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Murray


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Murray und Sportwetten im Allgemeinen.


Tennis-Wetten

 

Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.

Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.

Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!

Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.

Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.

Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.

2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.

 

24. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Ein großer Tennistag neigt sich dem Ende entgegen. Inzwischen steht nur noch eine Partie aus. Derzeitige kämpft Kuznetsova gegen unsere Miss Kerber.

Nun musste auch die erste echt Favoritin dieses Turnier beenden. Kim Clijsters schied völlig entfernt von ihrer Topform mit 0:6 und 1:6 gegen Nadia Petrova aus. Dieses Ergebnis ist auf dem ersten Blick eigentlich nicht zu glauben. Clijsters kämpfte mit den Tränen, war völlig niedergeschlagen und wird einige Zeit brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Um das HC +6,5 auf Nadia Petrova musste also zu keiner Phase im Match gezittert werden.

Doch zu dieser Kombi gehörte bekanntlich auch noch Del Potro, der es deutlich spannender machte. Schön, dass ein Deutscher dafür verantwortlich ist. Mayer spielte einer der besten Matches seiner Karriere und brachte dem Argentinier gar einen 0:6 Satzverlust bei. Ein weiterer Grund, die Augen verwundert auszuschütteln, wenn man dieErgebnisse direkt kurz nach dem Aufstehen laß. Doch fällt die Erklärung im Falle Del Potro deutlich leichter aus. Den Hühnen plagten ab dem zweiten Satz schmerzen. Die Behandlungspause verhalf zumindest ab Durchgang 3 zu neuen Kräften, auch wenn das Niveau eines starken Auftaktsatzes nicht wieder erreicht werden sollte. 6:4 und 7:5 holte sich "Pony" die weiteren für den Sieg benötigten Etappenziele. Mayer konnte erhobenen Hauptes den Court verlassen.

Selbiges galt vor wenigen Minuten auch für Philipp Kohlschreiber, der Rafael Nadal einen großen Fight geboten hat. Zwar muss Kohli über die vielen verpassten Breakchancen enttäuscht sein, doch das Ergebnis von 4:6, 2:6, 6:2 und 5:7 spricht eher für Philipp. Rafael Nadal hingegen kommt auch in diesem Spiel nicht über eine untere Normalform hinaus und wird sich deutlich steigern müssen um gegen Murray, Djokovic, Federer und einige Mitfavoriten bestehen zu können.

Unterdessen ist Dinara Safina im Eiltempo in die nächste Runde gerauscht. Baltacha hatte nicht die Spur einer Chance und verlor mit ganzen 3 gewonnenen Spielen 1:6 und 2:6. Viel mehr Sorgen hatte Jelena Jankovic, die kein Bein auf den Boden bekam. Nach dem 2:6 und 3:6 musste die Serbin erkennen, dass Bondarenko heute klar besser war und verdient in das Achtelfinale einzog. Für Jankovic stehen die Chancen in Paris bei den French Open wieder deutlich besser, da der Sandplatz eher die Spielwiese einer Jelena ist.

Andy Roddick hatte keinen ganz leichten Stand gegen Lopez. Für den Amerikaner ist es fast schon an der Tagesordnung, viele TieBreaks spielen zu müssen. So auch gegen den Spanier. Der Erste führte direkt zum 0:1 Rückstand. Teilweise war die Siegquote auf das Aufschlagmonster Roddick von @1,10 bis auf @1,50 angewachsen. Auch die weiteren Sätze waren umkämpft, was jedoch eher daran lag, dass Andy fahrlässig fast alle Breakchancen liegen ließ. Beim Service wurde der Favorit immer souveräner und gewann letztendlich verdient mit 6:7, 6:4, 6:4 und 7:6 (3).

Das Topmatch der Vormittagssession aber bestritten Justine Henin und Alisa Kleybanova. Henin hatte Quoten von maximal 1,10 vor dem Spiel auf die Seiten der Buchmacher gezaubert. Doch am Tag der Favoritenstürze musste auch die Belgierin erfahren, dass Kleybanova dieses Turnier liebt. Bereits letztes Jahr ging es bis in Runde 4. Henin verlor den Ersten mit 3:6 und lag auch im Mitteldurchgang schnell mit dem Break hinten. Zu diesem Zeitpunkt konnte man die einstige Favoriten zu @4,00 kaufen. Wer dieses Risiko einging, sollte belohnt werden. Henin drehte mit all ihrer Erfahrung die Partie. Beim Stand von 2:3 holte sie sich das Break zurück und kam fortan nicht mehr in die Gefahr, ihren Aufschlag abgeben zu müssen. Ein 6:2 Abschluss ist das Spiegelbild der Aufholjagd.

Andy Murray musste nur im ersten Satz zittern. Gegen Serra erzwang er ein 7:5, nachdem zuvor eine 3:0 Führung nicht gehalten hatte. Mit dem 6:1 und 6:4 machte er den Einzug in Runde 4 perfekt. In der Nightsession gab es noch 2 spannende Duelle der ATP Konkurrenz. Cilic gewann gegen Warinka 3:1. Mit demselben Ergebnis schickte Karlovic Ljubi nach Hause.

Aus Wettsicht dürfte der Tag für viele ein großer Erfolg gewesen sein.

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22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).

Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.

Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.

Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.

Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.

Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.

Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.

Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.

In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.

 

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20. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Ja sind wir denn in Wimbledon?“, mögen sich wohl derzeit viele Tennisfans fragen. Das letzte Grand Slam Turnier des Jahres 2009 fällt buchstäblich ins Wasser. Während Wetterprobleme eher zum Rasenhighlight in „Wimbledon“ passen, wird nun der Ruf nach einer überdachten Halle immer lauter.

Zahlreiche Spielverschiebungen führten dazu, dass das Damenfinale erst am heutigen Sonntag über die Bühne geht und die Herren gar erst ihre Halbfinals bestreiten können.

WTA

In der WTA Konkurrenz kommt es zu einem Duell zweier Spielerinnen, die kaum einer vor dem Turnier ins Finale gewettet hätte. Besonders Caroline Wozniacki ist eine riesige Überraschung. Unterdessen war Kim Clijsters nach Ihrem Comeback noch nicht die Beständigkeit auf hohem Niveau zugetraut worden. Im Finale wird die technisch gewiss bessere Clijsters mit @1,4 klar favorisiert. Auch die Erfahrung müsste für die Belgierin den Ausschlag geben. Nur wenn Wozniacki den Schreck, plötzlich in einem Grand Slam Endspiel zu stehen, ablegen kann, ist ein spannendes Duell zu erwarten.

ATP

In einem ausgeglichen quotierten Match stehen sich bereits ab 18 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit Rafael Nadal und Argentiniens Manuel Del Potro gegenüber. Während den Spanier ebenfalls ein starkes Comeback gelungen ist, strebt Del Potro immer mehr in Richtung Titel und könnte schon bald das Trio Fedex, Rafa und Djokovic (+ Murray) durchbrechen.

Im anderen Halbfinale stehen die beiden anderen des genannten magischen Dreiecks. Roger Federer hatte die längste Wartepause aller Halbfinalisten und dürfte ausgeruht in das Match gegen Novak Djokovic gehen. Gegen den Serben gilt der Topfavorit auf den Gesamtsieg mit einer Quote von 1,30 ins Rennen. Djokovic werden bestenfalls Außenseiterchancen gegeben. Tatsächlich spricht viel für den Schweizer, während Djoko immer mehr an der Rolle der Chancenlosigkeit gegen Nadal und Fedex verzweifelt. Nur bei den Australian Open 2008 konnte er einen Grand Slam Sieg feiern, dies jedoch ohne zuvor einen der beiden Hauptkonkurrenten aus dem Weg geräumt zu haben.

 

13. September 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Vor den US Open, dem letztem der vier jährlichen Grand Slam Turniere, stehen viele gut besetzte Turniere über die Laufzeit von einer Woche an. So treffen sich diese Woche bereits zum dritten Mal die Topstars der Tennisszene bei den Damen und Herren zu einem Turnier der ATP/WTA Worldtour.

Vergangene Woche durften die Damen in Cincinnati antreten. Dinara Safina galt in Abwesenheit der Williams Schwestern als Favoritin, doch bei den Frauen sind Überraschungssiege bekanntlich deutlich häufiger an der Tagesordnung. So erreichte die Russin Safina zwar das Endspiel, doch krönte Ihre Leistung nicht mit dem Titel. Jelena Jankovic aus Serbien, die wohl beständigste Spielerin der Welt, erreichte Ihr zweites Finale des Jahres und durfte erneut jubeln, während die Nummer 1 der Welt trotz 8 Abschlussspielen nur einen einzigen Titel mehr auf dem Konto hat.

Wetttechnisch ist es sicher interessant zu wissen, dass die Favoritin einfach nicht mit ihren Nerven klar kommt. Bereits bei den Grand Slam Turnieren bewies Safina "eindrucksvoll", dass im entscheidentem Moment bei ihr stets das schlechteste Tennis folgt. Nur wenige werden gestern Jankovic auf dem Tippschein gehabt haben und doch gab es keinerlei Zweifel am verdienten Sieg. Glatt in 2 Sätzen beendete Jelena den Auftritt in den Vereinigten Staaten mit 6:4 und 6:2. Besonders die unheimlich hohe "Unforced Errors" Anzahl der unterlegenen Spielerin führte dazu, dass wie so oft ein Finale auf deutlich niedrigerem Nievau stattfand, als es die vorherigen Spiele taten.

Ebenfalls erfolgreich war Andy Murray. Der Brite besiegte im Nachbarstaat Kanada (Montreal) Herausforderer Del Potro. 2 Stunden und 44 Minuten waren nötig, obwohl der Entscheidungssatz glatt 6:1 endete. Zuvor hatten zuerst der Argentinier und später Murray erst im Tiebreak für den Satzgewinn gesorgt. Beide Akteure spielen sich damit in den erweiterten Favoritenkreis, wurde doch gar Rafael Nadal aus dem Wettbewerb gekegelt, wobei dieser nach seiner Verletzung noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden hat.

 

17. August 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Bevor der zweite Tag des Tennishighlights aus London beginnen sollte fehlt in der Berichterstattung noch ein Nachtrag vom gestrigem Turnierauftakt. Am spätem Abend gab es noch eine dicke Überraschung. Mit Tamarine Tanasugarn scheiterte eine der besten Rasenspielerinnen bereits in Runde 1 mit 4:6 und 4:6. Noch vor einer Woche hatte die Thailänderin Dinara Safina den Turniersieg in einem kleiner Turnament weggeschnappt und für Schlagzeilen gesorgt. Diese sind ihr auch diesmal sicher, doch reichlich ungeliebter als noch vergangenen Samstag.

Dinara Safina, die auf dem Grünen Geläuf nicht wirklich daheim ist musste in ihrer Erstrundenpartie direkt in die Verlängerung des 1.Satzes gehen. Beim 7:5 war die Russin aber im richtigem Moment zur Stelle und sicherte sich die Führung auf  Court 1.  Das 6:3 komplettierte eine schlussendlich souveräne Auftaktpartie.

Keinesfalls souverän zeigten sich dabei zwei weitere Damen. Caroline Wozniacki musste entgegen aller Vermutungen den ersten Satz abgeben. Wie klar ihre Favoritenstellung tatsächlich war, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass sie selbst beim Spielstand von 5:7 und 0:2 nach unter 2,00 quotiert wurde. Die Buchmacher sollten recht behalten, im weiterem Matchverlauf gab Wozniacki gegen Krumm nur noch zwei weitere Spiele ab. Noch enger erwischte es Ana Ivanovic. Die Serbin musste auf dem ungewohnten und ebenso unbeliebtem Court 4 antreten und wäre um ein Haar bereits gestrauchelt. Nach einem 5:7 und 6:2 Zwischenstand musste der Entscheidungssatz für den Einzug in die nächste Runde sorgen. Das 8:6 beschreibt allein in Zahlen das Zitterspiel der ehemaligen Nummer 1 der Welt. Ivanovic scheint auch in Wimbledon nicht in Topform antreten zu können, die Zeiten des Jahres 2008 mit 2 Grand Slam Finals ist vorerst Geschichte.

Klare Siege gab es dafür bei den Herren zu vermelden, auch wenn das 3:0 ein eher unbeliebtes Resultat blieb. Murray und Roddick siegten jeweils 3:1 und gaben sich keine Blöße. Auch Tommy Haas, dessen Partie gestern Abend noch unterbrochen werden musste, kam zu demselben Resultat und erreicht Runde 2. 

Eine sehr seltene Geschichte geschah heute gleich mehrmals. Ein 7:0 im Tiebreak spricht eine sehr deutliche Sprache am Ende eines knappen Satzes und doch konnten sowohl Tommy Haas als auch Jelena Jankovic das Unternehmen 7:0 in die Tat umsetzen. Dabei hatte Jankovic gegen die deutsche Julia Goerges durchaus ihre Probleme und gewann beide Sätze nur knapp.

Während Del Potro, Hewitt und Davydenko Satzverlustfrei ihre Gegner an den Platz nagelten mussten zwei weitere Favoriten in der Welt der ATP ihre Koffer packen. Leider aus deutscher Sicht auch Nicolas Kiefer. Gegen Altmeister Santoro verlor Kiefi klar in 3 Sätzen, obwohl die Buchmacher vorher nur Quoten um die 1,50 auf einen Erfolg eingeräumt hatten, Deutlich gefallen war im laufe des Tages auch die Quote auf Youzhny. Doch Ferrero aus Spanien besiegte den ungesetzten Russen glatt mit 3:0.

Eine erfreuliche Überraschung schaffte Malek aus der Bundesrepublik. Gegen Jelena Dokic drehte Tatjana einen 3:6 Rückstand noch in einen Sieg. Dabei hatten die Wettanbieter zwischenzeitlich eine 11,0 auf die spätere Siegerin herausgebracht und damit signalisiert, das bestenfalls noch theorethische Siegchancen existieren.

Pech hatte Acasuso, der gegen Starace  nach nicht einmal zwei Sätzen aufgeben muss. Die Verletzung wirft Acasuso ein weiteres Jahr früh aus dem Turnier.

Einen erfreulichen Tag erwischten die deutschen Adler. Neben Haas und Malek konnten auch Philipp Petzschner und Sabine Lisicki Siege feiern. Besonders Lisicki stand vorher klar in der Außenseiterrolle gegen Chackvetadze, jubelte aber nach 3 spannenden Sätzen über ein weiteres Turnierspiel. Lisicki ist dafür bekannt gegen klar überlegene Spieler besonders gutes Tennis zu spielen. Auch große Namen wie Davenport mussten unter der Power Lisickis leiden.

Nicht ganz unbeachtet sollte das Spiel Melzers gegen Odenisek sein. Melzer war klarer Favorit in der Begegnung, doch die Quoten auf ein 3:0 lagen gestern noch bei @2,25. Heute aber fiel die Layquote bis auf 1,25 was durchaus ein geschobenes Spiel vermuten lässt. Tatsächlich gewann Melzer klar in 3 Sätzen, wobei keiner auch nur annähernd gefährdet war. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Ein positives Wort soll auch das Wetter finden. Nach 2 Tagen in sonst so verregnetem London gibt es noch keine größeren Zwischenfälle, was ein echter Segen für die Veranstalter ist.

23. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Das Favoritensterben in Paris, welches sich in den ersten Tagen zwar abgedeutet hatte, aber noch keinerlei Umsetzung fand lässt die Spieler mit niedrigen Wettquoten immer mehr schaudern. 4 Viertelfinals in der Herren – als auch Damenkonkurrenz fanden statt. Dreimal siegte der Akteur mit der höheren Quoten und selbst Dinara Safina kam nur hauchdünn um eine riesige Blamage herum.

Den Anfang machte Soderling, welcher auf Suzanne Lenglen Nikolay Davydenko empfing. Beide Herrenmatches hatten die besten Vorzeichen lange umkämpfte Partien zu werden, doch sollten die gelegten Lines bei 40,5 Spielen deutlich unterschritten werden. Davydenko hatte zuvor Verdasco aus dem Match geworfen und auch Soderling ließ bekanntlich einen Spanier seine Stärke spüren. Im Gegensatz zu Davydenko behielt dieser die Form des Sonntags bei und holte sich einen souveränen Dreisatzsieg. Dabei sahen die Zuschauer Soderling in jedem Satz als klar besseren Spieler. NikoLAY machte seinem Namen einmal mehr alle Ehre. Das Layen Davydenkos gehört aber zur Vergangenheit, lag doch der Tennisstar schon in einigen Wettmanipulationsgeschichten weit vorn und leistete sich unerwartete Niederlagen gegen klar schwächere Spieler.

Auch Andy Murray musste sich geschlagen geben. Viele Experten im Tennisbereich sahen Gonzales bereits vor dem Spiel mit besseren Aussichten, nicht aber die Buchmacher. Maximal eine @1,72 war auf den Dritten der Setzliste herauszuschlagen. Gonzales zierte eine @2,40. Dabei ist Murray keiner, dem der Sanduntergrund in die Karten spielt, während Gonzales Paris als Lieblingsturnier auserkoren hat. Nie waren die Chancen wohl größer tatsächlich den Triumph zu landen, da Dauersieger Nadal bereits früh aus dem Turnier flog. Auch in diesem Match spielte der vermeintliche Außenseiter groß auf. Gonzales diktierte die Ballwechsel und schlug immer wieder erbarmungslos zu. Einzig den zweiten Satz konnte Murray 6:3 für sich entscheident. Höhepunkt eines schwachen Auftritts war das 0:6 mitten in der Partie. Der Schotte wird sich bereits auf Wimbledon vertrösten. Auf dem schnellem Rasen kommen seine Stärken besser zum Ausdruck.

Bei den Damen sicherte sich Safina den einzigen Sieg für die niedriger quotierte Spielerin. Dinara aber musste als Nummer 1 der Welt lange zittern, bevor der Matchball die Anspannung aus ihr rausließ. Im bisherigem Turnier musste die Russin kaum ein Spiel abgeben, überrannte ihre Gegnerinnen reihenweise. Selbiges passiert ihr selbst im Auftaktsatz. Mit 1:6 nach nur 28 Minuten war dieser Geschichte. Auch kurz darauf lag Safina im zweitem zurück, konnte das Blatt aber wenden. Die powervoll vorgetragenen Schläge an die Grundlinie fanden ihr Ziel und auch das Netz schien plötzlich wieder 10 Zentimeter tiefer zu hängen. Nach umkämpftem Satzausgleich war die Gegenwehr gebrochen. Azarenka, die zuvor Ana Ivanovic aus den French Open geworfen hatte musste nach großem Kampf und dem abschließendem 2:6 ihre Koffer packen. Dagegen bleibt Safina weiterhin die Spielerin, die geschlagen werden muss um eine realistische Chance auf den Sieg in Roland Garros haben zu können.

Auch Maria Sharapova hätte sicher nichts gegen eine Halbfinalchance gegen Safina gehabt, doch dazu fehlt noch die Spritzigkeit in den Beinen nach 10 Monaten Verletzungspause. Cibulkova, die ähnlich wie die Weltranglistenerste durch das gesamte Turnier gerast war machte der Russin diese Chance zu Nichte. Sharapova bekam kein Bein auf den Boden und mussten bei 0:6 und 0:5 Matchbälle abwären. Die Höchststrafe aber blieb ihr erspart. Plötzlich zeigte die Australian Open Siegerin von 2008 ihr bestes Tennis, verkürzte auf 2:5 und hatte gar Breakchancen zum 3:5. Die späte Überraschung fiel aus und Cibulkova löste das Ticket für das Halbfinale.

Weniger Überraschungen sind morgen allemal wahrscheinlich, auch wenn dies kein großes Kunststück ist. Robredo wird es schwer gegen Del Potro haben, musste doch der Spanier heute gar noch im Doppel antreten. Chancen einzuräumen sind dagegen Monfils gegen einen nicht unschlagbar wirkenden Federer. Quoten über 4,00 haben auf jedem Fall eine Spielberechtigung.

Zwei ausgeglichene Spiele könnten die Viertelfinals der Damen werden. Serena Williams und Kuznetsova werden sehr ausgeglichen quotiert. Dagegen ist die 1,70 auf Stosur gegen Cirstea bereits auf 1,65 abgerutscht.

 

 

2. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

 

Auch nach dem 3.Turniertag der Australian Open bleibt eines erhalten. Kein einziger der ganz großen Favoriten musste sich aus dem bisherigem Turnier verabschieden. Voller Souveränität lösten Murray, Djokovic, Nadal und natürlich auch Roger Federer ihre Erst – beziehungsweise Zweitrundenaufgaben. Nadal muss heute Nacht noch gegen Karanusic nachziehen, doch lassen Quoten um die 40 auf den Herausforderer kaum eine Überraschung vermuten. Zu stark auch die Spielweise des Spaniers, der sich eigentlich besondern in Paris bei den French Open wie zu Hause fühlt.

Bei den Damen stehen diesselben Ergebnisse, obwohl der Favoritenkreis auf den Gesamtsieg deutlich größer als im männlichem Geschlecht ist. Venus Williams, Kuznetsova und Elena Dementieva stehen in der folgenden Nacht auf dem Court, Jankovic, Safina, Ivanovic und Vera Zvonareva überstanden die 2. Hauptrunde bereits am 3.Turniertag. Dabei konnte vor allem Dinara Safina im erstem Satz nicht überzeugen, gab diesen mit 6:7 ab. Doch noch einer Steigerung setzte es doch einen klaren Sieg. Verbessert zeigte sich Ana Ivanovic, deren Auftaktspiel einer Katasthrophe glich. Vor allem die Aufschläge kamen sicherer ins Feld. Doch für den Gesamtsieg muss noch eine deutliche Leistungssteigerung her.

So gut es auch für die Favoriten läuft, die deutschen Asse erleben Jahr für Jahr ein erneutes Debakel. Noch ist nicht aller Tage Abend, doch glich das Ausscheiden Philipp Kohlschreibers einer großen Enttäuschung. Tommy Haas soll für die DTB Herren heute die Kohlen aus dem Feuer holen. Gegen Cibolla wird er als klarer Favorit gehandelt, Pinnacle hält mit 1,30 die Höchstquote. Für ein weiteres Scheitern setzt Sportingbet mit @4,50 die Maßstäbe. Auch die Frauen haben noch ein Eisen im Feuer. Sabine Lisicki darf gegen Stosur ran. Die Quoten auf die Deutsche fallen schon deutlich, 888sport liegt mit @2,38 noch am höchsten, während Unibet bereits bei 2,06 angelangt ist.

21. Januar 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten


13.Grand Slam Sieg für den Schweizer

Alle Jahre wieder, so die Siegesserien des Roger Federer bei den US Open. Nachdem seine Serie in Wimbledon von der Nummer 1 der Welt, Rafael Nadal, in einem packendem Match zerstört wurde, rüttelt bei den US Open auch weiterhin keiner am Thron des sympathischen Mannes und guten Freundes von Golfstar Tiger Woods.

Federer brachte im laufe des Turnieres genau die Tugenden ein, die ein Spitzenspieler haben muss. Sicher war die Form vor dem Turnier nicht die allerbeste und Roger drohte in den Schatten des Spaniers Nadal zu geraten, doch schaffte es der Sieger, von Spiel zu Spiel seine Leistungen zu steigern. Musste er beim 5 – Satz – Krimi gegen Andreev noch lange zittern, folgte gegen Muller und vor allem Djokovic Fabeltennis ala Roger Federer.

Im Finale stand ihm Andy Murray gegenüber, der zuvor Nadal aus dem Turnier geworfen hatte und spätestens ab diesem Zeitpunkt mehr als nur ernst genommen werden musste. Doch zeigte sich Murray an diesem Tag nur selten auf Top Niveau. Im erstem Satz gab es für den Schotten nichts zu holen. Kaum ein Aufschlag des Weltranglistenzweiten konnte er gefährlich zurückspielen, 6:2 das deutliche Ergebnis.

Im zweitem Abschnitt stand das Spiel zumindest ein wenig auf der Kippe. Murray lag zwar erneut schnell mit Break zurück, jedoch gelang ihm der direkte Konter. Im nächstem Aufschlagsspiel des Favoriten konnte der erstmals in einem Grand Slam Finale stehende Brite drei weitere Breakchancen nicht verwerten, was dazu führte, dass der King von New York auch den zweiten Satz für sich entschied.

Damit war die Lanze gebrochen, der abschließende Satz wurde zur Show des Mannes in rot und weiß, der erst beim Spielstand von 5:0 leicht zu schwächeln began, letztendlich aber nach nicht einmal zwei Stunden die Arme gen Himmel recken konnte.

Für Murray dürfte die Niederlage nur kurzzeitig schmerzhaft sein, er hat der Welt gezeigt, dass er in der Lage ist ganz oben mit zu spielen, dies darf auch im Jahr 2009 wieder von ihm erwartet werden.

9. September 2008 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis-Wetten

Welch ein Halbfinale, Nadal der haushohe Favorite, der zuletzt fünf Duelle gegen Murray in Folge sicher gewonnen hatte, verliert nach über 24 Stunden das Match 1:3 nach Sätzen. Die lange Regenpause konnte die Niederlage schlussendlich nicht abwenden.

Murray, der das Spiel in den ersten beiden Sätzen in Griff hatte, bekam nach der Wiederaufnahme Probleme, hatte dennoch die Chance zum 5:5 im drittem Satz auszugleichen, doch Nadal erreichte den vierten Satz mit kleiner Mühe. Wer nun gedacht hatte, dass Rafael den Schotten nun überrollen würde, sah sich nur kurzzeitig bestätigt. Bei 3:1 und 30:0 für Nadal bei Aufschlag des Briten schien auch der vierte Satz in Richtung der Nummer 1 der Welt zu gehen, doch Murray spielte in diesem Halbfinale einfach das bessere Tennis. Nadal brauchte teils bis zu 17 Minuten um ein einziges Aufschlagspiel durch zu bringen. Murray reichten 7 Breakchancen nicht zum Spielgewinn, doch wurde darin dennoch deutlich, dass es für den Spanier Nadal an diesem Tag nichts zu holen gab.

Das Break wenig später brachte den Gleichstand im viertem Satz und vielleicht die Vorentscheidung im Match, denn Nadal schaffte es in gut 3 Stunden gerade drei mal, sich einen Breakball zu erarbeiten. Folgerichtig gab er nur wenige Minuten später erneut seinen Aufschlag ab, was den Matchverlust bedeutete.

Nadal zeigte sich als fairer Verlierer, gab noch minutenlang Autogramme, doch die Enttäuschung saß tief. New York scheint kein gutes Pflaster für den Spanier zu sein, bislang reichte es maximal für den Viertelfinaleinzug, diesmal zwar eine Runde weiter, doch nicht zum erhofftem Sieg.

Für den Gewinner der Partie steht nun das Finale gegen den König der US Open Federer an. Ob dieser den einen freien Tag nutzen konnte und mit einem Erfolg Tennisgeschichte schreibt, wird in etwa 24h entschieden.

 

8. September 2008 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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