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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Louis van Gaal und Sportwetten im Allgemeinen.
Das Finale der UEFA Champions League steigt am Samstag, den 22. Mai 2010, im Estadio Santiago Bernabeu in Madrid. Das größte Spiel des Kontinents auf Club-Ebene haben der FC Bayern München und Inter Mailand erreicht.
Die höchste Spielklasse Europas – und der Wettbewerb, dessen Gewinn am meisten Prestige verspricht – findet am Wochenende ein Ende. Ein Ende, welches für sämtliche sogenannten "Großen" des europäischen Fußballs das Höchste aller Gefühle bedeutet. In dieser Saison haben es zwei Mannschaften aus der zweiten Reihe geschafft bis ins madrilenische Finale vorzudringen. Blickt man aufs Achtelfinale zurück so galten Inter Mailand und der FC Bayern München nicht als die großen Favoriten auf den Turniergewinn. Zu diesem Zeitpunkt wurde es allgemein als wahrscheinlicher angesehen, dass der FC Barcelona, Manchester United oder Chelsea London die Königsklasse gewinnen würden. Nun befinden sich die vermeintlichen "Underdogs" im Finale und spielen den Sieger unter sich aus. Inter Mailand und Bayern München sind zwei Mannschaften auf einer Augenhöhe. Zwei Mannschaften, die keinesfalls ohne Grund ins Finale vorgedrungen sind – wie die genauere Analyse zeigt.
Schiedsrichter des größten Spiels im europäischen Kalenderjahr ist Howard Webb. Der Engländer leitete in dieser Saison nsgeamt sechs Champions League Spiele – jeweils ein Mal die Bayern (Heimspiel gegen Juventus Turin) und ein Mal Inter Mailand (im Hinspiel gegen ZSKA Moskau). Webb schickte in dieser Saison in der Königsklasse noch nicht einen Spieler vorzeitig zum Duschen.
Anstopß des Spiels ist um 20:45 Uhr.
FC Bayern München:
Besser kann man sich kaum für ein Finale vorbereiten: Der ganze Kader ist gesund und auf nationaler Ebene hat man das Double gewonnen. Außerdem hat mit Frank Ribery einer der (wechselwilligen) Leistungsträger seinen Vertag verlängert. Doch einen Schönheitsfehler gibt es: Frank Ribery ist gesperrt.
Dass der Franzose für das Finale gesperrt sein würde war bereits im Vorhinein bekannt. Doch so recht wahr haben wollte es niemand, denn bis in die letzte Instanz hatte der FC Bayern, insbesondere Uli Honeß, versucht eine Spielberechtigung für den Franzosen zu erkämpfen. Das Foul, welches Ribery im Hinspiel gegen Lyon, begann, war rotwürdig. Jedoch in keinem Fall eine Tätlichkeit. Die UEFA sah dies anders. Zwar bemühte Uli Honeß soger den europäischen Sportsgerichtshof, weil er die vorherigen Instanzen als befangen ansah ("Da sitzen zu viele Italiener"), doch letztlich wurde das Foul weiterhin als Tätlichkeit angesehen und damit die 3-Spiele-Sperre bestätigt.
Es ist müßig zu diskutieren, ob die Strafe berechtigt war oder nicht, denn im Endeffekt wird eine objektive Sichtweise kaum gewährleistet sein. Fakt ist, dass die Strafe bestehen bleibt und Frank Ribery somit nicht am Finale dabei sein wird.
Personell wird Bayern-Trainer Louis van Gaal vermutlich auf Hamit Altintop von Beginn an setzen. Davon ist auszugehen, da van Gaal häufig einen seiner beiden Außenbahnspieler auswechselte und Altintop einwechselte. Außerdem hatte Altintop bereits im Halbfinal-Rückspiel in Lyon begonnen.
Es ist zu erwarten, dass van Gaal (mit Ausnahme des Wechsels Ribery-Altintop) mit derselben Startelf in Madrid beginnen wird, wie er dies zuletzt im DFB-Pokal Finale in Berlin tat. Badstuber, van Buyten, Demichelis und Lahm vor Butt. Die Doppelsechs mit van Bommel und Schweinsteiger. Sowie zwei Offensivenaußenbahnen (Robben, Altintop), welche zusammen mit Müller das 5er Mittelfeld bilden. Ganz vorne dann mit Olic ein Arbeiter. Je nach Spielverlauf kann mit Klose und Gomez noch mehr Offensive oder mit Pranjic und Tymoshchuk mehr Defensive eingewechselt werden.
Inter Mailand:
Kaum jemand hat Angst vor Inter Mailand, alle haben Angst vor Jose Mourinho. Irgendwie hat der portugisische Erfolgstrainer jeder Mannschaft, die er trainiert hat, auch sein Sieger-Gen eingeflöst. Ob bei Porto oder mit Chelsea London, wie auch jetzt bei Inter Mailand: Mourinho kitzelt das Maximum aus seinen Spielern heraus.
Dabei wirkt der Kader von Inter Mailand auf dem ersten Blick wie eine Ansammlung von Aussortierten. Stützen wie Wesley Sneijder und Samuel Etoo sind von ihren Vereinen (Madrid, Barcelona) regelrecht verstoßen worden. Das Gleiche gilt für Stammspieler wie Walter Samuel und Lucio, die von Real Madrid und Bayern schlichtweg aussortiert wurden. Mourinho nahm sie gerne auf.
MIt Inter Mailand hat Mourinho in diesem Jahr – wie die Bayern in Deutschland – das Double aus Pokal und Meisterschaft in Italien geholt. In beiden Fällen würde der AS Rom knapp geschlagen.
Sicherlich wird Inter Mailand im taktischen Bereich anders auftreten als das zuletzt von den Italienern gesehen wurde. Denn sowohl in London gegen Chelsea als auch in Barcelona gegen die Katalanen, wurde ein Vorsprung verteidigt. Trotzdem wird Jose Mourinho sein Glück in Kontern suchen, denn das ist mit einem schnellen Ballverteiler wie Wesley Sneider und einem schnellen Samuel Etoo im Sturm zweifelsohne die Stärke der Italiener. Auf Lucio und Diego Milito sollte bei Standardsituationen allererstes Augenmerk gelegt werden.
Thiago Motta aus dem defensiven Mittelfeld wird im Finale nicht auflaufen können, da er aufgrund einer (fragwürdigen) Roten Karten im Halbfinalrückspiel in Barcelona des Feldes verwiesen wurde. Aufgrund der Annahme einer offensiveren Ausrichtung würde für Motta der umstrittene Balotelli auflaufen (Balotelli wäre der einzige Italiener auf dem Platz). Sollte sich Mourinho etwas defensiver orientieren steht Pandev in der ersten Elf.
Fazit:
Im Grunde genommen handelt es sich um ein Spiel, in dem aufgrund des extremen Niveaus der beiden Mannschaften, die Tagesform entscheiden wird. Schon die ersten Aktionen können entscheidend für den Spielverlauf sein. Denn Schlüsselspieler wie Arjen Robben oder Wesley Sneider benötigen einige gute Aktionen, um ins Spiel zu finden. Wem es gelingt der Offensive des Gegners von Beginn an auf den Füßen zu stehen, der hat gute Karten das Spiel zu gewinnen. Die Buchmacher sehen die Chancen erstaunlich einseitig: Ein Sieg der Italiener gilt als deutlich wahrscheinlicher als ein bayrischer Erfolg in Madrid.
Quoten:
FC Bayern München: 3,40 @ betsson
Unentschieden: 3,30 @ bwin
Inter Mailand: 2,35 @ bwin
Quoten auf den Gewinn der UEFA Champions League:
FC Bayern München: 2,52 @ betfair
Inter Mailand: 1,64 @ betfair
21. Mai 2010 / joe - Kategorie:
Champions League
Mit dem Sieg der Bayern im DFB-Pokal Finale gegen den SV Werder Bremen endet die Saison auf nationaler Ebene mit einem erwarteten Ende: Dem Münchener Double. Zwar war zu Saisonbeginn nicht klar, ob die bayrischen Großeinkäufe einschlagen würden und ob der bayrische Neu-Trainer aus Holland die Mannschaft lenken könne, doch letztlich beginnt jede Saison mit einer Titelerwartung für den Rekordmeister. Durch den Gewinn der Deutschen Meisterschaft, sowie des DFB-Pokals haben die Bayern allerdings eindrucksvoller als erwartet gezeigt, dass sie wieder "Herr im Haus" sind. Louis van Gaal hat seine Mannschaft letztlich auf nationaler Ebene zur Perfektion getrieben. Das Spiel gegen Bremen war schon eine Exhibition der Macht des Münchener Kombinationsfußballs. Selbst die für gewöhnlich immer brauchbare Phrase "Wenn der den macht, läuft alles anders" hatte in diesem Spiel keine Bedeutung. Denn mit ziemlicher Sicherheit kann man behaupten, dass die Bremer auch verloren hätten – vielleicht wären sie nicht dermaßen untergegangen – wenn Claudio Pizzaro die Norddeutschen in Führung schießt. Die Bayern waren an diesem Abend zu gut. Einfach zu gut.
Die Bundesliga kann nun nur hoffen, dass diese nationale Perfektion noch einmal einen "Push" für die internationalen Ziele gibt. Wer im Finale steht, will dieses schließlich auch gewinnen. Mit Inter Mailand wartet eine Mannschaft, die – wie die Bayern – in dieser Saison bereits das nationale Double geholt hat. Außerdem verfügt Mailand – wie die Bayern – über einen äußerst cleveren Fußballlehrer an der Seitenlinie. Man darf gespannt sein.
Mit diesem kleinen Rückbilck auf das Pokalfinale und dem zarten Ausblick auf einen möglichen deutschen Triumph auf Europas höchster Ebene, verabschiedet sich die Fußball-Kolumne Bulissimo! nach 40 Ausgaben von Ihnen.
Wie hat ihnen Bulissimo! über die Saison hinweg gefallen? Welche Themen haben sie besonders interessiert? Was hat sie an den Artikeln gestört? Ihr Feedback an news@wettbasis.com ist gerne gesehen und ausdrücklich erwünscht.
Sobald die Bundesliga wieder Lebenszeichen von sich gibt, wird es auf der Wettbasis wieder eine Kolumne rund um den Lederball geben. Diese soll sie dann mit neuen Ideen, optimierten Verbesserungen und lebendiger Dynamik in der neuen Saison begleiten.
Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.
18. Mai 2010 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 15. Mai 2010, steigt abends das letzte große nationale Spiel der Saison: Das DFB Pokal Finale. Der FC Bayern München und Werder Bremen treffen sich auf neutralem Geläuf im Berliner Olympiastadion zum Finalspiel des nationalen Pokalwettbewerbs. Werder Bremen reist als Titelverteidiger in die Hauptstadt. Die Norddeutschen hatten in der letzten Saison durch ein Tor von Mesut Özil gegen Bayer Leverkusen den Pott in den Händen halten dürfen.
Ähnlich wie im letzten Jahr treffen im Finale zwei Offensivstarke Mannschaften aufeinander. Die Bayern (72 Tore in der Bundesliga) und Bremen (71 Tore) stellen die Teams mit den meisten Treffern in Deutschlanfs höchster Spielklasse. Vor den Bremern gewann der 1. FC Nürnberg den Pokal. Drei der letzten fünf Titel gewann der FC Bayern in diesem Wettbewerb.
Schiedsrichter der Begegnung ist Throsten Kinhöfer. In drei DFB-Pokal Spielen, die Kienhöfer in dieser Saison leitete, schickte der Westfale insgesamt vier Spieler früher zum Duschen.
SV Werder Bremen:
Die Norddeutschen treten im Berliner Olympiastadion als Heimmannschaft an. Zwar ist das nur eine offizielle Größe, doch die letzten fünf Jahre hat immer die offizielle Auswärtsmannschaft den Titel geholt. Ein Fakt, der ohne Frage genauso simpel wie sinnlos ist, und trotzdem ganz interessant wird, wenn man bedenkt, dass die wahre Berliner Heimmannschaft – nämlich die Hertha - in diesem Stadion seit 16 Spielen keinen Heimsieg mehr feiern konnte. Kurz um: Auf diesem Stadion liegt ein Heimfluch.
Genug des Unsinns und nun zu den Fakten: Bremen steht im Finale. Die DFB-Pokal Saison 2009/2010 begann für die Bremer genauso, wie die alte Saison geendet hatte: Mit einem Auswärtsspiel (und mit einem Sieg). In der ersten Runde wurde Union Berlin aus dem Weg geräum (5:0). In Runde Zwei durften die Bremer dann nach mehr als einjähriger Abstinenz endlich wieder zu Hause im DFB Pokal ran. Zur Feier des Tages wurde gegen den FC St. Pauli gewonnen (2:1). Weitere Heimspiele gegen Kaiserslautern (3:0), Hoffenheim (2:1) und Augsburg (2:0) führten den SV Werder Bremen ins Finale. Ein Finale, das nicht besonders teuer erkauft werden musste. Die Bremer haben die Top 3 der zweiten Liga aus dem Pokal geworfen. Das war es aber auch. Die großen Namen haben sich in diesem Jahr sozusagen gegenseitig aus dem Pokal geworfen. Lediglich die Bremer und der FC Bayern sind noch da.
Taktisch wird das Spiel für Bremen-Trainer Thomas Schaaf eine Herausforderung. Denn der Übungsleiter der Norddeutschen muss einen Balance-Akt zwischen dem Fördern des eigenen Offensivspiels und dem Verhindern des gegnerischen Angriffswirbel meistern. Vermutlich wird Schaaf nicht mit Hunt und Marin auflaufen, sondern zugunsten von Borowski einen defensiven mehr ins Mittelfeld stellen. Allein schon um die Kreise eines Arijen Robben und eines Frank Ribery auf den Außenbahnen einzudämmen. Größere Ausfälle hat Schaaf nicht zu beklagen. Er muss nur die richtige Taktik wählen.
FC Bayern München:
Erfolgstrainer Louis van Gaal hat seiner Mannschaft nicht nur im Training das Fürchten, sondern jetzt auch beim Gewinnen das Feiern gelehrt. Der Holländer zelebrierte den Gewinn der Deutschen Meisterschaft ausgiebiger als die Öffentlichkeit das erwartete. Doch nun muss die Mannschaft mit dem Trainer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und das nächste Finalspiel ansteuern. Denn die Bayern haben schließlich die ganze Saison dafür gearbeitet, um im Mai noch die Chance auf das Triple mit Meisterschaft, DFB Pokal und Champions League zu haben. Hinter der Meisterschaft steht ein Hacken. Die Pokal-Wettbewerbe fehlen noch.
Am Wochenende geht es gegen Werder Bremen im Pokal. Dort sollten die Münchener gewappnet sein, denn Bremen hat einen enormen positiven Lauf zum Saisonende hingelegt. Die Bayern hingegen hatten in den letzten beiden Wochen keine Gegner mehr. An den letzten beiden Bundesliga-Spieltagen spielte München gegen die beiden Absteiger. Vorher hatte man zwar gegen Lyon gewonnen, doch das ist nun schon fast drei Wochen her. Die Bayern müssen die Konzentration aufrecht halten und wieder Spannung in ihre Auftritte bekommen.
Im DFB Pokal hat Bayern in dieser Saison mit Neckeraiz in der Runde 1 (3:1), Oberhausen in Runde 2 (5:0), Frankfurt (4:0) und Fürth (6:2) keine Gegner gehabt – bis zum Halbfinale. Im Halbfinale wartete mit dem FC Schalke 04 der ganz große Brocken. Durch einen Solo-Lauf von Arjen Robben in der 112. Minute setzten sich die Bayern auf schwer bespielbarem Rasen in Gelsenkrichen durch (1:0).
Van Gaal wird in diesem Finale niemanden schonen müssen oder auf andere Dinge Rücksicht nehmen. Er kann mit seiner besten Mannschaft durch spielen. Verletztungen hat er keine zu beklagen. Van Bommel und Schweinsteiger werden Robben und Ribery den Rücken frei halten. Müller und Olic bilden die Abteilung Angriff. Lahm, Demichelis, van Buyten und Badstuber sind für die Defensive verantwortlich. Vorhersehbar und doch unberechenbar.
Fazit:
Die Bayern streben mindestens das Double an. Werder Bremen wird genug dagegen haben. Die Bremer scheinen mit einer defensiveren Taktik – ähnlich wie im Schalke-Spiel – auflaufen zu wollen, um etwas sicherer zu stehen und weniger Raum zu zu lassen. Das Spiel droht sehr taktisch zu werden, sollte aber durch die bayrischen Außenbahnen belebt werden. Frühe Tore und ein wenig Emotionen könnten das Spiel zu einem wahren Fußball-Fest werden lassen. Zumindest für den neutralen Zuschauer.
Quoten:
SV Werder Bremen: 3,90 @ betsson
Unentschieden: 3,50 @ unibet
FC Bayern München: 1,91 @ totesport
15. Mai 2010 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Mittwoch, den 7. April 2010, treffen im traditionsreichen Old Trafford zu einem traditionsgelandenen Rückspiel des UEFA Champions League Viertelfinals zwei Traditionsmannschaften: Manchester United empfängt den FC Bayern München. Beide Teams hätten sich wohl kaum ein brisanteres Duell im Viertelfinale erträumen können. Für das Fanherz sicherlich das höchste der Gefühle – und das im Viertelfinale!
Nachdem die ersten Tickets für das Halbfinale bereits an den FC Barcelona und Inter Mailand vergeben sind, warten Manchester United und Bayern München, sowie Olympique Lyon und Girondins Bordeaux darauf am Mittwochabend endlich die fehlenden beiden Halbfinalisten unter sich aus zu machen. Im rein französischen Duell in Bordeaux geht der aktuelle französische Meister im Heimspiel mit der Permisse auf den Platz einen zwei Tore Rückstand wett machen zu müssen. Zwar gelang im Hinspiel in Lyon das erhoffte Auswärtstor, doch konnte Olympique mit drei eigenen Toren das Ergebnis komfortabel für sich gestalten (3:1).
Manchester United verschenkte durch Passivität und fehlendes Engagement im Hinspiel in München einen Auswärtssieg. Die Engländer hatten bereits nach zwei Minuten durch Wayne Rooney geführt, sich aber in Folge mit zunehmender Spieldauer immer mehr versteckt. Erst Ribery mit Glück und dann Olic mit Cleverness bestraften die Einigelungstaktik der Mannschaft von Alex Ferguson und verhalfen den Bayern doch noch zum Heimsieg (2:1).
Schiedsrichter im Rückspiel zwischen Manchester United und dem FC Bayern München ist Nicola Rizzoli. Inwiefern die Unerfahrenheit des Italieners (erst sieben Champions League Einsätze) in solch einem wichtigen Spiel eine Rolle spielt, werden beide Mannschaften am eigenen Leib spüren müssen.
Manchester United:
Es ist nicht zu verleumden, dass momentan die meisten Dinge gegen Manchester United laufen. Doch genau in solchen Momenten sind es die wahren Spitzenmannschaften, die beginnen sich zu wehren. Und Manchester United ist zweilsohne eine Spitzenmannschaft.
Nach dem guten Beginn der 180 Minuten gegen Bayern wurde es mit andauernder Spielzeit immer schlechter und nach 90 Minuten kam der Knax. In der selben Minute, in der Olic das Siegtor für München erzielte, knickte auch Topstürmer Wayne Rooney um. Mit einer Sprunggelenksverletztung wird Rooney aller Voraussicht nach, die zweiten 90 Minuten zwischen Bayern und Manchester verpassen. Problematisch ist das vor allem, weil die Hoffnungen der Anfänger der Red Devils zweifelsohne auf den Schulter des nun verletzten Stürmers ruhen. Sicherlich hat Alex Ferguson Potential in der Hinterhand, doch ob dieses Potential einen Wayne Rooney in der aktuellen Verfassung ersetzen kann, darf verneint werden. Rooney ist – und das muss so deutlich gesagt werden – die personifizierte Torgefahr im Trikot von Manchester United. Die Sturmspitze der Red Devils hat in dieser Saison etwa drei Mal so viele Treffer erzielt, wie der nächste Stürmer in Rot-Schwarz.
Ohne Rooney ist Manchester United nicht das Manchester United, welches bis ins Viertelfinale gekommen ist. Genau dort kann der Schlüssel für einen englischen Erfolg liegen. Denn wenn Rooney nicht mitspielen sollte, ist Manchester vollkommen unausrechenbar. Nur sehr schwierig wird Louis van Gaal seine Mannschaft dann darauf einstellen können, wie ManU seine Offensive organisiert.
Am Wochenende organisierte Manchester United recht wenig in der Offensive. Chelsea London war beim Spitzenspiel der Premier League im Old Trafford überlegen und gewann verdient (2:1). Mit diesem Sieg übernahmen die Blues auch die Tabellenführung. Die Situation in der Liga ist aktuell alles andere als rosig, zumal ManU auf dem Papier das schwierigste Restprogramm hat.
Ein Verbleib in der Champions Leauge würde ohne Frage viele Reserven im Kader der Red Devils freisetzten. Selbst wenn alles gegen Manchester läuft, sollte man die Engländer niemals abschreiben.
Doch das werden die Bayern wohl besser wissen als jeder andere.
FC Bayern München:
Denn alle Erinnerungen an die Finalpleite von 1999 sind bei den Bayern noch frisch. Obgleich die deutsche Presselandschaft immer wieder darauf aufmerksam macht, scheinen die Bayern dieses Thema allerdings gut verarbeitet zu haben. Hinzu kommt, dass die meisten Spieler recht wenig mit den Ereignissen von vor elf Jahren zu tun haben. Außerdem werden die meisten nicht wissen, dass es bereits acht Jahre her ist, dass eine deutsche Mannschaft ins Halbfinale der Champions League eingezogen ist. Wahrscheinlich haben die Münchener in diesem Jahr eine Chance, die sich so schnell nicht mehr bieten wird. Der Grundstein eines guten Hinspiels ist gelegt. Nun gilt es nach zu legen und auf diesem Grundstein aufzubauen.
Aufbauen kann Trainer Louis van Gaal auf der Leistung seiner Mannschaft momentan ohne Probleme. Nicht nur das Drehen der Begenung im Hinspiel in der Allianz Arena, sondern auch der überzeugende Auftritt der Münchener in Gelsenkrichen. Am Wochenende gegen Schalke machten die Bayern, insbesondere in der Defensive, eine gute Figur. In Unterzahl ließen die Münchener gegen den damaligen Tabellenführer keine Chance zu und schaukelten den Vorsprung somit seelenruhig über die Zeit (2:1).
Im Abschlusstraining sind nun mit Arjen Robben und Daniel van Buyten zwei Schlüsselspieler wieder ins Team gerückt. Van Buyten ist in der Defensive mittlerweile unverzichtbar und kann auch in der Offensive durch seine Kopfballstärke zur Waffe werden. Gerade auswärts sind Standardsituationen ein willkommenes Mittel, um kraftsparend und ohne die Defensive zu vernachlässigen ein Tor zu erzielen.
Taktisch könnte man sich vorstellen, dass Louis van Gaal nicht mit Ribery und Robben beginnt, da die Außenbahnen mit zwei Offensiven Spielern in der Defensive schwierig zu halten sind. Doch verstecken sollte München sich in keinem Fall. Bastian Schweinsteiger wird nach seiner Gelbsperre wieder ins Mittelfeld rücken und somit für mehr Stabilität und Spielaufbau sorgen. Sicherlich beginnt Louis van Gaal mit Ivica Olic. Der letzte Offensive im Bunde wird zwischen Müller, Klose und Gomez ausgemacht.
Alles in allem wird Bayern hoffentlich aus den Fehlern des Gegners im Hinspiel gelernt haben und selbst die Offensive suchen. Mit einem Auswärtstor würden die Münchener in deutlich ruhigeren Gewässern schwimmen.
Fazit:
Ganz Europa blickt auf ein Spiel, das wie Barcelona gegen Arsenal, den Kontinent beherrscht. Manchester United und Bayern München werden 90 Minuten Spannung, 90 Minuten Emotionen und 90 Minuten Kämpfgeist bieten. Alles was das Fußballherz begehrt. Doch letzlich ist es das Resultat, welches das Ticket für das Halbfinale verteilt. Der Halbfinaleinzug kann für beide Mannschaften die Saison retten und enormen Druck von den nationalen Wettbewerben nehmen. In Klammern und nur nebenbei muss man dem Schiedsrichtergespann ein gutes Auge und Fingerspitzengefühl wünschen, da die Ansetztung des unerfahrenden Nicola Rizzoli durchaus ein Risiko ist. Doch wenn van Gaal und Ferguson schon Risiko gehen, warum dann nicht auch die UEFA?
Quoten:
Manchester United: 1,84 @ betfair
Unentschieden: 3,95 @ betfair
FC Bayern München: 4,80 @ unibet
7. April 2010 / joe - Kategorie:
Champions League
Da am gestrigen Dienstag das Schlagerspiel zwischen dem FC Barcelona und dem FC Arsenal London vollkommen im Fokus sämtlicher fußballerischen Themengebiete stand, weicht die Fußball-Kolumne Bulissimo! auf den heutigen Mittwoch aus. Auf einen Mittwoch, der fußballerisch durch das Aufeinandertreffen von Bayern München und Manchester United im Rückspiel der Champions League Viertelfinalbegegnung geprägt ist. Die Münchner Bayern reisen nach England, um gegen 20:45 Uhr im Old Trafford anzutreten.
Schon vor dem Spiel gibt es zwei große, sehr große Rätsel aufzulösen. Sowohl Alex Ferguson als auch Louis van Gaal hat noch einen großen Trumpf im Ärmel. Fraglich ist auf beiden Seiten, ob sie diesen ausspielen können oder nicht. Auf Seiten der Bayern scheint der Einsatz des Trumpfes etwas deutlicher zu sein, als dies bei Manchester United der Fall ist.
Die Boulevardpresse will bereits entdeckt haben, wie Arjen Robben – der Trumpf im Ärmel des Louis van Gaal – bei einem "Geheimtraining" die volle Belastbarkeit seiner Wade probiert hat. Es soll positive Signale gegeben haben und ein Einsatz des Holländers gilt mittlerweile als wahrscheinlich. Außerdem haben die Bayern die Tabellenführung in der Bundesliga zurückerobert und dementsprechend nicht mehr so viel Druck, bezüglich eines eventuellen Fitspritzens des Flügelflitzers.
Bei Manchester United sieht die Situation um einiges prikärer aus, denn der Trumpf des Alex Ferguson sitzt noch fest im Ärmel. Es ist zu vermuten, dass er dort auch bleiben wird – die vollen 90 Minuten. Alex Ferguson machte nicht den Eindruck, das Risiko eines Einsatzes seines verletzten Stürmers tragen zu wollen. Denn, entgegengesetzt zu den Bayern, hat Manchester United an diesem Wochenende die Tabellenführung abgeben müssen (an Chelsea London). Eine Einwechslung von Wayne Rooney birgt zudem aus gesundheitlichen Gründen ein enormes Risiko – auch im Hinblick auf die Weltmeisterschaft mit England.
Abseits jeglicher Champions League Ambitionen und abseits jeglicher Trümpfe, jedoch mitten in gesundheitlichen Risiken und KO-Runden befindet sich momentan Paolo Guerrero. Der Stürmer des Hamburger Sportvereins hat am Wochenende dafpr gesorgt, dass er zweifelsohne und ohne sich im weiteren Saisonverlauf irgendwie anstrengen zu müssen in jedem – wirklich jedem – Bundesligarückblick zu sehen sein wird. Mit ein bisschen Glück schafft er es mit seinem Auftritt nach dem Spiel gegen Hannover 96 sogar in den Trailer, der die Sendung ankündigt. Denn das, was Paolo Guerrero am Wochenende tat, ist einmalig. Einmalig in dieser Saison und einmalig in der Bundesligageschichte. Ob er sich damit rühmen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Dort allerdings groß und in vier Buchstaben mit einem Ausrufezeichen dahinter: NEIN!
Nach einem enttäuschenden torlosen Unentschieden gegen eine stark abstiegsbedrohte Hannoveraner Mannschaft, trat Paolo Guerrero den Weg in die Kabine an. In seiner Nähe befand sich Innenverteidiger Joris Mathijsen. Mit gesenkten Häuptern gingnen beide zum Spielertunnel, um zu den Kabinen zu gelangen. Doch beim Eingang des Tunnels – sprich dort, wo die Zuschauer der Haupttribüne direkten Kontakt zu den Spielern haben – geschah es. Einer dieser Zuschauer der Haupttribüne, einer dieser 40€-Sitzplatz-Zahler schrie etwas in Richtung des peruanischen Stürmers. Das Wortgefecht dauerte nicht lange an, denn Paolo Guerrero holte sofort zum nuklearen Gegenangriff aus. Da eine gelbe Trinkflasche - gefühlt halb voll – in seiner Hand weilte, entschied sich der Hamburger Angreifer diese zu werfen. Aus etwa 6-8 Metern Distanz traf Guerrero den Zuschauer mit der Trinkflasche genau im Gesicht. Im Nachhinein sollte man froh sein, dass Guerrero nur eine Trinkflasche in der Hand hattte.
Guerrero hat mittlerweile eine Rekordstrafe von 100.000€ zahlen müssen und wird sich bei diesem Zuschauer persönlich entschuldigen.
Brisant an der Person Guerreros ist, dass der peruanische Stürmer in dieser Saison etwas unglückliche Schlagzeilen schreibt. Nachdem er in der Hinrunde sehr guten Fußball zeigte und sich aus dem Schatten der Mitangreifer heraus gespielt hatte, begann er Forderungen bezüglich seiner Vertragsverlängerung zu stellen. Die Verhandlungen liefen nicht besonders gut, was scheinbar an der peruanischen Seite lag. Als Guerrero dann in Peru weilte, kam er nicht wieder – aufgrund seiner (plötzlichen) Flugangst. Sicherlich nicht die beste Krankheit, um einen Vertrag bei einem europaweit spielenden Klub zu unterschreiben. Mit der Trinkflaschen-Aktion macht Guerrero nun wieder auf sich aufmerksam.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Zuschauer von der Haupttribüne in Hamburg wohnt. Sonst wird Paolo Guerrero Zug fahren müssen, um bei einem Bierchen Streitigkeiten zu klären. Prost!
Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.
7. April 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Am Dienstag, den 9. März 2010, tragen der AC Florenz und der FC Bayern München das Champions League Achtelfinal-Rückspiel aus. Das Hinspiel gewannen die Münchener durch ein dubioses Tor – Torschütze Klose befand sich mindestens zwei Meter im Abseits – zu Hause in der Allianz Arena mit 2:1. Diesen Vorsprung muss der deutsche Rekordmeister in Italien verteidigen, um ins Viertelfinale einzuziehen, Da der VfB Stuttgart höchstwahrscheinlich in der nächsten Woche gegen den FC Barcelona ausscheiden wird, sind die Bayern die letzte Hoffnung der Fußball-Bundesliga. In Deutschland fokusieren sich die Erwartungen auf den Rekordmeister, der auf dem Papier gegen Florenz und in Italien gute Chancen haben sollte.
Einen kurzen Kommentar zum Achtelfinale zwischen Florenz und München finden Sie hier. Außerdem spielen am Dienstagabend Arsenal London und der FC Porto. Aufgrund des neunen Terminsystems der Champions League KO-Runden wurden die Ansetzungen auf vier Termine verteilt. So finden am Mittwoch, den 10. März 2010, zwei weitere Spiele statt. Das gleiche Prozedere erleben wir noch ein weiteres Mal in der folgenden Woche am 16./17. März.
Anpfiff des Spiels ist um 20:45 Uhr. Schiedsrichter der Begegnung ist der Spanier Alberto Undiano Mallenco. Die Ansetzung erscheint unglücklich, da durch die Fehlentscheidungen von Tom Henning Övebrö im Hinspiel besonderes Augenmerk auf den Schiedsrichter gelegt werden wird. In seinen letzten neun Spielen schickte der spanische Referee sechs Spieler vorzeitig zum Duschen.
AC Florenz:
Wie schon angesprochen spricht auf dem Papier recht viel gegen die Italiener. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass es sich bei diesem Achtelfinale um einen anderen Wettbewerb handelt und es schon öfter vorgekommen ist, dass Mannschaften in den internationalen Pokalwettbewerben deutlich entspannter aufspielen, als es ihnen in der heimischen Liga gelingt. Das beste Beispiel ist Werder Bremen in der letzten Spielzeit. Die Mannschaft von Thomas Schaaf bekam in der Bundesliga keinen Fuß auf den Boden, erreichte jedoch im Uefa-Cup das Finale. Auch der VfB Stuttgart aus dieser Saison ist durchaus zu vergleichen, obgleich die Schwaben nicht bis in ein Finale vorgedrungen sind. Der AC Florenz bietet aktuell genau dieses Bild: In der Liga läuft nichts, dann ist die Champions League die einzige Option, die Saison noch zu retten. Im italienischen Pokal steht man zwar im Halbfinale, hat aber im Hinspiel bereits gegen Inter Mailand verloren. Es erscheint äußerst fraglich, ob sich Italiens Seriensieger aus Mailand um Trainer Jose Murinho den Finaleinzug im Rückspiel noch nehmen lassen wird.
In der Serie A steht die Fiorentina in der grausten der Grauzone des gemäßigten Mittelfeldes. Durschnittlicher als der AC Florenz kann man sich tabellarisch kaum positionieren. Von 20 Mannschaften belegt Florenz den zehnten Platz. Mit zehn Siegen, fünf Unentschieden und zwölf Niederlagen haben die Italiener in der Liga 35 Punkte geholt. Das sind aktuell zwölf mehr als der erste Absteiger und elf weniger als der erste Champions League Aspirant. Acht Punkte trennen den AC Florenz von der Europa League.
Der Trend zeigt nicht unbedingt nach oben in Florenz. Nach der unglücklichen Hinspielniederlage in München (1:2) gewann man nur noch eines der folgenden vier Spiele. Immerhin: Florenz hat in den letzten fünf Spielen immer getroffen.
Fiorentina-Angreifer Alberto Gilardino motivierte die Stadt, das Umfeld und vor allem seine Fans, als er im Interview zu Beginn der Woche das Spiel als wegweisend für die Zukunft einordnete. Er betonte, dass es nicht nur um Florenz, sondern um die gesamte Liga ginge, da die Serie A gegen die Bundesliga in der Uefa-5-Jahres Wertung um den dritten Platz kämpfe. Der dritte Platz berechtigt einen Champions League Teilnehmer mehr zu stellen. Wenngleich eine einzelne KO-Runde nur ein kleiner Baustein ist, sind die Worte Gilardinos durchaus korrekt. Da bei Italien eine starke Saison und bei Deutschland eine äußerst schwache Saison im nächsten Jahr wegfällt, muss Italien in diesem Jahr deutlich besser abschneiden als Deutschland. Momentan liegt die Bundesliga virtuell vor der Serie A – doch abgerechnet wird am Schluß.
Der AC Florenz kommt weiter und erreicht somit das Viertelfinale: 3,70 @ betfair
FC Bayern München:
Trainer Louis van Gaal hat es nicht nur geschafft, die Münchener Bayern nach langer Zeit an die Tabellenspitze der Fußball Bundesliga zu führen, sondern der Holländer hat es vor allem erreicht, seine Spielphilosophie in das Münchener Spiel einzugravieren. Der kompakte Fußball des Louis van Gaal ist in der Bundesliga erfolgreich. Doch über kurz oder lang interessiert in München keinen mehr die Bundesliga. So eine X-te Deutsche Meisterschaft wird gerne mitgenommen und auch angemessen honoriert, allerdings holt sich der Rekordmeister das wahre Prestige in Europa. In der Champions League. Genau dort schwächelten die Bayern in den letzten Jahren ein wenig. Seit das System mit Achtelfinals wieder gespielt wird schied man in der Saison 2003/2004 im Achtelfinale gegen Real Madrid aus, 2004/2005 schaffte man es bis in Viertelfinale und scheiterte an Chelsea London, in der Spielzeit 2005/2006 war gegen den AC Milan im Achtelfinale Schluß, 2006/2007 scheiterte man wieder an dem AC Milan, aber diesmal im Viertelfinale, dann folgte das Jahr 2007/2008, in dem man sich nur für den Uefa-Cup qualifizierte und dort im Halbfinale an Zenit St. Petersburg scheiterte und schließlich bleibt nur noch die letzte Saison. Jeder wird sich in München an das 0:4 in Barcelona im Viertelfinale erinnern, welches das Ausscheiden besiegelte.
Sportlich läuft es aktuell für die Bayern hervorragend. Zwar konnte der Rekordmeister insbesondere auswärts zuletzt in Nürnberg und Köln nicht überzeugen, dennoch steht München an der Tabellenspitze und hat seinen Vorsprung ausbauen können. Und das zählt. Denn für einen Mannschaft sind solche Serien Kopfsache. Die Tabellenführung tut dem Kopf gut. Der Hinspielsieg gegen den AC Florenz auch. Fortsetztend ist der FC Bayern München seit Anfang November 2009 ungeschlagen. Eine sensationelle Serie. Diese darf gegen Florenz nur eines nicht: Reißen.
Der FC Bayern München kommt weiter und erreicht somit das Viertelfinale: 1,37 @ unibet
Fazit:
Für die Bayern gilt es nun wieder einmal etwas auf den Tisch zu hauen in Europa. Ein autoritärer Schlag auf den Tisch des alten Kontinentes muss her, um wieder ernster genommen zu werden. Florenz darf angesichts der Situation der beiden Mannschaften keinen Stolperstein für den deutschen Rekordmeister darstellen. Ein Ausscheiden wäre fatal und würde den sicheren Abgang von Frank Ribery bedeuten. Doch auswärts fühlen sich die Bayern wohl und auch in Italien können die Münchener bestehen. Ihre enorme Offensivstärke sollten sie nutzen um einen Schritt nach vorne zu gehen. Einen großen Schritt.
Quoten:
AC Florenz: 3,05 @ betfair
Unentschieden: 3,50 @ betfair
FC Bayern München: 2,60 @ betfair
9. März 2010 / joe - Kategorie:
Champions League
Am Samstag, den 6 März 2010, treffen im Rhein-Energie-Stadion im Kölner Stadtteil Junkersdorf der FC Bayern München und der 1. FC Köln aufeinander. Das Spiel gehört zu einer Reihe mäßig brisanter Spiele des 25. Spieltag der 1. Bundesliga.
Nachdem uns die Bundesliga am letzten Spieltag mit einem Festival an Topspielen und Derbys erfreut hat, ist an diesem Spieltag keine Begegnung großer Brisanz vorgesehehn. Zumindest auf dem Papier setzt sich der Spieltag aus neun nornalen Bundesligabegegnungen zusammen. Doch das Wochenende wird mit Sicherheit Freude bereiten, denn der Fußball-Fan wurde am letzten Wochenende, trotz großer Historie, großer Worte und großen Namen, von den Spielern enttäuscht. Lediglich 15 Tore erzielten die Bundesliga-Profis in neun Aufeinandertreffen. Deshalb kann man also – getreu dem Motto: Schlimmer gehts nimmer – nur positiv nach vorne blicken und sich auf einen sehr wahrscheinlich torreicheren Spieltag freuen. Die Begegung zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach macht wenigstens eine kleine Ausnahme hinsichtlich der Tradition, die hinter dem Duell steht.
Doch zurück in die Domstadt. Um 15:30 Uhr wird im Rhein-Energie-Stadion angepfiffen. Das Spiel ist Teil der großen – sechs Spiele umfassenden – Konferenz am Samstagnachmittag. Die DFL hat für den Samstag, für den traditionellen 15:30 Uhr Termin, ein weiteres Spiel nominiert, da unter der Woche bekanntlich die Nationalmannschaft gegen Argentinien spielte.
1. FC Köln:
Viele Experten und Meinungsbildner haben den 1. FC Köln noch auf der Rechung im Abstiegskampf. Zwar verfügen die Kölner über eine erstligareife Mannschaft, so die Annahme der Experten, doch geraten sie immer weiter in einen Abwärtstrend. Das ist eine tabellarische Ansicht, die in Verbindung mit den Unruhen im Umfeld des Vereins nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Ohne das ausgibige Thema der Relationen des Vereins mit seinen Fans zu sehr zur Diskussion zu bringen, sei kurz erwähnt, dass die Verantwortlichen der Domstädter in ihrem Verhalten gegenüber den treuen Fangruppen in letzter Zeit immer häufiger auf die Nase fallen. Nur kurz angeschnitten seinen an dieser Stelle, die Schließung des FC-Forums für Nicht-Mitlgieder und das stadionweite Rauchverbot. Man kann zu diesen und anderen Aktionen stehen wie man will, deutlich wird aber, dass der Umgang mit den Anhängern kein vorbildlicher ist. Man könnte sogar den Eindruck gewinnen der Verein wolle seine Fanszene reinigen, sortieren und aussieben.
An der Basis kommt dies nicht besonders gut an, was schon daran zu erkennen ist, dass es momentan allen Ernstes Restkarten für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gibt. Außerdem war das Stadion beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder nicht ausverkauft.
Sportlich haben die Kölner mit dem Unentschieden in Leverkusen nicht nur einen Punkt geholt, sondern am letzten Wochenende auch in die Erfolgsspur zurückgefunden. Zweifelsohne ist das torlose Remis nicht der Gipfel aller Herrlichkeit, aber es vermittelt wieder ein wenig Sicherheit auf dem Platz. Den Domstädtern gelang es hinten "Zu-Null" zu stehen und vorne sogar eine 100%ige Torchance herauszuarbeiten.
Wettbewerbsübergreifend haben die Kölner seit fünf Spielen nicht gewonnen. Dem Unentschieden gegen den Hamburger SV (3:3), folgte eine ernüchternde Viertelfinalniederlage in Augsburg im DFB-Pokal (0:2). Danach verloren die Kölner in Gelsenkrichen (0:2) und zu Hause gegen Stuttgart (1:5). Zwar sind Hamburg, Schalke und Leverkusen und auch die Stuttgarter momentan, keine schlechten Mannschaften, aber die Art und Weise bedrückt.
Personell wird Maniche wieder auf den Platz zurückkehren und Christopher Schorch diesen verlassen. Der junge Neuzugang der Kölner hat sich höchstwahrscheinlich einen Kreuzbandriss zugezogen.
FC Bayern München:
Der Rekordmeister ist zurück, wo er sich am liebsten sieht, nämlich an der Tabellenspitze. Mit der Tabellenführung hatten die Münchner in letzter Zeit nur kurzfristge Affären. Doch jetzt ist es offiziell: Die beiden sind wieder zusammen. Louis van Gaal heißt der Mann, der die beiden trotz intentisver Beziehungskrise zurück zum Glück geführt hat.
Der sportliche Aufstieg der letzten Monate hat sich nun bezahlt gemacht. Man muss neidlos anerkennen, dass es scheinbar wirklich an Louis van Gaal liegt, denn der Holländer übernahm eine Mannschaft, die zu Beginn der Saison neben schlechtem Spiel auch noch schlechte Resultate präsentierte. Er bat um Zeit, damit er seinem Team seine Idee vom Fußball, seine Ideen von Organisation auf dem Platz und seine Idee von konstruktivem Spiel und letztlich seine Ideen des Erfolgs verinnerlichen konnte. Reden können die Leute viel, doch Louis van Gaal setzte es um.
Jetzt zeigt sich, dass der Holländer die Mannschaft erreicht hat und das diese verstanden hat. Mit den Ideen des Trainers gelang eine spektakuläre Siegesserie. Nun stehen die Bayern wieder an der Spitze und müssen in naher Zukunft in Florenz ihren Vorsprung aus dem Hinspiel des Champions League Achtelfinals verteidigen. Der Erfolg ist wieder eingekehrt an der Isar.
In Zahlen ausgedrückt, beeindruckt die Münchener Erfolgsgeschichte: Nimmt man die letzten zehn Spiele als Maßstab, hat Bayern neun der letzten zehn Spiele gewonnen – und in Nürnberg Unentschieden gespielt. Angesichts der Gegner in der Bundesliga scheint diese Serie auch in naher Zukunft aufzuhören: Nach Köln folgen Freiburg und Frankfurt.
Personell ist Louis van Gaal gezwungen in der Abwehr umzustellen, da Demicelis am Mittwoch gegen Deutschland einen Jochbeinbruch erlitten hat. Daniel van Buyten wird wahrscheinlich nach seinem Muskelfaserriss wieder im Trikot der Bayern beginnen.
Head to Head:
Für die Kölner sind Spiele gegen den FC Bayern München immer etwas besonderes. Ohne auf die Statistiken zu schauen hat man das Gefühl, dass die Domstädter in München immer etwas zu holen im Stande sind, aber zu Hause regelmäßig alle Punkte an den Rekordmeister abtreten. So kommt es, dass die Hoffungen auf einen Heimsieg recht gering sind.
Ein Blick auf die Statistiken zeigt dann, dass dieses Gefühl, welches man beim Duell der beiden Mannschaften im Hinterkopf hat, vollkommen richtig ist. Haben die Kölner doch nicht nur im Hinspiel ein Unentschieden aus München entführt (0:0), sondern auch die drei Spiele vorher im Süden der Republik allesamt positiv gestaltet (2:1, 2:2, 2:2). Zu Hause spiegeln die Statisitken ebenfalls den ersten Eindruck wieder: Die letzten acht Heimspiele gegen Bayern gewannen die Gäste, der letzte Sieg der Kölner im eigenen Stadion datiert aus dem Jahr 1995 – das ist mittlerweile geschlagene 15 Jahre her.
Fazit:
Fraglich ist, ob in diesem Spiel das Gesetz der Serie gebrochen wird, denn eigentlich holen die Kölner immer nur auswärts etwas gegen die Bayern. Kurios, da man meinen sollte, vor den eigenen Fans müsste das eigene Spiel noch intensiver sein. Trainer Soldo hat aktuell wohl keinen Blick für die Statistik, sondern verlangt von seiner Mannschaft eine Steigerung vor den eigenen Fans. Diese werden schließlich seitens des Vereins genug malteretiert.
Quoten:
1. FC Köln: 8,40 @ betfair
Unentschieden: 4,60 @ betfair
FC Bayern München: 1,50 @ betfair
4. März 2010 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstagabend hat es die DFL mal wieder geschafft den ursprünglichen Sinn des Abendspiels zu verwirklichen, indem sie das Topspiel des 22. Spieltags der 1. Bundesliga in Deutschland auf den späten Termin gelegt hat. Im Spiel zwischen den Topmannschaften der 90er Jahre treffen sich in der bayrischen Allianz Arena der FC Bayern München und Borussia Dortmund. Vor zwei Wochen hätte es sich noch um das unumstrittenden Spitzenspiel der beiden besten Mannschaften der Bundesliga gehandelt, doch die Borussia aus dem Ruhrpott tat sich in den letzten Wochen zunehmend schwerer diese Position aufrecht zu erhalten. Trotz allem verliert das Duell keineswegs an Brisanz zu Mal mit Jürgen Klopp und Louis van Gaal zwei extrovertierte Trainer-Persönlichkeiten auf den Bänken Platz nehmen, die wohl nicht darauf aus sind, das Spiel zu einem Friedensgipfel mit Nonnenhockey verkommen zu lassen. Anpfiff ist um 18:30 Uhr.
FC Bayern München:
Nachdem unter der Woche die Natur in der bayrischen Umkleidekabine ihr Unwesen getrieben hatte, konnte man in den letzten Tagen wieder ein wenig Aufatmen. Louis van Gaal resümierte wahrheitsgemäß: "Wir haben einen Virus in der Kabine" Sowohl Daniel van Buytn als auch Hans-Jörg Butt waren diesem Magen-Darm-Virus zum Opfer gefallen. Beiden geht es besser und beide werden gegen Borussia Dortmund auflaufen können. Allerdings ist zu befürchten, dass es in den nächsten Wochen noch den ein oder anderen Ausbruch der Magen-Darm Infektion geben wird.
Louis van Gaal kann nur hoffen, dass es seine Stammelf nicht trifft. Diese scheint er zumindest annähernd gefunden zu haben. Mit nur kleinen Schwankungen in der personellen Besetzung – Klose und Olic als Alternativen im Sturm – wird der holländische Trainer wahrscheinlich wieder mit Lahm, Badstuber, van Buyten und Demicelis in der Verteidigung, mit Schweinsteiger und van Bommel auf der Doppel-Sechs, mit Ribery und Robben auf den Außenbahnen und mit Müller hinter der einzigen Spitze, Gomez, agieren. Hans-Jörg Butt wird das Tor wieder hüten, sofern er sich von seinen gesundheitlichen Beschwerden erholen konnte.
Unter der Woche besiegten die Münchener nach kurzer Schockstarre und Rückstand (1:2 zur Halbzeit) die Fürther aus der Zweiten Liga noch mit 6:2. Vorher gewannen die Bayern die letzten acht Bundesligaspiele. Dabei schoßen sie zwei Mal zwei Tore. Sonst immer mehr. Die Ergebnisse der acht Siege sind torreich (3:0, 2:1, 5:1, 5:2, 2:0, 3:2, 3:0, 3:1). Die momentan starken Bayern leisteten sich aber zu Hause in dieser Spielzeit bereits vier Unentschieden (Bremen, Köln, Schalke, Leverkusen).
Borussia Dortmund:
Trainer Jürgen Klopp wird die Mannschaft der laut eigener Aussage "einzigen Borussia" ordentlich anfeuern müssen, denn kurzfristig läuft bei den Dortmundern einiges nicht so wie es eingentlich laufen sollte. Nachdem die Ruhrpottler seit Ende September nicht verloren hatten, taten sie dies nun in den letzen beiden Spielen. In Stuttgart (1:4) und gegen Frankfurt (2:3) setzte es böse Schlappen. Wie von der Wettbasis bereits während der Dortmunder Serie erwähnt, war es das Sieger-Gen der Borussia, was sie so lange ungeschlagen ließ. Genau dieses Sieger-Gen, das in den entscheidenen Momentan das Gegentor verhindert, bzw. den Ball vorne über die Linie drückt, fehlt den Mannen von Trainer Jügen Klopp momentan. Gegen Stuttgart erspielte sich die Borussia zahlreiche Hochkaräter beim Stand von 1:1. Doch letztendlich kam man in Schwaben unter die Räder, da es dann die Stuttgarter waren, die sich ind er 77., 86. und 89. Minute entscheidend durchsetzten. Ähnlich stellt sich die Problematik bei der Heimniederlage gegen die Eintracht zusammen. Die Dortmunder waren keinesfalls chancenlos und das Spiel stand mehrere Male auf des Messers Schneide. Doch die Hessen entschieden das Spiel für sich. Das Sieger-Gen muss Jürgen Klopp seiner Mannschaft wieder einhauchen.
Fazit:
Uns steht ein hitziges Duell ins Haus. In der Münchener Allianz Arena werden sich die beiden letzten deutschen Champions League Sieger auf dem Rasen nichts schenken. Interessant wird sein, wie Mats Hummels von den Münchenern empfangen wird – den Rodiamanten aus der Innenverteidigung hatten die Münchener nach Dortmund ziehen lassen. Spielerisch entscheidend sich das Spiel in der Dortmunder Defensive. Gelingt es Ribery und Robben lange aus dem Spiel zu halten, hat die Borussia eine Chance in München zu siegen. Der letzte Auswärtssieg in München datiert aus dem Jahr 1991.
Quoten:
FC Bayern München: 1,41 @ betfair
Unentschieden: 5,10 @ betsafe
Borussia Dortmund: 9,20 @ betsafe
13. Februar 2010 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Sonntag, den 22. November, steigt, wenn Bayer Leverkusen um 15:30 Uhr beim FC Bayern München gastiert, in der Allianz Arena das Topspiel des 13. Spieltags der 1. Bundesliga. Die Terminierung ist mehr als unglücklich und mit dem ersten Spieltag, an dem das interessanteste Spiel um 15:30 Uhr am Sonntag angepfiffen wird, wird das Ausmaß der Spieltagsreform erst richtig deutlich. Denn normalerweise würden tausende Amateur Fußballer dieses brisante Duell zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München nicht mitbekommen, wenn an diesem Wochenenden nicht glücklicherweise lediglich einige Nachholspiele und wenige Pokalspiele ausgetragen würden. Der Ligaspielbetrieb hat in den meisten Ebenen und Unterverbänden Pause.
Schlußendlich werden sich genug Zuschauer finden, um die Arena zu füllen und dem Spiel die entsprechende Atmosphäre zu geben. Gespannt darf man auf eventuelle Fanaktionen der Münchener Gruppierungen bezüglich der Brisanz van Gaal – Heynckes sein. Außerdem werden am ersten Spieltag nach dem Tod von Robert Enke sicherlich überregionale Aktionen in den Stadien geplant sein. Diese sind dann schon am Samstag zu sehen.
FC Bayern München:
An diesem Spieltag werden die Münchener Bayern mit einer bitteren Wahrheit konfrontiert: Jupp Heynckes. Der Leverkusener Trainer hatte am Ende der letzten Saison bei den Münchenern "ausgeholfen" und den Karren zumindest ein wenig aus dem Dreck gezogen. In der Abschlusstabelle erreichten die Bayern einen respektabelen zweiten Platz und mit der Champions League Qualifikation war das Minimalziel doch noch erreicht worden. Heynckes hatte Blut geleckt und wurde dann in Leverkusen Cheftrainer. Von der Tabellenspitze grüßend kommt Heynckes nun nach München zurück. Er kommt in eine Allianz Arena, die sich nach einem Trainer wie ihm sehnt, die mitansehen muss wie Heynckes Erster ist und wie Hitzfeld zur WM fährt – nur mit Louis van Gaal läuft es nicht.
DIe Bayern befinden sich am Abgrund. Mit dem Rücken der Wand oder vielleicht auch nur noch mit einem Fuß auf der Klippe. Jede weitere Niederlage könnte zu einer Münchener Revolution führen. Luca Toni begann unter der Woche schon mit einem verbalen Kleinaufstand. Der Italiener ist unzufrieden, obgleich die Medien die Auseinandersetztung gekonnt hochkochten.
Fußballerisch sieht es für die Bayern kein Stück besser aus als vor den letzten blamablen Auftritten. Nur ein Tor gelang den Münchenern in ihren letzten drei Spielen. In fünf der letzten zehn Spiele blieben die Bayern ohne Torerfolg.
Personell steht hinter Luca Toni nach seiner Kritik ein Fragezeichen. Die Fitnessstände von Robben und Olic sind zu dem nicht klar. Besonders die Knieverletzung von Robben lässt es nur schwieirig einschätzen, ob der Holländer länger als eine halbe Stunde einsetzbar ist.
Bayer Leverkusen:
Der Tabellenführer aus Leverkusen spielt wie in den letzten Jahren auch eine starke Hinrunde. Ein wenig liegt die klare Führung – momentan drei Punkte vor Rang zwei – an den günstigen Resultaten den anderen, trotz der Leverkusener Remis-Serie, aber im Allgemeinen scheinen es die Leverkusener dieses Jahr ernster zu meinen als in den Jahren zuvor. Das Spiel wirkt unter Jupp Heynckes seriöser und reifer. Die Spielanlage ist etwas mehr aufs Resultat aus und etwas weniger auf die Attraktivität. Auch so sind die Spiele mit Leverkusener Beteiligung häufig das Hinschauen wert. Immerhin fielen in drei der letzten fünf Ligaspielen der Werkself vier Tore. Als einzige Mannschaft der Liga sind die Leverkusener noch unbesiegt. Mit sieben Siegen und fünf Unentschieden gelang Jupp Heynckes ein Traumstart in diese Spielzeit. Trotz schwieriger Auswärtsspiele in Hamburg und Schalke konnte die weiße Weste gewahrt werden.
Juppe Heynckes kann beim Spiel in der Allianz Arena auf die Sieger-Elf vom Frankfurt Spiel zurückgreifen und seine Nummer Eins, Rene Adler, wird wieder an Bord sein. Traditionell gewinnen die Leverkusener (gefühlt) seit Ulf Kirsten nicht mehr in oder gegen München. Im März diesen Jahres konnte man die Bayern aus dem DFB Pokal schmeißen. Aber in der Liga setzte es zwei Niederlagen (0:2 zu Hause und 0:3 in München).
Fazit:
Für manche Analysten sind Statistiken belanglos für andere sind sie Gold wert. Dieses Spiel stellt beide Modelle auf die Probe, denn statistisch gesehen hat Leverkusen gegen Bayern nichts zu melden. Allerdings gehört nicht viel dazu zu erkennen, dass die Werkself momentan deutlich gefestigter auftritt als die Bayern und als Mannschaft um einiges besser funktioniert. Sicherlich findet man auch dafür eine Statistik…
Quoten:
FC Bayern München: 1,90 @ unibet
Unentschieden: 3,60 @ betsafe
Bayer Leverkusen: 4,45 @ expekt
20. November 2009 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 5. November, treffen sich der FC Schalke 04 und Bayern München zu einem Bundesliga-Klassiker in der Allianz Arena im tiefen Süden der Republik. Das Spitzenspiel um 15:30 Uhr ist der Höhepunkt des 12. Spieltags der 1. Bundesliga. In der Bundesliga haben Leverkusen und Hamburg durch ihre sieglosen Spiele der Konkurrenz alle Möglichkeiten eröffnet sich in den Kampf um die Tabellenspitze einzuschalten. Daher beginnt nun die Zeit, in der sich die Spreu vom Weizen trennt. Siege festigen die eigene Position in der Spitzengruppe. Der Tabellenvierte, Schalke 04 (21), hat dies ebenso nötig wie der Tabellensechste, Bayern München (19).
FC Bayern München:
Wenn in einem Fernsehspot, der ein Spitzenspiel ankündigt, der mächtige Namen des FC Bayern München zu hören ist, zucken die meisten Gegner kurz zusammen. Es läuft ihnen kalt den Rücken runter und ein wenig Angst mischt sich zu dem Respekt, den man dem Namen gegenüber hat. Heutzutage ist das anders. Der FC Bayern München klingt nur noch halb so dominant und allen Ernstes hat keiner wirklich Angst vor den süßen Münchenern.
Beim Fußball-Manager wäre jeder Hobby-Stratege sicher schon vom "Schleudersitz" Bayern Trainerstuhl geflogen, doch in der Reallität scheinen die Bayern zu stolz zu sein, um ein weiteres ihrer Experimente für gescheitert zu erklären. Es ist vor allem die Abhängigkeit von Robben und Ribery, die diese Bayern so ausrechenbar macht. Sobal diese beiden wieder einsetzbar sind, wir des mit den Münchenern zwangsläufig nach oben gehen – wahrscheinlich, weil sie bis dahin sowieso in tiefere Tabellenregionen abgerutscht sein werden. Genau diesen Negativtrend bzw dieses auf der Stelle treten muss van Gaal schleunigst beheben. Die Qualifikation für das Achtelfinale ist ein Fall für die Optimisten. Das haben die beiden Spiele gegen Bordeaux gezeigt.
Die Münchener Probleme sind derartig tiefgreifend, dass sogar die sonst bedeutende Torwart-Frage nicht wirklich im Fokus der Öffentlichkeit steht, obwohl Hans-Jörg Butt im Champions League Rückspiel gegen Bordeaux alles davor getan hat.
Die zwei Niederlagen gegen Bordeaux, die beiden Siege gegen Frankfurt und das torlose Unentschieden in Stuttgart lesen sich nicht gerade wie eine Erfolgsgeschichte - und mit Schalke und Leverkusen hat van Gaal zwei schwierige Heimspiele vor der Brust.
Personell wird er immer noch nicht auf die Dienste von Arjen Robben über 90 Minuten zurückgreifen können. Vermutlich spielt der gegen Bordeaux eingewechselte Holländer auch gegen Schalke nur die halbe Zeit. In der Defensive verstärkt van Buyten das Team, in der Offensive kehrt Müller zurück.
FC Schalke 04:
Es scheint als würde es dem FC Bayern München in den letzten Jahren mit jedem Besuch des Felix Magath schlechter gehen. Zweifelsohne ist das auch der Plan für dieses Aufeinandertreffen.
Schalke 04 reist in Lauerstellung an die Isar. Als Tabellenvierter werden die Königsblauen eventuell sogar Chancen auf die Tabellenführung haben, je nach dem wie clever sich Bayer Leverkusen am Abend vorher angestellt hat.
Seit der Heimniederlage gegen Wolfsburg ist Schalke 04 in sieben Spielen ungeschlagen geblieben. Beachtliche fünf Mal konnte in dieser Serie gewonnen werden. Obgleich die beiden Unentschieden auch wie Siege gefeiert wurden, da Schalke in beiden Spielen einen zwei Tore Rückstand zu einem Unentschieden umbog. Gegen Hamburg und Leverkusen ist das eine starke Leistung. Nach dem Spiel in der Allianz Arena erwartet die Schalker ein leichtes Programm. Hannover, Borussia Mönchengladbach und Berlin heißen die nächsten Gegner.
Besonderes Augenmerk gilt – wie so oft – Kevin Kuranyi. Der Schalker Sturmtank hat in den letzten drei Bundesligaspielen beeindruckende vier Mal das Tor getroffen (to score @ 3,00).
Personell könnte es in der Defensive taktische Rotationen geben, allerdings ist eigentlich nur die Frage ob Rakitic oder Holtby in der Offensive Kuranyi und Farfan unterstützen wirklich eine Diskussion wert.
Head to Head:
Halil Alitintop entschied in der Rückrunde der letzten Saison in einer unklaren Situation nach einer Schalker Ecke das Spiel für die Königsblauen (1:0 in der Allianz Arena) und gab den bayrischen Meisterträumen, die sich nur noch am äußersten Rand der Klippe halten konnten, den abschließenden Stoß. Die letzten fünf Spiele endeten vier Mal mit einem Auswärtssieg und ein Mal mit einem Unentschieden. Insgesamt gewann Bayern sieben der letzten zehn Spiele gegen Schalke. Königsblau verließ den Platz nur in der letzten Saison im April (s.o.) als Sieger. Der letzte Heimsieg der Bayern gegen Schalke datiert von März 2007.
Fazit:
Spitzenspiel, Spitzenspiel, Spitzenspiel. Auch wenn es sich nich um die absoulte Tabellenspitze handelt, so ist das Duell vollgepackt mit Emotionen. Es gilt eigentlich nur auf den Anpfiff zu warten und zu hoffen, dass ein Spiel mit solchen Voraussetzungen nicht in einem langweiligen torlosen Remis endet. Wahrscheinlich könnten beide damit leben…
Quoten:
FC Bayern München: 1,75 @ expekt
Unentschieden: 3,75 @ bet365
FC Schalke 04: 5,00 @ bet365
7. November 2009 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
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