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Pferdewetten


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Pferdewetten und Sportwetten im Allgemeinen.


Der Markt der Sportwetten bietet immer neuere, einfachere und schnellere Möglichkeiten Sportwetten abzugeben.

Betrachten wir die Entwicklung der Sportwette einmal chronologisch und schauen uns an welchen Möglichkeiten Sportwetten abzugeben es derzeit auf dem Markt gibt und wie diese funktionieren.

 

Pferderennbahn / Boxen:

Die ersten Sportwetten wurden vor vielen Jahren auf der Pferderennbahn und am Boxring abgegeben. Leute waren schon immer fasziniert von der Möglichkeit durch Glücksspiel zusätzliches Geld zu gewinnen und den Reiz einer sportlichen Auseinandersetzung mit dem eigenen finanziellen Glück zu verknüpfen und Sportereignisse so noch spannender zu machen. Noch heute ist die Wettabgabe beim Boxen oder auf der Pferderennbahn vielerorts möglich und in letzter Zeit erfreut sich insbesondere das Rennbahngeschehen wieder größerer Beliebtheit.

 

Wettannahmestellen/ Wettlokale:

Gefolgt wurden die ursprünglichen Sportwetten-Anbieter von der Entstehung zahlreicher Wettlokale und Spielhallen, in denen Wettquoten zu allen möglichen Sportereignisse angeboten werden. Noch heute ist diese Marktsparte stark vertreten und insbesondere Anbieter wie William Hill, Ladbrokes, Tipico und Stanleybet verfügen über Wettlokale in ganz Europa. Hinzu kommen zahlreiche private Wettcafés in denen Sportwetten noch in einer privaten Atmosphäre abgegeben und verfolgt werden können. In Deutschland ist der staatliche Wettanbieter Oddset ebenfalls durch zahlreiche Wettannahmestellen vertreten und bietet seinen Kunden die Möglichkeit Sportwetten in Kiosken und weiteren Lotto-Annahmestellen abzugeben. Oddset hat aufgrund der großen Konkurrenz durch den wachsenden Online-Markt und die vergleichsweise schlechten Quoten in letzter Zeit jedoch an Marktanteilen eingebußt.

 

Wettanbieter/ Buchmacher:

In den letzten 20 Jahren wurde das Sportwetten im Internet dann immer populärer und immer mehr Online-Wettbüros wurden gegründet. Die Verlagerung eines großen Teils des Marktes ins Internet sorgte aufgrund eines immer durchsichtiger und schneller werdenden Marktes für zunehmenden Konkurrenzdruck unter den Anbietern. Dies hatte zur Folge das Wettanbieter Ihre Wettquoten beständig verbessern mussten und Kunden zunehmend mit attraktiven Bonusangeboten locken, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Bei den Sportwetten sind es mittlerweile die Fußballwetten die alle anderen Sportarten dominieren und mit Abstand am häufigsten abgeschlossen werden. Einige der besten und seriösesten Online Anbieter sind Bet365, William Hill, Tipico und Bwin. Viele der führenden Wettanbieter haben Ihr Angebot in den letzten Jahren mit Live-Wetten und der Möglichkeit Sportereignisse live per Video- oder Audio Stream zu verfolgen weiter aufgewertet.

 

Wettbörsen:

Die Wettbörse ist eine Wettanbieter-Art die es nur Online gibt und bei der im Gegensatz zu herkömmlichen Buchmachern nicht die Anbieter die Quoten eines Wettereignisses festlegen, sondern die Kunden sich gegenseitig Quoten anbieten können. Die Anbieter solcher Wettbörsen verdienen ihr Geld in dem Sie eine Provision (meist bis zu 5%) auf die Netto-Wettgewinne ihrer Kunden nehmen. Da eine Wettbörse nicht daran interessiert ist ihre Einnahmen über die Wettquoten zu generieren, sind die Quoten bei Wettbörsen, insbesondere bei großen und beliebten Sportereignisses, oft deutlich besser als bei herkömmlichen Wettanbietern.  Nach Abzug der Provision ist die Höhe der Wettgewinne dann ähnlich groß wie bei den führenden herkömmlichen Anbietern. Ein Vorteil von Wettbörsen ist neben der Möglichkeit auch Quoten anbieter zu können die Tatsache, dass alle Sportereignisse auch als Live-Spiel getippt werden können. Marktführer im Bereich der Wettbörsen ist der britische Anbieter Betfair.

 

Mobiles Wetten/ Handywetten

Seit kurzer Zeit verfügen immer mehr Menschen über Smart Phones, die Ihnen neben dem telefonieren die Möglichkeit geben jederzeit bequem im Internet zu surfen. Die Wettanbieter haben sich schnell auf diese Entwicklung eingestellt und Apps entwickelt, damit Kunden mit Hilfe dieser kleinen Programme jederzeit das Online-Angebot Ihrer Sportwetten in einem handygerechten Format abrufen zu können. So ist es mit Hilfe von Mobil-Apps möglich jederzeit und von nahezu jedem Ort aus Wetten abzugeben. Besonders interessant ist die Möglichkeit live aus dem Fußballstadion auf die laufende Partie zu setzen.

 

 

 

 

11. Oktober 2011 / schippinho - Kategorie: Wett-Möglichkeiten

Wettanbieter Bwin

Der österreichische Wettanbieter Bwin hat sein Pferdewetten-Angebot erweitert und einige große und beliebte Events zu seinem Rennkalender hinzugefügt. Pferdewetten sind eine Wettart, auf die schon seit Jahrhunderen Wettan abgeschlossen werden und die sich noch immer sehr großer Beliebtheit erfreuen.

Bei Bwin Pferdewetten kann unter anderem auf das All American Futurity in New Mexico im September dieses Jahres gewettet werden. Es handelt sich hierbei um das höchstdatierteste American Quarter Horse Rennen der Welt.Interessant dürfte auch der Sansui Summer Cup in Südafrika im November sein. Es ist das älteste Pferderennen in Südafrika und garantiert zahlreiche spannende Rennen. Den traditionellen Abschluss der Saison bildet der Breeder’s Cup in den USA. Bei diesem hochkarätigen Vollblüter-Rennen geben die Jockeys und Pferde nochmal alles, um die Saison erfolgreich zu beenden.

Das platzieren von Pferdewetten bei Bwin bietet zahlreiche Vorteile und Sie haben die Möglichkeit das Wettangebot in 22 unterschiedlichen Sprachen zu nutzen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Tatsache das Bwin alle Pferderennen live per Videostream überträgt, und dies bei insgesamt 55.000 Rennen pro Jahr und rund 300 Rennen täglich. Das Pferdewetten Angebot bei Bwin ist also wirklich gigantisch und zusätzlich erhalten Sie zu jedem Event noch umfassende Informationen.

Die Quoten sind identisch mit den Quoten die live vor Ort an der Rennbahn angeboten werden und sogar Kombiwetten sind ohne weiteres möglich. Da Bwin Rennen aus der ganzen Welt in sein Wettangebot aufgenommen hat, findet sich nahezu um jede Uhrzeit ein Rennevent statt, auf das gewettet werden kann.

Wir drücken Ihnen die Daumen das bei Ihren Wettabgaben mit Bwin aufs richtige Pferd setzen!

29. August 2011 / schippinho - Kategorie: Wettanbieter-News

 

Gold Cup Day

Am Freitag ist es soweit, es erwartet uns das große Finale des Cheltenham Festivals.
Daher gibt es auch keinen Motto-Tag, alles ist dem Geschehen auf dem Racecourse untergerodnet, dieses hat es aber auch in sich.

Die Racecard für heute sieht wie folgt aus:

14:30 JCB Triumph Hurdle
15:05 Vincent O’Brien County Handicap Hurdle
15:40 Albert Bartlett Novices’ Hurdle
16:20 totesport Cheltenham Gold Cup Steeple Chase
17:00 Christie’s Foxhunter Steeple Chase
17:40 Martin Pipe Conditional Jockeys’ Handicap Hurdle
17:15 Johnny Henderson Grand Annual Steeple Chase 

Wir haben also wieder 7 Rennen, mit den Highlight wie gewohnt um 16:20 Uhr.


JCB Triumph Hurdle (2m1f)

Class 1, 100.000 Pfund Preisgeld. Das richtige Rennen, um den Tag zu beginnen und gleich voll einzusteigen.
Im Antepost werden 28 Auswahlmöglichkeiten für den eigenen Favoriten angeboten, mit Quoten bis zu 660.
Hier die Übersicht zu behalten ist extrem schwer, also konzentrieren wir uns auf die bisherigen Gewinner und diesjährigen Favoriten.
Da alle Runner hier nur 4 Jahre alt sein werden, sind sie noch recht unerfahren und man hat nur selten eine konstant gute Form. Französische Pferde laufen hier traditionell recht gut, was wahrscheinlich mit den Unterschieden im früheren Training im Gegensatz zu den in Großbritannien oder Irland tranierten Pferden zu tun hat.
Quotentechnisch ist in den letzten 20 Jahren kaum ein Ausreisser über 20 dabei gewesen, so dass man weit über die Hälfte der startenden Pferde für einen Sieg erstmal außer Betracht lassen kann.
Unter den niedrigeren Quoten sind natürlich auch die Pferde vertreten, die ihre letzten Starts über Hürden überzeugend darbieten konnten und eine Form mit guten Ergebnissen in den letzten Rennen haben. Also genau die Anzeichen nach denen man Ausschau halten sollte, wenn man sich einen Favoriten aussucht.
Grandouet führt die Quoten an. Mit einer Form von 3315211 seit März 2010 kontinuierlich besser geworden und seine letzten beiden Siege souverän eingefahren. Durchaus ein würdiger Favorit
Zarkandar ist der zweite in der Oddsliste, mit 1231 weniger Runs, damit weniger Erfahrung als Granduet, aber der gute Stable (Nicholls) und sein Run in Kempton unter Jacob war beeindruckend. Geht man davon aus, dass festerer Untergrund hier in Cheltenham ihm noch mehr zu pass kommt, könnte er Gradouet hinter sich lassen.
Sam Winner hat genau dies schon einmal geschafft, aber seine Form von 5222114 hat in Chepstow einen Knacks bekommen, als er einen enttäuschenden Run absolvierte und nur vierter wurde. Diesen Run muss man nun mit dem Run letztes Jahr im Winter vergleichen, als er Grandoeut weit mehr als 10 Längen hinter sich gelassen hatte. War der weiche Untergrund in Chepstow schuld, erwartet uns hier wieder ein Feuerwerk.
Kriegen wir weichen Untergrund, wäre der irische Contender Unaccompanied eine Wette wert. 2 Starts über Hürden, 2 Siege und scheint eben den weichen Untergrund zu bevorzugen, während die anderen Favoriten eher den schnellen, harten Untergrund brauchen, um zu Bestformen aufzulaufen.
A Media Luz, Brampour und Third Intention könnten würdige EW Alternativen sein.

County Hurdle (2m1f)

70.000 Pfund Preisgeld und Class 3 mögen sich noch nicht beeindruckend lesen, aber das Rennen verspricht wie die letzten Jahre eines der spannendsten überhaupt zu werden. Das Rennen ist schnell und so mancher schon besiegt geglaubte Runner konnte sich hier mit Speed und Risikobereitschaft in den letzten Metern noch an die Spitze setzen
Das spiegelt sich auch in den Odds der Gewinner der letzten Jahre wieder – 3 Favoriten in den letzten Jahren haben gewonnen, dazwischen alles bis 50/1 dabei gewesen. Auf der sicheren Seite ist man statistisch, wenn man sich Pferde bis etwa 17 oder 18er Quote heraussucht und Pferde nimmt die nicht älter als 7 sind sowie nicht zu viel Gewicht tragen müssen.
Das Starterfeld ist gigantisch (Antepost zählt 77 Auswahlmöglichkeiten) und ähnelt einem Kavalerieangriff im Mittelalter, macht das Rennen aber umso interessanter zum Zuschauen, aber schwieriger zum predicten.
Versucht man dennoch, die Spreu vomWeizen zu trennen, fängt man am besten damit an, nach Form und Performance in wichtigen Rennen in der Vergangheit zu sortieren.
Get me out of here (111112768) hatte 2009 eine super Form und konnte letztes Jahr in einigen starken Rennen überzeugen, obwohl er nicht ins Geld gekommen ist. Vielleicht eine EW Alternative.
Alarazi ist der Favorit hier, dicht gefolgt von Alaivan. Alarazi konnte den Imperial Cup am Samstag (12.03) gewinnen und seine Form von 13221 seit 2010 mit einem Win krönen. Da er am Samstag schon ein starkes Feld auf die Plätze verwiesen hat, ist er hier auf jeden Fall nach vorne zu rechnen, wenn er auch nur annähernd die gleiche Performance zeigen kann.
Alaivan ist seit Januar nicht mehr gelaufen, konnte aber seine letzten beiden Starts gewinnen (13011). Generell stark über Hürden mit 4 Siegen und 2 Plätzen bei 7 Starts verspricht er auch in diesem Rennen wieder vorne mitzumischen.
Dirar (113153) geht umso besser, je schneller der Untergrund ist. Sollte es nicht regnen, könnte es sein, dass er seinen Speed im letzten Drittel auf der Chase Strecke voll ausspielen kann und weit nach vorne kommt, zu Quoten um die 10 definitiv einen Blick Wert. Regnet es, sollte man die Finger von ihm lassen in diesem Rennen.
Salden Light (1321510) lief stark im letzten Rennen, bevor er von dem ebenfalls stark laufenden und hier startenden Zanir zu Fall gebracht wurde. Salden Light ist sicher sehr stark, aber auch etwas schwer in diesem Rennen, während Zanir hier letztes Jahr 4 wurde, als ihm im Schlussspurt die Kondition etwas ausging, Beide sicher für Sieg+Platz interessant.
Es gibt noch weitere interessante Pferde in unterschiedlichen Quotenregionen, wie Ski Sunday, Ciceron, Final Approach und Blackstair Mountain – jeder hat seine eigenen Vorzüge, und bei diesem Starterfeld ist sicher für jeden etwas dabei.

 

15:40 Albert Bartlett Novices’ Hurdle (3m)

Class 1 Rennen mit 100.000 Pfund Preisgeld.
Keine besonderen Hintergründe zu dem Rennen, außer dass es sicher ein hart umkämpfter Sieg für den Glücklichen wird.
Das Pferd der Wahl sollte auf jeden Fall schon mal ein 3 Meilen Rennen gewonnenen und auf den Racecourse in Cheltenham gerannt sein. Eine gute Form (1 oder zweite Plätze in den letzten Rennen) ist nie hinderlich und sollte berücksichtigt werden.
47 Teilnehmer laut Antepost sind ein riesiges Feld, so dass wir uns wieder nur ein paar spezielle Pferdchen raussuchen und analysieren werden.

Bobs Worth (21111) Excellente Form, aber Fragezeichen bei der Länge des Tracks. Sollte aber, da er schon einige der hier antretenden Contender hinter sich gelassen hat, auf jeden Fall eine Rolle spielen
Champion Court (1219) war einer von diesen, und hat im letzten Run in Cheltenham einen entäuschenden Run hingelegt. Generell recht wenig Erfahrung, aber sollte er zu seiner Form zurückfinden könnte er wieder mit vorne sein.
Back in Focus (0211) Gut in Form, mit einigen beeindruckenden Performances in seiner kurzen Karriere. Etwas unerfahren.
Kilcrea Kim (3111151) dafür erfahrener, und letzte Saison einige Rennen bestritten, die ihm erfahrungs- und konditionsmäßig hier sicher einen Vorteil bringt. Sollte vorn mit dabei sein.
Sybarite (1322) ist "well bred" wie man so schön sagt, und sollte für seine Abstammung und sein Potential hier respektiert werden. Im Open Meeting nur knapp von Champion Court (in guter Form) degradiert worden, darf man hier gespannt sein, ob der längere Track für oder gegen ihn spricht. Eine EW Alternative.

Es gibt noch einige mehr mit ähnlichen Formkurven und Erfahrungen, aber das Feld ist eben auch recht groß. Wenn man sich an Form und Erfahrung in Cheltenham und 3 Meilen Rennen hält, kann sich aber recht schnell seinen eigenen Favoriten hier zurechtlegen.
 

16:20 Gold Cup

Highlight der Highlights im Festival. Class Rennen über 3 Meilen, mit satten 500.000 Pfund Preisgeld. Offen für alle Pferde ab 5 Jahren.
Das prestigereichste National Hunt Rennen der Saison 1819, damals noch unter anderen Konditionen, das erste Mal ausgetragen.
Legendäre Rennabenteuer gibt es hier genug, aber manch einer konnte sich schon unsterblich machen, indem er dieses Rennen gleich mehrere Male hintereinander gewann. Auch dieses Jahr verspricht wieder ein spannendes, nervenaufreibendes Rennen zu werden mit all den Duellen, Dramen und verwetteten Vermögen, die nun einmal dazugehören.
Um zu vermeiden, dass auch wir ein Vermögen hier verwetten, schauen wir uns die möglichen Favoriten genau an und werfen auch einen Blick auf vergangene Champions.

Die Quoten der Gewinner sind in der Regel recht niedrig – in den letzten 10 Jahren keiner über 8 dabei, die meisten sogar deutlich unter 5, manche sogar unter 2. Der letzte krasse Außenseiter mit einer Quote von 100 hat 1990, also vor 21 Jahren gewonnen. Quoten von über 20 finden wir immerhin noch 92,97,98, mit Quoten von 15 und 17 in 91&99.
Favoriten scheinen sich hier also durchzusetzen, dazu passt, dass die letzten 10 Gewinner sich auch in den ersten 3 Quotenplätzen wiederfanden. Erfahrungen in größeren Rennen bzw. Festivals (und Erfolge!) sowie generell einige Rennen unter den Hufen sind von Voteil, so dass man neben einer guten Form auch auf das Alter einen Blick haben sollte.  6-7 Jahre sollte es schon mindestens sein, und nicht älter als 9.

Imperial Commander (101) ist der Letztjahresgewinner und startet dieses Jahr als leichter Favorit. Er kommt mit einer guten Form aus dem letzten Rennen, nachdem er das vorhergegangene nicht beenden konnte. Die lange Pause bis zu diesem Rennen scheint geplant gewesen zu sein und dürfte dann intensiv zu Vorbereitung auf die Titelverteidigung genutzt worden sein. Mit der excellenten Performance letztes Jahr und der Wiederholung in Haydock hier definitv wieder vorn mit dabei.
Denman (243) hat Imperial Commander das letzte Mal ganz schön zu schaffen gemacht, ist aber eigentlich über die Altersgrenze so lansgam hinweg und seine Record ist nicht annährend so gut, wie die einiger anderer hier. Wurde allerdings auch ganz schöon von den Handicappern in die Mangel genommen, und auch er wurde lange auf dieses Rennen vorbereitet.
Kauto Star - zweifacher Gewinner dieses Rennens hatte letztes Jahr immens Pech, als er einen fürchterlichen Sturz in diesem Rennen hinnehmen musste. Schein sich mit seiner Form von 13 nach dem Sturz aber erholt zu haben, die Perfomance beim King George im Januar blieb etwas hinter den Erwartungen zurück, nach dem Rennen kamen dann die Gerüchte mit der leichten Infektion auf, die das mittelmäßige Rennen erklären könnten. Ob er sich vollständig erholt hat ist erst nach dem Rennen zu klären, jedenfalls sollte der Untergund ihm liegen. Und desto schneller der Untergund noch wird, umso besser für ihn.
Long Run hat die King George im Januar gewonnen und ist mit 1331 und gerade mal 6 Jahren ein Up and Comer für die Zukunft. Schafft er es hier seine Form zu steigern und sauber in seinen Rythmus zu kommen, ist er sicher vorne mit dabei.
Pandorama ist im besten Alter für dieses Rennen, und mit seiner Form von 111101 hat er beeindruckende Leistungen bisher vollbracht. Jedoch nur 2 Rennen 2010, und noch keines 2011 besrtitten. Potenial ist aber definitiv genug vorhanden, und könnte eines der Pferde werden, die mit einer zu hohen Quote angeboten werden. EW einen Versuch wert.
Midnight Chase (231141111) ist ebenfalls einen Blick wert, vor allem weil er 2010 seine Form mehrfach unter Beweis stellen konnte.
Es gibt noch einige andere, die hier bei speziellen Konditionen oder bei einem besonders guten Tag überraschen könnten, so dass jeder noch einmal einen letzten Blick in die Racecard werfen sollte, bevor er sich entscheidet.
Eines ist jedenfalls sicher – es steht uns ein sehr spannendes Rennen ins Haus.

Christie’s Foxhunter Chase Challenge Cup

Das Foxhunters. 3m 2.1/2f zu Rennen, 40.000 Preisgeld, 41 Starter.

Das besondere daran ist, dass es sich praktisch um den Gold Cup der Amateure handelt. Geritten wird über die Selbe Strecke wie beim Gold Cup, die Teilnehmer sind über alle Altersklassen verteilt. Ein bunter Mix also, mit ein paar wiederkehrenden Faktoren für die jeweiligen Gewinner.
Zusammengefasst haben Pferde mit einer guten Form und unter 10 die besten Chancen, Quotentechnisch ist es genauso bunt gemischt wie dass Teilnehmerfeld. Von 9/2 Favoriten bis 33/1 Außenseitern war alles dabei in den letzten Jahren.
Baby Run - 11011. Letztjahressieger und das Pferd, das es auch dieses Jahr wieder zu schlagen gilt. Kein Formtief nach dem Sieg letztes Jahr und seine Performances sagen rundweg beeindruckend aus. Leading claims, wie man so schön sagt.
On the Fringe – 41111 – junges Pferd aus Irland, mit guter Form und einigen großen Rennen schon in der Tasche (wie das Champion Hunter Chase oder das Raymond Smith Hunters Chase). Würdiger second Fav.
Dante’s Storm kommt von einigen Erfolgen und bevorzugt festen Untergrund, wie es dieses Festivial für gewöhnlich bietet. Gibt ein paar Fragezeichen bei ihm, und vielleicht etwas zu hoch eingeschätzt.
Gone to Lunch – gute Kondition, aber die Form ist nicht überragend gewesen in letzter Zeit. Gute Ergebnisse gehabt, aber eben nichts übermäßig beeindruckendes. Dafür sieht auf der Konditions- und Erfahungsseite alles gut aus, und eben das könnte ihn hier nach vorne bringen.
Just Amazing (1611) konnte dieses Jahr schon zweimal überzeugen, und sieht stark in Form aus. Könnte sein, dass der Untergrund ihm hier nicht ganz so sehr in die Hufe spielt wie anderen Teilnehmern, aber die Form ist stark und ein Platz ist durchaus drin.
Jaunty Flight sollte man berücksichtigen, falls der Boden beginnt aufzuweichen.

Martin Pipe Conditional Jockeys’ Handicap Hurdle

So langsam klingt das Festival aus,, uns erwartet hier ein 2m 4.1/2f langes Rennen mit 50.000 Pfund Preisgeld.
Eingeführt nach der Erweiterung auf 4 Tage, soll es vor allem Jockeys und Pferden eine Chance geben, die in anderen Rennen des Festvials nicht teilnehmen konnten.
Dementsprechend ist der Markt mit 105 Auswahlen im Antepost auch am bersten, und die Quoten seit der Einführung 2009 waren 14/1 und 25/1.
Hier einen Favoriten herauszupicken, der trotz des großen Feldes und der Unterschiedlichen Qualitäten tatsächlich einen Win einfährt, ist extrem schwer.
Shoegazer wäre vielleicht so einer, mit einem Win im letzten Handicaprennen. Oder First Point von Henderson, der sich in Handicaprennen bisher gut präsentieren konnte. Whoops a Daisy (12111) wird mit jedem Run ein Stück besser, und könnte hier durchaus Erfolg haben. Mehr wage ich hier nicht zu prognostizieren, da einfach zu viele Starter gemeldet sind, die sich steigern könnten oder so unstet laufen, dass es auf Tagesform und Glück ankommt.
Ein unangenehmes Rennen zum Wetten, aber spannend zum Zuschauen.

Johnny Henderson Grand Annual Chase Challenge Cup

Das letzte Rennen im Festival, Zeit es mit Stil zu Ende zu bringen.
Class 3 mit 2 Meilen und einem halben Furlong, bietet dieses Rennen allen Pferden ab 5 Jahren 75.000 Pfund Preisgeld.
Nicht das nervenaufreibendste Rennen des Festivals, da sich hier oft Favoriten durchsetzen, aber eben deswegen ein wenig leichter vorherzusagen und für die Gewinner und guten Performer oft ein weiterer Schritt um später mal Großes zu erreichen.
Die Quoten der Gewinner der letzten 15 Jahre zeigen einen Trend zu Quoten unter 10, wobei alleine 4 mal der Favorit sich auch den Titel sichern konnte. Erfahrungen in Cheltenham, vor allem Gewinner hier in früheren Races, performen ziemlich gut in diesem Rennen.
Teilnehmer gibt es mit 41 Auswahlen im Antepost mehr als genug, Quote unter oder um die 10 aber nicht wirklich. 5 Pferde sind es, die um die 10 oder niedriger gehandelt werden, weitere 7 unter 20.
Tanks for That ist der Favorit, mit 2003420 zeigt die Form aber ordentlich Grund zum Zweifeln. Der zweite Platz im Dezember war aber ordentlich, und die Parameter dieses Rennens scheinen wie für ihn gemacht. Scheinbar sieht das auch der Markt so, und so kommt er trotz seiner Form in den Genuß der Favoritenrolle.
Imsingingtheblues hat eine ähnliche Form (720428486) und sah bei seinem 8 Platz letztes Jahr in der Arkle Challenge ordentlich aus. Dieses Jahr allerdings eher entäuschend gewesen.
Anquetta sieht da schon wesentlich vielversprechnder aus – 12522411 als Form mit einigen beeindruckenden Performances und leichtem Handicap in diesem Rennen, sieht das Pferd wie ein Anwärter auf das Treppchen aus.
Shoreacres ist das andere Pferd, welches mir persönlich gut gefällt – 3F1 seit 2010, hat es eine lange Pause nach seinem Sturz in Plumpton mit einem excellenten Lauf in Taunton im Feburar beendet. Form scheint da, relativ gutes Handciap noch und viel Potential zum Ausschöpfen. Mit einer vorraussichtlichen Quote von 10 einer der interessanteren Teilnehmer.

Auch nicht wirklich leicht, sich hier einen Fav herauszusuchen, aber wenn man sich an die oberen Quotenregionen hält, hat man schon gute Chancen ein Pferd zu finden, dass aufs Treppchen kommt.

Das war das Cheltenham Festival für dieses Jahr. Ich hoffe es hat euch gefallen.
 

 

 

 

 

 

17. März 2011 / hans - Kategorie: Sport-News

Saint Paddies Day!

Heute sind alle Iren – nun nicht ganz, was die Pferde anbelangt, aber die Farbe grün dominiert heute den Racecours und es gibt irische Musik, irischen Speis und Tranks und das beste St Paddies Day Kostüm wird prämiert.
Genug Spaß um sich abzulenken, falls die Wetten nicht ganz so laufen wie man sich es wünscht – der Tag dürfte trotzdem schön werden.
Und wenn man trotz Guinness und Co noch Lust hat, sich die Pferderennen anzuschauen, dann hat man auch dazu heute wieder mehr als genug Gelegenheiten. Das Highlight findet wieder um 16:20 Uhr statt, mit dem World Hurdle Rennen.

Der Racing Day gliedert sich dann heute in folgende Rennen und Distanzen

14.30 Jewson Novices’ Steeple Chase 2m 5f
15.05 Pertemps Final  3m
15.40 Ryanair Chase 2m 5f
16.20 Ladbrokes World Hurdle 3m
17.00 Byrne Group Plate Handicap Steeple Chase 2m 5f
17.40 Fulke Walwyn Kim Muir Challenge Cup Handicap Steeple Chase 3m 1 1/2f
18.15 St. Patrick’s Day Derby (Charity Race) 1m 5f

Heute haben wir eigentlich 2 Highlights – Das Ryanair Chase und das World Hurdle. Beide Class 1 Rennen mit riesen Preisgeldern und vollgepackt mit Action.

Beginnen tut das Ganze dann wie oben zu sehen mit dem Jewson Novices’ Steeple Chase.

Über 2.1/2 Meilen geht das Rennen, und hat neben dem Preispool von 90.000 Pfund die Besonderheit, dass es sich um ein "Gewicht zu Alter", also praktisch Handicap in Relation zum Alter, handelt.
Diese Rennen erfreuen sich ziemlicher Beliebtheit, so dass hier 2011 eben dieses Rennen zusätzlich eingeführt wurde.
Spannend wird es auf jeden Fall, 20 Teilnehmer sind eine ordentliche Zahl und nur 4-5 davon sind wirkliche Außenseiter.
Einen wirklichen Favoriten haben wir allerdings auch, Wishfull Thinking

Wishfull Thinking – mit 11000121 sieht man so ziemlich, wie Wishfull Thinking läuft – etwa alles oder nichts. Gerüchte besagen, dass das Pferd in der RSA Challenge starten könnte, sollte es aber hier starten, hat es starke Ansprüche auf den ersten Platz. In den letzten Rennen schienen die Probleme beim Springen wie ausgeschaltet, und in dieser Konkurrenz zu Recht der Favorit, wenn auch etwas kleine Odds für dieses Feld.

Captain Chris – vom selben Besitzer wie Wishfull Thinking, was eben die Gerüchte nährt, dass nur einer von beiden hier startet. 411122221 – Konstant gut im Lauf, sollten wirklich beide Pferde hier starten, könnte es zwischen diesen beiden auf die Tagesform ankommen, wer die Nase letztendlich vorne hat. Längerer Track und Untergund sollten passen.

Noble Prince (3354122) hat eine starke Saison hinter sich, und trifft hier in Cheltenham, so lange es nicht noch regnet, auf guten Untergrund. Dazu kommt ihm die weitere Distanz mit ziemlicher Sicherheit zu pass, was eine weitere Steigerung wahrscheinlich macht. Nach guten Runs im World Hurdle und dem County Hurdle darf man hier von einer Platzierung im Geld ausgehen.

Mr Gardner – lange Pause gehabt, mit einem Sieg wieder eingestiegen und sich dann nur knapp Captain Chris geschlagen geben müssen. Sein Springen sah die letzten Male fantastisch aus, so dass dieses Hürdenrennen durchaus sein großer Druchbruch werden könnte – 167113 als Form, könnte eine gute EW Alternative sein.

Pertemps Final

Ein 3 Meilen Rennen mit einem Preispool von 70.000 Pfund. Starkes Grade A Rennen, mit vielen Gerüchten und Spekulationen rund um die Teilnehmer und natürlich die Odds rund um das Feld.
All die Spekulationen führen natürlich zu einem unruhigen Markt mit vielen guten Gelegenheiten zum Absichern oder Höchstpreis buchen – keiner der letzten 7 Winner hatte eine Quote von unter 10 – zwei sogar von 50!
Favoriten haben hier also eine schwere Zeit, wenn man sich nun einen Favoriten zurecht legen möchte, sollte man das übliche beachten – Form, ein Alter möglichst über dem Minimum von 5 Jahren (also 6+) und sich auch nicht von hohen Odds abschrecken lassen.

Schaut man in die Racecard, sieht man erstmal ein riesiges Feld, welches wohl annährend 40 Starter auf die Bahn bringen wird.
Keines der Pferde wird derzeit bei William Hill über 25 gehandelt, was mit einem Blick auf die früheren Gewinner so viel bedeutet, wie dass tatsächlich jeder gewinnen könnte.
Ganz so ist es sicher nicht, aber leider gibt es doch mehr Pferde mit Potential, als wir hier behandeln können.

Chartreux ist der Favorit und eines von zwei Pferden mit einer Quote von unter 10. Chartreux (1193) hatte im letzten Rennen im Januar definitv Probleme mit dem weichen Untergrund und sollte auch hier konditionelle Probleme bekommen, sollte es Regnen. Aber auch ohne Regen hat das letzte (und vorletzte) Rennen Fragen aufgeworfen, noch dazu seit Januar kein Rennen mehr bestritten. Eine Quote von 7 ist ziemlich klein für so ein großes Feld und so viele offene Fragen

Sivota (411334) ist einer der irischen Starter, die hier in dem Wettchaos am Tag des Rennens sicher sehr interessante Quoten liefern wird. Mit 8/1 noch ziemlich niedrig gehandelt, sollte es mit dem großen Feld zurechtkommen, wenn ihm erlaubt wird, in seinem Tempo zu laufen. Früher Spurt düfte die Kondition zu sehr beanspruchen, weicher Untergrund wäre ebenfalls negativ.

Mister Hyde ist ein bisschen wie alles oder nichts – 77321618 – Klar außer Form im letzten Run, gibt es Gerüchte dass die verlorene Form wiedergefunden wurde und ein mächtiger Run bevorsteht – wer es glauben möchte, dem sei die Quote von 16+ als EW ans Herz gelegt. Allein das die Quote nicht in die 20er geht, spricht aber für ein Körnchen Wahrheit in den Gerüchten.

Rivage D’Or hat mit 222321 einen sehr guten Record, und bietet sich als EW an – extrem progressiv, mit jeden Run ein bisschen besser, ist er seit 10 oder mehr Starts immer im Geld gewesen. Eine Wette auf Place zwingt sich hier geradezu auf. Dazu ist er ebenfalls ein Starter aus Irland, die sich hier traditionell gut machen.

Alfie Spinner ist ebenfalls ein Runner mit Steigerungspotential, dass er jeden Run ein bisschen mehr ausschöpft. 145422 spricht für die gute Form, jedoch konnte es sich die letzten beiden Male nicht komplett durchsetzen. Dafür war das letzte Rennen, das Heroes Handicap von Totesport, auch nicht ohne und ein Platz auf dem Treppchen ist drin, wenn die selbe Leistung abgerufen werden kann.
Es gibt noch einige mehr, die durchaus zu gefallen wissen, daher sei jeden angeraten, die Racecard selber genau zu studieren – Auswahl gibt es genug

Ryanair Chase

Gesponsort vom irischen Flieger mit dem Kleeblatt, wird das Class 1 Rennen über 2m5f ausgetragen, und der Preispool beträgt satte 260.000 Pfund! Das erste große Highlight heute.
2005 eingeführt , setzten sich hier generell die Favoriten der Buchmacher durch. 5 der 6 Winner hatten eine Quote von unter 7, lediglich der Gewinner letztes Jahr, Albertas Run, hatte eine Quote von 15. Pferde, die an der King George VI Challenge teilgenommen hatten, sowie Pferde die bereits in Cheltenham gewonnen haben, laufen hier für gewöhnlich sehr gut. Die Iren laufen, trotz St Patricks Day, hier traditionell schlecht – aber vielleicht ändert sich dies ja dieses Jahr.

Als Rennen mit überschaubaren 14 Startern lässt sich hier leichter der eigene Favorit finden.
Wir haben den Letztjahressieger Albertas Run wieder dabei, wie auch den auf die Plätze verwiesenen Poquelin.
An der King Goerge VI teilgenommen (etwas entäsuschend) und mit einem üblen Sturz im vorletzten Rennen, zeigt die Form von 211400 eher nach unten – der Sturz scheint seine Spuren hinterlassen zu haben, da das folgende Rennen nicht beendet wurde. Ob genug Zeit seit Januar war, um die Wunden zu heilen und zu alter Form zurückzufinden, darf bezweifelt werden. Wacht er aber in der selben Form auf wie letztes Jahr, ist er schwer zu schlagen.

Poquelin (20251) konnte im letzten Lauf eine gute Form unter Beweis stellen, und vieles spricht dafür, dass er auch wie leztes Jahr unter die ersten 3 kommt. Regelmäßiger Läufer in Cheltenham und dort in der Regel auch ein guter Performer. Sollte man im Hinterkopf behalten.

Jy Vole ist zu berücksichtigen, sollte es Regen geben und hat auch schon auf festerem Grund Poquelin ordentlich eingeheizt. Je weicher der Untergrund, umso mehr eine Wette wert. Tranquil Sea ist ebenfalls ein Spezialist für weichen Unergrund.
Golden Silver sollte, wenn er nicht im QM am Ladies Day läuft, hier starten und ordentlich für Wirbel sorgen. Längere Trip als gewohnt, aber gerade das könnte passen. Abwarten ob er hier überhaupt antritt.
Gauvain ist ein weiterer interessanter Teilnehmer, die mit 1552 erst im November letzten Jahres wieder eingestiegen ist. Seine Form davor war gerade in Cheltenham hervorragend, und mit dem guten Run in Ascot am 19.02 könnte er hier überraschen. Bei hohen Quoten sicher eine Überlegung wert.
Summa Sumarum ein starkes Rennen mit vielen würdigen Teilnehmern. Besonders das Wetter sollte man im Auge behalten, da die Favoriten hier mit dem Untergund wechseln
 

World Hurdle

16:20 Uhr, es ist wieder soweit. Das (zweite) Highlight des Tages erwartet uns, das Ladbrokes World Hurdle.

Class 1, 3 Meilen, 260.000 Pfund Preisgeld, 14 Starter.
Das sind die harten Fakten.
Wiederkehrende Gewinner und viele starke Teilnehmer machen das Rennen von Jahr zu Jahr beliebter. Tatsächlich ist auffällig, dass schon mehrere Teilnehmer das Rennen mehr als einmal gewinnen konnten. Caracouda, Inglis Denver und Big Bucks sind die Namen des letzten Jahrzehnts, wobei Baracoude nicht nur 3 mal gewinnen konnte, sonder auch noch zwei mal zweiter wurde!
Dieses Jahr ist auch der zweimalige Sieger Big Bucks wieder mit von der Partie, und genau bei ihm fangen wir auch an.

Big Bucks ist seit 10 Rennen ungeschlagen – also seit Januar 2009. Das sagt so ziemlich alles aus – er ist der, den es zu schlagen gilt. Alle bisherigen Konkurrenten auf die Plätze verwiesen und zu Zuschauern degradiert, gibt es in diesem Rennen nur eine Handvoll, die das Blatt wenden könnten.
Einer davon ist Grands Crus, der einzige Konkurrent, der noch unter 10 gehandelt wird. 212111 seit Januar 2010 zeigt eine steile Form, zwei Siege davon in Cheltenham, der letzte im Januar 2011. Mit marginal höheren Odds ist er nach der Leistung, die er in seinen letzten Runs gezeigt hat, vielleicht das Pferd was noch am meisten Value in diesem Rennen hat. Die Steigerung letzte Saison war enorm, und das Potential scheinbar noch lange nicht erschöpft.
Was bleibt, wenn man sich den Rest des Feldes anschaut, sind vor allem EW Alternativen.
Mourad zB hat definitiv die Kondition und die Erfahrung, dieses Rennen unter allen taktischen Gesichtspunkten tadellos zu laufen. 1213411 zeigen eine gute Form mit nur wenigen Einbrüchen, die aber alle nachvollziehbare Gründe, und daher entschuldbar sind. Mit einer Quote von 10 hat er gute Chancen, sich einen der ausbezahlten Plätze zu ergattern, und sei Puntern mit mehr Wille zum Risiko ans Herz gelegt.
Zaynar und Cross Canyon könnten sich auch einen der Plätze erschleichen, während Any Given Day einige Fragezeichen offen hat, nachdem er immer wieder Verletzungs und Konditionsprobleme hatte.

Byrne Group Plate Handicap Chase

Nach zwei sehr spannenden Rennen und hochklassigen Rennen kommen wir nun zu einem nicht minder spannenden Class 3 Rennen mit 75.000 Pfund Preisgeld.
Es ist ein Handicap Rennen, so dass man bei dem 2m5f langem Rennen vor allem auf gute Form und niedriges Handicap achten solle. Henderson als Trainer ist von Vorteil, da hier 4 der letzten 5 Starts von Nicky Henderson gewonnen wurden.
Ein Blick auf die Odds der letzten 15 Jahre bringt nur zwei Winner unter einer Quote von 10 (seit 1994 sind es 4), die letzten 10 Jahre keinen unter 10 zu Vorschein, Dabei reichen die Quoten bis zu 66/1!
Das Feld ist extrem groß, und da hier oft eher schlecht eingeschätzte Pferde gewinnen, ist es eben ein guter Anfang mit der Auswahl seines Favoriten bei einem niedrigen Handicap zu beginnen.
Favoriten gewinnen im übrigen so gut wie nie – was einen souveränen Lay auf den Fav mit einer Quote von 5,5 interessant macht. Seit 1981 hat nur ein einziger Fav das Rennen für sich eintscheiden können.
Aigle D’Or ist dieser Favorit, mit 601 darf man die Quote von unter 10 gerne hinterfragen. Das letzte Rennen sah zwar souverän aus und wurde auch in beeindurckender Form nach Hause geritten, jedoch sind 3 Rennen in 2010 sehr wenig, noch dazu gingen 2 davon völlig daneben. Leichtes Handicap sieht zwar attraktiv aus, ob die Form seit November aber auf gleichem Niveau geblieben ist, ist fraglich.
Copper Bleu mit seiner Form von 1108 hat in den letzten beiden Rennen entäuscht, ist aber immerhin in 2011 schon einmal gelaufen und könnte mit dem besseren Untergrund hier zu seiner alten Form zurückfinden, mit einer Quote von 14 wird auch der Platz schon ordentlich ausbezahlt.
Atraktiver ist da schon Quartz De Thaix (2011196611) – Viel gelaufen in 2010, schon 4 Starts in 2011. Zwar ist der letzte Start in Cheltenham Dez 2010 nicht gerade überzeugend gewesen, jedoch sprechen der gute Untergund sowie die Form auf den letzten Festivals für einen guten Run. Generell scheint er seine Form genau zur richtigen Zeit wieder gefunden zu haben.
Bei Nomecheki bleibt abzuwarten, ob die Form mit der längeren Distanz hier weiter nach oben schnellt, oder ob es bei der Form von 13802 eher wieder nach unten tendiert.
Noch einige weitere mögliche Contender und Improver, aber das Feld ist leider zu groß um alle zu behandeln. Risikofreunden seien die sehr leichten Pferde hier ans Herz gelegt, da selbst die höchsten Quoten hier oft platz 1-3 stellen.

Fulke Walwyn Kim Muir Challenge Cup Handicap Chase

Ein 3 Meilen Rennen mit dem kleinsten Pott heute, 50.000 Pfund an Preisgeld gilt es zu erringen.
Alle Jockeys sind Amateure, so dass hier naturgemäß Überraschungen regieren.
Generell scheinen sich ältere Pferde (7+) von den Amateur Jockey besser reiten zu lassen und gewinnen öfter, irische Pferde gehen trotz St Paddies hier seit über 20 Jahren unter.
Junior ist so ein erfahrenes Pferd, mit 31311232 und akzeptablen Handicap spricht nur wenig gegen einen soliden Run, der hier in den vorderen Plätzen endet.
Beautiful Sound hat nicht gerade einen langen Record mit 101 seit 2010, machte aber eine gute Figur und könnte die Pechstähne der irischen Pferde hier zu einem Ende bringen. Zu einer Quote von über 10 eine Überlegung wert.
Quantitativeeasing (2577112) aus Irland hat einen soliden Record und gute Form, ist aber etwas schwer unterwegs, während Aberdale (54711321) scheinbar zur richtigen Zeit in Form kommt und sehr leicht unterwegs ist. Zu hohen Quoten durchaus als EW buchbar.
Generell ein riesiges Starterfeld und nur sehr schwer vorauszusagen, somal eben Amateurjockys hier reiten.

 

 

 

 

16. März 2011 / hans - Kategorie: Sport-Wetten

Ladies Day!

Nomen est Omen. Heute findet vieles in Cheltenham rund um das schöne Geschlecht statt. Der Ladies Day trägt seinen Namen aber vor Allem wegen den vielen Aktionen rund um den Racecourse selber. Dabei wird Frau alles geboten, was das Herz so höher schlagen lässt. Fashion Events, etliche Shoppingmöglichkeiten und zu guter Letzt sogar den Eintritt zurück, wenn eine Lady einen der heutigen Winner trainiert hat.
Aber wir wollen uns dann doch eher auf das Wettgeschehen rund um die Pferderennen kümmern. Das klare Highlight heute ist der Queens Mother Champion Chase, begleitet von vielen anderen hochgradig brisanten Rennen.

Hier der heutige Racetag kurz zusammengefasst

14:30 National Hunt Chase Challenge Cup
15:05 Neptune Investment Management Novices Hurdle
15:40 RSA Chase
16:20 sportingbet.com Queen Mother Champion Chase
17:00 Coral Cup Handicap Hurdle
17:40 Fred Winter Juvenile Novices’ Handicap Hurdle
18:15 Weatherbys Champion Bumper

Beginnen tut der Tag mit dem National Hunt Chase Challenge Cup um 14:30 deustcher Zeit.

Das ganze ist ein 4 Meilen Rennen für Pferde ab 5 Jahren, mit einem Preispool von 75.000 Pfund.
Neben der extrem langen Distanz ist noch eine weitere Besonderheit bei diesem Cup zu beachten: Alle Pferde werden von Amateur Jockeys geritten!
Historisch gesehen ist das Rennen eines der ältesten im Cheltenham Festival überhaupt – satte 140 Mal hat es schon stattgefunden, wir feiern dieses Jahr also ein kleines Jubiläum.
Generell ist es hier extrem schwer den Gewinner zu orakeln. Die Distanz wird normalerweise kaum gelaufen und die Jockey sind Amateure.
Das wird von dem Fakt unterstrichen, dass nur 1 Favorit (der Buchmacher) das Rennen jemals auch gewinnen konnte. Alle Freunde des gepflegten Lays werden hier sicher hellhörig.

Dazu kommt, dass Alfa Beat mit einer Quote von 5 gehandelt wird – bei dieser Art Rennen und wieder einem ganzen Haus voll Startern – es sind 27 – ist die Quote durchaus brauchbar für einen Lay.
Alfa Beat ist natürlich gut in Form, 5 Wins aus den letzten 5 Starts über Hürden sehen beeindruckend aus, wurde den Winter über aber geschont und hatte wohl auch leichte Probleme mit Verletzungen. Man darf sich fragen, ob er an die alten Leistungen anknüpfen kann, vor allem unter den hier antretenden Jockeys.
Chicago Grey dürfte da fast gleichwertig sein, und das zu höheren Quoten!  In Cheltenham letzte Saison super gelaufen (053133211F25) und sieht auch von der Kondition durchaus so aus, als könnte er die 4 Meilen ohne grobe Probleme schaffen. Sollte der Untergund aufweichen, könnten hier Alfa Beat und Chicago Grey aber durchaus auch konditionelle Probelme bekommen.
Wo wir gerade bei Kondition sind: Quito De La Roque (1411211) und Ballymark (121322) laufen beide über lange Distanzen auch auf schlechtem Untergund gut – Kondition für 4 Meilen vorhanden
Alles in allem ein sehr schwer zu tippendes Rennen, dafür gibt es aber auch hohe Quoten.

Um 15:05 Uhr folgt dann das Neptune Investment Management Novices Hurdle.

Ein starkes Class Rennen über 2m5f, welches für Pferde ab 4 Jahren offen ist und mit 100.000 Pfund Preisgeld dotiert ist. Generell ist das Rennen sehr sark besetzt, aus den Gewinnern und Teilnehmern der Vergangenheit sind oft Gewinner anderer starker Rennen entwachsen, wie dem Champion Hurdle und sogar dem Gold Cup . Auch Peddlers Cross hat zB das Rennen hier 2010 gewonnen, und danach seine sehr starke Form über das Jahr hin bestätigt.
Generell werden bei diesem Rennen die Favoriten bevorzugt, also grob die ersten 5 der Quoten.
Schaut man sich das auch hier große Teilnehmerfeld an  – 27 an der Zahl – sind die am höchsten gehandelten Pferde So Young, Oscars Well, Bobs Worth, First Lieutenant, Rock on Ruby und mit 12/1 Minella Class und Zaidpour.
Ein paar der Namen kommen einem sofort bekannt vor, da sie auch in anderen Rennen in dem Festival gemeldet sind. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie jedes der gemeldeten Rennen auch laufen, da wir aber nicht wissen, welche sie wirklich laufen werden, berücksichtigen wir einfach alle.

So Young ist der Favorit hier, mit 121111 eine beindruckende Performance dieses Jahr abgeliefert, dazu ein Spezialist auf schwierigem Untergund – Ob soft, good-soft oder gar heavy – dem Pferd scheint es nichts auszumachen.
Bobs Worth ist der zweite im Bunde, mit 21111 auch stark unterwegs, hat er Rock on Ruby im direkten Rennen bereits in beeindruckender Form hinter sich lassen können. Dazu schon zweimal in Cheltenham gestartet und mit Sicherheit wieder vorne mit dabei.
Oscar Well ist der Second Fav mit einer Quote von 4,5 – 702111 wirkt nicht ganz so souverän wie die vorgenannten, dazu ein Rating von nur 137 im letzten Rennen. Der Grund, warum er trotzdem hier als second Fav gehandelt wird, ist sicherlich, dass er im letzten Rennen im Februar eine beeindruchende Form dargeboten hat und unter anderem Zaidpour auf die Plätze verwiesen hat. Kann er die gleiche Form abrufen, steht einem Sieg nicht mehr viel im Weg.
In die Reihe der Pferde, denen sich Zaidpour hatte geschlagen geben müssen, reiht sich auch First Lieutenant ein – 114131, wobei seine Herkunft andeutet, dass er mehr kann als das bisher gezeigte.
Ein sehr stark besetztes Rennen, bei dem vor allem die oben genannten ihre Ansprüche auf den Sieg angemeldet haben.

RSA Chase

Gegen 15:40 erwartet uns dann das nächste Class 1 Rennen. Diesmal über 3 Meilen mit einem Preispoll von sogar 130,000 Pfund und für Pferde ab 5 Jahren.
Im Gegensatz zum vorhergangenen Rennen, sind bei diesem Rennen historisch gesehen relativ viele Überraschungen dabei gewesen. Ein paar Eckpunkte für seinen persönlichen Favoriten kann man trotzdem setzen:
Es ist generell hilfreich, wenn das Pferd schon einige Male über Hürden gelaufen ist und in letzter Zeit einen guten Lauf hatte – also erster oder zweiter geworden ist und das letzte Rennen nicht zu lange her ist – also möglichst im Januar oder Februar diesen Jahres schon gelaufen ist.
Der Favorit der Buchmacher, Time for Ruppert, fällt dabei beim letzten Punkt schon etwas raus – sein letzter Lauf war im Dezember 2010. Generell nicht viel gelaufen letztes Jahr, aber mit 2211, davon 3 Starts in Cheltenham, einer davon ein zweiter Platz im Festival letzten Jahres, zeigen sein Potential – und für 5,5 auch ordentliche Odds derzeit. Generell bietet dieses Rennen bei 16 Startern sehr hohe Odds, was für ein enges Feld spricht – nur 2 der Pferde haben quoten von über 25 derzeit.
Wymott ist zu empfehlen, der mit 211111 unterwegs ist und die ersten 3 nur ein einziges Mal in seiner Karriere bisher verpasst hat.
Wayward Prince ist ebenfalls auf einem Lauf- in den letzten 3 Starts über Hürden nicht geschlagen und zweiter im Aintree Hurdle letzten Jahres bietet das Pferd mit Quoten von 10+ eine gute EW Alternative.
Liegen einem Pferde, die immer noch ein Stück besser werden mit jedem Lauf, und scheinbar unendlich Potential besitzen, ist Aiteen Thirtythree mit 3 Siegen in Folge und Quoten um die 8.0 ein sicherer Kandidat. Mit nur 7 Starts bisher nicht der erfahrenste, aber der letzte Sieg war mehr als beeindruckend, und man kann sicher sein, dass der Trainer aus den Veranlagungen hier das Beste herausholen wird.
Es gibt mit Master of the Hall, The Minack, Wishfull Thinkung und den beiden irischen Pferden Bostons Angel (1411) und Quito De La Roque (11211).
Bostons Angel geht wie auf Schienen über die Hürden und scheint nie konditionelle Probleme zu bekommen, während Quito De La Roque seinen einzigen Loss über Hürden eben genau von Bostons Angel verpasst bekommen hat. Wenn die beiden es wieder unter sich ausmachen, ist aber alles andere als sicher, wer von beiden den Sieg davonträgt.
Ob also gestandene Routiniers, Improver oder hoffenungsvolle Außenseiter – hier ist für jeden ein interessanter Teilnehmer dabei.
 

Queen Mother Champion Chase

Um 16:20 Uhr folgt dann das Highlight des Tages.
Das Queen Mother Champion Chase über 2 Meilen, ein Class 1 Rennen mit 320.000 Pfund Preisgeld und offen für alle Pferde ab 5 Jahren.

Dieses Rennen hat normalerweise etwas weniger Teilnehmer, als die vollgepackten Rennen an anderen Tagen. Das alles tut der Spannung aber keinen Abbruch, da hier die besten Chaser des Landes über 2 Meilen den Titel unter sich ausmachen.
Traditionell machen sich Gewinner vorheriger Festival Hürden Rennen hier gut, besonders Teilnehmer und Sieger der Arkle Trophy. So kann man ziemlich sicher sein, dass der Gewinner der letzjährigen Arkle Challenge, Seizing Europe, hier unter die ersten 3 kommt. Schliesslich haben dies die letzten 11 Gewinner vor ihm auch geschafft!

Aber der Reihe nach.
Es starten nur 11 Pferde in diesem Rennen, was für ein solches Event schon recht wenig ist.
Generell machen sich, wie in den meisten Rennen in diesem Festvial, Pferde besonders gut, die einen Lauf haben, also erster oder zweiter in ihrem letzten Rennen geworden sind. Favoriten sind hier zu bevorzugen, Überraschungen eher rar. Dass bedingt, dass hier meist Pferde gewinnen, die von den Handicappern stark gerated wurden.
Schaut man sich das Feld dann an, dann bemerkt man schnell, dass hier viele ehemalige Gewinner dieses Rennens und Gewinner anderer Festivals am Start sind.
So kommen unter anderem Master Minded als 2009er Champion, Big Zeb als 2010er und Sizing Europe als 2010er Arkle Champion hier an den Start.
Master Minded war 2010 im diesem Rennen etwas enttäuschend und konnte sich nur einen 4ten Platz sichern, hat aber seine Form wieder gefunden und ist in den letzten 3 Starts über Hürden nicht geschlagen worden.
Big Zeb ist mit 11112 in super Form, wobei auch er, ähnlich wie Master Minded, nicht mehr der jüngste ist und sich in seinem letzten Lauf Golden Silver geschlagen geben musste, einem anderen Starter in diesem Feld. Nichtdestotrotz sah Big Zeb in seinem Win letztes Jahr überzeugend aus, und konnte diese Form einige Male wiederholen. Sollte es jedoch Regen geben und der Boden besonders aufweichen, kann es sein, dass Big Zeb die selben Probleme wie bei seinem zweiten Platz bekommt und das Springen nicht mehr ganz so flüssig ist wie auf gutem oder schnellem Untergrund.
Dafür ist aber noch ein Regenspezialist in diesem Rennen vertreten, und zwar eben jener Golden Silver. Mit 212111 eine super Performance in starken Klassen abgeliefert, tendiert dieses Pferd dazu, bei weichem Untergrund zu Hochform aufzulaufen. Auch Somersby mag Regen, hier sollte der Markt bei einsetzendem Regen Auskunft über den Favoriten geben.
Last but not Least haben wir mit Sizing Europe noch den Gewinner der Arkle Challenge 2010 in diesem Rennen, der damals eine beeindruckende Performance hingelegt hat. 13223 täuscht etwas über das Potential dieses Pferdes hinweg, da die Verantworlichen nach seinem Sieg über 2 Meilen im Arkle Challenge entschieden haben, ihn längere Tracks laufen zu lassen – was offensichtlich nur gemischten Erfolg brachte. Sein dritter Platz hinter Golden Silver und Big Zeb war vermutlich dem schlechten Wetter und weichem Untergrund geschuldet, bei Regen bleibt also ein zusätzliches Fragezeichen.
ApMcCoy sitzt hier auf Captain Cee Bee, der letztes Jahr der eigentliche Fav bei der Arkle Challenge war. Ebenfalls kein Pferd für weichen Untergrund, aber immer wieder vorne mit dabei- 18114 zeigt, dass es ein bisschen wie "Alles oder Nichts" ist – entweder Sieg, oder platz 4+. Für eine Quote von über 13 vielleicht einen Gedanken wert.

Coral Cup

Nach dem QM Champion Chase geht es erstmal etwas ruhiger zu.
Ein Class 3 Rennen über 2m5f und "nur" 70.000 Pfund Preisgeld.
Offen für Überraschungen, tendieren die Favoriten zu verlieren und eher niedrig geratete Pferde zu gewinnen.
Also niedriges Handicap, möglichst nicht zu alt und gut in Form, und man hat gute Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen.
Sehr leicht unterwegs ist in dem großen Feld zB Call the Police – 2010 ausgesetzt, ist er mit 21 in 2011 wieder voll eingestiegen. Alle Parameter der vorherigen Gewinner passen gut auf ihn, so dass man defintiv ein Auge auf ihn haben sollte.
Final Approach ist ebenfalls leicht unterwegs, und mit 38501 zimindest im letzten Rennen eine deutliche Steigerung gezeigt. Handicapper haben noch nicht voll zugeschlagen und mit einer Quote von 17 eine gute EW Alternative, wenn er seine Leistung vom letzten Mal abrufen kann.
Alaivan ist ein junger Teilnehmer, der mit seiner Form von 213011 eine konstant gute Lestung abrufen konnte. Auch hier steht ein gutes Handicap mit einer guten Form zu einer Quote von 20!
Aegean Dawn als zweiter Fav hat in seiner Karriere zwar noch nicht viele Rennen, dafür aber nur Siege – 1111 – davon 3 Rennen über Hürden. Das Handicap hat etwas zugeschlagen und es gibt Gerüchte, dass er noch zurückgezogen wird vor dem Rennen. Wem ein NR und Rückerstattung nichts ausmacht, findet hier einen jungen Contender, der viele interessante Aspekte mit auf die Strecke bringt.
For Non Stop sollte trotz seiner schwach anmutenden Form von 3124 hier gut gehen – wenn er denn startet. Seine Rennen waren sehr stark besetzt, udn sein zweiter Platz zu Grand Crus hat viel Potential gezeigt.

Alles in Allem ein recht offenes Rennen mit vielen hohen Quoten. Die Sieger der Vergangheit hatten alle Startquoten von 7-33, wobei 2003 mit einer Quote von 4/1 der Favorit ausnahmsweise mal gewonnen hat. Für Hochquotenspieler ein Traumrennen.

Fred Winter Juvenile Novices’ Handicap Hurdle

Ein Rennen für Pferde ab 4 Jahren mit 70.000 Pfund Preisgeld.
Benannt nach einem der besten, wenn nicht dem besten, Jump Jockey und später Trainer für Hurdlers.
Die Statistiken zu diesem Rennen sind in historischer Hinsicht eher mau, eine gute Form begünstigt natürlich einen Win und David Pipe scheint einen Run hier zu haben.
Viele gute Trainer lassen hier ihre starken Juvenile Hurdler starten, was sich in engen Renenn mit oft ungeahntem Ausgang niederschlägt.
Es startet wieder ein großes Teilnehmefeld mit vielen bekannten Namen. Dhaafer, Titan De Sarti, Mark Twain, Plan , Paintball, Kumbershaw und viele mehr finden sich bunt über alle Quotenregionen verteilt.
So wundert es nicht, dass in den 5 Jahren, die das Rennen nun stattfindet, auch Quoten von 5 bis 40 bei den Siegern anzutreffen waren. Dementsprechend schwer gestaltet sich aber auch die Auswahl des eigenen Favoriten.
So ist Kumbershaw ein Routinier, der mit dem Handicap an sich keine Probleme haben sollte und in vielen starken Rennen seine Klasse bereits unter Beweis gestellt hat, während Titan de Sarti nach einer überzeugenden Saison in seinem letzten Rennen in Cheltenham eine enttäuschende Leistung abgeliefert hat, danach aber wieder vorne mit dabei war (11522)
Paintball (24261) hat 2010 eine vollgepackte Saison hinter sich, die er aber als noch sehr junges Pferd überzeugend abschliessen konnte.
What a Charm hingegen hat über Hürden bisher zu kämpfen gehabt, ist mit 21757 aber naturgemäß sehr leicht unterwegs in diesem Rennen.
Plan A ist der Favorit und mit seiner Form von 7121231 in den Rennen seit August auch in sehr guter Verfassung. Handicap vielleicht nicht optimal, aber zu recht hier als Favorit gehandelt.
Dhaafer ist mit seiner aufstrebenden Form von 582751512 und Quoten von über 16 eine würdige EW Alternative.
Kayef als deutscher Teilnehmer hat einige enttäuschende Runs mit 16941 im letzten Rennen in Sandown mit Stil hinter sich gelassen. Da Sandown Form hier historisch immer von Vorteil war, kann mit schielendem Blick auf die Quote von 20 auch hier eine kleine Wette riskieren.
Der zweite Fav, Tenor Niveranais aus Frankreich, hat mit 1133 noch nicht viele Rennen bestritten, diese aber mit Stil und guter Form. Ob das reicht, bei dieser Konkurenz aber einen Sieg einzufahren, wage ich zu bezweifeln

Weatherbys Champion Bumper

Als letztes an Tag zwei des Festivals steht das einzige Flat Rennen auf dem Programm.
Offen für Pferde zwischen 4 und 6 Jahren, bietet dieses Class 1 Rennen einen Preispool von 60.000 Pfund.
Gewinner dieses Rennens haben sich in den folgenden Jahren und auch bei Teilnahme an folgenden Festivals immer sehr gut präsentiert. Aber nicht die Gewinner konnten von sich reden machen, viele der Teilnehmer hier haben sich im Laufe der Jahre zur Spitze vorkämpfen können.

Irische Pferde und Teilnehmer, die ihre letzten Rennen gewinnen konnten haben einen Großteil der bisher abgehaltenen Rennen gewonnen. Generell sollte man sich also auf die vorderen Ränge der Quoten konzentrieren, wenn man versucht den diesjährigen Gewinner zu benennen.
Kights Pass ist derzeit Favorit, mit einer kurzen Form von 11 – In beiden Rennen sah es aus, als würde er sein volles Potential nicht abrufen müssen, um zu gewinnen. Ob das auch für dieses Rennen gilt, darf bezweifelt werden, somal auch Ericht mit 211 eine sehr gute Form und konstante Verbesserung an den Tag legt.
Auch Raise the Beat (011) konnte in seinem letzten Rennen sehr überzeugen, und als Contender aus Irland darf man ihn bei Quoten von 12+ durchaus genauer betrachten.
Auch Allure of Illusion als zweiter Favorit konnte das letzte Rennen für sich entscheiden, was die Auswahl an potentiellen Favoriten nur noch vergrößert.
Wirft man nun noch einen Blick auf die Quoten der letzten Gewinner, sieht man, dass alles von 3-40 vertreten war. Ein wirklich offenes Rennen, und schwer vorherzusagen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

15. März 2011 / hans - Kategorie: Sport-Wetten

Von Dienstag, dem 15.03.2011 bis Freitag, den 18.03.2011 findet auf dem Cheltenham Racecourse wieder das alljähliche Cheltenham Festival statt.

Das Festival findet seit 1860 jährlich statt und ist eine der größten Veranstaltungen rund um Pferderennen, die es in Großbritanien gibt.
Die erste Veranstaltung trug noch den Namen Grand National Hunt und wurde 1860 abgehalten, mit dem damals schon berühmten National Hunt Chase Rennen.

Das Festival entwickelte sich um die Jahre weiter, mit dem 1924 erstmals stattfindenen Cheltenham Gold Cup, dem 1927 eingeführten Champion Hurdle, dem Queen Mother Champion Chase (1959) sowie dem 1972 ertmals abgehaltenem Stayers Hurdle.
2005 wurde das Festival dann auf vier Tage ausgedehnt und um einige weitere Rennen ergänzt.
Heute findet während dem Cheltenham Festival auch das Foxhunters Rennen statt, eines der beiden größten Hunt Rennen, die in Großbritanien stattfinden.

4 Tage voller Action also, sowohl für Fans des Pferdesportes, als auch für Wettbegeisterte.

Das Spektakel beginnt am 15.03 mit dem Centenary Day und wird gefolgt vom Ladies Day, St Patricks Day und gipfelt im Gold Cup Day.
In diesen 4 Tagen gibt so gut wie jedes namhafte Pferd, Trainer, Jockey und Besitzer in Cheltenham die Ehre, was zu vielen sehr hoch dotierten Rennen und vielen Class 1 Veranstaltungen führt.

Beginnen wird das Ganze mit dem

Centenary Day am 15.03.2011

Eröffnet wird das Festival mit dem Supreme Novices’ Hurdle, welches mit 100.000 Pfund Preispool standesgemäß in die folgenden vier Tage einführt.

Es folgen noch 2 spannende und hoch dotierte Rennen an diesem Tag, bevor das Highlight dann um 16:20 Uhr deutscher Zeit im Champion Hurdle stattfindet.

Das Champion Hurdle ist mit 370.000 Pfund dotiert und das prestigeträchtigste Hurdle Rennen der gesamten Saison in Großbritannien.

Der Renntag gliedert sich in die folgenden Rennen und Distanzen:

1.30 Stan James Supreme Novices’ Hurdle 2m 1/2f
2.05 Irish Independent Arkle Challenge Trophy Steeple Chase 2m
2.40 Stewart Family Spinal Research Handicap Steeple Chase 3m 1/2f
3.20 Stan James Champion Hurdle Challenge Trophy 2m 1/2f
4.00 Glenfarclas Cross Country Handicap Steeple Chase 3m 7f
4.40 David Nicholson Mares’ Hurdle Race 2m 4f
5.15 Centenary Novices’ Handicap Chase 2m 4 1/2 f

7 Rennen also, mit dem Higlight um 15:20 GB time.
Fast alle Teilnehmer in den Rennen sind schon bekannt, und man darf sich auf viele alte Bekannte freuen.

Beginnen wir mit den Stan James Supreme Novices Hurdle.
Das Rennen selbst findet über 2m1f statt und ist das traditionelle Eröffnungsrennen für das Cheltenham Festival.
Das Rennen ist ein Novice Hurdle (Hürden) und somit für alle Pferde ab 4 Jahre offen.
Das Feld der Starter ist mit 24 Pferden groß und wird sicher für Spannung sorgen. Dabei gibt es einige interessante Statistiken über dieses Rennen.
Viele der Statistiken ergeben sich fast von selbst. so haben 12 von 14 der letzten Gewinner auch in ihren letzten Rennen vor dem Festival gewonnen. Schaut man sich die Form der startenden Pferde an, wundert das kaum.
Dem großen Feld der Starter ist sicher auch geschuldet, dass nur 6 Favoriten aus den letzten 31 Rennen hier auch gewonnen haben. Dazu passt auch dass nur 3 von 15 Pferden, die mit einer Quote von 4 oder weniger gestartet sind, hier den Sieg errungen haben.
Weniger interessant für uns, aber in GB ein Thema, ist das 8 von 12 der letzten Gewinner in Irland trainiert worden waren – also eigentlich in den irischen Rennen laufen.

Da es sich bei den Startern ausschliesslich um starke Pferde handelt, verwundert es nicht, dass 11 der letzten 12 Gewinner in den letzten 45 Tagen vor dem Festival in anderen gestartet waren – nur 1 Gewinner hat sich eine längere Pause gegönnt. Interessanter ist, dass es bei diesem Rennen scheinbar weniger darauf ankommt, ob die Pferde schon mal über Hürden gelaufen sind. 8 der letzten 19 Sieger hatten im Vorfeld nur einen oder zwei Runs über Hürden in ihrem Record, konnten aber hier den Sieg erringen. Ob das dieses Jahr genauso sein wird, hängt zum großen Teil auch vom Untergrund ab – bekommen wir trockenes Wetter und schnellen Untergund, kann es sein, dass sich auch 2011 wieder ein schneller Läufer aus dem Flat Racing den Sieg über Hürden hier sichern kann.

Werfen wir einen Blick auf das Starterfeld.

Quoten sind von 3,25 bis 100 vertreten.

Der Favorit ist Cue Card, verdient wie viele finden. Viele erfolgreiche Starts über Hürden nach der nicht minder erfolgreichen Teilnahme am Champion Bumper. Danach mit 11112 unterwegs, was Spekulationen über eine Teilnahme am Champion Bumper 2011 aufkommen lies. Wie auch immer, die "2" zuletzt lies die Verantwortlichen dann doch umschwenken, und so startet Cue Card im Eröffnungsrennen – und das als hoher Favorit.
Der zweit im Bunde ist Zaidpour mit 1241122. Bevor er sich in den letzten zwei Rennen geschlagen geben musste, hat er sich mehr oder minder mit Cue Card um die Favoritenrolle in diesem Rennen gestritten. Aber auch in den letzten beiden Rennen hat Zaidpour eine beeindruckende Leistung abgerufen und einige vielversprechende Hurdler hinter sich gelassen – un das,  obwohl das Springen in den Rennen nicht perfekt flüssig war.
Viele der Starter haben sich schon in vorherigen Rennen gemessen, So sind Short from the Hip, Hidden Universe, First Lieutenant und die beiden oben genannten bereits gegeneinander gelaufen – mit unterschiedlichen Resultaten. So hat sich Zaidpour First Lieutenant im Dezember geschlagen geben müssen, Hidden Universe und Shot from the Hip wiederrum haben sich hinter Zaidpour einfinden müssen.
Wundertüten sind auch in diesem Rennen vorhanden – Sprinter Sacre mit 11211 kann sehr wohl in diesem Rennen überraschen, mit einigen brillianten Läufen über Hürden 2010. Andere bieten bei hohen Quoten gute Möglickeiten, Platz und Siegwetten zu verbinden – Al Ferof und bei gutem Untergund auch Megastar sind da definitiv Kandidaten.

Man darf also auf ein offenes und sehr spannendes Rennen gleich zu Beginn des Festivals hoffen.

Um 15:05 Uhr deutscher Zeit geht es dann ins nächste Rennen, die Arkle Challenge Trophy.
Dotiert mit 130.000 Pfund und für Pferde ab 4 Jahren offen, bietet auch diese Rennen mit Startern viel Spannung.
Sucht man seinen Favoriten aus, ist es eine gute Wahl hier vor allem nach der Form zu gehen. In den letzten Jahren hat sich dieser Faktor als sehr sabil erwiesen und Außenseiter konnten sich nur sehr selten durchsetzen.
Demensprechend sind es auch die Spitzenpferde über die 2Meilen Chase Rennen, die hier nicht nur meistens gewinnen, sondern auch mit den kleinsten Quoten starten. Streicht man nun noch die älteren Pferde ab 7 Jahre aus der Liste, kommt man auf die drei Favoriten, die hier mit Quoten zwischen 4,5 und 5,5 gehandelt werden.
Medermit, Finians Rainbow und Ghizao
Wen man im Endeffekt aussucht, obliegt natürlich dem Punter selbst – kleinere Schwächen haben alle 3 offenbart, jedoch wird der Gewinner dieses Rennens einen großen Schritt nach oben auf der Erfolgsleiter machen.

Stewart Family Spinal Research Handicap Chase
Um 15:40 kommen wir dann zum ersten Handicap Rennen in diesem Festival. 75.000 Pfund Preisgeld und 37 gemeldetet Teilnehmer offenbaren dabei viel Potential zum Auswählen des Favoriten.
Das Rennen wird dieses Jahr von der Familie Stewart zu Gunsten der Spinal Research Stiftung veranstaltet und ist offen für alle Pferde ab 5 Jahren und wird über 3m5f gelaufen.
Sich für ein Pferd zu entscheiden, ist in diesem riesigen Feld alles andere als einfach – aber es gibt auch hier Ansatzpunkte.
Man sollte sich auf Pferde zwischen 6 und 8 Jahren konzentrieren, die ersten 5 aus den Quoten sowie Pferde mit einer starken Kondition. Am wichtigsten jedoch ist das Verhältnis von Leistung und dem Handicap. Pferde über 11-0 sollte man eher vermeiden über diese Distanz, dass bei solchen Starterfeldern aber auch die Favoriten nur selten gewinnen, versteht sich fast von selbst.
Viele 10er und 20er Quoten bei durchaus starken Pferden machen hier Lust zum Risiko, und Starter wie Blazing Bailey, Carole`s Legacy, Reve De Sivola machen außerhalb der Favoriten mit Quoten von über 10 durchaus einen soliden Eindruck.

Um 16:20 Uhr ist es dann soweit, das Highlight des Tages erwartet und mit der Stan James Champion Hurdle Challenge Trophy.
Alles was Rang und Namen hat trifft sich nun hier um das prestigeträchtigste Hurdlerennen der gesamten Saison in GB unter sich auszumachen. Offen für Pferde ab 4 Jahren, bietet es einen Preispool von 370,000 Pfund dieses Jahr.
Wer dieses Rennen gewinnt, kann sich Ruhm und Einladungen zu weiteren hoch dotierten Rennen sicher sein. Wer hier gewinnt, hat es geschafft und kann sich ab jetzt sicher sein, dass jeder Pferdesportfreund in GB nun seinen Namen kennt.
Auch wenn es hier natürlich hart zu Sache geht und jedes Pferd einen exzellenten Record hat, haben es in der Vergangenheit doch schon einige geschafft, dieses Rennen mehr als einmal zu gewinnen.
 

Eine gute Form, gerade auch auf Festivals, am besten noch über eine Distanz leicht länger als die hier zu laufende, haben sich in der Vergangenheit immer wieder als Faktoren für einen Sieger herausgestellt. So sollte man, wenn man denn wetten möchte, sich ein Pferd suchen, welches in seinen letzten Rennen gewonnen hat, möglichst etwas älter als 5 Jahre ist und in Cheltenham schon mal gewonnen hat. Die ersten 6 der Quotenliste sind generell zu empfehlen, schliesslich schätzen auch die Bookies die Starter ein.
Letztjahresgewinner Binocular startet auch dieses Jahr wieder unter AP McCoy und ist für mich auch Favorit. Maguire reitet Peddlers Cross, nachdem seine Sperre verkürzt wurde, damit er hier dieses Pferd reiten kann. Auch Menorah sieht gut aus und könnte den Win einfahren,wenn der Untergrund schnell wird und er in der Lage ist, noch eine Schippe drauf zu legen.
Ob man sich nun für Binocular (11311), Peddlers Cross (11111111) oder eben Menorah (121211), oder vielleicht doch einen der bis zu 150/1 gepreisten Ausenseiter enstcheidet, liegt natürlich bei jedem selbst.

Glenfarclas Cross Country Handicap Chase

Nach dem großen Championchip bleibt erstmal Zeit zum Durchatmen. Das mit 45.000 dotierte Rennen ist zwar mit 23 Startern sicher vollgepackt mit potentiellen Favoriten, jedoch ist es eines der unbedeutenderen Rennen in diesem Festival. Es ist im übrigen eines der Rennen, welches 2005 zum Festival hinzugefügt wurde.
Mit einem Blick in die Vergangenheit suchen wir uns am besten ein Pferdchen über 8 Jahre welches nicht in GB trainiert wurde. Wenn Enda Bolger dann noch der Trainer des Pferdes war und Nina Carberry der Jockey, umso besser. Das wäre dann zu 90% der Winner.
Enda Border hat 14 der 32 Cross Country Races Winner trainiert, und hat gleich zwei Pferde hier im Rennen – Garde Champetre (756221) und L’Ami (211160). Carberry dürfte dabei auf Champetre sitzen. Beide machen auf der Karte einen guten Eindruck und führen daher bei den Bookies logischerweise auch das Feld an.
Schaut man etwas tiefer in die Karten, fallen noch der konstant in die Plätze laufende One Cool Cookie sowie King Johns Castle und Arabella Boy (32221) auf.
Arabella Boy mit seiner guten Form und dem noch recht jungem Alter (im Gegensatz zu der Konkurrenz in diesem Rennen) eine gute EW Alternative zu den beiden Favoriten – wenn er läuft. Angekündigt wurde er, in den Racecards finde ich ihn (noch) nicht.
 

Paul Nicholls Mares Hurdle

Zum Schluss noch zwei eher "kleine" Rennen, das erste für Pferde ab 5 Jahren. Mares bedeutet, dass nur weibliche Pferde hier teilnehmen dürfen.
Das Rennen hat einen Preispool von 75.000 Pfund und ist mit 17 Startern besetzt.
Das Rennen wurde im übrigen eingeführt, um die Lücken zu füllen.
Quevega mit 113911 dürfte der klare Favorit in diesem Rennens sein – was auch die Quote schon wieder spiegelt.
Ist man auf etwas mehr Risiko aus, kann ich L’Accordioniste (11116) und Caroles Legacy (1221122) empfehlen.
Aber auch Sparky May hat ein super Jahr 2010 hinter sich, mit 31111 unter Keiran Burke und wird mir einer Quote von 5 als zweiter Favorit gehandelt. Mit vielen Startern, die sich auch bei einem Platz gut auszahlen, ein sehr interessantes Rennen für Wettbegeisterte.

Centenary Novices Handicap Chase

Ein Rennen über 2m4f für Pferde die von den Handciappern zwischen 0 und 140 gerated wurden. Dabei haben die Pferde oft nur einen oder zwei Wins über Hürden, so dass das Handicap nicht mit dem wahren potential übereinstimmt. So schat man am besten nach Pferden, die viel merh Potential haben aufblitzen lassen als ihre Form verrät, und möglichst nicht zu viel Handicap tragen müssen.
Quartz De Thaix (11196611) hat bereits gezeigt, was für Potential in ihm steckt, Nadija de la Vega (123116) ebenfalls. Quartz hat seine Form fast pünktlich zum Festival wiedergefunden und wird dank des sensationell großen Teilnehmerfelds mit einer Quote von 15 gehandelt. Für wen man sich auch entscheiden mag, kein Pferd wird unter einer Quote von 9 angeboten.

Ausblick – Ladies Day 16.03.2011

Neben einigen inersssantes Class 1 Rennen ist das Queen Mother Champion Chase das Higlight an diesem Tag.
320.000 Pfund Preisgeld werden and die Sieger der 11 Starter ausgeschüttet. 
 

14. März 2011 / hans - Kategorie: Sport-Wetten

Bislang pflegte der Pferdesport bei bwin nur ein abgeschlagenes Dasein in einer, weit hinter den Top10-Sportarten, wenig beachteten Kategorie. Meist standen dort auch nur eine handvoll Wetten zur Auswahl, was sich mit der neuen, eigens eingerichteten Pferdesportwettenseite von bwin schlagartig geändert hat. Im Kopfbereich der bwin Seite wurde neben den bekannten Kategorien der Sportwetten und Live-Wetten nun eine neue Rubrik, die Pferdewetten-Seite eingepflegt.

Das neu gestaltete Pferdeportal von bwin wurde designtechnisch an die bereits vorhandene Live-Wetten Konsole angepasst und wartet mit einer Fülle an Wettmöglichkeiten und Informationen auf den registrierten bwin-User. Auf der linken Seite befindet sich eine Übersicht über alle noch anstehenden Rennen mit der entsprechenden Startzeit. Für Neulinge des Pferdesportes bietet bwin die „Wettschule“ mit einem Tutorial an um den Einstieg in den Pferdewettsport zu erleichtern.

Begibt man sich in ein Rennen erhält man unter dem Reiter Starterfeld – Details weiterführende Informationen über das Starterfeld und das Rennen. Bwin informiert über das auszuschüttende Preisgeld, die Renndistanz sowie über den Untergrund. Ebenso gibt es Informationen über Reiter und Pferd. Alter des Pferdes, die letzten Platzierungen, Zeitpunkt des letzten Starts und natürlich die Toto-Quote. Wie auf der Rennbahn können Siegwetten, Platzwetten oder der exakte Renneinlauf prognostiziert werden.

Wer sein Glück auf den Rücken der Pferde versuchen möchte, sollte ein Blick auf das neue Pferdewettenangebot von bwin werfen, welches wie bereits erwähnt seinen neuen Platz im oberen Teil der Webseite eingenommen hat.

4. November 2010 / stefan - Kategorie: Wettanbieter-News

Sportwoche 27.7.-02.8.2009

Datum Sport Verband Ort Event
28.-29.7. Fussball UEFA Europa CL - 3.Qualifikationsrunde - Hinspiele
30.7. Fussball UEFA Europa EL - 3.Qualifikationsrunde - Rückspiele
1.-2.8. Fussball SVF Schweiz Super League 4. Spieltag
31.7.-2.8. Fussball ÖFB Österreich österreichische Bundesliga 3. Spieltag
27.7.-1.8. Tennis WTA Stanford, CA Bank of the West Classic
27.7.-1.8. Tennis WTA Istanbul Istanbul Cup
26.7.-2.8. Tennis ATP Gstaad Allianz Suisse Open Gstaad
27.7.-2.8. Tennis ATP Los Angeles, CA Los Angeles
27.7.-2.8. Tennis ATP Umag ATP Studena Croatia Open Umag
28.7.-1.8. Football GGC Goodwood Glorious Goodwood Festival

26. Juli 2009 / gabriel - Kategorie: Wettprogramm

Sportwoche 15.-21.6.2009

Datum Sport Verband Ort Event
14.-18.6. Fussball FIFA SÜdafrika Confed-Cup
15.-20.6. Tennis WTA Eastbourne AEGON International
15.-20.6. Tennis WTA s-Hertogenbosch Ordina Open
14.-20.6. Tennis ATP s-Hertogenbosch Ordina Open
14.-20.6. Tennis ATP Eastbourne AEGON International
21.6. Formel 1 FIA Silverstone Grand Prix von Gro?britanien
18.-21.6. Golf PGA Farmingdale, NY U.S. Open Championship
16.-20.6. Football RARC Ascot Royal Ascot

14. Juni 2009 / gabriel - Kategorie: Wettprogramm

Sportwoche 30.3.-5.4.2009

Datum Sport Verband Ort Event
28.3.-1.4. Fussball FIFA weltweit WM-Qualifikationsspiele
3.-5.4. Fussball DFB Deutschland Bundesliga 26. Spieltag
4.-5.4. Fussball FA England Premier League 31. Spieltag
5.4. Fussball FIGC Italien Serie A 30. Spieltag
5.4. Fussball RFEF Spanien Primera Division 29. Spieltag
4.-5.4. Fussball ÖFB Österreich österreichische Bundesliga 28. Spieltag
4.-5.4. Fussball SVF Schweiz Super League 26. Spieltag
4.-5.4. Fussball FFF Frankreich Ligue 1 30. Spieltag
25.-30.3. Tennis WTA Miami, FL Sony Ericsson Open
25.-31.3. Tennis ATP Miami, FL Sony Ericsson Open
5.4. Formel 1 FIA Kuala Lumpur Grand Prix von Malaysia
2.-4.4. Football AR Aintree John Smith's Grand National

29. März 2009 / gabriel - Kategorie: Wettprogramm









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