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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Monfils und Sportwetten im Allgemeinen.
Die Spannung auf den Rängen von Roland Garros ist spürbar groß, da die heiße Phase des Turnieres beginnt. Am heutigen Dienstag werden die ersten Viertelfinals gespielt. Ein Akteur hat es dabei besonders leicht: Novak Djokovic darf mit Losglück den direkten Gang in das Halbfinale antreten. Fognini hatte zwar im Achtelfinale einen großen Kampf geliefert und sein Match auch gewonnen, dafür aber alle gesundheitlichen Grundbedingungen für ein weiteres Spiel verloren. Novak Djokovic festigt somit seine Favoritenrolle und wartet bereits jetzt auf den Gegner im Halbfinale.
Noch nicht einmal im Viertelfinale sind dagegen Victor Troicki und Andy Murray. Beide belauerten sich am gestrigen Turniertag. 2:0 nach Sätzen stand es bereits für den Serben, bevor Andy Murray trotz akuter Verletzungsprobleme zum Satzgleichstand kam. Das Match wird im Laufe des Tages fortgeführt. Natürlich ist es sehr wichtig mit einem guten Händchen aus der Kabine zu kommen und auf den Punkt topfit zu sein. Unter normalen Umständen ist ein Sieg des Briten zu erwarten, doch wie sich die angeschlagenen Beine in der Nacht erholen konnten, weiß nur Murray selbst.
Andy Murray @ 1,38 Betsson
Victor Troicki @ 3,50 WilliamHill
Unterdessen ist Roger Federer bereits eine Runde weiter. Der ehemalige Krösus des Herrentennis erlebt in Paris seinen zweiten – oder besser gesagt bereits dritten Frühling. Roger spielte bis zu diesem Viertelfinale überzeugte Matches, verlor keinen einzigen Satz und beherrschte seine Gegner mit großem Tennis. Die Variabilität eines Federers ist unumstritten und die Erfahrung, im richtigen Moment den passenden Ball zu spielen, einfach unheimlich groß. Gael Monfils war bereits gegen Ferrer als Außenseiter quotiert und wird es mit Roger nicht leicht haben. Die 5 Sätze aus dem Achtelfinale stecken zudem noch in den Knochen des Franzosen. Auch wenn das Publikum auf der Seite des Showmans sein wird, wäre alles andere als ein klarer Sieg des Favoriten eine große Überraschung.
Gael Monfils @ 6,70 Betfair
Roger Federer @ 1,15 Interwetten
Bei den Damen sind Vorjahressiegerin Schiavone aus Italien und Svetlana Kuznetsova in der Favoritenrolle. Francesca Schiavone bekommt es mit Pavlyuchenkova zu tun, welche eine echte Entdeckung dieses Turnieres ist. Dies erklärt die verhältnismäßig hohe Quote auf die Italienerin. Natürlich ist auch das Favoritensterben der Damen ein Grund, weshalb selbst der klarste Favorit noch immer unerwartet große Quoten bekommt. Die Beobachtung des Turnieres gibt den Buchmachern recht.
Kuznetsova spielt gegen Görges – Bezwingerin Marion Bartoli, welche sich erfolgreich bis unter die letzten 8 Damen gespielt hat. Eine Überraschung ist in dieser Partie keinesfalls unmöglich, wenn man bedenkt, mit welcher Klasse Bartoli nach der schwachen Anfangsphase über Görges dominierte.
Francesca Schiavone @ 1,59 Betfair
Anastasia Pavlyuchenkova @ 2,60 PaddyPower
Svetlana Kuznetsova @ 1,45 Interwetten
Marion Bartoli @ 3,09 Betfair
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29. Mai 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die French Open 2011 gehen am Montag in die 2.Turnierwoche. Über den ersten Teil der Ereignisse könnte man bereits viele Seiten füllen. In der ATP Konkurrenz haben sich die Favoriten bislang schadlos gehalten. Rafael Nadal schwächelte in den ersten 2 Partien, bevor ein souveräner Sieg folgte. Dennoch ist die Favoritenrolle an Novak Djokovic übergegangen. Der Serbe gab bislang nur gegen den "Leuchtturm" Del Potro einen Satz ab und steht bereits im Viertelfinale des 2. Grand Slam Turnieres im Jahr 2011. Auch Roger Federer ist in alter Form zurück auf dem Court. Ohne Satzverlust eilt der Schweizer durch das Teilnehmerfeld. Besonders der Auftritt über Wawrinka war trotz des Marathonmatches, welches der Außenseiter zuvor bestreiten musste, sehr überlegen.
Bei den Damen ist die Lage völlig anders. Die ersten drei Spielerinnen der Setzliste haben sich längst verabschiedet. Kein Mensch spricht in Paris mehr über die Namen Caroline Wozniacki oder Kim Clijsters. Azarenka besitzt derzeit die geringste Quote auf den Erfolg bei den French Open, dahinter folgt Sharapova. Für die Russin war der Siegestraum jedoch auch fast schon ausgeträumt. Eine Quote jenseits der Marke 6,0 konnte man auf Sharapova bereits in Runde 2 spielen. Das Favoritensterben der Damen macht viele Sorgen, da auch Andrea Petkovic, die einzige verbliebene Deutsche, heute zittern muss, wenn das Duell gegen Maria Kirilenko ansteht.
Kirilenko ist mit überragenden Ergebnissen bis in dieses Achtelfinale vorgestoßen, während Andrea Petkovic viele knappere Spiele bestreiten musste. Der Schein trügt jedoch, da die Ansetzungsliste Petkovic keinesfalls bevorzugen konnte. Gegen Rus und Scheepers gewann Kirilenko zweimal klar und gab in den 4 Sätzen insgesamt nur 7 Spiele ab. Die Gegner gehören zwar in die Kategorie "No Name", doch spätestens der Erfolg von Rus zuvor über Kim Clijsters hat den Schwierigkeitsgrad gewaltig gehoben. Andrea Petkovic unterdessen spricht schon vom Titel aufgrund der großen Nervenstärke und dem Favoritensterben in der ersten Woche. Doch Value ist in der Quote der Deutschen Petkovic heute gewiss nicht.
French Open 2011 – Achtelfinale 30.05.2011
Petkovic @ 1,35 youwin
Kirilenko @ 3,75 Sportingbet
Ein spannendes Match erwarten wir auch zwischen Marion Bartoli und Svetlana Kuznetsova. Bartoli schickte Julia Görges aus dem Wettbewerb und konnte sich auch gegen Dulko durchsetzen. Aufgrund der Aufgabe der Gegnerin gab es sogar eine etwas längere Phase zum entspannen, weshalb Kuznetsova heute schon Probleme bekommen könnte. Kuznetsova musste in der Vorrunde zuletzt die Hürde Hantuchova nehmen, was trotz verlorenen Tie-Breaks in Satz 1 funktionierte. Nach dem Satzverlust war die Russin die klar bessere Spielerin und siegte in den folgenden Sätzen mit 6:2 und 6:3.
French Open 2011 – Viertelfinale 31.05.2011
Kuznetsova @ 1,45 Unibet
Bartoli @ 3,00 Sportingbet
Bei den Herren sind heute zahlreiche Favoritensiege möglich. Rafael Nadal dürfte wenige Probleme mit Ljubicic bekommen, Andy Murray ist klar vorn gegen Troicki. Robin Soderling ist auf seinem Lieblingsbelag "Sand" gegen Gilles Simon ebenso mit der kleineren Quote versehen worden.
Schlussendlich muss noch die Partie von Ferrer gegen Monfils beendet werden. Der Spanier liegt mit 1:2 Sätzen in Rückstand, führt aber im vierten Satz mit dem Break. Erst heute Abend wird das Match erneut aufgenommen. Ein Erfolg des Spaniers wird trotz des Zwischenstandes weiterhin von den Buchmachern angenommen.
French Open 2011 – Achtelfinale 30.05.2011
Ferrer @ 1,73 Sportingbet
Monfils @ 2,27 Betfair
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29. Mai 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die Sonne schaut wieder hinter den Wolken hervor und damit beginnt auch in Europa wieder die Tennissaison. Besonders alle Österreicher dürfen sich nach den Australian Open bereits auf das zweite hochrangige Event freuen. Am kommenden Wochenende duellieren sich Melzer und Co. mit Frankreich in Runde 1 des Davis Cup.
Österreich hat seit Jahren keine ganz große Rolle mehr in der Weltspitze des ATP – Tennis gespielt und sieht nach vielen Zweifeln und der Trauer der vergangenen Saisons nun eine große Chance im Duell mit einer der besten Nationen der Welt 2010.
Die unbändige Euphorie lässt sich an drei entscheidenten Punkten festmachen:
1.Jürgen Melzer – Der Kapitän des Gastgeberteams befindet sich in hervorragendener Verfassung. Die Saison 2011 könnte eine der stärksten für Österreichs Besten werden. In den Medien fällt nur ein Name in einem sonst nur durchschnittlichem Team.
2.Der Heimvorteil - Auch würde man in Frankreich kaum den Hauch einer Chance haben. Das Duell wird auf Sand stattfinden und die Begeisterung auf den Rängen ist groß und die Chance auf eine große Überraschung aufgrund von Punkt Nummer 3 so hoch wie nie.
3.Verletzungen – Der Gegner reist mit einem stark veränderten Kader an. Die beiden Topakteure Gael Monfils und Gasquet werden nicht spielen können, stattdessen Benneteau und Llodra mit dabei. Letzterer ist kein Sandplatzspieler und dürfte zumindest gegen Melzer chancenlos sein.
Eine mögliche Matchliste
Freitag – 1.Einzel: Koubek vs. Simon
Freitag – 2.Einzel: Melzer vs. Chardy
Doppel Samstag: Melzer/Knowle vs. Benneteau/Llodra
Sonntag – 3.Einzel: Melzer vs. Simon
Sonntag – 4.Einzel: Fischer vs. Chardy
Entgegen erster Erwartungen wird das Spannungsduell Simon vs. Melzer erst am Sonntag über die Bühne gehen. Damit erhält sich Österreich vermutlich länger die Chance auf den Sieg und könnte gar am Sonntag ein echtes Endspiel erhalten.
Mit Spannung erwartet wird das Doppel, in welcher Melzer nur eventuell selbst antritt. Jürgen möchte spielen, muss aber auch die Kraft für einen Gegner wie Chardy am Sonntag haben. Eine Entscheidung wird wie üblich erst Stunden vor Spielbeginn fallen.
Im Abschlussspiel müsste Simon klar stärker als Fischer oder Knowle sein, wobei es mich nicht wundern würde, wenn es in diesem Duell nur noch um die goldene Ananas geht.
Zur Übersicht noch einmal die Spielerliste der beiden Teams
Österreich
Jürgen Melzer
Martin Fischer
Julian Knowle
Stefan Koubek
Frankreich
Jeremy Chardy
Gilles Simon
Julian Benneteau
Michael Llodra
Quoten
Durch die Ausfälle sind die Quoten auf Frankreich deutlich angestiegen. Einige Buchmacher haben Ihre Quoten gar schon wieder vollständig rausgenommen. Interwetten hatte eine @1,50 auf Frankreich, bei Betfair ist derzeit eine @1,57 zu haben.
Aktuell gibt es noch die Quoten für die erste Partie:
Melzer @ 1,75 Interwetten
Simon @ 1,90 Interwetten
3. März 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Es ist wie in den vergangenen Jahren. Die Freude am Herrentennis ist sehr gering geworden. Das Tennis nicht die Aufmerksamkeit in der Bundesrepublik genießt, wie diese Sportart es vielleicht verdient hat, ist traurig. Doch wenn man schaut, welche Leistungen die Männer in Melbourne abgeben schwinden die Chancen, dass genau die Begeisterung in Zukunft größerer werden könnte. 14 Herren starteten in das Grand Slam Turnier und kein einziger erreichte Runde 3. Benjamin Becker setzte dem sterbenden Schwan die Krone auf. Dolgopolev hatte nur im dritten und vierten Satz Mühe mit Deutschlands "Bestem". Nach dem Tiebreak im 4.Durchgang endeten die Hoffnungen von Becker. Wir müssen konsterniert anerkennen, dass die Niederlage vollstens in Ordnung geht und der Ukrainer verdient in Runde 3 einzog.
Auch Barrois bei den Damen ist aus dem Turnier gestoßen worden. Gegen die Nummer 16 der Setzliste Pavlyuchenkova gab es ein glattes und erwartungsgemäßes 2:6 und 2:6.
Görges darf morgen in der Hisense Arena gegen Maria Sharapova ran. Die Russin ist noch nicht in der Form vergangener Jahre, aber dennoch klare Favoritin in diesem Duell. Die Powerspielart Sharapovas mit Assen, und vielen schnellen Punkten kann Julia nur mit ganz viel Routine und Erfahrung zerstören. Es wird darauf ankommen, die Ballwechsel lang zu halten, ohne die Bälle nur in die gegnerische Hälfte zu platzieren. Es ist allseits bekannt, das Maria Sharapova nicht gerade die Spielerin mit den stärksten Nerven ist. Wenn Görges die Favoritin in Bedrängnis bringen kann winkt der Gewinn einer netten Quote.
Maria Sharapova @ 1,45 Expekt
Julia Görges @ 3,19 Pinnacle
Andrea Petkovic hat mit Venus Williams einen ähnlichen Spieltyp als Gegnerin, wie ihre Landsfrau. Venus Williams ist zusammen mit ihrer Schwester Serena eine der stärksten und vor allem temporeichsten Aufschlägerinnen der WTA Tour und geht selbst schnell auf den Gewinnschlag. Die Formkurve von Venus ist aber allseits als ungenügend bekannt, weshalb die Quotierung von Petkovic als Favoritin hier sogar möglich ist. Dennoch sehe ich eher bei Venus die größeren Chancen, weshalb ein von Deutschland bereinigtes Starterfeld ab morgen Abend keine große Verwunderung mehr darstellen dürfte.
Andrea Petkovic @ 1,93 Pinnacle
Venus Williams @ 2,08 Nordicbet
Unterdessen musste Del Potro seinen Koffer packen. Trotz des Handicap seines Gegners (Baghdatis musste bereits in der vorherigen Runde über 5 Sätze gehen), gab es für den Hühnen Argentiniens keine Chancen im direkten Duell. Das 1:3 nach Sätzen schickt Del Potro zurück auf den Trainingsplatz, auf welchem die Form für kommende Turniere gefunden werden soll. Bis zu der Stärke vom Schlussspurt 2009 ist es noch ein langer Weg.
Im laufe des morgigen Tages gibt es weitere spannende Partien. Xavier Malisse gegen Roger Federer hatten wir bereits gestern angesprochen, bei den Damen kommt das Duell zwischen Cibulkova und Wozniacki hinzu. Die Dänin wird klar als Favoritin quotiert und dürfte in Sachen Form und Technik auch diesen Erwartungen gerecht werden können. Sorgen könnte die Kampfesstärke der Gegnerin machen, welche bei großen Turnieren schon einige Male überraschen konnte.
Das Spiel des Tages bestreiten Monfils und Wawrinka. Bei dem Franzosen weiß man nie genau, wo man ist. Gael vereint mit dem Tennissport immer ein Stück Show und springt schonmal wie ein Basketball vor dem Dunk, nur um den Ballwechsel am Netz zu beenden. Wawrinka ist der deutlich ruhigere Spieltyp. Hartes Training haben den leichten Favoriten zu einem namhaften Blatt machen lassen.
Stanislaw Wawrinka @ 1,80 Interwetten
Gael Monfils @ 2,20 Betfair
19. Januar 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Dem Wind geschuldete, sind die niveauarmen Partien des gestrigen Tages. Es war ein Bild, welches die Enttäuschung nicht verbergen ließ. Keiner der Akteure auf dem Court konnte sich ernsthaft mit den Bedingungen auf dem Platz anfreunden. Ich glaube, dass es nur ganz selten soviele innere Wutausbrüche gegeben hat, wie eben an diesem 10.Turniertag in Flushing Meadows.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass sich die Favoriten keine Blöße gaben, in Mehrheit sogar sicher und satzverlustfrei in die Folgerunden einzogen. Den Anfang machte Vera Zvonareva, die gegen Spätstarterin Kanepi die schwierige Schlussphase überlebte. Wie auch in den Vorrunden kam Kanepi ganz schwach aus den Startlöschern und lag früh mit dem Break zurück. Nach dem klaren 3:6 im Eröffnungssatz kam die Außenseiterin in Fahrt und konnte lange mithalten. Die Routine der Russin aber reichte um in der Verlängerung ein 7:5 zu erzielen und das Halbfinalticket zu buchen.
Selbiges schaffte am Anfang der Nightsession auch Caroline Wozniacki. Die 20 – jährige Blondine muss manschmal fast Angst haben, von ganzen Boulevardblättern verehrt zu werden. Täglich gibt es eine neue Story über Caroline, nur selten steht dabei ihr Tennisspiel im Vordergrund. Genau dieses war gestern auch nur teilweise überragend. Wozniacki überzeugte auf der Grundlinie, spielte aber selbst als klarste Favoritin sehr defensiv und konnte so nur den ersten Satz beim 6:2 deutlich gestalten. Cibulkova hatte gar eine gute Chance den zweiten Satz für sich zu entscheiden. Die kleine quierlige Kontrahentin versuchte sich im "Alles – oder nichts" – Stil, traf im regelmäßigen Wechsel das unterste Drittel des Netzes, oder eben genau die Linie! Obwohl Wozniacki große Aufschlagprobleme beschäftigen, gab es den letztendlich verdienten Halbfinaleinzug.
Bei den Herren wurde der heiß erwartete Tagesauftakt zwischen Novak Djokovic und Gael Monfils nicht zu dem Leckerbissen, den alle erwartet hatten. Aufgrund des Windes war die Partie deutlich weniger hochklassig. Beide Aktuere mögen sich nicht unbedingt, nerven sich gegenseitig mit der Show im Tennissport. Gleich im 1.Satz versuchte Monfils einen Ball durch die Beine, der auch ganz normal hätte gespielt werden können. Dies nagt an Djoko, der mehrfach vor eine Ausraster stand. Mehrere Schläger später und mit ganz viel Konzentration reichte es dennoch zu einem klarem 7:6, 6:1, 6:2.
Der Gegner ist auch schon gefunden: Roger Federer. Der Fed – Express gab sich auch gegen Soderling keine Blöße. Die Bilanz zwischen beiden konnte somit auf 13:1 hochgeschraubt werden. Federer war garnicht einmal der klar überlegene Spieler, dafür aber immer im richtigen Moment da. Ein Beispiel gefällig? Soderling hatte im Eröffnungssatz 4:1 Breakchancen, doch der Schweizer siegte mit Break Vorsprung. Ähnlich verlief es auch in den anderen Abschnitten. Die Erfahrung ist einfach größer bei der Nummer 2 der Setzliste. Eines halten wir aber fest, wenn Djokovic einen richtig guten Tag erwischt, kann es auch für Federer eng werden.
9. September 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Es gab gestern einige heiße Matches, doch im Vergleich mit den Ansetzungen am heutigen 10.Turniertag waren alle gestrigen Ereignisse nur eine kleine Vorschau. Sie dürfen sich freuen auf 4 großartige Tennisspiele, darunter das Topmatch des heutigen Tages: Monfils vs. Djokovic.
ATP
Monfils (@4,35 Pinnacle) vs. Djokovic (@1,27 Pinnacle)
Schauen wir doch gleich einmal auf die beiden Hauptakteure. Gael Monfils begeistert immer mit seinem Spiel. Der Franzose darf auch gut und gerne einmal 3 Doppelfehler hintereinander schlagen, die Fans würden es ihm nicht übel nehmen. Viel zu viel Show prägt seine Spielweise. Überkopfbällen springt Monfils entgegen wie manch ein Basketballer, wenn er die Orange Kugel durch den Ring stopfen will. Die Energiegeladenen Oberarme sprechen von Eleganz und Stärke. Novak Djokovic hingegen ist eher der Komiker. Nicht selten wird er nach den Spielen aufgefordert die Aufschläge diverser Kollegen in Satireform zu verdeutlichen. Besonders Sharapova und Nadal müssen da oft daran glauben. Ansonsten ist Djoko eher unauffällig, ein Mann der im Schatten von Nadal und Federer Jahr für Jahr Topleistungen bringt. Auch heute wird er von den Quoten klar favorisiert. Die Favoritenrolle teile ich gerne, doch so klar wie die Buchmacher sehe ich das lange nicht. Der Value liegt eher auf einem "Lay – Novak Djokovic". Gegen 20:30 Uhr wird diese Partie eröffnet. Natürlich können Sie wie gewohnt bei Eurosport dabei sein.
Söderling (@4,55 Pinnacle) vs. Federer (@1,25 diverse)
Es ist eine klare Angelegenheit, wenn wir auf die Quoten blicken. Ich bin auch der Meinung, dass die Buchmacher damit keinen Fehler machen. Roger Federer ist neben Nadal der klar beste Spieler der US Open. Er gab noch keinen einzigen Satz ab, musste daher deutlich weniger Zeit auf dem Court verbringen. Aber Sie sollten gewarnt sein. An einem richtig gutem Tag kann ein Söderling über sich hinauswachsen. Ich erinnere gerne an die French Open vor einem Jahr gegen Rafael Nadal. Die Bilanz gegen Fedex ist dennoch eher niederschmetternd. 1:12 liest es sich aus der Sicht des Schweden. Ich kann Ihnen dennoch nur empfehlen den Wecker am Bettkasten parat zu haben. Ab rund 2:30 Uhr wird diese Partie übertragen.
WTA
Kanepi (@3,82 Pinnacle) vs. Zvonareva (@1,32 Pinnacle)
Wer hätte gedacht, dass Kanepi sich zu diesem Zeitpunkt noch im Turnier befindet? Als allerletztes gewiss Yanina Wickmayer. Dies ist die letzte Kontrahentin Kanepis gewesen und sie führte bereits 6:0 und mit Break im Zweiten, bevor die Aufholjagd der Außenseiterin begann. Nun gegen Zvonareva stehen die Quoten wieder klar auf einem Favoritensieg der Russin. Doch Zvonareva ist zwar konstanter geworden, dürfte aber an einem mittelmäßigem Tag schlagbar sein. Favorit ist Zvonareva schon, doch gerade in der WTA Konkurrenz sind Quoten um die @4 auf den Außenseiter oft interessant. Da Zvonareva den klar höheren Namen hat sollten Sie noch mit einer möglichen Wette warten, Kanepi dürfte noch über die 4,00 Marke springen. Dieses Spiel ist viel wenig ein Tipp, als zum in – play – Traden zu gebrauchen.
Cibulkova (@10,98 Betfair) vs. Wozniacki (@1,10 Interwetten)
Das letzte Spiel des Tages wird von den Buchmachern zu einer ganz klaren Angelegenheit gemacht. Dominika Cibulkova bekommt zweistellige Quoten gegen Caroline Wozniacki, die dank Serena Williams Absage an Nummer 1 gesetzt ist. Wozniacki ist eine erstklassige Defensivspielerin, welche nahezu Fehlerlos agiert und daher nur mit ganz viel Gedult in Verlegenheit zu bringen ist. Ich möchte ehrlich sein und Ihnen gestehen, dass ich während des Turnieres noch kein einziges Spiel von Cibulkova gesehen habe, doch die Resultate gegen Kuznetsova und Co. sprechen eine deutliche Sprache. Ich gehe davon aus, dass sich hier die Favoritin durchsetzen wird. Dennoch ist ein Lay1,10 für mich hier Pflicht. Sollte Cibulkova am Anfang wenigstens annähernd mithalten können, sollte es die Chance geben mit Backquoten über 1,30 eine "Surebet" bilden zu können.
Viel Erfolg und einen schönen Turniertag!
Christoph
8. September 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).
Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.
Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.
Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.
Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.
Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.
Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.
Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.
In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
20. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Das Favoritensterben in Paris, welches sich in den ersten Tagen zwar abgedeutet hatte, aber noch keinerlei Umsetzung fand lässt die Spieler mit niedrigen Wettquoten immer mehr schaudern. 4 Viertelfinals in der Herren – als auch Damenkonkurrenz fanden statt. Dreimal siegte der Akteur mit der höheren Quoten und selbst Dinara Safina kam nur hauchdünn um eine riesige Blamage herum.
Den Anfang machte Soderling, welcher auf Suzanne Lenglen Nikolay Davydenko empfing. Beide Herrenmatches hatten die besten Vorzeichen lange umkämpfte Partien zu werden, doch sollten die gelegten Lines bei 40,5 Spielen deutlich unterschritten werden. Davydenko hatte zuvor Verdasco aus dem Match geworfen und auch Soderling ließ bekanntlich einen Spanier seine Stärke spüren. Im Gegensatz zu Davydenko behielt dieser die Form des Sonntags bei und holte sich einen souveränen Dreisatzsieg. Dabei sahen die Zuschauer Soderling in jedem Satz als klar besseren Spieler. NikoLAY machte seinem Namen einmal mehr alle Ehre. Das Layen Davydenkos gehört aber zur Vergangenheit, lag doch der Tennisstar schon in einigen Wettmanipulationsgeschichten weit vorn und leistete sich unerwartete Niederlagen gegen klar schwächere Spieler.
Auch Andy Murray musste sich geschlagen geben. Viele Experten im Tennisbereich sahen Gonzales bereits vor dem Spiel mit besseren Aussichten, nicht aber die Buchmacher. Maximal eine @1,72 war auf den Dritten der Setzliste herauszuschlagen. Gonzales zierte eine @2,40. Dabei ist Murray keiner, dem der Sanduntergrund in die Karten spielt, während Gonzales Paris als Lieblingsturnier auserkoren hat. Nie waren die Chancen wohl größer tatsächlich den Triumph zu landen, da Dauersieger Nadal bereits früh aus dem Turnier flog. Auch in diesem Match spielte der vermeintliche Außenseiter groß auf. Gonzales diktierte die Ballwechsel und schlug immer wieder erbarmungslos zu. Einzig den zweiten Satz konnte Murray 6:3 für sich entscheident. Höhepunkt eines schwachen Auftritts war das 0:6 mitten in der Partie. Der Schotte wird sich bereits auf Wimbledon vertrösten. Auf dem schnellem Rasen kommen seine Stärken besser zum Ausdruck.
Bei den Damen sicherte sich Safina den einzigen Sieg für die niedriger quotierte Spielerin. Dinara aber musste als Nummer 1 der Welt lange zittern, bevor der Matchball die Anspannung aus ihr rausließ. Im bisherigem Turnier musste die Russin kaum ein Spiel abgeben, überrannte ihre Gegnerinnen reihenweise. Selbiges passiert ihr selbst im Auftaktsatz. Mit 1:6 nach nur 28 Minuten war dieser Geschichte. Auch kurz darauf lag Safina im zweitem zurück, konnte das Blatt aber wenden. Die powervoll vorgetragenen Schläge an die Grundlinie fanden ihr Ziel und auch das Netz schien plötzlich wieder 10 Zentimeter tiefer zu hängen. Nach umkämpftem Satzausgleich war die Gegenwehr gebrochen. Azarenka, die zuvor Ana Ivanovic aus den French Open geworfen hatte musste nach großem Kampf und dem abschließendem 2:6 ihre Koffer packen. Dagegen bleibt Safina weiterhin die Spielerin, die geschlagen werden muss um eine realistische Chance auf den Sieg in Roland Garros haben zu können.
Auch Maria Sharapova hätte sicher nichts gegen eine Halbfinalchance gegen Safina gehabt, doch dazu fehlt noch die Spritzigkeit in den Beinen nach 10 Monaten Verletzungspause. Cibulkova, die ähnlich wie die Weltranglistenerste durch das gesamte Turnier gerast war machte der Russin diese Chance zu Nichte. Sharapova bekam kein Bein auf den Boden und mussten bei 0:6 und 0:5 Matchbälle abwären. Die Höchststrafe aber blieb ihr erspart. Plötzlich zeigte die Australian Open Siegerin von 2008 ihr bestes Tennis, verkürzte auf 2:5 und hatte gar Breakchancen zum 3:5. Die späte Überraschung fiel aus und Cibulkova löste das Ticket für das Halbfinale.
Weniger Überraschungen sind morgen allemal wahrscheinlich, auch wenn dies kein großes Kunststück ist. Robredo wird es schwer gegen Del Potro haben, musste doch der Spanier heute gar noch im Doppel antreten. Chancen einzuräumen sind dagegen Monfils gegen einen nicht unschlagbar wirkenden Federer. Quoten über 4,00 haben auf jedem Fall eine Spielberechtigung.
Zwei ausgeglichene Spiele könnten die Viertelfinals der Damen werden. Serena Williams und Kuznetsova werden sehr ausgeglichen quotiert. Dagegen ist die 1,70 auf Stosur gegen Cirstea bereits auf 1,65 abgerutscht.
2. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
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