|
|
|
|
|
|
|
|
Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Petrova und Sportwetten im Allgemeinen.
Wir werden nicht müde. Voller Vorfreude, darf ich Sie nun auch auf die beiden anderen Viertelfinalspiele der ATP Konkurrenz vorbereiten. Unterdessen gibt es bei den Damen bereits eine erste Halbfinalteilnehmerin. Justine Henin hat sich gegen Nadia Petrova knapp aber verdient mit 7:6 und 7:5 durchgesetzt und wartet auf ihre Gegnerin im Spiel Maria Kirilenko vs. Jie Zheng.
Nikolay Davydenko (6) vs. Roger Federer (1)
Nikolay Davdydenko ist der Mann der Stunde. 13 Siege in Folge gelingen nur ganz wenigen Tennissportlern. Wenn aber bekannt wird, dass in dieser Serie auch die Namen Rafael Nadal und Roger Federer auftauchen, bekommt ein Traummonat eine noch größere Bedeutung. Roger Federer? Richtig, genau der Schweizer, der auch hier wieder als Viertelfinalgegner auftaucht.
Davydenko hatte eine einfache Turnierphase. Die beiden ersten Runden bekam er eher Fallobst zugelost. Anschließend aber musste sich der an 30 gesetzte Monaco einer Prügelstrafe unterziehen. Beim 0:6, 3:6 und 4:6 hatte er nicht den Hauch einer Chance. Verdasco liebt das Turnier in Australien und brachte Davydenko auch an den Rand einer Niederlage. Die Breakbälle anfangs des 5.Satzes konnte er aber nicht nutzen, anschließend war Nikolay wieder da. Roger Federers Turnierverlauf war weniger souverän. Bereits in Runde 1 gegen Andreev gab Fedex einen Satz ab. Was aber für den Schweizer spricht, ist die Tatsache, dass er sich in jedem Spiel steigern konnte und gerade für die 2.Turnierwoche in Topform kommen könnte. Ich bin kein großer Fan von Davydenko, aber zu Quoten über 3,3 kann man ihn spielen. Eine Liveabsicherung ist aber unbedingt nötig, sollten die Quoten auf unter 1,40 runtergehen.
Novak Djokovic (3) : Jo Wilfried Tsonga (10)
Djokovic bleibt die große Unbekannte der Herrenkonkurrenz. Als wohl einziger Viertelfinalist musste der Serbe noch keinen wirklich großen Gegner schlagen. Der Sieger der Australian Open von 2008 hatte einen ganz leichten Draw erwischt und wurde förmlich in die Runde der letzten 8 gespielt. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll, wobei Djokovic mit seinem Spiel selbst nicht zufrieden war, sich bei seinem Trainer gar für die Aufschlagschwäche entschuldigte! Tsonga zeigte bislang Licht und Schatten. Als klarer Favorit ging er in die Partie gegen Almagro und stand kurz vor dem Ausscheiden. Allerdings muss ich zu seiner Verteidigung sagen, dass die Quote gegen den Spanier auch einfach zu niedrig angesetzt war. Auch Thommy Haas erlebte die Unkonstanz Tsongas. Da gelingt Jo – Wilfried im ersten Satz fast alles, dafür streut der Franzose viele einfache Fehler in der Folgezeit ein.
Eigentlich gibt es hier nur einen Sieger und der heißt Novak Djokovic. Sollte es für Tsonga keine ganz klare Leistungssteigerung geben, dann dürfte die @1,5 eine vernünftige Quote sein.
26. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nachdem die Viertelfinalis der Herren schon unter die Lupe genommen wurden, widmen wir uns heute den Frauen. Bereits um 1 Uhr in der heutigen Nacht beginnen die Viertelfinal Spiele der Frauen. Zuerst ein Überblick auf die restlichen vier Begegnungen (mit den Quoten von Betfair).
Justine Henin 1.42 – Nadja Petrova 3.30
Jie Zheng 1.72 – Maria Kirilenko 2.34
Na Li 2.96 – Venus Williams 1.51
Serena Williams 1.33 – Victoria Azarenka 3.75 (Quoten noch sehr schwankend)
Analyse
Eröffnen werden heute die belgische Comebackerin Justine Henin und die Russin Nadja Petrova das Viertelfinale. Henin merkt man kaum an, dass sie die letzten Monate und Jahre nicht auf der WTA-Tour unterwegs war. Tennis verlernt man eben nicht. Im Achtelfinale konnte sich Henin in drei Sätzen gegen ihre belgische Landsfrau Yanina Wickmayer durchsetzen. Alles in allem hat sie sogar um drei Punkte weniger gemacht als Wickmayer. Dies geschah aufgrund des sehr deutlichen zweiten Satzes – welchen Wickmayer mit 6-1 für sich entscheiden konnte. Auffallend war auch die relativ hohe Anzahl an unerzwungenen Fehlern. 41 an der Zahl. Jedoch hat Henin auch ein sehr druckvolles Spiel und da passiert es öfters mal, dass ein Ball ins Aus geht. Ihre heutige Gegnerin konnte sich gegen ihre russische Landsfrau Kuznetsova in drei Sätzen durchsetzen. Petrova hatte in diesem Spiel jedoch viele Probleme mit ihrem ersten Aufschlag - lediglich 55 % kamen ins Feld. Doch im dritten Satz konnte sie sich klar mit 6-1 gegen Kuznetsova durchsetzen und steht verdient im Viertelfinale. Schlussendlich hat sie 11 Punkte mehr erzielt als Kuznetsova (100 zu 89). In diesem heutigen Spiel sehe ich Henin klar in der Favoritenrolle. Henin ist auf alle Fälle physisch stärker und in den wichtigen Situationen werden Henin sicherlich nicht so die Nerven flattern wie Petrova. Pro Henin!
Das zweite Viertelfinale am heutigen Tag ist das Spiel zwischen der Chinesin Jie Zheng und dem Tennis-Beauty Maria Kirilenko. Die zwei Damen erwartete nach der Auslosung wohl kaum jemand im Viertelfinale. Kirilenko profitierte im Achtelfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe von Dinara Safina beim Stand von 5-4. Safina knickte um und verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen. Kirilenko konnte sich dadurch viele Kräfte sparen und trifft nun auf Jie Zheng. Diese konnte in sich klar und verdient in zwei Sätzen gegen Alona Bondarenko. Vor allem ihr erster Aufschlag kam sehr oft (in 80 % der Fälle) jedoch konnte sie lediglich 50 % der Punkte dann machen. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass Bondarenko zu 13 Breakbällen kam, davon konnte sie fünf nützen. Die Chancenverwertung von Jie Zheng war beeindruckend. Sieben Breakbälle konnte sie sich erspielen und davon verwertete sie sechs an der Zahl. Kirilenko überzeugte mich mit ihren bisherigen Auftritten noch nicht – zu oft profitierte sie von den Fehlern der Gegnerin. Und Jie Zheng lies vor allem gegen Bondarenko zu viele Chancen zu. Ich erwarte hier ein knappes Spiel in dem sich schlussendlich Jie Zheng durchsetzen wird.
Das nächste Viertelfinale bestreitet dann die zweite Chinesin – Na Li - gegen Venus Williams. Venus verlor heute Nacht gegen Schiavone überraschenderweise den ersten Satz und gewann dann Satz zwei und drei sehr klar mit 6-2 und 6-1. Schiavone konnte die wenigen Chancen, die sie bekam, gut nützen und konnte deshalb den ersten Satz für sich entscheiden. Venus erarbeitete sich 15 Breakbälle und konnte davon acht nützen. Venus spielte in Satz zwei und drei beeindruckendes Tennis und lies Schiavone nicht mehr den Hauch einer Chance. Zwar spielte Schiavone auch sehr stark – was auch an den Statistiken zu erkennen ist – aber ihre Gegnerin war einfach zu stark. Na Li sorgte für eine große Sensation. Sie bezwang die an Nummer vier gesetzte Dänin Caroline Wozniacki. Die Dänin erzielte im gesamten Spiel lediglich drei (!) Winner, Na Li hingegen auf 21 Winner. Der Sieg war auf alle Fälle verdient. Zwar spielt Na Li zur Zeit auf einem sehr guten Level aber ich denke, dass auch für Sie Endstation sein wird gegen Venus Williams. Die 1.50 finde ich auch gut quotiert für Venus und ist in meinen Augen eine Wette wert.
Das letzte Viertelfinale bestreitet die zweite Williams und die Weißrussin Azarenka. Serena konnte heute die australische Lokalmatadorin Sam Stosur klar in zwei Sätzen bezwingen. Zu Beginn der Australien Open wurde viel über ihren Gesundheitszustand gerätselt, doch mittlerweile sollte klar sein, dass sie fit ist. 30 ihrer 62 erzielten Punkte waren Winner und sie konnte drei von vier Breakbällen nützen. Zudem erzielte sie zu 86 % den Punkt, wenn der erste Aufschlag kam. Für Azarenka sah es lange Zeit so aus, als ob sie sich verabschieden müsste. In den bisherigen vier Duellen mit Zvonareva konnte Azarenka noch keinen einzigen Satz für sich entscheiden. Und in Duell fünf sah es ebenfalls lange nach einem 2-0 Satzsieg für Zvonareva aus. Zvonareva gewann den ersten Satz verdient und Azarenka hatte schon einige Probleme ihre Nerven in den Griff zu bekommen. Im zweiten Satz gelang Zvonareva auch früh das Break und sie führte schon mit 4-2 im zweiten Satz. Lediglich zweimal den Aufschlag halten und sie wäre durch gewesen. Doch danach hatte die bekannte Psycho-Zvona ihren Auftritt. Führte sie noch konfortabel mit Satz und Break im zweiten Satz bei 4-2 so sah es am Ende komplett anders aus. Kein einziges Spiel konnte Zvonareva gewinnen und gab 10 Games in Folge ab. So entschied Azarenka den zweiten Satz noch mit 6-4 für sich und den dritten dann gar mit 6-0. Insgesamt hatte Azarenka 20 (!) Breakbälle. Der zweite Satz war für Azarenka sicherlich glücklich, jedoch war sie im dritten Satz dann auch mindestens eine Klasse stärker als Zvonareva. Und so konnte die Weißrussin nicht nur ihren ersten Satzgewinn bejubeln sondern auch den Einzug ins Viertelfinale. Der Volumen auf dem Markt ist momentan noch sehr gering bei Betfair und deshalb sind die Quoten noch nicht ganz ausgeglichen. Doch Serena ist nicht umsonst die klare Favoritin in diesem Duell und ich denke auch, dass sie sich in zwei Sätzen durchsetzen wird. Somit würden wir im Halbfinale zum wiederholten Male den Sister-Act zwischen Serena und Venus sehen. Azarenka zwar mit einem klaren Sieg gegen Garbin (in Runde 3) jedoch gegen Zvonareva befand sie sich weitestgehend auf einem eher schwachen Niveau. Die Power und der starke Aufschlag von Serena werden den Ausschlag pro Serena geben.
Auch hier möchte ich nochmals erwähnen, dass die Vorschau auf keinen Fall eine Konkurrenz zu den sehr guten News von Christoph darstellen sollte.
25. Januar 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.
Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.
Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!
Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.
Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.
Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.
2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.
24. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nach einem eher langweiligen Tag, mit wenigen Höhepunkten, beginnt die volle Konzentration auf die heutigen Spiele ab 23 Uhr mitteleuropäischer Ortszeit.
Dinara Safina darf auf dem Topcourt, der Rod Laver Arena, zuerst antreten. Gegner ist die Britin Elena Baltacha. Sie ist bislang noch selten in Erscheinung getreten, schlug aber zumindst die an 30 gesetzte Bondarenko in 2 Sätzen und steht daher nicht zu unrecht in diesem Drittrundenmatch. Ich habe es jetzt schon immer wieder erwähnt. Es ist für die kleineren Spieler immer schwer sich auf die Atmosphäre in den großen unbekannen Arenen einzustellen. Dies kann eine Unterstützung, aber auch Lähmung sein. Daher sollte man mit den Wetten auch aufpassen und nicht zu große Stakes wählen. Dinara Safina aber hat qualvolle Spiele hinter sich. Die 2 unbekannten Gegner schafften im Schnitt immerhin 3,25 Spiele gegen die ehemalige Weltranglistenführende. Bet365 bietet ein Spielehandicap von +6,5 auf die Außenseiterin zu Quote 1,80 an. Da muss man wohl zuschlagen. Die meisten anderen Buchmacher haben +5,5 zu ausgeglichenen Quoten drin.
Ein Außenseiterhandicap möchte ich Ihnen auch beim Spiel von Philipp Kohlschreiber gegen Rafael Nadal nahelegen. Auch hier gilt aber: Kein zu großer Einsatz!". Grund für die Stakeverminderung, ist unter anderem der Auftritt von Roger Federer heute. Fedex spielte am 2.Turniertag grauenvoll, fing sich aber heute. Für Nadal gilt selbiges, doch wie wird es morgen werden? Die Buchmacher setzen das HC bei +7,5 und +8,5 an. Für letzteres gibt Betsafe eine @1,85, die ein wenig über dem Durchschnitt liegt und einen Versuch wert ist.
Recht einfache Gegner haben Andy Roddick und Del Potro erwischt. Für letzteren geht es gegen Deutschlands Florian Mayer, Roddick empfängt Lopez. Besonders die @1,1 von Del Potro kann man als Kombimaterial gebrauchen.
Justin Henin und Jelena Jankovic gehen auch als Favoriten in die Spiele. Ein Ausscheiden von Henin wäre nach dem Sieg über Dementieva sowohl eine riesige Enttäuschung, als auch eine faustdicke Überraschung. Der Value im HC geht dennoch leicht in Richtung Kleybanova, die Cirstea und Dokic das Fürchten lehrte. HC +6.0 ist etwas übertrieben. (Betsafe) Jankovic dagegen wird wohl für den Sieg noch mehr kämpfen müssen. Die Quoten bewegen sich gar zu Ungunsten der Favoritin. Die Form stimmt nicht bei der Serbin, dennoch bleibt Jelena eine der konstantesten Frauen der Tour und dürfte mit der großen Erfahrung die nächste Runde erreichen!
Das Topspiel der WTA Konkurrenz bestreiten Kim Clijsters und Nadia Petrova. Obwohl hier die Nummer 15 auf die 19 trifft, sind die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Sieg von Clijsters wäre eine große Überraschung. Auch wenn ich vielleicht ein zu geringer Vertrauen in die Favoriten habe, gehe ich auch hier von einem engerem Spiel aus. Eine Kombi aus HC +6,5 und Del Potro bringt bei Expekt eine @1,85.
Die ATP wartet besonders gespannt auf Wawrinka gegen Cilic. Letzterer hat ein Marathonmatch in den Knochen, weshalb die Quoten ein wenig steigen. Wawrinka hingegen stand bislang sehr kurz auf dem Platz, gab in noch keinem Spiel mehr als 3 Spiele an den Gegner ab. Ich möchte mich hier nicht festlegen, aber sollte es zu einem Krimi mit 5 Sätzen kommen, dürfte Wawrinka konditionell stärker sein, während Cilic die Erfahrung von vor 2 Tagen gewiss nicht schaden dürfte.
Maria Kirilenko putze Scharapova und Meusberger, war auch im Doppel sehr erfolgreich und darf sich gegen Roberta Vinci berechtigte Hoffnungen auf das Achtelfinale machen. Die Buchmacher sehen die Russin vorn, doch die Favoritenrolle ist nicht unbedingt eine Freude für Kirilenko, die eher unerwartet die größten Erfolge feiern konnte. Heute muss sie sich selbst beweisen, dass auch aus dieser Position ein Erfolg drin ist.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
21. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Auch am viertem Turniertag in Paris ging es heiß her. Nachdem alle Erstrundenpartie beendet waren durften sich heute erste Sieger duellieren.
So kamen die Topanwärter auf den Gesamtsieg weiterhin zu klarsten Siegen. Besonders bei den Damen unterstricht Dinara Safina ihre Favoritenstellung, Nach nun gespielten 4 Sätzen hat die Russin noch in keinem mehr als ein Spiel abgegeben. Nach dem 6:0, 6:0 sweep vor zwei Tagen musste nun Diatchenko dran glauben. Auf dem Court Suzanne Lenglen schaffte die Außenseiterin ganze 2 Spielgewinne. Ebenfalls souverän präsentierte sich Ana Ivanovic. Die Titelverteidigerin hatte noch am Sonntag einen Satz abgegeben. Diesmal brachte einzig das Rebreak im zweitem Satz zum 2:2 kurzfristig Spannung. Ivanovic siegt mit 6:1 und 6:2.
Auch bei den Herren blieb Titelverteidiger Rafael Nadal ohne Satzverlust. Beim 6:1, 6:4 und 6:2 zeigte sich den Dauersieger der French Open im Vergleich zum Auftaktspiel deutlich verbessert. Die Form für einen weiteren Triumph im Philippe Chatrier scheint gefunden. Auf einen bärenstark kämpfenden Potito Starace traf Mitfavorit Andy Murray. Der Schotte musste über 4 Sätze gehen und kam zu keinem einzigem souveränem Satzgewinn. Doch in typischer Manier war Murray stets dann am stärksten wenn die Big Points gespielt wurden.
Die deutschen Hoffnungen sinken in Paris alljährlich mit den ersten Turniertagen auf ein Minimum. So musste bei den Frauen mit Anna Lena Grönefeld bereits die letzte Deutsche passen. Dulko besiegte die Sensationssiegern vom Montag in einem abwechslungsreichem Match mit 7:6, 0:6, 6:2. Auch auf der ATP Tour klagt Deutschland über Verluste. Mit Kiefer und Petzschner sind 2 der 4 verbliebenen Kandidaten in Runde 2 gescheitert. Verdasco machte mit Philipp Petschner kurzen Prozess und festigt seine Position im erweitertem Kreis der Kandidaten auf ein Halbfinale. Nicolas Kiefer lieferte gegen den an 14 gesetzten Ferrer ein starkes Match, zwang den Spanier über die volle Distanz, wurde aber für den Kampf nicht belohnt und schlich nach einem 2:6 im Entscheidungsdurchgang doch enttäuscht aus der Anlage in Court 7.
Für die Spiele des Tages waren andere Namen zuständig. Das mit Spannung erwartete Duell bei den Damen zwischen Nadia Petrova und Maria Sharapova hielt die Versprechungen. Nachdem beide Spielerinnen einen Satz gewonnen hatten und dabei teils starkes Tennis ablieferten, sollte der Finalsatz zu einem echtem Krimi werden. Für beide Spielerinnen war der Sieg besonders wichtig, liegt doch aufgrund der leichten Setzliste nun ein Viertelfinalspiel direkt in der Luft. Maria Sharapova fehlte in den langen Ballwechseln noch die Konstanz, versuchte die Punkte schnell zu beenden. Petrova dagegen leistete sich sehr wenige vermeidbare Fehler, konzentrierte sich auf längere Ballwechsel und ließ sich auch durch zahlreiche Asse Sharapovas nicht entmudigen. Im Schlussabschnitt sah die leicht niedriger quotierte an 11 gesetzte Russin mehrfach wie die sichere Siegerin aus.0:1 und 2:4 lag Maria bereits hinten. Beim Stand von 2:4 und 15:40 wurden die zwei Breakchancen Petrovas zu kleinem Matchbällen, die sie nicht nutzen konnte. Im anschließendem Krimi schlugen beide Frauen für WTA Verhältnis stark auf, sodass 5 Spiele in Folge von der Aufschlägerin dominiert wurden. Die ehemalige Australian Open Siegerin musste dabei noch ein wenig mehr zittern, wehrte den einzigen Breakball aber per Ass ab. Spiel 14 im drittem Satz wurde zum Schicksspiel. Nach schnellem 0:30 Rückstand flatterten die Nerven Petrovas, deren krachende Vorhand erst im Aus den Boden küsste, womit ein spannendes Match, welches 2 Siegerinnen verdient gehabt hätte 6:2, 1:6 und 8:6 endete.
Wer denkt, dass ein dramatischeres Match kaum möglich sei, hätte ab 20 Uhr wieder den Fernseher anschalten sollen. Auf dem Centercourt lief Ouanna gegen Marat Safin. Während Dinara Safina ganze 12 Spiele selbst gewinnen musste, sollte Safin trotz 32 eigener Spiele am Ende ohne Erfolg dastehen. Der 0:2 Satzrückstand, eingefangen in zwei Tiebreaks, konnte von Marat Safin noch mit 6:3 und 6:4 gewendet werden. Mit einem Break Vorsprung hielten die meisten Zuschauer das Spiel für entschieden, doch die Kämpferqualitäten eines Ouannas sollten noch genau im rechtem Moment kommen. Beim Spielstand von 4:4 war die Partie wieder völlig ausgeglichen, beide Spieler dominierten mit hammerharten Aufschlägen. 3 Matchbälle konte Ouanna nicht nutzen doch im Kopf blieb der Franzose unglaublich stark, brachte trotz der negativen Motivation stets seinen eigenen Aufschlag durch. Das warten sollte ein Ende haben, welches Ouanna triumphierend genoss. 7:6, 7:6, 4:6,3:6,10:8 endet das Match für den ungesetzten französichen Helden.
Nicht die Begegnung vollständig beenden konnte Venus Williams. Die Schwester von Serena zeigte wie schon im Erstrundenmatch große Schwierigkeiten und wird morgen versuchen müssem den 0:1 Satzrückstand noch in einen Sieg umzuwenden. Auch die Schwester und Jankovic müssen morgen wieder auf den Platz. Roger und Djokovic wierden nach dem heutigem Sieg von Nadal nachziehenm auch Monfils, vorhin noch begeister Zuschauer der Ouanna – Partie, erhält seinen zweiten Auftritt.
Aus deutscher Sicht werden die Augen besonders auf Court 6 und 7 gerichtet sein. Thommy Haas darf gegen Leonardo Mayer ran, Andreas Beck bekommt es mit Schüttler Bezwinger Giquel zu tun.
27. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Tag 3 der French Open brachte erstmals das ungeliebte Nass vom Himmel. Knapp über 2 Stunden mussten die Partien unterbrochen werden, bevor der Wettergott ein Einsehen mit den Veranstaltern zeigte.
Doch sobald der Regen endete wurden die Fans in Paris mit bestem Tennis verwöhnt. Das für ein gutes Spiel immer zwei Spieler notwendig sind ist eine altbekannte Weißheit, die auch heute wieder zutraf. Serena Williams empfing zu ihrem Erstrundenmatch Zakopalova aus Tschechien. Die 27 jährige Außenseiterin spielte ihr bestes Tennis und durfte verdient einen dritten Satz gegen die Amerikanerin spielen. Serena begann stark, von der zuvor erlittenen Fußverletzung war wenig zu sehen. Nach 4 Niederlagen in Folge, die die Schwester von Venus erstmals hintereinander in ihrer Karriere hinnehmen musste, war Williams anzusehen, dass sie mit aller Macht zum Erfolgserlebnis kommen wollte. Reichlich weniger euphorisch hätte das Match geendet, wenn die Favoritin ihren ersten Matchball hätte verwandeln können. Beim Spielstand von 6:3 und 5:3 ergaben sich erstmals Möglichkeiten dazu. Doch Zakopalova zeigte in den wichtigsten Momentan das beste Tennis. Eine gehörige Portion Mut und weltklasse Winkelspiel brachte die Wiedersacherin in den Tiebreak, der aus beider Sicht zum 13.Spiel der vergebenen Chancen werden sollte, bevor die Tschechien doch noch den Deckel auf den Satz brachte. im Entscheidungssatz lag die an 2 gesetzte Spielerin aus den Staaten gar mit Break 1:2 hinten, doch trotz Quoten jenseits der 2,40 schaffte sie noch einmal die Wende. Mit dem 9. Matchball endete ein denkwürdiges Erstrundenmatch, dass die Siegerin feierte, als wäre es bereits der Grand Slam Erfolg gewesen.
Weniger Probleme bei den Damen hatten die gestern bereits erwähnten Jelena Jankovic und Svetlana Kuznetsova. Ganze 10 Spiele gaben beide Spielerinnen ab, schiedlich friedlich 5:5 aufgeteilt. Ein größerer Name musste mit Hantuchova passen. Die Slowakin bestätigte ihre schwache Form und unterlag Razzano bei deren Heimturnier 3:6 und 3:6.
Bei den Herren spielte sich der Argentinier Del Potro hinein in das Favoritenfeld. Keine Mühe bereitet Ihm Llodra, der mit 3:6, 3:6 und 1:6 baden ging. Für Del Potro war Llodra der ideale Gegner, da dieser selbst versuchte sein Spiel zu spielen, offensiv agierte und Argentiniens Nummer 1 damit regelmäßig in das Messer lief.
Auch Tsonga und Djokovic mussten nicht lang auf dem Platz stehen. Der Serbe zitterte gegen Lappenti kaum, bereits im zweitem Satz war verletzungsbedingt Schluss für den Gegner. Im Topspiel des Tages packte Benneteau nach 4 Sätzen seine Koffer.
Aus deutscher Sicht verlief der Tag durchaus erfolgreich. Andreas Beck und Philipp Kohlschreiber kamen zu den erwarteten Siegen. Leider trübte der Shaker das erfreuliche Bild. Rainer Schüttler musste wie schon vor einer Woche in Düsseldorf gegen Söderling eine echt Blamage hinnehmen. 0:6, 0:6 und 4:6 verlor der 33 jährige gegen Giquet.
Bereits gestern konnten nicht alle Spiele beendet werden. Wozniaki holte gegen Dushevina ihre Pflichtaufgabe nach und gewann im drittem doch klar 6:1. Auch in der kommenden Nacht müssen Santoro und Rochus noch auf die letzten Matchminuten warten. Zwar steht Rochus direkt vor dem Erfolg, doch Santoro ist der Liebling der Fans, absolvierte ganz starkes Tennis und sieht auch den vierten Satz noch lange nicht verloren. Kurz vor dem Abbruch wegen Dunkelheits auf den Courts siegte Tommy Haas souverän und im Schnelldurchgang 6:1, 6:4, 6:4.
Am morgigem Mittwoch stehen erste Duelle auf Augenhöhe an der Spitze der Weltrangliste an. Nadia Petrova empfängt Maria Sharapova und wird knapp favorisiert. Die Siegerin der Australian Open 2008 ist gewiss die etwas bessere Tennisspielerin, doch nach der langen Verletzungspause noch lange nicht wieder voll dabei.
Ana Ivanovic und Venus Williams greifen in die 2.Runde hinein. Beide konnten in den Auftaktpartien nicht überzeugen und zählen auch morgen wieder zu den Wackelkandidaten. Venus Williams gilt als besonders unbeständig, musste schon in Melbourne früh die Segel streifen.
26. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|