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Tahiti vs. Nigeria , 17.06.2013, Anstoß: 21 Uhr (MEZ) – Confederation Cup, Gruppe B (Vorschau) – Endergebnis 1:6 – Tehau schrieb Sportgeschichte für Tahiti und erzielte einen verdienten Treffer per Kopf nach einem Eckball, mit diesem Tor hat kaum jemand gerechnet. Nigeria war natürlich um Klassen besser, aber Tahiti spielte mit Herz und Kampfgeist und wird heute sicherlich den einen Treffer feiern…
Zum zweiten Spiel der Gruppe B treffen am Montag die beiden Außenseiter Tahiti und Nigeria aufeinander, während die Gruppengegner Spanien und Uruguay bereits am Sonntag das Vergnügen haben. Tahiti steht in der FIFA-Weltrangliste auf Rang 138 und ist als Ozanienmeister Teilnehmer des Confederation Cups. Noch nie nahm man an diesem Wettbewerb teil. Auch die WM-Teilnahme bleibt der tahitischen Nationalmannschaft verwehrt. Nigeria steht dagegen auf Rang 31 Der Weltrangliste und feierte in diesem Jahr in Südafrika den Gewinn der Afrikameisterschaft. In der Qualifikation zur WM steht man den Nationalauswahlen von Malawi, Kenia und Namibia gegenüber, ist da aber nach fünf absolvierten Partien auf dem richtigen Weg, um das Ticket nach Brasilien lösen zu können. Seit 1994 war Nigeria einzig in Deutschland nicht für eine WM qualifiziert. Der Confederation Cup ist nun eine gute Möglichkeit, sich für die kommenden Qualifikationsaufgaben zu wappnen. Anstoß der Begegnung Tahiti vs. Nigeria ist am kommenden Montag, den 17. Juni, um 16 Uhr (Lokaler Zeit) im Estádio Mineirão in Belo Horizonte.
Tahiti – Statistik & aktuelle Form
Es ist schon kurios, was Trainer Eddy Etaeta seit seinem Amtsantritt in 2010 alles bewegt hat. Schließlich konnte 2008 als der große Tiefpunkt des tahitischen Fußballs datiert werden. Zum ersten und bislang einzigen Mal hat man sich nicht für die Ozeanienmeisterschaften qualifizieren können. Ein Jahr zuvor schied man erst zum zweiten Mal in der Vorrunde der Südpazifik- und Pazifikspiele aus. Tahiti hatte also einiges wieder nachzubessern und hat dies mit Trainer Etaeta geschafft. Die Qualifikation für die Ozeanienmeisterschaften gelang, das Ergebnis ist bekannt: Tahiti hat den Cup gewonnen, konnte nach den bislang drei zweiten Rängen endlich auch ein Finale für sich entscheiden. 2001 führte Eddy Etaeta seine Auswahl bei den Südpazifik- und Pazifikspielen dann auch zum dritten Rang. In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 startete Tahiti ebenso erfolgsversprechend. Mit drei Siegen blieb man in der zweiten Runde gegen Neukaledonien, Vanuatu und Samoa ohne Punktverlust und erzielte 18 Tore bei fünf Gegentreffern. In der dritten Runde sollte es dann aber rein gar nicht mehr laufen. In sechs Prtien konnte man nur einmal gegen die Salomon-Inseln als Sieger vom Platz gehen. Im Rückspiel verlor man genauso wie in den Duellen gegen Neuseeland und Neukaledonien und schloss die Runde als Dritter ab. Nur zwei Tore gelangen der tahitischen Auswahl dabei. 12 Treffer mussten man gegen sich hinnehmen. Neuseeland bewahrte sich die Chance auf eine Teilnahme.
Der Kapitän der tahitischen Nationalmannschaft heißt Nicolas Vallar. Der 29-jährige Verteidiger ist einer der wenigen Fußballer seines Landes, die bereits in Europa gespielt haben. Bei den Ozeanienmeisterschaften wurde er nach dem Titelgewinn zum besten Spieler des Turniers gewählt. Aktuell ist er beim AS Dragon unter Vertrag, der in der Saison 2012/13 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der OFC Champions League spielen durfte. Der teuerste Spieler des Teams ist Marama Vahirua mit einem Marktwert von 400.000 Euro. Der Angreifer spielt bei Panthrakikos Komotini in Griechenland, ist aber nur von AS Nancy-Lorraine ausgeliehen. Beim Confederation Cup geht Tahiti als krasser Außenseiter in das Turnier. Zum ersten Mal ist man Teilnehmer dieses Turniers und kann sich so erfreuen, wenigstens ein bisschen WM-Luft schnuppern zu können.
Letzte Begegnungen
WM-Qualifikation
Tahiti – Neukaledonien 0:1
Tahiti – Salomon-Inseln 2:0
Tahiti – Neuseeland 0:3
Tahiti – Neuseeland 0:2
Tahiti – Neukaledonien 0:4
Tahiti – Salomon-Inseln 0:2
Tahiti – Neukaledonien 1:0
Kader
Tor
1 Mikael ROCHE
22 Gilbert MERIEL
23 Xavier SAMIN
Verteidigung
4 Teheivarii LUDIVION
5 Tamatoa WAGEMANN
8 Stephane FAATIARAU
10 Nicolas VALLAR
12 Edson LEMAIRE
19 Vincent SIMON
20 Yannick VERO
Mittelfeld
6 Henri CAROINE
7 Heimano BOUREBARE
11 Stanley ATANI
14 Rainui AROITA
15 Lorenzo TEHAU
16 Ricky AITAMAI
17 Jonathan TEHAU
Sturm
2 Alvin TEHAU
3 Marama VAHIRUA
9 Teaonui TEHAU
13 Steevy CHONG HUE
18 Yohann TIHONI
21 Samuel HNANYINE
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
Nach der verpassten Qualifikation für die Afrikameisterschaft in 2012, holte man sich ein Jahr später gleich den Titel. Zum dritten Mal kann sich die nigerianische Fußball-Nationalmannschaft nun Afrikameister nennen. Nationaltrainer Stephen Keshi ist seit November 2011 im Amt und konnte den nigerianischen Fußball wieder in die richtige Spur bringen. So sieht es derzeit auch in der WM-Qualifikation für Brasilien 2014 sehr gut aus. In der Gruppe F steht Nigeria auf dem ersten Rang und kann Malawi, Namibia und Kenia aktuell auf die hinteren Plätze verweisen. In fünf Partien erlitt man dabei noch keine Niederlage, konnte aber auch nur zwei Spiele gewinnen. Vor Verfolger Malawi hat man derzeit zwei Zähler Vorsprung. Im direkten Duell Anfang September wird sich also entscheiden, wer in die dritte Qualifikationsrunde einziehen darf. Dort treffen dann die zehn Gruppenersten aufeinander. In einem Hin- und Rückspiel qualifizieren sich schließlich fünf Teams für die Weltmeisterschaft. Vier Mal war man da schon Teilnehmer; das erste Mal 1994 in den USA, wo man es bis ins Achtelfinale geschafft hat. Gegen Italien schied man nach Verlängerung aus. Vier Jahre später erreichte man in Frankreich erneut das Achtelfinale, in dem Dänemark die besseren Karten hatte. 2002 und 2010 war in der V0rrunde Schluss. 2006 konnte man sich dagegen nicht qualifizieren.
Absoluter Superstar der Nigerianer ist John Obi Mikel vom FC Chelsea. Der 26-jährige Mittelfeldakteur spielt seit 2006 in London. Ein Jahr zuvor debütierte der Champions- und Europa-League Sieger in der Nationalmannschaft. Rund 40 Länderspiele bestritt Mikel in seiner Karriere. 2005 wurde er bei der U20-WM in Holland mit dem silbernen Ball als zweitbester Spieler des Turniers nach Lionell Messi ausgezeichnet. Er führte seine Nigerianer bis ins Finale, verlor dort aber dann gegen Argentinien. Als weiters großes Talent muss Victor Moses, seit 2012 ebenso beim FC Chelsea unter Vertrag, genannt werden. Der 22-jährige Stürmer spielt erst seit dieser Saison für die Nationalmannschaft Nigerias und durchschritt zuvor die Nachwuchsauswahlen in England. Emmanuel Emenike von Spartak Moskau, Brown Ideye von Dynamo Kiew und Kapitän Joseph Yobo von Fenerbahce Istanbul sind die weiteren Lenker im nigerianischen Spiel. Im Auftakt gegen Tahiti ist ein Sieg Pflicht.
Letzte Begegnungen
WM-Qualifikation
Nigeria – Namibia 1:1
Nigeria – Kenia 1:0
Nigeria – Kenia 1:1
Afrika Cup
Nigeria – Burkina Faso 1:0
Nigeria – Mali 4:1
Nigeria – Elfenbeinküste 2:1
Testspiel
Nigeria – Mexiko 2:2
Kader
Tor
1 Vincent ENYEAMA
16 Austine EJIDE
23 Chigozie AGBIM
Verteidigung
2 Godfrey OBOABONA
3 Uwa ECHIEJILE
5 Efe AMBROSE
6 Azubuike EGWUEKWE
12 Solomon KWAMBE
21 Francis BENJAMIN
22 Kenneth OMERUO
Mittelfeld
4 John OGU
10 John Obi MIKEL
13 Fegor OGUDE
17 Ogenyi ONAZI
18 Emeka EZE
19 Sunday MBA
Sturm
7 Ahmed MUSA
8 Brown IDEYE
9 Joseph AKPALA
11 Muhammad GAMBO
14 Anthony UJAH
15 Michael BABATUNDE
20 Nnamdi ODUAMADI
Direkter Vergleich Tahiti vs. Nigeria 
Es wird der erste Vergleich der beiden Nationalmannschaften gegeneinander sein. Vom Papier her ist Nigeria der klare Favorit. Allein der Gesamtmarktwert von Tahiti zeigt mit zwei Millionen Euro, dass es sich hier nicht um eine große Fußballnation handelt. Ein einziger Legionär ist aktuell in den tahitischen Reihen. Nigerias Marktwert liegt dagegen bei rund 94,3 Millionen Euro. Allein John Obi Mikel ist elf Mal so viel wert wie der gesamte tahitische Kader.
Tahiti vs. Nigeria : Prognose & Wettbasis-Trend
Die Rollen sind klar verteilt: Die nahezu nur in der Heimat spielenden tahitischen Nationalspieler sind beim Confederation Cup klarer Außenseiter. Allein die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist ein sehr großer Erfolg für das kleine Fußballland. Nigeria hat etliche Akteure an Bord, die internationale Erfahrung mitbringen. Im Confederation Cup will man zeigen, dass man mit den Auswahlen der Welt mithalten kann. Tahiti sollte da jedoch noch keinen Stolperstein darstellen. Folgende Wett Quoten werden für das Match Tahiti vs. Nigeria angeboten:
Sieg Tahiti: 31,00 – Betvictor
Unentschieden: 14,00 – Bet3000
Sieg Nigeria: 1,10 – Interwetten
Confederations Cup 2013 Vorrunde (1. Spieltag) - 15.06.-17.06.2013
16. Juni 2013 / frank - Kategorie:
Fussball-Wetten
Kenia vs. Nigeria , 05.06.2013 – WM-Qualifikation (Vorschau) (Endergebnis 0:1) – Die WM-Qualifikation in Afrika befindet sich aktuell in einer Gruppenphase, in der sich die zehn Gruppensieger für die abschließenden Playoffs qualifizieren, in denen dann fünf Tickets nach Brasilien vergeben werden. Afrikameister Nigeria muss sich in einer Gruppe mit Kenia, Malawi und Namibia durchsetzen, doch die Super Eagles tun sich erheblich schwerer als gedacht, den Gruppensieg einzufahren. Nach drei Spielen hat der große Favorit erst fünf Punkte auf dem Konto und liegt damit gleichauf mit der Vertretung von Malawi. Selbst Namibia und Kenia dürfen sich durchaus noch Hoffnungen auf den Gruppensieg machen. Dass diese Hoffnungen nicht längst erstickt sind, liegt einzig und allein an der Mannschaft von Stephen Keshi. Normalerweise sind die drei Gruppengegner keine Mannschaften, die es mit Nigeria aufnehmen können. Von daher müsste der amtierende Afrikameister eigentlich auch neun Punkte auf dem Konto haben, doch manchmal kommt es eben anders als man denkt. Nun wittern die Fußballzwerge natürlich ihre Chance, denn Kenia könnte mit einem Sieg nach Punkten zu Nigeria aufschließen. Das hört sich also nach einer ganz heißen Kiste an, zumal es in der nächsten Woche noch einen weiteren Spieltag gibt und sich die Nigerianer eigentlich in der Vorbereitung auf den Confederations Cup in Brasilien befinden. Da stellt sich die Frage, wo die Prioritäten gesetzt werden. Natürlich ist eine WM das größte, was eine Nationalmannschaft erreichen kann, doch auch die Teilnahme am Confed Cup dürfte für sehr viele Akteure ein einmaliges Erlebnis sein. Erst einmal steht aber noch die WM-Qualifikation in Kenia und Namibia auf dem Programm. Der Anpfiff zum WM-Qualifikationsspiel zwischen Kenia und Nigeria im Moi International Sports Centre von Nairobi erfolgt am 05.06.2013 um 15:00 Uhr.
Kenia – Statistik & aktuelle Form
Kenia ist bisher nicht gerade als Land großer Fußballer in Erscheinung getreten. Die Sportart Nummer eins ist der Langstreckenlauf, wo die Athleten aus Kenia auch bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen immer wieder für Aufsehen sorgen. Inzwischen haben die Kenianer aber auch im Fußball aufgeholt und haben durchaus noch Chancen, sich für die WM in Brasilien zu qualifizieren. In der ersten Runde der Qualifikation gab es zwei klare Siege gegen die Seychellen, womit sich Kenia dann für die Gruppenphase qualifizieren konnte. Dort lief es bisher aber nicht ganz nach Plan. In Namibia gab es eine bittere 0:1-Pleite und auch daheim gegen Malawi kamen die Kenianer nicht über ein torloses Remis hinaus. Ein neuer Trainer musste also her und somit wurde im Februar der Belgier Adel Amrouche verpflichtet. Mit ihm hätte es dann im März beinahe zum ganz großen Coup gelangt. In Nigeria gingen die Kenianer in der 35. Minute durch Francis Kahata mit 1:0 in Führung. Lange sah es nach einem Auswärtssieg des Außenseiters aus, doch in der 88. Minute konnte Nigeria dann doch noch ausgleichen. Mit einem Sieg wäre Kenia bereits jetzt schon mittendrin im Geschäft. Nun muss im Rückspiel daheim in Nairobi gegen Nigeria unbedingt ein Sieg her. Zwei Spieler werden dafür wieder einmal besonders in die Pflicht genommen. Victor Wanyama von Celtic Glasgow ist der Kopf und Chefstratege im Mittelfeld. Im Sturm soll Dennis Oliech von AC Ajaccio für die nötigen Tore sorgen. Nun wenn beide Akteure sich in Top-Form befinden, könnte die Überraschung tatsächlich gelingen. Von allen anderen Kenianern darf man auf höchstem Niveau nicht immer gute Leistungen erwarten, denn die meisten von ihnen sind mehr oder weniger als Amateure in der Heimat unter Vertrag.
Die letzten sieben Spiele
23.03.2013 WM-Qualifikation Nigeria – Kenia 1:1
06.02.2013 Freundschaftsspiel Libyen – Kenia 0:3
06.01.2013 Freundschaftsspiel Kenia – Burundi 0:0
08.12.2012 Freundschaftsspiel Uganda – Kenia 2:1
04.12.2012 Freundschaftsspiel Malawi – Kenia 0:1
30.11.2012 Freundschaftsspiel Äthiopien – Kenia 1:3
27.11.2012 Freundschaftsspiel Kenia – Südsudan 2:0
So könnten sie spielen: Arnold Origi – Brian Onyango, David Owino, David Ochieng, James Mulinge – Johanna Ochieng-Omolo, David Gateri, Victor Wanyama, Jamal Mohamed, Francis Kahata, Dennis Oliech
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
Die Nigerianer haben in den nächsten Wochen noch ein hartes Programm vor sich. Erst stehen die Partien in der WM-Qualifikation gegen Kenia und Namibia auf dem Kalender. Danach geht es direkt nach Brasilien zum Confederations Cup, wo in der Vorrunde Spanien, Tahiti und Uruguay die Gegner sein werden. Im Erfolgsfall geht es dann im Halbfinale noch weiter. Mit dem Testspiel am vergangenen Wochenende gegen Mexiko in den USA haben die Nigerianer innerhalb von drei Wochen also mindestens sechs Spiele auf drei Kontinenten zu absolvieren. Sollte die Elf von Stephen Keshi dann auch noch Top-Leistungen abliefern, dann kann man nur den Hut davor ziehen. Am Samstag gab es gegen Mexiko ein 2:2-Remis. Mexiko war aber zunächst die bessere Mannschaft und kam bereits nach 20. Minuten zur 1:0-Führung. Dann wurde das Spiel der Nigerianer durch einen Platzverweis Mexikos begünstigt und nach 28. Minuten erzielte Ideye Brown dann gegen dezimierte Mittelamerikaner den Ausgleich. Noch vor der Pause war es dann John Ogu, der die Afrikaner mit 2:1 in Front brachte. Nach zahlreiche Wechseln ging in der zweiten Halbzeit dann der Spielfluss etwas verloren und Mexiko schaffte in Unterzahl in der 70. Minute noch den 2:2-Ausgleich. Das Ergebnis wird für Stephen Keshi aber zweitrangig gewesen sein. Wichtiger sind die Erkenntnisse aus dieser Begegnung für die nun kommenden, wesentlich wichtigeren Aufgaben. Allerdings wird Stephen Keshi wohl auch in der WM-Qualifikation aus Stürmer Emmanuel Emenike von Spartak Moskau verzichten, der sich einer Arthroskopie unterziehen musste und noch nicht wieder ganz fit ist.
Die letzten sieben Spiele
01.06.2013 Freundschaftsspiel Mexiko – Nigeria 2:2
23.03.2013 WM-Qualifikation Nigeria – Kenia 1:1
10.02.2013 Afrika Cup 2013 Nigeria – Burkina Faso 1:0
06.02.2013 Afrika Cup 2013 Mali – Nigeria 1:4
03.02.2013 Afrika Cup 2013 Elfenbeinküste – Nigeria 1:2
29.01.2013 Afrika Cup 2013 Äthiopien – Nigeria 0:2
25.01.2013 Afrika Cup 2013 Sambia – Nigeria 1:1
So könnten sie spielen: Vincent Enyeama – Elderson, Kenneth Omeruo, Efe Ambrose, Godfrey Oboabona – John Obi Mikel, Ogenyi Onazi, Sunday Mba, Victor Moses – Kalu Uche, Brown Ideye
Direkter Vergleich Kenia vs. Nigeria 
Zum zehnten Mal kommt es am Mittwoch zu der Begegnung zwischen Kenia und Nigeria. Bisher dürften die Kenianer mit versteinerter Miene auf die Statistik schauen, denn neben sieben Siegen für Nigeria stehen nur zwei Remis zu Buche, d.h. Kenia konnte gegen den Kontrahenten noch nicht eine Partie für sich entscheiden. Beim letzten Aufeinandertreffen gab es in Nigeria immerhin ein 1:1-Unentschieden. Dennoch verdeutlich die Bilanz schon eindeutig, dass die beiden Nationalmannschaften im Grunde genommen in zwei unterschiedlichen Ligen agieren.
Kenia vs. Nigeria – Prognose & Wettbasis-Trend
Stephen Keshi hat in der Testpartie gegen Mexiko wohlweislich einigen Spielern Schonung verschafft, auf die es jetzt in der WM-Qualifikation besonders ankommen wird. John Obi Mikel und Victor Moses vom Chelsea London sind beispielsweise zwei solcher Akteure. Das Hinspiel in Nigeria dürften die Super Eagles womöglich als frisch gebackener Afrikameister etwas zu leichtfertig angegangen sein. Das wird ihnen, aufgrund der Tabellenkonstellation, sicher nicht wieder passieren. Wir gehen daher davon aus, dass sich die hohe Qualität der Nigerianer in dieser Begegnung durchsetzen wird und tippen auf einen Sieg der Super Eagles.
Beste Wett Quoten für Kenia vs. Nigeria 
Sieg Kenia: 3,90 – Bet Victor
Unentschieden: 3,20 – Ladbrokes
Sieg Nigeria: 2,00 – Bwin
5. Juni 2013 / levin - Kategorie:
WM
Mexiko vs. Nigeria , 31.05.2013 – Freundschaftsspiel (Vorschau), Anstoß 01.06., 3.00Uhr (Endergebnis 2:2) – Urlaub, was ist das? Das ist zumindest eine Frage, die sich dieser Tage sehr viele Nationalspieler aus Mexiko und Nigeria stellen werden. In der vermeintlichen Sommerpause haben beide Nationen nämlich ein üppiges Programm zu absolvieren. Zuerst treffen beide in einem Freundschaftsspiel aufeinander, dann gibt es für Mexiko drei und für Nigeria zwei Qualifikationsspiele für die WM in Brasilien, ehe es an den Zuckerhut zum Konföderationen-Pokal mit mindestens drei weiteren Spielen geht. Im Erfolgsfall könnten noch zwei weitere Partien hinzukommen. Das ist ein hartes Programm, das den Akteuren sicher sehr zusetzen wird. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sollten aber alle noch frisch sein. Was auf den ersten Blick nicht unbedingt ins Auge fällt ist, dass es sich bei dem Match zwischen Mexiko und Nigeria um eine echte Kracherpartie handelt. Die beste Mannschaft aus Nordamerika bespielt nämlich das beste Team aus Afrika. Dabei treffen zwei Nationen aufeinander, die sich vermeintlich auf Augenhöhe begegnen, wenngleich beide in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft etwas Probleme offenbart haben. Das Testspiel wird von den Trainern sicher vor allem dafür genutzt werden, sich bestmöglich auf die bevorstehende Qualifikation vorzubereiten. Der dann folgende Confed-Cup dürfte da eher ein nettes Zubrot sein. Interessant wird es allemal zu sehen, in welcher Form sich die beiden Kontinentalmeister befinden. Der Anpfiff zum Freundschaftsspiel zwischen Mexiko und Nigeria im BBVA Compass Stadium von Houston (USA) erfolgt am 01.06.2013 um 03:00 Uhr (MEZ).
Mexiko – Statistik & aktuelle Form
Bei den Mexikanern ist auffällig, dass ein Großteil des Kaders das Geld im eigenen Land verdient. Kaum einen Mexikaner zieht es in die große weite Fußballwelt. Und wenn einer schon den Weg nach Europa sucht, dann vorwiegend nach Spanien, wo die sprachliche Eingewöhnung eben kein Problem darstellt. Andererseits kann Trainer Jose Manuel de la Torre nun nicht auf seine Spanien-Legionäre zurückgreifen, weil die Saison dort noch nicht beendet ist. Für das Testspiel wird er daher auf Giovanni dos Santos vom RCD Mallorca, Andres Guardado vom FC Valencia und Javier Aquino vom FC Villareal verzichten müssen. Das ist schon eine erhebliche Schwächung. Der Superstar des Team, Javier Hernandez, genannt Chicharito, von Manchester United sollte aber mit von der Partie sein. Seine Präsenz wird auch dringend benötigt, denn im Angriff hapert es derzeit etwas bei den Mexikanern. In den letzten fünf Spielen gab es nur Unentschieden, drei davon endeten torlos. Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass Mexiko inzwischen seit neun Spielen keine Niederlage mehr kassiert hat. In der WM-Qualifikation ging es für die Tri sehr stotternd los. Gerade daheim sind die Mexikaner eigentlich eine Macht, mussten aber Punktverluste gegen Jamaika und die USA hinnehmen. Auch das Unentschieden in Honduras könnte möglicherweise am Tag der Abrechnung zu wenig gewesen sein. Nun wird es aber Zeit, dass der zweimalige WM-Gastgeber sich zusammenreißt und endlich dreifach punktet. Gegen Nigeria darf noch ordentlich gestestet werden, doch danach steht die Mannschaft gegen Jamaika, Panama und Costa Rica unter erheblichem Druck.
Die letzten sieben Spiele
18.04.2013 Freundschaftsspiel Peru – Mexiko 0:0
27.03.2013 WM-Qualifikation Mexiko – USA 0:0
22.03.2013 WM-Qualifikation Honduras – Mexiko 2:2
07.02.2013 WM-Qualifikation Mexiko – Jamaika 0:0
31.01.2013 Freundschaftsspiel Mexiko – Dänemark 1:1
17.10.2012 WM-Qualifikation Mexiko – El Salvador 2:0
13.10.2012 WM-Qualifikation Guyana – Mexiko 0:5
So könnten sie spielen: Guillermo Ochoa – Jorge Torres, Francisco Rodriguez, Diego Reyes, Severo Meza – Carlos Salcido, Gerardo Torrado – Aldo de Nigris, Hector Herrera, Oribe Peralta – Javier Hernandez
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
Nichts ist so vergänglich wie der Ruhm von gestern. Das muss die Mannschaft von Nigeria nun am eigenen Leib erfahren. Anfang des Jahres trumpfte die Mannschaft beim Afrika Cup in Südafrika groß auf und konnte sich verdient den Titel sichern. Inzwischen ist der Alltag aber wieder eingekehrt und das Zittern in der WM-Qualifikation zieht das Team von Stephen Keshi in den Bann. In einer Vierergruppe mit Kenia, Malawi und Namibia löst nur der Gruppensieger das Ticket für die abschließenden Playoffs. Zwar ist erst eine Partie absolviert, doch das 1:1 daheim gegen Kenia setzt den Afrikameister schon gehörig unter Druck. Dabei durften die Super Eagles mit dem Remis noch sehr zufrieden sein, denn Kenia ging nach einer guten halben Stunde sogar mit 1:0 in Führung. Erst in der 88. Minute gelang Nnamdi Oduamadi vom FC Turin der Ausgleich. Nun wird es sehr darauf ankommen, ob Nigeria die Scharte in Kenia wieder auswetzen kann und auch gegen Namibia dreifach punktet. Die Qualifikation für Brasilien 2014 hängt also an einem seidenen Faden. Dabei dürfte bei der Qualität des Kaders gar nichts anbrennen. Victor Moses und John Obi Mikel vom FC Chelsea, Joseph Yobo von Fernerbahce Istanbul oder Ogenyi Onazi von Lazio Rom sollten in der Lage sein, ihr Team zur WM zu führen. Auch Stephen Keshi wird im Freundschaftsspiel auf den einen oder anderen Spieler verzichten müssen. Auch seine Spanien-Legionäre, Uche Ikechukwu vom FC Villareal und Nosa Igiebor von Betis Sevilla werden gegen Mexiko noch nicht dabei sein. Dazu fehlt mit Angreifer Emmanuel Emenike von Spartak Moskau der erfolgreichste Torjäger des Jahres 2013. Er wird wegen einer Arthroskopie wohl auch auf den Confed-Cup verzichten müssen.
Die letzten sieben Spiele
23.03.2013 WM-Qualifikation Nigeria – Kenia 1:1
10.02.2013 Afrika Cup 2013 Nigeria – Burkina Faso 1:0
06.02.2013 Afrika Cup 2013 Mali – Nigeria 1:4
03.02.2013 Afrika Cup 2013 Elfenbeinküste – Nigeria 1:2
29.01.2013 Afrika Cup 2013 Äthiopien – Nigeria 0:2
25.01.2013 Afrika Cup 2013 Sambia – Nigeria 1:1
21.01.2013 Afrika Cup 2013 Nigeria – Burkina Faso 1:1
So könnten sie spielen: Vincent Enyeama – Elderson, Joseph Yobo, Efe Ambrose, Kenneth Omeruo – John Obi Mikel, Ogenyi Onazi, Sunday Mba – Kalu Uche, Victor Moses, Brown Ideye
Direkter Vergleich Mexiko vs. Nigeria 
Erst zweimal standen sich die aktuellen Kontinentalmeister aus Nordamerika und Afrika gegenüber. Beide Spiele endeten mit einem Unentschieden. Beim Konföderationen-Pokal 1995 in Saudi-Arabien gab es zunächst ein 1:1, ehe sich Mexiko im Elfmeterschießen den dritten Platz sicherte. Im Oktober 2007 gab es im Olympiastadion von Mexiko in einem Testspiel ein 2:2. Die von Berti Vogts betreuten Super Eagles gingen durch einen Doppelpack von Obafemi Martins mit 2:0 in Führung, doch Juan Cacho, der ebenfalls zweimal traf, sorgte mit seinen Toren dann noch für den 2:2-Ausgleich für die Mexikaner.
Mexiko vs. Nigeria – Prognose & Wettbasis-Trend
Ohne Frage verfügen beide Mannschaften über ein gehobenes Niveau im Weltfußball. Zwar gehören beide Nationen nicht zur absoluten Spitze, doch dass sie einen durchaus gepflegten Fußball spielen können, haben sie mehrfach unter Beweis gestellt. Beide Mannschaften werden ersatzgeschwächt in diese Begegnung gehen, da bleibt zu hoffen, dass diese Partie am Ende nicht ein Muster ohne Wert darstellen wird. In den kommenden Tagen gibt es für beide Teams noch erheblich wichtigere Aufgaben, so dass die Akteure sicher versuchen werden, kein Verletzungsrisiko einzugehen. Wir denken daher, dass es alles in allem ein müder Kick werden könnte und tendieren im dritten Spiel dieser Mannschaften zum dritten Remis.
Beste Wett Quoten für Mexiko vs. Nigeria 
Sieg Mexiko: 2,20 – Interwetten
Unentschieden: 3,40 – Ladbrokes
Sieg Nigeria: 3,75 – Betsson
Fussball Länderspiele / Freundschaftsspiele 28.05.-03.06.2013
30. Mai 2013 / levin - Kategorie:
Fussball-Wetten
Nigeria vs. Burkina Faso , 10.02.2013, 19 Uhr, Afrika Cup, Finale, (Endergebnis 1:0 – Nach 1994, ihrem letzten Turniersieg beim Afrika-Cup, hatte nun das lange Warten für die “Super Eagles” endlich ein Ende gefunden. Jetzt kürten sich die Kicker aus Nigeria zum 3. Mal mit dem gewonnenen Titel zum Afrika-Cup Meister!) Mit dieser Finalpaarung hätte man reich werden können. Der Afrika-Cup zeigte einmal mehr, dass er voller Überraschungen ist. Nachdem im vergangenen Jahr sensationell Sambia den Titel erringen konnte, gibt es auch in diesem Jahr ein überraschendes Finale. Mit der Paarung Nigeria gegen Burkina Faso hat wohl niemand gerechnet. Wenn jemand vor Turnierbeginn auf dieses Endspiel getippt hat, wird er nun um einiges reicher sein. Nigeria konnte den Topfavorit Elfenbeinküste im Viertelfinale eliminieren und Burkina Faso schaltete den zweiten großen Favoriten, Ghana, im Elfmeterschießen aus. Beide Teams standen sich beim ersten Spiel in der Gruppe bereits gegenüber. Die Partie endete mit einem 1-1 Unentschieden, nachdem Burkina Faso in den Schlusssekunden den glücklichen Ausgleich erzielen konnte. Nigeria würde sich zum dritten Mal zum Afrika Cup Sieger krönen während für Burkina Faso das Erreichen des Finals der größte Erfolg in der Geschichte ist.Für den Sieger bedeutet es zugleich die Qualifikation für den Conferderations Cup der in diesem Jahr in Brasilien ausgetragen wird. Der Confed-Cup dient als „Vorbereitung“ auf die Weltmeisterschaft die ein Jahr danach über die Bühne geht. Das Finale zwischen Nigeria und Burkina Faso wird am Sonntag, den zehnten Februar um 19 Uhr angepfiffen werden.
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
Der siebte Finaleinzug ist für die Super Eagles perfekt. Nationaltrainer Stephen Keshi wurde bereits vor Beginn des Turniers harsch kritisiert, da arrivierte Kräfte wie Peter Odemwingie, Taye Taiwo, Obafemi Martins oder Victor Obinna nicht berücksichtigt wurden. Doch der Erfolg gibt Keshi Recht. Nach dem holprigen Start in das Turnier und nur zwei Unentschieden konnte man im letzten Gruppenspiel gegen Underdog Äthiopien endlich den ersten Sieg feiern. Durch den Erfolg konnte man sich auch für die KO-Phase qualifizieren. Nur wenige glaubten dann im Viertelfinale an einen Erfolg gegen die Elfenbeinküste. Doch die Super Eagles erinnerten an alte Zeiten und waren spielbestimmend und gewann schlussendlich verdient. Das Halbfinale gegen Mali war eine recht einseitige Angelegenheit. Vor allem im ersten Spielabschnitt rollte Angriff um Angriff auf Mali’s Tor zu. Die Nigerianer konnten sich einen komfortablen Vorsprung herausspielen. Nach einer Stunde konnte der eingewechselte Ahmed Musa mit dem 4-0 die endgültige Entscheidung besiegeln. In der Folge bäumte sich Mali zwar gegen die Niederlage auf, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Joker Cheick Diarra war nicht drin. Im zweiten Durchgang hatte Mali mit dem Torschützen Cheick Diarra sowie Cheick Diabate zwei agile Stürmer, die die Defensive Nigerias immer wieder vor Probleme gestellt hat. Doch beide wurden erst im zweiten Durchgang eingewechselt – schlussendlich zu spät. Vor allem über Nigeria’s rechte Seite rollte Angriff um Angriff. Mali hatte kein Mittel gegen den starken Victor Moses von Chelsea London. Für Nationaltrainer Stephen Keshi, der zwei Jahre lang auch Trainer Mali’s war, eine Genugtuung im doppelten Sinne. Seit der KO-Phase spielen die Super Eagles um einiges stärker als noch in der Gruppenphase. Medienberichten zufolge könnte dies auch einen ganz besonderen Anreiz haben. Der Prostituierten Verband in Nigeria erklärte sich bereit eine Woche lang „Sex4Free“ für die Nationalspieler Nigerias anzubieten, so oft sie können beziehungsweise wollen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Nigeria zum dritten Mal nach 1980 und 1994 den Titel in die Heimat holt. Das Angebot scheint die Nationalelf definitiv zu beflügeln. Voraussichtliche Aufstellung Nigeria Enyeama – Elderson, Ambrose, Omeruo, Oboabona – Mikel, Onazi, Mba – Emenike, Ideye, Moses Letzten Spiele Nigeria 06.02.2013 Mali – Nigeria 1-4 03.02.2013 Elfenbeinküste – Nigeria 1-2 29.01.2013 Äthiopien – Nigeria 0-2 25.01.2013 Sambia – Nigeria 1-1 21.01.2013 Nigeria- Burkina Faso 1-1
Burkina Faso – Statistik & aktuelle Form
Damit hat keiner gerechnet. Der westafrikanische Staat Burkina Faso mit knapp 17 Millionen Einwohnern feiert den größten Triumph in der Geschichte des Fußballs. Und mit ein bisschen Glück könnte man auch das letzte Kapitel noch mit einem Happy End abschließen. Nachdem man im Halbfinale gegen Nachbarstaat Ghana bereits als Außenseiter in die Partie ging, wird man dies auch gegen die Super Eagles aus Nigeria machen. Doch in einem Finale ist alles möglich! Das Halbfinale der Hengste war ein intensives Spiel, welches erst im Elfmeterschießen entschieden wurde. Und der Fußballgott lieferte den Beweis, dass es ihn gibt. Bereits nach fünf Minuten gab es den ersten Elfmeter-Alarm, Burkina-Faso Stürmer Nakoulma wurde gefällt, doch die Pfeife blieb stumm. Wenig später gab es dann Elfmeter für Ghana – den bereits dritten im Turnierverlauf. Der Pfiff war sehr fragwürdig – doch Mubarak Wakaso behielt die Nerven und brachte den großen Favoriten in Führung. Danach gab es dann aber ein Aufbäumen des Außenseiters und Augsburg-Stürmer Aristide Bance, der überraschend in der Startaufstellung aufschien, konnte im zweiten Spielabschnitt den Ausgleich besorgen. In der Verlängerung brachte sich der Schiedsrichter einmal mehr ins Gespräch. Die erste zweifelhafte Entscheidung war die Aberkennung des 2-1 Führungstreffers für Burkina Faso nachdem Nakoulma angeblich den Fuß zu weit oben hatte. In der 117ten Minute gipfelte die inferiore Schiedsrichterleistung als der Ex-Hamburger Jonathan Pitroipa im Strafraum klar gefoult wurde und der Unparteiische auf Schwalbe entschied. Anstatt Elfmeter und der ganz großen Chance auf den Finaleinzug nach 120 Minuten gab es für den besten Spieler der Hengste die gelb-rote Karte. Aufgrund der Sportberichterstattung in den letzten Tagen kam wohl jedem Zuschauer der Gedanke an geschobene Spiele. Doch die Gerechtigkeit siegte am Schluss und der Augsburger Aristide Bancé verwertete den letzten Elfmeter von Burkina Faso cool in Panenka Manier. Trainer Paul Put hat jedoch keine leichte Aufgabe für das Finale. Neben dem starken Alain Traore fällt nun mit Jonathan Pitroipa der zweite Schlüsselspieler aus. (Anmerkung: Wie der CAF heute bekannt gab, wurde die Sperre gegen den ehemaligen Hamburger Pitroipa aufgehoben, da sogar der Schiedsrichter in einem Brief erklärt hat, dass es eine Fehlentscheidung war – somit darf Pitroipa im wichtigsten Spiel seiner Karriere auch auflaufen!). Nachdem man nun zwei Mal 120 Minuten spielen musste, werden die Nigerianer sicherlich körperliche Vorteile haben. Doch in einem Finale kann jeder seinen Schweinehund überwinden und mit der geschlossenen Mannschaftsleistung ist Burkina Faso alles zuzutrauen. Voraussichtliche Aufstellung Burkina Faso Diakite – Kone, Koulibaly, Panandetiguiri – Koffi, Rouamba, Kabore, Pitroipa, Traore – Nakoulma, Bance Letzten Spiele Burkina Faso 06.02.2013 Burkina Faso – Ghana 4-3 n.E. 03.02.2013 Burkina Faso- Togo 1-0 29.01.2013 Burkina Faso – Sambia 0-0 25.01.2013 Burkina Faso – Äthiopien 4-0 21.01.2013 Nigeria – Burkina Faso1-1
Direkter Vergleich Nigeria vs. Burkina Faso
Das 1-1 Unentschieden im ersten Gruppenspiel war der erste Punktgewinn für die Hengste aus Burkina Faso gegen die Super Eagles aus Nigeria. Die drei Duelle zuvor (WM Qualifikation 1996/97 bzw. Afrika Cup 1978) gewann Nigeria. Und auch im Gruppenspiel sah es lange Zeit nach dem erwartungsgemäßen Erfolg für Nigeria aus. Emenike brachte die Super Eagles nach gut 20 Minuten in Führung und im zweiten Spielabschnitt vergab man mehrere Male leichtfertig die Chance auf das 2-0. Nach der gelb-roten Karte für Verteidiger Ambrose hatte Burkina Faso eine Viertelstunde lang einen Mann mehr. Wirklich gemerkt hat man dies jedoch nicht. Erst in der Schlussminute fuhr man einen Konter (!) und im Überzahlspiel konnte der eingewechselte Alain Traore den Ausgleich besorgen.
Nigeria vs. Burkina Faso: Prognose & Wettbasis Trend
Das Finale des diesjährigen Afrika-Cups in Südafrika wird am Sonntag ohne die großen Topstars aus Ghana oder der Elfenbeinküste über die Bühne gehen. Mit dem Duell zwischen Nigeria und Burkina Faso war nicht zu rechnen. Doch nüchtern betrachtet, muss der Fußballexperte feststellen, dass diese zwei Teams zu Recht im Endspiel stehen. Beide Mannschaften konnten überzeugen. Bei Nigeria wusste man dass das Potential durchaus vorhanden ist, doch in den letzten Jahren verloren die Super Eagles an Glanz. Burkina Faso hatte wohl gar niemand auf der Rechnung doch die wieselflinken Angriffspieler konnten die gegnerische Defensive immer wieder vor Probleme stellen. Und auch Bance spielte im Halbfinale eine tolle Partie. In einem Endspiel kann alles passieren und eine Vorhersage ist nicht einfach. Die Buchmacher sehen Nigeria als Favoriten. Im Gruppenspiel gab es eine 1,80 auf Nigeria, mittlerweile eine 2,00. Und diese 2er Quote sehen wir als sehr fair an. Die Qualität im Team ist sicherlich größer. Trainer Keshi verfügt über die besseren Einzelspieler und nach dem deutlichen 4-1 Erfolg hat man vor allem auch konditionelle Vorteile gegenüber Burkina Faso, die nun zwei Mal 120 Minuten gespielt haben. Zudem fehlen bei Burkina Faso mit dem gesperrten Jonathan Pitroipa sowie dem Verletzten Alain Traore zwei große Stützen. Zwar konnte Burkina Faso bisher als Kollektiv überzeugen, im Endspiel wird dies jedoch nicht mehr reichen. Nigeria verhindert den Premieren-Erfolg von Burkina Faso und sichert sich die Krone Afrikas zum dritten Mal – und damit machen sie sich selbst auch eine Freude – eine Woche so viel „Spaß” wie man möchte!
Aktuelle Wett-Quoten für das über/unter 2.5:
Über 2,5 2,65 @Expekt
Unter 2,5 1,50 @Bwin
Aktuelle Drei-Weg-Wett-Quoten Nigeria vs. Burkina Faso
Sieg: Nigeria 2,00 @Bet3000
Unentschieden 3,40 @Bet365
Sieg: Burkina Faso 4,80 @BetVictor
8. Februar 2013 / dominic - Kategorie:
Afrika Cup
Mali vs. Nigeria , 06.02.2013 – Afrika Cup (Halbfinale) Vorschau (Endergebnis 1:4 – Durch diesen beeindruckenden Sieg steht bereits der 1. Finalist mit Nigeria fest)
Der Afrika Cup geht in seine entscheidende Phase. Von ursprünglich 16 Bewerbern auf den kontinentalen Titel sind nunmehr noch vier Mannschaften im Rennen. Ausgeschieden sind alle Vertretungen aus Nordafrika, damit ist sicher, dass eine schwarzafrikanische Mannschaft das Rennen machen wird. Titelverteidiger Sambia hat sich bereits in der Vorrunde verabschiedet und der ganz große Favorit Elfenbeinküste musste im Viertelfinale die Segel streichen. Somit sind beide Finalisten aus dem Vorjahr nicht mehr mit dabei. Im Halbfinale stehen sich nun mit Ghana und Burkina Faso sowie mit Mali und Nigeria jeweils zwei Teams gegenüber, denen man schon den Turniersieg zugetraut hätte, die aber alle im Schatten der Ivorer standen. Es sind also nur noch Geheimfavoriten im Rennen. Inzwischen dürfte Ghana vielleicht die besten Karten haben, doch einen großen Außenseiter gibt es jetzt nicht mehr. Mit Mali und Nigeria stehen sich im ersten Halbfinale zwei Teams gegenüber, deren Akteure vorwiegend in Europa aktiv sind und sich dort die internationale Erfahrung geholt haben. Nigerias Coach Stephen Keshi hat allerdings auch vereinzelt Spieler im Aufgebot, die noch in Nigeria unter Vertrag stehen und erst den Sprung in Richtung Europa schaffen wollen. Ein besseres Schaufenster gibt es da nicht, als den Afrika Cup, wo sich die Scouts der europäischen Klubs die Klinke in die Hans geben. In erster Linie steht aber der Erfolg mit der Mannschaft und den wollen die Semifinalisten nun fortsetzen. Der Anpfiff zum ersten Halbfinale beim Afrika Cup 2013 zwischen Mali und Nigeria im Moses-Mabhida-Stadion von Durban erfolgt am 06.02.2013 um 17:00 Uhr.
Mali – Statistik & aktuelle Form
In der Gruppenphase hatte die Mannschaft von Patrice Carteron noch erhebliche Probleme. Nur mit Ach und Krach konnte sich Mali überhaupt für das Viertelfinale qualifizieren. Ein Sieg, eine Niederlage und ein Remis sowie 2:2-Tore standen nach den ersten drei Spielen zu Buche. Da ist durchaus noch eine Steigerung möglich. Die kam aber im Viertelfinale gegen den Gastgeber aus Südafrika nicht unbedingt. Auch in diesem Spiel fand Mali nur schleppend ins Spiel. Folgerichtig ging Südafrika dann nach gut einer halben Stunde auch mit 1:0 in Führung. Erst nach dem Seitenwechsel würde die Vertretung aus Mali wieder aktiver und erzielte durch Seydou Keita, der seinen zweiten Turniertreffer markierte, den Ausgleich. Nun stand das Spiel natürlich auf der Kippe. Es lebte mehr und mehr von der Dramatik, die sich dann noch weiter steigern sollte, als es ins Elfmeterschießen ging. Cheick Diabate, Adama Tamboura und Mahamane Traore trafen für Mali. Der Held wurde aber Ersatzkeeper Soumbeyla Diakite, der nur im Tor stand, weil Stammkeeper Mamadou Samassa eine Gelbsperre absitzen musste. Zwei Strafstöße hielt Diakite und hatte damit entscheidenden Anteil am Halbfinaleinzug. Dennoch wird er im Halbfinale aller Voraussicht nach wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Samba Sow und Mahamane Traore sahen im Viertelfinale zwar auch jeweils ihre zweite gelbe Karte, sind aber nicht gesperrt, weil die Karten aus der Vorrunde nach dieser gestrichen wurden. Patrice Carteron muss daher möglicherweise nur auf Samba Diakite von den Queens Park Rangers verzichten. Im Viertelfinale musste er bereits nach 20 Minuten verletzt vom Platz.
Die letzten sieben Spiele
02.02.2013 Afrika Cup 2013 Südafrika – Mali 2:4 n.E.
28.01.2013 Afrika Cup 2013 DR Kongo – Mali 1:1
24.01.2013 Afrika Cup 2013 Ghana – Mali 1:0
20.01.2013 Afrika Cup 2013 Mali – Niger 1:0
13.10.2012 Afrika Cup Quali Botswana – Mali 1:4
08.09.2013 Afrika Cup Quali Mali – Botswana 3:0
10.06.2012 WM Qualifikation Mali – Algerien 2:1
So könnten sie spielen: Mamadou Samassa – Adama Tamboura, Adama Coulibaly, Molla Wague, Fousseni Diawara – Mohamed Sissoko, Seydou Keita, Samba Sow – Modibo Maiga, Cheick Diabate, Mahamane Traore
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
Der Olympiasieger von 1996 musste sich in der Vorrunde des diesjährigen Afrika Cups in einer sehr schweren Gruppe durchsetzen. Gruppensieger Burkina Faso befindet sich ebenfalls im Halbfinale. Dazu musste mit Sambia der Titelverteidiger aus dem Turnier geworfen werden. Der Einzug in das Viertelfinale war also schon eine tolle Leistung für die Mannschaft von Stephen Keshi. Gegen die Elfenbeinküste sollten die Black Stars dann aber zu einem Husarenritt ansetzen, der sie bis in das Halbfinale katapultiert. In einer zähen Begegnung ohne großes Niveau sorgte Nigeria kurz vor der Pause für das erste Ausrufezeichen. Emmanuel Emenike von Spartak Moskau knallte einen Freistoß mit derartiger Wucht auf das Gehäuse der Ivorer, dass der Torsteher die Arme nicht mehr hoch bekam und es 1:0 für die Black Stars stand. Damit Hat Emmanuel Emenike momentan drei Treffer auf seinem Konto und führt die Torjägerliste des Turniers an. Viel länger als die Pause hielt diese Führung aber nicht an, denn unmittelbar nach dem Wiederanpfiff gelang der Elfenbeinküste der Ausgleich. Dennoch wirkten davon eher die Ivorer geschockt. Das Spiel der Elefanten wirkte seltsam leblos. So kam Nigeria in der 78. Minute durch Sunday Mba zum durchaus verdienten 2:1-Siegtreffer. Der Name Sunday Mba wird wohl nur den wenigsten Kennern des nigerianischen Fußballs geläufig sein. Derzeit steht er bei den Warri Wolves in der Heimat unter Vertrag. Das könnte sich nach seinem großen Auftritt in der kommenden Saison ändern. Mit diesem Treffer stellte er seine bekannten Landsleute John Obi Mikel und Victor Moses in den Schatten. Besonders Obi Mikel fand im Viertelfinale nicht richtig in die Partie.
Die letzten sieben Spiele
03.02.2013 Afrika Cup 2013 Elfenbeinküste – Nigeria 1:2
29.01.2013 Afrika Cup 2013 Äthiopien – Nigeria 0:2
25.01.2013 Afrika Cup 2013 Sambia – Nigeria 1:1
21.01.2013 Afrika Cup 2013 Nigeria – Burkina Faso 1:1
09.01.2013 Freundschaftsspiel Kap Verde – Nigeria 0:0
15.11.2012 Freundschaftsspiel Venezuela – Nigeria 1:3
13.10.2012 Afrika Cup Quali Nigeria – Liberia 6:1
So könnten sie spielen: Vincent Enyeama – Elderson, Godfrey Oboabona, Kenneth Omeruo, Efe Ambrose – John Obi Mikel, Ogenyi Onazi, Sunday Mba – Emmanuel Emenike, Victor Moses, Brown Ideye
Direkter Vergleich Mali vs. Nigeria 
Die Vertretungen aus Mali und Nigeria haben sich bisher in fünf Partien gegenüber gestanden. Von diesen Begegnungen konnte Mali keine einzige für sich entscheiden. Zwei Remis und drei Siege für die Nigerianer stehen bislang zu Buche. 2002 in Mali und 2004 in Tunesien spielten sie jeweils den dritten Platz untereinander aus. Das wird in diesem Jahr nicht passieren, denn einer von beiden wird ja auf jeden Fall in das Finale einziehen. Zuletzt gab es ein Aufeinandertreffen beim Afrika Cup 2008 in Ghana. Seinerzeit gab es in der Gruppenphase ein torloses Remis.
Mali vs. Nigeria – Prognose & Wettbasis-Trend
Einen Favoriten in dieser Begegnung auszumachen ist relativ schwer. Die Nigerianer haben vielleicht in den letzten beiden Spielen etwas besser gespielt, doch insgesamt befinden sich beide Mannschaften auf einem relativ hohen Niveau. In beiden Teams stehen Akteure, die eine Partie mit einer einzigen Aktion ganz alleine entscheiden können, von daher gehen wir von einem sehr engen Match aus. Beide Mannschaften werden sich wohl zunächst auf ihre Defensivaufgaben konzentrieren, um dem Gegner nicht ins offene Messer zu laufen. Wir können uns deshalb sehr gut ein Remis vorstellen, so dass der Sieger in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen ermittelt werden muss.
Beste Wett Quoten für Mali vs. Nigeria 
Sieg Mali: 4,10 – Betvictor
Unentschieden: 3,10 – Bwin
Sieg Nigeria: 2,05 – Unibet
4. Februar 2013 / levin - Kategorie:
Fussball-Wetten
Elfenbeinküste vs. Nigeria , 03.02.2013 – Afrika Cup (Viertelfinale) Vorschau (Endergebnis 1:2) – Beim Afrika Cup in Südafrika geht es jetzt richtig zur Sache. Das Geplänkel ist endgültig vorbei. Jetzt zählt nur noch der Sieg. Im Viertelfinale kommt es dabei zu einem echten Kracher zweier Mannschaften, die man sich beide gut als Titelträger in diesem Jahr vorstellen kann. Das Who is Who des afrikanischen Fußballs wird auf dem Platz stehen, wenn die Elfenbeinküste und Nigeria sich um einen Platz im Halbfinale streiten werden. Freunde des Fußballs werden alleine bei den Namen Didier Drogba, Yaya und Kolo Toure, John Obi Mikel oder Victor Moses ins Schwärmen geraten. Hoffentlich sind die afrikanischen Veranstalter in der Lage, diesen exzellenten Spielern einen Platz zur Verfügung zu stellen, der einem solchen Viertelfinale gerecht wird. Die meisten Plätze in den Stadien erinnern mehr an afrikanisches Savannengras als an ein saftiges, grünes Fußballfeld. Schön wäre auch ein erstklassiger Schiedsrichter, denn auch damit hat der afrikanische Fußballverband CAF bei diesem Turnier so seine Probleme. Wenn dann alles würdig angerichtet ist, stellt sich die Frage nach dem Favoriten. Gemäß Weltrangliste ist die Elfenbeinküste derzeit die beste Mannschaft auf dem schwarzen Kontinent. Allerdings rangiert Nigeria nicht weit dahinter. Vom Kader her dürften die Elefanten aber etwas stärker einzuschätzen sein. Dennoch sollte in dieser Begegnung der Ausgang vollkommen offen sein. Der Anpfiff zum Viertelfinale beim Afrika Cup 2013 zwischen der Elfenbeinküste und Nigeria im Royal-Bafokeng-Stadion von Rustenberg erfolgt am 03.02.2013 um 17:00 Uhr.
Elfenbeinküste – Statistik & aktuelle Form
Der Kader der Elefanten ist mit derartig vielen Weltklassespielern gespickt, dass der französische Coach Sabri Lamouchi verstärkt auf die Rotation setzt, um seine Akteure bei Laune zu halten. Seine Spieler gehen daher ausgeruht in die Begegnungen, was gerade am Ende des Turniers ein großer Vorteil sein könnte. Beim Turnierauftakt gegen Togo lief zunächst einmal alles nach Plan. Yaya Toure von Manchester City erzielte bereits in der achten Minute das 1:0 für die Elfenbeinküste. Beinahe mit dem Halbzeitpfiff schlug Togo aber zurück und glich aus. Erst zwei Minuten vor dem Ende war es Arsenals Gervinho, der für die Ivorer das Spiel mit seinem 2:1 entschied. Im zweiten Spiel gegen Tunesien hatte die Elfenbeinküste weniger Probleme. Beim 3:0-Sieg waren es erneut Gervinho und Yaya Toure, die die ersten beiden Tore erzielten. Hannovers Didier Ya Konan legte in der Schlussminute noch das 3:0 nach. Damit stand die Elfenbeinküste bereits als Gruppensieger fest. Im bedeutungslosen dritten Spiel gegen Algerien hat Sabri Lamouchi dann eine bessere B-Elf auf das Feld geschickt, die erst nach dem 0:2-Rückstand aufwachte. Didier Drogba und Wilfried Bony konnten zehn Minuten vor dem Ende aber immerhin noch zum 2:2 ausgleichen. Gegen Nigeria werden die Ivorer aller Voraussicht erstmals mit der vermeintlich besten Elf auflaufen. Es wird sich aber zeigen müssen, ob die Frische aus den Verschnaufpausen überwiegt, oder ob die Top-Elf ihren Rhythmus erst finden muss. Immerhin sind die Ivorer seit zehn Spielen in Serie ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es im Finale des letztjährigen Afrika Cups gegen Sambia.
Die letzten sieben Spiele
30.01.2013 Afrika Cup 2013 Algerien – Elfenbeinküste 2:2
26.01.2013 Afrika Cup 2013 Elfenbeinküste – Tunesien 3:0
22.01.2013 Afrika Cup 2013 Elfenbeinküste – Togo 2:1
14.01.2013 Freundschaftsspiel Elfenbeinküste – Ägypten 4:2
14.11.2012 Freundschaftsspiel Österreich – Elfenbeinküste 0:3
13.10.2012 Afrika Cup Quali Senegal – Elfenbeinküste 0:2
08.09.2012 Afrika Cup Quali Elfenbeinküste – Senegal 4:2
So könnten sie spielen: Copa – Siaka Tiene, Kolo Toure, Didier Zokora, Emmanuel Eboue – Cheick Tiote, Romaric – Gervinho, Yaya Toure, Salomon Kalou – Didier Drogba
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
Wenn man bei der Elfenbeinküste von einer tollen Serie spricht, so muss man unbedingt einen Blick auf die Nigerianer werfen. Die Super Eagles sind nämlich inzwischen bereits seit elf Spielen ohne Niederlage. Das bedauerliche ist, dass eine der beiden Serien nun in diesem Viertelfinale reißen wird. Nigeria hatte etwas Probleme in diesen Afrika Cup zu finden, wobei das für nahezu alle Mannschaften gilt. Im ersten Spiel gegen Burkina Faso brachte Emmanuel Emenike von Spartak Moskau seine Mannschaft nach 23 Minuten in Führung. Als Nigeria aber durch die Ampelkarte von Efe Ambrose dezimiert wurde, kam Burkina Faso stärker auf und konnte in der vierten Minute der Nachspielzeit noch zum 1:1 ausgleichen. Gegen Sambia war der Spielverlauf ganz ähnlich. Bevor Emmanuel Emenike wieder das Führungstor für Nigeria erzielte, verschoss Superstar John Obi Mikel aber erst einmal einen Elfmeter. Wieder mussten die Super Eagles in der Schlussphase den Ausgleich hinnehmen. Sambia schaffte per Elfmeter noch das 1:1. Im dritten Spiel gegen Äthiopien musste nun unbedingt ein Sieg her. Lange Zeit tat sich die Elf von Stephen Keshi aber sehr schwer. Am Ende war der Sieg Victor Moses zu verdanken, der in den letzten zehn Minuten zwei Elfmeter herausholte und beide auch selber verwandelte. Mit dem 2:0-Erfolg zogen die Super Eagles doch noch als Gruppenzweiter in das Viertelfinale ein. Dort wird Fegor Ogude wegen seiner zweiten Gelben Karte aber nur zusehen dürfen.
Die letzten sieben Spiele
29.01.2013 Afrika Cup 2013 Äthiopien – Nigeria 0:2
25.01.2013 Afrika Cup 2013 Sambia – Nigeria 1:1
21.01.2013 Afrika Cup 2013 Nigeria – Burkina Faso 1:1
09.01.2013 Freundschaftsspiel Kap Verde – Nigeria 0:0
15.11.2012 Freundschaftsspiel Venezuela – Nigeria 1:3
13.10.2012 Afrika Cup Quali Nigeria – Liberia 6:1
08.09.2012 Afrika Cup Quali Liberia – Nigeria 2:2
So könnten sie spielen: Vincent Enyeama – Elderson, Godfrey Odoabona, Kenneth Omeruo, Efe Ambrose – John Obi Mikel, Ogenyi Onazi, Sunday Mba – Emmanuel Emenike, Victor Moses, Ikechukwu Uche
Direkter Vergleich Elfenbeinküste vs. Nigeria 
Fünf Mal standen sich beide Nationen bisher beim Afrika Cup gegenüber. Beide Mannschaften konnten sich jeweils zweimal durchsetzen. In der ersten Begegnung 1980 in Nigeria gab es in der Gruppenphase das einzige Remis. Zweimal trafen sich die Elfenbeinküste und Nigeria im Halbfinale. Beide Mannschaften konnten jeweils einmal in das Finale vorrücken. Zuletzt gab es die Begegnung in der Gruppenphase beim Afrika Cup 2008 in Ghana. Die Elfenbeinküste siegte durch einen Treffer von Salomon Kalou mit 1:0.
Elfenbeinküste vs. Nigeria – Prognose & Wettbasis-Trend
Beide Mannschaften verfügen über hervorragende Einzelkönner, die aber auch schon seit vielen Jahren in ihren Nationalteams harmonieren. Noch deutlicher wird das bei der Elfenbeinküste. Alle Spieler der Stammelf und noch zahlreiche Ergänzungsspieler sind bei großen Vereinen in Europa unter Vertrag, aber dennoch ist es eine Ehre immer wieder das orange Trikot der Ivorer zu tragen. Für eine der beiden Mannschaften wird eine lange Serie ohne Niederlage zu Ende gehen. Unserer Meinung nach bleibt die Elfenbeinküste der Top-Favorit auf den Titel und daher gehen wir auch von einem Sieg der Elefanten aus.
Beste Wett Quoten für Elfenbeinküste vs. Nigeria 
Sieg Elfenbeinküste: 1,85 – Bwin
Unentschieden: 3,50 – Tipico
Sieg Nigeria: 5,05 – Expekt
31. Januar 2013 / levin - Kategorie:
Afrika Cup
Sambia vs. Nigeria, 25.01.13 – Anstoß ist um 16.00 in Nelspruit – Afrika Cup, Gruppe C, 2.Spieltag Vorschau (Endergebnis 1:1)
Wenn es am Freitagnachmittag zum Topspiel der Gruppe C zwischen Titelverteidiger Sambia und dem Titelanwärter Nigeria kommt, stehen beide Gruppenfavoriten schon sehr unter Druck. Grund dafür waren die Enttäuschungen am ersten Spieltag dieser Vorrundengruppe. Sambia kam gegen Außenseiter Äthiopien nur zu einem mageren 1-1 Unentschieden, obwohl man seit der 35min, nach einer Roten Karte gegen Äthiopiens Keeper Jemal Tassew, in Überzahl spielte und kurz vor der Halbzeitpause gar mit 1-0 in Führung gegangen war. Der Titelfavorit Nigeria tat sich gegen Burkina Faso ebenfalls überraschend schwer und verpasste es vorzeitig das Spiel zu eigenen Gunsten zu entscheiden. In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Alain Traore und sorgte so für den Ausgleich im Auftaktspiel.
Der Verlierer des Aufeinandertreffens zwischen den Chipolopolos (‘Die Gewehrkugeln’) und den Super Eagles steht bereits nach zwei Spieltagen vor dem Aus in der Vorrunde des Afrika Cups. Ich erwarte daher eine hart umkämpfte Partie, bei der beide Mannschaften anfangs sicherlich auf Fehlervermeidung aus sein werden. Lange Zeit werden die Teams, aus Angst in einen Konter zu laufen, nicht viel riskieren. Ein frühes Tor einer der beiden Teams würde die Ausgangsposition schon erheblich verändern, so dass man fortan ein “neues” Spiel analysieren müsste. Insgesamt treffen jedoch zwei spielerisch talentierte Mannschaften aufeinander, die auch in ihrer taktischen Ausrichtung sehr diszipliniert und kompakt in der eigenen Defensive stehen können.
Sambia
Mit großen Vorschusslorbeeren reiste der Titelverteidiger Sambia zu diesem Afrika-Cup 2013. Im letzten Jahr konnte man in Gabun und Äquatorialguinea völlig überraschend zum allerersten Mal den Pokal in den Himmel strecken. Mit 7 Punkten war man als Vorrundenerster ins Viertelfinale gekommen, wo man erst souverän den Sudan (3-0), danach sensationell Titelfavorit Ghana (1-0) und im Finale die Elfenbeinküste (9-8 n.E.) bezwingen konnte. Dank des ersten Titelgewinns bei der 13.Teilnahme verbesserten sich die Sambier unter die Top 50 der Weltrangliste und untermauerten in der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien, ihren Aufwärtstrend und die reelle Chance, erstmals bei einer Weltmeisterschaft zu starten. Nach zwei Spielen in einer Gruppe mit dem Sudan, Ghana und Lesotho führt man die Tabelle mit zwei Siegen gegen den Sudan und die “Black Stars” unangefochten an und kann demnach schon fast für die nächste Qualifikations-Runde planen, wobei nur der Gruppensieger in den anstehenden Playoff-Duellen antreten darf.
Der Favoritenstellung, die Sambia nach den zuletzt großartigen Ergebnissen zugekommen war, konnte man im ersten Spiel gegen Außenseiter Äthiopien keinesfalls gerecht werden. Schon früher stockte den “Gewehrkugeln” der Atem, nachdem Schiedsrichter Otogo-Castane aus Gabun bereits nach 24min auf Elfmeter für das Land der Langstreckenläufer entschied. Sambias Keeper Mweene hielt den Elfmeter jedoch, so dass es Stürmer Collins Mbesuma, der überraschend anstelle des letztjährigen Afrikacups-Torschützenkönig Emmanuel Mayuka in der Startelf stand, vergönnt war, das 1-0 für den Favoriten noch vor der Halbzeitpause zu erzielen. Nach der roten Karte gegen Äthiopien-Torwart Jemal Tassew (35min) und dem unglücklichen Treffer fast mit dem Pausenpfiff, schien das Spiel schon entschieden, doch der Außenseiter gab sich keineswegs auf und kam in der 65min zum Ausgleich. Danach versuchte der Titelverteidiger zwar Alles, konnte den 1-1 Endstand aber nicht mehr verhindern. Besonders die Offensive, die letztes Jahr mit Chris Katongo und Emmanuel Mayuka noch sowohl den Besten Spieler als auch den Torschützenkönig des Turniers stellte, enttäuschte auf ganzer Linie und wurde letztendlich für das enttäuschende Auftaktergebnis verantwortlich gemacht. Im zweiten Spiel möchte das Team vom 44Jährigen französischen Trainer Herve Renard vieles besser machen, auch wenn mit Nigeria ein ebenfalls spielstarker Gegner wartet, wo man erst einmal defensiv gut stehen muss und wenig zulassen darf.
So könnten sie spielen: Kennedy Mweene – Joseph Musonda, Hichani Himoonde, Stophira Sunzu, Davies Nkausu – Nathan Sinkala, Isaac Chansa, Rainford Kalaba, Chisamba Lungu – Chris Katongo, Collins Mbesuma
Formcheck Sambia:
- Remis vs. Äthiopien 1-1
- Remis vs. Norwegen 0-0
- Remis vs. Marokko 0-0
- Niederlage vs. Angola 0-2
- Niederlage @Tansania 0-1
Nigeria
Die ganz großen Zeiten der Super-Eagles liegen schon einige Jahre zurück. 1994 in Tunesien wurde man zuletzt Afrikameister, das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft erreichte das einst erfolgreichste afrikanische Nationalteams zuletzt 1998 in Frankreich. Seitdem lassen die Erfolge doch zu wünschen übrig; im letzten Jahr verpasste man gar die Teilnahme am Afrika Cup und auch in diesem Jahr konnte man sich erst durch ein 6-1 Heimsieg (2-2 Hinspiel) gegen Underdog Liberia das kontinentale Großereignis erreichen. Im ersten Spiel gegen Burkina Faso bestätigte sich die Annahme, dass das Nigeria aus dem Jahre 2013, trotz vieler Superstars von europäischen Top-Klubs, lange nicht so stark ist, wie man erahnen könnte. Dennoch gelten die Super Eagles natürlich nicht nur als Favorit in der Partie gegen den Titelverteidiger aus Sambia, sondern auch als einer der Topfavoriten auf den Titel. Gegen Burkina Faso jedoch zeigte sich einmal mehr, dass auch das Team von Trainer Stephen Keshi nur mit Wasser kocht und für jeden Gegner schlagbar sein sollte. Zwar ging man dank eines sehenswerten Treffers von Emmanuel Emenike (Vorarbeit: Ideye Brown) nach 23min bereits in Führung, doch in der Folgezeit vergaßen die offensiv eingestellten Nigerianer (4-3-3 System) nachzulegen und beruhigt in die Schlussphase der Partie zu gehen. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Celtic-Rechtsverteidiger Efe Ambrose in der 74min, entwickelte sich die Partie in Richtung des Außenseiters Burkina Faso. Die Mannen um die beiden ehemaligen Bundesliga-Profis Jonathan Pitroipa (u.a. HSV) und Winfried Sanou (1.FC Köln) erspielten sich in Überzahl einige gute Chancen und kamen in der 94min durch Alain Traore zum nicht ganz unverdienten Ausgleich.
Für viele nigerianischen Fans war die Aufstellung des Trainers Keshi etwas überraschend. Beispielsweise ließ er anstelle des Chelsea-Stars Victor Moses den erst 20Jährigen Ahmed Musa auf der rechten offensive Seite von Beginn an spielen. Moses, der sämtliche englische U-Nationalmannschaften durchlaufen war und zuletzt gar in der Champions League traf, wurde nichtmal eingewechselte und hätte sich sein ersten Afrika-Cup-Einsatz sicherlich ganz anders vorgestellt. Im zweiten Gruppenspiel müssen die Super Eagles nun auf Rechtsverteidiger Efe Ambrose (Sperre) verzichten. Für ihn könnte der erst 19Jährige Holland-Legionär Kenneth Omeruo in die Startformation rücken. Insgesamt muss sich der selbsternannte Titelfavorit aber deutlich steigern, um gegen den vermutlich starken Gegner Sambia bestehen zu können. Geht es nach den Verantwortlichen zählt nur ein Sieg, da man wenn möglich Gruppenerster werden will, um so einem möglichen Viertelfinale gegen den Gruppensieger der Gruppe D (wahrscheinlich Elfenbeinküste) vorerst aus dem Weg zu gehen. Dennoch sollte der Favorit aus Westafrika das Spiel nicht zu offensiv angehen, da die sambischen Kicker für ihre Konterstärke bzw. schnellen, flinken, technisch starken Spieler bekannt sind. Im Endeffekt erwarte ich aber nicht nur eine deutliche Leistungssteigerung, offensiv wie defensiv, sondern vor allem auch den ersten Sieg im Afrika-Cup seit dem 30.Januar 2010 in Angola (Sieg in Spiel um Platz 3 gegen Algerien).
So könnten sie spielen: Vincent Enyeama – Elderson, Godfrey Oboabona, Joseph Yobo, Kenneth Omeruo – John Obi Mikel, Fegor Ogude, Nosa Igiebor – Emmanuel Emenike, Ideye Brown, Ahmed Musa (Victor Moses)
Formcheck Nigeria:
- Remis vs. Burkina Faso 1-1
- Remis vs. Kap Verde 0-0
- Sieg @Venezuela 3-1
- Sieg vs. Liberia 6-1
- Remis @Liberia 2-2
Wettbasis.com Prognose: Das letzte direkte Aufeinandertreffen der beiden diesjährigen Favoriten in der Vorrundegruppe C, Sambia und Nigeria, gewannen die Super Eagles beim Afrika-Cup 2010 im Viertelfinale denkbar knapp mit 5-4 nach Elfmeterschießen. In der Neuauflage dieser Partie sind die Vorzeichen etwas andere. Zum einen ist es natürlich kein K.O.-Spiel, was ein Remis nicht ganz unwahrscheinlich macht, zum anderen haben sich die Zeiten geändert. Sambia steht als Titelverteidiger vor der hohen Bürde, die Leistung aus dem letzten Jahr zu bestätigen; Nigeria will nach der Nicht-Teilnahme im letzten Jahr wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen und wird deshalb nicht umsonst als einer der großen Titelfavoriten gehandelt. Beide hoch gehandelte Teams erwischten jedoch keinen guten Start in diesen Afrika-Cup und stehen vor dem zweiten Spieltag nun schon in gewisser Weise unter Zugzwang. Sollte es einen Verlierer in dieser Partie geben, wird es eben jener sehr schwer haben, doch noch den Weg ins Viertelfinale zu finden. Ich erwarte daher zwei abwartende Mannschaften, die vorerst darauf bedacht sein werden, defensiv sicher zu stehen und offensiv über die guten Individualisten zum Erfolg zu kommen. Personell sehe ich Nigeria zwar im Vorteil, doch die letzten Erfolge haben die Sambier sehr zusammengeschweißt. Eine Tendenz meinerseits würde daher in ein torarmes bzw. leistungsgerechtes Remis gehen. Eine Siegwette auf einer der Favoriten wäre mir wohl zu riskant, auch wenn die Quoten einen regelrecht anlachen.
Wettquoten Sambia vs. Nigeria:
25. Januar 2013 / marcel - Kategorie:
Afrika Cup
Nigeria vs. Burkina Faso , 21.01.2013, 19 Uhr, Afrika Cup, 1. Spieltag, Gruppe C (Endergebnis 1:1)
In der Gruppe C befindet sich der aktuelle Titelverteidiger aus Sambia. Der Überraschungssieger bekommt es am Montag im ersten Spiel der Gruppe C mit Äthiopien zu tun. Wenig später greifen dann die Super Eagles in das Turniergeschehen ein. Die Nigerianer haben in den letzten Jahren einiges an Glanz verloren und wurden von der Elfenbeinküste oder Ghana überholt. Unter Trainer Stephen Keshi soll man nun an alte Erfolge anknüpfen können. Im ersten Gruppenspiel trifft man auf den Außenseiter aus Burkina Faso. Zwar gibt es mit Jonathan Pitroipa oder Aristide Bance durchaus bekannte Namen in den eigenen Reihen ein Erfolg gegen die Super Eagles würde man dennoch als Überraschung werten. Bisher konnte Burkina Faso erst einmal die Gruppenphase überstehen. 1998 sah am Ende der gute Vierte Platz zu Buche. Ansonsten war immer nach der Gruppenphase Schluss. Den Grundstein für das zweite Überstehen der Gruppenphase sollte bereits gegen Nigeria gelegt werden. Mit einer Niederlage im ersten Spiel wird es für die “Hengste” sehr schwer. Der Anstoss wird am Montag um 19 Uhr erfolgen.
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
13 Mal standen die Super Eagles in der Geschichte des Afrika Cups im Halbfinale. Den Titel konnte man aber erst zwei Mal holen. Das bevölkerungsdichteste Land Afrikas verfügt vor allem in der Offensive über extrem viel Qualität. Mit Ideye Brown (von Dynamo Kiew), Victor Moses (Chelsea London), Emmanuel Emenike (Spartak Moskau) oder Ahmed Musa (ZSKA Moskau) hat Trainer Stephen Keshi die Qual der Wahl. Da macht es auch nichts, dass etablierte Spieler wie Obafemi Martins oder Peter Odemwingie gar nicht berücksichtigt wurden. Die Super Eagles zählen sicherlich zu den Favoriten beim diesjährigen Afrika Cup. Jedoch könnte die Defensive die Schwachstelle sein. Im Tor verfügt man mit Vincent Enyeama noch über einen routinierten Torhüter. In der Abwehr wird es jedoch nach Türkei-Legionär Joseph Yobo eng. Der ehemalige Everton-Akteur ist der Kopf der Abwehr. Ederson (bei Sporting Braga unter Vertrag) ist auf der Linksverteidigerposition gesetzt. Die anderen zwei Plätze in der Defensive sind noch offen. Abräume im defensiven Mittelfeld wird der zweite Chelsea Legoinär sein. John Obi Mikel ist trotz seiner 25 Jahre zu den erfahrensten Spieler im Kader Nigerias.
Nigerias Offensivpower musste Liberia im KO-Spiel zur Qualifikation für den Afrika-Cup am eigenen Leibe spüren. Nach einem beachtlichen 2-2 Unentschieden zuhause ging Liberia auswärts mit 6-1 unter. In der bisherigen WM-Qualifikation konnten die Super Eagles diese Offensivkraft noch nicht unter Beweis stellen. Das erste Spiel gegen Namibia konnte mit 1-0 gewonnen werden. Das zweite Spiel endete mit einem 1-1 Unentschieden auswärts bei Namibia. Mit diesen vier Punkten führt man die Tabelle an und das große Ziel, die Weltmeisterschaft 2014 ist in Sichtweite!
Voraussichtliche Aufstellung Nigeria
Enyeama – Ederson, Yobo, Echiejielle, Oshaniwa – Onazi, Obi Mikel, Moses, Ogude – Musa, Brown
Letzten Spiele Nigeria
09.01.2013 Kapverdische Inseln – Nigeria 0-0
15.11.2012 Venezuela – Nigeria 1-3
13.10.2012 Nigeria- Liberia 6-1
08.09.2012 Liberia – Nigeria 2-2
15.08.2012 Niger – Nigeria 0-0
Burkina Faso – Statistik & aktuelle Form
Die Hengste verfügen in den eigenen Reihen über einiges an Qualität. Kapitän des Teams ist Olympique-Marseille Legionär Charles Kabore, der im zentralen Mittelfeld die Fäden zieht. Jedoch wird er im ersten Spiel aufgrund einer Gelbsperre fehlen und so müssen die Hengste einen schwerwiegenden Ausfall beklagen. Über den Flügel wird der ehemalige Deutschland-Legionär Jonathan Pitroipa kommen. In Deutschland war er noch ein Chancentod, in Frankreich – mittlerweile bei Stade Rennes – fand er seine Torgefahr. Der 26 jährige erzielte in diesem Jahr bereits sechs Tore und legte vier weitere Tore vor. Neben Kabore wird im Mittelfeld vor allem der Lorient-Spieler Traore die Fäden ziehen - doch auch hier gibt es negative Meldungen. Aufgrund einer Fersenverletzung wird er maximal als Joker auflaufen können. Sollten Kabore und Traore im zweiten Spiel spielen ,wird die Mannschaft einiges an Qualität dazugewinnen. Im ersten Spiel wird es jedoch extrem schwierig. Im Sturm vorne wird Augsburg-Stürmer Aristide Bance zuerst wohl nur auf der Bank Platz nehmen müssen. Traore und Nakoulma werden aller Voraussicht nach die Sturmspitze bilden.
Nationaltrainer Burkina-Fasos ist der Belgier Paul Put. Bisher konnte der Belgier noch keine Erfolge vorweisen. Schlagzeilen schrieb er im Jahr 2006 als er in einen Wettskandal verwickelt war und daraufhin für drei Jahre gesperrt wurde. Nun beginnt er in Afrika ein neues Abenteuer und will mit Burkina Faso die Gruppenphase überstehen. Dafür muss sich die Mannschaft jedoch deutlich steigern. Gegen Bahrain und Niger gab es im Vorfeld des Afrika-Cups nur enttäuschende Unentschieden. Immerhin wurde die Generalprobe vor wenigen Tagen gegen Swaziland mit 3-0 gewonnen. Doch Swaziland ist in Afrika noch ein Team, welches absolut keine Rolle spielt.
Nach der erfolgreichen Qualifikation für den Afrika Cup 2013 wird es wohl im nächsten Jahr keinen Grund zum Jubeln geben. In der Gruppenphase für die WM-Qualifikation in Brasilien 2014 liegt man nach zwei Spielen noch punkte- und torlos auf dem vierten Rang. Die demokratische Republik Kongo führt mit sechs Punkten die Tabelle an und hat die besten Chancen in die nächste Phase aufzusteigen.
Voraussichtliche Aufstellung Burkina Faso
Diakite – Koulibaly, B. Kone, D. Kone, Koffi – Dagano, Ouattara, Balima, Kabore – Traore, Nakoulma
Letzten Spiele Burkina Faso
17.01.2013 Burkina Faso – Swaziland 3-0
10.01.2013 Niger – Burkina Faso0-0
26.12.2012 Bahrain – Burkina Faso 0-0
14.11.2012 DR Kongo – Burkina Faso 0-1
14.10.2012 Burkina Faso- Zentral Afrika 3-1
Direkter Vergleich Nigeria vs. Burkina Faso
Erst drei Mal gab es den Ländervergleich zwischen Nigeria und Burkina Faso. Dabei konnten die Super Eagles alle drei Spiele gewinnen. 1978 beim Afrika Cup gab es einen 4-2 Erfolg für Nigeria. Das letzte Duell fand dann im Zuge der WM Qualifikation 1998 statt. Dabei gewann Nigeria zuerst zuhause mit 2-0 ehe das vorerst letzte Duell beider Staaten mit 2-1 in Burkina Faso gewonnen werden konnte.
Nigeria vs. Burkina Faso: Prognose & Wettbasis Trend
Die Super Eagles sind der klarer Favorit in diesem Duell. Zwar gibt es in Afrika oftmals Überraschungen aber hier ist ein Sieg für Nigeria sehr wahrscheinlich. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass Trainer Paul Put bei Burkina Faso auf seine zwei Mittelfeldspieler Kabore und Traore verzichten muss. Die Super Eagles haben in der Offensive enorm viel Qualität und sind Burkina Faso auch in den restlichen Mannschaftsteilen überlegen. Die 1,80er Quote von BetVictor erscheint mir sogar als zu hoch und diese birgt sehr viel Value. Neben der Sieg-Wette würde ich auch noch das Over 2,5 in Betracht ziehen. Dieses jedoch small, denn ein Tor von Burkina Faso erwarte ich kaum.
Aktuelle Wett-Quoten für das über/unter 2.5:
Über 2,5 2,35 @Bet365
Unter 2,5 1,62 @Ladbrokes
Aktuelle Drei-Weg-Wett-Quoten Nigeria vs. Burkina Faso
Sieg: Nigeria 1,80 @BetVictor
Unentschieden 3,60 @Interwetten
Sieg: Burkina Faso 5,25 @BetClic
20. Januar 2013 / dominic - Kategorie:
Afrika Cup
Afrika Cup 2013 der Männer in Südafrika, 19.01. – 10.02.2013 Vorschau – Eigentlich sollte der nächste Afrika-Cup erst 2014 stattfinden. Die FIFA hat aber gemeinsam mit der CAF beschlossen, dass die kontinentalen Titelkämpfe auf dem schwarzen Kontinent nicht mehr in den geraden Jahren ausgespielt werden sollen, weil es ansonsten zumindest alle vier Jahre zu einem Konflikt mit der Weltmeisterschaft kommen könnte. Libyen, was eigentlich aus Ausrichter für 2014 feststand konnte die Vorbereitungen auf das Turnier aber nicht schon ein Jahr früher abgeschlossen haben und hat kurzerhand mit Südafrika getauscht. Die aktuellen Titelkämpfe werden also, wie schon die WM 2010, am Kap der guten Hoffnungen stattfinden, während Libyen nun als Ausrichter für 2017 feststeht. Die Teilnehmer am Afrika Cup bieten alles was das Herz begehrt. Allerdings ist der siebenfach Titelträger und damit Rekordgewinner Ägypten bereits in der Qualifikation auf der Strecke geblieben. Dasselbe gilt auch für Kamerun, das mit vier Titeln nach Ägypten die meisten sammeln konnte. Bis auf den Sudan sind aber alle anderen bisherigen Afrika Cup Sieger am Start. Auch der Titelverteidiger Sambia konnte sich erneut qualifizieren. Der große Favorit ist aber die Elfenbeinküste, die bei weitem über den besten Kader verfügt. Das heißt aber nicht immer etwas und daher wird man abwarten müssen, wer sich Europas Krone aufsetzen und am Konföderationen-Pokal im Juni in Brasilien Afrikas Vertreter sein wird. Den Auftakt zum Afrika Cup der Männer 2013 in Südafrika macht die Partie zwischen dem Gastgeber Südafrika und dem Neuling Kap Verde am 19.01.2013 um 18:00 Uhr im Soccer City Stadium von Johannesburg.
Der Modus Afrika Cups 2013 der Männer in Südafrika
16 Nationen nehmen an dieser Veranstaltung teil. Vor Beginn des Turniers wurden die Mannschaften gemäß einer Setzliste, der hauptsächlich die Erfolge bei den letzten drei Afrikameisterschaften zu Grunde lagen, in vier Vierergruppen gelost. In der ersten Phase spielt in den Gruppen jeder gegen jeden. Die beiden erfolgreichsten Mannschaften setzen sich durch und werden in das Viertelfinale einziehen. Ab da geht es dann im KO-Modus weiter. Nur noch Siege zählen, wenn am Ende der Pokal in die Höhe gereckt werden soll. Das Ziel aller Mannschaften ist das Soccer City Stadium vom Johannesburg, in dem am 10. Februar das große Finale ausgetragen wird.
Vorstellung und Chancen der Teilnehmer
Gruppe A – in Johannesburg, Durban und Port Elizabeth
Von der Papierform her ist die Ausgangslage in der Gruppe A relativ eindeutig. Der ganz große Favorit ist die Mannschaft des Gastgebers aus Südafrika. Zahlreiche Akteure, die auch schon bei der WM im eigenen Land vertreten waren, gehören auch beim diesjährigen Afrika-Cup zum Aufgebot. Coach Gordon Igesund ist ein ausgewiesener Fachmann und arbeitet seit Jahren bei vielen Vereinen in Südafrika. Als Spieler hat er übrigens vier Jahre bei Admira Wacker in Österreich verbracht. Um den zweiten Platz in der Gruppe sollten sich Marokko und Angola streiten. Die Angolaner haben mit Manucho Goncalves von Real Valladolid einen Stürmer im Aufgebot, der seine internationale Klasse bereits unter Beweis stellen konnte. Ansonsten stehen auch vereinzelt noch Spieler im Team, die bei der WM 2006 in Deutschland dabei waren. Marokko hat in den letzten Jahren so seine Probleme. Obwohl viele Spieler in Europa unter Vertrag stehen, ist die Mannschaft kaum in der Lage, um den Titel mitzuspielen. Die bekanntesten Akteure sollten Mounir El Hamdaoui vom AC Florenz und Oussama Assaidi vom FC Liverpool sein. Beide gehören in ihren Klubs aber nicht zum Stammpersonal. Der große Außenseiter in dieser Gruppe ist die Mannschaft von den Kapverdischen Inseln. Zum ersten Mal tritt die Inselnation beim Afrika-Cup an. Unterschätzen sollte man die Elf von Lucio Antunes aber keineswegs. Immerhin hat sie in der Qualifikation den viermaligen Titelträger Kamerun eliminiert.
Wettquoten auf den Gruppensieg in der Gruppe A
Südafrika – 1,90 alle Quoten von Bwin
Marokko – 2,60
Angola – 15,00
Kapverdische Inseln – 15,00
Gruppe B – in Port Elizabeth und Durban
Als einer der großen Favoriten geht die Mannschaft aus Ghana in das Turnier. Nicht nur der Gruppensieg sollte drin sein, sondern wenn die Mannschaft gut in das Turnier findet könnte auch der fünfte Titel möglich sein. Der letzte Coup liegt immerhin schon 31 Jahre zurück. Spieler wie Issac Vorsah, Kwadwo Asamoah, Anthony Annan oder Asamoah Gyan zeugen von sehr hoher Qualität im Kader von James Appiah. Für den zweiten Platz in der Gruppe und dem damit verbundenen Einzug in das Viertelfinale kommt am ehesten die Vertretung aus Mali in Frage. Im Kader von Patrice Carteron befinden sich einige Hochkaräter, wie zum Beispiel Seydou Keita, Mohamed Sissoko, Modibo Maiga oder Cheick Diabate. Die Mannschaft dürfte durchaus das Potential haben, erstmalig den Afrika Cup zu gewinnen. Als Außenseiter geht die DR Kongo in das Turnier. Allerdings stehen zahlreiche Spieler von TP Mazembe, einem der besten Klubs in Afrika, im Kader. Dazu kommt vom SC Freiburg Cedric Makiadi. Der Braunschweiger Dominick Kumbela hat es am Ende nicht ganz in das Aufgebot geschafft. Unterschätzen darf man den Kongo nicht, der unter dem ehemaligen Namen Zaire bereits beim Afrika Cup triumphieren konnte. Ohne echte Chance geht der Niger an den Start. Allerdings hat die Mannschaft mit dem deutschen Gernot Rohr einen Trainer, der den afrikanischen Fußball bestens kennt. Bekannte Namen sucht man im Kader zwar vergeblich, aber vielleicht sorgt der Niger ja für eine große Überraschung.
Wettquoten auf den Gruppensieg in der Gruppe B
Ghana – 1,65 alle Quoten von Bwin
Mali – 2,60
DR Kongo – 15,00
Niger – 21,00
Gruppe C – in Nelspruit und Rustenberg
In der Gruppe C wird es eng mit dem Einzug in das Viertelfinale. Denn dafür kommen zumindest drei Mannschaften in Frage. Die besten Chancen dürfte aber die Vertretung aus Nigeria haben, sich als Gruppensieger zu qualifizieren. Auch wenn Coach Stephen Keshi auf einige bekannte Namen, wie zum Beispiel Obafemi Martins verzichtet hat, stehen mit John Obi Mikel und Victor Moses vom Chelsea London sowie Joseph Yobo oder Emmanuel Emenike einige namhafte Spieler im Kader. Nach 1980 und 1994 könnte Nigeria durchaus wieder einmal an der Reihe sein, den Cup zu gewinnen. So lange ist es bei Sambia nicht her, nämlich erst genau ein Jahr. 2012 gewann die Mannschaft von Herve Renard zum ersten Mal überhaupt die Trophäe. Obwohl mit Christopher Kotongo nur ein wirklich bekannter Spieler mit von der Partie sein wird, darf man die mannschaftliche Geschlossenheit der Spieler aus Sambia nicht außer Acht lassen. Burkina Faso steht den beiden genannten Nationen nur wenig nach. Allerdings wäre der Einzug in das Viertelfinale bereits der größte Erfolg in der Geschichte des Verbandes. Spieler wie Jonathan Pitroipa, Wilfried Sanou, Bakary Kone oder Aristide Bance haben in Europa einen guten Namen. Der Einzug in die nächste Runde wäre für die Mannschaft von Paul Put keine Sensation. Einzig Äthiopien wird wohl kaum eine Chance haben, in die nächste Runde vorzurücken. Falls alle Akteure spielen in der einheimischen Liga und diese kann auf internationalem Niveau nur schwerlich als konkurrenzfähig angesehen werden.
Wettquoten auf den Gruppensieg in der Gruppe C
Nigeria – 1,95 alle Quoten von Bwin
Sambia – 2,50
Burkina Faso – 6,00
Äthiopien – 34,00
Gruppe D – in Rustenberg und Nelspruit
Die Gruppe D ist gekennzeichnet von großer Ausgeglichenheit. Zwar spielt mit der Elfenbeinküste der Top-Favorit auf den Titel in dieser Gruppe, doch auch den anderen drei Mannschaften darf durchaus die Chance eingeräumt werden, in das Viertelfinale vorzustoßen. Didier Drogba, die Gebrüder Yaya und Kolo Toure und Salomon Kalou sind nur einige Spieler, die sich das Prädikat „Weltklasse“ schon seit vielen Jahren verdient haben. Allerdings konnte diese goldene Generation den Afrika Cup noch nie gewinnen. Der einzige Triumph gelang 1992 in einem der längsten Elfmeterschießen der Geschichte im Finale gegen Ghana. Die beiden nordafrikanischen Mannschaften Algerien und Tunesien haben ebenfalls gute Chancen auf das Überstehen der Gruppenphase. Beide sind in etwas gleich stark einzuschätzen, wobei Tunesien eher über das Kollektiv kommt, während Algerien mit Djamel Mesbah und Sofiane Feghouli zwei absolute Topstars in ihren Reihen hat. Wahrscheinlich wird das direkte Duell dieser beiden Mannschaften den Ausschlag über das Aufsteigen ins Viertelfinale geben. Allerdings ist Togo als viertes Team dieser Gruppe auch nicht als Laufkundschaft zu betrachten. In erster Linie werden die Gegner versuchen müssen Emmanuel Adebayor aus dem Spiel zu nehmen. Der Angreifer von den Tottenham Hotspurs ist vom Niveau her sicher einer der besten Stürmer Europas. Darüber hinaus kann Trainer Didier Six, der zu seiner aktiven Zeit beim VfB Stuttgart unter Vertrag stand, auf einige Akteure zurückgreifen, die bereits bei der WM 2006 in Deutschland internationale Erfahrungen sammeln konnte.
Wettquoten auf den Gruppensieg in der Gruppe D
Elfenbeinküste – 1,40 alle Quoten von Bwin
Tunesien – 6,00
Algerien – 6,00
Togo – 21,00
Wer wird Afrika Cup Sieger der Männer 2013? – Prognose & Wettbasis-Trend
Die besten Aussichten auf den Titel hat im Vorfeld sicher die Elfenbeinküste. Das war im letzten Jahr aber auch der Fall, als die Ivorer im Finale gegen Sambia im Elfmeterschießen unterlagen. Die Mannschaft von Sabri Lamouchi hat auf jeden Fall den besten Kader bei diesem Afrika Cup am Start. Dahinter gibt es einige Mannschaften, die durchaus auch in der Lage sein dürften, den Titel zu gewinnen. Allen voran wohl Nigeria, Ghana und der Gastgeber aus Südafrika. Sicher darf man auch die starken Nordafrikaner nicht außer Acht lassen. Am ehesten trauen wir von denen aber Algerien den großen Triumph zu. Alle anderen Mannschaften dürften maximal über Außenseiterchancen verfügen. Das gilt auch für den Titelverteidiger aus Sambia. Ein derartiger Husarenritt, wie er der Mannschaft im letzten Jahr geglückt ist, ist wahrscheinlich in dieser Form kaum zu wiederholen. Unserer Meinung nach wird sich die Mannschaft der Elfenbeinküste endlich den zweiten Titel holen, so dass sich die goldene Generation nach langen Jahren des Wartens auch mit einem Triumph krönen kann.
Beste Wett Quoten für den Afrika Cup Sieger der Herren
Elfenbeinküste – 2,75 alle Quoten von Bwin
Ghana – 6,50
Südafrika – 8,00
Nigeria – 9,00
Sambia – 12,00
Mali – 13,00
Algerien – 15,00
Tunesien – 15,00
Marokko – 15,00
Angola – 41,00
Burkina Faso – 51,00
Togo – 51,00
Kapverdische Inseln – 67,00
DR Kongo – 67,00
Niger – 151,00
Äthiopien – 201,00
17. Januar 2013 / levin - Kategorie:
Afrika Cup
Liberia vs. Nigeria, 08.09.2012, 20:00 Uhr, Afrika-Cup Qualifikation, 2. Runde (Endergebnis 2:2)
Parallel zur Qualifikation für die Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien läuft in Afrika auch die Qualifikation für den Afrika Cup 2013. Dieser wird zum zweiten Mal nach 1996 in Südafrika ausgetragen. Aufgrund der zeitlichen Engpässe wird die Qualifikation für den Afrika Cup in drei KO-Runden ausgetragen. Die ersten zwei Runden wurden bereits absolviert. In die dritte – und letzte Qualifikationsrunde – steigen nun die 16 Teilnehmer des letzten Afrika-Cups ein. Am morgigen Freitag wird das Hinspiel ausgetragen und Mitte Oktober werden die Rückspiele über die Bühne gehen. Die Super Eagles sind natürlich klarer Favorit gegen Liberia. Doch in der Vergangenheit hat sich schon oft gezeigt, dass die Underdogs durchgesetzt haben. Der aktuelle Afrika-Cup Sieger ist die No-Name Mannschaft aus Sambia, welche sich im Elfmeterschießen gegen die favorisierte Elf aus der Elfenbeinküste durchgesetzt hat. Das Top-Duell in der Qualifikation für den Afrika Cup ist sicherlich das Spiel zwischen Elfenbeinküste und dem Senegal. Doch man darf auch sonst gespannt sein ob einer der Favoriten ins Straucheln gerät.
Liberia– Statistik & aktuelle Form
Die Erben des George Weah können nicht in seine Fußstapfen treten. Weah, der früher beim AC Mailand, Olympique Marseille oder Chelsea London unter Vertrag stand, wurde 1995 sogar zum Weltfußballer des Jahrse gewählt. Doch nach seinem Karriereende 2003 schaffte es nie mehr ein Spieler aus Liberia annähernd erfolgreich zu sein. Momentan ist der bekannteste Spieler aus Liberia Sekou Oliseh. Der 22-jährige ist beim russischen Topklub ZSKA Moskau unter Vertrag. Jedoch ist er dort mehr Ergänzungsspieler als Stammkraft. Für ihn wird es jedoch ein ganz besonderes Spiel gegen Nigeria.
In der Geschichte Liberia’s schaffte man zwei Mal die Qualifikation für den Afrika Cup. An einer Weltmeisterschaft konnten die “Lone Stars” noch nie teilnehmen. Bei der derzeitigen Qualifikation für die Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien sieht es auch nicht gut aus. In der Gruppe J ist man mit Senegal, Uganda und Angola. Nach zwei Spielen hat man erst einen Punkt ergattern können, beim 0-0 Unentschieden zuhause gegen Angola. Gegen den Gruppenfavoriten Senegal setzte es auswärts erwartungsgemäß eine 1-3 Niederlage. Aller Voraussicht nach wird es wieder nichts mit der ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft.
Voraussichtliche Aufstellung Liberia
Sherman – Teah, Roberts, Dixon, Zortiah – Weeks, Kangar, Gebro, Oliseh – Keita, Doe
Letzten Spiele Liberia
04.09.2012 Liberia – Malawi 1-0
15.08.2012 Äquatorial Guinea – Liberia 1-0
16.06.2012 Namibia – Liberia 0-0
10.06.2012 Liberia – Angola 0-0
02.06.2012 Senegal – Liberia 3-1
Nigeria – Statistik & aktuelle Form
Im Gegensatz zur liberischen Nationalmannschaft befinden sich im Kader der Super Eagles einige namhafte Spieler. Kapitän ist Verteidiger Joseph Yobo, der seit vielen Jahren in Europa die Stürmer zum Verzweifeln bringt. Früher bei den Toffees in England und nun ist er bei Fenerbahce Istanbul gesetzt. Mit Taye Taiwo, dem ehemaligen Linksverteidiger von Olympique Marseille und AC Mailand hat man einen weiteren erfahrenen Mann in der Defensive. Je weiter wir uns nach vorne bewegen umso bekannter werden die Spieler. Im Mittelfeld soll das große Talent Joel Obi die Fäden ziehen. Ihm zur Seite steht mit Dickson Etuhu ein kampfstarker Mittelfeldspieler. Im Sturm hat Trainer Stephen Keshi die Qual der Wahl. Ahmet Musa, der beim SV Werder Bremen lange auf der Wunschliste stand und nun zu ZSKA Moskau gewechselt ist, oder Victor Moses, der gerade zu Chelsea London gewechselt ist, haben die Super Eagles zwei ganz große Talente. Jedoch sind die gestandenen Spieler wie Kalu Uche, Yakubu Aiyegbeni wollen sich mit einem Platz auf der Bank nicht zufrieden geben.
Der wohl bekannteste nigerianische Spieler ist zweifelsohne Champions League Sieger John Obi Mikel. Er ist aufgrund von Differenzen mit dem Verband nicht nominiert. Ein schwerwiegender Ausfall für die Afrikaner. Doch gegen Liberia sollte es auch ohne ihn reichen. In der WM-Qualifikation sollte man auf seine Dienste jedoch wieder zählen. Nach den ersten zwei Spieltagen ist man zwar auf Platz eins doch dieser ist alles andere als abgesichert. Gegen Namibia gelang zuhause ein knapper 1-0 Sieg dank eines Tores von Ikechuku Uche in der 81ten Minute. Gegen das No-Name Team aus Malawi gelang in der 89ten Minute der 1-0 Führungstreffer, jedoch musste man postwendend den Ausgleich hinnehmen. Der dritte Gegner in der Gruppe ist Kenia – diese dürfen eigentlich auch keine Hürde sein. Souveränität strahlen die Super Eagles momentan sicherlich nicht aus.
Voraussichtliche Aufstellung Nigeria
Enyeama – Taiwo, Yobo, Ambrose, Obiora – Joel Obi, Ogude, Etuhu, Moses, Etuhu – Musa, I. Uche
Letzten Spiele Nigeria
15.08.2012 Niger – Nigeria 0-0
16.06.2012 Nigeria – Ruanda 2-0
09.06.2012 Malawi – Nigeria 1-1
03.06.2012 Nigeria – Namibia 1-0
24.05.2012 Peru – Nigeria 1-0
Direkter Vergleich Liberia vs. Nigeria
Bisher gab es erst vier Duelle zwischen Liberia und Nigeria. In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2002 in Japan/Südkorea standen sie sich in der Gruppenphase gegenüber. Dabei konnte jeweils das Heimteam einen Erfolg feiern. Beim Afrika Cup 2002 in Mali gab es das Duell ebenfalls in der Gruppenphase und dort behielten die Super Eagles mit einem 1-0 die Oberhand – Goldtorschütze damals der erst 20-jährige Julius Aghahowa, der mittlerweile in der Ukraine sein Geld verdient. Das vorerst letzte Duell zwischen Liberia und Nigeria war ein Freundschaftsspiel im Februar 2012. Dabei gewann Nigeria mit 2-0. Ein Unentschieden gab es in den bisherigen Duellen noch nicht.
Liberia vs. Nigeria: Prognose & Wettbasis Trend
180 Minute trennen beide Teams noch von der Qualifikation zum Afrika Cup 2013 in Südafrika. Nigeria ist traditionell ein Team, welches immer zum erweiterten Favoritenkreis gehört. Obwohl in den vergangenen Jahren die Erfolge ausgeblieben sind und man nicht an die erfolgreichen Zeiten eines Jay Jay Okocha anschließen konnte. Dennoch ist die Qualität im Team der Super Eagles um einiges höher als im Team der “Lone Stars”. Liberia ist ein Team, in dem die Mannschaft der Star ist. Man wird diszipliniert agieren und die Räume eng machen wollen. Doch die letzten Ergebnisse haben immer wieder gezeigt, dass die Probleme in der Offensive liegen. Nigeria feierte in den vergangenen Monate auch kein Schützenfest gegen schwächere Gegner wie Ruanda, Malawi oder Namibia. Das under 2,5 ist sehr zu empfehlen. Zudem sollte Nigeria im Hinspiel schon mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Qualifikation machen. Doch in Afrika ist vieles möglich – von der Drei-Weg Wette würde ich persönlich die Finger lassen und auf ein torarmes Spiel hoffen.
Aktuelle Quoten für das über/unter 2.5:
Über 2,5 1,95 @Unibet
Unter 2,5 1,65 @MyBet
Aktuelle Drei-Weg-Quoten
Sieg: Liberia 3,50 @Interwetten
Unentschieden 3,10 @Interwetten
Sieg: Nigeria 1,90 @Interwetten
7. September 2012 / dominic - Kategorie:
Afrika Cup
Deutschland vs. Nigeria – FIFA Frauen Fußball WM 2011 – Gruppe A: 30.06.2011- 20:45 Uhr
Vor ausverkaufter Kulisse und über 73.000 Zuschauern, neuem Europa-Zuschauerrekord bei einem Frauenfußballspiel, eröffnete das deutsche Team gegen Kanada offiziell die diesjährige Frauen Fußball Weltmeisterschaft. Als haushoher Favorit ist man in die Partie gestartet und konnte dieser Rolle bereits in den Anfangsminuten gerecht werden. Nach bereits zehn Minuten ging man dank eines Kopfballtreffers von Kerstin Garefrekes mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause konnte das deutsche Team durch einen Treffer von Célia Okoyino da Mbabi die Führung auf 2:0 erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt sah es nach dem erwarteten hohen Erfolg aus. Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeberinnen weitere Chancen um die Führung auszubauen, welche jedoch ungenutzt blieben. Ein sehenswerter Freistosstreffer der Kanadierin Christine Sinclair, acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ließ noch mal ein Fünkchen Hoffnung bei den Kanadierinnen aufkommen. Das deutsche Team konnte, trotz des ersten Gegentreffers nach 678 WM-Minuten ohne Gegentor, den so wichtigen Auftaktsieg sicher über die Spielzeit bringen und mit einem weiteren Sieg am kommenden Donnerstag gegen Nigeria bereits das Ticket für die nächste Runde lösen.
Nigeria hingegen, die noch vor der offiziellen Eröffnung bereits auf Frankreich trafen, haben das erste Spiel durch einen Treffer der französischen Nationalspielerin Marie-Laure Delie mit 0:1 verloren und stehen bereits mit dem Rücken zur Wand. Nur mit einem Sieg können sich die Nigerianerinnen noch Chancen auf das Weiterkommen ausmalen. Doch das dürfte gegen den haushohen Favoriten Deutschland nur noch eine theoretische Chance sein.
Die Buchmacher sehen ähnlich wie beim offiziellen Eröffnungsspiel, Deutschland als den absoluten Favoriten. Quoten von 1,03 für einen deutschen Sieg bei bwin unterstreichen dies. Für einen Sieg Nigerias gibt es Quoten im hohen zweistelligen Bereich. Es dürfte also wieder einmal nur eine Frage werden, wie hoch der Sieg des amtierenden Weltmeisters Deutschland ausfallen wird.
Nach dem gelungenen Auftakt stehen der deutschen Trainerin Silvia Neid weiterhin alle Akteure zur Verfügung. Das deutsche Team kann aus dem vollen Schöpfen und wird mit dem zweiten Sieg im zweiten Weltmeisterschaftsspiel, das Ticket für die nächste Runde einlösen. Deshalb gilt auch trotz der Miniquoten: Sieg Deutschland nach 90 Minuten!
Anstoß ist in Frankfurt, am Donnerstag um 20.45 Uhr. Eurosport und das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen werden wie gewohnt das Spiel live übertragen. Bei Eurosport gibt es eine besonderen Wett-Tipp zu sehen, der erste Tipp von dem jungen Elefanten traf allerdings zum Glück nicht ein!
Beste Wett-Quoten Deutschland vs. Nigeria:
Sieg Deutschland: 1,04 (William Hill)
Unentschieden: 15,00 (Betsson) (Bet365) (Expekt)
Sieg Nigeria: 42,00 (Expekt)
Andere Wett-Möglichkeiten bei Deutschland gegen Nigeria:
Handicap Sieg Deutschland -1: 1,18 (Bwin)
Handicap Sieg Deutschland -2: 1,50 (Centrebet)
Handicap Sieg Deutschland -3: 2,10 (Centrebet)
Wieviele Tore werden im Spiel Deutschland-Nigeria erzielt – 5 Tore oder mehr: 2,55 (Bwin)
Torwette 8:0 für Deutschland: 110,00 (Unibet) – 8:0 für Deutschland war das Ergebnis beim letzten Spiel Deutschland-Nigeria im November 2010
Den kompletten Spielplan, die Tabellen und Ergebnisse der Fußball-Frauen-WM 2011 finden Sie wie gewohnt in unserem Wettbasis-Newsbereich, vom Eröffnungsspiel in Berlin (26.06.2011) bis zum Finale 2011 in Frankfurt (17.07.2011)
28. Juni 2011 / stefan - Kategorie:
WM
Seit dem 13. Juli kämpften insgesamt 16 Nationen um den Einzug in das Halbfinale der U20 WM der Damen. Schlussendlich konnten sich folgende vier Mannschaft für die Halbfinale qualifizieren und es kommt am kommenden Donnerstag zu folgenden Halbfinalpaarungen.
Do. 29.07.2010 – 15.30 Uhr
Deutschland – Südkorea
Bwin Quoten: 1.45 – 3.90 – 6.00
Der Gastgeber Deutschland empfängt in Bochum das Team aus Südkorea und geht als glasklarer Favorit in dieses Spiel. Mit drei Siegen aus den drei Vorrundenspielen und einem Torverhältnis von 11:4 Toren belegte das deutsche Team souverän den ersten Tabellenplatz in der Gruppe A und konnte sich für das anschließende Viertelfinale qualifizieren. Dort traf das Team auf den Gruppen Zweiten der Gruppe B, Nordkorea. In einem ebenfalls von deutscher Seite dominierten Spiel setzte sich das deutsche Team durch Tore von Popp (43. Min.) und Arnold (69. Min.) mit 2:0 durch und steht nun im Halbfinale. Überragende Spielerin im Kader des deutschen Nationalteams ist Alexandra Popp, die mit ihren bereits sieben erzielten Toren die Torjägerliste anführt.
Halbfinalgegner Südkorea startete in der Gruppe D in das Turnier und konnte sich mit den beiden Auftaktsiegen gegen die Schweiz (4:0) und Ghana (4:2) ebenfalls bereits vorzeitig für das Viertelfinale qualifizieren. Die 1:0 Niederlage im dritten Vorrundenspiel gegen das Team aus den USA hatte keinen Einfluss mehr auf das Weiterkommen. Im Viertelfinale traf man auf das Team aus Mexiko. Mit zwei Toren innerhalb der ersten 28 Minuten versetzte man das Team aus Mexiko in einen Schockzustand. Die Entscheidung fiel dann in der 67. Minute als Südkorea den dritten Treffer erzielte. Zwar kam das Team aus Mexiko noch zum Ehrentreffer doch ging das Spiel mit 3:1 Toren an Südkorea. Auffälligste Spielerin bei den Südkoreanerinnen ist Ji So Yun die mit sechs erzielten Toren nur einen Platz hinter Alexandra Popp auf Platz zwei der Torjägerliste rangiert.
Do. 29.07.2010 – 18.30 Uhr
Kolumbien – Nigeria
Bwin Quoten: 2.65 – 3.10 – 2.45
Nicht so eindeutig wie im ersten Halbfinale sehen die Buchmacher die zweite Halbfinalpartie zwischen Kolumbien und Nigeria. Kolumbien konnte sich als Gruppenzweiter in der Gruppe A mit Deutschland Dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Frankreich quasi in letzter Minute für das Viertelfinale qualifizieren. Im direkten Duell gegen Frankreich trennte man sich 1:1 Unentschieden und die Entscheidung fiel erst im letzten Gruppenspiel, als Kolumbien ihrerseits das Team aus Costa Rica mit 3:0 besiegen konnte und zeitgleich Frankreich mit 1:4 gegen Deutschland unter die Räder gekommen ist. Im Viertelfinale bekamen es die Kolumbianerinnen mit dem Team aus Schweden zu tun. Zwei führe Tore (11. und 22. Minute) brachten hier die Entscheidung. Das an diesem Tage enttäuschende schwedische Team fügte sich der 2:0 Niederlage.
Das vierte und letzte Team, welches sich für das Halbfinale qualifizieren konnte, sind die Damen aus Nigeria. Nach einem 1:1 gegen England und einem 2:1 Erfolg gegen Japan ging es im dritten Vorrundenspiel gegen Mexiko um den Gruppensieg. Der Sieger der Partie wäre zeitgleich der Gruppensieger, bei einem Unentschieden wären beide Teams sicher im Viertelfinale. Zwar konnte Nigeria in der Partie früh in Führung gehen, doch kam es eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie noch zu dem erwarteten Ausgleichstreffer, welcher Nigeria den Gruppensieg kostete, aber immer noch für den Einzug ins Viertelfinale reichte. Dort traf man auf den amtierenden Titelträger die USA und ging als Underdog in die Partie. Bereits nach 9 Minuten lag man durch den Treffer von Amber Broocks mit 1:0 in Rückstand und alles sah nach einer Niederlage aus. Doch Nigeria kam immer besser ins Spiel und durch Helen Ukaonu in der 79. Minute zum Ausgleich. Im Elfmeterschiessen konnten sich die Nigerianerinnen dann überraschend mit 4:2 durchsetzen und stehen erstmalig in einem Halbfinale.
Der Sportsender Eurosport bzw. Eurosport 2 übertragen die beiden Halbfinalpartien live.
26. Juli 2010 / stefan - Kategorie:
WM
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Heute startet der letzte Spieltag. Den Anfang machen Gruppe A und B, wobei die letzten Gruppenspiele bekanntermaßen zeitgleich ausgetragen werden. Das heißt, kein Team hat den Vorteil, dass sie schon das Endergebnis ihrer möglichen Konkurrenten wissen. Spannend ist es noch dazu. Heute treffen die noch punktlosen Männer aus Nigeria auf die von Südkorea, welche nach ihrem 1:4 Debakel gegen Higuain & Co wieder was gut zu machen haben. Rechnerisch ist zwar noch der Gruppensieg drin, nach den vielen Gegentoren sieht die Tordifferenz im Vergleich zum Tabellenführer Argentinien jedoch wenig hoffnungsvoll aus. Die Tordifferenz von 3:4 Toren führt sogar dazu, dass Nigeria – bei zeitgleichen Sieg Argentiniens über Griechenland – sogar ein 1:0 Sieg reichen würde, um nach zwei glatten Niederlagen doch noch das Ticket fürs Achtelfinale zu lösen.
Die Entscheidung fällt ab 20:30 im Durban Stadium. Gepfiffen wird die Partie vom portugiesischen Schiedsrichter Olegario Benquerenca. In diesem Turnier pfiff er bisher die Partie zwischen Japan und Kamerun, wobei er keine Probleme hatte und nur zwei Gelbe Karten zeigen musste.
Nigeria:
Nigeria ging vor der WM noch als zweiter Favorit der Gruppe ins Rennen, das offizielle Ziel vom nigerianischen Verband lautete Halbfinale. Da man Argentinien sowieso als Favorit sah, machte die erste Niederlage nicht viel aus, gleichwohl man sich schon zu harmlos präsentierte. Gegen Griechenland sollte dann der erste Sieg her, doch nach dem man die 1:0 Führung her schenkte und als Verlierer den Platz verließ, machte sich Ernüchterung breit. Nun steht man mit dem Rücken zur Wand und muss nun unbedingt gewinnen, um wenigstens das Achtelfinale zu erreichen.
Glück im Unglück, dass Argentiniens Higuain gegen Südkorea einen besseren Tag hatte als noch gegen Nigeria. Seine 3 Treffer sorgten dafür, dass Südkorea jetzt eine gefährliche Tordifferenz hat. Nigeria darf sich bei einem Einzug ins Achtelfinale also gleich zwei mal beim Stürmer von den Königlichen bedanken. Zuerst, weil Higuain hochprozentige Chancen gegen Nigeria vergab, diese dann aber dafür mit doppelter Effektivität gegen Südkorea einnetzte. Ein knapper Sieg von 1:0 würde aller Voraussicht nach reichen, um unter die Letzten 16 zu kommen. Vorausgesetzt, Griechenland verliert gegen Argentinien, bei denen Messi schon in den Startlöchern steht, denn sein Name fehlt noch in der Liste der Torschützen.
Nebenbei dürfen sich die Nigerianer noch bei ihrem Torhüter Vincent Enyeama bedanken, ohne ihn würden die Super Eagles wohl hoffnungslos verloren da stehen. Sowohl gegen Argentinien als auch gegen Griechenland hatte er viel zu tun und hielt teilweise glänzend. Es wäre nicht verwunderlich, wenn er in den nächsten Wochen Post von einigen Vereinen bekommt. Wenn ein Keeper viel zu tun hat, stimmt meistens in der Defensive etwas nicht. So ist es auch bei den Afrikanern, die Abwehr ist oft einen Schritt zu spät und die physischen Stärken, die man den Super Eagles zuspricht, ließ man auch vermissen. Das wird eine ganz schwere Nummer gegen die flinken Südkoreaner.
Nach vorne geht bei Nigeria ebenfalls wenig. Gegen Griechenland ging man zwar in Führung, doch der Treffer war eher glücklich zustande gekommen. An einem Freistoß, der eigentlich als Flanke gedacht war, sprangen Mann und Maus vorbei und der griechische Keeper, dessen Sicht durch hoch hüpfenden Spieler versperrt war, sah den Ball zu spät. Danach kam kaum etwas von den Offensivkräften, zwar hatte man noch zwei, drei gute Chancen, auf lange Sicht hatte man aber eher das Gefühl, als wolle sich Nigeria bloß nicht der Öffentlichkeit zeigen. Ob das alles nur wegen dem Platzverweis nach der 1:0 Führung gelegen hat, darf man bezweifeln. Fakt ist, Kaita, der wegen einer Tätlichkeit Rot sah, wird dem schwedischen Trainer für heute nicht zur Verfügung stehen.
Südkorea:
Die Taeguk Warriors standen nach dem ersten Spiel gegen Rehagels Griechen, dass sie 2:0 gewannen, noch auf dem ersten Platz der Gruppe A. Argentinien konnte das nicht so stehen lassen und so bezwangen die Gauchos die Asiaten mit 4:1, wobei der Sieg noch höher hätte ausfallen können. Leider muss man für Südkorea sagen, dass der Sieg auch in der Höhe völlig verdient war. Jetzt darf man jedoch nicht in Verhängnis geraten und aufgrund des Kreuzvergleiches mit Nigeria vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Nigeria hat zwar nur 0:1 gegen die Albiceleste verloren, doch auch hier hätte der Sieg höher ausfallen können, wenn nicht müssen.
Dem nigerianischen Torhüter sei Dank, dass die Niederlage mit 0:1 nur knapp ausfiel und genau an diesem Torhüter könnten die Koreaner scheitern. Südkorea ist nicht gerade der Inbegriff einer schlagkräftigen Offensivmannschaft, sie sind zwar schnell und haben mit ManU Legionär Ji-Sung Park einen gefährlichen Kapitän, der sowohl indirekt durch Vorlagen als auch aktiv durch Schüsse häufig für Torgefahr sorgt, bis auf Chu-Youn Park hat man jedoch keinen weiteren Spieler dieser Klasse in den Offensivreihen.
Die Abwehr Südkoreas gilt ebenfalls nicht als sattelfest und gegen Argentinien hat man gesehen, wie schnell man die Hinterreihen der Südkoreaner knacken kann. Zum Glück für Südkorea spielt man heute nicht gegen Argentinien, sondern „nur“ gegen Nigeria, die in der Offensive bekanntlich auch nicht die Stärksten sind.
Da das Torverhältnis mit 3:4 Toren nicht das beste ist, muss man heute gewinnen, um sich sicher zu sein, das Achtelfinale erreichen zu können. Sollten die Warriors nur ein Unentschieden holen und die Griechen unerwartet gegen Argentinien gewinnen (eventuell gegen eine B-Elf), wäre Griechenland weiter. Selbst bei einem höheren Remis zwischen Argentinien und Griechenland würde es nochmal spannend werden. Verliert man heute gar, dann ist die Weltmeisterschaft ganz sicher aus, als Vorrunde-Dritter oder Vierter.
Darum muss man offensiv auflaufen, gegen Argentinien zeigte man sich, besonders in der ersten Hälfte, sehr zurückgezogen und schaute danach, dass die Räume eng bleiben. Gegen Nigeria wird man wohl von Beginn an den Weg nach vorne suchen und mit der vorhandenen Schnelligkeit für viel Wirbel in der gegnerischen Hälfte sorgen wollen.
Gruppentabelle:
1. Argentinien 2S – 0U – 0N – 5:1 Tore – 6Pkt
2. Südkorea 1S – 0U – 1N – 3:4 Tore – 3Pkt
3. Griechenland 1S – 0U – 1N – 2:3 Tore – 3Pkt
4. Nigeria 0S – 0U – 2N – 1:3 Tore – 0Pkt
Quoten:
Sieg Nigeria – 3.12 @ Pinnacle
Unentschieden – 3.34 @ Pinnacle
Sieg Südkorea – 2.55 @ Interwetten
Über 2,5 Tore / Unter 2,5 Tore – 2.49 @ Canbet/ 1.68 @ Expekt
Fazit:
Für beide Teams muss ein Sieg her, Südkorea könnte zwar auch ein Unentschieden reichen, doch im Falle, dass Argentinien mit einer B-Elf auflaufen wird, könnte es knapp werden. Von daher ist man auf der sicheren Seite, wenn man gewinnt. Nigeria muss zwingend gewinnen, ansonsten tretet man enttäuscht die Heimreise an. Beide Teams sind hinten anfällig, nach vorne geht bei Südkorea dank Mittelfeldmotor Ji-Sung Park mehr als bei den Nigerianern. Wie außerhalb Asiens fast jeder Gegner, ist Nigeria den Südkoreanern physisch überlegen, was Südkorea mit ihrer Schnelligkeit jedoch wieder wett macht. Ich denke, das gibt den Ausschlag und wird für einige Chancen sorgen. Sollte der nigerianische Schlussmann wieder ein Top-Spiel abliefern, könnte es mit einem Tor eng werden. Doch alles kann auch er nicht halten.
22. Juni 2010 / benjamin - Kategorie:
Fussball-Wetten
WM 2010 Spiele - Vorrunde (Gruppe A-D) - 3. Spieltag
| Datum/Zeit |
Gruppe |
Spiel |
| 22.6./16:00 |
A |
Mexiko - Uruguay |
| 22.6./16:00 |
A |
Frankreich - Südafrika |
| 22.6./20:30 |
B |
Nigeria - Südkorea |
| 22.6./20:30 |
B |
Griechenland - Argentinien |
| 23.6./16:00 |
C |
Slowenien - England |
| 23.6./16:00 |
C |
USA - Algerien |
| 23.6./20:30 |
D |
Ghana - Deutschland |
| 23.6./20:30 |
D |
Australien - Serbien |
Am Dienstag, den 22.6.2010, entscheidet sich um 16 Uhr wer aus der WM Gruppe A ins Achtelfinale aufsteigt. Bei der Partie Mexiko gegen Uruguay spielen die beiden Favoriten für den Aufstieg gegeneinander. Mit einer Punkteteilung wären beide Mannschaften in der Finalrunde. Nach dem 0:3 gegen Südafrika ist Uruguay momentan Gruppenerster und ein Unentschieden würde genügen um diesen Platz zu behalten. Will Mexiko also den Gruppenersten der Gruppe B (aller Voraussicht nach Argentinien) vermeiden, sollte noch ein Sieg gegen Uruguay her.
Bei der zweiten Begegnung in Gruppe A treffen Frankreich und Südafrika aufeinander. Frankreich musste sich nach einer schwachen Vorstellung Mexiko 2:0 geschlagen geben. Auch Südafrika konnte an die gute Leistung am 1. Spieltag nicht anschließen und verlor gegen Uruguay. Die Chancen von Frankreich und Südafrika sind nun also sehr gering. Beide Mannschaften müssen darauf hoffen, dass ihre Konkurrenten nicht Unentschieden spielen.
In der WM Gruppe B finden am Dienstag um 20:30 Uhr die Spiele Nigeria gegen Südkorea und Griechenland gegen Argentinien statt. Für Nigeria lief es bislang nicht sehr gut. Gegen Argentinien musste man sich 0:2 geschlagen geben und auch gegen Griechenland verlor man mit 2:1. Noch gibt es aber die Chance mit einem Sieg gegen Südkorea und einer Niederlage von Griechenland gegen Argentinien ins Achtelfinale zu kommen! Südkorea genügt für den Aufstieg ein Unentschieden gegen Nigeria, wenn Griechenland gegen Argentinien nicht gewinnt. Für den sicheren ersten Platz benötigt Argentinien im letzten Spiel der Vorrunde ein Unentschieden gegen die Griechen.
Am Mittwoch, den 23.6.2010, kommt es zur Entscheidung in der WM Gruppe C. Um 16 Uhr beginnen die beiden Matches Slowenien gegen England und USA gegen Algerien. Gruppenfavorit England enttäuschte bisher und kam auch gegen Algerien nur zu einem Unentschieden. Slowenien steht mit 4 Punkten an der Spitze und würde mit einer Punkteteilung gegen England in die KO-Runde aufsteigen. Die USA wäre mit einem Sieg gegen Algerien weiter dabei. Aber auch Algerien könnte mit einem Sieg gegen die USA überraschend noch den Aufstieg schaffen.
In der WM Gruppe D erwarten wir am Mittwoch Abend um 20.30 mit Spannung die Partien Ghana gegen Deutschland und Australien gegen Serbien. Deutschland musste sich am 2. Spieltag gegen Serbien mit 0:1 geschlagen geben und muss nun gegen Ghana drei Punkte holen. Ghana hingegen würde ein Unentschieden gegen Deutschland genügen um ins Achtelfinale aufzusteigen. Serbien braucht einen Sieg gegen Australien um aus eigener Kraft weiterhin im Turnier zu verbleiben. Australien könnte sich mit einem hohen Sieg gegen Serbien noch für die KO-Runde qualifizieren.
21. Juni 2010 / markus - Kategorie:
Fussball-Wetten
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