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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Jupp Heynckes und Sportwetten im Allgemeinen.
(Endergebnis 0:2) Am Mittwoch, den 8. Februar 2012, empfängt der VfB Stuttgart den FC Bayern München im Viertelfinale des DFB Pokals der Saison 2011/2012. Für den Sieger des Duells winkt nicht nur ein Platz im Halbfinale und damit eine gute Chance auf eine Teilnahme am Finale in Berlin, sondern auch zusätzliche Prämien die für die Clubs enorm attraktiv sind.
Der Anpfiff der Begegnung erfolgt um 20:30 Uhr.
VfB Stuttgart:
Der Spielplan hat es nicht besonders gut gemeint mit dem VfB Stuttgart. Zum Rückrundenauftakt musste man mit dem Besuch auf Schalke (1:3), dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (0:3) und dem Gastspiel in Leverkusen (2:2) bereits gegen drei Mannschaften aus den Top 6 der Liga spielen. Sicherlich ist ein Start mit einem Punkt aus drei Spielen alles andere als wünschenswert, allerdings ist die Ausbeute gegen diese Mannschaften in zwei Auswärtsspielen und einem Heimspiel für den VfB Stuttgart aktuell ein realistischer Wert. Während man gegen Schalke und Mönchengladbach zumeist postive Ansätze vermissen ließ, gelang es in Leverkusen auch spielerisch Akzente zu setzen. Die Überzahl kam den Schwaben natürlich zu Gute.
Personell hat VfB-Trainer Bruno Labbadia in Leverkusen ein glückliches Hänchen bewiesen. Gegen Bayern vollzog er gleich fünf Wechsel in der Startelf – so viele wie nie zuvor in seiner Stuttgarter Amtszeit. Er ließ Julian Schieber von Anfang an spielen, der nach fast einem Jahr teils verletztungsbedingter Torlosigkeit wieder ins Tor traf. Außerdem setzte er Martin Harnik zum ersten Mal seit dem 30. Januar 2011 wieder auf die Bank – dieser “zahlte” es ihm mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2 heim.
Da kurzfristig keine Leistungsexplosion beim VfB Stuttgart zu erwarten ist, scheinen die acht Punkte Rückstand auf einen internationalen Platz eine Menge Holz zu sein. Im Schwabenland wird man sich vermutlich eher mit einem Auge nach unten als nach oben orientieren müssen. Gerade angesischts dieses Aspekts ist das Erreichen der Europa League über den DFB Pokal für den VfB Stuttgart besonders attraktiv.
FC Bayern München:
Vor ein paar Wochen hätte man dem Spiel vermutlich weniger Relevanz zugestanden als dies jetzt der Fall ist. Für den Rekordmeister ist dieses Spiel durch die Negativ-Erlebnisse der letzten Wochen enorm wichtig geworden. Man kann mit einem Sieg in Stuttgart ein positives Signal senden. Gerade, weil davon auszugehen ist, das der größte Rivale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ins Halbfinale einziehen wird (Dortmund tritt beim Viertligisten Holstein Kiel an), muss Bayern durch ein Weiterkommen Stärke beweisen. Noch viel heftiger wäre das Signal allerdings im negativen Sinne, denn scheidet man im Pokal aus, hätte sich innerhalb von wenigen Tagen eine komfortable Ausgangssituation zu einer enormen Drucksituation entwickelt. Ein Titel wäre gestrichen und die Leistungen bei Borussia Mönchengladbach (1:3) und in Hamburg (1:1) wären präsenter denn je. Ein Ausscheiden würde gegen den Tabellenelften der Bundesliga einer Blamage gleichen. Es darf nicht vergessen werden, dass Bayern zwar nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer plaziert ist, allerdings auch nur einen Zähler Vorsprung auf den vierten Rang hat.
Die Bedingungen spielen den technisch versierteren Bayern nicht gerade in die Karten. Jedoch müssen bekanntlich beide Mannschaften auf demselben Platz kicken. Bayern-Trainer Jupp Heynckes wird sicherlich keine Ausreden durchgehen lassen. Auch er muss sich auf persönlicher Ebene hinterfragen. Das hat nichts mit Rücktritt zu tun. Allerdings zeigen die letzten Wochen, dass Handlungsbedarf besteht.
Die Offensive ist mit zahlreichen großen Namen bestückt, kommt aber trotzdem nichts ins Rollen. Ein gutes Beispiel ist in diesen Tagen wie so oft die Torausbeute. Die Bayern haben in ihren Spielen gegen Borussia Mönchengladbach (1:3), gegen Wolfsburg (2:0) und in Hamburg (1:1) seit Rückrundenbeginn insgesamt vier Tore erzielt. Lediglich das zweite Tor gegen Wolfsburg (92. Minute) folgte nicht direkt aus einer Standardsituation.
Head to Head:
Zuletzt gewann der FC Bayern München vier Spiele in Folge gegen den VfB Stuttgart. Im Dezember 2010 schlug man die Schwaben innerhalb von drei Tage zwei Mal vernichtend (3:5,3:6). Seit dem gewann Bayern beide Bundesliga Duelle mit 2:1. Am 11. Dezember 2011 gewann München durch zwei Tore von Mario Gomez in Stuttgart (2:1).
Fazit:
Die Bayern sind auf dem Papier klar überlegen und haben die Favoritenrolle inne. In der Rückrunde suchen einige Schlüsselspieler noch nach ihrer Form. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis der Apparat der Bayern wieder ins Rollen kommt. Stuttgart wird sich mit aller Macht gegen das Ausscheiden wehren und mit Sicherheit auf das Halbfinale schielen. Ein Startplatz in der Europa League würde eine mittelmäßige Saison retten.
Quoten für VfB Stuttgart gegen FC Bayern München:
VfB Stuttgart: 6,00 @ bet3000
Unentschieden: 4,20 @ bet3000
FC Bayern München: 1,60 @ mybet
Den aktuellen Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land DfB-Pokal & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über das Viertelfinale im DfB-Pokal 2011/2012:
07.02.2012 20:30, Kiel – Dortmund
08.02.2012 19:00, Hoffenheim – Fürth
08.02.2012 19:00, Hertha BSC – Mönchengladbach
08.02.2012 20:30, Stuttgart – Bayern München
7. Februar 2012 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
(Endergebnis 1:1) Am Samstag, den 4. Februar 2012, empfängt der Hamburger Sportverein den FC Bayern München. Die Begegnung bildet das Abendspiel des 20. Spieltags. Angepfiffen wird um 18:30 Uhr. Schiedsrichter Kirchner aus Rottenburg wird das Spiel leiten.
Da Dortmund, Schalke und Mönchengladbach zum Zeitpunkt des Anpfiffs schon gespielt haben werden, müssen die Bayern nachziehen, um sich die Tabellenführung wieder zu holen. Zunächst werden sie abwarten müssen, was die Konkurrenz macht. Für den Hamburger SV sieht die Situation etwas anders aus. Drei der direkten Konkurrenten spielen erst am Sonntag. Auf Freiburg, Köln und Kaiserslautern könnte der HSV mit einem unerwarteten Sieg gegen die Bayern enormen Druck ausüben.
Hamburger SV:
Die drei Punkte in Berlin (2:1) waren wichtig für den HSV: Nicht nur tabellarisch, sondern auch mental. Obwohl die Norddeutschen gegen den Hauptstadt-Club sehr gute Ansätze zeigten und teilweise ansehnlich über die Außenbahnen spielten, hat man noch deutlich sehen können, dass die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink noch labil ist. Beinahe verspielte man in der Schlußphase noch eine sichere Zwei-Tore Führung. Zunächst bettelte man ein wenig um das erste Tor und zeigte danach dann unerklärliche taktische Fehler. So konnte Hertha in der Nachspielzeit nach einer Standardsituation des HSV durch einen Konter gefährlich werden, der in einer Eins zu Eins Situation zwischen Stürmer und Torwart endete. Lediglich die fehlende Präzision im Abschluß verhinderte die Punkteteilung.
Tabellarisch haben diese drei Punkte einen Sprung auf Platz 11 ermöglicht. Außerdem hat der Sieg es möglich gemacht gegen die Bayern mit etwas mehr Ruhe ins Spiel gehen zu können. Allerdings gibt es für den HSV viel aufzuholen. In diesem Jahr präsentierte man sich bisher desolat (10 Punkte) vor den eigenen Fans: Nur Hertha BSC Berlin holte weniger Punkte vor heimischem Publikum (9 Punkte). Des Weiteren hat der HSV in dieser Saison noch nicht einen Punkt gegen die Topmannschaften der Liga gewonnen. Die Top 5 der Liga punktete gegen den HSV immer dreifach.
Personell bedeutet das Spiel für Trainer Thorsten Fink ein Aufeinandertreffen mit dem früheren Arbeitgeber. Neun Jahre lang wurde Fink vom Rekordmeister bezahlt. Ansonsten fehlen Töre und Berg weiterhin. Kurzfrisitg bangt der HSV außerdem um Außenverteidiger Denis Aogo, der beim Training umgeknickt ist.
FC Bayern München:
Über den Spielplan kann sich die Mannschaft von Jupp Heynckes in dieser Rückrunde wahrlich nicht beschweren. Nachdem man bei Borussia Mönchengladbach baden ging (1:3), stand der Start des Rekordmeisters auf der Kippe. Mit dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV haben die Bayern jedoch zwei ihrer vermeintlichen Lieblingsgegner der letzten Jahre auf dem Spielplan stehen. Gegen Wolfsburg quälte man sich zwar teilweise, letztlich fehlte dem VfL allerdings die Qualität, um die entscheidenen Prozente drauflegen zu können (2:0).
Gegen die Hamburger sah man in der Vergangenheit besonders gut aus (siehe Head to Head) – auch wenn sich beim HSV seit dem im Mannschaftskader einiges getan hat.
Personell steht Jupp Heynckes vor einer schwierigen Frage: Wer spielt in der Abwehr? Mit Breno, van Buyten und Contento fehlen drei Abwehrspieler verletztungsbedingt. Zudem hat Rafinha gegen Wolfsburg die 5. Gelbe Karte gesehen. Zu vermuten ist, dass Luiz Gustavo in die Innenverteidigung zurückgezogen wird. Eventuell bekommt Tymoshchuk eine Chance in der Zentrale.
Dafür wird Heynckes auf die aufstrebenen Robben und Ribery zurückgreifen können.
Head to Head:
Die letzten beiden Spiele gegen den FC Bayern München hat der HSV ordentlich vermasselt: 0:5 und 0:6 stand am Ende auf der Anzeigetafel. Im Hinspiel schoß der FC Bayern häufiger ins Tor (5) als die Hamburger aufs Tor (4). Bayern holte in den letzten vier Bundesliga-Spielen gegen den HSV zehn Punkte und musste nicht ein einziges Gegentor hinnehmen (12:0).
Fazit:
Bayern patzt in dieser Saison immer wieder gegen die direkte Konkurrenz. Daher darf man gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel keine Punkte liegen lassen. Ein Sieg in Hamburg ist Pflicht. Zumal der HSV noch nicht so gefestigt erscheint. Die Hamburger brauchen gegen München unbedingt Geschlossenheit durch die verschiedenen Mannschaftsteile hindurch. München wird Unkonzentriertheiten nicht verzeihen, wie es die Hertha getan hat. Wenn man diese nicht abstellen kann, droht ein ähnliches Ergebnis wie beim letzten Heimspiel (Niederlage gegen Dortmund 1:5).
Quoten für Hamburger SV gegen FC Bayern München:
Hamburger SV: 6,50 @ titanbet
Unentschieden: 4,20 @ bet3000
FC Bayern München: 1,55 @ bwin
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über den 20.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
02.02.2012 20:30, Nürnberg – Dortmund
03.02.2012 15:30, Leverkusen – Stuttgart
03.02.2012 15:30, Schalke – Mainz
03.02.2012 15:30, Hoffenheim – Augsburg
03.02.2012 15:30, Wolfsburg – Gladbach
03.02.2012 15:30, Hertha Berlin – Hannover
03.02.2012 18:30, HSV – Bayern München
04.02.2012 15:30, Freiburg – Werder Bremen
04.02.2012 17:30, Kaiserslautern – Köln
Die amüsante Bundesliga-Vorschau 20. Spieltag auf wettbasis.com
3. Februar 2012 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 28. Januar 2012, treffen in der Allianz Arena in München der heimische FC Bayern München und der VfL Wolfsburg aufeinander. Der Gast bringt Ex-Bayern Trainer Felix Magath als sportlichen Verantwortlichen mit. Das Spiel zwischen dem Tabellenführer der Bundesliga und dem Tabellenneunten wird am Samstag um 15:30 angepfiffen.
Die 1. Bundesliga in Deutschland begrüßt den treuen Fan mit einer extrem spannenden Tabellenkonstellation: Vier Mannschaften können sich am 19. Spieltag die Tabellenführung krallen und die zahlreiche Konkurrenz hinter sich lassen. Borussia Mönchengladbach steht mit 36 Punkten hinter dem Führungstrio aus München, Dortmund und Schalke mit je 37 Punkten. Während Bayern München den VfL Wolfsburg empfängt. spielt Borussia Dortmund zeitgleich zu Hause gegen Hoffenheim. Der FC Schalke 04 kann am Samstagabend zu Gast beim 1. FC Köln nachlegen. Borussia Mönchengladbach besucht am Sonntagabend den VfB Stuttgart.
FC Bayern München:
Nach einer vielversprechenden Vorbereitung, in der immerzu die Verfassung der Mannschaft und die Atmosphäre in der Kabine gelobt worden waren, findet sich der deutsche Rekordmeister nach dem 18. Spieltag vor den Trümmern eines verkorksten Auftakts wieder. Man wollte entschlossen zur Sache gehen und in Gladbach zu Beginn der Rückrunde ein Ausrufenzeichen setzen. Gesetzt hat man ein Fragezeichen. Eigentlich sogar mehrere.
Die gleichen Fehler, die man Anfang August gemacht hatte, machte man im Januar wieder. Wiederum gelang es Borussia Mönchengladbach mit einem defensiven, aber explosionsartigen Konterkonzept die Mannschaft des FC Bayern München uz schlagen (1:3). Man lief wieder in die Konter der Borussia (siehe 0:2), verteidigte wieder schlecht, obwohl man in Ballnähe Überzahl erzeugen konnte (siehe 0:3) und Manuel Neuer war wieder an einem Gegentor maßgeblich beteiligt (siehe 0:1). Während man im Hinspiel noch 59,1% der Zweikämpfe gewann, unterlag man in dieser Kategorie, wie auch in der zurückgelegten Laufstrecke, den Bayern deutlich (Rückspiel: 56,8% gewonnenen Zweikämpfe Mönchengladbach).
Gegen Wolfsburg erwartet die Mannschaft von Jupp Heynckes ein vollkommen anderer Gegner. Die Mannschaft von Felix Magaht im Vorfeld zu charakterisieren dürfte schwierig werden. Im Allgemeinen darf Wolfsburgs Spielweise allerdings in die Kategorie von Hertha BSC Berlin(4:0 Heimsieg), Nürnberg (4:0 Heimsieg), Hamburg (5:0 Heimsieg) und Köln (3:0 Heimsieg) gezählt werden. Das Spielsystem des Münchener Trainers kommt mit solchen Kalibern, insbesondere zu Hause, hervorragend zu Recht. Gegen die stärkeren Mannschaften, die mit etwas mehr Qualität und Selbstbewusstsein anreisen, offenbart das System Heynckes große Schwächen. Diese Schwächen werden sich gegen Wolfsburg tendenziell nicht zeigen.
VfL Wolfsburg:
Am 18. Spieltag tat die Mannschaft von Felix Magath das, was man zum Auftakt am liebsten hat: Gewinnen. Mit dem Minimalsieg gegen den 1. FC Köln (1:0) sorgte die Mannschaft nicht nur für Ruhe im Umfeld, sondern vor allem für die richtige Tendenz. Sechs Punkte sind es für die Wolfsburger zum Relegationsplatz, den gerade der 1. FC Kaiserslautern inne hat. Mit diesem beruhigenden Polster kann man mit der nötigen Sicherheit beim Rekordmeister aus München auftreten. Mit einer Auftaktniederlage nach München zu fahren, hätte für die Wolfsburg schnell in akuter Abstiegsangst enden können.
Sebastian Polter ist zumindest laut Anzeigetafel dafür verantwortlich, dass die drei Punkte am 18. Spieltag auf das Konto der Wolfsburger gingen. Der junge Angreifer aus der eigenen Jugend machte den Unterschied in einem Spiel, indem Trainer Felix Magath zuvor zahlreiche seiner Neueinkäufe ausprobiert hatte. Letztlich schoss nicht das Geld die Tore, sondern die Jugend. Auch beim Gastspiel in München kann man damit rechnen die neuen Gesichter wiederzusehen. Wenn Magath ähnlich auftreten will, wie es Gladbach seiner Zeit in München gemacht hat, wird er wohl wieder mit Neueinkauf Vieirinha an Stelle von Polter und vielleicht sogar nur mit einer nominellen Spitze agieren.
Qualitativ wird es Magath schwer haben eine Mannschaft zu formen, die den Bayern in der Verteidigung Stand hält und sie gleichzeitig in der Offensive vielseitig fordern kann. Zumal sich Wolfsburg (34), wenn auch in der Winterpause verändert, statistisch in der Kategorie Gegentore auf einem Abstiegsrang wiederfindet – umringt von Freiburg (39), Köln (36) und Hamburg (32), die alle schon in München gespielt haben. Betrachtet man nur die Spiele auf des Gegners Platz. so muss man feststellen, dass Wolfsburg (4 Punkte) noch hinter Freiburg und Augsburg den letzten Tabellenplatz einnimmt. Beide Statistiken in der Kombination: Auswärts hat nur Köln (26 Gegentore) mehr Tore kassiert als der VfL Wolfsburg (25).
Direkter Vergleich Bayern gegen Wolfsburg:
Den letzten Sieg gegen den FC Bayern München feierte der VfL Wolfsburg noch zu Zeiten von Edin Dzeko (Doppelpack) und Grafite (Doppelpack) in der Saison 2008/2009 (5:1). Damals unter Felix Magath. Seitdem hat Wolfsburg in fünf Aufeinandertreffen nicht gewinnen können: Vier Mal gewannen die Bayern, in der letzten Saison gab es zu Hause ein Remis (1:1). Das letzte Spiel in München wurde verloren (1:2). Das Spiel am 2. Spieltag dieser Saison endete mit einem Auswärtssieg der Bayern (0:1) durch ein Tor von Luiz Gustavo in der Nachspielzeit.
Fazit:
Das Spiel zwischen Bayern und Wolfsburg bietet dem deutschen Rekordmeister die Möglichkeit gegen ein auswärtsschwaches Wolfsburg wieder in die Erfolgsspur zu finden, während die Mannschaft von Felix Magath in München nach dem Auftaktsieg frei aufspielen kann. Die Mannschaft von Jupp Heynckes ist zweifelsohne auf einen Heimsieg angewiesen. Felix Magath kann seine neue Mannschaft unter Wettkampfbedingungen beim anspruchsvollsten Spiel der Saison testen.
Wett-Quoten für Bayern München gegen den VfL Wolfsburg:
FC Bayern München: 1,22 @ mybet
Unentschieden: 7,00 @ bet365
VfL Wolfsburg: 18,00 @ betfair
der neue Spieler vom FC Bayern?
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über den 19.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
27.01.2012 20:30, Hannover – Nürnberg 1:0
28.01.2012 15:30, Bayern München – Wolfsburg 2:0
28.01.2012 15:30, Hertha Berlin – HSV 1:2
28.01.2012 15:30, Dortmund – Hoffenheim 3:1
28.01.2012 15:30, Werder Bremen – Leverkusen 1:1
28.01.2012 15:30, Augsburg – Kaiserslautern 2:2
28.01.2012 18:30, Köln – Schalke 1:4
29.01.2012 15:30, Mainz – Freiburg 3:1
29.01.2012 17:30, Stuttgart – Gladbach0:3
Die amüsante Bundesliga-Vorschau 19. Spieltag auf wettbasis.com
27. Januar 2012 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Sonntag, den 7. August 2011, startet der Rekordmeister in die neue Bundesligasaison: FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach. Das letzte Spiel des ersten Spieltags hievt auch die Münchener Bayern und die Gladbacher Borussia in die Spielzeit 2011/2012 der 1. Bundesliga in Deutschland.
Der 1. Spieltag beinhaltet viele Partien, die keinen klaren Favoriten oder Überraschungspotential zu bieten scheinen. Zum Auftakt setzte sich einer der beiden Topfavoriten ohne Probleme durch. Deutlich und dominant gewann Borussia Dortmund am Freitagabend das erste Spiel der neuen Saison (3:1). Lediglich in den letzten zwanzig Minuten konnte man erkennen, dass die Hamburger auch präsent waren. Während 120 Sekunden hätte diese Präsenz aus Dortmunder Sicht ins Auge gehen können, da die Norddeutschen nach ihrem ersten Tor eine blendende Einschußmöglichkeit hatten, um die Partie auf den Kopf zu stellen. In jedem Fall hat dieses Spiel gezeigt: Fußball macht Spaß – endlich wieder!
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach wird am Sonntag um 17:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Begegnung wird Babak Rafati sein. Der Mann ist für seine individuelle Regelauslegung bekannt.
FC Bayern München:
Die wichtigste Botschaft vorneweg: Wahrscheinlich mit Robben, wahrscheinlich nicht mit Ribery. Arjen Robben wird dem FC Bayern München vermutlich von Beginn an zur Verfügung stehen. Der Holländer hat seine Verletztung gut auskurieren können. Bei Frank Ribery gibt es mehr Zweifel. Je nach Spielverlauf könnte der Franzose im zweiten Teil der Begegnung eingesetzt werden. Es wird jedoch vermutet, dass ihm noch etwas Zeit einräumt wird. Da mit Usami und Olic zwei weitere Spieler auf der Bank sitzen, die über die Außen für frischen Wind sorgen können, ist ein Einsatz nur im Notfall geplant. Im Pokal in Braunschweig wurden sowohl Robben als auch Ribery geschont.
Man weiß nicht so recht, was man von der Vorbereitung des FC Bayern München in dieser Saison halten soll. Die Ergebnisse sind durchwachsen, die Spielweise auch. Den Bayern muss zu Gute gehalten werden, dass sie gerade zum Ende der Vorbereitung gegen starke Mannschaften testeten, während andere nur gegen Mittelmaß spielten. Allerdings gelang es den Bayern lediglich eines der letzten fünf Testspiele zu gewinnen – gegen Carl Zeiss Jena aus der 3. Bundesliga (2:0). Danach folgten eine Niederlage gegen den Hamburger SV beim 60 Minuten LIGA total! Cup (1:2), beim selben Cup ein Unentschieden gegen Mainz 05 (2:2), später beim Audi-Cup ein Unentschieden gegen den AC Mailand (1:1) und eine Niederlage gegen den FC Barcelona (0:2). Mit Sicherheit wurde bei diesen Spielen viel rotiert, mit Sicherheit haben hier nicht immer die besten Elf auf dem Platz gestanden: Dies gilt jedoch in den meisten Fällen für beide Mannschaften.
Wenn Mats Hummels im Interview nach dem Auftaktsieg gegen den Hamburger SV (3:1) auf die Frage, woher seine Mannschaft die Sicherheit und Selbstverständlichkeit nehme, antwortet, dass diese Sicherheit aus der Defensivleistung käme und dass seine Mannschaft vor dem ersten Spieltag immerhin seit fünf Spielen ohne Gegentor war, dann zeigt das auch, warum dem FC Bayern eben diese Sicherheit und eben dieses Selbstverständnis noch nicht hundertprozentig hold ist.
In der ersten Runde des DFB Pokals überzeugte man in Braunschweig - keine Frage (3:0). Allerdings hatte man während der gesamten Vorbereitung und durchaus auch punktuell im Spiel in Braunschweig den Eindruck, dass es insbesondere in der Innenverteidigung noch nicht passt. Boateng ist noch nicht integriert und Badstuber lässt alte Form vermissen. Sein Auftreten auf dem Platz erinnert leider nicht mehr an vergangene Tage. Das letzte Wort ist auch in der Innverteidigung nicht gesprochen – weder formtechnisch noch personell. Trotz allem bleiben Zweifel.
Borussia Mönchengladbach:
Es ist wissenschaftlich bisher nicht erwiesen, wann es am günstigsten ist, gegen die Bayern spielen zu müssen, oder wann es am günstigsten ist, in München antreten zu müssen. Der erste Spieltag scheint aber eine gute Lösung darzustellen. Zwar ist das Risiko einer Auftaktniederlage groß, aber man hat erstmal Ruhe für eine Saison. Zu Hause kann man schließtlich immer etwas reißen. Außerdem ist der erste Spieltag prinzipiell immer für Überraschungen aller Art gut. Die Bayern sind noch nicht so eingespielt, stehen definitiv noch nicht selbstbewusst an der Spitze und sind indealerweise noch ein wenig müde von der Vorbereitung. Warum sollte Borussia Mönchengladbach nicht in München gewinnen?
Man darf es getrost als sportliches Wunder bezeichnen, dass die Mannschaft von Lucien Favre überhaupt am ersten Spieltag gegen den FC Bayern München und nicht gegen Erzgebirge Aue spielt. In der letzten Saison gelang es nach heldenhafter Rückrunde in der Relegation den VfL Bochum auszuschalten und den sicheren Abstieg zu verhindern.
Das sollte mittlerweile Schnee von gestern sein. Darauf kann man sich nicht mehr ausruhen. Die nächste Bundesligasaison wartet. Da sowohl Dante als auch Marco Reus gehalten werden konnten, blickt das Umfeld hoffnungsvoll auf die neue Spielzeit. Auf dem Transfermarkt bewegte man sich weitestgehend in der zweiten Bundesliga. Ob Neuzugänge wie Lukas Rupp und Mathias Zimmermann (beide aus Karlsruhe) kurzfristig weiterhelfen können, ist fraglich. Die Borussia will mit Lucien Favre eine langfristige Verbesserung erarbeiten. Etwas unter gegangen ist der Abgang von Fabian Bäcker zu Alemania Aachen. Der 20-Jährige Stümer wurde zum Unverständnis vieler ablösefrei an den Tivoli gegeneb. In der Regionalliga gelangen ihm in 19 Spielen elf Tore – auch bei den Profis hatte er in diversen Testspielen seine Qualitäten unter Beweis stellen können.
Im Juli testete Glafbach teilweise mit Erfolg gegen einige europäische und nationale Mannschaften: Auf Siege gegen Bremen-Bezwinger Heidenheim (3:1) und den FC Aberdeen aus Schottland (5:2), folgten eine Niederlage gegen Saarbrücken (0:1) und zwei Unentschieden gegen den FC Porto (0:0) und gegen Sunderland (0:0). Im DFB Pokal gewann man souverän in Regensburg (3:1).
Personell hat Lucien Favre alle Spieler, die er in Betracht zieht, im Kader.
Head to Head:
Wenn man nach dem letzten Auswärtssieg der Gladbacher in München sucht, dann muss man sich in Zeiten zurück versetzen, als Statistiken noch in Büchern niedergeschrieben wurden und Datenbanken noch Zukunftsmusik waren: Am 14. Oktober 1995 gewann die Elf von Niederrhein zuletzt beim FC Bayern München. Damals unter der Leitung von Stefan Effenberg – wohlgemerkt auf Gladbacher Seite (2:1). Es stehen in 43 Auswärtsspielen lediglich ein Sieg und neun Unentschieden bei 33 Niederlagen zu Buche.
Die Bilanz der Borussia in München ist zweifelsohne keine positive, allerdings kann man durchaus davon sprechen, dass sich die Gladbacher in der letzten Jahren erfolgreich gegen den Rekordmeister zur Wehr gesetzt haben. Aus immerhin fünf der letzten acht Bundesligabegegnungen gegen den FC Bayern München nahmen sie einen Punkt mit. Die letzten fünf Auswärtsspiele bei den Bayern brachten jedoch nur einen Punkt hervor.
In der letzten Saison gewann München knapp (1:0) in der Allianz Arena. Im Hinspiel im Borussia-Park trennte man sich Unentschieden (3:3).
Fazit:
Wenn die Bayern aus gesundheitlichen Gründen wieder ihre komplette Offensive auf den Platz schicken können, dann wird es für Borussia Mönchengladbach schwierig. Toni Jantschke und Filip Daems werden Arijen Robben und Thomas Müller vermutlich nur an ihren besten Tagen Paroli bieten können. Allerdings gelang es Gladbach in der Vergangenheit auffällig geschlossen gegen die Bayern zu verteidigen. Seit 2001 hat der Rekordmeister kein Auftaktspiel mehr verloren – bei der letzten Niederlage hieß der Gegner Borussia Mönchengladbach.
Borussia Mönchengladbach ist deutlicher Underdog gegen den FC Bayern München. Während der FC Bayern München klarer Favorit ist und zudem noch zu Hause spielt. Das Szenario erscheint wie gemacht für einen, der sein Handwerk kennt: Babak Rafati.
Quoten für Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach:
FC Bayern München: 1,22 @ unibet
Unentschieden: 6,50 @ bet365
Borussia Mönchengladbach: 13,00 @ totesport
Überblick über den 1. Spieltag der 1. Bundesliga 2011/2012:
05.08.2011 – 20:30, Dortmund – HSV (3:1)
06.08.2011 – 15:30, Werder Bremen – Kaiserslautern (2:0)
06.08.2011 – 15:30, Stuttgart – Schalke 04 (3:0)
06.08.2011 – 15:30, Hannover – Hoffenheim (2:1)
06.08.2011 – 15:30, Köln – Wolfsburg (0:3)
06.08.2011 – 15:30, Augsburg – Freiburg (2:2)
06.08.2011 – 18:30, Hertha BSC Berlin – Nürnberg (0:1)
07.08.2011 – 15:30, Mainz – Leverkusen (2:0)
07.08.2011 – 17:30, Bayern – Mönchengladbach (0:1)
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1. Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
6. August 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Montag, den 1. August 2011, spielen Eintracht Braunschweig und der FC Bayern München im Osten Niedersachsens um einen Startplatz in der 2. Runde des DFB Pokals. Der Zweitligaaufsteiger empfängt den Champions League Teilnehmer von der Isar in der 1. Runde des nationalen Pokals.
Eine skurile Parallele lässt sich zum Spiel zwischen Dynamo Dresden und Bayer Leverkusen ziehen: Auch hier treffen in der 1. Pokalrunde ein Zweitligaaufsteiger und ein Champions League Teilnehmer aufeinander. Einen detaillierten Vorbericht zur Begegnung der Rheinländer bei Dynamo lesen Sie hier.
Die Auslosung der zweiten Runde findet am 6. August statt. Der Gewinner des nationalen Pokals wird schließlich beim Finale im Olympiastadion in Berlin am 12. Mai 2012 ermittelt.
Das Spiel zwischen Eintracht Braunschweig und Bayern München wird um 20:30 Uhr angepfiffen.
Eintracht Braunschweig:
Wenn man aufsteigt, dann ist das Saisonziel, wenn man nicht gerade von irgendwelchen traditionsreichen Getränkeherstellern oder Softwareentwicklern gesponsort wird, der Klassenerhalt. So ist das auch im Fall von Eintracht Braunschweig. Auch wenn die Braunschweiger durch die Werbung für einen Getränkehersteller in sämtlichen Geschichtsbüchern des deutschen Fußballs zufinden sind. Die 40-Punkte Marke ist demnach das Ziel der Niedersachsen.
Diesem Ziel haben sie sich zu Saisonbeginn bereits optimal genähert. Nach zwei Spieltagen steht Eintracht Braunschweig an der Spitze der 2. Bundesliga: 5:1 Tore und sechs Punkte hat die Mannschaft von Trainer Thorsten Lieberknecht erspielt. Der Auftakt zu Hause gegen 1860 München lief hervorragend (3:1), ebenso die erste Auswärtspartie bei Alemania Aachen (2:0). Das wichtigste an den beiden Siegen ist, dass sie keinesfalls geschenkt wurden. In beiden Spielen konnte die Eintracht mit ihrer Spielanlage überzeugen und wusste mit dem Gegner umzugehen. Mit Sicherheit wird man knappe Spiele, wie das in Aachen auch mal verlieren – nicht jede Mannschaft wird eine Reihe von Großchancen so liegen lassen, wie es die Aachener getan haben. Unterm Strich bleibt allerdings das Bewusstsein in dieser Liga bestehen zu können. Das Pokalspektakel gegen Bayern München ist dann das Sahnehäubchen.
Der Erfolg scheint aus der Kontinuität der Mannschaft zu kommen: Braunschweig hat in der Sommerpause lediglich eine Stammkraft aus dem Aufstiegsjahr abgeben müssen (Karim Bellarabi zu Leverkusen). Man hat sich punktuell verstärkt, ohne dabei viel Geld für große Namen auszugeben.
FC Bayern München:
Wenn man gegen die aktuellen Bayern spielen muss, und sich zwei Spieler aussuchen könnte, die die Bayern nicht einsetzen dürfen, dann würde die Mehrheit der Trainer mindestens einen der beiden – wenn nicht sogar beide – Flügelspieler des Rekordmeisters wählen. Frank Ribery und Arijen Robben bedeuten für den FC Bayern München in der Offensive den Unterschiede. Das wird besonders in der Champions League und in den Verletztungszeiten der beiden Spieler deutlich. Wenn sich also die meisten Trainer dagegen entscheiden würden gegen Robben und Ribery spielen zu müssen, dann liegt es auf der Hand, dass Trainer Jupp Heynckes das Gegenteil empfindet: Er wird vermutlich am liebsten immer und möglichst lange mit der gefürchteten Flügelzange aus dem Franzosen und dem Holländer spielen.
Zu Saisonbeginn muss sich der neue Coach der Bayern das aber abschminken: Sowohl Frank Ribery als auch Arijen Robben fallen gegen Eintracht Braunschweig aller Voraussicht nach aus. Der Franzose laboriert an einer Sprunggelengsverletztung. Im Training knickte er um – die Bänder sind überdehnt. Bei Holländer sieht es ähnlich aus. Auch Robben kämpft mit dem Sprunggelenk hat aber nur einen kleinen Kapselriss. Bei ihm ist eher mit einem Einsatz zu rechnen als bei Ribery. Allerdings erscheint fraglich, ob Jupp Heynckes vor dem Bundesligastart ein solches Risiko eingehen wird.
Die Vorbereitung der Bayern lief durchwachsen. Zwar gewann man zu Beginn gegen Qatar (4:2) und gegen Carl Zeiss Jena (2:0), der erste echte Gegner zeigte den Münchenern aber sofort die Grenzen auf. Gegen den Hamburger SV verlor man bei LIGA total! Cup innerhalb von nur 60 Minuten (1:2). Auch das Spiel um Platz 3 bei diesem Turnier wurde nicht zufriedenstellend bestritten: Die Bayern gewannen im Elfmeterschießen (2:2). Beim heimsichen Audi Cup gewann man wiederum im Elfmeterschießen gegen den AC Mailand (1:1), verlor dann aber im Finale gegen den FC Barcelona (0:2). Das bei beiden Turnieren nicht zu jedem Zeitpunkt die Topmannschaft auf dem Platz stand ist klar, allerdings sollte die Fülle an Gegentoren Sorge bereiten, zumal Neuzugang Jerome Boateng erst seit kurzem im Training mit den Mannschaftkollegen ist.
Fazit:
Die Bayern werden in Braunschweig ein volles Stadion vorfinden und eine Mannschaft, die alles dafür tun wird, den Rekordmeister solange wie möglich ärgern zu können. Qualitativ ist der Vorteil der Bayern, trotz der Ausfälle, enorm – das ist keine Frage. Jedoch kennt man die Pokalatmosphäre, die bei solchen Spielen gerade am Abend oft aufkommt. Mit jeder Minute wird Braunschweig besonders mental stärker werden. Die Abwehr der Bayern hat sich noch nicht formiert, gleichzeitig haben die Braunschweiger einen furiosen Start in der Saison hingelegt. Die Chancen auf ein Weiterkommen gehen zu Gunsten der Bayern stark auseinander, allerdings findet man Kleinigkeiten, die eine Überraschung andeuten. Jupp Heynckes wird für Ordnung sorgen müssen.
Wett-Quoten Braunschweig vs. Bayern München:
Eintracht Braunschweig: 9,50 @ bet365
Unentschieden: 5,50 @ betfair
FC Bayern München: 1,36 @ williamhill
Weitere interessante DFB Pokal Spiele der 1. Runde:
29.07.2011 20:30 / Saarbrücken – Erzgebirge Aue 1:3 n.V.
30.07.2011 15:30 / Dynamo Dresden – Leverkusen 4:3 n.V.
30.07.2011 19:30 / Oberhausen – Augsburg 1:2 n.V.
01.08.2011 20:30 / Braunschweig – Bayern München 0:3
Alle Ergebnisse von der 1. Runde / DFB Pokal 2011-2012 finden Sie auf der DFB Homepage
1. August 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Sonntag, den 20.03.2011, treffen am Rhein Bayer Leverkusen und der FC Schalke 04 aufeinander. Das Spiel findet zur ungeliebten kommerziellen anti-amateur Zeit am frühen Sonntagnachmittag statt.
Beide Mannschaften sind personell involviert in die Trainerrochaden der vergangenen Wochen und vermutlich in die Trainerwechsel der nächsten Monate. Schalke hat unter der Woche Felix Magath abgesägt und Ralf Rangnick als neuen Trainer angekündigt. Dieser wird die Geschicke aber erst ab kommender Woche übernehmen. Magath ist jetzt schon in Wolfsburg tätig. Jupp Heynckes wird momentan bei den Bayern hoch gehandelt. Bei Leverkusen ist Robin Dutt vom SC Freiburg im Gespräch.
Anpfiff des Spiels zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Schalke 04 ist am Sonntag um 15:30 Uhr. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Bayern.
Bayer Leverkusen:
Wo ist die Energie im Spiel von Bayer Leverkusen? Jeder, der das Rückspiel zwischen Villarreal und Bayer Leverkusen unter der Woche mitangesehen hat, musste sich fragen, wie diese Mannschaft bis ins Achtelfinale vorgedrungen ist. Kein Kampf, kein Aufbäumen, Bayer Leverkusen ließ die im Ausland so gefürchteten deutschen kämpferischen Qualitäten vermissen. Wo war die Entschlossenheit, dieses Duell doch noch für sich zu entscheiden? Man zeigte sich harmlos im Sturm, allein in der Schlußphase der Begegnung hatte man drei hochkarätige Chancen durch Ballack, Renato Augusto und Derdiyok, der eine enttäuschende Partie anbot. Scheinbar konnte sich die Mannschaft nicht voll auf das Spiel gegen Villarreal konzentrieren. Wenn man dafür Gründe sucht, liegt es auf der Hand die Personaldiskussionen im Verein als naheliegend zu betrachten. Die unklare Situation auf der Trainerbank von Bayer Leverkusen scheint die Mannschaft in der Leistungsspitze dann doch zu beeinflussen. Natürlich darf das keine Entschuldigung für die schwache Leistung in Spanien sein, aber unterbewusst kann es durchaus irriteren, wenn man nicht weiß, wer einen in den nächsten Wochen trainieren wird. Jupp Heynckes jedenfalls wirkte nicht, als würde er die Mannschaft bis zum Schluß nach vorne treiben wollen – Introvertiertheit hin oder her.
Von jetzt an kann sich Bayer Leverkusen voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren. Mit dem FC Schalke 04 steht eine Gegner vor der Tür, der nun unter Beobachtung steht. Nach der Trainerentlassung müssen sich die Spieler beweisen. Bayer Leverkusen hat zuletzt in der Bundesliga gezeigt, dass es fußballerisch auf der Höhe ist. Mit Ausnahme der beiden schmerzlichen Niederlagen gegen Villareal in der Europa League konnte man vier der letzten fünf Spiele für sich entscheiden. Seit einem Gastspiel in Nürnberg Anfang Februar ist man in der Bundesliga ungeschlagen. Im März gewann man zu Hause gegen Wolfsburg (3:0) und am letzten Wochenende in Mainz (1:0) durch einen Weitschuß von Renato Augusto in der Schlußphase der Partie.
Nicht nur mental dürfte die Leverkusener Mannschaft angeschlagen sein, sondern auch personell gibt es einige Fragezeichen im Kader. So sind Renato Augusto und Gonzalo Castro mit muskulären Probemen aus Spanien wiedergekommen. Außerdem erlitten Kießling und Derdiyok leichtere Blessuren, die wahrscheinlich nicht den Einsatz verhindert, aber den Spieler schwächen könnten.
FC Schalke 04:
Für Schalke 04 ist es der Beginn einer neuen Ära. Ralf Rangnick hat ein schweres Erbe übernommen. Denn auf Schalke hat man momentan ein ungleiches Verhältnis zu Trainern – im Allgemeinen zu Verantwortlichen. Die einen mochten den ehemaligen Alleinherrscher, die anderen verabscheuten seine Politik. Eine Politik, die zwar fragwürdig sein mag, aber in jedem Fall im Vorhinein bekannt war – auch in der letzten Saison.
In der Bundesliga braucht Schalke schleunigst Punkte um sich wieder in das ungeliebte aber sichere graue Mittelfeld der Tabelle zu befördern. Lange waren die Plätze im NIrgendwo der Tabelle verhasst, doch jetzt würde man sie in Gelsenkirchen dankend annehmen. Auf ihrer Odysse durch die nationalen und internationalen Ko-Runden haben die Kanppen die Bundesliga nämlich etwas schleifen lassen. Unter Felix Magath gab es in den letzten vier Bundesliga Spielen nur magere vier Punkte. Nachdem man Mitte Februar in Mönchengladbach verloren hatte (1:2), versagte man auch zu Hause gegen Nürnberg (1:1). In Stuttgart wurde man hart vom Schiedsrichter benachteiligt, als dieser Höwedes in der frühen Phase der Begegnung wegen eines vermeintlichen Handspiels vom Platz stellte und Stuttgart in der gleichen Aktion den siegbringenden Elfmeter zusprach (0:1). Am letzten Wochenende konnte man dann mal wieder gewinnen: Zu Hause gegen Frankfurt gab es einen kuriosen Sieg. Keines der Tore fiel so, dass man es als "normal" bezeichnen würde. Zunächst provozierte Raul einen Elfmeter, als er sich hinter dem Torwart versteckte und ihm dann den Ball wegschnappte, dann patzte Manuel Neuer und musste ein (Rekord-)Tor aus 72m Entfernung hinnehmen und am Ende gewann Schalke, weil Neuer mit einem Befreiungsschlag eine abgefälschte Torvorlage gelang, die Angelos Charisteas mit seinem ersten Ballkontakt für die Knappen den Sieg gegen Eintracht Frankfurt perfekt machte (2:1).
Besonders die letzten beiden Erfolgserlebnisse (Sieg gegen Frankfurt und Weiterkommen in der Champions League) sollte Schalke nutzen um ein für alle Mal mit dem Abstiegskampf abzuschließen, denn ein Sieg in Leverkusen würde praktisch den Klassenerhalt bedeuten.
Josef Eichkorn besser bekannt als Seppo Eichkorn wird die Mannschaft am Wochenende führen, bis dann zu Beginn der neuen Woche Ralf Rangnick das Geschehen übernimmt. Der Trainer kann auf dieselben Spieler zurückgreifen, die in den letzten Spielen zur Verfügung standen.
Fazit:
Bayer Leverkusen muss gegen Schalke wieder in die Spur finden. Zwar ist die Vizemeisterschaft eine tolle Sache, doch international hatte man ein Ausscheiden im Achtelfinale nicht eingeplant. Bei Schalke gibt es ganz neue Gegebenheiten und ab der nächsten Woche auch eine neue Umgebung. Die Spieler stehen nun im Blickfeld und müssen sich zeigen. Für beide Mannschaften hat die Woche einige Neuigkeiten bereit gehalten. Jetzt kommt es drauf an, wie beide Mannschaften die neuen Situationen meistern und mit den Ereignissen umgehen können. Leverkusen hat hier die Möglichkeit einen weiteren Schritt Richtung Champions League zu machen – Schalke kann im Abstiegskampf alles klar machen.
Quoten für Leverkusen – Schalke:
Bayer Leverkusen: 1,85 @ victorchandler
Unentschieden: 3,65 @ unibet
FC Schalke 04: 4,70 @ unibet
19. März 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Sonntag, den 13. März 2011, treffen zwei der drei akutell spielstärksten Mannschaften der Fußball-Bundesliga aufeinander: Der FSV Mainz 05 empfängt Bayer Leverkusen. Am 26. Spieltag trifft in Mainz der Tabellenzweite auf den Tabellenvierten. Beide Mannschaften haben fest im Blick die Bundesliga im nächsten Jahr in Europa zu vertreten.
In diesen Tagen scheint es in der Bundesliga weniger um Fußball, als viel mehr um Personalien zu gehen. So dreht sich das Trainerkarusell wie nie zuvor und schon Monate vor Saisonende wird spekuliert, wer seinen Posten aufgeben muss und durch wen er ersetzt wird, sowie wen er auf einem anderen Posten ersetzen könnte. Viele Namen und wenig Konkretes geistert durch die Medien und von Tag zu Tag entwickeln sich neue Gerüchte. Nachdem sich der FC Bayern München von Louis van Gaal zur neuen Saison trennen wird und Armin Veh in Hamburg von einer vertragsauflösenden Klausel Gebrauch machen wird, ist der Lederball in den Hintergrund gerückt. Auch eine Trennung von Schalke 04 und Felix Magath, sowie Gerüchte über personelle Änderungen auf den Trainerbänken vom SC Freiburg (Robin Dutt) und Bayer Leverkusen (Jupp Heynckes) stehen im Raum. Man kann nur hoffen, dass durch das Bundesligawochenenden wieder etwas mehr Praxis und weniger Theorie angesagt ist.
Schiedsrichter im Spitzenspiel des 26. Spieltags zwischen Mainz und Leverkusen ist Peter Gagelmann. Der Bremer wird die Partie am Sonntag um 15:30 Uhr anpfeiffen.
FSV Mainz 05:
Thomas Tuchel und seine Jungs stehen nach 25. Spieltagen immer noch besser da als die Bayern! Das ist die Botschaft, die man im Mainz zu Karneval verkünden konnte. Denn nach dem furiosen Startrekord durch den FSV, hatte die Fußballnation mit einem langsamen Abstieg in der Tabelle gerechnet. Sie hatten insofern Recht, alsdass Mainz in der Folge nicht an die Leistungen anknüpfen konnte und sich häufig selbst im Weg stand – gerade vor dem gegnerischen Tor. Doch in den letzten Wochen haben sich die Mainzer gefangen und konnten rechtzeitig von Missgeschicken der Konkurrenz profitieren. So konnte man mit den letzten beiden Siegen in Hoffenheim (2:1) und in Hamburg (4:2) gegenüber allen Verfolgern Punkte gewinnen (gegenüber Bayern sechs Punkte, gegenüber Nürnberg zwei Punkte, gegenüber Hamburg fünf Punkte und gegenüber Freiburg und Hoffenheim sechs Punkte). Das hat die Mainzer in der Tabelle auf den vierten Rang katapultiert. Momentan trennen die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel vier Punkte zu einem Platz, der nicht mehr für die Europa League gilt.
Sportlich gibt es neben der tollen tabellarischen Situation aber eine klare Schwäche: Heimspiele. Während die Mainzer auswärts schon neun Mal gewinnen konnten, gelangen zu Hause gerade mal fünf Siege. Mit außerdem sechs Heimniederlagen findet man sich in der Heimtabelle in netter Gesellschaft mit Mannschaften wie Kaiserslautern, Stuttgart und Wolfsburg, die aktuell nur den Klassenerhalt im Sinn haben. Der letzte Heimsieg der Mainzer datiert vom November des letzten Jahres (3:0 gegen Nürnberg). Danach musste man gegen Schalke (0:1), Wolfsburg (0:1), Bremen (1:1) und Bayern (1:3) den Gast immer mit einem Erfolgserlebnis abreisen lassen. Auffällig ist, dass die Mainzer gegen die Großen in dieser Saison zu Hause keine Punkte holen. Gegen Dortmund (0:2), gegen Hannover (0:1) und gegen Bayern (1:3) gab es Niederlagen – nicht unbedingt das beste Vorzeichen für das Spiel gegen Bayer Leverkusen.
Personll kann Tuchel wie in den Vorwochen auf seinen kompletten Kader, mit Ausnahme der Langzeitverletzten Karhan und Szalai, zurückgreifen.
Bayer Leverkusen:
Eigentlich müsste man von einer Mannschaft aus Leverkusen sprechen, die in Topform an den Mainzer Bruchweg reist und nichts anderes als einen Auswärtssieg vor Augen haben muss. Fünf der letzten sechs Spiele hatten die Leverkusener in beeindruckender Art und Weise gewonnen und lediglich in Bremen in der Schlußminute den Ausgleich hinnehmen müssen (2:2), allerdings ist die Statistik nun nicht mehr aktuell. Und die Topform der Leverkusener dürfte auch getrübt sein, denn unter der Woche zeichnete man ein anderes Bild. Die Niederlage im Europa Leauge Achtelfinalhinspiel zu Hause gegen Villareal dürfte für alle Anhänger des deutschen Fußballs ein absoluter Albtraum gewesen sein (2:3). Bayer dominierte zwar den Gegner, konnte aber letztlich – trotz Führung(!) – daraus kein Kapital für das Rückspiel schlagen. Mehr noch, um in der Finanz-Sprache zu bleiben: Man hat eine ordentliche Last Schulden, die man mit nach Spanien trägt. Denn gegen das heimstarke Villareal muss man im Grunde zwei Tore Unterschied aufholen.
Doch an diesem Wochenende geht es erst einmal gegen Mainz 05. Der letzte Bundesligaspieltag ist für Bayer Leverkusen hervorragend verlaufen. Mit dem eigenen Sieg gegen Wolfsburg und der gleichzeitigen Niederlage der Bayern in Hannover konnte man die Münchener, die wohl immer noch der Hauptkonkurret auf den "Gewinn" der Vizemeisterschaft sind, auf sieben Punkte Abstand distanzieren. Bei nur noch neun Spielen ist das schon eine Hausnummer. In der Bundesliga stellt Leverkusen nach Borussia Dortmund die beste Auswärtsmannschaft. Die einzige Auswärtsniederlage gab es Anfang Ferbruar in Nürnberg (0:1).
Psychologisch ist die Situation der Leverkusener Profis vielschichtig - im negativen Sinne. Mehrere Diskussionen schwirren gleichzeitig durch das Leverkusener Umfeld. So weiß niemand, ob Trainer Jupp Heynckes am Saisonende seinen Vertrag verlängert oder doch lieber die Jacke der Bayern überstreift. Außerdem tanzen mehrere Personallien wie Michael Ballack und Arturo Vidal durch die Medienlandschaft. Dazu kommt, dass man nicht nur die Hinspielniederlage gegen Villareal, sondern auch das Rückspiel in der nächsten Woche in Spanien im Hinterkopf haben wird.
Personell fehlen bei Bayer Leverkusen weiterhin Barnetta, Friedrich und voraussichtlich auch wieder Michael Ballack.
Fazit:
Beide Mannschaften sind auswärts stärker als zu Hause. Das sagt viel über ihre Spielweise aus und über das Hinspielergebnis: Damals gewannen die Mainzer in Leverkusen (1:0). Mainz muss mit der positiven Energie der letzten beiden Siege gegen das Gespenst am Bruchweg ankämpfen. Leverkusen wird den Schock gegen Villareal verdauen müssen. Beide können ihre Ausgangspositionen im Kampf um die internationalen Wettbewerbe hinsichlich der Endphase der Saison deutlich verbessern, wenn ein Sieg gelingt.
Quoten:
FSV Mainz 05: 3,40 @ victorchandler
Unentschieden: 3,40 @ victorchandler
Bayer Leverkusen: 2,30 @ unibet
11. März 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Freitag, den 14. Januar 2011, ist es soweit: Endlich geht die Bundesliga wieder los! Das Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund setzt der fußballfreien Zeit ein Ende. Die Rückrunde beginnt mit einem Spieltag, der sich gewaschen hat. Die Bundesliga begrüßt das neue Jahr 2011 mit dem Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus Dortmund und dem Tabellendritten aus Leverkusen. Der 18. Spieltag hat mehr als nur Punkte zu vergeben: Da er der erste Spieltag nach der Winterpause ist, hat er enorme psychologische Wirkung. Denn, wenn eine Mannschaft erkennt, dass die Ziele die in der Winterpause gesetzt wurden, sich schon nach dem ersten Spieltag – besonders tabellarischer Natur – in die Tat umsetzen lassen, dann kann das zu einem moralischen Push führen, der durch seine anhaltende Wirkung mehr als nur drei Punkte wert ist.
Das Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund wird am Freitagabend gegen 20:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Begegnung ist Peter Gagelmann. Der Bremer ist zum Ende der Hinrunde für die Kartenflut mit insgesamt drei Platzverweisen im Zweitligaspitzenspiel zwischen Augsburg und Berlin verantwortlich gewesen – hat aber in seinen sonstigen 16 Einsätzen in dieser Saison nur einen Platzverweis ausgesprochen.
Bayer Leverkusen:
Der oben angesprochene Effekt trifft in psychologischer Hinsicht mit Sicherheit auch auf Bayer Leverkusen zu. Da es als unwahrscheinlich gilt, dass sowohl Mainz (in Stuttgart) als auch Hannover (in Frankfurt) ihre Auswärtsspiele gewinnen, kann Bayer Leverkusen mit einem Dreier in der Tabelle eine hervorragende Position hinsichtlich der Champions League Plätze erarbeiten. Die Lücke würde im angenommenen Fall mindestens einen Spieltag Puffer zwischen die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes und die Konkurrenz legen. Außerdem würde man das richtige Signal an den Gegner aus Dortmund und an die Bayern senden: Eine Botschaft der Stärke.
Schon in der Hinrunde gelang Bayer Leverkusen ein Sieg gegen Borussia Dortmund. Im Westfalenstadion bot man eine konzentrierte Vorstellung und konnte leistungstechnisch überzeugen (2:0). Das Personal, welches in Dortmund gewann, verletzte sich während der Hinrunde, ist aber mittlerweile wieder fit. Michael Ballack und Stefan Kießling haben die Vorbereitung – in Ballacks Fall mit Abstrichen - mitgemacht und sind wieder einsatzbereit. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wird vermutlich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Kießling könnte aber schon zu Beginn stürmen, da Eren Derdiyok noch an eine Oberschnekleverletztung laboriert.
Jupp Heynckes hat im Gegensatz zu den letzten Jahren im Mittelfeld und – mit Derdiyok – auch im Sturm qualitativ hochwertige Spieler zur Verfügung, die seiner Mannschaft eine gewisse Unberechnbarkeit geben. Renato Augusto, Lars Bender, Sidney Sam und Simon Rolfes könnten beispielsweise im Mittelfeld agieren. Auch ein Einsatz von Reinartz im Mittelfeld zusammen mit Ballack, Barnetta und Vidal ist möglich. Nicht nur eine Rotation ist dadurch im laufintensivsten Teil der Mannschaft möglich, sondern auch eine perfekte Abstimmung auf den Gegner.
Die Resultate der Vorbereitung machen durchaus Hoffnung auf einen guten Leistungsstand, auch wenn sie gegen unterklassige Vereine entstanden sind. So gewann Bayer bei Rot-Weiß Oberhausen (2:1) und gegen den VfL Osnabrück (3:0). Nach dem Überwintern in der Europa League sollte in der Pause eine gute Stimmung geherrscht haben. Mit Dortmund und Hannover spielt Leverkusen zu Beginn der Hinrunde zu Hause gegen zwei direkte Konkurrenten. Die Möglichkeit, den gesteckten Zielen, Taten folgen zu lassen, sind da.
Borussia Dortmund:
Einzig und allein das Thema Abstiegskampf grenzt Borussia Dortmund aus einem Stammtischgespräch aus. Die Borussen stehen mit zehn Punkten Vorsprung an der Spitze der Tabelle und waren während der Winterpause das interessantes Thema. Denn der Gewinn der Deutschen Meisterschaft hängt einzig und allein an Borussia Dortmund. Der psychlogische Effekt, den der erste Spieltag nah er Winterpause hat, kommt im Fall von Borussia Dortmund stark zum Tragen: "Wenn Dortmund in Leverkusen nicht verliert, haben sie die erste Hand an der Meisterschale", prognostizieren viele. Diese Aussage ist nicht durchaus realistisch. Dortmund hat zehn Punkte Abstand zu Leverkusen, dem schärfsten Verfolger, und würde diese zehn im Falle eines Erfolges mindestens behalten. Dortmund muss etwa vier Spiele verlieren, die Leverkusen gewinnt, und etwa fünf Spiele verlieren, die Bayern gewinnt, um von der Tabellenspitze verdrängt zu werden. Sollte es Leverkusen also nicht gelingen das Sechs-Punkte Spiel gegen Dortmund zu gewinnen, würde sich der BVB den Verfolger vom Leib halten und gleichzeitig einen Spieltag näher zum Ende kommen. Auch das Programm der Borussai unterstützt die oben geannte Aussage, denn mit Stuttgart und Wolfsburg hat die Mannschaft von Jürgen Klopp lösbare Aufgaben vor der Brust. Man sollte schon mental etwas angeschlagen sein, um gegen beide Punkte zu lassen.
So viel zur theoretischen Psychologie in diesem Spiel. Sportlich sieht es für Borussia Dortmund nicht rosig, aber auch nicht besorgniserregend aus. Die Langzeitverletzten Kehl und Owemoyela spielen immer noch keine Rolle in Klopps Kader. Hinter dem Einsatz von Lucas Barrios steht ein Fragezeichen – muskuläre Probleme. Der Stürmer wird vermutlich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der größte Ausfall in der Startelf wird Kagawa sein. Der Japaner, der in der Hinrunde hinter den Spitzen für Furore gesorgt hatte, wurde von Japan für den Asien-Cup nominiert und steht Jürgen Klopp daher in der Frühphase der Rückrunde nicht zur Verfügung.
In Testspielen gegen Lens aus Frankreich (2:2) und in Basel (4:0) hat man sich fußballerisch sehr ordentlich präsentiert. Auch in der Hinrunde konnte man seinen Augen nicht trauen, wenn man auf die Tabelle geblickt hat. Theoretisch wiegen die Ausfälle von Kagawa und eventuell Barrios schwer, aber Dortmund hat in der Hinrunde immer eine Lösung gefunden: Die Mannschaft von Jürgen Klopp wird die Euphorie mitnehmen.
Fazit:
Die Hinspielniederlage sollte Anreiz genug sein für die Borussia, um in Leverkusen einen guten Start in die Rückrunde hinzulegen. Dortmund kann in Leverkusen einen großen Schritt in Richtung Deutscher Meisterschaft machen. Fraglich ist, inwiefern es Jürgen Klopp gelingt die Meisterschale aus den Köpfen der Spieler zu bekommen. Beide Mannschaften kommen in guter Verfassung aus der Rückrunde. Leverkusen und Dortmund sind nicht gerade für bedingungslose Defensive bekannt: Ein Abwarten nach der Winterpause wird nicht vermutet. Die Bundesliga präsentiert sich mit dem Spitzenspiel von ihrer besten Seite – bleibt zu hoffen, dass es die Mannschaften umsetzen.
Quoten:
Bayer Leverkusen: 2,38 @ bet365
Unentschieden: 3,45 @ bet-at-home
Borussia Dortmund: 3,10 @ william hill
13. Januar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 16. Oktober 2010, findet in Niedersachsen das Topspiel des 8. Spieltags der 1. Bundesliga statt. Mit dem heimischen VfL Wolgsburg und Bayer Leverkusen treffen zwar nicht die momentan bestplatzierten Mannschaften aufeinander, jedoch dürfte es sich um zwei der attraktivsten Mannschaften handeln. Spielerisch ist – gerade in der Offensive - bei beiden Mannschaften großes Potential vorhanden. Ein Potential, welches wohl Hauptgrund für die positiven (Saison-) Prognosen für Leverkusen und Wolfsburg sein wird.
Der DFL ist es gelungen, dass wahrscheinlich beste Spiel werbewirksam zeitgleich mit der im Free-TV ausgestrahlten Sportschau anzusetzen.
Am Samstagabend um 18:30 Uhr ist Anstoß zwischen Wolfsburg und Leverkusen. Schiedsrichter der Begegnung wird Thorsten Kinhöfer aus Herne sein.
VfL Wolfsburg:
Mit dem Last-Minute Einkauf von Diego ist dem VfL Wolfsburg ein großer Coup gelungen. Besonders Dieter Honeß darf sich auf die eigene Kappe schreiben, dass ein wertvolle Investition unter seinem Namen getätigt wurde. Nun liegt es an der sportlichen Entwicklung inwiefern es der Mannschaft gelingt auch Profit aus dem Potential zu schlagen. Denn auf dem Papier gehört der Kader – auch aktuell, trotz der Verletzten – zu den Besten der Bundesliga.
Als man in der Sommerpause mit Steve McCLaren einen neuen Coach installierte, war man sich des Risikos bewusst, dass man eine gewisse Adaptionsphase kalkulieren müsse. Die Befürchtungen trafen - gepaart mit einem sehr schwierigen Auftaktprogramm – ein: Der VfL Wolfsburg verlor die ersten drei Bundesligaspiele (in München 1:2, gegen Mainz 3:4, in Dortmund 0:2). Im Folgenden gelang es dem Trainer allerdings seine Mannschaft zu rehabilitieren und auf den Weg des Erfolgs zurückzuführen. Seit der Niederlage in Dortmund ist man ungeschlagen. Zu Hause gegen Hannover (2:0), In Hamburg (3:1) und gegen Freiburg (2:1) konnte gewonnen werden.
Als man sich darüber einig war, dass der VfL in dieser Bundesliga-Saison angekommen sei, bewies die Mannschaft von Trainer Steve McClaren das Gegenteil. Mit einer mauen Leistung in Mönchengladbach endete die Siegesserie (1:1). Man musste sich sogar über den Punkt freuen, angesichts der schwachen Vorstellung der Niedersachsen. Der VW-Club wird gegen Leverkusen wieder an den Offensivfussball aus der ersten Halbzeit gegen Mainz anknüpfen müssen. Denn mit der selben Leistung wie gegen Mönchengladbach, wird man vermutlich eine weitere Heimniederlage hinnehmen müssen.
Bayer Leverkusen:
Eigentlich hatte man vor der Saison mit Michael Ballack als neuem Führungsspieler einen Angriff auf die Bayern unternehmen wollen. Nach sieben Spieltagen kann man in Leverkusen weder richtig zufrieden noch richtig unzufrieden sein, aber in jedem Fall ist die Situation eine komplett andere.
Die Punktausbeute ist für die Leverkusener Ambitionen gerade grenzwertig. Mit zwölf Punkten aus sieben Spielen kann man im Grunde zufrieden sein, allerdings bedeutet die Ausbeite – obwohl man bisher nur eine Niederlage zu verzeichnen hat – schon sechs Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund und sogar neun Punkte Rückstand auf den FSV Mainz 05.
Zwar hat man die Bayern erfolgreich vier Punkte auf Distanz halten können, doch in der jetzigen Lage des Rekordmeisters werden die Massstäbe in Leverkusen vermutlich andere sein. Und wenn man sich nach sieben Spieltagen zwischen Hannover und Freiburg wiederfindet, dann hat das insofern eine wertende Komponente, als dass man wissen muss, dass man es hätte besser machen können.
Zweifelsohne trifft das bei Leverkusen zu. Bayer hätte gegen Mönchengladbach zu Hause nicht zu einer Niederlage kommen lassen müssen (3:6) und auch das Heimspiel gegen Nürnberg (0:0) wurde gehörig in den Sand gesetzt.
Problematisch ist derweil die personelle Situation bei Bayer 04. Mit Ballack, Castro, Renato Augusto und Stefan Kießling fallen vier Spieler aus, von denen unter gesunden Umständen mindestens drei in jeder Leverkusener Startformation zu finden wären.
Bayer ist in der Breite gut aufgestellt, doch die Stammformation ist es nicht, mit der Jupp Heynckes gegen den VfL Wolfsburg spielen lassen wird.
Head to Head:
In den letzten drei Jahren dominierte Leverkusen das Bundesliga-Duell der beiden Mannschaften. Vier Mal – zwei Mal zu Hause und zwei Mal in Niedersachsen – konnten die Rheinländer gewinnen. Ein Mal wurde Unentschieden gespielt und im April 2009 gewannen die Wölfe.
Für Tore ist in den Duellen imm er gesorgt: 34 Tore in den letzten zehn Spielen ergeben einen Schnitt, der deutlich über dem üblichen "Over 2.5" liegt.
In der letzten Saison konnte Leverkusen beide Duelle für sich entscheiden.
Fazit:
In diesem Duell gibt es keinen Favoriten. Beide Mannschaften haben die ein oder anderen kleineren Wehwechen, doch im Grunde ähneln sich die Mannschaftsstärken. Man kann beiden attestieren, dass Potential zu haben, um ganz oben mitzumischen. Für solche Vorhaben müssen 6-Punkte Spiele wie dieses hier gewonnen werden. Auch mit einem mauen Unentschieden in Mönchengladbach im Rücken oder einem qualitativ hochbesetzten Lazaret.
Quoten:
VfL Wolfsburg: 2,40 @ unibet
Unentschieden: 3,40 @ bet365
Bayer Leverkusen: 3,10 @ expekt
14. Oktober 2010 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Sonntag, den 14. März treffen in der BayArena am Rhein zwei Spitzenmannschaften aus der 1. Bundesliga aufeinander. Beim Spitzenspiel des 26. Spieltags empfängt Bayer 04 Leverkusen den Hamburger SV. Die Werkself belegt momentan den dritten Tabellenplatz, der Hamburger SV rangiert direkt hinter Leverkusen auf dem vieten Platz. Doch wirklich im Nacken sind die Hanseaten den Leverkusenern nicht, denn sieben Punkte Differenz trennen die beiden Teams bereits. Der Hamburger SV meisterte unter der Woche seine Aufgabe in der Europa League und hat an diesem Wochenende Glück, das dieses Spiel für Sonntag angesetzt wurde. Die Wolfsburger, die im Gegensatz zum HSV sogar auswärts in Russland antreten mussten, waren im Vorfeld des Spieltags äußerst entrüstet über die Ansetzung der Begegnungen, da Wolfsburg bereits am Samstag in Mönchengladbach spielen muss.
Schiesdrichter des Duells zwischen Leverkusen und Hamburg ist Deniz Aytekin. Der Betriebswirt aus Bayern griff in seinen neun Bundesligaspielen in dieser Saison noch nicht einmal zu einem Platzverweis. In der 2. Bundesliga und in der 3. Liga schickte Aytekin in acht Spielen vier Spieler früher zum Duschen.
Anstoß des Spiels ist um 17:30 Uhr.
Bayer 04 Leverkusen:
Das Zittern beginnt im Fanblock der Werkself. Man kann im Stadion die Anspannung greifen. Jeder spührt es. Was dem neutralen Fußballfan vielleicht verborgen bleibt, sieht jemand, der die Bundesliga aufmerksam verfolgt, sofort: Leverkusen strauchelt.
Für das zuletzt sieglose Leverkusen ist dieses Spiel, obwohl es von außen wie ein gewöhnliches Spitzenspiel ausschauen mag, wahrscheinlich das wichtigste Spiel der ganzen Saison, denn genau jetzt ist Leverkusen an dem Punkt angelangt, auf den die ganze Fußball-Nation gewartet hat. Genau jetzt kann bei Leverkusen der Knax kommen und der Abwärtsstrudel würde beginnen. Eine enorm wichtige Begegnung für die Leverkusener, da besonders psychologisch viel auf den Spiel steht. Nachdem von einigen schon vermutet wurde, die Werkself sei unter Jupp Heynckes mental stabiler geworden, fürchtet das Fußball-Volk nun wieder das Abrutschen von Bayer – wie in der letzten Spielzeit.
Der sportliche Verfall kann anhand von Zahlen verdeutlicht werden. Alles begann Anfang Februar in Bochum. Leverkusen führte zur Pause und ließ sich vom damals noch stärker abstiegsbedrohten VfL Bochum die Butter vom Brot nehmen. Am Ende stand ein Unentschieden und der Verlust von zwei Punkten für Bayer Leverkusen zu Buche (1:1). Beim folgenden Heimsieg gegen Wolfsburg (2:1) hatte Bayer öfter das Glück auf seiner Seite, denn besonders in den Schlußminuten hatte Wolfsburg freistehend beste Einschußmöglichkeiten, die allesamt vergeben wurden. DIe Konter der Werkself wurden stark ausgespielt, doch absolut indiskutabel abgeschlossen. Auch das Unentschieden in Bremen (2:2) am nächsten Spieltag ist definitiv ein Unentschieden mit Nachgeschmack nach Niederlage. Wieder führte Leverkusen – in diesem Spiel sogar zwei Mal – und wieder konnte Bayer keine drei Punkte mit nach Hause nehmen. In der 90. Minute glich Per Mertesacker aus. Da Bayern München zu diesem Zeitpunkt auch strauchelte (1:1 in Nürnberg), behielt die Werkself die Tabellenführung. Zu Hause gegen Köln folgte eine weitere Enttäuschung (0:0) und in Nürnberg dann die erste Niederlage der Saison (2:3). Die stark abstiegsbedrohten Franken siegten verdient, nachdem Leverkusen erst sehr spät im Spiel seine Klasse zeigte.
Denn diese Klasse ist zweifelsohne vorhanden, doch der Kopf scheint zu blockieren. Trainer Jupp Heynckes ist sicherlich erfahren genug um seiner jungen Mannschaft wieder Stabilität und Sicherheit einzuflösen. Die letzte Saison sollte Warnung genug sein.
Personell wird Jupp Heynckes im defensiven Mittelfeld umstellen müssen, da Reinartz gelbgesperrt ist. Auch in der Offensive ist zu erwarten, dass Barnetta wieder von Beginn an Dampf machen soll. Wer für ihn seinen Platz räumen muss, ist unklar. Aller Voraussicht nach wird Kroos auf der Bank Platz nehmen.
Hamburger SV:
Nicht zu knapp wurde am dem Hamburger SV rumgehauen zu Beginn der Woche. Doch manchmal kann ein schnelllebiges Geschäft auch etwas für sich haben. Das spüren die Hanseaten aktuell besonders. Die Leistung am letzten Wochenende bei Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin war so unterirdisch, dass man eingentlich als Verlierer den Platz hätte verlassen müssen – und das gegen den Tabellenletzten. Als Marcell Jansen beteuerte, es könne nicht immer nur gute Spiele geben, schien das nur ein laues Lüftchen zu sein. Doch am Donnerstag gegen Anderlecht gelang es dem HSV die Kräfte zu bündeln und sich ein komfortables Ergebnis zu erspielen. Der Heimsieg in der Europa League (3:1) ebnet den Weg in die nächste Runde, obgleich das Rückspiel noch aussteht. Allerdings sollte eine solide Leistung in Anderlecht möglich sein, um die Belgier für dieses Jahr zu verabschieden, denn wer in Anderlecht mit zwei Toren Unterschied verliert, hat es definitiv nicht verdient in die nächste Runde vorzudringen.
Betrachtet man lediglich die Bundesligaspiele solle der HSV wieder etwas mehr Ordnung und Linie in seine Resultate bringen. Denn durch das durchschnittliche Auftreten der letzten Wochen ist der Vorsprung auf den sechsten Platz erheblich geschrumpft. Lediglich vier Punkte Abstand zu Werder Bremen sind vom einst deutlich größerem Abstand noch übrig geblieben.
Nur ein Tor konnte der HSV in den letzten drei Spielen erzielen. Außerdem entschieden die Hanseaten nur zwei der letzten sieben Bundesligaspiele für sich. In diesem Jahr gewann der HSV erst drei Bundesligaspiele und hat damit allein in der Rückrunde auf Schalke und Bayern acht Punkte verloren (drei auf Leverkusen).
Besonders die Unentschieden in Köln (3:3), als man bereits mit zwei Toren führte, und zu Hause gegen Frankfurt (0:0), spüren die Norddeutschen in der Tabelle. Mit einem Sieg gegen Leverkusen könnte man der Werkself nahe kommen und die Leverkusener mental auf die schiefe Bahn brinen. Außerdem spielen die Rivalen aus Dortmund (in Bochum) und Bremen (in Hoffenheim) auswärts. Mit einem Punktverlust der Konkurrenten ist durchaus zu rechnen.
Personell wird Ruud van Nistelrooy sehr wahrscheinlich sein Startelf-Debüt in der Bundesliga geben. In der Europa League hatte der Holländer bereits von Beginn an gespielt – und getroffen. Jerome Boateng müsste seine muskulären Probleme, die einen Einsatz unter der Woche unmöglich machten, überwunden haben und von Beginn an eine Außenbahn verteidigen.
Head to Head:
Im Hinspiel gab es in Hamburg ein tristes torloses Unentschieden. Seit April 2006 wartet Leverkusen auf einen Sieg gegen Hamburg in der Bundesliga. In sieben Spielen gewann Hamburg seitdem fünf Mal. Nur im Uefa Cup setzte sich Leverkusen in der Saison 2007/2008 durch. Nur eines der letzten zehn Spiele wurde durch mehr als ein Tor Unterschied entschieden.
Fazit:
Wie angesprochen ist das Spiel von enormer Relevanz im Jahrbuch der Leverkusener, allerdings steht mit dem Hamburger SV ein Gegner ins Haus, der nicht nur gerade einen Triumph in der Europa League feierte, sondern auch einen neuen Topstürmer integriert hat. Das Nervenkostüm der Werkself ist Hamburgs zwölfter Mann, doch Bayer hat es selbst in der Hand diesen früher zum Duschen zu schicken.
Quoten:
Bayer 04 Leverkusen: 2,10 @ unibet
Unentschieden: 3,60 @ betfair
Hamburger SV: 3,85 @ betfair
13. März 2010 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
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