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Marokko


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Gabun vs. Marokko, 27.01.2012, 20 Uhr – Afrika Cup (Gruppe C), Stade d’Angondje (Libreville) – Endergebnis 3:2 in einem spannenden und abwechslungsreichem Fußballmatch, die Heimmannschaft gewann mit sehr viel Einsatz und Herz und qualifizierte sich bereits für das Viertelfinale!

Auch hier sind die Vorzeichen unterschiedlich. Co-Gastgeber Gabun startete mit einem absolut verdienten 2-0 Sieg gegen die schwache Elf aus dem Niger. Marokko war gegen Tunesien zwar klar spielbestimmend und dominierte weitestgehend, musste sich im Endeffekt aber wegen schlechter Chancenverwertung mit 1-2 geschlagen geben und steht somit schon frühzeitig mit dem Rücken zur Wand. Nachdem davon ausgegangen werden kann, dass Tunesien gegen den Niger gewinnen wird, braucht es mindestens ein Unentschieden für Marokko um die Chance auf das Weiterkommen zu bewahren – doch auch dann hat man das Weiterkommen nicht mehr in der eigenen Hand. Gelingt der Elf von Trainerfuchs Erik Gerets den Gastgeber zu besiegen oder peitschen die afrikanischen Fans den Gabun nach vorne zum zweiten Sieg und somit zur vorzeitigen Qualifikation für die KO-Spiele?

Formcheck Gabun

Der Gastgeber des diesjährigen Afrika Cups hatte einen Start nach Maß. Von Anfang an setzte man den Niger unter Druck und die Fans sahen fast Einbahnstraßen-Fußball in Richtung Tor des Nigers. Einziger Minuspunkt beim Auftaktmatch war die magere Chancenverwertung. Chance um Chance wurde erspielt. Der Niger kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus und konnte auch keine wirkliche Torchance verbuchen. Zwar lies der Druck Gabuns in Halbzeit zwei merklich nach aber dennoch war die Sieg nie in Gefahr. Dadurch konnten einige Kräfte geschont werden für die weitaus schwierigeren Spiele gegen Marokko und Tunesien.

Als Vorbereitung für den Afrika Cup testete man zweimal. Zuerst gegen Burkina Faso und danach gegen den Sudan. Beide spiele endeten torlos. Dies spiegelt auch die mangelnde Chancenverwertung im ersten Spiel wider. Obwohl man in der Offensive mit Aubameyang und Mouloungi zwei durchaus starke Stürmer besitzt.

Der Gabun wird wohl mit der gleichen Elf das Spiel gegen Marokko beginnen. Nach der überzeugenden Leistung hat der Trainer keinen Bedarf die erste Elf auseinanderzubauen. Gegen die Elf von Erik Gerets wird es jedoch sehr schwer werden. Gabun’s Defensive wurde gegen den Niger nicht gefordert, gegen Marokko wird dies sicherlich anders sein. Vor allem da man sich schon fast einen Sturmlauf Marokkos erwarten kann. Man darf gespannt sein wie Ecuele Manga seine Mitspieler in der Defensive organisieren kann. Wenn ihm dies gut gelingt, dann ist das Viertelfinale in greifbarer Nähe.

Voraussichtliche Aufstellung Gabun

Ebang – Ebanega, Ecuele, Moussono, Mouelle – Madinda, Moubamba, Pallun – N’Guema, Aubameyang, Mouloungui

Bekannte Spieler Gabun

Bruno Ecuele Manga – 23 Jahre, FC Lorient, MW laut tm.de 5.500.000
Pierre-Emerick Aubameyang – 22 Jahre, AS Saint-Etienne, MW laut tm.de 4.000.000
Eric Mouloungui – 28 Jahre, OGC Nizza, Mw laut tm.de 2.750.000

Formcheck Marokko

Von der Leistung her hat Gerets nicht viel auszusetzen. Torhüter Lamyaghri machte zwar beim 1-0 einen schweren Patzer aber dennoch ließen sich die Löwen vom Atlas nicht beirren und spielten munter nach vorne. Chancen wurden einige erarbeitet, vor allem in Halbzeit zwei nach der Einwechslung von Taarabt, aber der Anschlusstreffer durch Ex-Inter Spieler Kharja kam viel zu spät. Die Niederlage war vollkommen unnötig, spielte man doch viel zielstrebiger in Richtung gegnerisches Tor.

Durch die Niederlage stehen sie bereits im zweiten Spiel mit dem Rücken zur Wand. Gegen den Gastgeber muss ein Sieg her damit Marokko nicht das gleiche Schicksal erleidet wie der Senegal. Von der Qualität her im Team hat Marokko einige Legionäre die in den großen Ligen der Welt spielen. Chamakh spielt bei Arsenal London, konnte dort bisher noch nicht überzeugen aber seine Qualitäten sind in Frankreich bestens bekannt. Taarabt wurde wertvollster Spieler in der Championship in der abgelaufenen Saison und Verteidiger Benatia wurde vor kurzem sogar mit einem Wechsel zum großen FC Barcelona in Verbindung gebracht.

Es wäre doch eine Sensation sollte diese Elf die KO-Phase nicht erreichen und bereits vorzeitig ausscheiden. Für Marokko war die Niederlage gegen Tunesien das erste Spiel im Jahr 2012. Gerets verzichtete auf Vorbereitungsspiele. Dennoch hat das Team schon sehr gut agiert. Grundsätzlich denke ich, dass die gleiche Stammelf auflaufen wird wie gegen Tunesien. Lediglich Taarabt wird wohl von Beginn an spielen.

Voraussichtliche Aufstellung Marokko

Lamyaghri – Benatia, El-Kaoutari, El-Kaddouri, Chretien – Belhanda, Kharja, Taarabt – Amrabat, Assaidi, Chamakh

Bekannte Spieler Marokko

Marouane Chamakh – 28 Jahre, Arsenal London, MW laut tm.de 14.000.000
Adel Taarabt – 22 Jahre, Queens Park Rangers, MW laut tm.de. 7.000.000
Mehdi Benatia – 24 Jahre, Udinese Calcio, MW laut tm.de. 11.000.000

Wettbasis Analyse

Die Quoten sind relativ ausgeglichen. Marokko gilt als kleiner Favorit. Wird Marokko die höhere Qualität im Team ausspielen können oder peitschen die Fans den Gabun nach vorne? Gestern hätte auch niemand erwartet, dass Äquatorial Guinea den Sieg holt gegen Senegal und sich somit der erste Geheimfavorit bereits verabschieden musste. Marokko wird sicherlich gewarnt sein und gegen Gabun konzentriert ans Werk gehen. Die Qualität im Team von Marokko ist sicherlich höher und wenn Marokko die Leistung aus dem ersten Spiel wieder abrufen kann, werden sie sich gegen den Gabun auch durchsetzen.

Dennoch muss man aufpassen, Gabun kann – ähnlich wie Äquatorial Guinea – mit den Fans im Rücken über sich hinaus wachsen und den Aufstieg bereits fixieren. Aber ich glaube nicht daran, dass sich Gabun hier durchsetzen wird. Gerets wird die Mannschaft aus Marokko richtig einstellen und dieses Spiel auch gewinnen.

Eine Tendenz im Hinblick auf das über/unter finde ich relativ schwer. Rein von den Quoten her wird hier wieder mal ein Under 2,5 erwartet. Jedoch sehe ich die Stärken beider Teams in der Offensive. Torhüter Lamyaghri (Marokko) ist alles andere als ein sicherer Rückhalt und für einen Patzer gut. Bei einer Quote von 2,3 sehe ich den Value auf jeden Fall beim über 2,5.

Aktuelle Quoten für over/under 2,5

Over 2,5 2,35 @Bet365
Under 2,5 1,60 @Bet-at-home

Drei-Weg Wetten Gabun vs. Marokko:

Gabun 3,00 @Interwetten
Unentschieden 3,10 @Bet365
Marokko 2,63 @Bet365

 

Weitere Informationen und eine detaillierte Vorschau auf den Afrika Cup auf wettbasis.com unter Afrika Cup 2012 -

Spielplan Afrika Cup 2012

27. Januar 2012 / dominic - Kategorie: Afrika Cup Wetten

Fans von Marokko

Marokko – Tunesien – 23.01.12 – Anstoß: 20.00 in Libreville (Gabun) – Endergebnis 1:2

In der Vorrunde des Afrika Cups in Gruppe C kommt es oftmals zu Duellen der absoluten Underdogs gegen den hohen Favoriten. In diesem Duell zwischen den beiden Nordafrikanern Marokko und Tunesien ist es ein bisschen anders. Beide Teams wollen in die nächste Runde und gerade die stark besetzten Marokkaner wollen bei diesem Afrika Cup eine sehr gute Rolle spielen. Sowohl die Tunesier als auch die Marokkaner sind mit vielen Europalegionären angereist, die teils sogar in europäischen Spitzenteams regelmäßig spielen. In der Hauptstadt des Ausrichters Gabun kommt es nun also auch zum Trainerduell zwischen dem ehemaligen tunesischen Nationalspieler Sami Trabelsi und dem ehemaligen Bundesliga Trainer Erik Gerets, der Marokko zu diesem Afrika Cups führen wird. Uns erwartet also ein spannendes Spiel und vor allem ein Spiel, was aufgrund der Europa-Legionäre und der Fußballbegeisterung innerhalb des Landes auf einem höheren Niveau asgetragen werden sollte als die bisherigen Spiele beim Afrika-Cup 2012.

 

Marokko

Die Mannschaft vom belgischen Trainer Erik Gerets ist ein Mitfavorit auf den Titel in diesem Jahr. In der Qualifikation setzte man sich auf Platz 1 durch und ließ sowohl Zentralafrika als auch WM-Teilnehmer Algerien hinter sich. Die Löwen vom Atlas (Spitzname der Marokkaner) wollen nach zuletzt schwachen Leistungen beim Afrika Cup endlich wieder mal etwas erreichen. Vor 2 Jahren inAngola war man nicht mal dabei, in den Jahren 2006 und 2008 scheiterte man jeweils überraschend und enttäuschend bereits in der Vorrunde. Die letzte gute Platzierung datiert aus dem Jahre 2002, wo man erst im Finale ausgerechnet dem damaligen Gastgeber und auch morgigen Gegner Tunesien verlor und sich mit dem zweiten Platz begnügen musste. Die Nordafrikaner waren trotzdem schon einmal Afrikameister und zwar im Jahr 1976. Die marokkanische Fußballnationalmannschaft nahm zudem bereits 4mal an einer WM teil und ist damit eine der erfahrensten afrikanischen Nationen in dieser Hinsicht. Momentan steht man auf Platz 62 in der FIFA-Weltrangliste. Star des Teams ist ohne Frage Stürmer Marouane Chamakh, der in der letzten Saison von Girodins Bordeaux zum englischen Spitzenklub Arsenal London wechselte. Neben dem Stürmerstar hat Erik Gerets aber auch andere Spieler zur Verfügung, die ihr Geld in Europa verdienen. Besonders hervorzuheb sind dabei Abwehrchef Mehdi Benatia von Udinese Calcio, die beiden großen Mittelfeldtalente Adel Taarabt (Tottenham Hotspurs) und Younes Belhanda (Montpellier SC) sowie die beiden Mittelfelspieler Mbark Boussoufa und Mehdi-Carcela vom russischen Klub Anzhi Machkachhala. Auch ein Spieler aus der Bundesliga steht im Kader von Erik Gerets. Der Augsburger Keeper Mohamed Amsif, der am Ende der Rückrunde gute Spiele für den Aufsteiger machte, wird jedoch aller Voraussicht nach nicht im Tor stehen, sondern durch den Routinier Nadir Lamyaghri ersetzt werden. Die Marokkaner haben sicherlich die Stärken in der Offensive. Gerets hat im Sturm die Qual der Wahl und wird sich wohl für Chamakh und Assaidi entscheiden, womit man noch gute Joker auf der Bank hat. Aus dem Mittelfeld werden Boussoufa, Mehdi Carcela, Taraabt und Belhanda die Fäden ziehen, während die Abwehr zumindest von den Namen nicht so gut besetzt ist, wie die übrigen Mannschaftsteile.

Formcheck Marokko:

  • Sieg vs. Tansania 3-1
  • Remis @Zentralafrika 0-0
  • Sieg @Senegal 2-0
  • Sieg vs. Algerien 4-0
  • Niederlage @Algerien 0-1

 

Tunesien

Der tunesische Fußball befindet sich momentan in einer schwierigen Phase. Doch aufgrund der immer noch anhaltenden Spannungen in Tunesien ist dies auch kein großes Wunder. Viele Gesellschaftler und Sportler haben momentan andere Sorgen als Fußball,weshalb man den Einbruch in den vergangenen Jahren sicher etwas zurechtrücken kann. 2004 wurde man im eigenen Land noch Afrikameister, danach schaffte man es nicht mehr weiter als ins Viertelfinale. Vor 2 Jahren in Angola war nach schwachen Leistungen sogar schon in der Vorrunde Schluss. Die Tunesier waren wie die Marokkaner schon 4mal für eine Weltmeisterschaft qualfiziert und stehen momentan knapp vor dem Gegner auf Platz 59 in der Weltrangliste. Die Qualifikation für diesen Afrika-Cup verlief jedoch alles andere als erfolgreich. Erst im letzten Spiel qualifizierte man sich durch den Sieg gegen Togo für das kontinentale Event des Jahres. Trotzdem qualfizierte man sich nur auf Platz 2 hinter der Überraschungsmannschaft aus Botswana. Seit nun mehr knapp einem Jahr ist der ehemalige tunesische Abwehranationalspieler Trabelsi der neue Nationalcoach. Trotz der Qualifikation ist er immer noch nicht unumstritten in seinem Heimatland und bei einem erneuten Scheitern beim Afrika Cup müsste er seinen Posten womöglich schon wieder räumen. Die großen Namen haben die Tunesier nicht mehr in ihren Reihen. Der Kader beinhaltet keine Stars, sondern ein ausgeglichenes Kollektiv mit vielen guten Rollenspielern, die teils im Ausland aber auch noch in der Heimat spielen. Immerhin spielen noch satte 11 Spieler in der tunesischen Liga, die allerdings eine der besten in Afrika ist. Der bekannteste Spieler der Nordafrikaner ist vielleicht Karim Haggui von Hannover 96, der die Abwehr zusammenhält und das Aufbauspiel ankurbelt. Neben Haggui stehen mit Sami Allagui (FSC Mainz 05) und Ammer Jemmal (1.FC Köln) 2 weitere Bundesligalegionäre im Kader der Tunesier. Große Hoffnungnen wurden vor dem Turnier auf den Stürmer Isamm Jemma von AJ Auxerre gesetzt, der zuletzt bei den Länderspielen immer gute Leistungen brachte. Doch aufgrund einer Verletzung fällt der Spieler wohl noch aus und wird erst wenn alles gut läuft im zweiten Vorrundenspiel mitwirken können. Ein wichtiger Mann im Mittelfeld ist Yassine Chikhaoui, der vor einigen Jahren auch auf den Wunschzettel einiger Spitzenklubs in Europa stand. Der offensive Mann wird das Spiel gestalten und versuchen die Stürmer Allagui oder Chermiti immer wieder in Szene zu setzen. Anders als bei den Marokkanern sehe ich die Vorteile der Tunesier in der Abwehrarbeit. Sie werden aus einer konsequenten und kompakten Defensive das Spiel ruhig angehen lassen und auf Konter über ihre schnellen Spieler setzen. Ich kann mir vorstellen, dass die Tunesier Probleme bekommen werden, wenn sie das Spiel selbst gestalten müssen, was man auch in der Qualfikation für dieses Turnier bereits eindrucksvoll erkennen konnte.

Formcheck Tunesien:

  • Niederlage vs. Elfenbeinküste 0-2
  • Sieg vs. Sudan 3-0
  • Niederlage @Algerien 0-1
  • Sieg vs. Togo 2-0
  • Remis @Malawi 0-0

 

Fazit: Es ist wohl das Spitzenspiel des ersten Vorrundenspieltages beim Afrika Cup. Die beiden nördlichsten Teilnehmer vom schwarzen Kontinent treffen in der Hauptstadt Gabuns Libreville aufeinander. Während man die Tunesier eigentlich in den letzten Jahren immer auf der Rechnung haben musste, haben sie in diesem Jahr wohl nicht mehr das Potential ganz oben mitzuspielen. In der Qualifikation offenbarte man gegen unbekannte Mannschaften wie Malawi oder Botswana große Probleme und konnte sich nur mit viel Glück für diese Endrunde qualfizieren. In der Offensive zeigte man zwar gute Ansätze, aber zumeist nur dann, wenn der Gegner ihnen viel Platz ließ zum kontern. Im eigenen Aufbauspiel gibt es viele unnötige Fehler, die auch immer wieder zu Chancen für den Gegner führen. Allein vom Kader her hingegen sind die Marokkaner für mich einer der Topfavoriten auf den Titel. Der belgische Trainerfuchs Erik Gerets baut auf viele Europalegionäre, die wie Chamakh (Arsenal) oder Mehdi Benatia (Udinese) sogar bei großen Vereinen spielen. Im Mittelfeld werden die Marokkaner mit Belhanda, Taarabt und Boussoufa einen großen Vorteil haben, so dass man erwarten kann, dass Marokko das Spiel dominieren wird und ballbesitztechnisch auch kontrollieren wird. Nutzen die Marokkaner ihre Chancen und spielen offensiven Fußball, dann werde sie von den Tunesiern schwer zu schlagen sein. Schaffen es die Tunesier allerdings das Tempo niedrig zu halten und in der Abwehr kompakt zu stehen, so steigt mit Dauer des Spiels die Möglichkeit durch einen Konter das Spiel zu gewinnen. Dennoch sehe ich die Marokkaner, nicht nur in diesem Spiel, als großen Favoriten.

Wettquoten (Marokko – Tunesien):

23. Januar 2012 / marcel - Kategorie: Afrika Cup Wetten

Die heißesten Fussball-Partien der Woche

Datum/Zeit Land Spiel Bemerkung
12.11./16:00 Schweiz - Kolumbien (FIFA U17-WM Halbfinale)
14.11./16:30 Marokko - Kamerun (WM Qual. Afrika Play-Off)
14.11./17:00 Russland - Slowenien (WM Qual. Europa Play-Off)
14.11./19:00 Griechenland - Ukraine (WM Qual. Europa Play-Off)
14.11./21:00 Irland - Frankreich (WM Qual. Europa Play-Off)
14.11./21:30 Portugal - Bosnien-Herzegowina (WM Qual. Europa Play-Off)
15.11./19:00 U17-WM Finale Schweiz - Nigeria (FIFA U17-WM Finale)

 

FIFA U17 WM

Schweiz – Kolumbien
Schade, dass die Europameisterschaft letztes Jahr für für die Eidgenossen so schnell beendet war, denn die Schweiz befindet fussballerisch im Aufschwung. Nachdem die Nati die WM-Qualifikation bravourös gemeistert hat, spielen auch die "Kleinen" groß auf. Die schweizer U17 Mannschaft steht bereits im WM-Halbfinale! Und im Spiel gegen Kolumbien ist Sieg in der derzeitigen Form sicherlich auch noch möglich. Wer auch immer dann im Finale am Sonntag steht, für den ist dann alles möglich!


FIFA WM 2010 in Südafrika – Qualifikation: Play Off’s:

Das, was die Schweiz bereits erreicht hat, das müssen andere erst schaffen: In den beiden Play Off Spielen in den kommenden beiden Wochen haben noch 4 europäische Mannschaften die 2. Chance, sich für die Fussball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Auch auf den anderen Kontinenten werden die letzten Teilnahme-Tickets vergeben.

AFRIKA:

Marokko – Kamerun
Eine Mannschaft, die sich in der Vergangenheit in viele Herzen gespielt hat, das sind die Löwen aus Kamerun. Bei der letzten WM wurden sie wegen ihrer Trickots von der Fifa bestraft, aber das war nicht alleine der Grund für die verpatzte Qualifikation. Vor dem letzten Spiel führt Kamerun noch ihre Gruppe mit einem Punkt Vorsprung an, mit einem Sieg auswärts bei den starken Nordafrikanern wäre also alles klar. Bei jedem weiteren Ergebnis wird es eine nervenaufreibende Zitterpartie.

EUROPA:

Russland – Slowenien
Nerven, dass ist überhaupt das Stichwort für die anstehenden Play Off Paarungen in Europa. Die Besten sind bereits qualifiziert und eigentlich hat sich in jeder Grupper ein klarer Sieger herauskristalisiert.  Deutschland war für Russland einfach zu stark aber Slowenien konnte sich erst dank der beiden guten Spiele gegen Gruppensieger Slowakei als 2. in die Play Off’s spielen. Sicherlich stehen die Russen unter wesentlich größerem Erfolgsdruck.

Griechenland – Ukraine
Ex-Europameister – diesen Titel werden die Griechen wohl für Lange Zeit noch genießen – Griechenland möchte die Ära von König Rehakles noch einmal verlängern, den bei einem Scheitern gegen die Ukraine wäre diese wohl endgültig vorbei. Für die Ukraine wäre eine Qualifaktion an einem großen Turnier längst überfällig. In den vergangen Jahren sind sie jeweils nur ganz knapp gescheitert. Aber diesmal könnte es endlich so weit sein.

Irland – Frankreich
Frankreich ist ist die wahrscheinlich einzige der wirklich großen Fussballnationen die noch um die WM-Teilnahme zittern muss. Aber gegen Irland sind die Franzosen ganz klar zu favorisieren. Allerdings lässt sich eine Krise im französischen Fussball nicht in Abrede stellen und auch in der Qualifikationgruppe hat sich Frankreich mehrmals gegen Underdogs blamiert.

Portugal – Bosnien-Herzegowina

Auch wenn der Wert von Ronaldo für die portugisische Nationalmannschaft allgemein vielleicht überschätzt wird, das größere Problem als das Fehlen von Ronaldo (oder spielt er nun doch?) ist eher die Überheblichkeit, zählen sich die Portugiesen selbst doch zu den großen Fussballnationen. Aber nach der Ära von Eusebio konnte Portugal nur bei der Heim-EM wirklich einmal ganz vorne mitmischen. Für Bosnien besteht die Gefahr, dass sich die National-Mannschaft zwar qualifiziert, der Staat aber der WM womöglich gar nicht mehr existiert, denn politisch gibt starke Zerfallserscheinungen. Daher hat der Fussball in diesem Fall auch eine extrem wichtige politische Funktion.

10. November 2009 / gabriel - Kategorie: Wettprogramm

Die heißesten Fussball-Partien der Woche

Datum/Zeit Land Spiel Bemerkung
6.6./20:15 Kroatien - Ukraine (WM Qual. Europa Gruppe 6)
6.6./20:30 Serbien - Österreich (WM Qual. Europa Gruppe 7)
6.6./20:45 Schweden - Dänemark (WM Qual. Europa Gruppe 1)
6.6./21:00 Uruguay - Brasilien (WM Qual. Südam.Gruppe)
7.6./00: Paraguay - Chile (WM Qual. Südam.Gruppe)
7.6./16:30 Kamerun - Marokko (WM Qual. Afrika Gruppe A)

 

Nachdem die Meisterschaften in die meisten Ligen in Europa nun beendet sind, wartet auf viele Nationalspieler noch das eine oder andere Qualiffikationsspiel für die FIFA WM 2010 in Südafrika. Die ganz großen Kracher wurden aber wohl bewusst nicht für dieses Wochenende angesetzt, da wohl davon ausgegangen wurde, dass viele Spieler nach der langen Saison nicht mehr in Höchstform spielen können. Nichts desto Trotz stehen spannende Partien an, in denen weitere Vorentscheidungen für die WM-Teilnahme fallen können.

 

Europa:

Gruppe 1: Beim skandinavischen Bruderduell Schweden gegen Dänemark könnte eine erste Vorentscheidung fallen. Denn obwohl die Schweden noch ungeschlagen sind, haben sie bereits 7 Punkte Rückstand auf das Spitzenduo und mit Portugal noch einen weiteren gefährlichen Konkurrenten in der Gruppe. Dännemark wiederum könnte mit einer Überraschung einen wichtigen Schritt Richtung WM-Teilnahme setzen.

Gruppe 6: Nachdem sich England bereits erfolgreich für die Verpatzte WM-Qualifikation bei den Kroaten revanchiert hat und für die anderen Mannschaften dieser Gruppe zu stark scheint, kämpfen nun realistischweise Kroatien und die Ukraine um den zweiten Platz. So kommt dem direkten Duell besondere Bedeutung zu.

Gruppe 7: Serbien möchte seine Tabellenführung in Gruppe 7 weiter ausbauen und ist auch klarer Favorit gegen Österreich. Die Österreicher sind aber momentan schwer einzuschätzen. Unter dem alten Teamchef wurden Mannschaften wie Italien und Frankreich erfolgreich gefordert ehe man gegen vermeintliche Leichtgewichte wie Litauen und die Färöer Inseln wieder blamierte. Der neue Teamchef Constanini hat offenbar wieder neuen Schwung mitgebracht, eine Stammelf hat sich aber noch nicht gebildet.

 

Südamerika Gruppe:

Der momentane Spitzenreiter Paraquay empfängt den Tabellendritten Chile. Ein Heimsieg könnte Paraquay dem Ziel Südafrika schon sehr nahe bringen vorallem auch dann, wenn man Schutzenhilfe von Brasilien bekommt. Aber auch Chile liegt derzeit noch gut im Rennen.

Uruquay, derzeit nur auf dem 5. Tabellenrang könnte sich wieder in die Qualifikationsplätze spielen, dazu muss allerdings ein Sieg gegen die Selecao aus Brasilien her.

 

Afrika Gruppe A:

Bei uns noch eher weniger Beachtung finden die Spiele der afrikanischen Mannschaften, obwohl deren Fussball mittlerweile unter Kennern wegen seiner hochstehenden Technik und meist unterhaltsameren, offensiveren Spielweise sehr geschätzt wird. Das Spitzenspiel bestreiten Kamarun und Marokko. Beide Mannschaften stehen nach einem klasischen Fehlstart bereits mit dem Rücken zur Wand und brauchen dringend einen Sieg. Denn bei nur 4 Mannschaften je Gruppe ist man nach zwei Niederlagen schon fast weg vom Fenster.

4. Juni 2009 / gabriel - Kategorie: Champions League









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