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Ivanovic


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Ivanovic und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Gleichzeitig mit dem Begin der French Open in Paris möchte ich mich aus dem Winterschlaf zurückmelden. Die letzten Wochen gaben mir wenig Zeit, Sie mit Neuigkeiten aus der Sportwelt zu füttern, dafür dürfen Sie sich auf umso schönere Monate freuen. In der NBA finden aktuell die Conference Finals statt, die Weltmeisterschaft in Südafrika steht vor der Tür und auch die Tennisfreude blicken sehnsüchtig auf die heiße Asche in Frankreichs Hauptstadt.

Gestern gab es den 2.Tag der Auftaktpartien bei den French Open. Erfahrungsgemäß sind klare Siege typisch im Duell David gegen Goliath. Umso erfreulicher, dass so mansch Außenseiter stark an den Nerven der Favoriten nagte. So musste Andy Murray bereits früh im Turnier über die komplette Distanz gehen und gewann nach 2:0 Satzrückstand mit dem knappsten aller möglichen Tennisergebnisse. Gasquet ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt in der ATP Tour, doch aktuell schmückt den Franzosen nur Rang 67 in der Weltrangliste. Die erfolgreichen Vorbereitungsturniere gaben Hoffnung auf einen Erfolge gegen Murray, der auf Sand nicht zu den stärksten Spielern gehört. Insgeheim beginnt für den Schotten wohl bereits jetzt die Einrollphase für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon in wenigen Wochen. 4:6 und im Tiebreak gewann Gasquet die ersten 2 Durchgänge und trieb mit einem Break Führung im Dritten die Favoritenquote bei unserer beliebten Wettbörse Betfair bis auf @11,0 (abzüglich Provision @10,45). Der umkämpfte mittlere Satz sollte wegweisend für die Partie sein. Murray gewann 6:4 und spielte anschließend seine körperliche Überlegenheit aus. Gasquet hatte nach 10 Tagen mit Spielauftritten konditionell nichts entgegenzusetzen.

Ebenso musste auch Serena Williams zumindest ein klein wenig zittern. Viele Schweizer werden sich über den unerwartet starken Auftritt von Voegele im ersten Satz gefreut haben. Erst im Tiebreak konnte die US – Amerikanerin die 1:0 Führung feiern, während es zuvor gar nach dem Satzverlust ausgesehen hatte. Das schwache 13.Spiel setzte sich für Voegele im 2.Satz durch, in dem sich Williams aber auch klar steigerte.

Auch ein Deutscher machte auf sich aufmerksam. Dieter Kindlmann zwang Monfils über 4 Sätze. Sie haben diesen Namen noch nie gehört? Dann brauchen Sie sich keinesfalls zu schämen. Der Herausforderer hatte nur als Nachrücker für die French Open zur Verfügung gestanden, erfuhr erst wenige Stunden vor dem ersten Ballwechsel von seiner Chance auf dem größten Court "Philippe Chatrier".

Die Favoriten hatte gestern allesamt keinen ganz großen Tag erwischt. Die kleine Anzahl an Sandplatzturnieren vor dem Großereigniss machte sich bei den Herren klar bemerkbar. Auch Djokovic musste gegen Korolev einen Satz abgeben, Federer hingegen blieb souverän.

Philipp Petzschner musste bereits am 2.Tag die Segel streichen. Carsten Ball vertrieb den angeschlagen angetretenen Deutschen in einem Marathonmatch aus Runde 2. 9:7 endete der entscheidende, stets ohne Tiebreak gespielte, 5.Satz.

Die Damenwelt präsentierte sich deutlich lockerer: Henin, Julia Goerges, Wozniaki, Stosur, Radwanska, Jankovic, Dementieva, Na Li und Ivanovic, alle gewannen ihre Partien glatt mit 2:0.

 

 

25. Mai 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Herzlichen Willkommen zum 6.Tag der Australian Open im gleichnamigen Kontinent. Langsam dünnt sich das Feld der verbliebenen Teilnehmer aus und es wird immer übersichtlicher und leichter, alle wichtigen Spiele verfolgen zu können.

Samantha Stosur eröffnet den Tag direkt in den Farben der Australier. Gegnerin ist Alberta Brianti, eine eigentlich unbekannte Dame, die aber Sabine Lisicki in der letzten Runde einen bitteren Schock zusetzte. Jetzt fallen auch die Quoten gegen Stosur, die sich vor allem in der Erstrundenaufgabe nicht mit Ruhm bekleckern konnte. In solchen Spielen ist es immer sinnvoller auf klare Außenseiterinnen zu gehen, eine echte Wette aber leitet sich hier nicht ab.

Auch Venus Williams darf nicht fehlen. Sie bestreitet das letzte Match vor der "Nightsession" in der Rod Laver Arena. Ihre Gegnerin ist ebenfalls eher unbekannt und heißt Dellaqua. Die ganze Halle wird gegen die Amerikanerin beben, ist doch auch hier die Außenseiterin eine Australierin. Ein HC +7,5 klingt wirklich grenzwertig, doch da Venus zuletzt ungewohnte Stabilität zeigte, kann man auch die Finger davon zu lassen.

Serena, die Schwester muss heute in die Hisense Arena ausweichen. Doch die Form der Schwestern stimmt. Selbst im Doppel geben beide bislang nur 1,25 Spiele pro Satz ab. Eine überragende Bilanz. Auch Navarro dürfte wenig gegen die Powerfrau entgegenzusetzen haben, auch wenn es doch spannend zu sehen wäre, wenn ich mich hier völlig täuschen würde.

Still und heimlich ist Victoria Azarenka nach vorn marschiert. Bereits zweimal verpasste sie ihren Gegnerinnen die Brille (6:0 Erfolg). Tathiana Garbin hat immerhin die Nummer 28 (Vesnina) geschlagen und auch in Runde 2 ein schlecht begonnenes Duell gedreht. HC +7 ist unter diesen Umständen vielleicht ein kleines Stückchen zu hoch, vor allem wenn die Quote nicht bei 1,85, sondern gar 2,00 (Betsafe)liegt. Klein sollte man dies antesten.

Radwanska darf gegen Schiavone ran. Ein spannendes Duell zweier Top 20 Spieler könnte uns erwarten. Die Italienerin hat dank der Doppelkonkurrenz bereits 4 Spiele auf der Schulter, die sie aber allesamt gewinnen konnte. Radwanska war bislang sehr souverän und dürfte auch hier die Nase ein Stückchen vorn haben. Selbiges gilt auch für Vera Zvonareva gegen Gisela Dulko. Zvonareva ließ Benesova keine Chancen, während Dulko durch den Sieg über Ivanovic auffiel. Das dieser momentan jegliche Form fehlt, ist weit verbreitet. Normalerweise dürfte dies eine klare Angelegenheit für die Russin werden.

Auch in der Herrenkonkurrenz sind die australischen Hoffnungen noch nicht begraben, sondern ruhen auf dem Namen Hewitt. Heute stehen die Chancen in etwa ausgeglichen, ob es auch in 2 Tagen noch die Begeisterung seiner Turnierexistenz geben wird. Baghdatis hat ein 5 – Satz – Match im Rücken, war schwer von Krämpfen geplagt. Gestern war es kaum für ihn möglich zu trainieren, doch hundertprozentig aus der Form werfen dürfte ihn dies nicht. Dieses Spiel ist einfach zum anschauen viel zu schön, als das man sich durch Wetten unnötig zum Zittern zwingen söllte.

Selbiges gilt für Thommy Haas, der als Außenseiter gegen Tsonga aufläuft. Haas verschlief bislang immer die Startphase. Sollte er daran arbeiten können gibt es ein winziges Stückchen Hoffnung auf eine doch etwas größere Überraschung. Zu gönnen wäre es Thommy natürlich. Er liebt die Australian Open und kann sich in jedes Spiel hineinbeißen.

Ohne Verletzung wird auch Roger Federer problemlos in die 4.Runde einziehen. Gegen Montanes dürfte es nicht den Hauch eines Problemes geben. Die Quoten und Linien sind gut gewählt, doch am Sieg gibt es keine Frage. Obwohl die Odds nicht sehr verschieden zu Fedex sind, steht das Match Monaco vs. Davydenko unter einem anderem Stern. Davydenko hat noch keinen vernünftigen Gegner gehabt, während Monaco bereits 8 Sätze auf dem Platz stand. Dennoch gilt für den Argentinier ähnliches, wie für Haas. Er fightes bis zum letzten Ballwechsel. Ein HC +8,5 ist zu hoch angesetzt und mir eine Wette wert.

Verdasco und Djokovic werden sicheren Siegen entgegen gehen. In beiden Fällen sind die Gegner zu schwach, um unter normalen Umständen eine echte Gefahr werden zu können. Sollten Sie die Spiele live verfolgen und sehen, dass unerwartet doch einer der beiden in Satzrückstand gerät, dann lohnt sich eine Favoritenwette.

Eine letzte Chance sehe ich noch bei Youzhny, der gegen Kubot aus Polen in der Lage sein söllte, einen 3:0 Sieg zu feiern. Unsere Lieblingswettbörse bietet dafür eine 2,70. Allgemein sind Satzwetten fast nie bei einfachen Buchmachern am besten quotiert.

 

Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)

 

 

22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Ich habe die leichte Vermutung, dass die ersten Tage einfach zu gut waren. Nicht etwa aus Wettsicht, doch das große Feuerwerk in den Spielen von Henin und Del Potro gestern, konnte heute nicht erreicht werden.

Zudem war es nicht gerade ein deutscher Tag. Sabine Lisicki, gestern noch klar favorisiert gewesen, scheiterte an Brianti. Es ist natürlich enttäuschend für die Fans der Dame, deren Karriere 2010 einen steilen Schritt nach oben gehen dürfte. Auch wenn man aus Niederlagen am meisten lernt, so hatte sich Lisicki ihre Zweitrundenaufgabe gewiss nicht gedacht. Nach souverän gewonnenem Auftaktsatz gab sie unerklärlicherweise das Heft des Handelns an ihre Gegnerin ab. Auch ein Rebreak im Mitteldurchgang brachte nicht die Sicherheit in den Schlägen zurück. Natürlich fehlte auch das Glück, landeten doch einige Bälle haarscharf neben den Linien. Schlussendlich bleibt das Fazit, dass Brianti an diesem Tag einfach kämpferisch knapp die Nase vorn hatte.

Auch für Kristina Barrois sollte der 4.Wettkampftag der letzte bleiben. Gegen die Volksheldin Samantha Stosur verlor Barrois in 2 Sätzen. Das Spiel war jedoch wesentlich knapper, als das Resultat es vermuten lässt. In Durchgang 1 fehlte die volle Konzentration am Ende, selbst im Zweiten lag Stosur bereits mit dem Break zurück, konnte das Match aber zu ihren Gunsten hinbiegen.

Kämpfen mussten auch der männliche Held der Australier. Hewitt sah sich einem 8 Jahre jüngerem Kontrahenten ausgesetzt, der nicht davor wegschreckte, den Favoriten mächtig einzuheizen. Young gab nur äußerst knapp im Tiebreak die erste Entscheidung ab und spielte auch anschließend gutes Tennis. Erst im letzten Satz (6:1) schwanden die Kräfte.

Roger Federer und Novak Djokovic haben souverän Runde 3 erreicht. Federer hatte mit Hanescu deutlich weniger Mühe, als man nach der schwachen Erstrundenpartie davon ausgehen konnte. Hanescu schien wie gelähmt, kam selten an seine Möglichkeiten heran und verlor glatt in 3 Sätzen. Der Serbe Djokovic erwischte einen denkbar schlechten Start in die Partie, wurde aber nach dem Satzverlust sicherer und ließ nichts anbrennen.

Im Spiel des Tages gewann Baghdatis gegen Ferrer in einem 5 – Satz – Krimi. Der Sieger war sowohl nervlich, als auch konditionell völlig fertig, als die Partie ein Ende fand. Im Entscheidungssatz plagten ihn mehrfach Krämpfe , ein langes Spiel in 2 Tagen würde  unheimlich schwer werden.

Eine unerwartete Niederlage kassierte unterdessen Ana Ivanovic gegen Gisela Dulko. Es spricht wohl aus dem Herzen vieler Männer, dass mit dem Ausscheiden von Ivanovic, Dementieva und Sharapova die äußerliche Attraktivität gewaltig gesunken ist. ;) An dieser Stelle möchte ich eine ganz kurze Information außerhalb der Australian Open weitergeben. Es ist eine Tatsache, dass es nicht unbedingt leicht ist, solche Nebensächlichkeiten im Wettsport auszublenden. Nicht wenige Menschen tippen gerade in Einzelsportarten auch mal auf den oder die sympathischere / vermeintlich schönerere. Dies ist definitiv Gift, und keinesfalls eine Recherche, die mit gefundenem Value endet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, von solchen Gedanken die Finger zu lassen, denn dies wird Ihren Erfolg beeinträchtigen.

Abschließen möchte ich mit einer erfreulichen Nachricht. Thommy Haas steht in Runde 3. Gegen Tipsarevic lief alles so, wie gestern vermutet. Der Kämpfer musste sich zwar im 1.Satz geschlagen geben, fand aber die Linie und den "Roten Faden" im Spiel hin zum Sieg. Auch aus Wettsicht ein sehr erfreuliches Spiel.

 

21. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Zugegeben, der Tennissport ist in Deutschland nicht gerade im kommen. Auch zur Weltspitze fehlt ein ganzes Stückchen. Umso schöner ist es doch, dass unsere Außenseiter mal wieder Siege feiern können.

Thommy Haas bestritt sein Match gegen Simon Greul aus Stuttgart und musste zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Der 1.Satz verlief mit vielen leichten Fehlern wenig zufriedenstellend. Bei 3:4 im Zweiten aber löste sich der Knoten. Ab sofort gab Thommy nur noch 3 Spiele ab und siegte mit 6:7, 6:4, 6:2 und 6:1.

Eine Überraschung schaffte Rainer Schüttler. Der Shaker warf den gesetzten Sam Querrey in 4 Sätzen nahezu leicht aus dem Turnier. Der Amerikaner konnte nur den 2.Satz für sich entscheiden.

Philipp Kohlschreiber beendete seine Auftaktübung vom gestrigen Tag. Auch die Regenpause konnte das vielleicht größte deutsche Talent nicht aufhalten, sodass die Einsatzzeit auf dem Court äußerst gering ausfiel.

Bei den Damen gibt es derzeit nur einen Namen: Sabine Lisicki eilt in die nächste Runde. 6:1 und 6:4 hieß es gegen Martic. Petkovic gewann gegen eine Tschechin mit fast demselben Resultat. Berrer, Zverev und Becker sind die größten ausgeschiedenen Namen.

Doch natürlich gab es auch echtes Weltklassespieler, die ihren ersten Auftritt genießen durften. Roger Federer musste wie bereits gestern erwähnt gegen Andreev antreten und verhalf allen Nachtippern zu einem Wetterfolg. Sowohl das "Lay 3:0 Federer", als auch die HC Wette gingen durch. Dabei musste Andreev gar einen Satz mit 0:6 abgeben.

Federer präsentierte sich in mittelprächtiger Form. Bereits beim verlorenen Auftaktdurchgang (4:6) wurden die ungewöhnlichen Fehler des Schweizers deutlich. Auch in den 3 siegreichen Durchgängen konnte Fedex nicht an die Dominanz vergangener Tage anknüpfen. Das Reportoire des Weltranglistenersten ist aber immer noch genial. Fedex weiß genau, in welchem Moment welcher Schlag die beste Wirkung hat und kann sich auch umstellen, wenn gewisse Schläge nicht kommen. Andreev überzeugte als guter Aufschläger, der auch von der Grundlinie gutes Tennis zeigte. Den Knackpunkt im Match stellte das 12.Spiel des dritten Satzes dar. Andreev servierte zum Satzgewinn, bekam aber das Rebreak und ging im folgendem Tiebreak unter. Damit war der Wiederstand gebrochen und der Weg frei für den 15 – fachen Grand Slam Gewinner.

Mit unerwarteter Leichtigkeit fegten Serena Williams und Ana Ivanovic ihre Gegner vom Platz. Ganze 8 Spiele gingen an die Kontrahentinnen Perry und Radwanska. Ähnlich erfolgreich verliefen die Partien von Venus Williams (6:2 6:2) gegen Safarova und Jelena Jankovic (6:4, 6:0) Beiden war aber auch vor der Partie nichts anderes als ein deutliches Ergebnis zuzutrauen gewesen.

Eine Freude für die Wettbasis Leser dürfte der Auftritt  von Carsten Ball gewesen sein. Er lieferte Fernando Verdasco einen harten Kampf und konnte gar einmal einen Teilerfolg im Tiebreak feiern. Dennoch bleibt der Spanier ein Kandidat mit Value in den Langzeitwetten.

Die Stars der Herren ließen nichts anberennen. Djokovic und Davydenko, aber auch Tsonga und Hewitt gaben sich bei 3:0 Erfolgen keine Blöße.

Einzig Robin Söderling musste ein böses Erwachen spüren. Der Preis für den dicksten Außenseitersieg geht wohl an Granollers. Selbst eine 2:0 Satzführung reichte dem Nadal – Besieger von Roland Garros 2009 nicht zum Triumph.

 

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19. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Bei den US Open konnte spät am Abend auch Caroline Wozniacki noch den Einzug in das Halbfinale feiern. Melanie Oudin hatte nicht die Spur einer Chance und konnte ganz 4 Spielgewinne für sich verbuchen. Das 2:6 und 2:6 offenbart die Überlegenheit Wozniackis.

Die Herrenviertelfinals sind bereits halb beendet. Roger Federer kommt erneut perfekt in New York zurecht und darf vom nächsten Titel bei einem Grand Slam Turnier träumen, nachdem bereits Wimbledon ein Meilenstein für den Schweizer war, da der Rekord der meisten Siege in den Top 4 Turnieren endgültig an den Schweizer überging. Robin Soderling, der in Paris noch Rafael Nadal bezwungen hatte, konnte nur einen Satz gegen Fedex im Tiebreak umbiegen, nachdem zuvor ein glattes 0:6 und 3:6 auf der Anzeigetafel stand.

Einen der zwei verbliebenen Spanier musste im 2.Viertelfinale die Segel streichen. Fernando Verdasco, der zum Jahresauftakt noch ganz Melbourne verzückt hatte, unterlag Novak Djokovic mit 1:3. Das Spiel war aber nicht annähernd so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt. Verlor Verdasco den ersten Satz Satz noch knapp im Tiebreak, folgte daraufhin ein klares 6:1. Einzig der letzte Satz war eine klare Angelegenheit für Djoko.

Aktuell stehen sich Juan Martin Del Potro und Marin Cilic gegenüber. Der argentinische Newcomer, der sich seit knapp einem Jahr in der Weltspitze etabliert hat, gilt als klarer Favorit.

Rafael Nadal, dessen Comeback erst knapp 3-4 Wochen zurückliegt, und Fernando Gonzales bestreiten das Nightgame aus der Sicht aller europäischen Fans. Rafa genießt die Rolle des Spielers mit den klar kleineren Quoten (1,30) und ist von der Klasse als Tennisspieler auch klar zu bevorteilen, auch wenn Nadal in New York nicht so klar überlegenes Tennis zu spielen imstande ist, wie bei seinem alljährlichen Highlight bei den French Open.

Traurige Nachrichten gibt es seit knapp einer Woche außerhalb des Tennisplatzes. Für Ana Ivanovic ist die Saison bereits beendet. Nach dem erneut schwachen Abschneiden in den USA unterbrach die Serbin Ihre Saison um im Training neue Kraft zu schöpfen. Seit der Höchstsprosse der Karriereleiter, dem French Open Sieg 2008, scheint es nur noch bergab zu gehen. Den Trend zu stoppen ist das Ziel der Landsfrau von Novak Djokovic.

 

 

10. September 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Das Wunder vom London wird in Deutschland immer größer. Die entscheidente Phase des bekanntesten Tennisturnieres der Welt wurde mit der zweiten Turnierwoche in London eingeläutet. Die Achtelfinals bei den Damen und Herren standen auf dem Programm und sollten Jubeltöne in Schwarz – Rot – Gold hervorrufen.

Sabine Lisicki steht im Viertelfinale von Wimbledon. Was wie ein Märchen klingt und durchaus auch als solches vor dem Turnier hätte erzählt werden können ist nun feste Realität. Nachdem bereits Svetlana Kuznetsova vor Wut ihren Schläger auf den Boden schlug, musste nun auch Mitfavoritin Caroline Wozniacki dran glauben. In nur 2 Sätzen schickte Lisicki mit 6:4 und 6:4 ihre Kontrahentin auf die Heimreise. Dabei legte die 19 jährige noch einmal ein Schippe auf die Leistung von vor 2 Tagen drauf. Besonders die Probleme beim Aufschlag wusste Lisicki besser zu kaschieren und geht nun voller Optimismus in das Viertelfinale gegen Dinara Safina. Das die Weltranglistenerste in der Topform schlagbar ist bewies Safina selbst. Gegen Amelie Mauresmo reichte es auf dem ungeliebten grünem Untergrund nur zu einem Zittersieg. Nach Satzverlust gewann Safina noch 4:6, 6:3 und 6:4 und erreichte damit die Runde der letzten Acht.

Den perfekten Tag rundete bei den Herren Tommy Haas ab. Auch wenn Tommy bereits vor dem Spiel favorisiert wurde, gefeiert werden dürfen die Siege dennoch. Die Quote 1,30 aber war deutlich zu niedrig um daraus Profit schlagen zu können. Besonders der erste Satz sollte wegweisend für den späteren Triumph werden. Haas sicherte sich im Tiebreak Durchgang 1 und machte mit zwei 6:4 Erfolgen den Sieg über Andreev perfekt.

Unterdessen scheint der Sisteract bei den Damen nicht aufhaltbar. Die Williams Schwestern eilen von Sieg zu Sieg. Serena Williams musste nur zu einem Kurzarbeitseinsatz und meisterte ihre Pflicht souverän gegen Hantuchova 6:3, 6:1. Noch kürzer auf dem Platz stand ihre Schwester, die von der Verletzung Ana Ivanovics profitierte und nach einem gewonnem Auftaktsatz und 0:1 Rückstand im Zweitem kampflos die nächste Runde erreichte.

Keineswegs kampflos überließ Soderling dem Chef von Wimbledon das Feld. Auch wenn ein 0:3 gegen Fedex deutlich klingen mag, so war die Partie doch ausgeglichener als es die Zahlen vermuten lassen. Nur einmal gewann Federer mit Break, zweimal war der Tiebreak nötig um die Partie zu erringen. Die Liste der 3:0 Ergebnisse setzen weitere Herren fort. Roddick und Djokovic feierten erwartungsgemäße Erfolge, wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit. Keineswegs zu erwarten war Ferreros Dreisatzsieg gegen Simon.

Die Serie der Satzverlustfreien Matches unterbrachen Hewitt und Karlovic. Hewitt siegte in einem untypischem 5 – Satz – Match 3:2. Dabei war kein einziger der Sätze umkämpfte, sondern fand stets einen klaren Sieger. Ganz anders die Partie Karlovic vs. Verdasco. Verdascos Quote war vor dem Match erst enorm gestiegen um anschließend wieder zu fallen. Die Unentschlossenheit der Wettgemeinde war völlig richtig, den das Spiel hätte 2 Sieger verdient gehabt. 3 Tiebreaks lassen vermuten, dass das Quentchen Glück und die Nervenstärke Garant für Karlovics Siegeszug waren.

Bei den Damen komplettieren Dementieva und Azarenka das Feld der letzten 8 verblieben Spielerinnen mit Favoritensiegen.

 

 

29. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Wech eine Sensation. Die Siegerin der French Open in Paris scheitert noch in der ersten Woche. Svetlana Kuznetsova erwischte einen echten Horrortag und bereitet Sabine Lisicki den Weg ins Achtelfinale. Der schwache Tagesauftritt der Verliererin wurde mit der Niederlage im Doppel zusammen mit Amelie Mauresmo perfekt gemacht. Dabei war Lisicki mit Quoten über 5,00 in die Partie gegangen und als chancenlos eingeschätzt worden. Stattdessen aber spielte die 19 Jährige atemberaubendes Tennis und ließ der Titelträgerin von Paris keinerlei Chancen. Bereits nach 75 Minuten stand der erste Matchball an, einige Minuten später sollte der entscheidente auch verwandelt werden. Dabei brodelte es im inneren Kuznetsovas. Mehrmals deute sie den Schlägerwurf an, nach einem einfach und klar vermeidbaren Fehler tänzelte das Arbeitsgerät dann über den heiligen Rasen von Wimbledon. Die Deutsche erreicht damit erstmals die zweite Turnierwoche, oder anders formuliert, das Achtelfinale eines Grand Slams. Damit ist auch das Favoritensterben der Damen eingeläutet, die sich bislang recht souverän vorangespielt hatten.

Den zweiten Totalausfall beging Jelena Jankovic. Die Serbin ist eine der ausgeglichensten und stärksten Spielerinnen der Tour und musste schon seit Ewigkeiten nicht mehr vor dem Achtelfinale passen. Doch eine Verletzung zwang Mrs. Jankovic zu einer schwachen Partie. Gegen Oudin war bereits der erste Satz zu einer Qual geworden, welchen die ehemalige Weltranglistenführende noch für sich entscheiden konnte. Satz 2 ging spät mit 7:5 an die Außenseiterin, deren Quote auf einen Satzgewinn vor dem Match bei @3 gestanden hatte. Jankovic ließ sich behandeln, doch sollte dies dem Spiel keine Wende mehr geben. Glatt mit 2:6 gab sie den Entscheidungssatz ab und schied damit aus dem Turnier von Wimbledon aus.

Weniger Probleme hatte Ana Ivanovic, obwohl sie im Gegensatz zu Kuznetsova und Jankovic deutlich höher quotiert wurde. Samantha Stosur konnte 2009 bereits bei den Grand Slams überragen und war ein echter Prüfstein für Ivanovic, welche die Aufgabe souverän löste. Einen knappem 7:5 mit zahlreichen Breaks im Erstem folgte ein souveränes 6:2. Ivanovic ist gewiss nicht in der Form von 2008, doch das Erreichen des Achtelfinals bedeutet einen kleinen Aufschwung in der Formkurve. Die nächste Runde gegen Venus Williams dürfte aber Endstation sein, doch wer Ana kennt, der weiß, dass sie auch gegen Venus überragen kann und besonders im Damentennis nichts unmöglich ist.

Aus deutscher Sicht wurde der Tag nicht nur durch Lisicki ein erfreulicher. Zwar unterlag Philipp Petzschner Leyton Hewitt in 3 Sätzen, doch kam auch Tommy Haas in seinem Marathonmatch zum Einzug in Turnierwoche 2. Das Match gegen Cilic musste am vergangenem Abend verschoben werden und wurde beim Stande von 6:6 im Fünftem erneut aufgenommen. Haas machte den Eindruck als hätte er einfach den größeren Willen und die besseren Nerven. Am Ende stand ein 10:8 auf der Anzeigetafel.

Die weiteren Favoriten gaben sich keine Blöße. Murray, Venus Williams, Roddick und Dinara Safina kamen ohne Satzverlust eine Runde weiter. Dabei enttäuschte Melzer gegen Roddick keinesfalls, zwang den Amerikaner zweimal in den Tiebreak aber konnte in den entscheidenten Ballwechseln nicht mit Aufschlagmonster Nummero Uno mithalten. Venus verpasste ihre Gegnerin eine Brille im Auftaktsatz, gewann auch den Zweiten mit 6:4. Die großen Hoffnungen der brittischen Zuschauer liegen selbstverständlich auf Andy Murray. Der neben Federer als Topfavorit gehandelte Dritte der Setzliste überrannte Troicki in 3 einseitigen Sätzen.

 

28. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Der Altmeister hat es dem Nachwuchs noch einmal so richtig gezeigt. Leyton Hewitt besiegte Argentiniens Del Potro 3:0. Dabei war der Halbfinalist der French Open noch klar favorisiert quotiert wurden. Lag anfangs die Topquote noch bei 1,50, fiel diese bis zum Matchbeginn auf 1,40 herab. Doch Australians Held ist auf Rasen auch im steigendem Alter weiterhin eine Größe. Sah es nach dem 3:6 noch nach Startschwierigkeiten aus, musste spätestens nach dem spät verlorenem zweitem Satz (5:7) anerkannt werden, dass Hewitt in Topform noch immer in der Lage ist, um gegen einen Spieler der Top 5 zu siegen. Auch der dritte Satz begann mit einem Break zugunsten des Außenseiters. Del Potros letzte Chance im Spiel zu bleiben ergab sich, als sein Kontrahent beim Spielstand von 5:4 zum Matchgewinn aufschlug, aber das Break hinnehmen musste. Da aber der eigene Aufschlag an diesem Tag einfach zu schwach kam und nicht die typische Waffe des lang gewachsenen Mannes bildet, kam es zum schnellem Rebreak und wenig später dem Matchverlust.

Viel erfolgreicher zeigten sich die Damenwelt in den Favoritenrollen. Venus Williams, Kuznetsova, Dinara Safina, Ana Ivanovic und Caroline Wozniacki gaben zusammen keinen einzigen Satz ab. Das Standartresultat des Tages pegelte sich bei 7:5 ein und sollte sich wie ein roter Faden durch den 4.Turniertag ziehen. Hatte Wozniacki noch im Erstrundenmatch große Probleme und lag gar mit Satz und Break zurück, erreichte die Nummer 9 der Setzliste diesmal einen klaren 6:0 und 6:4 Triumph und spielte sich zurück in die Liste der Favoriten auf den Sieg in Boris´ Wohnzimmer. Bis dahin aber ist es noch ein weiter Weg, steht doch erst in neun Tagen des Endspiel der Damenkonkurrenz an.

Aufschlagmonster Andy Roddick darf auch weiter von Turnierwoche 2 träumen. Dem souveränem 6:4, 6:2, 3:6 und 6:2 gegen Kunitsyn folgt der Einzug in Runde 3. Roddick überzeugte erneut besonders bei eigenem Service und fing sich nach dem Satzverlust schnell wieder.

Mit Berdysch und Simon gaben sich zwei weitere Männer keinerlei Blöße. Simon musste Alves aus Brasilien zwar den Auftaktsatz lassen, kam aber dennoch nicht in ernsthafte Bedrängnis, obwohl sein Gegenüber nahezu sein bestes Tennis auspackte und sich mit dem Jubel der Fans aus London verabschiedete. Unerwartet leicht hatte es Berdysch gegen Mathieu, der ganze 10 Spielverluste hinnehmen musste und nach knapp über 2 Stunden bereits das Ticket für Runde 3 gelöst hatte.

Unterdessen trafen im Duell der Deutschsprachigen Melzer und Benjamin Becker aufeinander. Hatte Melzer gegen Odenisek noch die Worte "Betrüger" hinnehmen müssen, kam gegen Becker der sportliche Konter. Becker erlebte einen schwachen Tag und konnte nicht an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen. Hinzu kam, dass Melzer den Deutschen gleich zweimal im Tiebreak bezwingen konnte. Das Spiel Melzer : Odenisek beschäftigt dagegen weiter die Wettanbieter. Diverse Buchmacher wurden vor diesem Spiel gewarnt, teilweise wurden das Match nicht einmal angeboten. Auch ist es lächerlich die Quotenbewegungen mit der Verletzung Odeniseks zu erklären, denn wer würde schon bei vermuteter Verletzung auf die Satzwette 3:0 gehen (die besonders häufig angespielt wurde), wo doch klar war, dass ein Abbruch aufgrund einer Verletzung die Wette stornieren würde.

Einen großen Kampf boten sich im Deutschem Duell Petzschner und Zverev. Zverev, vor der Partie klar favorisiert, ging auch mit 2:1 in den Sätzen in Führung und sah im Tiebreak des Viertem wie der sichere Sieger aus. Doch in einer auf spielerisch armen Niveau geführten Partie bog Philipp Petzschner das Ruder noch einmal um und zog Zverev durch ein 6:0 im Fünftem endgülig den Zahn.

Weniger Mühe hatte Sabine Lisicki, die einen guten Tag für den deutschen Tennissport abrundete. Gegen Patricia Mayr gab es einen glatten 6:2, 6:4 Erfolg.

 

25. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Was war das gestern für ein verrückter "schwarzer" Sonntag für die Titelverteidiger der French Open. Ana Ivanovic und Rafael Nadal schieden klar aus. Nur ein einziger Satzgewinn blieb in den beiden Matches für die Sieger des 2008 er Jahres übrig.

Tag 2 der Achtelfinals brachte dagegen die Topspieler wieder in die Höhe.Eine einzige Ausnahme erlaubten sich die hoch gesetzten Spielerin und Spielerinnen zum Beginn der zweiten Turnierwoche: Jelena Jankovic enttäuschte gegen Cirstea.

Das aber bei den Herren alles glatt verlief kann keiner behaupten. Roger Federer, gestern nach dem Ausscheiden Rafael Nadals zum neuem Topanwärter auf den Turniersieg erhoben, hätte seine Fans nahezu bitter enttäuscht. Der Schweizer musste bereits oft im Turnier mehr als die üblichen 3 Sätze bestreiten und ausgerechnet Tommy Haas brachte Fedex an den Rande einer Niederlage. Leider aus deutscher Sicht gesehen reichte die Puste beim vorletztem im Turnier verbliebenen aus der Bundesrepublik nur für 2 sensationelle Sätze. 6:7 und 5:7 gab Federer die ersten beiden Sätze ab, spielte dabei erneut schwaches Tennis, fing sich aber im weiterem Matchverlauf. Nachdem der dritte Satz ebenso noch umkämpft erstmals die Nummer 2 als Sieger sah, war der Bann gebrochen. 6:0 und 6:2 holte sich der erbitterte Rivale des gestern ausgeschiedenen Spaniers die Sätze 4 und 5 und drehte die Partie zu seinen Gunsten.

Die  Damen kamen nicht um die Blamage herum. Kuznetsova hatte auf Suzanne Lenglen den Anfang gemacht und erreichte ein ähnliches Spielergebnis wie gestern bereits Maria Sharapova. Nach umkämpftem Auftakt verlor die Nummer 7 der Setzliste völlig die Kontrolle und gab den Mittelsatz mit 1:6 ab. Radwanska hatte aber im Drittem genauso wenig entgegenzusetzen wie Tommy Haas in seinem Match gegen Federer. Mit einem 6:1 erreichte die Russin den Siegerthron und sicherte sich ihr Viertelfinalticket.

Noch schwerer hattes es JJ, Jelena Jankovic. Cirstea stellte sich der klaren Favoritin erfolgreich in den Weg. Auch in Sachen Verletzungssorgen bleibt Jankovic einfach nicht verschont. Nach der Behandlungsauszeit verpasste Cirstea Jelena gar eine 0:6 Satzpleite. Selbst ein 5:4 im Drittem und 30:0 bei eigenem Aufschlag reichten nicht zum Matchgewinn für die Serbin. Mit dem drittem Matchball war es dann soweit. Freudestrahlend genoss die Außenseiterin ihren Triumph nach dem spätem 9:7 Sieg.

Das es auch anders geht bestätigte nach Dinara Safina gestern auch Serena Williams. Venus Schwester hatte besonders in den ersten Duellen der Vorwoche Probleme, wird aber immer stärker in Paris. Wozniak bekam die Sicherheit der "modebwussten" Dame zu spüren und kam auf ganze 3 Spielerfolge. 6:2 und 6:1 endet ein einfaches Achtelfinale für Serena, die frühestens im Finale auf Safina treffen kann, was ein Rematch des Australian Open Finals von 2009 bedeuten würde.

Auch die letzten Hoffnungen für Deutschland sind erloschen. Philipp Kohlschreiber unterlag Tommy Robredo mit nur einem Satzgewinn. Beim 6:4, 5:7, 7:6, 6:2 fehlte Kohli das berühmte Quäntschen Glück im Tiebreak des 3.Durchgangs. Das 7:4 brachte die Vorentscheidung der Partie.. Neuer Gegner von Robredo wird Martin Del Potro werden. Dabei war die Leistung Del Potros deutlich schwächer als im bisherigem Turnier. Die zerstörerischen Bälle kamen nicht, viel zu oft endeten die Returns erst nach der Grundlinie. Tsonga aber, der gewiss nicht zu den Sandplatzspezialisten zählt konnte die Probleme des Geheimfavoriten nicht nutzen und verlor 1:6, 7:6, 1:6 und 4:6.

Am späterem Abend darf Andy Roddick in seinem wohl besten Sandplatzturnier aller Zeiten den Schläger schwingen. Gegen Frankreichs Paradiesvogel Monfils rechnet sich der Amerikaner ebenfalls Chancen aus. Auch die Buchmacher sehen einer ausgeglichenen Partie entgegen. Razzano empfängt bei ihrem Heimturnier Stosur, wird aber als leichte Außenseiterin gehandelt.

 

1. Juni 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Auch am viertem Turniertag in Paris ging es heiß her. Nachdem alle Erstrundenpartie beendet waren durften sich heute erste Sieger duellieren.

So kamen die Topanwärter auf den Gesamtsieg weiterhin zu klarsten Siegen. Besonders bei den Damen unterstricht Dinara Safina ihre Favoritenstellung, Nach nun gespielten 4 Sätzen hat die Russin noch in keinem mehr als ein Spiel abgegeben. Nach dem 6:0, 6:0 sweep vor zwei Tagen musste nun Diatchenko dran glauben. Auf dem Court Suzanne Lenglen schaffte die Außenseiterin ganze 2 Spielgewinne. Ebenfalls souverän präsentierte sich Ana Ivanovic. Die Titelverteidigerin hatte noch am Sonntag einen Satz abgegeben. Diesmal brachte einzig das Rebreak im zweitem Satz zum 2:2 kurzfristig Spannung. Ivanovic siegt mit 6:1 und 6:2.

Auch bei den Herren blieb Titelverteidiger Rafael Nadal ohne Satzverlust. Beim 6:1, 6:4 und 6:2 zeigte sich den Dauersieger der French Open im Vergleich zum Auftaktspiel deutlich verbessert. Die Form für einen weiteren Triumph im Philippe Chatrier scheint gefunden. Auf einen bärenstark kämpfenden Potito Starace traf Mitfavorit Andy Murray. Der Schotte musste über 4 Sätze gehen und kam zu keinem einzigem souveränem Satzgewinn. Doch in typischer Manier war Murray stets dann am stärksten wenn die Big Points gespielt wurden.

Die deutschen Hoffnungen sinken in Paris alljährlich mit den ersten Turniertagen auf ein Minimum. So musste bei den Frauen mit Anna Lena Grönefeld bereits die letzte Deutsche passen. Dulko besiegte die Sensationssiegern vom Montag in einem abwechslungsreichem Match mit 7:6, 0:6, 6:2. Auch auf der ATP Tour klagt Deutschland über Verluste. Mit Kiefer und Petzschner sind 2 der 4 verbliebenen Kandidaten in Runde 2 gescheitert. Verdasco machte mit Philipp Petschner kurzen Prozess und festigt seine Position im erweitertem Kreis der Kandidaten auf ein Halbfinale. Nicolas Kiefer lieferte gegen den an 14 gesetzten Ferrer ein starkes Match, zwang den Spanier über die volle Distanz, wurde aber für den Kampf nicht belohnt und schlich nach einem 2:6 im Entscheidungsdurchgang doch enttäuscht aus der Anlage in Court 7.

Für die Spiele des Tages waren andere Namen zuständig. Das mit Spannung erwartete Duell bei den Damen zwischen Nadia Petrova und Maria Sharapova hielt die Versprechungen. Nachdem beide Spielerinnen einen Satz gewonnen hatten und dabei teils starkes Tennis ablieferten, sollte der Finalsatz zu einem echtem Krimi werden. Für beide Spielerinnen war der Sieg besonders wichtig, liegt doch aufgrund der leichten Setzliste nun ein Viertelfinalspiel direkt in der Luft. Maria Sharapova fehlte in den langen Ballwechseln noch die Konstanz, versuchte die Punkte schnell zu beenden. Petrova dagegen leistete sich sehr wenige vermeidbare Fehler, konzentrierte sich auf längere Ballwechsel und ließ sich auch durch zahlreiche Asse Sharapovas nicht entmudigen. Im Schlussabschnitt sah die leicht niedriger quotierte an 11 gesetzte Russin mehrfach wie die sichere Siegerin aus.0:1 und 2:4 lag Maria bereits hinten. Beim Stand von 2:4 und 15:40 wurden die zwei Breakchancen Petrovas zu kleinem Matchbällen, die sie nicht nutzen konnte. Im anschließendem Krimi schlugen beide Frauen für WTA Verhältnis stark auf, sodass 5 Spiele in Folge von der Aufschlägerin dominiert wurden. Die ehemalige Australian Open Siegerin musste dabei noch ein wenig mehr zittern, wehrte den einzigen Breakball aber per Ass ab.  Spiel 14 im drittem Satz wurde zum Schicksspiel. Nach schnellem 0:30 Rückstand flatterten die Nerven Petrovas, deren krachende Vorhand erst im Aus den Boden küsste, womit ein spannendes Match, welches 2 Siegerinnen verdient gehabt hätte 6:2, 1:6 und 8:6 endete.

Wer denkt, dass ein dramatischeres Match kaum möglich sei, hätte ab 20 Uhr wieder den Fernseher anschalten sollen. Auf dem Centercourt lief Ouanna gegen Marat Safin. Während Dinara Safina ganze 12 Spiele selbst gewinnen musste, sollte Safin trotz 32 eigener Spiele am Ende ohne Erfolg dastehen. Der 0:2 Satzrückstand, eingefangen in zwei Tiebreaks, konnte von Marat Safin noch mit 6:3 und 6:4 gewendet werden. Mit einem Break Vorsprung hielten die meisten Zuschauer das Spiel für entschieden, doch die Kämpferqualitäten eines Ouannas sollten noch genau im rechtem Moment kommen. Beim Spielstand von 4:4 war die Partie wieder völlig ausgeglichen, beide Spieler dominierten mit hammerharten Aufschlägen. 3 Matchbälle konte Ouanna nicht nutzen doch im Kopf blieb der Franzose unglaublich stark, brachte trotz der negativen Motivation stets seinen eigenen Aufschlag durch. Das warten sollte ein Ende haben, welches Ouanna triumphierend genoss. 7:6, 7:6, 4:6,3:6,10:8 endet das Match für den ungesetzten französichen Helden.

Nicht die Begegnung vollständig beenden konnte Venus Williams. Die Schwester von Serena zeigte wie schon im Erstrundenmatch große Schwierigkeiten und wird morgen versuchen müssem den 0:1 Satzrückstand noch in einen Sieg umzuwenden. Auch die Schwester und Jankovic müssen morgen wieder auf den Platz. Roger und Djokovic wierden nach dem heutigem Sieg von Nadal nachziehenm auch Monfils, vorhin noch begeister Zuschauer der Ouanna – Partie, erhält seinen zweiten Auftritt.

Aus deutscher Sicht werden die Augen besonders auf Court 6 und 7 gerichtet sein. Thommy Haas darf gegen Leonardo Mayer ran, Andreas Beck bekommt es mit Schüttler Bezwinger Giquel zu tun.

27. Mai 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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