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Mayer


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Mayer und Sportwetten im Allgemeinen.


Wenn Deutschland auf Kroatien trifft, dann ist Feuer unter dem Dach. Egal ob im Fußball oder Tennis – der sportliche Wettstreit zwischem dem Urlaubsparadies und dem stetigen Dauerrivalen ist ein Klassiker. Am Wochenende dürfen wir uns wieder einmal auf einen solchen Leckerbissen stürzen.

Deutschland möchte nach zuletzt besseren Ergebnissen im Davis Cup Runde 1 überstehen, geht aber mit der Außenseiterrolle in die 5 Matches. Die Buchmacher sehen Kroatien als Favorit für Runde 2, ein Meinung, die nicht jeder teilt.

Für beide Nationen ist der Davis Cup seit Jahren ein geliebter Wettbewerb. Besonders aufgrund der schwachen Ergebnisse in den normalen ATP Turnieren, sind Siege doch so schön zu feiern.

Unsere Deutschen werden mit folgenden 4 Spielern am Wochenende antreten:

Philipp Kohlschreiber
Florian Mayer
Philipp Petzschner
Christopher Kas

Kroatien

Marin Cilic
Ivan Dodig
Ivo Karlovic
Antonio Veic

Ein wesentliches für Kroatien sprechendes Momentum liegt im Heimvorteil. Andererseits verlieren die Gastgeber im Doppel zu großer Wahrscheinlichkeit bereits einen wichtigen Punkt. Das Doppel ist die große Schwäche und dürfte gegen Kas und Co. verloren gehen.

Auf ein hochklassisches Turnier dürfen wir uns wohl nicht freuen. Sowohl Cilic, als auch Kohlschreiber und Petzschner sind nicht überragend in Form. Cilic ist der stärkste der acht Spieler und gegen jeden Deutschen mindestens leicht in der Favoritenrolle. Kohlschreiber dürfte sich jedoch gegen Dodig durchsetzen können. Der letztere ist noch nicht lange auf der Tour dabei und dürfte schon im Bezug auf die Erfahrung klar hinter Kohli und Co. zurückfallen.

Die große Frage stellt sich, ob auch Petzschner oder Mayer einen Punkt in einem Einzel erzielen können. Da aber die Form von Karlovic und Veic ebenso nicht gerade nach oben schießt, sollte ein Auswärtssieg drin sein.

Mein Tipp: Kroatien 2 : 3 Deutschland

Quoten

Kroatien @ 1,74 Pinnacle
Deutschland @ 2,20 Pinnacle

 

3. März 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Florian Mayer krönt einen aus deutscher Sicht wundervollen ersten Tag bei den Australian Open 2011 in Melbourne. Der 27 – jährige musste sich nur im 2.Satz gegen Nikolay Davydenko geschlagen geben und kam zu einem 3:1 Erfolg gegenüber der Nummer 25 in der Weltrangliste.

Vor dem ersten Ballwechsel lag die Quote auf einen Erfolg Mayers bei 5,00 (Sportingbet) Davydenko ist zwar bekannt für peinliche Niederlagen gegen kleinere Gegner, nicht aber bei den ganz großen Turnieren. Viel mehr sind es Manipulationsvorwürfe gewesen, welche NikoLAY nie wirklich bestreiten konnte. Für den Bayreuther Sieger geht damit ein großer Traum in Erfüllung, während für die russischen Herren bereits wieder ein Debakel möglich erscheint.

Für Mayer soll aber in Runde 2 kein Ende folgen. Bereits vor dem Grand Slam Auftakt in Melbourne unterstrich  der Deutsche seine überragende Form in einigen Vorbereitungsturnieren. Der Gegner in der kommenden Partie ist der Japaner Nishikori. Dieser wird große Sorgen mit der Spielweise des Florian Mayer bekommen.

Auch Philipp Kohlschreiber startete erfolgreich in das Turnier am anderen Ende der Welt. Landsmann Tobias Kamke lieferte einen großen Kampf und brachte Kohli zu einem 0:2 Satzrückstand. Erst nach fast 4 Stunden gewann der Favorit die Partie mit 1:6, 4:6, 7:6, 6:4, 6:4 denkbar knapp. Bis zum Tiebreak des dritten Satzes hatte Kamke die Partie bestimmt. Damit zeigte Kohlschreiber erneut, dass ihm Auftaktpartien Sorgen bereiten. Für den weiteren Turnierverlauf muss eine klare Steigerung her. Kohli trifft  auf Berdych, den Dauergegner von Roger Federer.

Auch die Damen der Schöpfung durften jubeln. Petkovic gab gegen eine Amerikanerin beim 6:1 und 6:2 nur 3 Spiele aus der Hand und hatte leichtes Spiel. Viel mehr Sorgen musste Julia Görges über sich ergehen lassen. Gegen die Rumänin Gallovits-Hall gab es ein knappes 6:4, 4:6, 6:4.

So darf es in den kommenden Tagen in Down Under gerne weitergehen!

 

17. Januar 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.

Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.

Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!

Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.

Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.

Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.

2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.

 

24. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Roger Federer – der letzte Mohikaner!

Einmal mehr ist König Roger der einzig verbliebene deutschsprachige Spieler bei einem Tennis Turnier. Gleich vorweggenommen, bei den diesjährigen Australien Open konnte lediglich der Schweizer das Viertelfinale erreichen. Doch nüchtern betrachtet ist dies keine große Überraschung da die Auslosung schon in Runde drei sehr schwierige Lose für die deutschsprachigen Spieler gebracht hat. Doch alles der Reihe nach.

 

Deutschland

Vorgestern war kein guter Tag auf dem Rod Laver für die deutschen Spieler. Nacheinander verabschiedeten sich Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber und Angelique Kerber erwartungsgemäß. Florian Mayer spielte wohl das Spiel seines Lebens und konnte den zweiten Satz gegen den Gaucho Del Potro gar mit 6-0 für sich entscheiden. Auch in den Sätzen drei und vier hatte er durchaus Chancen den US-Open Sieger zu knacken. Doch in den wichtigen Situationen fehlte dann doch die nötige Konstanz. Doch allen Respekt zu dieser sehr starken Leistung. Ihm folgte dann Kohlschreiber gegen Rafa Nadal. Viele sahen einen glasklaren Sieg für Nadal als sicher an. Doch weit gefehlt. Die ersten zwei Sätze gingen zwar an Rafael Nadal doch schon in diesen Sätzen spielte Kohli sehr gutes Tennis und hätte wohl gegen sehr viele Gegner das bessre Ende für sich gehabt. Doch auf der anderen Seite stand eben kein geringerer als Rafael Nadal. In Satz drei konnte Kohli dann früh ein Break realisieren und transportierte dieses durch und nahm Nadal sogar nochmals den Aufschlag ab. Der vierte Satz war wieder sehr ausgeglichen und es gab viele Breakbälle auf beiden Seiten. Mitte des vierten Satzes gab es auch eine verbluffende Statistik. Zu diesem Zeitpunkt erzielte Kohli 119 Punkte und sein Gegenüber Nadal lediglich 118. Den vierten Satz konnte dann doch noch die spanische Nummer eins für sich entscheiden. Das letzte Spiel war dann das der deutschen Qualifikantin Angelique Kerber gegen Svetlana Kuznetsova. Im ersten Satz spielte Kuznetsova grauenvolles Tennis und beschenkte Kerber mit dem Satzgewinn. Kerber machte kaum einen Punkt selbst und profitierte immer wieder von den vielen unerzwungenen Fehler von Kuznetsova. In Satz zwei gelang Kuznetsova früh das Break und man dachte nun, dass das Spiel in die andere Richtung kippen wird. Weit gefehlt – direktes Rebreak zu 0. Gegen Satzende hin sah es immer mehr nach der ganz großen Sensation aus - doch leider blieb diese aus. Den zweiten Satz konnte Kuznetsova noch glücklich für sich entscheiden und den Dritten dann verdient gewinnen. Kerber profitierte zwar oft von den Fehlern Kuznetsova’s jedoch spielte sie in Satz zwei und drei dann auch sehr gut für ihre Verhältnisse. 

 

In der heutigen Nightsession gewann dann der 24-jährige Franzose Jo-Wilfried Tsonga mit 3-1 in den Sätzen gegen Tommy Haas. Schlussendlich war die bessere Athletik und der starke Aufschlag der Unterschied. In kritischen Situationen konnte Tsonga sich immer wieder auf den Aufschlag verlassen und machte dadurch sehr viele freie Punkte. Bitter jedoch – im vierten Satz führte Haas bereits mit 5-4 und servierte auf den Satzausgleich. Doch Tsonga gelang das Break zum 5-5, brachte dann seinen Aufschlag sicher durch und konnte nochmals Tommy Haas den Aufschlag abnehmen und feierte den Einzug ins Achtelfinale. 

 

 

Svetlana Kuznetsova - Angelique Kerber 36 75 64

Jo-Wilfried Tsonga - Tommy Haas 64 63 16 75

Juan Martin del Potro - Florian Mayer 63 06 64 75

Rafael Nadal - Philipp Kohlschreiber 64 62 26 75

 

Österreich

Für Stefan Koubek sollte es das Wichtigste Spiel seit langem werden. Leider nur sollte. Schon vor dem Spielbeginn plagte sich der letzte verbliebene Österreicher mit Fieber herum aber er wollte unbedingt antreten in seinem Drittrundenspiel gegen Verdasco. Nachdem der erste Satz relativ rasch mit 6-1 verloren ging, gab der Österreich dann w.o. und damit war das Abenteuer Australien Open auch für ihn beendet.

Fernando Verdasco - Stefan Koubek 61 w.o.

 

Schweiz

Wie schon im ersten Teil beschrieben, ist Roger Federer der einzige verbliebene. Gegen den Spanier Albert Montanes stellte sich auch niemals die Frage nach dem Sieger. Roger Federer hatte kaum Probleme mit Montanes. Im gesamten Spiel verbuchte der Spanier keinen einzigen Breakball. Federer servierte sehr stark und konnte deshalb in den Returnsgames vermehrt Risiko eingehen. Jedoch sagte er im Interview danach selbst, dass er mit der Qualität der Returns nicht ganz zufrieden war. Doch er blickt optimistisch auf die nächste Runde. In dieser geht es dann gegen den australischen Lokalmatadoren Lleyton Hewitt. Dieser gewann durch eine Aufgabe des Zyprioten Baghdatis mit 6-0 und 4-2. 

 

Für den zweiten Schweizer – Stan Wawrinka - war nach Runde 3 auch Schluss. Im ersten Satz konnte er sich gegen Cilic noch durchsetzen, doch Cilic war nicht mehr wieder zu erkennen nach seinem Spiel gegen den Youngster Tomic. Starke Winner und ein starkes Service waren der ausschlaggebende Punkt für den Vier-Satz-Sieg von Cilic. Im zweiten Satz hatte Wawrinka zudem noch mit einer Fußverletzung zu kämpfen und diese war sicherlich ein Handicap – jedoch war der Sieg von Cilic verdient. 

 

Roger Federer - Albert Montanes 63 64 64

Marin Cilic - Stanislaw Wawrinka 46 64 63 63

 

23. Januar 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Ein großer Tennistag neigt sich dem Ende entgegen. Inzwischen steht nur noch eine Partie aus. Derzeitige kämpft Kuznetsova gegen unsere Miss Kerber.

Nun musste auch die erste echt Favoritin dieses Turnier beenden. Kim Clijsters schied völlig entfernt von ihrer Topform mit 0:6 und 1:6 gegen Nadia Petrova aus. Dieses Ergebnis ist auf dem ersten Blick eigentlich nicht zu glauben. Clijsters kämpfte mit den Tränen, war völlig niedergeschlagen und wird einige Zeit brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Um das HC +6,5 auf Nadia Petrova musste also zu keiner Phase im Match gezittert werden.

Doch zu dieser Kombi gehörte bekanntlich auch noch Del Potro, der es deutlich spannender machte. Schön, dass ein Deutscher dafür verantwortlich ist. Mayer spielte einer der besten Matches seiner Karriere und brachte dem Argentinier gar einen 0:6 Satzverlust bei. Ein weiterer Grund, die Augen verwundert auszuschütteln, wenn man dieErgebnisse direkt kurz nach dem Aufstehen laß. Doch fällt die Erklärung im Falle Del Potro deutlich leichter aus. Den Hühnen plagten ab dem zweiten Satz schmerzen. Die Behandlungspause verhalf zumindest ab Durchgang 3 zu neuen Kräften, auch wenn das Niveau eines starken Auftaktsatzes nicht wieder erreicht werden sollte. 6:4 und 7:5 holte sich "Pony" die weiteren für den Sieg benötigten Etappenziele. Mayer konnte erhobenen Hauptes den Court verlassen.

Selbiges galt vor wenigen Minuten auch für Philipp Kohlschreiber, der Rafael Nadal einen großen Fight geboten hat. Zwar muss Kohli über die vielen verpassten Breakchancen enttäuscht sein, doch das Ergebnis von 4:6, 2:6, 6:2 und 5:7 spricht eher für Philipp. Rafael Nadal hingegen kommt auch in diesem Spiel nicht über eine untere Normalform hinaus und wird sich deutlich steigern müssen um gegen Murray, Djokovic, Federer und einige Mitfavoriten bestehen zu können.

Unterdessen ist Dinara Safina im Eiltempo in die nächste Runde gerauscht. Baltacha hatte nicht die Spur einer Chance und verlor mit ganzen 3 gewonnenen Spielen 1:6 und 2:6. Viel mehr Sorgen hatte Jelena Jankovic, die kein Bein auf den Boden bekam. Nach dem 2:6 und 3:6 musste die Serbin erkennen, dass Bondarenko heute klar besser war und verdient in das Achtelfinale einzog. Für Jankovic stehen die Chancen in Paris bei den French Open wieder deutlich besser, da der Sandplatz eher die Spielwiese einer Jelena ist.

Andy Roddick hatte keinen ganz leichten Stand gegen Lopez. Für den Amerikaner ist es fast schon an der Tagesordnung, viele TieBreaks spielen zu müssen. So auch gegen den Spanier. Der Erste führte direkt zum 0:1 Rückstand. Teilweise war die Siegquote auf das Aufschlagmonster Roddick von @1,10 bis auf @1,50 angewachsen. Auch die weiteren Sätze waren umkämpft, was jedoch eher daran lag, dass Andy fahrlässig fast alle Breakchancen liegen ließ. Beim Service wurde der Favorit immer souveräner und gewann letztendlich verdient mit 6:7, 6:4, 6:4 und 7:6 (3).

Das Topmatch der Vormittagssession aber bestritten Justine Henin und Alisa Kleybanova. Henin hatte Quoten von maximal 1,10 vor dem Spiel auf die Seiten der Buchmacher gezaubert. Doch am Tag der Favoritenstürze musste auch die Belgierin erfahren, dass Kleybanova dieses Turnier liebt. Bereits letztes Jahr ging es bis in Runde 4. Henin verlor den Ersten mit 3:6 und lag auch im Mitteldurchgang schnell mit dem Break hinten. Zu diesem Zeitpunkt konnte man die einstige Favoriten zu @4,00 kaufen. Wer dieses Risiko einging, sollte belohnt werden. Henin drehte mit all ihrer Erfahrung die Partie. Beim Stand von 2:3 holte sie sich das Break zurück und kam fortan nicht mehr in die Gefahr, ihren Aufschlag abgeben zu müssen. Ein 6:2 Abschluss ist das Spiegelbild der Aufholjagd.

Andy Murray musste nur im ersten Satz zittern. Gegen Serra erzwang er ein 7:5, nachdem zuvor eine 3:0 Führung nicht gehalten hatte. Mit dem 6:1 und 6:4 machte er den Einzug in Runde 4 perfekt. In der Nightsession gab es noch 2 spannende Duelle der ATP Konkurrenz. Cilic gewann gegen Warinka 3:1. Mit demselben Ergebnis schickte Karlovic Ljubi nach Hause.

Aus Wettsicht dürfte der Tag für viele ein großer Erfolg gewesen sein.

Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)

 

22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

In der heutigen Nacht beziehungsweise in den heutigen Morgenstunden wurde die zweite Runde der diesjährigen Australien Open beendet. Es gab wieder die ein oder andere kleine Überraschung und auch aus neutraler Sicht gab es sehr interessante Begegnungen. Vor allem das Spiel zwischen dem Zyprioten Marcos Baghdatis und dem Spanier David Ferrer war für den neutralen Zuschauer ein Augenschmaus. Das Spiel war geprägt von unglaublichen Ballwechseln und eigentlich hätte die Partie keinen Verlierer verdient. Doch für Ferrer sind die Australien Open nach der zweiten Runde schon beendet. Aber nun spezialisieren wir uns wieder auf die deutschsprachigen Spieler. Zu Beginn der Nachtrag der ersten Runde.

 

Nachtrag Erste Runde:

Wie im ersten Artikel schon erwähnt wurde, fehlten noch ein paar Partien aus der ersten Runde. Dabei gab es ein Deutsch-Österreichisches Duell zwischen Julia Görges und Tamira Paszek. Görges erwischte einen sensationellen Start und konnte den ersten Satz völlig problemlos mit 6-0 für sich entscheiden. Doch wie so oft bei den Frauen drehte sich das Bild in Satz zwei komplett. Wer nach dem ersten Satz für eine klare Sache von Görges ausging, wurde eines Besseren belehrt. Schnell führte Paszek mit 5-0 und entschied schlussendlich den Satz mit 6-3 für sich. Und die Achterbahnfahrt der Gefühle ging weiter, in Satz drei konnte Görges rasch wieder für klare Verhältnisse sorgen und führte mit 5-1. Die junge Österreicherin kämpfte sich nochmals zurück aber Görges konnte sich ins Ziel retten. 

Das zweite Spiel, welches wir noch betrachten, ist jenes von Stefanie Vögele gegen die Ungarin Melinda Czink. Das Spiel war ein wahrer Krimi und hart umkämpft. Viele Breaks und Rebreaks – Damentennis as usual war zu sehen. Die Ungarin ging eigentlich als klare Favoritin ins Spiel jedoch war relativ schnell klar, dass das Spiel kein Selbstläufer werden würde. Den ersten Satz konnte die Schweizerin dann auch mit 7-5 für sich entscheiden. Im zweiten Satz hatte Vögele dann schon Matchbälle, jedoch konnte Czink im Tiebreak den Satz für sich entscheiden. Und der dritte Satz war dann ein purer Krimi. Bei den Australien Open gibt es ja keinen Tiebreak im alles entscheidenden Satz und so konnte Vögele sich schlussendlich mit 9-7 durchzusetzen. 

 

Julia Görges – Tamira Paszek 60 36 63

Stefanie Vögele - Melinda Czink 75 67 97


Deutschland (11)

11 von 17 Spieler in Runde zwei – ein beachtliches Ergebnis für den deutschen Tennisverband. Doch in Runde zwei lief es dann nicht mehr so gut und es gab einige durchaus sehr überraschende Niederlagen für die deutschen Spieler. Allen voran das Ausscheiden von Sabine Lisicki gegen die Italienerin Alberta Brianti war nicht zu erwarten. Von vielen Experten wird Lisicki als kommende Top10 Spielerin gesehen und um dies zu erreichen muss definitiv mehr herausschauen als Runde zwei bei einem Grand Slam Turnier. Zwar konnte Lisicki den ersten Satz noch klar gewinnen aber in Folge dessen kam Brianti immer mehr ins Spiel und gewann verdient. Ebenfalls durchaus überraschend ausgeschieden ist Michael Berrer. In Runde eins konnte er noch mit einer starken Leistung überzeugen. Gegen den Usbeken Denis Istomin sah das Bild dann komplett anders aus. Immer wieder Probleme mit dem Serve und auf jedes Break kassierte er prompt das Rebreak. Eine 3-Satz Niederlage war hier ebenfalls nicht erwarten. Kampfgeist zeigte hingegen Benny Becker. Nach 2-0 Satzrückstand konnte er sein Spiel kontinuierlich steigern und sich in einen fünften Satz retten – welcher er jedoch schlussendlich verlor. Erwartungsgemäß ausgeschieden ist Julia Görges gegen die starke Dänin Caroline Wozniacki und Kristina Barrios gegen die Lokalmatadorin Samantha Stosur. Zwar konnte Barrios gut mithalten und die Quote für Sam war definitiv zu niedrig aber vom Publikum gepushed, setzte sich Sam verdient durch.

 

Doch es gibt natürlich auch Positives zu vermelden. 200 Minuten Spielzeit – ein wahrer Krimi erlebten die Fans von Tommy  Haas. Gegen den Serben Janko Tipsarevic verlor er den ersten Satz um dann die Sätze zwei und drei für sich zu entscheiden. Im vierten Satz nahm sich der Deutsche eine Auszeit und verlor ihn klar. Doch im fünften Satz war Tommy Haas wieder voll da und dank der besseren Fitness und wohl auch dank der größeren Erfahrung konnte er sich in brütender Hitze nach langem Kampf durchsetzen. Ebenfalls in Runde drei ist Florian Mayer - und dies ist sicherlich eine große Überraschung. Auch er spielte gegen einen Serben, gegen Viktor Troicki. Troicki ist ein aufstrebender Spieler, dem durchaus eine gute Zukunft prognostiziert wird.  In Satz 1 konnte er dieses Niveau dann auch noch abrufen, doch nach vier Sätzen war die Partie zugunsten Florian Mayer beendet – chapeau! Ebenfalls in der dritten Runde ist Philipp Kohlschreiber. Gegen den Amerikaner Odesnik konnte sich Kohli in vier Sätzen klar durchsetzen und nun winkt ihm heute Nacht ein Duell mit Rafa Nadal. Die einzige Frau, die den Einzug in die dritte Runde geschafft hat, ist Angelique Kerber nach einem beeindruckend klaren Sieg gegen Aravane Rezai. 

 

Die gesamten Ergebnisse der restlichen Deutschen im Überblick:

Tommy Haas - Janko Tipsarevic 46 64 63 16 63

Florian Mayer - Viktor Troicki 46 64 76 61

Philipp Kohlschreiber - Wayne Odesnik 64 36  63 62

Angelique Kerber - Aravane Rezai 62 63

Denis Istomin - Michael Berrer 75 63 64

Nicolas Almagro - Benjamin Becker 64 62 36 46 63

Feliciano Lopez - Rainer Schüttler 63 26 63 63

Carla Suarez Navarro - Andrea Petkovic 61 64

Alberta Brianti - Sabine Lisicki 26 64 64

Samantha Stosur - Kristina Barrois 75 63

Caroline Wozniacki - Julia Görges 63 61

 

Österreich (3)

Das österreichische Teilnehmerfeld war nach Runde 1 schon stark dezimiert und nach Runde zwei besitzen die Österreicher nur noch einen verbleibenden Spieler. Dies ist Stefan Koubek. Nach seinem hart erkämpften 5-Satz Sieg gegen Ram in Runde 1 ging er mit viel Selbstbewusstsein in Runde zwei gegen den Kroaten Ivan Dodig. Dies machte sich auch bezahlt. Satz 1 war noch sehr umkämpft und Koubek konnte ihn erst im Tiebreak für sich entscheiden. Doch damit war der Widerstand des jungen Kroaten gebrochen und mit 6-1 und 6-2 gingen die Sätze zwei und drei an den Österreicher. Koubek erklärte im Interview, dass er zuerst gar nicht nach Australien reisen wollte, weil er sich nicht in Form befand. Doch nach dem Training mit Roger Federer entschied er sich anders und konnte sich durch die Qualifikation kämpfen und steht nun in Runde 3.

 

Der Damenwettbewerb wird ohne österreichische Beteiligung weitergehen. Österreichs Nummer 1 – Sybille Bammer - erwischte ein hartes Los mit Venus Williams. Sie rechnete sich im Vorfeld zwar kleine Chancen auch, doch nüchtern betrachtet war sie chancenlos. Der erste Satz war rasch mit 6-2 weg und im zweiten Satz konnte sie sich von 5-3 zwar nochmals auf 5-5 herankämpfen aber dann zog Venus nochmals das Tempo an und die Sache war gegessen. Bammer meinte danach, dass sie mit der kämpferischen Leistung zwar zufrieden war aber vom Spielerischen noch sehr viel fehlt. Erwartungsgemäß ausgeschieden ist auch Yvonne Meusburger. Gegen Kirilenko - welche Maria Sharapowa in Runde 1 eliminierte – hatte sie nur ganz zu Beginn vereinzelt Chancen. Danach war Schluss. Doch das Niveau dieses Spiels war sehr überschaubar. 

 

Die Ergebnisse der restlichen Österreicher im Überblick:

Stefan Koubek - Ivan Dodig 76 61 62

Venus Williams - Sybille Bammer 62 75

Maria Kirilenko - Yvonne Meusburger 63 61

 

Schweiz (4)

Die Schweizer konnten vier von fünf Spieler in Runde zwei bringen. In dieser war dann aber erwartungsgemäß für Marco Chiudinelli und Stefanie Vögele Schluss. Chiudinelli spielte zu Beginn sehr, sehr stark und konnte den ersten Satz verdient mit 6-3 für sich entscheiden gegen Novak Djokovic. Die Sätze zwei und drei gingen mit 6-1 an Djokovic, jedoch spiegeln diese nicht den wahren Spielverlauf wider. Djokovic hatte hart zu kämpfen und in vielen Aufschlagsspielen Breakbälle gegen sich. Im vierten Satz hatte Chiudinelli bei 3-3 noch drei Breakbälle, konnte jedoch keinen nützen und bekam im nächsten Aufschlagsspiel seinerseits das Break und damit war die Partie beendet. Stefanie Vögele konnte den ersten Satz sehr ausgeglichen gestalten, jedoch gab es bis zum 4-4 im ersten Satz schon weit über 30 unerzwungene Fehler. Nachdem die Weißrussin Azarenka dann zum wiederholten Male den Aufschlag zum 5-4 abnehmen konnte, war der Widerstand endgültig gebrochen und alles ging sehr schnell. Vögele konnte im zweiten Satz kein Game mehr gewinnen und verabschiedet sich von den Australien Open. Jedoch kann sie aufgrund ihrer gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein.

 

Zum einem ganz lockeren Sieg kam Roger Federer heute in der Nightsession gegen den Rumänen Victor Hanescu. Dieser stellte kein all zu großes Problem dar und Roger Federer konnte mit einer beeindruckenden Leistung in die dritte Runde einziehen. Bereits im ersten Aufschlagsgame des Spiels fixierte König Roger das Break. Der erste Satz ging dann auch rasch an Roger. Im zweiten Satz hielt der Rumäne bis zum 3-3 mit und hatte sogar Breakchancen in diesem Aufschlagsspiel. Diese konnte Roger locker abwehren und in Folge dessen lies Federer seine Dominanz wieder aufblühen und zog locker in die nächste Runde ein. Der zweite verbliebene Schweizer ist Stanislaw Wawrinka. Gegen den Russen Igor Kunitsyn gab er – gleich wie Roger – lediglich sieben Games ab und steht nach zwei beeindruckenden Siegen in der dritten Runde. Wawrinka befindet sich momentan in einer sehr guten Form (beim Vorbereitungsturnier in Chennai bis ins Finale gekommen) und er scheint vollkommen erholt von seiner Nackenverletzung zu sein. 

 

Die Ergebnisse der verbleibenden Schweizer Spieler:

Roger Federer - Victor Hanescu 62 63 62

Stanislaw Wawrinka - Igor Kunitsyn 63 62 62

Novak Djokovic - Marco Chiudinelli 36 61 61 63

Victoria Azarenka - Stefanie Vögele 64 60

 

Spielplan für die dritte Runde:

Mittlerweile ist der deutschsprachige Anteil bei den Australien Open sehr stark dezimiert worden. Es befinden sich noch vier Deutsche (1 Dame, 3 Herren), ein Österreicher sowie zwei Schweizer im Bewerb. In der dritten Runde – welche heute Nacht starten wird – gibt es folgende Partien:

Svetlana Kuznetsova - Angelique Kerber

Jo-Wilfried Tsonga - Tommy Haas

Florian Mayer - Juan Martin del Potro

Philipp Kohlschreiber - Rafael Nadal

 

Fernando Verdasco - Stefan Koubek

 

Roger Federer - Albert Montanes

Marin Cilic - Stanislaw Wawrinka

 

Hoffen wir, dass sich unsere deutschsprachigen Spieler durchsetzen werden – obwohl es für viele sehr schwer werden wird. Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber und Stefan Koubek sind sicherlich klare Außenseiter und brauchen eine Topleistung um in die nächste Runde einziehen zu können. Jedoch denke ich, dass vor allem Philipp Kohlschreiber sehr gute Chancen haben wird um mindestens einen Satz gegen Rafa zu holen. 

Sobald die dritte Runde beendet sein wird – gibt es wieder den Rückblick auf die Spiele. Wer die Spiele selbst live anschauen möchte, kann sich entweder bei Bet365 einen Zugang zu den Streams kaufen um 10 Euro. Jedoch erhält man auch einen 10 Euro Bonus dafür. Oder bei Betfair kann man die Streams anschauen sobald man eine Wette von mindestens 5 Britischen Pfund abgegeben hat. Jedoch nur für die Österreicher und Schweizer.

21. Januar 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Auch am viertem Turniertag in Paris ging es heiß her. Nachdem alle Erstrundenpartie beendet waren durften sich heute erste Sieger duellieren.

So kamen die Topanwärter auf den Gesamtsieg weiterhin zu klarsten Siegen. Besonders bei den Damen unterstricht Dinara Safina ihre Favoritenstellung, Nach nun gespielten 4 Sätzen hat die Russin noch in keinem mehr als ein Spiel abgegeben. Nach dem 6:0, 6:0 sweep vor zwei Tagen musste nun Diatchenko dran glauben. Auf dem Court Suzanne Lenglen schaffte die Außenseiterin ganze 2 Spielgewinne. Ebenfalls souverän präsentierte sich Ana Ivanovic. Die Titelverteidigerin hatte noch am Sonntag einen Satz abgegeben. Diesmal brachte einzig das Rebreak im zweitem Satz zum 2:2 kurzfristig Spannung. Ivanovic siegt mit 6:1 und 6:2.

Auch bei den Herren blieb Titelverteidiger Rafael Nadal ohne Satzverlust. Beim 6:1, 6:4 und 6:2 zeigte sich den Dauersieger der French Open im Vergleich zum Auftaktspiel deutlich verbessert. Die Form für einen weiteren Triumph im Philippe Chatrier scheint gefunden. Auf einen bärenstark kämpfenden Potito Starace traf Mitfavorit Andy Murray. Der Schotte musste über 4 Sätze gehen und kam zu keinem einzigem souveränem Satzgewinn. Doch in typischer Manier war Murray stets dann am stärksten wenn die Big Points gespielt wurden.

Die deutschen Hoffnungen sinken in Paris alljährlich mit den ersten Turniertagen auf ein Minimum. So musste bei den Frauen mit Anna Lena Grönefeld bereits die letzte Deutsche passen. Dulko besiegte die Sensationssiegern vom Montag in einem abwechslungsreichem Match mit 7:6, 0:6, 6:2. Auch auf der ATP Tour klagt Deutschland über Verluste. Mit Kiefer und Petzschner sind 2 der 4 verbliebenen Kandidaten in Runde 2 gescheitert. Verdasco machte mit Philipp Petschner kurzen Prozess und festigt seine Position im erweitertem Kreis der Kandidaten auf ein Halbfinale. Nicolas Kiefer lieferte gegen den an 14 gesetzten Ferrer ein starkes Match, zwang den Spanier über die volle Distanz, wurde aber für den Kampf nicht belohnt und schlich nach einem 2:6 im Entscheidungsdurchgang doch enttäuscht aus der Anlage in Court 7.

Für die Spiele des Tages waren andere Namen zuständig. Das mit Spannung erwartete Duell bei den Damen zwischen Nadia Petrova und Maria Sharapova hielt die Versprechungen. Nachdem beide Spielerinnen einen Satz gewonnen hatten und dabei teils starkes Tennis ablieferten, sollte der Finalsatz zu einem echtem Krimi werden. Für beide Spielerinnen war der Sieg besonders wichtig, liegt doch aufgrund der leichten Setzliste nun ein Viertelfinalspiel direkt in der Luft. Maria Sharapova fehlte in den langen Ballwechseln noch die Konstanz, versuchte die Punkte schnell zu beenden. Petrova dagegen leistete sich sehr wenige vermeidbare Fehler, konzentrierte sich auf längere Ballwechsel und ließ sich auch durch zahlreiche Asse Sharapovas nicht entmudigen. Im Schlussabschnitt sah die leicht niedriger quotierte an 11 gesetzte Russin mehrfach wie die sichere Siegerin aus.0:1 und 2:4 lag Maria bereits hinten. Beim Stand von 2:4 und 15:40 wurden die zwei Breakchancen Petrovas zu kleinem Matchbällen, die sie nicht nutzen konnte. Im anschließendem Krimi schlugen beide Frauen für WTA Verhältnis stark auf, sodass 5 Spiele in Folge von der Aufschlägerin dominiert wurden. Die ehemalige Australian Open Siegerin musste dabei noch ein wenig mehr zittern, wehrte den einzigen Breakball aber per Ass ab.  Spiel 14 im drittem Satz wurde zum Schicksspiel. Nach schnellem 0:30 Rückstand flatterten die Nerven Petrovas, deren krachende Vorhand erst im Aus den Boden küsste, womit ein spannendes Match, welches 2 Siegerinnen verdient gehabt hätte 6:2, 1:6 und 8:6 endete.

Wer denkt, dass ein dramatischeres Match kaum möglich sei, hätte ab 20 Uhr wieder den Fernseher anschalten sollen. Auf dem Centercourt lief Ouanna gegen Marat Safin. Während Dinara Safina ganze 12 Spiele selbst gewinnen musste, sollte Safin trotz 32 eigener Spiele am Ende ohne Erfolg dastehen. Der 0:2 Satzrückstand, eingefangen in zwei Tiebreaks, konnte von Marat Safin noch mit 6:3 und 6:4 gewendet werden. Mit einem Break Vorsprung hielten die meisten Zuschauer das Spiel für entschieden, doch die Kämpferqualitäten eines Ouannas sollten noch genau im rechtem Moment kommen. Beim Spielstand von 4:4 war die Partie wieder völlig ausgeglichen, beide Spieler dominierten mit hammerharten Aufschlägen. 3 Matchbälle konte Ouanna nicht nutzen doch im Kopf blieb der Franzose unglaublich stark, brachte trotz der negativen Motivation stets seinen eigenen Aufschlag durch. Das warten sollte ein Ende haben, welches Ouanna triumphierend genoss. 7:6, 7:6, 4:6,3:6,10:8 endet das Match für den ungesetzten französichen Helden.

Nicht die Begegnung vollständig beenden konnte Venus Williams. Die Schwester von Serena zeigte wie schon im Erstrundenmatch große Schwierigkeiten und wird morgen versuchen müssem den 0:1 Satzrückstand noch in einen Sieg umzuwenden. Auch die Schwester und Jankovic müssen morgen wieder auf den Platz. Roger und Djokovic wierden nach dem heutigem Sieg von Nadal nachziehenm auch Monfils, vorhin noch begeister Zuschauer der Ouanna – Partie, erhält seinen zweiten Auftritt.

Aus deutscher Sicht werden die Augen besonders auf Court 6 und 7 gerichtet sein. Thommy Haas darf gegen Leonardo Mayer ran, Andreas Beck bekommt es mit Schüttler Bezwinger Giquel zu tun.

27. Mai 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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