potential an Spielern und an fußballerischer Klasse vorhanden ist, war wohl jedem klar, doch scheinbar brauchten die Schwaben einen harten Hund um wieder in die Erflgosspur zu kommen. Der Trainerwechsel von Babbel auf Gross hat ohne Zweifel hervorragend funktioniert. In der Liga gelang es die Abstiegsregionen schnell zu verlassen und nun sogar ein Auge auf die Europa League Plätze zu werfen. Auch wenn das offiziell noch dementiert wird, ist das schwabische Spiel durchaus in der Lage noch einmal Dampf nach vorne zu entwickeln – auch tabellarischer Natur. Sogar in der Champions League überzeugte man zuletzt gegen den Titelverteidiger aus Barcelona und hat nach dem Spiel auf Schalke in der nächsten Woche in Katalunien nichts zu verlieren. Wenn es gelingt ein Tor zu erzielen ist man in Barcelona im Geschäft. Obgleich Lyon wohl noch einer Nummer größer ist als der VfB Stuttgart, sollte die zweite Halbzeit von Olympique ein Ansporn für die Schwaben gewesen sein.
Doch vorher trifft man noch auf den FC Schalke 04 am 26. Spieltag der Bundesliga. Das Spiel ist für die verantwortlichen bedeutend wichtiger als die Zugabe gegen Barcelona im Achtelfinale der Champions League. In der Tabelle hat sich Stuttgart bis auf den siebten Platz vorgearbeitet. 35 Punkte sind auf den Konto der Schwaben gebucht – davon alleine 19 im Jahr 2010. Nach der Heimniederlage gegen den Hamburger SV (1:3), konnte man sich in den letzten Wochen mit Siegen in Köln (5:1) und gegen Frankfurt (2:1), sowie einem Unentschieden in Bremen (2:2) rehabilitieren. Der VfB Stuttgart hat in den letzten elf Bundesliga-Spielen immer getroffen, besonders auffällig dabei: Cacau. Der Stürmer, der mittlerweile für mehr als nur Stuttgart-Fans ein gern gesehener Gast im Nationalteam von Jogi Löw ist, traf in den letzten sechs Bundesligaspielen sieben Mal. Auch gegen Barcelona gelang Cacau (to score @ 3,00) ein Tor.
Der VfB Stuttgart blieb in den letzten fünf Auswärtsspielen ungeschlagen. In Mainz (1:1) und Bremen (2:2) wurde Remis gespielt, in Freiburg (1:0), Nürnberg (2:1) und in Köln (5:1) wurde sogar gewonnen.
Personell kann Trainer Gross auf seine erfolgreiche Elf aus den Spielen vergangener Wochen zurückgreifen. Lediglich Delpierre ist gelbgesperrt.
Head to Head:
Nachdem in den sechs Spielen zwischen Dezember 2005 und November 2008 fünf Mal die Heimmannschaft gewann (bei einem Unentschieden), gingen die letzten beiden Duelle auf das Konto der Auswärtsteams. Sowohl Schalke als auch Stuttgart gewannen das letzte Spiel auf des Gegners Platz. So auch im Hinspiel, als sich die Königsblauen knapp im Schwabenland (2:1) durchsetzten. Sowohl Kuranyi als auch Cacau trafen im Hinspiel.
Fazit:
Bildet man eine Tabelle, in der nur die letzten zehn Bundesligaspieltage berücksichtigt werden, so belegen Schalke und Stuttgart respektive Rang Zwei und Drei. Man kann also getrost sagen, dass sich beide Mannschaften in hervorragender Verfassung befinden und dass beide Mannschaften eine eche Gefahr für ihre Konkurrenten sind. So scheinen die Bayern Leverkusen abgeschüttelt zu haben, doch den FC Schalke 04 haben sie noch nicht auf der Rechnung. Gleichzeitig fühlen sich Dortmund und Hamburg nur wirklich von Bremen verfolgt, doch wird der VfB Stuttgart mit dieser Leistungskurve auch noch ein Wörtchen mitreden können. Ob Blau-Weiß den Rot-Weißen Schwaben die Tour vermasselt oder Rot-Weiß den Knappen in die Parade fährt, entscheidet sich am Freitagabend auf dem Grün.
Quoten:
FC Schalke 04: 2,10 @ unibet
Unentschieden: 3,40 @ bet365
VfB Stuttgart: 3,95 @ expekt
Kategorie: Bundesliga-Wetten
10. März 2010 / joe
Am Mittwoch, den 10. März 2010, findet der zweite Termin der Uefa Champions League Achtelfinal-Rückspiele statt. Nachdem das Duell zwischen Arsenal London und dem FC Porto am Dienstagabend bereits zugunsten der Engländer ausgespielt wurde und sich der FC Bayern München gegen den AC Florenz durchsetzen konnte, fallen am Mittwoch die Entscheidungen in Madrid und in Manchester. Olympique Lyon reist mit einem geringen Vorsprung in die spanische Hauptstadt (1:0 aus dem Hinspiel). Für Manchester United muss das Weiterkommen ins Viertelfinale nur eine Formsache sein, da sich die Engländer gegen den AC Milan im Hinspiel in Mailand mit dem Auswärtssieg (3:2) bereits eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen haben. Einen kurzen Überblick zu Real Madrid – Lyon finden Sie hier. Eine Übersicht der Situation vor dem Rückspiel zwischen Manchester United und dem AC Milan ist hier zu lesen.
Anpfiff beider Spiele ist um 20:45 Uhr. Der Italiener Nicola Rizzoli ist der Beauftragte im Spiel zwischen Real Madrid und Olypmique Lyon für Recht und Ordnung zu sorgen. Der Unparteiische leitete bereits sechs Champions League Spiele in dieser Spielzeit (drei Heimsiege, drei Auswärtssiege). Rizzoli zeigte noch keine glatt Rote Karte in dieser Saison. In 26 Einsätzen in Europa und Italien zeigte der Schiedsrichter fünf Mal Gelb-Rot.
Real Madrid:
"Dieses Team hat Hunger!" Klar und deutlich ließ Trainer Manuel Pellegrini das versammelte Pressevolk den Anspruch und die Situation seiner Mannschaft wissen. Er nahm aber auch Druck von seiem Team, in dem er betonte, dass es "keine epische Aufholjagd von Nöten sei." Und recht hat er, denn der Rückstand aus der Hinspielniederlage (0:1) ist bekanntlich minimal und binnen Sekunden gedreht. Problematisch wird die Situation für Real Madrid, wenn es Lyon gelingen sollte ein Tor zu erzielen. Dementsprechend konzentriert wird – auch wenn sich vor dem Spiel alles um die Offensive dreht – die madrilenische Deckung auf dem Platz erscheinen müssen. Zwar wird es wieder einmal kaum jemand merken, doch der Schlüssel steckt in einem Spiel ohne Gegentor.
Heimstark sind die Madrilenen ohne Frage. In der Liga gelangen ihnen nicht nur beeindruckende 13 Heimsiege in 13 Heimspielen in dieser Saison, sondern ganz nebenbei hat Real Madrid nun auch wieder die Tabellenführung inne. Ein enorm wichtiger Punkt, der wahrscheinlich noch wichtiger als bei den Bayern in der Bundesliga ist, denn Real Madrid hat mit der Tabellenführung vor allem den Erzrivalen aus Katalunien überholt. Zwar sind beide aktuell punktgleich, doch an der Spitze ist nun mal, wer vorne steht. Das ist Madrid. Mit zwei Toren Differenz Vorsprung.
Sofort nach der Hinspielniederlage in Frankreich hörte man von den Spielern der Königlichen den Ansporn im Rückspiel alles drehen zu wollen. Das ist ersteinmal einfach gesagt. Doch was die Madrilenen zusätzlich pushen wird ist das Spitzenspiel von diesem Wochenende. Real Madrid empfing am Samstagabend den FC Sevilla. Eine Mannschaft gegen die im Hinspiel auswärts verloren wurde. Obwohl Madrid von Beginn an überlegen war reichte Sevilla ein guter Angriff in der ganzen ersten Halbzeit, um in Führung zu gehen. Eine scharfe hereingabe lenkte Xavi Alonso im Zweikampf ins eigene Tor. Als die Königlichen in der zweiten Halbzeit dann richtig aufdrehten war es wieder Sevilla, das mit dem gefühlten zweiten Angriff des Spiels das zweite Tor erzielte. Mit Toren durch Cristiano Ronaldo (60.), Sergio Ramos (64.) und Rafael van der Vaart (92.) drehten die Hauptstädter das Spiel. Fortan war in Madrid jeder davon überzeugt, dass dieses Team auch Lyon zerlegen werde. Moralisch kann Real Madrid so schnell nichts umwerfen, auch das Gegentor nicht. Allerdings müssten sie dann wieder ihr Glück beanspruchen.
Psychologisch bedeutet ein Weiterkommen für die Spanier sehr viel, da das Team in den letzten Jahren immer im Achtelfinale scheiterte.
Olympique Lyon:
"Ich sehe, dass die Uefa es gerne hätte, wenn Real Madrid das Finale im eigenen Stadion erreichen würde." Mit diesen Worten schob Olympique Lyon-Präsident Jean Michel Aulas der Uefa den schwarzen Peter für eine eventuelle schlechte Schiedsrichter Leistung schon vor dem Spiel zu. Taktisch nicht ganz unklug, denn seine Mannschaft befindet sich nach dem überzeugenden Hinspielsieg in Frankreich (1:0) zwar in einer guten Position, doch befürchtet man in Lyon, dass mit einem Heimschiedsrichter, der sich von der Atmosphäre des Bernabeu – wenn auch unbeabsichtigt – leiten lässt, dieser Vortei schneller als gewollt verspielt sein könnte.
Ganz unberechtigt sind diese Befürchtungen natürlich nicht, da man insbesondere bei Mannschaften mit großen Namen häufiger den Eindruck hat, sie hätten einen geringen aber entscheidenen Bonus bei Schiedsrichtern oder der Federation. In einem Achtelfinale der Champions League sollte dies aber kein Problem darstellen, da mit Olympique Lyon ein französischer Serienmeister mit respektablem europäischen Prestige anrückt. Der Präsident äußerte sich zu diesem Thema im Zusammenhang mit dem Verbot den Trikotsponsor tragen zu dürfen. Aulas zeigte sich entrüstet, da "das in Spanien prinzipiell erlaubt ist". Trikotsponsor bei Lyon ist Betclic.
Fußballerisch stehen die Chancen für Olympique Lyon vor dem Rückspiel blendend. Denn man muss zwar im spanischen Bernabeu bestehen, doch hat man nicht nur einen kleinen Vorsprung, sondern auch noch die sehr wichtige Möglichkeit mit einem einzelnen eigenen Tor das Spiel lange für sich entscheiden zu können. Eben dieses eine Tor muss das Ziel von den Franzosen sein. Denn dann müsste Real Madrid bereits drei Tore schießen, um im Viertelfinale im Loßtopf zu sein.
In der Ligue 1 verlor Lyon nur zwei seiner 14 Auswärtsspiele. In der Champions League gelangen Siege in Liverpool (2:1) und in Debrecen (4:0). Lediglich in Florenz wurde verloren (0:1). In sechs Champions League Spielen in der Gruppenphase ließ Lyon nur drei Gegentore zu. Wettbewerbsübergreifend kassierte Lyon seit Spielen kein Gegentor mehr – insgesamt sind die Franzosen schon über neun Stunden ohne Gegentor. Allerdings spürte man schon am Wochenende die Anspannung bei Olympique Lyon, denn gegen einen Aufsteiger langte es in der Ligue 1 nur zu einem torlosen Unentschieden.
Head to Head:
Fünf Mal haben Olympique Lyon und Real Madrid gegeneinander gespielt und nie haben die Spanier gewinnen können. Drei Siege der Franzosen – jeweils Heimsiege ohne Gegentor – und zwei Unentschieden im Bernabeau (1:1, 2:2) stehen für das Head to Head dieser beiden Mannschaften zu Buche. In Gewissem Sinne ist Lyon für Madrid ein Angstgegner - insbesondere seit dem Hinspiel.
Fazit:
Real Madrid wird mit seiner offensiven Walze ins eigene Stadion einrollen. Sollte sich Lyon davon beeindrucken lassen, wird es schnell zu Ende sein für die Franzosen, doch wenn es den Gästen gelingt das Spiel lange offen zu gestalten und aus einer gestafelten Defensive eigene Akzente zu setzen, dann liegt ein Torerfolg in der Luft. Und mit einem Tor wird Lyon die zweite Luft bekommen, dann steigen die Chancen deutlich. Bekommt Madrid ein Mal Oberwasser wird der Geist des Sevilla-Spiels vom Wochenende aller Ermüdung weichen und die Königlichen unschlagbar machen. Cool genug sind die Franzosen. Das Zeug zum großen Coup haben sie. Das weiß sogar Liverpool.
Quoten:
Real Madrid: 1,33 @ bet365
Unentschieden: 6,40 @ betfair
Olympique Lyon: 13,00 @ betfair
Kategorie: Champions League
10. März 2010 / christoph
Manchester United galt neben dem FC Barcelona als die beste Mannschaft der Welt. Völlig zurecht trafen sich beide Vereine im Finale der Champions League 2008/2009. Barca sicherte sich die Trophäe und ließ ManU im Regen stehen. Seither hat Cristiano Ronaldo den Verein in Richtung Madrid verlassen und ein kleines Loch gerissen.
Aber Manchester wäre eben nicht ein solcher Topverein, wenn diverse Positionssorgen nicht geflickt werden könnten. Rooney spielt die vielleicht beste Saison seines Lebens und räumte auch in Mailand schon ganz dick ab.
Eigentlich ist es für den AC heute absolut chancenlos. Die Mannschaft ist einfach überaltert, was in der Serie A durch kleinere Blamagen immer wieder deutlich wird. Dazu kommt, dass Manchester bereits mit fast 2 Treffern führt. Das 3:2 in der Fremde, verbunden mit 3 Auswärtstreffern, nimmt die Spannung aus der Partie.
Ronaldinho ist keinesfalls mehr der beste Spieler der Welt, aber immer noch in der Lage, jedem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Im Hinspiel gelang dies schon erfolgreich, diesmal muss aber auch die Abwehr mitspielen.
Wenn wir ehrlich sind, dürfte das Spiel mit drückenden Italienern beginnen, was zum Kontertreffer der Heimelf führen wird. Mit der Führung im Rücken tut Manchester nicht mehr als nötig und Mailand ist einfach nicht stark genug um für die Wende zu sorgen. Doch ist es einfach schön, dass Fussball nicht so planbar ist, wir heute vielleicht ein ganz anderes Spiel erleben dürfen.
Wetten würde ich auf diese Partie zumindest in kleinen Quoten eher nicht. Ob man "Milan to qualify" @10 anrührt, sollte jeder selbst entscheiden.
Für den normalen Heimsieg bietet Pinnacle eine @1,77. Ein eher unwahrscheinliches Remis ist bei selbigen Anbieter zu @3,90 zu haben. Der Auswärtssieg mit im Moment deutlich fallenden Quoten ist noch zu @5,15 bei Mybet spielbar.
Kategorie: Champions League
8. März 2010 / christoph
Die Champions League geht spätestens diese Woche in die entscheidente Phase. In den Gruppenspielen durfte man sich noch Ausrutscher erlauben, nun muss alles stimmen, um eine Runde weiter kommen zu können. Dies trifft auch auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München zu.
Der FCB ist dank des 2:1 Hinspielerfolges in einer guten, zugleich aber auch gefährlichen Ausgangsposition. Der Gegentreffer zerstörte ein ideales Ergebnis, andererseits hätte der Siegtreffer garnicht zählen dürfen. Klose stand mehrere Meter im Abseiß und fachte die Diskussionen um die Schiedsrichter der Volkssportart wieder einmal an.
Beide Vereine verpatzen die Generalproben in der Liga. Bayern Münchens Laune ist dank des Leverkusener Missgeschicks dennoch auf gutem Niveau. Kölns Lukas Podolski wird man den Gegentreffer wohl noch am ehesten gönnen, spielte der Prinz doch zuvor einige Jahre im Dress der Münchner. Florenz verlor daheim gegen den zweiten großes Krisenclub Italiens: Juventus Turin. Die "Alte Dame" darf sich nun wieder Hoffnungen auf die erneute Champions League Teilnahme machen, ein Zug der in Florenz längst abgefahren ist. Selbst ein Platz in der Europaleague erscheint mit gerade einmal 35 gesammelten Zählern eher utopisch. Ein Sieg in den letzten 8 Spielen spricht ebenso Bände.
Bei den Bayern läuft eigentlich alles nach Plan. Robben und Ribery sind fit und bilden das Zentrum auf dem Spielfeld. Von den beiden werden Wunderdinge erwartet, doch die "Robberys" können mit dem Druck umgehen. im Sturm wird Gomez beginnen, neben ihm Müller unterstützend wirken. Hamit Altintop nimmt in der Abwehr Platz, eine für den Türken nicht ganz gewohnte Position, die aber aus Verletzungsgründen nicht umgangen werden konnte.
In Florenz redet man sich selbst Mut zu. Beim Blick auf die Aufstellung kann der Sieger eigentlich nur aus Deutschland kommen, dies hätten aber im Hinspiel auch die meisten erwartet. Was folgte war eine mäßige Leistung der Stars in der Allianzarena.
Auch die Buchmacher sehen den Favorit in den Auswärtstrikots. Eine @2,58 (Pinnacle) ist das Höchste der Gefühle. Auf Florenz dürfte in den kommenden Tagen noch die Quote 3,00 geknackt werden. Im Moment steigen die Quoten langsam, aber doch einseitig. Wie gewohnt bestimmt Pinnacle auch die höchste Remisquote mit einer @3,44.
Die besten Chancen wird Florenz haben, wenn die Partie lange 0:0 steht. Dank des Auswärtstreffers würde ein knappes 1:0 im Rückspiel reichen. Die @4 auf "to qualify" erscheint schon sehr großzügig, ist aber trotz der letzten Ligaausrutscher der Münchner angemessen. Mein Tipp ist ein HC Sieg der Bayern. Natürlich gewinnt ein solch gewagter Tipp nicht zu hoher Prozentzahl, aber der Value ist in dieser Wette am dicksten.
Leider wird das Spiel nicht im Free TV übertragen. Wer nicht auf Sky zurückgreifen kann, sollte aber im Internet problemlos einen Livestream finden können.
Kategorie: Champions League
5. März 2010 / christoph
Ich gebe zu, die Überschrift ist mit geballter Wettsprache verbunden. Ich hoffe doch sehr, dass Sie alle erkannt haben, dass es sich heute um die Anzahl der Treffer in Fussballspielen drehen wird.
Es gibt gewisse Theorie, ich einmal aufleben möchte. Insgesamt gibt es in der aktuellen Saison deutlich mehr Ergebnisse mit geraden Ergebnissen. (Endstand 0:0 zählt als „gerades“ Ergebnis) Im Übrigen ist die Dominanz der „geraden“ Spiele gar so groß in der aktuellen Saison, sodass eine Wette darauf zu Quote 1,90 für jedes beliebige Spiel am Ende einen Gewinn herausgebracht hätte. Es braucht sicher mehr als die bisherigen knapp 200 Spiele um feststellen zu können, ob sich dieser Trend bestätigt und dennoch ist es doch sehr logisch, dass die Spiele selten mit 1, 3, 5 oder ähnlichen Toranzahlen enden.
In den allermeisten Fällen gewinnt ein Verein nicht mit 3 oder mehr Toren. Ich möchte mich aus dem Fenster lehnen und darauf tippen, dass gerade einmal 7-8 % aller Spiele ein solch klares Ergebnis aufweißen. Alle anderen „ungeraden“ laufen auf ein Spiel mit nur einem Treffer Vorsprung hinaus. Dies führt dazu, dass die Mannschaft, welche vor der Niederlage steht, das taktische Konzept aufgeben muss und mit voller Offensivpower auf den Ausgleich streben muss, was Kontergelegenheiten für den Favoriten bieten. Viele späte Tore zerstören somit den sicher geglaubten „ungeraden“ Endstand.
Viel kleiner ist die Gefahr eines späten Treffers, wenn es 1:1 oder 2:0 steht. Oft können beide Parteien mit dem Punkt leben, oder mit dem 2.Treffer (bei 2:0) ist die Entscheidung bereits gefallen, weshalb sich die unterlegene Mannschaft aufgegeben hat und das Spiel nur noch vor sich hinplätschert.
Was bedeutet dies nun für die Over / Under – Wetten? Ich möchte behaupten, dass ein Under2,5 Tipp viel sinnvoller ist, als das Gegenargument. Oft enden die Spiele aus eben genannten Gründen gerade noch Under2,5 mit 2 Treffern, während funktionierende Overtipps durchaus gute Chancen bieten, auch mit Over3,5 abuzschließen. Die Quoten dafür sind deutlich besser. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man eine Quote von 1,80 anspielt, die zu über 50% treffen muss, oder im Fall von Over3,5 @3,80 bereits bei 3 von 10 richtigen Tipps eine Gewinnbilanz erreicht wird.
Beste Erfolge mit Ihren Wetten am Wochenende wünsche ich Ihnen.
Kategorie: Wett-Empfehlungen
5. März 2010 / joe
Am Samstag, den 6.März 2010, findet in der Primera División das interessantes Spiel des alten Kontinents statt. An diesem Wochenende ist das Duell zwischen Real Madrid und dem FC Sevilla das absolute Topspiel Europas. Am 25. Spieltag der Primera División treffen sich im Estadio Bernabeu in Madrid der Tabellenzweite (Real Madrid) und der Tabellenvierte (FC Sevilla).
Auch die Spanier selbst, die ihre Liga so lange wie möglich als besonders spannend und ausgeglichen haben darstellen wollen, mussten nun klein bei geben. Denn die Übermacht von Real Madrid und derm FC Barcelona ist kaum zu übersehen. Die beiden finanzstärksten Clubs der iberischen Halbinsel dominieren die Liga nach Belieben. Zu Hause werden Mannschaften aus den unteren und mittleren Tabellenregionen regelrecht auseinander genommen und auch auswärts tun sich die beiden Topteams nur selten schwer. Ganz im Sinne des Erfinders gewinnen die Erzrivalen regelmäßig im Gleichschritt und marschieren daher vorne weg. Mittlerweile trennen den Tabellenzweiten vom Rest der Liga schon mindestens 13 Punkte. Real Madrid und der FC Barcelona haben jeweils 19 Spiele gewonnen. Valencia und Sevilla sind die besten des Rests mit sechs Siegen weniger (13).
Am Samstagabend wird um 22:00 Uhr das Duell zwischen Real Madrid und dem FC Sevilla angepfiffen. Die Liga hofft auf die Gastmannschaft.
Real Madrid:
Uli Honeß hätte es in seien Glanzzeiten als Manager des FC Bayern München vermutlich nicht besser einfädeln können. Besonders gegen Ende der Neunziger Jahre aber auch noch im neune Jahrtauschen versuchte Uli Honeß regelmäßig durch das vorgeschobene Interesse am besten Spieler des nächsten Gegners etwas Unruhe in das Umfeld zu bringen, um somit schon einen psychologischen Vorteil für die Bayern zu erhaschen.
Jesus Navas ist aktuell der formstärkste Spieler des FC Sevilla und Real Madrid schickt sich an diesen Spieler im Sommer zu verpflichten. Ausgiebig wurde dieser Plan in den spanischen Fußball-Tageszeitungen breit getreten. Sogar Sergio Ramos – der schon mit Navas in der Jugend bei Sevilla zusammen spielte – wurde allein zu diesem Thema interviewt. Dass der Außenverteidiger angab, Navas sei bereit für Real Madrid goß noch einmal Öl ins Feuer. Zumindest in das medial Feuer. Ob diese Aktion den FC Sevilla bedeutend verunsichert hat, ist schwierig zu beurteilen. Wie Jesus Navas – übrigens im rechten offensiven Mittelfeld zu finden – mit der Situation umgeht, wird man am Wochenede beobachten können.
Sportlch sieht es für Real Madrid momentan wirklich rosig aus in der Primera División. An den letzten Wochenenden hat man begründeterweise den Eindruck gewinnen können die Mannschaft sei nicht nur stabiler geworden, sondern auch in der Lage die Formschwäche des FC Barcelona auszunutzen. In der Champions League ist die Lage etwas problematischer, da man im Hinspiel mit Sicherheit nicht mit einer Niederlage (0:1) in Lyon gerechnet hatte. Fußballerisch zählt aber an diesem Wochenende wieder nur die Primera División und in dieser fühlen sich die Madrilenen wohl.
Die letzten sechs Spiele in der Liga wurden gewonnen und besonders zu Hause präsentiert sich Real Madrid unglaublich stark. Die Königlichen sind das einzige Team der Liga, das noch keinen einzigen Punkt zu Hause hat abgeben müssen. In 12 Heimspielen ging man 12 Mal als Sieger vom Platz. In den 12 Heimspielen kassierte man nur acht Gegentore, wohingegen man selbst in der Offensive 41 Mal einnetzte.
FC Sevilla:
Die Andalusier stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Die großspurige Ankündigung von Sevilla-Präsident Jose Maria del Nido, man würde in dieser Saison die etablierten aufmischen wollen und das Titelrennen als Dreikampf gestalten, ist momentan sehr weit entfernt. Bereits 18 Punkte hat der tabellenführende FC Barcelona mehr als der FC Sevilla. Immerhin sind es nur drei Punkte, die man hinter dem FC Valencia steht. So kämpft man wenigstens noch um Platz drei und sollte währenddessen auch nicht vergessen, dass Mannschaften wie Real Mallorca in Lauerstellung auf die Champions League Qualifikation sind.
Nachdem Sevilla die ersten vier Spiele des neuen Jahres im Januar allesamt verloren hatte (Getafe, 1:2; Atlético Madrid, 1:2; Racing Santander, 1:2; FC Barcelona, 0:4), rappelte man sich im Februar wieder auf. Obwohl noch in Saragossa verloren wurde (1:2), fand man wieder in die Spur zurück. Besonders die Siege gegen die direkte Konkurrenz taten den Andalusiern auch tabellarisch sehr gut. Sowohl gegen Valencia (2:1), als auch in Mallorca (3:1) wurde dreifach gepunktet. Mallorca hatte bis zu diesem Termin alle Heimspiele gewonnen. Ob man diese Serie jetzt auch in Madrid beenden kann, wird das Spiel zeigen.
Allerdings musste man am letzten Wochenende gegen Athletic Bilbao schon wieder einen Rückschritt in Kauf nehmen. In einem Spiel, in dem Sevilla die Oberhand hatte und es nur eine Frage der Zeit schien bis die Andalusier in Führung gehen würden, verstolperte Innenverteidiger Romaric in der 53. Minute den Ball vorm eigenen Sechszehner und musste dann die Norbremse ziehen. Die Rote Karte für Sevilla sorgte in etwa für einen Kräfteausgleich zwischen Sevilla und dem Gast aus Bilbao. Die Basken hatten noch einige Chance, doch am Ende blieb es beim Unentschieden (0:0).
Head to Head:
"Tore garantiert", ist der erste Gedanke, den man bekommt, wenn man die Duelle dieser beiden Mannschaften in der Vergangenheit betrachtet. In den letzten zehn Spielen wurden durchschnittlich 4.6 Tore erzielt. Nur zwei Mal erzielten nicht beide Mannschaften ein Tor.
Sieben der letzten zehn Spiele gewann Sevilla. Drei Mal gewann Madrid.
Das Hinspiel gewann Sevilla zu Hause (2:1) mit Toren durch Jesus Navas und Renato.
Fazit:
Eigentlich sind Spitzenspiele nicht häufig für ihren Reichtum an Toren bekannt. Diese Spiele leben eher von der Spannung, die sie mit sich bringen. Dies ist bei Sevilla und Real Madrid in der Vergangenheit nicht so gewesen. Theoretisch erwartet uns ein Torfestival. Allerdings erscheint der Leistungsunterschied zwischen Madrid und Sevilla in diesem Jahr – trotz des Hinspielergebnisses – größer zu sein als in Jahren zuvor.
Quoten:
Real Madrid: 1,44 @ betfair
Unenschieden: 5,50 @ betfair
FC Sevilla: 8,50 @ betsafe
Wie praktisch alle Spiele der spanischen Primera Division kann man auch dieses Spiel im Livestream bei Bwin und Interwetten live sehen.
Kategorie: Fussball-Wetten
5. März 2010 / joe
Am Samstag, den 6. März 2010, findet im Westfalenstadion in Mitten des Ruhrgebiets das Derby der beide Mannschafte, die das alte Preußen im Namen tragen, statt. Beim Samstagabendspiel des 25. Spieltags der 1. Bundesliga gastiert Borussia Mönchengladbach bei Borussia Dortmund. Für die Dortmunder bietet das Spiel die Möglichkeit in der Tabelle weiterhin den Europa-League Platz zu verteidigen, für Borussia Mönchengladbach geht es schon jetzt nur noch um sehr wenig in der Bundesliga. Die Gladbach brauchen aus den letzten zehn Spielen nur noch maximal fünf Punkte, um den Abstieg sicher zu verhindern und damit ihr Saisonziel zu erreichen. Ein gefundenes Fressen?
Das Spiel wird am Samstagabend um 18:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter ist Michael Weiner aus Gießen. Weiner schickte in allen seinen Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison (Weiner hat 14 Mal gepfiffen), noch keinen Spieler frühzeitg zum Duschen. Weder mit glatt Rot noch mit Gelb-Rot.
Borussia Dortmund:
Trainer Jürgen Klopp hat seiner Mannschaft deutlich vemittelt, dass es in dieser Saison möglich ist sich für die internationalen Wettbewerbe zu qualifizieren. In der Rückrunde erlitten die Borussen einen kleinen Einbruch von dem sie sich allerdings in den letzten Wochen wieder etwas lösen konnten.Trotzdem zeigt die Tendenz der Dortmunder zweifelsfrei nach unten. Besonders nach der enttäuschenden Derby-Niederlage in Gelsenkirchen gegen Königsblau, wird die Stimmung im Team nicht gut sein. Die Art und Weise erschreckt zu dem, da die Dortmunder in der zweiten Halbzeit in Führung gingen (Foulelfmeter an Valdez), aber dennoch verloren. "Es haben ein wenig die Eier gefehlt" hat Jürgen Klopp angeblich nach dem Spiel in der Kabine gesagt. Die berühmte Angst vor der eigenen Courage hat man den Dortmunder förmlich aus den Gesichtern ablesen können.
In diesem Spiel geht es für die Fans zwar auch um einiges, allerdings werden die Spieler deutlich weniger Druck verspüren als in der Arena auf Schalke. Gerade die Borussia aus Mönchengladbach müsste für die Dortmunder ideal kommen, da die letzte Motivation den entscheidenen Meter noch zu gehen bei den Gladbachern eventuell fehlen könnte, weil diese in der Tabelle jenseits von Gut und Böse zu finden sind.
Sportlich schreibt Borussia Dortmund aktuell rote Zahlen. Nach sechs Siegen in Folge wurde in den letzten Wochen ein Großteil der Arbeit wieder zerstört. Alles fing an mit einem viel zu hoch ausgefallenen Resultat in Stuttgart. Obwohl die Borussen dort sogar den Führungstreffer auf dem Fuß hatten, verloren sie deutlich (1:4). Die vollkommen unvorhergesehene Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt (2:3) ließ die Ersten von einer Krise sprechen. Diese weitete sich mit der Niederlage in München (1:3) aus. Dann gewann man gegen desolate Hannoveraner (4:1) und verlor wie oben angesprochen auf Schalke (1:2).
In den letzten fünf Spielen mit Dortmunder Beteiligung fielen durchschnittlich 4,4 Tore, außerdem erzielten immer beide Mannschaften ein Tor. Zu Hause gewann Dortmund sieben seiner zwölf Spiele und holte insgesamt 23 Punkte (7-2-3).
Personell wird bei Borussia Dortmund nach langer Verletztungspause wieder Sebastian Kehl die Kapitänsbinde tragen. Felipe Santana eretzt aller Voraussicht nach den verletzten Mats Hummels.
Borussia Mönchengladbach:
Etwa 5000 bis 8000 Gladbacher Fans werden ihre in der Tabelle im Niemandsland stehende Borussia zum Auswärtsspiel nach Dortmund begleiten und sie 90 Minuten lang anfeuern. Wie dies nicht selten in der Bundesliga der Fall ist gehören die Mönchengladbacher Fans zu denen, die zwar Probleme haben im heimischen Nordpark eine kochende Atmosphäre aufzubauen, aber auf der anderen Seite bei Auswärtsspielen zu den besten Supportern der Liga gehören. Zuletzt war das beim Heimspiel gegen den SC Freiburg – irgendwo auch zu recht – gut mitzuverfolgen. Die Gladbacher spielten schwach, das Stadion war leise.
Die Auswärtserfolge der Borussen, insbesondere der Sieg in Hamburg (3:2), lassen bei den Fans berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg im Westdalenstadion keimen. Die Gladbacher stellten vor einigen Jahren noch die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga und konnte lediglich mit einem Sieg in Bielfeld einen neuen Auswärtrekord für sieglose Spiele verhindern. In dieser Saison stehen sie in der Auswärtstabelle mit 9 Punkten nicht besonders gut, aber besser als erwartet da. In Hamburg und in Frankfurt (2:1) wurden Siege eingefahren, gegen Bochum (3:3), Berlin (0:0) und Hoffenheim (2:2) die Punkte geteilt. Lediglich in Berlin gelang es kein Tor zu kassieren. Nur Nürnberg, Berlin, Mainz und Hannover haben sind gern gesehenere Gäste in den Stadien der Bundesliga.
Nur eines der letzten fünf Spiele verloren die Gladbacher. Am 20. Spieltag gelang ein sensationeller Heimsieg (4:3) gegen Werder Bremen. Danach folgte eine Niederlage in Mainz (0:1) und ein Sieg gegen Nürnberg (2:1). In Hoffenheim (2:2) und gegen Freiburg (1:1) spielte man Unentschieden.
Personell könnte Trainer Michael Frontzeck vor allem im Sturm umstellen. In den letzten Spielen begannen Colautti und Bobadilla. Der Argentinier ist angeschlagen. Sollte er nicht für einen Einsatz in Frage kommen, wird Rob Friend von Beginn an spielen. Außerdem ist denkbar, dass Fronzeck Roberto Colautti draußen lässt und auf Friend von Beginn an setzt. Der Israeli hatte gegen Freiburg eine unterdurchschnittliche Partie angeboten und zudem eine glasklare Torchance vergeben. Rob Friend wurde schon gegen Freiburg eingewechselt und überzeugte im Sturmzentrum mit Beweglichkeit, Übersicht und Kopfballstärke.
Head to Head:
Das Hinspiel zwischen den beiden Traditionsvereine gewann die Elf von Trainer Jürgen Klopp im Nordpark (1:0) durch ein Tor von Lucas Barrios. In sieben der letzten zehn Spielen haben beide Mannschaften getroffen. Nur eines der letzten fünf Spiele konnte Mönchengladbach gewinnen. Borussia Mönchengladbach wartet seit April 1998 auf einen Sieg im Westfalenstadion.
Fazit:
Der Fakt, dass die Gladbacher schon im Spiel gegen Freiburg haben durchsickern lassen, dass sie nicht unbedingt Alles zu geben bereit sind, um ein Spiel zu gewinnen oder sogar noch umzubiegen, sollte in die subjektive Bewertung des Duells einfließen. Für die Dortmunder geht es noch um Alles, wohingegen die Gladbacher wirklich beginnen können mit der Saison abzuschließen. Die Emotionen, die während so eines Spiels generiert werden, können diesen Fakt selbstverständlich schnell umstoßen. Die vielen mitgereisten Anhänger werden ihrern Mannschaft zu verstehen geben, dass es immer noch um etwas geht. Um die eingenen Farben und an diesem Wochenende auch um den eigenen Namen.
Quoten:
Borussia Dortmund: 1,78 @ betfair
Unentschieden: 3,85 @ betfair
Borussia Mönchengladach: 5,60 @ bet-at-home
Kategorie: Bundesliga-Wetten
4. März 2010 / joe
Am Samstag, den 6 März 2010, treffen im Rhein-Energie-Stadion im Kölner Stadtteil Junkersdorf der FC Bayern München und der 1. FC Köln aufeinander. Das Spiel gehört zu einer Reihe mäßig brisanter Spiele des 25. Spieltag der 1. Bundesliga.
Nachdem uns die Bundesliga am letzten Spieltag mit einem Festival an Topspielen und Derbys erfreut hat, ist an diesem Spieltag keine Begegnung großer Brisanz vorgesehehn. Zumindest auf dem Papier setzt sich der Spieltag aus neun nornalen Bundesligabegegnungen zusammen. Doch das Wochenende wird mit Sicherheit Freude bereiten, denn der Fußball-Fan wurde am letzten Wochenende, trotz großer Historie, großer Worte und großen Namen, von den Spielern enttäuscht. Lediglich 15 Tore erzielten die Bundesliga-Profis in neun Aufeinandertreffen. Deshalb kann man also – getreu dem Motto: Schlimmer gehts nimmer – nur positiv nach vorne blicken und sich auf einen sehr wahrscheinlich torreicheren Spieltag freuen. Die Begegung zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach macht wenigstens eine kleine Ausnahme hinsichtlich der Tradition, die hinter dem Duell steht.
Doch zurück in die Domstadt. Um 15:30 Uhr wird im Rhein-Energie-Stadion angepfiffen. Das Spiel ist Teil der großen – sechs Spiele umfassenden – Konferenz am Samstagnachmittag. Die DFL hat für den Samstag, für den traditionellen 15:30 Uhr Termin, ein weiteres Spiel nominiert, da unter der Woche bekanntlich die Nationalmannschaft gegen Argentinien spielte.
1. FC Köln:
Viele Experten und Meinungsbildner haben den 1. FC Köln noch auf der Rechung im Abstiegskampf. Zwar verfügen die Kölner über eine erstligareife Mannschaft, so die Annahme der Experten, doch geraten sie immer weiter in einen Abwärtstrend. Das ist eine tabellarische Ansicht, die in Verbindung mit den Unruhen im Umfeld des Vereins nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Ohne das ausgibige Thema der Relationen des Vereins mit seinen Fans zu sehr zur Diskussion zu bringen, sei kurz erwähnt, dass die Verantwortlichen der Domstädter in ihrem Verhalten gegenüber den treuen Fangruppen in letzter Zeit immer häufiger auf die Nase fallen. Nur kurz angeschnitten seinen an dieser Stelle, die Schließung des FC-Forums für Nicht-Mitlgieder und das stadionweite Rauchverbot. Man kann zu diesen und anderen Aktionen stehen wie man will, deutlich wird aber, dass der Umgang mit den Anhängern kein vorbildlicher ist. Man könnte sogar den Eindruck gewinnen der Verein wolle seine Fanszene reinigen, sortieren und aussieben.
An der Basis kommt dies nicht besonders gut an, was schon daran zu erkennen ist, dass es momentan allen Ernstes Restkarten für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gibt. Außerdem war das Stadion beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder nicht ausverkauft.
Sportlich haben die Kölner mit dem Unentschieden in Leverkusen nicht nur einen Punkt geholt, sondern am letzten Wochenende auch in die Erfolgsspur zurückgefunden. Zweifelsohne ist das torlose Remis nicht der Gipfel aller Herrlichkeit, aber es vermittelt wieder ein wenig Sicherheit auf dem Platz. Den Domstädtern gelang es hinten "Zu-Null" zu stehen und vorne sogar eine 100%ige Torchance herauszuarbeiten.
Wettbewerbsübergreifend haben die Kölner seit fünf Spielen nicht gewonnen. Dem Unentschieden gegen den Hamburger SV (3:3), folgte eine ernüchternde Viertelfinalniederlage in Augsburg im DFB-Pokal (0:2). Danach verloren die Kölner in Gelsenkrichen (0:2) und zu Hause gegen Stuttgart (1:5). Zwar sind Hamburg, Schalke und Leverkusen und auch die Stuttgarter momentan, keine schlechten Mannschaften, aber die Art und Weise bedrückt.
Personell wird Maniche wieder auf den Platz zurückkehren und Christopher Schorch diesen verlassen. Der junge Neuzugang der Kölner hat sich höchstwahrscheinlich einen Kreuzbandriss zugezogen.
FC Bayern München:
Der Rekordmeister ist zurück, wo er sich am liebsten sieht, nämlich an der Tabellenspitze. Mit der Tabellenführung hatten die Münchner in letzter Zeit nur kurzfristge Affären. Doch jetzt ist es offiziell: Die beiden sind wieder zusammen. Louis van Gaal heißt der Mann, der die beiden trotz intentisver Beziehungskrise zurück zum Glück geführt hat.
Der sportliche Aufstieg der letzten Monate hat sich nun bezahlt gemacht. Man muss neidlos anerkennen, dass es scheinbar wirklich an Louis van Gaal liegt, denn der Holländer übernahm eine Mannschaft, die zu Beginn der Saison neben schlechtem Spiel auch noch schlechte Resultate präsentierte. Er bat um Zeit, damit er seinem Team seine Idee vom Fußball, seine Ideen von Organisation auf dem Platz und seine Idee von konstruktivem Spiel und letztlich seine Ideen des Erfolgs verinnerlichen konnte. Reden können die Leute viel, doch Louis van Gaal setzte es um.
Jetzt zeigt sich, dass der Holländer die Mannschaft erreicht hat und das diese verstanden hat. Mit den Ideen des Trainers gelang eine spektakuläre Siegesserie. Nun stehen die Bayern wieder an der Spitze und müssen in naher Zukunft in Florenz ihren Vorsprung aus dem Hinspiel des Champions League Achtelfinals verteidigen. Der Erfolg ist wieder eingekehrt an der Isar.
In Zahlen ausgedrückt, beeindruckt die Münchener Erfolgsgeschichte: Nimmt man die letzten zehn Spiele als Maßstab, hat Bayern neun der letzten zehn Spiele gewonnen – und in Nürnberg Unentschieden gespielt. Angesichts der Gegner in der Bundesliga scheint diese Serie auch in naher Zukunft aufzuhören: Nach Köln folgen Freiburg und Frankfurt.
Personell ist Louis van Gaal gezwungen in der Abwehr umzustellen, da Demicelis am Mittwoch gegen Deutschland einen Jochbeinbruch erlitten hat. Daniel van Buyten wird wahrscheinlich nach seinem Muskelfaserriss wieder im Trikot der Bayern beginnen.
Head to Head:
Für die Kölner sind Spiele gegen den FC Bayern München immer etwas besonderes. Ohne auf die Statistiken zu schauen hat man das Gefühl, dass die Domstädter in München immer etwas zu holen im Stande sind, aber zu Hause regelmäßig alle Punkte an den Rekordmeister abtreten. So kommt es, dass die Hoffungen auf einen Heimsieg recht gering sind.
Ein Blick auf die Statistiken zeigt dann, dass dieses Gefühl, welches man beim Duell der beiden Mannschaften im Hinterkopf hat, vollkommen richtig ist. Haben die Kölner doch nicht nur im Hinspiel ein Unentschieden aus München entführt (0:0), sondern auch die drei Spiele vorher im Süden der Republik allesamt positiv gestaltet (2:1, 2:2, 2:2). Zu Hause spiegeln die Statisitken ebenfalls den ersten Eindruck wieder: Die letzten acht Heimspiele gegen Bayern gewannen die Gäste, der letzte Sieg der Kölner im eigenen Stadion datiert aus dem Jahr 1995 – das ist mittlerweile geschlagene 15 Jahre her.
Fazit:
Fraglich ist, ob in diesem Spiel das Gesetz der Serie gebrochen wird, denn eigentlich holen die Kölner immer nur auswärts etwas gegen die Bayern. Kurios, da man meinen sollte, vor den eigenen Fans müsste das eigene Spiel noch intensiver sein. Trainer Soldo hat aktuell wohl keinen Blick für die Statistik, sondern verlangt von seiner Mannschaft eine Steigerung vor den eigenen Fans. Diese werden schließlich seitens des Vereins genug malteretiert.
Quoten:
1. FC Köln: 8,40 @ betfair
Unentschieden: 4,60 @ betfair
FC Bayern München: 1,50 @ betfair
Kategorie: Bundesliga-Wetten
2. März 2010 / christoph
Die NBA ist eine Topliga in Amerika. Nicht selten werden diese Ligen (NHL, NBA, NFL und MLB), sowie die britische Fussballliga "Premier League" für die Bereiche gehalten, die am schwersten zu tippen sind.
In Gewisser Hinsicht kann ich dieser Aussage nur den Stempel aufdrücken. Tatsächlich ist es ganz schwierig in großen Ligen Geld zu machen. Die Buchmacher haben ein unheimlich großes Hintergrundwissen, da kommt man selbst kaum hinterher. Sobald es bekannt wird, wann Spieler ausfallen, folgt eine gnadenlose Quotenveränderung.
Allgemein aber zeichnet sich in der NBA wieder der Trend ab, dass die Außenseiter häufiger die großen Favoriten stürzen. Doch ist dies meiner Meinung nach auch von der Saisonhälfte abhängig.
Im ersten Saisondrittel gibt es die erste Standortbestimmung. Die Topteams beweißen, dass die Preview – Einschätzungen zurecht getroffen wurden und fahren klare Siege ein. Auch am Ende gewinnen meist die Teams, welche noch die Qualifikation für die Playoffs erreichen wollen, oder um das Heimrecht in der KO – Runde kämpfen.
Der Hauptzeitpunkt der hohen Quoten schlägt zur Saisonmitte und endet somit in 1-2 Wochen wieder. Nach Weihnachten bis über das All Star – Weekend hinweg befindet sich die NBA ein wenig im Winterschlaf. In dieser Zeit sind die Spiele noch schwerer zu analysieren. Dies macht das ganze aber einfacher. Man muss ja nicht den Value in einer @1,25 suchen. Viele Quoten nah am zweistelligen Bereich fallen um.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, es ist keinesfalls so, dass Sie auf jeden Dog setzen sollen und damit Gewinn machen. Auch die Bookies sind nicht dumm. Doch es wird viel leichter sein, einen Value in unerwarteten Resultaten mit vermeintlichen geringen Auszahlungschancen zu suchen.
Heute Nacht bieten sich gleich 3 ähnliche Spiele. Indiana, Sacramento und Golden State mit großen Verletzungssorgen dürften eigentlich nicht den Hauch einer Chance auswärts gegen übermächtige Gegner haben. Es würde mich dennoch nicht wundern, wenn es wieder einer der 3 schafft. Falls nicht, reicht es aber auch jedes 6. bis 8. Mal einen solchen Sieg erfolgreich zu Wetten um schwarze Zahlen schreiben zu können.
Kategorie: US-Sports Wetten
2. März 2010 / joe
Am Mittwoch, den 3. März 2010, findet das erste Länderspiel der Fußball Nationalmannschaft im neuen Jahr statt. In München trifft die DFB-Auswahl auf Argentinien. Das Spiel eröffnet die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Südafrika. Die meisten Vorbereitungsspiele werden gegen Mannschaften, die nicht qualifiziert sind ausgetragen. Normalerweise testen die Nationen gerne gegen Länder, die ähnlich wie ihre Gruppengegner spielen. Ein Test gegen Argentinien kann allerdings nur unter positiven Gesichtspunkten bewertet werden, da die starken Südamerikaner die Deutsche Nationalmannschaft ordentlich auf den Prüfstand stellen werden.
Das Spiel steigt in München. Anpfiff ist um 20:45 Uhr.
Deutschland:
Die Auswahl von Joachim Löw trifft sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Vor einigen Woche hatte der Bundestrainer bereits zu einem Leistungstest eingeladen. Dort wurden vor allem physische Werte genommen und analysiert, denn in den letzten Jahren ist der Fußball zunehmend analytischer geworden. Es wird wissenschaftlicher mit den Spielern umgegangen und nicht mehr nur nach Augenmaß und subjektivem Eindruck ausgewählt. Fakten spielen immer mehr eine Rolle.
Ungeachtet dessen hat Andreas Köpke, Torwarttrainer der Nationalmannschaft, am Montag – es war der 1. März – bekannt gemacht, dass René Adler die Nummer 1 im deutschen Tor ist. Er habe "momentan die Nase vorn". Zwar hatte Joachim Löw im Vorhinein betont, dass der Torwart, der gegen Argentinien beginnen würde, auch seine Nummer 1 für die Weltmeisterschaft sei, doch bleibt ein Hintertürchen offen. "Momentan die Nase vorn", lässt ohne Frage eine Option offen. Es lässt die Möglichkeit offen doch noch zu wechseln. Objktiv muss man sagen, dass sich mindestens Manuel Neuer und René Adler nichts nehmen. Es ist absolut tagesformabhängig wer von den beiden, der bessere ist. Es gibt keine falsche Entscheindung in diesem Punkt.
Anders ist das bei den Feldspielern. Dort gibt es noch unzählige Möglichkeiten, sowohl taktischer als auch personeller Natur. Das Spiel gegen Argentinien ist das letzte Länderspiel vor dem Termin, an dem die Nominierungen für die Weltmeisterschaft bekannt gegeben werden müssen.
Es ist also gar nicht so abwägig zu vermuten, dass Löw in diesem Spiel personell einiges probieren wird und eventuell sogar von den Etablierten auf einigen Positionen absehen wird. Im Sturm stellt sich die Frage, wer neben Klose, Podolski und Gomez mitreisen wird. Cacau, Kießling und auch noch Helmes sind die Kandidaten. Letzterer kann verletztungsbedingt noch nicht mitwirken und eine Teilnahme an der WM ist vor allem aufgrund des Kreuzbandrisses zu Saisonbeginn äußerst fraglich und risikoreich.
In der Abwehr wird Löw mit Mertesacker und Tasci in der Innenverteidigung spielen lassen. Alternativ stehen Friedrich und Westermann bereit. Der Schalker ist verletztungsbedingt nicht im Aufgebot gegen Argentinien.
Boateng, Lahm, Friedrich und auch der junge Träsch sind die Kandidaten für die Außenverteidigung. Selbst Schäfer hat diese Rolle – mit begrenztem Erfolg - schon gespielt. Lahm ist gesetzt. Boateng häufig zu jugendlich naiv und Friedrich in Topform – hätte er nicht gegen Hoffenheim diesen kleinen Aussetzer gehabt. Auf der Außenverteidigerposition könnte gegen Argentinien expirimentiert werden.
Zwei der vier Spieler im Mittelfeld sind gesetzt. Sowohl Kapitän Michael Ballack als auch der formstarke Bastian Schweinsteiger werden im Hinblick auf die WM in der Startelf stehen. Gerade weil Schweinsteiger durch seine Umschullung auf die Sechs noch flexibler geworden ist. So ist es möglich ohne Spielerwechsel von einer Raute mit Özil vorne, Trochowski und Schweinsteiger auf den Außenbahnen und Ballack auf der Sechs, in eine Doppelsechs mit Schweinsteiger und Ballack zu wechseln. Defensiver kann auch Özil als hängender Stürmer agieren. Dann könnte man mit Hitzelsberger oder Khedira zusätzlich das MIttelfeld stärken. Podolski ist auf allen offensiven Positionen eine Alternative. Auch Kroos und Müller dürfen Chancen eingeräumt werden. Kroos wird wahrscheinlich getestet, da er vermutlich aber Özil sehr ähnlich ist, sind seine Chancen gering.
Argentinien:
Mehr schlecht als recht haben sich die Argentinier beinahe auf dem letzten Drücker für die Weltmeisterschaft in Südafrika qualifiziert. Besonders überzeugen konnten sie dabei nicht. Angst machen sie auch niemandem mehr. Allerdings sind und bleiben es Argentinier. Eine Mannschaft mit überragenden Einzelspielern, meist unfairen Verteidigern, vielen Emoitionen und wenig mannschaftlicher Geschlossenheit. Wenns läuft, dann läufts, wenn nicht, dann nicht.
Veron, di Maria, Aguero und Higuain und allen voran Lionel Messi sind die Namen, die gemeint sind, wenn es um Argentiniens grandiose Einzelspieler geht. Mit Lionel Messi haben die Südamerikaner wahrscheinlich den besten Fußballspieler der Welt in ihren Reihen. Pervers daran ist, dass sie es scheinbar nicht zu schätzen wissen. Im Volk sammelte sich während der schlecht laufenden Qualifikationsrunde der Zorn gegen den Superstar vom FC Barcelona. Genau das störrte die Leute: "vom FC Barcelona". Nachdem Messi bei der Nationalmannschaft einige Male durschnittlich agierte und kurz darauf mit Barcelona weltklasse aufspielte, vermuteten die Menschen in Argentinien einen Boykott. Sogar die Meinung, Messi sei kein richtiger Argentinier, da er nur gut spielen würde, wenn es genug Geld dafür gäbe, machte die Runde. Lionel Messi probierte alles, doch scheinbar ist Fußball ein Mannschaftssport und scheinbar kommt es demnach auch auf die Mannschaftskameraden an. Auf die Spieler, die im Mittelfeld die Pässe spielen, die Messi in Position bringen.
In hervorragender Verfassung befindet sich hingegen Gonzalo Higuain. In alles andere als konkurrenzlosen Sturmspitze von Real Madrid hat sich der Argentinier festgespielt. Am Wochenende schnürte er bereits sein fünftes Doppelpack in dieser Saison. Vor allem durch Effektivität glänzt der Stürmer von Real Madrid.
Außerdem in bestechnder Form ist Angel di Maria von Benfica Lissabon. Der 22-Jährige führte seine Mannschaft am Wochenende beim 4:0 Auswärtssieg in der Portugisischen Liga mit drei Toren im Alleingang zum Dreier. Di Maria spielt im offensiven Mittelfeld – meist etwas linkslastig.
Diego Milito (Inter Mailand) und Carlos Tevez (Manchester City) sind weitere Offensiv-Optionen von Diego Maradonna. An Qualität fehlt es seiner Mannschaft. Und in Form befinden diese sich auch. Aguero (Tor gegen Valencia), Milito (Tor gegen Udinese), Tevez (zwei Tore gegen Chelsea London), Messi (Tor für Barcelona) und Di Maria (3 Tore für Benfica) trafen am Wochenende.
Inwiefern Maradona viel testen und probieren wird, bleibt abzuwarten. Die Nationalmannschaft Argentiniens erweckte in der Qualifikation nicht den Eindruck von einem Denker gelenkt zu werden und noch weniger von einem Denker mit Plan. Maradonna testete bereits während der Qualifikation so viel, wie kaum ein anderes Land. Ein Sieg gegen Deutschland wird ihm wichtiger sein als Erkenntnisse.
Head to Head:
Das letzte Spiel wird allen Deutschen gut in Erinnerung sein: Der Viertelfinalsieg im Elfmeterschießen gegen Argentinien bedeutete bei der WM 2006 den schönsten Moment der Nationalmannschaft im eigenen Land. Nach dem Spiel kam es allerdings zu Provokationen und Handgreiflichkeiten seitens der Argentinier, die zur Folge hatten, dass die Italiener dafür sorgten, Mittelfeldstabilisator Thorsten Frings für das Halbfinale zu sperren.
Nach regulärer Spielzeit endeten die letzten drei Begegungen Remis (1:1, 2:2, 2:2).
Fazit:
Ein Freundschaftsspiel. Der letzte Test vor der Bekanntgabe des Aufgebots. Sicherlich ein Grund zu expirimentieren. Die Führung Maradonas darf als einzige Expiriment bezeichnet werden. Nur sehr schwierig ist zu beutreilen, wie sich das Spiel über 90 Minuten entwickeln wird. Es ist damit zu rechnen, dass gerade in der zweiten Halbzeit häufig gewechselt wird und der Spielfluss daher gestört wird. Ernst zu nehmen ist es allerdings. Das hat Florenz gezeigt.
Quoten:
Deutschland: 2,30 @ unibet
Unentschieden: 3,25 @ bet365
Argentinien: 3,25 @ betsson
Kategorie: WM 2010
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