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Sportwetten News
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6. September 2010 / christoph
Die US Open sind im vollsten Gange, mit dem heutigen Tag werden die Achtelfinalspiele abgeschlossen. Wir wollen einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Ereignisse werfen, bevor Sie täglich mit neusten Informationen und natürlich auch Vorberichten versorgt werden.
Natürlich müssen wir auch erwähnen, dass mit Serena Williams eine der Heldinnen von New York verletzungsbedingt garnicht antreten konnte. Die mehrmalige Siegerin unterstützt einzig ihr Schwesterherz Venus. Selbige ist auch bis in das Viertelfinale vorgestoßen, hat noch keinen einzigen Satz abgeben müssen.
Dies gilt in der Herrenkonkurrenz auch für Roger Federer. Fedex bezaubert seine überall auf der Welt verteilten Fans mit 12:0 Sätzen, ein Wert, welcher bei den Damen bereits für den Finaleinzug reichen würde. Tatsächlich musste der Schweizer noch nicht ein einziges Mal über 10 Spiele pro Satz bestreiten und stand somit nur sehr kurz auf dem Platz. In einem möglichen Halbfinale mit Novak Djokovic könnte dies ein großer Vorteil sein. Der Serbe kam schwer in das Turnier hinein, stand schon in Runde 1 kurz vor dem Ausscheiden. Troicki kämpfte über 5 Sätze überragend und brachte die Betfair - Quote für den glasklaren Favoriten bis auf @3,X nach oben. Petzschner, Blake und ganz frisch auch Mardy Fish konnten den ehemaligen Australian Open Sieger hingegen nicht gefährden.
Rafael Nadal war zwar nicht annähernd so überzeugend wie Federer, musste aber bislang auch noch keinen Satz abgeben. Am knappsten wurde es beim 7:6, 7:6 und 6:3 gegen Gabashvili.
Die große Überraschung bei den Herren lässt sich mit einem Namen beschreiben: Andy Murray. Der Schotte musste bereits das Feld räumen. Gegen Stanislav Wawrinka ging Murray trotz der 1:0 Satzführung im Tiebreak klar und deutlich 1:3 baden. Natürlich liebt Andy das Turnier in Wimbledon deutlich mehr als den Hardcourt der US Open, doch diese Niederlage war keinesfalls zu erwarten.
Bei den Damen begeisterte nach langer Leidensphase Ana Ivanovic wieder auf dem Tennisplatz. Bis zum Achtelfinale überzeugte die Landsfrau von Djokovic mit deutlichen und sicheren Siegen. Die Quote auf den Turniergewinn war bereits von @100 bis auf Lay 20 gefallen. Danach folgte die Lehrstunde von Clijsters, welche als Titelverteidigerin nur 3 Spielverluste verbuchen musste. Spätestens seit dem Achtelfinalspiel muss Clijsters als Topfavoritin hier in New York angesehen werden. Letztes Jahr konnte es keiner ahnen, dass es dieses unglaubliche Comeback geben könnte, nun erwarten alle den Sieg. Einzig Clijsters selbst sieht dies gelassen, denn sie ist nach eigenen Aussagen natürlich weiterhin in erster Linie Mutter und erst dann für den Job zu haben.
Am morgigen Turniertag beginnen die Viertelfinalpartien, sie werden rechtzeitig eine Kurzvorschau zu lesen bekomen.
Abschließen möchte ich noch mit den aktuellen Betfair - Quoten auf den Turniergewinn für die Topfavoriten. Natürlich sind die Provisionsabzüge bereits weggerechnet.
Herren
Federer @2,56
Nadal @2,71
Djokovic @8,2
Söderling @14,8
Damen
Clijsters @2,73
Sharapova @5,9
Wozniacki @5,4
V.Williams @8,1
Kategorie: Tennis-Wetten
25. Mai 2010 / christoph
Gleichzeitig mit dem Begin der French Open in Paris möchte ich mich aus dem Winterschlaf zurückmelden. Die letzten Wochen gaben mir wenig Zeit, Sie mit Neuigkeiten aus der Sportwelt zu füttern, dafür dürfen Sie sich auf umso schönere Monate freuen. In der NBA finden aktuell die Conference Finals statt, die Weltmeisterschaft in Südafrika steht vor der Tür und auch die Tennisfreude blicken sehnsüchtig auf die heiße Asche in Frankreichs Hauptstadt.
Gestern gab es den 2.Tag der Auftaktpartien bei den French Open. Erfahrungsgemäß sind klare Siege typisch im Duell David gegen Goliath. Umso erfreulicher, dass so mansch Außenseiter stark an den Nerven der Favoriten nagte. So musste Andy Murray bereits früh im Turnier über die komplette Distanz gehen und gewann nach 2:0 Satzrückstand mit dem knappsten aller möglichen Tennisergebnisse. Gasquet ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt in der ATP Tour, doch aktuell schmückt den Franzosen nur Rang 67 in der Weltrangliste. Die erfolgreichen Vorbereitungsturniere gaben Hoffnung auf einen Erfolge gegen Murray, der auf Sand nicht zu den stärksten Spielern gehört. Insgeheim beginnt für den Schotten wohl bereits jetzt die Einrollphase für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon in wenigen Wochen. 4:6 und im Tiebreak gewann Gasquet die ersten 2 Durchgänge und trieb mit einem Break Führung im Dritten die Favoritenquote bei unserer beliebten Wettbörse Betfair bis auf @11,0 (abzüglich Provision @10,45). Der umkämpfte mittlere Satz sollte wegweisend für die Partie sein. Murray gewann 6:4 und spielte anschließend seine körperliche Überlegenheit aus. Gasquet hatte nach 10 Tagen mit Spielauftritten konditionell nichts entgegenzusetzen.
Ebenso musste auch Serena Williams zumindest ein klein wenig zittern. Viele Schweizer werden sich über den unerwartet starken Auftritt von Voegele im ersten Satz gefreut haben. Erst im Tiebreak konnte die US – Amerikanerin die 1:0 Führung feiern, während es zuvor gar nach dem Satzverlust ausgesehen hatte. Das schwache 13.Spiel setzte sich für Voegele im 2.Satz durch, in dem sich Williams aber auch klar steigerte.
Auch ein Deutscher machte auf sich aufmerksam. Dieter Kindlmann zwang Monfils über 4 Sätze. Sie haben diesen Namen noch nie gehört? Dann brauchen Sie sich keinesfalls zu schämen. Der Herausforderer hatte nur als Nachrücker für die French Open zur Verfügung gestanden, erfuhr erst wenige Stunden vor dem ersten Ballwechsel von seiner Chance auf dem größten Court "Philippe Chatrier".
Die Favoriten hatte gestern allesamt keinen ganz großen Tag erwischt. Die kleine Anzahl an Sandplatzturnieren vor dem Großereigniss machte sich bei den Herren klar bemerkbar. Auch Djokovic musste gegen Korolev einen Satz abgeben, Federer hingegen blieb souverän.
Philipp Petzschner musste bereits am 2.Tag die Segel streichen. Carsten Ball vertrieb den angeschlagen angetretenen Deutschen in einem Marathonmatch aus Runde 2. 9:7 endete der entscheidende, stets ohne Tiebreak gespielte, 5.Satz.
Die Damenwelt präsentierte sich deutlich lockerer: Henin, Julia Goerges, Wozniaki, Stosur, Radwanska, Jankovic, Dementieva, Na Li und Ivanovic, alle gewannen ihre Partien glatt mit 2:0.
Kategorie: Tennis-Wetten
1. Februar 2010 / christoph
Roger Federer hat es wieder einmal geschafft. Mit dem Sieg über Andy Murray im Endspiel der Australian Open sicherte sich der Grand Slam Rekordsieger eine weitere Trophäe für die Vitrine.
Noch vor einem Jahr liefen dicke Tränen über das Gesicht des Schweizers. Fedex hatte gegen Rafael Nadal in einem harten Kampf knapp verloren, obwohl dieser ein Marathonmatch gegen Fernando Verdasco in den Knochen hatte. Nadal sollte bereits in Paris wenige Monate später die Quittung für die Frechheit des Sieges erhalten
Federer dominierte das Endspiel und ließ dem Schotten Andy Murray keine Chance. Nach 2 souverän gewonnenen Sätzen, bereitete der abschließende 3.Durchgang zumindest richtig gutes Tennis beider Spieler, verbunden mit einem an Spannung nicht überbietbaren Tiebreak. Dieser wird bekanntlich bis 7 Punkte gespielt, wobei aber einer der Akteure 2 Zähler Vorsprung braucht. Doch selbst bei 11:11 war noch keine Entscheidung absehbar. Der Rekordchamp aber zeigte anschließend warum er so oft gewinnen konnte. Die Nerven waren auf Seiten des Schweizers, der den Satz und damit die auch den Championship Point für sich entschied.
Damit endet das erste Grand Slam Turnier des Jahres. Ich muss zugeben, die Australian Open sind für mich das schönste der 4 Topturniere, komme aber nicht darüber hinweg ,auch feststellen zu müssen, dass die Tennisfans wenig Spektakel geboten bekamen. Es war wie verhext in Melbourne. Andy Roddick musste sich gegen Cilic einer Behandlung unterziehen, Del Potro wirkte schon gegen Mayer saft und kraftlos und konnte verletzt nicht an die Erfolgsserie der US Open anknüpfen. Auch Djokovic war von Schmerzen geplagt, als es gegen Tsonga das Ausscheiden gab. Schlussendlich kam Murray, der sich im Endspiel immer wieder an das Bein griff.
Es ist schade, dass die vielen Verletzungen dem Turnier in gewisser Ansicht den Stempel aufdrückten. Die WTA Konkurrenz hingegen hatte viele spannende Momente zu bieten. Das Endspiel zwischen Serena und Comebackerin Justine Henin war deutlich hochklassiger, als die Abfertigung, die Dinara Safina vor einem Jahr erhalten hatte. Einzig der Draw war aufgrund der schwachen Platzierung von Henin und Clijsters in der Weltrangliste etwas gewöhnungsbedürftig. Die frühen Niederlagen von Jankovic, Clijsters und Ivanovic haben wenige gern gesehen.
Nun bleibt die Frage nach dem Fortlauf der weiteren Saison? Eines scheint sicher, Rafael Nadal ist schlagbar. Selbst in seinem Wohnzimmer in Paris hat er nicht mehr die alleinige Macht. Wir dürfen uns auf den 23.Mai freuen, wenn die Filzkugel wieder bei einem ganz großem Turnier über das Netz fliegt, dann auf der Asche von Roland Garros.
Kategorie: Tennis-Wetten
30. Januar 2010 / dominic
Am morgigen Sonntag werden die Australien Open 2010 beendet – der Höhepunkt hierbei wird das Herrenfinale zwischen dem Schweizer Ausnahmekönner Roger Federer und dem Briten Andy Murray sein. Beide konnten sich in ihren Halbfinal-Spielen erwartungsgemäß durchsetzen. Hier die Ergebnisse aus dem Halbfinale:
Andy Murray - Marin Cilic 36 64 64 62
Roger Federer - Jo-Wilfried Tsonga 62 63 62
Vorschau auf das Finale
Roger Federer 1.64 – Andy Murray 2.54 von Betfair
Das erste Halbfinale bestritt der Brite Murray gegen den Kroaten Cilic. In der letzten Vorschau prognostizierte ich, dass Cilic zu Beginn noch gut mithalten kann und dass ich denke, dass er den ersten Satz gewinnen wird. So war es dann auch. Cilic spielte ganz gut und Murray hatte größere Probleme mit der geraden Spielweise des Kroaten zurecht zu kommen. Im zweiten Satz konnte Murray mit einem sehr spektakulären Punkt das Break zum 4-2 realisieren und dies war dann das langsame Ende für den Kroaten. Man merkte Cilic klar und deutlich an, dass er schon drei schwere 5-Satz Spiele in den Knochen hat und dass Murray über die bessere Fitness verfügte. Cilic unterliefen immer mehr unerzwungene Fehler und Murray spielte konzentriert weiter und konnte sich schlussendlich problemlos durchsetzen. Insgesamt unterliefen Cilic 54 UE, deutlich zu viel (Murray lediglich 29). Andy Murray ist wohl der stärkste Andy Murray den es je gab. Er spielt sehr konzentriert und er bringt so gut wie jeden Ball wieder zurück. Für Murray ist es das zweite Grand-Slam Finale nach den US Open 2008, bei denen er im Finale Roger Federer unterlag. Und eben jener ist auch dieses Mal wieder sein Kontrahent. Lediglich 88 Minuten benötigte Federer gegen Tsonga um den Finaleinzug perfekt zu machen. Der Schweizer spielte beeindruckendes Tennis und lies seinem Gegenüber nicht den Hauch einer Chance. Tsonga hatte im ganzen Spiel keinen einzigen Breakball und fand nie ins Spiel. Den zweiten Matchball konnte Federer nutzen und steht nun zum 22. Mal in einem Grand-Slam Finale. Im H2H zwischen Federer und Murray hat der junge Brite die Nase vorne. Sechs der insgesamt zehn Duelle konnte Murray für sich entscheiden. Doch die letzten zwei Spiele gingen an den Schweizer. Auf den Schultern von Murray lastet mal wieder ein großer Druck, Großbritannien wartet seit Ewigkeiten auf einen Grand-Slam Sieg und von Murray wird das schon lange gefordert. Im bisherigen Turnierverlauf gab Murray erst einen Satz ab und konnte stets überzeugen. Doch wird er im Finale dem Druck standhalten können und Federer bezwingen können? Dies wage ich zu bezweifeln. Der Schweizer zeigte gegen Tsonga seine Extraklasse und auf seinen Schultern lastet kein Druck. Für ihn ist ein Grand-Slam Finale mittlerweile etwas ganz Normales. Die Quoten sehen Federer auch als Favoriten - und dies zurecht. Ich denke, dass wir hier ein spannendes Finale sehen werden, welches nicht in drei Sätzen entschieden wird. Murray hat sicherlich die Mittel um den Schweizer zu besiegen, doch ich sehe Federer phsychisch und auch physisch im Vorteil und denke, dass sich Federer in vier oder fünf Sätzen durchsetzen wird.
Unser News-Autor Christoph wird im Laufe des morgigen Tages dann einen Rückblick auf die Australien Open 2010 werfen. Hoffen wir auf ein sehenswertes Finale auf hohem Niveau!
Ebenso wie die Spiele der vergangenen 2 Wochen, können Sie auch das Finale im Live Stream von Bet365 live sehen!
Kategorie: Tennis-Wetten
27. Januar 2010 / dominic
Roger Federer – der Inbegriff des Wortes Konstanz. Nach seinem Viertelfinalsieg gegen den Russen Davydenko steht der Schweizer nun zum 23ten Mal in Folge mindestens im Halbfinale eines Grand-Slam Turniers. Und dies obwohl er vor zwei Jahren mit dem Pfeifer’schen Drüsenfieber zu kämpfen hatte. Die Ergebnisse der Viertelfinale im Überblick:
Roger Federer - Nikolay Davydenko 26 63 60 75
Jo-Wilfried Tsonga - Noak Djokovic 76 67 16 63 61
Marin Cilic - Andy Roddick 76 63 36 26 63
Andy Murray - Rafael Nadal 63 76 30 retired
Somit ergeben sich folgende zwei Halbfinal-Duelle. Das Erste Halbfinale wird bereits in der heutigen Nightsession stattfinden (Quoten von Betfair).
Andy Murray 1.24 – Marin Cilic 5.10
Roger Federer 1.19 - Jo-Wilfried Tsonga 6.00
Analyse
Im Viertelfinalspiel gegen Rafael Nadal konnte Andy Murray vollkommen überzeugen. Zwar hatte die ehemalige Nummer 1 aus Spanien im ersten Satz noch 10 Breakbälle aber dies reichte Nadal nicht zum Gewinn des Satzes. Im zweiten Satz lag der Spanier schon mit 4-2 vorne und alles sah nach dem Satzausgleich aus. Doch Murray kam das Spiel von Nadal gelegen und konnte das Rebreak realisieren. Bei 5-5 im zweiten Satz pushte sich Nadal dann noch öfters und schnupperte wiederum am Break, doch es gelang ihm nicht. Im Tiebreak konnte Murray dann klar mit 7-2 die Oberhand behalten. Im dritten Satz gelang Murray früh das Break und danach musste Rafael Nadal aufgrund Knieproblemen aufgeben. Leider nicht das erste Mal für den Spanier, dass ihm der Körper ein Strich durch die Rechnung macht. Doch man muss Nadal zu Gute halten, dass er alles probierte, sich pushte und kämpfte bis zum geht nicht mehr. Doch aufgrund ähnlicher Probleme musste Nadal letztes Jahr lange pausieren und somit gewann der Verstand und strapazierte das Knie nicht noch mehr. Doch der Sieg Murrays war verdient. Murray konnte bedeutend mehr Winner schlagen als Nadal und war mit seinem ersten Aufschlag sehr gefährlich. Im Halbfinale wird er nun gegen den Kroaten Marin Cilic antreten müssen. Cilic konnte sich in fünf Sätzen gegen Roddick durchsetzen. Cilic profitierte davon, dass sich Roddick wohl einen Nerv eingeklemmt hat und schon kurz vor der Aufgabe stand. In Satz zwei konnte Roddick kaum mehr einen Aufschlag in gewohnter Stärke servieren und spielte auch schlechtes Tennis. Als alles nach einer Aufgabe aussah, kämpfte er sich zurück ins Spiel. Doch im letzten Satz machten sich die Probleme wieder bemerkbar und laut eigenen Aussagen spürte Roddick zwei Finger nicht mehr - so ist es natürlich schwer die Schläge zu kontrollieren. Das Spiel zwischen Murray und Cilic ist recht einseitig quotiert. Eine Quote von 1.24 ist in meinen Augen viel zu gering. Zwar befindet sich Murray in einer sehr guten Form und in den bisherigen Spielen war die Belastung für den Briten noch nicht enorm. Cilic dagegen musste schon gegen Del Potro und nun auch gegen Roddick hart kämpfen und könnte sicherlich Probleme mit der Fitness bekommen. Doch bei den letztjährigen US-Open hat Cilic schon gezeigt, dass er Murray in einem Best-of-5 Spiel schlagen kann. Cilic ist ein Spieler, welcher relativ gerade und flach spielt und dies kommt Murray nicht so entgegen wie das Spiel von Nadal mit den Topspin Schlägen. Ich erwarte hier durchaus ein spannendes und umkämpftes Spiel, in dem Cilic sicherlich auch seine Chancen bekommen wird. Zudem muss Murray mal wieder dem öffentlichen Druck stand halten. Alle erwarten nun endlich den ersten Grand-Slam Sieg von ihm. Wie gesagt, ich sehe hier ein deutlich offeneres Spiel als die Quoten es aussagen und Murray wird in meinen Augen sicherlich noch höher gehandelt als mit 1.24!
Das zweite Halbfinale bestreiten Roger Federer und der Finalist von 2008 Jo-Wilfried Tsonga. Federer hatte in den ersten 1 1/2 Sätzen heute mächtig zu kämpfen und es deutete schon sehr viel daraufhin, dass Federer’s stolze Serie zu Ende geht. Beim Stand von 2-6 und 1-3 gab es schon eine Quote von 3,95 auf den Schweizer – und dann startete der Fed-Express. 13 Games in Folge verbuchte der Schweizer für sich. Davydenko baute vom Niveau ab und Federer spielte sein gewohnt starkes Tennis. Den zweiten und dritten Satz konnte er somit sehr klar für sich entscheiden. Erst im vierten Satz kam Davydenko wieder auf Touren und das Spiel war umkämpft. Bei 4-3 im vierten Satz hatte Davydenko drei Breakbälle und hätte zum Satzausgleich servieren können. Federer wehrte alle ab und konnte im nächsten Aufschlagspiel das Break für sich verbuchen. Jedoch bekam er dann sofort das Rebreak zum 5-5. Doch Federer gelang sofort wieder das Break und dann konnte er das Match beenden. Nun trifft er auf den Franzosen Tsonga. Dieser setzte sich gegen Djokovic in fünf Sätzen durch. Gleich im ersten Game konnte Djokovic das Break schaffen und bekam dann kurz vor Satzende das Rebreak. Im Tiebreak behielt der aufschlagsstarke Franzose die Überhand. Im zweiten Satz führte Djokovic wieder früh mit Break und musste wieder das Rebreak hinnehmen. Dieses mal konnte er den Satz im Tiebreak für sich entscheiden. Im dritten Satz dann ein entfesselnd spielender Djokovic und der Satz ging vollkommen verdient mit 6:1 an den Serben. Zu diesem Moment lief alles in Richtung Djokovic. Doch Nole hatte in Australien schon des Öfteren gesundheitliche Probleme. Die Quote auf Nole nach dem dritten Satz lag um 1.10-1.15 rum und wenige Minuten später schoss sie auf 2.62 hoch. Tsonga konnte sofort ein Break zum 2:0 realisieren und dann musste der Serbe ein Medical Timeout nehmen da er mit Bauchkrämpfen und Magenschmerzen zu kämpfen hatte. Der vierte Satz war dann auch eine einseitige Angelegenheit und Tsonga erzwang den fünften Satz. Gleich zu Beginn konnte er den Aufschlag Djokovic’s wieder durchbrechen. Nole merkte man an, dass er nicht im Vollbesitz der Kräfte ist. Tsonga konnte sich vor allem aufgrund der Probleme Djokovic’s für das Halbfinale qualifizieren. Doch dort wird in meinen Augen auf jeden Fall Schluss sein. Tsonga spielte auch auf einem sehr mäßigen Niveau und ohne die gesundheitlichen Probleme wäre schon heute Schluss gewesen. Ich denke, dass Federer auf alle Fälle ins Finale einziehen wird und ich traue Tsonga hier maximal einen Satz zu.
Kategorie: Tennis-Wetten
25. Januar 2010 / christoph
Soeben habe ich den Beitraga von Dominic gesehen, jedoch nur die letzten Zeilen gelesen. Ich möchte hier etwas etwas gefährliches machen. Dominic schrieb, dass es durchaus nicht schlecht sein kann, 2 Meinungen zu den Spielen zu lesen. Ich möchte Ihnen deshalb auch meine Kurzanalysen vorstellen, ohne die bisher bestehenden gelesen zu haben. Viel Spaß beim Lesen.
Andy Murray (5) vs. Rafael Nadal (2)
Der große Viertelfinalschlager findet zwischen Andy Murray und Rafael Nadal statt. Die Möglichkeit eines direkten Duells im Viertelfinale wurde bereits nach der Auslosung des gesamten Draws besprochen, nun kommt es tatsächlich dazu. Andy Murray liebt natürlich die Rasenplätze, doch konnte er sich im steilen Aufstieg seiner Karriere auch auf jedem anderem Belag steigern. Auch bei den Australian Open 2010 liefert der Brite blitzsaubere Auftritte ab. Kevin Anderson war kein Maßstab, aber gegen Giquel, Serra und vor allem Isner muss man erst einmal so deutlich gewinnen. Murrays Winkelspiel ist überragend, auch im Aufschlag dürfte er Vorteile gegenüber Nadal haben. Was mit dem Spanier momentan los ist, kann kaum einer verstehen. Seit der Verletzung vergangenen Jahres kommt Nadal kaum mehr in Schwung. Die Schläge von der Grundlinie wirken für seine Verhältnisse kraftlos. Gegen Philipp Kohlschreiber und Karlovic musste Rafa mächtig für den Sieg kämpfen, Lacko und Luczak waren keine ernsthaften Gegner. Die große Stärke der Nummer 2 ist der Kampfgeist. Dennoch sollte sich der formmäßig klar stärkere Murray hier durchsetzen können. Ich habe noch eine @1,90 bekommen, momentan bietet Pinnacle eine @1,88. Es ist übrigens nicht einmal sicher, dass die Murray – Quote sinken wird, denn Nadal ist beliebter, was bedeutet, dass viele Spaßwetter einen Tipp auf den Spanier riskieren werden.
Andy Roddick (7) vs. Marin Cilic (14)
Das Aufschlagmonster Nummer 1 heißt Andy Roddick. Neben Karlovic serviert der US-Amerikaner die meisten Asse. Was aber neu und daher umso bewundernswerter ist, wird mit seiner Defensivhaltung deutlich. Roddick hat sich im passiven Spiel mehr als nur verbessert. Souverän ließ er Gonzales in der letzten Runde die Fehler im fünften Satz machen, musste nicht selbst auf den schnellen Punktgewinn gehen. In den bisherigen Spielen zeigte sich Roddick nie mit ganz klaren Ergebnissen, doch dies ist typisch für die Nummer 7. Ein Top Aufschläger geht halt auch aus souverän geführten Sätzen nur 6:3 oder 6:4 heraus. Allerdings müssen wir auch sagen, dass es gegen Gonzales bereits hätte enden können. Erst im entscheidenten Moment gewann Andy die Big Points, war im 5.Satz auch fitter als Gonzo. Cilic hat mit dem Sieg über Del Potro ein vermeintlich dickes Ausrufezeichen gesetzt. Ein ebenso großes steht aber über dem Gesundheitszustand Del Potros, weshalb der Sieg etwas weniger wert ist. Cilic musste bereits gegen Tomic über 5 gehen, hatte auch gegen Wawrinka kein einfaches Match. Er dürfte konditionell hinter Roddick liegen, der hier doch zu favorisieren ist. Vor wenigen Tagen gab es eine @1,80 die man dankend mitnehmen konnte. Inzwischen ist eine @1,65 das Höchste der Gefühle, zu dieser Quote kann ich den Tipp nicht mehr empfehlen. Da lohnt es sich noch eher auf 3:1 und 3:2 Satzsieg zu gehen.
Kategorie: Tennis-Wetten
25. Januar 2010 / dominic
Im Achtelfinale der diesjährigen Australien Open war mit Roger Federer nur noch ein deutschsprachiger Athlet im Bewerb. König Roger traf dabei auf den australischen Publikumsliebilng und Lokalmatadoren LleytonHewitt. Die australischen Fans hatten sich von dieser Partie einen ähnlichen epischen Kampf erwartet, wie Roger Federer es im Finale der US-Open gegen Juan Martin del Potro praktiziert hat. Doch der Australier konnte nur im ersten Satz bis zum 3-2 mithalten und danach lief der Fed-Ex Zug auf und davon. Federer gelang das erste Break und seine Punkte wurden immer spektakulärer. Von der Rückhand fast fehlerfrei und sehrdruckvoll von der Vorhand agierte Federer. Auch im zweiten Satz hatte Hewitt keinen einzigen Breakball und Federer marschierte weiter in Richtung Viertelfinale. Nachdem Federer auch in Satz drei mit Break vor lag, erarbeitete sich Hewitt seine ersten Breakbälle und konnte diesen auch prompt nutzen. Für kurze Zeit kam nochmals Spannung auf. Federer gelang wieder das Break und als er auf den Matchgewinn servierte, musste er nochmals drei Breakbälle abwehren, ehe er mit einem Aufschlagwinner das Match nach 115 MinutenSpielzeit beenden konnte. Einziges Manko Federer’s war, dass er lediglich fünf seiner 15 Breakbälle nützen konnte.
Roger Federer - Lleyton Hewitt 62 63 64
Aufgrund dessen, dass Federer nun der einzig verbliebene ist, gibt es hier noch eine ganz kurze Vorschau auf die Viertelfinal Begegnungen.
Viertelfinale
Quoten von der Wettbörse Betfair - Stand 14:30!
Roger Federer 1.42 - Nikolay Davydenko 3.35 (noch sehr schwankend)
Novak Djokovic 1.49 – Jo-Wilfried Tsonga 3.00
Andy Roddick 1.65 – Marin Cilic 2.5
Andy Murray 1.88 – Rafael Nadal 2.12
Das erste Viertelfinale heute Nacht wird zwischen Andy Roddick und Marin Cilic ausgetragen. Roddick konnte sich in einem guten Spiel gegen Fernando Gonzalez in 5 Sätzen behaupten und erzeugte kaum unerzwungene Fehler. Zudem passierte ihm im kompletten Match kein einziger Doppelfehler. In den kritischen Situationen zeigte Roddick seine Nervenstärke und konnte sich auf seinen Aufschlag verlassen. Cilic spielte in seinem Achtelfinale Duell gegen Juan Martin del Potro richtig stark und konnte 20 Asse servieren. Zudem erzielte er zu82 % den Punkt, wenn der erste Aufschlag kam. Ein sehr starker Wert. Cilic ist nicht mehr wieder zu erkennen mit dem Cilic aus Runde 1 und 2. In diesem Viertelfinale werden heute zwei starke Aufschlägergegeneinander antreten und Cilic ist nach den Auftritten gegen Del Potro und Wawrinka sicherlich nicht zu unterschätzen. Ich denke, dass wir hier ein enges Match sehen werden und ich hätte mir gedacht, dass dieRoddick Quote ein bisschen höher – so um die 1.80-1.85 sein wird. Beide in guter Form und mit einem 5-Satz-Match in den Knochen.
In der morgigen Nightsession dann der nächste Kracher. Der Schotte Murray trifft auf Rafael Nadal. Beim ersten Blick auf die Quoten vielleicht etwas verwunderlich wieso der Spanier der Außenseiter ist. Doch die bisherigen Leistungen von Rafael Nadal waren nicht überzeugend. Murray dagegen konnte gegen den amerikanischen Aufschlagriesen relativ ungefährdet in drei Sätzen gewinnen und konnte bei den bisherigen Australien Open durchaus überzeugen. Die Quotenverteilung bei diesem Match ist durchaus angebracht und Murray sicherlich knapp in der Favoritenrolle. Doch ein Nadal ist ein Kämpfer und wenn sogar ein Isner – welcher wirklich kein Returnspieler ist – zu vier Breakbällen kommt gegen Murray wird Nadal sicherlich auch seine Chancen bekommen. Bei diesem Spiel ist eine Tendenz sehr schwer auszumachen und ich empfehle hier: zurücklehnen und hoffentlich genießen!
Viertelfinale Nummer drei werden dann der Serbe Djokovic gegen Haas-Bezwinger Tsonga bestreiten.Djokovic hatte im Achtelfinale wohl das leichteste Los mit dem Polen Kubot und konnte diesen auch erwartungsgemäß problemlos in drei Sätzen besiegen. Dem Serben gelangen insgesamt sechs Breaks und vor allem die Sätze eins und zwei waren für Kubot schon beendet bevor er überhaupt im Spiel war. In Satz drei konnte er dann über weite Strecken mithalten, doch die Dominanz Djokovic’s war zu groß. Der Franzosemusste heute Nacht zum ersten Mal in seiner Karriere ein 5-Satz Spiel bestreiten und behielt gegen Nicolas Almagro die Überhand mit 9-7 im fünften Satz. Unglaubliche 77 Winner verbuchte der Franzose und musste nur aufgrund seiner schlechten Chancenverwertung bei Breakbällen (lediglich 3 von 11) in die Verlängerung gehen. Die Quotenverteilung ist sicherlich auch gerechtfertig. Djokovic schwächelte noch gegen Chiudinelli aber konnte in Folge dann überzeugen und vor allem gegen Kubot spielte er sehr dominant. Für Tsonga war der Achtelfinalsieg ein Kraftakt und gut möglich, dass es ihn zuviel Kraft gekostet hat. Wenn er jedoch weiterhin soviele Winner schlägt, wird er auch einen Djokovic damit zermürben und wir können uns auf ein starkes Spiel freuen. Hier sollte der Beginn abgewartet werden, damit man sehen kann, wie fit Tsonga ist und dann In-Play einsteigen.
Das letzte Viertelfinale ist das vorweggenomme Finale. Roger Federer marschierte ins Viertelfinale und konnte nach dem schwierigen Erstrundenspiel gegen Andreev überzeugen und verlor danach keinen Satz mehr. Sein Aufschlag und seine Vorhand funktionieren einwandfrei. Jedoch verlor er die zwei letzten Aufeinandertreffen konnte Davydenko für sich entscheiden. Jedoch musste Davydenko heute Nacht gegen Verdasco hartkämpfen. Nach 2-0 Satzführung sah alles nach einem lockeren Gang ins Viertelfinale aus. Doch Verdasco gab nicht auf und konnte die Sätze drei und vier für sich entscheiden. Schlussendlich gab die Anzahl der unerzwungenen Fehler den Ausschlag pro Davydenko. 81 unerzwungene Fehler waren deutlich zu viel für Verdasco und so konnte sich Davydenko in 5 Sätzen durchsetzen. Auf dieses Spiel hoffte die Tenniswelt schon seit der Auslosung und nun darf man gespannt sein wie sich Davydenko in einem Best-of-5 Spiel gegen Federer schlagen wird. Die Quoten auf der Wettbörse Betfair sind noch sehr schwankend und haben sich noch nicht eingependelt. Jedoch wird Federer wohl eine Quote um 1.45-1.50 erhalten und Davydenko damit knapp über 3. Aufgrund der letzten Duelle – und dem vollkommen verdienten Sieg in Doha für Davydenko – ist die Quote durchaus hoch. Jedoch konnte Federer in Melbourne bisher überzeugen und wurde von Spiel zu Spiel stärker. Davydenko musste gegen Verdasco hart kämpfen und dies kostete sicherlich einiges an Energie. Ähnlich wie beim Djokovic-Tsonga Spiel empfehle ich hier den Beginn abzuwarten und dann live einzusteigen. Für eine Pre-Game Wette empfinde ich die Quote auf Federer zu gering.
Im Laufe des Tages kommt dann auch noch eine kurze Vorschau auf die Viertelfinalis der Frauen. Jedoch sollte dies keine Konkurrenz zu den sehr guten News von Christoph sein. Für unsere Leser könnte eine weitere Vorschau durchaus von Vorteil sein um unter Umständen auch eine andere Argumentation zu den Spielen zu lesen und sich dann besser selbst die Meinung bilden zu können.
Kategorie: Tennis-Wetten
24. Januar 2010 / christoph
Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.
Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.
Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!
Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.
Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.
Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.
2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.
Kategorie: Tennis-Wetten
22. Januar 2010 / christoph
Ein großer Tennistag neigt sich dem Ende entgegen. Inzwischen steht nur noch eine Partie aus. Derzeitige kämpft Kuznetsova gegen unsere Miss Kerber.
Nun musste auch die erste echt Favoritin dieses Turnier beenden. Kim Clijsters schied völlig entfernt von ihrer Topform mit 0:6 und 1:6 gegen Nadia Petrova aus. Dieses Ergebnis ist auf dem ersten Blick eigentlich nicht zu glauben. Clijsters kämpfte mit den Tränen, war völlig niedergeschlagen und wird einige Zeit brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Um das HC +6,5 auf Nadia Petrova musste also zu keiner Phase im Match gezittert werden.
Doch zu dieser Kombi gehörte bekanntlich auch noch Del Potro, der es deutlich spannender machte. Schön, dass ein Deutscher dafür verantwortlich ist. Mayer spielte einer der besten Matches seiner Karriere und brachte dem Argentinier gar einen 0:6 Satzverlust bei. Ein weiterer Grund, die Augen verwundert auszuschütteln, wenn man dieErgebnisse direkt kurz nach dem Aufstehen laß. Doch fällt die Erklärung im Falle Del Potro deutlich leichter aus. Den Hühnen plagten ab dem zweiten Satz schmerzen. Die Behandlungspause verhalf zumindest ab Durchgang 3 zu neuen Kräften, auch wenn das Niveau eines starken Auftaktsatzes nicht wieder erreicht werden sollte. 6:4 und 7:5 holte sich "Pony" die weiteren für den Sieg benötigten Etappenziele. Mayer konnte erhobenen Hauptes den Court verlassen.
Selbiges galt vor wenigen Minuten auch für Philipp Kohlschreiber, der Rafael Nadal einen großen Fight geboten hat. Zwar muss Kohli über die vielen verpassten Breakchancen enttäuscht sein, doch das Ergebnis von 4:6, 2:6, 6:2 und 5:7 spricht eher für Philipp. Rafael Nadal hingegen kommt auch in diesem Spiel nicht über eine untere Normalform hinaus und wird sich deutlich steigern müssen um gegen Murray, Djokovic, Federer und einige Mitfavoriten bestehen zu können.
Unterdessen ist Dinara Safina im Eiltempo in die nächste Runde gerauscht. Baltacha hatte nicht die Spur einer Chance und verlor mit ganzen 3 gewonnenen Spielen 1:6 und 2:6. Viel mehr Sorgen hatte Jelena Jankovic, die kein Bein auf den Boden bekam. Nach dem 2:6 und 3:6 musste die Serbin erkennen, dass Bondarenko heute klar besser war und verdient in das Achtelfinale einzog. Für Jankovic stehen die Chancen in Paris bei den French Open wieder deutlich besser, da der Sandplatz eher die Spielwiese einer Jelena ist.
Andy Roddick hatte keinen ganz leichten Stand gegen Lopez. Für den Amerikaner ist es fast schon an der Tagesordnung, viele TieBreaks spielen zu müssen. So auch gegen den Spanier. Der Erste führte direkt zum 0:1 Rückstand. Teilweise war die Siegquote auf das Aufschlagmonster Roddick von @1,10 bis auf @1,50 angewachsen. Auch die weiteren Sätze waren umkämpft, was jedoch eher daran lag, dass Andy fahrlässig fast alle Breakchancen liegen ließ. Beim Service wurde der Favorit immer souveräner und gewann letztendlich verdient mit 6:7, 6:4, 6:4 und 7:6 (3).
Das Topmatch der Vormittagssession aber bestritten Justine Henin und Alisa Kleybanova. Henin hatte Quoten von maximal 1,10 vor dem Spiel auf die Seiten der Buchmacher gezaubert. Doch am Tag der Favoritenstürze musste auch die Belgierin erfahren, dass Kleybanova dieses Turnier liebt. Bereits letztes Jahr ging es bis in Runde 4. Henin verlor den Ersten mit 3:6 und lag auch im Mitteldurchgang schnell mit dem Break hinten. Zu diesem Zeitpunkt konnte man die einstige Favoriten zu @4,00 kaufen. Wer dieses Risiko einging, sollte belohnt werden. Henin drehte mit all ihrer Erfahrung die Partie. Beim Stand von 2:3 holte sie sich das Break zurück und kam fortan nicht mehr in die Gefahr, ihren Aufschlag abgeben zu müssen. Ein 6:2 Abschluss ist das Spiegelbild der Aufholjagd.
Andy Murray musste nur im ersten Satz zittern. Gegen Serra erzwang er ein 7:5, nachdem zuvor eine 3:0 Führung nicht gehalten hatte. Mit dem 6:1 und 6:4 machte er den Einzug in Runde 4 perfekt. In der Nightsession gab es noch 2 spannende Duelle der ATP Konkurrenz. Cilic gewann gegen Warinka 3:1. Mit demselben Ergebnis schickte Karlovic Ljubi nach Hause.
Aus Wettsicht dürfte der Tag für viele ein großer Erfolg gewesen sein.
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Kategorie: Tennis-Wetten
20. Januar 2010 / christoph
Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).
Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.
Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.
Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.
Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.
Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.
Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.
Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.
In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
Kategorie: Tennis-Wetten
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