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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Kohlschreiber und Sportwetten im Allgemeinen.
Ein großer Tennistag neigt sich dem Ende entgegen. Inzwischen steht nur noch eine Partie aus. Derzeitige kämpft Kuznetsova gegen unsere Miss Kerber.
Nun musste auch die erste echt Favoritin dieses Turnier beenden. Kim Clijsters schied völlig entfernt von ihrer Topform mit 0:6 und 1:6 gegen Nadia Petrova aus. Dieses Ergebnis ist auf dem ersten Blick eigentlich nicht zu glauben. Clijsters kämpfte mit den Tränen, war völlig niedergeschlagen und wird einige Zeit brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Um das HC +6,5 auf Nadia Petrova musste also zu keiner Phase im Match gezittert werden.
Doch zu dieser Kombi gehörte bekanntlich auch noch Del Potro, der es deutlich spannender machte. Schön, dass ein Deutscher dafür verantwortlich ist. Mayer spielte einer der besten Matches seiner Karriere und brachte dem Argentinier gar einen 0:6 Satzverlust bei. Ein weiterer Grund, die Augen verwundert auszuschütteln, wenn man dieErgebnisse direkt kurz nach dem Aufstehen laß. Doch fällt die Erklärung im Falle Del Potro deutlich leichter aus. Den Hühnen plagten ab dem zweiten Satz schmerzen. Die Behandlungspause verhalf zumindest ab Durchgang 3 zu neuen Kräften, auch wenn das Niveau eines starken Auftaktsatzes nicht wieder erreicht werden sollte. 6:4 und 7:5 holte sich "Pony" die weiteren für den Sieg benötigten Etappenziele. Mayer konnte erhobenen Hauptes den Court verlassen.
Selbiges galt vor wenigen Minuten auch für Philipp Kohlschreiber, der Rafael Nadal einen großen Fight geboten hat. Zwar muss Kohli über die vielen verpassten Breakchancen enttäuscht sein, doch das Ergebnis von 4:6, 2:6, 6:2 und 5:7 spricht eher für Philipp. Rafael Nadal hingegen kommt auch in diesem Spiel nicht über eine untere Normalform hinaus und wird sich deutlich steigern müssen um gegen Murray, Djokovic, Federer und einige Mitfavoriten bestehen zu können.
Unterdessen ist Dinara Safina im Eiltempo in die nächste Runde gerauscht. Baltacha hatte nicht die Spur einer Chance und verlor mit ganzen 3 gewonnenen Spielen 1:6 und 2:6. Viel mehr Sorgen hatte Jelena Jankovic, die kein Bein auf den Boden bekam. Nach dem 2:6 und 3:6 musste die Serbin erkennen, dass Bondarenko heute klar besser war und verdient in das Achtelfinale einzog. Für Jankovic stehen die Chancen in Paris bei den French Open wieder deutlich besser, da der Sandplatz eher die Spielwiese einer Jelena ist.
Andy Roddick hatte keinen ganz leichten Stand gegen Lopez. Für den Amerikaner ist es fast schon an der Tagesordnung, viele TieBreaks spielen zu müssen. So auch gegen den Spanier. Der Erste führte direkt zum 0:1 Rückstand. Teilweise war die Siegquote auf das Aufschlagmonster Roddick von @1,10 bis auf @1,50 angewachsen. Auch die weiteren Sätze waren umkämpft, was jedoch eher daran lag, dass Andy fahrlässig fast alle Breakchancen liegen ließ. Beim Service wurde der Favorit immer souveräner und gewann letztendlich verdient mit 6:7, 6:4, 6:4 und 7:6 (3).
Das Topmatch der Vormittagssession aber bestritten Justine Henin und Alisa Kleybanova. Henin hatte Quoten von maximal 1,10 vor dem Spiel auf die Seiten der Buchmacher gezaubert. Doch am Tag der Favoritenstürze musste auch die Belgierin erfahren, dass Kleybanova dieses Turnier liebt. Bereits letztes Jahr ging es bis in Runde 4. Henin verlor den Ersten mit 3:6 und lag auch im Mitteldurchgang schnell mit dem Break hinten. Zu diesem Zeitpunkt konnte man die einstige Favoriten zu @4,00 kaufen. Wer dieses Risiko einging, sollte belohnt werden. Henin drehte mit all ihrer Erfahrung die Partie. Beim Stand von 2:3 holte sie sich das Break zurück und kam fortan nicht mehr in die Gefahr, ihren Aufschlag abgeben zu müssen. Ein 6:2 Abschluss ist das Spiegelbild der Aufholjagd.
Andy Murray musste nur im ersten Satz zittern. Gegen Serra erzwang er ein 7:5, nachdem zuvor eine 3:0 Führung nicht gehalten hatte. Mit dem 6:1 und 6:4 machte er den Einzug in Runde 4 perfekt. In der Nightsession gab es noch 2 spannende Duelle der ATP Konkurrenz. Cilic gewann gegen Warinka 3:1. Mit demselben Ergebnis schickte Karlovic Ljubi nach Hause.
Aus Wettsicht dürfte der Tag für viele ein großer Erfolg gewesen sein.
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22. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
In der heutigen Nacht beziehungsweise in den heutigen Morgenstunden wurde die zweite Runde der diesjährigen Australien Open beendet. Es gab wieder die ein oder andere kleine Überraschung und auch aus neutraler Sicht gab es sehr interessante Begegnungen. Vor allem das Spiel zwischen dem Zyprioten Marcos Baghdatis und dem Spanier David Ferrer war für den neutralen Zuschauer ein Augenschmaus. Das Spiel war geprägt von unglaublichen Ballwechseln und eigentlich hätte die Partie keinen Verlierer verdient. Doch für Ferrer sind die Australien Open nach der zweiten Runde schon beendet. Aber nun spezialisieren wir uns wieder auf die deutschsprachigen Spieler. Zu Beginn der Nachtrag der ersten Runde.
Nachtrag Erste Runde:
Wie im ersten Artikel schon erwähnt wurde, fehlten noch ein paar Partien aus der ersten Runde. Dabei gab es ein Deutsch-Österreichisches Duell zwischen Julia Görges und Tamira Paszek. Görges erwischte einen sensationellen Start und konnte den ersten Satz völlig problemlos mit 6-0 für sich entscheiden. Doch wie so oft bei den Frauen drehte sich das Bild in Satz zwei komplett. Wer nach dem ersten Satz für eine klare Sache von Görges ausging, wurde eines Besseren belehrt. Schnell führte Paszek mit 5-0 und entschied schlussendlich den Satz mit 6-3 für sich. Und die Achterbahnfahrt der Gefühle ging weiter, in Satz drei konnte Görges rasch wieder für klare Verhältnisse sorgen und führte mit 5-1. Die junge Österreicherin kämpfte sich nochmals zurück aber Görges konnte sich ins Ziel retten.
Das zweite Spiel, welches wir noch betrachten, ist jenes von Stefanie Vögele gegen die Ungarin Melinda Czink. Das Spiel war ein wahrer Krimi und hart umkämpft. Viele Breaks und Rebreaks – Damentennis as usual war zu sehen. Die Ungarin ging eigentlich als klare Favoritin ins Spiel jedoch war relativ schnell klar, dass das Spiel kein Selbstläufer werden würde. Den ersten Satz konnte die Schweizerin dann auch mit 7-5 für sich entscheiden. Im zweiten Satz hatte Vögele dann schon Matchbälle, jedoch konnte Czink im Tiebreak den Satz für sich entscheiden. Und der dritte Satz war dann ein purer Krimi. Bei den Australien Open gibt es ja keinen Tiebreak im alles entscheidenden Satz und so konnte Vögele sich schlussendlich mit 9-7 durchzusetzen.
Julia Görges – Tamira Paszek 60 36 63
Stefanie Vögele - Melinda Czink 75 67 97
Deutschland (11)
11 von 17 Spieler in Runde zwei – ein beachtliches Ergebnis für den deutschen Tennisverband. Doch in Runde zwei lief es dann nicht mehr so gut und es gab einige durchaus sehr überraschende Niederlagen für die deutschen Spieler. Allen voran das Ausscheiden von Sabine Lisicki gegen die Italienerin Alberta Brianti war nicht zu erwarten. Von vielen Experten wird Lisicki als kommende Top10 Spielerin gesehen und um dies zu erreichen muss definitiv mehr herausschauen als Runde zwei bei einem Grand Slam Turnier. Zwar konnte Lisicki den ersten Satz noch klar gewinnen aber in Folge dessen kam Brianti immer mehr ins Spiel und gewann verdient. Ebenfalls durchaus überraschend ausgeschieden ist Michael Berrer. In Runde eins konnte er noch mit einer starken Leistung überzeugen. Gegen den Usbeken Denis Istomin sah das Bild dann komplett anders aus. Immer wieder Probleme mit dem Serve und auf jedes Break kassierte er prompt das Rebreak. Eine 3-Satz Niederlage war hier ebenfalls nicht erwarten. Kampfgeist zeigte hingegen Benny Becker. Nach 2-0 Satzrückstand konnte er sein Spiel kontinuierlich steigern und sich in einen fünften Satz retten – welcher er jedoch schlussendlich verlor. Erwartungsgemäß ausgeschieden ist Julia Görges gegen die starke Dänin Caroline Wozniacki und Kristina Barrios gegen die Lokalmatadorin Samantha Stosur. Zwar konnte Barrios gut mithalten und die Quote für Sam war definitiv zu niedrig aber vom Publikum gepushed, setzte sich Sam verdient durch.
Doch es gibt natürlich auch Positives zu vermelden. 200 Minuten Spielzeit – ein wahrer Krimi erlebten die Fans von Tommy Haas. Gegen den Serben Janko Tipsarevic verlor er den ersten Satz um dann die Sätze zwei und drei für sich zu entscheiden. Im vierten Satz nahm sich der Deutsche eine Auszeit und verlor ihn klar. Doch im fünften Satz war Tommy Haas wieder voll da und dank der besseren Fitness und wohl auch dank der größeren Erfahrung konnte er sich in brütender Hitze nach langem Kampf durchsetzen. Ebenfalls in Runde drei ist Florian Mayer - und dies ist sicherlich eine große Überraschung. Auch er spielte gegen einen Serben, gegen Viktor Troicki. Troicki ist ein aufstrebender Spieler, dem durchaus eine gute Zukunft prognostiziert wird. In Satz 1 konnte er dieses Niveau dann auch noch abrufen, doch nach vier Sätzen war die Partie zugunsten Florian Mayer beendet – chapeau! Ebenfalls in der dritten Runde ist Philipp Kohlschreiber. Gegen den Amerikaner Odesnik konnte sich Kohli in vier Sätzen klar durchsetzen und nun winkt ihm heute Nacht ein Duell mit Rafa Nadal. Die einzige Frau, die den Einzug in die dritte Runde geschafft hat, ist Angelique Kerber nach einem beeindruckend klaren Sieg gegen Aravane Rezai.
Die gesamten Ergebnisse der restlichen Deutschen im Überblick:
Tommy Haas - Janko Tipsarevic 46 64 63 16 63
Florian Mayer - Viktor Troicki 46 64 76 61
Philipp Kohlschreiber - Wayne Odesnik 64 36 63 62
Angelique Kerber - Aravane Rezai 62 63
Denis Istomin - Michael Berrer 75 63 64
Nicolas Almagro - Benjamin Becker 64 62 36 46 63
Feliciano Lopez - Rainer Schüttler 63 26 63 63
Carla Suarez Navarro - Andrea Petkovic 61 64
Alberta Brianti - Sabine Lisicki 26 64 64
Samantha Stosur - Kristina Barrois 75 63
Caroline Wozniacki - Julia Görges 63 61
Österreich (3)
Das österreichische Teilnehmerfeld war nach Runde 1 schon stark dezimiert und nach Runde zwei besitzen die Österreicher nur noch einen verbleibenden Spieler. Dies ist Stefan Koubek. Nach seinem hart erkämpften 5-Satz Sieg gegen Ram in Runde 1 ging er mit viel Selbstbewusstsein in Runde zwei gegen den Kroaten Ivan Dodig. Dies machte sich auch bezahlt. Satz 1 war noch sehr umkämpft und Koubek konnte ihn erst im Tiebreak für sich entscheiden. Doch damit war der Widerstand des jungen Kroaten gebrochen und mit 6-1 und 6-2 gingen die Sätze zwei und drei an den Österreicher. Koubek erklärte im Interview, dass er zuerst gar nicht nach Australien reisen wollte, weil er sich nicht in Form befand. Doch nach dem Training mit Roger Federer entschied er sich anders und konnte sich durch die Qualifikation kämpfen und steht nun in Runde 3.
Der Damenwettbewerb wird ohne österreichische Beteiligung weitergehen. Österreichs Nummer 1 – Sybille Bammer - erwischte ein hartes Los mit Venus Williams. Sie rechnete sich im Vorfeld zwar kleine Chancen auch, doch nüchtern betrachtet war sie chancenlos. Der erste Satz war rasch mit 6-2 weg und im zweiten Satz konnte sie sich von 5-3 zwar nochmals auf 5-5 herankämpfen aber dann zog Venus nochmals das Tempo an und die Sache war gegessen. Bammer meinte danach, dass sie mit der kämpferischen Leistung zwar zufrieden war aber vom Spielerischen noch sehr viel fehlt. Erwartungsgemäß ausgeschieden ist auch Yvonne Meusburger. Gegen Kirilenko - welche Maria Sharapowa in Runde 1 eliminierte – hatte sie nur ganz zu Beginn vereinzelt Chancen. Danach war Schluss. Doch das Niveau dieses Spiels war sehr überschaubar.
Die Ergebnisse der restlichen Österreicher im Überblick:
Stefan Koubek - Ivan Dodig 76 61 62
Venus Williams - Sybille Bammer 62 75
Maria Kirilenko - Yvonne Meusburger 63 61
Schweiz (4)
Die Schweizer konnten vier von fünf Spieler in Runde zwei bringen. In dieser war dann aber erwartungsgemäß für Marco Chiudinelli und Stefanie Vögele Schluss. Chiudinelli spielte zu Beginn sehr, sehr stark und konnte den ersten Satz verdient mit 6-3 für sich entscheiden gegen Novak Djokovic. Die Sätze zwei und drei gingen mit 6-1 an Djokovic, jedoch spiegeln diese nicht den wahren Spielverlauf wider. Djokovic hatte hart zu kämpfen und in vielen Aufschlagsspielen Breakbälle gegen sich. Im vierten Satz hatte Chiudinelli bei 3-3 noch drei Breakbälle, konnte jedoch keinen nützen und bekam im nächsten Aufschlagsspiel seinerseits das Break und damit war die Partie beendet. Stefanie Vögele konnte den ersten Satz sehr ausgeglichen gestalten, jedoch gab es bis zum 4-4 im ersten Satz schon weit über 30 unerzwungene Fehler. Nachdem die Weißrussin Azarenka dann zum wiederholten Male den Aufschlag zum 5-4 abnehmen konnte, war der Widerstand endgültig gebrochen und alles ging sehr schnell. Vögele konnte im zweiten Satz kein Game mehr gewinnen und verabschiedet sich von den Australien Open. Jedoch kann sie aufgrund ihrer gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein.
Zum einem ganz lockeren Sieg kam Roger Federer heute in der Nightsession gegen den Rumänen Victor Hanescu. Dieser stellte kein all zu großes Problem dar und Roger Federer konnte mit einer beeindruckenden Leistung in die dritte Runde einziehen. Bereits im ersten Aufschlagsgame des Spiels fixierte König Roger das Break. Der erste Satz ging dann auch rasch an Roger. Im zweiten Satz hielt der Rumäne bis zum 3-3 mit und hatte sogar Breakchancen in diesem Aufschlagsspiel. Diese konnte Roger locker abwehren und in Folge dessen lies Federer seine Dominanz wieder aufblühen und zog locker in die nächste Runde ein. Der zweite verbliebene Schweizer ist Stanislaw Wawrinka. Gegen den Russen Igor Kunitsyn gab er – gleich wie Roger – lediglich sieben Games ab und steht nach zwei beeindruckenden Siegen in der dritten Runde. Wawrinka befindet sich momentan in einer sehr guten Form (beim Vorbereitungsturnier in Chennai bis ins Finale gekommen) und er scheint vollkommen erholt von seiner Nackenverletzung zu sein.
Die Ergebnisse der verbleibenden Schweizer Spieler:
Roger Federer - Victor Hanescu 62 63 62
Stanislaw Wawrinka - Igor Kunitsyn 63 62 62
Novak Djokovic - Marco Chiudinelli 36 61 61 63
Victoria Azarenka - Stefanie Vögele 64 60
Spielplan für die dritte Runde:
Mittlerweile ist der deutschsprachige Anteil bei den Australien Open sehr stark dezimiert worden. Es befinden sich noch vier Deutsche (1 Dame, 3 Herren), ein Österreicher sowie zwei Schweizer im Bewerb. In der dritten Runde – welche heute Nacht starten wird – gibt es folgende Partien:
Svetlana Kuznetsova - Angelique Kerber
Jo-Wilfried Tsonga - Tommy Haas
Florian Mayer - Juan Martin del Potro
Philipp Kohlschreiber - Rafael Nadal
Fernando Verdasco - Stefan Koubek
Roger Federer - Albert Montanes
Marin Cilic - Stanislaw Wawrinka
Hoffen wir, dass sich unsere deutschsprachigen Spieler durchsetzen werden – obwohl es für viele sehr schwer werden wird. Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber und Stefan Koubek sind sicherlich klare Außenseiter und brauchen eine Topleistung um in die nächste Runde einziehen zu können. Jedoch denke ich, dass vor allem Philipp Kohlschreiber sehr gute Chancen haben wird um mindestens einen Satz gegen Rafa zu holen.
Sobald die dritte Runde beendet sein wird – gibt es wieder den Rückblick auf die Spiele. Wer die Spiele selbst live anschauen möchte, kann sich entweder bei Bet365 einen Zugang zu den Streams kaufen um 10 Euro. Jedoch erhält man auch einen 10 Euro Bonus dafür. Oder bei Betfair kann man die Streams anschauen sobald man eine Wette von mindestens 5 Britischen Pfund abgegeben hat. Jedoch nur für die Österreicher und Schweizer.
21. Januar 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).
Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.
Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.
Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.
Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.
Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.
Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.
Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.
In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.
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20. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Täglich um 1 Uhr morgens starten die langgezogenen Tage der Australian Open. Natürlich verpassen Sie nichts, wenn Sie in Ihrem Browser regelmäßig nach unserer Wettzeitung suchen.
Aufgrund des Regens von gestern sind einige Spiele noch nicht beendet und werden erst ab heute wieder aufgenommen. Davon betroffen ist mit Philipp Kohlschreiber auch der vielleicht mit den größten Hoffnungen ausgestattete deutsche Spieler. Die Anzeigetafel aber spricht für Kohli. 1:0 nach Sätzen (6:1) und 4:3 in den Spielen führt er gegen Zeballos. Da müsste schon eine Quote von 1,05 umfallen, wenn dieses Match noch eine irre Wendung erfahren sollte, wobei der Deutsche bereits vor dem ersten Ballwechsel favorisiert gewesen war.
Auch Tamarine Tanasugarn muss nachsitzen. Führend in den Sätzen, liegt Sie jedoch mit 5:6 im Zweiten zurück und steht direkt vor dem Satzverlust. Die Buchmacher quotieren die Thailänderin gegen Karathancheva dennoch mit Vorteilen.
In der Rod Laver Arena haben zuerst die Damen ein Ausrufezeichen zu setzen. Semantha Stosur und Serena Williams haben ihren ersten Auftritt in Down Under. Besonders für die Amerikanerin gilt wohl, dass sie gegen schwächere Spielerinnen höchstens früh im Turnier angreifbar ist. Erfahrungsgemäß finde Williams immer besser in Turniere rein und kann schwache Auftaktpartien in den 2 Wochen wandeln. Mit Radwanska kommt eine Gegnerin, die garnicht einmal so chancenlos dasteht. Zu Quoten von 1,15 bis 1,20 lohnt es sich kaum einen 2:0 Satzsieg anzuspielen. Dagegen ist die Layquote umgerechnet bei 6,00 durchaus einen Versuch wert. Allgemein lohnt es sich in den ersten Spielen hohe Quoten zu versuchen, da auch die Buchmacher noch nicht genau wissen, wie sie diversen Matches gegenüberstehen sollen. Wenn am Ende jede vierte solcher Wetten erfolgreich ist, dann machen Sie schon dicke Gewinne.
Gewinnen möchte auch die Amerikanerin Perry gegen Ana Ivanovic. Die Serbin gilt zwar als klare Favoritin, doch die hundertprozentige Sicherheit in den Schlägen scheint Sie noch nicht gefunden zu haben. Droht da ein ähnlich böses Erwachen, wie gestern Maria Sharapova? Layquoten von 1,45 auf den 2:0 Satzsieg sind spielbar.
Sorgenfalten hatte auch Roger Federer in seinem Gesicht. Zuletzt lief wenig, teils glatt wurde der Ausnahmesportler aus den Vorbereitungsturnieren geworfen. Die Quoten gegen Andreev sind zu klein. Somit gilt auch hier Lay 3:0 Satzsieg und vielleicht auch das Spielehandicap +10.0 (Cashback bei genau 10 gewonnenen Spielen wenig!) Unter anderen haben Bet365, Bwin und Unibet Spielquoten im Angebot.
Die Regenpause könnte ein Segen für Cibulkova sein. Gegen "King" gab die Slowakin den ersten Satz ab und wird nun mit ausgeglichenen Quoten angeboten. Es ist schon davon auszugehen, dass die Favoritin das Rude herumreißen kann und noch als Siegerin vom Platz geht.
Aufgrund der gestrigen Witterungsprobleme beginnen die Spiele heute bereits ab 23 Uhr. Eurosport wird wie gewohnt ab 1 Uhr Nachts Live von den Australian Open berichten.
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18. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die erste Woche des Grand Slams auf dem highlighen Rasen von Wimbledon neigt sich dem Ende entgegen. Es grenzt an ein Wunder in einer Stadt wie London, dass alle Partien problemlos über die Bühne gehen konnten und nicht Petrus der Wettergott seine Freude beim ziehen der Wasserfäden hatte. Das aber auch die Dunkelheit einem Sieg entgegenwirken kann, sollte spät am Abend Tommy Haas erkennen.
Haas traf in seinem Drittrundenmatch auf Cilic und sollte zu einem denkwürdigem Spiel auf Court 1 kommen, welches die Zuschauer von den Tribünen riss. Hate Haas, mit knapper Favoritenrolle bedacht, noch Probleme anfangs in sein Spiel zu finden, wurde die Vorstellung der deutschen Nummero Uno immer souveräner. Der 0:3 Rückstand im erstem Satz konnte noch zugunsten des Kämpfers gedreht werden. Dabei hatte Cilic bei 5:3 und 40:15 bereits zwei Satzbälle, die allesamt ihr Ziel verfehlten. Zwei aufeinanderfolgende Breaks zum 7:5 brachten die Auftaktführung in trockene Tücher. Ebenso endete auch der mittlere Durchgang, wie viele Fans vermuteten. Haas dominierte ende des Satzes und brachte die starken Aufschläge Cilic´s auf die Grundlinien zurück. Wer Haas bereits als Sieger sah sollte sich, trotz der auf 1,15 gefallenen Quote, noch verwundert die Augen reiben müssen. Ein klares 6:1 und ein Tiebreaksieg im Viertem brachten den Kroaten zurück auf die Überholspur. Dabei hatte Tommy bereits zweimal die Chance gehabt das Match endgültig zu beenden. Dies sollte keinem mehr gelingen, obwohl sich das Spiel im Abschlusssatz zum dramatischem Höhepunkt schaukelte. Cilic führte früh mit Break und konterte auch den verlorenen Aufschlag nochmal zum 5:3, musste aber den Ausgleich hinnehmen. Zwei Matchbälle blieben ungenutzt, bis die Partie aufgrund der Dunkelheit beim Spielstand von 6:6 unterbrochen werden musste und erst heute nachgeholt werden kann. Spannendes Tennis ist garantiert.
Unterdessen erreichte mit Kohli ein weiterer deutscher Athlet auf dem Centercourt sein Ziel und nahm dem Fed – Express einen Satz ab. Dabei hatte 90 Minuten alles nach einer klaren Abreibung ausgesehen. Federer geriet zu keiner Zeit auch nur annähernd in Gefahr und war mindestens zwei Klassen stärker als Kohlschreiber, der einzig über den Kampf im drittem Satz einmal zurück kam. Letztendlich endet ein unausgeglichen geführtes Spiel mit 6:3, 6:2, 6:7 und 6:1 für den führenden der Setzliste.
Auch für Djokovic waren deutlich mehr Probleme eingerechnet worden, als dieser sie mit Fish haben sollte. Der Djoker, nur mit 1,15 quotiert, galt als Tradingmöglichkeit während der Partie, doch diese Chance sollte nicht kommen. Voll konzentriert und mit mehr Erfolg als im Finale von Halle gegen Tommy Haas, gewann Novak alle Sätze 6:4 und schickte den US Amerikaner glatt und verdient nach Hause. Etwas schwieriger die Situation für Fernando Verdasco. Montanes gilt als ungeliebter Gegenspieler und machte dieser Erkenntnis auch alle Ehre. Dem 0:1 Satzrückstand folgte aber eine starke Vorstellung Verdascos, der noch in Paris bei den French Open ein frühes Ausscheiden zu vermelden hatte. Der Tiebreak im viertem Satz brachte die Chance zur endgültigen Entscheidung, die sich der Frauenheld nicht nehmen ließ.
Eine in vielen Wettforen vermutete Überraschung gelang Sela gegen Tommy Robredo. Auf Sela gab es vor Spielbeginn Quoten jenseits der 2,2, die für viele Wettexperten zu hoch vermutet wurden. Tatsächlich bestachen beide Spieler mit starken Argumenten, die eine ausgeglichene Quotierung hätten gerechtfertigt. Robredo aber gab die ersten zwei Sätze ab und musste eine Aufholjagd starten, die nicht von Erfolg war. Zwar holte sich der Sympathieträger der Zuschauer, die mehr als 3 Sätze Tennis bewundern wollten, den dritten Durchgang und führte im kommendem Satz mit Break, doch schaffte Sela den Durchbruch zum 7:5.
Deutlich weniger große Spiele gab es bei den Damen. Die Favoritinnen kamen allesamt zu 2 – Satz – Siegen ohne großartige Chancen für die Herausforderer. Azarenka schlägt Cirstea, die bereits dieses Jahr bei den Grand Slams für Aufsehen gesorgt hatte, nun aber bereits vor dem Achtelfinale aufgrund der unglücklichen Auslosung die Flügel schleifen lassen muss. Dementieva gab sich keine Blöße und nur 3 Spiele ab und auch die Topfavoritin auf den Thron Serena Williams gewann glatt 6:3, 6:4, obwohl sie mit ihrer Schwester noch zu Doppelkonkurrenz antreten musste und daher deutlich mehr auf dem Court steht. Das Doppel gegen Lisicki und Wozniak endete ebenfalls mit einem klarem Triumph für die US Mädels. Hantuchova und Schiavone sind ebenfalls für das Achelfinale qualifiziert, was für Marion Bartoli die Heimreise bedeutete. Das plamable 0:6 im zweitem Satz lässt fast eine Verletzung vermuten, doch Frauentennis ist einfach unberechenbar, so auch heute wieder.
Ein kleine Aufmerkamkeit gebührt Elena Vesnina, welche die gesetzte Cibulkova nach Hause schickte. Ein Match, das 2 Sieger verdient gehabt hätte, wandelte sich mehrmals in der Favoritenrolle. "In play" waren für beide Damen mehrmals Fünferquoten spielbar. Vesnina hatte den längeren Atem und setzte sich 7:5, 4:6 und 6:4 durch.
27. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Wimbledon 2009 steht auf dem Programm, die Rasensaison kommt zu ihrem großem Höhepunkt. Die große Enttäuschung der Verletzung von Rafael Nadals ist noch nicht verflogen, doch die Partien des ersten Turniertages machen viel Hoffnung auf ein spannendes und ausgeglichenes Turnier.
Dabei bewiesen besonders die Außenseiter Nehmerqualitäten. Im Gegensatz zum normalem Verlauf war die Untere Hälfte der Ansetzungsliste in der Männerwelt auf den Beinen, da Titelverteidiger Nadal nicht das Eröffnungsspiel bestreiten konnte. Die Ehre gab sich dafür der frischgebackene Meister von Roland Garros Roger Federer. Fedex hatte dabei mehr Mühe als dies vorher zu erwarten war, lag der Schweizer doch gar im 1.Satz mit dem Break zurück und kam auch im zweitem trotz klarer Führung nicht zu einem deutlichem Satzgewinn. Dennoch häuften sich die vermeidbaren Fehler, sodass Lu nach 104 Minuten doch 0:3 geschlagen war. Der Asiate, welcher gewöhnlicherweise nur bei Challengerturnieren seine Punkte sammelt lieferte aber ein großes Match ab, obwohl der Rasen nicht einmal zu den Favoriten des Verlierers zählt.
Doch mit Federers Sorgen endete der Tag der Außenseiter keineswegs. Blake unterlag Seppi in 3 hart umlämpften Sätzen ebenfalls mit 0:3 und muss unerwartet bereits nach dem erstem Tag die Heimreise planen. Kurioserweise reichte Blake nicht einmal ein 5:0 im Tiebreak von Satz Nummer drei um noch einmal im Spiel zu bleiben. Dabei bewahrheitet sich erneut, dass der Amerikaner zwar ein sehr guter Tennisspieler ist, aber nervlich noch viel an sich arbeiten muss.
Mit dem Schrecken davongekommen sind die Damen. Daniela Hantuchova wurde von den Buchmachern mit @1.15 sehr klein quotiert, musste aber lange um den Sieg zittern. Ihre Konkurrentin hatte vergangenes Jahr mit dem Juniorinnentitel in Wimbledon auf sich aufmerksam gemacht und kam auch diese Saison in Topform zu ihrem Heimturnier. Laura Robson erwischte den besseren Start in das Match,führte bereits 6:3 und 3:2 mit Break und stand direkt vor der großen Überraschung. Zu diesem Zeitpunkt war die Quote auf Hantuchova bis auf 3,8 gestiegen. Das Rebreak leidete die Wende ein, welche mit einem 6:2 im drittem Satz einen doch noch klaren Gewinner fand.
Auch Maria Sharapova, Wimbledon Siegerin von 2004, erwischte einen mäßigen Auftakt in das diesjährige Highlight den Tennissommers. Stolze 5 Aufschlagspiele wurden der dreimaligen Grand Slam Siegerin abgenommen und doch reichte es zu einem 7:5 und 6:4 Sieg. Maria enttäuschte vor allem in der "Unforced Errors" Statistik, setzte viel zu viele Bälle neben die Linien und wird sich gewaltig steigern müssen um einem weiterem Triumph zu erlangen. Nicht zuletzt liegt dies an Serena Williams, wobei diese auch nur zu Beginn großes Tennis spielte.
Das spannste Spiel und Topspiel des Tages aber bestritten Almagro und Monaco. Almagro war vor der Partie favorisiert wurden, konnte sich aber wie zuvor bereits Blake nicht auf seine Nerven verlassen. 6:7 und 6:7 verlor der Spanier die beiden ersten Sätze und dies trotz eine 5:3 Tiebreakführung im Zweitem. Ein 7:6, 6:4 rettete Spaniens Nummer 2 in diesem Turnier nach Fernando Verdasco in den Entscheidungssatz, in welchem Monaco deutlich mehr Probleme mit den eigenen Aufschlagspielen bekam und beim Stand von 6:6 abgab und kurz darauf das Match verlor.
Ein mittelmäßigen Tag erwischten die deutschen Athleten. Bei den Damen verlor Anna Lena Groenefeld nach 3 Sätzen gegen Mirza 1:2. Erfolgreich war Kohlschreiber beim Satzverlustfreiem 3:0 gegen Serra. Dabei hatte Kohli den Start total verschlafen und lag im 1.Satz gar mit 0:5 hinten, was ihn nicht daran hinderte noch im Tiebreak zum Erfolg zu kommen.
22. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Das Turnier in Halle liegt in einer ungeliebten Phase der Tennissaison. Die French Open als absolutes Highlight des Monats Mai sind soeben ausgeklungen und die Vorbereitung auf das Mekka der Rasensaison in Wimbledon läuft bereits. Doch ausgerechnet weil das Turnier in Deutschland eines der wenigen Rasenplatzturniere neben dem in Queens (London) ist, steigt die Priorität.
Dabei war es eine riesige Enttäuschung für die Fans sowie den Veranstalter, als der frisch gebackene Grand Slam Sieger Roger Federer, der bereits zahlreiche Triumphe in Halle feierte, seine Turnierabsage bekanntgab.
Im fortlauf der Woche aber spielten sich die deutschen Teilnehmer in einen Rausch. 5 Spieler zogen in die Viertelfinals ein, wobei in diesen bereits ein Finalteilnehmer aus dem Land mit dem Adler sichergestellt wurde, trafen doch im Halbfinale Haas und Kohlschreiber im direktem Duell aufeinander.
Kohli wurde als Außenseiter quotiert, sollte dieser Einschätzung der Buchmacher aber nicht gerecht werden. Er dominierte die Partie, sicherte sich den ersten Satz mit 6:2 und musste auch im Zweitem erst im TieBreak den unglücklichen Satzausgleich hinnehmen. Kurz darauf sollte Kohlschreiber Quoten unter 1,1 auf den Sieg bekommen. 5:2 und 30:15 lag der Djokovic – Bezwinger von Paris vorn, scheiterte aber einmal mehr an den eigenen Nerven.
Haas spielte im wichtigstem Moment sein bestes Tennis und sicherte sich mit einem 7:6 den Finaleinzug und zusätzlich eine große Portion Preisgeld.
Finalgegner ist Djokovic, der besonders ab dem Viertelfinale starke Leistungen für sich sprechen ließ. So ist es auch nicht unverständlich, dass die Nummer 3 der Welt klar als Favorit quotiert wird. Gerade einmal eine @1,35 ist für den sympathischen Schauspieler, der gern mal die Aufschläge seine Gegner spaßhaft ins lächerliche zieht, zu haben. Dagegen steht für Haas eine @3,50 zur Verfügung.
Sollte der Deutsche an die Leistungen der ersten Matches anknüpfen könnte es etwas knapper werden, doch mit ähnlich schwachem Spiel wie gegen Kohli winkt nur eine 0:2 Niederlage.
14. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Was war das gestern für ein verrückter "schwarzer" Sonntag für die Titelverteidiger der French Open. Ana Ivanovic und Rafael Nadal schieden klar aus. Nur ein einziger Satzgewinn blieb in den beiden Matches für die Sieger des 2008 er Jahres übrig.
Tag 2 der Achtelfinals brachte dagegen die Topspieler wieder in die Höhe.Eine einzige Ausnahme erlaubten sich die hoch gesetzten Spielerin und Spielerinnen zum Beginn der zweiten Turnierwoche: Jelena Jankovic enttäuschte gegen Cirstea.
Das aber bei den Herren alles glatt verlief kann keiner behaupten. Roger Federer, gestern nach dem Ausscheiden Rafael Nadals zum neuem Topanwärter auf den Turniersieg erhoben, hätte seine Fans nahezu bitter enttäuscht. Der Schweizer musste bereits oft im Turnier mehr als die üblichen 3 Sätze bestreiten und ausgerechnet Tommy Haas brachte Fedex an den Rande einer Niederlage. Leider aus deutscher Sicht gesehen reichte die Puste beim vorletztem im Turnier verbliebenen aus der Bundesrepublik nur für 2 sensationelle Sätze. 6:7 und 5:7 gab Federer die ersten beiden Sätze ab, spielte dabei erneut schwaches Tennis, fing sich aber im weiterem Matchverlauf. Nachdem der dritte Satz ebenso noch umkämpft erstmals die Nummer 2 als Sieger sah, war der Bann gebrochen. 6:0 und 6:2 holte sich der erbitterte Rivale des gestern ausgeschiedenen Spaniers die Sätze 4 und 5 und drehte die Partie zu seinen Gunsten.
Die Damen kamen nicht um die Blamage herum. Kuznetsova hatte auf Suzanne Lenglen den Anfang gemacht und erreichte ein ähnliches Spielergebnis wie gestern bereits Maria Sharapova. Nach umkämpftem Auftakt verlor die Nummer 7 der Setzliste völlig die Kontrolle und gab den Mittelsatz mit 1:6 ab. Radwanska hatte aber im Drittem genauso wenig entgegenzusetzen wie Tommy Haas in seinem Match gegen Federer. Mit einem 6:1 erreichte die Russin den Siegerthron und sicherte sich ihr Viertelfinalticket.
Noch schwerer hattes es JJ, Jelena Jankovic. Cirstea stellte sich der klaren Favoritin erfolgreich in den Weg. Auch in Sachen Verletzungssorgen bleibt Jankovic einfach nicht verschont. Nach der Behandlungsauszeit verpasste Cirstea Jelena gar eine 0:6 Satzpleite. Selbst ein 5:4 im Drittem und 30:0 bei eigenem Aufschlag reichten nicht zum Matchgewinn für die Serbin. Mit dem drittem Matchball war es dann soweit. Freudestrahlend genoss die Außenseiterin ihren Triumph nach dem spätem 9:7 Sieg.
Das es auch anders geht bestätigte nach Dinara Safina gestern auch Serena Williams. Venus Schwester hatte besonders in den ersten Duellen der Vorwoche Probleme, wird aber immer stärker in Paris. Wozniak bekam die Sicherheit der "modebwussten" Dame zu spüren und kam auf ganze 3 Spielerfolge. 6:2 und 6:1 endet ein einfaches Achtelfinale für Serena, die frühestens im Finale auf Safina treffen kann, was ein Rematch des Australian Open Finals von 2009 bedeuten würde.
Auch die letzten Hoffnungen für Deutschland sind erloschen. Philipp Kohlschreiber unterlag Tommy Robredo mit nur einem Satzgewinn. Beim 6:4, 5:7, 7:6, 6:2 fehlte Kohli das berühmte Quäntschen Glück im Tiebreak des 3.Durchgangs. Das 7:4 brachte die Vorentscheidung der Partie.. Neuer Gegner von Robredo wird Martin Del Potro werden. Dabei war die Leistung Del Potros deutlich schwächer als im bisherigem Turnier. Die zerstörerischen Bälle kamen nicht, viel zu oft endeten die Returns erst nach der Grundlinie. Tsonga aber, der gewiss nicht zu den Sandplatzspezialisten zählt konnte die Probleme des Geheimfavoriten nicht nutzen und verlor 1:6, 7:6, 1:6 und 4:6.
Am späterem Abend darf Andy Roddick in seinem wohl besten Sandplatzturnier aller Zeiten den Schläger schwingen. Gegen Frankreichs Paradiesvogel Monfils rechnet sich der Amerikaner ebenfalls Chancen aus. Auch die Buchmacher sehen einer ausgeglichenen Partie entgegen. Razzano empfängt bei ihrem Heimturnier Stosur, wird aber als leichte Außenseiterin gehandelt.
1. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nun ist es also doch passiert. Mit Venus Williams hat sich die erste ganz große Spielerin von den French Open verabschiedet. So groß die Überraschung doch war, es hatte sich bereits in den ersten Tagen angedeutet. Zweimal musste Venus bereits in den dritten Satz gehen und auch im Doppel mit ihrer Schwester Serena war Williams noch unterwegs. Bereits gestern hatte Venus Matchball gegen sich, aber letztendlich doch den Sieg in der Tasche.
Doch heute Nachmittag wurde die Partie noch schwächer. Viel zu viele vermeidbare Fehler und gerade einmal 33% erfolgreicher Punkte wenn der 1.Aufschlag kam, wie im erstem Satz, lassen einen Sieg einfach nicht zu. Dass es aber sogar ein niederschmetterndes 0:6 im erstem Satz wurde ließ das Gesicht der Mama erstarren. Erst einmal in der Karriere gab Venus einen Satz bei den French Open mit selbigem Resultat ab. Dabei wuchs Szavay aus Ungarn über sich hinaus. Zugegeben, auch nach dem Satzverlust sahen viele Experten in der Amerikanerin die Siegerin, Auch die Wettanbieter favorisierten Szavay nur minimal und gaben Williams über 70% auf einen Erfolg im zweitem Satz.
Auch dieser begann mit Breakbällen, die aber ungenutzt blieben, was Venus den ersten Spielgewinn einbrachte. Das Spiel stand endgültig auf der Kippe als die an 3 gesetzte das Break zum 4:3 schaffte. Doch die Stabilität war an diesem Tag einfach nicht da. Die langen Bälle kamen bereits auf der T – Linie auf oder versprangen völlig. Dafür spielte die Ungarin ein ums andere mal kurz vor die die weiß markierten Striche. Beim Spielstand von 5:4 servierte die von den Fans unfair ausgepfiffene Amerikanerin gegen den Matchverlust und verlor nach 30:30 zwei Big Points in Folge und somit das Match.
Während Szavay ihren Triumph genoss, verzog sich die geschlagene schnell in den Katakomben. Aufgrund der Doppelkonkurrenz wird sie aber weiterhin in Paris zu sehen sein.
Unterdessen gibt es frohe Kunde für alle deutschen Tennisfans. Kohlschreiber, der Satz 5 gegen Ferrero am heutigem Freitag beenden musste steht in Runde 3. Die Nerven hielten im richtigem Moment und somit bleibt nach dem Ausscheiden aller Damen die Herrenkonkurrenz mit 2 Eisen im Feuer.
29. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die French Open wollen einfach nicht die ganz großen Sensationen bringen. Auch am 5.Turniertag hatten einige hoch gesetzte Spieler und Spielerinnen große Probleme,doch noch fällt die Eiche nicht,
Am meisten Sorgen hatte der an Nummer 2 gesetzte ewige Rivale von Rafael Nadal: Roger Federer. Fedex, der bereits in den vergangenen Jahren stets am Dauersieger scheiterte kam nur mit viel Mühe an Acsuso vorbei. Der vor dem Spiel für chancenlos gehaltene Kontrahent spielte wo das Duell seines Lebens. Gaben die Buchmacher vor dem Duell gar eine Quote von 4,50 darauf, dass Acasuso zumindest einen einzigen Satz gewinnt, so sollte kurzfristig eine 1,60 auf den Aufstieg Federers gezahlt werden. Bereits Durchgang 1 wurde erst im Tiebreak entschieden. Der vermeintliche schwächere Spieler des Satz gewann mit 8:6, sodass die Weichen doch für einen klaren Dreisatzsieg gestellt waren. Was aber im zweitem und drittem Satz folgen sollte glaubte kaum einer im Philippe Chatrier. Es schien einem Märchen gleichzukommen, wie Acasuso ein ums andere mal Federer zum Laufen brachte. Das Break, welches noch vor einer Stunde direkt vom Schweizer beantwortet wurde hielt bis zum 7:5 Triumph an. Noch verrückter sollten die kommenden Minuten werden. Federer, völlig von der Rolle, traf die Bälle in regelmäßigen Abständen am Rahmen und lag bereits 0:3, 1:4 und gar 1:5 hinten. Doch Federer kam zurück zu seinem Spiel. Der Aufschlagverlust zum 5:3 Acasusos war ein Zeichen, dass dieses Spiel direkt auf der Kippe war. Wie bereits in der gesamten Turnierwoche haben die klaren Favoriten die besseren Nerven. Federer holte sich ein weiteres Break und gewann den Satz 7:6 im zweitem Tiebreak des Tages klar mit 7:2. Die abschließenden Ballwechsel wurden zur Formsache, der Wiederstand des Argentiniers war endgültig gebrochen. Nach einem 6:2 im viertem Satz ließ sich die Nummer 2 der Welt feiern. Solche Siege erringen nur die großen des Tennissports, zu denen Roger sich zählen darf. Eine weitere Hürde hin zum Finale ist erklommen.
Auch Venus Williams sah lange Zeit nicht wie die Siegerin aus. Bereits gestern hatte die Finalisten von 2002 sich einen 6:7 Rückstand eingefangen. Nachdem der mittlere Satz klar an die Amerikanerin ging, musste Williams kurz vor Ende der Partie mächtig zittern. Beim 5:4 und Vorteil Safarova ergab sich die Chance für die Außenseiterin das Match zu beenden. Der vergebenen Chance wird Safarova noch lange nochtrauern. Venus holte sich das Spiel und kurz darauf auch mit 7:5 Satz 3. Reichlich weniger Probleme hatte Schwester Serena. Ein glatter 6:2, 6:0 Erfolg stand für sie zu Buche. Beide Geschwister stehen auch in der Doppelkonkurrent auf dem Spielplan, doch die Belastung scheint besonders Serena wenig zu stören. Ebenso sicher auch Jelena Jankovic, die zwar kurzfristig mit Break zurücklag, aber dennoch 6:1 und 6:2 gewann.
Für das Spiel des Tages aber waren andere Akteure verantwortlich. Jo Wilfried Tsonga aus dem Land der French Open empfing Monaco. Die meisten Buchmacher sahen Monaco als leichten Favoriten, konnte Tsonga doch zuvor in Paris nicht überzeugen. Doch während der knapp 4 Stunden Spielzeit lieferten sich beide einen weltklasse Kampf. Der Athlet Tsonga streute Stoppbälle ein, die kaum besser spielbar waren. Aufgrund des Regens vom Mittwoch war der Platz noch etwas langsamer, sodass kurze Bälle hinter die Netzkante ein bewährtes Rezept in vielen Spielen darstellte. Tsonga kam im einzigem klarem Satz 3 zur Vorentscheidung. Das frühe Break des Franzosen im Viertem konnte Monaco noch erwiedern, war aber im anschließendem Tiebreak unterlegen.
Grund zum jubeln hatte auch Tommy Haas. Zwar benötigte Deutschlands Hoffnungsträger Nerven wie Drahtseile, doch auch ein Fünfsatzkrimi kann ein positives Ende haben. Haas gewann die ersten zwei Sätze gegen Mayer, kam aber daraufhin von seiner Linie ab und musste in einen Entscheidungssatz. Das Break zum 5:3 konnte Tommy bestätigen und siegte mit 6:3.
Dagegn musste Andreas Beck die Segel streifen. Giquel schlug nach Schüttler den zweiten Deutschen aus dem Turnier, immerhin für einen Satzgewinn reichte es aber in der heutigen zweiten Runde.
Das auch die Männer klare Sieger feiern können bewiesen Monfils und Del Potro. Beide gesetzten Spieler gaben keinen Satz ab und kommen den Viertelfinals immer näher. Besonders Del Potro erlangt immer mehr die Stellung des Geheimfavoriten.
Viel Glück benötigte Dementieva um im Turnier zu bleiben. Sie profitierte bei Satzrückstand von der Aufgabe ihrer Gegnerin und kam kampflos zu einem weiterem Match am Samstag.
Morgen darf Titelverteidiger Nadal wieder mitmischen. Er trifft auf Altmeister Hewitt. Auch Djokovic wird seine Partie noch zuende bringen (2:0 Satzstand). Keine Pause bekommt Venus Williams. Die Amerikanerin bestreitet Spiel 3 auf Suzanne Lenglen. Ebenfalls fortgesetzt wird das March zwischen Kohlschreiber und Ferrero. Kohli muss nach verlorenem Tiebreak in Satz 5 glänzen.
Ein Highlight für alle Heimfans könnte das Spiel zwischen Nationalheld Ouanna und Gonzales werden.
28. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
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