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Kohlschreiber


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Kohlschreiber und Sportwetten im Allgemeinen.


Julia Görges (Deutschland)

Die zweite Runde bei den diesjährigen Australian Open ist nun auch zu Ende. Mittlerweile sind auch die Doppel-Bewerbe gestartet. In der zweiten Runde gab es sowohl bei den Damen als auch bei den Herren kaum Überraschungen. Die Top-Vier konnten sich alle problemlos durchsetzen. Nadal und Federer werden weiter unten sowieso nochmals separat behandelt. Titelverteidiger Djokovic fertigte auch den Kolumbier Santiago Giraldo ab und Andy Murray zeigte gegen den Franzosen Roger-Vasselin ein starkes Spiel und gewann in drei Sätzen. Aus australischer Sicht ist mit Bernard Tomic noch ein Mann im Hauptbewerb der Herren. Nach verlorenem erstem Satz konnte er sich gegen den US-Amerikaner Sam Querrey doch noch klar durchsetzen. Sein Landsmann, Matthew Ebden sah sich schon fast in Runde drei nach einer 2-0 Satzführung gegen den kleinen Japaner Nishikori. Doch ab Mitte des dritten Satzes wurde er stärker und spielte Ebden an die Wand und setzte sich in fünf Sätzen durch. Nochmals für positive Schlagzeilen sorgte der australische „Alt-Star“ Lleyton Hewitt. Nachdem er in der ersten Runde Cedric Marcel Stebe nieder rang, konnte er in Runde zwei von einer Aufgabe des US-Amerikaner Roddick profitieren. Nach dem dritten Satz – welchen Hewitt für sich entschied – musste Roddick bei einem 1-2 Satzrückstand w.o. geben und somit sind die australischen Herren noch mit Tomic und Hewitt vertreten. Die wohl größte Überraschung in Runde zwei waren das Weiterkommen von Alejandro Falla (später mehr) gegen Mardy Fish und Mikhail Kukushkin gegen den Serben Troicki.

Bei den Damen sind auch alle Topfavoritinnen in Runde drei zu sehen. Schwerer als gedacht war jedoch die Partie für die aktuelle Nummer zwei der Welt, Petra Kvitova. Gegen die Spanierin Suarez-Navarro musste sie über drei Sätze gehen bis sie den Sieg fixieren konnte. Wiederum eine starke Leistung zeigte Tennis-Model Sharapowa. Gegen die Australierin Hampton gab sie lediglich ein Game ab. Wenn sie diese Leistungen weiterhin zeigen kann, ist sie ein ganz heißes Eisen für den Titelgewinn. Ebenfalls kurzen Prozess machten Serena Williams und Victoria Azarenka in ihren Zweitrundenbegegnungen. Große Überraschungen waren hier Fehlanzeige – am ehesten noch der Sieg von Oprandi im Italienerinnen-Duell mit Schiavone.

Mittlerweile lichtet sich auch das Feld der deutschsprachigen Spieler/Innen und somit wird es in dieser Ausgabe zum letzten Mal eine Übersicht für die deutschsprachigen Spieler/Innen geben. Ab dem Achtelfinale werden dann die Damen und Herren der Schöpfung separat betrachtet und es wird für jede Begegnung eine kurze Vorschau geben.

Deutschland

Zweite Runde – Spiele mit deutscher Beteiligung (5/4)

Milos Raonic – Philipp Petzschner 6-4 5-7 6-2 7-5
Philipp Kohlschreiber – Pere Riba 6-0 4-0 ret.
Alexandr Dolgopolov – Tobias Kamke 4-6 6-1 6-1 3-6 8-6
Roger Federer – Andreas Beck w.o.
Rafael Nadal – Tommy Haas 6-4 6-3 6-4

Mona Barthel – Petra Cetkovska 7-5 6-3
Julia Görges – Eleni Daniilidou 6-2 2-0 ret.
Sabine Lisicki – Shahar Peer 6-1 6-2
Angelique Kerber – Stephanie Dubois 7-5 6-1

Wenn ein Blick auf die Ergebnisse der deutschen Spieler in der zweiten Runde der diesjährigen Australian Open geworfen wird, wird sich Rafael Nadal bestätigt fühlen. Der Turnierplan ist zu eng, viele Spieler plagen sich mit Verletzungen herum. Zweimal gab es eine Aufgabe, einmal wurde das Spiel gar nicht gestartet.

Aufgabe eins betraf Kohlschreiber-Gegner Pere Riba. Der spanische Sandplatzspezialist musste bei einem Stand von 6-0 4-0 aufgeben. Man merkte zu Beginn schon, dass er gehandicapt war und bei dem sehr deutlichen Spielstand zog er die Gesundheit vor. Somit steht Kohlschreiber ohne große Mühen in Runde drei. Aufgabe zwei betraf den deutschen Andreas Beck – er musste bereits vor Spiel beginn w.o. geben. Aufgrund einer Rückenverletzung erschien es ihm nicht möglich überhaupt anzutreten. Superstar Roger Federer war überrascht von der kurzfristigen Absage. Zwar wusste er, dass Beck bereits in Runde eins nur mit Schmerztabletten spielen konnte aber dass es so schlimm ist, war ihm nicht bewusst. Somit müssen wir uns von Andreas Beck verabschieden.

Ebenfalls „Time to say goodbye“ heißt es für Altstar Tommy Haas. Gegen die Nummer zwei der Welt, Rafael Nadal, verlor er erwartungsgemäß in drei Sätzen. Zwar konnte Haas dem Spanier zwei Mal das Service abnehmen, musste seines Zeichens seinen Aufschlag ganze sechs Mal abgeben. Vor allem die hohe Anzahl von unerzwungenen Fehlern (36 im Gegensatz zu 17 bei Nadal) brach Tommy Haas sprichwörtlich das Genick.

Ebenso verabschieden müssen wir uns leider von Tobias Kamke. Gegen die Nummer 13 der Setzliste konnte er die Partie mehr als nur offen halten und verlor denkbar unglücklich mit 8-6 im entscheidenden fünften Satz. Satz eins gewann der Deutsche noch um danach ein bisschen nachzulassen. Dolgopolov spielte stärker und entschied die Sätze zwei und drei klar für sich. Doch durch ein frühes Break in Satz vier war die Partie wieder völlig offen. Mit seinem neunten Break konnte Dolgopolov die Partie schließlich für sich entscheiden (Kamke nahm immerhin sechs Mal den Aufschlag des Ukrainers ab).

Nach dem „Spiel seines Lebens“ gab es für Petzschner gegen den Geheimtipp Raonic das Aus in Runde zwei. Vor allem die Chancenverwertung lies arg zu wünschen übrig. Gegen den starken Aufschläger Raonic konnte er sich immerhin elf Breakbälle erarbeiten, konnte jedoch nur zwei davon nützen. Raonic hingegen nahm dem Deutschen fünf Mal den Aufschlag ab. Alles in allem kann „Petzsche“ mit seinem Einzelauftritt zufrieden sein und nun gilt seine Konzentration auch dem Doppelbewerb, zusammen mit dem Österreicher Melzer. Runde eins haben beide schon souverän überstanden.

Bei den deutschen Tennisdamen gibt es erwartungsgemäß positive Nachrichten zu vermelden. Aufgabe Nummer drei betraf die Gegnerin von Julia Görges, Eleni Daniilidou. Sie musste im zweiten Satz aufgrund einer Verletzung w.o. geben und somit konnte sich auch Görges Kräfte sparen.

Mona Barthel konnte ihre Topform gegen die Nummer 32 der Setzliste prolongieren und gewann klar in zwei Sätzen. Die aktuelle Nummer 44 der Welt befindet sich somit weiterhin im Vormarsch.

Eine glasklare Angelegenheit war der Sieg von Sabine Lisicki. Vor dem Spiel gingen die Quoten von einem ausgeglichenen Spiel aus. Doch davon war nichts zu sehen. Lisicki stürmte in 53 Minuten in die zweite Runde und lies ihrer Gegnerin lediglich drei Games.

Ebenfalls eine Runde weiter kam Angelique Kerber, gegen die Kanadierin Dubois hatte sie auch keine Probleme und konnte sich locker in zwei Sätzen durchsetzen.

Dritte Runde – Spiele mit deutscher Beteiligung (1/4) (Die Wett-Quoten für die Vorschau auf die nächste Runde entstammen von Bet365 – Stand: Donnerstag 16 Uhr)

1,36 Philipp Kohlschreiber – Alejandro Falla 3,00
7,00 Mona Barthel – Victoria Azarenka 1,10
1,53 Julia Görges – Romina Oprandi 2,37
1,72 Sabine Lisicki – Svetlana Kuznetsowa 2,00
4,00 Angelique Kerber – Maria Sharapowa 1,22

Noch immer fünf deutsche Tennisathleten befinden sich in der dritten Runde der Australian Open. Nachdem in der letzten Runde die Herren zwei Mal gegen Topfavoriten gelost wurden sind dieses Mal die Damen an der Reihe. Für Überfliegerin Barthel und Kerber wird es enorm schwer das Achtelfinale zu erreichen. Barthel kommt zwar mit enorm viel Selbstvertrauen, aber einen Sieg gegen die aktuelle Nummer drei der Welt, Victoria Azarenka, traue ich ihr nicht zu. Vor allem zeigte sich Azarenka bisher auch in blendender Verfassung und gab kaum Games ab. Ebenfalls eilig hatte es bisher Maria Sharapowa – die nächste Gegnerin von Angelique Kerber. Auch hier sehe ich persönlich kaum Chancen auf ein Weiterkommen der Deutschen. Sharapowa gab bisher lediglich zwei Games ab. Ich denke bei beiden Spielen werden wir wohl einen 2-0 Satzsieg für die Favoritinnen sehen.

Bei den anderen drei Begegnungen sehe ich hingegen gute Chancen für die Tenniscracks. Kohlschreiber bekommt es nach seinem lockeren Zweitrundenspiel nun mit Alejandro Falla zu tun. Dieser sorgte für eine der wenigen Überraschungen in Runde zwei als er Mardy Fish, die Nummer acht des Turniers, aus dem Turnier befördert hat. Falla gegen Kohlschreiber sehe ich als ausgeglichenes Duell. Deshalb würde ich persönlich auch die 3er Quote auf Falla probieren. Wenn jemand wach sein sollte während dem Spiel wird es sicherlich interessante Tradingmöglichkeiten mit der 3er Quote geben. Görges und Lisicki sind in ihren Begegnungen jeweils Favorit. Göerges’ Quote gegen die Italianerin Oprandi finde ich als zu hoch angesetzt. Eine Quote von über 1,50 finde ich sehr interessant und auf alle Fälle spielbar. Oprandi’s Sieg gegen Schiavone war überraschend, aber Schiavone ist seit Längerem schon nicht mehr in Topform. Lisicki ist mit einer Quote von >1,70 knappe Favoritin gegen die Russin Kuznetsowa. Die Russin hatte heute schwer zu kämpfen gegen die Amerikanische No-Name Spielerin Stephens. Sollte Lisicki an die Leistung von heute morgen anknüpfen können, wird sie sich auch durchsetzen. Die 1,72 würde ich auf jeden Fall spielen.

Schweiz

Zweite Runde – Spiele mit schweizer Beteiligung (2/0)

Roger Federer – Andreas Beck w.o.
Stanislaw Wawrinka – Marcos Baghdatis 7-6 6-4 5-7 6-1

Füße hochlegen und Entspannen hieß das Motto für Roger Federer. Wie bereits oben erwähnt kam der Schweizer Topstar aufgrund der verletzungsbedingten Absage von Andreas Beck in die dritte Runde. Der zweite Schweizer Wawrinka kam in einem durchaus spektakulären und umkämpften Spiel gegen Baghdatis in vier Sätzen weiter. Nachdem im ersten Satz schon alles nach einer 1-0 Satzführung für Baghdatis aussah, konnte Wawrinka ihm nochmals den Aufschlag abnehmen als „Baggy“ auf den Satz aufschlug. Im Tiebreak behielt er die Oberhand und ging somit in Führung. Auch Satz zwei konnte er für sich entscheiden und als Baghdatis im dritten Satz verkürzen konnte, dachte man kurzzeitig, dass das Momentum nun schwenken würde. Doch der Schweizer war in Satz vier von Anfang an höchst konzentriert und konnte diesen klar für sich entscheiden. Wie in der Vorschau erwartet, war die Außenseiterrolle für Wawrinka nicht gerechtfertigt.

Dritte Runde – Spiele mit Schweizer Beteiligung (2/0)(Die Wett-Quoten für die Vorschau auf die nächste Runde entstammen von Bet365 – Stand: Donnerstag 16 Uhr)

1,03 Roger Federer – Ivo Karlovic 15,00
1,36 Stanislaw Wawrinka – Nicolas Almagro 3,00

Federer ist in seinem Drittrundenspiel gegen den Aufschlagriesen Karlovic natürlich haushoher Favorit. Karlovic konnte sich in vier Sätzen gegen den Gaucho Berlocq durchsetzen. Karlovic bewies in der Vergangenheit schon öfters, dass er gegen die Topstars mithalten kann. Jedoch nur, wenn sein erster Aufschlag auch kam. Federer ist ein ausgezeichneter Returnspieler und sollte ihm in einem Satz ein Break gelingen, sollte dies der Satzgewinn sein. Karlovic ist in seinem Tennis doch arg eingeschränkt und in einem Best-of-Five Match gebe ich ihm keine Chancen auf eine Überraschung. Ein Satz ist möglich, mehr nicht.

Wawrinka ist dieses Mal klarer Favorit gegen den spanischen Sandplatzspezialisten Almagro. Der Spanier konnte sich in fünf Sätzen gegen das bulgarische Talent Dimitrov durchsetzen. Satz fünf war eine ganz klare Angelegenheit als er Dimitrov ein 6-0 verpasste. Alles in allem finde ich die Quoten doch gerechtfertigt. Ein Weiterkommen von Wawrinka wird auf alle Fälle erwartet und ich denke auch, dass Almagro ihn nicht stürzen wird können. Mehr als einen Satz traue ich auch ihm nicht zu. Aufgrund dessen könnte eine Satz-Handicap interessant sein.

Wie bereits weiter oben erwähnt, wird ab dem Achtelfinale die Vorschau separat für Damen und Herren erscheinen. Bis dahin viel Spaß mit Tennis aus Down Under.

Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Herren!

Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Damen!

Hier gibts die Vorschau der 2. Runde!

Hier gibts den Vorbericht der Herren!

Hier gibts den Vorbericht der Damen!

19. Januar 2012 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis (Rom): Petkovic nur im ersten Satz gefordert

Nach dem Traumfinale am vergangenen Wochenende zwischen dem Serben Djokovic und Rafael Nadal ist die Tenniswelt nach Rom weitergewandert. In der italienischen Traditionsstadt kämpfen sowohl die Herren, als auch Damen um den Titel eines wichtigen Turnieres. Die Woche in Italien steht gleichzeitig als letzte Vorbereitung für das Grand Slam Ereignis bei den French Open. In Paris tanzen die besten Akteure der Welt ab dem 22.Mai 2011 wieder auf der berühmtesten Asche der Welt.

Einige Spieler können sich bereits jetzt in den Vordergrund schieben. Besonders Novak Djokovic erscheint in den letzten Tagen als unschlagbar. Nadal hatte im Finale am vergangenen Sonntag kaum eine Chance auf seinem Lieblingsbelag und unterlag Djokovic glatt in zwei Sätzen. Es scheint klar, dass der Spanier das erste Mal seit 7-8 Jahren nicht als Favorit nach Paris fahren wird. Die Quoten auf den Gesamtsieg im zweiten Grand Slam des Jahres sind nach dem Finale vor 3 Tagen bereits gewaltig eingebrochen.

Eine eher geringe Siegchance hat auch Andy Murray. Der Brite galt immer als bester Spieler der Herren nach den magischen Federer, Nadal und Djokovic. Gegen Xavier Malisse hatte der Schotte größere Probleme als zunächst erwartet. 6:2, 2:6 und 6:3 gewann Murray, welcher sich auf Rasen auch deutlich lieber bewegt. Ein Erfolg, welcher in Zahlen gut aussah, spielerisch aber nicht überzeugend wirkte.

Auch Stanislas Wawrinka gehört immer zum erweiterten Favoritenkreis und verschlief gestern Abend ein wenig den Start. Gegen Fognini musste sich der Schweizer Favoritenschreck in den Tie-Break quälen, um diesen sogar abzugeben. Anschließend beherrschte Wawrinka seinen Gegner und kam noch zu einem glatten Sieg.

Den vielleicht überzeugendsten Auftritt zeigte Gasquet, welcher mit nur 3 verlorenen Spielen souverän in die dritte Runde des Turnieres vorstieß. Igor Andreev fand über die gesamt Spielzeit nicht in seinen Rhythmus und unterlag klar. Enttäuschend waren hingegen die Aussagen von Nalbandian und dem "Riesen" Del Potro. Nalbandian musste seine Teilnahme bei den French Open absagen, während Del Potro mit seiner Handverletzung ebenso um einen Auftritt in Roland Garros bangt.

Wenn wir von der ATP Tour sprechen, gibt es nur sehr wenig über die deutschen Herren zu sprechen, was bei den Damen inzwischen ganz anders ist. Andrea Petkovic und Julia Görges spielen sich in der Weltrangliste immer weiter nach vorn. Trotz der Niederlage gegen Azarenka in Madrid übernahm "Jule" einen Platzierung in den Top 20 der Weltrangliste. Das Turnier in Rom musste Görges verletzt absagen. Dafür springt Petkovic in das Rampenlicht. Im Duell der Grazien gewann Andrea gegen Maria Kirilenko am Vortag mit 7:5 und 6:1 und erreicht nahezu im Spaziergang die dritte Runde.

Am heutigen Mittwoch darf mit Philipp Kohlschreiber auch ein Deutscher auf den Court treten. Kohli ist gegen Lopez in der leichten Außenseiterrolle, was von den Buchmachern sehr gut erkannt wurde. Dennoch ist ein Sieg in Augenweite und würde viel Selbstvertrauen für Paris geben.

Kohlschreiber @ 2,29 Betfair
Lopez @ 1,70 Unibet
-> Live im Bet365 Livestream

Unterdessen kommt "Showmaster" Tsonga zu seinem Auftritt gegen Roger Federer. Der Publikumsliebling aus der Schweiz fordert den französischen Clown heraus. Ähnlich wie Monfils beinhalten die Gedankengänge des Tsonga stets die Aussage: "Tennis muss einfach spektakulär sein." So sind Auftritte des Franzosen nie langweilig und für die Zuschauer ein spannendes Erlebnis. Federer überzeugt lieber durch Ruhe, viele angeschnittene Bälle und unmögliches Winkelspiel. Auch wenn die Karriere des Federers ganz langsam dem Ende entgegengeht, darf er sich gegen Tsonga deutlich in der Favoritenrolle sehen.

Federer @ 1,23 Unibet
Tsonga @ 5,00 Bet365
-> Live im Bet365 Livestream

Unsere Lady im Teilnehmerfeld bekommt es heute mit Polona Hercog zu tun. Für die Kontrahentin war der Einzug in diese dritte Runde bereits ein großer Erfolg, welchen Petkovic nun beenden möchte. Die Chancen stehen sehr gut für Andrea, in diesem Turnier sehr weit zu kommen.

Petkovic @ 1,30 Interwetten
Hercog @ 4,14 Betfair

Das Turnier der Damen wird nahezu vollständig von Eurosport begleitet, es lohnt sich also den Fernseher einzuschalten.

Anmerkung: Ich möchte Sie noch einmal daran erinnern, dass Surebets in Einzelsportarten sehr gefährlich werden können, da verschiedene Buchmacher auch verschiedene Regeln für den Fall der Aufgabe eines Spielers oder einer Spielerin haben. Schauen Sie vorher ob beide Buchmacher gleichermaßen auszahlen würden, wenn Sie solche Wetten in Betracht ziehen.

 

11. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Wenn Deutschland auf Kroatien trifft, dann ist Feuer unter dem Dach. Egal ob im Fußball oder Tennis – der sportliche Wettstreit zwischem dem Urlaubsparadies und dem stetigen Dauerrivalen ist ein Klassiker. Am Wochenende dürfen wir uns wieder einmal auf einen solchen Leckerbissen stürzen.

Deutschland möchte nach zuletzt besseren Ergebnissen im Davis Cup Runde 1 überstehen, geht aber mit der Außenseiterrolle in die 5 Matches. Die Buchmacher sehen Kroatien als Favorit für Runde 2, ein Meinung, die nicht jeder teilt.

Für beide Nationen ist der Davis Cup seit Jahren ein geliebter Wettbewerb. Besonders aufgrund der schwachen Ergebnisse in den normalen ATP Turnieren, sind Siege doch so schön zu feiern.

Unsere Deutschen werden mit folgenden 4 Spielern am Wochenende antreten:

Philipp Kohlschreiber
Florian Mayer
Philipp Petzschner
Christopher Kas

Kroatien

Marin Cilic
Ivan Dodig
Ivo Karlovic
Antonio Veic

Ein wesentliches für Kroatien sprechendes Momentum liegt im Heimvorteil. Andererseits verlieren die Gastgeber im Doppel zu großer Wahrscheinlichkeit bereits einen wichtigen Punkt. Das Doppel ist die große Schwäche und dürfte gegen Kas und Co. verloren gehen.

Auf ein hochklassisches Turnier dürfen wir uns wohl nicht freuen. Sowohl Cilic, als auch Kohlschreiber und Petzschner sind nicht überragend in Form. Cilic ist der stärkste der acht Spieler und gegen jeden Deutschen mindestens leicht in der Favoritenrolle. Kohlschreiber dürfte sich jedoch gegen Dodig durchsetzen können. Der letztere ist noch nicht lange auf der Tour dabei und dürfte schon im Bezug auf die Erfahrung klar hinter Kohli und Co. zurückfallen.

Die große Frage stellt sich, ob auch Petzschner oder Mayer einen Punkt in einem Einzel erzielen können. Da aber die Form von Karlovic und Veic ebenso nicht gerade nach oben schießt, sollte ein Auswärtssieg drin sein.

Mein Tipp: Kroatien 2 : 3 Deutschland

Quoten

Kroatien @ 1,74 Pinnacle
Deutschland @ 2,20 Pinnacle

 

3. März 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Urplötzlich war es ganz knapp geworden. Die Fans in Melbourne witterten die erste ganz große Überraschung bei den Australian Open, dem ersten Grand Slam Turnier des neuen Jahres. Roger Federer, der Titelverteidiger von Down Under hatte es mit Gilles Simon zu tun. Gegen den Angstgegner startete Fedex zwar wie die Feuerwehr, kam aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr in Bedrängnis! Die 2:0 Satzführung egalisierte der Außenseiter mit zwei 4:6 Durchgängen. Im entscheidenten Abschlussdurchgang stand Roger nah am Ausscheiden. Besonders brenzlig wurde die Situation bei 1:1 und 0:30. Der Schweizer servierte viermal stark, machte alle Punkte und ging mit 2:1 in Führung. Ein Knackpunkt in dieser Partie, welche einen Simon sah, welcher über seinen Grenzen spielte und Federer nicht nur aufgrund dessen Schwächephasen Paroli bieten konnte.

Für Roger geht es nun gleich mit einem harten Brocken weiter. Xavier Malisse hat beim glatten 3:0 über Montanes für viel Aufsehen gesorgt und ganze 5 Spiele aus der Hand gegeben. Die lange Partie wird dem etwas in die Jahre gekommenen Roger Federer auf dem Weg zur Titelverteidigung nicht in die Karten spielen und könnte eine echte Chance für Malisse bedeuten!

Auch ein weiterer Topkandidat, welcher in Australien bereits große Erfolge feierte, lieferte einen großen aber völlig unnötigen Kampf ab. Fernando Verdasco stand vor wenigen Jahren im Halbfinale und bot Rafael Nadal ein Marathonmatch mit besserem Ende für seinen spanischen Kollegen. Der Frauenschwarm weiß mit dem Hardcourt in Melbourne bestens umzugehen und ist immer ein Kandidat für eine Überraschung. Dies gilt leider auch im Negativen. Wer hätte wohl erwartet, dass Tipsarevic soviel entgegenzusetzen weiß? Im Kampf um ein Ticket für Runde 3 musste Verdasco ebensoviele Matchbälle über sich ergehen lassen. Dabei zeigte Verdasco die Nervenstärke, die ihm in früheren Jahren noch so oft gefehlt hatte. 2:6, 4:6, 6:4, 7:6 und 6:0 endete ein nicht ganz so hochklassige Partie, wie zwischen Federer und Simon, mit einem spanischen Sieger, welcher gegen Ende der Partie die größeren Kraftreserven hatte. 

Roddick und Djokovic sahen sich am Anfang ihrer Partien großer Gegenwehr entgegengesetzt, konnten aber dennoch souverän mit 3:0 und 3:1 in die dritte Runde einziehen. Im Topspiel des Tages waren Mardy Fish und Tommy Robredo gefordert. Nach standesgemäßen Begin gab Fish die Partie mit 6:1, 3:6, 3:6 und 3:6 aus der Hand und unterlag deutlich.

Weniger spannend waren die Partien in der Damenkonkurrenz. Venus Williams machte es wie gewohnt im ersten Satz ein wenig spannend, gewann anschließend jedoch souverän. Justine Henin gab Baltacha nur 4 gegnerische Spiele. Caroline Wozniacki war noch 3 Spiele erfolgreicher und verhinderte nur im ersten Satz, dass Vania King selbiges Schicksal erleidet, wie gestern noch Dinara Safina.

Sharapova, Azarenka und Na Li gewannen ohne besonders zu überzeugen in 2 sätzen, während die Nummer 6 der Setzliste Francesca Schiavone große Probleme mit Rebecca Marino hatte und erst nach 16 Spielen im Entscheidungssatz zum Einzuzg in Runde 3 kam.

Unterdessen sind auch die Deutschen weiter auf dem Absturzkurs. Philipp Kohlschreiber konnte gegen Berdych nur den Auftaktsatz gewinnen, war im anschließenden Spielverlauf aber chancenlos.

19. Januar 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Florian Mayer krönt einen aus deutscher Sicht wundervollen ersten Tag bei den Australian Open 2011 in Melbourne. Der 27 – jährige musste sich nur im 2.Satz gegen Nikolay Davydenko geschlagen geben und kam zu einem 3:1 Erfolg gegenüber der Nummer 25 in der Weltrangliste.

Vor dem ersten Ballwechsel lag die Quote auf einen Erfolg Mayers bei 5,00 (Sportingbet) Davydenko ist zwar bekannt für peinliche Niederlagen gegen kleinere Gegner, nicht aber bei den ganz großen Turnieren. Viel mehr sind es Manipulationsvorwürfe gewesen, welche NikoLAY nie wirklich bestreiten konnte. Für den Bayreuther Sieger geht damit ein großer Traum in Erfüllung, während für die russischen Herren bereits wieder ein Debakel möglich erscheint.

Für Mayer soll aber in Runde 2 kein Ende folgen. Bereits vor dem Grand Slam Auftakt in Melbourne unterstrich  der Deutsche seine überragende Form in einigen Vorbereitungsturnieren. Der Gegner in der kommenden Partie ist der Japaner Nishikori. Dieser wird große Sorgen mit der Spielweise des Florian Mayer bekommen.

Auch Philipp Kohlschreiber startete erfolgreich in das Turnier am anderen Ende der Welt. Landsmann Tobias Kamke lieferte einen großen Kampf und brachte Kohli zu einem 0:2 Satzrückstand. Erst nach fast 4 Stunden gewann der Favorit die Partie mit 1:6, 4:6, 7:6, 6:4, 6:4 denkbar knapp. Bis zum Tiebreak des dritten Satzes hatte Kamke die Partie bestimmt. Damit zeigte Kohlschreiber erneut, dass ihm Auftaktpartien Sorgen bereiten. Für den weiteren Turnierverlauf muss eine klare Steigerung her. Kohli trifft  auf Berdych, den Dauergegner von Roger Federer.

Auch die Damen der Schöpfung durften jubeln. Petkovic gab gegen eine Amerikanerin beim 6:1 und 6:2 nur 3 Spiele aus der Hand und hatte leichtes Spiel. Viel mehr Sorgen musste Julia Görges über sich ergehen lassen. Gegen die Rumänin Gallovits-Hall gab es ein knappes 6:4, 4:6, 6:4.

So darf es in den kommenden Tagen in Down Under gerne weitergehen!

 

17. Januar 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Wow – da hab ich mich wohl zu früh für das Spiel der Runde entschieden. Der heroische Kampf von Roger Federer gegen Alejandro Falla in allen Ehren – aber dass, was Nicolas Mahut und John Isner abliefern ist nicht in Worte zu fassen. Nach vier hart umkämpften Sätzen wurde das Spiel am Dienstag Abend unterbrochen und der fünfte und entscheidende Satz sollte am Mittwoch beendet werden – die Betonung liegt auf "sollte". Am Mittwoch betraten sie dann wieder den Platz und spielten und spielten und spielten und spielten. Kein Ende in Sicht – kurz vor 22 Uhr musste das Match dann wieder aufgrund von Dunkelheit unterbrochen werden. Der Stand zu diesem Zeitpunkt war 59 zu 59! Ein Rekord für die Ewigkeit. 877 Punkte wurden bereits gespielt und das Match dauert schon ganze 9 Stunden und 59 Minuten. Der fünfte Satz dauerte schon über sieben Stunden bis das Spiel wieder unterbrochen wurde. Am Donnerstag gab es dann die abermalige Fortsetzung. Schließlich dauerte das Spiel ganze 11 Stunden und fünf Minuten ehe sich John Isner mit 70 zu 68 im entscheidenden fünften Satz durchsetzen konnte. Der fünfte Matchball brachte die Entscheidung pro Isner – und dann wurden beide Athleten frenetisch gefeiert von den Fans – ein Rekord für die Ewigkeit!

 

Deutschland (6)

Nach dem Bericht am Dienstag Abend konnten Philipp Petzschner und Julian Reister noch den Einzug in Runde zwei schaffen – damit hatten wir neun deutsche Herren in der zweiten Runde der All England Championship. Philipp Petzschner schaffte fast zum dritten Mal in der ersten Runde eines Grand-Slam Turniers eine 2-0 Satzführung zu verspielen. Doch gegen Robert konnte er den fünften Satz dann doch noch gewinnen. 

In der zweiten Runde  gab es dann zwei positive Überraschungen aus DTB-Sicht! Nikolay Davydenko konnte seiner Favoritenrolle im ersten Satz mehr als nur gerecht werden und fegte über Brands hinweg. Doch dieser legte die Nervosität immer mehr ab und kam immer besser ins Spiel. Im Tiebreak hatte er dann in Satz zwei und drei jeweils die stärkeren Nerven und danach war die Partie gegessen – eine starke Leistung. Ebenfalls mit einer starken Leistung kam Florian Mayer in Runde drei. Auch er verlor den ersten Satz gegen Mardy Fish – welcher Rasen durchaus zu seinen Lieblingsbelägen zählt – und konnte sich dann in vier Sätzen verdient durchsetzen. Ebenfalls in der dritten Runde werden wir Philipp Kohlschreiber sehen – doch seine Leistung gegen Gabashvili war alles andere als gut. Der Überraschungsmann von den French Open ist auf Rasen nicht zuhause und hatte Kohli am Rande einer Niederlage – erst mit 9-7 konnte er sich im fünften Satz durchsetzen. 

Hingegen verabschieden müssen wir uns von Benjamin Becker und Rainer Schüttler. Becker hatte gegen den stark spielenden Berdych keine Chance – doch in der Verfassung Berdych’s werden sich noch viele die Zähne an ihm ausbeißen. Nach Stan Wawrinka konnte Denis Istomin mit Rainer Schüttler nun den zweiten deutschsprachigen Spieler ausschalten. Schüttler kämpfte sich nach einem 2-0 Satzrückstand und einem Break Rückstand im dritten Satz zwar noch in einen entscheidenden fünften Satz, aber da verließen ihn dann die Kräfte und Istomin konnte diesen klar mit 6-1 für sich entscheiden.

Am Donnerstag gab es dann gemischte Gefühle bei den deutschen Herren. Andreas Beck verlor in fünf hart umkämpften Sätzen gegen den Franzosen Benneteau – doch diese Niederlage war mehr als nur überflüssig. Im vierten Satz servierte er bereits zum Matchgewinn – gab das Service ab un in Folge dessen schlug das Pendel in Richtung Benneteau. Ebenfalls verabschieden müssen wir uns von Julian Reister. Nach gewonnenem ersten Satz gegen den Belgier Malisse gab es nicht mehr viel zu holen und der Belgier konnte sich in vier Sätzen durchsetzen. Eine Runde weiter kamen jedoch Tobias Kamke - in vier Sätzen gegen den Italiener Seppi, welcher jedoch von einer leichten Verletzung beeinträchtigt war – und Philipp Petzschner. Petzsche hatte wieder hart zu kämpfen und konnte sich zum zweiten Mal in fünf Sätzen durchsetzen. 

Bei den Damen gab es eine weitere positive Überraschung. Angelique Kerber konnte sich in drei Sätzen gegen die Israelin Shahar Peer durchsetzen. Dies gelang ihr sicherlich auch, weil Peer von einer Verletzung gehandicaped war – aber Kerber spielte gutes Tennis und holte sich den Sieg. Nichts zu holen gab es – wie erwartet – für Kristina Barrois gegen die belgische Ausnahmekönnerin Justine Henin. 

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Tomas Berdych -Benjamin Becker 7-5 6-3 6-4

Denis Istomin - Rainer Schüttler 6-3 7-6 4-6 4-6 6-1

Daniel Brands - Nikolay Davydenko 1-6 7-6 7-6 6-1

Florian Mayer - Mardy Fish 6-7 6-3 6-4 6-4

Philipp Kohlschreiber - Teimurasz Gabashvili 7-6 5-7 2-6 7-6 9-7

Julien Benneteau - Andreas Beck  3-6 6-2 4-6 7-6 6-3

Tobias Kamke - Andrea Seppi 3-6 6-2 6-3 6-4

Xavier Malisse - Julian Reister 6-7 6-4 6-1 6-4

Philipp Petzschner - Lukasz Kubot 6-4 3-6 4-6 6-3 6-2

 

Justine Henin - Kristina Barrois 6-3 7-5

Angelique Kerber - Shahar Peer 3-6 6-3 6-4

 

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Daniel Brands – Victor Hanescu

Florian Mayer – Yen-Hsun Lu

Philipp Kohlschreiber – Andy Roddick

Tobias Kamke – Jo-Wilfried Tsonga

Philipp Petzschner – Rafael Nadal

 

Angelique Kerber – Jarmila Groth

 

Ladies First – nach dem überraschenden Sieg gegen Peer hat Kerber nun gute Chancen noch eine Runde weiterzukommen. Die Australierin Jarmila Groth nimmt immer sehr viel Risiko bei ihren Schlägen und fabriziert dementsprechend viele Fehler. Doch ihr druckvolles Spiel kann auch sehr gefährlich sein. Kerber wird sicherlich eine gute Leistung abrufen müssen und dann hat sie durchaus ihre Chancen.

Bei den Herren werden wir uns wohl von Kohlschreiber verabschieden müssen - nach seiner Leistung gegen Gabashvili gebe ich ihm keine Chance gegen den letztjährigen Finalisten Roddick. Nach zwei Überraschungssiegen kann Florian Mayer nun gegen den Mann aus Taipeh, Lu, befreit aufspielen – dieses mal ist er in meinen Augen sogar der Favorit und hat sehr gute Chancen in die nächste Runde einzuziehen. Ebenfalls gute Chancen gebe ich Daniel Brands. Hanescu ist auf Rasen sicherlich zu schlagen – vor allem wenn Daniel Brands seine Leistung aus dem Spiel gegen Davydenko bestätigen kann. Tobias Kamke hat nach seinem Sieg gegen Seppi nun einen wirklich schweren Gegner erwischt. Gegen Jo-Wilfried Tsonga wird es sicherlich ganz schwer. Tsonga konnte sich zwar auch erst im fünften Satz gegen das aufstrebende Talent Dolgopolov durchsetzen aber die Leistung passte durchaus. Für Petzschner wird nun wohl Endstation sein – er trifft auf die Nummer 1 der Weltrangliste, Rafael Nadal.

 

Schweiz (1)

Besser – aber noch weit entfernt von einem Roger Federer in Topform! Der Auftritt in Runde zwei war zwar eine klare Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Alejandro Falla aber überzeugen konnte er auch keineswegs. Einzig sein Aufschlag befand sich in einer sehr guten Verfassung. Aber der weitestgehend unbekannte Bozoljac konnte gegen den Rasenkönig Federer einen Satz gewinnen und hielt das komplette Match offen. Federer wirkte zum Teil sehr müde und seine Beinarbeit ließ auch arg zu wünschen übrig. Es hat den Anschein, dass irgendetwas nicht stimmt mit dem Schweizer Gentlemen – auf alle Fälle ist er weit von seiner Topform entfernt. So wird es ein sehr schweres Unterfangen, den Titel in Wimbledon zu verteidigen.

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Roger Federer -  Ilija Bozoljac 6-3 6-7 6-4 7-6 

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Roger Federer – Arnaud Clement

Gegen Arnaud Clement wird es sicherlich auch nicht einfach – Clement findet sich bestens zurecht auf dem grünen Rasen und seine Spielweise hilft ihm auch dabei. Bereits vor einigen Jahren stand er knapp vor dem Einzug ins Halbfinale als er Matchbälle im Viertelfinale gegen Rainer Schüttler ausließ. Und der König ist zur Zeit weit von seiner Bestform entfernt – gibt es da etwa eine Chance um die große Sensation zu erreichen? Ich glaube dennoch nicht. Federer mogelt sich irgendwie durch und wird von Spiel zu Spiel besser. Zudem wird das Selbstvertrauen mit jedem gewonnenen Punkt gesteigert. Unter Umständen wird es auch Clement gelingen einen Satz für sich zu entscheiden, aber alles in allem wird sich Federer durchsetzen und die nächste Runde erreichen.

 

Österreich (2)

Bei den Damen sieht es für die österreichischen Fans mager aus. Sybille Bammer verlor am Dienstag Abend ihr Erstrundenspiel gegen die Italienerin Vinci klar in zwei Sätzen und somit besitzen die Österreicher mit Jürgen Melzer und Martin Fischer nur noch zwei Teilnehmer. 

Und Jürgen Melzer hatte hart zu kämpfen – sehr hart! Gegen den Serben Troicki konnte er einen 2-0 Satzrückstand noch umdrehen. Troicki spielte sehr gutes Rasentennis und konnte sich auf seinen sehr guten Aufschlag verlassen. In den ersten zwei Sätzen lies er Melzer kaum Chancen im Returnspiel und konnte diese zwei Sätze dank der starken Leistung auch verdient gewinnen. Doch Melzer spielte keineswegs schlecht und machte sein Spiel weiter. Und ab dem dritten Satz wurde er dann auch für seine Ausdauer belohnt. Starke Passierbälle und ein variables Spiel waren der Ausschlag wieso er sich zurück ins Match kämpfen konnte und schließlich für sich entscheiden konnte.

Gut gespielt – viel Selbstvertrauen getankt aber dennoch ausgeschieden. Der österreichische Qualifikant Martin Fischer spielte gegen den Braslianer Bellucci eine starke Partie und hätte sogar mit 2-0 in Sätzen in Führung gehen müssen. Doch beim Service zum Satzgewinn konnte Bellucci ihm den Aufschlag abnehmen und den zweiten Satz im Tiebreak gewinnen. Im dritten Satz führte Fischer wiederum mit einem Break, konnte dies aber nicht durchtransportieren und musste den Satz im Tiebreak wieder abgeben. Danach war die Gegenwehr gebrochen und der an Nummer 24 gesetzte Braslianer konnte sich im vierten Satz klar durchsetzen.

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer - Viktor Troicki 6-7 4-6 6-3 7-6 6-3

Tomasz Bellucci - Martin Fischer 6-7 7-6 7-6 6-2

 

Die Spiele der dritten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer – Feliciano Lopez

Nun winkt ein Duell mit Roger Federer - noch nie in seiner Karriere konnte Melzer gegen den Schweizer spielen. Und mit einem Sieg wäre dieses Duell zum Greifen nah. Sollten Melzer und Federer ihre Drittrundenpartien gewinnen, würde es im Achtelfinale zum ersten Aufeinandertreffen kommen. Doch zuerst muss noch Feliciano Lopez aus dem Weg geräumt werden – und dies ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. In Queens konnte Lopez sogar Rafael Nadal schlagen - der Spanier besitzt einen sehr guten Aufschlag und ist auf Rasen ein sehr unangenehmer Gegner. Jedoch scheint er nicht ganz fit zu sein – in Eastbourne musste er vergangene Woche verletzungsbedingt aufgeben. Alles in allem denke ich wird sich Melzer durchsetzen und seinen Teil dazu beitragen, dass er zum ersten Mal auf Roger Federer treffen wird. 

 

25. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Gleich vorweg – aufgrund dessen, dass ich nachher verhindert bin und nicht mehr vor morgen Mittag Online komme – geschieht der Rückblick auf Runde 1 sowie die Vorschau auf Runde 2 ein bisschen früher als geplant. Einige Partien sind momentan noch im Gange – die Ergebnisse werden morgen dann dazu editiert!

 

Sein Wohnzimmer wurde ihm fast zum Verhängnis. Das wäre wohl die größte Sensation in der Geschichte der All England Championship gewesen. Und es war fehlte nicht viel – der Könige wackelte und sein Stuhl war schon mehr als nur angesägt. Doch er glaube an sich, zeigte mentale Größe und Nervenstärke. König Roger war weit von seinem besten Tennis entfernt, bewegte sich zum Teil sehr schlecht, aber er ist nicht Federer, wenn er in den entscheidenden Momenten nicht präsent wäre. Das Spiel von Roger Federer gegen den Kolumbianer Alejandro Falla war mit Sicherheit, DAS Spiel der ersten Runde. 

Alejandro Falla – seines Zeichens Nummer 60 der Weltrangliste – konnte einem Leid tun. Er spielte die Partie seines Lebens und hätte es sich mehr als nur verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen. Doch Federer konnte irgendwie den Hals aus der Schlinge ziehen – und er sagte auf der Pressekonferenz selbst, dass er das Spiel eigentlich verlieren hätte müssen. Falla, welcher seine Möglichkeiten als Leftie perfekt nutzte, schlug auch sehr stark auf und gab Federer kaum Chancen. Und als Falla nach 2-0 Satzführung dann im dritten Satz drei Breakbälle beim Stande von 4-4 hatte, war das Ausscheiden von Federer schon fast perfekt. Doch der Schweizer konnte alle Breakbälle abwehren und den Satz noch gewinnen. Und wenn man dachte dies sei endgültig die Wende sah man sich wieder getäuscht. Gleich im ersten Aufschlagsspiel in Satz vier musste Federer sein Service abgeben und Falla konnte dieses bis zum 5-4 transportieren und schlug dann zum Matchgewinn auf. Falla merkte man an, dass er Angst hatte zu gewinnen und eine ganz schwere Hand bekam. Dank einigen unerzwungenen Fehler konnte Federer das Break erreichen und rettete sich in den Tiebreak. Und ab diesem Moment war es dann so – wie es geplant war. Klarer Erfolg im Tiebreak und im fünften Satz war für Falla nichts mehr zu holen. Alles in Allem wohl ein Weckruf zur rechten Zeit für Federer und eine bärenstarke Leistung von Falla – der einem wirklich Leid tun konnte.

Dieses Mal ist der Rückblick auf das Spiel der Runde ein bisschen länger ausgefallen – aber nun kommen wir zu den restlichen deutschsprachigen Teilnehmer. 

  

Deutschland (11)

Das sieht ja gar nicht schlecht aus!  Sieben Deutsche Teilnehmer stehen fix in Runde zwei. Und für Philipp Petzschner sieht es auch ganz gut aus, zudem spielt Julian Reister seine Erstrundenpartie gegen den Südafrikaner Rik de Voest noch später. Unter Umständen werden wir also neun deutsche Herren in der zweiten Runde von Wimbledon sehen.

Positiv zu erwähnen ist der klare Erfolg von Florian Mayer gegen den Kroaten Marin Cilic. Rasen ist nicht der Lieblingsbelag von Cilic – aber dennoch, eine Niederlage gegen Mayer ist doch eine Überraschung. Für Mayer gab es nie die Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. Ein klarer Dreisatzerfolg für den Deutschen. Ebenfalls zu klaren Siegen kamen Rainer Schüttler - gegen einen inferioren Tursunov – sowie Daniel Brands gegen den Russen Andreev. Eine ganz große Überraschung ist das Weiterkommen von Tobias Kamke – eine kämpferische Leistung, welche vom Spielverlauf an das Spiel von Federer erinnerte. Guillermo-Garcia Lopez war der klare Favorit in dieser Begegnung und zeigte dies auch. 2-0 Satzführung und 5-3 im dritten Satz. Doch dann gab er sein Service ab und in Folge dessen gingen die nächsten drei Games auch an Kamke. Im vierten Satz führte GGL schon zwei mal mit Break und musste immer wieder das Rebreak hinnehmen. Der Sieg ist sicherlich eine der großen Überraschungen in der ersten Runde aus deutscher Sicht. 

Bei den Damen sieht es dagegen mager aus. Lediglich Kristina Barrois und Angelique Kerber konnten ihre Partien gewinnen – jeweils sicher in zwei Sätzen. Eine große Enttäuschung muss es für Andrea Petkovic sein. Gegen Psycho-Chakvetadze gewann sie den ersten Satz ohne große Anstrengung und hatte die Russin schon wieder nahe an den Tränen. Doch durch eine schlechte Leistung konnte sie die Russin zurückholen und musste sich am Ende auch verdient verabschieden – symptomatisch mit einem UE!


Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Benjamin Becker - Ryan Sweeting 5-7 6-2 6-2 6-4

Rainer Schüttler - Dimitry Tursunov 6-2 6-2 6-3

Daniel Brands - Igor Andreev 7-6 7-6 7-5

Florian Mayer - Marin Cilic 6-2 6-4 7-6

Philipp Kohlschreiber - Potito Starace 6-3 3-6 6-3 6-0

Andreas Beck - Jamie Baker 7-6 6-3 6-4

Tobias Kamke - Guillermo Garcia Lopez 5-7 2-6 7-5 6-4 6-4

Julian Reister - Rik de Voest

Ilya Marchenko - Michael Berrer 6-3 7-5 ret.

Florent Serra - Simon Greul 7-6 6-3 6-2

David Ferrer - Nicolas Kiefer 6-4 6-2 6-3

Philipp Petzschner - Stephane Robert 6-4 7-6

 

Anna Chakvetadze - Andrea Petkovic 3-6 6-4 6-4

Kristina Barrois - Mariya Koryttseva 6-3 6-4

Nadia Petrova - Tatjana Malek 6-4 6-3

Marion Bartoli - Julia Goerges 6-4 6-3

Angelique Kerber - Sania Mirza 6-4 6-1

Melanie Oudin - Anna Lena Grönefeld 6-3 6-0

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Benjamin Becker – Tomas Berdych

Rainer Schüttler – Denis Istomin

Daniel Brands – Nikolay Davydenko

Florian Mayer – Mardy Fish

Philipp Kohlschreiber – Teimurasz Gabashvili

Andreas Beck – Julien Benneteau

Tobias Kamke – Andrea Seppi

Julian Reister / Rik de Voest – Juan Carlos Ferrero / Xavier Malisse

Philipp Petzschner – Blaz Kavcic / Lukasz Kubot

 

Kristina Barrois – Justine Henin

Angelique Kerber – Shahar Peer

 

In der zweiten Runde wird es nun für einige deutsche Teilnehmer ganz schwer. Bei den Herren haben Benjamin Becker (gegen Berdych) sowie Daniel Brands (gegen Davydenko) sehr schwierige Gegner auf der anderen Seite. Ebenfalls schwer wird es für Florian Mayer - nach seinem Überraschungssieg gegen Cilic hat er nun mit Mardy Fish einen starken Rasenspieler als Gegner. Problemlos in die nächste Runde sollte Deutschlands Nummer 1, Philipp Kohlschreiber, kommen. Gegen den Russen Gabashvili sollte Kohli auf Rasen keine Probleme bekommen. Bei den restlichen deutschen Herren kommt es zum Teil noch auf den Gegner drauf an – aber das Ergebnis sieht schon bedeutend besser aus als bei den French Open in Paris. 

Bei den Damen werden wir uns wohl von den letzten zwei deutschen Damen auch verabschieden müssen. Barrois muss gegen Henin ran – da sehe ich absolute keine Chane für die Deutsche. Angelique Kerber wird es auch sehr schwer haben gegen Shahar Peer. 

 

Schweiz (1)

So schnell gehts – sechs Teilnehmer sind gestartet und nur noch Roger Federer ist dabei. Alle anderen fünf Schweizer Teilnehmer/innen mussten bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Über das enge Spiel von Federer wurde schon zu Beginn einiges geschrieben – deswegen gleich der Blick auf die Schweizer Nummer 2. Stan Wawrinka mag keinen Rasenbelag - dies sah man auch in der Vorbereitung als er lieber ein Challenger Turnier spielte – und gewann – anstatt sich auf Rasen vorzubereiten. Denis Istomin hingegen spielte in Queens sehr gute und hatte sogar Rafael Nadal an dem Rand einer Niederlage. Seine Form passte und diese konnte er auch gegen Stan The Man zeigen. In fünf Sätzen setzte er sich schließlich verdient durch. Die Schweizer Nummer drei, Chiudinelli, war gegen den aufstrebenden Ukrainer Dolgopolov auch mehr oder weniger chancenlos. Zu Beginn des Matches gaben beide oft ihren Aufschlag ab. Doch nach dem Gewinn des ersten Satzes konnte der junge Ukrainer immer mehr an Sicherheit gewinnen und hatte in den Sätzen zwei und drei gar keine Probleme mehr. 

Bei den Damen verabschieden sich gleich alle drei Starterinnen. Den Beginn machte Patty Schnyder die nach 49 Minuten den Platz wieder verlassen durfte – keine Chance gegen die Unbekannte Yung-Jan Chan – der tiefe Fall der Patty S. geht damit weiter. Bedeutend bitterer war die Niederlage für Stefanie Voegele. Im ersten Satz war sie um einiges stärker als ihre Kontrahentin Kirilenko – welche auch ein medical timeout nehmen musste. Doch die hübsche Russin kämpfte sich zurück und konnte Satz zwei verdient für sich entscheiden. Im dritten Satz sah es wieder gut für die Schweizerin aus – sie schlug sogar schon zum Matchgewinn auf. Jedoch – wie so oft bei den Damen – hielten die Nerven nicht und sie gab ab und Kirilenko konnte die partie noch drehen. Ebenfalls in drei Sätzen verabschiedet sich Timea Bacsinzsky. Gegen Gallovits konnte sie zwar vorlegen und war auf dem Weg in Runde zwei – doch auch sie musste dann die Sätze zwei und drei abgeben.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Roger Federer - Alejandro Falla 5-7 4-6 6-4 7-6 6-0

Denis Istomin - Stanislaw Wawrinka 6-7 6-1 2-6 7-6 6-3

Alexandr Dolgopolov - Marco Chiudinelli 6-4 6-3 6-3

 

Edina Gallovits - Timea Bacsinszky 4-6 7-5 6-3

Maria Kirilenko - Stefanie Voegele 2-6 6-4 7-5

Yung-Jan Chan - Patty Schnyder 6-0 6-2

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Roger Federer –  Ilija Bozoljac

Nach dem harten Kampf und dem – durchaus – unverdienten Sieg heißt es nun für Roger Federer, Mund abputzen und weitermachen. Solche Spiele kann man nur gewinnen, wenn man in einer mentalen Topverfassung ist. Dies hat er bewiesen, nun heißt es auch, die spielerische Stärke wieder zu erlangen. Gegen Bozoljac denke ich, dass er sich locker durchsetzen wird. Bei Falla hatte er unter Umständen das Problem, dass er ihn unterschätzte. Immerhin schlug er ihn in Halle locker in zwei Sätzen und meinte im Vorfeld der All England Championsship noch, dass Falla in zwei Wochen kein neues Tennis erlernen kann – und er konnte es. Gegen Bozoljac weiß Fedex nun, dass er auf der Hut sein muss und mit der nötigen Konzentration wird das ein lockeres Match in drei Sätzen für den Schweizer. 

 

Österreich (3) 

Der Junioren-Wimbledon Sieger Jürgen Melzer hatte gegen den Rasta-Man zwar kleinere Probleme aber der Sieg schien nie in Gefahr zu sein. Das größte Problem für Melzer war, dass er nie seinen Rhythmus finden konnte, da Brown ein sehr variables Spiel hatte. Doch alles in allem ein guter Gegner für die erste Runde und Melzer konnte einiges an Selbstvertrauen tanken für die kommenden Aufgaben. Den größten Erfolg seiner Karriere konnte Martin Fischer erzielen. Bei seinem zweiten Auftritt bei einem Grand-Slam Turnier – nach seiner Premiere bei den French Open – konnte er gegen den Japaner Go Soeda klar in drei Sätzen die zweite Runde erreichen. Soeda kam als Lucky Loser in den Hauptbewerb und konnte im ersten Satz noch gut mithalten, danach wurde Fischer dann immer stärker.

Die Partie von Stefan Koubek ist im Moment noch im Gange. Ein relativ ausgeglichenes Spiel aber in den entscheidenden Momenten war der Finne Nieminen bis dato immer zur Stelle und konnte die big Points für sich entscheiden. Den dritten Satz konnte Koubek dann für sich entscheiden aber gleich zu Beginn des vierten Satzes konnte Nieminen ihm wieder den Aufschlag abnehmen und ist nun auf dem Weg in Runde 2. 

Bei den Damen sieht es so aus – als ob es in Runde zwei auch keinen österreichischen Vertreter mehr geben wird. Yvonne Meusburger konnte den ersten Satz nach einem wahren Breakfestival gegen Zakopalova im Tiebreak gewinnen und machte danach in Satz zwei und drei nur noch ein Game – schlussendlich doch eine klare Sache für Zakopalova. Für Österreichs Nummer 1, Sybille Bammer, sieht es momentan nicht gut aus – den ersten Satz verlor sie gegen Roberta Vinci mit 6-3.

 

Die Spiele der ersten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer - Dustin Brown 6-3 4-6 6-2 6-3

Jarkko Nieminen - Stefan Koubek 6-4 7-6 5-7

Martin Fischer - Go Soeda 6-4 6-3 6-1

 

Sybille Bammer - Roberta Vinci 3-6

Klara Zakopalova - Yvonne Meusburger 6-7 6-1 6-0

 

Die Spiele der zweiten Runde im Überblick:

Jürgen Melzer – Viktor Troicki

Martin Fischer – Tomasz Belucci

 

Jürgen Melzer betonte bereits, dass er sich freut auf das Spiel gegen Troicki. Bisher trafen beide drei Mal aufeinander und alle Spiele konnte der Österreicher für sich entscheiden. Er merkte auch an, dass er sich sicherlich leichter tun wird als gegen Brown, da Troicki sein Tennis beibehält und nicht so viele Rhythmuswechsel drin hat. Für Martin Fischer wird es gegen Belucci ganz schwer – aber der Einzug in die zweite Runde ist ein riesen Erfolg und mit ein bisschen Glück kann er einen Satz gegen den Braslianer holen – doch für mehr wird es in meinen Augen nicht reichen.

22. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Nachdem der ganze Terminplan durch den Regen verschoben wurde, gibt es heute noch ein paar Ergebnisse aus Runde zwei und die Ergebnisse aus Runde 3! Ab dem Viertelfinale werden die Previews dann für das gesamte Turnier gelten. 

 

Deutschland (2)

Fortsetzung aus Runde 2

Philipp Kohlschreiber - Andrea Seppi 7-6 6-3 7-5

Deutschlands Nummer 1 hatte in der zweiten Runde kaum Probleme mit dem Italiener Seppi. Den ersten Satz hätte Kohli schon viel früher gewinnen können, hat sich das Leben aber selbst schwer gemacht. In Satz 3 gab Kohlschreiber beim Stande von 4-4 seinen Aufschlag ab und es sah alles nach einem vierten Satz aus. Doch Kohli kämpfte sich zurück und konnte Seppi noch mit 7-5 in die Knie zwingen. Somit traf er in Runde 3 auf den Spanier Verdasco.

 

Die Spiele der deutschen Vertreter in Runde 3

Roger Federer - Julian Reister 6-4 6-0 6-4

Fernando Verdasco - Philipp Kohlschreiber 2-6 6-3 6-3 6-7 6-4

Julian Reister gab vor dem Spiel in einem Interview noch bekannt, dass er eigentlich gar nicht gewinnen will, da er sein großes Idol nicht ausschalten möchte – natürlich nur spaßhalber. Zu Beginn war Reister doch ein bisschen nervös und hatte gleich im ersten Aufschlagsspiel ein 0-40. Er konnte sich dennoch zurückkämpfen und hielt sein Serve. Gegen Ende des ersten Satzes machte dann Federer sein erstes Break perfekt und konnte den Satz somit entscheiden. Damit war Reister für eine Zeit lang auch geknickt und in Satz zwei ging es dann sehr schnell. Im dritten Satz hat er sich dann wieder ein bisschen gefangen und konnte wieder entgegensetzen. Doch Federer ist einfach Federer und noch zu stark – doch König Roger fand nach dem Spiel auch lobende Worte für den Deutschen!

Kohlschreiber war gegen Verdasco klarer Außenseiter und konnte eine sehr gute Leistung abliefern. Satz eins war eine ganz klare Angelegenheit für Kohli. Verdasco kämpfte sich zurück und konnte die Sätze zwei und drei für sich entscheiden. Jedoch hatte der Spanier große Probleme mit seinem Serve und machte 15 Doppelfehler. In Satz vier war es sehr ausgeglichen und erst im Tiebreak wurde der Satz entschieden. Und da konnte Kohli einen klaren Erfolg feiern – 7-1 hieß es am Ende. Im vierten Satz sah es für eine kurze Zeit anch einer Aufgabe von Verdasco aus – nachdem er sich minutenlang wegen einer Blase behandeln lassen musste. Jedoch konnte Verdasco weiter spielen und somit musste die Partie im fünften Satz entschieden werden. Bis zum 3-3 passierte nicht viel und dann konnte Verdasco Kohli sein Serve abnehmen und damit den Einzug ins Achtelfinale fixieren. Somit müssen wir uns leider vom letzten Deutschen bereits in Runde 3 verabschieden.

 

Schweiz (2)

Wie bereits oben beschrieben, hatte Federe keine großen Probleme mit dem deutschen Qualifikanten. Federer spielte eine solide Partie und konnte wiederum ohne Satzverlust in das Achtelfinale einziehen. Die 1.30 auf das 3-0 war eine schöne Wette, welche nie wirklich in Gefahr war. Wawrinka hatte gegen den "Man of the day" aus Runde 2 – Fabio Fognini keine Probleme. Fognini merkte man die Anstrengungen aus Runde zwei gegen Monfils an und er konnte Wawrinka nie wirklich fordern. 

Die Spiele der schweizerischen Vertreter in Runde 3

Roger Federer - Julian Reister 6-4 6-0 6-4

Stanislaw Wawrinka - Fabio Fognini 6-3 6-4 6-1

 

Achtelfinale der Schweizer

Roger Federer – Stanislaw Wawrinka

Die Auslosung meinte es nicht gerade gut mit den Schweizern – im Achtelfinale kommt es zum Duell zwischen den beiden verbliebenen Schweizer. Beide sind relativ gute Freunde und bilden auch das Davis Cup Team der Schweiz. König Roger ist natürlich haushoher Favorit und ein Sieg des Underdogs wäre eine sehr große Sensation. Wawrinka spielt bislang sehr solides Tennis – wobei er gegen Fognini doch öfters Probleme mit seinem Service hatte! Im Achtelfinale gegen seinen Landsmann räume ich Wawrinka jedoch keine Chancen ein. Maximal ein Satzgewinn; wenn überhaupt!

 

Österreich (1)

Fortsetzung aus Runde 2:

Jürgen Melzer - Nicolas Mahut 6-1 3-6 7-6 6-4

Yanina Wickmayr - Sybille Bammer  7-6 1-6 7-5

Die Österreicher waren erst sehr verspätet im Einsatz in der zweiten Runde. Melzer spielte in Satz eins famoses Tennis und Mahut hatte nicht den Hauch einer Chance. In Satz zwei gammelte der Österreicher dann ein bisschen rum und gab den Satz ab. Satz 3 war dann hart umkämpft und es gab einige Breaks – doch im Tiebreak hatte Österreichs Nummer 1 dann die Oberhand und konnte den Grundstein für die dritte Runde legen. Österreichs Damen Nummer 1 verabschiedete sich nach einer sehr guten Leistung aus Paris. Gegen Wickmayr hatte sie lange Zeit die Chance auf die große Überraschung. Satz eins war hart umkämpft und den Satz hätte Bammer auch gewinnen können. Satz zwei war dann eine sehr klare Angelegenheit. Und im entscheidenden dritten Satz kämpfte sich Bammer nach Breakrückstand nochmals auf 5-5 heran aber muss danach dann ihre Service wieder abgeben und sich in Folge dessen aus Paris verabschieden.

 

Die Spiele der österreichischen Vertreter in Runde 3

Jürgen Melzer – David Ferrer 6-4 6-0 7-6

Die Sensation ist perfekt! Jürgen Melzer gelang es zum ersten Mal in seiner Karriere in ein Achtelfinale eines Grand-Slam Turniers einzuziehen. Ferrer war haushoher Favorit gegen Melzer und musste sich danach klar in drei Sätzen geschlagen geben. Melzer gelang gleich beim ersten Service von Ferrer ein Break und dieses konnte er dann bis zum Satzgewinn durchservieren. Satz zwei war eine glasklare Angelegenheit mit 6-0! Ferrer hatte nicht den Hauch einer Chance und Melzer spielte sein bestes Tennis. Satz drei war dann wieder umkämpfter. Jedoch schien die Vorentscheidung beim Stand von 4-4 und Service Ferrer zu fallen. Bei 0-40 hatte der Österreicher drei Breakbälle. Den ersten davon konnte er auch nützen – dachten alle! Doch der Schiedsrichter revidierte die Entscheidung des Linienrichters und gab den Ball von Melzer aus – somit stand es 15-40. Und die Quoten spielten verrückt bei Betfair. Es gab schon eine 1.03 auf Melzer. Nach der Entscheidung des Referees dann eine 1.10. Und Ferrer gelang es die anderen zwei Breakbälle auch abzuwehren und sein Serve zu halten. Somit gab es kaum eine Minute später eine 1.40 auf Melzer – die Courtsider werden da wohl schön abkassiert haben. Im Tiebreak des dritten Satzes hatte Ferrer dann wieder keine Chance und musste ihn mit 7-1 abgeben – Glückwunsch an Jürgen Melzer zur erstmaligen Achtelfinalteilnahme!

 

Achtelfinale der Österreich

Jürgen Melzer – Teimurasz Gabashvili

Und nun besitzt Melzer die ganz große Chance sich auch direkt das erste Mal das Viertelfinale zu erreichen. Experten rechneten sich ein Achtelfinale zwischen Roddick und Ferrer aus. Doch es kommt oft anders als man denkt. Jürgen Melzer’s Erfolg gegen Ferrer ist oben nachzulesen! Der russische Qualifikant Gabashvili setzte sich genauso überraschend in drei Sätzen klar gegen die amerikanische Aufschlagmaschine Andy Roddick durch. Als Zuseher hatte man in keiner Sekunde der Partie das Gefühl, dass Roddick die Partie gewinnen kann. Die Winner-Bilanz ist mit 58 zu 14 ganz klar für Gabashvili ausgefallen. Gabashvili musste in Paris durch die Qualifikation und konnte alle drei Partien im Hauptbewerb in drei Sätzen für sich entscheiden. Sollte Gabashvili an die Leistung aus der dritten Runde anknüpfen können, wird es ein hochinteressantes Match geben. Melzer ist sicherlich zurecht der Favorit in diesem Duell aber Gabashvili konnte bisher ebenfalls beeindrucken. Eine 1.40 - welche es zur Zeit bei Betfair gibt – würde ich PreGame für Melzer nicht angreifen. Melzer ist immer noch dafür bekannt, dass er sehr schwankende Leistung in einer Woche bringen kann. Ich traue Gabashvili da einiges zu und bin mir relativ sicher, dass sich Melzer’s Quote noch nach oben bewegen wird. 

 

Wie bereits Eingangs erwähnt, war dies die letzte Vorschau auf die deutschsprachigen Teilnehmer/Innen! Ab dem Viertelfinale wird dann der komplette Bewerb unter die Lupe genommen!

30. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Die zweite Runde war von vielen Regenschauern überschattet und dementsprechend mussten sich die Fans öfters mal in Geduld üben bis der Himmel nicht mehr weinte. Aufgrund dessen gab es dann am Mittwoch und auch einige Verzögerungen im Terminplan und einige Spiele mussten aufgrund der Dunkelheit auf den Donnerstag verschoben werden. Doch am Donnerstag sah es dann noch schlimmer aus und es konnte kaum gespielt werden. Viele Zweitrundenpartien konnten somit erst am Freitag gespielt werden.

DAS Match der zweiten Runde war sicherlich zwischen Gael Monfils und Fabio Fognini. Mitte des dritten Satzes sah alles nach einer lockeren Partie für den Publikumsliebling aus. 2-0 Satzführung und Break vor im dritten Satz – wer hätte da noch an den italienischen Underdog geglaubt? Wohl nicht viele – aber Fognini selbst. Er kam immer besser ins Spiel und konnte das Break zurückerobern und dann den dritten Satz mit 7-5 für sich entscheiden. Im vierten Satz erlebten wir ein offenes Spiel – wiederum mit dem besseren Ende für den Italiener. Somit musste die Partie im fünften Satz entschieden werden. Am Mittwoch Abend kam beim Stand von 4-4 der Supervisor auf das Feld. Monfils wollte unbedingt weiterspielen und das Match am liebsten noch beenden – Fognini wollte eigentlich aufhören und diskutierte noch einige Zeit bis ihm der Schiedsrichter eine Strafe aussprach und es einen Punkt für Monfils gab. So wurde dann beim Stande von 4-4 im fünften Satz und 0-15 weitergespielt. Beide konnten mit viel Mühe ihr Serve halten und beim Stand von 5-5 wurde dann endgültig abgebrochen. Am Donnerstag konnte dann mit viel Verspätung – mal wieder aufgrund des Regens – die Partie dann beendet werden und Fognini schaffte die Sensation und zwang Monfils mit 9-7 in die Knie!

Der Exkurs auf das "Game of the Day" ist damit auch schon wieder beendet und wir fokussieren uns auf die verbliebenen deutschsprachigen TeilnehmerInnen.  

Deutschland (1/2)

Julian Reister - Olivier Rochus 6-2 6-2 7-6

Stanislaw Wawrinka - Andreas Beck 6-1 6-4 6-4

Albert Montanes - Tobias Kamke 6-3 6-2 6-1

Philipp Kohlschreiber - Andrea Seppi

 

Serena Williams - Julia Goerges 6-1 6-1

Svetlana Kuznetsova - Andrea Petkovic 4-6 7-5 6-4

Aravane Rezai - Angelique Kerber 6-2 2-6 6-3

 

Der deutsche Qualifikant Julian Reister ist weiterhin die positive Überraschung des Turniers. Nachdem er bereits Feliciano Lopez in die Knie zwingen konnte, machte er in Runde zwei mit Olivier Rochus kurzen Prozess und konnte sich in drei Sätzen klar und deutlich durchsetzen. Damit machte sich Reister selbst das größte Geschenk – immerhin wartet in Runde drei nun ein ganz besonderer Gegner, nämlich König Roger Federer. Für Andreas Beck und Tobias Kamke kam es zu den erwarteten Niederlagen. Beck kam gegen den Schweizer Wawrinka kaum zu Chancen und konnte lediglich 24 % der Returnpunkte ergattern. Das Ergebnis bei Kamke sah schließlich deutlicher aus als die Partie überhaupt war. Kamke konnte sich ganze acht Breakbälle erarbeiten, doch keiner davon konnte genutzt werden. Der Einzug in Runde zwei ist dennoch das größte Erfolgserlebnis des Deutschen. 

Bei den Damen gab es fast eine faustdicke Überraschung. Titelverteidigerin Svetlana Kuznetsova war eigentlich schon ausgeschieden. Im zweiten Satz hatte Andrea Petkovic beim Stande von 5-4 und eigenem Service drei Matchbälle bei 40-0! Doch die Russin kämpfte und kämpfte und konnte dann das Break erreichen. Danach war das Momentum auf der Seite Kuznetsova’s und sie konnte den zweiten Satz für sich entscheiden und sehr schnell mit einem Break in Führung gehen. Alles in allem eine sehr starke Leistung von Petkovic und sie hätte sich ein Weiterkommen redlich verdient – auf dieser Leistung kann man auf alle Fälle aufbauen. Für Angelique Kerber war gegen die iranische Französin Rezai Endstation. Rezai, welche als Geheimfavoritin gilt, hatte jedoch schwer zu kämpfen und konnte sich ebenfalls erst in drei Sätzen durchsetzen. Für die hübsche Goerges war gegen Serena Williams kein Kraut gewachsen. Serena spielte bedeutend stärker als in Runde 1 gegen Vögele und machte mit Goerges kurzen Prozess und konnte sich mit 6-1 6-1 klar und deutlich durchsetzen.

 

Die Spiele der deutschen Vertreter in Runde 3

Julian Reister – Roger Federer

Philipp Kohlschreiber/Andreas Seppi - Fernando Verdasco/Florent Serra

Für Julian Reister geht ein Traum in Erfüllung – er darf gegen sein großes Idol Roger Federer antreten. Der junge Deutsche ist Überraschung schlechthin und hat gegen Federer nichts zu verlieren. Ich denke zwar, dass Reister sehr nervös sein wird und zu Beginn sicherlich viele unnötige Fehler machen wird und keine Chancen gegen den König haben wird. Dennoch werden die French Open 2010 immer in guter Erinnerung bleiben. 

 

Schweiz (2)

Roger Federer - Alejandro Falla 7-6 6-2 6-4

Stanislaw Wawrinka - Andreas Beck 6-1 6-4 6-4

John Isner - Marco Chiudinelli 6-7 7-6 7-6 6-4

 

Alexandra Dulgheru - Timea Bacsinszky  6-4 6-2

 

Das Schweizer Starterfeld wurde in Runde zwei halbiert. Roger Federer und Stanislaw Wawrinka kamen erwartungsgemäß zu sicheren Erfolgen – jeweils in drei Sätzen. Die Nummer eins des Turniers hatte jedoch in Satz eins wieder hart zu kämpfen. Bis zum 5-5 passierte nichts außergewöhnliches und dann gelang es dem Kolumbianer ein Break zu realisieren. Somit hatte er die ganz große Chance auf einen Satzgewinn gegen König Roger. Doch Federer zeigte wieso er die Nummer 1 ist und konnte das direkte Rebreak erzwingen und behielt im Tiebreak dann die Oberhand. Danach ging es dann relativ rasch und Federer hatte keine großen Probleme mehr. Wie bereits im Deutschland-Teil beschrieben, war der Sieg von Wawrinka nie in Gefahr - Beck hatte keine Chance gegen den Eidgenossen und kam lediglich zu einem Breakball. Chiudinelli konnte gegen den Aufschlagsriesen Isner am Mittwoch bereits Satz eins gewinnen und danach wurde die Partie dann auch aufgrund der Dunkelheit abgebrochen. Satz zwei und drei konnte Isner erst im Tiebreak für sich entscheiden und kam damit auf die Siegerstraße. Den klaren Ausschlag pro Isner gaben seine 37 Asse! Jedoch war ein Trade bei diesem Spiel durch den angesprochenen Pre Isner-Lay problemlos möglich.

Bei den Damen müssen wir uns leider auch von der letzten Schweizerin verabschieden. In Satz eins gab es zwischen Bacsinszky und Dulgheru etliche Breaks und beide Damen hatten arge Probleme mit ihrem Aufschlag. Beim Stand von 5-4 gelang es der Rumänin dann nach langer Zeit mal wieder das Serve zu halten und damit konnte sie Satz eins für sich entscheiden. Gleich zu Beginn des zweiten Satzes gelang der Rumänin wieder ein Break und sie wurde zunehmend stärker bei ihrem eigenen Serve und lies der Schweizerin keine Comeback-Chancen mehr. 

Die Spiele der schweizerischen Vertreter in Runde 3

Roger Federer – Julian Reister

Stanislaw Wawrinka – Fabio Fognini

Wie bereits oben beschrieben – im Deutschland Teil – denke ich, dass Federer keine Probleme mit dem jungen Deutschen haben wird und sich in drei Sätzen durchsetzen wird. Immerhin eine 1.30 gibt es hierfür bei Betfair. Wawrinka trifft auf den Überraschungsmann aus der zweiten Runde – Fabio Fognini. Wie eingangs erwähnt, war Fognini beim Game of the Day beteiligt und konnte sich sensationell nach 2-0 Satzrückstand gegen den französischen Publikumsliebilng Monfils durchsetzen. Doch seine Reise wird in Runde 3 wohl auch beendet werden. Wawrinka spielte gegen Beck sehr solides Tennis und sollte keine Probleme haben gegen Fognini, dem ich jedoch einen Satzgewinn zutraue.  

 

Österreich (0/1/2)

Jürgen Melzer - Nicolas Mahut 6-1 3-6 7-6 to be continued

 

Yanina Wickmayr - Sybille Bammer 

Maria Kirilenko - Yvonne Meusburger 6-3 6-3

 

Über Österreichs Nummer 1 bei den Damen und Herren wird in der nächsten News wieder berichtet - aufgrund der wetterbedingten Verschiebungen sind diese Zweitrundenduelle noch nicht beendet und manche Drittrundenduelle sind schon im Gange. 

Die Vorarlbergerin Meusburger hatte gegen die hübsche Kirilenko – wie erwartet – keine Chance und musste sich aus Paris verabschieden. Bereits beim ersten Grand-Slam Turnier in Australien war in Runde zwei gegen Kirilenko Endstation. Damit ist Sybille Bammer die letzte deutschsprachige Dame, welche noch im Wettbewerb ist!

 

28. Mai 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Roger Federer – der letzte Mohikaner!

Einmal mehr ist König Roger der einzig verbliebene deutschsprachige Spieler bei einem Tennis Turnier. Gleich vorweggenommen, bei den diesjährigen Australien Open konnte lediglich der Schweizer das Viertelfinale erreichen. Doch nüchtern betrachtet ist dies keine große Überraschung da die Auslosung schon in Runde drei sehr schwierige Lose für die deutschsprachigen Spieler gebracht hat. Doch alles der Reihe nach.

 

Deutschland

Vorgestern war kein guter Tag auf dem Rod Laver für die deutschen Spieler. Nacheinander verabschiedeten sich Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber und Angelique Kerber erwartungsgemäß. Florian Mayer spielte wohl das Spiel seines Lebens und konnte den zweiten Satz gegen den Gaucho Del Potro gar mit 6-0 für sich entscheiden. Auch in den Sätzen drei und vier hatte er durchaus Chancen den US-Open Sieger zu knacken. Doch in den wichtigen Situationen fehlte dann doch die nötige Konstanz. Doch allen Respekt zu dieser sehr starken Leistung. Ihm folgte dann Kohlschreiber gegen Rafa Nadal. Viele sahen einen glasklaren Sieg für Nadal als sicher an. Doch weit gefehlt. Die ersten zwei Sätze gingen zwar an Rafael Nadal doch schon in diesen Sätzen spielte Kohli sehr gutes Tennis und hätte wohl gegen sehr viele Gegner das bessre Ende für sich gehabt. Doch auf der anderen Seite stand eben kein geringerer als Rafael Nadal. In Satz drei konnte Kohli dann früh ein Break realisieren und transportierte dieses durch und nahm Nadal sogar nochmals den Aufschlag ab. Der vierte Satz war wieder sehr ausgeglichen und es gab viele Breakbälle auf beiden Seiten. Mitte des vierten Satzes gab es auch eine verbluffende Statistik. Zu diesem Zeitpunkt erzielte Kohli 119 Punkte und sein Gegenüber Nadal lediglich 118. Den vierten Satz konnte dann doch noch die spanische Nummer eins für sich entscheiden. Das letzte Spiel war dann das der deutschen Qualifikantin Angelique Kerber gegen Svetlana Kuznetsova. Im ersten Satz spielte Kuznetsova grauenvolles Tennis und beschenkte Kerber mit dem Satzgewinn. Kerber machte kaum einen Punkt selbst und profitierte immer wieder von den vielen unerzwungenen Fehler von Kuznetsova. In Satz zwei gelang Kuznetsova früh das Break und man dachte nun, dass das Spiel in die andere Richtung kippen wird. Weit gefehlt – direktes Rebreak zu 0. Gegen Satzende hin sah es immer mehr nach der ganz großen Sensation aus - doch leider blieb diese aus. Den zweiten Satz konnte Kuznetsova noch glücklich für sich entscheiden und den Dritten dann verdient gewinnen. Kerber profitierte zwar oft von den Fehlern Kuznetsova’s jedoch spielte sie in Satz zwei und drei dann auch sehr gut für ihre Verhältnisse. 

 

In der heutigen Nightsession gewann dann der 24-jährige Franzose Jo-Wilfried Tsonga mit 3-1 in den Sätzen gegen Tommy Haas. Schlussendlich war die bessere Athletik und der starke Aufschlag der Unterschied. In kritischen Situationen konnte Tsonga sich immer wieder auf den Aufschlag verlassen und machte dadurch sehr viele freie Punkte. Bitter jedoch – im vierten Satz führte Haas bereits mit 5-4 und servierte auf den Satzausgleich. Doch Tsonga gelang das Break zum 5-5, brachte dann seinen Aufschlag sicher durch und konnte nochmals Tommy Haas den Aufschlag abnehmen und feierte den Einzug ins Achtelfinale. 

 

 

Svetlana Kuznetsova - Angelique Kerber 36 75 64

Jo-Wilfried Tsonga - Tommy Haas 64 63 16 75

Juan Martin del Potro - Florian Mayer 63 06 64 75

Rafael Nadal - Philipp Kohlschreiber 64 62 26 75

 

Österreich

Für Stefan Koubek sollte es das Wichtigste Spiel seit langem werden. Leider nur sollte. Schon vor dem Spielbeginn plagte sich der letzte verbliebene Österreicher mit Fieber herum aber er wollte unbedingt antreten in seinem Drittrundenspiel gegen Verdasco. Nachdem der erste Satz relativ rasch mit 6-1 verloren ging, gab der Österreich dann w.o. und damit war das Abenteuer Australien Open auch für ihn beendet.

Fernando Verdasco - Stefan Koubek 61 w.o.

 

Schweiz

Wie schon im ersten Teil beschrieben, ist Roger Federer der einzige verbliebene. Gegen den Spanier Albert Montanes stellte sich auch niemals die Frage nach dem Sieger. Roger Federer hatte kaum Probleme mit Montanes. Im gesamten Spiel verbuchte der Spanier keinen einzigen Breakball. Federer servierte sehr stark und konnte deshalb in den Returnsgames vermehrt Risiko eingehen. Jedoch sagte er im Interview danach selbst, dass er mit der Qualität der Returns nicht ganz zufrieden war. Doch er blickt optimistisch auf die nächste Runde. In dieser geht es dann gegen den australischen Lokalmatadoren Lleyton Hewitt. Dieser gewann durch eine Aufgabe des Zyprioten Baghdatis mit 6-0 und 4-2. 

 

Für den zweiten Schweizer – Stan Wawrinka - war nach Runde 3 auch Schluss. Im ersten Satz konnte er sich gegen Cilic noch durchsetzen, doch Cilic war nicht mehr wieder zu erkennen nach seinem Spiel gegen den Youngster Tomic. Starke Winner und ein starkes Service waren der ausschlaggebende Punkt für den Vier-Satz-Sieg von Cilic. Im zweiten Satz hatte Wawrinka zudem noch mit einer Fußverletzung zu kämpfen und diese war sicherlich ein Handicap – jedoch war der Sieg von Cilic verdient. 

 

Roger Federer - Albert Montanes 63 64 64

Marin Cilic - Stanislaw Wawrinka 46 64 63 63

 

23. Januar 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten









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