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Olympia 2012 Herren 4×100 Meter (Vorschau) – Endergebnis: GOLD Für JAMAIKA und der vierte WELTREKORD in der Leichtathletik bei Olympia ist Geschichte. Jamaica gewinnt in einer unglaublichen Zeit von 36,84 und die Entscheidung fiel erst knapp vor der Ziellinie, der vierte Läufer der Staffel von Jamaika- Usain Bolt – konnte sich ein bisschen absetzen und mit 20 Hundertsel Vorsprung auf die USA über die Ziellinie laufen. Bolt holte damit seine sechste Goldmedaille bei olympischen Spielen und auch sein Landsmann Blake konnte sich endlich eine Goldmedaille umhängen. Kleinlich die Funktionäre, Usain Bolt wollte sich den Stab behalten als Erinnerung an seine legendäre 6. Goldmedaille, doch die Funktionäre nahmen ihm den Stab ab… Pech hatte das Team Kanada, nach einem Übertritt in der Wechselzone wurde ihnen der dritte Platz aberkannt und der lachende Dritte war nun Trinidad&Tobago, die damit die BRONZEMEDAILLE bekamen.
GOLD Jamaika 36.84 WR
SILBER USA 37.04
BRONZE Trinidad&Tobago 38.12
4. Frankreich 38.16
5. Japan 38.35
6. Holland 38.39
7 Australia 38.43
Kanada (Disqualifiziert wegen einem “Wechselfehler” bei der Stabübergabe, Kanada hätte sonst Bronze gewonnen….)
Die Olympischen Spiele neigen sich unaufhaltsam dem Ende zu, doch ein absoluter Hammer steht den Zuschauern und Athleten noch bevor. Die Sprintstaffel der Herren über 4×100 Meter steht noch auf dem Programm. Usain Bolt kann mit einem Sieg seiner jamaikanischen Staffel seine drei Goldmedaillen von Peking wiederholen. Er selbst bezeichnet sich ja bereits als Legende und einen der größten Athleten aller Zeiten. Mit einer weiteren Goldmedaille könnte er seine Ansprüche weiter untermauern. Allerdings werden die Amerikaner dem Team von der Karibikinsel das Feld nicht kampflos überlassen. Jedem US-Sprinter blutet das Herz, wenn in ihrer über Jahrzehnte beherrschten Disziplin plötzlich andere den Ton angeben. Deshalb werden sie alles versuchen, um zumindest das Staffelgold in die USA zu holen. Hinter diesen beiden Mannschaften ist das Feld so eng, wie wohl niemals zuvor bei Olympischen Spielen. Nahezu alle Mannschaften gleich vorgestellten Mannschaften könnten in die Medaillen laufen. Allerdings können auch alle bereits im Vorlauf ausscheiden. Dazu kommt noch diese Ungewissheit mit den Wechseln, die einen Stabverlust oder eine Disqualifikation nach sich ziehen kann. Spannend und nervenaufreibend wird es auf jeden Fall werden. Und falls das nicht so ist, und Jamaika mit ihrer Legende alles in Grund und Boden läuft, gibt es immerhin einen historischen Olympischen Moment zu erleben. Der Startschuss zum Finale für die 4×100-Staffel Meter erfolgt am 11. August um 22:00 Uhr (MEZ).
Die Geschichte der 4×100-Meter-Staffel der Herren bei Olympia
Seit 1912 werden die Sprintstaffeln bei Olympischen Spielen ausgetragen. Die erste Goldmedaille ging an das Vereinigte Königreich. Allerdings waren damals auch nur die Briten und die gastgebenden Schweden am Start. Danach ging Olympiagold zehnmal in Folge in die USA. Unter anderem gehörte Sprintlegende Jesse Owens 1936 zur US-Mannschaft, die in Deutschland dominierte. 1960 konnte Deutschland diese Dominanz dann brechen. Bernd Cullmann, Armin Hary, Walter Mahlendorf und Martin Lauer holten sich den Sieg in Rom, ehe bis zum westlichen Boykott der Spiele von Moskau 1980 wieder nur die Amerikaner siegreich waren. Von da an gestaltete sich die Medaillenvergabe aber etwas ausgeglichener. Kanada, Großbritannien und zuletzt Jamaika konnten sich den prestigeträchtigen Titel sichern. Interessant ist, dass fast immer auch die Staffel erfolgreich war, die den Sieger über die 100 Meter in ihren Reihen hatte. Ein kleiner Wink in Richtung der jamaikanischen Staffel, die in Peking in der Besetzung Nesta Carter, Michael Frater, Usain Bolt und Asafa Powell Gold gewann.
Die Favoriten der Sprintstaffel
Jamaika – Saisonbestleistung 37,82 Sekunden
Nationaler Rekord 37,04 Sekunden WR
Der Olympiasieger von 2008 will natürlich in London diesen Triumph wiederholen. Als Weltmeister von Berlin 2009 und Daegu 2011 haben sie die letzten drei großen Titel gewinnen können. Dazu sind sie mit Yohan Blake noch stärker geworden, der gemeinsam mit Usain Bolt gesetzt ist. Michael Frater, Nesta Carter und Asafa Powell werden die anderen beiden Staffelplätze unter sich ausmachen. Asafa Powell ist zwar der Favorit, doch sein Gesundheitszustand ist nach dem Finale über 100 Meter etwas fraglich. Allerdings spielt es auch keine große Rolle, wer neben Blake und Bolt antritt, denn die Goldmedaille geht nur über die jamaikanische Staffel.
USA – Saisonbestleistung 37,61 Sekunden
Nationaler Rekord 37,40 Sekunden WR
Die traditionsreichste Sprintnation will endlich wieder zurück auf den Staffelthron. Eine wirklich überragende Mannschaft steht den USA für diese Mission auch zur Verfügung. Mit Ryan Bailey, Tyson Gay und Justin Gatlin stehen drei Sprinter in der Aufstellung fest, die sich auch für das Finale über die 100 Meter qualifizieren konnten. Dazu kommt wahrscheinlich der starke Darvis Patton. Dennoch scheint es für die USA nur darum zu gehen, den Stab nicht zu verlieren, um sich am Ende Silber abzuholen. Die Mannschaft aus Jamaika scheint nicht schlagbar zu sein, während der Rest die Amerikaner kaum gefährden dürfte.
Trinidad und Tobago – Saisonbestleistung 38,23 Sekunden
Nationaler Rekord 37,62 Sekunden
Nach den Sprintern aus Jamaika und den USA wurden die Cracks aus Trinidad und Tobago zumindest über die 100 Meter als stärkste Nation ausgemacht. Am Ende stand aber nur Richard Thompson im Finale, wo er den siebten Platz belegte. Rondel Sorrillo und vor allem Keston Bledman war dieses Finale im Vorfeld auch zuzutrauen. Beide schieden aber im Halbfinale aus. Als Vierter im Bunde dürften Marc Burns oder Emmanuel Callender ins Rennen gehen und dann auch der Schwachpunkt der Karibiknation sein. Dennoch ist eine Medaille auf jeden Fall möglich. Im Grunde ist Trinidad und Tobago erster Anwärter auf Bronze.
Großbritannien – Saisonbestleistung 38,80 Sekunden
Nationaler Rekord 37,73 Sekunden
Vor heimischem Publikum muss man sicher auch die Mannschaft aus Großbritannien auf dem Zettel haben. Der ganz große Favorit auf die Medaillen sind die Gastgeber zwar nicht, doch im Kampf um Bronze werden die Briten sicher ein Wörtchen mitreden können. Die Mannschaft wird sich wohl aus Dwain Chambers, James Dasaoulu, dem jungen Adam Gemili und Mark Lewis-Francis rekrutieren. Letzterer wurde bereits 2004 in Athen Olympiasieger mit der britischen Staffel über die 4×100 Meter und verfügt neben Chambers über die meiste Erfahrung. Simeon Williamson stünde darüber hinaus noch bereit, der 2009 in Berlin zum Bronze-Quartett Großbritanniens gehörte. (Großbritannien hat im Vorlauf einen Wechselfehler begangen und wurde disqualifiziert. Somit wird es nichts mit einer möglichen Medaille für die Gastgeber in der Sprintstaffel)
Kanada – Saisonbestleistung 38,43 Sekunden
Nationaler Rekord 37,69 Sekunden
Die ganz große Stunde der Kanadier schlug 1996 in Atlanta, als Donovan Bailey über die 100 Meter gewann und auch die kanadische Staffel zum Olympischen Gold führte. Derartige Einzelkönner stehen nicht mehr im Team der Ahornblätter. Einziger Sprinter, der der erweiterten Weltspitze zuzuordnen wäre ist Justyn Warner. Neben ihm wird sein jüngerer Bruder Ian Warner in der Staffel an den Start gehen. Als Dritter Läufer darf Akeem Haynes erwartet werden. Der vierte Platz scheint derzeit noch vakant zu sein. Ein Podestplatz ist für die Kanadier in weiter Ferne. Es ist kaum vorstellbar, dass Kanadas Sprinter nach der Staffel mit Edelmetall dekoriert werden.
Frankreich – Saisonbestleistung 38,46 Sekunden
Nationaler Rekord 37,79 Sekunden
Die französischen Sprinter dürften über den Verlauf der Wettbewerbe bislang sehr enttäuscht sein. Christophe Lemaitre hat die 100 Meter extra abgesagt, um die Medaillen über 200 Meter anzugreifen – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nun bleibt nur noch die Staffel, um sich eventuell doch noch den Olympischen Medaillentraum zu erfüllen. Dafür müssten die Franzosen dann allerdings über die Schmerzgrenzen gehen. Christophe Lemaitre und Jimmy Vicaut sind auf jeden Fall im Team. Diese beiden werden versuchen müssen, Emmanuel Biron und Ronald Pognon mitzuziehen, damit es am Ende vielleicht doch noch mit der Medaille klappt.
Deutschland – Saisonbestleistung 38,02 Sekunden
Nationaler Rekord 38,02 Sekunden
Am Tage der Eröffnungsfeier dieser Spiele ist die deutsche Sprintstaffel noch einmal zu einem Meeting in Weinheim angetreten und hat mit 38,02 Sekunden einen neuen deutschen Rekord aufgestellt. Damit sind sie in diesem Jahr die drittschnellste Staffel. Eine Medaille scheint bei diesen Voraussetzungen nicht ganz abwegig zu sein. Der Vorteil der Deutschen ist, dass sie keine Einzelstarter über die 100 Meter ins Rennen schickte und sich daher auf die Staffel konzentrieren und Wechselabläufe perfektionieren konnte. Die Staffel wird wohl, wie beim deutschen Rekord, mit Julian Reus, Tobias Unger, Alexander Kosenkow und Lukas Jakubczyk an den Start gehen.
Niederlande – Saisonbestleistung 38,34 Sekunden
Nationaler Rekord 38,34 Sekunden
Auch der nationale Rekord der Staffel aus den Niederlanden ist gerade einmal sechs Wochen alt. Beim Finale der Europameisterschaft in Helsinki stellten Brian Mariano, Churandy Martina, Giovanni Codrington und Patrick van Luijk die Zeit von 38,34 Sekunden auf. Die Chancen auf eine Medaille des Europameisters stehen und fallen mit Churandy Martina. Wenn der Star in Form ist, kann es durchaus für eine Medaille reichen. Insgesamt erscheinen seine Mitstreiter jedoch nicht stark genug, um den Niederlanden in diesem Wettbewerb eine Medaille bescheren zu können. Wahrscheinlich wäre der Einzug ins Finale bereits ein Erfolg für diese Staffel.
4×100-Meter-Staffel der Herren – Prognose und Wettbasis-Trend
Es gibt nur einen großen Favoriten in diesem Rennen und das ist die Staffel aus Jamaika. Ob mit Asafa Powell oder ohne. Die Goldmedaille geht erneut in die Karibik. Dahinter werden sich, aller Voraussicht nach, die US-Amerikaner platzieren. Beim Pferderennen könnte man diese beiden Staffeln bei einer Dreierwette fest auf die Ränge eins und zwei platzieren. Erst dahinter wird es richtig spannend. Trinidad und Tobago sowie Großbritannien sollten die besten Aussichten auf Bronze haben, allerdings sollten auch Frankreich und Deutschland nicht abgeschrieben werden. Die Niederlande und Kanada können wir uns auf dem Podest allerdings nicht so Recht vorstellen.
4×100-Meter-Staffel der Herren – Beste Wettquoten
Jamaika – 1,23 Bwin
USA – 4,50 Unibet
Trinidad und Tobago – 51,00 Bwin
Großbritannien – 81,00 Bwin
Niederlande – 100,00 Unibet
Kanada – 150,00 Unibet
Frankreich – 151,00 Bwin
Deutschland – 250,00 Unibet
Head-to Head
Jamaika – 1,20 Betsson
USA – 4,25 Unibet
Trinidad und Tobago – 1,50 Betsson
Großbritannien – 2,45 Betsson
Großbritannien – 1,72 Betsson
Frankreich – 2,02 Betsson
11. August 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
London 2012 Herren 200 Meter (Vorschau) – Die Wettbewerbe in der Leichtathletik sind für den allgemeinen Sportfan noch immer die interessantesten Disziplinen bei Olympischen Spielen. Der Auftakt war schon einmal großartig. In einem unglaublichen 100-Meter-Lauf zeigte der Gigant Usain Bolt wieder einmal seine Unantastbarkeit auf der Tartanbahn. Er wiederholte seinen Sieg von Peking über die 100 Meter und genau das hat er nun auch über die 200 Meter vor. Seine Konkurrenten in diesem Lauf rekrutieren sich unter anderem aus den Teilnehmern des 100-Meter-Finals, aber auch aus Spezialisten über die 200 Meter. Auf das erneute Duell zwischen Usain Bolt und Yohan Blake können sich die Zuschauer aber schon freuen. Der 200-Meter-Lauf steht immer etwas im Schatten der 100 Meter, und dass obwohl der schnellste Mann der Welt eher über die 200 Meter ermittelt wird, denn die Beschleunigungsphase ist länger und daher werden auch höhere Geschwindigkeiten erreicht. Aber unabhängig davon steht den Fans weltweit ein neuer Höhepunkt bevor. Wenn die schnellsten Männer der Welt an den Start gehen, sind magische Momente vorprogrammiert. Der Startschuss zum Finale über die 200 Meter erfolgt am 9. August um 21:55 Uhr (MEZ).
Endergebnis 200 Meter Sprint Herren 09.08.2012:
1.Usain Bolt JAM 19,32
2.Yohan Blake JAM 19,44
3.Warren Weir JAM 19,84
4.Wallace Spearmon USA 19,90
5.Churandy Martina NED 20,00
6.Christophe Lemaitre FRA 20,19
7.Alex Quinonez ECU 20,57
8.Anaso Jobodwana RSA 20,69
Usain Bolt ist der erste Sprinter, der seine Titel sowohl im 100 Meter Sprint als auch über die 200 Meter verteidigen konnte. Doch Yohan Blake setzte Bolt stark unter Druck und hatte auf der Zielllinie nur 12 Hundertstel Rückstand, tolles 200 Meter Rennen, fast unbemerkt konnte der dritte Jamaikaner im Finale noch den dritten Platz und somit die Bronzemedaille erlaufen, er hatte 6 Hundertstel Vorsprung auf den Amerikaner Wallace Spearmon, der sich mit Platz 4 begnügen musste. Der schnellste Mann der Welt ist zur Zeit ohne Zweifel Usain Bolt!
Die Geschichte des 200-Meter-Laufs der Herren bei Olympischen Spielen
Bereits seit 1900 in Paris gehört der 200-Meter-Lauf zum Olympischen Programm. Der erste Olympiasieger war Walter Tewksbury aus den USA, der auch die Vorherrschaft der US-Amerikaner bereits bei der ersten Auflage unter Beweis stellen konnte. Von 25 Olympischen Finals über die 200 Meter gewannen Sportler aus den USA allein 17 Rennen. Große Legenden, wie Jesse Owens, der 1936 in Berlin siegte oder Carl Lewis, der 1984 in Los Angeles triumphierte, befinden sich auf der Ehrentafel des 200-Meter-Laufs. In diesen erlauchten Kreis gesellte sich 1996 in Atlanta noch Michael Johnson, der in goldenen Schuhen zu Gold lief. Auffällig ist, dass es noch keinem Sportler gelungen ist, über die 200-Meter-Distanz seinen Titel zu verteidigen bzw. zwei Olympiasiege zu erreichen. Geht es nach Usain Bolt, wird sich das aber nun in London ändern, denn er ist der amtierenden Olympiasieger und Titelverteidiger und gilt als großer Favorit auf den Gewinn einer weiteren Goldmedaille auch über die 200 Meter.
Olympia 2012 – Die Favoriten nach Saisonbestleistung
Yohan Blake (Jamaika) – Saisonbestleistung 19,80 Sekunden
Persönliche Bestleistung 19,26 Sekunden (2011)
Das Biest, wie er von seinen Mannschaftskollegen genannt wird, hat sich über die 100 Meter die Silbermedaille geholt und gehört auch auf der doppelten Distanz zum engsten Kreis der Anwärter auf Edelmetall. Gäbe es Usain Bolt nicht, so wäre Blake als Saisonbester der große Favorit auf Gold. So sieht es eher danach aus, als würde der amtierende Weltmeister über die 100 Meter sich auch im Olympischen 200-Meter-Finale mit dem Titel „Best of the Rest“ zufrieden geben müssen. Das würde aber immerhin den erneuten Gewinn der Silbemedaille für den 22jährigen Jamaikaner bedeuten.
Usain Bolt (Jamaika) – Saisonbestleistung 19,83 Sekunden
Persönliche Bestleistung 19,19 Sekunden WR (2009)
Usain Bolt hat im 100-Meter-Finale wieder einmal unter Beweis gestellt, dass er derzeit der beste Sprinter und ein Ausnahmekönner ist, der sich auf dem besten Wege befindet, eine Legende zu werden. Mit 9,63 Sekunden, der zweitschnellsten je gelaufenen Zeit, holte er sich erneut Gold über die 100 Meter. Nun will er der erste Mann sein, dem dieses Kunststück auch über die 200 Meter schafft. Im Grunde kann er sich nur selbst schlagen. Wenn er keinen Fehlstart hat oder sich unterwegs verletzt, wird der Jamaikaner erneut mit der Goldmedaille dekoriert werden.
Christophe Lemaitre (Frankreich) – Saisonbestleistung 19,91 Sekunden
Persönliche Bestleistung 19,80 Sekunden (2011)
Als amtierender Europameister über die 100 Meter ist Christophe Lemaitre bei den Olympischen Spielen über diese Distanz nicht angetreten. Er hat seine Aussichten auf eine Medaille bzw. einen Finaleinzug als zu gering angesehen, als dass er an den Start ginge. Bessere Chancen sieht er über die 200 Meter, wo er bei der WM im vergangenen Jahr in Daegu bereits die Bronzemedaille gewinnen konnte. Das Feld ist über die längere Sprintdistanz nicht ganz so eng beieinander, so dass der Franzose durchaus Chancen haben sollte, seinen Medaillentraum bei Olympia zu verwirklichen.
Churandy Martina (Niederlande) – Saisonbestleistung 19,94 Sekunden
Persönliche Bestleistung 19,94 Sekunden (2012)
Der Mann von den Niederländischen Antillen, der nun für Holland am Start ist, ist in außerordentlich guter Verfassung. Kaum einer hätte ihm den Einzug in das Finale über die 100 Meter zugetraut. Dort wurde er hervorragender Sechster und konnte sogar im Halbfinale mit 9,91 Sekunden eine neue Bestleistung erreichen. Als amtierender Europameister erhofft sich der 28jährige nun auch eine neue Bestleistung über die 200 Meter, was am Ende dann sogar für eine Medaille reichen könnte. Wenn er erneut die Leistungen aus den 100-Meter-Läufen auf die Bahn im Olympiastadion zaubern kann, dann ist ein Podiumsplatz sicher möglich.
Wallace Spearmon (USA) – Saisonbestleistung 19,95 Sekunden
Persönliche Bestleistung 19,65 Sekunden (2006)
Der US-Amerikaner ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt über die 200 Meter. Seine besten Leistungen kann er immer zu Weltmeisterschaften abrufen. Während er bei Olympischen Spielen noch nicht auf dem Podest stand, konnte er über die 200 Meter bei den WMs 2005 in Helsinki Silber sowie 2007 in Osaka und 2009 in Berlin jeweils Bronze gewinnen. Nun will er natürlich auch unter den Ringen endlich seine erste Medaille holen. Seine enorme Erfahrung aus großen Rennen können ihm sicher behilflich sein, wenn es um das Olympische Edelmetall in London geht.
Warren Weir (Jamaika) – Saisonbestleistung 19,99 Sekunden
Persönliche Bestleistung 19,99 Sekunden (2012)
Ein unbekannter Jamaikaner hat Asafa Powell bei den Trials im Kampf um die Plätze über 200 Meter aus dem Wettbewerb geworfen. Warren Weir ist auch gerade einmal 22 Jahre alt und wurde hinter Yohan Blake und Usain Bolt mit persönlicher Bestzeit Dritter bei den Trials in Kingston. Mit nunmehr unter 20 Sekunden könnte der junge Jamaikaner sogar bei den Olympischen Spielen mit in den Medaillenkampf eingreifen. Möglich erscheint es auf jeden Fall, geht er doch als sechstbester der Saison über diese Distanz an den Start.
Maurice Mitchell (USA) – Saisonbestleistung 20,13 Sekunden
Persönliche Bestleistung 20,13 Sekunden (2012)
Ganz im Gegensatz zu seinem Landsmann Wallace Spearmon gehört der 22jährge Maurice Mitchell zu der jungen Garde der US-Sprinter. Bei den Trials konnte er sich aber für die Olympischen Spiele qualifizieren. Seine persönliche Bestleistung, die er in diesem Jahr in Jacksonville lief, räumt ihm allerdings keine großen Medaillenchancen ein. In das Finale könnte er durchaus einziehen. Wenn es aber auf der Zielgeraden um Gold, Silber und Bronze geht, wird er aller Voraussicht nach nur die Hacken der Konkurrenten sehen. Seine persönliche Bestzeit zu verbessern sollte beim Saisonhöhepunkt sein Ziel sein.
Michael Mathieu (Bahamas) – Saisonbestleistung 20,16 Sekunden
Persönliche Bestleistung 20,16 Sekunden (2012)
Als Teil der 4×400-Meter-Staffel der Bahamas gewann Michael Mathieu in Peking die Silbermedaille. Bei der WM 2007 in Osaka erzielte die Staffel der Bahamas dasselbe Ergebnis. Im Einzel über die 200 Meter war der 28jährige bisher mäßig erfolgreich. Wenn er Siege einfahren konnte, dann eher auf lokaler Ebene in der Karibik, wobei gerade die karibischen Sprinter aus Jamaika oder Trinidad & Tobago zur absoluten Weltspitze zu zählen sind. Die Medaillenchance des Mannes von den Bahamas ist aber über die 200 Meter doch recht überschaubar. Er wird sein Augenmerk deshalb wohl auch vermehrt auf die 4×400-Meter-Staffel legen können.
200-Meter-Lauf der Herren – Prognose und Wettbasis-Trend
Ein Mann wird nach knapp 19,5 Sekunden am Ende des 200-Meter-Finals jubeln, und ja, es wird Usain Bolt sein, der erneut die Goldmedaille in Empfang nimmt. Der Jamaikaner schwebt über allen anderen, obwohl sein Landsmann Yohan Blake ihm nun etwas auf die Pelle gerückt ist. Dieser wird sich wohl ungefährdet die nächste Silbemedaille sichern. Das Ringen um Bronze könnte dann ein Dreikampf zwischen Churandy Martina, Christophe Lemaitre und Wallace Spearmon werden. Mit etwas Glück könnte Warren Weit dort vielleicht noch mit eingreifen.
200-Meter-Lauf der Herren – Beste Wett-Quoten für Gold
Usain Bolt (Jamaika) – 1,14 Bwin
Yohan Blake (Jamaika) – 5,00 Bwin
Christophe Lemaitre (Frankreich) – 34,00 Bwin
Warren Weir (Jamaika) – 34,00 Bwin
Wallace Spearmon (USA) – 101,00 Bwin
Churandy Martina (Niederlande) – 125,00 Betsson
Maurice Mitchell (USA) – 250,00 Betsson
Michael Mathieu (Bahamas) – 250,00 Betsson
Head-to Head Wett-Quoten 200 Meter Lauf in London 2012:
Christophe Lemaitre (Frankreich) – 1,62 Bwin
Wallace Spearmon (USA) – 2,15 Bwin
Warren Weir (Jamaika) – 2,12 Betsson
Christophe Lemaitre (Frankreich) – 1,85 Bwin
Churandy Martina (Niederlande) – 2,10 Unibet
Wallace Spearmon (USA) – 1,72 Bwin
Usain Bolt (Jamaika) – 1,14 Betsson
Yohan Blake (Jamaika) – 5,25 Unibet
8. August 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 – Beachvolleyball Herren Alison Cerutti & Emanuel Rego vs. Julius Brink & Jonas Reckermann – 09.08.2012 Finale – Ein tolles Beachvolleyball Finale mit einem Happy End für das deutsche Duo Brink & Reckermann, in 3 Sätzen gewinnen sie knapp mit 23:21 16;21 16:14 gegen die Favoriten aus Brasilien, Gratulation an das deutsche Duo, Schade auch, dass dieses spannende Turnier schon zu Ende ist. Wir freuen uns schon auf Rio 2016! Nach und nach hat sich Beachvolleyball immer mehr zum Publikumsmagneten bei Olympischen Spielen entwickelt. Das könnte in London zum einen daran liegen, dass die Spielstätte auf der Horse Guards Parade wunderschön gelegen ist und ein tolles Flair das Stadion umgibt. Zum zweiten ist sicher die herausragende Leistung der Sportler dafür verantwortlich. Beachvolleyball ist für die Zuschauer immer auch ein bißchen mit Party verbunden. Nun neigen sich die Turniere im Olympischen Sand aber dem Ende zu. Bei den Herren gibt es aus deutscher Sicht ein unerwartetes, wenngleich höchst erfreuliches Finale. Julius Brink und Jonas Reckermann haben das Olympische Finale 2012 erreicht und damit schon jetzt die beste Platzierung, die je ein deutsches Doppel bei Olympischen Spielen erreichen konnte. Damit lösen sie die beinahe schon legendären Jörg Ahmann und Axel Hager ab, die 2000 in Sydney die Goldmedaille gewannen. Der Gegner ist allerdings keine Laufkundschaft. Alison Cerutti und Emanuel Rego sind die amtierenden Weltmeister. Emanuel Rego ist zudem der erfolgreichste Beachvolleyballer aller Zeiten. Das wird das deutsche Spitzenduo aber nicht davon abhalten, um ihr letztes Hemd zu kämpfen, und sich den Traum von einer möglichen Goldmedaille zu verwirklichen. Der erste Aufschlag im Spiel um die Goldmedaille zwischen den Deutschen Julius Brink und Jonas Reckermann und den Brasilianern Alison Cerutti und Emanuel Rego an der Horse Guards Parade erfolgt am 09.08.2012 um 22:00 Uhr (MEZ).
Alison Cerutti & Emanuel Rego – Statistik & aktuelle Form
Das alles überragende Duo aus Brasilien ist mit einem kleinen Patzer in das Olympische Turnier gestartet. Gleich den ersten Satz gaben die Schmetterkönige von der Copacabana gegen die Österreicher Clemens Doppler und Alexander Horst ab, die bereits in der Vorrunde ausscheiden mussten. Das Spiel wurde aber noch gedreht und mit zwei darauf folgenden souveränen Auftritten war die Qualifikation für das Achtelfinale nur reine Formsache. Dort konnten sich Alison Cerutti und Emanuel Rego bereits ein Bild von der deutschen Spielweise machen. Jonathan Erdmann und Kay Matysik waren dann aber doch kein echter Prüfstein. Dieser sollte dann im Viertelfinale auf die an eins gesetzten Brasilianer warten. Grzegorz Fijalek und Mariusz Prudel aus Polen hatten die Favoriten schon am Boden. Die Südamerikaner mussten sogar einen Matchball abwehren. Das wäre beinahe bereits das Aus mit einer Medaille gewesen. So ging der Weg aber weiter. Gegen die überraschend starken Letten gab es im Halbfinale dann wieder einen souveränen Zweisatzsieg. Besonders die Spiele gegen die Österreicher und die Polen haben gezeigt, dass Alison Cerutti und Emanuel Rego durchaus zu bezwingen sind. Dennoch haben sie bis zum Finale bereits einen tollen Job gemacht und stehen wieder einmal zu Recht in einem Olympischen Finale, dem dritten in Folge für Emanuel Rego, der bereits Olympisches Gold und Silber in seinem Medaillenschrank liegen hat. Für Alison Cerutti ist es das erste Olympiafinale, doch auch er hat ansonsten schon viele große Turniere gewonnen und wird sicherlich nicht das Nervenflattern bekommen.
Der Weg in das Finale des brasilianischen Doppels
Vorrunde
29.07.2012 Cerutti / Rego – Doppler / Horst (AUT) 19:21, 21:17, 21:14
31.07.2012 Cerutti / Rego – Bellaguarda / Heuscher (SUI) 21:17, 21:12
02.08.2012 Cerutti / Rego – Lupo / Nicolai (ITA) 26:24, 21:18
Achtelfinale
04.08.2012 Cerutti / Rego – Erdmann / Matysik (GER) 21:16, 21:14
Viertelfinale
06.08.2012 Cerutti / Rego – Fijalek / Prudel (POL) 21:17, 16:21, 17:15
Halbfinale
07.08.2012 Cerutti / Rego – Plavins / Smedins (LAT) 21:15, 22:20
Julius Brink & Jonas Reckermann – Statistik & aktuelle Form
Bärenstark haben sich die beiden Deutschen beim Olympischen Turnier präsentiert. In sechs Spielen mussten die lediglich einen einzigen Satz abgeben und damit noch einen weniger, als ihre Finalkonkurrenten. Gegen die Chinesen Wu Penggen und Xu Lingyin ging der erste Satz verloren. Das könnte noch einmal so etwas wie der Wachrüttler gewesen sein, denn danach marschierten die Weltmeister von 2009 ohne Satzverlust durch das Turnier. Ihre Gegner waren dabei teilweise als hochkarätig zu bezeichnen. Die Letten Aleksandrs Samoilovs und Ruslans Sorokins sind durchaus unangenehm zu bespielen, hatten aber gegen die Deutschen keine Chance. Auch Julius Brink und Jonas Reckermann konnten sich bereits ein Bild von der Spielweise an den Stränden Brasiliens machen. Gegen die an sieben gesetzten Pedro Cunha und Ricardo Santos gerieten die deutschen „Schmetterlinge“ ebenso wenig in Bedrängnis, wie im Halbfinale gegen die Holländer Reinder Nummerdor und Richard Schuil, die zum Besten zählen, was der Beachvolleyball zu bieten hat. Nun stehen die Deutschen also vor ihrem zweiten ganz großen Finale. Dass sie mit Druck umgehen können, haben sie bereits in Stavanger bewiesen, als sie 2009 den WM-Titel nach Deutschland holten. Nun winkt in London auch die erste Goldmedaille bei Olympischen Spielen.
Der Weg in das Finale des deutschen Doppels
Vorrunde
29.07.2012 Brink / Reckermann – Prokopiev / Semenov (RUS) 21:19, 21:17
31.07.2012 Brink / Reckermann – Wu / Xu (CHN) 13:21, 21:19, 15:8
02.08.2012 Brink / Reckermann – Chevallier / Heyer (SUI) 21:14, 21:16
Achtelfinale
04.08.2012 Brink / Reckermann – Samoilovs / Sorokins (LAT) 21:12, 21:17
Viertelfinale
06.08.2012 Brink / Reckermann – Ricardo / Cunha (BRA) 21:16, 21:18
Halbfinale
07.08.2012 Brink / Reckermann – Nummerdor / Schuil (NED) 21:14, 21:16
Direkter Vergleich Cerutti / Rego vs. Brink / Reckermann 
Acht Spiele haben die beiden Weltklasseduos bisher gegeneinander bestritten. Die Bilanz spricht mit 5:3-Siegen für die Brasilianer. Erst eines dieser Spiele war auch ein Finale. Im Juni 2011 siegte das brasilianische Doppel mit 2:1-Sätzen in Peking. 2011 trafen sich beide auch bei der WM in Rom. Seinerzeit war es das Halbfinale, das die Brasilianer für sich entschieden haben. Zuletzt gab es diese Begegnung beim Turnier in Moskau im Juni 2012. Wieder waren die Brasilianer in einem sehr engen Match erfolgreich. Damit gingen die letzten vier Partien alle an Alison Cerutti und Emanuel Rego.
Cerutti / Rego vs. Brink / Reckermann – Prognose & Wettbasis-Trend
Ein absolutes Topspiel steht der Welt des Beachvolleyballs bevor. Die an eins gesetzten Brasilianer spielen gegen die an drei gesetzten Deutschen. Weltklasseniveau ist auf jeden Fall zu erwarten. Dass Julius Brink und Jonas Reckermann auf diesem Niveau spielen können, haben sie schon mehrfach unter Beweis gestellt, nur fehlte ihnen viel zu häufig die nötige Konstanz. Alison Cerutti und Emanuel Rego spielen nahezu immer auf Top-Niveau, weshalb das deutsche Team einen sehr guten Tag erwischen muss, um dieses Match siegreich zu gestalten. Davon hatten sie in London einige, deshalb tendieren wir zu einem Sieg und die Goldmedaille für Julius Brink und Jonas Reckermann.
Beste Wett Quoten für Cerutti / Rego vs. Brink / Reckermann 
Cerutti / Rego: 1,50 – Bwin
Brink / Reckermann: 2,70 – Unibet
8. August 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Damen Triathlon (Vorschau) – Schwimmen, Radfahren und Laufen. Diese Kombination aus drei Disziplinen macht den Reiz am Triathlon aus. War diese Sportart zunächst nur den Extremsportlern vorbehalten, findet sie inzwischen auch immer größeren Anklang im Breitensport. Gerade durch die Berufung zur Olympischen Sportart hat der Triathlon immer mehr an Popularität gewonnen und erfreut sich inzwischen nahezu weltweit höchster Beliebtheit. Als erstes steigen in London die Damen in den Wettbewerb ein. Im Herzen von London werden die Zuschauer die Athleten rund um den Hyde Park bestaunen und anfeuern können. Für die Fans ist das eine tolle Möglichkeit, den Sportlern ganz nah zu sein, zumal der Besuch an der Strecke auch keinen Eintritt kostet. Die Fans werden diesen Wettkampf zu einem Spektakel machen, insbesondere, wenn die Lokalmatadorin Helen Jenkins im Kampf um die Medaillen mitmischt. Der Startschuss zum Triathlon der Damen erfolgt am 4. August um 10:00 Uhr (MEZ).
Endergebnis Damen Triathlon – Olympia 2012: In einem dramatischen Finish liefen die Schweizerin Spirig und die Schwedin Norden im Sprint gemeinsam über die Ziellinie, eigentlich hätten sich beide die Goldmedaille verdient – hier das Ergebnis vom Damen Triathlon:
1 SPIRIG Nicola 1:59:48.00 +0:00
2 NORDEN Lisa 1:59:48.00 +0:00
3 DENSHAM Erin 1:59:50.00 +0:02
4 GROFF Sarah 2:00:00.00 +0:12
5 JENKINS Helen 2:00:19.00 +0:31
6 HEWITT Andrea 2:00:36.00 +0:48
7 MURUA Ainhoa 2:00:56.00 +1:08
8 JACKSON Emma 2:01:16.00 +1:28
9 HARRISON Jessica 2:01:22.00 +1:34
10 McILROY Kate 2:01:28.00 +1:40
11 HAUG Anne 2:01:35.00 +1:47
12 DITTMER Anja 2:01:38.00 +1:50
40 RYF Daniela 2:06:37.00 +6:49
48 PERTERER Lisa
Die Geschichte des Triathlon der Damen bei Olympischen Spielen
Erst zum vierten Mal finden die Triathlon-Wettbewerbe im Rahmen von Olympischen Spielen statt. 2000 in Sydney gab es die Premiere, die von der Schweizerin Brigitte McMahon gewonnen wurde. Sie würde natürlich gerne sehen, dass ihre sportliche Erbin Nicola Spirig in London den gleichen Erfolg feiern könnte. 2004 in Athen war die Österreicherin Kate Allen siegreich. Sie wird allerdings keine Medaille einer Landsfrau in London bejubeln können. Amtierende Olympiasiegerin ist die Australierin Emma Snowsill, die 2008 in Peking triumphierte. In London wird sie aber nicht die Gelegenheit haben, ihren Titel zu verteidigen, da sie sich, ob der starken Konkurrenz in Australien, nicht für die Spiele qualifizieren konnte.
Die Favoriten nach Olympic Ranking
Andrea Hewitt (Neuseeland)
Betrachtet man die Saisonresultate und das Olympische Ranking, dann ist die Neuseeländerin Andrea Hewitt die absolute Favoritin auf Olympisches Gold. Sowohl die Rangliste der Qualifikation, als auch die Weltmeisterschaftsserie führt die 30jährige an. Allerdings ist sie keine Athletin, die große Siege feiern konnte. Lediglich bei den Meisterschaften in Ozeanien war sie ganz vorne. Zuletzt in Sydney und Kitzbühel war die Neuseeländerin jeweils auf Rang drei platziert. Für eine Medaille kommt sie auf jeden Fall in Frage. Gold wird es aber aller Voraussicht nach nicht, denn dafür müsste sie unter Beweis stellen, dass sie eine Sportlerin ist, die Siege einfahren kann.
Helen Jenkins (Großbritannien)
Die Britin hat ihre komplette Vorbereitung auf dieses Olympische Rennen ausgelegt. In der aktuellen Weltmeisterschaftsserie liegt sie auf dem sechsten Rang. Dafür hat sie im vergangenen Jahr bei der Generalprobe in London gezeigt, dass ihr der Kurs in ihre Heimat liegt. Damals konnte sie in der Olympiastadt gewinnen. Als Weltmeisterin der Jahre 2008 und 2011 geht Helen Jenkins als eine der ersten Anwärterinnen auf Olympisches Gold in das Rennen. Mit den fanatischen Fans im Rücken könnten der 28jährigen Flügel wachsen. Auf dem Podium sollte Helen Jenkins sicher landen können. Gold ist im Heimrennen nicht unwahrscheinlich.
Emma Moffatt (Australien)
Eine weitere ganz große Favoritin auf Olympisches Gold ist die Australierin Emma Moffatt. Auch sie ist bereits Doppelweltmeisterin. In den Jahren 2009 und 2010 stand sie in der WM-Wertung ganz oben im Klassement. Zahlreiche Siege im Weltcuprennen stehen für die 27jährige zu Buche. Sie hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie über die notwendige Wettkampfhärte verfügt. Bei den Olympischen Spielen in Peking konnte die Athletin aus Down Under bereits die Bronzemedaille gewinnen. In London peilt sie nun den ganz großen Triumph an. Wer Olympisches Gold gewinnen will, muss auf jeden Fall Emma Moffatt schlagen.
Nicola Spirig (Schweiz)
Die ehemalige U23-Weltmeisterin muss man in London auf dem Zettel haben. Die Schweizerin gehört nicht nur zu den besten Triathletinnen Europas, sondern inzwischen auch weltweit. Drei Titel bei Europameisterschaften sind der deutliche Beweis dafür. Zuletzt hat sie fünf Rennen in Folge gewonnen, darunter die Weltcups in Madrid und Kitzbühel sowie einen Ironman über rund 70 Kilometer in Antwerpen als Vorbereitung auf den Wettbewerb in London. In der derzeitigen Verfassung ist der 30jährigen Schweizerin durchaus Olympisches Gold zuzutrauen. Durch die vielen Siege in der Vorbereitung auf London, fährt Nicola Spirig mit breiter Brust in die britische Hauptstadt.
Laura Bennett (USA)
Die US-Amerikanerin ist eine äußerst konstante Triathletin. Nahezu bei jedem Rennen kann sie sich unter den ersten zehn Sportlerinnen platzieren. Einen Sieg hat die 37jährige aber seit rund drei Jahren nicht mehr gefeiert. Somit sind die Aussichten auf den ganz großen Erfolg in London durchaus überschaubar. Zu den Anwärterinnen auf eine Medaille zählt Laura Bennett aber ganz sicher. Vor vier Jahren in Peking hat die Amerikanerin das Podest nur hauchdünn verpasst. Am Ende wurde sie als Vierte in die Rangliste eingetragen. Der Gewinn einer Medaille wird für die erfahrene Sportlerin sicher das Ziel in diesem Wettkampf sein.
Erin Densham (Australien)
Die Australierin ist wohl die Sportlerin im Triathlonzirkus, die am wenigsten berechenbar ist. Wenn die 27jährige ins Ziel kommt, hat sie auch immer gute Chancen vorne mit dabei zu sein. Allerdings ist Erin Densham nicht konstant genug, um den großen Wurf beispielsweise in der WM-Serie zu landen. Viel zu häufig steigt sie unterwegs aus den Rennen aus. Dennoch wird in London auf die Australierin zu achten sein. Eine Medaille kann sie rund um den Hyde Park durchaus gewinnen, allerdings muss sie dann auch auf die Zähne beißen und versuchen, das Rennen in jedem Fall zu beenden.
Aileen Morrison (Irland)
Die Irin ist eine Sportlerin, die sich über große Erfolge im Europacup dann auch in der WM-Serie etablieren konnte. Auch wenn Aileen Morrison keine Britin ist, ist das Rennen in London doch quasi ein Heimspiel für die 30jährige. Einen Sieg im der WM-Serie konnte sie in diesem Jahr noch nicht gewinnen. Der Gewinn der Goldmedaille scheint daher für die Irin ausgeschlossen. In den Kampf um Medaillen könnte sie vielleicht eingreifen. Dann müsste aber alles perfekt laufen. Selbst der Gewinn von Edelmetall scheint etwas weit entfernt zu sein.
Anne Haug (Deutschland)
Anne Haug scheint die deutsche Starterin mit den besten Aussichten in London zu sein. Allerdings darf man von der 29jährigen auch nicht allzu viel erwarten. Dieses Rennen in London bei ihrer ersten Teilnahme an Olympischen Spielen dürfte dann wohl doch eine zu große Hausnummer zu sein. Der Gewinn der Goldmedaille ist für Anne Haug nahezu unmöglich. Selbst in den Kampf um die Medaillen wird sie nur schwerlich eingreifen können. Gerade bei Olympia ist aber immer Vieles drin, daher sollte die Deutsche nicht komplett abgeschrieben werden.
Triathlon der Damen – Prognose und Wettbasis-Trend
Drei Damen gelten in London als die ganz großen Favoritinnen. Es ist davon auszugehen, dass die Goldmedaille entweder an die Britin Helen Jenkins aus Großbritannien, an Emma Moffatt aus Australien oder an Nicola Spirig aus der Schweiz gehen wird. Helen Jenkins hat natürlich den Heimvorteil, den sie versuchen wird auszunutzen. Allerdings kann dieser Vorteil, aufgrund des immensen Drucks, auch ins Gegenteil umkehren. Wir tendieren daher zu einem erneuten schweizerischen Sieg. Nicola Spirig ist in ausgezeichneter Verfassung und ist daher unsere heißeste Kandidatin auf die Goldmedaille.
Triathlon der Damen – Beste Wettquoten
Helen Jenkins (Großbritannien) – 2,30 Betsson
Paula Findlay (Kanada) – 5,50 Unibet
Nicola Spirig (Schweiz) – 7,00 Betsson
Erin Densham (Australien) – 12,00 Bwin
Emma Moffatt (Australien) – 12,50 Unibet
Andrea Hewitt (Neuseeland) – 15,00 Bwin
Anne Haug (Deutschland) – 81,00 Bwin
Laura Bennett (USA) – 101,00 Bwin
Head-to Head Wetten Damen Triathlon bei Olympia 2012:
Laura Bennett (USA) – 1,75 Unibet
Anja Dittmer (Deutschland) – 1,95 Unibet
Paula Findlay (Kanada) – 1,50 Unibet
Erin Densham (Australien) – 2,40 Unibet
Helen Jenkins (Großbritannien) – 1,25 Unibet
Nicola Spirig (Schweiz) – 3,50 Unibet
Helen Jenkins (Großbritannien) – 1,40 Unibet
Paula Findlay (Kanada) – 2,70 Unibet
3. August 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
3. August 2012 / gabriel - Kategorie:
Olympia 2012
1. August 2012 / gabriel - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Damen 100 Meter Freistil (Vorschau) – Die Schwimmwettbewerbe haben nicht nur bei Olympischen Spielen eine ganz besondere Anziehungskraft. Bei Großereignissen gehören die Wettkämpfe im kühlen Nass immer zu den absolut herausragenden Entscheidungen. In London 2012 wird das nicht anders sein. Einer dieser Highlights ist das 100-Meter-Freistil-Rennen der Damen. Diese Disziplin ist als Klassiker anzusehen und elektrisiert die Zuschauer und Sportler gleichermaßen. Im neu errichteten Aquatics Centre in der britischen Hauptstadt wird gerade das Rennen über 100 Meter Freistil der Damen ausgeglichen und offen wie selten sein. Der Kreis der Favoritinnen ist breit gefächert, was diesen Wettbewerb besonders attraktiv und spannend macht. Die Medaillenvergabe ist unklar. Gute Chancen aus dem deutschsprachigen Raum hat vor allem die Titelverteidigerin Britta Steffen aus Deutschland. Aus der Bundesrepublik ist außerdem noch Daniela Schreiber am Start, für die der Einzug in das Finale schon ein prima Erfolg wäre. Die Schweiz und Österreich stellen leider keine Starterin in dieser Disziplin. Ein besonderes Salz in der Suppe ist immer die Teilnahme von absoluten Underdogs. So tritt zum Beispiel Debra Daniel aus Mikronesien in diesem Wettbewerb an. Für diese Dame gilt allerdings nur das Olympische Motto: Dabei sein ist Alles. Der Startschuss zum Finale über die 100 Meter Freistil der Damen erfolgt am 2. August gegen 22:00 Uhr (MEZ).
Die Geschichte der 100 Meter Freistil der Damen bei Olympia
Seit 1912 gehören die 100 Meter Freistil der Damen zum festen Programm bei Olympischen Spielen. Erste Olympiasiegerin war Fanny Durack aus Australasien. Solche Nationen waren damals noch am Start. Sie benötigte für die 100 Meter 1:22,2 Minuten. Da könnte heute sogar die Dame aus Mikronesien mithalten. Eine Frau hat dieser Disziplin bei Olympischen Spielen ganz besonders ihren Stempel aufgedrückt. Zwischen 1956 und 1964 konnte die Australierin Dawn Fraser dreimal in Folge triumphieren. Ansonsten waren es unter anderem die Damen aus der DDR, die über die 100 Meter Freistil für Furore sorgten. Kornelia Ender 1976, Barbara Krause 1980 und Kristin Otto 1988 hießen die Olympiasiegerin aus Ostdeutschland. 2008 kam die Gewinnerin der Goldmedaille erneut aus Deutschland. Britta Steffen triumphierte in Peking und geht in London als Titelverteidigerin an den Start.
Die Favoritinnen nach Saisonbestleistung
Ranomi Kromowidjojo (Niederlande) – Saisonbestleistung 52,75 Sekunden
Persönliche Bestleistung 52,75 Sekunden (2012)
Beim Schwimmfestival in Eindhoven hat die junge Niederländerin in diesem Jahr ihre persönliche Bestleistung aufgestellt und sich damit an Spitze der Jahresbestenliste katapultiert. Mit dieser Zeit hat sie sich in die Favoritenrolle über diese Strecke gebracht. In den 4×100-Meter-Staffeln in Peking 2008 und bei den Weltmeisterschaften 2009 und 2011 konnte sie mit den Niederlanden jeweils die Goldmedaille gewinnen. Über die 100 Meter Freistil gewann sie bei der WM in Shanghai 2011 die Bronzemedaille. Außerdem ist sie amtierende Europameisterin über diese Distanz. Gold geht in dieser Disziplin nur über Ranomi Kromowidjojo.
Sarah Sjoestroem (Schweden) – Saisonbestleistung 53,29 Sekunden
Persönliche Bestleistung 53,05 Sekunden (2011)
Blutjunge 18 Jahre ist die Schwedin erst und kann dafür bereits eine erhebliche Liste an Erfolgen vorweisen. In ihrer Spezialdisziplin, den 100 Meter Schmetterling, war sie bereits 2009 in Rom Weltmeisterin. Außerdem ist sie schon jetzt vierfache Europameisterin, unter anderem über die 100 Meter Freistil. Sarah Sjoestroem hat ihren Zenith noch lange nicht erreicht und hofft bei ihren zweiten Olympischen Spielen auf eine weitere Leistungssteigerung. Wenn ihr diese im Becken von London gelingen sollte, dürfte sie zum engsten Favoritenkreis auf Gold gezählt werden.
Francesca Hallsall (Großbritannien) – Saisonbestleistung 53,57 Sekunden
Persönliche Bestleistung 52,87 Sekunden (2009)
Ihren größten internationalen Erfolg feierte die 22jährige Britin 2009 bei der WM in Rom, als sie über 100 Meter Freistil die Silbermedaille gewann. Mit diesem Rückenwind wurde sie dann 2010 in Budapest Europameisterin über diese Strecke. Im Olympischen Finale von Peking reichte es allerdings nur zu Platz acht. Francesca Hallsall wird versuchen, die Gunst der Stunde vor eigenem Publikum zu nutzen, um sich auf dem Podium zu platzieren. Mit etwas Glück und enthusiastischen Fans im Rücken ist das der jungen Britin durchaus zuzutrauen.
Britta Steffen (Deutschland) – Saisonbestleistung 53,68 Sekunden
Persönliche Bestleistung 52,07 Sekunden WR (2009)
Die erfolgreichste Schwimmerin über 100 Meter Freistil in den letzten Jahren kommt aus Deutschland. Britta Steffen ist bereits Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin über diese Strecke und verfügt über enorme Erfahrung auf höchstem Niveau. Die Weltrekordinhaberin wird versuchen, ihren Titel in London zu verteidigen, auch wenn in diesem Jahr noch nicht die ganz tolle Zeit für sie heraussprang. Aus ihrem Umfeld ist zu hören, dass sie sich in einer erstklassigen Verfassung befindet. Eine erneute Goldmedaille scheint für die 28jährige in Reichweite zu sein.
Melanie Schlanger (Australien) – Saisonbestleistung 53,74 Sekunden
Persönliche Bestleistung 53,74 Sekunden (2012)
Die Australierin ist bereits Weltmeisterin und Olympiasiegerin. 2007 gewann sie bei der WM in Melbourne mit der 4×100-Meter-Freistil-Staffel die Goldmedaille. Mit der 4×200-Meter-Freistil-Staffel stand sie in Peking ganz oben auf dem Podest. Als Einzelsportlerin ist Melanie Schlanger bislang aber noch nicht in Erscheinung getreten. Allerdings hat sie ihre persönliche Bestleistung in diesem Jahr in Sydney aufgestellt. Wenn sie an diese guten Leistungen anknüpfen kann, kann sie in London eine Medaille gewinnen. Dennoch gehört die 25jährige eher zu den Außenseiterinnen in diesem klasse besetzten Feld.
Jeanette Ottesen (Dänemark) – Saisonbestleistung 53,90 Sekunden
Persönliche Bestleistung 53,41 Sekunden (2009)
Die Dänin absolviert in London bereits ihre dritten Olympischen Spiele. Ihre Spezialität ist eher der Schmetterlingsstil. Dort wurde die 24jährige bis dato vier Mal Europameisterin. Ihren größten Erfolg feierte sie aber auf bei den 100 Metern Freistil. 2011 bei der WM in Shanghai gelang ihr ein nahezu perfekter Wettkampf und sie gewann in einem toten Rennen die Goldmedaille ebenso wie die Weißrussin Aliaksandra Herasimenia. Ein ähnlicher Husarenritt ist Jeanette Ottesen auch in London zuzutrauen. Die Goldmedaille ist für die amtierende Weltmeisterin in Reichweite.
Femke Heemskerk (Niederlande) – Saisonbestleistung 54,17 Sekunden
Persönliche Bestleistung 54,14 Sekunden (2009)
Die Niederländerin ist eine ausgesprochene Allrounderin im Schwimmbecken. Erfolge konnte sie im Einzel aber noch nicht erzielen. Sie ist Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Europameisterin, allerdings jeweils nur mit der 4×100-Meter-Staffel der Niederlande. In Einzelwettbewerben ist bei der 24jährigen der Knoten aber noch nicht geplatzt. Wahrscheinlich wird das auch in London nicht der Fall sein. Für eine Medaille käme Femke Heemskerk schon in Frage. Der Olympiasieg scheint aber für die Holländerin nicht greifbar zu sein. Dafür ist das Gold in der Freistilstaffel bereits vorprogrammiert.
Aliaksandra Herasimenia (Weißrussland) – Saisonbestleistung 54,24 Minuten
Persönliche Bestleistung 53,45 Sekunden (2011)
Zum Saisonhöhepunkt topfit zu sein und seine bestmögliche Leistung abzurufen hat die Weißrussin bei der WM 2011 in Shanghai geschafft. In einem toten Rennen sicherte sie sich gemeinsam mit Jeanette Ottesen in 53,45 Sekunden die Goldmedaille. Das ist bisher der größte Erfolg in der Karriere der 26jährigen. Ihre Saisonbestleistung in diesem Jahr ist noch nicht berauschend, aber wenn ihr ein ähnlicher Husarenritt gelingen sollte wie in Shanghai, dann liegt für Aliaksandra Herasimenia auch im Londoner Aquatics Center die Goldmedaille im Bereich des Möglichen.
100 Meter Freistil der Damen – Prognose und Wettbasis-Trend
Das Feld der Favoritinnen ist weit. An erster Stelle steht die Niederländerin Ranomi Kromowidjojo. Sie sollte die erste Anwärterin auf die Goldmedaille sein, doch die Verfolger sind durchaus qualitativ hochwertig. Die Europameisterin Sarah Sjoestroem, die Olympiasiegerin Britta Steffen und die beiden Weltmeisterinnen Jeanette Ottesen und Aliaksandra Herasimenia rechnen sich auch gute Chancen auf den obersten Podiumsplatz aus. Die Britin Francesca Hallsall wird nur gewinnen können, wenn das Publikum sie zum Erfolg trägt. Wir prognostizieren aber die junge Holländerin mit dem wohlklingenden Namen Ranomi Kromowidjojo als Olympiasiegerin.
100 Meter Freistil der Damen – Beste Wettquoten
Ranomi Kromowidjojo (Niederlande) – 2,50 Bwin
Sarah Sjoestroem (Schweden) – 5,25 Betsson
Britta Steffen (Deutschland) – 7,25 Betsson
Jeanette Ottesen (Dänemark) – 10,50 Betsson
Aliaksandra Herasimenia (Weißrussland) – 10,50 Betsson
Francesca Hallsall (Großbritannien) – 15,50 Betsson
Femke Heemskerk (Niederlande) – 21,00 Betsson
Melanie Schlanger (Australien) 40,00 Unibet
31. Juli 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Fußballturnier der Damen, 25.07. – 09.08.2012 Vorschau – Das gibt es nur bei Olympia, dass die Herren und Damen gleichzeitig einen großen Titel ausspielen. Anders als bei den Herren, die bei den Olympischen Spielen mit einer U23-Mannschaft und drei älteren Spielern antreten, darf bei den Damen die reguläre Nationalmannschaft ohne Altersbeschränkung auflaufen. Somit reisen alle Mannschaften mit ihren besten Spielerinnen an. Außerdem treten bei den Damen nur 12 Mannschaften an, während die Herren mit 16 Teams in das Olympische Turnier starten. In drei Gruppen zu je vier Mannschaften werden die acht Viertelfinalisten ermittelt. Danach geht es weiter in einer KO-Phase bis hin zum Olympiasieg. Erwartungsgemäß haben sich die Damenteams der Schweiz und Österreich nicht für das Ringe-Turnier qualifizieren können. Besonders bitter ist aber das Verpassen der Qualifikation der deutschen Damen. Bei der WM im eigenen Land musste die DFB-Elf zu den besten zwei europäischen Vertretungen gehören, um sich für Olympia zu qualifizieren. Die Niederlage im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister aus Japan besiegelte aber den Urlaub im Sommer 2012 für die deutschen Kickerinnen. Ansonsten ist die ganze Weltspitze komplett vertreten. Das Turnier scheint so offen zu sein, wie nie. Den Auftakt zum Fußballturnier der Damen bei den Olympischen Spielen in London macht die Partie Großbritannien gegen Neuseeland am 25.07.2012 um 16:00 Uhr im Millennium Stadium von Cardiff.
Historie der Olympischen Fußballturniere der Damen
Während die Herren schon seit 1908 um Olympisches Edelmetall im Fußball kämpfen, sind die Damen erst seit 1996 in Atlanta bei Olympia mit vertreten. Die Turniere standen bisher ganz im Zeichen der Damen aus den USA. Bei vier Olympischen Turnieren gab es bisher drei Olympiasiege und einmal die Silbermedaille für die Amerikanerinnen. 2000 in Sydney standen die Damen aus Norwegen ganz oben auf dem Podest. Für Deutschland gab es bei den letzten drei Olympischen Spielen jeweils die Bronzemedaille. Diese Serie wird ja bekanntlich, aufgrund des Scheiterns in der Qualifikation, nicht weiter fortgeführt. Die beiden erfolgreichsten Torschützinnen bei Olympischen Turnieren sind Birgit Prinz aus Deutschland und die Brasilianerin Cristiane mit jeweils 10 Treffern. Letztere wird auch in London 2012 wieder am Start sein und könnte sich mit nur einem Törchen die alleinige Führung in dieser Wertung erobern.
Vorstellung und Chancen der Teilnehmer
Gruppe E – Großbritannien
Die britischen Damen treten zum ersten Mal bei Olympischen Spielen an. Eine gemeinsame Mannschaft aus Großbritannien gibt es nur, weil London Ausrichter der Spiele ist. Ansonsten liegen die Interessen von England, Schottland, Nordirland und Wales zu weit auseinander. An Weltmeisterschaften hat die Mannschaft aus England dreimal teilgenommen und ist jeweils im Viertelfinale gescheitert. Das Team bei den Spielen rekrutiert sich weitestgehend aus englischen Damen, die bei der WM 2011 dabei waren. Eine Medaille scheint für die britischen Damen als Gastgeber durchaus realistisch.
Gruppe E – Neuseeland
Nach 2008 sind die Neuseeländerinnen zum zweiten Mal bei Olympischen Spielen dabei. In Peking war aber bereits nach der Vorrunde das Abenteuer Olympia beendet. Auch bei drei WM-Teilnahmen ging es nicht über die Vorrunde hinaus. In London könnte das erste Mal der Sprung in die nächste Runde gelingen. Als einer der beiden besten Gruppendritten könnte Neuseeland in das Viertelfinale einziehen. Sollte dieses Vorhaben gelingen, wäre das bereits ein großer Erfolg für die Football Ferns. Weiter geht es aber für das Team von Tony Readings nicht, auch wenn sechs seiner Spielerinnen in Deutschland aktiv sind.
Gruppe E – Kamerun
Im Weltfußball der Damen hat Kamerun bisher noch überhaupt keine Rolle gespielt. Das Team von Carl Enow Ngachu war noch nie bei einer Weltmeisterschaft oder bei Olympischen Spielen vertreten. Die Damen aus Kamerun haben bislang überhaupt nur Spiele gegen afrikanische Mannschaften absolviert. Aufgrund dessen sind die Chancen der „Löwinnen“ sehr überschaubar. Alles andere als das Ausscheiden in der Vorrunde wäre doch eine große Überraschung. Die Erfahrung eines Olympischen Turniers wird den Spielerinnen aber nicht mehr genommen werden können. Mit diesen Eindrücken kann Kamerun vielleicht in der Zukunft größere Ziele anpeilen.
Gruppe E – Brasilien
In Südamerika ist die Selecao das Maß aller Dinge im Damenfußball. Auf ganz großer Ebene konnten die Brasilianerinnen den entscheidenden Schritt noch nicht gehen. Ein Weltmeistertitel oder eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen konnte der Gastgeber der Spiele 2016 noch nicht gewinnen. Silber und Bronze gab es schon das eine oder andere Mal. Nun wollen Marta, Cristiane und Co. endlich den ganz großen Triumph feiern. Das Potential ist in der Mannschaft von Jorge Barcellos zweifellos vorhanden. Nur müssen für den Gewinn der Goldmedaille nun auch die finalen Spiele gewonnen werden. Der Gewinn von Edelmetall ist das Minimalziel der Damen aus Brasilien.
Spielplan der Gruppe E
25.07.2012 – 16:00 Uhr Großbritannien – Neuseeland 1:0 (in Cardiff)
25.07.2012 – 18:45 Uhr Kamerun – Brasilien 0:5 (in Cardiff)
28.07.2012 – 14:30 Uhr Neuseeland – Brasilien 0:1 (in Cardiff)
28.07.2012 – 17:15 Uhr Großbritannien – Kamerun 3:0 (in Cardiff)
31.07.2012 – 19:45 Uhr Neuseeland – Kamerun 3:1 (in Coventry)
31.07.2012 – 19:45 Uhr Großbritannien – Brasilien 1:0 (in London)
Gruppe F – Japan
So richtig große Erfolge haben die Japanerinnen auf Weltebene nicht feiern können, zumindest nicht bis 2011. In Deutschland wurde die Mannschaft von Norio Sasaki sensationell Weltmeister. Damit haben sich die Damen aus dem Land der aufgehenden Sonne in den Favoritenstatus bei den Olympischen Spielen katapultiert. Ob dieser grandiose Erfolg unter den Ringen von London wiederholt werden kann, scheint mehr als fraglich. Zu den Medaillenkandidaten sind die Japanerinnen aber sicher zu zählen. Drei Damen aus dem Kader, nämlich Saki Kumagai, Kozue Ando und Yuki Ogimi verdienen ihr Geld in der deutschen Bundesliga.
Gruppe F – Kanada
Die Mannschaft aus Kanada hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Exemplarisch dafür steht der Name Christine Sinclair. Die Stürmerin hat in 169 Länderspielen ganze 134 Tore erzielt. Bei den Olympischen Spielen in Peking scheiterten die Kanadierinnen im Viertelfinale nach Verlängerung am späteren Olympiasieger aus den USA. Bei der WM 2011 in Deutschland kam dann zwar wieder das Vorrundenaus, dennoch ist dem Team von John Herdman bei optimalem Verlauf der Angriff auf die Medaillen durchaus zuzutrauen. Die Kanadierinnen sind bei diesem Turnier so etwas wie der Geheimfavorit.
Gruppe F – Schweden
Die Damen aus Schweden mischen schon seit jeher in der Weltspitze mit. Bislang gab es aber erst einen Titel zu feiern, nämlich bei der Europameisterschaft 1984. Bei Weltmeisterschaften gab es mit dem zweiten Platz 2003 die beste Platzierung. Eine Olympische Medaille gab für die Skandinavierinnen noch nicht zu bejubeln. In London bringt Trainer Thomas Dennerby eine erfahrene Mannschaft an den Start. Ob diese in die entscheidenden Ebenen des Olympischen Turniers vordringen kann, scheint aber fraglich. Das Überstehen der Gruppenphase und der damit verbundene Einzug in das Viertelfinale scheint das höchste der Gefühle zu sein.
Gruppe F – Südafrika
Ebenso wie die Mannschaft aus Kamerun hat auch der zweite afrikanischen Vertreter noch keine Erfahrungen mit Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen. In der afrikanischen Qualifikation haben sich die Damen aus Südafrika gegen Sambia, Tunesien und Äthiopien durchgesetzt, allesamt auch keine Schwergewichte im Damenfußball. In der starken Gruppe F wäre ein Punktgewinn bereits eine nicht für möglich gehaltene Sensation. So wird es nach der Vorrunde, aller Voraussicht ohne Punkt im Gepäck, wieder zu Ende gehen mit dem Abenteuer Olympische Spiele.
Spielplan der Gruppe F
25.07.2012 – 17:00 Uhr Japan – Kanada 2:1 (in Coventry)
25.07.2012 – 19:45 Uhr Schweden – Südafrika 4:1 (in Coventry)
28.07.2012 – 12:00 Uhr Japan – Schweden 0:0 (in Coventry)
28.07.2012 – 14:45 Uhr Kanada – Südafrika 3:0 (in Coventry)
31.07.2012 – 14:30 Uhr Japan – Südafrika 0:0 (in London)
31.07.2012 – 14:30 Uhr Kanada – Schweden 2:2 (in Newcastle)
Gruppe G – USA
Die erfolgreichste Nation im Damenfußball sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Bei vier ausgetragenen Olympia-Turnieren gewannen die US-Damen dreimal die Goldmedaille und einmal die Silbermedaille. Auch zwei Weltmeistertitel konnten die nun von der Schwedin Pia Sundhage trainierten Amerikanerinnen bereits gewinnen. Große Namen des Damenfußballs, wie Abby Wambach, Christie Rampone oder Amy Rodriguez stehen im Kader der US-Girls. Auch Star-Torhüterin Hope Solo darf in London dabei sein. Sie stand wegen der Einnahme eines harntreibenden Präparats bei Menstruationsbeschwerden im Fokus der Dopingbehörden. Mit dem kompletten Kader gehören die US-Damen nun zu den Top-Favoritinnen auf Gold.
Gruppe G – Frankreich
Unter Trainer Bruno Bini sind die Französinnen auf dem besten Wege, sich in der Weltspitze zu etablieren. In London feiern die Damen der Equipe Tricolore ihren Einstand bei Olympischen Spielen. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland landeten Frankreichs Damen überraschend auf den vierten Rang. Im Kader für Olympia stehen nicht weniger als elf Damen aus der Mannschaft von Olympique Lyon, die amtierenden Sieger der UEFA Champions League ist. Auch die Französinnen sind durchaus in der Lage bei der Vergabe der Medaillen ein Wörtchen mitzureden. Der Einzug in das Viertelfinale sollte das erste Etappenziel sein.
Gruppe G – Kolumbien
Die kolumbianische Damennationalmannschaft befindet sich derzeit im Aufschwung. Erstmals gelang es dem Team von Ricardo Rozo sich 2011 für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Dort gab es freilich keinen Torerfolg und nur einen Punkt gegen den erneuten Gruppengegner aus Nordkorea. Die US-Damen waren übrigens auch mit in dieser WM-Gruppe. Bei Olympia tritt Kolumbien mit einer blutjungen Mannschaft an, aber auch die jugendliche Frische wird die Elf in diesem Turnier nicht tragen können. Es ist doch sehr wahrscheinlich, dass die Olympischen Spiele für die kolumbianischen Fußball-Damen bereits nach der Vorrunde beendet sein werden.
Gruppe G – Nordkorea
Der mehrfache Asienmeister ist inzwischen Stammgast bei den großen Turnieren. Die großen Erfolge konnten die nordkoreanischen Damen jedoch dabei nicht feiern. Das beste Ergebnis war der Viertelfinaleinzug bei der WM 2007. Allerdings sind die Koreanerinnen immer ein unangenehmer Gegner. Die Mannschaft von Kim Kwang-Min gilt als äußerst kampf- und laufstark. Dennoch wird es schwer, in das Viertelfinale einzuziehen. Möglicherweise klappt es, als einer der beiden besten Dritten in die nächste Runde zu kommen. Spätestens dort sollte aber Endstation sein.
Spielplan der Gruppe G
25.07.2012 – 17:00 Uhr USA – Frankreich 4:2 (in Glasgow)
25.07.2012 – 19:45 Uhr Kolumbien – Nordkorea 0:2 (in Glasgow)
28.07.2012 – 17:00 Uhr USA – Kolumbien 3:0 (in Glasgow)
28.07.2012 – 19:45 Uhr Frankreich – Nordkorea 5:0 (in Glasgow)
31.07.2012 – 17:15 Uhr USA – Nordkorea 1:0 (in Manchester)
31.07.2012 – 17:15 Uhr Frankreich – Kolumbien 1:0 (in Newcastle)
Spielplan der KO-Runde
Viertelfinale Fußballturnier Olympia 2012 (Damen)
03.08.2012 – 12:00 Uhr Schweden – Frankreich 1:2 (in Glasgow)
03.08.2012 – 14:30 Uhr USA– Neuseeland 2:0 (in Newscastle)
03.08.2012 – 17:00 Uhr Brasilien – Japan 0:2 (in Cardiff)
03.08.2012 – 19:30 Uhr Großbritannien – Kanada 0:2 (in Coventry)
Halbfinale Olympia 2012:
06.08.2012 – 19:45 Uhr Frankreich – Japan 1:2 (in London)
06.08.2012 – 14:30 Uhr USA – Kanada 4:3 n.V. (in Manchester)
Spiel um Bronze
09.08.2012 – 13:00 Uhr Frankreich – Kanada 0:1(in Coventry)
Finale
09.08.2012 – 19:45 Uhr USA vs. Japan (in London)
Wer wird Olympiasieger – Fußball Damen? – Prognose & Wettbasis-Trend
Das Favoritenfeld ist eng. Ganz oben auf der Liste stehen die USA und Brasilien. Diesen beiden Mannschaften ist der Triumph am ehesten zuzutrauen. Allerdings darf man den amtierenden Weltmeister aus Japan bei seinen Betrachtungen nicht außer Acht lassen. Dahinter rangieren in der Einschätzung die starken Europäer aus Frankreich, Schweden und Großbritannien. Die Goldmedaille sollte aller Wahrscheinlichkeit nach an eine dieser Nationen gehen. Mit Außenseiterchancen gehen eventuell noch die Kanadier an den Start. Die weiteren fünf Mannschaften werden nicht als Olympiasieger wieder heimkehren. An dieser Stelle legen wir uns auf Brasilien als neuen Olympiasieger im Fußball der Damen fest.
Beste Wett Quoten für den Olympiasieger der Damen
Sieg USA: 3,25 Bwin
Sieg Brasilien: 4,50 Bwin
Sieg Japan: 6,00 Betsson
Sieg Frankreich: 9,00 Unibet
Sieg Großbritannien: 15,00 Unibet
Sieg Schweden: 15,00 Unibet
Sieg Kanada: 25,00 Unibet
Sieg Nordkorea: 30,00 Unibet
Sieg Neuseeland: 150,00 Unibet
Sieg Kolumbien: 150,00 Unibet
Sieg Kamerun: 150,00 Unibet
Sieg Südafrika: 200,00 Betsson
31. Juli 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Rudern Achter Herren (Vorschau) – Neun Männer in einem Boot und 2000 Meter bis zum großen Ziel, der Unsterblichkeit durch Olympisches Gold. Wenn die Flaggschiffe der Ruderstaffeln am Dorney Lake zum Finale antreten, steht einer der ganz großen Attraktionen der Olympischen Spiele auf dem Programm. Der Achter der Männer beinhaltet ein außerordentlich hohes Prestige. Das wird noch dadurch erhöht, dass es nur zwei Qualifikationswettkämpfe für die Teilnahme an diesem Wettbewerb gab. Die ersten sieben Boote der Weltmeisterschaften 2011 im slowenischen Bled waren direkt qualifiziert, während sich noch ein Achter mit Steuermann über eine internationale Regatta qualifizieren konnte. Ausrutscher kann sich über mehrere Jahre also kein Boot leisten, wenn es bei Olympia dabei sein will. Deutschland und Großbritannien sind die heißen Favoriten, doch bei acht starken Booten ist zumindest jedes Flaggschiff in der Lage, in die Medaillenränge zu fahren. Der Startschuss zum Finale der Achter der Herren erfolgt am 1. August gegen 11:30 Uhr (MEZ).
Die Geschichte des Ruder-Achters der Herren bei Olympischen Spielen
Der Herren-Achter ist bei Olympischen Spielen bereits seit 1900 in Paris vertreten und als ein Höhepunkt der Wettkämpfe nicht aus dem Programm wegzudenken. Bei der ersten Olympischen Regatta siegten die Vereinigten Staaten, die bis 1956 diese Disziplin dominierten. Nur den Briten gelang es, die USA 1908 und 1912 zu schlagen. Der Mythos des Deutschland-Achters beginnt 1960 in Rom. Mit Willi Padge als Steuermann gewinnt Deutschland erstmals Gold im Achter. 1968 siegt erneut das deutsche Boot. Nach der Teilung der deutschen Staaten ist es die DDR, die 1976 und 1980 in diesen Rennen dominant ist. 1988 ist dann die BRD mit dem erneuten Olympiasieg an der Reihe. Das war es aber dann auch bis heute. Nach 24 Jahren soll die Goldmedaille wieder nach Deutschland geholt werden. Besonders die drei Olympiasieger der letzten Auflagen (Großbritannien 2000, USA 2004 und Kanada 2008) werden aber versuchen, den Deutschen einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Die Favoriten nach der Qualifikationsrangliste
Deutschland – 1. bei der WM 2011
Besatzung: Kristof Wilke (S), Filip Adamski, Martin Sauer, Andreas Kuffner, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Richard Schmidt, Lukas Müller, Florian Menningen
Seit dem katastrophalen Abschneiden bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking ist der Deutschland-Achter in 35 Rennen ungeschlagen. Der amtierende Weltmeister wurde unter Coach Ralf Holtmeyer wieder in der Bahn gebracht und ist nun auf dem Dorney Lake der Top-Favorit auf Olympisches Gold. Schlagmann Kristof Wilke und seine Männer wollen dem Mythos Deutschland-Achter neues Futter liefern und haben sich für das große Ziel vier Jahre lange geschunden. In London sollen nun die Früchte geerntet werden.
Großbritannien – 2. bei der WM 2011
Besatzung: Contantine Louloudis (S), Alex Partridge, Phelan Hill, James Foad, Tom Ransley, Richard Egington, Mohamed Sbihi, Greg Searle, Matthew Langridge
Im Mutterland des Ruderns, wo nicht nur das Rennen Oxford gegen Cambridge eine ungeheure Tradition hat, würde die Bedeutung eines Olympiasieges im Achter immens hoch sein. Vor eigenem Publikum die Goldmedaille mit dem Flaggschiff zu holen wäre für die Briten ein wahnsinniger Erfolg. Zuletzt mussten sie sich immer mit zweiten Plätzen begnügen, doch vor den frenetischen Anhängern ist die Goldmedaille durchaus greifbar. Als amtierender Vizeweltmeister kann der Anspruch nur lauten, zumindest eine Medaille zu gewinnen.
Kanada – 3. bei der WM 2011
Besatzung: Will Crothers (S), Gabriel Bergen, Brian Price, Douglas Csima, Rob Gibson, Conlin McCabe, Malcolm Howard, Andrew Byrnes, Jeremiah Brown
Der amtierende Olympiasieger hat sich in dieser Saison auf der internationalen Ruderbühne nicht allzu oft sehen lassen. Die Kanadier ziehen das Training auf den abgelegen Gewässern in der Heimat vor. Beim Ruderweltcup in Belgrad waren sie daher nicht am Start. Auf dem Rotsee in Luzern belegten die Ahornträger, wie bei den Weltmeisterschaften 2011, hinter Deutschland und Großbritannien den dritten Rang. Der Achter aus Kanada sollte in London beim Kampf um Gold mit eingreifen können.
Australien – 4. bei der WM 2011
Besatzung: Bryn Coudraye (S), Samuel Loch, Tobias Lister, Francis Hegerty, Cameron McKenzie, Joshua Booth, Thomas Swann, Nicholas Purnell, Matthew Ryan
Ähnlich wie die Kanadier sind die Ruderer aus Australien nicht beim Weltcup in Belgrad angetreten. Ende Mai in Luzern fanden die Sportler aus Down Under dann nicht so richtig zur Form. Platz sechs stand am Ende zu Buche, hinter fünf Konkurrenten aus dem Teilnehmerfeld der Olympischen Spiele. In dieser Form werden die Australier sicher kein Gold gewinnen. Eine Medaille scheint möglich, doch das war sie auch bei der WM in Bled. Dort landeten die Aussies am Ende allerdings auf dem undankbaren vierten Rang.
Polen – 5. bei der WM 2011
Besatzung: Rafal Hejmej (S), Marcin Brzezinski, Daniel Trojanowski, Piotr Juszczak, Mikolaj Burda, Piotr Hojka, Zbigniew Schodowski, Michal Szpakowski, Krystian Aranowski
Die Polen sind mit ihren Achter ganz dicht dran an den Medaillenrängen. Bei der WM 2011 war es der fünfte Rang, der die Mannschaft etwas enttäuscht wirken ließ. Die Leistung aus Bled konnte sie aber in diesem Jahr in Belgrad und Luzern bestätigen. In der serbischen Hauptstadt wurden die Polen Vierter. Auf dem Rotsee reichte es wieder zu Rang fünf. Der Gewinn einer Medaille sollte in London für die Polen möglich sein, die Goldmedaille ist aber doch zu weit entfernt.
Niederlande – 6. bei der WM 2011
Besatzung: Mitchel Steenman (S), Diederik Simon, Peter Wiersum, Rogier Blink, Matthijs Vellenga, Roel Braas, Sjoerd Hamburger, Jozef Klaassen, Olivier Siegelaar
Die Niederländer konnten ihren ganz großen Olympischen Erfolg 1996 feiern, als sie in Atlanta beim Achter die Goldmedaille gewannen. Auf dem Dorney Lake wurden die Holländer diesen Triumph gerne wiederholen. Die Goldmedaille scheint aber für die Oranjes außerhalb der Reichweite zu sein. In Belgrad wurde der holländische Achter Dritter und auf dem Rotsee in Luzern wurde der vierte Rang belegt. Eine Medaille sollte also für den niederländischen Achter in London möglich sein.
Ukraine – 7. bei der WM 2011
Besatzung: Sergiy Chykanov (S), Viktor Grebennykov, Oleksandr Konovaliuk, Anton Kholyaznykov, Artem Moroz, Ivan Tymko, Andriy Pryveda, Valentyn Kletskoy, Oleg Lykov
Die Mannschaft aus der Ukraine konnte sich bei der WM 2011 in Bled als Sieger des B-Finales für die Olympischen Spiele qualifizieren. Dass die Osteuropäer in das Finale von London einziehen werden, ist mehr als fraglich. Zwar konnten sie in Belgrad den fünften Platz belegen, ließen aber nur Nationen hinter sich, die am Dorney Lake nicht mit von der Partie sein werden. in Luzern langte es nur zum siebten Rang. Alle sechs vorderen Plätze wurden von Olympiakonkurrenten belegt und die USA waren nicht am Start.
USA – Sieger der Qualifikationsregatta
Besatzung: Brett Newlin (S), David Banks, Zachary Vlahos, Grant James, Ross James, Will Miller, Giuseppe Lanzone, Stephen Kasprzyk, Jacob Cornelius
Für die US-Amerikaner, die bei weitem die erfolgreichste Nation im Ruder-Achter sind, war das Verpassen der direkten Qualifikation für die Olympischen Spiele eine tiefe Schmach. Danach haben sie sich zurückgezogen und für das Ausscheidungsrennen um den letzten freien Startplatz im Olympischen Feld trainiert. Am Ende konnten sie sich, im Rahmen des Weltcups in Luzern, gegen Frankreich und Neuseeland durchsetzen. Auch wenn die US-Boys sich als letztes Team qualifiziert haben, sind diese in Lage, in das Medaillenrennen einzugreifen.
Rudern Achter der Herren – Prognose und Wettbasis-Trend
Zwei Boote sind in diesem Feld die ganz großen Favoriten. Deutschland, seit vier Jahren ungeschlagen, ist der erste Anwärter auf die Goldmedaille auf den Dorney Lake. Eine Niederlage ausgerechnet im Olympischen Finale zu kassieren, wäre schon besonders bitter. Dennoch werden die Briten alles daran setzen, den Deutschen ein Schnippchen zu schlagen und vor eigenem Publikum zu triumphieren. Alle anderen Teilnehmer haben sicher Chancen auf eine Medaille. Gold und Silber scheinen aber an Deutschland und Großbritannien vergeben zu sein.
Rudern Achter der Herren – Beste Wettquoten
Deutschland – 1,23 Betsson
Großbritannien – 6,00 Unibet
Kanada – 9,00 Unibet
Niederlande – 20,00 Unibet
Australien – 30,00 Unibet
Polen – 51,00 Bwin
USA – 50,00 Betsson
Ukraine – 125,00 Unibet
31. Juli 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Herren Triathlon (Vorschau) – Die ursprüngliche Triathlon ist der Ironman. Bekannt geworden ist er über die jährliche Ausgabe auf Hawaii, dem Klassiker im Rennprogramm der Athleten. Die Olympische Distanz ist erheblich kürzer. Schwimmend legen die Sportler 1,5 Kilometer zurück, radeln anschließend 40 Kilometer und sind dann noch 10 Kilometer laufend unterwegs. Damit ist die Strecke bei Olympischen Spielen rund ein Drittel kürzer als beim Ironman. Dadurch hat der Triathlon es geschafft, einer breiteren Masse zugänglich zu werden. Inzwischen gibt es im Weltcup-Programm auch einen Sprint, der noch mal etwas kürzer ist, als die Olympische Distanz. Für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen hat der internationale Triathlonverband eine saisonübergreifende Wettbewerbsliste erstellt, die mit dem Weltcup in Madrid 2011 starte und in der spanischen Hauptstadt auch 2012 endete. Maximal drei Athleten sind pro Nation in London zugelassen. Die versammelte Weltspitze wird am Start sein, wenn es um Olympisches Edelmetall geht. Der Startschuss zum Triathlon der Herren erfolgt am 7. August um 12:30 Uhr (MEZ).
Endergebnis Triathlon – Olympia London 2012:
“Ganz klarer Sieg von Alistair Brownlee, nach dem Wechsel vom Radfahren zum Laufen übernahmen die Brüder Brownlee und Gomez die Führung und zu dritt liefen sie den Triathlon Verfolgern davon. Jonathan Brownlee konnte das Tempo allerdings nicht ganz mithalten, musste dann auch noch in der Penalty Box Pause machen, konnte aber den dritten Platz ins Ziel retten, die beiden Franzosen Hauss und Vidal mussten sich mit Platz 4 und 5 begnügen. Im Duell der führenden Triathleten konnte Gomez aus Spanien zum Schluß das Tempo von Alistair nicht mehr mitgehen und holte sich verdient die Silbermedaille. Favorit und nun ein neuer Englischer Volksheld – Alistair Brownlee – konnte mit der Flagge von Großbritannien ins Ziel spazieren um die Goldmedaille abzuholen – es war die erste im Triathlon für Großbritannien, hier das Gesamtergebnis vom Triahtlon der Herren in London 2012:”
GOLD: BROWNLEE Alistair1:46:25
SILBER: GOMEZ Javier 1:46:36 +0:11
BRONZE: BROWNLEE Jonathan 1:46:56 +0:31
4 HAUSS David 1:47:14 +0:49
5 VIDAL Laurent 1:47:21 +0:56
6 FRODENO Jan 1:47:26 +1:01
7 BRYUKHANKOV Alexander 1:47:35 +1:10
8 RIEDERER Sven 1:47:46 +1:21
9 SILVA Joao 1:47:51 +1:26
10 FABIAN Alessandro 1:48:03 + 1:38
16 JUSTUS Steffen 1:49:12 +2:47
31 PETZOLD Maik 1:50:23 +3:58
39 WILD Ruedi 1:51:10 +4:45
40 GIGLMAYR Andreas 1:51:14 +4:49
Die Geschichte des Triathlon der Herren bei Olympischen Spielen
2000 in Sydney wurde zum ersten Mal ein Triathlon bei Olympischen Spielen ausgetragen. Der Kanadier Simon Whitfield war es, der als erster Mann Olympisches Gold im Triathlon gewinnen konnte. Auch für London konnte sich der Kanadier wieder qualifizieren und nimmt damit an seinen vierten Spielen teil. 2008 in Peking wurde er zudem noch starker Zweiter. Aus deutscher Sicht hat Stephan Vuckovic mit seiner Silbermedaille in Sydney für einen Aufschwung des Triathlons gesorgt. 2004 in Athen war es der Neuseeländer Hamish Carter, der die Goldmedaille mit nach Ozeanien nehmen durfte. In Peking gelang dann dem Deutschen Jan Frodeno ein Husarenritt. Auf der Zielgeraden zog er an den Kontrahenten vorbei und wurde erster deutscher Olympiasieger im Triathlon.
Die Favoriten nach Olympic Ranking beim Triathlon 2012
Javier Gomez (Spanien)
Einer der besten Triathleten im Weltcupzirkus ist der Spanier Javier Gomez. 2008 und 2010 wurde er Weltmeister und konnte sich 2007 und 2011 auch noch auf dem Podium platzieren. Dazu gewann er 2006, 2007 und 2008 jeweils den Weltcup. Bei Olympia konnte der ehemalige U23-Weltmeister noch kein Edelmetall gewinnen. 2008 In Peking verfehlte er das Podest nur knapp und wurde Vierter. Nun will der 29jährige in London unbedingt eine Medaille. Beim Sprintrennen zuletzt in Hamburg präsentierte sich der Spanier in guter Form und wurde Zweiter über die Sprintdistanz. Eine Medaille sollte also im Bereich des Möglichen sein.
Alexander Brukhankov (Russland)
Einer der konstantesten Sportler im Triathlon ist derzeit der Russe Alexander Brukhankov. Er führt im Augenblick souverän die Weltmeisterschaftsserie an und ist damit auf dem besten Wege, seinen ersten WM-Titel feiern zu können. Allerdings hat der 25jährige kein einziges Rennen gewinnen können. Zuletzt wurde er beim Sprintrennen in Hamburg am Ende Neunter. Seinen Rückstand vom Schwimmen in der Alster konnte er auf dem Rad und im Lauf nicht mehr aufholen. Der Olympiasieg scheint für den Russen, ohne Sieg in einem großen Wettkampf, nicht realistisch. Zu den Medaillenkandidaten zählt er aber in jedem Fall.
Sven Riederer (Schweiz)
Immer für eine vordere Platzierung kommt der Schweizer Sven Riederer in Frage. Allerdings gelang auch ihm noch kein Sieg in einem großen Rennen. In der Weltmeisterschaftsserie liegt er momentan auf einem ausgezeichneten dritten Rang, den er mit seinem vierten Platz beim Sprint in Hamburg bestätigen konnte. Seine Stärke ist die Gleichmäßigkeit in allen drei Kategorien. Er fällt weder im Schwimmen, noch im Laufen oder mit dem Rad ab. Allerdings ist er auch nirgendwo absolut herausragend, daher wird es mit Gold in London nichts. Eine Medaille könnte der Schweizer aber gewinnen.
Alistair Brownlee (Großbritannien)
Der derzeit beste Athlet im Triathlon ist der Brite Alistair Brownlee. Der Weltmeister von 2009 und 2011 dominiert die Szene nach Belieben. Von fünf Starts im Rahmen des Olympic Rankings hat der 24jährige fünf Siege eingefahren. Zuletzt war er darüber hinaus Ende Juni beim Rennen in Kitzbühel wieder ganz vorne. Seinen Start in Hamburg hat er abgesagt, um sich voll und ganz auf die Olympischen Spiele vor eigenem Publikum vorzubereiten. In seiner derzeitigen Verfassung fällt es schwer, an einen anderen Olympiasieger zu glauben, als an Alistart Brownlee. 2011 konnte er in London bereits testen, wie es sich anfühlt, in der Olympiastadt zu gewinnen.
Jonathan Brownlee (Großbritannien)
Der jüngere Bruder von Topfavorit Alistair Brownlee gehört ebenfalls zu den Kandidaten auf Olympisches Gold. Wäre sein Bruder nicht am Start, wäre Jonathan der herausragende Athlet. So blieben ihm aber immerhin die WM-Titel 2010 und 2011 über die Sprintdistanz. Beim Wettkampf über die Olympische Distanz in Kitzbühel musste er sich wieder einmal nur seinem Bruder geschlagen geben. Auch der 22jährige Brownlee verzichte auf seinen Start in Hamburg, um sich für das größte Rennen seines Lebens vorzubereiten. Wenn alles optimal läuft, könnte er vielleicht sogar den älteren Bruder besiegen und Gold gewinnen.
Steffen Justus (Deutschland)
Der Deutsche befindet sich in einer guten Form. Im April dieses Jahres gewann er sein erstes Rennen im Rahmen der WM-Serie in Sydney, allerdings in Abwesenheit der Briten. Justus ist ein ausgesprochener Kämpfertyp und kann während eines Rennens über sich hinauswachsen. Das hat er zuletzt beim Sprint in Hamburg unter Beweis gestellt. Mit seiner viel zitierten „zweiten Luft“ konnte er sich am Ende noch den dritten Rang sichern. Vorher landete er in Kitzbühel auf einem guten sechsten Rang. Die Medaillenränge scheinen daher sicher möglich zu sein. Gold wird der 30jährige aller Voraussicht nach aber nicht in Empfang nehmen.
Jan Frodeno (Deutschland)
Der Moment, der das Leben von Jan Frodeno verändert hat, liegt ziemlich genau vier Jahre zurück. Als Außenseiter wuchs er beim Triathlon in Peking über sich hinaus und wurde am Ende Olympiasieger. Seither gehört er zur Weltspitze und verpasste den WM-Titel 2011 nur knapp. Danach hatte er mit einer langwierigen Verletzung zu kämpfen und kommt erst jetzt wieder richtig in Schwung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er sich über Plätze in den Top Ten, wie zuletzt in Hamburg, freuen kann. Seiner persönlichen Einschätzung nach, ist er in der Lage, in London eine Medaille zu gewinnen.
Richard Murray (Südafrika)
Mit dem besten Rennen seiner Karriere hat sich der mehrfache Afrikameister zuletzt in Hamburg seinen ersten Erfolg in der WM-Serie gesichert. Besonders im abschließenden 10-Kilometer-Lauf hat er eine enorme Wettkampfhärte an den Tag gelegt und sich nach einem langen Kampf mit Javier Gomez ins Ziel gerettet. Damit hat sich Richard Murray auch in den erweiterten Favoritenkreis für das Olympische Rennen katapultiert. Allerdings scheint es doch äußerst fraglich, ob er den Triumph von Hamburg in London wiederholen kann. Eine Medaille wäre allerdings für den Südafrikaner bereits ein herausragender Erfolg.
Triathlon der Herren – Prognose und Wettbasis-Trend
Außergewöhnliche Rennen nehmen auch manchmal einen außergewöhnlichen Verlauf. Sollte das in London nicht der Fall sein, kann der Olympiasieger nur den Namen Brownlee tragen. Alistair Brownlee ist der ganz große Favorit und scheint derzeit nur, wenn überhaupt, von seinem Bruder zu schlagen zu sein. Daher wäre es nicht verwunderlich, wenn die britischen Brüder in London einen historischen Doppelsieg feiern würden. Für alle anderen Triathleten geht es in London wohl nur darum, wer die Bronzemedaille gewinnen wird.
Triathlon der Herren – Beste Wettquoten
Alistair Brownlee (Großbritannien) – 1,70 Unibet
Jonathan Brownlee (Großbritannien) – 3,40 Bwin
Javier Gomez (Spanien) – 10,00 Bwin
Richard Murray (Südafrika) – 15,00 Unibet
Alexander Brukhankov (Russland) – 17,00 Bwin
Steffen Justus (Deutschland) – 51,00 Bwin
Jan Frodeno (Deutschland) – 67,00 Bwin
Sven Riederer (Schweiz) – 101,00 Bwin
Head-to Head
Jonathan Brownlee (Großbritannien) – 1,40 Bwin
Javier Gomez (Spanien) – 2,70 Bwin
Wetten auf: “Bester” Deutscher Teilnehmer beim Olympia Triathlon 2012:
Steffen Justus (Deutschland) – 2,10 Bwin
Jan Frodeno (Deutschland) – 3,00 Bwin
Maik Petzold (Deutschland) – 3,30 Bwin
31. Juli 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
31. Juli 2012 / gabriel - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Herren 100 Meter (Vorschau) – Endergebnis – Gold für Jamaica und der der schnellste Mann der Welt ist wenig überraschend- Usain Bolt, er schaffte Olympiarekord und die zweitschnellste Zeit – er gewann mit 9,63 vor seinem Landsmann Blake relativ klar. Bis auf Powell, der Probleme hatte, schafften alle Läufer eine tolle Zeit unter 10 Sekunden – hier das Endergebnis vom 100m Lauf bei Olympia 2o12:
Gold – Usain Bolt JAM 9,63
Silber – Yohan Blake JAM 9,75
Bronze – Justin Gatlin USA 9,79
4.Tyson Gay USA 9,80
5.Ryan Bailey USA 9,88
6.Churandy Martina NED 9,94
7.Richard Thompson TRI 9,98
8.Asafa Powell JAM 11,99
Ende Juni lief noch die Leichtathletik-EM in Helsinki. Auch bei dieser Veranstaltung war der 100-Meter-Lauf der Herren schon einer der Höhepunkte. Im Vergleich zum Olympischen Finale über die Sprintdistanz waren die Europameisterschaften aber eher wie Bundesjugendspiele. Bei den Olympischen Spielen in London wird die absolute Weltspitze an den Start gehen. Vor allem die US-Amerikaner und die karibischen Sprinter werden diese Disziplin zu einem furiosen Wettkampf machen, in dem wirklich alles offen zu sein scheint. Weltmeister, Olympiasieger, Weltrekordler, Europameister – alle sind am Start. Alle Top-Sprinter des Planeten gehen ins Rennen und ermitteln den schnellsten Mann der Welt. Schon jetzt ist klar, dass dieses Sprintfinale einen Moment für die Ewigkeit liefern wird. Zwei Top-Favoriten werden umringt von weiteren acht bis zehn Sprintern, die in diesem Jahr alle schon Zeiten unter oder um zehn Sekunden gelaufen sind. Während es in den Vorläufen und den Halbfinals sicher noch das eine oder andere Geplänkel geben wird, kommt es im Finale zum absoluten Showdown. Jeder Sportinteressierte sollte sich dieses Rennen unbedingt live ansehen. Der Startschuss zum Finale über die 100 Meter erfolgt am 5. August um 22:50 Uhr (MEZ).
Die Geschichte des 100-Meter-Laufs der Herren bei Olympischen Spielen
Der 100-Meter-Lauf ist eine der prestigeträchtigsten Entscheidungen im Rahmen von Olympischen Spielen. Wer sich im Zeichen der Ringe die Goldmedaille umhängen lassen darf, wird nicht selten zur Legende. Erster Olympiasieger war 1896 der Amerikaner Thomas Burke mit 12,0 Sekunden. Mit dieser Zeit würde es heute nicht einmal bis in das Halbfinale reichen. Einer der größten Sprinthelden der Geschichte ist Jesse Owens, der 1936 in Berlin triumphierte. Sein Name steht noch heute für herausragende sportliche Leistungen. Auch ein Deutscher konnte sich mit einem Olympiasieg über die 100 Meter in die Geschichtsbücher eintragen. Armin Hary war es, der 1960 in Rom mit handgestoppten 10,0 Sekunden der letzte Europäer war, der einen Weltrekord über diese Distanz aufstellte. Wer erinnert sich nicht an das Finale 1988 mit Ben Johnson und Carl Lewis. Der Kanadier Johnson gewann das Rennen in Weltrekordzeit und war die Goldmedaille drei Tage später wegen nachgewiesenen Dopings wieder los. Carl Lewis wurde zum Olympiasieger erklärt und ist somit der einzige Sprinter, der seinen Olympiasieg über die 100 Meter wiederholen konnte. Danach folgten bekannte Namen, wie Linford Christie, Donovan Bailey, Maurice Green, Justin Gatlin und 2008 in Peking Usain Bolt. Der Jamaikaner gewann mit Weltrekord und beschließt bislang die Ehrentafel der schnellsten Männer der Welt.
Die Favoriten nach Saisonbestleistung beim 100 Meter Lauf:
Yohan Blake (Jamaika) – Saisonbestleistung 9,75 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,75 Sekunden (2012)
Der amtierende Weltmeister über die 100 Meter will sich den nächsten großen Titel holen und Olympiasieger werden. Bei der WM 2011 in Daegu war sein Triumph noch durch die Disqualifikation von Usain Bolt begünstigt worden. 9,92 Sekunden hätten sonst wahrscheinlich nicht zum WM-Titel gereicht. Bei den jamaikanischen Trials Ende Juni in Kingston hat Blake allerdings gegen Bolt über die 100 und 200 Meter gewonnen. Darüber hinaus ist er mit 9,75 Sekunden eine neue persönliche und auch Weltjahresbestzeit gelaufen. In dieser Form ist der 22jährige ein sicherer Medaillenkandidat und Anwärter auf Gold.
Usain Bolt (Jamaika) – Saisonbestleistung 9,76 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,58 Sekunden WR (2009)
Der Olympiasieger von Peking dürfte, trotz seiner Niederlage bei den jamaikanischen Trials gegen Yohan Blake, der Top-Favorit auf den Sprint-Thron sein. Nach dem Nachsehen gegen Blake hat der Weltrekordler einige Starts abgesagt und das Trainingspensum noch einmal erhöht, um nach Carl Lewis der erste Sprinter über die 100 Meter zu sein, der seinen Olympiasieg verteidigen kann. Seine Körpermaße sind perfekt für den Sprint geeignet und wenn er nur annähernd an seine Leistungen von Peking 2008 oder Berlin 2009 anknüpfen kann, wird Usain Bolt erneut Olympiasieger werden. Eine Medaille sollte er auf jeden Fall ganz sicher gewinnen.
Justin Gatlin (USA) – Saisonbestleistung 9,80 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,80 Sekunden (2012)
Der US-Amerikaner hat in seiner Karriere bereits alles erreicht. 2004 in Athen war er Olympiasieger und 2005 in Helsinki holte er sich den WM-Titel. Die Ergebnisse von Justin Gatlin haben aber einen faden Beigeschmack. Mehrfach wurde er des Dopings überführt. Im Jahr 2006 erhielt es eine achtjährige Sperre, die dann auf vier Jahre reduziert wurde, so dass er in London wieder startberechtigt ist. Bei den US-Trials Ende Juni in Eugene verbesserte der 30jährige seine persönliche Bestleistung auf 9,80 Sekunden. Mit dieser Zeit könnte er auch in London zu den heißen Kandidaten auf die Goldmedaille und seinen zweiten Olympiasieg gelten.
Asafa Powell (Jamaika) – Saisonbestleistung 9,85 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,72 Sekunden (2008)
Der ganz große Einzeltitel fehlt dem ehemaligen Weltrekordler noch in seiner Vita. Zwar gewann er bereits Gold bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, allerdings jeweils mit der jamaikanischen Sprintstaffel. Als Einzelmedaillen hängen nur jeweils die beiden Bronzenen von den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka und 2009 in Berlin in seinem Trophäenschrank. Bei den jamaikanischen Trials in Kingston musste sich Powell mit Rang drei hinter Blake und Bolt zufrieden geben. Damit qualifizierte es sich gerade noch für den Einzelstart in London. Der 29jährige ist sicher Anwärter auf eine Medaille. Golden wird diese aber wahrscheinlich nicht glänzen.
Keston Bledman (Trinidad & Tobago) – Saisonbestleistung 9,86 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,86 Sekunden (2012)
Den größten Erfolg von Keston Bledman auf den Tartanbahnen dieser Welt errang er 2008 in Peking, als er mit der Sprintstaffel die Silbermedaille gewann. Als Einzelläufer konnte er bislang weniger für Aufsehen sorgen. In einem großen Finale war er bislang nicht vertreten. Durch seinen Sieg bei den Trials von Trinidad & Tobago hat er sich aber in den Fokus der Leichtathletik-Welt gelaufen. Mit 9,86 Sekunden erreichte er Ende Juni in Port of Spain eine neue persönliche Bestzeit, die ihn ganz nah an den Kreis der Medaillenkandidaten von London heranrücken lässt. Der Olympiasieg scheint aber zu weit entfernt.
Tyson Gay (USA) – Saisonbestleistung 9,86 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,69 Sekunden (2009)
Seit mehreren Jahren ist Tyson Gay der große Konkurrent von Usain Bolt. Ernsthaft in Bedrängnis konnte er den Jamaikaner allerdings nicht bringen. Die erfolgreichste Zeit hatte Gay daher auch vor der Ära Bolt, nämlich bei der WM 2007 in Osaka, als er Gold über 100 Meter, 200 Meter und in der Sprintstaffel gewann. Aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit war Gay nur selten bei den großen Meisterschaften am Start oder eben gehandicapt. Lediglich in Berlin 2009 konnte er sich noch WM-Silber sichern. Ein Medaillenanwärter ist der Amerikaner allemal. Bei optimalem Verlauf könnte sogar der große Triumph möglich sein.
Ryan Bailey (USA) – Saisonbestleistung 9,93 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,88 Sekunden (2010)
Der 23jährige US-Amerikaner ist im Sprintzirkus ein noch recht unbeschriebenes Blatt. Gross in Erscheinung getreten ist es bis dato noch nicht. Allerdings ist Ryan Bailey durchaus zu beachten, denn bei den US-Trials in Eugene erreichte er den dritten Rang in 9,93 Sekunden und konnte sich damit für die Olympischen Spiele qualifizieren. Aufgrund dieses tollen Rennes von Bailey, haben sich bekanntere US-Sprinter, wie Darvis Patton oder Mike Rogers nicht für einen Einzelstart in London qualifizieren können. Eine Medaille sollte für den jungen Amerikaner aber nur schwer zu realisieren sein. Der Einzug ins Finale wäre schon ein großer Erfolg für ihn.
Kemar Hyman (Cayman-Inseln) – Saisonbestleistung 9,95 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,95 Sekunden (2012)
In vielen Sportarten wäre ein Sportler von den Cayman-Inseln ein absoluter Exot. Im Sprint ist das nicht der Fall. Die besten 100-Meter-Läufer kommen aus den USA und der Karibik und somit hat auch Kemar Hyman seine Chancen, in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld zu bestehen. Der 22jährige ist bislang nicht groß in Erscheinung getreten. In diesem Jahr hat er aber erstmals die 10-Sekundenmarke knacken können. Beim Meeting in Madrid Anfang Juli konnte er eine neue persönliche Bestmarke erzielen. Chancenlos geht der junge Sprinter aus dem karibischen Finanzparadies sicher nicht in den Kampf um Edelmetall.
Richard Thompson (Trinidad & Tobago) – Saisonbestleistung 9,96 Sekunden
Persönliche Bestleistung 9,85 Sekunden (2011)
Der Torpedo, wie er in seiner Heimat genannt wird, gilt als der Nachfolger vom großartigen Ato Boldon auf Trinidad & Tobago. 2008 schlug die große Stunde von Richard Thompson, als er bei den Olympischen Spielen in Peking die Silbermedaille über die 100 Meter gewann. Lediglich Superstar Usain Bolt musste er sich geschlagen geben. Auch in der Sprintstaffel holte er sich die Silbermedaille. 2009 in Berlin wurde er Fünfter und 2011 in Daegu konnte er sich nicht für das Finale qualifizieren. In diesem Jahr will Thompson aber wieder nach den Sternen greifen und Edelmetall gewinnen.
100-Meter-Lauf der Herren – Prognose und Wettbasis-Trend
Das Teilnehmerfeld ist so stark und ausgeglichen wie selten zuvor. Der Europameister Christophe Lemaitre gehört mit seiner Saisonbestzeit von 10,04 Sekunden nicht einmal zu den Kandidaten für das Finale. Die Medaillen werden an die USA, Jamaika oder Trinidad & Tobago vergeben. Gold geht aller Voraussicht nach an Jamaika. Die Tendenz geht dabei eher in Richtung Usain Bolt, aber auch Yohan Blake hat gute Chancen, Olympiasieger zu werden.
100-Meter-Lauf der Herren – Beste Wettquoten
Usain Bolt (Jamaika) – 1,80 Betsson
Yohan Blake (Jamaika) – 2,75 Unibet
Tyson Gay (USA) – 12,00 Unibet
Justin Gatlin (USA) – 23,00 Bwin
Asafa Powell (Jamaika) – 34,00 Bwin
Keston Bledman (Trinidad & Tobago) – 101,00 Bwin
Kemar Hyman (Cayman-Inseln) – 125,00 Betsson
Richard Thompson (Trinidad & Tobago) – 125,00 Betsson
Ryan Bailey (USA) – 150,00 Unibet
Head-to Head Wett-Quoten:
Usain Bolt (Jamaika) – 1,45 Unibet
Yohan Blake (Jamaika) – 2,55 Unibet
Asafa Powell (Jamaika) – 2,00 Unibet
Tyson Gay (USA) – 1,72 Unibet
30. Juli 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Damen 100 Meter (Vorschau) – Endergebnis:
1 FRASER-PRYCE Shelly-Ann 10.75
2 JETER Carmelita 10.78
3 CAMPBELL-BROWN Veronica 10.81
Die Leichtathletik präsentiert der Männerwelt nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch eine äußert attraktive und durchtrainierte Damenwelt. Die Sprintdamen bilden da keine Ausnahme. Allerdings treten diese Facetten der Olympischen Spiele in den Hintergrund, wenn es um die Medaillen geht. Ein Höhepunkt der Wettkämpfe ist der 100-Meter-Lauf der Damen. Die Sportwelt wird für rund 11 Sekunden gespannt auf die tippelnden Damenbeine schauen, die im Höchsttempo über die Tartanbahn im Olympiastadion von London zu schweben scheinen. Dass die jubelnde Olympiasiegerin aus Europa oder Asien kommt, ist dabei mehr als unwahrscheinlich. Vielmehr dürfen wir uns darauf einrichten, dass eine Dame aus den USA oder der Karibik die Goldmedaille umgehängt bekommt. Zu dominant sind die Sprinterinnen aus Jamaika oder den USA. Dennoch ist der Favoritenkreis durchaus breit gefächert. Im Kampf um den Sprintthron der Damen werden am Ende Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Höchste Spannung ist also vorprogrammiert. Der Startschuss zum Finale über die 100 Meter erfolgt am 4. August um 22:55 Uhr (MEZ).
Die Geschichte des 100-Meter-Laufs der Damen bei Olympischen Spielen
Ähnlich wie bei den besten Sprintern der Herren, haben auch die Damen das Zeug zu Olympischen Legenden zu werden. Ein Triumph bei den Spielen ist das höchste, was ein Sportler gewinnen kann. Da die gesamte Welt auf die Wettbewerbe schaut, werden die Siegerinnen im Olympischen 100-Meter-Lauf weltberühmt. Beim ersten Olympischen Damenfinale über 100 Meter war das freilich noch nicht so. Relativ unbehelligt siegt die Amerikanerin Betty Robinson. Von der „fliegenden Holländerin“ Fanny Blankers-Koen, die 1948 triumphierte, haben aber sogar junge Sportinteressierte schon gehört. Wilma Rudolph aus den USA, genannt die „schwarze Gazelle“ siegte 1960 in Rom und bleibt für immer unvergessen. Die schillerndste Persönlichkeit im Damensprint war aber ohne Zweifel die US-Amerikanerin Florence Griffith-Joyner, die 1988 in Seoul in Weltrekordzeit Gold gewann. Ihre damals gelaufenen 10,54 Sekunden sind bis heute unerreicht. Auch Gail Devers aus den Vereinigten Staaten ist durch ihre Olympiasiege 1992 und 1996 zur Legende geworden. Marion Jones, die ursprüngliche Siegerin 2000 in Sydney wurde des Dopings überführt. Eine Olympiasiegerin wurde bis heute nicht nachträglich gekürt. Die Titelverteidigerin von Peking 2008, Shelly-Ann Fraser-Pryce aus Jamaika, gehört auch in London wieder zu den heißen Favoritinnen.
Die Favoritinnen 100 m Sprint Damen – nach Saisonbestleistung
Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika) – Saisonbestleistung 10,70 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,70 Sekunden (2012)
Pünktlich zum Saisonhöhepunkt präsentiert sich die Olympiasiegerin von 2008 wieder in absoluter Topform. Die jamaikanischen Trials hat die 25jährige souverän in neuer persönlicher Bestzeit gewonnen. Die Weltmeisterin von Berlin 2009 gehört in London zum engsten Favoritenkreis. Außerdem hat sie eine Schmach aus dem letzten großen Rennen, dem WM-Finale 2011 in Daegu, wettzumachen. Dort wurde sie nur vierte und durfte der Siegerehrung nur als Zuschauer beiwohnen. Bei einem normalen Rennverlauf sollte Shelly-Ann Fraser Price sicher auf dem Treppchen landen. Gold für die Jamaikanerin wäre keine große Überraschung.
Carmelita Jeter (USA) – Saisonbestleistung 10,81 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,64 Sekunden (2009)
Allein der Name der derzeit besten US-Amerikanerin klingt schon nach Musik – Carmelita Jeter hat nicht nur einen rhythmischen Namen, sondern ist auch enorm schnell auf der Tartanbahn unterwegs. Bei der WM 2011 in Daegu gewann die 31jährige die Goldmedaillen im 100-Meter-Lauf und in der Sprintstaffel. Damit war 2011 das beste Jahr ihrer Karriere. Ihre persönliche Bestleistung lief sie allerdings mit 10,64 Sekunden 2009 in Shanghai. Damit ist sie nach Florence Griffith-Joyner die zweitschnellste Frau aller Zeiten. In London nimmt sie erstmalig an Olympischen Spielen teil, wo sie durchaus für die Goldmedaille in Frage kommt.
Veronica Campbell-Brown (Jamaika) – Saisonbestleistung 10,82 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,76 Sekunden (2011)
Die Karriere der 30jährigen Jamaikanerin ist nur so von Erfolgen gepflastert. Eigentlich ist ihre Spezialstrecke aber der Lauf über die 200 Meter. Dort wurde sie 2004 in Athen und 2008 in Peking Olympiasiegerin und 2011 in Daegu Weltmeisterin. Allerdings gewann die bei der WM 2007 in Osaka auch die Goldmedaille über die 100 Meter. In den Sprintdisziplinen ist Veronica Campbell-Brown alles zuzutrauen. Über 200 Meter gehört sie in London ebenso zum engsten Favoritenkreis, wie über die 100-Meter-Distanz. Es ist sehr gut möglich, dass die Jamaikanerin in beiden Sprintdistanzen auf dem Podium landen wird.
Kelly-Ann Baptiste (Trinidad & Tobago) – Saisonbestleistung 10,86 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,84 Sekunden (2010)
Die 25jährige Sprinterin aus der Karibik hat sich in ihrer Karriere sukzessive weiter entwickelt. Bei den Olympischen Spielen in Peking schied sie bereits im Viertelfinale aus. 2009 bei der WM in Berlin reichte es schon zum Einzug in das Halbfinale. 2011 in Daegu kam sie dann bis in das Finale, wo sie sich am Ende die Bronzemedaille sichern konnte. Seit 2007 befindet sich Kelly-Ann Baptiste in einer Trainingsgruppe mit dem US-Sprintstar Tyson Gay. Durch diese Zusammenarbeit hat die junge Frau aus Trinidad und Tobago profitieren können und gehört inzwischen zum erweiterten Favoritenkreis auf die Goldmedaille in London.
Allyson Felix (USA) – Saisonbestleistung 10,92 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,92 Sekunden (2012)
Acht Weltmeistertitel und ein Olympiasieg stehen für die 26jährige US-Amerikanerin bereits zu Buche. Einzeltitel konnte sie bisher aber nur über die 200 Meter gewinnen. Dort wurde sie 2005 in Helsinki, 2007 in Osaka und 2008 in Berlin Weltmeisterin. Weitere Titel holte sie in den Sprintstaffeln. Über die 200 Meter ist Allyson Felix eine der Top-Favoritinnen. Über die 100 Meter hat sie aber auch Außenseiterchancen auf die Goldmedaille, wenngleich dieses Ziel doch ein wenig zu hoch gegriffen scheint. Eine Medaille ist aber in jedem Fall möglich das US-Girl, das für ihr Alter bereits äußerst viel erreicht hat.
Kerron Stewart (Jamaika) – Saisonbestleistung 10,94 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,75 Sekunden (2009)
Auch der Trophäenschrank von Kerron Stewart ist schon voll behängt mit zahlreichen Medaillen. 2008 in Peking war die Jamaikanerin nah dran am Olympiasieg. Am Ende reichte es dann zu einer tollen Silbermedaille. Diesen Erfolg konnte sie bei der WM 2009 in Berlin wiederholen. Darüber hinaus gewann Kerron Stewart noch einige Staffelmedaillen, unter anderem die goldene in der 4×100-Meter-Staffel in Berlin. Auch wenn ihre Saisonbestmarke derzeit noch bei 10,94 Sekunden liegt, kann die 28jährige im Kampf um Medaillen ganz sicher ein gewichtiges Wörtchen mitreden, wenngleich der Olympiasieg vielleicht doch etwas außer Reichweite zu sein scheint.
Tianna Madison (USA) – Saisonbestleistung 10,96 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,96 Sekunden (2012)
Bei den US-Trials in Eugene wurde die 26jährige hinter Carmelita Jeter und Allyson Felix Dritte und konnte sich so erstmals für Olympische Spiele qualifizieren. Eine Medaille im Einzel wäre aber schon ein riesiger Erfolg, denn ursprünglich kommt Tianna Madison vom Weitsprung. Da hat sie ihren Karrierehöhepunkt bereits hinter sich gebracht. Als 19jährige gewann sie bei der WM 2005 in Helsinki die Goldmedaille in der Sprunggrube. Für den Weitsprung in London konnte sie sich aber nicht qualifizieren. So dürfte ihr Augenmerk in erster Linie auf dem Gewinn einer Staffelmedaille liegen, denn diese dürfte mit den US-Girls nahezu gesichert sein.
Blessing Okagbare (Nigeria) – Saisonbestleistung 10,99 Sekunden
Persönliche Bestleistung 10,99 Sekunden (2012)
Auch die Nigerianerin kommt nicht ursprünglich aus dem Sprintbereich. Bei den Olympischen Spielen in Peking war sie im Weitsprung aktiv. Nach einem tollen Wettkampf gewann sie dort die Bronzemedaille. In London tritt die 23jährige wieder im Weitsprung an und hofft dort erneut auf eine Medaille. Allerdings hat sie sich auch für den 100-Meter-Lauf qualifiziert und ist dort in diesem Jahr die Nummer acht in der Welt. Mit einer Zeit unter 11 Sekunden dürfte im Olympiastadion eine Medaille nicht gänzlich außerhalb des Möglichen liegen. Für Gold kommt die Afrikanerin aber kaum in Frage.
100-Meter-Lauf der Damen – Prognose und Wettbasis-Trend
Selten gab es ein stärkeres Teilnehmerfeld in einem 100-Meter-Lauf, als bei den Olympischen Spielen in London. Die besten acht Damen der Welt in diesem Jahr sind alle unter 11 Sekunden gelaufen. Die besten Chancen auf die Goldmedaille hat die Weltjahresbeste und Titelverteidigern Shelly-Ann Fraser-Pryce. Die Jamaikanerin gilt es zu schlagen, wer sich mit einem Sieg in die Geschichtsbücher eintragen will. Erste Anwärter dafür sind Carmelita Jeter und Veronica Campbell-Brown. In diesem offenen Rennen scheint aber alles möglich zu sein. Wir halten es für möglich, dass Carmelita Jeter am Ende die Nase vorn haben wird.
100-Meter-Lauf der Damen – Beste Wettquoten
Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika) – 2,25 Bwin
Carmelita Jeter (USA) – 3,10 Betsson
Veronica Campbell-Brown (Jamaika) – 5,00 Bwin
Allyson Felix (USA) – 14,50 Betsson
Blessing Okagbare (Nigeria) – 14,50 Betsson
Kelly-Ann Baptiste (Trinidad & Tobago) – 17,00 Bwin
Tianna Madison (USA) – 21,00 Betsson
Kerron Stewart (Jamaika) – 24,00 Betsson
30. Juli 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
Olympia 2012 Herren 200 Meter Freistil (Vorschau) – Neben der Leichtathletik gehört das Schwimmen zu den Olympischen Kernsportarten. Während die Athleten auf der Tartanbahn erst in der zweiten Olympiawoche in das Geschehen eingreifen, steht die erste Woche ganz im Zeichen der Schwimmer. Einer der Höhepunkte ist traditionell das Rennen über die 200 Meter Freistil der Herren. Große Namen haben sich bereits in die Siegerliste eingetragen. Einer der großen Favoriten, wird in London aber nicht gewinnen können, denn Michael Phelps verzichtet auf seinen Start über diese Strecke, um sich auf seine anderen sieben (!) Starts zu konzentrieren. Damit steht auch fest, dass er sein Husarenstück von Peking 2008, als er acht Goldmedaillen gewann, nicht wiederholen wird. Auch der Japaner Takeshi Matsuda, immerhin Vierter der Weltjahresbestenliste verzichtet auf seinen Start in diesem Rennen und legt sein Augenmerk auf die Medaillenvergabe im Schmetterlingsstil. Dennoch sind einige Hochkaräter in dem Feld vertreten, so dass von einem spannenden Finale auszugehen ist. Aus deutscher Sicht ist Paul Biedermann mit im Rennen, der sich sicher eine gute Medaillenchance ausrechnet. Dominik Beichtry aus der Schweiz und David Brandl aus Österreich werden bei der Medaillenvergabe keine Rolle spielen. Der Startschuss zum Finale über die 200 Meter Freistil erfolgt am 30. Juli gegen 20:45 Uhr (MEZ).
Schwimmen – Endergebnis 200 Meter Freistil vom 30.07.2012:
1 GOLD AGNEL Yannick 1:43.14
=2 PARK Taehwan 1:44.93 +1.79
=2 SUN Yang 1:44.93 +1.79
4 LOCHTE Ryan 1:45.04 +1.90
5 BIEDERMANN Paul 1:45.53 +2.39
6 RENWICK Robbie 1:46.53 +3.39
7 FRASER-HOLMES Thomas 1:46.93 +3.79
8 IZOTOV Danila 1:47.75 +4.61
Die Geschichte der 200Meter Freistil der Herren bei Olympia
Bereits im Jahr 1900 in Paris war diese Schwimmstrecke erstmals bei Olympischen Spielen im Programm. Der Australier Frederick Lane gewann die Goldmedaille und war für 68 Jahre der amtierende Olympiasieger, denn die 200 Meter Freistil wurden erst 1968 in Mexiko wieder olympisch. Einer der größten Schwimmer aller Zeiten trug sich 1972 in die Siegerliste ein. Der legendäre Mark Spitz gewann auf dieser Strecke eine von sieben Goldmedaillen in München. 1984 in Los Angeles war es der Albatros, der die einzige Goldmedaille für Deutschland in dieser Disziplin holte. Michael Groß war im Schwimmstadion von LA nicht zu schlagen. Die Australier Duncan Armstrong und Ian Thorpe waren über diese Distanz ebenso erfolgreich wie der Niederländer Pieter van den Hoogenband. 2008 gewann der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten diese Disziplin. Michael Phelps errang über die 200 Meter Freistil in Peking eine seiner bislang 14 Olympischen Goldmedaillen.
Die Favoriten nach Saisonbestleistung
Yannick Agnel (Frankreich) – Saisonbestleistung 1:44,42 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:44,42 Minuten (2012)
Die großen Erfolge konnte der junge Franzose auf internationaler Ebene noch nicht feiern. Seine Entwicklung geht aber unaufhaltsam nach vorne, so dass der ehemalige Junioren-Europameister nun auch zu den Favoriten auf Olympiagold zählt. Am 18. März hat er seinen eigenen französischen Rekord bei den nationalen Meisterschaften in Dunkerque auf 1:44:42 Minuten verbessert und ist damit der Schnellste auf dieser Strecke in diesem Jahr. Zu Recht erhebt Yannick Agnel nun Ansprüche auf den Olympischen Thron. Seine Chancen stehen ganz gut, wenn er seine Leistung im Olympischen Finale abrufen kann.
Ryan Lochte (USA) – Saisonbestleistung 1:45,75 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:44,42 Minuten (2011)
Während seiner gesamten Karriere stand Ryan Lochte immer etwas im Schatten seines großen Widersachers Michael Phelps. Dennoch bringt er es auf sagenhafte drei Olympiasiege und 11 Weltmeistertitel. Das liegt vor allem daran, dass der 27jährige ein Multitalent im Schwimmbecken ist. In nahezu allen Stilrichtungen ist Lochte zuhause. Seine herausragenden Stärken liegen im Rückenschwimmen, im Freistil und in den Lagenrennen. Über die 200 Meter Rücken ist er amtierenden Weltmeister und Olympiasieger. Auch über die 200 Meter Freistil sicherte sich der US-Amerikaner 2011 in Shanghai den WM-Titel. Insgesamt gilt: Wer die Goldmedaille in dieser Disziplin in London gewinnen will, muss Ryan Lochte schlagen.
Sun Yang (China) – Saisonbestleistung 1:46,05 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:44,99 Minuten (2011)
Der blutjunge Chinese kommt eher von den längeren Freistildistanzen, versucht sich aber auch immer mehr über die 200 und 400 Meter. Bei der WM 2011 in Shanghai gewann der heute erst 20jährige die Titel über 800 Meter und 1500 Meter Freistil. Seit 2011 ist er aber auch chinesischer Rekordhalter über die 200 Meter Freistil. Vom Potenzial her wird der Chinese auch in dieser Disziplin ein ernst zu nehmender Medaillenkandidat sein. Wenn Sun Yang geschmeidig durch das Becken im Aquatics Centre gleitet, ist es durchaus möglich, dass ihm nach diesem Rennen die Goldmedaille umgehängt wird.
Park Tae-Hwan (Südkorea) – Saisonbestleistung 1:46,09 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:44,80 Minuten (2010)
Der asiatische Rekordhalter hat seine Stärken in vorderster Linie auf den 400 Metern Freistil. Auf dieser Distanz ist er der Weltmeister von 2007 und 2011 und amtierende Olympiasieger. Allerdings konnte sich Park Tae-Hwan in Peking 2008 die Silbermedaille über die 200 Meter Freistil erschwimmen. Der 22jährige hat also im Schwimmen bereits alles erreicht, was zu gewinnen ist. In London will er nun aber auch den Titel über die 200 Meter Freistil holen. Zuzutrauen ist es ihm auf jeden Fall. Der Südkoreaner wird ein gewichtiges Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitsprechen.
Paul Biedermann (Deutschland) – Saisonbestleistung 1:46,27 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:42,00 Minuten WR (2009)
Der Lebensgefährte von Olympiasiegerin Britta Steffen ist einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer der letzten Jahre. In Europa dominiert Paul Biedermann die 200 Meter Freistil seit 2008. Dreimal hintereinander wurde er Europameister. Dazu wurde er 2009 in Rom Weltmeister und schwamm dabei einen überragenden Weltrekord, der bis heute Gültigkeit hat. Bei Olympischen Spielen konnte der 25jährige aber noch keine Erfolge ernten. Umso motivierter wird der Hallenser nach London reisen, um sich dort den Traum vom Olympischen Edelmetall zu erfüllen. Möglich scheint das, auch in diesem hochkarätigen Feld, allemal.
Ricky Berens (USA) – Saisonbestleistung 1:46,56 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:44,95 Minuten (2009)
Seine Karrierehöhepunkte erreichte der 24jährige bislang ausschließlich in Staffelrennen. Bei den Olympischen Spielen in Peking gewann er mit den Superstars Michael Phelps, Ryan Lochte und Peter Vanderkaay Gold über 4×200 Meter Freistil. Dreimal ist Ricky Berens dazu Staffelweltmeister. Im Einzel konnte er bislang nicht groß in Erscheinung treten. Über die 200 Meter Freistil tritt der US-Amerikaner nur an, weil Michael Phelps auf seinen Start in dieser Disziplin verzichtet hat. Dennoch ist auch der drittbeste US-Schwimmer auf dieser Strecke durchaus in der Lage, in den Medaillenkampf mit einzugreifen.
Danila Izotov (Russland) – Saisonbestleistung 1:46,56 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:43,90 Minuten (2009)
Auch Danila Izotov holte seine internationalen Medaillen vorwiegend in den Staffelwettbewerben. Allerdings hatte er bei der WM 2009 in Rom sein ganz persönliches Highlight, als er die Bronzemedaille über die 200 Meter Freistil gewann. Es war bei dieser WM übrigens die einzige Einzelmedaille für Russland. An diesen Erfolg konnte der 20jährige bis heute noch nicht wieder anknüpfen, allerdings hat er noch einen Großteil seiner Karriere vor sich. Wenn er in London gut im Wasser liegt, könnte eine Medaille möglich sein, Gold ist aber äußerst unwahrscheinlich.
Gregory Mallet (Frankreich) – Saisonbestleistung 1:46,77 Minuten
Persönliche Bestleistung 1:46,77 Minuten (2012)
Ähnlich wie der US-Boy Ricky Berens profitierte auch Gregory Mallet von dem Rückzug eines Schwimmkollegen. Bei den französischen Meisterschaften war Amaury Leveaux schneller als sein Teamkollege und wäre eigentlich als Einzelstarter für Frankreich neben Yannick Agnel qualifiziert gewesen. Leveaux konzentriert sich aber auf die 50 Meter Freistil und die Staffeln, so dass der 28jährige Mallet zu seinem Einzelstart über 200 Meter Freistil kommt. Seine Chancen in diesem Wettbewerb sind allerdings überschaubar, ins Finale sollte er aber schon kommen. Der Gewinn einer Medaille wäre dann schon überraschend.
200 Meter Freistil der Herren – Prognose und Wettbasis-Trend
Die Konkurrenz über die 200 Meter der Herren ist derart eng beisammen, dass sich die Zuschauer im Aquatics Centre auf ein atemberaubendes Finale freuen dürfen. Trotz der Absagen von Michael Phelps und Takeshi Matsuda ist dieser Wettbewerb mit großartigen Schwimmern besetzt. Zumindest Yannick Agnel, Ryan Lochte, Sun Yang, Park Tae-Hwan und Paul Biedermann haben eine Chance auf die Goldmedaille. Wir lehnen uns hier mal aus dem Fenster und räumen dem US-Schwimmer Lochte die besten Chancen auf Gold ein. Eine Medaille für den Weltrekordler Paul Biedermann wäre aus deutscher Sicht schon toll.
200 Meter Freistil der Herren – Beste Wettquoten
Ryan Lochte (USA) – 2,15 Betsson
Yannick Agnel (Frankreich) – 3,10 Bet-at-home
Park Tae-Hwan (Südkorea) – 10,00 Unibet
Paul Biedermann (Deutschland) – 10,00 Unibet
Sun Yang (China) – 15,00 Unibet
Ricky Berens (USA) – 50,00 Betsson
Danila Izotov (Russland) – 66,00 William Hill
Gregory Mallet (Frankreich) – 100,00 William Hill
30. Juli 2012 / levin - Kategorie:
Olympia 2012
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